Frikadelli Racing holt die vorläufige Pole

Beim ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen haben die Teams an diesem Wochenende die letzte Gelegenheit, sich unter Wettbewerbsbedingungen auf den Höhepunkt der Nordschleifensaison vorzubereiten: das ADAC Zurich 24h-Rennen in rund einem Monat (10. – 13. Mai 2018). Über 90 Teams nutzen das Wochenende für den letzten Test unter Praxisbedingungen. Die Tagesbestzeit markierte im ersten Qualifying am Samstagabend der Porsche 911 GT3 R mit der #31 von Frikadelli Racing. Der Österreicher Norbert Siedler fuhr mit 8:16.758 Minuten die schnellste Zeit auf der 25,378 km langen Kombination aus Nordschleife und Grand-Prix-Kurs – und sicherte sich damit die vorläufige Pole Position. Nach dem zweiten Qualifying am Sonntagmorgen ab 8:30 Uhr werden die endgültigen Startpositionen anschließend im Top-30-Qualifying ermittelt. Die besten 30 Fahrzeuge aus dem kombinierten Ergebnis der beiden Zeittrainings qualifizieren sich für das spektakuläre Einzelzeitfahren (ab 10:15 Uhr). Das sechsstündige Qualifikationsrennen wird dann um 12:00 Uhr gestartet. Informationen, das Livetiming samt Rennticker und den Livestream gibt es hier auf der offiziellen Homepage.

Im ersten Kräftemessen der Top-Teams von Audi, BMW, Porsche und Mercedes-AMG blieb der Frikadelli-Porsche mit der #31 von Marco Seefried / Felipe Fernandez Laser / Matt Campbell als einziges Fahrzeug unter der Marke von 8:17 Minuten. Norbert Siedler setzte mit einer Rundenzeit von 8:16.758 Minuten ein Ausrufezeichen. „Leider ist es uns nicht gelungen, in VLN1 und VLN2 eine blaue Lampe, die die Top-Teams markiert, für das 24h-Rennen einzufahren. Deshalb haben wir heute angreifen müssen. Meine schnellste Runde war relativ frei und ich hatte wenig Verkehr“, erklärte Siedler seine Top-Zeit und blickte auf das Geschehen am Sonntag voraus: „Wir haben im Vergleich zu VLN1 bis heute einige Verbesserungen am Auto umgesetzt. Es fühlt sich jetzt deutlich besser an. Es liegt aber noch ein bisschen Arbeit vor uns. Wir haben am Setup noch ein paar Dinge auszuarbeiten – speziell für den Longrun. Wir werden versuchen, das morgen im Qualifying auszutesten, und ich bin schon gespannt auf das Rennen.“

Enge Abstände lassen auf spannendes Geschehen am Sonntag schließen
Mit einem Rückstand von 0,584 Sekunden fuhr der Manthey-Porsche 911 GT3 R mit der #912 auf die zweite Position. Für Richard Lietz, Fred Makowiecki und Romain Dumas wurde eine Zeit von 8:17.342 Minuten notiert. „Beim 24h-Qualirennen sollen unsere Fahrer, die weltweit in den verschiedensten Meisterschaften im Einsatz sind, möglichst viele Runden drehen, denn die Nordschleife ist mit nichts vergleichbar“, sagte Richard Lietz. Den dritten Platz im ersten Qualifying belegte der Aston Martin Vantage GT3 mit der #7. Das Fahrer-Quartett Maxime Martin, Marco Sørensen, Nicki Thiim und Darren Turner jagte in 8:17.675 Minuten durch die „Grüne Hölle“. Der Mercedes-AMG GT3 mit der #5 von Black-Falcon (8:17.891 Min) und der Rowe-BMW M6 GT3 mit der #99 (8:18.076 Min.) komplettierten die Top Fünf. Angesichts der engen Zeitabstände insbesondere in der Spitzengruppe und vier verschiedenen Marken in den Top Fünf verspricht das morgige Qualfying viel Spannung.