News und Stimmen Rennen

Hier die News und Stimmen aus dem ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen, sortiert nach Startnummern. Zur besseren Orientierung sind die Zeit-Codes jeweils mit angegeben. Der Start erfolgte um 12:00 Uhr, der Zieleinlauf um 18:00 Uhr.

2 – Wölflick / Bressan / Gagstatter (Ford Mustang GT WR)
23.04.2017 11:54 Uhr: Wartet am Ende der Boxengasse darauf, nach dem Feld ins Rennen zu starten.
23.04.2017 15:50 Uhr: Die Rennleitung zeigt dem Mustang die so genannte Spiegelei-Flagge (technischer Defekt).

4 – al Faisal / Haupt (Mercedes-AMG GT3)
23.04.2017 13:48 Uhr: Boxenstopp mit Fahrerwechsel, Hubert Haupt steigt aus.
23.04.2017 14:57 Uhr: Kommt zum Boxenstopp rein.
23.04.2017 17:18 Uhr: Hat nach einem vermutlichen Kontakt ein Loch im Kühlergrill, die Motorhaube ist lädiert. Dennoch bleibt das Fahrzeug im Rennen und steuert nicht die Box an.

5 – Rockenfeller / Moeller Madsen / Busch (AUDI R8 LMS)
23.04.2017 15:28 Uhr: Kommt in die Box zu einem Routinestopp. Damit übernimmt #702 wieder die Führung.
23.04.2017 15:31 Uhr: Dennis Busch: „Meine beiden Kollegen haben in ihren Stints einen super Job gemacht. Ich war mit mir allerdings nicht ganz zufrieden – heute habe ich Zeit liegen lassen. Aber das muss ich jetzt analysieren. Der R8 LMS funktioniert prima.”
23.04.2017 17:26 Uhr: Ernst Moser: „Einzig der Glickenhaus hat seinen letzten Stopp bereits erledigt, alle anderen Verfolgen müssen definitiv nochmal in die Box und tanken.  Damit dürfte das Rennen eigentlich gelaufen sein.”
23.04.2017 17:54 Uhr: Mike Rockenfeller: „Nach dem Qualifikationstraining waren wir schon etwas enttäuscht. Aber im Rennen haben wir einen absolut fehlerfreien Job gemacht und sind nun auf Podiumskurs. Bin gespannt, was die letzten Minuten noch bringen.”
23.04.2017 18:01 Uhr: Sieg! Mike Rockenfeller, Nicolay Moeller Madsen und Dennis Busch gewinnen im Phoenix-Audi R8 LMS.

8 – Alzen / Arnold / Götz / van der Zande (Mercedes-AMG GT3)
23.04.2017 12:44 Uhr: Lance David Arnold kommt in die Box: Reifenwechsel und nachtanken!
23.04.2017 14:35 Uhr: Boxenstopp für den Haribo-Mercedes-AMG GT3. Fahrerwechsel: Renger van der Zande übergibt das Steuer an Uwe Alzen.
23.04.2017 15:48 Uhr: Boxenstopp mit Fahrerwechsel. Uwe Alzen steigt aus, Maxi Götz übernimmt. Alzen: „Wir kämpfen ein wenig mit der Technik. Ein Stoßdämpfer an der Vorderachse ist defekt, und nun muss der zweite die Arbeit von beiden Stoßdämpfern übernehmen. Dadurch bounced der GT3 sehr. Das heißt, er springt, ist unruhig, und beim Herausbeschleunigen aus Kurven muss man höllisch aufpassen, dass einem die Straße nicht ausgeht. Eigentlich hatten wir da vorne bereits einen Dämpfer getauscht, aber so ist das eben: Irgendwann haben Teile die Grenze ihrer Laufleistung erreicht und geben dann auch mal den Geist auf. Wir tragen es mit Fassung: Der Mercedes-AMG ist das ganze Jahr bislang perfekt gelaufen, und dieses Wochenende ist ja ein Test für die 24h. Also: Gut, dass wir dies nun aussortiert haben.”
23.04.2017 16:20 Uhr: Boxenstopp. Das Team zieht den Mercedes-AMG in die Box.
23.04.2017 17:45 Uhr: Bekommt nach Rennende wegen Unterschreitung der Mindeststandzeit eine Strafe von 46 Sek. aufgebrummt.

9 – Müller / Vervisch (Audi R8 LMS)    
23.04.2017 16:33 Uhr: Planmäßiger Boxenstopp. Nico Müller übernimmt das Volant von Frederic Vervisch.

11 – Konrad / Farnbacher / Zoechling / Busch (Lamborghini Huracan GT3) 23.04.2017 11:45 Uhr: Der Konrad-Lambo kann nach seinem Unfall am Morgen das Rennen nicht aufnehmen.

15 – Leimer / Grossmann / Trummer (Ferrari 488 GT3)
23.04.2017 13:33 Uhr: Das schweizer Team ist die Newcomer-Überraschung an diesem Wochenende. Beim ersten Start auf der Nordschleife kann sich die Mannschaft konstant in den Top 10 halten und liegt aktuell sogar auf dem fünften Platz.
23.04.2017 13:45 Uhr: Der Ferrari hat durch die Boxenstopps die Führung übernommen.
23.04.2017 14:05 Uhr: Erhält 34 Sekunden Strafe wegen Nichteinhaltung der Mindest-Boxenstoppzeit.
23.04.2017 15:34 Uhr: Langsame Fahrt im Bereich Adenauer Forst – Reifenschaden.

20 – Mueller / Spengler / Krohn / Wittmer (BMW M6 GT3)
23.04.2017 13:07 Uhr: Jörg Müller hat das Auto an Jesse Krohn weitergereicht. Müller: „Wir hatten zwischenzeitlich ein kleines elektronisches Problem, das konnte ich aber mit einem Reset beheben. Ansonsten läuft es gut. Wir haben noch ein gutes Stück Arbeit vor uns, um uns auf die neuen Reifen einzustellen.”
23.04.2017 14:58 Uhr: Jesse Krohn kam mit stark qualmendem Auto an die Box. Die Wassertemperatur ist schlagartig angestiegen. Das Team checkt nun, ob weitere Maßnahmen notwendig sind.
23.04.2017 15:49 Uhr: Jesse Krohn versuchte, das Rennen nach den Problemen mit der Wassertemperatur fortzusetzen. Doch nach einer kurzen Runde über die GP-Strecke stellt sich das Problem gleich wieder ein. Erneuter Boxenstopp.
23.04.2017 16:10 Uhr: Teamchef Thorsten Schubert: „Für uns ist das Rennen beendet. Jesse kam schon nach der kurzen Runde über die Grand-Prix-Strecke wieder rein. Im Stand funktionierte alles, aber in dem Moment, als der Motor volle Leistung hatte, gab es gleich wieder Probleme. Zu Hause müssen wir den Motor jetzt ausbauen und das Problem genauer analysieren.”

22 – Weiss / Kainz / Krumbach (Ferrari 488 GT3)
23.04.2017 14:30 Uhr: Der Wochenspiegel-Ferrari ist in langsamer Fahrt  auf der Döttinger Höhe unterwegs.
23.04.2017 14:57 Uhr: Kommt an die Box.
23.04.2017 15:49 Uhr: Ist im Bereich Adenauer Forst ebenfalls in ganz langsamer Fahrt unterwegs.
23.04.2017 15:50 Uhr: Georg Weiss: „Wir haben zum zweiten Mal für heute ein Problem mit der Benzinpumpe an unserem Ferrari. Wir müssen jetzt mal genauer nachschauen, was das Problem ist.”

28 – Mies / Kaffer / van der Linde (Audi R8 LMS)    
23.04.2017 16:33 Uhr: Planmäßiger Boxenstopp mit Fahrerwechsel. Christopher Mies übernimmt von Kelvin van der Linde.

30 – Abbelen / Schmitz / Ziegler (Porsche 991 GT3 R)
23.04.2017 13:04 Uhr: Boxenstopp für den Frikadelli-Porsche #30. Sabine Schmitz übergibt nach sieben Runden an Andreas Ziegler.
23.04.2017 13:29 Uhr: Sabine Schmitz: „Mein Start war sehr gut, ich konnte direkt ein paar Plätze gutmachen. Dann wurde ich von einem grünen Porsche etwas aufgehalten. Bis auf einen leicht zu hohen Reifenluftdruck gab es keine Probleme.”
23.04.2017 14:24 Uhr: Boxenstopp: Andreas Ziegler übergibt nach 15 Runden an Klaus Abbelen.
23.04.2017 14:34 Uhr: Andreas Ziegler: „Unser Porsche war mega, ich hatte einen Riesenspaß und konnte richtig pushen. Hoffe, es geht für uns noch weiter nach vorne.”
23.04.2017 15:34 Uhr: Boxenstopp: Sabine Schmitz übernimmt von Klaus Abbelen.
23.04.2017 15:48 Uhr: Klaus Abbelen: „Das war ein sehr guter Stint. Ich konnte Runde für Runde 8:40er-Zeiten fahren, damit bin ich zufrieden. Die neuen Michelin-Reifen waren gut, wir können das Auto immer besser auf sie abstimmen.”
23.04.2017 16:56 Uhr: Fahrerwechsel nach 31 Runden. Sabine Schmitz hat das Lenkrad an Andreas Ziegler weitergereicht. „Jetzt waren das Auto und die neuen Michelin-Reifen wirklich super. Ich hatte nochmals geringeren Luftdruck einstellen lassen, das hat perfekt funktioniert. Ich wäre in der letzten Runde, wenn die Pneus eigentlich das Beste hinter sich haben, fast noch eine 8:20er-Zeit gefahren, musste dann aber im Tiergarten eine Vollbremsung hinlegen.”

31 – Christensen / Luhr / Bachler (Porsche 991 GT3 R)
23.04.2017 12:31 Uhr: Geplanter Boxenstopp nach drei Runden für den Pro-Porsche von Frikadelli. Klaus Bachler setzt die Fahrt nach Reifenwechsel und Nachtanken fort.
23.04.2017 13:38 Uhr: Der Frikadelli-Porsche kommt zum zweiten Routinestopp an die Box.
23.04.2017 13:58 Uhr: Klaus Bachler hat einen Elf-Runden-Stint absolviert, bei dem er bis auf P2 vorgefahren ist: „Der Porsche fühlt sich gut an. Wir haben nach dem Qualifying-Ergebnis eine andere Strategie gewählt mit einem frühen Stopp nach drei Runden. Dadurch konnte ich mich aus dem Verkehr heraushalten und hatte acht Runden lang fast freie Fahrt.” Nach dem Wechsel zu Michael Christensen liegt der Pro-Porsche von Frikadelli auf Rang 20.
23.04.2017 14:57 Uhr: Routinestopp: Lucas Luhr steigt aus und Michael Christensen übernimmt das Steuer.
23.04.2017 15:03 Uhr: Porsche-Werksfahrer Michael Christensen: „Es läuft gut, nur in den letzten drei Runden meines ersten Stints bin ich sehr im Verkehr aufgehalten worden. Aber das erlebt jeder Fahrer irgendwann einmal.”
23.04.2017 16:10 Uhr: Boxenstopp für den Pro-Porsche von Frikadelli nach 26 Runden. Lucas Luhr fährt weiter.
23.04.2017 16:58 Uhr: Boxenstopp nach Runde 33. Lucas Luhr ist nach seinem Doppelstint aus- und Michael Christensen eingestiegen.
23.04.2017 17:11 Uhr: Lucas Luhr: „14 Runden am Stück – das habe ich auch für mich gebraucht. Ich fand in einen guten Rhythmus und fühle mich jetzt im Porsche wieder wohl. Bei meinem Doppelstint konnte ich beide Reifentypen ausprobieren. Aber wir konzentrieren uns hier nur auf uns selbst. Das Auto fühlt sich gut an, auch wenn wir noch ein paar Dinge aussortieren können, wollen und müssen. Wir bereiten uns in Ruhe auf das 24h-Rennen vor.“

33 – Dumbreck / Imperatori / Dusseldorp (BMW F13 M6 GT3)
23.04.2017 16:16 Uhr: Der Falken-BMW hat einen Unfall im Streckenabschnitt Breidscheid.

34 – Schmidt / Koch / Kranenberg (Audi R8 LMS)
23.04.2017 12:08 Uhr: Fährt im Bereich des Adenauer Forsts leicht auf die #57 auf. Beide können allerdings weiterfahren.
23.04.2017 13:31 Uhr: Ist in langsamer Fahrt im Bereich Adenauer Forst unterwegs.

37 – Bröck / Verdonck / Menzel (Bentley Continental GT3)
23.04.2017 11:42 Uhr: Beim Warmfahren der Reifen übersteuert das Heck des Bentleys in der Anfahrt zur Fordkurve. Es bleibt zum Glück nur bei einer kurzen Fahrt durch die Wiese.
23.04.2017 12:40 Uhr: Christopher Brück: „Wir haben unseren Boxenstopp etwas vorgezogen, um nicht mit unserem zweiten Fahrzeug gleichzeitig an die Box zu kommen. Wir haben auch gleich einen Fahrerwechsel gemacht, weil die Kollegen noch Rennpraxis sammeln wollten.”
23.04.2017 13:31 Uhr: Der Bentley kann die Führung weiter halten, aber der Frikadelli Porsche mit der #31 ist weniger als zwei Sekunden dahinter. Der drittplatzierte Falken-Porsche #44 hat allerdings schon über 20 Sek. Rückstand.
23.04.2017 15:11 Uhr: Christian Menzel: „Ich habe das Auto in Führung liegend an Christopher übergeben, der kam aber schon nach einer kurzen Runde über die Grand-Prix-Strecke wieder an die Box. Wir versuchen jetzt herauszubekommen, was da falsch gelaufen ist. Ich bin mit dem Bentley seit den 24h im vergangenem Jahr nicht mehr gefahren und muss sagen: Das ganze Paket hat sich enorm weiter entwickelt.“

38 – Jöns / Mamerow / Pepper (Bentley Continental GT3)
23.04.2017 15:14 Uhr: Markus Michelberger, technischer Projektleiter: „Wir haben einen technischen Defekt am Turbolader, das Rennen ist damit beendet. Beim anderen Fahrzeug sind wir noch bei der Fehlerdiagnose.”

39 – Borum / Eden (BMW 335i)    
23.04.2017 13:43 Uhr: Ein Tank-Entlüftungsschlauch ist defekt und muss ausgetauscht werden. Danach sollte es für den BMW direkt wieder weiter gehen.

40 – Adorf / Collard / Weidinger (BMW M4 GT4)    
23.04.2017 12:40 Uhr: Mit Reifenschaden hinten links in langsamer Fahrt auf der GP-Strecke unterwegs.

43 – Lynn / Felix Da Costa (BMW M6 GT3)    
23.04.2017 12:51 Uhr: Boxenstopp mit Reifen- und Fahrerwechsel, Lynn übernimmt das Steuer von Da Costa.
23.04.2017 15:17 Uhr: Routine-Check an der Box. Da Costa steigt ein, Lynn steigt aus.

44 – Bergmeister / Werner / Vanthoor (Porsche  991 GT3R)
23.04.2017 17:12 Uhr: Der zweitplatzierte Falken-Porsche steuert parallel zu den Spitzenreitern ebenfalls die Box an, sodass der Phoenix-R8 mit der #5 die Führung übernimmt.
23.04.2017 17:55 Uhr: Der Falken-Porsche konnte seinen Rückstand fast halbieren und liegt zu Beginn der letzten Runde nur noch 2,8 Sek. hinter P2.

45 – Kniesburges / Jurek / Kraske (Ford Mustang GT)
23.04.2017 16:12 Uhr: Routine-Boxenstopp, fährt weiter.

47 – Asch / Mücke / Hohenadel (Mercedes-AMG GT3)
23.04.2017 12:02 Uhr: Hohenadel kann sich in der Ford-Kurve wieder gegen Laser durchsetzen und die Führung zurückholen.
23.04.2017 12:36 Uhr: Beim Überrunden touchiert Christian Hohenadel einen Porsche in der Hohenrain-Schikane und schlägt an den Leitplanken an. Das war´s wohl mit den Siegambitionen beim Qualirennen.
23.04.2017 13:13 Uhr: Das Auto ist irreparabel beschädigt und wird deshalb nicht noch einmal ins Rennen gehen. Die Aufhängung und die Lenkung haben zu großen Schaden genommen.

57 – Ackermann / Lukovnikov (Porsche GT3 Cup MR)
23.04.2017 12:07 Uhr: In langsamer Fahrt unterwegs

60 – Osieka / Max / Jens (Porsche 911 GT3 Cup (991)
23.04.2017 14:20 Uhr: Kollidiert beim Einfahren in die Boxengasse mit dem abfahrenden Schnitzer-BMW #42. Für den Porsche ist das Rennen danach beendet, bei Schnitzer wird am Schaden am Vorderrad gearbeitet.

61 – Berg / Sczepansky / Osieka (Porsche 911 GT3 Cup (991)
23.04.2017 14:29 Uhr: Kollidiert im Bereich Hatzenbach mit #65.

62 – Hill / Shoffner / Klasen (Porsche 911 GT3 Cup (991)
23.04.2017 12:19 Uhr: Der Porsche kommt an die Box. Arno Klasen: „Jeanine saß beim Start im Auto und wurde unsanft von einem Konkurrenten touchiert. Jetzt müssen wir erst einmal den Schaden begutachten.”
23.04.2017 12:21 Uhr: Nach Radwechsel und provisorischer Karosseriereparatur geht das Auto wieder ins Rennen.
23.04.2017 15:52 Uhr: Der letzte verbliebene Getspeed-Porsche war beim letzten Stopp zu schnell in der Boxengasse und erhält dafür eine 45-Sek.-Zeitstrafe.

66 – Aust / Oeverhaus / Bollrath / Jahn (Porsche 911 GT3 Cup-MR)
23.04.2017 15:31 Uhr: Steht in der Mercedes-Arena neben der Strecke mit Reifenschaden hinten links. Der Unterboden und der Heckflügel sind ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.

72 – Kaya / Gomez / Piana (Porsche Cayman GT4)
23.04.2017 13:46 Uhr: Mustafa Mehmet Kaya: „Wir haben ein Getriebeproblem, ich konnte die Gänge nicht mehr wechseln. Wir versuchen das jetzt zu reparieren.”

76 – Hüttenrauch / Czyborra / Hauschild (Porsche 991 GT3 Cup)
23.04.2017 12:24 Uhr: Kommt bereits nach zwei absolvierten Runden in die Box.
23.04.2017 16:37 Uhr: Kommt mit Reifenproblemen an die Box. Das Team hat das natürlich nicht einkalkuliert und nun keine frischen Pneus mehr auf Lager. Deshalb erfolgt ein Wechsel auf gebrauchte Slicks, anschließend geht´s weiter.

77 – Putman / Espenlaub (Porsche Cayman Pro 4)
23.04.2017 12:05 Uhr: Dreher in der Mercedes-Arena.
23.04.2017 12:36 Uhr: Kommt nach der Berührung durch #47 mit einem beschädigten Heck an die Box.

83 – Rettich / Reicher / Brunot / Hess (BMW 1M-Coupe)
23.04.2017 15:35 Uhr: 0:30 Minuten Zeitstrafe wegen Nichteinhaltung des Tempolimits in der Boxengasse.

90 – van Dam / Lasse / Schrick / Yamauchi (SUBARU WRX STI)
23.04.2017 16:57 Uhr: Tim Schrick: „Aus eigener Kraft werden wir den Klassensieg nicht mehr schaffen, was natürlich sehr schade ist. Aber wir haben an diesem Wochenende große Fortschritte im Bereich des Set-ups gemacht. So haben wir die komplette Einstellung der Vorderachse überarbeitet, und sind jetzt alle damit zufrieden. Alles in allem also ein erfolgreiches Wochenende.“

92 – Radermecker / Beulen / Gebhardt / Schothorst (Hyundai I30 N)
23.04.2017 13:40 Uhr: Reifenschaden am Hyundai vorne links.
23.04.2017 14:00 Uhr: Christian Gebhardt kommt nach einem Kontakt mit einem Konkurrenten an die Box. Der Kotflügel vorne links wird getauscht, danach geht´s für ihn weiter.

93 – Lappalainen / Wallenwein (Opel Astra OPC Cup)
23.04.2017 13:30 Uhr: Mark Wallenwein: „Ich habe kurzfristig das Angebot bekommen, die 24h zu fahren. Dafür brauchte ich noch ein paar Runden, um die notwendige Permit zu erhalten. Die habe ich soeben erledigt. In der Klasse sind wir aktuell auf Platz 3 und unter den Cup-Opel sind wir die schnellsten. Wenn wir auf dem Platz ins Ziel kommen würden, wäre ich zufrieden, denn der Subaru und der Lexus sind für uns zu schnell!“
23.04.2017 16:58 Uhr: Wegen Missachtung der Höchstgeschwindigkeit in der Boxengasse erhält das Team nach dem Rennende eine Zeitstrafe von 0:30 Sekunden.

99 – Eng / Sims / Martin / Basseng (BMW M6 GT3)
23.04.2017 12:15 Uhr: Sims zieht im Bereich Metzgesfeld am Porsche von Reinhold Renger vorbei.

100 – Krognes / Di Martino / Henkola (BMW M6 GT3)
23.04.2017 12:21 Uhr: Dreher mit Einschlag im Bereich Hocheichen von Christian Krognes.
23.04.2017 12:22 Uhr: Schleppt sich jetzt mit Aufhängungsschaden hinten rechts zurück zur Box.
23.04.2017 12:31 Uhr: Teamchef Henry Walkenhorst: „Christian hat im Bereich Hatzenbach einen Ausrutscher gehabt, ist wohl leicht in die Planken eingeschlagen. Das Auto ist auf dem Rückweg an die Box.”
23.04.2017 12:45 Uhr: Christian Krognes: „Beim Herausbeschleuningen bin ich mit dem Hinterreifen auf die Wiese gekommen, habe mich gedreht und bin dann eingeschlagen. Leider werden wir mit dem Auto das Rennen nicht fortsetzen können, was mir für meine Teammitglieder und Mechaniker echt leid tut. Es war definitiv meine Schuld!”

101 – Walkenhorst / Tresson / Schiwietz (BMW M6 GT3)
23.04.2017 15:39 Uhr: Boxenstopp mit Fahrerwechsel. Teamchef Herny Walkenhorst saß selbst im Fahrzeug: „Es ist wundervoll zu fahren heut, alle benehmen sich, es gibt kaum Unfälle. Das hat richtig Spaß gemacht. Unser Ziel ist, in die Top 15 zu fahren und es sieht ganz danach aus, als sollte uns das auch gelingen.”

102 – Posavac / Lambertz (BMW Z4 GT3)    
23.04.2017 13:08 Uhr: Regulärer Stopp, kleinere Karosserieschäden werden getaped.

124 – Supaponghs / Kinoshita / Arthit / Chen (Toyota Corolla Altis)
23.04.2017 14:35 Uhr: Wegen Ignorierens von Flaggensignalen erhält das Team eine Zeitstrafe von 1:32 Min.

133 – Al Faisal / Lethmate / Schlüter / Leib (Porsche Carrera)
23.04.2017 17:10 Uhr: Wie bereits im Training ist der Porsche Carrera von Black Falcon der beste Serienwagen im Feld.

152 – Teichert / Zünd / Ledoux / Thorsen (Porsche Cayman)
23.04.2017 16:21 Uhr: Erhält eine 30-Sekunden-Zeitstrafe wegen Überschreitens der Höchstgeschwindigkeit in der Boxengasse.

156 – Simon / Meyer / Sandberg (BMW 325 i)    
23.04.2017 16:44 Uhr: Ein Halter der Motorhaube hat sich gelöst, das Team hat sie beim Routinestopp getaped.

164 – Welschar / Sidorenko / Kirchhöfer / Jahn (Renault Megane RS)
23.04.2017 16:21 Uhr: Erhält eine 45-Sekunden-Zeitstrafe wegen Überschreitens der Höchstgeschwindigkeit in der Boxengasse.

172 – Bock / Partl (Audi RS3 LMS)    
23.04.2017 17:11 Uhr: Der Audi RS3 LMS von Bonk-Motorsport liegt als bester Fronttriebler auf Platz 36.

173 – Gülden / Paatz (VW Volkswagen Golf GTI TCR)
23.04.2017 13:59 Uhr: Mit Benjamin Leuchter sitzt ein aktueller VW-Werksfahrer am Steuer. Nach kleinen Einstellungsänderungen in der Box, geht es wieder weiter auf die Strecke.
23.04.2017 14:01 Uhr: Bei einem Service-Stopp werden auch die Fahrwerkseinstellungen modifiziert, anschließend geht es wieder ins Rennen.

237 – Weber / Kruse / Drewes (BMW M235i Racing)
23.04.2017 17:10 Uhr: Bekommt ebenfalls nach Rennende eine 30-sekündige Zeitstrafe wegen der Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit in der Box .

238 – Eichenberg / Sandberg / Kratz / Günther (BMW M235i Racing)
23.04.2017 15:52 Uhr: Steht mit Problemen im Antriebsstrang in die Box.

302 – Thomas / Schula (Porsche Cayman GT4 CS)
23.04.2017 13:28 Uhr: Ebenfalls 30 Sek. Zeitstrafe wegen Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit in der Boxengasse.
23.04.2017 13:28 Uhr: 30 Sek. Zeitstrafe wegen Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit in der Boxengasse.

702 – Mutsch / Simonsen / Laser (SCG SCG003C)
23.04.2017 12:09 Uhr: Das hat es auf der Nordschleife wohl auch noch nicht gegeben: Aus der ersten Runde kommen die beiden SCG-Prototypen als Führende zurück.
23.04.2017 12:49 Uhr: Die Spitzenreiter sind aktuell auch die Schnellsten im Starterfeld: Mit 8:23.207 Min. war Felipe Laser auf der letzten Runde gut 2,5 Sekunden schneller als der zweitplatzierte Phoenix-Audi #5
23.04.2017 13:28 Uhr: Felipe Laser: „Der erste Stint hat Spaß gemacht. Wir hatten einige Ecken, wo wir richtig stark waren, aber in den Bereichen mit vielen Kurven müssen wir uns schon strecken. Die Geraden scheinen uns zu liegen!”
23.04.2017 14:02 Uhr: Nachdem mehrere Teams Führungskilometer gesammelt haben, übernimmt der SCG003C wieder die Führung.
23.04.2017 14:28 Uhr: Der Spitzenreiter kommt an die Box.
23.04.2017 14:34 Uhr: Thomas Mutsch kommt als Führender zum Boxenstopp und steigt aus dem SCG003C aus. Mutsch: „Es war ein sensationeller Stint. Das Auto liegt phantastisch und die Strecke ist relativ leer. Wir sind jetzt gut vorbereitet – das sieht man ja auch an den Rundenzeiten. Wir konnten den Phoenix-Audi hinter uns halten, und darüber sind wir sehr glücklich.”
23.04.2017 15:14 Uhr: Der SCG003 markiert mit 8:16.846 Min. eine neue schnellste Rennrunde.
23.04.2017 15:54 Uhr: Boxenstopp mit Fahrerwechsel. Simonsen übergibt das Auto an Laser.
23.04.2017 17:12 Uhr: Der letzte Routinestopp ist geschafft. Der Fahrerwechsel blieb jedoch aus. Felipe Fernandez Lazer bleibt am Steuer und wird ins Ziel fahren.
23.04.2017 17:34 Uhr: Der Glickenhaus-Sportwagen steht am Aremberg! Ist das das Aus so kurz vor Schluss?
23.04.2017 17:37 Uhr: „Bremsprobleme haben wohl zum Einschlag im Bereich Aremberg geführt”, so Ingenieur Mario Pergolini. Der SCG steht im Kiesbett.

704 – Westphal / Mailleux / Mutsch (SCG SCG003C)
23.04.2017 12:10 Uhr: Konnte sich bei der Anfahrt zur Senke Tiergarten an der Konkurrenz vorbeidrücken und damit Position 2 erobern.
23.04.2017 12:27 Uhr: Wird auf dem Grand-Prix-Kurs langsamer – Riesenpech für die Zweitplatzierten, die in der Startphase ihren Teamkollegen in der #702 den Rücken frei gehalten haben.
23.04.2017 12:31 Uhr: Das Team schiebt den SCG rückwärts in die Box zur Reparatur
23.04.2017 13:03 Uhr: Dario Pergolino (Renningeneur Team Traum-Motorsport): „Einige Parameter in der Telementrie haben nicht gepasst, daher haben wir uns entschieden, dass Auto zur Sicherheit rein zu holen und alles in Ruhe zu prüfen. Natürlich lagen wir in perfekter Position, aber unser Fokus liegt auf dem 24h-Rennen in gut einem Monat.”

911 – Dumas / Lietz / Pilet (Porsche 911 GT3 R)    
23.04.2017 16:40 Uhr: Richard Lietz hat den 911 GT3 R von Romain Dumas übernommen. Der Franzose berichtet: „Der Stint war gut. Ich habe das Gefühl, dass ich noch zu langsam bin – aber Spaß gemacht hat es dennoch. Die Strecke war frei. Wir haben eine Menge ausprobiert, versuchen jetzt noch einmal zu pushen und dann sehen wir, wo wir am Schluss landen.”

News und Stimmen Qualifying 2

Nach dem Qualifying 2 steht der HTP-Mercedes-AMG GT3 mit der #47 auf der Pole. Christian Hohenadel war mit 8:14.254 Min der Schnellste am Vormittag und konnte den Zweitplatzierten SCG003C mit der #702 von Traum Motorsport um 0,571 Sekunden hinter sich lassen. Die zweite Startreihe teilen sich der Walkenhorst-BMW M6 GT3 mit der #100 und der Porsche 911 GT3 R mit der #59 von Manthey Racing. „Wir haben uns im Qualifying gut voran gearbeitet“, erklärte Hohenadel. „Beim letzten Turn haben wir nochmal etwas probiert, und das ist perfekt aufgegangen. Irre, wie eng die Spitze beisammen ist – das wird ein spannendes Rennen.“

8 – Alzen / Arnold / Götz / van der Zande (Mercedes-AMG GT3)
10:03 Uhr: Der Haribo-AMG ist in langsamer Fahrt auf der Döttinger-Höhe unterwegs.

11 – Konrad / Farnbacher / Zoechling / Busch (Lamborghini Huracan GT3)
09:20 Uhr: Steht nach einem Ausritt mit Leitplankenkontakt im Bereich der Hohenrain-Schikane. Das Auto qualmt und wird durch Sportwart auf der Strecke gelöscht.
09:32 Uhr: Marc Busch: „Wir hoffen, dass wir das Auto bis zum Rennen wieder einsatzbereit bekommen werden. Zum Glück ist es in der Nähe der Boxengasse passiert. Aber zunächst müssen wir uns erstmal einen Überblick über den Schaden machen.“

35 – Schmidtmann / Hammel / Schwager (Renault R.S.01)
09:32 Uhr: Dominik Schwager wird das Team für das 24h-Rennen im Mai ergänzen. Heute gilt es für den Neuzugang im Team ersteinmal, Kilometer auf dem neuen Einsatzgerät zu sammeln.

37 – Bröck / Verdonck / Menzel (Bentley Continental GT3)
09:43 Uhr: Christian Menzel steuert den Bentley nach seinen Runden an die Box: „Bei uns ist alles ok. Es ist manchmal lustig zu sehen, wie die Konkurrenten mal schnell, mal langsam fahren. Da verlernen manche urplötzlich das Autofahren.“

38 – Jöns / Mamerow / Pepper (Bentley Continental GT3)    
10:08 Uhr: Der Bentley strandet mit technischen Problemen im Bereich Ex-Mühle.

47 – Asch / Mücke / Hohenadel (Mercedes-AMG GT3)
09:49 Uhr: Stefan Mücke: „Wir liegen derzeit an 19. Position – aber eher aus Pech. Denn das Auto läuft gut, die Pace der Top 10 können wir mitgehen. Aber wir haben einfach keine freie Runde erwischt. Christian Hohenadel versucht jetzt nochmal, etwas nach vorne zu kommen. Drücken wir mal die Daumen.“
10:00 Uhr: Bestzeit! Als erstes Team unterbietet der Mercedes-AMG die 8:15 Min – Neue Bestmarke ist 8:14.254 Min.
10:06 Uhr: Christian Hohenadel: „Wir haben uns im Qualifying gut voran gearbeitet. Beim letzten Turn haben wir nochmal etwas probiert, und das ist perfekt aufgegangen. Irre, wie eng die Spitze beisammen ist – das wird ein spannendes Rennen.“
10:07 Uhr: Stefan Mücke: „Es hat alles zusammengepasst: Wir wussten, dass das Auto gut liegt, dann hat Christian noch eine freie Runde erwischt.“ Sebastian Asch: „Wir sind echt zufrieden. Besser kann es nicht laufen.“

90 – van Dam / Lasse / Schrick / Yamauchi (SUBARU WRX STI)    
09:51 Uhr: Der Subaru Impreza WRX STI ist weiterhin das beste Fahrzeug, ohne Heckantrieb. Der japanische Allradler führt in der Klasse SP3T und liegt im Gesamtergebnis auf Platz 43.

133 – Al Faisal / Lethmate / Schlüter / Leib (Porsche Carrera)
09:58 Uhr: Nachdem man gestern im freien Training mit einem Unfall im Bereich Flugplatz für den Abbruch gesorgt hatte, wurde das Auto über Nacht wieder erfolgreich repariert. Aktuell liegt der Carrera auf Gesamtplatz 77 und ist damit gleichtzeitig auch bester Serienwagen.

150 – Breuer / Oberheim / Kern (Porsche Cayman 981 GT4 CS)
09:36 Uhr: Dem Cayman-Team werden die schnellsten Runden aus beiden Qualifyings gestrichen. Grund ist die Nichteinhaltung des Speedlimits in der Boxengasse.

305 – Steuer / Baumann / Ehninger / Neuser (Porsche Cayman GT4 CS)
09:57 Uhr: Wegen Missachtens der Höchstgeschwindigkeit in der Boxengasse wird dem Team die schnellste Rundenzeit aus beiden Zeittrainings gestrichen.

702 – Mutsch / Simonsen / Laser (SCG SCG003C)
10:13 Uhr: Felipe Laser: „So macht es am meisten Spaß. Heute morgen war nicht so viel los auf der Strecke, und ich hatte freie Fahrt. Was für ein Gefühl: Das ist die schönste Strecke der Welt, man kann sich einfach auf sich selbst konzentrieren und das Auto macht genau das, was man will. Toll, dass wir so weit vorne liegen. Gestern hatten wir schon vermutet, dass die anderen tiefstapeln. Da haben wir die schnelle Runde vorgelegt. Heute haben die anderen dann nachgelegt und gezeigt, was sie können.“

704 – Westphal / Mailleux / Mutsch (SCG SCG003C)
09:45 Uhr: Franck Mailleux: „Super. Gestern hatten wir noch Motorprobleme, heute fahren wir Bestzeiten. Die Jungs haben über Nacht toll gearbeitet.“

911 – Dumas / Lietz / Pilet (Porsche 911 GT3 R)
09:05 Uhr: Der Porsche wird nach dem Ausritt gestern nach wie vor repariert. Bis zum Rennstart soll er aber aus dem Teamsitz in Meuspath wieder rennfertig am Ring sein.

News und Stimmen Freies Training und Qualifying 1

Beim Freien Training markierte Lokalmatador Mike Rockenfeller mit dem Audi R8 LMS von Phoenix die schnellste Runde, im ersten Qualifying sicherte sich danach Felipe Fernandez Laser mit 8:16.340 Minuten die vorläufige Pole. Laser teilt sich die Cockpitarbeit im Individual-Sportwagen SCG 003C mit Thomas Mutsch (Bitburg) und dem Schweden Andreas Simonsen. Der Bentley Continental GT3  #38 mit Christer Jöns (Ingelheim), Chris Mamerow (Waltrop) und Jordan Pepper (Südafrika) wurde mit 0,9 Sekunden Rückstand Zweiter. Kurz vor dem Ende des Qualifyings eroberten außerdem Dirk Müller (Schweiz), Thomas Jäger (Putzbrunn), Maro Engel (Monaco) und Jan Seyffarth (Leimbach) im Mercedes-AMG GT3 die dritte Position. Sie waren dabei gerade einmal 0,157 Sekunden langsamer als der vom Abt-Team eingesetzte Bentley und nur 0,254 Sekunden schneller als der Phoenix-Audi auf Position vier. Das zweite Qualifying beginnt am morgigen Sonntag ab 9:00 Uhr und verspricht damit viel Spannung.

5 – Stippler / Rockenfeller / Möller Madsen / Busch (AUDI R8 LMS)
22.04.2017 17:02 Uhr: Die erste Zeit lässt ein Eifel-Team notieren: 8:19.948 Min. für den Phoenix-Audi, der sich damit zunächst einmal in Front setzt.
22.04.2017 17:27 Uhr: Der erste Schuß der Lokalmathadore saß: auf der freien Piste zu Beginn des Freien Trainings hat der R8 LMS von Phoenix eine Zeit vorgelegt, die bislang noch kein Konkurrent unterbieten konnte.
22.04.2017 18:11 Uhr: Mike „Rocky“ Rockenfeller hat die erste Bestzeit des Wochenendes gleich zu Trainingsbeginn vorgelegt. Er berichtet: „Es ist kühl, die Bedingungen waren gut, wir wollten die freie Strecke nutzen um zu sehen, was geht. Die Zeit zeigt: Der Plan hat funktioniert, das Auto läuft prima. Für mich war es super, eine so freie Runde zu bekommen, das erlebt man auch selten. Die anderen sind dann aber im Verkehr 8:20er-Zeiten gefahren – das zeigt mir, dass die noch Potenzial haben.“
22.04.2017 20:32 Uhr: Teamchef Ernst Moser auf die Frage, ob sich die Zeiten an der Spitze noch weiter verbessern werden: „Wir sind heute ziemlich schnell unterwegs. Ich habe mir die schnellste Runde unseres Autos genauer angeschaut. Es war wenig Verkehr auf der Strecke und er hatte viel freie Bahn. Ein bisschen wird noch gehen, aber wir sind schon ziemlich nah an den Zeiten vom vergangenen Jahr dran.“

12 – Klohs / Jaminet / Cairoli (Porsche 911 GT3 R)
22.04.2017 20:21 Uhr: Der Porsche steht in der Box. Das Team arbeitet am Setup.

20 – Mueller / Spengler / Krohn / Wittmer (BMW M6 GT3)
22.04.2017 18:55 Uhr: Schnellste Runde für Schubert-BMW, der M6 GT3 hat die Führung übernommen: 8:21.534 Min

22 – Weiss / Kainz / Krumbach / Stursberg (Ferrari 488 GT3)
22.04.2017 19:41 Uhr: Georg Weiß hat den Ferrari übernommen.

30 – Abbelen / Schmitz / Ziegler (Porsche 991 GT3 R)
22.04.2017 17:29 Uhr: Sabine Schmitz hat das Steuer des 911 GT3 nach einer ersten Trainingsrunde weitergegeben und berichtet vom ersten Eindruck: „Der Porsche hat durch die letzte BoP-Änderung gelitten. Die Strecke ist gut, der Verkehr hält sich in Grenzen.

31 – Christensen / Luhr / Bachler (Porsche 991 GT3 R)
22.04.2017 20:01 Uhr: Der Frikadelli-Porsche parkt an der Box. Lucas Luhr: „Kein Grund zur Aufregung, wir warten nur ein bisschen, bis es dunkler geworden ist.“

35 – Schmidtmann / Hammel (Renault R.S.01)
22.04.2017 18:07 Uhr: Der Renault liegt nach 5 gefahrenen Runden auf Position 23. Nun baut das Team das Fahrwerk um.

37 – Brück / Verdonck / Menzel (Bentley Continental GT3)
22.04.2017 17:45 Uhr: Christian Menzel nach seinen ersten Runden: „Bei dem Wetter ist es nicht ganz einfach, die Reifen auf Temperatur zu bringen. Aber ich war auch auf recht harten Reifen unterwegs. Für mich waren es die ersten Runden des Jahres überhaupt, die ich auf dem Auto bei trockener Witterung fahren konnte. Rechts sitzen ist gewöhnungsbedürftig. Man hat ziemlich viel Abtrieb, auch daran muss man sich gewöhnen.“
22.04.2017 18:22 Uhr: Christopher Brück fuhr im Bentley Continental die bislang zweitschnellste Zeit: „Wir sind echt zufrieden, das Auto läuft gut. Die Balance stimmt, das ganze Paket passt. Natürlich: Dies ist nur das freie Training, und die Zeiten sind noch wenig aussagekräftig. Aber man weiß immerhin schoneinmal ungefähr, wo man steht.“

38 – Jöns / Mamerow / Pepper (Bentley Continental GT3)
22.04.2017 18:27 Uhr: Christer Jöns hat den zweiten Abt-Bentley auf die dritte Position vorgefahren. „Bis jetzt sieht es ganz gescheit aus für uns“, grinst er. „Im Qualifying heute Abend wollen wir uns vor allem für das Top30 qualifizieren. Außerdem können die PIloten sich dann an das Fahren in der Dunkelheit gewöhnen, und wir werden sicherlich das Licht-Setup testen.“
22.04.2017 18:52 Uhr: Die ersten Runden im Qualifying sind absolviert. Der Bentley hat mit 8:36.8 Min. vorgelegt und rangiert ersteinmal vorne.
22.04.2017 19:10 Uhr: Neuer Spitzenreiter: 8:17.250 Min – auch der Phoenix-Audi #5 ist als Zweitplatzierter mittlerweile unterhalb der 8:18er-Marke unterwegs.
22.04.2017 20:47 Uhr: Christer Jöns: „Für uns geht es momentan darum, beide Autos noch für das Top-30-Qualifying zu qualifizieren und noch ein paar Runden zu sammeln. Mein Teamkollege Jordan Pepper fährt hier sein erstes 24h-Rennen und da ist jeder Kilometer wichtig. Speziell die Phase, wenn es langsam dunkel wird. Das ist eine kritische Phase.“

42 – Wittmann / Blomqvist / Tomczyk (BMW M6 GT3)
22.04.2017 20:10 Uhr: Charly Lamm kehrt mit seinem Team in diesem Jahr nach längerer Abstinenz zurück zum Ring: „Es ist schön, wieder an der Nordschleife zu sein und bei den 24h dabei sein zu dürfen – das ist eines der großen Rennen. Wir liegen im Plan, die Piloten sind mit dem M6 sehr zufrieden.“

47 – Asch / Mücke / Hohenadel (Mercedes-AMG AMG GT3)
22.04.2017 19:02 Uhr: Stefan Mücke „Gestern war ich noch in Hockenheim beim Jim-Clark-Memorial und habe am historischen Capri meines Vaters geschraubt. Jetzt freue ich mich auf die ersten Runden im Mercedes-AMG GT3 hier auf der Nordschleife. Im Freien Training hatte ich nur eine Runde, jetzt im Qualifying werden es hoffentlich ein paar mehr sein.“

90 – van Dam / Lasse / Schrick / Yamauchi (SUBARU WRS STI)
22.04.2017 21:00 Uhr: Liegt als bester Fronttriebler auf Rang 43.

92 – Radermecker / Beulen / Schothorst (Hyundai I30 N)
22.04.2017 18:05 Uhr: Das Team hat die vorderen Federn getauscht, um eine Abstimmungsvariante zu testen

95 – Radermecker / Beulen (Hyundai I30 N):
22.04.2017 20:01 Uhr: Kommt zum Routinecheck mit Bremsenwechsel an die Box.

102 – Posavac / Lambertz (BMW Z4 GT3):
22.04.2017 17:25 Uhr: Alex Lambertz ist der erste Fahrer im einzigen Z4 GT3.

133 – Al Faisal / Bolz / Schlüter (Porsche Carrera)
22.04.2017 18:14 Uhr: Der Black-Falcon-Carrera kam im Streckenabschnitt Flugplatz von der Strecke ab und landete in den Reifenstapeln. Der Fahrer ist aus dem Fahrzeug ausgestiegen und ok. Die Aufräumarbeiten sind leider so aufwändig, dass die Rennleitung das Training unterbrechen musste.
22.04.2017 18:19 Uhr: Beim Unfall saß Ronny Lethmate am Steuer.

144 – Christodoulou / van der Ende (Porsche Cayman)
22.04.2017 21:04 Uhr: Liegt als bester Serienwagen auf Platz 76.

150 – Breuer / Oberheim / Kern (Porsche Cayman 981 GT4 CS)
22.04.2017 19:37 Uhr: Steht in der Box. Das ABS muss repariert werden.
172 – Bock / Partl (Audi RS3 LMS)
22.04.2017 17:14 Uhr: Das Team hat beim TCR-Audi eine zu hohe Motortemperatur festgestellt und wechsel nun die Maschine.
22.04.2017 19:50 Uhr: Nachdem sich das Team zu Beginn des Freien Trainings entschlossen hatte den Motor zu wechseln, sind die Arbeiten fast beendet. Das neue Aggregat sprang beim ersten Versuch klaglos an. Der Audi wird das Qualifying verspätet aufnehmen können.
22.04.2017 20:15 Uhr: Nach einer rund fünfeinhalbstündigen Reparaturpause nimmt der Audi das Qulifying mit neuem Motor wieder auf.

240 – Fischer / Konnerth / Zils (BMW M235i Racing)
22.04.2017 19:48 Uhr: Nach einem kleinen Ausrutscher überprüften die Mechaniker die Spur, der BMW 235i kann danach weiterfahren.

246 – Sedlmaier / Mitchel / Müller (BMW M235i Racing)
22.04.2017 21:03 Uhr: Hat das Speedlimit in der Boxengasse missachtet. Dem Team wird die schnellste Rundenzeit aus beiden Qualifyings aberkannt.

247 – Schaflitzl / Branner / Thriene (BMW M235i Racing)
22.04.2017 19:09 Uhr: Dem Team werden die schnellsten Runden aus beiden Qualifying-Sitzungen gestrichen. Grund ist die Nichteinhaltung des Speedlimits in der Boxengasse.

702 – Mutsch / Simonsen / Laser (SCG SCG003C)
22.04.2017 19:35 Uhr: Die erste Zeit unter 8:17: Der SCG003C übernimmt die Führung mit 8:16.340 Min.
22.04.2017 20:56 Uhr: Teambesitzer Chris Ruud: „Es ist eine riesige Überraschung für uns – speziell bei dieser Konkurrenz. Uns ist da eine perfekte Runde gelungen. Wir freuen uns, den Fortschritt, den unser Auto gemacht hat, auch auf der Strecke zu sehen.“

704 – Westphal / Mailleux / Mutsch (SCG SCG003C)
22.04.2017 19:41 Uhr: Kommt mit Getriebeproblemen an die Box.

911 – Dumas / Lietz / Pilet (Porsche 911 GT3 R)
22.04.2017 19:37 Uhr: Ausgangs Fuchsröhre stand der Porsche neben der Strecke. Das Team repariert den 911er nun.
22.04.2017 20:11 Uhr: Der Porsche wird nach seinem Unfall heute nicht mehr auf die Strecke zurückkehren. Das Team will das Fahrzeug über Nacht in Ruhe reparieren.

BoP für das 24h-Qualifikationsrennen veröffentlicht

Vor dem ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen hat die Technik-Kommission die Balance of Performance angepasst. In den leistungsstärksten Klassen SP9 (GT-Fahrzeuge), SP 10, SP-X, SP-Pro und E1-XP wurden eine Reihe von Anpassungen vorgenommen. Sie beruhen auf den Erkenntnissen der ersten beiden VLN-Läufe des Jahres. Auch die nun verabschiedete Version könnte dabei nur ein Zwischenstand sein, da für einige Fahrzeugtypen noch keine endgültige Festlegung bei wichtigen Kenngrößen vorgenommen werden konnte. Die nun veröffentlichte BoP Rev.1 vom 18. April 2017 ist unter dem folgenden Link auf der Team-Info-Seite des 24h-Rennens verfügbar:

> Klicken Sie hier, um zur Teaminfoseite 24h-information.de zu gelangen

WTCC-Saison 2017 bringt viele Neuerungen

Die Zuschauer der WTCC-Rennen erwartet auch in diesem Jahr eine spannende Mischung in der Weltmeisterschaft: Privatteams und Werksmannschaften kämpfen auf zehn Strecken rund um den Globus – und Experten prognostizieren, dass der Titelkampf noch nie so offen war wie diesmal. Denn Honda und Volvo Polestar, die ihre Fahrzeuge werksseitig einsetzen, treffen auf bestens aussortierte Privatteams mit exzellenten Piloten. Besonders spannend ist die Ausgangslage auch, weil die bisher dominierende Werksequipe von Citroën sich nach drei Jahren zurückgezogen hat: Die C-Elysée WTCC werden jetzt von reinen Privatteams eingesetzt. Auf den zehn WM-Strecken wird es aber nicht nur darum gehen, wer Nachfolger des französischen Herstellers als WM-Dominator wird, sondern auch darum, wer das Erbe von zwei Piloten antritt, die das Championat prägten. Sowohl der Franzose Yvan Muller als auch der Argentinier José María López – Weltmeister der Saison 2016 – treten nicht mehr an.

Das leicht verkleinerte WTCC-Feld ist dennoch so bunt wie zuvor: Von Chevrolet, Citroën, Honda, Lada und Volvo stammen die Einsatzfahrzeuge. Neu überarbeitet ist dagegen der Kalender. Nach dem Start in Marokko am vergangenen Wochenende steht die Europatournee auf dem Programm. Bevor es Ende Mai beim ADAC Zurich 24h-Rennen auf die Nordschleife geht, stehen der Lauf in Ungarn sowie die Rückkehr in den Königlichen Park von Monza (ITA) auf dem Programm. Nach dem Lauf in Portugal im Juni geht es dann rund um die Welt: Argentinien, China, Japan, Macau und Katar sind die verbleibenden Stationen.

Gestraffte Zeitpläne, aufgewertete Rennen
Geändert hat sich auch der Standard-Zeitplan, der allerdings auf der Nordschleife ohnehin eigenen Gesetzen folgen wird: Hier sortieren sich WTCC und ADAC Zurich 24h-Rennen ohnehin nach den Bedürfnissen Rennwochenendes. Bei allen weiteren Events dagegen absolviert die Weltmeisterschaft im Sinne der Kostenersparnis verkürzte Rennwochenende mit einem gestrafften Zeitplan. Der bringt auch ein höheres Gewicht für das Hauptrennen: Ab 2017 gibt es für den Sieger 30 Zähler. Auch das Team-Zeitfahren wurde aufgewertet. In ihm gehen jeweils Dreierteams jedes Fabrikats auf die Piste, um eine gemeinsame fliegende Runde zu absolvieren. Die Sieger dieses „MAC3“ erhalten ab dieser Saison zwei Punkte mehr für die Herstellerwertung. Spannung verspricht außerdem der Lauf im portugiesischen Vila Real: Dort wird erstmals eine „Joker“-Runde ausprobiert – eine Idee, die sich die WM-Organisatoren aus der FIA Rallycross-WM abgeschaut haben.

Teams: Neue Fahrer, spannende Wechsel
Während der Wintermonate hat sich auch auf Seiten der Teams einiges getan. Aus deutscher Sicht vielleicht die interessanteste Neuerung: Rob Huff, am Nürburgring auch wegen seiner drei Starts beim ADAC Zurich 24h-Rennen bestens bekannt, wechselt zurück zu All.Inkl.Com Münnich Motorsport. Das deutsche Team ist für den Einsatz auf einen Citroën C-Elysée WTCC gewechselt und gehört mit dieser Fahrer-Auto-Kombination zum Favoritenkreis für Rennerfolge und Top-Positionen im Championat. Die Werksteams von Honda und Volvo Polestar gehen ebenfalls frisch formiert in die Saison. Der Japaner Ryo Michigami nimmt bei Honda den Platz von Rub Huff ein und ergänzt die schon aus den Vorjahren bekannten Norbert Michelisz and Tiago Monteiro. Beim bislang rein schwedisch besetzten Volvo-Polestar-Team bleibt nur Thed Björk aus der Vorjahresequipe erhalten. Seine neuen Teamkollegen: Nicky Catsburg (NED) and Néstor Girolami (ARG). Im Hintergrund wirkt mit Yvan Muller außerdem ein höchst erfahrener WTCC-Pilot als Testfahrer für das Einsatzteam Cyan-Racing.

VLN 2: Manthey zum zweiten

Spannung bis zum Schluss beim zweiten Lauf zur VLN: Eine Runde vor dem Ende des vierstündigen Rennens trennten die drei führenden Autos – ein Porsche, ein Audi und ein Mercedes-AMG – gerade einmal 4,517 Sekunden. Am Ende holte sich Manthey-Racing den zweiten Sieg der Saison. Im Porsche 911 GT3 R wurden Richard Lietz und Fred Makowiecki nach 28 Runden mit einem Vorsprung von 4,535 Sekunden vor dem zweitplatzierten Mercedes-AMG GT3 von Haribo-Racing abgewunken. Platz drei ging an das Audi Sport Team WRT.

Dramatisch endete das Rennen für das Audi Sport Team Land. In Führung liegend bog der Audi R8 LMS von Connor De Phillippi und Christopher Mies nach 27 gefahrenen Runden auf die Nordschleife ein. Einen möglichen Sieg vor Augen wurde der Land-Audi auf den letzten Metern jedoch wegen Spritmangels langsamer. „Um am Ende mit dem Porsche um den Sieg kämpfen zu können, mussten wir bei unserem letzten Boxenstopp in Runde 24 möglichst kurz nachtanken“, erklärte Teamchef Wolfgang Land. „Am Ende hat es ganz knapp nicht gereicht. Das ist ärgerlich.“

Der Weg war frei für Makowiecki und Lietz, die den zweiten Sieg in Folge im Manthey-Porsche 911 GT3 R einfuhren. „Zugegeben, wir hatten heute Glück. Aus eigener Kraft wäre der Sieg nicht drin gewesen“, gestand Makowiecki, der mit seinem zweiten Saisonsieg die Tabellenführung in der VLN verteidigte. „Unser Rennen war erneut stark. Wir hatten eine gute Strategie und haben keine Fehler gemacht.“ Lietz ergänzte: „Der Plan bei meinem ersten Einsatz auf der Nordschleife in diesem Jahr war es, mich für die bevorstehenden Rennen einzuschwingen. Dabei direkt auf dem Podium zu landen, ist fantastisch.“

Seinen allerersten Renneinsatz 2017 absolvierte DTM-Pilot Nico Müller. Und der Schweizer, der sich das Cockpit im WRT-Audi R8 LMS mit Marcel Fässler und Robin Frijns teilte, war mit Platz drei ebenfalls sehr zufrieden: „So kann das in diesem Jahr von mir aus gerne weitergehen. Ich hatte im Rennen jede Menge Spaß – endlich wieder Nordschleife.“ Für das Bentley Team Abt fuhren Christian Mamerow, Nico Verdonck und Jordan Petter auf Platz vier. Hinter den Pechvögeln De Philippi und Mies belegten Dennis Busch, Nicolay Møller Madsen, Mike Rockenfeller und Frank Stippler im Phoenix-Audi Rang sechs.

Zweiter Pro-Am-Sieg für Otto Klohs
Der Sieg in der Pro-Am-Wertung der GT3 ging zum zweiten Mal an Otto Klohs im Manthey-Porsche 911 GT3 R. Den Privatier aus Ludwigshafen unterstützten beim zweiten Lauf Lars Kern und Mathieu Jaminet. Jaminet fuhr bei seinem ersten Einsatz im GT3-Boliden auf der Nordschleife auf die Pole-Position, der 22-jährige Franzose ließ mit einer Bestzeit von 8:00,619 Minuten die versammelte GT3-Konkurrenz hinter sich. Sabine Schmitz, Klaus Abbelen und Andreas Ziegler belegten im Frikadelli-Porsche 911 GT3 Platz zwei in der Pro-Am-Wertung, Dritte wurden Markus und Stefan Schmickler im Mercedes-AMG GT3 von Landgraf-Motorsport.

Enger Zweikampf um den Sieg in der Cup 4
Den knappsten Zieleinlauf beim 42. DMV 4-Stunden-Rennen gab es in der Klasse Cup 4 (TMG GT86 Cup): Das Ring-Racing-Duo Nils Jung und Florian Wolf setzten sich mit nur 0,984 Sekunden Vorsprung gegen Manuel Amweg und Frédéric Yerly vom Toyota Swiss Racing Team durch.

Wiederholungstäter in der Cup 5- und TCR-Klasse
Im BMW M235i Racing Cup feierten Thomas Jäger und Rudi Adams den zweiten Sieg in Folge. Das Duo des Team Scheid – Honert Motorsport ließ 17 Konkurrenten in der Klasse Cup 5 hinter sich und belegt aktuell in der Fahrerwertung hinter Makowiecki Rang zwei.

Andreas Gülden und Benjamin Leuchter gewannen ebenfalls zum zweiten Mal in Folge ihre Klasse. Im Volkswagen Golf GTI von mathilda racing gewannen sie die in diesem Jahr neu eingeführte TCR-Klasse. Platz zwei ging an Bradley Philpot, Jürgen und Joachim Nett, die nach einem Ausfall im Auftaktrennen mit ihrem Peugeot 308 Racing Cup einen Podestrang einfuhren.

Der dritte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet am 24. Juni statt. Der 59. ADAC ACAS H&R-Cup führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden.

Bulletin für mehr Fairness und Transparenz

Mit einem Bulletin, das ab sofort auf der Teilnehmerseite (www.24h-information.de) des 24h-Rennens zu finden ist, unterstreichen die Veranstalter des 24h-Rennens kurz vor Saisonbeginn noch einmal ihr Bestreben, für mehr Fairness und Transparenz im Wettbewerb zu sorgen und damit letztlich die Sicherheit für Teilnehmer und Zuschauer zu erhöhen. Für wichtige Top-Fahrzeugklassen (z. B. 24h Special / SP-X / SP 9) regelt das Bulletin wichtige Punkte und schiebt Taktik-Spielereien einen Riegel vor. So dürfen in den betroffenen Klassen beim 24h-Rennen nur Reifenspezifikationen verwendet werden, die vom Team bereits während der beiden vorausgegangenen VLN-Läufe oder dem 24h-Qualirennen genutzt wurden. Für Turbomotoren wird präzise definiert, in welch beschränktem Maß der zulässige Ladedruck temporär überschritten werden darf.

Ein besonderes Signal senden die Veranstalter überdies an die GT3-Teams: Ein neu eingeführter Artikel gibt dem Rennleiter in Abstimmung mit den Sportkommissaren das Recht, Teams während des laufenden Rennens mit einem Zusatzgewicht von bis zu 50 kg zu bestrafen. Dieses Instrument darf dann angewendet werden, wenn es eine offensichtliche Abweichung zur gültigen BoP gibt.

Das Bulletin 1/2017 ist ab sofort unter www.24h-information.de auf der 24h-Teilnehmerseite abrufbar. Dort ist es für jeden interessierten Leser unter > Downloads > Regularien zu finden.

GT4 und TCR beim 24h-Rennen exklusiv auf Hankook-Reifen

Beim ADAC Zurich 24h-Rennen starten wichtige Breitensportklassen ab diesem Jahr auf Reifen eines Exklusivlieferanten: Im Rahmen einer gemeinsamen Ausschreibung haben 24h-Rennen und VLN Langstreckenmeisterschaft Hankook als neuen Ausstatter für die Tourenwagen der TCR- und die GT4-Fahrzeuge der SP10-Klasse gewonnen. Der renommierte Hersteller kann mit seiner großen Motorsporterfahrung – unter anderem als exklusiver Reifenpartner der DTM – Reifen für die härteste Rennstrecke der Welt in den benötigten Stückzahlen und auf höchstem Qualitätsniveau bereitstellen. Mit dem nun vereinbarten Ausstattungsvertrag werden die Reifen in zwei zukunftsträchtigen Fahrzeugklassen mit Blick auf die Budgets der Teams reglementiert: Sie sollen auch in Zukunft vor allem für Privatfahrer attraktiv sein.

Es ist eine Vereinbarung, die für alle Beteiligten Vorteile birgt: Ab sofort sind in der GT4- und der TCR-Klasse beim ADAC Zurich 24h-Rennen Hankook-Reifen verbindlich vorgeschrieben. Der Premiumhersteller bietet dafür in allen benötigten Dimensionen jeweils eine Nass- und eine Trockenspezifikation an. Um dies sicherzustellen, wurde vor dem Ausschreibungsverfahren eine umfangreiche Erhebung der benötigten Dimensionen mit den betroffenen Teams abgestimmt. Zudem bietet das gemeinsame Vorgehen mit der VLN Langstreckenmeisterschaft den Teams die notwendige ganzjährige Planungssicherheit. Sie können sich nun darauf verlassen, dass es den beiden zukunftsträchtigen Kategorien in diesem Bereich nicht zu einem technischen Wettrüsten kommen wird. „Die GT4-Klasse wird gerade für Privatfahrer immer attraktiver“, beschreibt 24h-Rennleiter Walter Hornung, „und auch in der TCR-Kategorie verzeichnen wir ein stark steigendes Interesse. Beide Klassen sind als kostengünstige Privatfahrerkategorie konzipiert und sollen es auch bleiben. Die Wahl von Hankook als Exklusivausstatter für diese Fahrzeuge ist ein wichtiger Schritt in diesem Bemühen.“ Die Vereinbarung mit dem neuen Reifenlieferanten wird bei den Organisatoren deshalb rundweg positiv gesehen. Walter Hornung: „Mit Hankook gewinnen wir einen Hersteller mit großer Motorsport-Reputation, der in Topklassen wie der DTM mehr als einmal seine Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt hat. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit diesen renommierten Reifenexperten.“

Privatteams werden auf vielfältige Weise gefördert
Der nun ausgewählte Exklusivausstatter für die beiden Fahrzeugkategorien ist ein weiterer Baustein im Bemühen der 24h-Veranstalter, die Privatiers im Starterfeld zu unterstützen. Weitere Regelungen, die ab diesem Jahr gültig sind, betreffen die Zusammensetzung der Fahrerteams. So muss etwa in der Klasse SP10 (GT4-Fahrzeuge) ab 2017 pro Fahrzeug mindestens ein Pilot aus der FIA-Bronze-Kategorie genannt sein, gleichzeitig darf höchstens ein Pilot mit dem Status Silber / Gold oder Platin eingesetzt werden. In der „großen“ Klasse der GT3-Fahrzeuge wird zudem erstmals eine Pro-AM-Wertung ausgeschrieben, in der nur die Privatteams gegeneinander antreten.

Tickets im Vorverkauf erhältlich
Wer sich sein Ticket für das ADAC Zurich 24h-Rennen vom 25. bis 28. Mai 2017 und das 24h-Qualirennen vom 22. bis 23. April 2017 sichern möchte, kann es bereits jetzt erwerben. Im Vorverkauf sind die Karten über die Ticket-Hotline 01806 570070 (0,20 € / Anruf inkl. MwSt. aus den Festnetzen, maximal 0,60 € / Anruf inkl. MwSt. aus den Mobilfunknetzen) sowie unter www.eventim.de erhältlich. Auch über www.nuerburgring.de ist der Vorverkauf eröffnet. ADAC Mitglieder erhalten außerdem beim Kauf eines Event- oder Wochenendtickets in ihrem ADAC Center oder über den ADAC Ticketshop (www.adac.de/ticketshop) ein Programmheft kostenlos.

Sicherheit 2017: Neues Bulletin regelt GT3-Features

Mit einem neuen Bulletin hat der Deutsche Motor Sport Bund (DMSB) Regelungen für die schnellsten Fahrzeuge präzisiert, die bei Rennen auf der Nordschleife antreten. Für das ADAC Zurich 24h-Rennen, das 24h-Qualifikationsrennen und die VLN-Läufe gelten in den Klassen SP9 (GT3), SP-X und SP-Pro bestimmte Mindestfahrhöhen und Aerodynamik-Vorgaben. Für beide Reglementsabschnitte veröffentlichte der DMSB nun Ergänzungen. Auch bei den Betankungsvorschriften gibt es Neuregelungen. Das Bulletin steht ab sofort auf der 24h-Teilnehmerseite (http://24h-information.de/) im Bereich Downloads > Regularien in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung.

Bei der Mindestfahrhöhe präzisiert das nun erlassene Bulletin beispielsweise die Mess-Modalitäten. Ab diesem Jahr müssen zu jedem Zeitpunkt der Veranstaltung bei den betroffenen Fahrzeugklassen mindestens sieben Zentimeter Bodenfreiheit eingehalten werden. Die Technischen Kommissare wachen über die Einhaltung durch verschiedene Verfahren. Ebenfalls befasst sich das Bulletin mit Feinheiten im Aerodynamik-Reglement – insbesondere, was Heckflügel und Front-Aerodynamik angeht.

Klicken Sie auf das Symbol, um das Bulletin Nr. 1 / 2017 direkt als PDF herunterzuladen:

Neuerungen im Reglement 
fördern Privatiers

Ein halbes Jahr vor der 45. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennens vom 25. bis 28. Mai 2017 zeichnen sich attraktive Neuerungen im Regelwerk des Nordschleifenklassikers ab. Die Experten des veranstaltenden ADAC Nordrhein zielen mit ihnen insbesondere auf die Breitensportler ab, für die die Teilnahme auch in den Spitzenklassen weiterhin attraktiv bleiben soll. Die Einführung einer eigenen Trophäe für die besten Amateurteams in der stärksten Fahrzeugklasse soll dies ebenso unterstützen wie die Definition einer Klasse für GT3-Fahrzeuge älterer Homologationsjahrgänge. Gemeinsam mit Vertretern des DMSB und der Automobilhersteller arbeiten die Organisatoren außerdem daran, die Rundenzeiten der Spitzenteams im Sinne der Sicherheit aller Beteiligten maßvoll zu verlangsamen.

Da diese Maßnahmen insgesamt sehr komplex sind, brechen die Veranstalter mit einer Tradition: Das in der Ausschreibung festgehaltene Regelwerk wird erst nach der Essen Motor Show veröffentlicht. Interessierte Teams und Fans finden die entsprechenden Dokumente dann auf der Teilnehmer-Homepage des 24h-Rennens.

Die Privatteams und Gentlemen Driver bilden beim ADAC Zurich 24h-Rennen das Rückgrat des Starterfeldes. „Sie zu fördern ist ein wichtiges Anliegen für uns“, unterstreicht Rennleiter Walter Hornung. So wurde bereits in diesem Jahr erstmals eine Klasse für TCR-Fahrzeuge eingerichtet, die für diese preiswerteren und fahrerisch interessanten Rennwagen die Tür zum 24h-Rennen weit öffnet. Nun legen die Organisatoren nach und werden erstmals die Privatiers in der Spitzengruppe des Starterfeldes gezielt fördern.

„Ab dem kommenden Jahr werden wir die Teams der GT3-Kategorie in Profis und Amateure einteilen. Für die Amateure schreiben wir einen eigenen Pokal aus“, erklärt Walter Hornung. Die Einteilung erfolgt analog der bei der FIA geführten Seeding-Liste für GT-Piloten (www.fia.com/fia-driver-categorisation). Hornung: „Sobald zwei oder mehr Piloten im Fahrzeug sitzen, die in die Fahrerkategorien Platin, Gold oder Silber eingestuft sind, gilt das Team als Profiteam. Anders herum gesagt, wird die Amateur-Trophy nur für die Teams offen sein, in denen Bronze-Piloten mit höchstens einem Platin-, Gold- oder Silber-Fahrer zusammenwirken.“

Auf eine Förderung der Privateinsätze zielt auch die Einführung einer weiteren GT3-Kategorie ab: „In dieser Fahrzeugklasse werden künftig die GT3-Autos älterer Jahrgänge einsortiert sein“, so der Rennleiter. „Sie umfasst im kommenden Jahr alle Fahrzeuge bis einschließlich der Homologationsnummer 036.“ Auch hier wird der Wettbewerb für alle Teams attraktiver, die mit ihren nach wie vor faszinierenden Fahrzeugen sonst im Feld der von Herstellern unterstützten Top-Autos hintenan standen.

Eine letzte wichtige Neuerung, die die Organisatoren des ADAC Zurich 24h-Rennens gemeinsam mit dem Automobil-Dachverband DMSB und Hersteller-Vertretern erarbeiten, ist eine maßvolle Senkung der Spitzengeschwindigkeiten. Walter Hornung: „Die Nürburgring-Nordschleife ist eine Strecke, die einem Piloten alles abverlangt. Alle Beteiligten sind der übereinstimmenden Meinung, dass ein technisches Wettrüsten in der GT3-Kategorie dem nicht nur entgegenlaufen würde, sondern auch die Fahrzeuge auf die Dauer gesehen zu schnell für die Nordschleife machen könnte. Unser Bestreben ist deshalb, die Rundenzeiten der Top-Teams durch technische Vorschriften in einem vernünftigen Rahmen zu halten.“

Dafür arbeiten die Veranstalter auch mit dem Deutschen Motor Sport Bund zusammen, dessen Generalsekretär Christian Schacht erläutert: „Die technischen Spezifikationen der GT3-Fahrzeuge für das Jahr 2017 auf der Nordschleife sind derzeit noch nicht finalisiert. Das liegt nicht zuletzt daran, dass wir uns als Dachverband mit allen wichtigen Protagonisten – etwa auch den betroffenen Teams – abstimmen, um eine auf möglichst breiter Basis tragfähige Lösung zu realisieren.“

Da das Bündel der geplanten Maßnahmen sehr komplex ist, wird sich die Veröffentlichung der Ausschreibung länger als in den vergangenen Jahren hinziehen. „Wir vermeiden so aber, dass wir wichtige Teile des Reglements im Nachhinein noch einmal anpassen müssen“, ergänzt Walter Hornung. „Bis zum 24h-Rennen ist es noch ein gutes halbes Jahr hin – aber schon jetzt bin ich sicher, dass wir uns auf einen noch spannenderen Wettbewerb einrichten dürfen.“

Vorverkauf läuft bereits
Der Vorverkauf für das ADAC Zurich 24h-Rennen vom 25. bis 28. Mai 2017 und das 24h-Qualirennen vom 22. bis 23. April 2017 läuft bereits. Tickets gibt es unter www.eventim.de und bei der Ticket-Hotline 01806 570070 (0,20 € / Anruf inkl. MwSt. aus den Festnetzen, maximal 0,60 € / Anruf inkl. MwSt. aus den Mobilfunknetzen). Über www.nuerburgring.de können ebenfalls Karten erworben werden. Für ADAC Mitglieder ist der Kauf eines Event- oder Wochenendtickets in ihrem ADAC Center oder über den ADAC Ticketshop (www.adac.de/ticketshop) besonders attraktiv, denn für sie gibt es ein Programmheft kostenlos.

Drei Marken beim längsten VLN-Rennen der Saison auf dem Podium

Für viele Teams und Fans ist das sechsstündige ADAC Ruhr-Pokal-Rennen der Höhepunkt der VLN-Saison. Und diesem Anspruch wurde der siebte von zehn Läufen der Meisterschaft erneut gerecht. Der ohnehin spannende Fight um den Sieg spitzte sich auf den letzten Kilometern noch einmal zu rief Erinnerungen an das spektakuläre Finish des 24h-Rennens hervor, das ebenfalls erst in den letzten Minuten entschieden wurde. Was herauskam war der erste Porsche-Sieg der VLN-Saison, der mit einer Rekordmarke verbunden ist: Patrick Pilet und Jörg Bergmeister legten mit ihrem Manthey-Porsche 911 GT3 R im 6h-Rennen 43 Runden zurück: 1.047,4 km bedeuten einen neuen Distanzrekord in der VLN.

Den zweiten Platz holten Uwe Alzen, Lance David Arnold und Jan Seyffarth im Haribo-Mercedes-AMG GT3. Nachdem dem Sieg beim sechsten VLN-Lauf bestätigten sie damit ihre derzeitige Hochform und konnten dabei Jörg Müller, Jesse Krohn, Victor Bouveng und Felipe Fernández Laser hinter sich lassen, die im BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop als Dritte abgewinkt wurden. Das Markenquartett auf den ersten vier Plätzen komplettierte Audi: Frank Stippler, Anders Fjordbach und Markus Winkelhock holten im R8 LMS von Phoenix-Racing die vierte Position.

Zum Thriller wurde das 6h-Rennen kurz vor dem Zieleinlauf. Der Manthey-Porsche ging kurz vor Ablauf der Distanz 8,5 Sekunden vor dem Land-Audi in die letzte Runde. Während sich Pilet mit ausreichend Treibstoff ins Ziel retten konnte, rollte Mies auf der Döttinger Höhe mit leerem Tank aus – das Land-Team hatte zu wenig Sprit nachgefüllt. „Wir wollten bei unserem letzten Stopp auf keinen Fall hinter den Haribo-AMG zurückfallen und haben mit dem Benzin zu knapp gerechnet“, gestand Teamchef Wolfgang Land. „Daher geht der Ausfall auf meine Kappe. “ Der Phoenix-Audi legte für die letzten zwei Runde sicherheitshalber einen kurzen Tankstopp ein und verlor so einen Podestrang.

Große Freude herrschte im Ziel bei den Siegern. „Die 6-Stunden-Distanz kam uns heute eindeutig entgegen“, freute sich Jörg Bergmeister. „Auf eine Runde gerechnet sind wir nicht die Schnellsten, über die Distanz aber können wir unsere Konstanz als Stärke ausspielen.“ Auch Haribo-Pilot Lance David Arnold kostete das spektakuläre Rennende Nerven. „Wenn ich so etwas noch häufig erlebe, bekomme ich graue Haare“, grinste er. „Wir haben versucht, Mies das Leben möglichst schwer zu machen, hatten aber auf der Strecke am Ende keine Chance.“ Zufrieden mit seiner Premiere im BMW M6 GT3 war Laser. „Ich bin sehr froh, gleich bei meinem ersten Einsatz im M6 auf dem Podium zu stehen“, sagte der Spanier. „Ich hatte zu dem Auto auf Anhieb sehr viel Vertrauen, so dass ich mich schnell einschießen konnte.“ Nachdem seine Teamkollegen gute Vorarbeit geleistet hatten, konnte Routinier Müller den Podiumsplatz relativ entspannt nach Hause fahren. „Ich musste wirklich nicht mehr viel machen, die Jungs waren einfach perfekt“, gestand er.

Eine Rekordmarke stellte ein VLN- und 24h-Publikumsliebling auf: der Opel Manta mit Olaf Beckmann, Peter Hass, Volker Strycek und Jürgen Schulten durchbrach beim 111. VLN-Einsatz nach 22 Runden die Schallmauer von 50.000 Rennkilometern auf der Nordschleife. Nebenbei holte der betagte Racer auch noch den Klassensieg in der Klasse H2. Doppelstarter Strycek holte damit sogar einen Doppelsieg: Gemeinsam mit seinen Sprösslingen Lena und Robin triumphierte der Nordschleifen-Routinier auch in der Opel Astra OPC Cup-Klasse. „Ein fantastischer Renntag – mehr geht einfach nicht“, freute er sich bei der Siegerehrung.

WTCC: Monteiro holt Heimsieg in Portugal

Beim 13. und 14. Lauf der WTCC im Vila Real (Portugal) wurde ein Lokalmatador zum Liebling des Publikums: Tiago Monteiro gewann im Honda Civic WTCC das Hauptrennen auf dem 4,785 km langen Kurs in seinem Heimatland. Im Ziel lag er 0,821 Sekunden Vorsprung vor dem Franzosen Yvan Muller (Citroën C-Elysée WTCC) und Norbert Michelisz (Ungarn, Honda Civic WTCC). Der Portugiese, der schon nach dem zweiten WTCC-Wochenende der Saison kurz die Führung in der Meisterschaft übernommen hatte, beendete damit eine Durststrecke, die ihren Tiefpunkt bei einem spektakulären Unfall auf der Nordschleife fand. Nun meldete er sich auf dem anspruchsvollen Straßenkurs zurück und setzte die Pole in einen Rennsieg beim letzten europäischen Rennen der WTCC-Saison um. Im Eröffnungsrennen triumphierte der Niederländer Tom Coronel (Chevrolet RML Cruze TC1), der damit zum zweiten Mal in dieser Saison ganz oben auf dem Podest landete. Mit ihm und dem britischen Citroën-Piloten Tom Chilton gewannen zwei Privatfahrer den ersten Lauf. Die noch verbleibenden zehn WTCC-Läufe finden auf fünf Rennstrecken rund um den Globus statt – den Start machen Anfang August die beiden Rennen in Argentinien.

Eröffnungsrennen: Coronel hält Chilton auf Distanz
Auch in Portugal sorgte das „Reverse Grid“-Verfahren im Eröffnungsrennen für mächtig Action. Die Regelung besagt, dass die zehn Erstplatzierten des Qualifyings in umgekehrter Reihenfolge des Ergebnisses in das Eröffnungsrennen gehen. So fand sich Chevrolet-Privatier Tom Coronel (NED) auf der Pole-Position wieder. Ihm gelang ein perfekter Start, während Landsmann Nicky Catsburg im Lada Vesta bereits in der ersten Kurve von Citroën-Pilot Tom Chilton (GBR) übertrumpft wurde. Die beiden Piloten aus der WTCC Trophy für Privatfahrer konnten sich als Führungsduo in der Folge absetzen, wobei Coronell dem Druck Chiltons stand hielt und zum zweiten Mal nach dem Rennen in Marrakesch siegte. Dritter wurde Catsburg, der sich ebenfalls gegen mächtig drängende Konkurrenten durchsetzte.

Monteiro glänzte im Hauptrennen
Das Hauptrennen in Portugal gehört dem Liebling des Publikums in Vila Real: Tiago Monteiro. Der Honda-Pilot brachte die Zuschauermenge zum Jubeln, als er nach einem perfekten Start von der Pole die Führung bis zur Zielflagge hielt. Er musste sich dabei gegen den stark fahrenden Franzosen Yvan Muller im Citroën wehren, doch zeitweise konnte er sich um mehr als eine Sekunde absetzen. Bei Fallen der Zielflagge lag Monteiro schließlich 0,821 Sekunden vorne. Dritter auf dem Podium wurde Norbert Michelisz (Honda Civic WTCC), der sich gegen die Angriffe seines Teamkollgen Rob Huff behauptete. Mit dem ersten, dritten und vierten Platz erzielte Honda ein nahezu perfektes Ergebnis. Weniger gut lief es dagegen für den Meisterschaftsführenden José María López. Er konnte zunächst noch den Kontakt zur Führungsgruppe halten, fiel dann aber zurück. Im Ziel lag der Citroën-Pilot nur noch eine Sekunde vor dem sechstplatzierten Volvo-Piloten Thed Björk.

MAC3: Citroën triumphiert
Wenn es auch in den Rennen für die sonst erfolgsverwöhnten Citroën-Piloten diesmal nicht so recht lief – im Mannschaftszeitfahren zeigten die C-Elysée WTCC, was in ihnen steckt. Der von jeweils drei Piloten von Citroën, Honda und Lada bestrittene Fight um Zusatzpunkte für die Hersteller-Wertung war einmal mehr höchst spannend. Nach einem schwachen Start von José María López lag das Citroën-Trio im ersten Sektor der ersten (von zwei) fliegenden Runden noch hinter dem Honda-Team zurück. Doch López kämpft sich zurück, schloss zu Yvan Muller und Tom Chilton auf, und alle drei gingen mit einem Vorsprung von 0,283 Sekunden auf die Honda-Mannschaft durchs Ziel. Immerhin verhalf Local Hero Tiago Monteiro als dritter Civic-Pilot der japanischen Marke zu einem starken zweiten Platz. Dritte wurden die Lada-Piloten. Sie sammelten acht Sekunden Rückstand, weil Gabriele Tarquini in einer Schikane von der Ideallinie abgekommen war.

VLN4: Doppelte Premiere

Es hat Tradition in der VLN: Für das ADAC Zurich 24h-Rennen legt die Langstreckenmeisterschaft eine Pause ein. Sechs Wochen ist es deshalb her, dass die Teams zuletzt um Punkte kämpften. Nun geht es bei der Adenauer-Trophy in die vierte Runde der Saison. Auf der Nordschleife ist in dem vierstündigen Rennen wieder eine tolle Mischung aus kleinen und großen Rennwagen, aus Amateur- und Profirennfahrern zu sehen. Spannende Kämpfe um Positionen und Meisterschaftspunkte in den einzelnen Klassen sind vorprogrammiert. Auch zwei Premieren stehen diesmal auf dem Programm: Die amtierenden VLN-Meister im Renault Clio geben ebenso ihr Debüt, wie ein Powerpaket aus den USA. Das Zeittraining beginnt um 8:30 Uhr, das Rennen wird um 12:00 Uhr gestartet.

Fjordbach hat dritten Sieg im Visier
Bereits zum Establishment der VLN gehört Anders Fjordbach. Den zwei Siegen in den beiden ersten Rennen (die er gemeinsam mit Frank Stippler herausfuhr) soll nun ein dritter folgen. Diesmal teilt sich der junge Däne das Cockpit des Phoenix-Audi R8 LMS mit dem erfahrenen Marc Basseng. Mit Siegambitionen reisen auch Jörg Müller und Jesse Krohn in die Eifel. Sie gewannen (mit Marco Wittmann) im Schubert-BMW M6 GT3 bereits den dritten Saisonlauf; diesmal gehen sie mit Victor Bouveng im M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport an den Start. Und sie sind, exemplarisch, nur zwei von gut 20 Siegkandidaten im über 150 Autos starken Teilnehmerfeld.

Die ersten Nordschleifen-Kilometer
In diesen Kreis will sich am letzten Juni-Wochenende auch die neue Callaway-Corvette C7 GT-R mischen, die 2016 ihr Debüt auf der Nürburgring-Nordschleife feiert. „Ursprünglich sollten es sogar zwei Corvette sein“, verrät Fahrer Patrick Assenheimer, „aber einer unserer Fahrer hat noch keine Permit, weshalb wir auf den Start des zweiten Autos leider verzichten müssen.“ Assenheimer teilt sich das Cockpit des amerikanischen Supersportlers mit Daniel Keilwitz und Boris Said. Er ist – im Gegensatz zu seinem Arbeitsgerät – allerdings schon sehr Nürburgring-erfahren. Seit 2011 fährt der Schwabe regelmäßig in der VLN mit einem Mercedes-Benz C230 in der Klasse V4. Mit einer Corvette ist er seit 2013 im ADAC GT Masters am Start.

„Das Team Callaway möchte mit der Corvette C7 GT-R ein echtes Allroundauto, das für Kurz- und Langstreckenrennen gleichermaßen gut ist, auf den Markt bringen“, erklärt Assenheimer. „Jetzt wollen wir zeigen, was die Corvette auf der Nordschleife zu leisten im Stande ist. Ich freue mich sehr auf den Einsatz, schließlich habe ich meine Motorsport-Karriere in der VLN auf dem Nürburgring begonnen.“

Auf der Jagd nach dem Top-Resultat
Die Konkurrenz im Kampf um die Spitzenplätze ist auch im vierten Rennen der VLN-Saison 2016 groß. Neben den Mercedes-AMG GT3, BMW M6 GT3 und Audi R8 LMS will vor allem Porsche mit dem neuen GT3 die bisherige Saisonbilanz auf der Nordschleife aufpolieren. Vier 911er sind für die Jagd nach dem ersten Top-Resultat 2016 am Start, darunter auch der Frikadelli-Porsche 911 GT3 R mit Klaus Abbelen, Patrick Huisman, Norbert Siedler und Sabine Schmitz. Zudem möchten Uwe Alzen und Philipp Wlazik im Ford GT und die Farnbacher-Brüder Dominik und Mario im Lexus RC-F GT3 gerne ein Wörtchen um den Sieg mitreden.

Meister fordern Seriensieger
Ein anderes Ziel verfolgt ein weiteres Brüderpaar: Tim und Dirk Groneck bringen erstmals in dieser VLN-Saison das Auto mit der Startnummer eins auf die Nürburgring Nordschleife. Mit ihrem Renault Clio holten sie im vergangenen Jahr den Titel – nach 2013 bereits zum zweiten Mal. Bei ihrem persönlichen Saisondebüt dürften die härtesten Konkurrenten in der Klasse SP3 Gerrit Holthaus und Stephan Epp sein. Die beiden haben, ebenfalls in einem Renault Clio, bisher alle drei Rennen in der Klasse SP3 für sich entschieden, und sie haben durchaus Chancen, die Groneck-Brüder 2016 zu beerben. Epp und Holthaus liegen momentan auf Platz vier der VLN-Meisterschaft.

Massenhaft Klasse
Ganz oben in der Tabelle rangieren seit dem dritten Lauf Michael Schrey und Alexander Mies. Sie haben im qualitativ und quantitativ hervorragend besetzten BMW M235i Racing Cup eine außergewöhnliche Leistung gezeigt und in allen drei Rennen den Klassensieg geholt. Beim Saisonauftakt ließ das Duo von Bonk Motorsport 18 Konkurrenten hinter sich, im zweiten Lauf waren es 19 und im dritten sogar 20. Für das vierte VLN-Rennen sind sogar 22 Fahrzeuge in der Cup5-Klasse genannt. Der BMW M235i Racing Cup ist somit die größte Klasse im gesamten VLN-Feld. Sollten Michael Schrey und Alexander Mies nach vier Stunden erneut die Nase vorn haben, wäre das für die beiden fast schon die halbe Miete auf dem Weg zu Meisterschaft.

Lada holt Doppelerfolg beim Heimrennen

Von der Nordschleife nach Moskau: Nach den beiden aufregenden Rennen auf der legendären Eifel-Achterbahn ging es für die Tourenwagen-Weltmeisterschaft WTCC am vergangenen Wochenende nach Russland. Auf dem Moskow Raceway gab es einen viel umjubelten Doppelsieg für Lada. Nicky Catsburg konnte sich als erster Niederländer der WTCC-Historie die Pole Position sichern und setzte die gute Ausgangsposition in einen Sieg im Hauptrennen um. Der italienische Ex-Formel-1-Pilot Gabriele Tarquini hatte im vorausgegangenen Eröffnungsrennen den ersten Sieg mit einem Lada Vesta TC1 seit dessen WTCC-Debüt im Jahr 2015 eingefahren.

Eröffnungsrennen: Lada unwiderstehlich
Die 20.000 russischen Fans hatten es am Rennsonntag nicht einfach, denn kurz vor dem Start sorgte Regen für ungemütliche Verhältnisse. Ihnen erging es damit genau so, wie den Piloten, denn der Schauer hatte just in der Einführungsrunde eingesetzt und zwang das Starterfeld dazu, eine Zwangspause einzulegen. Nach dem Wechsel auf Regenreifen konnte der Start freigegeben werden, und Tiago Monteiro (Honda Civic WTCC) übernahm von der Pole Position aus die Führung. Die behielt er allerdings nicht lange und musste Yvan Muller, Mehdi Bennani, José María López (alle Citroën) und Gabriele Tarquini (Lada) passieren lassen. Überhaupt schienen die nassen Verhältnisse dem russischen Fabrikat zu liegen, denn die drei Piloten von Lada Sport Rosneft zeigten eine starke Performance. Tarquini arbeitete sich innerhalb weniger Runden auf Rang zwei vor und ging im fünften Umlauf an Muller vorbei. Jetzt war die Piste frei für den 21. Sieg des Italieners, der im Ziel knapp 5 Sekunden vor seinem Teamkollegen Nicky Catsburg lag, der ebenfalls eine starke Leistung zeigte: Er war von Platz zehn gestartet und hatte in der 9. von 15 Runden Muller überholt, für den der dritte Platz auf dem Podium blieb.

Hauptrennen: Erster Sieg für den Niederländer Catsburg
Den vollständigen Heim-Triumph für Lada machte Nicky Catsburg im WTCC-Hauptrennen perfekt. Bei erneut nassen Bedingungen setzte er seine im Qualifying erkämpfte Pole-Position in die Rennführung um, geriet aber nach einigen Runden unter Druck von Teamkollege Gabriele Tarquini. Der ehemalige Grand-Prix-Pilot spielte seine langjährige WTCC-Routine aus und verkürzte den Abstand auf teilweise weniger als eine Sekunde, fand aber keinen Weg vorbei. Hinter dem Führungduo konnte der von Position fünf gestartete Ungar Norbert Michelisz (Honda) als einziger Konkurrent den Russen-Rennern folgen, doch reichte es am Ende nicht: Zwölf Sekunden betrug sein Rückstand schließlich.

Honda-Trio im Mannschaftszeitfahren erfolgreich
Schon das Qualifying war in Russland eine echte Überraschung: Mit Nicky Catsburg, Gabriele Tarquini und dem Franzosen Hugo Valente lagen am Schluss drei Lada-Vesta-Piloten an der Spitze, während es für den amtierenden Weltmeister José-María López nicht einmal für den Einzug in das finale dritte Qualifying gereicht hatte. Und auch im MAC3-Mannschaftszeitfahren um wertvolle Punkte in der Herstellerwertung roch alles nach einem russischen Triumph: Nach 4:04.355 Minuten stoppte die Uhr für das Lada-Trio, das damit so schnell wie keine andere Hersteller-Equipe war. Doch die Stewards mussten die Rosneft-Truppe enttäuschen: Sie attestierten Gabriele Tarquini einen Frühstart und sprachen eine 30-Sekunden-Zeitstrafe aus. So ging der Sieg an das Honda-Trio aus Tiago Monteiro, Rob Huff und Norbert Michelisz, die die zehn Punkte für den Mac3-Sieg einstrichen und ihren dritten Erfolg in der laufenden Saison feierten.

Bereits in elf Tagen geht es für die Tourenwagen-Weltmeisterschaft weiter: Dann stehen die beiden Läufe im portugiesischen Villa Real an. Und auch dort ist erneut Citroën die Marke, die es zu besiegen gilt. Denn im vergangenen Jahr holten José María López und Ma Qiong Hua einen Doppelsieg für die Franzosen.

López bleibt vorn
Trotz des triumphalen Wochenendes für Lada ging der amtierende Weltmeister als Sieger aus der russischen WTCC-Runde hervor: José María López (Citroën) profitierte davon, dass auch seine direkten Verfolger in Moskau keine Bäume ausrissen und vergrößerte die Tabellenführung, obwohl er diesmal weder im Qualifying noch in den Rennen eine Top-3-Position einfahren konnte. 223 Punkte liegt er nun vor seinem Markenkollegen Mehdi Bennani (118). Punktgleich mit dem Marokkaner hat es Nicky Catsburg (Lada) mit seiner tollen Leistung bis ins Tabellen-Oberhaus geschafft. Den vollständigen Punktestand gibt es auf der >>Homepage der FIA WTCC<<.

Doppelstarter: Volles Programm in der „Grünen Hölle“

Es gibt solche Menschen, die einfach nicht genug bekommen – schon gar nicht, wenn es um die Nordschleife geht. Und so reichte es einigen WTCC-Piloten nicht, einfach nur in den beiden WM-Läufen zu starten. Sie gingen als Doppelstarter auch im ADAC Zurich 24h-Rennen an den Start. Mit den beiden Niederländer Tom Coronel Nicky Catsburg und Rob Huff (Großbritannien) traten drei Piloten aus der WM auch bei der Hatz zwei Mal um die Uhr an. Nordschleifen-Star Sabine Schmitz nutzte die Chance und ihre Nordschleifen-Kenntnisse, um das WTCC-Feld aufzumischen.

Für Coronel brachte die Nordschleife kein Glück. Dabei fing alles gut an: Im Qualifying sicherte sich der Niederländer sensationell den dritten Platz – sein Jubel im Cockpit kannte keine Grenzen. Auch im Rennen war er gut unterwegs und ging als Fünfter in die letzte Runde. Doch dann flog er von der Strecke und beschädigte seinen Chevrolet so stark, dass er im zweiten Rennen nicht starten und damit auch seinen dritten Startplatz nicht genießen konnte. Auch beim 24h-Rennen wollte es einfach nicht laufen. Coronel trat zusammen mit Marc Gassner, Florian Strauß und Henrik Still im Nissan GT-R Nismo GT3 des Zakspeed Teams an. Nach der Hagel-Unterbrechung fuhr der Niederländer den Restart und das Team konnte sich zunächst in den Top 20 halten. Doch ein technischer Defekt zwang das Team zur Aufgabe.

Für Rob Huff lief es bei der WTCC um einiges besser, allerdings nicht beim 24h-Rennen: Er hatte sich in der Tourenwagen-WM den achten Startplatz im zweiten Rennen gesichert und startete somit als 16. ins Eröffnungsrennen. Dort konnte er sich in den drei Runden weit nach vorne arbeiten und als Vierter über die Ziellinie gehen. Das gleiche Ergebnis gelang ihm wenig später erneut. Wie Coronel musste auch Huff das 24h-Rennen dann allerdings frühzeitig beenden. Der Brite pilotierte gemeinsam mit Abdulaziz Al Faisal, Pseudonympilot „Gerwin“ und Indy Dontje einen Mercedes AMG GT3 von Black Falcon. Am Sonntagmorgen kollidierte Dontje mit einem Konkurrenten – dabei wurde der Mercedes irreparabel beschädigt.

Auch dem Dritten im Bunde der WTCC-Piloten erging es ähnlich: Nicky Catsburg konnte seinen Lada in den beiden WTCC-Läufen jeweils im vorderen Mittelfeld platzieren. Er holte mit den Plätzen neun und sechs wertvolle WM-Zähler, während es im 24h-Rennen nicht so gut lief. Im BMW M6 GT3 von ROWE-Racing angetreten, musste das Team im Top-30-Qualifying einen Leitplankeneinschlag verdauen. Auch im Rennen lief es einfach nicht rund: Nachdem man sich zunächst in der Spitzengruppe behaupten konnte, kollidierte der BMW am frühen Morgen um 4:00 Uhr mit einem anderen Teilnehmer und schlug in die Leitplanke ein: Das war das Aus.

Sabine Schmitz, die auf der Nordschleife Zuhause ist, sicherte sich wie im vergangenen Jahr einen Punkt für den zehnten Rang im ersten WTCC-Rennen. Von Rang zwölf gestartet verlor sie im Zweikampf mit John Filippi ein paar Positionen, konnte sich aber wieder einige Plätze zurückerobern. Im Lauf zwei verfehlte sie mit Platz elf knapp die Punkteränge. Sie hatte sich lange in der ersten Hälfte des Feldes gehalten, bekam dann aber Probleme mit dem linken Vorderreifen. „Ich kam auf drei Reifen ins Ziel“, erzählte Schmitz. Allerdings sah auch sie im 24h-Rennen nicht die Zielflagge. Kurz nach vier Uhr morgens am Sonntag schlug sie mit dem Frikadelli-Porsche im Bereich Hohe Acht in die Leitplanke und schied aus.