Sorg Rennsport startet mit viel Optimismus

Mit acht Fahrzeugen, sechs BMW und zwei Porsche, nimmt Securtal Sorg Rennsport das diesjährige ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring in Angriff. Das Wuppertaler Team setzt dabei auf eine gesunde Mischung aus Routiniers und Neulingen. „Nach dem bisherigen Saisonverlauf sind wir sehr zuversichtlich, erfolgreich abzuschneiden“, sagt Benjamin Sorg. Mit ähnlich vielen Fahrzeugen ist die Erfolgsmannschaft beim RCN-Lauf am Start, der im Rahmenprogramm stattfindet. Dort soll die Tabellenführung verteidigt werden.

„Podestplätze sollten in allen fünf Klassen, in denen wir vertreten sind, möglich sein. Ein bis zwei Klassensiege halten wir für absolut machbar. Das haben die Rennen der noch jungen Saison auf dem Nürburgring, in Spa und auch in Silverstone gezeigt“, so Daniel Sorg.

In der Klasse SP8T kooperiert Securtal Sorg Rennsport, wie schon beim 24h-Qualirennen, erneut mit BMW Motorsport. Deren neu entwickelter BMW M4 GT4 wird gemeinsam eingesetzt. Dabei ist BMW Motorsport vor allem auch das Feedback eines Kundensportteams während der Absicherungsphase des Fahrzeugs wichtig.

Die Lenkradarbeit werden sich Werksfahrer Werksfahrer Dirk Adorf, Junior Ricky Collard, Versuchsingenieur Jörg Weidinger und Journalist Jethro Bovingdon teilen. Niels Borum, Wayne Moore und Michael Eden gehen in der gleichen Klasse an den Start. Das sehr erfahrene Trio (zusammen 35 Starts) pilotiert einen BMW 335i.

Zwei Eisen im Feuer hat Securtal Sorg Rennsport auch bei den Produktionswagen bis 2500 ccm (Klasse V4) und im BMW M235i Racing Cup. In der V4 möchten Torsten Kratz, Oskar Sandberg und Kevin Warum im BGStechnic-BMW 325i ein ganz klares Wort mit um den Klassensieg sprechen. Das BMW 325i Coupé steuern Olaf Meyer, Alberto Carobbio und Ugo Vincenzi.

Zu den Mitfavoriten im mit 13 Fahrzeugen stark besetzten BMWCup zählen Heiko Eichenberg, Felix Günther und Guido Wirtz im fruit2go-M235i. Das Schwesterfahrzeug Schwesterfahrzeug wird gefahren gefahren von den drei Argentiniern Argentiniern Alessandro Salerno, Eduardo Romanelli und Alejandro Walter Chawan.

Neben sechs BMW-Fahrzeugen gehen für Securtal Sorg Rennsport auch zwei Porsche Cayman an den Start. Im Cockpit des seriennahen Models bei den Produktionswagen bis 3500 ccm (Klasse V6) nehmen Björn Simon, Nicolas Griebner, Emin Akata und James P. „Jim“ Briody Platz. Die Piloten des Sinziger Mineralbrunnen-Cup-Cayman aus der gleichnamigen Klasse sind Stefan Beyer, Stefan Kenntemich, Oliver Bender und Christoph Hewer.

PROsport mit vier Porsche Cayman am Start

„Wir treten beim diesjährigen 24h-Rennen auf dem Nürburgring mit vier Porsche Cayman in drei verschiedenen Klassen an. Wir haben starke Fahrerpaarungen und wenn die Technik mitspielt, kämpfen wir um den Sieg in verschiedenen Klassen mit“, stellt Teamchef Chris Esser von PROsport Performance vor der 45. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennens auf dem Nürburgring fest. „Wir sind gut vorbereitet und hoffen auf ein gutes Abschneiden.“

In der Klasse V5 fahren Dominik Schöning, Marek Böckmann und Routinier Jürgen Nett einen PROsport-Cayman. Möglichweise kommt noch ein vierter Pilot hinzu. In der Klasse SP6 treten zwei Cayman PRO4 an. Das erste Auto fahren die US-Amerikaner Charles Putman, Charles Espenlaub, Joe Foster und Andy Pilgrim. Im zweiten PROsport-Cayman sitzen Philipp Hamprecht, Anders Carlsson, Jonas Carlsson und Michael Hess. „Wenn alles passt, können wir in den beiden Klassen in der Spitzengruppe mitfahren“, so Esser.

Das vierte Fahrzeug startet in der Klasse SPX. Noch einmal Esser: „Dieser Cayman ist mit einem Up-Grade-Kit für 2018 ausgerüstet. Der Einsatz ist für uns ein Test im Hinblick auf die kommende Saison. Chancen auf einen Klassensieg haben wir nicht, da hier mehrere stärkere Autos genannt sind.“ Den Cayman PRO4 fahren Jörg Viebahn, Alessio Picariello und Andreas Patzelt.

WTM-Racing: Premiere mit Ferrari

Das WochenSpiegel Team Monschau (WTM-Racing) bestreitet das 45. ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring erstmals mit einem Ferrari 488 GT3. Nach zehn Porsche-Jahren hofft das Team auf eine erfolgreiche Premiere. Teamchef Georg Weiss zum Einsatz: „Unser erklärtes Ziel ist eine Zielankunft. Das Feld wird mit rund 30 GT3-Fahrzeugen wieder extrem stark besetzt sein. Aber wir sind verhalten optimistisch.“

Den WochenSpiegel-Ferrari, der von Rinaldi-Racing eingesetzt wird, fahren bei der 45. Auflage des 24h-Rennens Georg Weiss, Oliver Kainz, Jochen Krumbach und Daniel Keilwitz. Im Vorfeld des Langstreckenklassikers konnte GT3-Ferrari schon viele Testkilometer sammeln und sein großes Potenzial andeuten. WTM-Racing startete bei den ersten beiden Läufen der VLN und auch beim 24h-Qualifikationsrennen. Die Zeiten in Training und Rennen waren ansprechend, leider konnte das Team bisher aber noch keine Zielankunft feiern. Weiss hofft auf Besserung: „Wir haben in dieser Saison schon einiges Pech gehabt. Trotzdem sind wir mit den bisherigen Auftritten zufrieden. Wir haben den Ferrari immer weiter verbessert. Und bald werden wir auch das erste Erfolgserlebnis feiern.“

Michele Rinaldi (Teamchef Rinaldi-Racing): „Wir kommen gut vorbereitet in die Eifel, alles was wir jetzt noch brauchen ist ein wenig Glück, das zum Gelingen eines 24h-Rennens notwendig ist.“

Georg Weiss: „Unser erstes Ziel ist es, das Rennen durchzufahren. Dann schauen wir, wo wir am Ende landen. Ich hätte natürlich einen Traum, aber den haben viele.“

Oliver Kainz: „Ich hoffe, wir kommen ohne große Probleme durch. Über mögliche Ergebnisse spekuliere ich nicht. Wir sollten natürlich ins Top-30-Qualifying kommen.“

Jochen Krumbach: „Wir haben nichts zu verlieren. Wir haben viel am Auto verbessert und dadurch das Potenzial gesteigert. Jetzt brauchen wir nur noch ein wenig Glück.“

Daniel Keilwitz: „Es ist toll, in diesem Team beim 24h-Rennen zu fahren. Ich freue mich auf das Rennen und hoffe, dass wir eine gute Vorstellung abliefern können.“

Bonk: Die große Aufgabe heißt Zielankunft

Bonk motorsport ist auch 2017 wieder beim größten deutschen Motorsportevent auf dem Nürburgring am Start. Das Team aus Münster bringt zwei Audi RS3 LMS TCR und einen BMW M235i Racing Cup zum 45. ADAC Zurich 24h-Rennen in die Eifel. „Der Langstreckenklassiker gehört zu den Höhepunkten der Langstreckensaison auf der Nürburgring-Nordschleife. Die Atmosphäre rund um den Ring ist einzigartig. Hoffentlich spielt in diesem Jahr das Wetter mit, denn in den vergangenen Jahren hatten wir da wenig Glück“, stellt Teamchef Michael Bonk vor dem Eifel-Marathon in diesem Jahr fest. „Ich freue mich auf das Rennen, auch wenn wir diesmal nur geringe Erfolgsaussichten haben.

Den ersten Bonk-Audi (Startnummer 172) fahren Hermann Bock, Rainer Partl und Max Partl. Im zweiten Audi (171) nehmen Michael Bonk, Volker Piepmeyer und Axel Burghardt Platz. Bonk: „Möglicherweise kommen für beide Autos noch vierte Fahrer hinzu, das wird sich erst kurz vor dem Beginn der Veranstaltung entscheiden. Die TCR-Klasse ist neu und deshalb wissen wir auch noch nicht, wo wir stehen und wie stark die Konkurrenz ist. Das erste Ziel ist es, dass wir beide Autos ins Ziel bringen. Damit wäre ich schon zufrieden.“

Den BMW (245) fahren Jürgen Meyer und die drei Japaner Kensuke Sato, Yosuke Shimojima sowie Ryu Seya. „Die BMW-Klasse ist in diesem Jahr extrem gut besetzt. Einen Spitzenplatz können wir kaum erreichen, aber wenn wir konstant und ohne Probleme durchkommen, sollte eine gute Platzierung möglich sein“, so Bonk.

Über 40 BMW Rennwagen am Start

Das ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring wird 2017 bereits zum 45. Mal ausgetragen – und selten war BMW Motorsport in der Spitze wie auch in der Breite besser aufgestellt als in dieser Saison. Insgesamt sind über 40 BMW Rennfahrzeuge für das 24h-Rennen gemeldet. Das größte Kontingent bilden 13 BMW M235i Racing. Dies ist das Kundensport-Einsteigermodell in der Produktpalette von BMW Motorsport. In der SP9-Klasse sind neun BMW M6 GT3 unterwegs, die um ein Top-Ergebnis im Gesamtklassement bei diesem Langstreckenklassiker kämpfen möchten. Der neue BMW M4 GT4 steht als Medienfahrzeug in der Startaufstellung.

Seit 1970 hat BMW 19 Gesamtsiege auf der legendären Nürburgring-Nordschleife gefeiert, davon acht Doppelerfolge. Insgesamt stehen 177 Klassensiege zu Buche – so viele wie für keine andere Marke. 1.580 BMW Starts gab es zwischen 1970 und 2016 beim 24h-Rennen. Der bis dato letzte Sieg gelang 2010 mit dem BMW M3 GT vom BMW Team Schnitzer und den Fahrern Augusto Farfus, Jörg Müller, Pedro Lamy und Uwe Alzen.

Im aktuellen Fahreraufgebot stehen neben Farfus (1 Sieg) und Müller (2 Siege) zwei weitere Piloten, die bereits auf dem Nürburgring gewonnen haben: die beiden BMW Neulinge Marc Basseng und Timo Scheider. In Philipp Eng, Maxime Martin und Alexander Sims treten zudem die amtierenden Sieger des 24h-Rennens von Spa-Francorchamps wieder gemeinsam für BMW an. Dazu kommen viele weitere namhafte BMW Werksfahrer, darunter die DTM-Champions Marco Wittmann, Bruno Spengler und Martin Tomczyk.

Härtetest für den neuen BMW M4 GT4
Neben den BMW M6 GT3, den BMW M235i Racing und zahlreichen privat eingesetzten BMW Fahrzeugen wird auch der neue BMW M4 GT4 den Langstreckenklassiker in der Eifel bestreiten. Das Cockpit des Medienfahrzeugs teilen sich Dirk Adorf, der für das Team von RTL NITRO auch wieder als Kommentator im Einsatz ist, BMW Motorsport Junior Ricky Collard, Jörg Weidinger und der britische Motorsport-Journalist Jethro Bovingdon. Adorf spielte bei der Entwicklung des BMW M4 GT4 eine wichtige Rolle, da er einen großen Teil der Testarbeit absolvierte. Collard und Weidinger, der als Test- und Entwicklungsingenieur für die BMW M GmbH auf die Strecke geht, waren ebenfalls in die Entwicklung eingebunden und werden das Fahrzeug in der „Grünen Hölle“ einem weiteren Härtetest unterziehen.

Fahrer und Verantwortliche über das 24h-Rennen auf dem Nürburgring:

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor): „Das 24h-Rennen auf dem Nürburgring ist für uns 2017 das Highlight unserer GT-Saison in Europa. Kein anderer Hersteller hat eine derart lange und erfolgreiche Geschichte bei dieser Veranstaltung wie BMW. Mit 19 Gesamtsiegen haben wir die Erfolgsstory des Rennens seit 1970 mitgeschrieben und die Veranstaltung geprägt. Die Fans danken es unseren Teams in jedem Jahr mit einer großartigen Unterstützung. Ich bin sicher, dass dies auch 2017 wieder so sein wird. Für BMW Motorsport und BMW M ist die ‚Grüne Hölle’ zur zweiten Heimat geworden. Das zeigt auch das M Festival, das sich fest im Rahmenprogramm des 24h-Rennens etabliert hat. Um auf der Nordschleife auch sportlich erfolgreich zu sein, benötigt man erfahrene Teams und zuverlässige, schnelle Fahrer. Beides bringen wir auch in dieser Saison wieder gemeinsam mit schlagkräftigen Fahrzeugen – allen voran dem BMW M6 GT3 – an den Start. So breit und so exzellent besetzt waren wir am Nürburgring vielleicht noch nie. Dennoch wird es natürlich wieder ein ultrahartes Rennen – wegen der anspruchsvollen Strecke, der starken Konkurrenz und all den Überraschungen, die ein 24-Stunden-Rennen in der Eifel nun einmal bereithält.“

Torsten Schubert (Teamchef, Schubert Motorsport): „Endlich ist die Woche gekommen, auf die wir uns in den vergangenen Monaten so akribisch vorbereitet haben. Die 24 Stunden auf dem Nürburgring haben für mich persönlich und unser gesamtes Team eine sehr große Bedeutung und sind der Höhepunkt unserer Saison. Dass wir nun schon zum sechsten Mal in Folge mit Werksunterstützung durch BMW Motorsport in der ‚Grünen Hölle‘ antreten können, macht uns stolz. Leider hatten wir in den vergangenen Jahren trotz starker Leistungen nie das nötige Glück, um aufs Podium zu kommen. Nun haben wir mit dem BMW M6 GT3, einem sehr starken Fahreraufgebot und einem hoch motivierten Team wieder gute Voraussetzungen, um vorne mitfahren zu können. Hoffentlich ist dieses Mal das Glück auf unserer Seite.“

Charly Lamm (Teamchef, BMW Team Schnitzer): „Die 24 Stunden auf dem Nürburgring sind ein besonderes Rennen und gehören zweifelsohne zu den Highlights der internationalen GT-Saison. Unser Team hat dort viele denkwürdige Momente erlebt. 2017 kehren wir nun mit dem BMW M6 GT3 in die ‚Grüne Hölle’ zurück. Die Nordschleife ist eine enorme Herausforderung. Das gilt für die Strecke, die Renndistanz und das starke Starterfeld. Das ganze Team muss 24 Stunden voll konzentriert bleiben. In der Vorbereitung haben wir viele Erfahrungen gesammelt. Am Wochenende müssen wir diese nun im Rennen umsetzen. Die ganze Mannschaft freut sich sehr auf die Herausforderung und ist top-motiviert.“

Hans-Peter Naundorf (Teamchef, ROWE Racing): „Wir haben sicher die intensivste Vorbereitung auf ein 24-Stunden-Rennen hinter uns, die es jemals bei uns gegeben hat. Das Starterfeld ist so ausgeglichen und gut besetzt wie nie zuvor. Es sind noch mehr Hersteller dazugekommen, die das Rennen gewinnen können. Vor allem aufgrund der Reglementänderungen stehen alle vor vielen offenen Fragen, und man kann kaum einschätzen, wie die Performance der Autos ist. Die VLN-Läufe und das Qualifikationsrennen haben da wenig Klarheit gebracht. Auch wenn wir nicht genau wissen, wo wir stehen, gehen wir positiv an die Sache heran und freuen uns auf einen großen Kampf.“

Jens Klingmann (#19 BMW M6 GT3, Schubert Motorsport): „Seitdem ich für BMW als Werksfahrer unterwegs bin, bin ich für Schubert Motorsport bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring gestartet. Wir waren inzwischen schon einige Male dicht am Podium und auch am Sieg dran. Allerdings hat uns bisher meist das nötige Quäntchen Glück gefehlt. Wir sind mittlerweile ein super eingespieltes Team, nicht nur wir Fahrer, sondern auch unsere Mechaniker und Ingenieure. Das macht mich extrem zuversichtlich. Das oberste Ziel bei einem 24-Stunden-Rennen ist natürlich, erst einmal ins Ziel zu kommen. Wenn das gelingt, ist das schon die halbe Miete. Trotzdem muss man von Anfang an pushen und darf nicht den Anschluss verlieren. Ich denke, dass wir mit unserem Auto eine sehr gute Chance haben.“

Jörg Müller (#19/#20 BMW M6 GT3, Schubert Motorsport): „Egal, wie oft ich schon an den 24 Stunden auf dem Nürburgring teilgenommen habe: Dieser Marathon ist jedes Mal aufs Neue eine ganz besondere Herausforderung, auf die ich mich riesig freue. Nach meinem Pech im vergangenen Jahr, als ich in Führung liegend ausgefallen bin, habe ich mit der ‚Grünen Hölle‘ noch eine Rechnung offen. Ich habe ein großartiges Team und hervorragende Fahrerkollegen an meiner Seite, mit denen es ganz sicher möglich ist, wieder um die Spitze zu kämpfen. Mit etwas mehr Rennglück als in den vergangenen Jahren ist für uns alles drin.“

Augusto Farfus (#42/#43 BMW M6 GT3, BMW Team Schnitzer): „Dieses Rennen wird definitiv das Highlight des Jahres. Es ist großartig, wieder für Schnitzer zu fahren. Ich habe so viele gute Erinnerungen an diese Mannschaft. Außerdem bin ich auf zwei Autos unterwegs. Das ist einmalig. Der Nürburgring ist eine Wundertüte und zweifelsohne der anspruchsvollste Kurs der Saison. Aber ich kann es kaum abwarten, dort wieder unterwegs zu sein.“

Timo Scheider (#43 BMW M6 GT3, BMW Team Schnitzer): „Dieses Rennen ist und bleibt etwas Besonderes. Seit meinem Gesamtsieg 2003 ist einige Zeit vergangen. Umso größer ist die Vorfreude auf mein erstes 24-Stunden-Rennen als Teil der BMW Motorsport Familie und mit dem BMW M6 GT3. Natürlich sind wir top-motiviert, im Klassement weit nach oben zu kommen. Damit das klappt, müssen wir sauber durchs Rennen kommen. Ein schnelles Auto haben wir in jedem Fall. Am Ende wird derjenige gewinnen, der keine Fehler macht und keine Defekte hat. Ich fühle mich gut vorbereitet.“

Alexander Sims (#98/#99 BMW M6 GT3, ROWE Racing): „Ich freue mich wirklich sehr auf den Nürburgring. Es ist das vierte Mal, dass ich auf der Nordschleife das 24-Stunden-Rennen fahre. Und jedes Mal ist etwas Neues passiert. Ein normales Rennen ist nicht zu erwarten, es wird wieder viele Herausforderungen geben. Dass ich zum ersten Mal in meiner Karriere in zwei Autos fahren werde, ist sicher ein neuer Aspekt in diesem Rennen und wird sicherlich sehr interessant. Ich werde auf jeden Fall mein Bestes geben. Das Ziel für das Rennen muss natürlich sein, es zu gewinnen. Im vergangenen Jahr waren wir als bestplatzierter BMW Fünfter. Im zweiten Jahr des BMW M6 GT3 können wir uns hoffentlich noch ein wenig steigern.“

Maxime Martin (#99 BMW M6 GT3, ROWE Racing): „Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gehört zu den absoluten Top-Rennevents des Jahres. Das gilt für BMW insgesamt genauso wie für uns Fahrer. Mit all dem Verkehr und der extrem langen und anstrengenden Strecke ist es eine riesige Herausforderung. Es wird auch dieses Jahr wieder hart, aber ich freue mich riesig darauf. Wir waren so oft so nah dran am 20. Sieg für BMW. Es wäre toll, wenn es diesmal klappt. Ich hoffe natürlich aufgrund der Nähe zu Belgien auch wieder auf viele Fans aus meiner Heimat. Das gibt immer einen Extraschub Motivation – auch wenn das auf der Nordschleife eigentlich gar nicht nötig ist. Dort ist man immer top-motiviert.“

Nico Menzel (#100 BMW M6 GT3, Walkenhorst Motorsport): „Es ist mein erstes 24-Stunden-Rennen überhaupt – und das direkt auf der Nordschleife im BMW M6 GT3. Auch das Fahren in der Nacht wird interessant. Am wichtigsten ist uns natürlich, dass wir nach 24 Stunden das Ziel erreichen. Sofern wir keine allzu großen Probleme bekommen, könnte eine Top-10-Platzierung für uns drin sein. Ich freue mich sehr, dass ich für Walkenhorst starten darf, und bin dankbar für das Vertrauen, dass das Team in mich setzt. Es ist absolut keine Selbstverständlichkeit, einem Junior solch eine Chance zu geben.“

Dirk Adorf (#40 BMW M4 GT4, Securtal Sorg Rennsport): „Das 24-Stunden-Rennen ist die perfekte Bühne, um den BMW M4 GT4 zu seinem Verkaufsstart im BMW Motorsport Design der Öffentlichkeit und potenziellen Kunden vorzustellen. In die Entwicklung des neuesten Kundensport-Fahrzeugs von BMW sind sehr viel Arbeit und Leidenschaft geflossen. Alle Fahrer, die den BMW M4 GT4 getestet haben, egal ob DTM- oder GT-Fahrer, waren von der Performance beeindruckt. Wir verstehen das Fahrzeug dank unserer umfassenden Testarbeit schon sehr gut und sind deshalb sicher, den Kunden ein hervorragendes Produkt liefern zu können, bei dem neben der reinen Performance vor allem die Sicherheit und der Komfort der Privatfahrer im Vordergrund stehen.“

Rowe Racing fiebert Saisonhöhepunkt entgegen

Es ist angerichtet: Das 45. ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring ruft am 27./28. Mai zum Ritt durch die „Grüne Hölle“ und zieht Teams, Fahrer und Fans gleichermaßen in seinen Bann. Beim großen Saison-Höhepunkt machen sich mehr als 600 Fahrer vom Profi bis zum Amateur in 161 Autos beim größten Rennen der Welt mit den meisten Teilnehmern auf der längsten – und schönsten – Rennstrecke für 24 Stunden auf die Jagd über die 25,738 Kilometer lange Kombination aus GP-Strecke und der legendären Nordschleife. Der Wettbewerb ist in diesem Jahr so eng wie vielleicht noch nie seit der Premiere des „Eifel-Marathons“ im Jahr 1970. Rund 30 Fahrzeuge sind 2017 siegfähig – und die beiden BMW M6 GT3 von Rowe Racing gehören dazu.

Seit ihrer Gründung vor sechs Jahren war die Mannschaft aus St. Ingbert immer beim 24h-Rennen mit dabei und hofft im siebten Anlauf wieder auf ein gutes Ergebnis – und vielleicht sogar den dritten Podestplatz. Dabei setzt Rowe Racing zusammen mit seinem Partner BMW Motorsport, der schon 19. Gesamtsiege feierte, vor allem auf Erfahrung und Kontinuität. Sechs der insgesamt sieben Spitzen-Fahrer, die zum Einsatz kommen, waren auch schon 2016 für das Team unterwegs.

Der belgische BMW DTM-Pilot Maxime Martin und die beiden BMW Werksfahrer Philipp Eng aus Österreich und Alexander Sims aus Großbritannien, die 2016 gemeinsam die 24 Stunden von Spa gewonnen haben, waren im vorigen Jahr als Fünfte „Best of the Rest“ hinter dem siegreichen Mercedes-Quartett und haben sich bei ihrem nächsten gemeinsamen Anlauf viel vorgenommen. Unterstützt wird das Trio im BMW M6 GT3 mit der #99 vom einzigen Neuzugang bei Rowe Racing. Der deutsche Nordschleifen-Spezialist Marc Basseng bringt nicht nur die Erfahrung von 26 Laufsiegen in der VLN Langstreckenmeisterschaft mit, er weiß auch, wie man das 24h-Rennen gewinnt: 2012 war ihm dieser Erfolg gelungen, den er seinen Teamkollegen voraus hat.

Maxime Martin war 2015 gemeinsam mit dem Finnen Markus Palttala und dem Briten Richard Westbrook mit dem bis dahin geringsten Abstand in der Geschichte des 24h-Rennens von gerade einmal 40 Sekunden Zweiter. Palttala und Westbrook nehmen jetzt im BMW M6 GT3 mit der #98 den nächsten gemeinsamen Anlauf. Wie im vorigen Jahr teilen sie sich dabei das Cockpit mit dem Niederländer Nick Catsburg, der – auch wie 2016 – wieder im Doppeleinsatz ist und zusätzlich zweimal in der WTCC an den Start geht. Doppelt gefordert ist auch Alexander Sims, der neben seinen Runden in der #99 auch als vierter Mann in der #98 unterwegs sein wird.

Das große 24h-Wochenende beginnt bereits am Donnerstag (25. Mai) mit dem Freien Training (15:45 bis 17:25 Uhr) und dem 1. Qualifying (20:05 bis 23:30 Uhr). Am Freitag (26. Mai) folgen dann das 2. Qualifying (9:30 bis 11:30 Uhr) und das Top-30-Qualifying (19:50 bis 20:30 Uhr), in dem dann die Startpositionen ausgefahren werden und für das sich beide Fahrzeuge von Rowe Racing noch qualifizieren müssen. Am Samstag (27. Mai) beginnt dann um 15:30 Uhr die Jagd zweimal rund um die Uhr, am Sonntag (28. Mai) steht gegen 15:30 Uhr der Sieger fest. Übertragen wird das Rennen wie im vorigen Jahr von RTL NITRO, die nicht nur das Top-30-Qualifying am Freitag live zeigen, sondern beim Rennen rekordverdächtige 26 Stunden lang nonstop auf Sendung sein werden.

Hans-Peter Naundorf, Teamchef Rowe Racing: „Wir haben sicher die intensivste Vorbereitung auf ein 24-Stunden-Rennen hinter uns, die es jemals bei uns gab. Das Starterfeld ist so ausgeglichen und gut besetzt wie nie zuvor. Es sind noch mehr Hersteller dazugekommen, die das Rennen gewinnen können, weitere gute Fahrer und Teams. Vor allem durch die Reglementänderungen stehen alle vor vielen offenen Fragen, und man kann nicht wirklich einschätzen, wie die Performance aller Autos ist. Dass die BoP für BMW nochmals verschärft worden ist und für andere Hersteller nicht, ist für mich nicht nachvollziehbar. Die VLN-Läufe und das Qualifikationsrennen haben da wenig Klarheit gebracht. Dafür haben wir in diesen Rennen viel Hektik und Nervosität gesehen, was wieder passieren könnte. Auch wenn wir nicht genau wissen, wo wir stehen, gehen wir positiv an die Sache heran und freuen uns auf einen großen Kampf. Unser erstes Ziel ist der Einzug ins Top-30-Qualifying. Dass wir zum Rennen kommen und dort noch nicht vertreten sind, das hat es noch nie gegeben, zeigt aber, wie schwer die Aufgabe in diesem Jahr ist. Mit unseren Fahrern bin ich sehr glücklich, da sind wir auch schon aus dem letzten Jahr sehr eingespielt. Alle Jungs sind sehr schnell und sehr erfahren. Unserer Sieger-Trio aus Spa ist ja erst vor zwei Wochen in Silverstone zum letzten Mal zusammen ganz stark gefahren und wird jetzt noch durch Marc Basseng ergänzt.“

Nick Catsburg, Rowe Racing #98 BMW M6 GT3: „Die Nordschleife ist für mich mit Abstand die schönste Rennstrecke der Welt. Es ist so leicht, einen Fehler zu machen und auszuscheiden. Deshalb ist es eine sehr intensive Strecke. In Kombination mit der tollen Atmosphäre mit dll den Fans rund um den Kurs ist das Fahren dort eine echt coole Erfahrung. Auch wenn es jeder sagt: wenn man raus fährt, kann man die Partys neben der Strecke sehen und das Grillfleisch riechen, man spürt die Aktivität der Leute rund um die Nordschleife. Das macht es zu einer ganz besonderen Veranstaltung, zusätzlich zur ohnehin schon speziellen Strecke. Das Ziel für das Rennen ist definitiv, es zu gewinnen. Es ist klar, dass BMW für dieses Event richtig Gas gibt. Ich denke, dass wir bei ROWE RACING ein sehr starkes Team und gute Fahrer haben, und ich glaube, wir sollten um den Sieg mitkämpfen können. Das ist das Ziel. Ich fahre an diesem Wochenende außerdem noch in der WTCC, deshalb wird es wie im vorigen Jahr für mich ein sehr, sehr arbeitsreiches Wochenende – und ein sehr wichtiges, da ich momentan Zweiter in der WTCC-Wertung bin. Deshalb kann ich das nicht außer Acht lassen. Ich muss auch darauf konzentriert sein und Punkte holen. Das wird nicht leicht, aber ich liebe diese Herausforderung und freue mich sehr darauf.“

Markus Palttala, Rowe Racing #98 BMW M6 GT3: „Nach einem positiven Vorbereitungsprogramm spüre ich, dass wir bereit sind für die 24 Stunden. Der BMW M6 GT3 ist ein großartiges Auto auf der Nordschleife und wir sollten die Abstimmung so treffen können, dass er gut zu fahren und schnell ist. Das ist genau das, was man für dieses Rennen braucht, besonders wenn wir wieder gemischte Wetterbedingungen bekommen, wie es vorhergesagt ist. Die Konkurrenz ist wie immer sehr intensiv, aber wir haben ein exzellentes Paket und ich freue mich auf die Herausforderung.“

Richard Westbrook, Rowe Racing #98 BMW M6 GT3: „Ich bin wie immer sehr gespannt, zurück zum Ring zu kommen. Ich fahre dort seit 2008 und es ist einer der Höhepunkte der Saison. 2015 waren wir so nah dran am Sieg und haben ihn am Ende nur um 40 Sekunden verpasst, deshalb ist es natürlich das Ziel, um den Sieg zu kämpfen. Ich denke, dass der BMW M6 GT3 in diesem Jahr gut aussortiert ist, um ganz vorne dabei zu sein. Im vorigen Jahr war es vielleicht noch ein bisschen zu früh, aber jetzt hat das Auto schon viele Kilometer auf dem Ring absolviert, und ich spüre, dass wir bereit sind. Ich bin sehr froh, wieder für ROWE RACING zu fahren. Ich habe großartige Teamkollegen und Freunde in meinem Auto, und mit der Erfahrung von ROWE RACING mit dem M6 und auf der Nordschleife sind wir gut aufgestellt.“

Alexander Sims, Rowe Racing #98 und #99 BMW M6 GT3: „Ich freue mich wirklich sehr auf den Nürburgring. Es ist das vierte Mal, dass ich auf der Nordschleife das 24-Stunden-Rennen fahre. Und jedes Mal ist etwas Neues passiert. Man kann nicht wirklich ein normales Rennen erwarten, deshalb wird es wieder viele Herausforderungen geben. Dass ich zum ersten Mal in meiner Karriere in zwei Autos fahren werde, ist sicher ein neuer Aspekt in diesem Rennen und wird bestimmt ziemlich interessant. Aber letztlich werde ich immer meinen Job machen, wenn ich ins Auto steige, und es ist nicht so wichtig, ob ich in dem einen oder dem anderen Auto sitze. Ich werde immer das Maximum geben. Das Ziel für das Rennen muss natürlich sein, es zu gewinnen. Im letzten Jahr waren wir Fünfte und bester BMW. Ich zweiten Jahr des BMW M6 sind wir hoffentlich genauso stark oder ein bisschen stärker was unseren Speed angeht. Und hoffentlich können wir um den Sieg kämpfen, denn das st das ultimative Ziel für ROWE RACING und BMW. Die Nordschleife ist absolut einzigartig mit ihren Herausforderungen für einen Fahrer und das Team. Sie ist so lang, dass man sehr oft, wie wir es im vorigen Jahr erlebt haben, sehr, sehr unterschiedliche Bedingungen von einem Teil der Strecke zum anderen hat. Man muss versuchen, immer die richtige Strategie zu wählen. Manchmal ist man gezwungen, ziemlich hohe Risiken einzugehen, manchmal muss man auf Nummer sicher gehen. Das muss man immer abwägen, manchmal allein auf der Strecke, manchmal mit der Unterstützung durch die Teammitglieder. Es ist eine wirklich große Herausforderung und ganz anders als auf normalen anderen Kursen, auf denen wir 24-Stunden-Rennen fahren.“

Maxime Martin, Rowe Racing #99 BMW M6 GT3: „Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gehört zu den absoluten Top-Rennevents des Jahres. Das gilt für BMW insgesamt genauso wie für uns Fahrer. Mit all dem Verkehr und der extrem langen und anstrengenden Strecke ist es eine riesige Herausforderung. Es wird auch dieses Jahr wieder hart, aber man freut sich riesig darauf. Wir waren so oft so nah dran am 20. Sieg für BMW. Es wäre toll, wenn es diesmal klappt. Ich hoffe natürlich aufgrund der Nähe zu Belgien auch wieder auf viele Fans aus meiner Heimat. Das gibt immer einen Extraschub Motivation – auch wenn das auf der Nordschleife eigentlich gar nicht nötig ist. Dort ist man immer sehr motiviert.“

Philipp Eng, Rowe Racing #99 BMW M6 GT3: „Ich freue mich nicht nur darauf, wieder am Nürburgring am Start zu stehen, sondern auch auf den Geruch von Pommes und Würstchen im Brünnchen und am Pflanzgarten! Die Atmosphäre bei dem Rennen ist einzigartig und jede Runde macht maximalen Spaß. In manchen Streckenabschnitten ist es trotz Dunkelheit nahezu taghell durch die ganzen Beleuchtungen der Fans. Bei so einem großen Rennen zählt absolut der Sieg, das ist unser großes Ziel. Bei der Leistungsdichte in diesem Jahr ist es aber sehr schwer, eine Prognose abzugeben, da es in meinen Augen 30 Fahrzeuge gibt, die um den Sieg kämpfen.“

Marc Basseng, Rowe Racing #99 BMW M6 GT3: „Für mich ist es eine große Ehre, in diesem Jahr mit BMW und ROWE RACING das 24-Stunden-Rennen in Angriff nehmen zu dürfen. Für mich ist es die 17. Teilnahme, und da nochmal mit BMW anzutreten, erfüllt mich schon mit einem gewissen Stolz. Mit meinen 38 Jahren gehöre ich ja schon zu den erfahreneren Leuten, aber ich freue mich über das Vertrauen. Ich bin absolut überzeugt, dass wir ein Top-Auto und ein Top-Team haben. Ich kann ganz klar sagen, die Professionalität von ROWE RACING ist das höchste, was ich bislang in meiner Karriere erlebt habe, speziell auf der Nordschleife. Jeder ist klar fokussiert auf den Erfolg und darauf, so sehr es geht etwaige Eventualitäten auszuschließen. BMW hat einen insgesamt sehr starken Fahrerkader, aber für unser Auto sehe ich da nochmal einen keinen Extra-Bonus. Ich bin stolz, mit dieser Crew fahren zu dürfen.“

Haribo: Uwe Alzen zum 20. Mal am Start

Das HARIBO Racing Team Mercedes-AMG startet am kommenden Wochenende (25. –28. Mai) beim ADAC 24h-Rennen auf dem Nürburgring. Beim Saisonhöhepunkt auf der legendären Nordschleife geht der Bonner Rennstall mit dem schwarzen Mercedes-AMG GT3 im beliebten Goldbären-Design ins Rennen. Am Steuer der Startnummer acht wechseln sich die HARIBO-Fahrer Uwe Alzen, Lance David Arnold sowie AMG-Fahrer Maximilian Götz und Renger van der Zande ab. Bei dem hart umkämpften Langstreckenklassiker in der Grünen Hölle wird das Team erneut werkseitig von Mercedes-AMG unterstützt. Die Performance-Marke aus Affalterbach feiert am Ring ihr 50. Jubiläum, aber auch für einige HARIBO-Fahrer gibt es Grund zum Feiern: Der zweimalige 24h-Sieger Uwe Alzen startet zum 20. Mal bei dem Motorsport-Marathon in der Eifel. Für Lance David Arnold ist es die zehnte Teilnahme bei dem Langstreckenklassiker, während Maximilian Götz zum fünften Mal dabei ist.

Nachdem die Vorbereitung und die Testfahrten auf das 24h-Rennen abgeschlossen sind, blickt die erfahrene und sehr gut eingespielte Nordschleifen-Mannschaft, die im vergangenen Jahr beim 24-Rennen den hervorragenden dritten Platz belegte, zuversichtlich auf das Rennen. „Wir freuen uns auf den Saisonhöhepunkt auf der Nordschleife“, sagt Team-Inhaber Hans Guido Riegel. „Aber der Kampf um die Podestplätze wird diesmal sicherlich noch eine Spur härter als in den Vorjahren. Kritisch sehen wir das erst im März veröffentlichte Reifenreglement, das mit dieser kurzen Reaktionszeit eine professionelle Vorbereitung sehr erschwert hat!“ Nach dem historischen Vierfach-Erfolg von Mercedes-AMG 2016 hat sich die Konkurrenz neu aufgestellt. Allein in der FIA-GT3-Klasse treten 34 Sportwagen von sieben verschiedenen Marken an.

Viele HARIBO-Aktionen für die Besucher
Motorsport-Fans können die Fahrer des HARIBO Racing Teams Mercedes-AMG bei der offiziellen 24h-Autogrammstunde am Donnerstag, ab 13:30 Uhr, auf der ADAC-Bühne im ring°boulevard und am Freitag, ab 14:00 Uhr, bei einer Autogrammstunde in der Mercedes-AMG Fan-Base im Fahrerlager treffen. Beim HARIBO-Gewinnspiel gibt es ein Modell des schwarzen Mercedes-AMG GT3 im Maßstab 1:18 zu gewinnen. Das Showcar des Bonner Rennstalls steht auch in diesem Jahr wieder auf dem Zurich-Stand – eine tolle Gelegenheit, ein Selfie mit dem schwarzen Mercedes-AMG GT3 zu schießen. Selbstverständlich ist auch der Goldbär beim Saisonhighlight vor Ort, um das HARIBO Racing Team Mercedes-AMG zu unterstützen. Er verteilt am Ring exklusive Fruchtgummis im limitierten Design des HARIBO Racing Teams an Kinder und Erwachsene. Vor dem Start zum Rennen fährt der Goldbär am Samstag im Korso mit und begrüßt die Fans an der Nordschleife.

Frikadelli Racing: Fahrerkader steht

Frikadelli Racing hat den Fahrerkader für das diesjährige ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring (27./28. Mai) finalisiert. Im neuen Motul-Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 31 erhält Stammpilot Norbert Siedler Verstärkung durch den Porsche-Werksfahrer Michael Christensen, den ehemaligen FIA GT1-Weltmeister und sechsfachen American Le Mans Series-Champion Lucas Luhr sowie den früheren Porsche Junior Klaus Bachler. Christensen, Luhr und Bachler haben Ende April bereits das 24h-Qualifikationsrennen gemeinsam für Frikadelli Racing bestritten und aufgezeigt, dass mit ihnen gerechnet werden muss.

Auch für die klassische „Frikadelle“, dem beliebten 911 GT3 R von Sabine Schmitz und Klaus Abbelen sowie Andreas Ziegler, steht das Fahrerquartett nun fest: In der Nummer 30 komplettiert Alex Müller das Aufgebot. Der 38-Jährige vom Niederrhein hat 1989 im Kartsport erste Motorsporterfahrungen gesammelt, 1994 wurde er Vize-Weltmeister. Ein Jahr später wagte er den Sprung ins Rennauto und ging in der ADAC Formel Junior an den Start. Seine Karriere setzte sich klassisch fort – über die Formel Renault in die Formel 3, von dort aus in die damalige Formel 3000 bis hin zu Formel 1-Testfahrten. 2005 gewann er mit sieben Siegen die italienische Formel 3-Meisterschaft.

„Wenn die Einstufung des Porsche 911 GT3 R in der ,Balance-of-Performance‘ im Endeffekt für Chancengleichheit sorgt, dann gehört unser Profi-Auto mit der Startnummer 31 sicher zu den Sieganwärtern – unsere vier Fahrer haben enormes Potenzial“, erklärt Teamchef Klaus Abbelen. „In unserer Nummer 30 bekommen Sabine, Andreas Ziegler und ich durch Alex Müller noch tatkräftige Unterstützung durch einen Profi. Als Pro-Am-Besetzung ist unser Ziel ein Platz unter den ersten 15. Um eine der ,blauen Lampen‘ zu bekommen, müssen wir im Qualifying unter den besten 30 sein. Das dürfte bei diesem starken Starterfeld äußerst schwierig werden.“

Titelverteidiger Black Falcon gibt Aufgebot bekannt

Beim ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring am kommenden Wochenende tritt Black Falcon mit sechs Fahrzeugen an. Die Mannschaft aus Meuspath schickt als Titelverteidiger drei Mercedes-AMG GT3 ins Rennen, die im 160 Teilnehmer starken Feld um den Gesamtsieg kämpfen sollen. In den Klassen SP7 und V6 tritt das Black Falcon Team TMD Friction mit zwei Porsche 911 ebenfalls zur Titelverteidigung an. Ein Porsche 981 Cayman startet in der Klasse SP10 der GT4-Fahrzeuge.

Im Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 1 gehen die Vorjahressieger Adam Christodoulou, Manuel Metzger und Maro Engel an den Start, die in diesem Jahr von Yelmer Buurman unterstützt werden. Das Auto mit der Startnummer 3 werden Dirk Müller, Thomas Jäger, Jan Seyffarth und Maro Engel pilotieren. Engel absolviert auf den beiden Fahrzeugen des Mercedes-AMG Team Black Falcon wie schon im vergangenen Jahr einen Doppelstart. Im dritten Black Falcon -Mercedes-AMG GT3 werden die VLN-Stammfahrer Abdulaziz Al Faisal und Hubert Haupt von Luca Stolz sowie Daniel Juncadella unterstützt.

Die drei Porsche des Black Falcon Team TMD Friction starten in unterschiedlichen Klassen. Das zweifelsohne schnellste Fahrzeug des Trios ist der Porsche 911 GT3 Cup der neuesten Modellgeneration mit der Startnummer 65. Am Steuer werden sich Jürgen Bleul, Stefan Karg, „Takis“ und Alexander Toril abwechseln. Nach den Erfolgen 2014, 2015 und 2016 geht es für Black Falcon dabei um nicht weniger als den vierten SP7-Klassensieg in Folge. Erstmals seit 2010 startet beim Nürburgring-Saisonhighlight wieder ein Black Falcon -Fahrzeug in der Klasse SP10. Das Cockpit des Porsche 981 Cayman GT4 teilen sich Mustafa Mehmet Kaya, Carlos Gomez, Ronny Lethmate und Gabriele Piana. Im seriennahen Porsche 911 Carrera mit der Startnummer 133 kommen Saud Al Faisal, Thomas Bolz, Fidel Leib und Aurel Schoeller zum Einsatz. Dieses Fahrzeug hat das 24h-Rennen bereits in den Jahren 2015 und 2016 für Black Falcon gewonnen und tritt somit erneut als Titelverteidiger in der Klasse V6 an.

Nach dem äußerst erfolgreichen Rennen im vergangenen Jahr, bei dem Black Falcon die Pole-Position, die schnellste Rennrunde, den Gesamtsieg und die Klassensiege in der SP7 und V6 für sich verbuchen konnte, liegt die Messlatte für dieses Jahr besonders hoch. Die Fahrer und das Team sind jedoch bestens auf das härteste Rennen der Welt vorbereitet und hochmotiviert, die Erfolge des Vorjahres zu wiederholen.

Teamchef Sean-Paul Breslin: „Mit dem Sieg beim 24h-Rennen im letzten Jahr ist erneut ein Traum für das gesamte Team Black Falcon wahr geworden. Das Team hat in Zusammenarbeit mit Mercedes-AMG und Bilstein erneut alles drangesetzt, die Autos optimal auf das Rennen vorzubereiten, um die bestmöglichen Chancen auf einen weiteren Triumph zu garantieren. Das Starterfeld ist mit Sicherheit eines der besten auf der Welt und die Strecke ist definitiv die anspruchsvollste und größte Herausforderung, die es im Motorsport zu bewältigen gibt. Das Rennen ist lang und wir werden bis zum Schluss für das bestmögliche Resultat kämpfen.“

Adenauer Racing Day eröffnet 24h-Wochenende

Das ADAC Zurich 24h-Rennen läutet das Rennwochenende heute mit einem stimmungs¬vollen Prolog ein: Ab 16:00 Uhr steigt der Adenauer Racing Day auf der Hauptstraße von Adenau. Die Rennstadt am Ring wird dann zum Treffpunkt von Fans, Fahren und Teams. Die Piloten, die ab Donnerstag zu den Hauptdarstellern auf der Rennstrecke werden, gibt es dann ganz von nahem. Neben den Stars des ADAC Zurich 24h-Rennens werden sich auch die Fahrer der WTCC bei den Talkrunden und Autogrammstunden die Ehre geben. Ab dem Himmelfahrtstag (Donnerstag, 25. Mai) fängt dann – endlich – an, worauf Fans und Fahrer schon lange warten: Dann geht es in ein 24h-Wochenende voller Highlights. Wer up-to-date bleiben möchte, findet alles Wichtige zum 24h-Rennen hier auf der offiziellen Homepage.

Der Adenauer Racing Day ist nicht nur bei den Fans äußerst beliebt, die zu Tausenden von den Campingarealen rund um die Nordschleife nach Adenau strömen. Er ist auch die gegenseitige Liebeserklärung zwischen der Rennstadt und dem Großevent am Ring, bei dem schon seit Jahren das längste Rennwochenende des Jahres stimmungsvoll eingeläutet wird. Auf der Bühne an der Hauptstraße, die mit ihren rot-weißen Bordsteinen auch 2016 puren Rennflair vermittelt, gibt es zunächst die Stars aus WTCC und Tourenwagen-Europacup (ETCC), die zu einer gemeinsamen Autogrammstunde einladen. Um 16:30 Uhr trifft dann der traditionelle Korso von 24h-Rennfahrzeugen ein: Sie kommen direkt von der Nordschleife und fahren mit Sondergenehmigung direkt bis vor die Bühne im Stadtzentrum. Es folgen dann Talkrunden und Autogrammstunde mit den Stars des Langstreckenklassikers. Auch einen ersten Ausblick auf die Events im Rahmenprogramm gibt es: Die Sportholzfäller von Stih Timbersports präsentieren, wie man mit Axt, Zug- und Kettensäge einen massiven Baumstamm kunstgerecht zu Sägespänen macht. Sie werden gemeinsam mit den Falken-Drift-Taxis und dem Motorrad-Stuntriding-Artisten Arunas Gibieza während des Wochenendes in der Fan-Arena im historischen Fahrerlager des Nürburgrings zu bewundern sein.

Programmablauf Adenauer Racing Day

16:00 Uhr: Begrüßung
16:15 Uhr: Autogrammstunde WTCC- und ETCC-Piloten
16:30 Uhr: Korso 24h-Rennwagen von der Nordschleife nach Adenau
16:45 Uhr: Ankunft Korso, Team-Präsentationen, Präsentation Stihl Timbersports (Sport-Holzfällen)
ca. 18:30 Uhr: Ende der Veranstaltung

Programm voll sportlicher Highlights
Das sportliche Programm beim ADAC Zurich 24h-Rennen beginnt am Donerstag-morgen mit der Leistungsprüfung der RCN. Ab 8:00 Uhr drehen sich die Räder am Nürburgring. Der Höhepunkt ist das erste Qualifying des 24h-Rennens, das ab 20:05 bis 23:30 Uhr in die Nacht hineinführt. Der Freitag gehört dem Kampf um die Startpositionen: Die WTCC fährt ihre Startaufstellung ab 12:45 Uhr aus, danach folgt das Mannschaftszeitfahren, bei dem es um wertvolle Punkte in der Herstellerwertung geht. Das spektakuläre Einzel¬zeitfahren des 24h-Rennens beschließt das sportliche Programm: Ab 19:50 Uhr werden im Top-30-Qualifying die Plätze in den ersten 15 Startreihen vergeben (die Startplätze ab Position 16 stehen bereits nach dem zweiten Qualifying am Freitagvormittag fest). Partystimmung gibt es danach in der Müllenbachschleife: Dort sind ab 20:40 Uhr die Fahrkünstler der Falken-Drift-Show und danach die Artisten der Red Bull FMX-Show zu sehen. Am Samstag gibt es nach dem Warm-up für das 24h-Rennen den Lauf des Audi Sport TT Cup auf dem Grand-Prix, im Anschluss geht es bei den beiden WTCC-Läufen über jeweils drei Runden auf der Gesamtstrecke. Ab 13:45 Uhr beginnt mit der 24h-Startaufstellung der finale Count-down zum Höhepunkt des Wochenendes: Dem ADAC Zurich 24h-Rennen (Start: 15:30 Uhr). Das vollständige Rennprogramm, alle Rahmen-Aktionen und viele weitere Details zum Rennen gibt es auf der offiziellen Homepage unter www.24h-rennen.de (Rubrik >Service >Tipps für Fans).

BMW Schnitzer: Die Rückkehr der Rekordsieger

Das ADAC Zurich 24h-Rennen 2017 bringt ein Duell zurück auf die Strecke, das geschichtsträchtig ist: Das Schnitzer-Team kehrt als Werksmannschaft von BMW zum 24h-Rennen zurück und trifft hier mit Manthey-Racing auf eine der traditionsreichsten Porsche-Mannschaften. Beide Teams konnten das 24h-Rennen jeweils fünf Mal gewinnen. Ein weiterer Sieg würde bedeuten, die Führung in dieser prestigeträchtigen Statistik alleine zu übernehmen. Fünf Jahre dauerte die Schnitzer-Abstinenz, nun kehrt das bayrische Team wieder an die Nordschleife zurück und wird mit zwei BMW M6 GT3 antreten: Eine Kombination, die jeden Experten mit der Zunge schnalzen lässt. Aber auch Manthey gehört nach den Siegen bei den ersten beiden VLN-Rennen wieder zum engen Favoritenkreis – die 24h-Rennen werden so auch auf Teamseite zum Duell der Motorsport-Titanen.

Fünf Mal konnte Schnitzer das 24h-Rennen auf dem Nürburgring gewinnen – zum ersten Mal 1989. Als Erinnerung an diesen Erfolg geht in diesem Jahr ein BMW M6 GT3 im damaligen markanten Design mit den drei farbigen Streifen an den Start. Die Fahrer bilden einen Mix aus erfahren Nordschleifen-Piloten (Augusto Farfus, Timo Scheider) und Nordschleifen-Neulingen (Antonio Felix Da Costa und Alex Lynn). „Das Design ist einfach toll“, freut sich Farfus. „Wenn ich als Kind dieses Design gesehen habe, wusste ich: Das ist ein Rennwagen von BMW.“

Der BMW M3 E30 – klein aber oho
Charly Lamm war schon beim ersten 24h-Sieg Teamchef bei Schnitzer und erinnert sich gerne an den damaligen BMW M3 E30: „Das war ein kleines Auto mit kleinem Motor, aber eine Fahrmaschine. Wir waren von der Motorleistung her gegen unsere Gegner von Ford, Volvo, Jaguar oder Rover unterlegen. Aber der M3 war in der ersten Runde so schnell wie in der letzten. Die Reifen haben nicht abgebaut, und er hat wenig Benzin verbraucht. Wir konnten also lange Stints fahren.“ Dazu kam mit Roberto Ravaglia, Emanuele Pirro und Fabien Giroix eine extrem gute Fahrerpaarung.

Später folgten einige Jahre Pause, bis Schnitzer mit dem M3 GTR (E46) von 2003 bis 2005 auf die Nordschleife zurückkehrte und zwei weitere Siege einfuhr. Fünf Jahre später, 2010, trat das bayrische Team für zwei Jahre mit dem M3 GT2 (E92) an und sicherte sich Sieg Nummer fünf. Der Brasilianer Augusto Farfus, der auch in diesem Jahr zum Fahrerkader gehört, hat zwei 24h-Rennen mit dem Team bestritten. „Beim ersten Mal haben wir gewonnen“, erinnert er sich an das Jahr 2010. „Bei meinem zweiten Start wurden wir Zweite.“

Erste Teilnahme mit einem GT3-Fahrzeug
Jetzt kehrt Schnitzer wieder auf die Nordschleife zurück und fühlt sich, trotz der vielen Erfolge, derzeit eher als Neuling. „In den paar Wochen, in denen wir jetzt wieder hier sind, haben wir festgestellt, dass sich doch einiges verändert hat“, erzählt Teamchef Lamm. „Die Hauptveränderung ist die Kategorie der GT3-Fahrzeuge. Wir mögen schon ein paar Mal hier gewonnen haben, aber 2011 ist auch schon eine Weile her. Ich sage deshalb zum Team: Wir haben eine gewisse Erfahrung, sind aber auch Rookies. Wir fahren hier schließlich zum ersten Mal mit einem GT3-Auto!“

Kluge Renntaktik ist entscheidend
Was ist notwendig, um den Sieg von damals zu wiederholen? Die Nordschleife und ihre speziellen Begebenheiten spielen immer eine große Rolle. „Die Strecke ist eigentlich gleich. Die paar Änderungen sind vernachlässigbar. Aber die Nordschleife ist ein Mysterium – ihre Länge und ihr Umfeld, wie zum Beispiel das Wetter – machen sie so schwierig“, erklärt Lamm. „Alles, was die Eifel an Herausforderungen verlangt und an Geheimnissen hat, muss man kennen und ins operative Geschäft einfließen lassen.“ Mit dem BMW M6 GT3 hat das Team Schnitzer zwei VLN-Rennen und einen Test auf der Nordschleife bestritten und ist noch dabei, das Auto kennen zu lernen. Dazu kommt noch die Balance of Performance, die Schnitzer zum ersten Mal erlebt. „Ich weiß nicht, ob sie Fluch oder Segen ist. Die Fans haben ein ausgeglichenes Fahrzeugfeld, aber man kann sich nicht absetzen“, erläutert Lamm lachend. „Jetzt ist es wichtig, von der ersten Rennstunde an einen Rhythmus zu finden, um in Schlagdistanz zur Spitze zu sein. Sobald sich eine Situation ergibt, in der man sich profilieren kann – ein schneller Fahrer, die richtige Reifenwahl, die Nacht – muss man eine Lücke herausfahren.“

Farfus: „Siegen ist hier schwieriger als in Le Mans“
Auch die Fahrer machen sich ihre Gedanken um die anstehende Herausforderung: „Das 24h-Rennen auf dem Nürburgring ist mittlerweile ein Sprintrennen geworden“, erklärt Augusto Farfus. „Früher musste man einfach irgendwie durchkommen und war vorne mit dabei. Auf der Nordschleife gibt es kein Safetycar, das heißt jede verlorene Sekunde ist auch verloren. Hier zu gewinnen ist schwieriger als in Le Mans. Die Strecke ist eine große Herausforderung, man hat mehr Fahrzeuge und muss die gesamte Zeit pushen.“

Die Fahrer: Ein Mix aus alten Hasen und jungen Hüpfern
Antonio Felix da Costa gehört zu den Piloten, die den BMW mit dem historischen Design pilotieren und wird im Mai sein erstes 24h-Rennen auf dem Nürburgring bestreiten. „Ich bin schon in der DTM für Schnitzer gefahren, und es ist genial, dass ich auch am Ring für dieses Team an den Start gehen kann“, freut sich der Portugiese. „Für uns wird es nicht einfach, da Alex Lynn und ich neu auf der Nordschleife sind. Aber Augusto Farfus und Timo Scheider haben viel Erfahrung.“ Farfus sieht in dem Mix auch einen Vorteil: „Sie gehen noch offen an die Sache ran. Wir erfahrenen Piloten sind alles so gewohnt, dass wir nicht auf neue Ideen kommen. Die jungen aber schon.“

Feierliche Verleihung der Nürburgring Awards 2017

Nach seiner viel beachteten Premiere im vergangenen Jahr ehrt der Nürburgring Award am 26. Mai 2017 erneut besondere Leistungen im Motorsport. Am Vorabend des ADAC Zurich 24h Rennens würdigen die Veranstalter direkt am Nürburgring Preisträger in den Kategorien: Ambassador of the Year, Brand of the Year und Lifetime Achievement.

Vor circa 350 geladenen Gästen aus Medien, Sport und Wirtschaft führt Moderatorin Laura Wontorra im Kinosaal des ring°werks durch die Nürburgring Award Night. Die hochkarätige Jury des Nürburgring Awards, besetzt aus Motorsport-Experte und Ex-Mercedes-Formel-1-Chef Norbert Haug, DTM-Star Timo Glock und Formel-1-Reporter Kai Ebel, steht selbst wie kaum ein anderes Komitee für legendäre Rennsportmomente. Mit ihrer großen Kenntnis über die internationale Szene zeichnen sie sich in idealem Maße für die Auswahl der Preisträger aus.

Besonderes Highlight – der Lifetime Achievement Award
Für einen außergewöhnlichen Moment wird der Lifetime Achievement Award während der rund einstündigen Zeremonie sorgen. Nach Michael Schumacher in 2016, vertreten durch seine Managerin Sabine Kehm, nimmt diese Ehrung für ein besonderes Lebenswerk nun Hans Werner Aufrecht entgegen. Mit seiner Leidenschaft, seiner Neugier und seinem Enthusiasmus prägte der heute 78-jährige über Jahrzehnte hinweg den modernen Motorsport. Seine Verdienste als Gründer der Weltmarke AMG sowie seine Visionen und sein unermüdlicher Einsatz an der Spitze des ITR brachten ihm den Beinamen als „Vater der DTM“ ein. Die Motosportwelt verneigt sich mit dieser Auszeichnung vor Hans Werner Aufrecht und all den Perspektiven, die er einer weltweiten Branche ebnete. Die weiteren Preisträger des Nürburgring Award 2017 sowie ihre Laudatoren werden im Rahmen der Veranstaltung bekannt gegeben.

Hintergrund: Der Nürburgring Award wurde in 2016 erstmals gemeinschaftlich vom Nürburgring, dem ADAC als Veranstalter des 24h-Rennens, den Medienpartnern RTL Nitro und Auto Bild motorsport sowie von der „_wige Media AG“ als Promoter und Produzent des größten Autorennens der Welt initiiert. Die Verleihung ist am 26.05.2017 ab 21:30 Uhr auf der Internetseite des 24h-Rennens, bei Motorsport-Total.com, bei Auto Bild motorsport (Autobild.de/motorsport) sowie auf der offiziellen Seite des Nürburgrings (Nürburgring.de) im Live-Stream zu sehen.

Audi in drei Kategorien am Start

Neue Bestmarke für Audi auf dem Nürburgring: Beim ADAC Zurich 24h-Rennen setzen mehr Teams denn je auf Kundensportrennwagen von Audi Sport customer racing. Sechs Audi R8 LMS – vier davon werksunterstützt – treten in der GT3-Klasse an. Das jüngste Kundensportprojekt, der Audi R8 LMS GT4, erlebt zum Zweck der Erprobung ebenfalls sein Renndebüt. Und in der TCR-Kategorie fahren drei Audi RS 3 LMS in Kundenhand um den Klassensieg. Im Rahmenprogramm der Veranstaltung startet zudem der Audi Sport TT Cup mit 18 Autos.

„Mit über 160 Teilnehmern auf dem größten Kurs der Welt bleiben die 24 Stunden auf dem Nürburgring die Top-Kundenveranstaltung für uns“, sagt Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing. „Die große Begeisterung für unsere Produkte bestätigt unsere Entwicklungsrichtung.“ Alleine in der Spitzenklasse SP9-GT3 kämpfen die Teams von sieben Marken mit 34 Rennwagen gegeneinander. Bei Audi bilden die werksunterstützten Mannschaften des Audi Sport Team Land und des Audi Sport Team WRT die Speerspitze. Sechs ehemalige Rennsieger und sechs weitere Spitzenpiloten wechseln sich am Steuer von insgesamt vier Audi R8 LMS ab. Phoenix Racing – seit 2014 Distanzrekord-Halter auf der Nordschleife – sowie Car Collection Motorsport treten mit je einem weiteren GT3-Sportwagen von Audi an. Das Ziel: Nach 2012, 2014 und 2015 sollen die Vier Ringe zum vierten Mal in der berüchtigten „Grünen Hölle“ des Nürburgrings gewinnen.

Mit Spannung erwartet das internationale Rennsport-Publikum auch die Premiere des Audi R8 LMS GT4. Das Modell steht für eine wachstumsträchtige Klasse für Gentleman-Piloten im weltweiten GT-Sport. Das Audi Sport Team Phoenix setzt zwei der seriennahen Rennwagen ein. Der neue R8 LMS GT4 nutzt rund 60 Prozent der Teile des straßenzugelassenen Schwestermodells. Premiere auch für den Audi RS 3 LMS: Er feiert sein Debüt beim Eifel-Marathon. Bereits 90 der Einsteiger-Rennwagen hat Audi Sport customer racing gebaut. Seither fahren die Audi-Kundenteams mit diesem Modell weltweit diverse Erfolge ein – darunter einen Klassensieg bei den 24 Stunden von Dubai im Januar. Das Team Bonk Motorsport setzt zwei Autos ein, LMS Engineering stellt sich dem Langstrecken-Klassiker mit einem weiteren Audi RS 3 LMS.

Auch im Umfeld der Strecke sind die Vier Ringe stark vertreten. Als Partner des Veranstalters stellt Audi Sport die Official Cars für die Rennorganisation. Zudem dürfen sich die vielen Fans vor Ort zum ersten Mal auf eine 750 Quadratmeter große Erlebnisfläche im Fahrerlager freuen – die Audi Sport experience area. Im Loungebereich können Besucher das Renngeschehen auf einer Großbildleinwand verfolgen. Ein echter Leckerbissen für Fans sind die sieben ausgestellten Rennmodelle: Der Le-Mans-Sportwagen Audi R8, ein Audi V8 DTM und ein Auto Union Typ D verkörpern einige der größten Motorsport-Erfolge der Marke. Hinzu kommen die aktuellen Rennwagen Audi RS 5 DTM, R8 LMS, R8 LMS GT4 und RS 3 LMS. Drei Hochleistungsmodelle von Audi Sport runden den Rennsport-Auftritt ab. Zusätzlich begeistert am Wochenende in der Eifel der Audi Sport TT Cup die Fans: Er trägt seine zweite von sieben Veranstaltungen im Rahmenprogramm des 24h-Rennens aus.

Die Zuschauer, die nicht vor Ort sind, können das Rennen im Internet verfolgen. Audi bietet eine umfassende Berichterstattung auf seinen Social-Media-Plattformen sowie einen Livestream des gesamten Rennens. Der Fernsehsender RTL Nitro übertragt das gesamte Rennen 26 Stunden lang live.

Jubiläum für Mercedes-AMG

Für Mercedes-AMG steht 2017 ganz im Zeichen des 50-jährigen Jubiläums. Auch seinen Markenauftritt beim ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring stellt das 1967 gegründete Unternehmen unter das Motto: 50 Years of Driving Performance. Auf der Rennstrecke werden insgesamt sieben Mercedes-AMG GT3 die Hatz zweimal rund um die Uhr antreten. Pilotiert werden die Renner aus Affalterbach von einem starken Fahrerkader der versucht, an den historischen Vierfach-Sieg des Vorjahres anzuknüpfen. Bei dem Saisonhighlight in der Eifel können die Besucher zudem die erfolgreiche Motorsporthistorie und den faszinierenden Spirit der Performance-Marke aus Affalterbach auch abseits der Rennstrecke hautnah erleben. Neben legendären Rennfahrzeugen aus allen Dekaden der Unternehmensgeschichte bildet die Premiere des limitierten Sondermodells „Mercedes-AMG GT3 Edition 50“ ein weiteres Highlight im Rahmenprogramm von Mercedes-AMG.

Jahre Mercedes-AMG, 90 Jahre Nürburgring und die 45. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennen – diese einzigartige Kombination von Jubiläen gibt es nur 2017. Bei dem Langstreckenklassiker, der vom 25. bis 28. Mai 2017 stattfindet, präsentiert sich Mercedes-AMG Motorsport mit einem starken Team- und Fahreraufgebot. Abseits der Rennstrecke erwartet die Fans ein attraktiver Markenauftritt rund um das Unternehmensjubiläum.

Sieben Mercedes-AMG GT3 am Start
Das Mercedes-AMG Team BLACK FALCON tritt mit zwei Fahrzeugen an: Die Startnummer #1 wird mit Adam Christodoulou, Maro Engel und Manuel Metzger von drei Vorjahressiegern pilotiert, zu denen sich in diesem Jahr Yelmer Buurman gesellt. In der #3 des Mercedes-AMG Team BLACK FALCON werden Thomas Jäger , Dirk Müller, Jan Seyffarth sowie Doppelstarter Maro Engel angreifen. Ebenfalls zwei Fahrzeuge schickt das Mercedes-AMG Team HTP Motorsport ins Rennen: Am Steuer der #47 werden sich Sebastian Asch, Dominik Baumann, Christian Hohenadel und Stefan Mücke abwechseln. Das Schwesterfahrzeug mit der #50 trägt das Design des Mercede-AMG Partners IWC Schaffhausen und wird gesteuert von Maximilian Buhk, Edoardo Mortara, Edward Sandström und Dominik Baumann, der ebenfalls als Doppelstarter genannt ist. Das HARIBO Racing Team Mercedes-AMG tritt mit einem Fahrzeug an: Im Mercedes-AMG GT3 #8 werden Uwe Alzen, Lance David Arnold, Maximilian Götz und Renger van der Zande den „Goldbären“ durch die Grüne Hölle lenken. Neben diesen fünf Mercedes-AMG GT3, die unter anderem alle das markante 50 Jahre-Signet auf der Motorhaube tragen werden, setzen BLACK FALCON und HTP Motorsport jeweils einen weiteren Mercedes-AMG GT3 als Kundenfahrzeug ein.
Mercedes-AMG Fan Base
Im Rahmenprogramm des Rennens setzt sich der starke Auftritt von Mercedes-AMG fort. So erwartet die Besucher am nördlichen Eingang des Nürburgring-Fahrerlagers eine 1.500 Quadratmeter große Fan-Base. In der für alle Zuschauer mit gültigem Eventticket frei zugänglichen Erlebniswelt finden Motorsport-Enthusiasten zahlreiche Erinnerungen an große Rennstrecken-Momente der vergangenen 50 Jahre. Das Herzstück bildet eine Fahrzeugausstellung, die einige der legendärsten Rennboliden aus Affalterbach versammelt – unter anderem den AMG 300 SEL 6.8, der 1971 beim 24-Stunden-Rennen von Spa überraschend den Klassensieg und Rang zwei im Gesamtklassement errang und so den Mythos von AMG begründete. Die ebenfalls in der Fan Base ausgestellten Fahrzeuge der aktuellen GT-Familie schlagen die Brücke zur Gegenwart von Mercedes-AMG.
Während der gesamten Veranstaltung bietet die Fan Base ein abwechslungsreiches Programm: Zu den Highlights gehört die offizielle Autogramm- und Interviewstunde der Mercedes-AMG Fahrer, die für Freitag (26. Mai) um 14:00 Uhr angesetzt ist. Darüber hinaus finden hier immer wieder Live-Interviews statt und die Besucher haben gute Chancen, weitere Autogramme prominenter Motorsportler zu sammeln. Als Mitmach-Aktion gibt es einen Boxenstopp-Wettbewerb, bei dem die Fans an einem originalen Mercedes-AMG GT3 ihr Tempo beim Radwechsel testen können. Zur Fan Base gehört auch ein großzügig angelegter Biergarten sowie eine Aussichtsterrasse mit Blick auf den Teil der Rennstrecke, wo die Fahrzeuge vom GP-Kurs auf die legendäre Nordschleife einbiegen. Zudem wird auf großen Screens Live-Bilder vom Renngeschehen gezeigt.

Fahrzeug-Premiere: Mercedes-AMG GT3 Edition 50
Ein Eyecatcher in der Fan Base ist der Mercedes-AMG GT3 Edition 50. Das exklusive Sondermodell zum 50-jährigen Markenjubiläum wird beim 24-Stunden-Rennen Nürburgring erstmals öffentlich zu sehen sein. Das Rennfahrzeug ist auf maximal fünf Exemplare limitiert und richtet sich primär an Motorsport-affine Sammler. Als Basis dient der Mercedes-AMG GT3, der um exklusive Ausstattungen und Funktionen, so zum Beispiel eine Beifahrersitzkiste, erweitert wird. Optisch stechen dabei neben der Sonderlackierung und zahlreichen Carbon-Applikationen vor allem das 50 Jahre-Signet auf der Motorhaube und das 50 Jahre-Logo auf den Türen ins Auge.
Der ring°boulevard, der sich parallel zur Start- und Zielgeraden befindet, ist eine weitere Anlaufstelle für Anhänger der Driving Performance. Hier präsentiert sich Mercedes-AMG mit einem neuen Showroom-Konzept, das unter anderem die 50-jährige Geschichte des Unternehmens beleuchtet. Ebenfalls im ring°boulevard ausgestellt ist das Siegerfahrzeug von 2016 – der Mercedes-AMG GT3 #4 des Mercedes-AMG-Team BLACK FALCON.

Statistik-Splitter: Schon gewusst, dass …

Das ADAC Zurich 24h-Rennen erlebt in diesem Jahr seine 45. Auflage und feiert damit ein „kleines Jubiläum“. Seit 1970 gibt es den Nordschleifen-Klassiker, und seine Historie ist nicht nur voller Spannung und Action, sondern auch voll mit Kuriositäten und Anekdoten. Hier ein paar Splitter aus der Statistik und der Historie:

Glückszahl: Zur Titelverteidigung treten die Vorjahressieger in diesem Jahr in fast unveränderter Besetzung an. Maro Engel (Monaco), Adam Christodoulou (Großbritannien), Yelmer Buurman (Niederlande) und Manuel Metzger (Schweiz) teilen sich den Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 1, der von Black Falcon eingesetzt wird. Nur DTM-Rekordchampion Bernd Schneider ist nicht mehr dabei – er weicht Buurman. Vielleicht hilft ihre Startnummer: Neun Mal trug das Siegerteam der 24h auch die Starnummer 1 – keine andere Nummer ist damit erfolgversprechender.

Rekorddistanz: Das 24h-Rennen im Jahr 2016 war spektakulär und wurde erst in der letzten Rennrunde entschieden. Es war mit einem Vorsprung von gerade einmal 5,697 Sekunden vor dem zweitplatzierten HTP-Team der knappste Ausgang aller Zeiten, aber nicht das längste 24h-Rennen. Dafür sorgte die dreistündige Unterbrechung, die durch ein Unwetter eine Stunde nach dem Start nötig wurde. So blieb der Distanzrekord bestehen, den das Phoenix-Team im Jahr 2014 aufstellte: Haase / Mamerow / Rast / Winkelhock siegten damals nach 159 Runden (= 4.035,10 km).

Markenvielfalt: In den vergangenen neun Jahren standen sieben (!) verschiedene Hersteller bei den 24h auf der Pole. Bentley, Lamborghini oder SCG könnten sich in diesem Jahr als achte Marke in die Liste eintragen, denn sie alle sind im Top-30-Qualifying vertreten.

Trainingskönig: Der Platzhirsch in Sachen Pole Position beim 24h-Rennen ist Klaus Ludwig. „König Ludwig“ startete sechs Mal vom ersten Platz aus in die 24h. Jeweils vier Poles konnten Klaus Niedzwiedz, Peter Zakowski und Uwe Alzen holen.

Wetterkapriolen gab es beim 24h-Rennen immer wieder. Die Nordschleife ist schließlich legendär dafür, dass eine einzige Rennrunde durchaus Regen an Start/Ziel, Sonne an der Hohen Acht und Graupel auf der Döttinger Höhe beinhalten kann. Nur selten wurde das Rennen aber unterbrochen – zum letzten Mal im vergangenen Jahr (sechs Stunden Pause nach Hagelschauer). Daneben gab es Pausen in den folgenden Jahren: 1973 (planmäßig), 1992 (Nebel), 1994 (Sturm), 2007 (Regen vor dem Start, Nebel in der Nacht), 2013 (Starkregen).

Jubiläumsrekord: Volker Strycek (Dehrn) ist der treueste Teilnehmer des 24h-Rennens: Er startet in diesem Jahr zum 40. Mal – und das gleich auf zwei Fahrzeugen: Mit Teamchef Olaf Beckmann, Jürgen Schulten und Peter Hass teilt er sich den legendären SP3-Opel Manta. Und als stolzer Vater von rennfahrenden Sprösslingen ist er auch beim Familieneinsatz im Opel Astra J OPC dabei: Seine Kinder Lena und Robin greifen mit ihm gemeinsam ins Volant.

Jubiläumsstarter: Zwei weitere bekannte Piloten feiern in diesem Jahr ein rundes 24h-Jubiläum: Uwe Alzen (Betzdorf) und Claudia Hürtgen (Aachen) sind beide zum 20. Mal dabei.

Traditionsreichster Programmpunkt im Rahmenprogramm ist die ADAC 24h-Classic. Das Rennen bringt es (gemeinsam mit den Vorgängerrennen, die teilweise ausschließlich für Old- oder Youngtimer ausgeschrieben waren) bereits auf 25 Auflagen. Ein Jubiläum feiert in diesem Jahr die RCN: Sie eröffnet mit ihrer Leistungsprüfung zum 20. Mail das Rennwochenende.

Bunte Mischung: Das Teilnehmerfeld des 24h-Rennens ist mit 20 verschiedenen Marken extrem vielfältig. Am stärksten vertreten mit je 44 Fahrzeugen: BMW und Porsche. Ebenso bunt geht es bei den Piloten zu: 35 Nationen sind im Starterfeld vertreten, das Gros stellen die deutschen Teilnehmer (276 Nennungen).