Bulletin für mehr Fairness und Transparenz

Mit einem Bulletin, das ab sofort auf der Teilnehmerseite (www.24h-information.de) des 24h-Rennens zu finden ist, unterstreichen die Veranstalter des 24h-Rennens kurz vor Saisonbeginn noch einmal ihr Bestreben, für mehr Fairness und Transparenz im Wettbewerb zu sorgen und damit letztlich die Sicherheit für Teilnehmer und Zuschauer zu erhöhen. Für wichtige Top-Fahrzeugklassen (z. B. 24h Special / SP-X / SP 9) regelt das Bulletin wichtige Punkte und schiebt Taktik-Spielereien einen Riegel vor. So dürfen in den betroffenen Klassen beim 24h-Rennen nur Reifenspezifikationen verwendet werden, die vom Team bereits während der beiden vorausgegangenen VLN-Läufe oder dem 24h-Qualirennen genutzt wurden. Für Turbomotoren wird präzise definiert, in welch beschränktem Maß der zulässige Ladedruck temporär überschritten werden darf.

Ein besonderes Signal senden die Veranstalter überdies an die GT3-Teams: Ein neu eingeführter Artikel gibt dem Rennleiter in Abstimmung mit den Sportkommissaren das Recht, Teams während des laufenden Rennens mit einem Zusatzgewicht von bis zu 50 kg zu bestrafen. Dieses Instrument darf dann angewendet werden, wenn es eine offensichtliche Abweichung zur gültigen BoP gibt.

Das Bulletin 1/2017 ist ab sofort unter www.24h-information.de auf der 24h-Teilnehmerseite abrufbar. Dort ist es für jeden interessierten Leser unter > Downloads > Regularien zu finden.

GT4 und TCR beim 24h-Rennen exklusiv auf Hankook-Reifen

Beim ADAC Zurich 24h-Rennen starten wichtige Breitensportklassen ab diesem Jahr auf Reifen eines Exklusivlieferanten: Im Rahmen einer gemeinsamen Ausschreibung haben 24h-Rennen und VLN Langstreckenmeisterschaft Hankook als neuen Ausstatter für die Tourenwagen der TCR- und die GT4-Fahrzeuge der SP10-Klasse gewonnen. Der renommierte Hersteller kann mit seiner großen Motorsporterfahrung – unter anderem als exklusiver Reifenpartner der DTM – Reifen für die härteste Rennstrecke der Welt in den benötigten Stückzahlen und auf höchstem Qualitätsniveau bereitstellen. Mit dem nun vereinbarten Ausstattungsvertrag werden die Reifen in zwei zukunftsträchtigen Fahrzeugklassen mit Blick auf die Budgets der Teams reglementiert: Sie sollen auch in Zukunft vor allem für Privatfahrer attraktiv sein.

Es ist eine Vereinbarung, die für alle Beteiligten Vorteile birgt: Ab sofort sind in der GT4- und der TCR-Klasse beim ADAC Zurich 24h-Rennen Hankook-Reifen verbindlich vorgeschrieben. Der Premiumhersteller bietet dafür in allen benötigten Dimensionen jeweils eine Nass- und eine Trockenspezifikation an. Um dies sicherzustellen, wurde vor dem Ausschreibungsverfahren eine umfangreiche Erhebung der benötigten Dimensionen mit den betroffenen Teams abgestimmt. Zudem bietet das gemeinsame Vorgehen mit der VLN Langstreckenmeisterschaft den Teams die notwendige ganzjährige Planungssicherheit. Sie können sich nun darauf verlassen, dass es den beiden zukunftsträchtigen Kategorien in diesem Bereich nicht zu einem technischen Wettrüsten kommen wird. „Die GT4-Klasse wird gerade für Privatfahrer immer attraktiver“, beschreibt 24h-Rennleiter Walter Hornung, „und auch in der TCR-Kategorie verzeichnen wir ein stark steigendes Interesse. Beide Klassen sind als kostengünstige Privatfahrerkategorie konzipiert und sollen es auch bleiben. Die Wahl von Hankook als Exklusivausstatter für diese Fahrzeuge ist ein wichtiger Schritt in diesem Bemühen.“ Die Vereinbarung mit dem neuen Reifenlieferanten wird bei den Organisatoren deshalb rundweg positiv gesehen. Walter Hornung: „Mit Hankook gewinnen wir einen Hersteller mit großer Motorsport-Reputation, der in Topklassen wie der DTM mehr als einmal seine Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt hat. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit diesen renommierten Reifenexperten.“

Privatteams werden auf vielfältige Weise gefördert
Der nun ausgewählte Exklusivausstatter für die beiden Fahrzeugkategorien ist ein weiterer Baustein im Bemühen der 24h-Veranstalter, die Privatiers im Starterfeld zu unterstützen. Weitere Regelungen, die ab diesem Jahr gültig sind, betreffen die Zusammensetzung der Fahrerteams. So muss etwa in der Klasse SP10 (GT4-Fahrzeuge) ab 2017 pro Fahrzeug mindestens ein Pilot aus der FIA-Bronze-Kategorie genannt sein, gleichzeitig darf höchstens ein Pilot mit dem Status Silber / Gold oder Platin eingesetzt werden. In der „großen“ Klasse der GT3-Fahrzeuge wird zudem erstmals eine Pro-AM-Wertung ausgeschrieben, in der nur die Privatteams gegeneinander antreten.

Tickets im Vorverkauf erhältlich
Wer sich sein Ticket für das ADAC Zurich 24h-Rennen vom 25. bis 28. Mai 2017 und das 24h-Qualirennen vom 22. bis 23. April 2017 sichern möchte, kann es bereits jetzt erwerben. Im Vorverkauf sind die Karten über die Ticket-Hotline 01806 570070 (0,20 € / Anruf inkl. MwSt. aus den Festnetzen, maximal 0,60 € / Anruf inkl. MwSt. aus den Mobilfunknetzen) sowie unter www.eventim.de erhältlich. Auch über www.nuerburgring.de ist der Vorverkauf eröffnet. ADAC Mitglieder erhalten außerdem beim Kauf eines Event- oder Wochenendtickets in ihrem ADAC Center oder über den ADAC Ticketshop (www.adac.de/ticketshop) ein Programmheft kostenlos.

Sicherheit 2017: Neues Bulletin regelt GT3-Features

Mit einem neuen Bulletin hat der Deutsche Motor Sport Bund (DMSB) Regelungen für die schnellsten Fahrzeuge präzisiert, die bei Rennen auf der Nordschleife antreten. Für das ADAC Zurich 24h-Rennen, das 24h-Qualifikationsrennen und die VLN-Läufe gelten in den Klassen SP9 (GT3), SP-X und SP-Pro bestimmte Mindestfahrhöhen und Aerodynamik-Vorgaben. Für beide Reglementsabschnitte veröffentlichte der DMSB nun Ergänzungen. Auch bei den Betankungsvorschriften gibt es Neuregelungen. Das Bulletin steht ab sofort auf der 24h-Teilnehmerseite (http://24h-information.de/) im Bereich Downloads > Regularien in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung.

Bei der Mindestfahrhöhe präzisiert das nun erlassene Bulletin beispielsweise die Mess-Modalitäten. Ab diesem Jahr müssen zu jedem Zeitpunkt der Veranstaltung bei den betroffenen Fahrzeugklassen mindestens sieben Zentimeter Bodenfreiheit eingehalten werden. Die Technischen Kommissare wachen über die Einhaltung durch verschiedene Verfahren. Ebenfalls befasst sich das Bulletin mit Feinheiten im Aerodynamik-Reglement – insbesondere, was Heckflügel und Front-Aerodynamik angeht.

Klicken Sie auf das Symbol, um das Bulletin Nr. 1 / 2017 direkt als PDF herunterzuladen:

Neuerungen im Reglement 
fördern Privatiers

Ein halbes Jahr vor der 45. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennens vom 25. bis 28. Mai 2017 zeichnen sich attraktive Neuerungen im Regelwerk des Nordschleifenklassikers ab. Die Experten des veranstaltenden ADAC Nordrhein zielen mit ihnen insbesondere auf die Breitensportler ab, für die die Teilnahme auch in den Spitzenklassen weiterhin attraktiv bleiben soll. Die Einführung einer eigenen Trophäe für die besten Amateurteams in der stärksten Fahrzeugklasse soll dies ebenso unterstützen wie die Definition einer Klasse für GT3-Fahrzeuge älterer Homologationsjahrgänge. Gemeinsam mit Vertretern des DMSB und der Automobilhersteller arbeiten die Organisatoren außerdem daran, die Rundenzeiten der Spitzenteams im Sinne der Sicherheit aller Beteiligten maßvoll zu verlangsamen.

Da diese Maßnahmen insgesamt sehr komplex sind, brechen die Veranstalter mit einer Tradition: Das in der Ausschreibung festgehaltene Regelwerk wird erst nach der Essen Motor Show veröffentlicht. Interessierte Teams und Fans finden die entsprechenden Dokumente dann auf der Teilnehmer-Homepage des 24h-Rennens.

Die Privatteams und Gentlemen Driver bilden beim ADAC Zurich 24h-Rennen das Rückgrat des Starterfeldes. „Sie zu fördern ist ein wichtiges Anliegen für uns“, unterstreicht Rennleiter Walter Hornung. So wurde bereits in diesem Jahr erstmals eine Klasse für TCR-Fahrzeuge eingerichtet, die für diese preiswerteren und fahrerisch interessanten Rennwagen die Tür zum 24h-Rennen weit öffnet. Nun legen die Organisatoren nach und werden erstmals die Privatiers in der Spitzengruppe des Starterfeldes gezielt fördern.

„Ab dem kommenden Jahr werden wir die Teams der GT3-Kategorie in Profis und Amateure einteilen. Für die Amateure schreiben wir einen eigenen Pokal aus“, erklärt Walter Hornung. Die Einteilung erfolgt analog der bei der FIA geführten Seeding-Liste für GT-Piloten (www.fia.com/fia-driver-categorisation). Hornung: „Sobald zwei oder mehr Piloten im Fahrzeug sitzen, die in die Fahrerkategorien Platin, Gold oder Silber eingestuft sind, gilt das Team als Profiteam. Anders herum gesagt, wird die Amateur-Trophy nur für die Teams offen sein, in denen Bronze-Piloten mit höchstens einem Platin-, Gold- oder Silber-Fahrer zusammenwirken.“

Auf eine Förderung der Privateinsätze zielt auch die Einführung einer weiteren GT3-Kategorie ab: „In dieser Fahrzeugklasse werden künftig die GT3-Autos älterer Jahrgänge einsortiert sein“, so der Rennleiter. „Sie umfasst im kommenden Jahr alle Fahrzeuge bis einschließlich der Homologationsnummer 036.“ Auch hier wird der Wettbewerb für alle Teams attraktiver, die mit ihren nach wie vor faszinierenden Fahrzeugen sonst im Feld der von Herstellern unterstützten Top-Autos hintenan standen.

Eine letzte wichtige Neuerung, die die Organisatoren des ADAC Zurich 24h-Rennens gemeinsam mit dem Automobil-Dachverband DMSB und Hersteller-Vertretern erarbeiten, ist eine maßvolle Senkung der Spitzengeschwindigkeiten. Walter Hornung: „Die Nürburgring-Nordschleife ist eine Strecke, die einem Piloten alles abverlangt. Alle Beteiligten sind der übereinstimmenden Meinung, dass ein technisches Wettrüsten in der GT3-Kategorie dem nicht nur entgegenlaufen würde, sondern auch die Fahrzeuge auf die Dauer gesehen zu schnell für die Nordschleife machen könnte. Unser Bestreben ist deshalb, die Rundenzeiten der Top-Teams durch technische Vorschriften in einem vernünftigen Rahmen zu halten.“

Dafür arbeiten die Veranstalter auch mit dem Deutschen Motor Sport Bund zusammen, dessen Generalsekretär Christian Schacht erläutert: „Die technischen Spezifikationen der GT3-Fahrzeuge für das Jahr 2017 auf der Nordschleife sind derzeit noch nicht finalisiert. Das liegt nicht zuletzt daran, dass wir uns als Dachverband mit allen wichtigen Protagonisten – etwa auch den betroffenen Teams – abstimmen, um eine auf möglichst breiter Basis tragfähige Lösung zu realisieren.“

Da das Bündel der geplanten Maßnahmen sehr komplex ist, wird sich die Veröffentlichung der Ausschreibung länger als in den vergangenen Jahren hinziehen. „Wir vermeiden so aber, dass wir wichtige Teile des Reglements im Nachhinein noch einmal anpassen müssen“, ergänzt Walter Hornung. „Bis zum 24h-Rennen ist es noch ein gutes halbes Jahr hin – aber schon jetzt bin ich sicher, dass wir uns auf einen noch spannenderen Wettbewerb einrichten dürfen.“

Vorverkauf läuft bereits
Der Vorverkauf für das ADAC Zurich 24h-Rennen vom 25. bis 28. Mai 2017 und das 24h-Qualirennen vom 22. bis 23. April 2017 läuft bereits. Tickets gibt es unter www.eventim.de und bei der Ticket-Hotline 01806 570070 (0,20 € / Anruf inkl. MwSt. aus den Festnetzen, maximal 0,60 € / Anruf inkl. MwSt. aus den Mobilfunknetzen). Über www.nuerburgring.de können ebenfalls Karten erworben werden. Für ADAC Mitglieder ist der Kauf eines Event- oder Wochenendtickets in ihrem ADAC Center oder über den ADAC Ticketshop (www.adac.de/ticketshop) besonders attraktiv, denn für sie gibt es ein Programmheft kostenlos.

Drei Marken beim längsten VLN-Rennen der Saison auf dem Podium

Für viele Teams und Fans ist das sechsstündige ADAC Ruhr-Pokal-Rennen der Höhepunkt der VLN-Saison. Und diesem Anspruch wurde der siebte von zehn Läufen der Meisterschaft erneut gerecht. Der ohnehin spannende Fight um den Sieg spitzte sich auf den letzten Kilometern noch einmal zu rief Erinnerungen an das spektakuläre Finish des 24h-Rennens hervor, das ebenfalls erst in den letzten Minuten entschieden wurde. Was herauskam war der erste Porsche-Sieg der VLN-Saison, der mit einer Rekordmarke verbunden ist: Patrick Pilet und Jörg Bergmeister legten mit ihrem Manthey-Porsche 911 GT3 R im 6h-Rennen 43 Runden zurück: 1.047,4 km bedeuten einen neuen Distanzrekord in der VLN.

Den zweiten Platz holten Uwe Alzen, Lance David Arnold und Jan Seyffarth im Haribo-Mercedes-AMG GT3. Nachdem dem Sieg beim sechsten VLN-Lauf bestätigten sie damit ihre derzeitige Hochform und konnten dabei Jörg Müller, Jesse Krohn, Victor Bouveng und Felipe Fernández Laser hinter sich lassen, die im BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop als Dritte abgewinkt wurden. Das Markenquartett auf den ersten vier Plätzen komplettierte Audi: Frank Stippler, Anders Fjordbach und Markus Winkelhock holten im R8 LMS von Phoenix-Racing die vierte Position.

Zum Thriller wurde das 6h-Rennen kurz vor dem Zieleinlauf. Der Manthey-Porsche ging kurz vor Ablauf der Distanz 8,5 Sekunden vor dem Land-Audi in die letzte Runde. Während sich Pilet mit ausreichend Treibstoff ins Ziel retten konnte, rollte Mies auf der Döttinger Höhe mit leerem Tank aus – das Land-Team hatte zu wenig Sprit nachgefüllt. „Wir wollten bei unserem letzten Stopp auf keinen Fall hinter den Haribo-AMG zurückfallen und haben mit dem Benzin zu knapp gerechnet“, gestand Teamchef Wolfgang Land. „Daher geht der Ausfall auf meine Kappe. “ Der Phoenix-Audi legte für die letzten zwei Runde sicherheitshalber einen kurzen Tankstopp ein und verlor so einen Podestrang.

Große Freude herrschte im Ziel bei den Siegern. „Die 6-Stunden-Distanz kam uns heute eindeutig entgegen“, freute sich Jörg Bergmeister. „Auf eine Runde gerechnet sind wir nicht die Schnellsten, über die Distanz aber können wir unsere Konstanz als Stärke ausspielen.“ Auch Haribo-Pilot Lance David Arnold kostete das spektakuläre Rennende Nerven. „Wenn ich so etwas noch häufig erlebe, bekomme ich graue Haare“, grinste er. „Wir haben versucht, Mies das Leben möglichst schwer zu machen, hatten aber auf der Strecke am Ende keine Chance.“ Zufrieden mit seiner Premiere im BMW M6 GT3 war Laser. „Ich bin sehr froh, gleich bei meinem ersten Einsatz im M6 auf dem Podium zu stehen“, sagte der Spanier. „Ich hatte zu dem Auto auf Anhieb sehr viel Vertrauen, so dass ich mich schnell einschießen konnte.“ Nachdem seine Teamkollegen gute Vorarbeit geleistet hatten, konnte Routinier Müller den Podiumsplatz relativ entspannt nach Hause fahren. „Ich musste wirklich nicht mehr viel machen, die Jungs waren einfach perfekt“, gestand er.

Eine Rekordmarke stellte ein VLN- und 24h-Publikumsliebling auf: der Opel Manta mit Olaf Beckmann, Peter Hass, Volker Strycek und Jürgen Schulten durchbrach beim 111. VLN-Einsatz nach 22 Runden die Schallmauer von 50.000 Rennkilometern auf der Nordschleife. Nebenbei holte der betagte Racer auch noch den Klassensieg in der Klasse H2. Doppelstarter Strycek holte damit sogar einen Doppelsieg: Gemeinsam mit seinen Sprösslingen Lena und Robin triumphierte der Nordschleifen-Routinier auch in der Opel Astra OPC Cup-Klasse. „Ein fantastischer Renntag – mehr geht einfach nicht“, freute er sich bei der Siegerehrung.

WTCC: Monteiro holt Heimsieg in Portugal

Beim 13. und 14. Lauf der WTCC im Vila Real (Portugal) wurde ein Lokalmatador zum Liebling des Publikums: Tiago Monteiro gewann im Honda Civic WTCC das Hauptrennen auf dem 4,785 km langen Kurs in seinem Heimatland. Im Ziel lag er 0,821 Sekunden Vorsprung vor dem Franzosen Yvan Muller (Citroën C-Elysée WTCC) und Norbert Michelisz (Ungarn, Honda Civic WTCC). Der Portugiese, der schon nach dem zweiten WTCC-Wochenende der Saison kurz die Führung in der Meisterschaft übernommen hatte, beendete damit eine Durststrecke, die ihren Tiefpunkt bei einem spektakulären Unfall auf der Nordschleife fand. Nun meldete er sich auf dem anspruchsvollen Straßenkurs zurück und setzte die Pole in einen Rennsieg beim letzten europäischen Rennen der WTCC-Saison um. Im Eröffnungsrennen triumphierte der Niederländer Tom Coronel (Chevrolet RML Cruze TC1), der damit zum zweiten Mal in dieser Saison ganz oben auf dem Podest landete. Mit ihm und dem britischen Citroën-Piloten Tom Chilton gewannen zwei Privatfahrer den ersten Lauf. Die noch verbleibenden zehn WTCC-Läufe finden auf fünf Rennstrecken rund um den Globus statt – den Start machen Anfang August die beiden Rennen in Argentinien.

Eröffnungsrennen: Coronel hält Chilton auf Distanz
Auch in Portugal sorgte das „Reverse Grid“-Verfahren im Eröffnungsrennen für mächtig Action. Die Regelung besagt, dass die zehn Erstplatzierten des Qualifyings in umgekehrter Reihenfolge des Ergebnisses in das Eröffnungsrennen gehen. So fand sich Chevrolet-Privatier Tom Coronel (NED) auf der Pole-Position wieder. Ihm gelang ein perfekter Start, während Landsmann Nicky Catsburg im Lada Vesta bereits in der ersten Kurve von Citroën-Pilot Tom Chilton (GBR) übertrumpft wurde. Die beiden Piloten aus der WTCC Trophy für Privatfahrer konnten sich als Führungsduo in der Folge absetzen, wobei Coronell dem Druck Chiltons stand hielt und zum zweiten Mal nach dem Rennen in Marrakesch siegte. Dritter wurde Catsburg, der sich ebenfalls gegen mächtig drängende Konkurrenten durchsetzte.

Monteiro glänzte im Hauptrennen
Das Hauptrennen in Portugal gehört dem Liebling des Publikums in Vila Real: Tiago Monteiro. Der Honda-Pilot brachte die Zuschauermenge zum Jubeln, als er nach einem perfekten Start von der Pole die Führung bis zur Zielflagge hielt. Er musste sich dabei gegen den stark fahrenden Franzosen Yvan Muller im Citroën wehren, doch zeitweise konnte er sich um mehr als eine Sekunde absetzen. Bei Fallen der Zielflagge lag Monteiro schließlich 0,821 Sekunden vorne. Dritter auf dem Podium wurde Norbert Michelisz (Honda Civic WTCC), der sich gegen die Angriffe seines Teamkollgen Rob Huff behauptete. Mit dem ersten, dritten und vierten Platz erzielte Honda ein nahezu perfektes Ergebnis. Weniger gut lief es dagegen für den Meisterschaftsführenden José María López. Er konnte zunächst noch den Kontakt zur Führungsgruppe halten, fiel dann aber zurück. Im Ziel lag der Citroën-Pilot nur noch eine Sekunde vor dem sechstplatzierten Volvo-Piloten Thed Björk.

MAC3: Citroën triumphiert
Wenn es auch in den Rennen für die sonst erfolgsverwöhnten Citroën-Piloten diesmal nicht so recht lief – im Mannschaftszeitfahren zeigten die C-Elysée WTCC, was in ihnen steckt. Der von jeweils drei Piloten von Citroën, Honda und Lada bestrittene Fight um Zusatzpunkte für die Hersteller-Wertung war einmal mehr höchst spannend. Nach einem schwachen Start von José María López lag das Citroën-Trio im ersten Sektor der ersten (von zwei) fliegenden Runden noch hinter dem Honda-Team zurück. Doch López kämpft sich zurück, schloss zu Yvan Muller und Tom Chilton auf, und alle drei gingen mit einem Vorsprung von 0,283 Sekunden auf die Honda-Mannschaft durchs Ziel. Immerhin verhalf Local Hero Tiago Monteiro als dritter Civic-Pilot der japanischen Marke zu einem starken zweiten Platz. Dritte wurden die Lada-Piloten. Sie sammelten acht Sekunden Rückstand, weil Gabriele Tarquini in einer Schikane von der Ideallinie abgekommen war.

VLN4: Doppelte Premiere

Es hat Tradition in der VLN: Für das ADAC Zurich 24h-Rennen legt die Langstreckenmeisterschaft eine Pause ein. Sechs Wochen ist es deshalb her, dass die Teams zuletzt um Punkte kämpften. Nun geht es bei der Adenauer-Trophy in die vierte Runde der Saison. Auf der Nordschleife ist in dem vierstündigen Rennen wieder eine tolle Mischung aus kleinen und großen Rennwagen, aus Amateur- und Profirennfahrern zu sehen. Spannende Kämpfe um Positionen und Meisterschaftspunkte in den einzelnen Klassen sind vorprogrammiert. Auch zwei Premieren stehen diesmal auf dem Programm: Die amtierenden VLN-Meister im Renault Clio geben ebenso ihr Debüt, wie ein Powerpaket aus den USA. Das Zeittraining beginnt um 8:30 Uhr, das Rennen wird um 12:00 Uhr gestartet.

Fjordbach hat dritten Sieg im Visier
Bereits zum Establishment der VLN gehört Anders Fjordbach. Den zwei Siegen in den beiden ersten Rennen (die er gemeinsam mit Frank Stippler herausfuhr) soll nun ein dritter folgen. Diesmal teilt sich der junge Däne das Cockpit des Phoenix-Audi R8 LMS mit dem erfahrenen Marc Basseng. Mit Siegambitionen reisen auch Jörg Müller und Jesse Krohn in die Eifel. Sie gewannen (mit Marco Wittmann) im Schubert-BMW M6 GT3 bereits den dritten Saisonlauf; diesmal gehen sie mit Victor Bouveng im M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport an den Start. Und sie sind, exemplarisch, nur zwei von gut 20 Siegkandidaten im über 150 Autos starken Teilnehmerfeld.

Die ersten Nordschleifen-Kilometer
In diesen Kreis will sich am letzten Juni-Wochenende auch die neue Callaway-Corvette C7 GT-R mischen, die 2016 ihr Debüt auf der Nürburgring-Nordschleife feiert. „Ursprünglich sollten es sogar zwei Corvette sein“, verrät Fahrer Patrick Assenheimer, „aber einer unserer Fahrer hat noch keine Permit, weshalb wir auf den Start des zweiten Autos leider verzichten müssen.“ Assenheimer teilt sich das Cockpit des amerikanischen Supersportlers mit Daniel Keilwitz und Boris Said. Er ist – im Gegensatz zu seinem Arbeitsgerät – allerdings schon sehr Nürburgring-erfahren. Seit 2011 fährt der Schwabe regelmäßig in der VLN mit einem Mercedes-Benz C230 in der Klasse V4. Mit einer Corvette ist er seit 2013 im ADAC GT Masters am Start.

„Das Team Callaway möchte mit der Corvette C7 GT-R ein echtes Allroundauto, das für Kurz- und Langstreckenrennen gleichermaßen gut ist, auf den Markt bringen“, erklärt Assenheimer. „Jetzt wollen wir zeigen, was die Corvette auf der Nordschleife zu leisten im Stande ist. Ich freue mich sehr auf den Einsatz, schließlich habe ich meine Motorsport-Karriere in der VLN auf dem Nürburgring begonnen.“

Auf der Jagd nach dem Top-Resultat
Die Konkurrenz im Kampf um die Spitzenplätze ist auch im vierten Rennen der VLN-Saison 2016 groß. Neben den Mercedes-AMG GT3, BMW M6 GT3 und Audi R8 LMS will vor allem Porsche mit dem neuen GT3 die bisherige Saisonbilanz auf der Nordschleife aufpolieren. Vier 911er sind für die Jagd nach dem ersten Top-Resultat 2016 am Start, darunter auch der Frikadelli-Porsche 911 GT3 R mit Klaus Abbelen, Patrick Huisman, Norbert Siedler und Sabine Schmitz. Zudem möchten Uwe Alzen und Philipp Wlazik im Ford GT und die Farnbacher-Brüder Dominik und Mario im Lexus RC-F GT3 gerne ein Wörtchen um den Sieg mitreden.

Meister fordern Seriensieger
Ein anderes Ziel verfolgt ein weiteres Brüderpaar: Tim und Dirk Groneck bringen erstmals in dieser VLN-Saison das Auto mit der Startnummer eins auf die Nürburgring Nordschleife. Mit ihrem Renault Clio holten sie im vergangenen Jahr den Titel – nach 2013 bereits zum zweiten Mal. Bei ihrem persönlichen Saisondebüt dürften die härtesten Konkurrenten in der Klasse SP3 Gerrit Holthaus und Stephan Epp sein. Die beiden haben, ebenfalls in einem Renault Clio, bisher alle drei Rennen in der Klasse SP3 für sich entschieden, und sie haben durchaus Chancen, die Groneck-Brüder 2016 zu beerben. Epp und Holthaus liegen momentan auf Platz vier der VLN-Meisterschaft.

Massenhaft Klasse
Ganz oben in der Tabelle rangieren seit dem dritten Lauf Michael Schrey und Alexander Mies. Sie haben im qualitativ und quantitativ hervorragend besetzten BMW M235i Racing Cup eine außergewöhnliche Leistung gezeigt und in allen drei Rennen den Klassensieg geholt. Beim Saisonauftakt ließ das Duo von Bonk Motorsport 18 Konkurrenten hinter sich, im zweiten Lauf waren es 19 und im dritten sogar 20. Für das vierte VLN-Rennen sind sogar 22 Fahrzeuge in der Cup5-Klasse genannt. Der BMW M235i Racing Cup ist somit die größte Klasse im gesamten VLN-Feld. Sollten Michael Schrey und Alexander Mies nach vier Stunden erneut die Nase vorn haben, wäre das für die beiden fast schon die halbe Miete auf dem Weg zu Meisterschaft.

Lada holt Doppelerfolg beim Heimrennen

Von der Nordschleife nach Moskau: Nach den beiden aufregenden Rennen auf der legendären Eifel-Achterbahn ging es für die Tourenwagen-Weltmeisterschaft WTCC am vergangenen Wochenende nach Russland. Auf dem Moskow Raceway gab es einen viel umjubelten Doppelsieg für Lada. Nicky Catsburg konnte sich als erster Niederländer der WTCC-Historie die Pole Position sichern und setzte die gute Ausgangsposition in einen Sieg im Hauptrennen um. Der italienische Ex-Formel-1-Pilot Gabriele Tarquini hatte im vorausgegangenen Eröffnungsrennen den ersten Sieg mit einem Lada Vesta TC1 seit dessen WTCC-Debüt im Jahr 2015 eingefahren.

Eröffnungsrennen: Lada unwiderstehlich
Die 20.000 russischen Fans hatten es am Rennsonntag nicht einfach, denn kurz vor dem Start sorgte Regen für ungemütliche Verhältnisse. Ihnen erging es damit genau so, wie den Piloten, denn der Schauer hatte just in der Einführungsrunde eingesetzt und zwang das Starterfeld dazu, eine Zwangspause einzulegen. Nach dem Wechsel auf Regenreifen konnte der Start freigegeben werden, und Tiago Monteiro (Honda Civic WTCC) übernahm von der Pole Position aus die Führung. Die behielt er allerdings nicht lange und musste Yvan Muller, Mehdi Bennani, José María López (alle Citroën) und Gabriele Tarquini (Lada) passieren lassen. Überhaupt schienen die nassen Verhältnisse dem russischen Fabrikat zu liegen, denn die drei Piloten von Lada Sport Rosneft zeigten eine starke Performance. Tarquini arbeitete sich innerhalb weniger Runden auf Rang zwei vor und ging im fünften Umlauf an Muller vorbei. Jetzt war die Piste frei für den 21. Sieg des Italieners, der im Ziel knapp 5 Sekunden vor seinem Teamkollegen Nicky Catsburg lag, der ebenfalls eine starke Leistung zeigte: Er war von Platz zehn gestartet und hatte in der 9. von 15 Runden Muller überholt, für den der dritte Platz auf dem Podium blieb.

Hauptrennen: Erster Sieg für den Niederländer Catsburg
Den vollständigen Heim-Triumph für Lada machte Nicky Catsburg im WTCC-Hauptrennen perfekt. Bei erneut nassen Bedingungen setzte er seine im Qualifying erkämpfte Pole-Position in die Rennführung um, geriet aber nach einigen Runden unter Druck von Teamkollege Gabriele Tarquini. Der ehemalige Grand-Prix-Pilot spielte seine langjährige WTCC-Routine aus und verkürzte den Abstand auf teilweise weniger als eine Sekunde, fand aber keinen Weg vorbei. Hinter dem Führungduo konnte der von Position fünf gestartete Ungar Norbert Michelisz (Honda) als einziger Konkurrent den Russen-Rennern folgen, doch reichte es am Ende nicht: Zwölf Sekunden betrug sein Rückstand schließlich.

Honda-Trio im Mannschaftszeitfahren erfolgreich
Schon das Qualifying war in Russland eine echte Überraschung: Mit Nicky Catsburg, Gabriele Tarquini und dem Franzosen Hugo Valente lagen am Schluss drei Lada-Vesta-Piloten an der Spitze, während es für den amtierenden Weltmeister José-María López nicht einmal für den Einzug in das finale dritte Qualifying gereicht hatte. Und auch im MAC3-Mannschaftszeitfahren um wertvolle Punkte in der Herstellerwertung roch alles nach einem russischen Triumph: Nach 4:04.355 Minuten stoppte die Uhr für das Lada-Trio, das damit so schnell wie keine andere Hersteller-Equipe war. Doch die Stewards mussten die Rosneft-Truppe enttäuschen: Sie attestierten Gabriele Tarquini einen Frühstart und sprachen eine 30-Sekunden-Zeitstrafe aus. So ging der Sieg an das Honda-Trio aus Tiago Monteiro, Rob Huff und Norbert Michelisz, die die zehn Punkte für den Mac3-Sieg einstrichen und ihren dritten Erfolg in der laufenden Saison feierten.

Bereits in elf Tagen geht es für die Tourenwagen-Weltmeisterschaft weiter: Dann stehen die beiden Läufe im portugiesischen Villa Real an. Und auch dort ist erneut Citroën die Marke, die es zu besiegen gilt. Denn im vergangenen Jahr holten José María López und Ma Qiong Hua einen Doppelsieg für die Franzosen.

López bleibt vorn
Trotz des triumphalen Wochenendes für Lada ging der amtierende Weltmeister als Sieger aus der russischen WTCC-Runde hervor: José María López (Citroën) profitierte davon, dass auch seine direkten Verfolger in Moskau keine Bäume ausrissen und vergrößerte die Tabellenführung, obwohl er diesmal weder im Qualifying noch in den Rennen eine Top-3-Position einfahren konnte. 223 Punkte liegt er nun vor seinem Markenkollegen Mehdi Bennani (118). Punktgleich mit dem Marokkaner hat es Nicky Catsburg (Lada) mit seiner tollen Leistung bis ins Tabellen-Oberhaus geschafft. Den vollständigen Punktestand gibt es auf der >>Homepage der FIA WTCC<<.

Doppelstarter: Volles Programm in der „Grünen Hölle“

Es gibt solche Menschen, die einfach nicht genug bekommen – schon gar nicht, wenn es um die Nordschleife geht. Und so reichte es einigen WTCC-Piloten nicht, einfach nur in den beiden WM-Läufen zu starten. Sie gingen als Doppelstarter auch im ADAC Zurich 24h-Rennen an den Start. Mit den beiden Niederländer Tom Coronel Nicky Catsburg und Rob Huff (Großbritannien) traten drei Piloten aus der WM auch bei der Hatz zwei Mal um die Uhr an. Nordschleifen-Star Sabine Schmitz nutzte die Chance und ihre Nordschleifen-Kenntnisse, um das WTCC-Feld aufzumischen.

Für Coronel brachte die Nordschleife kein Glück. Dabei fing alles gut an: Im Qualifying sicherte sich der Niederländer sensationell den dritten Platz – sein Jubel im Cockpit kannte keine Grenzen. Auch im Rennen war er gut unterwegs und ging als Fünfter in die letzte Runde. Doch dann flog er von der Strecke und beschädigte seinen Chevrolet so stark, dass er im zweiten Rennen nicht starten und damit auch seinen dritten Startplatz nicht genießen konnte. Auch beim 24h-Rennen wollte es einfach nicht laufen. Coronel trat zusammen mit Marc Gassner, Florian Strauß und Henrik Still im Nissan GT-R Nismo GT3 des Zakspeed Teams an. Nach der Hagel-Unterbrechung fuhr der Niederländer den Restart und das Team konnte sich zunächst in den Top 20 halten. Doch ein technischer Defekt zwang das Team zur Aufgabe.

Für Rob Huff lief es bei der WTCC um einiges besser, allerdings nicht beim 24h-Rennen: Er hatte sich in der Tourenwagen-WM den achten Startplatz im zweiten Rennen gesichert und startete somit als 16. ins Eröffnungsrennen. Dort konnte er sich in den drei Runden weit nach vorne arbeiten und als Vierter über die Ziellinie gehen. Das gleiche Ergebnis gelang ihm wenig später erneut. Wie Coronel musste auch Huff das 24h-Rennen dann allerdings frühzeitig beenden. Der Brite pilotierte gemeinsam mit Abdulaziz Al Faisal, Pseudonympilot „Gerwin“ und Indy Dontje einen Mercedes AMG GT3 von Black Falcon. Am Sonntagmorgen kollidierte Dontje mit einem Konkurrenten – dabei wurde der Mercedes irreparabel beschädigt.

Auch dem Dritten im Bunde der WTCC-Piloten erging es ähnlich: Nicky Catsburg konnte seinen Lada in den beiden WTCC-Läufen jeweils im vorderen Mittelfeld platzieren. Er holte mit den Plätzen neun und sechs wertvolle WM-Zähler, während es im 24h-Rennen nicht so gut lief. Im BMW M6 GT3 von ROWE-Racing angetreten, musste das Team im Top-30-Qualifying einen Leitplankeneinschlag verdauen. Auch im Rennen lief es einfach nicht rund: Nachdem man sich zunächst in der Spitzengruppe behaupten konnte, kollidierte der BMW am frühen Morgen um 4:00 Uhr mit einem anderen Teilnehmer und schlug in die Leitplanke ein: Das war das Aus.

Sabine Schmitz, die auf der Nordschleife Zuhause ist, sicherte sich wie im vergangenen Jahr einen Punkt für den zehnten Rang im ersten WTCC-Rennen. Von Rang zwölf gestartet verlor sie im Zweikampf mit John Filippi ein paar Positionen, konnte sich aber wieder einige Plätze zurückerobern. Im Lauf zwei verfehlte sie mit Platz elf knapp die Punkteränge. Sie hatte sich lange in der ersten Hälfte des Feldes gehalten, bekam dann aber Probleme mit dem linken Vorderreifen. „Ich kam auf drei Reifen ins Ziel“, erzählte Schmitz. Allerdings sah auch sie im 24h-Rennen nicht die Zielflagge. Kurz nach vier Uhr morgens am Sonntag schlug sie mit dem Frikadelli-Porsche im Bereich Hohe Acht in die Leitplanke und schied aus.

WTCC: Lopez rockt erneut die Nordschleife

Die FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) gehörte am vergangenen Wochenenden zu den Höhepunkten beim ADAC Zurich 24h-Rennen. Die Stars der höchsten Tourenwagen-Klasse waren nach ihrem Debüt 2015 zum zweiten Mal mit von der Partie und zeigten, was mit den WTCC-Boliden auf der längsten und schönsten Rennstrecke der Welt möglich ist: Zwei ultraspannende Sprintrennen über je drei Runden lieferten sich die WM-Stars – und einmal mehr war es der Argentinier José-María López im Citroën C-Elysée WTCC, der glänzte. Mit zwei sensationellen Siegen gelang ihm ein Befreiungsschlag. Doch die WM bleibt auch weiterhin spannende. So konnte im neu geschaffenen MAC3-Mannschaftszeitfahren Honda überraschen über Citroën triumphieren.

Lopez startete durch die so genannte Reverse-Grid-Regle nur auf Rang neun liegend ins Eröffnungsrennen, in dem die Startaufstellung in umgekehrter Reihenfolge der Trainingsergebnisse erfolgt. So stand Honda-Pilot Tiago Monteiro auf Pole und münzte diese zunächst auch in die Führung um. Hinter ihm reihte sich zunächst Thed Björk auf Platz zwei liegend ein. Allerdings musste der Schwede nach der zweiten von drei Runden wegen technischen Problemen aufgeben. Die zweite Position erbte Citroën-Pilot Yvan Muller, der sich gemeinsam mit Markenkollege López nach vorne gearbeitet hatte. Die rennentscheidende Sene kam dann in der dritten und letzten Runde, als Monteiro einen Platten hatte und in die Leitplanken rutschte. Muller konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen und krachte in den Portugiesen. López schaffte es dageben gerade noch auszuweichen und fuhr so den Sieg nach Hause. Zum Glück blieben beide Piloten bei dem Unfall weitgehend unverletzt.

Beim Start ins zweite Rennen musste sich Pole-Mann López zunächst Norbert Michelisz (Honda) geschlagen geben, der besser von seiner Position losgekommen war. Aber noch auf dem Grand-Prix-Kurs eroberte der Argentinier die Führung. Michelisz blieb ihm das gesamte Rennen über auf den Fersen. Doch López ließ sich nicht unter Druck setzen und gewann nach drei Runden über die Nordschleife.

Nicht minder spannend verlief das MAC3-Mannschaftszeitfahren am Freitag nach dem Qualifying. Die Citroën-Piloten Yvan Muller, José María López und Mehdi Bennani hatten vorgelegt und zunächst schien es als könnte das Honda-Trio Norbert Michelisz, Tiago Monteiro und Rob Huff nicht mithalten. Auf allen Zwischenzeiten lagen sie hinter der Konkurrenz – doch auf den letzten Metern dann die Wende: Honda gewann mit einem Vorsprung von 1.564 Sekunden.

News und Stimmen 14:30 bis 15:30 Uhr

Das 44. ADAC Zurich 24h-Rennen entschied sich erst auf den letzten Metern. Das AMG-Team Black Falcon triumphierte mit dem Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 4 mit einem knappen Vorsprung von 5,697 Sekunden vor den Markenkollegen von HTP-Motorsport mit der Startnummer 29.

1 – Vanthoor / Mies / Müller / Kaffer (Audi R8 LMS)
13:57 Uhr Fahrerwechsel: Nico Müller rein, Christopher Mies raus.

2 – Leonard / Frijns / Sandström / Vervisch (Audi R8 LMS)
13:56 Uhr Fahrerwechsel: Stuart Leonard übernimmt von Robin Frijns.

4 – Schneider / Engel / Christodoulou / Metzger (Mercedes AMG GT3)
14:27 Uhr Der Black-Falcon-Mercedes-AMG GT3 übernimmt beim 30. Führungswechsel nach 125 Runden die P1.
14:37 Uhr Boxenstopp: Engel rein, Schneider raus.
14:43 Uhr Bernd Schneider: „Das war ein kurioses Rennen – eine Unterbrechung wegen Hagel habe ich noch nie erlebt. Auch sonst waren die Bedingungen sehr hart. Für uns wird es im Endspurt ganz eng. Durch einen ungeplanten Stopp in der Nacht sind wir in einen Rhythmus hineingekommen, der jetzt in der letzten Stunde ungünstig ist.“
15:31 Uhr In der Ravenol-Kurve zwängt sich Maro Engel vorbei.

5 – Stippler / Fjordbach / Mortara / Meyr-Melnhof (Audi R8 LMS)
13:44 Uhr Unfall im Bereich Hohe Acht.

9 – Haupt / Buurman / Engel / Müller (Mercedes AMG GT3)
14:13 Uhr Nach Boxenstopp mit Reifenwechsel und Nachtanken weiter.

16 – Busch / Busch / Mamerow / Rast (Audi R8 LMS)
15:05 Uhr Auch der Twin Busch-Audi kommt noch einmal an die Box.

23 – Sims / Eng / Martin / Werner (BMW M6 GT3)
14:29 Uhr Auch bei ROWE gibt es noch einen Routinestopp: Dirk Werner übernimmt das Steuer von Maxime Martin.
14:37 Uhr Maxime Martin: So weit, so gut. Schade, dass wir am Anfang die Probleme hatten, sonst hätten wir sicherlich mit den Mercedes mithalten oder sogar um den Sieg mitfahren können. Jetzt geht es darum den Platz nach Hause zu bringen.“

25 – Zoechling / Konrad / Farnbacher / Stolz (Lamborghini Huracan GT3)
13:54 Uhr Der Konrad Motorsport-Lamborghini steht zugedeckt im Teamzelt. Eine Reparatur war nach dem Unfall im Bereich Hatzenbach nicht mehr möglich.

29 – Vietoris / Seefried / Hohenadel / Van der Zande (Mercedes AMG GT3)
13:38 Uhr Die Nummer 29 sorgt nach 120 Runden für den 29. Führungswechsel.
14:06 Uhr Neue beste Rundenzeit in der 123. Runde: 8.19,788 Minuten
14:11 Uhr Planmäßiger Boxenstopp nach neun gefahrenen Runden.
15:17 Uhr Zitterpartie für die Führenden: Das Team ist nicht sicher, ob der Sprit bis ins Ziel reicht und rechnet, ob doch noch ein Boxenstopp eingelegt werden muss.
15:20 Uhr Der Mercedes muss tatsächlich an die Box kommen.
15:21 Uhr Nimmt das Rennen wieder auf.

33 – Ziegler / Saurenmann / Schmidt (Audi R8 LMS)
14:27 Uhr Peter Schmidt hat den Audi R8 LMS für den Schluss-Spurt von Ronnie Saurenmann übernommen.

35 – Krumm / Ordonez / Hoshino / Buncombe (Nissan GT-R GT3)
14:18 Uhr Boxenstopp: Alex Buncombe steigt aus, Lucas Ordonez ein. Laut Team ist die der letzte Stopp: Der Endspurt beginnt.

36 – Kataoka / Tsuchiya / Oshima / Iguchi (LEXUS RC F)
14:37 Uhr Wird rückwärts in die Box geschoben.

37 – Jöns / Kane / Holzer / Brück (Bentley Continental GT3)
15:03 Uhr Marco Holzer fährt den Schlussstint im weißen Bentley.

38 – Brück / Menzel / Smith / Hamprecht (Bentley Continental GT3)
15:03 Uhr Letzter Boxenstopp bei Bentley. Schlussfahrer ist Christopher Brück.

44 – Dumbreck / Henzler / Ragginger / Imperatori (Porsche 991 GT3R)
14:26 Uhr Beim letzten planmäßigen Boxenstopp steigt Martin Ragginger aus und Peter Dumbreck übernimmt für die letzte Stunde.

45 – Göschel / Heldmann / Scheibner / Weishar (BMW M3 E92)
14:27 Uhr Führt jetzt in der Klasse SP8.

52 – Kleen / Itoh / Völker / Baumann (Lexus ISF CCS-R)
13:56 Uhr Klaus Völker rein, Masashige Itoh raus.

53 – Wüest / Lampert / Amweg / Kündig (Lexus ISF CCS-R)
13:54 Uhr Fahrerwechsel: Thomas Lampert rein, Manuel Amweg raus.

56 – Shoffner / Hill / Klaasen / Huisman (Porsche 991 GT3 Cup)
14:16 Uhr Überschreitung der zulässigen Geschwindigkeit in der Boxengasse: Das Team erhält eine 45-Sekunden-Strafe, die nach dem Rennen zum Ergebnis addiert wird.

57 – Baunach / Kaufmann / Haezebrouck / Salewsky (Porsche 997 KR)
15:05 Uhr Eberhard Baunach übernimmt den Porsche von Wolfgang Kaufmann.

75 – Heyer / Asch / Ludwig / Keilwitz (Mercedes AMG GT3)
15:19 Uhr Der Zakspeed-Mercedes-AMG hat im Kampf um Platz sechs nur 10,281 Sekunden Vorsprung auf den Bentley (#38).

88 – Alzen / Arnold / Götz / Seyffarth (Mercedes AMG GT3)
13:31 Uhr 28. Führungswechsel nach 119 Runden, der Haribo-Mercedes war wieder vorne, ging aber direkt selbst zum nächsten Reifenwechsel und Nachtanken an die Box.
14:37 Uhr Fahrerwechsel: Alzen rein, Arnold raus.

103 – Kittelmann / Müller / Heinrich (Seat Leon Supercopa)
13:51 Uhr Überschreitung des Boxengassengeschwindigkeitslimit: Nach dem Rennen werden 30 Strafsekunden addiert.

107 – Prill / Willert / Ludmann / Schlichenmeier (Ford Focus ST)
15:18 Uhr Technischer Defekt im Bereich Schwedenkreuz.

113 – Hanisch / Eichhorn / Honkanen / Goercke (Audi A4 quattro)
13:58 Uhr Regulärer Stopp mit Tanken und Fahrerwechsel: Markku Honkanen rein, Michael Eichhorn raus.

119 – Overbeck / Overbeck / Overbeck / Reichle (Renault Clio 3 RS)
13:33 Uhr Überschreitung der Boxengassengeschwindigkeit: Nach dem Rennen werden 30 Strafsekunden addiert.

250 – Rothenberger / Mehling / Carvalhais / Mc Fadden (Opel Astra OPC Cup)
15:01 Uhr Beim letzten regulären Stopp übernimmt Norbert Mehling das Steuer.

251 – Brüggenkamp / Schröder / Wanger / Tribelhorn (Opel Astra OPC Cup)
13:50 Uhr Regulärer Stopp: Michael Brüggenkamp übernimmt von Robert Schröder.

252 – Hartl / Vögeli / Wulf / Kariste (Opel Astra OPC Cup)
13:39 Uhr Regulärer Stopp: Jens Wulf übernimmt von Roger Vögeli.
15:01 Uhr Für die letzte halbe Stunde übernimmt Marcel Hartl den Opel von Jens Wulf.

355 – Bohr / Schmickler / Humbert (Porsche Cayman 981 GT4 CS)
14:52 Uhr Frank Schmickler hat den Möhlner-Cayman für die letzten Runden von Daniel Bohr übernommen.

701 – Lauck / Mailleux / Bleekemolen / Laser (SCG SCG003C)
13:35 Uhr Heftiger Unfall im Bereich Metzgesfeld, Fahrer okay.

News und Stimmen 12:30 bis 14:30 Uhr

Der packende Showdown beim 44. ADAC Zurich 24h-Rennen steht unmittelbar bevor. Um den prestigeträchtigen Sieg kämpfen augenscheinlich vier Mercedes-AMG, die in den vergangenen 23 Stunden das Geschehen an der Spitze gekämpft haben: HTP-Motorsport (#29), Haribo-Racing (#88) und Black Falcon (#4 und #9). Doch die Mitstreiter liegen in Lauerstellung. Der schnellste BMW M6 GT3 (#23) liegt auf Position fünf, der Bentley Continental GT3 (#38) auf sechs.

1 – Vanthoor / Mies / Müller / Kaffer (Audi R8 LMS)
13:14 Uhr Fahrerwechsel, Christopher Mies übernimmt
13:57 Uhr Fahrerwechsel: Nico Müller rein, Christopher Mies raus.

2 – Leonard / Frijns / Sandström / Vervisch (Audi R8 LMS)
13:04 Uhr Fahrerwechsel, Robin Frijns löst Frederic Vervisch ab
13:56 Uhr Fahrerwechsel: Stuart Leonard übernimmt von Robin Frijns.

4 – Schneider / Engel / Christodoulou / Metzger (Mercedes AMG GT3)
12:45 Uhr Der Black Falcon-Mercedes nimmt dem Spitzenreiter #29 in der 114. Runde 27 Sekunden ab.
13:02 Uhr 27. Führungswechsel nach 116 Runden
14:27 Uhr Der Black-Falcon-Mercedes-AMG GT3 übernimmt beim 30. Führungswechsel nach 125 Runden die P1.

5 – Stippler / Fjordbach / Mortara / Meyr-Melnhof (Audi R8 LMS)
13:06 Uhr Boxenstopp. Geht auf Slicks wieder auf die Strecke.
13:11 Uhr Fahrerwechsel, Frank Stippler übernimmt
13:44 Uhr Unfall im Bereich Hohe Acht.

9 – Haupt / Buurman / Engel / Müller (Mercedes AMG GT3)
13:13 Uhr Boxenstopp mit Nachtanken und Reifenwechsel, aber ohne Fahrertausch.
14:13 Uhr Nach Boxenstopp mit Reifenwechsel und Nachtanken weiter.

16 – Busch / Busch / Mamerow / Rast (Audi R8 LMS)
13:07 Uhr Boxenstopp: wechselt von Regenreifen auf Slicks und tauscht die Fahrer, Chris Mamerow raus – Dennis Busch rein.

21 – Weiss / Kainz / Krumbach / Stursberg (Porsche 911 GT3 R)
12:31 Uhr Oliver Kainz übernimmt das Steuer. Sein Vorgänger Jochen Krumbach berichtet: „Ich hatte einen ziemlich abwechslungsreichen Stint. Zunächste war ich auf Regenreifen unterwegs, was zu diesem Zeitpunkt auch die richtige Wahl war. Dann haben wir auf Slicks gewechselt. Jetzt hat sich das Wetter wieder geändert und wir sind auf Regenreifen gewechselt.“
12:41 Uhr 30-Sekunden-Zeitstrafe wegen Überschreitens der zulässigen Geschwindigkeit in der Boxengasse.

23 – Sims / Eng / Martin / Werner (BMW M6 GT3)
12:51 Uhr Die Gesamtfünften waren in der vergangenen Runde satte 50 Sekunden schneller als die Spitzenreiter.
13:21 Uhr Boxenstopp mit Nachtanken, Reifenwechsel und Fahrerwechsel: Sims raus, Martin rein. Sims: „Slicks sind kein Problem, da die Linie zu 100% trocken ist. Es gibt einen Code60 auf der Strecke, deswegen sind die Rundenzeiten so hoch.“
14:29 Uhr Auch bei ROWE gibt es noch einen Routinestopp: Dirk Werner übernimmt das Steuer von Maxime Martin.

25 – Zoechling / Konrad / Farnbacher / Stolz (Lamborghini Huracan GT3)
13:02 Uhr Schlägt im Bereich Hatzenbach rückwärts in die Planke ein.
13:54 Uhr Der Konrad Motorsport-Lamborghini steht zugedeckt im Teamzelt. Eine Reparatur war nach dem Unfall im Bereich Hatzenbach nicht mehr möglich.

29 – Vietoris / Seefried / Hohenadel / Van der Zande (Mercedes AMG GT3)
12:52 Uhr Kommt nach einem Neun-Runden-Stint planmäßig an die Boxen. Van der Zande übergibt das Steuer an Hohenadel.
13:38 Uhr Die Nummer 29 sorgt nach 120 Runden für den 29. Führungswechsel.
14:06 Uhr Neue beste Rundenzeit in der 123. Runde: 8.19,788 Minuten
14:11 Uhr Planmäßiger Boxenstopp nach neun gefahrenen Runden.

33 – Ziegler / Saurenmann / Schmidt (Audi R8 LMS)
14:27 Uhr Peter Schmidt hat den Audi R8 LMS für den Schluss-Spurt von Ronnie Saurenmann übernommen.

35 – Krumm / Ordonez / Hoshino / Buncombe (Nissan GT-R GT3)
12:32 Uhr Der Nissan kommt zum vorgezogenen Boxenstopp rein, um von Slicks auf Regenreifen zu wechseln. Michael Krumm übergibt das Steuer an Alex Buncombe.
14:18 Uhr Boxenstopp: Alex Buncombe steigt aus, Lucas Ordonez ein. Laut Team ist die der letzte Stopp: Der Endspurt beginnt.

42 – Cate / Dr. Kamelger / Turner / Guelden (Aston Martin Vantage GT8)
12:42 Uhr Drei Marken auf den ersten drei Plätzen in der Klasse SP8: Hinter dem Aston Martin folgen der TCR-Vetter-BMW (#45) und der Wölflick-Ford Mustang (#50).

44 – Dumbreck / Henzler / Ragginger / Imperatori (Porsche 991 GT3R)
14:26 Uhr Beim letzten planmäßigen Boxenstopp steigt Martin Ragginger aus und Peter Dumbreck übernimmt für die letzte Stunde.

45 – Göschel / Heldmann / Scheibner / Weishar (BMW M3 E92)
13:05 Uhr Nachtrag: Der TCR-Vetter-BMW lag auf Platz zwei in der mit neun Startern gut besetzten Klasse SP8.
14:27 Uhr Führt jetzt in der Klasse SP8.

46 – Ahles / Möller / Moran / Adams (BMW E82)
13:05 Uhr Steht am Ende der Boxengasse mit technischem Defekt.

52 – Kleen / Itoh / Völker / Baumann (Lexus ISF CCS-R)
13:05 Uhr Fahrerwechsel, Masashige Itoh für Uwe Kleen
13:56 Uhr Klaus Völker rein, Masashige Itoh raus.

53 – Wüest / Lampert / Amweg / Kündig (Lexus ISF CCS-R)
13:06 Uhr Fahrerwechsel, Manuel Amweg übernimmt von Marc-Remo Kündig
13:54 Uhr Fahrerwechsel: Thomas Lampert rein, Manuel Amweg raus.

56 – Shoffner / Hill / Klaasen / Huisman (Porsche 991 GT3 Cup)
14:16 Uhr Überschreitung der zulässigen Geschwindigkeit in der Boxengasse: Das Team erhält eine 45-Sekunden-Strafe, die nach dem Rennen zum Ergebnis addiert wird.

57 – Baunach / Kaufmann / Haezebrouck / Salewsky (Porsche 997 KR)
13:08 Uhr Fahrerwechsel, Wolfgang Kaufmann für Philippe Haezebrouck

58 – Goder / Schlüter / Scheerbarth / Leßmeister (Porsche 991 GT3 Cup)
13:23 Uhr Bekommt die Spiegelei-Flagge gezeigt. Grund: Fahrzeug zu laut.

65 – Kroner / Schuhbauer / Dr. Bez / Neuser (Aston Martin Vantage V12)
13:14 Uhr Fahrerwechsel, Heinz-Jürgen Kroner folgt auf Wolfgang Schuhbauer

88 – Alzen / Arnold / Götz / Seyffarth (Mercedes AMG GT3)
13:31 Uhr 28. Führungswechsel nach 119 Runden, der Haribo-Mercedes war wieder vorne, ging aber direkt selbst zum nächsten Reifenwechsel und Nachtanken an die Box.

103 – Kittelmann / Müller / Heinrich (Seat Leon Supercopa)
13:51 Uhr Überschreitung des Boxengassengeschwindigkeitslimit: Nach dem Rennen werden 30 Strafsekunden addiert.

105 – Speich / Waschkau / Vleugels / Jung (Audi TT)
12:53 Uhr Boxenstopp mit Tanken und Fahrerwechsel. Thorsten Jung hat den Audi TT an Roland Waschkau übergeben.

106 – van Dam / Lasse / Schrick / Yamauchi (SUBARU WRX STI)
12:55 Uhr Boxenstopp mit Fahrerwechsel: Tim Schrick steigt aus, Carlo van Dam übernimmt. Schrick: „Im Moment sieht es sehr gut für uns aus. Das Wetter ist perfekt für Intermediates. Ich konnte sie so ausfahren, dass es uns in die Karten spielt.“

111 – Barrow / Cox / Shaw / Morrow (BMW 135D GTR)
12:42 Uhr Der britische Saxon Motorsport-BMW Diesel hat über zwei Runden Vorsprung in der Klasse der alternativen Treibstoffe.

113 – Hanisch / Eichhorn / Honkanen / Goercke (Audi A4 quattro)
12:30 Uhr Grund: Regulärer mit Nachtanken und Fahrerwechsel. Michael Eichhorn sitzt nun im Quattro.

113 – Hanisch / Eichhorn / Honkanen / Goercke (Audi A4 quattro)
13:58 Uhr Regulärer Stopp mit Tanken und Fahrerwechsel: Markku Honkanen rein, Michael Eichhorn raus.

118 – Umemoto / Rühl / Okumura / Hamano (Renault Clio Cup)
12:36 Uhr Nachdem das Toyota Team Thailand (#113) die meiste Führungsarbeit geleistet hat, sieht es jetzt nach einem Sieg für Roadrunner Racing aus. Der Toyota ist Zweiter.

119 – Overbeck / Overbeck / Overbeck / Reichle (Renault Clio 3 RS)
13:33 Uhr Überschreitung der Boxengassengeschwindigkeit: Nach dem Rennen werden 30 Strafsekunden addiert.

156 – Egbert / Rönnefarth / Hollerweger (BMW 330i (390L))
12:32 Uhr Zwei Runden Vorsprung für Schmickler Performance in der Klasse V5.

157 – Seki / Quinlan / Müller / Noeske (BMW E90)
12:40 Uhr 30-Sekunden-Zeitstrafe wegen Überschreitens der zulässigen Geschwindigkeit in der Boxengasse.

250 – Rothenberger / Mehling / Carvalhais / Mc Fadden (Opel Astra OPC Cup)
12:36 Uhr Sandro Rothenberger sitzt jetzt im Cockpit.

251 – Brüggenkamp / Schröder / Wanger / Tribelhorn (Opel Astra OPC Cup)
12:56 Uhr Johann Wanger reicht den Staffelstab im Cup-Astra an Robert Schröder weiter
13:50 Uhr Regulärer Stopp: Michael Brüggenkamp übernimmt von Robert Schröder.

252 – Hartl / Vögeli / Wulf / Kariste (Opel Astra OPC Cup)
13:39 Uhr Regulärer Stopp: Jens Wulf übernimmt von Roger Vögeli.

302 – Capusan / Cremascoli / Rink / Hofmann (BMW M235i Racing)
12:41 Uhr 30-Sekunden-Zeitstrafe wegen Überschreitens der zulässigen Geschwindigkeit in der Boxengasse.

308 – Eichenberg / Warum / Guenther / Oberheim (BMW M235i Racing)
12:36 Uhr Nach der Reparatur des Unfallschadens nimmt der Sorg-BMW das Rennen wieder auf. Heiko Eichenberg sitzt am Steuer. Die Mannschaft ist vom vierten auf den sechsten Rang zurückgefallen.

701 – Lauck / Mailleux / Bleekemolen / Laser (SCG SCG003C)
13:35 Uhr Heftiger Unfall im Bereich Metzgesfeld, Fahrer okay.

News und Stimmen 10:30 bis 12:30 Uhr

Die Entscheidung im Kampf um den Gesamtsieg beim 44. ADAC Zurich 24h-Rennen spitzt sich zu. Gesetzt scheint, dass nach 2013 ein weiterer Mercedes-Sieg ins Haus steht. Welcher der vier in Führung liegenden Mercedes-AMG GT3 am Ende ganz oben stehen wird, ist drei Stunden vor Rennende allerdings nicht absehbar. Das Haribo-Team (#88) büßte aufgrund einer Zeitstrafe, die die Rennleitung wegen eines Gelb-Vergehens verhängte, wertvolle Zeit ein. Davon profitierte hat HTP-Motorsport. Die Startnummer 29 führt nach 112 Runden das Tableau an. Die beiden Black-Falcon-Mercedes liegen mit Rückständen von 2:09,026 Minuten (#4) und 2:56,146 Minuten (#9) nach wie vor in Schlagdistanz. Haribo Racing belegt aktuell Rang vier. Vor allem der stärker werdende Regen lässt die Verfolger jedoch weiter hoffen. Rowe Racing rangiert mit dem BMW M6 GT3 (#23) auf Position fünf, dahinter belegt der schnellste Audi R8 LMS (#5) Platz sechs. Für Vielfalt an der Spitze sorgt der siebtplatzierte Bentley Continental GT3 (#38).

1 – Vanthoor / Mies / Müller / Kaffer (Audi R8 LMS)
10:58 Uhr Vanthoor, der zuvor den Audi an Kaffer übergeben hat, berichtet von seinem Stint: „Er war gut. Ich habe im Trockenen ein bisschen gepusht, um eine schnelle Runde zu haben. Am Ende im Regen war es nicht mehr so einfach. Es bringt uns jetzt nichts, noch ein Risiko einzugehen.“
11:04 Uhr Vanthoor, der zuvor den Audi an Kaffer übergeben hat, berichtet von seinem Stint: „Er war gut. Ich habe im Trockenen ein bisschen gepusht, um eine schnelle Runde zu haben. Am Ende im Regen war es nicht mehr so einfach. Es bringt uns jetzt nichts, noch ein Risiko einzugehen.“
12:25 Uhr Pierre Kaffer raus, Christopher Mies rein: Weiter geht´s für WRT.

2 – Leonard / Frijns / Sandström / Vervisch (Audi R8 LMS)
10:33 Uhr Unfall in Eschbach, kann weiterfahren.
10:42 Uhr Der Audi R8 LMS wird in die Box geschoben, Spur und Sturz werden vermessen. Das Team will die Achgseometrie checken. Zusätzlich wird die Front repariert.
11:24 Uhr Frederic Vervisch hat im WRT-Cockpit Edward Sandström abgelöst.

4 – Schneider / Engel / Christodoulou / Metzger (Mercedes AMG GT3)
10:49 Uhr Christodoulou steigt aus, Metzger steigt ein. Das Team zieht leicht geschnittene Slicks auf.
11:55 Uhr Hossa – das war fix: Der zweitplatzierte Mercedes-AMG fuhr in der 109. Runde eine 8.24,100 Min.
12:06 Uhr Routinestopp. Manuel Metzger bleibt im Auto.

5 – Stippler / Fjordbach / Mortara / Meyr-Melnhof (Audi R8 LMS)
10:34 Uhr Wechsel wie einige andere Teams auch auf Intermediates.
11:40 Uhr Frank Stippler ist für Edoardo Mortara ins Cockpit gegangen.

9 – Haupt / Buurman / Engel / Müller (Mercedes AMG GT3)
11:04 Uhr Ist mit 9:08 Min. derzeit das schnellste Fahrzeug im Feld.
11:51 Uhr Maro Engel, der das Fahrzeug an Dirk Müller übergeben hat, erzählt: „Mein Stint hat Spaß gemacht. Mit dem Regen war es etwas tricky. Aber der Grip war trotzdem noch gut. Ich denke, wir konnten nach vorne wieder etwas aufholen.“

11 – Ohlsson / Bollrath / Oeverhaus / Hackländer (Audi R8 LMS)
12:19 Uhr Schlägt im Schwalbenschwanz ein, kann aber weiterfahren.

16 – Busch / Busch / Mamerow / Rast (Audi R8 LMS)
12:25 Uhr Boxenstopp: Wechsel auf Regenreifen. Christian Mamerow bleibt im Auto.

18 – Farfus / Krohn / Müller / Wittmann (BMW M6 GT3)
11:03 Uhr Augusto Farfus: „Der Motorschaden gestern hat sehr weh getan. Wir lagen in Führung und hatten einen sehr guten Speed. Den haben wir auch jetzt noch. Ein riesiges Kompliment geht an das Team Schubert. Die Jungs haben die Enttäuschung weggesteckt und die ganze Nacht hart gearbeitet, um das Auto wieder auf die Strecke zu bringen. Sie sind für mich die wahren Helden.“
11:05 Uhr Augusto Farfus: „Der Motorschaden gestern hat sehr weh getan. Wir lagen in Führung und hatten einen sehr guten Speed. Den haben wir auch jetzt noch. Ein riesiges Kompliment geht an das Team Schubert. Die Jungs haben die Enttäuschung weggesteckt und die ganze Nacht hart gearbeitet, um das Auto wieder auf die Strecke zu bringen. Sie sind für mich die wahren Helden.“

21 – Weiss / Kainz / Krumbach / Stursberg (Porsche 911 GT3 R)
11:58 Uhr Stop-and-Go-Strafe von 52,6 Sekunden wegen Unterschreitens der Mindeststandzeit beim Boxenstopp.

29 – Vietoris / Seefried / Hohenadel / Van der Zande (Mercedes AMG GT3)
11:29 Uhr Renger van der Zande kommt als Führender zum Routinestopp an die Box. Die Reifen werden gewechselt und der Mercedes-AMG wird getankt. Kein Fahrerwechsel.

29 – Vietoris / Seefried / Hohenadel / Van der Zande (Mercedes AMG GT3)
12:24 Uhr Mit dem 26. Führungswechsel im laufenden Rennen übernimmt der HTP-Mercedes-AMG GT3 die Spitze.

33 – Ziegler / Saurenmann / Schmidt (Audi R8 LMS)
11:52 Uhr aktuell sitzt Ronnie Saurenmann im Cockpit von Car Collection Motorsport.

35 – Krumm / Ordonez / Hoshino / Buncombe (Nissan GT-R GT3)
12:16 Uhr Planmäßiger Boxenstopp. Krumm bleibt im Cockpit, setzt das Rennen mit Slicks fort.

42 – Cate / Dr. Kamelger / Turner / Guelden (Aston Martin Vantage GT8)
12:23 Uhr Unfall im Kesselchen.

44 – Dumbreck / Henzler / Ragginger / Imperatori (Porsche 991 GT3R)
12:00 Uhr Boxenstopp mit Reifenwechsel und Nachtanken. Kein Fahrerwechsel.
12:03 Uhr Boxenstopp mit Reifenwechsel und Nachtanken. Fahrerwechsel: Henzler raus – Ragginger rein.

50 – Wölflick / Bressan / Gagstatter / Neuser (Ford Mustang)
10:48 Uhr Fahrerwechsel: Urs Bressan geht statt Tobias Neuser ans Steuer.
12:14 Uhr Stephan Wölflick hat Urs Bressan im Cockpit abgelöst.
51 – Borum / Degnbol Moller / Eden / Moore (BMW 335i)
10:53 Uhr Der Scangrip-BMW führt mit über einer Runde Vorsprung in der Klasse SP8T.

52 – Kleen / Itoh / Völker / Baumann (Lexus ISF CCS-R)
11:13 Uhr Uwe Kleen hat das Lenkrad von Horst Baumann übernommen.

53 – Wüest / Lampert / Amweg / Kündig (Lexus ISF CCS-R)
11:12 Uhr Christoph Wüest pilotiert jetzt den Lexus von Ring Racing.
12:11 Uhr Marc-Remo Kündig hat das Fahrzeug von Christoph Wüest übernommen.

57 – Baunach / Kaufmann / Haezebrouck / Salewsky (Porsche 997 KR)
10:35 Uhr Edgar Salewsky hat Wolfgang Kaufmann im Kremer-Cockpit abgelöst.
11:50 Uhr Im Kremer-Cockpit hat Philippe Haezebrouck seinen Vorgänger Edgar Salewsky abgewechselt.

64 – Devigus / Weishaupt / Boquoi Toril / Farnbacher (Porsche 991 GT3 Cup)
10:49 Uhr Der Black Falcon-Porsche führt nach wie vor die Klasse SP7 an. Kremer Racing (#57) ist Zweiter, J2Racing (#56) Dritter.
11:13 Uhr Arturo Devigus: „Mein Stint war sehr spannend. Die Strecke war zu Beginn trocken. Dann hat Regen eingesetzt, auf der Döttinger Höhe hatte man sogar fast Aquaplaning. Andere Streckenteile, etwa die Hohe Acht oder Wippermann, sind trocken. Wir haben jetzt auf Regenreifen gewechselt, da die Slicks am Limit waren.“

65 – Kroner / Schuhbauer / Dr. Bez / Neuser (Aston Martin Vantage V12)
10:32 Uhr Dr. Ulrich Bez löste beim letzten Boxenstopp Heinz-Jürgen Kroner am Steuer des Aston Martin ab.
12:16 Uhr Wolfgang Schuhbauer übernimmt das Steuer von Dr. Ulrich Bez.

75 – Heyer / Asch / Ludwig / Keilwitz (Mercedes AMG GT3)
11:50 Uhr Luca Ludwig hat das Steuer von Daniel Keilwitz übernommen, der von seinem Stint berichtet: „Es war nicht so einfach. In meinem ersten Stint hatte ich viele Gelp-Phasen. Nach dem Boxenstopp hat es angefangen zu regnen und so wurde jede Runde zur Herausforderung. Es hat aber nie stark geregnet. Deswegen sind wir auf Slicks geblieben – das war die richtige Entscheidung. Wir haben auch beim aktuellen Stopp wieder Slicks gewählt, die Strecke ist fast komplett trocken.“

83 – Ackermann / Welschar / Wiskirchen / Walter (Porsche GT3 Cup)
10:59 Uhr In der Klasse SP6 sind die Positionen seit Stunden bezogen: Der rent2drive-Porsche vor den beiden BMW von Hofor-Racing (#85 und #84).
11:05 Uhr In der Klasse SP6 sind die Positionen seit Stunden bezogen: Der rent2drive-Porsche vor den beiden BMW von Hofor-Racing (#85 und #84).

88 – Alzen / Arnold / Götz / Seyffarth (Mercedes AMG GT3)
11:07 Uhr Der Haribo-Mercedes-AMG erhält eine Zeitstrafe von 1:32 Min. wegen Missachtens von gelben Flaggen und einer Code-60-Zone.
11:08 Uhr Boxenstopp und Reifenwechsel. Das Team zieht wieder Slicks auf. Götz bleibt im Auto sitzen.
12:10 Uhr Der Haribo-Mercedes-AMG kommt zum turnusmäßigen Boxenstopp rein. An der Einfahrt zur Boxengasse sitzt das Fahrzeug die eineinhalbminütige Zeitstrafe ab.
12:14 Uhr Nun steht der Boxenstopp mit Fahrerwechsel an: Im Frontbereich beweist das Team, dass es noch über reichliche Vorräte an schwarzem Gaffa-Tape verfügt. Es wird getankt und neue Reifen aufgezogen. Am Steuer wechselt Lance David Arnold seinen Vorgänger Maximilian Götz ab.
12:27 Uhr Maximilian Götz berichtet nach seinem Stint: „Da war alles dabei: Regen, trockene Piste, Unfälle. Im Regen herrschten genau die Bedingungen, die mir liegen. Das hat viel Spaß gemacht. Ich bin fast acht Stunden gefahren, jetzt gehe ich ersteinmal duschen. Die Zeitstrafe ist sehr schade, denn die 1:30 Minuten muss man sich mühevoll wieder rausfahren.“

101 – Henkola / Yamauchi / Sandritter / Richardson (BMW M6 GT3)
11:52 Uhr Routinestopp – Henkola bleibt im Fahrzeug.

104 – Goroyan / Andree / Leisen (Audi TT RS2)
12:06 Uhr Nach einer Berührung mit #5 schlägt der Audi TT RS2 im ausgangs Brünnchen in die Leitplanke ein und muss von der DMSB-Staffel weggeschleppt werden.

105 – Speich / Waschkau / Vleugels / Jung (Audi TT)
10:46 Uhr Rudi Speich übernimmt den Audi von Dirk Vleugels.
11:44 Uhr Fahrerwechsel von Rudi Speich auf Thorsten Jung.

113 – Hanisch / Eichhorn / Honkanen / Goercke (Audi A4 quattro)
10:47 Uhr Tankstopp. Bastian Goercke bleibt im Auto.

114 – Caba / Lange / Sprungmann (Ford Focus RS)
10:45 Uhr Wegen Überschreitens der Höchstgeschwindigkeit in der Boxengasse bekommt der OVR-Focus eine Zeitstrafe von 30 Sekunden.

134 – Kisch / Nett / Schupp / Köppen (Hyundai Veloster 1,6T)
10:47 Uhr 30-Sekunden-Zeitstrafe wegen Überschreitens der Höchstgeschwindigkeit in der Boxengasse.
11:30 Uhr Hyundai steuert auf einen Hattrick in der Klasse SP2T zu. Auf Platz zwei liegt der Mini (#132) rund um Ralf Zensen, der sein 20. 24h-Rennen bestreitet.

140 – Schoeller / Kuhn / Boquoi Toril (Porsche 991)
12:28 Uhr Bei den größten Produktionswagen, der Klasse V6, hat der Black Falcon-Porsche gut sieben Minuten Vorsprung auf den Zimmermann-Cayman (#137).

141 – Rink / Brink / Piana / Steinhaus (BMW E90)
12:28 Uhr Die Adrenalin-Mannschaft nimmt Kurs auf Klassensieg in der V4.

151 – Büllesbach / Schettler / Briody / Arimon (Porsche Cayman)
10:37 Uhr Kann nach einem Einschlag im Bereich Hedwigshöhe weiterfahren.

156 – Egbert / Rönnefarth / Hollerweger (BMW 330i (390L))
10:45 Uhr Wegen Überschreitens der Höchstgeschwindigkeit in der Boxengasse erhält das Team eine Zeitstrafe von 30 Sekunden.

170 – Breuer / Gebhardt / Kern (Porsche Cayman GT4)
10:56 Uhr Der Manthey-Cayman führt immer noch vor beiden SCG in der Klasse SP-X.

177 – Strycek / Strycek / Strycek (Opel Astra J OPC)
11:17 Uhr Robin Strycek: „Wir gehen auf Nummer sicher. Ich habe meinen Stint extra verkürzt, um auf Regenreifen zu wechseln. Meine Schwester Lena hat das Steuer jetzt übernommen.“

250 – Rothenberger / Mehling / Carvalhais / Mc Fadden (Opel Astra OPC Cup)
11:09 Uhr Bei einem regulären Stopp übernimmt Rogerio Carvalhais den Lubner-Astra von Norbert Mehling.

251 – Brüggenkamp / Schröder / Wanger / Tribelhorn (Opel Astra OPC Cup)
11:23 Uhr Regulärer Stopp bei Lubner. Robert Schröder übernimmt das Auto von Michael Brüggenkamp.
12:19 Uhr Lubner Motorsport fährt im Opel-Cup (Cup-1-Klasse) einem Doppelsieg entgegen.
12:29 Uhr Johann Wanger hat den Cup-Astra von Robert Schröder übernommen.

252 – Hartl / Vögeli / Wulf / Kariste (Opel Astra OPC Cup)
12:24 Uhr Roger Vögeli hat den Astra von Ilkka Kariste übernommen.

304 – Burghardt / Bonk / Moetefindt / Möntmann (BMW M235i Racing)
11:19 Uhr Dreher in der ersten Linkskurve im Bereich Hatzenbach.
11:34 Uhr Felix Günter dreht sich in der Ravenol-Kurve von der Strecke und schlägt in den Reifenstapeln ein. Er kann zwar die Fahrt fortsetzen, aber der Cup-BMW hat einen mächtigen Schlag abbekommen.

305 – Schrey / Mies / Akata / Vanthoor (BMW M235i Racing)
12:11 Uhr Der Bonk-BMW hat im BMW-Cup (Cup-5-Klasse) weiterhin alles im Griff. Auf Platz zwei liegt jetzt der Scheid-BMW (#310) vor Adrenalin (#303).

354 – Holmlund / Graberg / Marshall / Gusenbauer (Porsche 981 GT4 CS)
10:56 Uhr Der Teichmann-Cayman führt souverän die Cayman-Klasse an und rangiert mittlerweile auf dem 32. Gesamtrang.

355 – Bohr / Schmickler / Humbert (Porsche Cayman 981 GT4 CS)
10:39 Uhr Pierre Humbert pilotiert jetzt den Möhlner-Cayman.
12:18 Uhr Daniel Bohr hat das Steuer übernommen.

702 – Mutsch / Westphal / SIMONSEN / Laser (SCG SCG003C)
10:30 Uhr Boxenstopp mit Fahrerwechsel. Westphal übergibt an Simonsen, der aber noch etwas warten musste, weil am Auto noch gearbeitet wurde. Nach Anschieben (der Anlasser hat den Geist aufgegeben) ist er jetzt aber unterwegs.

912 – Lietz / Bergmeister / Christensen / Makowiecki (Porsche 911 GT3 R)
10:41 Uhr Michael Christensen hat sein Auto abgestellt. Kein Vortrieb mehr. Auto lässt sich nicht mehr starten.
10:51 Uhr Ausfallgrund: Defekt im Antriebsbereich. Michael Christensen: „Ich hatte plötzlich keinen Vortrieb mehr. Der Motor sprang nicht mehr an, und ich konnte das Auto nur noch abstellen. Sehr enttäuschend, denn jetzt im Regen hätten wir vielleicht noch etwas aufholen können.“

999 – Bouveng / Blomqvist / Krognes / Di Martino (BMW M6 GT3)
11:51 Uhr Routinestopp mit Fahrerwechsel: Di Martino raus und Bouveng rein.

News und Stimmen 08:30 bis 10:30 Uhr

Rund fünf Stunden vor dem Fallen der Zielflagge ist das Bild an der Spitze des 44. ADAC Zurich 24h-Rennens nahezu unverändert. Vier Mercedes-AMG GT3 führen das Feld an, nach 100 Runden führt Black Falcon (#4) vor Haribo Racing (#88), HTP-Motorsport (#29) und dem zweiten Black-Falcon-Fahrzeug mit der Startnummer #9. Die Plätze fünf bis sieben belegen die Mitstreiter. Der Porsche 911 GT3 R (#912) liegt vor dem BMW M6 GT3 (#23) und dem Audi R8 LMS (#5). Die Segel streichen musste der M6 GT3 (#100) von Schubert Motorsport. Nach einer Kollision mit einem zu überrundenden Fahrzeug schied Lucas Luhr vorzeitig aus. Der schon lange vorhergesatze Regen setzte kurz vor 10:30 Uhr ein und verspricht Hochspannung für die letzten Stunden.

1 – Vanthoor / Mies / Müller / Kaffer (Audi R8 LMS)
08:54 Uhr Fahrerwechsel, jetzt ist Nico Müller beim Vorjahressieger im Auto
09:35 Uhr Fahrerwechsel, Laurens Vanthoor übernimmt von Nico Müller
09:49 Uhr Nico Müller schildert seinen nächtlichen Unfall: „In der so genannten Mutkurve war eine Ölspur. Auf ihr drehte sich vor mir ein Auto, und beim Versuch auszuweichen kam ich selbst ins Schleudern und schlug ein. Wir haben das Auo repariert und wollen versuchen, die Zielflagge zu sehen.“

2 – Leonard / Frijns / Sandström / Vervisch (Audi R8 LMS)
08:53 Uhr Fahrerwechsel, Stuart Leonard übernimmt von Robin Frijns
10:12 Uhr Boxenstopp mit Fahrerwechsel und Nachtanken, Sandström übernimmt von Leonard.

4 – Schneider / Engel / Christodoulou / Metzger (Mercedes AMG GT3)
09:12 Uhr Fahrerwechsel, Maro Engel übernimmt von Bernd Schneider
09:17 Uhr Neue absolute Bestzeit für das diesjährige 24h-Rennen: 8.19,280 Minuten.
09:29 Uhr Korrektur von 9:12,43: Fahrerwechsel, Adam Christodoulou (nicht Maro Engel) übernimmt von Bernd Schneider
09:36 Uhr Boxenstopp mit Nachtanken und Reifenwechsel. Kein Fahrerwechsel.
10:28 Uhr Die Spitzenreiter haben als erstes Team die 100. Rennrunde absolviert.
5 – Stippler / Fjordbach / Mortara / Meyr-Melnhof (Audi R8 LMS)
09:49 Uhr Beim Boxenstopp arbeitet das Team im Heckbereich. Fährt nach Auftanken und Reifenwechsel weiter. Edoardo Mortara sitzt im Auto.

9 – Haupt / Buurman / Engel / Müller (Mercedes AMG GT3)
08:45 Uhr 19. Führungswechsel nach 88 Runden. #9 vor #29 und #88.
08:53 Uhr Korrektur: 18. Führungswechsel nach 88 Runden. #9 vor #29 und #88.
08:56 Uhr Korrektur: 18. Führungswechsel nach 88 Runden. #9 vor #29 und #88.
09:01 Uhr Kommt zum Routinestopp – #29 übernimmt damit die Spitze, was den 19. Führungswechsel bedeutet.
09:09 Uhr Boxenstopp mit Fahrerwechsel. Yelmer Buurman übergibt das Steuer an Maro Engel. Buurman: „Ich hatte ein paar Probleme mit Nachzüglern. Das war nicht immer ganz einfach. Das Rennen bleibt spannend.“
10:22 Uhr Boxenstopp mit Reifenwechsel und Nachtanken. Fahrer bleibt im Auto.
10:26 Uhr Maro Engel: „Es war eine spannende Nacht und eine Wahnsinns-Atmosphäre: eine abtrocknende Strecke, Nebel und Lagerfeuer rund um die Strecke. Wir sind ohne Beschädigungen durchgekommen und fahren mit beiden Autos an der Spitze mit. Das ist eine super Ausgangsposition für die kommenden Stunden.“

18 – Farfus / Krohn / Müller / Wittmann (BMW M6 GT3)
08:33 Uhr Hat eine Funktionsrunde über die GP-Strecke absolviert. Teamchef Torsten Schubert: „Wir müssen noch genau analysieren, wieso der Motor kaputtgegangen ist. Wir haben jetzt einen neuen Motor eingebaut. Wir werden das Auto noch checken und dann wollen wir mit unseren Rundenzeiten zeigen, was möglich gewesen wäre.“

23 – Sims / Eng / Martin / Werner (BMW M6 GT3)
09:23 Uhr Boxenstopp. Dirk Werner übernimmt die Cockpitarbeit von Maxime Martin Es wird Kühlwasser nachgefüllt.

29 – Vietoris / Seefried / Hohenadel / Van der Zande (Mercedes AMG GT3)
08:48 Uhr Fahrerwechsel, jetztiger Fahrer Marco Seefried
09:20 Uhr Boxenstopp mit Fahrerwechsel. Marco Seefried übergibt das Steuer an Christian Hohenadel.
09:54 Uhr 21. Führungswechsel: Jetzt führt wieder HTP.
10:20 Uhr Christian Hohenadel steuert planmäßig die Box an. Reifenwechsel, Tanken und Fahrerwechsel.
10:22 Uhr Renger Van der Zande hat den HTP-Mercedes-AMG von Christian Hohenadel übernommen.
10:26 Uhr Renger van der Zande: „Es läuft sehr gut. Bei Regen hat Christian Hohenadel einen super Job gemacht und blieb in der Führungsgruppe. Als es abtrocknete, konnte ich übernehmen und ich denke, wir waren die meiste Zeit das schnellste Fahrzeug auf der Strecke.”

33 – Ziegler / Saurenmann / Schmidt (Audi R8 LMS)
10:05 Uhr G. Tonic ist für Peter Schmidt ins Cockpit geklettert.

35 – Krumm / Ordonez / Hoshino / Buncombe (Nissan GT-R GT3)
10:24 Uhr Planmäßiger Boxenstopp: Hoshino übergibt an Krumm.

37 – Jöns / Kane / Holzer / Brück (Bentley Continental GT3)
09:47 Uhr Steven Kane: „Die Bedingungen in der Nacht waren wirklich schwierig. Die Strecke hat sich von Runde zu Runde verändert. Seit der Unfallreparatur um Mitternacht läuft unser Bentley aber tadellos und wir haben uns vom 101. auf den 27. Platz verbessert. Mal sehen, was in der verbleibenden 5:45 Stunden noch möglich ist.“

38 – Brück / Menzel / Smith / Hamprecht (Bentley Continental GT3)
08:32 Uhr Überschreitung der Boxengassengeschwindigkeit: 30 Sekunden Stop-and-Go-Strafe.
09:06 Uhr Christopher Brück: „Ich bin von 4:00 bis 6:45 Uhr gefahren. Von der Nacht in Tag zu fahren, ist einfach geil. Im ersten Turn war der Nebel echt grenzwertig, die aufgehende Sonne hat ihn dann zum Glück verscheucht. Bis ins Ziel ist noch ein langer Weg, unser primäres Ziel ist es, den zehnten Platz zu behaupten.“

45 – Göschel / Heldmann / Scheibner / Weishar (BMW M3 E92)
09:05 Uhr Überschreitung der Boxengassengeschwindigkeit: 30 Sekunden Stop-and-Go-Strafe.
09:33 Uhr Steht mit technischem Defekt im Bereich des Hatzenbach-Bogens.

50 – Wölflick / Bressan / Gagstatter / Neuser (Ford Mustang)
09:06 Uhr Fahrerwechsel, Tobias Neuser löst Jürgen Gagstatter ab.

52 – Kleen / Itoh / Völker / Baumann (Lexus ISF CCS-R)
10:13 Uhr Boxenstopp. Neuer Fahrer: Horst Baumann. Vorheriger Fahrer: Klaus Völker.

53 – Wüest / Lampert / Amweg / Kündig (Lexus ISF CCS-R)
09:05 Uhr Überschreitung der Boxengassengeschwindigkeit: 30 Sekunden Stop-and-Go-Strafe.

57 – Baunach / Kaufmann / Haezebrouck / Salewsky (Porsche 997 KR)
09:42 Uhr Fahrerwechsel, Wolfgang Kaufmann für Philippe Haezebrouck

62 – Osieka / Sak Nana / Andy Sammers / Jans (Porsche 991 GT3 Cup)
08:41 Uhr Rollt qualmend im Bereich Kesselchen aus.

65 – Kroner / Schuhbauer / Dr. Bez / Neuser (Aston Martin Vantage V12)
09:13 Uhr Fahrerwechsel, Heinz-Jürgen Kroner für Wolfgang Schuhbauer

67 – Bugs Bunny / Kvitka / Scholze / Schiller (Porsche 991 GT-3 MR)
09:44 Uhr Heftiger Unfall vor dem Reifenstapel Hatzenbach. Der Weiland Racing-Porsche lag bis zum Ausfall auf Rang vier in der starken Klasse SP7.

75 – Heyer / Asch / Ludwig / Keilwitz (Mercedes AMG GT3)
10:27 Uhr Daniel Keilwitz: „Wir hatten leider in der Nacht kleinere Probleme und haben auch eine Strafe bekommen. Deswegen sind wir etwas zurückgefallen. Aber im Moment läuft es ganz gut und ich hoffe, dass es trocken bleibt. Ich denke, dass wir uns noch etwas nach vorne arbeiten können. In die Top-Ten zu kommen wäre noch schön.“

88 – Alzen / Arnold / Götz / Seyffarth (Mercedes AMG GT3)
09:52 Uhr Maximilian Götz sitzt jetzt am Steuer.
10:25 Uhr Lance David Arnold: „Bei uns ist alles gut soweit. Wir haben in der Nacht die Bremsscheiben gewechselt, da wir Vibrationen an der Vorderachse hatten. Aber im zweiten Stint konnte ich dann wieder mehr pushen. Der Mercedes-AMG GT3 läuft tadellos und wir haben einen guten Rhythmus. Jetzt heißt es, fehlerfrei durchzukommen.“

100 – Edwards / Klingmann / Luhr / Tomczyk (BMW M6 GT3)
09:33 Uhr Heftige Kollission mit der #93. Lucas Luhr steigt aus, setzt sich aber erst mal an die Boxenmauer. Die #100 kam gerade aus der Box und hatte noch Chancen auf einen Podestplatz. Der M6 GT3 ist nahezu ein Totalschaden.
09:54 Uhr Lucas Luhr über den Unfall mit der #93: „Keine Ahnung, von irgendwo kam einer aus dem Nichts.“
10:04 Uhr Lucas Luhr: „Wir waren extrem gut unterwegs. Mit einem brandneuen Auto diese Position zu halten – darauf können wir stolz sein. Beim Überholen eines langsameren Autos überholte ein anderer Pilot das gleiche Fahrzeug auf der anderen Seite und fuhr mir ins Auto. Der kam für mich praktisch aus dem Nichts. Der Arzt hat nach dem Check gesagt, dass der Zustand des Kopfs genau so sei wie vorher. Ich weiß nicht, ob das gut oder schlecht ist.“

101 – Henkola / Yamauchi / Sandritter / Richardson (BMW M6 GT3)
08:57 Uhr Fahrerwechsel: Max Sandritter übergibt das Steuer an K. Yamauchi.

111 – Barrow / Cox / Shaw / Morrow (BMW 135D GTR)
10:20 Uhr Der Saxon-Motorsport-BMW hat mittlerweile fast eine Runde Vorsprung in der Klasse AT.

113 – Hanisch / Eichhorn / Honkanen / Goercke (Audi A4 quattro)
10:02 Uhr Regulärer Stopp mit Fahrerwechsel. Bastian Goercke übernimmt das Steuer von Markku Honkanen.

137 – Jacoma / Karch / Moelig / Hennerici (Porsche Cayman S)
09:41 Uhr Am Zimmermann-Porsche, dem Zweiten in der V6, müssen die hinteren Bremsen erneuert werden.

138 – Eichner / Schicht / Schaefer / von Dannwitz (Porsche Cayman S)
09:01 Uhr Wird auf der Kuppe des Pflanzgarten II von der #702 angestoßen und dreht sich in die Planke. Der Porsche muss mit gebrochener Aufhängung zurück an die Box schleppen.

140 – Schoeller / Kuhn / Boquoi Toril (Porsche 991)
09:16 Uhr Der Black Falcon-911 führt weiterhin die Gruppe der Serienwagen ab. Doch der Zimmermann-Cayman (#137) liegt nur rund vier Minuten zurück.
09:18 Uhr Bekommt eine Zeitstrafe von 1 Min. 32 Sek. wegen Missachtung von Flaggensignalen.

141 – Rink / Brink / Piana / Steinhaus (BMW E90)
08:57 Uhr In der Klasse V4 hat sich das Adrenalin-Team um fast eine Runde vom AutoArenA-Mercedes abgesetzt.

150 – Liesenfeld / Durik / Wiesner / Erpenbach (Volkswagen Golf 3 16V)
08:33 Uhr Überschreitung der Boxengassengeschwindigkeit: 30 Sekunden Stop-and-Go-Strafe.

151 – Büllesbach / Schettler / Briody / Arimon (Porsche Cayman)
10:06 Uhr Dreher im Yokohama-S.

156 – Egbert / Rönnefarth / Hollerweger (BMW 330i (390L))
09:16 Uhr Der Schmickler-BMW 330i hat rund eine Runde Vorsprung auf den BMW M3 (#154).

176 – Jahn / Sidorenko / Quante / Kleeschulte (Renault Megane RS)
09:55 Uhr Erhält eine 30-Sekunden-Zeitstrafe wegen Nichteinhaltens der Mindest-Boxenstopp-Zeit.
09:55 Uhr Überschreitung der Boxengassengeschwindigkeit: 30 Sekunden Stop-and-Go-Strafe.

250 – Rothenberger / Mehling / Carvalhais / Mc Fadden (Opel Astra OPC Cup)
10:11 Uhr Regulärer Stopp. Norbert Mehling sitzt jetzt am Steuer.

252 – Hartl / Vögeli / Wulf / Kariste (Opel Astra OPC Cup)
10:29 Uhr Regulärer Boxenstopp. Ilkka Kariste löst Marcel Hartl im Cockpit ab.
305 – Schrey / Mies / Akata / Vanthoor (BMW M235i Racing)
09:09 Uhr Der Vorsprung des Bonk-BMW in der M235i-Cup-Klasse wächst allmählich an: 5:12 Minuten konnte das Quartett in der Zwischenzeit auf den Adrenalin-BMW (#303) herausfahren.

326 – Kageyama / Sato / Katayama / Daenens (TOYOTA C-HR Racing)
10:05 Uhr Technischer Defekt hinter Breidscheid.

355 – Bohr / Schmickler / Humbert (Porsche Cayman 981 GT4 CS)
10:04 Uhr Pierre Humbert hat das Steuer von Frank Schmickler übernommen.

912 – Lietz / Bergmeister / Christensen / Makowiecki (Porsche 911 GT3 R)
09:24 Uhr Dr. Frank-Steffen Walliser, Porsche-Motorsportchef: „Die Nacht gut zu überstehen, ist ganz wichtig am Nürburgring. Wir haben uns aus allen Rangeleien herausgehalten und sind Sechster geblieben. Die Wetterbedingungen waren am Anfang der Nacht sehr schwierig, dann trocknete es ab. Jetzt sind noch sechs Stunden zu fahren, also die Distanz eines WEC-Rennens. Drei haben wir schon hinter uns. Jetzt geht’s drum. Für uns bedeutet das, noch einmal voll auf Angriff zu fahren. Es scheint so, als würde es noch etwas Regen geben. Und Regen ist aufgrund unseres Traktionsvorteils bekanntlich immer Porsche-Wetter.“

999 – Bouveng / Blomqvist / Krognes / Di Martino (BMW M6 GT3)
09:11 Uhr Fahrerwechsel, Tom Blomqvist übergibt das Steuer an Michele Di Martino.

News und Stimmen 06:30 bis 08:30 Uhr

Nach 17 Stunden führt ein Mercedes-AMG-Quartett das 44. ADAC Zurich 24h-Rennen an. Aufgrund unterschiedlicher Strategien wechseln die Positionen, der Abstand des Ersten auf den Viertplatzierten ist mit knapp unter drei Minuten weiter konstant. Aktuell führt der Mercedes-AMG GT3 (#88) von Haribo Racing vor den beiden Black-Falcon-Autos (#9 und #4) und dem Boliden von HTP-Motorsport (#29). Auch die Verfolger drehen routiniert ihre Runden. Die Positionen fünf und sechs belegen der BMW M6 GT3 (#100) von Schubert Motorsport und der Porsche 911 GT3 R (#912) von Manthey-Racing. Derweil feieren zwei Teams ein Comeback im Rennen. Sowohl der WRT-Audi R8 LMS (#1), der in den Morgenstunden in einen Unfall verwickelt war als auch der BMW M6 GT3 (#18) von Schubert Motorsport, der am Abend einen Motorschaden erlitt, sind nach mehrstündigen Reparaturen wieder auf die Piste zurückgekehrt.

1 – Vanthoor / Mies / Müller / Kaffer (Audi R8 LMS)
08:14 Uhr Wird aus dem Fahrerlager zurück in die Boxengasse geschoben und nimmt das Rennen wieder auf. Am Steuer sitzt Nico Müller.

2 – Leonard / Frijns / Sandström / Vervisch (Audi R8 LMS)
06:39 Uhr Fahrerwechsel, Robin Frijns übernimmt von Frederic Vervisch
07:40 Uhr Routinestopp. Frijns bleibt im Fahrzeug.

4 – Schneider / Engel / Christodoulou / Metzger (Mercedes AMG AMG GT3)
07:20 Uhr Routinestopp. Schneider bleibt im Fahrzeug.

5 – Stippler / Fjordbach / Mortara / Meyr-Melnhof (Audi R8 LMS)
07:04 Uhr Fahrerwechsel, Anders Fjordbach löst Frank Stippler ab
07:19 Uhr Frank Stippler: „Es hat Spaß gemacht, in die Morgensonne zu fahren. Aber wir sind gegen die siegverdächtige Konkurrenz zu langsam. Meiner Meinung nach hatte sich das bei den VLN-Läufen schon abgezeichnet. Wenn bei Audi alles glatt gelaufen wäre, hätten wir vielleicht um das Podium mitfahren können. Aber generell sind wir dieses Jahr zu langsam. Das zeigen auch die Unfälle. Die Fahrer sind alles Profis, aber man muss das Quäntchen mehr Risiko gehen, um irgendwie mitzufahren.“
08:27 Uhr Fjordbach übergibt an Meyr-Melnhof und berichtet: „Im Gegensatz zu dem Stint heute Nacht, war dieser sehr schön. Das Tempo ist gut und ich bin zufrieden. Wir sind leider nicht dort, wo wir gerne sein würden.“

9 – Haupt / Buurman / Engel / Müller (Mercedes AMG AMG GT3)
07:31 Uhr 15. Führungswechsel nach 80 Runden: Jetzt führt wieder der Black Falcon-Mercedes-AMG, der zuletzt nach 47 Umläufen vorne lag.
07:49 Uhr Boxenstopp ohne Fahrerwechsel.

14 – Al Faisal / Gerwin / Dontje / Huff (Mercedes AMG AMG GT3)
07:29 Uhr Kehrt nach langer Reparaturpause zurück auf die Strecke.
07:47 Uhr Fahrerwechsel, Indy Dontje für Robert Huff
08:14 Uhr Kollision im Stefan-Bellof-S mit dem Porsche #69, der sich sogar überschlagen hat. Beide Fahrer sind ausgestiegen.
08:18 Uhr Indy Dontje saß beim Crash im Auto, ist aber okay.

18 – Farfus / Krohn / Müller / Wittmann (BMW M6 GT3)
08:22 Uhr Der Schubert-BMW geht nach seinem Motorschaden am gestrigen Abend wieder ins Rennen. Augusto Farfus sitzt am Steuer und bedankt sich per Handschlag bei der Crew für die Arbeit.

25 – Zoechling / Konrad / Farnbacher / Stolz (Lamborghini Huracan GT3)
07:09 Uhr Wird ins Zelt geschoben: Wasserkühler wird gewechselt, nachdem ein Fremdkörper diesen zerstört hat.

28 – Basseng / De Phillippi / Rockenfeller / Scheider (Audi R8 LMS)
07:04 Uhr Der Audi wird nicht ins Rennen zurückkehren. Das Team hat aus Sicherheitsgründen entschieden, das Fahrzeug im Fahrerlager zu belassen.

29 – Vietoris / Seefried / Hohenadel / Van der Zande (Mercedes AMG AMG GT3)
06:42 Uhr Der aktuell Führende HTP-Mercedes wird jetzt zum Routinestopp in die Box kommen.
06:48 Uhr Fahrerwechsel, Christian Hohenadel übernimmt von Marco Seefried
07:03 Uhr Korrektur: Fahrerwechsel, Marco Seefried übernimmt von Christian Hohenadel.
07:45 Uhr Teamchef Günther Haberer: „Die ersten sechs Fahrzeuge liegen ganz eng beisammen. Es sind noch knapp acht Stunden zu fahren. Ich glaube, es wird noch ein ganz spannender Kampf. Die Fahrer und das Team haben einen tollen Job gemacht, speziell bei den schwierigen Bedingungen am Anfang.“
07:47 Uhr Da die Nummer 9 die Boxen ansteuert, führt jetzt die HTP-Mannschaft.
08:05 Uhr Boxenstopp: Es werden vorsichtshalber geschnittene Slicks aufgezogen. Marco Seefried bleibt am Steuer.

33 – Ziegler / Saurenmann / Schmidt (Audi R8 LMS)
06:41 Uhr Regulärer Stopp mit Tanken und Fahrerwechsel, Peter Schmidt für Ronnie Saurenmann

44 – Dumbreck / Henzler / Ragginger / Imperatori (Porsche 991 GT3R)
07:14 Uhr Routinestopp mit Bremsenwechsel. Ragginger übergibt an Dumbreck. Ragginer: „Mein Stint war okay. Ich bin gut zurecht gekommen. Dass wir nicht ganz vorne mitfahren, liegt daran, dass wir auf der Geraden einfach nicht die Leistung haben, die wir gerne hätten. Das müssen wir bei den nächsten Rennen analysieren.“

50 – Wölflick / Bressan / Gagstatter / Neuser (Ford Mustang)
07:44 Uhr Fahrerwechsel, Jürgen Gagstatter für Stephan Wölflick

51 – Borum / Degnbol Moller / Eden / Moore (BMW 335i)
07:45 Uhr Wayne Moore steigt gleich ins Cockpit des Scangrip Racing-BMW 335i. Der Neuseeländer ist mit 21 Teilnahmen der außereuropäische Rekordhalter des Eifelklassikers. Mit seiner Mannschaft führt der 62-Jährige die Klasse SP8T an.

52 – Kleen / Itoh / Völker / Baumann (Lexus ISF CCS-R)
06:41 Uhr Fährt stark qualmend über den GP-Kurs.
07:46 Uhr Fahrerwechsel, Klaus Völker für Masashige Itoh

53 – Wüest / Lampert / Amweg / Kündig (Lexus ISF CCS-R)
07:46 Uhr Fahrerwechsel, Marc-Remo Kündig für Manuel Amweg

56 – Shoffner / Hill / Klaasen / Huisman (Porsche 991 GT3 Cup)
08:03 Uhr Duncan Huisman: „Das Auto geht wie die Sau – auch die Bremsen sind perfekt. Der Stint hat viel Spaß gemacht, trotz der langen Code60-Zonen.“
08:07 Uhr Arno Klasen: „Bin jetzt ziemlich geschafft, das war mein vierter Stint. Jetzt habe ich erstmal Pause. Auf der Strecke ist für mich nichts Besonderes vorgefallen, außer dem normalen Wahnsinn natürlich. In der SP7 wird es noch sehr spannend!“ Die Nummer 56 liegt derzeit auf Rang drei in der Klasse.

57 – Baunach / Kaufmann / Haezebrouck / Salewsky (Porsche 997 KR)
06:51 Uhr Fahrerwechsel, Edgar Salewsky für Eberhard Baunach

64 – Devigus / Weishaupt / Boquoi Toril / Farnbacher (Porsche 991 GT3 Cup)
08:05 Uhr Auf Gesamtrang 19 liegt der beste Nicht-GT3, der Spitzenreiter der SP7.

65 – Kroner / Schuhbauer / Dr. Bez / Neuser (Aston Martin Vantage V12)
07:53 Uhr Fahrerwechsel, Wolfgang Schuhbauer für Ulrich Bez

67 – Bugs Bunny / Kvitka / Scholze / Schiller (Porsche 991 GT-3 MR)
06:51 Uhr Fahrerwechsel, Guido Bugs Bunny für Florian Scholze

69 – Chrzanowski / Jodexnis / Schelp / Scharmach (Porsche 997 GT 3)
08:29 Uhr Auch Kersten Jodexnis hat den Unfall gut überstanden.

77 – Hertenstein / Preacher / Lungstrass (Aston Martin Vantage V8)
06:38 Uhr Der Aston Martin ist am Pflanzgarten in langsamer Fahrt unterwegs.

88 – Alzen / Arnold / Götz / Seyffarth (Mercedes AMG AMG GT3)
06:40 Uhr Der Haribo-Mercedes fährt mit 8:20.370 Min. die persönlich beste Rundenzeit.
07:22 Uhr Arnold übergibt an Alzen. Arnold erzählt: „Der zweite Stint war deutlich besser. Der erste Stint war gegen vier, fünf Uhr und das ist immer schrecklich. Alle sind müde und das macht sich bemerkbar. Der Verkehr war nicht einfach.“

100 – Edwards / Klingmann / Luhr / Tomczyk (BMW M6 GT3)
07:06 Uhr Routinestopp. Klingmann bleibt sitzen.
08:29 Uhr Jens Klingmann: „Der Stint hat großen Spaß gemacht. Um diese Zeit sind die Bedingungen meistens am besten. Das Fahrzeug läuft sehr gut und wir sind in den Top-5 dabei. Jetzt machen wir uns langsam bereit für den Schlussspurt.“

101 – Henkola / Yamauchi / Sandritter / Richardson (BMW M6 GT3)
07:29 Uhr Kehrt nach einer Reparaturpause zurück ins Rennen.

102 – Köppen / Penttinen / Bohrer / Beulen (Hyundai i30 2,0T)
07:20 Uhr Rauchentwicklung nach Ausrutscher im Wippermann. Fährt langsam weiter.

104 – Goroyan / Andree / Leisen (Audi TT RS2)
07:57 Uhr Teamchef Andreas Lautner: „Wir haben in der Nacht wegen falscher Reifenwahl knapp zwei Runden auf den Subaru verloren. Diese können wir aus eigener Kraft nicht mehr aufholen, da wir auch ein Problem mit einem Dämpfer haben.“

106 – van Dam / Lasse / Schrick / Yamauchi (SUBARU WRX STI)
08:06 Uhr Der Zweiliter-Subaru belegt mittlerweile den 21. Gesamtrang.

112 – von Löwis of Menar / Schellhaas / Duffner (Porsche Cayman GT4)
06:57 Uhr Unfall im Bereich Hohe Acht

113 – Hanisch / Eichhorn / Honkanen / Goercke (Audi A4 quattro)
08:02 Uhr Regulärer Stopp mit Tanken und Fahrerwechsel: Markku Honkanen übernimmt von Michael Eichhorn.

119 – Overbeck / Overbeck / Overbeck / Reichle (Renault Clio 3 RS)
07:40 Uhr Überschreitung der Boxengassengeschwindigkeit: 30 Sekunden Stop-and-Go-Strafe.

134 – Kisch / Nett / Schupp / Köppen (Hyundai Veloster 1,6T)
07:44 Uhr Technischer Defekt im Pflanzgarten.

136 – Lomas / Gavris / Philpot / Gaylard (Ford Fiesta ST)
07:31 Uhr Technischer Defekt im Bereich Breidscheid

139 – Haener / Follett / Vicenzi / Carobbio (Porsche Cayman S)
07:40 Uhr Paul Follett übernimmt von Alberto Carrobio. Alles läuft gut beim Sorg-Cayman.

140 – Schoeller / Kuhn / Boquoi Toril (Porsche 991)
06:40 Uhr Das Black Falcon führt jetzt souverän bei den Produktionswagen und ist auf dem besten Weg, den Vorjahressieg zu wiederholen.

155 – Holland / Thilenius / Miller (BMW Z4)
08:03 Uhr Technischer Defekt in der Hatzenbach

156 – Egbert / Rönnefarth / Hollerweger (BMW 330i (390L))
07:40 Uhr Überschreitung der Boxengassengeschwindigkeit: 30 Sekunden Stop-and-Go-Strafe.

175 – Paatz / Kluge / Kocsis / Chmiela (Volkswagen Scirocco GT-RS)
07:22 Uhr Überschreitung der Boxengassengeschwindigkeit: 30 Sekunden Stop-and-Go-Strafe.
08:06 Uhr Ist beim Übergang auf die GP-Strecke liegengeblieben wegen der dortigen Ölspur.
08:12 Uhr Unfall in der Hohenrain-Schikane. Der mathilda-Scirocco führt noch die Klasse V2T an.

177 – Strycek / Strycek / Strycek (Opel Astra J OPC)
07:49 Uhr Routinestopp – Volker Strycek bleibt am Steuer.

305 – Schrey / Mies / Akata / Vanthoor (BMW M235i Racing)
08:06 Uhr Überraschung: Der führende Cup-BMW M235i ist aktuell Gesamt-30!

308 – Eichenberg / Warum / Guenther / Oberheim (BMW M235i Racing)
07:40 Uhr Planmäßiger Wechsel von Kevin Warum zu Heiko Eichenberg

319 – Mealin / Riall / Liqourish (BMW M235i Racing)
07:11 Uhr Technischer Defekt im Bereich Aremberg, wird von DMSB-Staffel abgeschleppt.

912 – Lietz / Bergmeister / Christensen / Makowiecki (Porsche 911 GT3 R)
06:52 Uhr Jörg Bergmeister, der zuvor an Makowiecki übergeben hat: „Am Anfang gab es extrem viele Code60-Zonen und viele Autos standen neben der Strecke. Später war es freier und das Auto lief ganz gut. Die kühlen Temperaturen helfen uns ein bisschen.“
08:08 Uhr Routinestopp – Makowiecki bleibt im Porsche.

999 – Bouveng / Blomqvist / Krognes / Di Martino (BMW M6 GT3)
07:55 Uhr Routinestopp. Blomqvist bleibt für einen Doppelstint sitzen.