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WTM: Lachendes und weinendes Auge

Das Wochenspiegel Team Monschau (WTM-Racing) trat beim siebten Lauf der VLN wieder mit dem Ferrari 488 GT3 und dem Porsche Cayman GT4 an. Das Ergebnis fiel recht unterschiedlich aus. Während der Wochenspiegel-Ferrari bereits vor dem Start passen musste, fuhr der Cayman auf einen starken zweiten Platz in der GT4-Klasse.

Der WTM-Ferrari von Georg Weiss, Oliver Kainz, und Jochen Krumbach zeigte bei guten äußeren Bedingungen –  trockene Strecke und kühle Temperaturen –  im morgendlichen Zeittraining eine starke Vorstellung. Krumbach stellte Ferrari mit einer schnellen letzten Runde in 8.00,512 Minuten auf Startplatz fünf. Krumbach: „Das war eine gute Runde, das Auto war wirklich gut.“

Auf dem Weg in die Startaufstellung zeigte dann die Bordelektronik ein Problem an, das nicht zu beheben war. Das Team versuchte alles, konnte die elektronischen Schwierigkeiten aber nicht lokalisieren, sodass der Ferrari nicht starten konnte. Georg Weiss dazu: „Das war frustrierend, aber leider nicht zu ändern. Die intensive Fehlersuche war leider nicht von Erfolg gekrönt. Trotzdem bin ich mit der bisherigen Saison und dem Wechsel auf Ferrari mehr als zufrieden. Das Auto war bisher sehr zuverlässig und die erhoffte Verbesserung. Auch die Zusammenarbeit mit Rinaldi Racing hat sich als sehr positiv  erwiesen. Ich habe den Wechsel der Fahrzeugmarke und des Teams bisher nicht bereut. Wir werden in der Zukunft sicherlich noch weitere Erfolgserlebnisse einfahren.“

Positiver verlief der Auftritt des Wochenspiegel-Cayman, den diesmal drei Fahrer pilotierten. Neben Rene Offermannn und Dirk Riebensahm gab Leonard Weiss sein VLN-Debüt in der GT4-Klasse (SP10). Im Training stellte das Trio den Porsche auf Startplatz vier in der Klasse. Im Rennen lief es für die WTM-Mannschaft dann noch besser. Startfahrer Offermann platzierte den Cayman in der Anfangsphase schnell in den Top 3 der Klasse. Debütant Weiss konnte die Position in seinem Turn halten und Riebensahm gelang es als Schlussfahrer den Cayman auf Platz zwei über die Ziellinie in der Klasse fahren. Ein erster großer Erfolg für das kleine WTM-Team.

Georg Weiss: „Das war der erste technische Defekt in dieser Saison. Bisher ist der Ferrari immer ohne Probleme gelaufen. Aber einmal musste es auch uns erwischen. Trotzdem bin ich mit unserem Auftritt in dieser Saison mehr als zufrieden.“

Oliver Kainz: „Mit solchen Erlebnissen muss man wohl leben, das gehört zum Motorsport. Der Ferrari war im Training wieder nahezu perfekt.“

Jochen Krumbach: „Das war schon enttäuschend. Wir haben das Setup des Ferrari gut hinbekommen. Wir hätten im Rennen sicherlich eine gute Rolle gespielt, denn wir waren konkurrenzfähig. Aber gegen Pech kann man sich nicht wehren.“
 
Leonard Weiss: „Mein erstes VLN-Rennen im GT4-Cayman war gut. Ich konnte gleich mit den Rundenzeiten meiner Partner mithalten, das war mehr als erwartet. Ich bin mehr als zufrieden.“

Rene Offermann: „Wir haben das Auto jetzt gut hinbekommen. Ich fühle mich in dem Cayman wohl. Wir haben gute Rundenzeiten hingelegt und waren konkurrenzfähig.“

Dirk Riebensahm: „Das Auto war richtig gut. Wir konnten heute konstant schnelle Rundenzeiten vorlegen. Leider war auf der Strecke im Rennen viel los. Zahlreiche Unfälle und Gelbphasen machten einen guten Rhythmus fast unmöglich.“