VLN: Mit Vollgas ins letzte Saisondrittel

Die VLN startet mit Vollgas in das letzte Saisondrittel. Der siebte von neun Läufen in der Saison 2017 führt am Samstag, 23. September 2017, über die klassische Distanz von vier Stunden auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring Kurzanbindung und Nordschleife. Mit vorläufig 167 Fahrzeugen ist das 57. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen des Dortmunder MC sehr gut besetzt.

Die Spitzengruppe lässt Motorsportfans frohlocken: Elf GT3-Fahrzeuge schicken sich an, den Tagessieg unter sich auszumachen. Nach drei Porsche-Siegen in der laufenden Saison zählt der Manthey-Elfer mit der Startnummer 911 – diesmal pilotiert von Michael Christensen und Kévin Estre – zu den Favoriten auf den Sieg. Der Franzose Romain Dumas, der 2017 bereits zwei Siege mit Manthey einfuhr, absolviert beim siebten Lauf einen Gaststart im Porsche 911 GT3 R von Falken Motorsport an der Seite von Martin Ragginger.

Mit einem Saisonsieg bei Lauf vier auf der Haben-Seite geht die BMW-Fraktion ins Rennen. Die beiden BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport werden ergänzt durch ein Fahrzeug von Schubert Motorsport. Hier wechselt sich Claudia Hürtgen, die VLN-Meisterin von 2005, mit Frederik Nymark aus Dänemark und Anders Buchard aus Norwegen ab. Den kultigen BMW Z4 GT3, ebenfalls eingesetzt von Walkenhorst Motorsport, pilotieren Peter Posavac und Alex Lambertz.

Nach dem frühen Ausscheiden beim sechsten Lauf ist die Motivation des Haribo Racing Teams umso größer. 2017 noch ohne Sieg, hat sich die Equipe mit Mario Farnbacher verstärkt, der seine Premiere als „Sternfahrer“ in der VLN feiert. Ihm zur Seite stehen Nordschleifen-Routinier Lance David Arnold und Ex-DTM-Pilot Daniel Juncadella aus Spanien. Einen weiteren Mercedes-AMG GT3 bringt Black Falcon an den Start. Am Volant der Lokalmatadore wechseln sich Hubert Haupt, Erik Johansson und Manuel Metzger ab. Und auch der Bolide von Landgraf Motorsport hat einen Stern im Kühlergrill: Klaus Landgraf, Kai Riemer, Markus und Stefan Schmickler treten in der GT3-Gentlemen-Wertung an.

Abgerundet wird das Spitzen-Lineup durch den Frikadelli-Pro/Am-Porsche mit Sabine Schmitz, Klaus Abbelen und Andreas Ziegler sowie den Ferrari 488 GT3 des Wochenspiegel Team Monschau. Nach zwei Rennen Pause greifen Georg Weiss, Oliver Kainz und Jochen Krumbach, die den dritten VLN-Lauf für sich entscheiden konnten, wieder an.

Die Klasse SPX – eine Spielwiese mit Ausblicken
Spektakuläre Rennboliden finden sich auch in der SPX-Klasse wieder, allen voran der Renault R.S.01 von „Dieter Schmidtmann“ und Heiko Hammel, der seit seinem Debüt zu Beginn dieses Jahres schnell den Weg in die Herzen der Fans gefunden hat. Unterstützt werden die beiden Stammfahrer zum zweiten Mal von Felipe Fernandez Laser. Neben den beiden Mercedes-AMG GT4 der beiden Testteams Black Falcon und Uwe Alzen Automotive, setzt BMW zusammen mit dem BMW Team Schnitzer die Entwicklung des 2018er M6 GT3 fort. Fahrer Markus Palttala bestreitet das Rennen im Alleingang. Und einen Blick in die Zukunft gibt es nicht zuletzt durch den ersten Renneinsatz des Porsche 911 GT3 RS von Manthey-Racing sowie den Nissan GT-R Nismo mit der Fahrerpaarung Tom Coronel und Michael Krumm. Beide Autos übrigens Debütanten auf der Nordschleife.

Neue Fahrzeuge auch abseits der Spitzengruppe
Auch im Mittelfeld der weltweit größten Breitensportserie streben immer mehr neue Projekte auf die Nordschleife. So bringt der MSC Münster mit den Fahrern Peter Bonk und dem Niederländer Marco Van Ramshorst den ersten Porsche Cayman S in der Klasse der VLN-Specials bis 2.600 ccm Hubraum mit Turbolader an den Start. Das ist zukunftsweisend, schließlich betreiben nahezu alle Automobilhersteller Downsizing und setzen auf potente Turbomotoren. Verfügte der Mittelmotor-Sportwagen aus Zuffenhausen in der S-Variante bislang über einen 3,4 Liter Saugmotor, kommt in der aktuellen Modellspezifikation ein aufgeladenes 2,5 Liter Aggregat zum Einsatz.

Nach fast drei Jahren Abstinenz taucht wieder ein Volkswagen Polo in der Teilnehmerliste der Langstreckenmeisterschaft auf. Der Italiener Marco Ferraro bestreitet das Reinoldus-Langstreckenrennen im Alleingang. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen Polo aus dem gleichnamigen Markenpokal, der von 2004 bis 2009 im Rahmen der DTM ausgetragen wurde. Das Team Offtrack Performance rekrutiert sich aus dem Umfeld des Wolfsburger Automobilherstellers und das Ziel sind regelmäßige Einsätze in der Langstreckenmeisterschaft 2018.

Ein Wiedersehen gibt es beim siebten Lauf auch mit dem BMW 120D, der in der VLN Anfang des neuen Jahrtausends erstmals auftauchte. In diesem Jahr geht Sarah Ganser mit dem kompakten Selbstzünder unter der Bewerbung des Dürener Motorsportclubs ins Rennen. Die 22-jährige Nachwuchspilotin aus Stolberg bei Aachen war zuletzt 2015 in der Langstreckenmeisterschaft am Start.

Sein 40-jähriges Bestehen feiert Kissling Motorsport aus Bad Münstereifel unweit des Nürburgrings. Um das Jubiläum angemessen zu feiern, bringt das Team rund um Stefan Kissling eine auf zehn Stück limitierte Auflage des Opel Astra TCR auf den Markt. Beim siebten VLN-Lauf pilotieren Volker Strycek und Hannu Luostarinen eines der Fahrzeuge aus der „40th“-Edition. In der aufstrebenden Tourenwagen-Klasse innerhalb der VLN trifft das erfahrene Duo auf starke Konkurrenz mit Fahrzeugen von Audi, Seat und Volkswagen.

24h-Termine: Sechs-Jahres-Plan veröffentlicht

Die Veranstalter des ADAC Zurich 24h-Rennens haben mit einer Vorabvereinbarung zu den Terminen der kommenden Jahre wichtige Weichen für die Zukunft des größten Rundstreckenrennens der Welt stellen können. Bis 2023 sind die 24h-Termine im Kalender der Eifelstrecke nun reserviert. Ein wichtiger Eckpunkt war dabei die Abstimmung mit den Organisatoren von „Rock am Ring“. Das Mammutkonzert hat – ebenso wie das ADAC Zurich 24h-Rennen – einen erheblichen Vorlauf für Aufbau und Logistik. Schon jetzt steht damit fest: Nach dem frühen Termin im kommenden Jahr (10. – 13. Mai) wird das Rennen fünf Mal in Folge später stattfinden. 2019 in der dritten Juni-Woche, 2020 am letzten Mai-Wochenende und ab 2021 dann jeweils zwischen Anfang und Mitte Juni.

Mit der Terminierung konnten die Veranstalter zweier wichtiger Events am Nürburgring nun frühzeitig etwaige Terminkollisionen minimieren. Insbesondere Aufbauüberschneidungen führten in der Vergangenheit immer wieder zu einem erhöhten Organisationsaufwand. „In diesem Jahr konnten wir zum Beispiel beim 24h-Rennen einige wichtige Parkflächen nicht nutzen“, beschreibt Rennleiter Walter Hornung, „und in den Vorjahren wurde es immer wieder bei der Nutzung von Fahrerlager und Nordschleife terminlich eng. Ich bin froh, dass wir dies mit unseren Partnern am Nürburgring und den Veranstaltern von Rock am Ring jetzt auf lange Sicht planen und weitgehend vermeiden konnten“. Die Terminvereinbarung hat dabei einen optionalen Charakter und wurde als Reservierung unabhängig von der Unterzeichnung weiterer Veranstaltungsverträge vereinbart. „Mit dieser Vereinbarung bringen aber natürlich alle Beteiligten den Willen zum Ausdruck, das ADAC Zurich 24h-Rennen als größtes Rundstreckenrennen der Welt auch in den kommenden Jahren mit unveränderten Rahmenbedingungen durchzuführen“, versichert Walter Hornung. „Teams, Organisatoren und Fans haben damit ein so großes Maß an Planungssicherheit wie nie zuvor.“

Auch auf Seiten der Rennstreckenbetreiber wird die Vereinbarung begrüßt. „Wir freuen uns sehr über die gemeinschaftliche Absprache mit zwei der wichtigsten Events in unserem Veranstaltungskalender“, sagt Mirco Markfort, der Geschäftsführer der capricorn Nürburgring GmbH. „Auch für uns als Streckenbetreiber bedeutete die große zeitliche Nähe von ADAC Zurich 24h-Rennen und Rock am Ring in den vergangenen Jahren immer wieder eine Belastungsprobe, die wir nun weitgehend vermeiden können. Wir bieten somit den Veranstaltern, aber auch den Besuchern, Rennteams und allen weiteren Beteiligten in den kommenden Jahren ein noch höheres Servicelevel an.“

Termine ADAC Zurich 24h-Rennen 2018 – 2023 *
10. – 13. Mai 2018    (Christi Himmelfahrt)
20. – 23. Juni 2019    (Fronleichnam)
21. – 24. Mai 2020    (Christi Himmelfahrt)
03. – 06. Juni 2021    (Fronleichnam)
16. – 19. Juni 2022    (Fronleichnam)
08. – 11. Juni 2023    (Fronleichnam)
*): Vorbehaltlich Vertragsabschluss

Zweite VLN-Saisonhälfte: Neue Teams und spannende Projekte

Nach dem Sechs-Stunden-Rennen in der VLN startet am ersten Septemberwochenende beim 40. RCM DMV Grenzlandrennen die zweite Saisonhälfte im Championat. Es verspricht spannend zu werden – und das nicht nur wegen des Kampfs um die Meisterschaft. Neue Teams mit spannenden Projekten und viele weitere Highlights lassen so schnell keine Langeweile aufkommen.

Die Spitzengruppe wird von zwei neuen Teams aufgemischt, die ihre VLN-Premiere bestreiten: Mücke Motorsport und Octane 126. Ersteres ist in der deutschen Motorsportszene keine Unbekannte. Der Berliner Rennstall rund um Peter Mücke schickt einen Mercedes-AMG GT3 mit DTM-Pilot Edoardo Mortara und Christian Hohenadel ins Rennen. Die Ambitionen sind allerdings zunächst noch realistisch. In der VLN hängen die Trauben sehr hoch und als Neulinge lautet das oberste Gebot „Lernen“. Mit einem Ferrari 488 GT3 startet das Team Octane 126 aus der Schweiz den ersten Anlauf in der VLN. Den ersten zaghaften Kontakt mit der Nordschleife gab es beim Qualifikationsrennen zum 24h-Rennen, nun treten Björn Grossmann und Alexander Müller in der weltweit größten Breitensportserie an.

Die beiden Newcomer treffen beim Grenzlandrennen auf die geballte Power VLN-Teams. Speerspitze ist Manthey Racing. Das Team aus Meuspath nahe des Nürburgrings errang drei der fünf Siege in der laufenden Saison. Nun schickt sich das französische Duo Romain Dumas und Patrick Pilet an, noch einmal nachzulegen. Ebenfalls auf Porsche setzt Frikadelli Racing mit den beiden gewohnten Neunelfern in der GT3-Klasse sowie Falken Motorsport. Die Audi-Fraktion ist durch das Team Montaplast by Land-Motorsport – das erfolgreichste Top-Team des vergangenen Jahres – und Phoenix-Racing prominent vertreten. Walkenhorst Motorsport hält die BMW-Fahnen hoch und Mercedes-AMG ist durch Black Falcon, das Haribo Racing Team und Landgraf Motorsport vertreten.

Das BMW-Team Schnitzer wird beim sechsten VLN-Lauf mit einem BMW M6 GT3 in der SP-X Klasse antreten. Das Fahrzeug ist mit Teilen des Evo-Pakets ausgerüstet, das BMW Motorsport derzeit mit Blick auf die Saison 2018 für seine Kunden entwickelt und erprobt. Die Einsätze dienen ausschließlich dazu, die neuen Komponenten einem weiteren Härtetest zu unterziehen. So wird sichergestellt, dass sich die Kunden auf ein vollständig ausgereiftes Evo-Paket freuen können, das sich bereits in der „Grünen Hölle“ bewährt hat.

Weitere Debütanten: Neue Fahrzeuge und neue Piloten
Zuwachs gibt es auch jenseits der Spitzengruppe. So bringt das italienische Team Lanza Motorsport zum ersten Mal 2017 seinen BMW 325 Ci in der Klasse SP4 an den Start und das Toyota Gazoo Racing Team Thailand einen Altis in der SP3. Gleich zwei neue Fahrzeuge gibt es in der Klasse V3 am unteren Ende der Leistungsskala zu vermelden: einen Honda Civic Type-R des VLN-Clubs MSC Münster sowie einen Opel Astra G OPC von WS-Racing.

Auch seitens der Fahrer gibt es Neuigkeiten zu berichten. Ein Beispiel ist Christian Heuchemer aus Bad Ems. Dem 30-Jährigen gelang zusammen mit Thomas Roth im seriennahen BMW bei widrigen Wetterbedingungen in der Rundstrecken-Challenge auf dem Nürburgring jüngst der erste Gesamtsieg. Eine kleine Sensation, ließ das Duo doch eine Reihe leistungsstärkerer Fahrzeuge hinter sich. Mit diesem Erfolg im Rücken ist Heuchemer nun für höhere Ziele gewappnet und steigt in die Langstreckenmeisterschaft auf. Im Cockpit des BMW 330i C des Team Schirmer wechselt er sich mit Roth ab, der seinen ersten VLN-Einsatz beim Saisonfinale 2016 absolvierte.

Das 40. RCM DMV Grenzlandrennen des Rheydter Club für Motorsport führt über die gewohnte VLN-Distanz von vier Stunden, die Ampel schaltet um 12 Uhr auf Grün. Zuvor werden im Zeittraining von 8:30 bis 10 Uhr die Positionen in der Startaufstellung ausgefahren. Zwischen Training und Rennen haben Inhaber eines Tickets die Möglichkeit, beim Pitwalk in der Boxengasse und in der Startaufstellung die vielfältigen VLN-Fahrzeuge und -Piloten aus nächster Nähe zu erleben. Für familienfreundliche 15 Euro gibt es zudem Zugang zu den geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs. Rund um die Nordschleife ist der Eintritt frei.

VLN: Sommerpause beendet

Die Sommerpause der VLN ist vorbei – endlich geht es wieder rund in der „Grünen Hölle“. Mit dem ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen startet die weltweit größte Breitensportserie am 19. August 2017 fulminant in die zweite Saisonhälfte. 172 Fahrzeuge haben für den fünften Lauf in der Saison 2017 genannt und werden den Fans rund um die legendäre Nordschleife bei 50 Prozent mehr Renndistanz als gewohnt mächtig einheizen.

VLN-Premiere feiert der neue Mercedes-AMG GT4, der zum Ende des Jahres für den Kundeneinsatz ausgeliefert wird. Um unter Rennbedingungen die letzten Feinheiten zu finalisieren, starten gleich zwei Mercedes-AMG Testteams beim 6h-Rennen: Black Falcon und Uwe Alzen Automotive. Für die VLN-Meistermacher aus Meuspath gehen Stefan Karg, Fidel Leib, Alexander Toril Boquoi und Jan Seyffarth ins Rennen. Den Einsatz von Fabian Hamprecht, Mike Stursberg und Thomas Jäger im Schwesterfahrzeug überwacht Teameigner Uwe Alzen von der Boxenmauer aus. Der Nordschleifenspezialist, der 13 Siege in der VLN einfuhr, wird im Verlauf der Saison bei drei weiteren Einsätzen dann wieder selber im Cockpit Platz nehmen. Da es sich bei beiden Fahrzeugen um Entwicklungsträger handelt, die noch keine GT4-Zulassung haben, gehen sie in der Klasse SPX an den Start.
Ähnliches gilt für den neuen BMW M4 GT4, der seinen zweiten Einsatz in der Klasse SP8T bestreitet. Von Rowe Racing eingesetzt, wechseln sich hier ‚Iain Wright’, Thorsten Drewes, Dirk Adorf und BMW Motorsport Junior Ricky Collard am Steuer ab. Letzterer ist dabei das Vorbild für drei weitere Junioren des Münchner Automobilherstellers. Mikkel Jensen, Dennis Marschall und Beitske Visser feiern ihre Nordschleifen-Premiere im BMW M235i Racing Cup, der vom Team Securtal Sorg Rennsport ins Rennen geschickt wird. Ziel des Nachwuchstrios ist, die erforderlichen Pflichtrunden im „Kleinwagen“ für die Erlangung der großen DMSB Permit Nordschleife abzuspulen.

Viele Sieganwärter, aber nur einer kann gewinnen
Die Langstreckenrennen in der VLN sind schon lange keine reinen Taktikspielchen mehr. Wie bei einem Sprintrennen gibt es Vollgasaction par excellence – nur eben ein Vielfaches davon. Die vorläufige Teilnehmerliste für das 6h-Rennen umfasst 16 GT3-Fahrzeuge, die in jedem Fall zu den heißen Sieganwärtern zählen. Die 2017 bereits siegreichen Teams Manthey-Racing (Porsche 911 GT3 R) und Falken Motorsports (BMW M6 GT3) wollen an die bisherigen Erfolge anknüpfen. Auf der anderen Seite schicken sich eine Reihe namhafter Rennställe an, endlich den ersten Saisonerfolg zu erzielen: Rowe Racing (BMW), die Audi-Teams Montaplast by Land-Motorsport und Phoenix-Racing sowie die Mercedes-AMG-Teams Black Falcon und Haribo-Racing. Eine Top-Platzierung würde auch Frikadelli-Racing (Porsche) und Walkenhorst Motorsport (BMW) gut zu Gesicht stehen.

Die nächste Generation rückt nach
Die Söhne zwei langjähriger VLN-Teilnehmer feiern beim ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen ihre Premiere in der Langstreckenmeisterschaft. Hendrik von Danwitz bestreitet an der Seite seines Vaters Herbert und Thomas Leyherr sein erstes VLN-Rennen im BMW M235i Racing Cup von Lifecarracing. Der Späteinsteiger – bis zum Alter von 14 Jahren stand noch Fußball in der Gunst des heute 18-Jährigen ganz oben – hat nach Erfolgen im Kart in dieser Saison seine ersten Tourenwageneinsätze bestritten.
Im Porsche Cayman des Wochenspiegel Team Monschau fährt Leonard Weiss – der Sohn von Georg Weiss – zusammen mit den beiden Routiniers Jochen Krumbach und Uwe Legermann in der Klasse V5 (VLN Produktionswagen bis 3.000 ccm Hubraum). Nachdem er seinen Permit-Lehrgang absolviert hatte, standen für Weiss jr. zunächst einmal Starts in der Rundstrecken-Challenge Nürburgring an. Dreimal fuhr er bei der RCN mit dem WTM-Cayman und holte dreimal Rang fünf in der Klasse RS7.

Neue Fahrzeuge in den TCR- und KTM-Klassen
Zuwachs gibt es in zwei weiteren aufstrebenden VLN-Klassen: TCR und Cup X. In der in diesem Jahr debütierten Tourenwagenklasse sind Raphael Hundeborn, Marc Legel, Roman Löhnert und Stephan Kuhs das erste Kundenteam, das auf den Opel Astra TCR setzt. Daneben gehen Fahrzeuge von Audi, Honda, Peugeot, Seat und Volkswagen an den Start. Ihren ersten Einsatz im KTM X-BOW Cup powered by Michelin bestreiten Axel und Max Friedhoff.

Breitensport: Starke Zahlen beim Saisonhighlight
Die Zahlen für den fünften Lauf wissen zu begeistern: 172 Fahrzeuge von 20 unterschiedlichen Herstellern in der vorläufigen Teilnehmerliste werden von nicht weniger als 467 Fahrern aus 29 Nationen pilotiert – darunter acht Fahrerinnen. Die Fahrzeuge teilen sich dabei in vier Wertungsgruppen auf: 56 VLN-Specials, 43 seriennahe VLN-Produktionswagen, 60 Cup-Fahrzeuge und 13 Rennfahrzeuge nach Gruppe-H-Reglement.

„High Noon“ in der Eifel: Das Rennspektakel beginnt um 12 Uhr
Die Startampel für das ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen schaltet pünktlich um 12 Uhr auf grün. Zuvor werden im Zeittraining von 8:30 bis 10 Uhr die Startplätze ausgefahren. Solange die Motoren ruhen, haben die Fans am Nürburgring die Möglichkeit, beim Pitwalk und der anschließenden Startaufstellung die Rennboliden genau unter die Lupe zu nehmen und die Topstars der Langstreckenszene zu treffen. Tickets für den Eintritt ins Fahrerlager und die geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs sind für 15 Euro vor Ort erhältlich. Jugendliche bis 14 Jahren haben freien Eintritt.

Termin für ADAC Zurich 24h-Rennen 2018 steht fest

Das ADAC Zurich 24h-Rennen findet 2018 vom 10. bis 13. Mai statt. Der ADAC Nordrhein als Ausrichter des Langstreckenklassikers konnte am Nürburgring das lange Himmelfahrtswochenende für die 46. Auflage des Jahreshöhepunktes auf der Nordschleife fixieren. Der Termin liegt damit etwas früher als in diesem Jahr, als die 24h Ende Mai ausgetragen wurden. Abgesehen davon ändert sich am bewährten Paket nichts. Auch 2018 wird es in der Vorbereitungsphase das Qualifikationsrennen geben. Am 14. und 15. April können sich Aktive und Fans ausgiebig auf das Highlight-Rennen auf der 25,378 km langen Kombination aus Nordschleife und Grand-Prix-Kurs des Nürburgrings vorbereiten.

„Wir freuen uns, dass wir den Termin für das 24h-Rennen frühzeitig fixieren konnten“, sagt Rennleiter Walter Hornung nach dem erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen. „Wir geben Teams und Fans so die Möglichkeit, schon jetzt mit den Saisonplanungen für 2018 zu beginnen.“ Mit der Festlegung des Termins können nun auch alle weiteren Detailplanungen bei den Beteiligten starten. So stehen bereits erste Details für das Rahmenprogramm fest, in dem das Young- und Oldtimerrennen der ADAC 24h-Classic sowie die Leistungsprüfung der RCN feste Größen bilden. „Die Kooperation mit weiteren Rennserien und die Detailplanung der Zusammenarbeit mit TV-Partner RTL und anderen Partnern können wir nun angehen. Dabei sind wir sehr optimistisch, dass wir wieder ein so attraktives Paket schnüren können wie 2017“, erklärt der Rennleiter. Details dazu wird es in den kommenden Monaten geben. Informationen sind dann jeweils hier auf der offiziellen Homepage zu finden.

WTCC: Zwei unverhoffte Sieger in Argentinien

Mit ihrem sechsten Saisonlauf hat die FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft WTCC die Reihe der diesjährigen Überseerennen begonnen. In Argentinien waren die Kräfteverhältnisse einmal mehr extrem ausgeglichen, und kein Pilot konnte sich entscheidend in Szene setzen. Im Eröffnungsrennen holte der Franzose Yann Ehrlacher (Lada Vesta) seinen ersten WTCC-Sieg, nachdem der als Führender abgewinkte Tom Chilton (Citroën) eine Zeitstrafe erhielt. Das anschließende Hauptrennen war fest in der Hand von Pole-Sitter Nicky Catsburg (Volvo) – bis der Niederländer mit einem Reifenschaden ausfiel. Norbert Michelisz und sein Honda-Teamkollege Tiago Monteiro konnten davon profitieren und einen Doppelsieg herausfahren. Die WM legt vor der dem Saisonendspurt eine längere Pause ein. Erst Mitte Oktober steht der nächste Lauf im chinesischen Ningbo International Speedpark auf dem Programm.

Yann Ehrlacher war der Held des Eröffnungsrennens in Argentinien. Der französische Trophy-Pilot holte seinen ersten WTCC-Sieg, nachdem Rennsieger Tom Chilton für das Überholmanöver bestraft wurde, mit dem er in Führung gegangen war. Da der erste Lauf des WTCC-Wochenendes traditionell auf den Top-10-Positionen in umgekehrter Reihenfolge des Qualifying-Ergebnisses gestartet wird, konnte der Franzose sich zuvor auch über seine erste Pole-Position freuen. Auf dem 4,8 km langen Circuito Termas de Rio Hondo verlor er zunächst das Startduell gegen Tom Chilton, der aber später eine Fünf-Sekunden-Strafe für seine rüde Fahrweise erhielt. „Unglaublich“, freute sich der 21-jährige Ehrlacher anschließend. „Ich kann es kaum glauben. Beim Start hat mich Tom ein wenig geschubst, danach war es ein hartes Rennen. Ich musste ich eine Menge Gas geben, um den Rest des Feldes hinter mir zu halten. Ein Sieg auf diese Weise geschenkt zu bekommen ist natürlich kein fairer Rennsport – aber es ist ein Sieg, ich nehme ihn!“

Zwei Ausfälle bei Polestar Cyan Racing und Thed Björk als Gesamt-Sechster und bestplatzierter Volvo-Pilot ließ die Bilanz der schwedischen WM-Favoriten im Eröffnungsrennen mager ausfallen. Auch WM-Führer Norbert Michelisz (Honda) berührte in der ersten Runde seinen Teamkollegen Monteiro, bei dem er sich einen Plattfuß einhandelte. Er wurde schließlich als 14. und letzter im Ziel gewertet. Um so besser fiel die Bilanz für Honda dann aber im Hauptrennen aus.

Nicky Catsburg (Volvo) hatte im Qualifying die Pole Position geholt und setzte sie in eine Rennführung um. Er sah wie der sichere Sieger aus, bis er in Runde sieben von einem Reifenschaden gestoppt wurde – nach seinem Ausscheiden im Eröffnungsrennen die zweite Reifenpanne in Folge. Die Führung erbte so das Honda-Duo aus Michelisz und Monteiro, die ihre Positionen kontrolliert bis ins Ziel brachten. Als Drittplatzierter sorgte Thed Björk erneut für das beste Volvo-Ergebnis. Sieger Michelisz fasst nach dem Hauptrennen zusammen: „Ich hatte mir vorgenommen, den Start gegen Nicky zu gewinnen – aber er hat es perfekt gemacht und genau die richtige Linie gewählt, ich hatte keine Chance. Danach versuchte ich ihn unter Druck zu setzen, aber bis zu seinem Ausfall hatte ich keine Gelegenheit, vorbeizugehen. Schade für Nicky, gut für uns. Mein zweiter Sieg im Hauptrennen, der gute Punkte in der Meisterschaft bedeutet.“

VLN: Falken holt ersten Nordschleifen-Sieg

Das Team Falken Motorsports strahlte mit dem Sonnenschein in der Eifel um die Wette: Stef Dusseldorp und Jörg Müller holten beim vierten Lauf der VLN 2017 den ersten Sieg für den japanischen Reifenhersteller in der „Grünen Hölle“. Vor 6.610 Tagen oder umgerechnet 18 Jahren tauchte zum ersten Mal ein Rennfahrzeug – damals ein Nissan Skyline – in den Farben von Falken am Nürburgring auf. Bei der 48. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy war der BMW M6 GT3 des Teams erfolgreich, der seit Saisonbeginn neben dem langjährig bekannten Porsche 911 GT3 R eingesetzt wird. Im Ziel betrug der Vorsprung 34,519 Sekunden. Spannend ereignete sich der Kampf um Platz zwei: Richard Lietz und Romain Dumas setzten sich im Porsche 911 GT3 R von Manthey-Racing mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,286 Sekunden vor Christian Krognes, Michele Di Martino und Matias Henkola im BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport durch.

„Dieser Sieg ist etwas ganz Besonderes“, freute sich Jörg Müller. „Ich kenne das Falken-Team schon eine gefühlte Ewigkeit – die haben den Sieg wirklich verdient.“ Im Qualifying hatte das Falken-Duo mit Platz zwei den Grundstein für den Erfolg gelegt. Startfahrer Müller übernahm in Runde zwei die Führung. „Ich hatte danach in meinem ersten Stint Glück beim Überrunden, so dass ich mich an der Spitze absetzen konnte. Danach funktionierte der M6 wie ein Uhrwerk und unsere Strategie ging auf.“ Nicht zum ersten Mal hatte Falken Motorsport einen Sieg vor Augen, zuletzt beim VLN-Saisonauftakt. „Wir waren damals so nah dran“, sagte der Niederländer Dusseldorp, der in seinem fünften GT3-Rennen auf der Nordschleife den ersten Sieg feierte. „Umso schöner, dass es nun geklappt hat.“

Vor allem der Kampf um Platz zwei sorgte in der Schlussphase für spektakuläre Bilder aus der „Grünen Hölle“. Krognes im Walkenhorst-BMW jagte im Abstand von nur wenigen Zentimetern hinter Dumas im Manthey-Porsche über die Nordschleife. Dabei kam es auch zu kleineren Berührungen. „Das war aber vollkommen okay“, sagte Dumas. „Es war sehr eng, immer fair und ich hatte einem Menge Spaß. Platz zwei – mehr konnten wir heute nicht erwarten. Beim nächsten Mal machen wir es wieder besser.“ Auch Krognes konnte nach dem Rennen ein deutliches Grinsen nicht verbergen. „Ich habe versucht, mich in Position zu bringen, doch Romain ist immer auf seiner Linie geblieben“, so der Norweger, der in der ersten Rennstunde eine Schrecksekunde erlebte, als er beim Bremsvorgang vor einer Unfallstelle eingangs der Nordschleife am Heck getroffen wurde. „Ich glaube, mein Verfolger hat einfach zu spät gesehen, dass ich verzögert habe“, sagte er. „Zunächst dachte ich, es sei mehr kaputtgegangen, am Ende war es jedoch keine Beeinträchtigung.“

Hinter dem Spitzentrio fuhren Norbert Siedler und Frank Stippler im schnellsten Frikadelli-Porsche auf Platz vier. Den schnellsten Mercedes-AMG GT3 pilotierten Stefan Schmickler und Kai Riemer für Landgraf Motorsport auf Rang fünf und waren damit schnellstes Pro/Am-Fahrzeug in der GT3-Klasse.

Spannende Entscheidung in der Porsche Carrera Cup-Klasse
Bis zur letzten Runde mussten die Sieger der Porsche Carrera Cup-Klasse kämpfen. Alexander Mies, Tim Scheerbarth und Steve Jans fuhren nach vier Stunden im Neunelfer des GIGASPEED Team GetSpeed Performance zum dritten Mal in Folge als Sieger ins Ziel. Zu Beginn des letzten Umlaufs hatte das Trio noch das Nachsehen hinter David Jahn und Marek Böckmann vom Team 75 Motorsport rund um Le-Mans-Sieger Timo Bernhard. Der Porsche mit der Startnummer 117 rollte jedoch aus und kam nicht ins Ziel. „Das war unglaublich eng heute“, gab Scheerbarth im Ziel zu.

Erste KTM-Klassensieger: Ferdinand und Johannes Stuck
Die ersten Sieger des beim vierten Lauf erstmals ausgeschriebenen KTM X-BOW Cup powered by Michelin heißen Ferdinand und Johannes Stuck. Die beiden Söhne von Rennlegende und DMSB-Präsident Hans-Joachim Stuck wurden mit einem Vorsprung von 4:26,812 Minuten vor den zweitplatzierten Nils Jung und Florian Wolf abgewunken. „Ein geiles Rennen mit einem geilen Auto, super Wetter und vielen Fans – was will man mehr“, so Johannes Stuck. Und auch Ferdinand Stuck zeigte sich begeistert: „Es hat irre Spaß gemacht, und man muss KTM zur Idee mit dem Cup einfach gratulieren: Mehr Leistung und Spaß bekommst du für das Geld sonst nirgendwo. Und dabei bin ich mir sicher, dass uns in diesem Jahr auch noch der Sprung unter die 20 schnellsten Teams gelingen wird.

Fischer / Konnerth / Zils verteidigen die Tabellenführung
Mit ihrem vierten Sieg im vierten Rennen haben Norbert Fischer, Christian Konnerth und Daniel Zils vom Pixum Team Adrenalin Motorsport ihre Tabellenführung verteidigt. Ihr Porsche Cayman war bei den VLN-Produktionswagen bis 3.000 ccm Hubraum erneut das Maß der Dinge.

Die VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring verabschiedet sich nach Lauf vier in die Sommerpause. Mit dem ROWE 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen steht am 19. August der Saisonhöhepunkte der weltweit größten Breitensportserie an.

VLN: Heimspiel in der „Grünen Hölle“

Der vierte Lauf der VLN, die 48. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy am 8. Juli 2017, ist die Veranstaltung des MSC Adenau e.V. im ADAC und besitzt so einen einmaligen Sonderstatus im VLN-Kalender, ist es doch gleich in mehrfacher Hinsicht ein Heimspiel. Zum einen ist der veranstaltende Club Gründungsmitglied der VLN, und von der Fuchsröhre bis zur Brücke in Breidscheid führt die Nordschleife durch das Stadtgebiet der Verbandsgemeinde. Weil viele Teilnehmer der Serie sich in der Eifel besonders wohl fühlen, sind sie Mitglied im „Heimatverein“.

Die Wertung der clubeigenen Vereinsmeisterschaft in der Kategorie Langstrecke 2016 liest sich, wie ein Auszug aus der VLN-Teilnehmerliste. 2016 machte Ferrari-Pilot Mike Jäger das Rennen vor Porsche-Fahrer Tim Scheerbarth sowie dem Renault-Duo Stefan Epp und Gerrit Holthaus. Auch auf den weiteren Positionen finden sich Namen, die für die eingefleischten VLN-Fans keine unbekannten sind und nach großartigen Erfolgen im vergangenen Jahr auch 2017 wieder mit von der Partie sind: Michael Mönch (BMW 325i), Christopher Brück (Bentley Continental GT3 und Porsche 911), Horst Baumann (Lexus ISF CCS-R), Frank Kräling (Porsche 911), David Ackermann und Jörg Wiskirchen (beide Porsche 911 GT3 Cup).

Auch an vorderster Front ist der MSC Adenau prominent vertreten. Sabine Schmitz und Klaus Abbelen, die in diesem Jahr im Frikadelli-Porsche mit Andreas Ziegler eine Allianz bilden, hoffen nach technischen Problemen beim dritten Lauf nun auf ein gutes Ergebnis. Dass sie auf ihrer Hausstrecke erfolgreich sein können, haben die Publikumslieblinge 2015 mit einem Sieg und drei dritten Plätzen unter Beweis gestellt. Und nach vielen Rückschlägen in diesem und dem letzten Jahr, wäre ein Podiumsplatz Balsam für die Seele.

Die Konkurrenz wird es dem Porsche-Team, das einen zweiten Elfer mit den beiden Top-Fahrern Norbert Siedler und Frank Stippler an den Start bringt, allerdings nicht leicht machen. Das Wochenspiegel Team Monschau hat jüngst mit dem ersten Sieg des Ferrari 488 GT3 aufhorchen lassen. Die Fahrer Georg Weiss, Oliver Kainz und Jochen Krumbach ließen beim dritten Lauf alle hinter sich.

Falken Motorsports fährt erneut zweigleisig mit einem BMW M6 GT3 und einem Porsche 911 GT3 R. Walkenhorst Motorsport schickt zwei BMW M6 GT3 ins Rennen und Manthey-Racing setzt auf zwei Porsche 911 GT3-R. Mit dem Siegerauto der ersten beiden Läufe, der Startnummer 911, gehen bei der Adenauer Rundstrecken Trophy Richard Lietz und Romain Dumas an den Start.

Nachholbedarf haben „Dieter Schmidtmann“ und Heiko Hammel. Bei Lauf drei wurden beide, unterstützt von Michele Di Martino, mit dem Renault R.S.01 nur auf dem siebten Rang gewertet. Von der Performance des in diesem Jahr debütierten SPX-Renners war ein Podestrang in greifbarer Nähe. Eine Zeitersatzstrafe aufgrund der Missachtung von Flaggenzeichen verhinderte am Ende aber die kleine Sensation, trotzdem muss man den schnittigen Franzosen im Auge behalten.

VLN-Premieren beim vierten Lauf
Beim vierten Lauf startet zum ersten Mal ein Fahrzeug der Marke KIA in der „Grünen Hölle“. Miguel Toril Boquoi und Bernhard Wagner bestreiten den ersten VLN-Einsatz für den KIA Cee‘d GT/R. Das Fahrzeug wurde vom Team Bastuk entwickelt und ist in der Klasse SP2T (VLN-Specials bis 1.750 ccm Hubraum mit Turbo) genannt. „Wir haben diverse Umbauten vorgenommen, unter anderem auch einen größeren Tank verbaut“, erklärt Teammanagerin Anke Bastuck. „So wollen wir die Unterschiede, die ein Langstreckenrennen gegenüber einem Sprintrennen mit sich bringt, bestmöglich für uns nutzen, um in der Lage zu sein, auch auf der Langstrecke mit unserem KIA konkurrenzfähig zu sein.“ In seiner Klasse trifft der Kompaktsportler aus Südkorea auf Mitbewerber von Renault, Peugeot und Mini.

Seine Nordschleifen-Feuertaufe feierte der neue BMW M4 GT4 bereits beim ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring. Nun geht die Entwicklung des neuen GT4-Boliden aus München in die nächste Runde. Eingesetzt von ROWE RACING gehen Teameigner Michael Zehe, Thorsten Drewes und Dirk Adorf an den Start. Bis zur endgültigen Homologation in der GT4- Klasse SP10 startet der M4 in der Klasse SP8T (VLN-Specials bis 4.000 ccm Hubraum mit Turbo).

Erster Sieg für das Wochenspiegel Team Monschau

Zwei Tage nach seinem 58. Geburtstag machte sich Georg Weiss selber sein schönstes Geschenk: Zusammen mit Oliver Kainz und Jochen Krumbach feierte er beim dritten VLN-Lauf den ersten VLN-Sieg für den Ferrari 488 GT3 des Wochenspiegel Team Monschau. Nach 4:07:19,670 Stunden wurde Teamchef Weiss als Sieger abgewunken. Der Vorsprung auf die zweitplatzierten Otto Klohs, Mathieu Jaminet und Lars Kern im Porsche 911 GT3 R von Manthey-Racing betrug 52,755 Sekunden. Platz drei belegten Michael Ammermüller und Jeffrey Schmidt mit dem Audi R8 LMS der Sieger des ADAC Zurich 24h-Rennens von Montaplast by Land-Motorsport.

„Ich war mir zu Beginn meines Stints nicht sicher, ob der Vorsprung auf den Manthey-Porsche reichen würde“, gestand Weiss. „Jetzt bin ich extrem glücklich, dass es nach zehn Jahren mit unserem Team endlich zum ersten Sieg gereicht hat. Das ist für mich ein großes Ereignis.“ WTM-Racing setzt nach vielen Jahren mit Porsche in der Saison 2017 erstmals bei allen VLN-Rennen einen Ferrari 488 GT3 ein. Der italienische Supersportler aus Maranello kommt Weiss sehr entgegen. „Ich habe großes Vertrauen in das Auto. Und neben der guten Performance haben wir eine Klimaanlage, die bei sommerlichen Temperaturen wie heute natürlich auch genutzt wird“, grinste er.

Der Sieg des WTM-Ferrari war der zweite Ferrari-Sieg in der Geschichte der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Der erste datiert auf den 14. Mai 2011. Damals triumphierten Marco Seefried und Jamie Melo Junior im Ferrari F458 von Farnbacher-Racing, die im gleichen Jahr auch die bis heute einzige 24h-Pole-Position für die italienische Edelmarke erzielten.

Zufrieden mit Platz zwei war das Manthey-Trio. „Wir haben heute die Pro-Am-Wertung leider nicht zum dritten Mal in Folge gewonnen, dafür stehen wir als Zweite auf dem Podium – das ist super“, sagte Klohs und Porsche-Testfahrer Kern ergänzte lobend: „Otto hat in seinem Stint acht Runden absolviert und dabei eine tolle Performance abgeliefert.“

Ammermüller und Schmidt feierten beim dritten VLN-Lauf ihre Premiere im Land-Audi. „Wir hätten auf Platz zwei fahren können“, räumte Ammermüller ein. „Leider ist unser Fahrzeug beim letzten Boxenstopp nicht direkt wieder angesprungen. Trotzdem ist der Podestplatz natürlich ein tolles Ergebnis. Wenn ich wieder einmal die Chance bekomme, im Land-Audi in der VLN zu fahren, bin ich auf jeden Fall wieder dabei.“

Landgraf-Motorsport gewinnt die Gentlemen-Wertung

Hinter dem Spitzentrio fuhren „Steve Smith“, „Randy Walls“ und Sven Müller in einem weiteren Manthey-Porsche auf Rang vier. Müller hatte dem Trio im Zeittraining mit einer Zeit von 7:57,424 Minuten die Pole-Position gesichert und das Rennen in den ersten acht Runden angeführt. Auf Platz fünf kam das schnellste Fahrzeug in der Gentlemen-Wertung ins Ziel: Stefan Schmickler und Kai Riemer fehlten im Mercedes-AMG GT3 von Landgraf-Motorsport 4:14,737 Minuten auf die Spitze.

Peter Posavac, Alex Lambertz und Claudia Hürtgen fuhren im BMW Z4 GT3 von Walkenhorst Motorsport auf Position sechs. Dahinter wurde der Renault R.S.01 von Heiko Hammel, „Dieter Schmidtmann“ und Michele Di Martino auf Position sieben gewertet, obwohl sie als Dritte die Zielflagge gesehen hatten. Aufgrund einer Missachtung von Flaggensignalen erhielt das Team von der Rennleitung eine Zeitersatzstrafe von 185 Sekunden.

Entscheidung auf den letzten Metern in der Klasse V4

Von großer Spannung geprägt war das Rennen in der Klasse der VLN-Produktionswagen bis 2.500 ccm Hubraum. Nach 4:05:22,365 Stunden hatten Christopher Rink, Danny Brink und Phillipp Leisen im BMW 325i des Pixum Team Adrenalin Motorsport am Ende knapp die Nase vorne. Der Vorsprung auf Marcel Manheller und Hajo Müller vom MSC Adenau betrug lediglich 2,394 Sekunden. Die Positionen drei und vier gingen an Hofor-Racing: Bernd und Kevin Küpper kamen als Dritte in der Klasse vor ihren Teamkollegen Rolf Derscheid, Michael Flehmer und Zoran Radulovic ins Ziel.

FEV-Racing feiert Seat-Sieg in der TCR-Klasse

Benedikt Gentgen und Marcel Willert fuhren im Seat Sport Leon TCR den ersten Sieg für FEV-Racing in der neuen TCR-Klasse ein. Nach zwei Siegen in Folge mussten sich Andreas Gülden, Benjamin Leuchter und Constantin Kletzer im Volkswagen Golf GTI TCR von mathilda racing mit Platz drei zufriedengeben. Zweite wurden Matthias Wasel, Marcus Löhnert und Christian Schmitz im Audi RS3 LMS von LMS Engineering.

Neue Tabellenführer: Fischer / Konnerth / Zils

Das Pixum Team Adrenalin Motorsport hatte gleich mehrfach Grund zum Jubeln. Mit ihrem dritten Klassensieg in der V5 übernahmen Norbert Fischer, Christian Konnerth und Daniel Zils die VLN-Tabellenführung. Platz zwei belegt der Österreicher Thomas Jäger, der zusammen mit Rudi Adams für das Team Scheid – Honert Motorsport in der BMW M235i Racing Cup-Klasse Rang zwei belegte. Jägers Rückstand beträgt nach drei von neun Rennen nur 0,13 Punkte. Dritter ist Christopher Brück, der zusammen mit Frank Kräling und Marc Gindorf im Porsche 911 GT des Gigaspeed Team GetSpeed Performance die Klasse SP7 gewann.

Nordschleifensaison geht im Rahmen der VLN weiter

Acht runden Pause machte die VLN Langstreckenmeisterschaft für das ADAC Zurich 24h-Rennen. Nun nimmt das Championat wieder Fahrt auf: Erst zwei Läufe sind absolviert, und nach der langen Unterbrechung werden nun beim ACAS H&R-Cup die Karten neu gemischt. In der größten Breitensportserie der Welt stehen nun wieder ganz andere Stars im Mittelpunkt des Geschehens, die Nordschleifen-Spezialisten sind wieder unter sich. Mit einem homogenen Teilnehmerfeld ist packender Motorsport garantiert.

Die GT3-Klasse präsentiert sich ausgewogen. Bei acht Fahrzeugen fallen deren fünf in die neue Pro-Am-Kategorie, in der in diesem Jahr Besatzungen aus Profis und Amateuren mit Pokalen bedacht werden. Nach zwei Siegen bei den ersten zwei Rennen zählt der Manthey-Porsche von Otto Klohs, Mathieu Jaminet und Lars Kern erneut zu den heißen Favoriten. Die Kontrahenten kommen – mit ‚Steve Smith‘, ‚Randy Walls‘ und Sven Müller ist ein weiterer Manthey-Elfer genannt – nicht nur aus dem eigenen Lager. Das Wochenspiegel Team Monschau mit dem spektakulären Ferrari 488 GT3 ist genauso gut aufgestellt, wie der Frikadelli-Amateur-Porsche und das Landgraf-Quartett mit Klaus Landgraf, Kai Riemer, Markus und Stefan Schmickler im Mercedes AMG GT3.

Zwei Top-Fahrzeuge bringen Land-Motorsport – erstmals mit den Fahrern Jeffrey Schmidt und Michael Ammermüller im Audi R8 LMS – und Frikadelli-Racing mit Alexander Müller und Klaus Bachler ins Rennen. Nicht zu vergessen: der von den Fans heißgeliebte BMW Z4 GT3 von Walkenhorst Motorsport mit Peter Posavac, Alex Lambertz und Claudia Hürtgen. Für einen Farbtupfer in der Spitzengruppe sorgt auch beim dritten VLN-Lauf der spektakuläre Renault R.S. 01 von Heiko Hammel und ‚Dieter Schmidtmann‘.

Zuwachs in der TCR-Klasse
Die TCR-Klasse, die in der Saison 2017 in der VLN debütiert, wird immer attraktiver. Zum dritten Lauf starten neben den bereits bekannten Protagonisten erstmals in diesem Jahr Hannu Luostarinen und Volker Strycek im Opel Astra TCR von Kissling Motorsport. Somit spiegelt sich bei vorläufig neun genannten Fahrzeugen bereits die beeindruckende Markenvielfalt des international erfolgreichen Tourenwagen-Reglements wider. Neben dem Astra sind Audi RS3 LMS, Honda Civic Type R, Peugeot 308 Racing Cup, Seat Leon und Volkswagen Golf GTI vertreten. Und neben den Altmeistern aus Bad Münstereifel sind mit Bonk Motorsport, mathilda racing und LMS Engineering prominente VLN-Teams mit von der Partie.

Stark besetzte Klassen bringen satte Punkte für die Meisterschaft
Rund 150 Fahrzeuge werden beim dritten VLN-Lauf die 24,358 Kilometer lange Kombination aus Nürburgring Grand-Prix-Kurs-Kurzanbindung und Nordschleife in Angriff nehmen. Die am stärksten besetzte Klasse ist dabei die Cup 5 für BMW M235i Racing Cup-Fahrzeuge. 20 Autos finden sich hier in der vorläufigen Teilnehmerliste und garantieren den Siegern eine satte Punkteausbeute.

Ähnlich stark besetzt sind die Klassen V4 und V5 für Produktionswagen bis 2.500 und 3.000 ccm Hubraum. Mit 16 und 14 Fahrzeugen gibt es auch hier fette Beute. Die Anzahl der Gegner spielt in der VLN eine wichtige Rolle, denn seit jeher gilt, dass derjenige die meisten Punkte für die Fahrerwertung erhält, der die meisten Teilnehmer in seiner Klasse hinter sich lässt.

Homogenes Teilnehmerfeld
Wie bereits angedeutet, präsentiert sich das Teilnehmerfeld zum Ende des ersten Saisondrittels ausgesprochen homogen. 43 ausgewachsene Rennfahrzeuge bei den VLN-Specials stehen 43 seriennahen Renntourenwagen in den Klassen der VLN-Produktionswagen gegenüber. Ein wichtiges Rückgrat der Breitensportserie sind zudem die Cup-Klassen von BMW, Opel, Porsche und TMG. Hier kämpfen die Protagonisten mit identischem Material um Siege und Punkte für die VLN-Wertungen und die markeneigenen Wettbewerbe. Spannende Positionskämpfe sind von den nicht weniger als 53 Cup-Fahrzeuge beim 59. ADAC ACAS H&R-Cup zu erwarten.

Automobile Klassiker: Die Gruppe H
Das Sahnehäubchen der Teilnehmerliste ist die Gruppe-H. Die betagten Rennfahrzeuge mit teils großer Historie begeistern Fans und Besitzer gleichermaßen. Einer von letzteren ist Jürgen Freiburg. Im VW Pioneer Fast Racing Corrado wechselt er sich mit Norbert Kraft ab. Das ambitionierte Duo bestreitet in der Regel sechs VLN-Rennen im Jahr und diese stets nach dem 24h-Rennen. Freiburg und Kraft feiern beim dritten Lauf also ihren persönlichen Saisonauftakt. Neben ihnen sind sechs weitere Gruppe-H-Fahrzeuge am Start.

News und Stimmen 15:30 Uhr

Das Audi Sport Team Land hat mit dem Audi R8 LMS #29 nach einer dramatischen Schlussphase das 45. ADAC Zurich 24h-Rennen gewonnen. Platz zwei ging an Rowe-Racing #98 vor dem Audi Sport Team WRT #9.

1 – Engel / Christodoulou / Buurman / Metzger (Mercedes-AMG GT3)

14:40 Uhr Kein Fahrerwechsel. Maro Engel fährt den Schluss-Stint.

15:12 Uhr Unfall im Metzgesfeld – Engel am Steuer.

5 – Stippler / Rockenfeller / Busch / Moller Madsen (AUDI R8 LMS)

15:14 Uhr Wechselt beim letzten Boxenstopp auf Intermediates.

8 – Alzen / Arnold / Götz / van der Zande (Mercedes-AMG GT3)

14:44 Uhr Lance David Arnold fährt die letzten Runden.

9 – Müller / Fässler / Frijns / Rast (Audi R8 LMS)

15:08 Uhr Boxenstopp und Rene Rast bekommt Slicks aufgezogen.

15:22 Uhr Kommt zum Boxenstopp rein.

17 – Lappalainen / Mies / Terting / Yoong (AUDI R8 LMS GT4)

14:55 Uhr Fahrerwechsel: Alex Yoong raus, Peter Terting rein.

19 – Klingmann / Müller / Edwards / Onslow – Cole (BMW M6 GT3)

15:25 Uhr Kommt mit großem Schaden am Heck langsam über die Döttinger Höhe.

15:28 Uhr Einschlag im Bereich Tiergarten.

22 – Weiss / Kainz / Keilwitz / Krumbach (Ferrari 488 GT3)

14:40 Uhr Fahrerwechsel: Keilweitz raus, Krumbach rein.

29 – De Phillippi / Mies / Winkelhock / van der Linde (Audi R8 LMS)

15:11 Uhr Boxenstopp. Das Team bleibt zunächst auf Slicks, wechselt dann doch noch auf Regenreifen. Hintergrund: In der Hektik des Nachtankens verlor das Land-Team Sekunde um Sekunde, sodass #98 Rowe vorbeigehen konnte. Nun hofft das Team, in den nassen Streckenabschnitten den Platz zurückzuholen!

15:19 Uhr Der Land-Audi im Tiefflug: Durch die Entscheidung für Regenreifen kann der R8 LMS nun Vollgas geben, während #9 bereits ausgangs Brünnchen neben der Strecke war.

15:20 Uhr Volles Risiko und Tiefflug für den Land-Audi! Überholt den schliddernden Rowe-BMW #98.

15:22 Uhr Übernimmt parallel zum Boxenstopp von #9 die Führung!

15:23 Uhr Land ist zurück an der Spitze. Durch den Wechsel auf Regenreifen hat das Team in der alles entscheidenden Runde die Führung zurück erobern können, während der WRT-Audi #9 und der Rowe-BMW #98 noch einmal zum Reifenwechsel an die Boxen gezwungen wurde. Das ist Drama pur…

30 – Abbelen / Schmitz / Ziegler / Müller (Porsche 911 GT3 R)

15:01 Uhr Fahrerwechsel: Sabine Schmitz raus, Klaus Abbelen rein.

31 – Christensen / Bachler / Siedler / Luhr (Porsche 911 GT3 R)

14:44 Uhr Klaus Abbelen: „Das war unser letzter Stopp. Klaus hat das Steuer an Lucas abgegeben. In der #30 sitzt derzeit noch Sabine, aber da werde ich den Schlussstint fahren. Wenn es so ausgeht, wie es derzeit aussieht, dann bin ich sehr zufrieden.“

33 – Dumbreck / Imperatori / Dusseldorp / Seefried (BMW M6 GT3)

14:59 Uhr Der Falken-BMW kommt zum Splash and Dash.

15:02 Uhr Fahrerwechsel: Dumbreck raus und Dusseldorp rein.

42 – Wittmann / Blomqvist / Tomczyk / Farfus (BMW M6 GT3)

15:07 Uhr In der Box legt das Team Regenreifen bereit.

15:15 Uhr mit Heckschaden unterwegs.

15:17 Uhr Wechselt auf Regenreifen

48 – Heyer / Schneider / Dontje / Assenheimer (Mercedes-AMG GT3)

15:25 Uhr Wechselt auf Regenreifen.

50 – Baumann / Buhk / Mortara / Sandström (Mercedes-AMG GT3)

14:44 Uhr Maxi Buhk fährt den Schluss-Stint.

15:10 Uhr Eingangs Adenauer Forst auf nasser Fahrbahn eingeschlagen.

54 – Moore / Cameron / Bonk (Porsche 911 Carrera Cup)

15:14 Uhr Einschlag im Bereich Pflanzgarten. Fährt aber weiter.

66 – Aust / Oeverhaus / Jahn / Bollrath (Porsche 911 GT3 Cup-MR)

15:17 Uhr Wechselt auf Regenreifen.

69 – Goral / Wlazik / Scholze / Wächtler (Lamborghini Huracan Super Trofeo)

14:40 Uhr Fahrerwechsel: Wlazik rein, Goral raus.

81 – Titze / Küpper / Fischer / Euser (BMW M3 CSL)

14:51 Uhr Doppelführung in der Klasse SP6 jetzt für Hofor-Racing durch die Nr. 80 vor der Nr. 81. Nach technischen Problemen ist der lange Zeit führende HRT-Porsche (Nr. 76) auf den dritten Platz zurückgefallen.

95 – Schothorst / Kwon / Jee / Dralle (HYUNDAI i30 N)

14:41 Uhr Fahrerwechsel. Jee rein. Schothorst raus.

98 – Palttala / Catsburg / Sims / Westbrook (BMW M6 GT3)

14:30 Uhr Rowe Teamchef Hans-Peter Naundorf: „Auf den Sieg haben wir sicherlich keine Chance. Der zweite Platz ist umkämpft, zumal verschiedene Boxenstopp-Strategien gefahren werden. Ich glaube, es wird am Ende richtig eng werden.“

14:44 Uhr Boxenstopp. Nick Catsburg bleibt sitzen und bekommt neue Reifen. Der Land-Audi #29 zieht vorerst vorbei.

15:22 Uhr Boxenstopp auf Regenreifen.

15:27 Uhr Rowe-BWM geht am Adenauer Forst am #9-WRT-Audi vorbei und übernimmt die zweite Position.

112 – Zensen / Beck / Peizmeier / Lestrup (BMW Mini JCW)

14:51 Uhr Wahnsinnsleistung vom Team Nexen Tire Motorsport: Es hat ein defektes Getriebe des Mini JCW statt in üblichen vier Stunden in weniger als 120 Minuten gewechselt. Das SP2T-Auto mit dem jüngsten Fahrer im Feld – Fabian Peitzmeier – ist gerade auf die Strecke zurückgekehrt.

172 – Bock / Partl / Partl (Audi RS3 LMS)

14:55 Uhr Routinestopp.

174 – Paatz / Kocsis / Kang / Kluge (Volkswagen Golf GTI TCR)

14:47 Uhr Fahrerwechsel: Kluge raus und Kocsis rein.

News und Stimmen 14:30 Uhr

Die 23. Rennstunde des 45. ADAC Zurich 24h-Rennens war von einem Drama sondergleichen geprägt: Um 14:01 Uhr steuerte der Audi R8 LMS des Audi Sport Team Land in Führung liegend unplanmäßig die Box an. Nach einem kurzen Check wurde ein Elektronikproblem diagnostiziert, ein Sensor zurückgesetzt und der Supersportler aus Ingolstadt ging wieder ins Rennen – die Führung war jedoch dahin. Das Schwesterfahrzeug vom Audi Sport Team WRT übernahm die Spitze, gefolgt von dem BMW M6 GT3 von Rowe Racing. Auf Position drei sortierte sich der Land-Audi wieder ein.

1 – Engel / Christodoulou / Buurman / Metzger (Mercedes-AMG GT3)

13:32 Uhr Fahrerwechsel: Adam Christodoulou raus, Maro Engel rein.

13:46 Uhr Adam Christodoulou: „Der erste Teil meines Doppelstints war richtig schön und ich kam flüssig durch den Verkehr. Ich weiß nicht, ob beim zweiten Stint auf einmal überall andere Fahrer drinsaßen. Ich hätte zwei Mal beinahe einen Unfall gehabt. Es ist nicht einfach, wenn die anderen Piloten nicht in die Rückspiegel schauen. Das Auto ist noch in einem Stück und das ist das wichtigste. Wir müssen dranbleiben, denn in so einem Rennen kann immer alles passieren.“

3 – Müller / Jäger / Engel / Seyffarth (Mercedes-AMG GT3)

13:44 Uhr Fahrerwechsel, Dirk Müller raus, Thomas Jäger rein.

5 – Stippler / Rockenfeller / Busch / Moller Madsen (AUDI R8 LMS)

13:47 Uhr Wegen der Missachtung von Flaggensignalen werden nach Rennende 4:07 Minuten zur Gesamtzeit addiert.

14:19 Uhr Boxstopp mit Fahrerwechsel. Busch rein. Moller-Madsen raus.

8 – Alzen / Arnold / Götz / van der Zande (Mercedes-AMG GT3)

14:06 Uhr Lance David Arnold vor seinem Schluss-Stint: „Den Schluss-Turn über die Ziellinie zu fahren, ist eine feine Sache. Darauf freue ich mich sehr. Schade ist, dass wir nach unserer Zeitstrafe gestern Abend etwas hinter der Spitze festhängen und in den letzten Stunden auch keinen Boden gutmachen konnten. Die ersten Zehn fahren sehr ähnliche Rundenzeiten. Mal schauen, ob wir am Ende auch zu den Top-Ten gehören – das wäre dann doch noch ein schöner Erfolg. Ich werde auf jeden Fall versuchen, das Maximum herauszuholen.“

9 – Müller / Fässler / Frijns / Rast (Audi R8 LMS)

13:58 Uhr Rene Rast kommt für Nico Müller.

14:12 Uhr Am Ende der 149. Runde hat es den 20. Führungswechsel geben.

14:26 Uhr 70 Minuten vor dem Ende hat der Spitzenreiter 151 Runden absolviert. Der bisherige Distanzrekord von 159 könnte eingestellt werden.

18 – Abt / Frey / Huisman / Terting (AUDI R8 LMS GT4)

14:17 Uhr Letzter Fahrerwechsel beim Boxenstopp. Rachel Frey raus, Christian Abt rein. Frey: „Das Auto rollt ohne Probleme, es gab keine technischen Zwischenfälle. Christian fährt nun bis zum Ziel. Wunderschön: Endlich hatten wir mal Sonne und Hitze beim 24h-Rennen. Das ist toll für die Fans, wir Fahrer kamen aber natürlich ordentlich ins Schwitzen. Das war ganz schön hart. Aber so konnten wir auch die Autos perfekt erproben. Wer die 24h hier schafft, der schafft es überall.“

19 – Klingmann / Müller / Edwards / Onslow – Cole (BMW M6 GT3)

12:40 Uhr Routinestopp.

13:48 Uhr Fahrerwechsel: Klingmann steigt aus und übergibt an Onslow-Cole.

22 – Weiss / Kainz / Keilwitz / Krumbach (Ferrari 488 GT3)

13:32 Uhr Fahrerwechsel: Georg Weiss raus, Daniel Keilwitz rein. Weiss: „Ich weiß gar nicht, wo wir genau liegen. Das Auto läuft bombig, das ist sehr erfreulich. Aber wir müssen abwarten, denn es sind ja noch zwei Stunden zu fahren.“

28 – De Phillippi / Mies / Haase / Kaffer (Audi R8 LMS)

14:00 Uhr Fahrerwechsel, Connor de Phillippi raus, Kelvin van der Linde rein

29 – De Phillippi / Mies / Winkelhock / van der Linde (Audi R8 LMS)

12:56 Uhr Routine-Boxenstopp für die Gesamtführenden.

14:00 Uhr kommt nach einer Runde über die GP-Strecke wieder an die Box.

14:05 Uhr Große Enttäuschung bei Land. Das Auto ging nach einem Reset eines Sensors wieder auf die Strecke, hat aber die Führung verloren. Der Leistungsverlust scheint behoben.

14:12 Uhr Kelvin van der Linde versucht alles, um den Rückstand wieder zusammenzufahren. Der Südafrikaner nutzt die komplette Streckenbreite aus, teilweise auch darüber hinaus.

14:14 Uhr Markus Winkelhock: „Wir haben 23 Stunden gekämpft und jetzt endet das ganze so, das ist mehr als schade. Aber das ist Racing und ganz hart. Meine Teamkollegen haben geweint, das ist dann auch mal erlaubt, da muss man dann durch. Vielleicht kommen wir aber noch aufs Podium, das wäre ein kleiner Trost. Aber wenn man bei diesem Rennen mitfährt, dann will man gewinnen.“

30 – Abbelen / Schmitz / Ziegler / Müller (Porsche 911 GT3 R)

13:06 Uhr Andreas Ziegler ist zum letzten Mal ins Auto gestiegen.

31 – Christensen / Bachler / Siedler / Luhr (Porsche 911 GT3 R)

13:21 Uhr Boxenstopp: Klaus Bachler übernimmt das Steuer.

33 – Dumbreck / Imperatori / Dusseldorp / Seefried (BMW M6 GT3)

12:40 Uhr Routinestopp mit Fahrerwechsel. Imperatori raus, Seefried rein.

13:55 Uhr Marco Seefried übergibt an Peter Dumbreck. Seefried: „War ein schöner und interessanter Stint. Ich hatte einen Zweikampf mit einem Schubert-BMW. Aber an ihm vorbeizukommen, war unmöglich oder nur mit sehr hohem Risiko. Das wollte ich nicht eingehen, denn man weiß nie, was noch kommt.“

40 – Adorf / Collard / Weidinger / Bovingdon (BMW M4 GT4)

12:47 Uhr Reifenschaden auf der Nordschleife. In langsamer Fahrt zurück in Richtung Boxen unterwegs.

42 – Wittmann / Blomqvist / Tomczyk / Farfus (BMW M6 GT3)

12:39 Uhr Wittmann: „Aus eigener Kraft wird es schwer für uns. Dafür ist der Abstand nach vorne viel zu groß. Wir hatten in der Nacht Probleme mit der Tankanlage. Das hat uns dreieinhalb bis vier Minuten – genau die fehlen uns jetzt aufs Podium. Trotzdem haben wir uns von P13 gut zurückgekämpft bis auf P4. Jetzt müssen wir die restlichen drei Stunden sauber durchfahren. Wer weiß – es kann ja noch viel passieren.“

53 – Ebertz / Gass / Hahn / Moran (BMW M2)

14:07 Uhr Einschlag im Bereich Schwalbenschwanz.

14:13 Uhr Unfall im Bereich Ausgang Schwalbenschwanz/Galgenkopf.

59 – Steve Smith / Randy Walls / Proczyk / Müller (Porsche 911 GT3 R)

13:02 Uhr Aufgrund technischer Probleme muss das Manthey-Team das Rennen vorzeitig beenden. Sven Müller: „Wir haben gekämpft bis zum Schluss! Doch leider war das Glück dieses Mal nicht auf unserer Seite.“

69 – Goral / Wlazik / Scholze / Wächtler (Lamborghini Huracan Super Trofeo)

14:08 Uhr Boxenstopp ohne Fahrerwechsel.

72 – Gomez / Lethmate / Kaya / Piana (Porsche Cayman GT4)

13:57 Uhr Fahrerwechsel, Gomez raus, Lethmate rein

85 – Prill / Willert / Schlichenmeier / Held (Ford Focus)

12:45 Uhr Hat die erlaubte Höchstgeschwindigkeit in der Boxengasse überschritten und erhält eine Zeitstrafe von 1:05Min.

89 – Wieninger / Andree / Schmid / Schmitz (Audi TTRS2)

14:19 Uhr Raus Wieninger, rein Andree.

90 – van Dam / Lasse / Schrick / Yamauchi (SUBARU WRS STI)

12:40 Uhr Brennt auf der GP-Strecke. Der Fahrer konnte schnell aussteigen.

93 – Wallenwein / Vögeli / Wulf / Brüggenkamp (Opel Astra OPC Cup)

13:12 Uhr Teamchef Mirko Lubner: „Wir wollen in diesem Stint unbedingt an den 30 Sekunden vor uns Liegenden rankommen. Am Ende vielleicht sogar noch angreifen.“

13:59 Uhr Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit in der Boxengasse – Ersatzstrafe von 1:05Min.

96 – Kariste / Heinrich / Mehling / von Danwitz (Opel Astra OPC Cup)

13:07 Uhr Guido Heinrich hat die #96 zur Box gebracht: „Es wird schwierig – schätze der Turbolader ist kaputt. Ankommen ist das Ziel. Der Leistungsverlust wird immer stärker, mittlerweile haben wir Zündungsaussetzer“. Das Team versucht, zu reparieren.

98 – Palttala / Catsburg / Sims / Westbrook (BMW M6 GT3)

13:31 Uhr Teamchef Hans-Peter „HP“ Naundorf: „Jeder jammert gerne vorher ein bisschen, aber man muss die Dinge immer nehmen, wie sie kommen, und dann das Beste daraus machen. Die letzten 12 Stunden waren schon sehr aufreibend, man kämpft, aber an den Abständen ändert sich einfach nichts. Das zehrt schon ein bisschen, denn man wartet, wartet und wartet.“

13:37 Uhr Routinestopp mit Fahrerwechsel, Alexander Sims nach Doppelstint raus, Nick Catsburg übernimmt und soll bis ins Ziel fahren.

14:12 Uhr Teammanager Michael Zehe: „Ich habe mir in den Jahren 2005 bis 2007 mit Wolfgang Land die Box geteilt, wir haben ein gutes Verhältnis – und ich fühle sehr mit ihm: Das hatte das Team nicht verdient. Der Land-Audi war das schnellste Auto und war so nahe dran. Nun sieht es besser für WRT aus: Sie müssen nur noch zum Splash & Dash an die Box, während wir noch einen größeren Servicestopp auf dem Plan haben.“

14:13 Uhr Geschäftsführer Rowe Michael Zehe: „Ich habe mir in den Jahren 2005 bis 2007 mit Wolfgang Land die Box geteilt, wir haben ein gutes Verhältnis – und ich fühle sehr mit ihm: Das hatte das Team nicht verdient. Der Land-Audi war das schnellste Auto und war so nahe dran. Nun sieht es besser für WRT aus: Sie müssen nur noch zum Splash & Dash an die Box, während wir noch einen größeren Servicestopp auf dem Plan haben.“

116 – Jung / Müller / Roitzheim (Opel Calibra TJ-R)

13:13 Uhr Ist im Bereich Breidscheid raus.

120 – Liesenfeld / Decius / Nett / Stephan (VW Golf 3 16V )

13:56 Uhr Fahrerwechsel, Decius raus, Liesenfeld rein.

131 – Epp / Holthaus / Bohrer / Uelwer (Renault Clio RS CUP Avia Racing)

13:03 Uhr Zweieinhalb Stunden vor Schluss führt der AVIA-Clio mit mehr als fünf Runden Vorsprung vor dem Renault Clio #128 und dem Toyota GT86 mit #132.

133 – Al Faisal / Bolz / Leib / Schoeller (Porsche Carrera)

13:32 Uhr Fahrerwechsel: Aurel Schöller raus, Fidel Leib rein.

144 – Schöning / Böckmann / Nett / Muytjens (Porsche Cayman)

13:22 Uhr Wegen Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit in der Boxengasse werden nach Rennende 1:05 Min. addiert.

177 – Strycek / Strycek / Strycek (Opel Astra J OPC)

12:50 Uhr Die Führenden in der V2T erhalten eine 1:05-Minuten-Strafe wegen Nichteinhaltung des Speedlimits in der Boxengasse.

308 – von Gartzen / Gusenbauer / Oestreich / Oestreich (Porsche Cayman GT4 CS)

12:47 Uhr Dreher im Bereich GP-Kurs.

312 – Schicht / Zwinger / Cramer / Louisoder (Porsche Cayman GT4 Clubsport)

13:38 Uhr Technischer Defekt im Bereich Breidscheid.

News und Stimmen 12:30 Uhr

Das 45. ADAC Zurich 24h-Rennen biegt langsam aber sicher auf die Zielgerade ein. Nach 138 Runden führt das Audi Sport Team Land #29 weiterhin souverän. Die erfahrenen Nordschleifen-Spezialisten Christopher Mies, Connor De Phillippi, Markus Winkelhock und Kelvin van der Linde konnten während der vergangenen 21 Rennstunden einen Vorsprung von 2:15,071 Minuten auf den zweitplatzierten WRT-Audi #9 herausfahren. Die beiden erstplatzierten Teams liegen drei Stunden vor Schluss mehr als eine Runde vor dem BMW M6 GT3 #98 von Rowe Racing, der seinerseits mehr als drei Minuten Vorsprung auf das Mercedes-AMG Team Black Falcon #1 hat.

1 – Engel / Christodoulou / Buurman / Metzger (Mercedes-AMG GT3)

11:21 Uhr Fahrerwechsel, Manuel Metzger raus, Adam Christodoulou rein.

12:27 Uhr Routinestopp.

3 – Müller / Jäger / Engel / Seyffarth (Mercedes-AMG GT3)

12:24 Uhr Routinestopp.

5 – Stippler / Rockenfeller / Busch / Moller Madsen (AUDI R8 LMS)

11:53 Uhr Boxenstopp ohne Fahrerwechsel.

9 – Müller / Fässler / Frijns / Rast (Audi R8 LMS)

10:33 Uhr Fahrerwechsel, Robin Frijns übergibt an Marcel Fässler.

17 – Lappalainen / Mies / Terting / Yoong (AUDI R8 LMS GT4)

12:12 Uhr Fahrerwechsel: Alexander Mies raus, Joonas Lappalainen rein.

18 – Abt / Frey / Huisman / Terting (AUDI R8 LMS GT4)

10:52 Uhr Rahel Frey übergibt an Peter Terting. Frey: „Damit wir nicht zu sehr schwitzen, fahren wir jetzt Einzelstints.“

12:10 Uhr Peter Terting: „Momentan ist es sehr ruhig. Mittlerweile haben wir auch keine Probleme mehr mit dem Auto. Es ist ein relativ neues Fahrzeug, und wir haben noch nicht viele Testkilometer gesammelt. Da gab es am Anfang ein paar Kinderkrankheiten. Wir haben keine Klimaanlage im Auto und die Luft, die ins Cockpit kommt, ist sehr warm. Deswegen haben wir zwischen 60 und 65 Grad im Auto – das ist schon sehr anstrengend.“

19 – Klingmann / Müller / Edwards / Onslow – Cole (BMW M6 GT3)

11:44 Uhr Jörg Müller übergibt an Jesse Krohn und berichtet: „Es ist zwar sonnig, aber der Asphalt ist nicht mehr ganz so heiß, da es mehr Wolken gibt.“

29 – De Phillippi / Mies / Winkelhock / van der Linde (Audi R8 LMS)

10:32 Uhr Routinestopp ohne Fahrerwechsel.

11:20 Uhr Der führende Audi kann sich jede Runde mindestens fünf Sekunden von seinem direkten Konkurrenten mit der #9 absetzen.

11:35 Uhr Kelvin van der Linde hat in der letzten Runde erneut mehr als neun Sekunden auf Marcel Fässler gut gemacht. Damit hat er seinen Vorsprung bereits auf über zwei Minuten vergrößert.

30 – Abbelen / Schmitz / Ziegler / Müller (Porsche 911 GT3 R)

10:35 Uhr Andreas Ziegler: „Ich hatte einen guten Stint. Die Aufgabe war es, beim Überholen aufzupassen, in den Rückspiegel zu schauen und die Führenden vorbeizulassen. Das ist mir gelungen. Im Auto ist es sehr heiß. Das muss man sich so vorstellen: Du gehst in die Sauna, ziehst dir etwas an und machst dann Sport.“

30 – Abbelen / Schmitz / Ziegler / Müller (Porsche 911 GT3 R)

11:45 Uhr Klaus Abbelen übergibt an Alex Müller.

31 – Christensen / Bachler / Siedler / Luhr (Porsche 911 GT3 R)

10:50 Uhr Lucas Luhr: „Wir hatten nicht ganz den Speed der Spitze, wollen aber konstant weiterfahren und das Rennen beenden. Die Erfahrung hat gezeigt, dass hier zum Schluss noch ein paar Autos der ‚Grünen Hölle‘ zum Opfer fallen. Hoffen wir mal, dass nicht wir das sind, sondern noch ein paar Plätze nach vorne kommen.“

11:04 Uhr Lucas Luhr übergibt an Norbert Siedler.

33 – Dumbreck / Imperatori / Dusseldorp / Seefried (BMW M6 GT3)

11:01 Uhr Stef Dusseldorp übergibt an Alexandre Imperatori. Dusseldorp: „Mein Stint war relativ entspannt, es war kaum Verkehr auf der Strecke. Das Rennen bleibt spannend. Mal sehen, welche Strategie am Ende aufgeht.“

11:14 Uhr Prallt in der Gelbphase am Flugplatz dem Manthey-Porsche mit der #150 ins Heck. Beide können weiterfahren.

11:16 Uhr Der Falken BMW muss in der Veedol-Schikane im Ausgang den Notausgang nehmen.

11:31 Uhr Beim BMW wurden nach dem Ausritt mit anschließendem Reifenschaden hinten rechts Aufhängung und Bremsen kontrolliert, bevor das Auto wieder auf die Strecke geschickt wurde. Dabei verzichtete das Team darauf, zwei Kühlluftschläuche für die Bremse wieder zu montieren. Team-Manager Sven Schnabl: „Für einen Stint muss das auch ohne gehen. Wir hatten die Schläuche so schnell nicht parat und wollten nicht noch zwei Minuten verlieren. Beim nächsten Stopp montieren wir sie dann wieder.“

11:46 Uhr Der Reifenschaden war laut Team eine Folge der Berührung mit #102.

40 – Adorf / Collard / Weidinger / Bovingdon (BMW M4 GT4)

10:58 Uhr Der von Securtal Sorg Rennsport eingesetzte BMW M4 hat mittlerweile in der Klasse SP8T ein klaren Vorsprung auf den Schirmer-BMW M4 (#52).

42 – Wittmann / Blomqvist / Tomczyk / Farfus (BMW M6 GT3)

12:18 Uhr Fahrerwechsel: Wittmann übergibt an Blomqvist.

48 – Heyer / Schneider / Dontje / Assenheimer (Mercedes-AMG GT3)

11:23 Uhr Boxenstopp ohne Fahrerwechsel.

54 – Moore / Cameron / Bonk (Porsche 911 Carrera Cup)

10:34 Uhr Der Zweite der SP7 erhält 30 Sekunden Zeitstrafe wegen Überschreitens der Geschwindigkeit in der Boxengasse.

60 – Osieka / Max / Jens / Trebing (Porsche 911 GT3 Cup (991))

11:06 Uhr Jens übernimmt das Steuer von Dennis Trebing.

62 – Hill / Shoffner / Klasen / Huisman (Porsche 911 GT3 Cup (991))

11:48 Uhr Fahrerwechsel: Klassen raus, Huismann rein.

66 – Aust / Oeverhaus / Jahn / Bollrath (Porsche 911 GT3 Cup-MR)

10:56 Uhr Die Manthey-Mannschaft hat in der Klasse SP7 alles im Griff. Es folgen die Cup-Porsche von Bonk Motorsport (#54) und Kappeler Motorsport (#68).

68 – Hüppi / Kappeler / Gerling / Hennes (Porsche 911 Cup)

11:07 Uhr In der Box wird am Motor gearbeitet.

12:14 Uhr Technischer Defekt im Bereich Brünnchen.

12:18 Uhr Nachtrag zum technischen Defekt: Laut Team ist vermutlich die Kupplung hinüber.

72 – Gomez / Lethmate / Kaya / Piana (Porsche Cayman GT4)

10:53 Uhr In der Klasse SP10 für GT4-Fahrzeuge dreht der Black Falcon-Cayman souverän seine Runden. Mit 13 Umläufen Rückstand folgt der Avia-Aston Martin (#73).

76 – Hauschild / Czyborra / Hüttenrauch / Kodidek (Porsche  991 GT3 Cup HRT)

10:53 Uhr Souveräne Führung in der Klasse SP6 für den HRT-Porsche vor den beiden BMW M3 von Hofor Racing (#80 und #81).

83 – Rettich / Reicher / Nury / Purtscher (BMW 1M-Coupé)

10:50 Uhr Der einzige Starter der Klasse SP5 ist noch dabei.

89 – Wieninger / Andree / Schmid / Schmitz (Audi TTRS2)

10:37 Uhr So sehr sich der Werks-Lexus (#170) und der Werks-Subaru (#90) auch bemühen: Der Westerwälder Audi TT von Andreas Lautner ist immer einen Tick schneller. Endet die Subaru-Siegesserie der letzten Jahren in der Klasse SP3T?

92 – Radermecker / Leonard / Gebhardt / Kim (HYUNDAI i30 N)

10:31 Uhr Fahrerwechsel, Stuart Leonard raus, Vincent Radermecker rein.

93 – Wallenwein / Vögeli / Wulf / Brüggenkamp (Opel Astra OPC Cup)

10:39 Uhr Das Auto steht in der Box. Das Team arbeitet erneut daran das Problem zu finden.

10:41 Uhr Die Antriebswelle war kaputt, ist aber repariert.

12:23 Uhr Fahrer Jens Wulf: „Das Auto läuft wieder perfekt. Der Verkehr war etwas entspannter, die Reihen haben sich gelichtet. Es ist halt wieder sehr warm im Auto (schätze 50 grad).“

96 – Kariste / Heinrich / Mehling / von Danwitz (Opel Astra OPC Cup)

10:42 Uhr Chefmechaniker Heiko Wolff: „Wir fahren nur noch auf Ankommen. Wir können den Leistungsverlust nicht kompensieren.“

98 – Palttala / Catsburg / Sims / Westbrook (BMW M6 GT3)

12:20 Uhr Stopp ohne Fahrerwechsel. Sims fährt einen Doppelstint.

102 – Posavac / Lambertz / van Lagen / Schulze (BMW Z4 GT3)

10:56 Uhr Peter Posavac übergibt an Alex Lambertz.

114 – Kuhs / Rothenberger / Toniutti / Weissenfels (Renault Clio Endurance)

10:49 Uhr In der Klasse SP2T fährt nur noch der Stanco Motorsport-Renault Clio.

116 – Jung / Müller / Roitzheim (Opel Calibra TJ-R)

11:13 Uhr Technischer Defekt auf der GP-Strecke, der Calibra wird auf die Verbindungsstraße zum Medical Center gezogen.

117 – Aengeneyndt / Weinstock / Bulgrin / Gros (Opel Calibra)

12:00 Uhr Wegen der Missachtung von Flaggensignalen bekommt das Team eine Zeitstrafe von 1:32 Min.

120 – Liesenfeld / Decius / Nett / Stephan (VW Golf 3 16V )

10:42 Uhr Das Golf Kitcar steht auf der Innenseite der Eiskurve.

131 – Epp / Holthaus / Bohrer / Uelwer (Renault Clio RS CUP Avia Racing)

10:49 Uhr Die VLN-Dominatoren von Avia Racing führen mittlerweile souverän vor den Markenkollegen von Roadrunner Racing (#128) und dem TMG-Toyota (#132).

131 – Epp / Holthaus / Bohrer / Uelwer (Renault Clio RS CUP Avia Racing)

11:38 Uhr Der AVIA-Clio hat die Stoßstange hinten rechts locker, was den aktuell führenden in der SP3 aber nicht weiter beeinträchtigen dürfte.

133 – Al Faisal / Bolz / Leib / Schoeller (Porsche Carrera)

10:49 Uhr Im seit Jahren tobenden Dreikampf in der V6 zwischen Black Falcon, Mathol und aesthetic wird wohl dieses Mal die Mannschaft aus Meuspath die Nase vorn haben. Aktuell beträgt der Vorsprung vor dem Mathol-Cayman (#137) über zwei Runden.

134 – Simon / Griebner / Akata / Briody (Porsche Cayman S)

12:19 Uhr Einschlag im Bereich Hohenrain.

142 – Magg / Kroth / Wickop / Moers (BMW E90 325i)

11:21 Uhr Einschlag im Bereich Fuchsröhre.

11:48 Uhr Wird mit abgeknickten Vorderrad auf der linken Seite im Bereich Adenauer Forst abgeschleppt.

144 – Schöning / Böckmann / Nett / Muytjens (Porsche Cayman)

10:48 Uhr Gibt es den neunten Klassensieg für Routinier Jürgen Nett, der im Jahr 1987 der jüngste VLN-Meister aller Zeiten wurde? Der ProSport-Porsche führt in der Klasse V5 vor dem Adrenalin-Cayman (#152).

150 – Breuer / Oberheim / Kern / Hennerici (Porsche Cayman 981 GT4 CS)

11:04 Uhr Durch den Ausfall der #704 dürfte jetzt der Manthey-Porsche die Führung in der SP-X übernehmen.

11:58 Uhr Das Team liegt auf einem sehr guten 20. Gesamtplatz. Lars Kern nach seinem Stint: „Es ist ziemlich warm im Auto. Wir hatten ein paar Themen heute – gerade ist mir der Falken-BMW ins Heck gefahren. Ich hoffe, der Cayman ist trotzdem ok. Platz 20 im Gesamt ist sensationell mit diesem Auto. Es sieht alles gut aus, wir hoffen dass wir die letzten drei Stunden ruhig durchkommen.“

156 – Kratz / Sandberg / Warum (BMW 325 i)

10:38 Uhr Das favorisierte Sorg-Trio leistete bislang die meiste Führungsarbeit und führt vor Adrenalin (#143) und Pricon (#158) in der Klasse V4.

171 – Bonk / Piepmeyer / Burghardt / Möntmann (Audi RS3 LMS)

11:04 Uhr Boxenstopp ohne Fahrerwechsel.

12:21 Uhr Fahrerwechsel: Michael Bonk rein und Axel Burghardt raus.

174 – Paatz / Kocsis / Kang / Kluge (Volkswagen Golf GTI TCR)

12:20 Uhr Routinestopp.

175 – Gülden / Leuchter / Wüsthoff / Kletzer (Volkswagen Golf GTI TCR)

10:37 Uhr Seit dem Start hat der Mathilda-Golf alles im Griff. Die beiden Bonk-Audi (#172 und #171) folgen.

177 – Strycek / Strycek / Strycek (Opel Astra J OPC)

10:36 Uhr Familie Strycek wird in der Klasse V2T locker den Klassensieg nach Hause fahren. Das wäre für 24h-Rekordstarter Volker Strycek der 13. insgesamt.

237 – Weber / Jensen / Kruse / Stewart (BMW M235i Racing)

11:41 Uhr Kasper H. Jensen übergibt an Stefan Kruse und berichtet: „Einer der beiden Turbos läuft nicht, deshalb kämpfen wir ein bisschen auf Strecke. Ansonsten läuft es gut.“

249 – Mettler / Hinte / Ehret / Schrey (BMW M235i Racing)

10:35 Uhr In der mit 13 Fahrzeugen stark besetzten BMW M235i Racing Cup-Klasse war ein großartiger Vierkampf zwischen FK, Scheid, Sorg und Adrenalin erwartet worden. Doch die Letztgenannten wurden früh von technischen Problemen eingebremst, der Eifelblitz von Scheid verunfallte. Das FK-Quartett rund im VLN-Meister Michael Schrey dominiert nach Belieben und ist im Gesamtklassement bereits 45.

704 – Westphal / Mailleux / Simonsen / Laser (SCG SCG003C)

11:03 Uhr Unfall im Bereich Flugplatz. Das Auto ist im zweiten Rechtsknick ausgebrochen, rückwärts gegen die Leitplanke geprallt und muss jetzt geborgen werden. Fahrer Andreas Simonsen ist okay und ausgestiegen.

704 – Westphal / Mailleux / Simonsen / Laser (SCG SCG003C)

11:07 Uhr Das Auto wird nach dem Unfall von der Strecke geschleppt.

News und Stimmen 10:30 Uhr

Die beiden Audi-Teams führen auch nach 19 Stunden souverän das Klassement beim 45. ADAC Zurich 24h-Rennen an. Land (#29) führt mit 1:26,301 Minuten vor WRT (#9). Derweil muss BMW einen herben Rückschlag hinnehmen. Nach einem Unfall verabschiedet sich der teils drittplatzierte BMW M6 GT3 (#43) des BMW Team Schnitzer aus der Spitzengruppe. Rowe Racing (#98) und Falken Motorsports (#33) rücken nach. Der Rückstand auf die Spitze beträgt allerdings eine Runde. Nachdem das bisherige Rennen von strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel geprägt war, blicken Fans und Fahrer gleichermaßen nervös gen Himmel. Ab Mittag sind Gewitterschauer vorhergesagt, die das Ergebnis noch einmal ordentlich durcheinander würfeln könnten.

1 – Engel / Christodoulou / Buurman / Metzger (Mercedes-AMG GT3)

09:06 Uhr Boxenstopp und Fahrerwechsel: Buurmann übergibt an Metzger.

09:11 Uhr Buurman: „Das Auto fühlt sich gut an. Ich denke, wir sind etwas langsamer als Audi und BMW. Wir haben jetzt noch etwas mehr als sechs Stunden. Da wird es schwierig noch anzugreifen. Wir bräuchten ein bisschen Glück.“

3 – Müller / Jäger / Engel / Seyffarth (Mercedes-AMG GT3)

08:52 Uhr Fahrerwechsel, Dirk Müller raus, Thomas Jäger rein.

08:55 Uhr Dirk Müller: „Das Auto läuft super. Thomas hatte zu Beginn des Rennens wirklich viel Pech. Das hat uns neun Runden gekostet, aber wir haben nie aufgegeben. Doch ich will hier um den Sieg fahren, deswegen macht es nicht ganz so viel Spaß.“

10:14 Uhr Thomas Jäger: „Wir haben gestern zehn Runden verloren, zufrieden wären wir, wenn wir noch in der Spitzengruppe dabei wären. Zuletzt hatten wir keine Probleme mehr und sind ganz gut durchgekommen. Jetzt schauen wir, dass wir das so nach Hause bringen. Solche Temperaturen wie in diesem Jahr habe ich an der Nordschleife noch nicht erlebt. Wir hatten heute Nacht um 3 oder 4 Uhr noch 20 Grad, das war sehr ungewöhnlich. Auch als heute die Sonne rausgekommen ist, stieg die Streckentemperatur so schnell an, dass wir mit unserer Reifenwahl fast schon ein bisschen falsch lagen.“

4 – Haupt / Al Faisal / Stolz / Juncadella (Mercedes-AMG GT3)

08:57 Uhr Boxenstopp und Fahrerwechsel auf Hubert Haupt.

09:04 Uhr Haupt: „Wir werden jetzt angreifen, um es vielleicht noch in die Top 10 zu schaffen.“

09:19 Uhr Boxenstopp ohne Fahrerwechsel.

5 – Stippler / Rockenfeller / Busch / Moller Madsen (AUDI R8 LMS)

09:34 Uhr Boxenstopp ohne Fahrerwechsel.

8 – Alzen / Arnold / Götz / van der Zande (Mercedes-AMG GT3)

10:24 Uhr Boxenstopp, Maximilian Götz bleibt im Auto für einen Doppelstint.

19 – Klingmann / Müller / Edwards / Onslow – Cole (BMW M6 GT3)

09:02 Uhr Fahrerwechsel: Onslow-Cole raus, Edwards rein.

10:15 Uhr Routinestopp, John Edwards bleibt im Auto für einen Doppelstint.

10:23 Uhr Torsten Schubert: „Wir liegen mit der #19 derzeit auf Platz 6. Damit können wir nicht zufrieden sein, Wir wollten hier mit um den Sieg kämpfen. Das hat leider nicht geklappt. Wir hoffen aber, dass einer unserer BMW-Kollegen die beiden Audis an der Spitze noch einmal angreifen kann.“

20 – Krohn / Müller / Spengler / Wittmer (BMW M6 GT3)

10:25 Uhr Boxenstopp, Jörg Müller bleibt im Auto für einen Doppelstint.

22 – Weiss / Kainz / Keilwitz / Krumbach (Ferrari 488 GT3)

09:55 Uhr Boxenstopp mit Fahrerwechsel: Georg Weiss raus, Oliver Kainz rein.

28 – De Phillippi / Mies / Haase / Kaffer (Audi R8 LMS)

09:34 Uhr Auto wird in Box geschoben. Haase sitzt am Steuer.

29 – De Phillippi / Mies / Winkelhock / van der Linde (Audi R8 LMS)

08:37 Uhr Der Gesamtspitzenreiter fährt mit 8:22,120 Minuten eine persönliche Bestzeit und ist derzeit das schnellste Fahrzeug im Feld.

09:22 Uhr Fahrerwechsel, Christopher Mies raus, Kelvin van der Linde rein.

09:31 Uhr Mies: „Wir haben zwar einen anderen Audi hinter uns, trotzdem geht es für uns beide um den Sieg. Dahinter ist auch noch der BMW. Es ist noch nichts in trockenen Tüchern, schließlich haben wir noch sechs Stunden Fahrzeit. Wir diskutieren gerade, auf welchem Fahrzeug ich als nächstes fahre, hier oder auf der #28. Aber derzeit hat die #29 Priorität.“

30 – Abbelen / Schmitz / Ziegler / Müller (Porsche 911 GT3 R)

09:14 Uhr Boxenstopp des Frikadelli-Porsche. Nachtanken, neue Reifen und neue Bremsen vorne, dazu Fahrerwechsel auf Andreas Ziegler.

09:19 Uhr Sabine Schmitz: „Mein Stint war gut, aber es sind viele Unfälle draußen passiert. Die Reifen funktionieren noch gut. Aber man merkt, dass es gegen Ende des Stints schwieriger wird, da die Temperaturen wieder steigen.“

10:28 Uhr Fahrerwechsel: Andreas Ziegler stiegt aus, Klaus Abbelen ein.

31 – Christensen / Bachler / Siedler / Luhr (Porsche 911 GT3 R)

09:54 Uhr Fahrerwechsel, Klaus Bachler raus, Lucas Luhr rein. Bachler: „Es war super zu fahren, die Strecke ist gut, das Auto funktioniert super. Wir haben ein bisschen aufgeholt und liegen irgendwo zwischen Platz acht und zehn. Es sind noch sechs Stunden zu fahren und es kann so weitergehen.“

33 – Dumbreck / Imperatori / Dusseldorp / Seefried (BMW M6 GT3)

08:38 Uhr Marco Seefried übergibt an Peter Dumbreck und berichtet: „Für mich war dieser Stint schwieriger als der in der Nacht. Die Sonne stand sehr tief und auf der Windschutzscheibe waren noch einige Schlieren. Ich habe kaum etwas gesehen. Auch der Verkehr war schwieriger. In der Nacht waren die Jungs irgendwie sortierter. Vielleicht werden einige müde. Man muss sehr aufpassen.“

10:04 Uhr Überholt eingangs der Nordschleife durch ein extrem spätes Bremsmanöver die #19.

36 – Kane / Smith / Soulet (Bentley Continental GT3)

09:01 Uhr Fahrerwechsel: Guy Smith übernimmt von Steven Kane.

10:05 Uhr Der rote Bentley kommt mit einem Reifenschaden vorne rechts an die Box.

37 – Brück / Menzel / Verdonck / Jöns (Bentley Continental GT3)

09:39 Uhr Christian Menzel übernimmt von Christer Jöns.

40 – Adorf / Collard / Weidinger / Bovingdon (BMW M4 GT4)

08:57 Uhr Fahrerwechsel: Ricky Collard raus, Dirk Adorf rein.

09:01 Uhr Ricky Collard: „Das Auto läuft wie ein Uhrwerk. Wir haben derzeit keinerlei Probleme. Ich bin gespannt, wie sich Dirk jetzt schlägt. Jetzt wird es etwas wärmer im Auto, aber die Klimaanlage funktioniert wunderbar.“ Der BMW bekommt zudem noch neue Bremsen verpasst.

42 – Wittmann / Blomqvist / Tomczyk / Farfus (BMW M6 GT3)

08:52 Uhr Fahrerwechsel, Tom Blomqvist raus, Martin Tomczyk rein.

43 – Farfus / Lynn / Felix Da Costa / Scheider (BMW  M6 GT3)

10:13 Uhr Farfus, der in Reichweite des Podiums fuhr, hatte einen Unfall im Bereich Breidscheid, das Auto steht. Teamkollege Timo Scheider: „Augusto Farfus hatte wohl Kontakt mit einem anderen Auto, dabei ist wohl ein bisschen mehr kaputt gegangen als der Reifen, sondern auch Aufhängungsteile. Das Auto steht momentan. Wir haben keine Info, ob es eine Möglichkeit gibt, nochmal zurück an die Box zu kommen.“

10:15 Uhr Update zum Schnitzer-BMW: Das Fahrzeug muss abgeschleppt werden.

50 – Baumann / Buhk / Mortara / Sandström (Mercedes-AMG GT3)

10:03 Uhr Fahrerwechsel, Dominik Baumann übergibt an Edoardo Mortara.

10:14 Uhr Dominik Baumann: „Ich bin gerade einen Doppelstint gefahren. Großes Kompliment an die Sportwarte an der Strecke. Das mit den blauen Flaggen machen sie alle wirklich sehr, sehr gut. Das hilft den GT3-Auto  im Verkehr.“

63 – Scheerbarth / Kolb / Goder / Schlüter (Porsche 911 GT3 CUP)

09:43 Uhr Einschlag in die Reifenstapel im Bereich Ravenol-Kurve. Der Porsche ist mit einem Schaden vorne links auf dem Weg zur Box.

68 – Hüppi / Kappeler / Gerling / Hennes (Porsche 911 Cup)

08:49 Uhr In langsamer Fahrt im Bereich Hohenrain-Schikane unterwegs.

93 – Wallenwein / Vögeli / Wulf / Brüggenkamp (Opel Astra OPC Cup)

09:09 Uhr Fahrerwechsel von Mark Wallenwein auf Michael Brüggenkamp. Wallenwein: „Das Auto läuft super. Die Reihen im Teilnehmerfeld haben sich gelichtet. Wir können problemlos gute Rundenzeiten in Serie produzieren.“

09:20 Uhr Teamchef Mirko Lubner zieht 6 Stunden vor Rennende eine kurze Zwischenbilanz: „Mit der Nacht bin ich soweit zufrieden. Beide Autos sind noch dabei, nachdem der Tag doch etwas chaotisch verlief. Heute Morgen um halb sechs hatten wir an der 93 ein elektronisches Problem. Das Auto ist auf der Strecke stehen geblieben. Das Teil konnte ausgetauscht werden und das Fahrzeug war relativ schnell wieder im Rennen.“

96 – Kariste / Heinrich / Mehling / von Danwitz (Opel Astra OPC Cup)

09:04 Uhr Fahrer Guido Heinrich: „Wir hatten in der Nacht einen Leistungsverlust. Besonders deutlich auf der Döttinger Höhe. Unser Topspeed lag nur noch bei 180 anstatt bei 240 km/h. Wir haben uns aber mit viel Schwung über die restlichen sechs Runden gekämpft. Die Ursache ist nach einem Reset behoben“.

98 – Palttala / Catsburg / Sims / Westbrook (BMW M6 GT3)

09:37 Uhr Teamchef Hans-Peter Naundorf: „Wenn man nach so langer Zeit in der Spitzengruppe liegt, hat man viel richtig gemacht. Wir hätten allerdings gedacht, dass wir die Audi mehr unter Druck setzen können. Wir sind eng beisammen und da kann viel passieren.“

10:03 Uhr Routinestopp mit Nachtanken und Fahrerwechsel, Markus Palttala übergibt an Richard Wetsbrook. Palttala: „Wir haben keine Probleme, Auto ist perfekt. Aber es ist schwer, vielleicht noch zu gewinnen. Alle Fahrer sind jetzt wieder hier und top motiviert. Wir wechseln jetzt jede Stunde.“

99 – Eng / Sims / Martin / Basseng (BMW M6 GT3)

09:44 Uhr Fahrerwechsel, Maxime Martin raus, Philipp Eng rein. Maxime Martin: „Wir haben im Moment keine Probleme. Wir sind aber weit weg und können nach vorne nicht mehr so viel machen. Aber einige andere BMW sind ja noch in der Spitze mit dabei.“

112 – Zensen / Beck / Peizmeier / Lestrup (BMW Mini JCW)

10:16 Uhr Technischer Defekt im Bereich Pflanzgarten.

122 – Beckmann / Hass / Strycek / Schulten (Opel Manta)

08:40 Uhr Beim Manta wurde nach dem Ausritt eine Feder gewechselt und das Heck getaped.

08:53 Uhr Der Manta kann nicht mehr weiterfahren. Olaf Beckmann: „Ein Stein hat irgendetwas beschädigt und das Auto hat Wasser verloren. Jetzt haben wir einen Motorschaden. Jetzt ist es vorbei.“

127 – Peter / Gronning / Rennsemmel (Renault Clio Cup)

09:32 Uhr Technischer Defekt, Auto steht beim Medical Center.

131 – Epp / Holthaus / Bohrer / Uelwer (Renault Clio RS CUP Avia Racing)

08:39 Uhr Gerrit Holthaus, der nach längerer Ruhepause jetzt wieder ins Steuer gegriffen hat, eroberte direkt in seinem ersten Stint an diesem Morgen die Klassenführung.

142 – Magg / Kroth / Wickop / Moers (BMW E90 325i)

10:16 Uhr Reifenschaden vorne rechts im Bereich Ravenolkurve. Kann aber selbstständig bis zur Box kommen.

144 – Schöning / Böckmann / Nett / Muytjens (Porsche Cayman)

09:03 Uhr Olivier Muytjens übernimmt von Jürgen Nett.

150 – Breuer / Oberheim / Kern / Hennerici (Porsche Cayman 981 GT4 CS)

08:39 Uhr Fahrerwechsel, Marc Hennerici für Moritz Oberheim. Oberheim: „Wir sind bisher super durchgekommen, hatten nur eine kleine Fremd-Berührung. Super-Leistung von Team und Fahrern. Mit dem 23. Gesamtrang kann man mit dem Auto super zufrieden sein.“

09:33 Uhr Boxenstopp und Fahrerwechsel:  Breuer übernimmt von Hennerici. Marc Hennerici: „Der Hammer, mit so einem Auto vorne reinzufahren. Wir hatten keine Berührung, es ist alles glatt gelaufen. Jeder Boxenstopp hat funktioniert. Aber ich will nicht euphorisch werden, wir haben noch viel vor uns. Aber die Temperaturen steigen, das wir noch eine ganz schöne Hitzeschlacht.“

153 – Aebi / Al Khalifa / Mallwiitz / Legermann (BMW Z4 3.0si)

08:41 Uhr Erhält eine 30-Sekunden-Zeitstrafe wegen Überschreitens der Höchstgeschwindigkeit in der Boxengasse.

242 – Clay / Cooke / Postins / Thorsen (BMW M235i Racing)

09:16 Uhr Technischer Defekt im Bereich Pflanzgarten.

247 – Schaflitzl / Ott / Thriene / Rappold (BMW M235i Racing)

08:39 Uhr Fahrerwechsel: Thriene rein, Ott raus.

308 – von Gartzen / Gusenbauer / Oestreich / Oestreich (Porsche Cayman GT4 Clubsport)

10:28 Uhr Doppelführung für Teichmann Racing, wobei die 308 aus der Pole Position heraus Platz 1 noch nie abgegeben hat.

320 – von Löwis of Menar / Schellhaas / Duffner (Porsche Cayman GT4 )

10:27 Uhr Der Smudo-Porsche hat bei den alternativen Treibstoffen weiter alles im Griff. Gibt es für den Fanta-Vier-Sänger den ersten Klassensieg seit 2002?

702 – Mutsch / Piccini / Laser / Mailleux (SCG SCG003C)

09:39 Uhr Thomas Mutsch übernimmt von Andrea Piccini.

09:51 Uhr Andrea Piccini: „Das Auto läuft gut, aber wir haben die bekannten Probleme beim Tanken. Es ist Schade, dass das Team wohl nicht die vollen Früchte für seine Arbeit ernten kann, obwohl die Pace stimmt. Wir gehören zu den Top 5 der schnellsten Fahrzeuge im Feld. Ein Doppelstint in diesem Auto ist sehr anstrengend, da es nicht ganz so leicht zu fahren ist. Und jetzt wird es wieder heiß.“

704 – Westphal / Mailleux / Simonsen / Laser (SCG SCG003C)

08:42 Uhr Franck Mailleux: „Ich hatte viele Code 60-Zonen. Manche sind sehr langsam unterwegs, wir dagegen geben richtig Gas. Dieser Unterschied macht es schwierig. Das Auto läuft gut, aber leider hatten wir die Berührung am Anfang. Ohne die könnten wir vielleicht in den Top 5 liegen.“

09:54 Uhr Fahrerwechsel: Andreas Simonsen rein – Felipe Laser raus.

10:04 Uhr Der Glickenhaus kommt in der Anfahrt zum Adenauer Forst von der Strecke ab und holpert heftig über die Wiese.

10:26 Uhr Die Glickenhaus-Mannschaft führt in der Klasse SP-X. Mit sieben Runden Rückstand folgt der im Vorjahr siegreiche Manthey-Porsche Cayman (#150) vor dem zweiten SCG (#702).

News und Stimmen 06:30 Uhr

Eine verhältnismäßig ruhige Nacht liegt hinter den Teilnehmern beim 45. ADAC Zurich 24h-Rennen. An der Spitze des Rennens wechselten sich aufgrund von Routinestopps die beiden erstplatzierten Audi R8 LMS des Audi Team Land Motorsport (#29) und Audi Sport Team WRT (#9) an der Spitze des Feldes ab. Nach 15 Stunden und 98 gefahrenen Runden führte der Land-Audi mit einem Vorsprung von 1:33,158 Minuten vor dem Pendant von WRT. Auch auf den weiteren Positionen keine Überraschungen: Das BMW Team Schnitzer (#43) rangierte auf Position drei vor den Markenkollegen von Rowe Racing (#98). Die schnellsten „Sternfahrer“ waren die Titelverteidiger mit der #1 vom Mercedes-AMG Team Black Falcon auf Rang fünf. Die ersten fünf Teams liegen noch innerhalb von einer Runde.

1 – Engel / Christodoulou / Buurman / Metzger (Mercedes-AMG GT3)
00:37 Uhr Routinestopp.
04:18 Uhr Boxenstopp mit Reifenwechsel.
05:28 Uhr Der Gesamtsieger aus dem vergangenen Jahr kommt zum planmäßigen Stopp.

4 – Haupt / Al Faisal / Stolz / Juncadella (Mercedes-AMG GT3)
00:39 Uhr Boxenstopp und Fahrerwechsel auf Hubert Haupt

5 – Stippler / Rockenfeller / Busch / Moller Madsen (AUDI R8 LMS)
01:03 Uhr Fahrerwechsel beim Phoenix-Audi. Mike Rockenfeller übernimmt nach einem Routinestopp das Steuer.
05:58 Uhr Frank Stippler übergibt an Nicolay Moller Madsen. Stippler: „War ein toller Stint in die Helligkeit hinein. Ich hatte relativ wenig Verkehr. Entweder ist das Feld schon ausgedünnt oder ich hatte Glück. Dieser Audi ist das beste Auto, dass ich bisher auf der Nordschleife gefahren bin. Es ist traurig, dass wir das nicht nutzen können.“

7 – Turner / Thiim / Lungstrass / Cate (Aston Martin GT8)
04:33 Uhr Boxenstopp mit Reifen- und Fahrerwechsel: Darren Turner raus und Nicki Thiim rein.
05:48 Uhr Boxenstopp mit Bremsenwechsel.

8 – Alzen / Arnold / Götz / van der Zande (Mercedes-AMG GT3)
03:11 Uhr Routinestopp mit Reifenwechsel
05:33 Uhr Boxenstopp mit Reifenwechsel.

9 – Müller / Fässler / Frijns / Rast (Audi R8 LMS)
00:57 Uhr Routinestopp ohne Fahrerwechsel für den WRT-Audi.
02:29 Uhr Reifen- und Fahrerwechsel: Frijns rein, Müller raus.
03:28 Uhr Robin Frijns übernimmt zumindest kurzfristig die Führung, biegt allerdings jetzt ebenfalls in die Box ab.
04:44 Uhr Fahrerwechsel: Robin Frijns übergibt an Rene Rast.
05:52 Uhr Boxenstopp mit Fahrerwechsel: Rene Rast übergibt an Marcel Fässler.

13 – Dittmann / Albrecht / Schall / Lachmayer (Chrysler Dodge Viper)
00:44 Uhr Bernd Lachmayer (Teamchef): „Wir wurden leider disqualifiziert, weil unser Auto zu laut ist. Der Grund dürfte unser Getriebewechsel heute Morgen gewesen sein, als wir vom Langstreckengetriebe auf das Sprintgetriebe gewechselt haben. Das hat andere Schaltzeiten und die sorgten für die höhere Lautstärke.“

17 – Lappalainen / Mies / Terting / Yoong (AUDI R8 LMS GT4)
06:24 Uhr Fahrerwechsel: Alex Yoong steigt aus, Peter Terting steht bereit. Aber in der Box wird noch am Auto vorne links gearbeitet.

18 – Abt / Frey / Huisman / Terting (AUDI R8 LMS GT4)
06:27 Uhr Patrick Huisman übernimmt von Rahel Frey.

20 – Krohn / Müller / Spengler / Wittmer (BMW M6 GT3)
00:46 Uhr Boxenstopp mit kanadischem Fahrerwechsel: Kuno Wittmer raus, Bruno Spengler rein. Außerdem wurde an der Aufhängung vorne links gearbeitet. Wittmer: „Es ist echt beeindruckend. Das ist mein erstes Mal hier auf dem Nürburgring beim 24h-Rennen. Ich habe erst im vorigen Jahr bei der VLN meine Nordschleifen-Permit gemacht und bin dann ein paar VLN-Läufe gefahren. Jetzt bin ich bei der großen Show dabei. Dieser Stint war meine erste Fahrt in der Nacht, und ich hatte einen großen Kampf mit einem Mercedes. Das Team ist großartig, super Jungs.“
22 – Weiss / Kainz / Keilwitz / Krumbach (Ferrari 488 GT3)
01:23 Uhr Der Gesamtfünfte kommt in die Box. Oliver Kainz übernimmt von Daniel Keilwitz.
01:30 Uhr Keilwitz nach dem Doppelstint: „Unser Auto läuft fehlerfrei, wir liegen gut im Rennen und sind zufrieden.“
03:52 Uhr An der Box. Es werden Arbeiten am Heckdiffusor durchgeführt.
05:05 Uhr Boxenstopp mit Reifenwechsel.
06:16 Uhr Daniel Keilwitz übernimmt von Jochen Krumbach.

28 – De Phillippi / Mies / Haase / Kaffer (Audi R8 LMS)
00:52 Uhr Mies hat beim Boxenstopp das Steuer übernommen.
04:37 Uhr Fahrerwechsel: Pierre Kaffer raus und Christopher Haase rein.
05:13 Uhr Zum Reifenwechsel in der Box. Wird für kurze Arbeiten im Bereich des Motors in die Box geschoben. Fährt jetzt wieder auf die Strecke.
05:26 Uhr Wird kurz in die Box geschoben. Anschließender Fahrerwechsel: Haase raus, De Phillippi rein. Fährt weiter.
05:37 Uhr Dreher im Bereich Hohenrain-Schikane.
05:39 Uhr Nachtrag: Dreher passierte durch einen Reifenschaden hinten links.

29 – De Phillippi / Mies / Winkelhock / van der Linde (Audi R8 LMS)
01:05 Uhr Der Führende Land-Audi kommt zum Routinestopp in die Box. Connor de Phillippi bleibt im Auto sitzen.
02:30 Uhr Kelvin van der Linde übernimmt den führenden Audi von Connor de Phillippi. Nach seinem Stint resümiert er: „Bis jetzt läuft es gut. Das Auto ist schnell und wir haben keine Probleme. Wir wollen einfach durchfahren und wenn die Sonne aufgeht, schauen wir, wo wir stehen.“
03:04 Uhr Die Gesamtführenden fahren die bislang schnellste Runde des gesamten Rennens: 8:22.262 Minuten.
03:10 Uhr Es läuft richtig gut für die Land-Mannschaft: Seit der 26. Runde liegt sie in Führung, zum zweiten Mal im laufenden Rennen hat das Team die schnellste Rennrunde markiert. Die 57 Führungsrunden bedeuten 1.446,546 Kilometer an der Spitze des Klassements: Eine stolze Bilanz. Die Führung ist aber ständig gefährdet: Die folgenden Teams liegen allesamt in Schlagdistanz.
03:23 Uhr Der Spitzenreiter kommt zu seinem nächsten planmäßigen Stopp.
04:49 Uhr Boxenstopp ohne Fahrerwechsel.
05:40 Uhr Boxenstopp mit Reifenwechsel.

30 – Abbelen / Schmitz / Ziegler / Müller (Porsche 911 GT3 R)
01:50 Uhr Nach Runde 64 hat Klaus Abbelen den Porsche an Alex Müller übergeben.
03:02 Uhr Fahrerwechsel: Schmitz rein, Müller raus.
03:17 Uhr Alex Müller: „Bis jetzt sind wir sehr zufrieden. Ich hatte einen sehr guten Start-Stint und bin im Formationsflug mit dem Schwester-Porsche um die Strecke geflogen – das hat sehr viel Spaß gemacht. Wir tragen das Auto um den Kurs und sind in der Pro-Am-Wertung derzeit vorne. Das Rennen geht noch zwölf Stunden, das ist mega lang. Da wird noch der eine oder andere stranden, hoffentlich nicht wir. Am Ende wird zusammengezählt!“

31 – Christensen / Bachler / Siedler / Luhr (Porsche 911 GT3 R)
00:52 Uhr Klaus Bachler: „Je nach Boxenstopp pendeln wir derzeit zwischen Platz fünf und Platz elf. Wir sind fehlerfrei unterwegs, das Team macht einen super Job. Wir halten uns aus allem raus und versuchen, Strafen zu vermeiden. Ich hoffe, dass wir mit dieser Strategie immer weiter nach vorne kommen. Bis jetzt hat es ja ganz gut geklappt…“
01:14 Uhr Norbert Siedler übernimmt den 31er Frikadelli-911GT3 R, den führenden Porsche.
06:07 Uhr Fahrerwechsel: Lucas Luhr übergibt an Norbert Siedler.

34 – Saurenmann / Rocco / Koch / Slooten (Audi R8 LMS)
01:10 Uhr Jan-Erik Slooten übernimmt das Steuer des Car-Collection Audi nach einem Routinestopp.
04:40 Uhr Boxenstopp. Das Team hat Probleme das rechte Hinterrad zu lösen.

35 – Schmidtmann / Hammel / Schwager (Renault R.S.01)
03:55 Uhr Routinestopp.

36 – Kane / Smith / Soulet (Bentley Continental GT3)
04:11 Uhr Boxenstopp. Guy Smith übergibt an Maxime Soulet.

37 – Brück / Menzel / Verdonck / Jöns (Bentley Continental GT3)
04:35 Uhr Fahrerwechsel: Christer Jöns übergibt an Christian Menzel.
05:47 Uhr Boxenstopp mit Wechsel der Bremsen und Reifen. Zudem übergibt Christian Menzel an Chris Brück. Team arbeitet im Bereich des Motors.

40 – Adorf / Collard / Weidinger / Bovingdon (BMW M4 GT4)
02:13 Uhr Routinemäßiger Reifenwechsel beim führenden M4 in der SP8T.

41 – Kleen / Völker / Tischner / Sasaki (Lexus ISF CCS-R)
06:21 Uhr Boxenstopp mit Fahrerwechsel: Michael Tischner rein – Kota Sasaki raus.

42 – Wittmann / Blomqvist / Tomczyk / Farfus (BMW M6 GT3)
00:39 Uhr Routinestopp bei den Siebtplatzierten.
04:02 Uhr Martin Tomczyk übergibt an Marco Wittmann: „Am Anfang von meinem Stint hatte ich ein paar Code60 Phasen, aber alles in allem lief es gut. Es kommt drauf an, wie man den Verkehr erwischt.“
06:28 Uhr Fahrerwechsel: Marco Wittmann raus – Tom Blomqvist rein.

43 – Farfus / Lynn / Felix Da Costa / Scheider (BMW M6 GT3)
01:02 Uhr Boxenstopp mit Fahrerwechsel: Timo Scheider raus, Alex Lynn rein. Timo Scheider: „Es ist gerade nicht einfach da draußen. Wichtig ist, heil durch die Nacht zu kommen. Wir versuchen, konstant zu sein. Wir sind in the Game, der BMW M6 GT3 läuft gut.“
03:40 Uhr Alex Lynn kommt ebenfalls in die Box.
03:41 Uhr Timo Scheider: „Es ist gerade nicht einfach da draußen. Wichtig ist, heil durch die Nacht zu kommen. Wir versuchen, konstant zu sein.“
05:54 Uhr Boxenstopp mit Reifen- und Bremsenwechsel. Zudem hat Farfus an Felix da Costa übergeben.
06:21 Uhr Augusto Farfus: „Die Nacht ist vorüber – und es ist Zeit, maximal zu pushen. Unser Auto läuft gut, auch wenn vielleicht das letzte kleine bisschen Pace fehlt, um die Spitzenreiter aktiv angreifen zu können. Trotzdem wollen wir sie natürlich weiter unter Druck setzen. Jetzt werde ich mich für die Schlussphase ausruhen.“

45 – Kniesburges / Jurek / Kraske (Ford Mustang GT)
01:31 Uhr Jurek bleibt beim Boxenstopp am Steuer. Nach Austausch der Bremsbeläge geht die Fahrt weiter.
02:55 Uhr Boxenstopp mit Fahrerwechsel. Kraske rein, Jurek raus.

48 – Heyer / Schneider / Dontje / Assenheimer (Mercedes-AMG GT3)
02:53 Uhr Fahrerwechsel. Assenheimer raus, Schneider rein. Assenheimer: „Unser Auto läuft sehr gut. Die kühlere Luft tun den Reifen auch sehr gut. Draußen ist relativ wenig Verkehr. Ich war erstaunlich viel Zeit alleine unterwegs. Das hat Spaß gemacht. Bernd hat für einen Einzelstint übernommen.“
06:29 Uhr Boxenstopp. Team verpasst dem Auto neue Bremsen.

50 – Baumann / Buhk / Mortara / Sandström (Mercedes-AMG GT3)
00:39 Uhr Boxenstopp mit Nachtanken.
01:41 Uhr Der HTP-Mercedes-AMG kommt zum Reifenwechsel in die Box.
02:59 Uhr Boxenstopp mit Fahrerwechsel. Mortara rein, Buhk raus.
06:22 Uhr Boxenstopp mit Reifen- und Bremsenwechsel.

51 – Funke / Heldmann / Scheibner / Vancampenhoudt (BMW M4)
01:33 Uhr Boxenstopp mit Fahrerwechsel, Heidmann raus, Vancampenhoudt rein

55 – Krumbach / Reggiani / Bravetti / Nägler (Porsche 997 Cup)
02:26 Uhr Unfall im Bereich Anfahrt Hohe Acht.

59 – Steve Smith / Randy Walls / Proczyk / Müller (Porsche 911 GT3 R)
04:45 Uhr Boxenstopp mit Reifenwechsel.

62 – Hill / Shoffner / Klasen / Huisman (Porsche 911 GT3 Cup (991))
06:13 Uhr John Shoffner übernimmt von Janine Hill.

64 – Chrzanowski / Jodexnis / Fuchs / Salewsky (Porsche 911 GT 3 Cup MR)
01:06 Uhr Unfall im Bereich Kesselchen.

66 – Aust / Oeverhaus / Jahn / Bollrath (Porsche 911 GT3 Cup-MR)
04:34 Uhr Fahrerwechsel: Ralf Oeverhaus raus und Christian Bollrath rein.
06:07 Uhr Christian Bollrath übergibt an Stefan Aust und meint zu seinem Stint: „Wir haben das Problem, dass uns gestern der vierte Fahrer ausgefallen ist. Wir fahren zu dritt und das ist schon anstrengend.“

68 – Hüppi / Kappeler / Gerling / Hennes (Porsche 911 Cup)
02:03 Uhr Der führende Porsche 911 Cup der Klasse SP7 ist auf der Grand-Prix-Strecke im Hatzenbachbogen ausgerollt.
02:08 Uhr Am 911 war die Benzinpumpe defekt. Nach erfolgter Reparatur ist der Cup-Porsche jetzt wieder im Rennen. Aktuell wird er auf P2 der Klasse geführt.
04:25 Uhr Hat einen technischen Defekt im Bereich Breidscheid.
05:23 Uhr Ausritt durchs Kies im Bereich Dunlop Kehre.
06:29 Uhr Planmäßiger Boxenstopp.

70 – Baenziger / Kamelger / Lungstrass / Leemhuis (Aston Martin Vantage GT4)
05:50 Uhr Fahrerwechsel: Baenzinger raus, Leemhuis rein.

73 – Weber / Duve / Johansson / Silva (Aston Martin Vantage V8 GT4)
01:50 Uhr Bei den Zweitplatzierten in der SP10 gab es einen Fahrerwechsel. Juan Manuel Silva raus, Wolfgang rein.

83 – Rettich / Reicher / Nury / Purtscher (BMW 1M-Coupé)
06:04 Uhr Dominique Nury übergibt an Fabrice Reicher.

87 – Speich / Waschkau / Jung / Vleugels (Audi TT)
02:01 Uhr Das Team musste beim Boxenstopp den defekten Anlasser überbrücken. Der Motor im Audi-TT der Klassendritten der SP3T wird jetzt bis zum Rennende in 13:30 Stunden nicht mehr ausgeschaltet. Fahrerwechsel: Vleugels raus, Speich rein.

89 – Wieninger / Andree / Schmid / Schmitz (Audi TTRS2)
01:22 Uhr Der beste Fronttriebler ist aktuell auf Platz 28 Gesamt und führt die Klasse SP3T knapp vor der #90.

93 – Wallenwein / Vögeli / Wulf / Brüggenkamp (Opel Astra OPC Cup)
00:54 Uhr Kommt mit unerklärlichem Ölverlust in die Box.
01:49 Uhr Die beiden ATU-Astras haben zusammen die 100-Runden-Schallmauer geknackt. Für die Christiane-Herzog-Stiftung bedeutet das bereits 14 Stunden vor Rennende eine runde Summe: Durch die fleißige Arbeit der ATU-Experten ist bereits eine 3.000-Euro-Spende zusammengekommen.
05:33 Uhr Steht im Bereich Hatzenbach an der rechten Fahrbahnseite.
05:51 Uhr kann weiterfahren.

95 – Schothorst / Kwon / Jee / Dralle (HYUNDAI i30 N)
06:01 Uhr Reifenschaden vorne rechts im Bereich des Hatzenbachbogens.

98 – Palttala / Catsburg / Sims / Westbrook (BMW M6 GT3)
00:37 Uhr Boxenstopp ohne Fahrerwechsel.
01:51 Uhr Fahrerwechsel beim Gesamt-Dritten: Nick Catsburg raus, Richard Westbrook rein.
01:58 Uhr Nick Catsburg: „Es ist alles bestens, unser BMW M6 GT3 läuft wie ein Uhrwerk. Wir sind bisher sehr zufrieden.“
02:56 Uhr Routinestopp bei den Gesamtdritten.
06:21 Uhr Nick Catsburg übernimmt von Alexander Sims.

99 – Eng / Sims / Martin / Basseng (BMW M6 GT3)
04:48 Boxenstopp mit Reifenwechsel.
06:28 Philipp Eng: „Wir konnten uns wieder sehr gut zurückkämpfen, nachdem wir in der Frühphase einen Reifenschaden hatten. Ich bin die zwei schönsten Stints gefahren: in die Nacht hinein und im Morgengrauen. Es hat sehr viel Spaß gemacht, das Auto ist gut und einfach zu fahren. Die Pace stimmt auch. Mal sehen, wie sich das Wetter entwickelt.“

101 – Walkenhorst / Tresson / Schiwietz / van Lagen (BMW M6 GT3)
04:17 Uhr Mit technischem Defekt am Ende der Nordschleife, eingangs der GP-Strecke.

102 – Posavac / Lambertz / van Lagen / Schulze (BMW Z4 GT3)
03:29 Uhr Dreher ins Kies ausgangs Michael-Schumacher-S. Fährt anschließend weiter zur Box.

117 – Aengeneyndt / Weinstock / Bulgrin / Gros (Opel Calibra)
05:49 Uhr Technischer Defekt im Bereich Breidscheid.

120 – Liesenfeld / Decius / Nett / Stephan (VW Golf 3 16V )
02:17 Uhr Fahrerwechsel: Decius rein, Nett raus.

122 – Beckmann / Hass / Strycek / Schulten (Opel Manta)
02:33 Uhr Der Manta war in der Box. Peter Hass raus. Jürgen Schulte rein.
05:59 Uhr Olaf Beckmann übergibt an Peter Hass.

128 – Umemoto / Okumura / Zuhour / Al Owais (Renault Clio Cup)
05:25 Uhr Kommt im Bereich des Michael-Schumacher-S von der Strecke ab, kann die Fahrt aber fortsetzen.

143 – Rink / Brink / Leisen / Steinhaus (BMW E90 325i)
04:32 Uhr Hat einige Zeit in der Box verloren, da die vorderen Dämpfer und vorderen Bremsen gewechselt wurden.

144 – Schöning / Böckmann / Nett / Muytjens (Porsche Cayman)
01:37 Uhr Die Klassenführenden in der V5 kommen zum Routinestopp ohne Fahrerwechsel an die Box.

150 – Breuer / Oberheim / Kern / Hennerici (Porsche Cayman 981 GT4 CS)
02:10 Uhr Boxenstopp mit Reifenwechsel.

151 – Zünd / Christian / Ledoux / Attallah (Porsche Cayman)
03:21 Uhr War zu schnell in Pitlane unterwegs: Erhält 0:30 Minuten Zeitstrafe.

164 – Jahn / Sidorenko / Ackermann / Wanger (Renault Megane RS)
00:42 Uhr Unfall im Bereich Kesselchen für den Zweitplatzierten der Klasse V2T

237 – Weber / Jensen / Kruse / Stewart (BMW M235i Racing)
05:42 Uhr Auto ist zum Routinestopp an der Box.

243 – Hannonen / Bugane / Bugane / Cremascoli (BMW M235i Racing)
03:51 Uhr Steht im Bereich Dunlop-Kehre im Kies.

247 – Schaflitzl / Ott / Thriene / Rappold (BMW M235i Racing)
00:53 Uhr Beim Boxenstopp wird das Heck rechts hinten getaped.

251 – Balbiani / Falcon / Geisselhart / Kutepov (BMW M235i Racing)
01:12 Uhr Unfall im Bereich Hohe Acht.
04:24 Uhr Ist wieder unterwegs.

308 – von Gartzen / Gusenbauer / Oestreich / Oestreich (Porsche Cayman GT4 CS)
00:50 Uhr Boxenstopp ohne Fahrerwechsel bei den Führenden der Cup3-Klasse, Gusenbauer bleibt zum Doppelstint im Fahrzeug.
04:52 Uhr Fahrerwechsel: Oestreich raus und Gusenbauer rein.

309 – Assmann / Assmann / Riemer / Scharmach (Porsche Cayman GT4 Clubsport)
01:21 Uhr Kai Riemer übernimmt von Peter Scharmach.

320 – von Löwis of Menar / Schellhaas / Duffner (Porsche Cayman GT4 )
00:38 Uhr Der Porsche rund um Fanta-Vier-Sänger „Smudo“ führt mit rund einem Umlauf Vorsprung bei den alternativen Treibstoffen, Klasse AT.

702 – Mutsch / Piccini / Laser / Mailleux (SCG SCG003C)
04:08 Uhr Frank Mailleux hat den Glickenhaus-Renner übernommen, nachdem es Probleme beim Nachtanken gegeben hat.

704 – Westphal / Mailleux / Simonsen / Laser (SCG SCG003C)
04:30 Uhr Boxenstopp mit Fahrerwechsel: Felipe Laser raus, Andreas Simonsen rein. Laser zu seinem Stint: Das Auto läuft sehr, sehr gut. Ich bin traurig über den Zwischenfall zu Beginn des Rennens, ansonsten würden wir vorne sein. Wir hätten gewinnen können. Wir haben 15 Minuten durch die Reparatur verloren.“