Porsche-Sieg beim VLN-Auftakt

Die 24h-Rekordsieger haben dem Saisonauftakt in der VLN-Langstreckenmeisteschaft ihren Stempel aufgedrückt: Manthey Racing holte beim ersten Rennen die Pole und den Sieg. Für eine Premiere sorgte dabei das Fahrertrio. Denn erstmals in der VLN- (und 24h-) Geschichte standen drei Franzosen ganz oben auf dem Podest. Romain Dumas, Fred Makowiecki und Patrick Pilet pilotierten den Porsche 911 GT3 R , der nach der vierstündigen Rennen gegendistanz vor dem Bentley Continental GT3 von Christer Jöns, Chris Brück und Jordan Pepper durchs Ziel ging. Auch die Zweitplatzierten sorgten damit für eine Premiere, denn sie bescherten Bentle den ersten VLN-Podiumserfolg. Platz drei ging an das Audi Sport Team Land mit den Piloten Christopher Mies, Connor De Phillippi und Markus Winkelhock im Audi R8 LMS.

Perfekte äußere Bedingungen sorgten für volle Ränge am Nürburgring und konnten sich über einen äußerst faszinierenden Schlagabtausch freuen. Im Zeittraining eroberte Pilet im später siegreichen Manthey-Porsche in 8:01,661 Minuten die Pole. Doch schon da deutete sich an, dass es ein spannender Tag werden würde. Denn 28 Fahrzeuge hatten sich im Qualifying innerhalb von nur zehn Sekunden platziert.

Auch im Rennen bestimmten die GT3-Porsche über weite Strecken das Geschehen. In der vorletzten Runde führte der Porsche 911 GT3 R von Falken Motorsports das Rennen an. Dann unterlief Laurens Vanthoor ein folgenschwerer Fehler. Der Belgier geriet beim Überrunden eines langsameren Fahrzeugs aufs Gras, verlor beim Anbremsen der Hohenrain-Schikane die Kontrolle über sein Auto und schlug seitlich in die Streckenbegrenzung ein. Zwar konnte er den Porsche noch an die Box fahren, dort stellte das Team aber eine gebrochene Spurstange fest. „Ich wollte Falken den ersten Sieg bescheren“, kommentierte der enttäuschte Vanthoor per Twitter, während die Sieger auf dem Podium feierten. „Ich habe in einigen Code 60-Phasen Zeit verloren und musste deshalb volles Risiko gehen, um die wieder aufzuholen. Das war ein Fehler.“

So erbte Patrick Pilet, der zu diesem Zeitpunkt nur rund zwei Sekunden Rückstand auf Vanthoor hatte, den Sieg kampflos. Der Vorsprung auf den zweitplatzierten Bentley betrug im Ziel 1:08,751 Minuten. „Ich bin mir nicht sicher, ob ich es geschafft hätte, Laurens auf der Strecke noch zu überholen “, gab Pilet zu. „Wir haben uns ein spannendes Duell um die Spitze geliefert und waren dabei auf Augenhöhe. Je nach Verkehr war teils er auf eine Runde betrachtet etwas schneller, teils ich. Es wäre auf jeden Fall am Schluss sehr, sehr eng geworden.“

Groß war die Freude über den ersten Bentley-Podestrang bei Chris Brück: „Ich bin so aufgeregt, als hätte ich gerade eine Meisterschaft gewonnen“, gestand der Kölner. „Das war lange fällig, heute hat es endlich geklappt. Klar haben wir von dem Ausfall des Falken-Porsche profitiert, aber wir wären auch ohne diesen Zwischenfall auf dem Podium gelandet.“

Den selbst gestellten Ansprüchen wurde das Audi Sport Team Land mit Platz drei nicht ganz gerecht. „Das hätte besser laufen können“, bekannte Christopher Mies. „Platz zwei wäre unter Umständen drin gewesen heute, gegen die Porsche war aber heute kein Kraut gewachsen.“ Das Team handelte sich im Rennen eine Durchfahrtsstrafe ein, weil bei einem Boxenstopp die Mindeststandzeit nicht eingehalten wurde.

Hinter dem Spitzentrio fuhren die beiden Audi R8 LMS des Audi Sport Team WRT auf die Plätze vier und fünf. Das Schwesterfahrzeug von Phoenix Racing belegte Rang sechs vor dem schnellsten Mercedes-AMG GT3 von Black Falcon mit den Fahrern Hubert Haupt, Abdulaziz Al Faisal, Daniel Juncadella und Luca Stolz.

Der erste Sieg in der TCR-Klasse geht an mathilda racing
Die ersten Sieger in der neuen TCR-Klasse der VLN geht an das Team, das im vergangenen Jahr für das TCR-Debüt beim 24h-Rennen sorgte: Andreas Gülden und Benjamin Leuchter pilotierten den siegreichen Volkswagen Golf GTI TCR von mathilda racing. Sie setzten sich dabei gegen sechs Konkurrenten durch. Gülden war übrigens bereits im vergangenen Jahr am ersten Sieg eines TCR-Autos in der VLN beteiligt, damals allerdings noch in der Klasse SP3T.

Enge Entscheidungen in den kleinen Klassen
Nur wenige Zentimeter entschieden über Sieg und Niederlage im heiß umkämpften BMW M235i Racing Cup. Mit dem hauchdünnen Vorsprung von sieben Tausendstelsekunden setzten sich Thomas Jäger und Rudi Adams vom Team Scheid-Honert Motorsport gegen Solist Yannik Mettler im Cup-Auto unter der Bewerbung des ADAC Team Weser-Ems durch.
Ähnlich umkämpft war der Zieleinlauf in der Klasse V4 (VLN-Produktionswagen bis 2.500 ccm Hubraum). Hier setzten sich die Lokalmatadore vom MSC Adenau, Marcel Mannheller und Hajo Müller, mit 0,818 Sekunden gegen Oskar Sandberg und Thorsten Kratz aus dem Team Securtal Sorg Rennsport durch. Die seriennahe Klasse war mit 18 Fahrzeugen sehr gut besetzt, beide Siegerteams pilotierten einen BMW 325i.

Frikadelli mit zweitem Porsche beim 24h-Rennen

Die Fans der Nordschleife dürfen sich freuen: Frikadelli Racing setzt 2017 gleich zwei Porsche 911 GT3 R ein. Das zusätzliche SP9-Auto geht beim zweiten VLN-Saisonlauf erstmals an den Start und wird ebenfalls das ADAC Zurich 24h-Rennen auf der Traditionsrennstrecke bestreiten – jeweils mit Norbert Siedler und weiteren Profi-Fahrern am Steuer.

Am kommenden Samstag startet Frikadelli Racing zunächst mit einem GT3 R für Sabine Schmitz, Klaus Abbelen, Norbert Siedler und Andreas Ziegler. Der Testauftakt am vergangenen Donnerstag auf dem Nürburgring verlief für das Kultteam nach Plan.

„Unser Porsche funktionierte perfekt, wir hatten keinerlei Probleme“, bekräftigt Teamchef Klaus Abbelen. „Neben Sabine und mir kam auch Andreas Ziegler zum Einsatz, wir haben viele Runden abgespult und konnten das Auto an die aktuellen Reglementsänderungen anpassen, sowie Reifen testen. Jetzt freuen wir uns darauf, dass es am Samstag auf unserer Lieblingsstrecke endlich wieder rund geht.“

Manthey gibt Fahrer für 24h-Rennen bekannt

Manthey-Racing ist auch in dieser Saison wieder mit einem schlagkräftigen Line-Up und mehreren Porsche Rennfahrzeugen beim ADAC Zurich 24h-Rennen und in der VLN. Ins Rennen geschickt werden drei Porsche 911 GT3 R für Otto Klohs und „Steve Smith“ sowie das neongelbe Fahrzeug namens „Grello“. „Gin Tonic“ kehrt mit einem Porsche 911 GT3 Cup MR zurück zum Team. Manthey-Racing setzt sowohl bei seinen Kunden wie auch bei seinen Partnern auf Kontinuität.

Der Auftakt der VLN steht bevor und traditionsgemäß setzt Manthey-Racing einige Kundenfahrzeuge ein. Am Steuer des Porsche 911 GT3 R mit der Nummer 12 wechseln sich Otto Klohs und Robert Renauer ab und werden dabei von den Porsche Young Professionals Matteo Cairoli und Mathieu Jaminet unterstützt. Otto Klohs geht, durch einen zweiten Platz beim 24h-Rennen in Dubai zu Beginn des Jahres, bestärkt in die VLN-Saison. Im Schwesterfahrzeug mit der Startnummer 59, einem zweiten Porsche 911 GT3 R, greifen „Steve Smith“, Hari Proczyk und Reinhold Renger ins Steuer. Beim 24h Qualifikationsrennen und 24h-Rennen erhält das Trio zudem Verstärkung von Porsche-Werksfahrer Sven Müller. Dieselbe Fahrerbesetzung, die im Januar bereits bei den 24h von Daytona an den Start ging. Für beide ist das Ziel, an die Vorjahreserfolge anzuknüpfen und sich in der neu geschaffenen ProAm-Kategorie unter professionellen Amateuren gute Ergebnisse zu sichern.

Als Rückkehrer mit weitreichender Nordschleifen-Erfahrung bilden „Gin Tonic“, Ralf Oeverhaus und Christian Bollrath auf einem Porsche 911 GT3 Cup MR mit der Nummer 88 ein weiteres Fahrer-Trio.

Gemeinsam mit den teils langjährigen Partnern Scherer, Bott, KW, Michelin, Pagid, BBS, Hazet, Mobil 1 und Esso setzt Manthey-Racing den neonfarbenen „Grello“ ein. Zusätzlich bekommt das Team Unterstützung aus Zuffenhausen –  Romain Dumas, Fred Makowiecki und Patrick Pilet werden beim ersten Rennen der Saison hinter dem Lenkrad des Porsche 911 GT3 R Platz nehmen und sich die Startnummer 911 im Verlauf der Saison mit weiteren Porsche-Werksfahrern in unterschiedlichen Besetzungen teilen.

In den ersten VLN-Rennen wird der Fokus auf Tests und die Feinabstimmung der Fahrzeuge liegen, um dann beim 24h-Rennen auf dem Eifelkurs gegen eine starke Konkurrenz voll angreifen zu können. Für den Rest der Saison am Nürburgring wird Manthey-Racing dann auf VLN-Tagessiege setzen.

Vorhang auf für die Nordschleifen-Show

Mit dem Saisonauftakt der VLN Langstreckenmeisterschaft an diesem Wochenende (25. März 2017) beginnt auch der Countdown für den Höhepunkt der Saison auf der Nürburgring-Nordschleife. Dem ADAC Zurich 24h-Rennen vom 25. bis 28. Mai fiebern Fans und Fahrer gleichermaßen zu. Im vergangenen Jahr gab es das knappste Ergebnis der 24h-Historie und einen Mercedes-Vierfachsieg – alle Anzeichen deuten darauf hin, dass sich die spannungsgeladene Motorsport-Show auch diesmal fortsetzt. Denn was Teams und Hersteller an Fahrzeugen und Piloten bislang schon angekündigt haben, verspricht einen Kampf an der Spitze mit faszinierenden Fahrzeugen, in denen Weltklassepiloten agieren. Dazu gesellt sich einmal mehr ein Heer von Nordschleifenspezialisten aus Privatfahrerkreisen. Die VLN meldet für die Saison 2017 ein Rekordnennungsergebnis, und natürlich werden viele Piloten auch beim ADAC Zurich 24h-Rennen dabei sein. Bis es soweit ist, steht aber ein Vorspiel in drei Akten auf dem Programm: Neben zwei VLN-Läufen gehört auch das 24h-Qualifikationsrennen vom 22. bis 23. April wieder zum Vorbereitungsprogramm.

Wenn die ADAC Westfalenfahrt am Wochenende die VLN-Saison einläutet, dann geht es den meisten Teams auch darum, zügig in die heiße Vorbereitungsphase für das 24h-Rennen einzusteigen: Neue Fahrermannschaften haben sich formiert, die Fahrzeuge wurden überarbeitet. Viele Details im technischen Reglement wurden angepasst und wollen von den Teams in die Praxis umgesetzt werden: Alles auf Anfang, die Saison kann losgehen. Und sie hat es in sich, denn so früh wie selten zuvor haben einige der wichtigsten Akteure die Karten auf den Tisch gelegt: BMW kündigt fünf M6 GT3 mit Werksunterstützung an. In ihnen wirkt ein Kader von über 20 exzellenten Piloten – darunter eine Reihe ehemaliger 24h-Sieger und Fahrer aus DTM und IMSA. Mercedes-AMG schickt ebenso viele werksunterstützte Mercedes-AMG GT3 ins Rennen und startet ebenfalls mit einem noch stärkeren Fahrerkader zum Projekt „Titelverteidigung“. Vier Audi R8 LMS rollen für Audi Sport an den Start, die von Nordschleifen- und Langstrecken-Spezialisten gefahren werden: Alleine dies hätte in früheren Jahren für Freudentänze bei den Fans gesorgt. Doch die Spannung wird durch Privateinsätze exzellenter Teams weiter befeuert: Phoenix (Audi), Walkenhorst (BMW), HTP, Black Falcon und Landgraf (Mercedes-AMG), Frikadelli (Porsche), WTM (Ferrari): Sie alle haben vorzügliche Kader für ihre GT3-Boliden angemeldet.

Reglement weiter optimiert
Dass die Teams so frühzeitig die Karten auf den Tisch legen, könnte auch an der nochmal gestiegenen technischen Transparenz liegen: „Das Reglement wurde im Vergleich zu 2016 in vielen Punkten optimiert“, beschreibt 24h-Rennleiter Walter Hornung. „Reifen, Aerodynamik, Fahrzeugleistung – viele Stellschrauben wurden bewegt und sorgen dafür, dass die Leistung der Fahrer noch wichtiger wird, als sie auf der hochkomplexen Nordschleife ohnehin schon war.“ ADAC Nordrhein, VLN und DMSB (Deutscher Motor Sport Bund e. V.) wirkten dabei zusammen, um die Regularien für die Saison 2017 mit Blick auf die Sicherheit aber auch auf die Einsatzkosten zu optimieren. Hornung: „In VLN und beim 24h-Rennen sollen auch weiterhin Privatteams zu realistischen Konditionen fahren können.“ Und das scheint zu fruchten, denn auch in den Produktionswagen- und Cup-Klassen ist das Interesse ungebrochen groß.

VLN-Auftakt: Das wird ein Fest

Die Vorfreude steigt: Am kommenden Samstag, 25. März 2017 geht es in der „Grünen Hölle“ endlich wieder rund. Nach langer Winterpause – fast fünf Monate lang blieben die Motoren auf der legendären Nürburgring Nordschleife stumm – startet die VLN mit der 63. ADAC Westfalenfahrt in ihre 41. Saison. Mehr als 190 Fahrzeuge haben für das Auftaktrennen genannt und werden den Fans ein Motorsportfest sondergleichen bereiten.

Mit von der Partie ist die Elite des europäischen Motorsports: erfolgreiche Topstars aus der internationalen Sportwagenszene, ehemalige Le Mans-Sieger und fast das halbe DTM-Fahrerfeld. Und Topfahrzeuge vom Schlage eines Audi R8 LMS, Bentley Continental GT3, BMW M6, Ferrari 488, Lamborghini Huracan, Mercedes-AMG GT3, Nissan GT-R Nismo und Porsche 911 GT3, garniert von Exoten wie dem Renault R.S. 01 und dem Glickenhaus SCG003C, lassen die Herzen der Fans rund um die Nordschleife höher schlagen. Nicht weniger als 36 hochkarätige Rennboliden aus der GT3 (SP9) und der SP-X-Klasse kämpfen um den Tagessieg. Da wird so manche reine GT-Serie neidisch.

Die wahren Helden fahren Kleinwagen
In der weltweit größten Breitensport-Rennserie sind die wahren Helden jedoch abseits der Spitzengruppe zu finden. Denn von den Top-Autos mit über 500 PS reicht die Bandbreite der Fahrzeuge in der VLN bis hin zum seriennahen Renntourenwagen mit gerade mal 1,8 Litern Hubraum.

Reiner Thomas aus Hürth und Manfred Schmitz aus Kerpen bilden in der Klasse V2 mit ihrem kleinen BMW 318is beim Saisonauftakt das andere Ende des Teilnehmerspektrums. Ihr seriennaher Produktionswagen leistet weniger als ein Drittel der hubraumstarken PS-Boliden in der Spitzengruppe, trotzdem sind die beiden mit mindestens ebenso großer Begeisterung dabei. Und wenn sie nach Ablauf der Vier-Stunden-Distanz die Zielflagge sehen, ist ihre Freude wohl um ein Vielfaches größer als bei den arrivierten Profirennfahrern. Thomas und Schmitz gehen seit 2013 regelmäßig in der VLN an den Start. 2016 haben sie bei allen Rennen die Zielflagge gesehen – als Sieger. Zugegeben, siebenmal hätten sie auch nur sich selber schlagen können, denn sie waren die einzigen Teilnehmer in der V2. Ihren Ehrgeiz schmälert das nicht im Geringsten, auch 2017 greifen sie wieder voll an.

Publikumslieblinge aus der Region
Man muss nicht unbedingt Kleinwagen fahren, um in der Gunst treuer und fachkundiger VLN-Fans ganz weit oben zu stehen. Das gelingt einem, natürlich, auch mit einem GT3-Auto, wie das WTM-Racing und Frikadelli-Racing traditionell auf und an der Nordschleife seit Jahren eindrücklich unter Beweis stellen.

WTM, das steht in diesem Jahr für „Wochenspiegel Team Monschau“. Teameigner Georg Weiß hat in der Winterpause Marke und Auto getauscht: Ferrari 488 GT3 statt Porsche 911 GT3 R. Dafür startet der Unternehmer aus Monschau weiterhin zusammen mit seinen langjährigen Weggefährten Oliver Kainz, Jochen Krumbach und Mike Stursberg in die neue VLN-Saison. Eine Platzierung in den Top-Ten scheint angesichts der geballten Macht der Gegner in der GT3-Klasse schon sehr schwierig. Trotzdem darf man sicher sein, dass die Fans die Fahrt des Amateur-Quartetts feiern werden, schließlich sorgt Weiß mit seinem flammneuen Ferrari für Abwechslung und untermauert seinen Individualismus.

Einen Neuzugang gab es bei Frikadelli-Racing. Der Porsche des Fleischwarenfabrikanten Klaus Abbelen und seiner Lebensgefährtin Sabine Schmitz wird in diesem Jahr erstmals auch von Andreas Ziegler aus Remagen pilotiert. Der Newcomer im Team – der 46-jährige Lokalmatador zählt zu den erfahrenen Nordschleifen-Piloten – kehrt nach einem Jahr im Audi R8 LMS zum Neunelfer zurück, dessen unterschiedlichen Modelle er in den sechs Jahren davor pilotierte. 2015 fuhr er mit dem GT-Klassiker aus Stuttgart zu seinem bislang einzigen Klassensieg. Der Österreicher Norbert Siedler komplettiert das Frikadelli-Quartett.

Alter schützt vor Rennspeed nicht
Der mit Abstand älteste Rennwagen im bunt gemischten Starterfeld ist der Opel Manta von Olaf Beckmann. Das Sportcoupé ist seit 1994 in der Langstreckenmeisterschaft dabei und errang 51 Klassensiege in 113 Rennen – und ein Ende ist nicht abzusehen. Nicht nur der Wagen hat viele Jahre auf dem Buckel (mittlerweile weit über 50.000 Rennkilometer), auch Beckmann und seine Mitstreiter Peter Hass und Volker Strycek sind reich an Erfahrung. Zusammen vereinen sie 189 Lenze im Manta.

Volker Strycek tritt zudem auch in dieser Saison wieder den Beweis an, dass die VLN eine echte Familienangelegenheit ist. Zusammen mit Tochter Lena und Sohn Robin absolviert der ehemalige DTM-Meister im Opel Astra OPC Cup einen Doppelstart.

Die Meister gehen getrennte Wege
Während das Manta-Trio eine eingeschworene Mannschaft ist, gehen Alexander Mies und Michael Schrey, die amtierenden VLN-Meister und auch Gewinner des BMW M235i Racing Cup, 2017 getrennte Wege. Während Schrey dem Team Bonk-Motorsport und dem BMW Cup die Treue hält, ist Mies zum Gigaspeed Team GetSpeed Performance in die Porsche Cup-Klasse gewechselt. Dort fährt er zusammen mit Tim Scheerbarth, dem VLN-Champion von 2011, und dem Luxemburger Steve Jans einen Porsche 911 GT3 Cup. Vom eigenen Potenzial her hätte das Trio 2017 gute Aussichten auf den Titel, gäbe es da nicht das altbewährte Punktesystem der VLN, das die Fahrer am meisten belohnt, die in ihrer Klasse die meisten Konkurrenten hinter sich lassen. Beim Auftaktrennen ist die Porsche Cup-Klasse mit fünf Fahrzeugen dünn besetzt, so dass die Punkteausbeute selbst bei einem Sieg mager ausfallen würde.

Erlebnis VLN: Live vor Ort oder im Internet
In der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring steht der Begriff Fannähe nicht bloß für eine Marketing-Formel. In der VLN gibt es den Motorsport wirklich noch zum Anfassen. Solange die Motoren ruhen, haben Fans mit einem Fahrerlagerticket auch weiterhin Zutritt zur Boxengasse und sogar zur Startaufstellung. Für den familienfreundlichen Eintrittspreis von 15 Euro (Jugendliche bis 14 Jahren zahlen nichts) sind zudem auch die geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs frei zugänglich. Tickets sind vor Ort an den Eingängen zum Fahrerlager und zu den Tribünen erhältlich.

Für Daheimgebliebene bietet die VLN in diesem Jahr einen deutlich verbesserten Service: Über die offizielle Website VLN.de gibt es von 8:15 bis zirka 16:30 Uhr einen Livestream, der 2017 noch mehr Live-Bilder von Onboard-Kameras aus der „Grünen Hölle“ umfasst. Abgerundet wird die Online-Übertragung durch Livetiming und Liveticker.

Das Zeittraining findet von 8:30 bis 10:00 Uhr statt. Das Rennen startet um 12:00 Uhr für die Distanz von vier Stunden.

Mercedes-AMG gibt Aufgebot für 24h-Rennen bekannt

Nach dem historischen Vierfach-Sieg des Vorjahres setzt Mercedes-AMG Motorsport auch 2017 auf ein bekannt starkes Team- und Fahreraufgebot für das ADAC Zurich 24h-Rennen Nürburgring. Mit Black Falcon, HTP Motorsport und dem HARIBO Racing Team sind drei Mercedes-AMG Performance Teams am Start. Geplant ist der Einsatz von insgesamt acht Mercedes-AMG GT3. Das Line-up der Fahrer ist eine ebenso schnelle wie erfahrene Mischung aus Mercedes-AMG Fahrern, DTM-Piloten und Nordschleifenexperten.

Das ADAC Zurich 24h-Rennen Nürburgring gilt als größtes und anspruchsvollstes Autorennen der Welt. Bei dem legendären Nordschleifen-Marathon erzielte der Mercedes-AMG GT3 vergangenes Jahr die Plätze 1, 2, 3, 4 und 6. Ein historisches Resultat, das es in dieser Form sicherlich kein zweites Mal geben wird. Dennoch stellt sich Mercedes-AMG Motorsport der großen Herausforderung und schickt ein starkes Team- und Fahreraufgebot in das diesjährige Saisonhighlight (25. – 28. Mai 2017).

An den Start gehen: die Vorjahressieger des Mercedes-AMG Teams Black Falcon und das Mercedes-AMG Team HTP Motorsport mit jeweils zwei Fahrzeugen sowie das HARIBO Racing Team Mercedes-AMG mit einem Fahrzeug. Somit werden fünf Mercedes-AMG GT3 mit erweiterter Werksunterstützung beim Langstrecken-Klassiker auf der legendären Nordschleife des Nürburgring starten.

Im hochkarätigen 24h-Rennen-Fahreraufgebot stehen mit Maro Engel und Edoardo Mortara unter anderem zwei Piloten des aktuellen Mercedes-AMG Motorsport DTM Teams. Ebenfalls für den Klassiker gesetzt sind Uwe Alzen, Lance David Arnold, Nico Bastian, Dominik Baumann, Maximilian Buhk, Yelmer Buurman, Adam Christodoulou, Maximilian Götz, Christian Hohenadel, Thomas Jäger, Manuel Metzger, Stefan Mücke, Dirk Müller, Edward Sandström, Jan Seyffarth und Renger van der Zande. Die finalen Startnummern der Fahrzeuge stehen noch nicht fest.

Neben den fünf Mercedes-AMG GT3 der Performance Teams planen Black Falcon, HTP Motorsport und das Kundenteam Landgraf zudem den Einsatz von jeweils einem weiteren Mercedes-AMG GT3 als Kundensportfahrzeuge.

Fahrer-Team-Aufteilung Mercedes-AMG Motorsport 24h Nürburgring*:

Mercedes-AMG Team Black Falcon
Yelmer Buurman (NED), Adam Christodoulou (GBR), Maro Engel (GER), Manuel Metzger (GER)

Mercedes-AMG Team Black Falcon
Maro Engel (GER), Thomas Jäger (GER), Dirk Müller (GER), Jan Seyffarth (GER)

Mercedes-AMG Team HTP Motorsport
Dominik Baumann (AUT), Maximilian Buhk (GER), Edoardo Mortara (ITA), Edward Sandström (SWE)

Mercedes-AMG Team HTP Motorsport
Nico Bastian (GER), Dominik Baumann (AUT), Christian Hohenadel (GER), Stefan Mücke (GER)

HARIBO Racing Team Mercedes-AMG
Uwe Alzen (GER), Lance David Arnold (GER), Maximilian Götz (GER), Renger van der Zande (NED)

* vorbehaltlich kurzfristiger Änderungen

BMW legt vor: Top-Fahrerkader bei den 24h

Mit einem imposanten Fahreraufgebot tritt BMW in diesem Jahr beim ADAC Zurich 24h-Rennen an. Die Münchner haben ihr Programm für den Langstreckenklassiker fixiert und setzen damit eine Duftmarke: Über 20 Top-Piloten und drei extrem starke Teams werden auf der Nordschleife antreten und versuchen, den 20. Sieg zu holen. Zum Aufgebot gehören unter anderem Timo Scheider und Routinier Jörg Müller, der verspricht: „Zwei Mal konnte ich das 24-Stunden-Rennen schon gewinnen. Natürlich träumt man da von einem Hattrick. Aber die ‚Grüne Hölle’ hat ihre eigenen Gesetze. Wir werden hart arbeiten, damit wir vorne mitmischen können.“

+++ Eine Liste der Fahrer und Teams findet sich am Ende dieses Artikels +++

Es ist ein Aufgebot, das Motorsportfans die Zunge schnalzen lässt. BMW schickt eine internationale Mischung aus DTM-Stars, GT-Spezialisten und prominenten Neulingen mit dem M6 GT3 ins Rennen, um beim Kampf um die Nordschleifenkrone ein Wort mitzureden. Das DTM-Kader der Münchner wird durch den amtierenden Champion Marco Wittmann (GER) sowie Bruno Spengler (CAN), Maxime Martin (BEL), Augusto Farfus (BRA) und Tom Blomqvist (GBR) nahezu vollständig vertreten sein. Einziger Nordschleifenneuling: Bruno Spengler, der sich sicherlich von der Euphorie der Kollegen anstecken lassen wird, die bereits 2010 zum Siegerteam der 24h gehörten. So schwärmt Marco Wittmann: „Jedes Jahr fiebert man als Fahrer dem 24h-Rennen entgegen. Das ist immer ein Highlight, ein echtes Motorsport-Spektakel. Jeder will dort dabei sein. Die Nordschleife ist die vielleicht beste Rennstrecke der Welt. Die Fans am Ring sind einmalig. Diese einzigartige Atmosphäre wie auf der Nordschleife gibt es an keiner anderen Strecke.“

Starke IMSA-Piloten am Start

Auch Piloten aus dem BMW Motorsport Werksprogramm in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship sind am Nürburgring dabei. Martin Tomczyk (GER), Alexander Sims (GBR) und John Edwards (USA), die zuletzt beim 24-Stunden-Rennen von Daytona (USA) gemeinsam im Einsatz waren, gehörten dazu. Ebenfalls dabei: Kuno Wittmer (CAN) und Nick Catsburg (NDL). Auch Richard Westbrook (GBR) und Markus Palttala (FIN), die beide über reichlich Nordschleifenerfahrung verfügen, kehren für die 24h ins BMW-Aufgebot zurück. Werkspilot António Félix da Costa (PRT), der sonst in der FIA Formel E antritt, wird zum ersten Mal den 24h-Marathon für BMW bestreiten. Viel Nordschleifen-Erfahrung bringen Jörg Müller (GER, Gesamtsieger 2004 und 2010), Philipp Eng (AUT, Gesamtsieger 24h Spa-Francorchamps 2016), Jens Klingmann (GER) und Jesse Krohn (FIN) ins Fahrer-Team ein.

Timo Scheider startet erstmals für BMW

Einen Coup landete BMW mit der Verpflichtung des zweifachen DTM-Champions Timo Scheider (GER). Er konnte den Eifelmarathon bereits 2003 gewinnen. „Ich bin extrem glücklich darüber, dass mir BMW Motorsport diese großartige Gelegenheit gibt“, sagt der Lahnsteiner. „Die Vorfreude darauf, mich bei einer neuen Marke noch einmal beweisen zu dürfen und ein neues Kapitel in meiner Karriere aufzuschlagen, ist riesig. Dass die 24h unser erster großer gemeinsamer Einsatz sein werden, passt natürlich perfekt. Der Mythos Nordschleife ist einzigartig. Ich bin BMW dankbar für diese Chance – und freue mich auf alles, was kommt.“

Neu bei BWM sind auch Tom Onslow-Cole (GBR) und Marc Basseng (GER), der mit der Empfehlung von 26 VLN-Siegen und dem Gesamtsieg beim 24h-Rennen 2012 im BMW M6 GT3 Platz nimmt. Alex Lynn (GBR) wird ebenfalls seinen ersten 24h-Renneinsatz für BMW absolvieren, nachdem er 2014 beim „Young Driver Test“ bereits den BMW M4 DTM gefahren war.

„Schon jetzt fiebern wir dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring entgegen“, sagt BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. „Das ist für uns immer ein besonderes Wochenende, schließlich spielt dieser Klassiker in der Geschichte von BMW Motorsport eine bedeutende Rolle. Bisher konnten wir dort 19 Triumphe feiern. Nach Rang fünf beim Debüt des BMW M6 GT3 im vergangenen Jahr darf es dieses Mal ruhig ein paar Plätze weiter nach vorn für uns gehen. Um das möglich zu machen, benötigt man erfahrene Teams und zuverlässige, schnelle Fahrer. Beides bringen wir auch 2017 wieder an den Start. So breit und so exzellent besetzt waren wir am Nürburgring vielleicht noch nie zuvor. Deshalb bin ich zuversichtlich, dass wir den BMW Fans am Ring wieder eine gute Show bieten werden.“

Wie im Vorjahr werden auch 2017 die Teams von Schubert Motorsport und ROWE Racing je zwei BMW M6 GT3 ins Rennen schicken. Das BMW Team Schnitzer, das bereits fünf Mal bei dieser Veranstaltung gewinnen konnte, verstärkt das ohnehin schon schlagkräftige Aufgebot weiter. Ihren ersten Renneinsatz auf der Nordschleife in diesem Jahr werden die Teams dann am 25. März beim Saisonauftakt der VLN Langstreckenmeisterschaft erleben.

Im Überblick: BMW-Kader 24h-Rennen 2017

Marco Wittmann (GER), DTM
Bruno Spengler (CAN) , DTM
Maxime Martin (BEL) , DTM
Augusto Farfus (BRA) , DTM
Tom Blomqvist (GBR) , DTM
Martin Tomczyk (GER), IMSA
Alexander Sims (GBR), IMSA
John Edwards (USA), IMSA
Kuno Wittmer (CAN)
Nick Catsburg (NDL)
Auch Richard Westbrook (GBR)
Markus Palttala (FIN)
António Félix da Costa (PRT), FIA Formel E
Jörg Müller (GER), 24h-Sieger 2004 und 2010
Philipp Eng (AUT), 24-Stunden-Sieger Spa-Francorchamps 2016
Jens Klingmann (GER)
Jesse Krohn (FIN)
Timo Scheider (GER), 24h-Sieger 2003
Tom Onslow-Cole (GBR)
Marc Basseng (GER), 26 VLN-Siege und 24h-Sieger 2012
Alex Lynn (GBR)

Einsatzteams (Fahrzeug: BMW M6 GT3):
2 Fahrzeuge: Schubert Motorsport
2 Fahrzeuge: ROWE Racing
BMW Team Schnitzer

24h-Routinier Huff greift mit deutschem Münnich-Team nach dem WTCC-Titel

Der ehemalige WTCC-Champion Rob Huff ist auch beim 24h-Rennen kein Unbekannter: Drei Mal startete er beim Langstreckenklassiker und gehört folgerichtig auch zu den Piloten, die die Läufe der Tourenwagen-WM auf der Nordschleife besonders lieben. Nun können sich deutsche Fans freuen: Der beliebte Brite wechselt zum deutschen Team All-Inkl.com Münnich Motorsport. Im Citroën C-Elysée WTCC will er nach dem Titel greifen.

Bereits 2012 konnte sich Huff die WM-Krone aufsetzen, nun soll es eine Wiederholung geben. Für das Projekt erwarb das von René Münnich geführte Team einen C-Elysée WTCC von Citroën Racing, und der Brite kann es nun kaum erwarten, einzusteigen: „Ich bin überglücklich, wieder mit meinen sehr guten Freunden von Münnich Motorsport zusammenzuarbeiten und mit ihnen die WTCC 2017 zu bestreiten“, sagt der 36-Jährige, der zu den erfahrensten Piloten im Starterfeld gehört. „Als René Münnich mir seine Idee unterbreitete, in der Kombination Huff / Citroën / Münnich Motorsport auf die Jagd nach dem Titel 2017 zu gehen, war mir sofort klar, dass ich mir diese Gelegenheit einfach nicht entgehen lassen kann. Denn dieses Jahr besteht für ein Privatteam eine realistische Chance, die Meisterschaft zu gewinnen.“ Die Voraussetzungen sind nicht nur wegen des starken Pakets gut, sondern auch, weil Team und Fahrer bereits zusammenarbeiteten. Huff: „2013 hatten wir ein sehr erfolgreiches Jahr zusammen, und nun sind wir alle ganz aufgeregt, zurückzukehren. Wir haben eine weitaus stärkere Ausgangsposition, mehr Erfahrung und natürlich das superstarke Citroën-Paket im Rücken.“

Auch beim Team ist die Stimmung bestens. Teammanager Dominik Greiner freut sich auf die Saison. „Wir alle sind sehr optimistisch. Bei jedem einzelnen im Team kann ich die Motivation regelrecht greifen. Mit dem Citroën C-Elysée TC1 verfügen wir über das überragende Fahrzeug der vergangenen drei Jahre. Mit Rob haben wir außerdem einen Fahrer mit sehr viel Erfahrung und Erfolg in der Vergangenheit. Diese Kombination aus Fahrer, Fahrzeug und Team lässt mich sehr positiv auf die neue Saison blicken. Es wird gewiss nicht einfach, aber wir wollen versuchen, um den Fahrertitel mitzukämpfen.“

Die Nennungsfrist hat begonnen!

Die Ausschreibungen für das ADAC Zurich 24h-Rennen (25. – 28. Mai) und das Qualifikationsrennen 24h-Rennen (22. – 23. April) sind veröffentlicht. Der veranstaltende ADAC Nordrhein hat damit die Nennungsphase für die 45. Auflage des Langstreckenklassikers eingeläutet, denn neben den Regularien stehen auch weitere wichtige Dokumente – etwa die Einschreibungsformulare – jetzt zur Verfügung. Ab sofort können sich Teams damit für die Teilnahme anmelden. Die Frist für das 24h-Qualirennen endet am 6. April 2017, für das 24h-Rennen gibt es wie gehabt zwei Termine: Ebenfalls bis zum 6. April muss die Nennung vorliegen, wenn ein Team in den Genuss des reduzierten Nenngeldes kommen möchte. Zu vollem Nenngeld ist die Einschreibung noch bis Mittwoch, 26. April 2017 möglich. Alle Unterlagen inklusive Ausschreibung und Einschreibeformular sind ab sofort auf der 24h-Teilnehmer-Homepage (www.24h-information.de > Downloads > Regularien) zum Download verfügbar.

Nordschleifen-Zulassung überarbeitet

Der Deutsche Motor Sport Bund hat die Regeln für die DMSB Permit Nordschleife (DPN) überarbeitet und teilweise vereinfacht. Diese besondere Zulassung benötigt jeder Pilot, der beim 24h-Rennen, dem 24h-Qualifikationsrennen oder der VLN antritt. Die nun überarbeiteten Regeln werden ab der Saison 2017 gültig und sehen unter anderem vor, dass ein neues Entscheidungsgremium ins Leben gerufen wird. Es wird in Zukunft bei Zweifelsfällen über die Erteilung des DPN entscheiden und besteht aus Vertretern von DMSB, VLN und 24h-Rennen. Die Interessengemeinschaft Langstrecke (ILN) sitzt außerdem beratend mit am Tisch.

Auch weiterhin lautet die entscheidende Voraussetzung für die Teilnahme am 24h-Rennen: Praxis. Piloten, die in den leistungsstarken Top-Klassen antreten, müssen sich in einem speziellen Fahrerlehrgang oder über die Teilnahme an Rennen bzw. Leistungsprüfungen mit der Strecke vertraut gemacht haben, bevor sie die „kleine“ DPN-Stufe B erwerben können. Mit ihr ist die Teilnahme in den „kleineren“ Fahrzeugklassen möglich. Erst wenn zwei Läufe in Wertung beendet wurden, kann ein Pilot danach die DPN A beantragen. Wie sich in der Praxis zeigte, führt dies aber zu Schwierigkeiten, wenn ein Team etwa in einem VLN-Lauf vorzeitig ausfällt. In den eng gesteckten Terminkalendern vor dem 24h-Rennen einen weiteren Renntermin zu finden, erwies sich für manche Piloten als praktisch unmöglich. Genau für solche Fälle wurde nun ein neues Entscheidungsgremium geschaffen. Es ermöglicht die ausnahmsweise Erteilung der DPN-Stufe A auch, wenn nur ein Lauf (statt der notwendigen zwei) in Wertung absolviert wurde.

Auch Classic-Starter können sich künftig für DPN A und B qualifizieren
Ebenfalls neu eingeführt wurde eine automatische Zurückstufung: Wer als DPN-A-Pilot innerhalb von fünf Jahren nicht in 24h-Rennen, 24h-Qualirennen oder etwa in der VLN teilgenommen hat, fällt in die DPN-Stufe B zurück. Auch für die Starter der ADAC 24h Classic gibt es Neuigkeiten: Sie benötigen eine DPN der Stufe C, für die nun ebenfalls – wie für die Stufen A und B – ein obligatorisches E-Learning-Modul eingeführt wurde. Dafür können sie sich in Zukunft auch für den DPN der Stufe B qualifizieren. Die ausführlichen und genauen Informationen zum DMSB Permit Nordschleife sind auf der DMSB-Homepage zu finden (Bereich für „Aktive“ > Automobilsport > Rundstrecke > Sportliche Reglements). Dort sind die Regelungen in zwei übersichtlichen Grafiken zusammengefasst. Der Wortlaut der Reglements ist außerdem in den „DMSB-Automobilsport-Lizenzbestimmungen 2017“ (in Anhang 1 – DMSB Permit Nordschleife) nachzulesen.

Vorverkauf für das 24h-Rennen läuft

Der Vorverkauf für das ADAC Zurich 24h-Rennen vom 25. bis 28. Mai 2017 läuft. Der Höhepunkt der Saison auf der Nürburgring-Nordschleife begeistert seit Jahren die Fans und verspricht auch bei seiner 45. Auflage Hochspannung: Profis und Amateure liefern sich am Himmelfahrts-Wochenende in dem gut 150 Fahrzeuge starken Starterfeld einen spektakulären Kampf um den Sieg beim härtesten Rennen auf der längsten Rennstrecke der Welt. Wer dabei sein will, der kann sich jetzt schon sein Ticket beim offiziellen Vorverkaufspartner sichern: Unter www.eventim.de und bei der Ticket-Hotline 01806 570070 (0,20 € / Anruf inkl. MwSt. aus den Festnetzen, maximal 0,60 € / Anruf inkl. MwSt. aus den Mobilfunknetzen) gibt es die Eintrittskarten ab 25 Euro (zzgl. Gebühren). Auch über die Internetseite des Nürburgrings (www.nuerburgring.de) sind Eintrittskarten erhältlich. ADAC Mitglieder profitieren beim Kauf eines Event- oder Wochenendtickets in ihrem ADAC Center oder über den ADAC Ticketshop (www.adac.de/ticketshop): Sie erhalten ein Programmheft kostenlos. Alle Infos zu Vorverkauf, Preisen, Rabatten und Vertriebswegen gibt es hier auf der offiziellen Homepage in der Service-Rubrik.

„Das 24h-Rennen wird im kommenden Jahr wieder ein gigantisches Motorsport-Fest“, verspricht Rennleiter Walter Hornung. „Nicht umsonst haben die Fans dem Event den Beinamen ‘Rockfestival unter den Motorsportveranstaltungen’ gegeben. Das 24h-Rennen mit seiner tollen Action und dazu tollen Motorsport etwa mit der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft WTCC machen das Wochenende spannend. Dazu kommen tolle Rahmenrennen und natürlich jede Menge Attraktionen neben der Rennstrecke.“

Tickets sind ab 25 Euro (Tageskarte Donnerstag) erhältlich. Die Preise für das Wochenendticket (Freitag bis Sonntag) für 59 Euro und das Eventticket (Donnerstag bis Sonntag) für 66 Euro bleiben ebenfalls unverändert. Auch der Vorverkauf für den Prolog zum 24h-Rennen hat bereits begonnen: Das ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen lockt vom 22. bis 23. April 2017 an den Nürburgring. Hier erfolgt der Kartenvorverkauf über die Homepage der Rennstrecke unter www.nuerburgring.de.

VLN: Furioses Finale

Mit einem furiosen Finale verabschiedet sich die VLN am Ende ihrer 40. Saison in die Winterpause. Bei anfangs schwierigen Witterungsbedingungen gestartet, empfing im Ziel eine strahlende Herbstsonne die Sieger des 41. DMV Münsterlandpokals, Christopher Mies und Connor De Phillippi: Im Audi R8 LMS von Land-Motorsport wurden sie nach 4:06:25,800 Stunden mit einem Vorsprung von 2:44,418 Minuten vor Jörg Müller und Nico Menzel im BMW M6 GT3 des BMW-Teams RBM abgewinkt. Auf Platz drei landeten Christian Krognes, Victor Bouveng und Jesse Krohn im BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport. Land-Motorsport ist mit drei Gesamtsiegen und dem Gewinn der VLN Speed Trophäe das erfolgreichste Team der Saison. Die erfolgreichsten Fahrer 2016 sind Alexander Mies und Michael Schrey von Bonk Motorsport: Die neuen Meister der VLN rundeten ihre außergewöhnliche Leistung mit dem achten Klassensieg im BMW M235i Racing Cup ab.

Drei Teams lieferten sich beim VLN-Finale einen packenden Kampf um den Gesamtsieg: Land-Motorsport, das am Ende zweitplatzierte BMW-Team RBM und Haribo Racing mit den Fahrern Uwe Alzen, Lance David Arnold und Renger van der Zande im Mercedes-AMG GT3. Von der Pole-Position aus gestartet, übernahm Jörg Müller im BMW M6 GT3 zunächst die Führung, die ihm in Runde drei Lance David Arnold abspenstig machte, dessen Teamkollege Uwe Alzen musste den Haribo-Mercedes jedoch in der 18. Runde nach einem Unfall vorzeitig abstellen.

„Bis auf die Tatsache, dass wir beim 6h-Rennen ein paar Hundert Meter vor dem Ziel mit leerem Tank liegen geblieben sind, hatten wir 2016 tatsächlich einen guten Lauf“, bilanzierte Christopher Mies. „Die Bedingungen waren heute allerdings eine Herausforderung. Wir haben uns nach dem ersten Stopp entschieden, auf Regenreifen zu bleiben. Dadurch haben wir vielleicht etwas an Boden verloren, aber es war die sichere Variante. Dafür konnten wir später den letzten Boxenstopp so legen, dass wir keine Mindeststandzeit mehr hatten.“

Mit Nico Menzel, dem Sohn von Nordschleifen-Routinier Christian Menzel, stand beim Finale einer der jüngsten Piloten auf dem VLN-Siegerpodest. Der 18-jährige BMW-Junior lieferte in seinem erst zweiten Rennen im GT3-Boliden eine blitzsaubere Leistung ab. „Das ist Wahnsinn. Ein großes Dankeschön an die Leute von BMW, die mir diese Chance gegeben haben“, freute sich Menzel. „Und auch an mein Team RBM, das sehr gut vorbereitet war. Es ist das erste Podium für mich, hoffentlich eines von vielen.“

Ein erneut gutes Ergebnis erzielte Walkenhorst Motorsport. Dabei war die Fahrt zum insgesamt sechsten Podestrang der Saison für das Team aus Melle bei Osnabrück alles andere als ein Spaziergang. „Der erste Stint war sicher der härteste, den ich hier je gefahren bin“, gestand Jesse Krohn. „Es war extrem schwierig, die Reifen auf Temperatur zu bringen. Das war das Maximum, was heute möglich war. Für uns ist alles gut gelaufen, wir haben zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Entscheidungen getroffen.“

Hinter dem Spitzentrio folgte auf den weiteren Positionen ein bunter Herstellermix: Der Mercedes-AMG GT3 von HTP Motorsport belegte am Ende Rang vier vor dem Nissan GT-R Nismo GT3 von Zakspeed, Platz sechs ging an den Porsche 911 GT3 R von Frikadelli-Racing, die Scuderia Cameron Glickenhaus fuhr mit dem SCG003C auf den siebten Rang. Hinter dem Wochenspiegel-Porsche und dem zweiten Walkenhorst-M6 pilotierten Tim Scheerbarth und Alexander Toril Boquoi den schnellsten SP7-Porsche auf Rang zehn.

Die beiden DTM-Piloten Lucas Auer und Felix Rosenqvist zogen sich bei Ihrer Premiere auf der Nordschleife achtbar aus der Affäre. Im TMG GT86 fuhren sie zusammen mit dem DTM-Kollegen Daniel Jucadella, der sein zweites VLN-Rennen bestritt, zum Klassensieg in der Cup4-Klasse. „Dass die Jungs schnell sind, war zu erwarten, dass sie aber auf Anhieb in einem ihnen unbekannten Auto so schnell sein würden, war großartig“, lobte Alexander Fielenbach vom Einsatzteam Mathol-Racing.

Der neue Audi RS 3 LMS hat bei seinem ersten Renneinsatz einen starken Eindruck hinterlassen. Beim Finale belegten Jordi Gené und Kelvin van der Linde und Rahel Frey und Christopher Haase unter 140 Teilnehmern die Gesamtpositionen 17 und 22. „Das Ergebnis war bei diesem Testeinsatz jedoch nebensächlich“, sagt Chris Reinke, Leiter von Audi Sport customer racing. „Viel wichtiger war, dass beide Autos ohne technische Probleme durchgefahren sind und sich unsere Fahrer bei schwierigen Bedingungen wohlgefühlt haben.“

WTCC China: Erster Volvo-Sieg und WM-Krone für Citroën

Der vorletzte Lauf der Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) war ein schlagzeilenträchtiges Ereignis. Nachdem Citroën-Pilot José María López (ARG) bereits als Fahrer-Weltmeister feststand, konnte sich die französische Marke nach einem Dreifachtriumph im Hauptrennen auf der Rennstrecke in Schanghai (CHN) auch den Marken-WM-Titel sichern. Mehdi Bennani (MAR) konnte sich durch den dritten Platz im Hauptrennen endgültig in der Privatfahrer-Meisterschaft (WTCC Trophy) durchsetzen. Dass die WTCC auch im kommenden Jahr spannungsgeladen bleibt, wenn sie vom 25. bis 28. Mai 2017 auf die Nordschleife zurückkehrt, scheint ebenfalls garantiert: Im Eröffnungsrennen von China holte der Schwede Thed Björk den ersten Rennsieg für Volvo Polestar in der WTCC und bestätigte damit den Aufwärtstrend der nordeuropäischen Marke. Zudem hat Honda das WM-Engagement 2017 bestätigt und ist damit als dritter Hersteller in der Weltmeisterschaft fix.

Erst in der vorletzten Runde wurde in China der erste Heat des Wochenendes entschieden. Beim Eröffnungsrennen, bei dem die Top 10 in umgekehrter Reihenfolge des Qualifying-Ergebnisses tarten, übernahm zunächst Norbert Michelisz (HUN, Honda Civic WTCC) in Führung, der einen besseren Start als Polesetter John Filippi (FRA, Chevrolet RML Cruze) erwischt hatte. Lange sah es so aus, als ob der Ungar den zweiten Sieg für Honda in Folge im Eröffnungsrennen holen würde. Denn seine Widersacher machten sich gegenseitig das Leben schwer. Tom Chilton (GBR, Citroën C-Elysée WTCC) und Gabriele Tarquini (ITA, Lada Vesta WTCC) gerieten im Fight um Platz zwei aneinander und mussten zur Box. So rückte Thed Björk im Volvo Polestart auf den zweiten Platz vor, der in der Folge den Rückstand auf Michelisz verkürzen konnte. Zu Beginn der letzten Runde lag Björk schließlich in Angriffsposition, schloss endgültig zu Michelisz auf und presste sich vorbei, wobei an beiden Fahrzeugen Kampfspuren zurückblieben. Auf Platz drei und vier lagen die Citroën-Werkspiloten Yvan Muller (FRA) und José María López (ARG). Wenig Fortune hatte dagegen Polesitter Filippi. Er musste seinen Chevrolet nach einem Rempler früh im Rennen abstellen, was eine Safety-Car-Phase zur Folge hatte.

„Der Sieg ist absolut fantastisch für das Team“, freute sich Thed Björk nach dem historischen Sieg. „Sorry Norbert für die Berührung beim Überholen. Die letzte Runde war aber sehr, sehr schön.“ Mit der Entschuldigung konnte Michelisz leben: „Thed tat eben alles, um mich zu überholen, und ich habe alles gegeben, das zu verhindern. Natürlich: Es ist enttäuschend, den Sieg herzugeben, nachdem man 98 Prozent des Rennens geführt hat. In den letzten Runden fehlte mir ein wenig die Performance der Vorderreifen, sodass meine Pace etwas geringer wurde.“

Hauptrennen: Sieg für López siegt, Bennani holt Krone der Privatiers
Das Hauptrennen war im Anschluss eine klare Angelegenheit: José María López gelang ein dominanter Sieg, während Markenkollege Mehdi Bennani hinter Yvan Muller nicht nur den Dreifacherfolg der Franzosen komplettierte. Er sicherte sich durch den Podestplatz auch den Titel in der WTCC Trophy. Für López war der Start-Ziel-Sieg sein achter Triumph in der Saison und der 29. seiner WTCC Karriere. Welch ein Ausnahmefahrer er ist, bewies er mit dem Elf-Sekunden-Vorsprung vor seinem Teamkollegen Muller. Der hatte beim Start Lada-Pilot Nicky Catsburg (NED) von Platz zwei verdrängt, der beim Start Schwierigkeiten hatte. Auch Bennani konnte davon profitieren und den dritten Platz übernehmen. Er war es auch, der das Spitzentrio abschirmte und den Lada bis ins Ziel auf Distanz hielt. Gabriele Tarquini konnte sich im Rennen an Thed Björk vorbeiarbeiten und belegte im Ziel hinter seinem Teamkollegen Catsburg die fünfte Position. „Herzlichen Glückwunsch an Mehdi zu seinem Titelgewinn“, gratulierte der bereits als WTCC-Gesamtsieger feststehende José María López dem Markenkollegen im Anschluss. „Er hat einen hervorragenden Job gemacht und uns beim Gewinn der Herstellerwertung sehr geholfen. Mein Wochenende war sehr schön – ich hatte von Anfang an eine gute Performance. Nach einem aufregenden Eröffnungsrennen hatte ich dann im Hauptrennen weniger Druck. Der Start war sauber und ab da habe ich einfach nur versucht, einen Vorsprung herauszufahren.“

„Es sind meine letzten Runden in der WTCC, und ich versuche sie zu genießen“, sagte Weltmeister López bei der Pressekonferenz nach dem Rennen in China. Nachdem das Werksteam der Franzosen bereits frühzeitig seinen Ausstieg aus der Serie im Jahr 2017 bekannt gegeben hat, wird es im kommenden Jahr nur noch privat eingesetzte Citroën geben. Sie treten dann gegen die Werksautos von mindestens drei Herstellern an: Honda hat sein WTCC-Engagement nun offiziell verlängert. François Ribeiro, Chef des WTCC-Promoters Eurosport Events, freut sich über die Ankündigung: „Schön, dass Honda seine Engagement in der FIA-Tourenwagen-Weltmeisterschaft verlängert hat. Sie haben sicherlich festgestellt, welche Vorteile ein WTCC-Engagement dem Hersteller und dem legendären Civic Type R bringt. Ich erwarte 2017 einen sehr offenen und engen Kampf zwischen Honda, Volvo Polestar, LADA Sport und den früheren Werksautos von Citroën.“ Honda ist seit 2012 als Hersteller in der WTCC aktiv und hat bislang 14 Rennen gewonnen. Zudem errangen die Japaner 2013 den prestigeträchtigen FIA-Hersteller-Titel.

Weiter geht es für die Königsklasse des internationalen Tourenwagensports planmäßig vom 24. bis 25. November beim Saisonfinale in Katar. Das im Saisonkalender für den 3. / 4. Oktober geplante Gastspiel in Thailand dagegen wird aller Voraussicht nach ausfallen: Der WTCC-Promoter hat bei der FIA beantragt, den Lauf aus dem Kalender zu streichen, nachdem die Verhandlungen mit dem örtlichen Veranstalter endgültig gescheitert waren.

Termin für das 24h-Rennen 2017 steht fest

Das ADAC Zurich 24h-Rennen findet im kommenden Jahr am letzten Mai-Wochenende statt. Rund sechs Wochen nach der spektakulären diesjährigen Ausgabe des Langstreckenklassikers konnte der organisierende ADAC Nordrhein die wichtigsten Rahmendaten festzurren und gibt so Teams, Fans und Offiziellen bereits frühzeitig Planungssicherheit. Am langen Wochenende um Christi Himmelfahrt (25. – 28. Mai 2017) geht es am Nürburgring dann wieder um den Höhepunkt der Nordschleifensaison. Als Termin für das ADAC Qualifikationsrennen ist der 22. / 23. April 2017 geplant.

Nach dem aufregenden 24h-Rennen 2016 zogen die Organisatoren ein positives Fazit und wollen die wesentlichen Rahmendaten des Events beibehalten. „Bei allen Wetterkapriolen und dem damit verbundenen Aufwand freuen wir uns über die gelungene diesjährige Auflage“, sagt Rennleiter Walter Hornung. „Auch die anderen Rennen des Wochenendes haben tollen Motorsport geboten, und unsere neuen TV-Partner RTL und RTL NITRO haben ein viel beachtetes Debüt mit exzellenter Berichterstattung hingelegt.“

Auch für 2017 konnte der veranstaltende ADAC Nordrhein bereits wichtige Eckpunkte fixieren. So werden voraussichtlich im Rahmenprogramm wieder die ADAC 24h-Classic und die RCN sowie der Audi Sport TT Cup starten. Als Highlight im Programm ist das gemeinsame Rennen von FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) und europäischem Tourenwagen-Cup (ETCC) fest eingeplant. Walter Hornung: „Wir können den Gremien der FIA natürlich nicht vorgreifen, sind aber nach den ersten Gesprächen mit den Organisatoren sehr optimistisch, dass die WTCC auch 2017 wieder im Programm sein wird.“