Ausschreibung 2020 veröffentlicht: Feintuning am Reglement

Die Ausschreibung für das ADAC TOTAL 24h-Rennen 2020 ist veröffentlicht, und damit steht auch das Regelwerk für den Saisonhöhepunkt auf der Nordschleife fest. Wenn sich die Teilnehmer vom 21. bis 24. Mai 2020 ins Geschehen stürzen, dann bleiben praktisch alle wichtigen Regularien konstant. Natürlich haben die Organisatoren beim ADAC Nordrhein aber auch für die 48. Auflage des Klassikers wieder Feintuning betrieben. Es verspricht mehr Klarheit, Fairness und Spannung.

Die Ausschreibung steht auf der 24h-Teaminfo-Homepage unter www.24h-information.de zum Download bereit.

Neu: Top Qualifying mit zwei Stufen

Das Top-Qualifying am Freitag bleibt auch 2020 ein Höhepunkt des 24h-Rennens, in ihm werden wie gehabt GT3-Fahrzeuge und die SP-X-Klasse zu sehen sein. Es wird 2020 zum ersten Mal zweistufig veranstaltet. Das eigentliche Stechen um die Pole und die besten Startplätze erfolgt im „Q2”, davor gibt es ein „Q1” für jene Teilnehmer, die sich nicht direkt für diesen Showdown qualifiziert haben. Für das Q2 werden wie bislang die Startplätze bei den VLN-Läufen und beim 24h-Qualirennen vergeben. Eine Liste der teilnahmeberechtigten Autos wird nach dem Qualifikationsrennen veröffentlicht. Insgesamt sollen je 40 Prozent der Pro- und Pro-AM-Teams einziehen. Alle Fahrzeuge, die sich nicht im Vorfeld qualifiziert haben, dürfen im Q1 fahren – hier werden vier weitere Plätze an die Schnellsten vergeben.

Neu: Mehr elektronische Helfer

Auch beim 24h-Rennen machen elektronische Helfer den Teams und Piloten das Leben etwas einfacher. So ist ab 2020 die Verwendung einer App zur Identifizierung und Zuordnung der verwendeten Rennreifen in den Topklassen verpflichtend. Übrigens müssen sich die Teams nach Abschluss des 24h-Qualirennens verbindlich für eine Reifenmarke entscheiden. Elektronische Unterstützung erhalten außerdem die Fahrer im Cockpit: Das so genannte „Smart Track Safety Display”ist für alle Teilnehmer verpflichtend. Es wird im Cockpit der Rennfahrzeuge eingebaut und weist die Piloten schon bei der Annäherung auf Gefahrenstellen hin. Wer VLN und 24h-Rennen verfolgt, weiß, dass es immer wieder zu Sportstrafen kommt, die etwa wegen nicht wahrgenommener Code-60-Signale ausgesprochen werden. Dies soll durch das neue Display minimiert werden.