Nürburgring-Gastspiel für López

Beim WTCC-Auftritt auf der Nordschleife war er in diesem Jahr nicht dabei, und dennoch musste Nürburgring-Fan José Maria López auf seine Lieblingsrennstrecke 2017 nicht verzichten. Am vergangenen Wochenende startete der Argentinier bei der FIA WEC im LMP1-Toyota von Toyota Gazoo Racing …

Nach drei Weltmeistertiteln und dem WTCC-Ausstieg des Werksteams von Citroën suchte José Maria López für die Saison 2017 eine neue Herausforderung. Sein Ziel: Le Mans! Und das nicht in irgendeinem Auto, sondern in einem der schnellsten und hochentwickeltesten Rennfahrzeuge der Gegenwart – im LMP1-Prototyp von Toyota Gazoo Racing. Seit Jahresanfang fährt der Argentinier nun für das in Köln-Marsdorf ansässige Toyota-Werksteam. Die sportlichen Ergebnisse fehlen zwar für den erfolgsverwöhnten Allround-Rennfahren noch, aber er weiß, dass es in einer Top-Serie wie der FIA-Langstrecken-WM Geduld und Fleiß benötigt: „Meine WM-Titel nützen mir in meinem neuen Umfeld gar nichts“, so López. „Das Fahren ist im Prototypen komplett anders als im Tourenwagen. Gewicht, Bremsen, Aerodynamik und nicht zu vergessen die unglaubliche Beschleunigung – das ist eine andere Welt. Deswegen erstarrt eben auch niemand in Ehrfurcht vor dem dreimaligen Weltmeister. In der WEC bin ich Rookie.” Neben den Veränderungen, die direkt mit seinem Fahrzeug zusammenhängen, hat der 34-Jährige aber noch einige andere Punkte ausgemacht, wo er Nachholbedarf hat: „Der Verkehr ist bei Langstreckenrennen nicht zu unterschätzen. Egal, ob in der WEC oder beim 24h-Rennen auf der Nordschleife: Du musst sehr genau wissen, wer da noch mit dir auf der Strecke ist. Wer fährt welche Linie? Wo kann man langsamere Fahrzeuge am besten überholen? Und das in jeder Runde! Das kann man auch im Simulator nicht lernen. Das kann ich nur im Rennauto, und das macht jede Rennrunde für mich im Moment besonders wertvoll.”

Für López ging das Wochenende übrigens recht gut aus. Die erste Podiumsplatzierung holte er mit seinen Teamkollegen Kamui Kobayashi (Japan) und Mike Conway (Großbritannien) hinter den beiden Werks-Porsche mit Timo Bernhard & Co. Mit dem Weltmeister von 2015 ist sich der Toyota-Pilot übrigens in einem einig. „Wenn der Veranstalter nicht aufpasst“, so López bei der Pressekonferenz vor dem WEC-Veranstaltung”, dann räumen Timo und ich nachts die Reifenstapel zur Seite und dann biegen wir mit unseren LMP1 nach der Veedol-Schikane links ab – auf die Nordschleife.”

Stimmen von der Sieger-Pressekonferenz

Das sagen die Fahrer der drei bestplatzierten Teams nach dem 45. ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring.

Connor De Phillippi (Audi Sport Team Land): „Die Reifen haben dieses Jahr eine sehr große Rolle gespielt. Wir haben über das Wochenende die verschiedenen Reifen getestet und konnten uns dann definitiv für die beste Lösung entscheiden.“

Christopher Mies (Audi Sport Team Land): „Wenn man so lange geführt hat, ist es schon sehr enttäuschend mit anzusehen, wenn das Auto plötzlich keine Leistung mehr hat. Zum Glück haben unsere Jungs nicht aufgegeben und das Problem schnell gefunden. Beim letzten Boxenstopp hatten wir dann gleich nochmal Glück, denn wir hatten zunächst ein kleines Problem beim Tanken. Wir hatten schon die neuen Slicks montiert und haben uns dann doch noch im letzten Moment dafür entschieden, auf Regenreifen zu wechseln. Das war letztlich der entscheidende Punkt, warum wir doch noch den Sieg holen konnten.“

Markus Winkelhock (Audi Sport Team Land): „Ich bin absolut happy. Wir waren 22 Stunden lang in Führung, also fast die ganze Renndistanz. Dann hatten wir ein technisches Problem, das uns auf Platz drei zurückgeworfen hat. Wenn du hier beim 24h-Rennen startest, willst du ganz einfach gewinnen. Der zweite und dritte Platz ist zwar schön, doch dieses Rennen ist etwas ganz Besonderes, das du nur einmal im Jahr gewinnen kannst. Als es dann zu regnen begann saßen wir anderen Fahrer schon im LKW und konnten selber kaum glauben, was da draußen abgeht. Ehrlich gesagt bin ich jetzt noch etwas sprachlos.“

Kelvin van der Linde (Audi Sport Team Land): „Nach dem Problem mit dem Sensor habe ich ehrlich gesagt an gar nichts mehr gedacht, sondern nur gepushed. Wir wollten den BMW vor uns noch abfangen. Während des letzten Stopps hatten wir ein kleines Problem beim Tanken und uns spontan entschieden, auf Regenreifen zu wechseln, was sich im nachhinein als goldrichtig herausgestellt hat.“

Markus Paltalla (Rowe Racing): „Seit Freitag war das Land Motorsportteam einfach eine Klasse für sich und bei den warmen Bedingungen sehr stark. In der Nacht waren wir aber auch sehr gut. Wir haben das Maximum aus unserer Leistung herausgeholt und sind glücklich damit.“

Nick Catsburg (Rowe Racing): „Es war ein richtig tolles Wochenende für mich. In der WTCC die Siege und jetzt auch noch bei den 24h-Rennen auf dem Podium. Obwohl ich gestehen muss, dass wir nach Samstag nicht unbedingt damit gerechnet hatten, so weit nach vorne zu kommen.“

Alexander Sims (Rowe Racing): „Spa und Nürburgring, das sind die größten GT3-Rennen der Welt. Auf beiden Treppchen zu stehen ist fantastisch. Wir haben nicht damit gerechnet, hier am Nürburgring auf dem Podium zu stehen, aber fest daran geglaubt. Dieses Resultat ist exzellent.“

Richard Westbrook (Rowe-Racing): „Wir hatten einen sehr guten und strikten Plan für dieses Rennen, nur hat es am Ende leider zum Teil an der Umsetzung gehapert. Wir haben versucht, so weit wie möglich zu pushen. Aber die Hitze des Tages hatte mehr Auswirkungen auf die Reifen als wir geahnt hatten. Ich denke, wir sind ein tolles Rennen gefahren. Diese Jungs hier neben mir, sind mein Team, und jeder hat sein Bestes gegeben.“

Nico Müller (Audi Sport Team WRT): „Die Teamleistung war klasse. Alle haben perfekte Arbeit abgeliefert. Bis auf die letzte Entscheidung, leider. Das Rennen lief bis dahin hervorragend. Das Ergebnis ist sehr schmerzhaft.“

Marcel Fässler (Audi Sport Team WRT):

Robin Frijns (Audi Sport Team WRT): „Es tut weh, zu wissen, dass man so nah am Sieg vorbeigefahren ist. Wir wären selbstverständlich gern als erstes Team ins Ziel gefahren. Wir hätten den Sieg ebenso verdient gehabt, denn wir haben stark gekämpft. Leider haben wir durch den Regen die falsche Entscheidung getroffen, und das hat uns dann am Ende zurückgeworfen.“

René Rast (Audi Sport Team WRT): „Das ganze Rennen lagen wir hinter dem Land-Audi. Aufgrund von Gelbphasen hatten wir eine Minute Rückstand, dieser Zeit sind wir hinterhergefahren. Rund 90 Minuten vor Schluss haben wir aufgrund eines Problems bei Land die Führung übernehmen können. Beim letzten Stopp war die Strecke noch überwiegend trocken. Hier haben wir eine Fehlentscheidung getroffen. Wir hätten auf Intermediates wechseln sollen. Ich sehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf unsere Platzierung.“

Roter Teppich nicht nur in Cannes, sondern auch am Nürburgring

Nach seiner vielbeachteten Premiere im vergangenen Jahr wurde der Nürburgring Award auch diesmal am Vorabend des 24h Rennens verliehen. Für besondere Leistungen im Motorsport wurden sowohl bekannte Persönlichkeiten, als auch namhafte Unternehmen geehrt. Wie im Vorjahr würdigten die Veranstalter Preis-träger in drei Kategorien: Ambassador of the Year, Brand of the Year und Lifetime Achievement.

Zur feierlichen Verleihung des Nürburgring Awards wurde der „rote Teppich“ auch dies-mal am Freitagabend vor dem größten und bedeutendsten Langstreckenrennen der Welt vor dem ring werk ausgerollt. Vor circa 350 geladenen Gästen aus Medien, Sport und Wirtschaft führte Moderatorin Laura Wontorra im Kinosaal des ring werks durch die Award-Night.

Eine hochkarätige Jury, bestehend aus Ex-Mercedes-Formel-1-Chef Norbert Haug, DTM-Star Timo Glock und Formel-1-Reporter Kai Ebel war diesmal für die Auswahl der drei Preisträger verantwortlich.

In der rund einstündigen Zeremonie wurde Hans Werner Aufrecht den Lifetime Achieve-ment Award für sein Lebenswerk entgegennehmen. Der heute 78-jährige prägte mit seiner Leidenschaft „zur Rennerei“ über Jahrzehnte den modernen Motorsport. Als Mitbegründer der ITR, deren Vorsitzender er über lange Jahr war, bestimmte Aufrecht entscheidend die Entwicklung der DTM zur populärsten internationalen Tourenwagen-Serie. Die Laudatio auf ihn hielt kein Geringerer als der DTM-Rekord-Meister Bernd Schneider.

Den Brand of the Year Award erhielt in diesem Jahr der Automobilkonzern BMW. Nach der Laudatio durch Comedian und Motorsport-Fan Oliver Pocher nahm Franciscus van Meel, Vorsitzender der Geschäftsführung BMW M, den Preis entgegen. Kein Hersteller war bisher beim Langstreckenklassiker durch die „Grüne Hölle“ erfolgreicher als BMW. Insgesamt feierte die Marke mit dem Propeller im Emblem 19 Gesamtsiege – ein bislang einzigartiger Rekord.

Der Mobilfunkanbieter Vodafone durfte sich über den Ambassador of the Year 2017 freuen. Aus den Händen von Musiker, Hobby-Rennfahrer und Vorjahres-Preisträger Smudo („Die Fantastischen Vier“) nahm Gregor Gründgens, Marketingchef der Marke die Trophäe entgegen. Vodafone beweist am Nürburgring seit nunmehr vier Jahren größte Kompetenz in Technologie und Datenübertragung. Der Handynetzbetreiber überträgt Racing vom Nürburgring in die ganze Welt.

Die Bedeutung des Nürburgring Awards wurde auch dadurch unterstrichen, dass Niki Lauda und Max Verstappen während der Veranstaltung aus Monaco zugeschaltet wurden, um ihre Grußworte aus dem Fürstentum zu übermitteln!

Wichtige Hinweise zur Anreise

Alles Wichtige zum Besuch findet Ihr unter in der Rubrik Tipps für Fans!

Bauarbeiten an der Talbrücke Wehr

Der Landesbetrieb Mobilität Cochem-Koblenz lässt seit diesem Jahr die Talbrücke Wehr sanieren. Von dieser Baumaßnahme sind alle Besucher betroffen, die über die A61 an- oder abreisen. Denn im Zuge der Instandsetzung gibt es auf einem Teil der B412 eine einspurige Verkehrsführung in die eine Richtung und in die Gegenrichtung eine Umleitung. Beim ADAC Zurich 24h-Rennen wird diese Einbahnreglung tage- bzw. stundenweise umgekehrt. Der Anreiseverkehr kann ab Dienstag, 23. Mai 2017, 11:00 Uhr bis Samstag, 27. Mai 2017, 15:00 Uhr über die B412 in Richtung Nürburgring rollen. Danach erfolgt ein Umbau in die Gegenrichtung, sodass der Abreiseverkehr ab Samstag, 27. Mai 2017, ca. 17:00 Uhr wieder in Richtung A 61 / Anschlussstelle Wehr läuft. Dadurch soll trotz der Behinderung der Verkehr möglichst flüssig laufen, gleichzeitig wird die Ortschaft Wehr, durch die die Umleitungsstrecke verläuft, bestmöglich von erhöhtem Verkehrsaufkommen entlastet werden. Anreisende Besucher werden gebeten, auf die Beschilderung zu achten und den Anweisungen der Ordner und des Verkehrsdienstes vor Ort zu folgen. Wer von der A61 kommt, sollte eine verlängerte Anreise aufgrund der aktuellen Situation einplanen.

Verkehrsführung beim 24h-Rennen: B412 im Bereich Brünnchen zeitweise gesperrt

Eine wichtige Maßnahme zur Verkehrsführung beim 24h-Rennen hat sich in den vergangenen Jahren bewährt und wird deshalb auch in diesem Jahr fortgeführt: Von Samstagmorgen (8:00 Uhr) bis Sonntagmorgen (7:00 Uhr) wird die Bundesstraße B412, die zu den Camping- und Zuschauerpunkten von Schwalbenschwanz bis Brünnchen führt, streckenweise gesperrt. Die Sperrung erfolgt zwischen der Kreuzung B258 (Döttinger Höhe) und der Einmündung L10, um die stark befahrene Strecke zu entlasten und den Verkehr vor dem Kollaps zu bewahren. Zufahrt haben nur ein begrenzter Kreis – etwa Orga-, Versorgungs- und Rettungsfahrzeuge. Zuschauer, die in diesem Bereich campen, werden ebenfalls durchgelassen. Für alle anderen gilt es, auf die verfügbaren Parkzonen auszuweichen und sich entweder mit den DSK-Shuttlebussen (Fahplan unter „Tipps für Fans„) oder zu Fuß entlang der Strecke zu bewegen.

Hinweis für die Frühanreise am Montag (22. Mai)!

Der Nürburgring bietet ab Montag (22. Mai) eine Reihe von Bedarfscampingplätzen an. Für Besucher, die zu den Ersten auf dem Platz gehören wollen hier der wichtige Hinweis, die Bundes-, Land- und Kreisstraßen für den öffentlichen Verkehr freizuhalten. Für die Anreise in den Bereich „Hatzenbach“ steht die K73 als Stau- und Wartebereich zur Verfügung.

Die folgenden Bedarfscampingplätze an der Nordschleife sind ab Montag, 22. Mai 2017 bis Montag, 29. Mai 2017 geöffnet:

  • Hatzenbach
  • Adenauer Forst
  • Metzgesfeld
  • Wehrseifen
  • Karussell
  • Wippermann
  • Brünnchen
  • Pflanzgarten
  • Schwalbenschwanz
  • Grand-Prix-Kurs: Parkplatz A5

Weitere Informationen zum Campen beim 24h-Rennen bieten die FAQs des Nürburgrings (>hier klicken<)

Stream, RTL Nitro und mehr: 24h auf Sendung

Das ADAC Zurich 24h-Rennen ist voller Geschichten: Da geht es um dramatisches Scheitern ebenso, wie um triumphales Siegen, um knallharten Rennsport-Wettbewerb und die fröhliche Hommage an die schönste Strecke der Welt. Die 200.000 Am Himmelfahrtswochenende erwarteten Fans schreiben ihre ganz eigene Story beim „Rockfestival unter den Autorennen“, während die 161 Teams im 24h-Rennen, die über 30 Teilnehmer im gemeinsamen Lauf von WTCC und ETCC und auch die vielen weiteren Rennteams in den Rahmenrennen den roten Faden in Sachen Motorsport weiterspinnen. Da ist es schwer den Überblick zu bewahren, doch zum Glück können die Zuschauer auf ein Informationsangebot vertrauen, das seinesgleichen sucht: Das 24h-Rennen wird sehr umfangreich per Internet sowie von TV-Partner RTL Nitro übertragen und ist auch in den sozialen Medien präsent. Die Besucher an der Strecke können sich auf die Bilder und Infos des über DVB-T ausgestrahlten Fan-TV sowie den von RPR.1 bereitgestellten Streckenfunk von Radio Nürburgring freuen.

Für das ADAC Zurich 24h-Rennen schaltet die offizielle Homepage in den Livebetrieb: Das ganze Rennwochenende über ist die Adresse www.24h-rennen.de zuverlässige Quelle für die aktuellsten Informationen aus erster Hand. Hier gibt es den Vodafone-Livestream, den ausführlichen Renn-Ticker und Zeitnahmedaten auf einen Blick. Nur die WTCC-Rennen werden aus rechtlichen Gründen nicht im Bewegtbild übertragen – die FIA Tourenwagen-WM betreibt dafür ihr eigenes, kostenpflichtiges Angebot. Der 24h-Livestream wird erneut mit Hilfe von Vodafone produziert – eine Erfolgspartnerschaft, die im vergangenen Jahr erstmals zum Tragen kam. Durch aufwändige TV-Technik und das Know-How des Mobilfunkanbieters ist es möglich, auf der längsten Rennstrecke der Welt jeden Meter Rennaction zu übertragen. Dafür sind an wichtigen Streckenabschnitten TV-Kameras positioniert, andere Abschnitte können über eine Vielzahl eingesetzter Onboard-Kameras abgedeckt werden. So werden auch mehrere Kanäle möglich, die auf der Liveseite des 24h-Rennens parallel angeboten werden: Hier können die Zuschauer frei zwischen verschiedenen Onboards oder dem Zusammenschnitt der Regisseure von Nürburgring TV wechseln. Der Kommentar wird auf Deutsch und Englisch angeboten.

Rekordmarke: RTL Nitro überträgt 26 Stunden lang live
Mit einer Übertragung der Superlative sorgt auch TV-Partner RTL Nitro beim 24h-Rennen für Furore. Der Männerkanal hat seine Sendezeit gegenüber 2016 sogar noch einmal ausgeweitet. Wurde im vergangenen Jahr bereits ein Weltrekord für die längste Live-Sendung aller Zeiten aufgestellt, wird dieser jetzt noch einmal überboten: 26 Stunden an einem Stück werden aus der Eifel übertragen. Dafür ist ein großes Aufgebot an Mitarbeitern im Einsatz, die in drei Schichten arbeiten werden. Als Moderator ist Ex-Moto-GP-Profi Alex Hofmann im Einsatz, der selbst bereits am 24h-Rennen teilnahm. Der Automobilexperte an seiner Seite ist DTM-Star Timo Glock, die Kommentare sprechen Peter Reichert (RTL-Sportreporter / n-tv-F1-Kommentator), Roland Hofmann (RTL-Reporter, Rallye- und Tourenwagen-Kommentator) und Nordschleifen-Experte Dirk Adorf. Unterstützt werden sie durch die Reportagen von Jean-Pierre (J.P.) Kraemer, Felix Görner, Laura Wontorra, Eve Scheer und Dirk Adorf.

Sendezeiten: 24h-Rennen auf RTL
Do., 25. MaiRTL Nitro22:50 – 00:00 hQualifying 1
Fr., 26. MaiRTL Nitro19:25 – 21:10 hTop-30-Quali
Sa., 27. MaiRTL15:25 – 15:35 h24h-Start*
RTL Nitro15:00 – 24:00 h24h-Rennen
So., 28. MaiRTL Nitro00:00 – 16:00 h24h-Rennen
RTL15:45 – 16:00 hZusammenfassung*
* im Rahmen der Formel-1-Berichterstattung von RTL

Fan-TV und Radio Nürburgring:
Auch tief im Eifelwald bleiben Fans informiert

Wer als Zuschauer beim 24h-Rennen vor Ort ist, kann sogar auf noch umfangreichere Informationen zurückgreifen. Über den mobilen DVB-T-Empfänger ist das lokal ausgestrahlte Fan-TV zu sehen, das nicht nur alle Sessions in voller Länge überträgt. Hier sind auch aktuelle Zwischenstände abrufbar. Wichtige Information für alle Fans: Es erfolgt keine Umstellung auf DVB-T2, die bisher genutzten Geräte können weiter verwendet werden. Parallel sind die Streckensprecher außerdem über UKW 87,7 Mhz zu hören: RPR.1 strahlt auf dieser Frequenz Radio Nürburgring aus, das auch stündliche Weltnachrichten und Musik bietet.

24h-Rennen auch auf Facebook, Twitter und Youtube
Das ADAC Zurich 24h-Rennen hält alle interessierten Motorsport-Fans auch über die wichtigsten sozialen Netzwerke auf dem Laufenden. Die Facebook-Seite ist unter www.facebook.de/24hNurburgring zu finden. Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen gehen außerdem über Twitter rund um den Globus: Unter 24hNurburgring ist der richtige Account zu finden. Emotionale Bilder und Erinnerungen bietet außerdem der Youtube-Kanal unter ADACZurich24hRennen. Auf allen Plattformen einheitlich ist der Hashtag #24hNurburgring.

Tipps für Fans

Wie groß ist das Paradies? Na klar: 25,378 km. So lang ist die Kombination aus Grand-Prix-Kurs und Nordschleife, auf der vom 25. bis 28. Mai das ADAC Zurich 24h-Rennen steigt. Bei der größten Motorsportparty des Jahres kommen die Fans voll auf ihre Kosten. Sie erleben nämlich nicht nur vier Tage Weltklasse-Motorsport mit den beiden Höhepunkten der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) und dem 24h-Rennen. Sie feiern auch das „Rockfestival unter den Rundstreckenrennen“, bei dem es an jeder Ecke etwas zu sehen, zu erleben und zu entdecken gibt. Es ist dieses „Programm neben dem Programm“, das so manchen an diesem Wochenende vor die Qual der Wahl stellt. Zumindest auf die Frage „Wohin zuerst?“ gibt es eine einfache Antwort: Wer bereits frühzeitig anreist, der sollte sich den Prolog zum Wochenende nicht entgehen lassen. Denn bereits am Mittwoch treffen sich Besucher und Aktive beim Adenauer Racing Day zum stimmungsvollen Event-Start. Aktuelle Informationen auch zum Rahmenprogramm gibt es übrigens auf der Homepage des ADAC Zurich 24h-Rennens unter www.24h-rennen.de (Rubrik Service > Tipps für Fans).

Der Startschuss zum Rennwochenende fällt bereits am Mittwoch vor dem Himmelfahrts-Wochenende: Um 16:00 Uhr startet auf der Hauptstraße in Adenau der Adenauer Racing Day. Rund zweieinhalb Stunden lang gibt es rund um die Bühne Infos und Autogramme von den Piloten aus 24h-Rennen, ETCC und WTCC. Die Teams verteilen dort traditionell Give-aways, die Sport-Holzfäller von Stihl demonstrieren ihren Sport – ein entspannter, gemeinsamer Startschuss für ein aufregendes Wochenende.

Donnerstag steht im Zeichen des Sports
Der Donnerstag beschert dann – endlich – die ersten Rennfahrzeuge auf der Nordschleife. Den Start macht die Leistungsprüfung der RCN ab 8:00 Uhr. Bis zum sportlichen Höhepunkt dauert es dann allerdings noch etwas: Ab 20:05 Uhr geht es bis in den späten Abend im ersten Qualifying um die ersten Entscheidungen in Sachen Startpositionen. Abseits der Strecke öffnet zum ersten Mal die Fan-Arena im historischen Fahrerlager ihre Pforten. Von 11:00 bis 20:45 Uhr sind hier die Sportholzfäller von Stihl Timbersports sowie die Drift-Taxis von Falken im Einsatz. Ein Pflichttermin für alle Fans ist auch die offizielle Autogrammstunde 24h-Rennen ab 13:30 Uhr (ADAC-Bühne im ring°boulevard).

Freitag: Die Qual der Wahl …
Der Vortag des großen Rennens beschert den Besuchern Action von früh bis spät. Ab 9:30 Uhr geht es im zweiten Qualifying des 24h-Rennens endgültig um den Einzug ins Einzelzeitfahren bzw. die Startplätze hinter der Spitzengruppe. Ab 12:45 Uhr geht es im WTCC-Qualifying und -Mannschaftszeitfahren um die Startaufstellung und um Punkte für die Herstellerwertung. Das dreistündige Rennen der ADAC 24h-Classic (Start: 16:20 Uhr) stimmt ein auf das Top-30-Qualifying. Während der Classic-Startaufstellung (ab 15:00 Uhr) wird die Startreihenfolge für dieses Einzelzeitfahren um die Startpositionen 1 bis 30 im 24h-Rennen auf dem ring°boulevard öffentlich ausgelost, gleichzeitig gehen zum ersten Mal die Red Bull-Driftbrothers Elias und Johannes Hountondij auf einen Drift-Run auf der Nordschleife. Durchgehendes Programm gibt es auch in der Fan-Arena im historischen Fahrerlager: Dort sind neben den Drift-Taxis von Falken und den Stihl-Timbersports-Demos auch zwei Motorrad-Stuntriding-Shows mit Red Bull-Ass Arūnas Gibieža zu bestaunen. Abends gibt es hier außerdem einen Timbersports-Show-Wettkampf, bei dem vier Stihl-Athleten zeigen, was sie können (Beginn: 18:45 Uhr). Zwei Highlights gibt es ab 20:40 Uhr sogar gleichzeitig: Die Boxengasse öffnet sich dann zum Pitwalk, und jeder Besucher darf dann einmal den Boden betreten, zu dem sonst nur die Rennfahrer, ihre Teams und Fahrzeuge Zugang haben. Parallel aber steigt eine Riesenparty in der Müllenbachschleife: Dort ist die Falken-Drift-Show zu sehen, bei der Remmo Niezen und seine Kollegen vom Falken-Drift-Team sowie weitere Gäste die Hohe Schule des Querfahrens zelebrieren. Für brodelnde Stimmung sorgen außerdem die Motocross-Artisten der Red Bull-FMX-Show, die gleich anschließend über ihre Rampe fliegen. Wenn die Motoren ruhen, geht es dann im benachbarten DSK-Zelt mit Livemusik und Rennparty weiter. Und wer danach noch nicht genug, der kann auf dem Rückweg zu den Campingarealen an der Nordschleife im Eifelstadel vorbeischauen, denn dort beginnt um 21:00 Uhr die Pitstop-Party.

Samstag: Auf zur zweitägigen Non-Stop-Rennsport-Party
Bereits ab 8:15 Uhr dröhnen am Samstag die Motoren, wenn die 24h-Teams zum einstündigen Warm-up starten. Danach geht es praktisch ohne Unterbrechnungen weiter: Nach den Rennen des Audi Sport TT Cups (Grand-Prix-Kurs) und den beiden Läufen zur FIA-Tourenwagen-WM (WTCC) beginnt um 13:45 Uhr die Startaufstellung zum 24h-Rennen. Start-Ziel-Gerade und Tribünen sind dann ein unüberschaubares Menschenmeer, in dem die Fahrzeuge auf den Start zum Rennen warten. Parallel zeigen vor der Mercedes-Tribüne die Red Bull-FMX-Stars ihr Können, auf der Nordschleife verkürzen Fahrzeug-Korsos sowie der Drift-Run der Red Bull-Driftbrothers die Zeit. Um 15:30 Uhr ist es dann endlich soweit – ab dann läuft die Uhr für das ADAC Zurich 24h-Rennen. Wer zwischendurch ein wenig Abwechslung sucht, dem wird die Zeit nicht lang. Von 9:00 bis 22:45 Uhr gibt es samstags reichlich Programm in der Fan-Arena, das am Sonntag von 10:00 bis 15:45 Uhr fortgesetzt wird. Abends zieht es die Fußballfans unter den Motorsportfreunden zum Public Viewing auf den ring°boulevard. Dort wird auf der riesigen ring°wall das DFB-Pokalfinale zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund gezeigt.

WTCC: Spannender Lauf in Budapest macht Lust auf die Nordschleife

Der Portugiese Tiago Monteiro (Honda) kommt als Tabellenführer der FIA-Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) zum Nürburgring. Beim ADAC Zurich 24h-Rennen steht für die Weltspitze des Tourenwagen-Sports das vierte Saisonwochenende an, das mit der Nordschleife die wohl größte fahrerische Herausforderung des ganzen Jahres bereithält. Bei der dritten WTCC-Runde in Ungarn wurden nun die Karten vor diesem Saisonhöhepunkt verteilt. Monteiro konnte die Führung in der Meisterschaft verteidigen. Ein Sieg im Eröffnungsrennen und Platz fünf im Hauptrennen reichte ihm, um den Schweden Thed Björk (Volvo) auf Distanz zu halten. Das mit mehr Punkten belohnte Hauptrennen gewann der Marokkaner Mehdi Bennani (Citroën) vor Nicky Catsburg im Volvo und Tom Chilton in einem weiteren Citroën: Die Kräfteverhältnisse zwischen den verschiedenen WTCC-Modellen sind derzeit ausgeglichen und versprechen ein spannendes Rennwochenende in der Eifel.

Das Qualifying in Ungarn konnte ein Pilot dominieren, der auf der Nordschleife zu den erfahrensten WTCC-Startern gehören wird: Rob Huff beendete eine lange Durststrecke, als er im Citroën Elysee die Pole holen konnte – gerade einmal 0,327 Sekunden vor seinem Markenkollegen Mehdi Bennani. Chevrolet-Pilot Esteban Guerrieri (ARG) ließ als Trainings-Dritter die Volvo-Piloten Nicky Catsburg (NED) und Néstor Girolami (ARG) hinter sich und bewies damit, dass auch sein Fabrikat in diesem Jahr bei der Musik ist.

In den beiden Rennen waren es Bennani und Monteiro, die den Ton angaben. Der Marokkaner Bennani war mit seinem Sieg im Hauptrennen schon der fünfte Pilot, der sich in der laufenden Saison als Sieger in der Statistik notieren lassen konnte. Es war der vierte Triumph seiner Karriere. Das Eröffnungsrennen gehörte Monteiro, nachdem sein Teamkollege im Honda-Werksteam, Norbert Michelisz, chancenlos blieb: Er geriet in der ersten Runde mit Volvo-Pilot Thed Björk aneinander und fiel zurück. Immerhin konnte er sich im anschließenden Hauptrennen wieder bis auf den vierten Platz nach vorne kämpfen.

Tom Chilton (Citroën) war der Mann der Stunde in der WTCC Trophy, der Wertung der Privatfahrer in der Weltmeisterschaft. Er holte zwei Podiumsplatzierungen und machte kräftig Boden gut. Auch der Trophy-Tabellenführer und Schnellste des Qualifyings, Rob Huff, zeigte im Eröffnungsrennen eine starke Leistung: Er fuhr in dem Lauf, der jeweils in umgekehrter Reihenfolge des Trainingsergebnisses gestartet wird, bis auf Platz drei nach vorne. Im Hauptrennen allerdings konnte er die Pole nach einem verpatzten Start nicht in einen Erfolg umsetzten. Stattdessen wurde er in einen Fight mit den Volvo-Piloten Nicky Catsburg und Néstor Girolami verwickelt, der für Girolami in den Leitplanken endete. Huff kassierte dafür eine Drive-Through-Strafe – just in dem Augenblick, als er die Führung übernommen hatte. So verlor er die Spitzenposition wieder an den eben niedergerungenen Bennani, der anschließend den Sieg vor Catsburg und Chilton nach Hause brachte.

„Dieses großartige Ergebnis ist sehr schön”, freute sich Bennani nach seinem Sieg. „Ich habe versucht, alles zu geben. Zwei Mal wurde die Bremse weich, sodass ich schon befürchtet hatte, dass ich ausscheiden würde. Rob Huff hat es mir auch nicht einfach gemacht und von Beginn an enorm viel Druck gemacht. Eine Schande, dass er die Strafe kassiert hat, es war eigentlich sein Rennen.“

News und Stimmen Rennen

Hier die News und Stimmen aus dem ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen, sortiert nach Startnummern. Zur besseren Orientierung sind die Zeit-Codes jeweils mit angegeben. Der Start erfolgte um 12:00 Uhr, der Zieleinlauf um 18:00 Uhr.

2 – Wölflick / Bressan / Gagstatter (Ford Mustang GT WR)
23.04.2017 11:54 Uhr: Wartet am Ende der Boxengasse darauf, nach dem Feld ins Rennen zu starten.
23.04.2017 15:50 Uhr: Die Rennleitung zeigt dem Mustang die so genannte Spiegelei-Flagge (technischer Defekt).

4 – al Faisal / Haupt (Mercedes-AMG GT3)
23.04.2017 13:48 Uhr: Boxenstopp mit Fahrerwechsel, Hubert Haupt steigt aus.
23.04.2017 14:57 Uhr: Kommt zum Boxenstopp rein.
23.04.2017 17:18 Uhr: Hat nach einem vermutlichen Kontakt ein Loch im Kühlergrill, die Motorhaube ist lädiert. Dennoch bleibt das Fahrzeug im Rennen und steuert nicht die Box an.

5 – Rockenfeller / Moeller Madsen / Busch (AUDI R8 LMS)
23.04.2017 15:28 Uhr: Kommt in die Box zu einem Routinestopp. Damit übernimmt #702 wieder die Führung.
23.04.2017 15:31 Uhr: Dennis Busch: „Meine beiden Kollegen haben in ihren Stints einen super Job gemacht. Ich war mit mir allerdings nicht ganz zufrieden – heute habe ich Zeit liegen lassen. Aber das muss ich jetzt analysieren. Der R8 LMS funktioniert prima.”
23.04.2017 17:26 Uhr: Ernst Moser: „Einzig der Glickenhaus hat seinen letzten Stopp bereits erledigt, alle anderen Verfolgen müssen definitiv nochmal in die Box und tanken.  Damit dürfte das Rennen eigentlich gelaufen sein.”
23.04.2017 17:54 Uhr: Mike Rockenfeller: „Nach dem Qualifikationstraining waren wir schon etwas enttäuscht. Aber im Rennen haben wir einen absolut fehlerfreien Job gemacht und sind nun auf Podiumskurs. Bin gespannt, was die letzten Minuten noch bringen.”
23.04.2017 18:01 Uhr: Sieg! Mike Rockenfeller, Nicolay Moeller Madsen und Dennis Busch gewinnen im Phoenix-Audi R8 LMS.

8 – Alzen / Arnold / Götz / van der Zande (Mercedes-AMG GT3)
23.04.2017 12:44 Uhr: Lance David Arnold kommt in die Box: Reifenwechsel und nachtanken!
23.04.2017 14:35 Uhr: Boxenstopp für den Haribo-Mercedes-AMG GT3. Fahrerwechsel: Renger van der Zande übergibt das Steuer an Uwe Alzen.
23.04.2017 15:48 Uhr: Boxenstopp mit Fahrerwechsel. Uwe Alzen steigt aus, Maxi Götz übernimmt. Alzen: „Wir kämpfen ein wenig mit der Technik. Ein Stoßdämpfer an der Vorderachse ist defekt, und nun muss der zweite die Arbeit von beiden Stoßdämpfern übernehmen. Dadurch bounced der GT3 sehr. Das heißt, er springt, ist unruhig, und beim Herausbeschleunigen aus Kurven muss man höllisch aufpassen, dass einem die Straße nicht ausgeht. Eigentlich hatten wir da vorne bereits einen Dämpfer getauscht, aber so ist das eben: Irgendwann haben Teile die Grenze ihrer Laufleistung erreicht und geben dann auch mal den Geist auf. Wir tragen es mit Fassung: Der Mercedes-AMG ist das ganze Jahr bislang perfekt gelaufen, und dieses Wochenende ist ja ein Test für die 24h. Also: Gut, dass wir dies nun aussortiert haben.”
23.04.2017 16:20 Uhr: Boxenstopp. Das Team zieht den Mercedes-AMG in die Box.
23.04.2017 17:45 Uhr: Bekommt nach Rennende wegen Unterschreitung der Mindeststandzeit eine Strafe von 46 Sek. aufgebrummt.

9 – Müller / Vervisch (Audi R8 LMS)    
23.04.2017 16:33 Uhr: Planmäßiger Boxenstopp. Nico Müller übernimmt das Volant von Frederic Vervisch.

11 – Konrad / Farnbacher / Zoechling / Busch (Lamborghini Huracan GT3) 23.04.2017 11:45 Uhr: Der Konrad-Lambo kann nach seinem Unfall am Morgen das Rennen nicht aufnehmen.

15 – Leimer / Grossmann / Trummer (Ferrari 488 GT3)
23.04.2017 13:33 Uhr: Das schweizer Team ist die Newcomer-Überraschung an diesem Wochenende. Beim ersten Start auf der Nordschleife kann sich die Mannschaft konstant in den Top 10 halten und liegt aktuell sogar auf dem fünften Platz.
23.04.2017 13:45 Uhr: Der Ferrari hat durch die Boxenstopps die Führung übernommen.
23.04.2017 14:05 Uhr: Erhält 34 Sekunden Strafe wegen Nichteinhaltung der Mindest-Boxenstoppzeit.
23.04.2017 15:34 Uhr: Langsame Fahrt im Bereich Adenauer Forst – Reifenschaden.

20 – Mueller / Spengler / Krohn / Wittmer (BMW M6 GT3)
23.04.2017 13:07 Uhr: Jörg Müller hat das Auto an Jesse Krohn weitergereicht. Müller: „Wir hatten zwischenzeitlich ein kleines elektronisches Problem, das konnte ich aber mit einem Reset beheben. Ansonsten läuft es gut. Wir haben noch ein gutes Stück Arbeit vor uns, um uns auf die neuen Reifen einzustellen.”
23.04.2017 14:58 Uhr: Jesse Krohn kam mit stark qualmendem Auto an die Box. Die Wassertemperatur ist schlagartig angestiegen. Das Team checkt nun, ob weitere Maßnahmen notwendig sind.
23.04.2017 15:49 Uhr: Jesse Krohn versuchte, das Rennen nach den Problemen mit der Wassertemperatur fortzusetzen. Doch nach einer kurzen Runde über die GP-Strecke stellt sich das Problem gleich wieder ein. Erneuter Boxenstopp.
23.04.2017 16:10 Uhr: Teamchef Thorsten Schubert: „Für uns ist das Rennen beendet. Jesse kam schon nach der kurzen Runde über die Grand-Prix-Strecke wieder rein. Im Stand funktionierte alles, aber in dem Moment, als der Motor volle Leistung hatte, gab es gleich wieder Probleme. Zu Hause müssen wir den Motor jetzt ausbauen und das Problem genauer analysieren.”

22 – Weiss / Kainz / Krumbach (Ferrari 488 GT3)
23.04.2017 14:30 Uhr: Der Wochenspiegel-Ferrari ist in langsamer Fahrt  auf der Döttinger Höhe unterwegs.
23.04.2017 14:57 Uhr: Kommt an die Box.
23.04.2017 15:49 Uhr: Ist im Bereich Adenauer Forst ebenfalls in ganz langsamer Fahrt unterwegs.
23.04.2017 15:50 Uhr: Georg Weiss: „Wir haben zum zweiten Mal für heute ein Problem mit der Benzinpumpe an unserem Ferrari. Wir müssen jetzt mal genauer nachschauen, was das Problem ist.”

28 – Mies / Kaffer / van der Linde (Audi R8 LMS)    
23.04.2017 16:33 Uhr: Planmäßiger Boxenstopp mit Fahrerwechsel. Christopher Mies übernimmt von Kelvin van der Linde.

30 – Abbelen / Schmitz / Ziegler (Porsche 991 GT3 R)
23.04.2017 13:04 Uhr: Boxenstopp für den Frikadelli-Porsche #30. Sabine Schmitz übergibt nach sieben Runden an Andreas Ziegler.
23.04.2017 13:29 Uhr: Sabine Schmitz: „Mein Start war sehr gut, ich konnte direkt ein paar Plätze gutmachen. Dann wurde ich von einem grünen Porsche etwas aufgehalten. Bis auf einen leicht zu hohen Reifenluftdruck gab es keine Probleme.”
23.04.2017 14:24 Uhr: Boxenstopp: Andreas Ziegler übergibt nach 15 Runden an Klaus Abbelen.
23.04.2017 14:34 Uhr: Andreas Ziegler: „Unser Porsche war mega, ich hatte einen Riesenspaß und konnte richtig pushen. Hoffe, es geht für uns noch weiter nach vorne.”
23.04.2017 15:34 Uhr: Boxenstopp: Sabine Schmitz übernimmt von Klaus Abbelen.
23.04.2017 15:48 Uhr: Klaus Abbelen: „Das war ein sehr guter Stint. Ich konnte Runde für Runde 8:40er-Zeiten fahren, damit bin ich zufrieden. Die neuen Michelin-Reifen waren gut, wir können das Auto immer besser auf sie abstimmen.”
23.04.2017 16:56 Uhr: Fahrerwechsel nach 31 Runden. Sabine Schmitz hat das Lenkrad an Andreas Ziegler weitergereicht. „Jetzt waren das Auto und die neuen Michelin-Reifen wirklich super. Ich hatte nochmals geringeren Luftdruck einstellen lassen, das hat perfekt funktioniert. Ich wäre in der letzten Runde, wenn die Pneus eigentlich das Beste hinter sich haben, fast noch eine 8:20er-Zeit gefahren, musste dann aber im Tiergarten eine Vollbremsung hinlegen.”

31 – Christensen / Luhr / Bachler (Porsche 991 GT3 R)
23.04.2017 12:31 Uhr: Geplanter Boxenstopp nach drei Runden für den Pro-Porsche von Frikadelli. Klaus Bachler setzt die Fahrt nach Reifenwechsel und Nachtanken fort.
23.04.2017 13:38 Uhr: Der Frikadelli-Porsche kommt zum zweiten Routinestopp an die Box.
23.04.2017 13:58 Uhr: Klaus Bachler hat einen Elf-Runden-Stint absolviert, bei dem er bis auf P2 vorgefahren ist: „Der Porsche fühlt sich gut an. Wir haben nach dem Qualifying-Ergebnis eine andere Strategie gewählt mit einem frühen Stopp nach drei Runden. Dadurch konnte ich mich aus dem Verkehr heraushalten und hatte acht Runden lang fast freie Fahrt.” Nach dem Wechsel zu Michael Christensen liegt der Pro-Porsche von Frikadelli auf Rang 20.
23.04.2017 14:57 Uhr: Routinestopp: Lucas Luhr steigt aus und Michael Christensen übernimmt das Steuer.
23.04.2017 15:03 Uhr: Porsche-Werksfahrer Michael Christensen: „Es läuft gut, nur in den letzten drei Runden meines ersten Stints bin ich sehr im Verkehr aufgehalten worden. Aber das erlebt jeder Fahrer irgendwann einmal.”
23.04.2017 16:10 Uhr: Boxenstopp für den Pro-Porsche von Frikadelli nach 26 Runden. Lucas Luhr fährt weiter.
23.04.2017 16:58 Uhr: Boxenstopp nach Runde 33. Lucas Luhr ist nach seinem Doppelstint aus- und Michael Christensen eingestiegen.
23.04.2017 17:11 Uhr: Lucas Luhr: „14 Runden am Stück – das habe ich auch für mich gebraucht. Ich fand in einen guten Rhythmus und fühle mich jetzt im Porsche wieder wohl. Bei meinem Doppelstint konnte ich beide Reifentypen ausprobieren. Aber wir konzentrieren uns hier nur auf uns selbst. Das Auto fühlt sich gut an, auch wenn wir noch ein paar Dinge aussortieren können, wollen und müssen. Wir bereiten uns in Ruhe auf das 24h-Rennen vor.“

33 – Dumbreck / Imperatori / Dusseldorp (BMW F13 M6 GT3)
23.04.2017 16:16 Uhr: Der Falken-BMW hat einen Unfall im Streckenabschnitt Breidscheid.

34 – Schmidt / Koch / Kranenberg (Audi R8 LMS)
23.04.2017 12:08 Uhr: Fährt im Bereich des Adenauer Forsts leicht auf die #57 auf. Beide können allerdings weiterfahren.
23.04.2017 13:31 Uhr: Ist in langsamer Fahrt im Bereich Adenauer Forst unterwegs.

37 – Bröck / Verdonck / Menzel (Bentley Continental GT3)
23.04.2017 11:42 Uhr: Beim Warmfahren der Reifen übersteuert das Heck des Bentleys in der Anfahrt zur Fordkurve. Es bleibt zum Glück nur bei einer kurzen Fahrt durch die Wiese.
23.04.2017 12:40 Uhr: Christopher Brück: „Wir haben unseren Boxenstopp etwas vorgezogen, um nicht mit unserem zweiten Fahrzeug gleichzeitig an die Box zu kommen. Wir haben auch gleich einen Fahrerwechsel gemacht, weil die Kollegen noch Rennpraxis sammeln wollten.”
23.04.2017 13:31 Uhr: Der Bentley kann die Führung weiter halten, aber der Frikadelli Porsche mit der #31 ist weniger als zwei Sekunden dahinter. Der drittplatzierte Falken-Porsche #44 hat allerdings schon über 20 Sek. Rückstand.
23.04.2017 15:11 Uhr: Christian Menzel: „Ich habe das Auto in Führung liegend an Christopher übergeben, der kam aber schon nach einer kurzen Runde über die Grand-Prix-Strecke wieder an die Box. Wir versuchen jetzt herauszubekommen, was da falsch gelaufen ist. Ich bin mit dem Bentley seit den 24h im vergangenem Jahr nicht mehr gefahren und muss sagen: Das ganze Paket hat sich enorm weiter entwickelt.“

38 – Jöns / Mamerow / Pepper (Bentley Continental GT3)
23.04.2017 15:14 Uhr: Markus Michelberger, technischer Projektleiter: „Wir haben einen technischen Defekt am Turbolader, das Rennen ist damit beendet. Beim anderen Fahrzeug sind wir noch bei der Fehlerdiagnose.”

39 – Borum / Eden (BMW 335i)    
23.04.2017 13:43 Uhr: Ein Tank-Entlüftungsschlauch ist defekt und muss ausgetauscht werden. Danach sollte es für den BMW direkt wieder weiter gehen.

40 – Adorf / Collard / Weidinger (BMW M4 GT4)    
23.04.2017 12:40 Uhr: Mit Reifenschaden hinten links in langsamer Fahrt auf der GP-Strecke unterwegs.

43 – Lynn / Felix Da Costa (BMW M6 GT3)    
23.04.2017 12:51 Uhr: Boxenstopp mit Reifen- und Fahrerwechsel, Lynn übernimmt das Steuer von Da Costa.
23.04.2017 15:17 Uhr: Routine-Check an der Box. Da Costa steigt ein, Lynn steigt aus.

44 – Bergmeister / Werner / Vanthoor (Porsche  991 GT3R)
23.04.2017 17:12 Uhr: Der zweitplatzierte Falken-Porsche steuert parallel zu den Spitzenreitern ebenfalls die Box an, sodass der Phoenix-R8 mit der #5 die Führung übernimmt.
23.04.2017 17:55 Uhr: Der Falken-Porsche konnte seinen Rückstand fast halbieren und liegt zu Beginn der letzten Runde nur noch 2,8 Sek. hinter P2.

45 – Kniesburges / Jurek / Kraske (Ford Mustang GT)
23.04.2017 16:12 Uhr: Routine-Boxenstopp, fährt weiter.

47 – Asch / Mücke / Hohenadel (Mercedes-AMG GT3)
23.04.2017 12:02 Uhr: Hohenadel kann sich in der Ford-Kurve wieder gegen Laser durchsetzen und die Führung zurückholen.
23.04.2017 12:36 Uhr: Beim Überrunden touchiert Christian Hohenadel einen Porsche in der Hohenrain-Schikane und schlägt an den Leitplanken an. Das war´s wohl mit den Siegambitionen beim Qualirennen.
23.04.2017 13:13 Uhr: Das Auto ist irreparabel beschädigt und wird deshalb nicht noch einmal ins Rennen gehen. Die Aufhängung und die Lenkung haben zu großen Schaden genommen.

57 – Ackermann / Lukovnikov (Porsche GT3 Cup MR)
23.04.2017 12:07 Uhr: In langsamer Fahrt unterwegs

60 – Osieka / Max / Jens (Porsche 911 GT3 Cup (991)
23.04.2017 14:20 Uhr: Kollidiert beim Einfahren in die Boxengasse mit dem abfahrenden Schnitzer-BMW #42. Für den Porsche ist das Rennen danach beendet, bei Schnitzer wird am Schaden am Vorderrad gearbeitet.

61 – Berg / Sczepansky / Osieka (Porsche 911 GT3 Cup (991)
23.04.2017 14:29 Uhr: Kollidiert im Bereich Hatzenbach mit #65.

62 – Hill / Shoffner / Klasen (Porsche 911 GT3 Cup (991)
23.04.2017 12:19 Uhr: Der Porsche kommt an die Box. Arno Klasen: „Jeanine saß beim Start im Auto und wurde unsanft von einem Konkurrenten touchiert. Jetzt müssen wir erst einmal den Schaden begutachten.”
23.04.2017 12:21 Uhr: Nach Radwechsel und provisorischer Karosseriereparatur geht das Auto wieder ins Rennen.
23.04.2017 15:52 Uhr: Der letzte verbliebene Getspeed-Porsche war beim letzten Stopp zu schnell in der Boxengasse und erhält dafür eine 45-Sek.-Zeitstrafe.

66 – Aust / Oeverhaus / Bollrath / Jahn (Porsche 911 GT3 Cup-MR)
23.04.2017 15:31 Uhr: Steht in der Mercedes-Arena neben der Strecke mit Reifenschaden hinten links. Der Unterboden und der Heckflügel sind ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.

72 – Kaya / Gomez / Piana (Porsche Cayman GT4)
23.04.2017 13:46 Uhr: Mustafa Mehmet Kaya: „Wir haben ein Getriebeproblem, ich konnte die Gänge nicht mehr wechseln. Wir versuchen das jetzt zu reparieren.”

76 – Hüttenrauch / Czyborra / Hauschild (Porsche 991 GT3 Cup)
23.04.2017 12:24 Uhr: Kommt bereits nach zwei absolvierten Runden in die Box.
23.04.2017 16:37 Uhr: Kommt mit Reifenproblemen an die Box. Das Team hat das natürlich nicht einkalkuliert und nun keine frischen Pneus mehr auf Lager. Deshalb erfolgt ein Wechsel auf gebrauchte Slicks, anschließend geht´s weiter.

77 – Putman / Espenlaub (Porsche Cayman Pro 4)
23.04.2017 12:05 Uhr: Dreher in der Mercedes-Arena.
23.04.2017 12:36 Uhr: Kommt nach der Berührung durch #47 mit einem beschädigten Heck an die Box.

83 – Rettich / Reicher / Brunot / Hess (BMW 1M-Coupe)
23.04.2017 15:35 Uhr: 0:30 Minuten Zeitstrafe wegen Nichteinhaltung des Tempolimits in der Boxengasse.

90 – van Dam / Lasse / Schrick / Yamauchi (SUBARU WRX STI)
23.04.2017 16:57 Uhr: Tim Schrick: „Aus eigener Kraft werden wir den Klassensieg nicht mehr schaffen, was natürlich sehr schade ist. Aber wir haben an diesem Wochenende große Fortschritte im Bereich des Set-ups gemacht. So haben wir die komplette Einstellung der Vorderachse überarbeitet, und sind jetzt alle damit zufrieden. Alles in allem also ein erfolgreiches Wochenende.“

92 – Radermecker / Beulen / Gebhardt / Schothorst (Hyundai I30 N)
23.04.2017 13:40 Uhr: Reifenschaden am Hyundai vorne links.
23.04.2017 14:00 Uhr: Christian Gebhardt kommt nach einem Kontakt mit einem Konkurrenten an die Box. Der Kotflügel vorne links wird getauscht, danach geht´s für ihn weiter.

93 – Lappalainen / Wallenwein (Opel Astra OPC Cup)
23.04.2017 13:30 Uhr: Mark Wallenwein: „Ich habe kurzfristig das Angebot bekommen, die 24h zu fahren. Dafür brauchte ich noch ein paar Runden, um die notwendige Permit zu erhalten. Die habe ich soeben erledigt. In der Klasse sind wir aktuell auf Platz 3 und unter den Cup-Opel sind wir die schnellsten. Wenn wir auf dem Platz ins Ziel kommen würden, wäre ich zufrieden, denn der Subaru und der Lexus sind für uns zu schnell!“
23.04.2017 16:58 Uhr: Wegen Missachtung der Höchstgeschwindigkeit in der Boxengasse erhält das Team nach dem Rennende eine Zeitstrafe von 0:30 Sekunden.

99 – Eng / Sims / Martin / Basseng (BMW M6 GT3)
23.04.2017 12:15 Uhr: Sims zieht im Bereich Metzgesfeld am Porsche von Reinhold Renger vorbei.

100 – Krognes / Di Martino / Henkola (BMW M6 GT3)
23.04.2017 12:21 Uhr: Dreher mit Einschlag im Bereich Hocheichen von Christian Krognes.
23.04.2017 12:22 Uhr: Schleppt sich jetzt mit Aufhängungsschaden hinten rechts zurück zur Box.
23.04.2017 12:31 Uhr: Teamchef Henry Walkenhorst: „Christian hat im Bereich Hatzenbach einen Ausrutscher gehabt, ist wohl leicht in die Planken eingeschlagen. Das Auto ist auf dem Rückweg an die Box.”
23.04.2017 12:45 Uhr: Christian Krognes: „Beim Herausbeschleuningen bin ich mit dem Hinterreifen auf die Wiese gekommen, habe mich gedreht und bin dann eingeschlagen. Leider werden wir mit dem Auto das Rennen nicht fortsetzen können, was mir für meine Teammitglieder und Mechaniker echt leid tut. Es war definitiv meine Schuld!”

101 – Walkenhorst / Tresson / Schiwietz (BMW M6 GT3)
23.04.2017 15:39 Uhr: Boxenstopp mit Fahrerwechsel. Teamchef Herny Walkenhorst saß selbst im Fahrzeug: „Es ist wundervoll zu fahren heut, alle benehmen sich, es gibt kaum Unfälle. Das hat richtig Spaß gemacht. Unser Ziel ist, in die Top 15 zu fahren und es sieht ganz danach aus, als sollte uns das auch gelingen.”

102 – Posavac / Lambertz (BMW Z4 GT3)    
23.04.2017 13:08 Uhr: Regulärer Stopp, kleinere Karosserieschäden werden getaped.

124 – Supaponghs / Kinoshita / Arthit / Chen (Toyota Corolla Altis)
23.04.2017 14:35 Uhr: Wegen Ignorierens von Flaggensignalen erhält das Team eine Zeitstrafe von 1:32 Min.

133 – Al Faisal / Lethmate / Schlüter / Leib (Porsche Carrera)
23.04.2017 17:10 Uhr: Wie bereits im Training ist der Porsche Carrera von Black Falcon der beste Serienwagen im Feld.

152 – Teichert / Zünd / Ledoux / Thorsen (Porsche Cayman)
23.04.2017 16:21 Uhr: Erhält eine 30-Sekunden-Zeitstrafe wegen Überschreitens der Höchstgeschwindigkeit in der Boxengasse.

156 – Simon / Meyer / Sandberg (BMW 325 i)    
23.04.2017 16:44 Uhr: Ein Halter der Motorhaube hat sich gelöst, das Team hat sie beim Routinestopp getaped.

164 – Welschar / Sidorenko / Kirchhöfer / Jahn (Renault Megane RS)
23.04.2017 16:21 Uhr: Erhält eine 45-Sekunden-Zeitstrafe wegen Überschreitens der Höchstgeschwindigkeit in der Boxengasse.

172 – Bock / Partl (Audi RS3 LMS)    
23.04.2017 17:11 Uhr: Der Audi RS3 LMS von Bonk-Motorsport liegt als bester Fronttriebler auf Platz 36.

173 – Gülden / Paatz (VW Volkswagen Golf GTI TCR)
23.04.2017 13:59 Uhr: Mit Benjamin Leuchter sitzt ein aktueller VW-Werksfahrer am Steuer. Nach kleinen Einstellungsänderungen in der Box, geht es wieder weiter auf die Strecke.
23.04.2017 14:01 Uhr: Bei einem Service-Stopp werden auch die Fahrwerkseinstellungen modifiziert, anschließend geht es wieder ins Rennen.

237 – Weber / Kruse / Drewes (BMW M235i Racing)
23.04.2017 17:10 Uhr: Bekommt ebenfalls nach Rennende eine 30-sekündige Zeitstrafe wegen der Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit in der Box .

238 – Eichenberg / Sandberg / Kratz / Günther (BMW M235i Racing)
23.04.2017 15:52 Uhr: Steht mit Problemen im Antriebsstrang in die Box.

302 – Thomas / Schula (Porsche Cayman GT4 CS)
23.04.2017 13:28 Uhr: Ebenfalls 30 Sek. Zeitstrafe wegen Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit in der Boxengasse.
23.04.2017 13:28 Uhr: 30 Sek. Zeitstrafe wegen Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit in der Boxengasse.

702 – Mutsch / Simonsen / Laser (SCG SCG003C)
23.04.2017 12:09 Uhr: Das hat es auf der Nordschleife wohl auch noch nicht gegeben: Aus der ersten Runde kommen die beiden SCG-Prototypen als Führende zurück.
23.04.2017 12:49 Uhr: Die Spitzenreiter sind aktuell auch die Schnellsten im Starterfeld: Mit 8:23.207 Min. war Felipe Laser auf der letzten Runde gut 2,5 Sekunden schneller als der zweitplatzierte Phoenix-Audi #5
23.04.2017 13:28 Uhr: Felipe Laser: „Der erste Stint hat Spaß gemacht. Wir hatten einige Ecken, wo wir richtig stark waren, aber in den Bereichen mit vielen Kurven müssen wir uns schon strecken. Die Geraden scheinen uns zu liegen!”
23.04.2017 14:02 Uhr: Nachdem mehrere Teams Führungskilometer gesammelt haben, übernimmt der SCG003C wieder die Führung.
23.04.2017 14:28 Uhr: Der Spitzenreiter kommt an die Box.
23.04.2017 14:34 Uhr: Thomas Mutsch kommt als Führender zum Boxenstopp und steigt aus dem SCG003C aus. Mutsch: „Es war ein sensationeller Stint. Das Auto liegt phantastisch und die Strecke ist relativ leer. Wir sind jetzt gut vorbereitet – das sieht man ja auch an den Rundenzeiten. Wir konnten den Phoenix-Audi hinter uns halten, und darüber sind wir sehr glücklich.”
23.04.2017 15:14 Uhr: Der SCG003 markiert mit 8:16.846 Min. eine neue schnellste Rennrunde.
23.04.2017 15:54 Uhr: Boxenstopp mit Fahrerwechsel. Simonsen übergibt das Auto an Laser.
23.04.2017 17:12 Uhr: Der letzte Routinestopp ist geschafft. Der Fahrerwechsel blieb jedoch aus. Felipe Fernandez Lazer bleibt am Steuer und wird ins Ziel fahren.
23.04.2017 17:34 Uhr: Der Glickenhaus-Sportwagen steht am Aremberg! Ist das das Aus so kurz vor Schluss?
23.04.2017 17:37 Uhr: „Bremsprobleme haben wohl zum Einschlag im Bereich Aremberg geführt”, so Ingenieur Mario Pergolini. Der SCG steht im Kiesbett.

704 – Westphal / Mailleux / Mutsch (SCG SCG003C)
23.04.2017 12:10 Uhr: Konnte sich bei der Anfahrt zur Senke Tiergarten an der Konkurrenz vorbeidrücken und damit Position 2 erobern.
23.04.2017 12:27 Uhr: Wird auf dem Grand-Prix-Kurs langsamer – Riesenpech für die Zweitplatzierten, die in der Startphase ihren Teamkollegen in der #702 den Rücken frei gehalten haben.
23.04.2017 12:31 Uhr: Das Team schiebt den SCG rückwärts in die Box zur Reparatur
23.04.2017 13:03 Uhr: Dario Pergolino (Renningeneur Team Traum-Motorsport): „Einige Parameter in der Telementrie haben nicht gepasst, daher haben wir uns entschieden, dass Auto zur Sicherheit rein zu holen und alles in Ruhe zu prüfen. Natürlich lagen wir in perfekter Position, aber unser Fokus liegt auf dem 24h-Rennen in gut einem Monat.”

911 – Dumas / Lietz / Pilet (Porsche 911 GT3 R)    
23.04.2017 16:40 Uhr: Richard Lietz hat den 911 GT3 R von Romain Dumas übernommen. Der Franzose berichtet: „Der Stint war gut. Ich habe das Gefühl, dass ich noch zu langsam bin – aber Spaß gemacht hat es dennoch. Die Strecke war frei. Wir haben eine Menge ausprobiert, versuchen jetzt noch einmal zu pushen und dann sehen wir, wo wir am Schluss landen.”

News und Stimmen Qualifying 2

Nach dem Qualifying 2 steht der HTP-Mercedes-AMG GT3 mit der #47 auf der Pole. Christian Hohenadel war mit 8:14.254 Min der Schnellste am Vormittag und konnte den Zweitplatzierten SCG003C mit der #702 von Traum Motorsport um 0,571 Sekunden hinter sich lassen. Die zweite Startreihe teilen sich der Walkenhorst-BMW M6 GT3 mit der #100 und der Porsche 911 GT3 R mit der #59 von Manthey Racing. „Wir haben uns im Qualifying gut voran gearbeitet“, erklärte Hohenadel. „Beim letzten Turn haben wir nochmal etwas probiert, und das ist perfekt aufgegangen. Irre, wie eng die Spitze beisammen ist – das wird ein spannendes Rennen.“

8 – Alzen / Arnold / Götz / van der Zande (Mercedes-AMG GT3)
10:03 Uhr: Der Haribo-AMG ist in langsamer Fahrt auf der Döttinger-Höhe unterwegs.

11 – Konrad / Farnbacher / Zoechling / Busch (Lamborghini Huracan GT3)
09:20 Uhr: Steht nach einem Ausritt mit Leitplankenkontakt im Bereich der Hohenrain-Schikane. Das Auto qualmt und wird durch Sportwart auf der Strecke gelöscht.
09:32 Uhr: Marc Busch: „Wir hoffen, dass wir das Auto bis zum Rennen wieder einsatzbereit bekommen werden. Zum Glück ist es in der Nähe der Boxengasse passiert. Aber zunächst müssen wir uns erstmal einen Überblick über den Schaden machen.“

35 – Schmidtmann / Hammel / Schwager (Renault R.S.01)
09:32 Uhr: Dominik Schwager wird das Team für das 24h-Rennen im Mai ergänzen. Heute gilt es für den Neuzugang im Team ersteinmal, Kilometer auf dem neuen Einsatzgerät zu sammeln.

37 – Bröck / Verdonck / Menzel (Bentley Continental GT3)
09:43 Uhr: Christian Menzel steuert den Bentley nach seinen Runden an die Box: „Bei uns ist alles ok. Es ist manchmal lustig zu sehen, wie die Konkurrenten mal schnell, mal langsam fahren. Da verlernen manche urplötzlich das Autofahren.“

38 – Jöns / Mamerow / Pepper (Bentley Continental GT3)    
10:08 Uhr: Der Bentley strandet mit technischen Problemen im Bereich Ex-Mühle.

47 – Asch / Mücke / Hohenadel (Mercedes-AMG GT3)
09:49 Uhr: Stefan Mücke: „Wir liegen derzeit an 19. Position – aber eher aus Pech. Denn das Auto läuft gut, die Pace der Top 10 können wir mitgehen. Aber wir haben einfach keine freie Runde erwischt. Christian Hohenadel versucht jetzt nochmal, etwas nach vorne zu kommen. Drücken wir mal die Daumen.“
10:00 Uhr: Bestzeit! Als erstes Team unterbietet der Mercedes-AMG die 8:15 Min – Neue Bestmarke ist 8:14.254 Min.
10:06 Uhr: Christian Hohenadel: „Wir haben uns im Qualifying gut voran gearbeitet. Beim letzten Turn haben wir nochmal etwas probiert, und das ist perfekt aufgegangen. Irre, wie eng die Spitze beisammen ist – das wird ein spannendes Rennen.“
10:07 Uhr: Stefan Mücke: „Es hat alles zusammengepasst: Wir wussten, dass das Auto gut liegt, dann hat Christian noch eine freie Runde erwischt.“ Sebastian Asch: „Wir sind echt zufrieden. Besser kann es nicht laufen.“

90 – van Dam / Lasse / Schrick / Yamauchi (SUBARU WRX STI)    
09:51 Uhr: Der Subaru Impreza WRX STI ist weiterhin das beste Fahrzeug, ohne Heckantrieb. Der japanische Allradler führt in der Klasse SP3T und liegt im Gesamtergebnis auf Platz 43.

133 – Al Faisal / Lethmate / Schlüter / Leib (Porsche Carrera)
09:58 Uhr: Nachdem man gestern im freien Training mit einem Unfall im Bereich Flugplatz für den Abbruch gesorgt hatte, wurde das Auto über Nacht wieder erfolgreich repariert. Aktuell liegt der Carrera auf Gesamtplatz 77 und ist damit gleichtzeitig auch bester Serienwagen.

150 – Breuer / Oberheim / Kern (Porsche Cayman 981 GT4 CS)
09:36 Uhr: Dem Cayman-Team werden die schnellsten Runden aus beiden Qualifyings gestrichen. Grund ist die Nichteinhaltung des Speedlimits in der Boxengasse.

305 – Steuer / Baumann / Ehninger / Neuser (Porsche Cayman GT4 CS)
09:57 Uhr: Wegen Missachtens der Höchstgeschwindigkeit in der Boxengasse wird dem Team die schnellste Rundenzeit aus beiden Zeittrainings gestrichen.

702 – Mutsch / Simonsen / Laser (SCG SCG003C)
10:13 Uhr: Felipe Laser: „So macht es am meisten Spaß. Heute morgen war nicht so viel los auf der Strecke, und ich hatte freie Fahrt. Was für ein Gefühl: Das ist die schönste Strecke der Welt, man kann sich einfach auf sich selbst konzentrieren und das Auto macht genau das, was man will. Toll, dass wir so weit vorne liegen. Gestern hatten wir schon vermutet, dass die anderen tiefstapeln. Da haben wir die schnelle Runde vorgelegt. Heute haben die anderen dann nachgelegt und gezeigt, was sie können.“

704 – Westphal / Mailleux / Mutsch (SCG SCG003C)
09:45 Uhr: Franck Mailleux: „Super. Gestern hatten wir noch Motorprobleme, heute fahren wir Bestzeiten. Die Jungs haben über Nacht toll gearbeitet.“

911 – Dumas / Lietz / Pilet (Porsche 911 GT3 R)
09:05 Uhr: Der Porsche wird nach dem Ausritt gestern nach wie vor repariert. Bis zum Rennstart soll er aber aus dem Teamsitz in Meuspath wieder rennfertig am Ring sein.

News und Stimmen Freies Training und Qualifying 1

Beim Freien Training markierte Lokalmatador Mike Rockenfeller mit dem Audi R8 LMS von Phoenix die schnellste Runde, im ersten Qualifying sicherte sich danach Felipe Fernandez Laser mit 8:16.340 Minuten die vorläufige Pole. Laser teilt sich die Cockpitarbeit im Individual-Sportwagen SCG 003C mit Thomas Mutsch (Bitburg) und dem Schweden Andreas Simonsen. Der Bentley Continental GT3  #38 mit Christer Jöns (Ingelheim), Chris Mamerow (Waltrop) und Jordan Pepper (Südafrika) wurde mit 0,9 Sekunden Rückstand Zweiter. Kurz vor dem Ende des Qualifyings eroberten außerdem Dirk Müller (Schweiz), Thomas Jäger (Putzbrunn), Maro Engel (Monaco) und Jan Seyffarth (Leimbach) im Mercedes-AMG GT3 die dritte Position. Sie waren dabei gerade einmal 0,157 Sekunden langsamer als der vom Abt-Team eingesetzte Bentley und nur 0,254 Sekunden schneller als der Phoenix-Audi auf Position vier. Das zweite Qualifying beginnt am morgigen Sonntag ab 9:00 Uhr und verspricht damit viel Spannung.

5 – Stippler / Rockenfeller / Möller Madsen / Busch (AUDI R8 LMS)
22.04.2017 17:02 Uhr: Die erste Zeit lässt ein Eifel-Team notieren: 8:19.948 Min. für den Phoenix-Audi, der sich damit zunächst einmal in Front setzt.
22.04.2017 17:27 Uhr: Der erste Schuß der Lokalmathadore saß: auf der freien Piste zu Beginn des Freien Trainings hat der R8 LMS von Phoenix eine Zeit vorgelegt, die bislang noch kein Konkurrent unterbieten konnte.
22.04.2017 18:11 Uhr: Mike „Rocky“ Rockenfeller hat die erste Bestzeit des Wochenendes gleich zu Trainingsbeginn vorgelegt. Er berichtet: „Es ist kühl, die Bedingungen waren gut, wir wollten die freie Strecke nutzen um zu sehen, was geht. Die Zeit zeigt: Der Plan hat funktioniert, das Auto läuft prima. Für mich war es super, eine so freie Runde zu bekommen, das erlebt man auch selten. Die anderen sind dann aber im Verkehr 8:20er-Zeiten gefahren – das zeigt mir, dass die noch Potenzial haben.“
22.04.2017 20:32 Uhr: Teamchef Ernst Moser auf die Frage, ob sich die Zeiten an der Spitze noch weiter verbessern werden: „Wir sind heute ziemlich schnell unterwegs. Ich habe mir die schnellste Runde unseres Autos genauer angeschaut. Es war wenig Verkehr auf der Strecke und er hatte viel freie Bahn. Ein bisschen wird noch gehen, aber wir sind schon ziemlich nah an den Zeiten vom vergangenen Jahr dran.“

12 – Klohs / Jaminet / Cairoli (Porsche 911 GT3 R)
22.04.2017 20:21 Uhr: Der Porsche steht in der Box. Das Team arbeitet am Setup.

20 – Mueller / Spengler / Krohn / Wittmer (BMW M6 GT3)
22.04.2017 18:55 Uhr: Schnellste Runde für Schubert-BMW, der M6 GT3 hat die Führung übernommen: 8:21.534 Min

22 – Weiss / Kainz / Krumbach / Stursberg (Ferrari 488 GT3)
22.04.2017 19:41 Uhr: Georg Weiß hat den Ferrari übernommen.

30 – Abbelen / Schmitz / Ziegler (Porsche 991 GT3 R)
22.04.2017 17:29 Uhr: Sabine Schmitz hat das Steuer des 911 GT3 nach einer ersten Trainingsrunde weitergegeben und berichtet vom ersten Eindruck: „Der Porsche hat durch die letzte BoP-Änderung gelitten. Die Strecke ist gut, der Verkehr hält sich in Grenzen.

31 – Christensen / Luhr / Bachler (Porsche 991 GT3 R)
22.04.2017 20:01 Uhr: Der Frikadelli-Porsche parkt an der Box. Lucas Luhr: „Kein Grund zur Aufregung, wir warten nur ein bisschen, bis es dunkler geworden ist.“

35 – Schmidtmann / Hammel (Renault R.S.01)
22.04.2017 18:07 Uhr: Der Renault liegt nach 5 gefahrenen Runden auf Position 23. Nun baut das Team das Fahrwerk um.

37 – Brück / Verdonck / Menzel (Bentley Continental GT3)
22.04.2017 17:45 Uhr: Christian Menzel nach seinen ersten Runden: „Bei dem Wetter ist es nicht ganz einfach, die Reifen auf Temperatur zu bringen. Aber ich war auch auf recht harten Reifen unterwegs. Für mich waren es die ersten Runden des Jahres überhaupt, die ich auf dem Auto bei trockener Witterung fahren konnte. Rechts sitzen ist gewöhnungsbedürftig. Man hat ziemlich viel Abtrieb, auch daran muss man sich gewöhnen.“
22.04.2017 18:22 Uhr: Christopher Brück fuhr im Bentley Continental die bislang zweitschnellste Zeit: „Wir sind echt zufrieden, das Auto läuft gut. Die Balance stimmt, das ganze Paket passt. Natürlich: Dies ist nur das freie Training, und die Zeiten sind noch wenig aussagekräftig. Aber man weiß immerhin schoneinmal ungefähr, wo man steht.“

38 – Jöns / Mamerow / Pepper (Bentley Continental GT3)
22.04.2017 18:27 Uhr: Christer Jöns hat den zweiten Abt-Bentley auf die dritte Position vorgefahren. „Bis jetzt sieht es ganz gescheit aus für uns“, grinst er. „Im Qualifying heute Abend wollen wir uns vor allem für das Top30 qualifizieren. Außerdem können die PIloten sich dann an das Fahren in der Dunkelheit gewöhnen, und wir werden sicherlich das Licht-Setup testen.“
22.04.2017 18:52 Uhr: Die ersten Runden im Qualifying sind absolviert. Der Bentley hat mit 8:36.8 Min. vorgelegt und rangiert ersteinmal vorne.
22.04.2017 19:10 Uhr: Neuer Spitzenreiter: 8:17.250 Min – auch der Phoenix-Audi #5 ist als Zweitplatzierter mittlerweile unterhalb der 8:18er-Marke unterwegs.
22.04.2017 20:47 Uhr: Christer Jöns: „Für uns geht es momentan darum, beide Autos noch für das Top-30-Qualifying zu qualifizieren und noch ein paar Runden zu sammeln. Mein Teamkollege Jordan Pepper fährt hier sein erstes 24h-Rennen und da ist jeder Kilometer wichtig. Speziell die Phase, wenn es langsam dunkel wird. Das ist eine kritische Phase.“

42 – Wittmann / Blomqvist / Tomczyk (BMW M6 GT3)
22.04.2017 20:10 Uhr: Charly Lamm kehrt mit seinem Team in diesem Jahr nach längerer Abstinenz zurück zum Ring: „Es ist schön, wieder an der Nordschleife zu sein und bei den 24h dabei sein zu dürfen – das ist eines der großen Rennen. Wir liegen im Plan, die Piloten sind mit dem M6 sehr zufrieden.“

47 – Asch / Mücke / Hohenadel (Mercedes-AMG AMG GT3)
22.04.2017 19:02 Uhr: Stefan Mücke „Gestern war ich noch in Hockenheim beim Jim-Clark-Memorial und habe am historischen Capri meines Vaters geschraubt. Jetzt freue ich mich auf die ersten Runden im Mercedes-AMG GT3 hier auf der Nordschleife. Im Freien Training hatte ich nur eine Runde, jetzt im Qualifying werden es hoffentlich ein paar mehr sein.“

90 – van Dam / Lasse / Schrick / Yamauchi (SUBARU WRS STI)
22.04.2017 21:00 Uhr: Liegt als bester Fronttriebler auf Rang 43.

92 – Radermecker / Beulen / Schothorst (Hyundai I30 N)
22.04.2017 18:05 Uhr: Das Team hat die vorderen Federn getauscht, um eine Abstimmungsvariante zu testen

95 – Radermecker / Beulen (Hyundai I30 N):
22.04.2017 20:01 Uhr: Kommt zum Routinecheck mit Bremsenwechsel an die Box.

102 – Posavac / Lambertz (BMW Z4 GT3):
22.04.2017 17:25 Uhr: Alex Lambertz ist der erste Fahrer im einzigen Z4 GT3.

133 – Al Faisal / Bolz / Schlüter (Porsche Carrera)
22.04.2017 18:14 Uhr: Der Black-Falcon-Carrera kam im Streckenabschnitt Flugplatz von der Strecke ab und landete in den Reifenstapeln. Der Fahrer ist aus dem Fahrzeug ausgestiegen und ok. Die Aufräumarbeiten sind leider so aufwändig, dass die Rennleitung das Training unterbrechen musste.
22.04.2017 18:19 Uhr: Beim Unfall saß Ronny Lethmate am Steuer.

144 – Christodoulou / van der Ende (Porsche Cayman)
22.04.2017 21:04 Uhr: Liegt als bester Serienwagen auf Platz 76.

150 – Breuer / Oberheim / Kern (Porsche Cayman 981 GT4 CS)
22.04.2017 19:37 Uhr: Steht in der Box. Das ABS muss repariert werden.
172 – Bock / Partl (Audi RS3 LMS)
22.04.2017 17:14 Uhr: Das Team hat beim TCR-Audi eine zu hohe Motortemperatur festgestellt und wechsel nun die Maschine.
22.04.2017 19:50 Uhr: Nachdem sich das Team zu Beginn des Freien Trainings entschlossen hatte den Motor zu wechseln, sind die Arbeiten fast beendet. Das neue Aggregat sprang beim ersten Versuch klaglos an. Der Audi wird das Qualifying verspätet aufnehmen können.
22.04.2017 20:15 Uhr: Nach einer rund fünfeinhalbstündigen Reparaturpause nimmt der Audi das Qulifying mit neuem Motor wieder auf.

240 – Fischer / Konnerth / Zils (BMW M235i Racing)
22.04.2017 19:48 Uhr: Nach einem kleinen Ausrutscher überprüften die Mechaniker die Spur, der BMW 235i kann danach weiterfahren.

246 – Sedlmaier / Mitchel / Müller (BMW M235i Racing)
22.04.2017 21:03 Uhr: Hat das Speedlimit in der Boxengasse missachtet. Dem Team wird die schnellste Rundenzeit aus beiden Qualifyings aberkannt.

247 – Schaflitzl / Branner / Thriene (BMW M235i Racing)
22.04.2017 19:09 Uhr: Dem Team werden die schnellsten Runden aus beiden Qualifying-Sitzungen gestrichen. Grund ist die Nichteinhaltung des Speedlimits in der Boxengasse.

702 – Mutsch / Simonsen / Laser (SCG SCG003C)
22.04.2017 19:35 Uhr: Die erste Zeit unter 8:17: Der SCG003C übernimmt die Führung mit 8:16.340 Min.
22.04.2017 20:56 Uhr: Teambesitzer Chris Ruud: „Es ist eine riesige Überraschung für uns – speziell bei dieser Konkurrenz. Uns ist da eine perfekte Runde gelungen. Wir freuen uns, den Fortschritt, den unser Auto gemacht hat, auch auf der Strecke zu sehen.“

704 – Westphal / Mailleux / Mutsch (SCG SCG003C)
22.04.2017 19:41 Uhr: Kommt mit Getriebeproblemen an die Box.

911 – Dumas / Lietz / Pilet (Porsche 911 GT3 R)
22.04.2017 19:37 Uhr: Ausgangs Fuchsröhre stand der Porsche neben der Strecke. Das Team repariert den 911er nun.
22.04.2017 20:11 Uhr: Der Porsche wird nach seinem Unfall heute nicht mehr auf die Strecke zurückkehren. Das Team will das Fahrzeug über Nacht in Ruhe reparieren.

BoP für das 24h-Qualifikationsrennen veröffentlicht

Vor dem ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen hat die Technik-Kommission die Balance of Performance angepasst. In den leistungsstärksten Klassen SP9 (GT-Fahrzeuge), SP 10, SP-X, SP-Pro und E1-XP wurden eine Reihe von Anpassungen vorgenommen. Sie beruhen auf den Erkenntnissen der ersten beiden VLN-Läufe des Jahres. Auch die nun verabschiedete Version könnte dabei nur ein Zwischenstand sein, da für einige Fahrzeugtypen noch keine endgültige Festlegung bei wichtigen Kenngrößen vorgenommen werden konnte. Die nun veröffentlichte BoP Rev.1 vom 18. April 2017 ist unter dem folgenden Link auf der Team-Info-Seite des 24h-Rennens verfügbar:

> Klicken Sie hier, um zur Teaminfoseite 24h-information.de zu gelangen

WTCC-Saison 2017 bringt viele Neuerungen

Die Zuschauer der WTCC-Rennen erwartet auch in diesem Jahr eine spannende Mischung in der Weltmeisterschaft: Privatteams und Werksmannschaften kämpfen auf zehn Strecken rund um den Globus – und Experten prognostizieren, dass der Titelkampf noch nie so offen war wie diesmal. Denn Honda und Volvo Polestar, die ihre Fahrzeuge werksseitig einsetzen, treffen auf bestens aussortierte Privatteams mit exzellenten Piloten. Besonders spannend ist die Ausgangslage auch, weil die bisher dominierende Werksequipe von Citroën sich nach drei Jahren zurückgezogen hat: Die C-Elysée WTCC werden jetzt von reinen Privatteams eingesetzt. Auf den zehn WM-Strecken wird es aber nicht nur darum gehen, wer Nachfolger des französischen Herstellers als WM-Dominator wird, sondern auch darum, wer das Erbe von zwei Piloten antritt, die das Championat prägten. Sowohl der Franzose Yvan Muller als auch der Argentinier José María López – Weltmeister der Saison 2016 – treten nicht mehr an.

Das leicht verkleinerte WTCC-Feld ist dennoch so bunt wie zuvor: Von Chevrolet, Citroën, Honda, Lada und Volvo stammen die Einsatzfahrzeuge. Neu überarbeitet ist dagegen der Kalender. Nach dem Start in Marokko am vergangenen Wochenende steht die Europatournee auf dem Programm. Bevor es Ende Mai beim ADAC Zurich 24h-Rennen auf die Nordschleife geht, stehen der Lauf in Ungarn sowie die Rückkehr in den Königlichen Park von Monza (ITA) auf dem Programm. Nach dem Lauf in Portugal im Juni geht es dann rund um die Welt: Argentinien, China, Japan, Macau und Katar sind die verbleibenden Stationen.

Gestraffte Zeitpläne, aufgewertete Rennen
Geändert hat sich auch der Standard-Zeitplan, der allerdings auf der Nordschleife ohnehin eigenen Gesetzen folgen wird: Hier sortieren sich WTCC und ADAC Zurich 24h-Rennen ohnehin nach den Bedürfnissen Rennwochenendes. Bei allen weiteren Events dagegen absolviert die Weltmeisterschaft im Sinne der Kostenersparnis verkürzte Rennwochenende mit einem gestrafften Zeitplan. Der bringt auch ein höheres Gewicht für das Hauptrennen: Ab 2017 gibt es für den Sieger 30 Zähler. Auch das Team-Zeitfahren wurde aufgewertet. In ihm gehen jeweils Dreierteams jedes Fabrikats auf die Piste, um eine gemeinsame fliegende Runde zu absolvieren. Die Sieger dieses „MAC3“ erhalten ab dieser Saison zwei Punkte mehr für die Herstellerwertung. Spannung verspricht außerdem der Lauf im portugiesischen Vila Real: Dort wird erstmals eine „Joker“-Runde ausprobiert – eine Idee, die sich die WM-Organisatoren aus der FIA Rallycross-WM abgeschaut haben.

Teams: Neue Fahrer, spannende Wechsel
Während der Wintermonate hat sich auch auf Seiten der Teams einiges getan. Aus deutscher Sicht vielleicht die interessanteste Neuerung: Rob Huff, am Nürburgring auch wegen seiner drei Starts beim ADAC Zurich 24h-Rennen bestens bekannt, wechselt zurück zu All.Inkl.Com Münnich Motorsport. Das deutsche Team ist für den Einsatz auf einen Citroën C-Elysée WTCC gewechselt und gehört mit dieser Fahrer-Auto-Kombination zum Favoritenkreis für Rennerfolge und Top-Positionen im Championat. Die Werksteams von Honda und Volvo Polestar gehen ebenfalls frisch formiert in die Saison. Der Japaner Ryo Michigami nimmt bei Honda den Platz von Rub Huff ein und ergänzt die schon aus den Vorjahren bekannten Norbert Michelisz and Tiago Monteiro. Beim bislang rein schwedisch besetzten Volvo-Polestar-Team bleibt nur Thed Björk aus der Vorjahresequipe erhalten. Seine neuen Teamkollegen: Nicky Catsburg (NED) and Néstor Girolami (ARG). Im Hintergrund wirkt mit Yvan Muller außerdem ein höchst erfahrener WTCC-Pilot als Testfahrer für das Einsatzteam Cyan-Racing.

VLN 2: Manthey zum zweiten

Spannung bis zum Schluss beim zweiten Lauf zur VLN: Eine Runde vor dem Ende des vierstündigen Rennens trennten die drei führenden Autos – ein Porsche, ein Audi und ein Mercedes-AMG – gerade einmal 4,517 Sekunden. Am Ende holte sich Manthey-Racing den zweiten Sieg der Saison. Im Porsche 911 GT3 R wurden Richard Lietz und Fred Makowiecki nach 28 Runden mit einem Vorsprung von 4,535 Sekunden vor dem zweitplatzierten Mercedes-AMG GT3 von Haribo-Racing abgewunken. Platz drei ging an das Audi Sport Team WRT.

Dramatisch endete das Rennen für das Audi Sport Team Land. In Führung liegend bog der Audi R8 LMS von Connor De Phillippi und Christopher Mies nach 27 gefahrenen Runden auf die Nordschleife ein. Einen möglichen Sieg vor Augen wurde der Land-Audi auf den letzten Metern jedoch wegen Spritmangels langsamer. „Um am Ende mit dem Porsche um den Sieg kämpfen zu können, mussten wir bei unserem letzten Boxenstopp in Runde 24 möglichst kurz nachtanken“, erklärte Teamchef Wolfgang Land. „Am Ende hat es ganz knapp nicht gereicht. Das ist ärgerlich.“

Der Weg war frei für Makowiecki und Lietz, die den zweiten Sieg in Folge im Manthey-Porsche 911 GT3 R einfuhren. „Zugegeben, wir hatten heute Glück. Aus eigener Kraft wäre der Sieg nicht drin gewesen“, gestand Makowiecki, der mit seinem zweiten Saisonsieg die Tabellenführung in der VLN verteidigte. „Unser Rennen war erneut stark. Wir hatten eine gute Strategie und haben keine Fehler gemacht.“ Lietz ergänzte: „Der Plan bei meinem ersten Einsatz auf der Nordschleife in diesem Jahr war es, mich für die bevorstehenden Rennen einzuschwingen. Dabei direkt auf dem Podium zu landen, ist fantastisch.“

Seinen allerersten Renneinsatz 2017 absolvierte DTM-Pilot Nico Müller. Und der Schweizer, der sich das Cockpit im WRT-Audi R8 LMS mit Marcel Fässler und Robin Frijns teilte, war mit Platz drei ebenfalls sehr zufrieden: „So kann das in diesem Jahr von mir aus gerne weitergehen. Ich hatte im Rennen jede Menge Spaß – endlich wieder Nordschleife.“ Für das Bentley Team Abt fuhren Christian Mamerow, Nico Verdonck und Jordan Petter auf Platz vier. Hinter den Pechvögeln De Philippi und Mies belegten Dennis Busch, Nicolay Møller Madsen, Mike Rockenfeller und Frank Stippler im Phoenix-Audi Rang sechs.

Zweiter Pro-Am-Sieg für Otto Klohs
Der Sieg in der Pro-Am-Wertung der GT3 ging zum zweiten Mal an Otto Klohs im Manthey-Porsche 911 GT3 R. Den Privatier aus Ludwigshafen unterstützten beim zweiten Lauf Lars Kern und Mathieu Jaminet. Jaminet fuhr bei seinem ersten Einsatz im GT3-Boliden auf der Nordschleife auf die Pole-Position, der 22-jährige Franzose ließ mit einer Bestzeit von 8:00,619 Minuten die versammelte GT3-Konkurrenz hinter sich. Sabine Schmitz, Klaus Abbelen und Andreas Ziegler belegten im Frikadelli-Porsche 911 GT3 Platz zwei in der Pro-Am-Wertung, Dritte wurden Markus und Stefan Schmickler im Mercedes-AMG GT3 von Landgraf-Motorsport.

Enger Zweikampf um den Sieg in der Cup 4
Den knappsten Zieleinlauf beim 42. DMV 4-Stunden-Rennen gab es in der Klasse Cup 4 (TMG GT86 Cup): Das Ring-Racing-Duo Nils Jung und Florian Wolf setzten sich mit nur 0,984 Sekunden Vorsprung gegen Manuel Amweg und Frédéric Yerly vom Toyota Swiss Racing Team durch.

Wiederholungstäter in der Cup 5- und TCR-Klasse
Im BMW M235i Racing Cup feierten Thomas Jäger und Rudi Adams den zweiten Sieg in Folge. Das Duo des Team Scheid – Honert Motorsport ließ 17 Konkurrenten in der Klasse Cup 5 hinter sich und belegt aktuell in der Fahrerwertung hinter Makowiecki Rang zwei.

Andreas Gülden und Benjamin Leuchter gewannen ebenfalls zum zweiten Mal in Folge ihre Klasse. Im Volkswagen Golf GTI von mathilda racing gewannen sie die in diesem Jahr neu eingeführte TCR-Klasse. Platz zwei ging an Bradley Philpot, Jürgen und Joachim Nett, die nach einem Ausfall im Auftaktrennen mit ihrem Peugeot 308 Racing Cup einen Podestrang einfuhren.

Der dritte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet am 24. Juni statt. Der 59. ADAC ACAS H&R-Cup führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden.

Bulletin für mehr Fairness und Transparenz

Mit einem Bulletin, das ab sofort auf der Teilnehmerseite (www.24h-information.de) des 24h-Rennens zu finden ist, unterstreichen die Veranstalter des 24h-Rennens kurz vor Saisonbeginn noch einmal ihr Bestreben, für mehr Fairness und Transparenz im Wettbewerb zu sorgen und damit letztlich die Sicherheit für Teilnehmer und Zuschauer zu erhöhen. Für wichtige Top-Fahrzeugklassen (z. B. 24h Special / SP-X / SP 9) regelt das Bulletin wichtige Punkte und schiebt Taktik-Spielereien einen Riegel vor. So dürfen in den betroffenen Klassen beim 24h-Rennen nur Reifenspezifikationen verwendet werden, die vom Team bereits während der beiden vorausgegangenen VLN-Läufe oder dem 24h-Qualirennen genutzt wurden. Für Turbomotoren wird präzise definiert, in welch beschränktem Maß der zulässige Ladedruck temporär überschritten werden darf.

Ein besonderes Signal senden die Veranstalter überdies an die GT3-Teams: Ein neu eingeführter Artikel gibt dem Rennleiter in Abstimmung mit den Sportkommissaren das Recht, Teams während des laufenden Rennens mit einem Zusatzgewicht von bis zu 50 kg zu bestrafen. Dieses Instrument darf dann angewendet werden, wenn es eine offensichtliche Abweichung zur gültigen BoP gibt.

Das Bulletin 1/2017 ist ab sofort unter www.24h-information.de auf der 24h-Teilnehmerseite abrufbar. Dort ist es für jeden interessierten Leser unter > Downloads > Regularien zu finden.