Wichtige Generalprobe für Mercedes-AMG Motorsport

Vor dem Saisonhighlight des ADAC Zurich 24h-Rennens Nürburgring sammeln die Teams mit dem Mercedes-AMG GT3 wichtige Testkilometer für den Langstreckenklassiker (25.-28. Mai 2017): Beim sechsstündigen ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife sicherte sich das Mercedes-AMG Team Black Falcon den fünften Platz. Drei der vier im Qualifikationsrennen angetretenen Mercedes-AMG GT3 haben sich vorzeitig für das Top 30-Qualifying beim legendären 24h-Rennen qualifiziert.

Nach 41 packenden Runden über die Nürburgring-Nordschleife errangen Maro Engel, Thomas Jäger, Dirk Müller und Jan Seyffarth im Mercedes-AMG GT3 #3 im diesjährigen ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen Rang fünf. Das Quartett des Mercedes-AMG Team Black Falcon war von Platz fünf in das Rennen gestartet und bot während der gesamten sechsstündigen Renndistanz eine solide Leistung. Zweitbestes Fahrzeug aus Affalterbach wurde die Startnummer 4 des Black Falcon Kundenteams, die sich mit dem Duo Abdulaziz Al Faisal und Hubert Haupt den 14. Platz sicherten. Als dritter Mercedes-AMG GT3 beendete das HARIBO Racing Team Mercedes-AMG (#8) mit Uwe Alzen, Lance David Arnold, Maximilian Götz und Renger van der Zande die Generalprobe auf der Nürburgring-Nordschleife auf Rang 17.
 
Bei trockener Strecke in der Grünen Hölle eroberte der Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 47 vom Mercedes-AMG Team HTP Motorsport nach den beiden Qualifyings am Samstagabend und Sonntagmorgen sogar die Pole Position. Nach einem turbulenten Start etablierten sich die Fahrzeuge mit dem Stern in der Spitzengruppe. Rennpech hatte der Pole Sitter mit Startfahrer Christian Hohenadel in der dritten Runde, als er nach einer Kollision das Rennen vorzeitig beenden musste.
 
In der zweiten Rennhälfte kristallisierte sich ein Kampf des Mercedes-AMG Team Black Falcon um eine Top 5-Position heraus. Nachdem Startfahrer Maro Engel sich vom fünften Startplatz in die Top 3 verbessern konnte, übernahm sein Teamkollege Thomas Jäger mit einem Doppelstint. Auch Dirk Müller und Schlussfahrer Jan Seyffarth pilotierten den Mercedes-AMG GT3 ohne weitere Probleme durch das 6-Stunden-Rennen mit über 100 Teilnehmern. Am Ende überquerten sie die Ziellinie nach 41 Runden und konnten wichtige Erfahrungen für den anstehenden Langstreckenklassiker Ende Mai sammeln.
 
Damit erreichte Mercedes-AMG Motorsport das ausgegebene Ziel, möglichst viele der gestarteten Performance Fahrzeuge vorzeitig für das Top 30-Qualifying des 24-Stunden-Rennens zu qualifizieren. Das HARIBO Racing Team Mercedes-AMG sicherte sich den Startplatz bereits durch die Ergebnisse in den ersten beiden VLN-Läufen, die Mercedes-AMG Teams HTP Motorsport und Black Falcon durch die erfolgreichen Platzierungen im Qualifying des Qualifikationsrennens.
 
Maro Engel, Mercedes-AMG Team Black Falcon #3: „Ich bin wirklich happy, dass wir uns im Qualifying für das Top 30-Qualifying des 24-Stunden-Rennens qualifizieren konnten, das war unser Ziel. Im Rennen bin ich den Start gefahren, es war ein enger und harter Kampf, hat aber viel Spaß gemacht. Mein erster Stint lief richtig gut und ich kam ohne Kontakt durch die Anfangsphase. Ich freue mich jetzt schon riesig auf das 24-Stunden-Rennen in vier Wochen. Aber eines ist klar, wenn du das Rennen Ende Mai gewinnen willst, muss alles perfekt passen und natürlich auch das nötige Rennglück auf deiner Seite sein.“
 
Thomas Jäger, Mercedes-AMG Team Black Falcon #3: „Die Pole Position von HTP Motorsport hat uns natürlich sehr gefreut und wir wollten den Speed auch für das Rennen mitnehmen und umsetzen. Wir konnten von den Durchschnittsrundenzeiten noch nicht ganz mithalten. Deswegen hat es noch nicht für ganz vorne gereicht, aber wir werden es analysieren und das entsprechende Feintuning durchführen. Wir hoffen natürlich, dass wir uns bis zum 24-Stunden-Rennen noch verbessern können.“
 
Maximilian Götz, HARIBO Racing Team Mercedes-AMG #8: „Heute können wir das Rennen unter der Überschrift ‚wichtige Testkilometer gesammelt’ abhaken. Wir hatten leider einen technischen Defekt, weswegen wir viel Zeit verloren haben. Wir sind aber wieder zurück auf die Strecke, um weiter zu testen. Aber das Team ist hoch motiviert und am Ende konnten wir nochmal gute Zeiten fahren. Wir sind zuversichtlich für das 24-Stunden-Rennen in vier Wochen.“

Drei BMW M6 GT3 in den Top-10

Mit neun BMW M6 GT3 sind BMW Teams an diesem Wochenende bei der Generalprobe für das ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring, dem 6-Stunden-Qualifikationsrennen, angetreten. Drei Fahrzeuge beendeten das Rennen auf der Nordschleife innerhalb der Top-10. Außerdem schafften drei BMW M6 GT3 vorzeitig den Einzug ins Top-30-Qualifying in gut vier Wochen.
 
Das Qualifikationsrennen für 24h-Rennen auf dem Nürburgring war eine enge Angelegenheit: Nicht einmal eine Minute fehlte dem bestplatzierten BMW M6 GT3 nach sechs Stunden Rennzeit auf den siegreichen Audi. Bereits im Qualifying hatten die ersten 13 Fahrzeuge innerhalb von nur drei Sekunden gelegen. All das deutet auf einen spannenden Schlagabtausch in gut vier Wochen hin, wenn am 27. und 28. Mai der Langstreckenklassiker auf der Nordschleife zum 45. Mal ausgetragen wird.
 
Das Fahrzeug mit der Startnummer 99 von ROWE Racing mit Alexander Sims, Philipp Eng, Maxime Martin und Marc Basseng am Steuer war auf Rang sechs der bestplatzierte BMW M6 GT3. Direkt dahinter auf den Plätzen sieben und acht folgten Jens Klingmann, Jörg Müller, John Edwards und Tom Onslow-Cole von Schubert Motorsport sowie António Félix da Costa und Alex Lynn vom BMW Team Schnitzer. Die zweiten Fahrzeuge von Rowe Racing und dem BMW Team Schnitzer kamen auf den Positionen elf und zwölf ins Ziel. Der BMW M6 GT3 mit der Startnummer 101 von Walkenhorst Motorsport beendete das Rennen auf Position 18. Das Schwesterfahrzeug mit der Nummer 100 schied ebenso nach einem Unfall aus wie der BMW M6 GT3 mit der Startnummer 33 von Falken Motorsports. Das zweite Auto von Schubert Motorsport hatte einen technischen Defekt zu beklagen.
 
Bereits vor dem Rennen hatten sich drei BMW M6 GT3 ihre Startplätze im Top-30-Qualifying beim 24h-Rennen gesichert. Nur die Top-10 im Zeittraining sowie die Top-5 im Qualifikationsrennen bekamen an diesem Wochenende einen der begehrten Plätze für das Einzelzeitfahren um die besten Startpositionen in gut vier Wochen. Die Nummer 100 von Walkenhorst Motorsport (Platz 3), die Nummer 33 von Falken Motorsports (Platz 6) und die Nummer 42 vom BMW Team Schnitzer (Platz 9) erreichten dieses Ziel vorzeitig. Alle anderen BMW Crews haben am 24h-Wochenende die Chance, ebenfalls ins Top-30-Qualifying einzuziehen.
 
Der Sieg in der BMW M235i Racing Cup Klasse ging an Christopher Rink, Danny Brink, Philipp Leisen und Yannick Fübrich vom Pixum Team Adrenalin Motorsport. Norbert Fischer, Christian Konnerth, Daniel Zils und David Griessner machten den Doppelsieg für die Mannschaft um Teamchef Matthias Unger perfekt. Platz drei in der Klasse ging an Walkenhorst Motorsport.
 
Seinen nächsten Härtetest auf der Nordschleife bestand der BMW M4 GT4. Das neue Kundensport-Fahrzeug von BMW Motorsport, das ab 2018 in Kundenhand sein wird und in dieser Saison regelmäßig Testeinsätze absolviert, wurde von BMW Motorsport Junior Ricky Collard, Dirk Adorf, dem Mentor der BMW Motorsport Junioren, und Jörg Weidinger gefahren.
 
Stimmen zum Rennen:
Alexander Sims (ROWE Racing, Platz 6): „Platz sechs ist ein solides Ergebnis. Natürlich hätten wir uns gerne schon hier den Startplatz für das Top-30-Qualifying beim 24-Stunden-Rennen gesichert, aber nun müssen wir das eben in gut vier Wochen erledigen. Ich denke, dass sollten wir schaffen. Dafür haben wir im Rennen wertvolle Erkenntnisse gewonnen, die uns während des 24-Stunden-Rennens sicher sehr helfen werden. Wir haben zum Beispiel die Reifen im Rennen besser zum Arbeiten bekommen als im Qualiying, daher war unser Rennspeed auch besser. Alles in allem bin ich zufrieden mit dem Qualifikationsrennen.“

Jens Klingmann (Schubert Motorsport, Platz 7): „Das Qualifikationsrennen ist immer die große Generalprobe für die 24 Stunden auf dem Nürburgring. So sind wir es auch angegangen. Wichtig war, dass wir die neuen Reifen noch besser kennenlernen und als Team die internen Abläufe perfektionieren. Wir waren zum Beispiel zum ersten Mal in dieser Saison mit allen Fahrern im Einsatz. Sich aufeinander einzuspielen, kann bei dem engen Feld schon einen Unterschied machen. Generell habe ich das Gefühl, dass die Leistungsdichte noch einmal höher geworden ist. Deshalb sind wir mit Platz sieben zufrieden.“
 
Martin Tomczyk (BMW Team Schnitzer, Platz 12): „Zunächst einmal sind wir sehr zufrieden damit, dass wir uns im Zeittraining bereits unsere blaue Lampe für das Top-30-Qualifying beim 24-Stunden-Rennen gesichert haben. Damit können wir die Sache etwas entspannter angehen und uns auf das Wesentliche konzentrieren. Wir haben aber auch gesehen, dass die Zeiten im Qualifying extrem eng beieinander lagen. Das wird also in gut vier Wochen sehr spannend werden. Heute im Rennen hatten wir einen kleinen Zwischenfall beim Boxenstopp, der uns eine bessere Platzierung gekostet hat. Abgesehen davon sind wir aber ohne Probleme durchgekommen.“

News und Stimmen Rennen

Hier die News und Stimmen aus dem ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen, sortiert nach Startnummern. Zur besseren Orientierung sind die Zeit-Codes jeweils mit angegeben. Der Start erfolgte um 12:00 Uhr, der Zieleinlauf um 18:00 Uhr.

2 – Wölflick / Bressan / Gagstatter (Ford Mustang GT WR)
23.04.2017 11:54 Uhr: Wartet am Ende der Boxengasse darauf, nach dem Feld ins Rennen zu starten.
23.04.2017 15:50 Uhr: Die Rennleitung zeigt dem Mustang die so genannte Spiegelei-Flagge (technischer Defekt).

4 – al Faisal / Haupt (Mercedes-AMG GT3)
23.04.2017 13:48 Uhr: Boxenstopp mit Fahrerwechsel, Hubert Haupt steigt aus.
23.04.2017 14:57 Uhr: Kommt zum Boxenstopp rein.
23.04.2017 17:18 Uhr: Hat nach einem vermutlichen Kontakt ein Loch im Kühlergrill, die Motorhaube ist lädiert. Dennoch bleibt das Fahrzeug im Rennen und steuert nicht die Box an.

5 – Rockenfeller / Moeller Madsen / Busch (AUDI R8 LMS)
23.04.2017 15:28 Uhr: Kommt in die Box zu einem Routinestopp. Damit übernimmt #702 wieder die Führung.
23.04.2017 15:31 Uhr: Dennis Busch: „Meine beiden Kollegen haben in ihren Stints einen super Job gemacht. Ich war mit mir allerdings nicht ganz zufrieden – heute habe ich Zeit liegen lassen. Aber das muss ich jetzt analysieren. Der R8 LMS funktioniert prima.”
23.04.2017 17:26 Uhr: Ernst Moser: „Einzig der Glickenhaus hat seinen letzten Stopp bereits erledigt, alle anderen Verfolgen müssen definitiv nochmal in die Box und tanken.  Damit dürfte das Rennen eigentlich gelaufen sein.”
23.04.2017 17:54 Uhr: Mike Rockenfeller: „Nach dem Qualifikationstraining waren wir schon etwas enttäuscht. Aber im Rennen haben wir einen absolut fehlerfreien Job gemacht und sind nun auf Podiumskurs. Bin gespannt, was die letzten Minuten noch bringen.”
23.04.2017 18:01 Uhr: Sieg! Mike Rockenfeller, Nicolay Moeller Madsen und Dennis Busch gewinnen im Phoenix-Audi R8 LMS.

8 – Alzen / Arnold / Götz / van der Zande (Mercedes-AMG GT3)
23.04.2017 12:44 Uhr: Lance David Arnold kommt in die Box: Reifenwechsel und nachtanken!
23.04.2017 14:35 Uhr: Boxenstopp für den Haribo-Mercedes-AMG GT3. Fahrerwechsel: Renger van der Zande übergibt das Steuer an Uwe Alzen.
23.04.2017 15:48 Uhr: Boxenstopp mit Fahrerwechsel. Uwe Alzen steigt aus, Maxi Götz übernimmt. Alzen: „Wir kämpfen ein wenig mit der Technik. Ein Stoßdämpfer an der Vorderachse ist defekt, und nun muss der zweite die Arbeit von beiden Stoßdämpfern übernehmen. Dadurch bounced der GT3 sehr. Das heißt, er springt, ist unruhig, und beim Herausbeschleunigen aus Kurven muss man höllisch aufpassen, dass einem die Straße nicht ausgeht. Eigentlich hatten wir da vorne bereits einen Dämpfer getauscht, aber so ist das eben: Irgendwann haben Teile die Grenze ihrer Laufleistung erreicht und geben dann auch mal den Geist auf. Wir tragen es mit Fassung: Der Mercedes-AMG ist das ganze Jahr bislang perfekt gelaufen, und dieses Wochenende ist ja ein Test für die 24h. Also: Gut, dass wir dies nun aussortiert haben.”
23.04.2017 16:20 Uhr: Boxenstopp. Das Team zieht den Mercedes-AMG in die Box.
23.04.2017 17:45 Uhr: Bekommt nach Rennende wegen Unterschreitung der Mindeststandzeit eine Strafe von 46 Sek. aufgebrummt.

9 – Müller / Vervisch (Audi R8 LMS)    
23.04.2017 16:33 Uhr: Planmäßiger Boxenstopp. Nico Müller übernimmt das Volant von Frederic Vervisch.

11 – Konrad / Farnbacher / Zoechling / Busch (Lamborghini Huracan GT3) 23.04.2017 11:45 Uhr: Der Konrad-Lambo kann nach seinem Unfall am Morgen das Rennen nicht aufnehmen.

15 – Leimer / Grossmann / Trummer (Ferrari 488 GT3)
23.04.2017 13:33 Uhr: Das schweizer Team ist die Newcomer-Überraschung an diesem Wochenende. Beim ersten Start auf der Nordschleife kann sich die Mannschaft konstant in den Top 10 halten und liegt aktuell sogar auf dem fünften Platz.
23.04.2017 13:45 Uhr: Der Ferrari hat durch die Boxenstopps die Führung übernommen.
23.04.2017 14:05 Uhr: Erhält 34 Sekunden Strafe wegen Nichteinhaltung der Mindest-Boxenstoppzeit.
23.04.2017 15:34 Uhr: Langsame Fahrt im Bereich Adenauer Forst – Reifenschaden.

20 – Mueller / Spengler / Krohn / Wittmer (BMW M6 GT3)
23.04.2017 13:07 Uhr: Jörg Müller hat das Auto an Jesse Krohn weitergereicht. Müller: „Wir hatten zwischenzeitlich ein kleines elektronisches Problem, das konnte ich aber mit einem Reset beheben. Ansonsten läuft es gut. Wir haben noch ein gutes Stück Arbeit vor uns, um uns auf die neuen Reifen einzustellen.”
23.04.2017 14:58 Uhr: Jesse Krohn kam mit stark qualmendem Auto an die Box. Die Wassertemperatur ist schlagartig angestiegen. Das Team checkt nun, ob weitere Maßnahmen notwendig sind.
23.04.2017 15:49 Uhr: Jesse Krohn versuchte, das Rennen nach den Problemen mit der Wassertemperatur fortzusetzen. Doch nach einer kurzen Runde über die GP-Strecke stellt sich das Problem gleich wieder ein. Erneuter Boxenstopp.
23.04.2017 16:10 Uhr: Teamchef Thorsten Schubert: „Für uns ist das Rennen beendet. Jesse kam schon nach der kurzen Runde über die Grand-Prix-Strecke wieder rein. Im Stand funktionierte alles, aber in dem Moment, als der Motor volle Leistung hatte, gab es gleich wieder Probleme. Zu Hause müssen wir den Motor jetzt ausbauen und das Problem genauer analysieren.”

22 – Weiss / Kainz / Krumbach (Ferrari 488 GT3)
23.04.2017 14:30 Uhr: Der Wochenspiegel-Ferrari ist in langsamer Fahrt  auf der Döttinger Höhe unterwegs.
23.04.2017 14:57 Uhr: Kommt an die Box.
23.04.2017 15:49 Uhr: Ist im Bereich Adenauer Forst ebenfalls in ganz langsamer Fahrt unterwegs.
23.04.2017 15:50 Uhr: Georg Weiss: „Wir haben zum zweiten Mal für heute ein Problem mit der Benzinpumpe an unserem Ferrari. Wir müssen jetzt mal genauer nachschauen, was das Problem ist.”

28 – Mies / Kaffer / van der Linde (Audi R8 LMS)    
23.04.2017 16:33 Uhr: Planmäßiger Boxenstopp mit Fahrerwechsel. Christopher Mies übernimmt von Kelvin van der Linde.

30 – Abbelen / Schmitz / Ziegler (Porsche 991 GT3 R)
23.04.2017 13:04 Uhr: Boxenstopp für den Frikadelli-Porsche #30. Sabine Schmitz übergibt nach sieben Runden an Andreas Ziegler.
23.04.2017 13:29 Uhr: Sabine Schmitz: „Mein Start war sehr gut, ich konnte direkt ein paar Plätze gutmachen. Dann wurde ich von einem grünen Porsche etwas aufgehalten. Bis auf einen leicht zu hohen Reifenluftdruck gab es keine Probleme.”
23.04.2017 14:24 Uhr: Boxenstopp: Andreas Ziegler übergibt nach 15 Runden an Klaus Abbelen.
23.04.2017 14:34 Uhr: Andreas Ziegler: „Unser Porsche war mega, ich hatte einen Riesenspaß und konnte richtig pushen. Hoffe, es geht für uns noch weiter nach vorne.”
23.04.2017 15:34 Uhr: Boxenstopp: Sabine Schmitz übernimmt von Klaus Abbelen.
23.04.2017 15:48 Uhr: Klaus Abbelen: „Das war ein sehr guter Stint. Ich konnte Runde für Runde 8:40er-Zeiten fahren, damit bin ich zufrieden. Die neuen Michelin-Reifen waren gut, wir können das Auto immer besser auf sie abstimmen.”
23.04.2017 16:56 Uhr: Fahrerwechsel nach 31 Runden. Sabine Schmitz hat das Lenkrad an Andreas Ziegler weitergereicht. „Jetzt waren das Auto und die neuen Michelin-Reifen wirklich super. Ich hatte nochmals geringeren Luftdruck einstellen lassen, das hat perfekt funktioniert. Ich wäre in der letzten Runde, wenn die Pneus eigentlich das Beste hinter sich haben, fast noch eine 8:20er-Zeit gefahren, musste dann aber im Tiergarten eine Vollbremsung hinlegen.”

31 – Christensen / Luhr / Bachler (Porsche 991 GT3 R)
23.04.2017 12:31 Uhr: Geplanter Boxenstopp nach drei Runden für den Pro-Porsche von Frikadelli. Klaus Bachler setzt die Fahrt nach Reifenwechsel und Nachtanken fort.
23.04.2017 13:38 Uhr: Der Frikadelli-Porsche kommt zum zweiten Routinestopp an die Box.
23.04.2017 13:58 Uhr: Klaus Bachler hat einen Elf-Runden-Stint absolviert, bei dem er bis auf P2 vorgefahren ist: „Der Porsche fühlt sich gut an. Wir haben nach dem Qualifying-Ergebnis eine andere Strategie gewählt mit einem frühen Stopp nach drei Runden. Dadurch konnte ich mich aus dem Verkehr heraushalten und hatte acht Runden lang fast freie Fahrt.” Nach dem Wechsel zu Michael Christensen liegt der Pro-Porsche von Frikadelli auf Rang 20.
23.04.2017 14:57 Uhr: Routinestopp: Lucas Luhr steigt aus und Michael Christensen übernimmt das Steuer.
23.04.2017 15:03 Uhr: Porsche-Werksfahrer Michael Christensen: „Es läuft gut, nur in den letzten drei Runden meines ersten Stints bin ich sehr im Verkehr aufgehalten worden. Aber das erlebt jeder Fahrer irgendwann einmal.”
23.04.2017 16:10 Uhr: Boxenstopp für den Pro-Porsche von Frikadelli nach 26 Runden. Lucas Luhr fährt weiter.
23.04.2017 16:58 Uhr: Boxenstopp nach Runde 33. Lucas Luhr ist nach seinem Doppelstint aus- und Michael Christensen eingestiegen.
23.04.2017 17:11 Uhr: Lucas Luhr: „14 Runden am Stück – das habe ich auch für mich gebraucht. Ich fand in einen guten Rhythmus und fühle mich jetzt im Porsche wieder wohl. Bei meinem Doppelstint konnte ich beide Reifentypen ausprobieren. Aber wir konzentrieren uns hier nur auf uns selbst. Das Auto fühlt sich gut an, auch wenn wir noch ein paar Dinge aussortieren können, wollen und müssen. Wir bereiten uns in Ruhe auf das 24h-Rennen vor.“

33 – Dumbreck / Imperatori / Dusseldorp (BMW F13 M6 GT3)
23.04.2017 16:16 Uhr: Der Falken-BMW hat einen Unfall im Streckenabschnitt Breidscheid.

34 – Schmidt / Koch / Kranenberg (Audi R8 LMS)
23.04.2017 12:08 Uhr: Fährt im Bereich des Adenauer Forsts leicht auf die #57 auf. Beide können allerdings weiterfahren.
23.04.2017 13:31 Uhr: Ist in langsamer Fahrt im Bereich Adenauer Forst unterwegs.

37 – Bröck / Verdonck / Menzel (Bentley Continental GT3)
23.04.2017 11:42 Uhr: Beim Warmfahren der Reifen übersteuert das Heck des Bentleys in der Anfahrt zur Fordkurve. Es bleibt zum Glück nur bei einer kurzen Fahrt durch die Wiese.
23.04.2017 12:40 Uhr: Christopher Brück: „Wir haben unseren Boxenstopp etwas vorgezogen, um nicht mit unserem zweiten Fahrzeug gleichzeitig an die Box zu kommen. Wir haben auch gleich einen Fahrerwechsel gemacht, weil die Kollegen noch Rennpraxis sammeln wollten.”
23.04.2017 13:31 Uhr: Der Bentley kann die Führung weiter halten, aber der Frikadelli Porsche mit der #31 ist weniger als zwei Sekunden dahinter. Der drittplatzierte Falken-Porsche #44 hat allerdings schon über 20 Sek. Rückstand.
23.04.2017 15:11 Uhr: Christian Menzel: „Ich habe das Auto in Führung liegend an Christopher übergeben, der kam aber schon nach einer kurzen Runde über die Grand-Prix-Strecke wieder an die Box. Wir versuchen jetzt herauszubekommen, was da falsch gelaufen ist. Ich bin mit dem Bentley seit den 24h im vergangenem Jahr nicht mehr gefahren und muss sagen: Das ganze Paket hat sich enorm weiter entwickelt.“

38 – Jöns / Mamerow / Pepper (Bentley Continental GT3)
23.04.2017 15:14 Uhr: Markus Michelberger, technischer Projektleiter: „Wir haben einen technischen Defekt am Turbolader, das Rennen ist damit beendet. Beim anderen Fahrzeug sind wir noch bei der Fehlerdiagnose.”

39 – Borum / Eden (BMW 335i)    
23.04.2017 13:43 Uhr: Ein Tank-Entlüftungsschlauch ist defekt und muss ausgetauscht werden. Danach sollte es für den BMW direkt wieder weiter gehen.

40 – Adorf / Collard / Weidinger (BMW M4 GT4)    
23.04.2017 12:40 Uhr: Mit Reifenschaden hinten links in langsamer Fahrt auf der GP-Strecke unterwegs.

43 – Lynn / Felix Da Costa (BMW M6 GT3)    
23.04.2017 12:51 Uhr: Boxenstopp mit Reifen- und Fahrerwechsel, Lynn übernimmt das Steuer von Da Costa.
23.04.2017 15:17 Uhr: Routine-Check an der Box. Da Costa steigt ein, Lynn steigt aus.

44 – Bergmeister / Werner / Vanthoor (Porsche  991 GT3R)
23.04.2017 17:12 Uhr: Der zweitplatzierte Falken-Porsche steuert parallel zu den Spitzenreitern ebenfalls die Box an, sodass der Phoenix-R8 mit der #5 die Führung übernimmt.
23.04.2017 17:55 Uhr: Der Falken-Porsche konnte seinen Rückstand fast halbieren und liegt zu Beginn der letzten Runde nur noch 2,8 Sek. hinter P2.

45 – Kniesburges / Jurek / Kraske (Ford Mustang GT)
23.04.2017 16:12 Uhr: Routine-Boxenstopp, fährt weiter.

47 – Asch / Mücke / Hohenadel (Mercedes-AMG GT3)
23.04.2017 12:02 Uhr: Hohenadel kann sich in der Ford-Kurve wieder gegen Laser durchsetzen und die Führung zurückholen.
23.04.2017 12:36 Uhr: Beim Überrunden touchiert Christian Hohenadel einen Porsche in der Hohenrain-Schikane und schlägt an den Leitplanken an. Das war´s wohl mit den Siegambitionen beim Qualirennen.
23.04.2017 13:13 Uhr: Das Auto ist irreparabel beschädigt und wird deshalb nicht noch einmal ins Rennen gehen. Die Aufhängung und die Lenkung haben zu großen Schaden genommen.

57 – Ackermann / Lukovnikov (Porsche GT3 Cup MR)
23.04.2017 12:07 Uhr: In langsamer Fahrt unterwegs

60 – Osieka / Max / Jens (Porsche 911 GT3 Cup (991)
23.04.2017 14:20 Uhr: Kollidiert beim Einfahren in die Boxengasse mit dem abfahrenden Schnitzer-BMW #42. Für den Porsche ist das Rennen danach beendet, bei Schnitzer wird am Schaden am Vorderrad gearbeitet.

61 – Berg / Sczepansky / Osieka (Porsche 911 GT3 Cup (991)
23.04.2017 14:29 Uhr: Kollidiert im Bereich Hatzenbach mit #65.

62 – Hill / Shoffner / Klasen (Porsche 911 GT3 Cup (991)
23.04.2017 12:19 Uhr: Der Porsche kommt an die Box. Arno Klasen: „Jeanine saß beim Start im Auto und wurde unsanft von einem Konkurrenten touchiert. Jetzt müssen wir erst einmal den Schaden begutachten.”
23.04.2017 12:21 Uhr: Nach Radwechsel und provisorischer Karosseriereparatur geht das Auto wieder ins Rennen.
23.04.2017 15:52 Uhr: Der letzte verbliebene Getspeed-Porsche war beim letzten Stopp zu schnell in der Boxengasse und erhält dafür eine 45-Sek.-Zeitstrafe.

66 – Aust / Oeverhaus / Bollrath / Jahn (Porsche 911 GT3 Cup-MR)
23.04.2017 15:31 Uhr: Steht in der Mercedes-Arena neben der Strecke mit Reifenschaden hinten links. Der Unterboden und der Heckflügel sind ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.

72 – Kaya / Gomez / Piana (Porsche Cayman GT4)
23.04.2017 13:46 Uhr: Mustafa Mehmet Kaya: „Wir haben ein Getriebeproblem, ich konnte die Gänge nicht mehr wechseln. Wir versuchen das jetzt zu reparieren.”

76 – Hüttenrauch / Czyborra / Hauschild (Porsche 991 GT3 Cup)
23.04.2017 12:24 Uhr: Kommt bereits nach zwei absolvierten Runden in die Box.
23.04.2017 16:37 Uhr: Kommt mit Reifenproblemen an die Box. Das Team hat das natürlich nicht einkalkuliert und nun keine frischen Pneus mehr auf Lager. Deshalb erfolgt ein Wechsel auf gebrauchte Slicks, anschließend geht´s weiter.

77 – Putman / Espenlaub (Porsche Cayman Pro 4)
23.04.2017 12:05 Uhr: Dreher in der Mercedes-Arena.
23.04.2017 12:36 Uhr: Kommt nach der Berührung durch #47 mit einem beschädigten Heck an die Box.

83 – Rettich / Reicher / Brunot / Hess (BMW 1M-Coupe)
23.04.2017 15:35 Uhr: 0:30 Minuten Zeitstrafe wegen Nichteinhaltung des Tempolimits in der Boxengasse.

90 – van Dam / Lasse / Schrick / Yamauchi (SUBARU WRX STI)
23.04.2017 16:57 Uhr: Tim Schrick: „Aus eigener Kraft werden wir den Klassensieg nicht mehr schaffen, was natürlich sehr schade ist. Aber wir haben an diesem Wochenende große Fortschritte im Bereich des Set-ups gemacht. So haben wir die komplette Einstellung der Vorderachse überarbeitet, und sind jetzt alle damit zufrieden. Alles in allem also ein erfolgreiches Wochenende.“

92 – Radermecker / Beulen / Gebhardt / Schothorst (Hyundai I30 N)
23.04.2017 13:40 Uhr: Reifenschaden am Hyundai vorne links.
23.04.2017 14:00 Uhr: Christian Gebhardt kommt nach einem Kontakt mit einem Konkurrenten an die Box. Der Kotflügel vorne links wird getauscht, danach geht´s für ihn weiter.

93 – Lappalainen / Wallenwein (Opel Astra OPC Cup)
23.04.2017 13:30 Uhr: Mark Wallenwein: „Ich habe kurzfristig das Angebot bekommen, die 24h zu fahren. Dafür brauchte ich noch ein paar Runden, um die notwendige Permit zu erhalten. Die habe ich soeben erledigt. In der Klasse sind wir aktuell auf Platz 3 und unter den Cup-Opel sind wir die schnellsten. Wenn wir auf dem Platz ins Ziel kommen würden, wäre ich zufrieden, denn der Subaru und der Lexus sind für uns zu schnell!“
23.04.2017 16:58 Uhr: Wegen Missachtung der Höchstgeschwindigkeit in der Boxengasse erhält das Team nach dem Rennende eine Zeitstrafe von 0:30 Sekunden.

99 – Eng / Sims / Martin / Basseng (BMW M6 GT3)
23.04.2017 12:15 Uhr: Sims zieht im Bereich Metzgesfeld am Porsche von Reinhold Renger vorbei.

100 – Krognes / Di Martino / Henkola (BMW M6 GT3)
23.04.2017 12:21 Uhr: Dreher mit Einschlag im Bereich Hocheichen von Christian Krognes.
23.04.2017 12:22 Uhr: Schleppt sich jetzt mit Aufhängungsschaden hinten rechts zurück zur Box.
23.04.2017 12:31 Uhr: Teamchef Henry Walkenhorst: „Christian hat im Bereich Hatzenbach einen Ausrutscher gehabt, ist wohl leicht in die Planken eingeschlagen. Das Auto ist auf dem Rückweg an die Box.”
23.04.2017 12:45 Uhr: Christian Krognes: „Beim Herausbeschleuningen bin ich mit dem Hinterreifen auf die Wiese gekommen, habe mich gedreht und bin dann eingeschlagen. Leider werden wir mit dem Auto das Rennen nicht fortsetzen können, was mir für meine Teammitglieder und Mechaniker echt leid tut. Es war definitiv meine Schuld!”

101 – Walkenhorst / Tresson / Schiwietz (BMW M6 GT3)
23.04.2017 15:39 Uhr: Boxenstopp mit Fahrerwechsel. Teamchef Herny Walkenhorst saß selbst im Fahrzeug: „Es ist wundervoll zu fahren heut, alle benehmen sich, es gibt kaum Unfälle. Das hat richtig Spaß gemacht. Unser Ziel ist, in die Top 15 zu fahren und es sieht ganz danach aus, als sollte uns das auch gelingen.”

102 – Posavac / Lambertz (BMW Z4 GT3)    
23.04.2017 13:08 Uhr: Regulärer Stopp, kleinere Karosserieschäden werden getaped.

124 – Supaponghs / Kinoshita / Arthit / Chen (Toyota Corolla Altis)
23.04.2017 14:35 Uhr: Wegen Ignorierens von Flaggensignalen erhält das Team eine Zeitstrafe von 1:32 Min.

133 – Al Faisal / Lethmate / Schlüter / Leib (Porsche Carrera)
23.04.2017 17:10 Uhr: Wie bereits im Training ist der Porsche Carrera von Black Falcon der beste Serienwagen im Feld.

152 – Teichert / Zünd / Ledoux / Thorsen (Porsche Cayman)
23.04.2017 16:21 Uhr: Erhält eine 30-Sekunden-Zeitstrafe wegen Überschreitens der Höchstgeschwindigkeit in der Boxengasse.

156 – Simon / Meyer / Sandberg (BMW 325 i)    
23.04.2017 16:44 Uhr: Ein Halter der Motorhaube hat sich gelöst, das Team hat sie beim Routinestopp getaped.

164 – Welschar / Sidorenko / Kirchhöfer / Jahn (Renault Megane RS)
23.04.2017 16:21 Uhr: Erhält eine 45-Sekunden-Zeitstrafe wegen Überschreitens der Höchstgeschwindigkeit in der Boxengasse.

172 – Bock / Partl (Audi RS3 LMS)    
23.04.2017 17:11 Uhr: Der Audi RS3 LMS von Bonk-Motorsport liegt als bester Fronttriebler auf Platz 36.

173 – Gülden / Paatz (VW Volkswagen Golf GTI TCR)
23.04.2017 13:59 Uhr: Mit Benjamin Leuchter sitzt ein aktueller VW-Werksfahrer am Steuer. Nach kleinen Einstellungsänderungen in der Box, geht es wieder weiter auf die Strecke.
23.04.2017 14:01 Uhr: Bei einem Service-Stopp werden auch die Fahrwerkseinstellungen modifiziert, anschließend geht es wieder ins Rennen.

237 – Weber / Kruse / Drewes (BMW M235i Racing)
23.04.2017 17:10 Uhr: Bekommt ebenfalls nach Rennende eine 30-sekündige Zeitstrafe wegen der Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit in der Box .

238 – Eichenberg / Sandberg / Kratz / Günther (BMW M235i Racing)
23.04.2017 15:52 Uhr: Steht mit Problemen im Antriebsstrang in die Box.

302 – Thomas / Schula (Porsche Cayman GT4 CS)
23.04.2017 13:28 Uhr: Ebenfalls 30 Sek. Zeitstrafe wegen Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit in der Boxengasse.
23.04.2017 13:28 Uhr: 30 Sek. Zeitstrafe wegen Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit in der Boxengasse.

702 – Mutsch / Simonsen / Laser (SCG SCG003C)
23.04.2017 12:09 Uhr: Das hat es auf der Nordschleife wohl auch noch nicht gegeben: Aus der ersten Runde kommen die beiden SCG-Prototypen als Führende zurück.
23.04.2017 12:49 Uhr: Die Spitzenreiter sind aktuell auch die Schnellsten im Starterfeld: Mit 8:23.207 Min. war Felipe Laser auf der letzten Runde gut 2,5 Sekunden schneller als der zweitplatzierte Phoenix-Audi #5
23.04.2017 13:28 Uhr: Felipe Laser: „Der erste Stint hat Spaß gemacht. Wir hatten einige Ecken, wo wir richtig stark waren, aber in den Bereichen mit vielen Kurven müssen wir uns schon strecken. Die Geraden scheinen uns zu liegen!”
23.04.2017 14:02 Uhr: Nachdem mehrere Teams Führungskilometer gesammelt haben, übernimmt der SCG003C wieder die Führung.
23.04.2017 14:28 Uhr: Der Spitzenreiter kommt an die Box.
23.04.2017 14:34 Uhr: Thomas Mutsch kommt als Führender zum Boxenstopp und steigt aus dem SCG003C aus. Mutsch: „Es war ein sensationeller Stint. Das Auto liegt phantastisch und die Strecke ist relativ leer. Wir sind jetzt gut vorbereitet – das sieht man ja auch an den Rundenzeiten. Wir konnten den Phoenix-Audi hinter uns halten, und darüber sind wir sehr glücklich.”
23.04.2017 15:14 Uhr: Der SCG003 markiert mit 8:16.846 Min. eine neue schnellste Rennrunde.
23.04.2017 15:54 Uhr: Boxenstopp mit Fahrerwechsel. Simonsen übergibt das Auto an Laser.
23.04.2017 17:12 Uhr: Der letzte Routinestopp ist geschafft. Der Fahrerwechsel blieb jedoch aus. Felipe Fernandez Lazer bleibt am Steuer und wird ins Ziel fahren.
23.04.2017 17:34 Uhr: Der Glickenhaus-Sportwagen steht am Aremberg! Ist das das Aus so kurz vor Schluss?
23.04.2017 17:37 Uhr: „Bremsprobleme haben wohl zum Einschlag im Bereich Aremberg geführt”, so Ingenieur Mario Pergolini. Der SCG steht im Kiesbett.

704 – Westphal / Mailleux / Mutsch (SCG SCG003C)
23.04.2017 12:10 Uhr: Konnte sich bei der Anfahrt zur Senke Tiergarten an der Konkurrenz vorbeidrücken und damit Position 2 erobern.
23.04.2017 12:27 Uhr: Wird auf dem Grand-Prix-Kurs langsamer – Riesenpech für die Zweitplatzierten, die in der Startphase ihren Teamkollegen in der #702 den Rücken frei gehalten haben.
23.04.2017 12:31 Uhr: Das Team schiebt den SCG rückwärts in die Box zur Reparatur
23.04.2017 13:03 Uhr: Dario Pergolino (Renningeneur Team Traum-Motorsport): „Einige Parameter in der Telementrie haben nicht gepasst, daher haben wir uns entschieden, dass Auto zur Sicherheit rein zu holen und alles in Ruhe zu prüfen. Natürlich lagen wir in perfekter Position, aber unser Fokus liegt auf dem 24h-Rennen in gut einem Monat.”

911 – Dumas / Lietz / Pilet (Porsche 911 GT3 R)    
23.04.2017 16:40 Uhr: Richard Lietz hat den 911 GT3 R von Romain Dumas übernommen. Der Franzose berichtet: „Der Stint war gut. Ich habe das Gefühl, dass ich noch zu langsam bin – aber Spaß gemacht hat es dennoch. Die Strecke war frei. Wir haben eine Menge ausprobiert, versuchen jetzt noch einmal zu pushen und dann sehen wir, wo wir am Schluss landen.”

News und Stimmen Qualifying 2

Nach dem Qualifying 2 steht der HTP-Mercedes-AMG GT3 mit der #47 auf der Pole. Christian Hohenadel war mit 8:14.254 Min der Schnellste am Vormittag und konnte den Zweitplatzierten SCG003C mit der #702 von Traum Motorsport um 0,571 Sekunden hinter sich lassen. Die zweite Startreihe teilen sich der Walkenhorst-BMW M6 GT3 mit der #100 und der Porsche 911 GT3 R mit der #59 von Manthey Racing. „Wir haben uns im Qualifying gut voran gearbeitet“, erklärte Hohenadel. „Beim letzten Turn haben wir nochmal etwas probiert, und das ist perfekt aufgegangen. Irre, wie eng die Spitze beisammen ist – das wird ein spannendes Rennen.“

8 – Alzen / Arnold / Götz / van der Zande (Mercedes-AMG GT3)
10:03 Uhr: Der Haribo-AMG ist in langsamer Fahrt auf der Döttinger-Höhe unterwegs.

11 – Konrad / Farnbacher / Zoechling / Busch (Lamborghini Huracan GT3)
09:20 Uhr: Steht nach einem Ausritt mit Leitplankenkontakt im Bereich der Hohenrain-Schikane. Das Auto qualmt und wird durch Sportwart auf der Strecke gelöscht.
09:32 Uhr: Marc Busch: „Wir hoffen, dass wir das Auto bis zum Rennen wieder einsatzbereit bekommen werden. Zum Glück ist es in der Nähe der Boxengasse passiert. Aber zunächst müssen wir uns erstmal einen Überblick über den Schaden machen.“

35 – Schmidtmann / Hammel / Schwager (Renault R.S.01)
09:32 Uhr: Dominik Schwager wird das Team für das 24h-Rennen im Mai ergänzen. Heute gilt es für den Neuzugang im Team ersteinmal, Kilometer auf dem neuen Einsatzgerät zu sammeln.

37 – Bröck / Verdonck / Menzel (Bentley Continental GT3)
09:43 Uhr: Christian Menzel steuert den Bentley nach seinen Runden an die Box: „Bei uns ist alles ok. Es ist manchmal lustig zu sehen, wie die Konkurrenten mal schnell, mal langsam fahren. Da verlernen manche urplötzlich das Autofahren.“

38 – Jöns / Mamerow / Pepper (Bentley Continental GT3)    
10:08 Uhr: Der Bentley strandet mit technischen Problemen im Bereich Ex-Mühle.

47 – Asch / Mücke / Hohenadel (Mercedes-AMG GT3)
09:49 Uhr: Stefan Mücke: „Wir liegen derzeit an 19. Position – aber eher aus Pech. Denn das Auto läuft gut, die Pace der Top 10 können wir mitgehen. Aber wir haben einfach keine freie Runde erwischt. Christian Hohenadel versucht jetzt nochmal, etwas nach vorne zu kommen. Drücken wir mal die Daumen.“
10:00 Uhr: Bestzeit! Als erstes Team unterbietet der Mercedes-AMG die 8:15 Min – Neue Bestmarke ist 8:14.254 Min.
10:06 Uhr: Christian Hohenadel: „Wir haben uns im Qualifying gut voran gearbeitet. Beim letzten Turn haben wir nochmal etwas probiert, und das ist perfekt aufgegangen. Irre, wie eng die Spitze beisammen ist – das wird ein spannendes Rennen.“
10:07 Uhr: Stefan Mücke: „Es hat alles zusammengepasst: Wir wussten, dass das Auto gut liegt, dann hat Christian noch eine freie Runde erwischt.“ Sebastian Asch: „Wir sind echt zufrieden. Besser kann es nicht laufen.“

90 – van Dam / Lasse / Schrick / Yamauchi (SUBARU WRX STI)    
09:51 Uhr: Der Subaru Impreza WRX STI ist weiterhin das beste Fahrzeug, ohne Heckantrieb. Der japanische Allradler führt in der Klasse SP3T und liegt im Gesamtergebnis auf Platz 43.

133 – Al Faisal / Lethmate / Schlüter / Leib (Porsche Carrera)
09:58 Uhr: Nachdem man gestern im freien Training mit einem Unfall im Bereich Flugplatz für den Abbruch gesorgt hatte, wurde das Auto über Nacht wieder erfolgreich repariert. Aktuell liegt der Carrera auf Gesamtplatz 77 und ist damit gleichtzeitig auch bester Serienwagen.

150 – Breuer / Oberheim / Kern (Porsche Cayman 981 GT4 CS)
09:36 Uhr: Dem Cayman-Team werden die schnellsten Runden aus beiden Qualifyings gestrichen. Grund ist die Nichteinhaltung des Speedlimits in der Boxengasse.

305 – Steuer / Baumann / Ehninger / Neuser (Porsche Cayman GT4 CS)
09:57 Uhr: Wegen Missachtens der Höchstgeschwindigkeit in der Boxengasse wird dem Team die schnellste Rundenzeit aus beiden Zeittrainings gestrichen.

702 – Mutsch / Simonsen / Laser (SCG SCG003C)
10:13 Uhr: Felipe Laser: „So macht es am meisten Spaß. Heute morgen war nicht so viel los auf der Strecke, und ich hatte freie Fahrt. Was für ein Gefühl: Das ist die schönste Strecke der Welt, man kann sich einfach auf sich selbst konzentrieren und das Auto macht genau das, was man will. Toll, dass wir so weit vorne liegen. Gestern hatten wir schon vermutet, dass die anderen tiefstapeln. Da haben wir die schnelle Runde vorgelegt. Heute haben die anderen dann nachgelegt und gezeigt, was sie können.“

704 – Westphal / Mailleux / Mutsch (SCG SCG003C)
09:45 Uhr: Franck Mailleux: „Super. Gestern hatten wir noch Motorprobleme, heute fahren wir Bestzeiten. Die Jungs haben über Nacht toll gearbeitet.“

911 – Dumas / Lietz / Pilet (Porsche 911 GT3 R)
09:05 Uhr: Der Porsche wird nach dem Ausritt gestern nach wie vor repariert. Bis zum Rennstart soll er aber aus dem Teamsitz in Meuspath wieder rennfertig am Ring sein.

Audi-Doppelsieg beim 24h-Qualirennen

Das ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen war ein gelungener Prolog für den Saisonhöhepunkt auf der Nordschleife, das ADAC Zurich 24h-Rennen (25. – 28. Mai 2017). Sechs Stunden Rennen und reichlich Trainingszeit hatten die Teams, um sich auf die 24h am Himmelfahrtswochenende einzuschießen – und auch für Fans und Organisatoren gab es eine wichtige Erkenntnis: Es wird spannend! Während der Mercedes-AMG GT3 des HTP-Teams die Pole Position holte, konnten andere Teams das Rennen bestimmen. Allen voran die unter der Bewerbung „Traum Motorsport“ fahrenden SCG003C: Thomas Mutsch (Bitburg), Andreas Simonsen (Schweden) und Felipe Fernandez Laser (Leipzig) hatten mit ihrem spektakulären Sportwagen den Sieg vor Augen, als sie 25 Minuten vor dem Zieleinlauf ausfielen. So ernteten die Lokalmatadore von Phoenix Racing den Lohn ihrer Mühen. Mike Rockenfeller (Neuwied), Nicolay Moeller Madsen (Dänemark), Dennis Busch (Bensheim) kamen vor ihren Audi-Markenkollegen Nico Müller (Schweiz) und Frederic Vervisch (Belgien) sowie dem Falken-Porsche 911 GT3 R mit Jörg Bergmeister (Langenfeld), Dirk Werner (Würzburg) und Laurens Vanthoor (Waiblingen) ins Ziel. Mit Audi, Bentley, Ferrari, Mercedes-AMG, Porsche und dem SCG003C lagen im Rennverlauf insgesamt sechs Fabrikate zwischenzeitlich in Führung.

Wie so oft auf der Nürburgring-Nordschleife wurde auch an diesem Wochenende die Konstanz belohnt: Phoenix absolvierte ein unauffälliges Rennen, hielt sich konstant in der Spitzengruppe und konnte schließlich vom Ausfall des Spitzenreiters profitieren. „Wir hatten ein richtig gutes Wochenende“, freute sich der gebürtige Neuwieder Mike Rockenfeller nach dem Zieleinlauf. „Unser Ziel war es, die Top 10 im Qualifying zu erreichen, und das haben wir als Achter geschafft. Damit haben wir uns für das Top-30-Qualifying beim 24h-Rennen qualifiziert. Danach wollten wir vor allem durchfahren und das Rennen beenden, um jedem Fahrer Nordschleifenpraxis zu bieten. Das ist alles aufgegangen, und es hat sehr viel Spaß gemacht. Jetzt sind wir für das 24h-Rennen sehr gut aufgestellt.“

Nordschleife forderte ihren Tribut
Nicht nur die zwischenzeitlich führende Mannschaft von „Traum Motorsport“ mit ihrem SCG003C musste an diesem Wochenende der härtesten Rennstrecke der Welt Tribut zollen. Auch der zwischenzeitlich auf Podiumskurs liegenden Bentley Continental aus dem Abt-Rennstall hatte Pech. Und die Pole-Sitter erwischte es schon frühzeitig: Im HTP-Mercedes hatte Christian Hohenadel (Quierschied) am Vormittag die Trainingsbestzeit gefahren, ging auch als Startfahrer ins Rennen und konnte in der Startphase das Geschehen an der Spitze mitbestimmen. Doch beim Überrunden touchierte er bereits in der ersten Stunde ein langsameres Fahrzeug und beendete das Rennen frühzeitig nach dem folgenden Leitplankeneinschlag. Als Überraschungsteam entpuppte sich die Schweizer Mannschaft von Octane 126: Ihr Ferrari 488 GT3 hinterließ einen sehr starken Eindruck, konnte im Rennverlauf ebenfalls Führungsluft schnuppern, fiel dann aber nach einem Reifenschaden aus.

Knallharter Fight beim 24h-Rennen
Nun geht es für die Teams in die finale Vorbereitungsphase für das ADAC Zurich 24h-Rennen Ende Mai: Fünf Wochen bleiben noch bis zum Event, in denen die Fahrzeuge nun bis zur letzten Schraube durchgecheckt und vorbereitet werden. Gut 160 Teams werden für den Saisonhöhepunkt erwartet – und der Fight wird dann noch härter als beim 24h-Qualifikationsrennen. Schon an diesem Wochenende waren die Top-Klassen im Starterfeld der 100 Fahrzeuge mit gut 30 siegfähigen Fahrzeugen stark besetzt, am Himmelfahrtswochenende werden es voraussichtlich noch mehr. Wer beim 24h-Rennen live vor Ort dabei sein möchte, der kann sich sein Ticket im Vorverkauf sichern: Unter der Ticket-Hotline 01806 570070 (0,20 € / Anruf inkl. MwSt. aus den Festnetzen, maximal 0,60 € / Anruf inkl. MwSt. aus den Mobilfunknetzen) oder online unter www.eventim.de sowie www.nuerburgring.de sind Karten erhältlich. Besonders für ADAC Mitglieder ist der Kauf über das ADAC Center oder über den ADAC Ticketshop (www.adac.de/ticketshop) ratsam: Sie erhalten zum Event- oder Wochenendticket ein Programmheft kostenlos.

News und Stimmen Freies Training und Qualifying 1

Beim Freien Training markierte Lokalmatador Mike Rockenfeller mit dem Audi R8 LMS von Phoenix die schnellste Runde, im ersten Qualifying sicherte sich danach Felipe Fernandez Laser mit 8:16.340 Minuten die vorläufige Pole. Laser teilt sich die Cockpitarbeit im Individual-Sportwagen SCG 003C mit Thomas Mutsch (Bitburg) und dem Schweden Andreas Simonsen. Der Bentley Continental GT3  #38 mit Christer Jöns (Ingelheim), Chris Mamerow (Waltrop) und Jordan Pepper (Südafrika) wurde mit 0,9 Sekunden Rückstand Zweiter. Kurz vor dem Ende des Qualifyings eroberten außerdem Dirk Müller (Schweiz), Thomas Jäger (Putzbrunn), Maro Engel (Monaco) und Jan Seyffarth (Leimbach) im Mercedes-AMG GT3 die dritte Position. Sie waren dabei gerade einmal 0,157 Sekunden langsamer als der vom Abt-Team eingesetzte Bentley und nur 0,254 Sekunden schneller als der Phoenix-Audi auf Position vier. Das zweite Qualifying beginnt am morgigen Sonntag ab 9:00 Uhr und verspricht damit viel Spannung.

5 – Stippler / Rockenfeller / Möller Madsen / Busch (AUDI R8 LMS)
22.04.2017 17:02 Uhr: Die erste Zeit lässt ein Eifel-Team notieren: 8:19.948 Min. für den Phoenix-Audi, der sich damit zunächst einmal in Front setzt.
22.04.2017 17:27 Uhr: Der erste Schuß der Lokalmathadore saß: auf der freien Piste zu Beginn des Freien Trainings hat der R8 LMS von Phoenix eine Zeit vorgelegt, die bislang noch kein Konkurrent unterbieten konnte.
22.04.2017 18:11 Uhr: Mike „Rocky“ Rockenfeller hat die erste Bestzeit des Wochenendes gleich zu Trainingsbeginn vorgelegt. Er berichtet: „Es ist kühl, die Bedingungen waren gut, wir wollten die freie Strecke nutzen um zu sehen, was geht. Die Zeit zeigt: Der Plan hat funktioniert, das Auto läuft prima. Für mich war es super, eine so freie Runde zu bekommen, das erlebt man auch selten. Die anderen sind dann aber im Verkehr 8:20er-Zeiten gefahren – das zeigt mir, dass die noch Potenzial haben.“
22.04.2017 20:32 Uhr: Teamchef Ernst Moser auf die Frage, ob sich die Zeiten an der Spitze noch weiter verbessern werden: „Wir sind heute ziemlich schnell unterwegs. Ich habe mir die schnellste Runde unseres Autos genauer angeschaut. Es war wenig Verkehr auf der Strecke und er hatte viel freie Bahn. Ein bisschen wird noch gehen, aber wir sind schon ziemlich nah an den Zeiten vom vergangenen Jahr dran.“

12 – Klohs / Jaminet / Cairoli (Porsche 911 GT3 R)
22.04.2017 20:21 Uhr: Der Porsche steht in der Box. Das Team arbeitet am Setup.

20 – Mueller / Spengler / Krohn / Wittmer (BMW M6 GT3)
22.04.2017 18:55 Uhr: Schnellste Runde für Schubert-BMW, der M6 GT3 hat die Führung übernommen: 8:21.534 Min

22 – Weiss / Kainz / Krumbach / Stursberg (Ferrari 488 GT3)
22.04.2017 19:41 Uhr: Georg Weiß hat den Ferrari übernommen.

30 – Abbelen / Schmitz / Ziegler (Porsche 991 GT3 R)
22.04.2017 17:29 Uhr: Sabine Schmitz hat das Steuer des 911 GT3 nach einer ersten Trainingsrunde weitergegeben und berichtet vom ersten Eindruck: „Der Porsche hat durch die letzte BoP-Änderung gelitten. Die Strecke ist gut, der Verkehr hält sich in Grenzen.

31 – Christensen / Luhr / Bachler (Porsche 991 GT3 R)
22.04.2017 20:01 Uhr: Der Frikadelli-Porsche parkt an der Box. Lucas Luhr: „Kein Grund zur Aufregung, wir warten nur ein bisschen, bis es dunkler geworden ist.“

35 – Schmidtmann / Hammel (Renault R.S.01)
22.04.2017 18:07 Uhr: Der Renault liegt nach 5 gefahrenen Runden auf Position 23. Nun baut das Team das Fahrwerk um.

37 – Brück / Verdonck / Menzel (Bentley Continental GT3)
22.04.2017 17:45 Uhr: Christian Menzel nach seinen ersten Runden: „Bei dem Wetter ist es nicht ganz einfach, die Reifen auf Temperatur zu bringen. Aber ich war auch auf recht harten Reifen unterwegs. Für mich waren es die ersten Runden des Jahres überhaupt, die ich auf dem Auto bei trockener Witterung fahren konnte. Rechts sitzen ist gewöhnungsbedürftig. Man hat ziemlich viel Abtrieb, auch daran muss man sich gewöhnen.“
22.04.2017 18:22 Uhr: Christopher Brück fuhr im Bentley Continental die bislang zweitschnellste Zeit: „Wir sind echt zufrieden, das Auto läuft gut. Die Balance stimmt, das ganze Paket passt. Natürlich: Dies ist nur das freie Training, und die Zeiten sind noch wenig aussagekräftig. Aber man weiß immerhin schoneinmal ungefähr, wo man steht.“

38 – Jöns / Mamerow / Pepper (Bentley Continental GT3)
22.04.2017 18:27 Uhr: Christer Jöns hat den zweiten Abt-Bentley auf die dritte Position vorgefahren. „Bis jetzt sieht es ganz gescheit aus für uns“, grinst er. „Im Qualifying heute Abend wollen wir uns vor allem für das Top30 qualifizieren. Außerdem können die PIloten sich dann an das Fahren in der Dunkelheit gewöhnen, und wir werden sicherlich das Licht-Setup testen.“
22.04.2017 18:52 Uhr: Die ersten Runden im Qualifying sind absolviert. Der Bentley hat mit 8:36.8 Min. vorgelegt und rangiert ersteinmal vorne.
22.04.2017 19:10 Uhr: Neuer Spitzenreiter: 8:17.250 Min – auch der Phoenix-Audi #5 ist als Zweitplatzierter mittlerweile unterhalb der 8:18er-Marke unterwegs.
22.04.2017 20:47 Uhr: Christer Jöns: „Für uns geht es momentan darum, beide Autos noch für das Top-30-Qualifying zu qualifizieren und noch ein paar Runden zu sammeln. Mein Teamkollege Jordan Pepper fährt hier sein erstes 24h-Rennen und da ist jeder Kilometer wichtig. Speziell die Phase, wenn es langsam dunkel wird. Das ist eine kritische Phase.“

42 – Wittmann / Blomqvist / Tomczyk (BMW M6 GT3)
22.04.2017 20:10 Uhr: Charly Lamm kehrt mit seinem Team in diesem Jahr nach längerer Abstinenz zurück zum Ring: „Es ist schön, wieder an der Nordschleife zu sein und bei den 24h dabei sein zu dürfen – das ist eines der großen Rennen. Wir liegen im Plan, die Piloten sind mit dem M6 sehr zufrieden.“

47 – Asch / Mücke / Hohenadel (Mercedes-AMG AMG GT3)
22.04.2017 19:02 Uhr: Stefan Mücke „Gestern war ich noch in Hockenheim beim Jim-Clark-Memorial und habe am historischen Capri meines Vaters geschraubt. Jetzt freue ich mich auf die ersten Runden im Mercedes-AMG GT3 hier auf der Nordschleife. Im Freien Training hatte ich nur eine Runde, jetzt im Qualifying werden es hoffentlich ein paar mehr sein.“

90 – van Dam / Lasse / Schrick / Yamauchi (SUBARU WRS STI)
22.04.2017 21:00 Uhr: Liegt als bester Fronttriebler auf Rang 43.

92 – Radermecker / Beulen / Schothorst (Hyundai I30 N)
22.04.2017 18:05 Uhr: Das Team hat die vorderen Federn getauscht, um eine Abstimmungsvariante zu testen

95 – Radermecker / Beulen (Hyundai I30 N):
22.04.2017 20:01 Uhr: Kommt zum Routinecheck mit Bremsenwechsel an die Box.

102 – Posavac / Lambertz (BMW Z4 GT3):
22.04.2017 17:25 Uhr: Alex Lambertz ist der erste Fahrer im einzigen Z4 GT3.

133 – Al Faisal / Bolz / Schlüter (Porsche Carrera)
22.04.2017 18:14 Uhr: Der Black-Falcon-Carrera kam im Streckenabschnitt Flugplatz von der Strecke ab und landete in den Reifenstapeln. Der Fahrer ist aus dem Fahrzeug ausgestiegen und ok. Die Aufräumarbeiten sind leider so aufwändig, dass die Rennleitung das Training unterbrechen musste.
22.04.2017 18:19 Uhr: Beim Unfall saß Ronny Lethmate am Steuer.

144 – Christodoulou / van der Ende (Porsche Cayman)
22.04.2017 21:04 Uhr: Liegt als bester Serienwagen auf Platz 76.

150 – Breuer / Oberheim / Kern (Porsche Cayman 981 GT4 CS)
22.04.2017 19:37 Uhr: Steht in der Box. Das ABS muss repariert werden.
172 – Bock / Partl (Audi RS3 LMS)
22.04.2017 17:14 Uhr: Das Team hat beim TCR-Audi eine zu hohe Motortemperatur festgestellt und wechsel nun die Maschine.
22.04.2017 19:50 Uhr: Nachdem sich das Team zu Beginn des Freien Trainings entschlossen hatte den Motor zu wechseln, sind die Arbeiten fast beendet. Das neue Aggregat sprang beim ersten Versuch klaglos an. Der Audi wird das Qualifying verspätet aufnehmen können.
22.04.2017 20:15 Uhr: Nach einer rund fünfeinhalbstündigen Reparaturpause nimmt der Audi das Qulifying mit neuem Motor wieder auf.

240 – Fischer / Konnerth / Zils (BMW M235i Racing)
22.04.2017 19:48 Uhr: Nach einem kleinen Ausrutscher überprüften die Mechaniker die Spur, der BMW 235i kann danach weiterfahren.

246 – Sedlmaier / Mitchel / Müller (BMW M235i Racing)
22.04.2017 21:03 Uhr: Hat das Speedlimit in der Boxengasse missachtet. Dem Team wird die schnellste Rundenzeit aus beiden Qualifyings aberkannt.

247 – Schaflitzl / Branner / Thriene (BMW M235i Racing)
22.04.2017 19:09 Uhr: Dem Team werden die schnellsten Runden aus beiden Qualifying-Sitzungen gestrichen. Grund ist die Nichteinhaltung des Speedlimits in der Boxengasse.

702 – Mutsch / Simonsen / Laser (SCG SCG003C)
22.04.2017 19:35 Uhr: Die erste Zeit unter 8:17: Der SCG003C übernimmt die Führung mit 8:16.340 Min.
22.04.2017 20:56 Uhr: Teambesitzer Chris Ruud: „Es ist eine riesige Überraschung für uns – speziell bei dieser Konkurrenz. Uns ist da eine perfekte Runde gelungen. Wir freuen uns, den Fortschritt, den unser Auto gemacht hat, auch auf der Strecke zu sehen.“

704 – Westphal / Mailleux / Mutsch (SCG SCG003C)
22.04.2017 19:41 Uhr: Kommt mit Getriebeproblemen an die Box.

911 – Dumas / Lietz / Pilet (Porsche 911 GT3 R)
22.04.2017 19:37 Uhr: Ausgangs Fuchsröhre stand der Porsche neben der Strecke. Das Team repariert den 911er nun.
22.04.2017 20:11 Uhr: Der Porsche wird nach seinem Unfall heute nicht mehr auf die Strecke zurückkehren. Das Team will das Fahrzeug über Nacht in Ruhe reparieren.

Glickenhaus-Sportwagen holt die vorläufige Pole

Beim ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen haben die Teams an diesem Wochenende die letzte Gelegenheit, sich unter Wettbewerbsbedingungen auf den Höhepunkt der Nordschleifensaison vorzubereiten: das ADAC Zurich 24h-Rennen in rund einem Monat (25. – 28. Mai 2017). Nachdem in diesem Jahr vor den 24h nur zwei Läufe zur VLN auf dem Kalender stehen, haben sich so viele Teams wie noch nie für das Qualirennen eingeschrieben: Genau 100 Teams kämpften im Qualifying um die Positionen. Als Tagesschnellster wurde dabei der Leipziger Felipe Fernandez Laser gestoppt: Er umrundete die 25,378 km lange Kombination aus Nordschleife und Grand-Prix-Kurs in seinem SCG0003C in 8:16.340 Minuten – und blieb damit als einziger unter der 8:17-Minuten-Marke. Die endgültigen Startpositionen werden im zweiten Qualifying am Sonntagvormittag ermittelt. Das sechsstündige Qualifikationsrennen wird dann um 12:00 Uhr gestartet. Informationen, das Livetiming samt Rennticker und den Livestream gibt es über die offizielle Homepage www.24h-rennen.de

Diesmal waren es nicht die VLN-Seriensieger von Porsche, die an diesem ersten Tag des 24h-Qualirennens den Ton angaben. Stattdessen setzten sich mit Phoenix Racing und dem Rennstall des US-Amerikaners James Glickenhaus bestens in Szene, die das Geschehen in den Trainingssitzungen bestimmten. Lokalmatador Mike Rockenfeller markierte mit dem Audi R8 LMS von Phoenix die schnellste Runde im Freien Training, im ersten Qualifying sicherte sich danach Felipe Fernandez Laser die vorläufige Pole. „Ich hatte eine fast freie Runde, das fühlte sich an wie im Top-30-Qualifying“, so der Leipziger. Der SCG 003C in Sportwagen-Optik, den er sich mit Thomas Mutsch (Bitburg) und dem Schweden Andreas Simonsen teilt, legte damit eine wichtige Grundlage auch für das 24h-Rennen. Schließlich schaffen die zehn Teams, die in der Kombination beider Qualifying-Sitzungen an diesem Wochenende die schnellsten Rundenzeiten erzielt haben, den Direkteinzug ins Einzelzeitfahren beim 24h-Rennen: das Top-30-Qualifying. Beste Aussichten auf die Teilnahme haben nach dem ersten Teil des Qualifying auch die weiteren Teams an der Spitze: Der Bentley Continental GT3 #38 mit Christer Jöns (Ingelheim), Chris Mamerow (Waltrop) und Jordan Pepper (Südafrika) wurde mit 0,9 Sekunden Rückstand Zweiter. Kurz vor dem Ende des Qualifyings eroberten außerdem Dirk Müller (Schweiz), Thomas Jäger (Putzbrunn), Maro Engel (Monaco) und Jan Seyffarth (Leimbach) im Mercedes-AMG GT3 die dritte Position. Sie waren dabei gerade einmal 0,157 Sekunden langsamer als der vom Abt-Team eingesetzte Bentley und nur 0,254 Sekunden schneller als der Phoenix-Audi auf Position vier. Das zweite Qualifying am Sonntagmorgen verspricht damit viel Spannung.

Stimmen nach dem Qualifying

Bestzeit: #702 – Thomas Mutsch / Andreas Simonsen / Felipe F. Laser (SCG003C)
Felipe Fernandez Laser: „Wir wollten heute zeigen, was geht. Dafür sind wir extra lange draußen geblieben. Ich hatte eine komplett freie Runde. Das Auto lief perfekt, und die Strecke war sehr gut. Es war fast ein Gefühl wie beim Top-30-Quaifying. Wir arbeiten seit dem vergangenen Jahr intensiv an dem Auto und haben in diesem Jahr noch mal einen Sprung nach vorne gemacht. Heute haben wir die Zeit genutzt, um ein, zwei Dinge gezielt abzustimmen – Feintuning eben.“

P2: #38 – Christer Jöns / Chris Mamerow / Jordan Pepper (Bentley Continental GT3)
Christer Jöns: „Für heute sind wir am Ende der Fahnenstange, was die Zeiten angeht. Morgen schauen wir aber, bei welchem Team noch wie viel Potenzial schlummert. Morgen früh, in der frischen Morgenluft, werden sicherlich die Zeiten noch ein wenig fallen. Für uns lag der Fokus darauf, den Einzug in das Top-30-Qualifying zu schaffen. Dazu braucht auch der ein oder andere noch mehr Nordschleifenerfahrung. Gerade die Chance, hier auch in der Dämmerung zu trainieren, war für manchen Kollegen wichtig. Der Wechsel zwischen Tag und Nacht ist immer eine kritische Phase. Aber natürlich haben wir auch am Setup gefeilt.“

P3: #3 – Dirk Müller / Thomas Jäger / Maro Engel / Jan Seyffarth (Mercedes-AMG GT3)
Thomas Jäger: „Ich bin mit dem Qualifying sehr zufrieden. Für uns war es heute wichtig, die blaue Lampe für die besten 30 Teams einzufahren. Das Thema ist noch nicht ganz durch. Morgen früh gibt es ja noch die zweite Session. Aber wir hoffen, dass wir mit dieser Zeit von Maro Engel in den Top-Ten bleiben. Das ist unser ganz klares Ziel. Dafür haben wir sehr viel getan, und haben für diese schnelle Runde mehrere Anläufe genommen.“

P4: #5 – Mike Rockenfeller / Nicolay Moeller Madsen / Dennis Busch (Audi R8 LMS)
Teamchef Ernst Moser: „Das Tempo heute war schon zügig, da geht nicht noch viel mehr. Wir sind nahe an den Zeiten des vergangenen Jahres, das ist eine überraschend gute Performance. Da macht sich aber auch bemerkbar, dass viel an der Strecke geändert wurde. Heute ging es bei uns um Feinschliff. Dass wir im ersten Freien Training schon vorne lagen, zeigt ja, dass wir bei den ersten beiden VLN-Läufen gut vorgearbeitet hatten.“

Stimmen von der Pressekonferenz

Die Einstimmung auf das 24h-Quali-Wochenende und natürlich auf das eigentliche 24h-Rennen vom 25. Bis 28. Mai 2017 stand im Mittelpunkt der Pressekonferenz am Freitag (21. April). Vor großer Medien-Kulisse stellte Rennleiter Walter Hornung die Neuerungen beim 24h-Rennen vor und enthüllte das neue Logo des ADAC Zurich 24h-Rennens. Außerdem berichteten fünf Fahrer über den Stand ihrer Vorbereitungen für das größte Automobilrennen der Welt über die legendäre Nürburgring-Nordschleife. Abschließend gab RTL-Nitro-Senderchef Oliver Schablitzki Auskunft über das nochmals erweiterte Sendeformat der Mammut-Übertragung, die 2017 über 26 Stunden betragen soll.

Maro Engel (#3, Mercedes-AMG GT3)
„Pole Position, schnellste Rennrunde und letztlich der Sieg – das war vergangenes Jahr sicherlich das bis dato erfolgreichste Wochenende meiner Karriere. Deshalb gibt es für mich nichts schöneres, als im Mai beim diesjährigen 24h-Rennen die # 1 tragen zu dürfen. Das ist eine Ehre für mich. Na klar, wir sind diesmal die Gejagten. Doch es gibt so viele starke Fahrzeuge und Fahrerpaarungen, dass ich nicht von vorne herein sagen kann, wer Favorit ist. Dafür ist das Level insgesamt einfach viel zu hoch. Wir müssen uns auf unseren Job konzentrieren, dann können wir auch diesmal wieder mit um den Sieg kämpfen. Die Balance zu finden zwischen Schnellfahren, aber gleichzeitig auch das Risiko zu kalkulieren ist hier ganz wichtig. Für mich ist das 24h-Rennen am Nürburgring sowieso das härteste Autorennen der Welt.“

Jörg Bergmeister  (#44, Porsche 991 GT3R)
„Bisher läuft es für uns ganz gut. Ich hoffe, dass es für Falken im Ziel des 24h-Rennens genauso aussieht, denn ein Gesamtsieg beim 24h-Rennen fehlt mir noch. Wir sind diesmal mit neun Werksfahrern und zwei Nachwuchspiloten am Start, die sich auf drei Fahrzeuge verteilen. Eingesetzt werden die Autos von den Teams Manthey, Frikadelli und Falken – damit sind wir gut aufgestellt. Wie stark wir wirklich sind, ist schwer zu sagen. Bei den bisherigen beiden VLN-Rennen sind wir absolut voll gefahren – mehr geht nicht. Wir haben dieselben Rundenzeiten wie Ende vergangenen Jahres mit der gleichen BoP erzielt. Jetzt liegt es an den anderen zu zeigen, was sie können. Die Regeländerungen waren für uns relativ problemlos umsetzbar. Grundsätzlich gehen sie in die richtige Richtung, nämlich dahin, den Autos Downforce wegzunehmen. Meiner Meinung nach hätte man noch extremer vorgehen können, um die Autos noch weiter einzubremsen, denn schnell sind wir immer noch.“

Pierre Kaffer (#28, Audi R8 LMS)
„Bislang hat es für mich bei diesem Rennen noch nicht ganz zum Sieg gereicht, doch wir arbeiten daran. Für mich als Jungen aus der Eifel gibt es nichts schöneres, als hier mit einem Audi beim 24h-Rennen an den Start zu gehen. Dieses Jahr haben wir uns beim Land-Team besonders viel vorgenommen und dafür hart gearbeitet. Wir werden alles dafür geben, hier zu gewinnen. Die beiden ersten VLN-Rennen waren schon sehr, sehr spannend. Ich denke, da haben Porsche und wir schon viel gezeigt. Ich freue mich schon sehr auf das 24h-Rennen und werde es in vollen Zügen genießen, angefangen mit der Einführungsrunde, wo die Fans entlang der Nordschleife uns Fahrer lautstark anfeuern – das ist schon sehr speziell.“

Chris Mamerow  (#38 Bentley Continental GT3)
„Wir versuchen aus unserem Paket das Beste herauszuholen, zählen aber sicherlich nicht zu den Topfavoriten, da wir von allen Marken mit dem ältesten Auto unterwegs sind. Mit Abt-Sportsline und der Kooperation mit Bentley sind wir mit viel Erfahrung bestückt – auch was die Fahrer betrifft. Natürlich war der rechtsgelenkte Bentley zunächst eine große Umstellung für mich, und ich habe am Anfang in Kurven nicht nur die Curbs getroffen, sondern auch einige Male die Grasnarbe geküsst. Doch man gewöhnt sich an alles. Durch den Turbo hat das Fahrzeug einen guten Vortrieb, in langsamen Kurven ist es allerdings sehr behäbig. Doch jedes Fahrzeug hat seine Vor- und Nachteile. Insgesamt macht es aber viel Spaß, den Bentley zu bewegen.“

Bruno Spengler  (#20, BMW M6 GT3)
„Für mich gibt es hier noch viel zu lernen, denn auf der Nürburgring-Nordschleife bin ich ja noch ein „Rookie“. Das ist aber auch das Schöne am Motorsport, dass der Lernprozess nie aufhört. Bisher bin ich hier mit einem GT3-Auto nur die beiden VLN-Rennen eins und zwei gefahren und muss erst meinen Rhythmus finden – aber es wird von Runde zu Runde besser. Die richtigen Herausforderungen, wie das Fahren im Verkehr, oder die Einschätzung des Wetters kommen aber erst im 24h-Rennen. Es gibt für mich also noch jede Menge Steigerungspotential, doch alles braucht seine Zeit, besonders auf dieser Strecke. Unser Auto ist grundsätzlich nicht schlecht, aber es gab bei den ersten beiden VLN-Rennen dieses Jahres ein Paar Faktoren, wo wir ganz einfach Pech hatten. Deshalb waren die Ergebnisse nicht ganz so wie gewünscht.“

Walter Hornung (Rennleiter ADAC Zurich 24h-Rennen und 24h-Qualirennen)
„Das 24h-Quali-Rennen hat sich auf jeden Fall etabliert. Wir sammeln wertvolle Erkenntnisse durch dieses Rennen, an dem dieses Jahr erstmals über 100 Fahrzeuge teilnehmen. Das Quali-Rennen ist auch deshalb wichtig, da vor dem 24h-Rennen nur zwei VLN-Läufe stattfanden und wir Techniker noch ein paar Werte für die BoP brauchen. Mit der Technik-Kommission geben wir uns alle Mühe, eine Balance herzustellen. Das hat bisher auch sehr gut geklappt, diese Ausgeglichenheit hätte es sonst so nicht gegeben. Ich denke, da sind wir auf einem guten Weg.“

„Beim 24h-Rennen 2017 gibt es einige Neuerungen: Neben dem Reifenreglement ist die Aerodynamik und die Fahrhöhe der GT3-Autos geändert worden. Die Fahrzeuge müssen jetzt auf 70 Millimeter Höhe eingestellt werden, was sich auch bemerkbar macht, wie wir gerade von den Fahrern gehört haben. Daneben sind in der Frontscheibe der Fahrzeuge neue Positionsanzeigen angebracht, die beim Quali-Rennen am Sonntag bei den Top-Ten-Fahrzeugen blinken.Jeder Zuschauer kann so leicht erkennen, welche Fahrzeuge sich unter den zehn Schnellsten im Gesamtklassement befinden. Beim Quali-Rennen werden außerdem nochmal 15 Startplätze für das Top-30-Qualifying beim 24h-Rennen ausgefahren.“

Oliver Schablitzki (Senderchef RTL Nitro)
„Wir haben 2016 mit fast 26 Stunden Livesendung einen Rekord aufgestellt. Das Rennen war spannend, und wir konnten unseren Marktanteil um 50 Prozent steigern. Und das gegen die Champions-League und die Formel 1 in Monaco! Das war schon toll. Das war auch einer der Gründe, warum wir gesagt haben, dass wir das weiter betreiben müssen. Ich glaube, es kann in diesem Jahr noch besser werden. Wir setzen auch diesmal größtenteils auf unser bewährtes Team mit den bekannten Namen und Gesichtern, wollen aber der Nachberichterstattung mehr Zeit geben. Deshalb werden wir diesmal 26 Stunden und 20 Minuten ausstrahlen, das wäre nochmal ein neuer Rekord, doch der ist eher sekundär. Neu im Team ist dieses Jahr Laura Wontorra, die ihre Bewährungsprobe in Sachen Motorsport-Berichterstattung feiern wird. Natürlich werden wir auch dieses Jahr von Zeit zu Zeit zur Formel 1 nach Monaco schalten, um die Zuschauer auch dort auf dem Laufenden zu halten – das ist eine tolle Unterstützung, die wir da von RTL bekommen“.

GLP und RCN eröffnen das Wochenende

Startvoraufstellung: Seit dem Morgen regnete es immer Mal wieder im Bereich des historischen Fahrerlagers, wo sich das RCN-Starterfeld versammelte. Die Wetterdienste meldeten allerdings übereinstimmend, dass es zum Rennstart um 12:30 Uhr zunehmend trocken werden sollte. Und sie behielten recht. Alle Teams, die die 13 Runden auf Regenreifen in Angriff nahmen, wurden für den mangelnden Optimismus bestraft und mussten verfrüht an die Box, um auf Slicks zu wechseln.

Volker Wawer aus Karlsruhe nutzte die schwierigen Bedingungen am besten und fuhr seinen ersten Gesamtsieg in der RCN ein. Mit seinem BMW M3 E46 rangierte er nach der Distanz von 13 Runden mit 109 Punkten vor seinem Modelkollegen Michael Luther.

In der Meisterschaft führen weiterhin Oskar Sandberg und David Thomas. Sie gewannen im BMW 325i von Securetal Sorg Rennsport erneut die voll besetzten Klasse der Serienwagen bis 2.500ccm.

In der Gleichmäßigkeitsprüfung am Morgen konnte sich das Duo Holger Träger / Alexander Keller durchsetzen. Das Duo aus Bochum, welches schon diverse Male die Meisterschaft für sich entscheiden konnte, ließ der Konkurrenz im Kampf gegen die Uhr keine Chance, nachdem man sich beim Saisonauftakt noch mit Platz 5 begnügen musste.

Neuer Look zum „kleinen Jubiläum“

Das ADAC Zurich 24h-Rennen erhält für seine 45. Auflage einen neuen Look: Die fast fünf Jahrzehnte lang als Erkennungsmerkmal genutzte schwarz-weiß-karierte Hand mit Stoppuhr wird ab diesem Jahr durch ein neues, grafisches Logo ersetzt. Es vereint die Wortmarke „24h“ in einem markanten Schriftzug, der von Zurich als Namenssponsor, dem ADAC als Veranstalter und dem Nürburgring als Austragungsort begleitet wird. Das in mehreren Varianten entwickelte Logo verleiht dem Event der Superlative nicht nur einen zeitgemäßen Auftritt. Es wurde auch notwendig, weil sich die seit dem ersten 24h-Rennen im Jahr 1970 genutzte Bildmarke in vielen technischen Anwendungen nur noch eingeschränkt als verwendbar erwies. In der Hauptvariante, die künftig etwa auf der Homepage und vielen Druckwerken verwendet wird, signalisiert darüber hinaus ein kräftiger Grünton die Verbundenheit zum Austragungsort – der „Grünen Hölle“ im Herzen der Eifel. Das bisherige Erkennungsmerkmal wird dabei nicht völlig abgeschafft. Es findet künftig als Logo der „ADAC 24h-Classic“ Verwendung – dem 24h-Rahmenrennen für Old- und Youngtimer beim ADAC Zurich 24h-Rennen.

Am Vorabend des ADAC Qualifikationsrennens 2017 wurde das neue Logo nun von
24h-Rennleiter Walter Hornung und Peter Lauterbach, CEO der „_wige Media AG“, dem Inhaber der Vermarktungsrechte, feierlich enthüllt: Ab seiner 45. Auflage wird eine neue, grafisch gestaltete Wort-Bild-Marke als Erkennungsmerkmal dienen. „Die Diskrepanz zwischen der Aussage des bisherigen Logos und dem Anspruch des 24h-Rennens mit seinen Hightechboliden wurde in den vergangenen Jahren immer offensichtlicher “, so Peter Lauterbach. „Die analoge Stoppuhr steht für die mechanische Vergangenheit – in einer Zeit von Hybridmotoren und Livestreams passt dieses Bild nicht mehr zur Kernbotschaft des Events.“ Walter Hornung ergänzt: „Ich freue mich über das gelungene neue Logo. Die kursive Schrift und der markante Farbton passen gut zum Racing in der Grünen Hölle.“

Streaming, Ticker, Timing: 24h-Qualirennen geht live

Beim 24h-Qualirennen verpassen die Zuschauer nichts von der Action, dafür sorgt ein umfassender Liveservice. Auf der 24h-Homepage wird ab Samstag die Live-Seite verfügbar sein, auf der dann Ticker- und Timing-Informationen abrufbar sind. Schon ab dem Freien Training (Samstag, 16:50 Uhr) bleiben die Zuschauer so auf dem Laufenden. Ab Sonntag­vormittag kommen dann auch bewegte Bilder hinzu: Dann gehen die Kameras auf Sendung, mit der die Action auf der Strecke festgehalten wird. Vier Onboards, Streckenkameras und natürlich ein Reporterteam in der Boxengasse sind im Einsatz, die technische Umsetzung liegt in den bewährten Händen von _wige.

Ab Sonntagvormittag Nordschleifen-Action im Stream
Verfügbar ist der Stream übrigens sowohl in Deutsch als auch auf Englisch. Der deutsche Kommentar stammt von Oli Martini und Jörg Hennig, denen aus der Boxengasse Patrick Simon zuarbeitet. Die drei sind ab dem zweiten Qualifying am Sonntagvormittag bis nach der Siegerehrung (8:55 – ca. 18:45 Uhr) auf Sendung. Zu sehen ist der Stream übrigens auch über die Homepage von Motorsport total, der Nürburgring übernimmt den Stream auf seine Facebook-Seite.

Stream mit internationalem Kommentar für das Rennen
Der internationale Kommentar wird zum Rennen (Sonntag ab 11:15 Uhr) hinzukommen. Hier sind die Spezialisten von Radio Le Mans mit im Team. Sie sprechen ihre Reportage nicht nur für die 24h-Homepage, auch die „Drivetribe“-Facebookseite und weitere internationale Abnehmer übernehmen die Bilder.

Fan-TV via DVB-T
Auch rund um die Strecke bleiben die Fans natürlich auf dem Laufenden. Das Fan-TV des 24h-Qualirennens wird über DVB-T ausgestrahlt. Wichtig zu wissen: Es erfolgt in diesem Jahr keine Umstellung auf DVB-T2 – die bislang verwendeten Empfangsgeräte können auch weiterhin genutzt werden. Und natürlich ist auch Radio Nürburgring in Betrieb. Die Radio-Experten von RPR.1 senden traditionell den Streckenkommentar über UKW 87,7 Mhz.

PROsport: Drei Porsche Cayman beim Quali-Rennen

PROsport Performance nutzt das Qualifikationsrennen für das ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring (22.-23. April) für die Permit-Fahrschule. PROsport-Teamchef Chris Esser erklärt: „Es gibt noch einige Fahrer, die für die Zulassung zum 24h-Rennen noch Runden auf der Nordschleife absolvieren müssen. Deshalb treten wir mit drei Porsche Cayman an.“

Zum Einsatz in den Fahrzeugen kommen Andy Pilgrim und Joe Foster. Charles Putman und Charles Espenlaub fahren einen weiteren Cayman. Das dritte Fahrzeug teilen sich Philip Hamprecht, Porsche-Junior Thomas Preining und Anders Carlsson.

Esser meint weiter: „Die Platzierung spielt für uns nur eine Nebenrolle. Die Fahrer sollen über die Distanz kommen und möglichst alle die Zielflagge sehen.“

Bonk: Intensive Vorbereitung für 24h-Rennen

Bonk motorsport startet in diesem Jahr mit vier Autos beim Qualifikationsrennen zum 24h-Rennen 2017. „Die Veranstaltung ist die ideale Vorbereitung für den Langstreckenklassiker. Sie bietet perfekte Testmöglichkeiten auf der Nordschleife – wenn das Wetter mitspielt“, stellt Teamchef Michael Bonk von Bonk motorsport klar.

Die beiden BMW M235i Racing Cup werden von einer japanischen Crew und einer chinesischen Mannschaft gefahren. Teamchef Bonk sagt dazu: „Bei diesem Einsatz geht es hauptsächlich um die Fahrerschulung. Die Japaner wollen, wenn alles passt, in diesem Jahr das 24h-Rennen in Angriff nehmen. Die Chinesen planen einen Start in 2018.“

Für die beiden Audi RS3 LMS TCR stehen dringend benötigte Testkilometer auf dem Programm. „Wir wollen mit beiden Audi beim 24h-Rennen an den Start gehen. Für die Vorbereitung brauchen wir noch einige Erfahrungswerte. Das Quali-Rennen bietet dafür die beste Möglichkeit“, so Bonk weiter.

Den ersten Bonk-Audi fahren Axel Burghardt, Volker Piepmeyer und Michael Bonk. Das zweite Auto pilotieren Max Partl, Hermann Bock und Rainer Partl. Bonk: „Das Ergebnis spielt bei diesem Rennen keine große Rolle. Wir wollen die Zielflagge mit allen Autos sehen und möglichst viele Kilometer absolvieren.“

BoP für das 24h-Qualifikationsrennen veröffentlicht

Vor dem ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen hat die Technik-Kommission die Balance of Performance angepasst. In den leistungsstärksten Klassen SP9 (GT-Fahrzeuge), SP 10, SP-X, SP-Pro und E1-XP wurden eine Reihe von Anpassungen vorgenommen. Sie beruhen auf den Erkenntnissen der ersten beiden VLN-Läufe des Jahres. Auch die nun verabschiedete Version könnte dabei nur ein Zwischenstand sein, da für einige Fahrzeugtypen noch keine endgültige Festlegung bei wichtigen Kenngrößen vorgenommen werden konnte. Die nun veröffentlichte BoP Rev.1 vom 18. April 2017 ist unter dem folgenden Link auf der Team-Info-Seite des 24h-Rennens verfügbar:

> Klicken Sie hier, um zur Teaminfoseite 24h-information.de zu gelangen

Spannender Prolog für das Rennen des Jahres

Das ADAC Zurich 24h-Rennen am Himmelfahrts-Wochenende (25. – 28. Mai) wird das Rennen des Jahres auf der Nürburgring-Nordschleife. Den ersten Blick auf die Hauptdarsteller des Endurance-Klassikers gibt es am kommenden Wochenende. Beim ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen haben die Teams eine letzte Testmöglichkeit unter Einsatzbedingungen. Die Aktiven nehmen dieses Angebot so rege an wie nie zuvor: 103 Fahrzeuge wollen sich am Sonntag (23. April) in das sechsstündige Rennen (Start um 12:00 Uhr) stürzen. Alleine 30 von ihnen starten in den Klassen, die um den Gesamtsieg fighten. Audi und Aston Martin, Bentley und BMW, Mercedes-AMG und Porsche treten an, dazu Ferrari, Renault, die bildschönen Glickenhaus-Sportwagen und viele mehr: Die Fans können sich auf eine Vollversammlung der 24h-Favoriten freuen, bei der auch viele Top-Piloten noch einmal wertvolle Praxis auf der längsten und schönsten Rennstrecke der Welt sammeln. Karten für das 24h-Qualirennen gibt es an den geöffneten Tageskassen des Nürburgrings zum Preis von 15 Euro (Tageskarten Samstag oder Sonntag), das Wochenendticket kostet 25 Euro.

Wie wichtig jede Runde auf der Nordschleife ist, betonen Rennfahrer und Teamchefs immer wieder: Das Kurvengeschlängel durch die Eifelwälder ist so komplex und eigenwillig wie keine andere Rennstrecke der Welt. Und wenn am Himmelfahrtswochenende rund 200.000 Fans in der urwüchsigen Landschaft zum „Rockfestival unter den Automobilrennen“ strömen, dann wollen sie alle siegen. Das ADAC Zurich 24h-Rennen ist der prestigeträchtige Höhepunkt der Nordschleifensaison. Die Praxis gibt es am kommenden Wochenende reichlich: Inklusive der Trainingssitzungen stehen beim 24h-Qualirennen elfeinhalb Stunden auf der 25,378 km langen Kombination aus Grand-Prix-Kurs und Nordschleife zur Verfügung. Wenn am Samstagvormittag die Breitensportler aus GLP und RCN die Nordschleife bevölkern, ist außerdem die Grand-Prix-Strecke drei Stunden lang für Test- und Einstellfahrten geöffnet.

Manthey in der Favoritenrolle
In der unverhofften Favoritenrolle wird der Porsche 911 GT3 R von 24h-Rekordsieger Manthey-Racing sein. Das Traditionsteam hat beide bislang ausgetragenen Läufe in der VLN-Langstreckenmeisterschaft gewonnen – wenn auch das Pech einiger Konkurrenten im Spiel war. Dennoch bewies der „Neunelfer“, der standesgemäß auch die passende Startnummer „911“ auf der Motorhaube trägt, was für den Erfolg auf der Nordschleife entscheidend ist: kompromisslose Schnelligkeit und hohe Zuverlässigkeit. „Es ist toll, erneut gewonnen zu haben“, freute sich denn auch Fred Makowiecki nach dem zweiten VLN-Triumph. „Alles lief optimal und ist wichtig für die Vorbereitung auf das 24h-Rennen.“ Nun überlässt er beim 24h-Qualirennen das Steuer seinen internationalen Fahrerkollegen: Romain Dumas (SUI), Richard Lietz (AUT) und Patrick Pilet (FRA) sind am Wochenende diejenigen, die es zu schlagen gilt.

103 Teams am Start
Der erneute Sieg dürfte Manthey Racing allerdings sehr schwer fallen, denn die Konkurrenz ist hochkarätig. Werksteams und werksunterstützte Mannschaften von Aston Martin, Audi, Bentley, BMW, Mercedes-AMG und natürlich auch Porsche rollen an den Start. Der gemeinsame Fokus liegt auf den Vorbereitungsarbeiten. So beschreibt Hans-Peter Naundorf, Teamchef der BWM-Mannschaft von Rowe Racing das Wochenende als „echte Generalprobe für das 24h-Rennen.“ In seinem Team werden die Einsatzteams bereits vollzählig sein. „Wir bringen unsere Fahrer-Teams so an den Start, wie sie dann auch Ende Mai fahren werden.“ Dabei geht es auch um den wichtigen Einzug in das Top-30-Qualifying – das Einzelzeitfahren um die 24h-Pole – für die bis zu 15 Startplätze vergeben werden. Aber auch die technische Abstimmung ist in diesem Jahr noch entscheidender. Naundorf beschreibt aus der Teamchef-Perspektive: „Durch die vielen Reglementänderungen, Anpassungen und Neuerungen, wie etwa bei den Reifen, und nicht zuletzt die Rennverläufe der ersten beiden VLN-Rennen auf der Nordschleife, ist dieses Wochenende für das Team sehr wichtig, um zu sehen, wo wir stehen und wie unsere Ideen funktionieren.“

Toll besetzte Breitensport-Klassen
Die Testmöglichkeit unter Praxisbedingungen nehmen aber nicht nur die Teams wahr, die um den Gesamtsieg fighten. Die stark besetzten Breitensportklassen zeigen, wie ernst auch hier die akribische Vorbereitung genommen wird. So ist etwa die Klasse der BMW M235i Racing Cup-Fahrzeuge sehr stark besetzt. Ein Team, das hier antritt, ist die Münsteraner Mannschaft von Bonk Motorsport, deren Teamchef Michael Bonk beschreibt: „Die Veranstaltung ist die ideale Vorbereitung für den Langstreckenklassiker. Bei diesem Einsatz geht es hauptsächlich um die Fahrerschulung.“ Denn
Eine japanische und eine chinesische Fahrertruppe wollen bei ihm das Abenteuer Nordschleife angehen. „Die Japaner wollen, wenn alles passt, in diesem Jahr die 24h in Angriff nehmen. Die Chinesen planen einen Start in 2018“, so Bonk. Auch in der boomenden TCR-Kategorie setzt das Team Fahrzeuge ein – zwei Audi RS3 LMS TCR sollen Testkilometer sammeln. „Wir wollen mit beiden Audi beim 24h-Rennen an den Start gehen. Für die Vorbereitung brauchen wir noch einige Erfahrungswerte. Das Quali-Rennen bietet dafür die beste Möglichkeit“, so Bonk.

GLP und RCN am Samstag
Das Wochenende beim 24h-Qualirennen bietet auch sonst ein Revier für Breitensportler. Am Samstagmorgen um 8:15 Uhr wird zunächst die Gleichmäßigkeitsprüfung „Schloss Augustusburg Brühl“ ausgetragen. Um 12:30 Uhr startet dann der Lauf der RCN (Rundstrecken Challenge Nürburgring). Parallel sind auf dem Grand-Prix-Kurs Test- und Einstellfahrten (ab 8:30 Uhr) angesetzt. Für das eigentliche 24h-Qualifikationsrennen rollen samstags ab 16:50 Uhr die Räder. Bis 21:15 Uhr werden zunächst das freie Training und dann das Qualifying absolviert. Am Sonntagmorgen folgt das zweite Qualifying (9:00 – 10:00 Uhr), nach der Startaufstellung (ab 10:50 Uhr) wird das sechsstündige Rennen um 12:00 Uhr gestartet.