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Sorg: Gemischte Gefühle

Beim vierten Rennen zur VLN sorgte Heiko Eichenberg aus Fritzlar im fruit2go-BMW M235i Racing mit dem dritten Platz in der gleichnamigen Cup-Klasse für das beste Ergebnis bei Securtal Sorg Rennsport. „Heiko war erneut stark unterwegs, Glückwunsch zu dieser Leistung“, sagte Daniel Sorg. „Leider hatten wir in den anderen Klassen einiges an Pech. Damit sind wir natürlich nicht zufrieden.“

Aus der dritten Startposition heraus kämpfte Eichenberg vom ersten Meter an mit um den Sieg im, mit 16 Fahrzeugen stark besetzten, BMW-Cup. Teilweise führte der Solist die Klasse auch an. Am Ende fehlten 52,5 Sekunden auf den amtierenden Meister Michael Schrey. „Unser Auto lief hervorragend und ich hatte sehr viel Spaß im Cockpit. Mit Platz drei in dieser hartumkämpften Klasse bin ich zufrieden, das gab wichtige Zähler für die Meisterschaft.“

Insgesamt vier M235i schickte die Wuppertaler Erfolgsmannschaft ins Rennen. Max Kottmayr und der Chinese Fei Li freuten sich über einen guten achten Platz. Im Bertrandt-BMW kamen der Schweizer Philipp Hagnauer und der Chinese Xiaogang Gu auf Platz zwölf. Thermische Probleme und ein Unfall ließen für Felix Günther und Guido Wirtz im Gedlich-M235i nicht mehr als Rang 13 zu.

Bei den Produktionswagen bis 2500 ccm (V4) wurden Oskar Sandberg und Torsten Kratz zunächst ihrer Favoritenrolle gerecht und führten in der mit 17 Startern sehr gut besetzten Klasse. Doch dann bremsten auch hier thermische Probleme den BGStechnic-BMW 325i.

„Wir haben vor dem Rennen einen nagelneuen Motor eingebaut, der ab BMW-Werk so geliefert wurde. Warum das Triebwerk zu heiß wurde und teilweise ins Notlaufprogramm wechselte müssen wir noch eruieren“, erklärte Benjamin Sorg. Platz vier war jedenfalls nicht das, was sich das Duo erhofft hatte. Im Schwesterfahrzeug, dem Schaltwerk Bikes-BMW 325i Coupé, kamen die Schweizer Stefan Kerkemeier und Samuel Forni zusammen mit Julian Kirste auf den zehnten Platz.

Doppelstarter Kratz hatte gleich doppeltes Pech. Zusammen mit Kevin Warum lieferte sich der 46-Jährige im Eibach-Porsche Cayman bis zur dritten der vier Rennstunden ein sehenswertes Duell um den Sieg in der Klasse V5 mit einem Markenkollegen, ehe Warum wegen eines technischen Defekts ein paar Minuten einbüßte. Somit nur Platz acht von 13 Startern.

Bei den größten Produktionswagen bis 3500 ccm, Klasse V6, war das Rennen bereits in der vierten Runde für Nicolas Griebner, Björn Simon und Emin Akata zu Ende. Im Streckenabschnitt Tiergarten war Griebner von der Strecke abgekommen und mit dem Porsche Cayman S gegen die Leitplanken geprallt.