Schubert Motorsport: Challenge accepted

[Teaminfo] Das Motorsport-Fest des Jahres steht in den Startlöchern. Vom 20. bis 23. Juni blickt in diesem Jahr die ganze Rennsport-Welt auf die Nürburgring-Nordschleife, wo das legendäre ADAC Total 24h-Rennen ausgetragen wird. Mittendrin statt nur dabei ist Schubert Motorsport – mit einer ganz besonderen Geschichte und einer klaren Zielsetzung im Gepäck.

2019 markiert das 20-Jährige Bestehen von Schubert Motorsport aus Oschersleben in Sachsen-Anhalt. Passend zu diesem Jubiläum haben Teamchef Thorsten Schubert und seine Mannschaft beschlossen, zu den Wurzeln zurückzukehren und sich einer besonderen Herausforderung zu stellen: Sie haben den M2 Competition in kompletter Eigenregie aufgebaut und für die Nordschleife vorbereitet.

Nach drei Einsätzen in der VLN ist das Eigengewächs aus dem Hause Schubert nun bereit für seine Feuertaufe: das legendäre 24h-Rennen in der Eifel. Mehr als 210.000 Zuschauer pilgerten im vergangenen Jahr in die Eifel, um sich dieses PS-Spektakel aus nächster Nähe anzusehen.

Das Ziel ist klar: Schubert Motorsport hat den Sieg in der SP 8T-Klasse fest im Visier. Möglich machen sollen das die drei Piloten Christopher Dreyspring, Christopher Brück und Ricardo van der Ende. Der 20-Jährige Nürnberger Dreyspring hat die VLN-Läufe mit dem M2 Competition bestritten und bei VLN 3 neben der Pole Position auch den umjubelten Klassensieg für das Team erzielt. Der Kölner Brück ist mit seinen 34 Jahren ein absoluter Nordschleifen-Spezialist. Bei seinen bisher 13 Teilnahmen am 24h-Klassiker fuhr er mehrfach in die Top-10 und war darüber hinaus bei unzähligen VLN-Rennen am Start. Der Niederländer van der Ende komplettiert das Trio. Er fährt aktuell in der GT4 European Series und belegt dort Rang fünf der Gesamtwertung.

Für Schubert Motorsport markiert das diesjährige 24h-Rennen die neunte Teilnahme. Die Mannschaft erzielte bereits zahlreiche Top-10-Ergebnisse im Gesamtklassement. Die Gesamtwertung ist mit dem M2 Competition bei der diesjährigen Teilnahme aber nur Nebensache. Der größte Sieg für Schubert Motorsport wäre, wenn ihr komplett eigenständig aufgebautes Auto zum 20-Jährigen Jubiläum nach 24 Stunden als Klassensieger die Ziellinie überquert und damit endgültig untermauert, was für eine grandiose Entwicklungsarbeit hinter dem M2 Competition steckt.

André Schubert (Team-Management): „Wir freuen uns riesig auf das ganz große Jahreshighlight, auf das wir so intensiv hingearbeitet haben. Für das 24h-Rennen haben wir einiges am Fahrzeug geändert, die Gewichtsreduktion wurde optimiert und sämtliche Verschleißteile ersetzt. Damit geht beim 24h-Rennen ein komplett neu aufgebautes Auto an den Start. Außerdem haben wir mit Shell einen neuen Hauptsponsor gewonnen, entsprechend wird der M2 Competition auch in den typischen Shell-Farben gebrandet. Was unsere Fahrerpaarung angeht, sind wir stark aufgestellt. Christopher Brück und Christopher Dreyspring haben sich bereits auf der Nordschleife beweisen können und mit Ricardo van der Ende haben wir einen sehr guten GT4-Fahrer an Bord, der den Speed der anderen beiden locker mitgehen kann. Wir sind also top vorbereitet und können es kaum erwarten, dass es endlich losgeht.“

PROsport: Teamchef feiert Jubiläum

[Teaminfo] Wenn PROsport Performance vom 20. bis 23. Juni mit zwei Aston Martin Vantage GT4 beim ADAC Total 24h-Rennen auf dem Nürburgring startet, feiert Teamchef Christoph Esser ein kleines Jubiläum. Denn 1979, also vor genau 40 Jahren, war der heute 62-Jährige aus Bad Münstereifel erstmals als Fahrer am Start. Mit einem Opel Commodore fuhr Christoph Esser damals zusammen mit Bruder Winfried und mit Christoph Bähr auf den vierten Platz in der Klasse und auf den 16. Gesamtrang.

Schon im Jahr darauf eroberte Esser, dieses Mal zusammen mit Wolfgang Offermann und Wolf-Dieter Mantzel auf einem Opel Kadett C unterwegs, den zweiten Gesamtrang. Einige Jahre später führten Chris Esser, Kurt Thiim und Peter John im Opel Manta das Rennen bis kurz vor der Zielflagge an, als mit dem Motor auch der Traum vom 24h-Gesamtsieg jäh platzte. Ein, zwei Rennen hat Christoph Esser auslassen müssen, seit 2006 ist er als Teamchef von PROsport Performance beim Langstrecken-Klassiker in der „Grünen Hölle“ dabei und erzielte seitdem mehr als eine Handvoll Klassensiege, zuletzt im Vorjahr mit einem Porsche 911 GT3 Cup in der Klasse SP7.

Teamchef Christoph Esser:
„Die Nordschleife war und ist meine Lieblingsrennstrecke. Und in all den Jahren hat es mir immer sehr viel Spaß gemacht, auf dem ‚Ring‘ zu fahren, speziell beim 24h-Rennen. Meine persönlichen Erfahrungen und natürlich die Erfahrungen meines Teams sind eine wertvolle Basis für unsere Erfolge. Darauf bauen wir auch in diesem Jahr, wenn wir erstmals mit Aston Martin an den Start gehen. Für den Vantage GT4 ist es das erste 24h-Rennen. Fahrerisch sind wir stark besetzt, die Konkurrenz in der Klasse SP10 mit Audi, BMW und Mercedes ist allerdings nicht zu unterschätzen.“

Die Startnummer #68 trägt der orange-schwarze Aston Martin Vantage GT4, der von Christoph Breuer, Kay van Berlo, Alexander Mies und Mike David Ortmann pilotiert wird. Im weiß-schwarzen Schwesterauto mit der #76 wechseln sich Jörg Viebahn, Nicolaj Moller-Madsen und Joonas Lappalainen am Lenkrad ab.

Audi will fünften Sieg

[Teaminfo] Die gesamte Rennveranstaltung rund um das ADAC Total 24h-Rennen auf dem Nürburgring ist für Audi Sport customer racing auch in diesem Jahr ein Wochenende der Superlative: Vom 20. bis 23. Juni starten sieben Teams mit insgesamt zehn Kundensport-Rennwagen von Audi, die die ganze Bandbreite der aktuellen Modellpalette abbilden. Auch in zwei weiteren Rennserien vertrauen weit mehr als ein Dutzend Rennfahrer auf Audi. Bei der riesigen Publikumsveranstaltung in der Eifel bietet die Marke den Fans auf dem Audi Sport Campus in diesem Jahr ein noch attraktiveres Programm.

Auf und abseits der Strecke darf sich das Publikum auf ein großartiges Wochenende freuen: Von der Fahrervorstellung über Expertengespräche bis zu Boxen- und Fahrerlagerführungen, Autogrammstunden, dem Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup sowie einer E-Race-Challenge konzentriert sich ein buntes Angebot auf dem Audi Sport Campus. Eine Videowand, Foodtrucks, eine Chill-out Area und abendliche Sundower-Sessions mit einem DJ laden zum Verweilen ein. „Vor uns liegt die größte Veranstaltung des ganzen Jahres für unsere Marke“, sagt Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing. „Das wollen wir gemeinsam mit unseren Fans feiern wie noch nie. Sportlich rechnen wir mit extrem spannenden Rennen, in denen insgesamt mehr als zwei Dutzend unserer Rennwagen in Sprints und Langstrecke zu sehen sein werden. Beim 24h-Rennen ist der fünfte Sieg unser Ziel.“

Seit 2009 stellt sich der Audi R8 LMS dem harten Wettbewerb, vier Mal schon hat der GT3-Sportwagen den Gesamterfolg eingefahren. 2012 und 2014 lag das Audi Sport Team Phoenix ganz vorn, 2015 das Audi Sport Team WRT und 2017 das Audi Sport Team Land. Audi Sport unterstützt in diesem Jahr die Teams Phoenix und Land sowie erstmals das Team Car Collection, das im Januar die 24 Stunden von Dubai gewonnen hat. Dabei gelang der Evolutionsstufe des Audi R8 LMS vor einem halben Jahr ein glänzendes Langstreckendebüt. Zwei private Audi R8 LMS von Phoenix Racing und Car Collection ergänzen das GT3-Starterfeld am Nürburgring, ein Audi R8 LMS der ersten Generation des Teams Giti Tire Motorsport by RaceIng fährt in der Klasse SP 8. Zwei Audi R8 LMS GT4 und zwei Audi RS 3 LMS, die um Klassenerfolge kämpfen, komplettieren das Aufgebot der Kundenteams.

Acht Fahrer und eine Fahrerin von Audi Sport starten in den GT-Cockpits, hinzu kommt Audi-Werksfahrer René Rast aus der DTM und der dreimalige Le-Mans-Sieger Marcel Fässler. Rast, Christopher Haase, Kelvin van der Linde, Christopher Mies, Frank Stippler und Markus Winkelhock vereinen zehn Gesamtsiege beim 24-Stunden-Rennen in der Eifel auf sich. Jeroen Bleekemolen, der den erkrankten Jamie Green im Team Phoenix Racing ersetzt, hat das Rennen ebenfalls einmal gewonnen.

Die Zuschauer dürfen sich neben dem Langstreckenrennen auch auf fünf Sprint-Wettbewerbe freuen. Der WTCR – FIA-Tourenwagen-Weltcup feiert beim fünften von zehn Rennwochenenden seine Saisonhalbzeit in der Eifel. Neben dem Comtoyou Team Audi Sport mit Niels Langeveld und Frédéric Vervisch und dem Leopard Racing Team Audi Sport mit Jean-Karl Vernay und Gordon Shedden vertraut auch ein Gaststarter auf Audi: Privatier Antti Buri aus Finnland steuert ebenfalls einen Audi RS 3 LMS. Die WTCR fährt drei Rennen auf der Nordschleife. Der Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup komplettiert die Familie der Vier Ringe. Seine Piloten treten auf identischen Audi R8 LMS GT4 bei zwei Läufen auf dem Grand-Prix-Kurs gegeneinander an.

Toyota Gazoo Racing im Doppelpack

[Teaminfo] Mit einem schnellen Doppel reist Toyota Gazoo Racing zum diesjährigen ADAC Total 24h-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife (20. bis 23. Juni 2019): Während der Toyota GR Supra seine Feuertaufe beim Langstreckenklassiker feiert, stellt sich der Lexus LC erneut dem Härtetest in der grünen Hölle.

Die Nordschleife des Nürburgrings gilt als wohl anspruchsvollste Rennstrecke des Welt: 300 Meter Höhenunterschied und mehr als 170 Kurven verlangen Fahrer und Fahrzeugen alles ab – insbesondere wenn man rund um die Uhr unterwegs ist. Hinzu kommt das typische, oftmals wechselhafte Eifelwetter, das auf der rund 25 Kilometer langen Runde auch mal variiert. Doch davon lässt sich Toyota Gazoo Racing nicht abschrecken: Bereits seit 2007 tritt das Team beim Langstreckenklassiker an, der wie kein zweiter Wettbewerb die Unternehmensphilosophie verkörpert, „immer bessere Autos zu bauen“. Das Team bilden die eigenen Mitarbeiter, die in einem so anspruchsvollen Umfeld konkurrieren und wachsen und ihre gewonnene Erfahrung in die weitere Fahrzeugentwicklung einbringen. Mit den am Rennen teilnehmenden Boliden werden zudem Teile und fortschrittliche Technologien für zukünftige Straßenfahrzeuge getestet.

Bei seinem Debüt 2018 erreichte der Lexus LC das Minimalziel: Das schnelle Coupé sah die schwarzweiß-karierte Zielflagge und beendete das Rennen. Nach zahlreichen Tests soll in diesem Jahr der nächste Schritt folgen: Pilotiert von Takeshi Tsuchiya, Naoya Gamo, Takamitsu Matsui und Yuichi Nakayama, tritt der Lexus LC mit der Startnummer 56 in der SP-PRO Klasse an.

„Wir haben zahlreiche Tests durchgeführt, 3.000 Kilometer in Japan und weitere 3.000 Kilometer nach der Ankunft am Nürburgring“, erklärt Lexus LC Chefmechaniker Toshiyuki Sekiya. „Der Nürburgring stellte uns bei jeder Fahrt vor Probleme und die Fahrer, Ingenieure und Mechaniker kamen immer wieder zusammen, um Verbesserungen vorzunehmen. Ich habe das Gefühl, dass sowohl das Auto als auch die Menschen an dieser Aufgabe deutlich gewachsen sind.“

Als zweiter Rennwagen von Toyota GAZOO Racing debütiert der Toyota GR Supra #90: Nachdem der Supersportwagen bereits im Rahmen der VLN erste Erfahrungen in der grünen Hölle sammeln konnte, starten Masahiro Sasaki, Uwe Kleen, Herwig Daenens und Hisashi Yabuki beim Langstreckenklassiker in der SP8T Klasse. Hierfür wurde das Fahrzeug nochmals gezielt verbessert.

„Es ist schon nicht einfach, ein Rennen am Nürburgring zu beenden, wenn es nur vier oder sechs Stunden dauert. Ich möchte gar nicht daran denken, was in einem 24h-Rennen alles passieren kann“, so GR Supra Chefmechaniker Hideyuki Tanaka. „Wir werden als geschlossenes Team zusammenarbeiten, um das Rennen erfolgreich zu beenden. Ich hoffe, dass alle uns mit Begeisterung anfeuern werden.“

Sorg: Klassensiege sind das Ziel

[Teaminfo] Mit dem Int. ADAC Total 24h-Rennen Nürburgring findet vom 20. bis 23. Juni Deutschlands motorsportlicher Saisonhöhepunkt statt. Das Team AVIA Sorg Rennsport gehört einmal mehr zu den stärksten Mannschaften überhaupt und setzt neun Fahrzeuge ein. Logistische Mammutaufgaben meistert das Wuppertaler Erfolgsteam in diversen Rennserien, aber die 24 Stunden auf dem Nürburgring sind schon etwas ganz Besonderes: Über 100 Frauen und Männer umfasst das Team.

Sieben BMW und je ein Audi und Porsche mit 35 Fahrern in fünf Klassen: Das AVIA Team Sorg Rennsport ist breit und vielfältig aufgestellt. Technik-Chef Benjamin Sorg sieht in mindestens zwei Klassen berechtigte Chancen auf den Klassensieg, in allen ist zumindest das Podium erreichbar. Doch es geht dem Brüderpaar Daniel und Benjamin Sorg nicht nur um den reinen Erfolg. „Was uns vielleicht trotz der Größe gegenüber anderen Teams unterscheidet: Wir sind ein sehr familiäres Team und pflegen einen besonders freundschaftlichen Umgang mit allen Beteiligten, auch wenn dieser Sport meist viel Ernsthaftigkeit und Professionalität voraussetzt.“

Im Vorjahr siegte Team AVIA Sorg Rennsport sowohl in der Klasse V4 als auch in der BMW-Cup-Klasse. In 2017 gab es ebenfalls den Sieg in der V4 sowie auch in der Klasse SP8T. Bei drei der vier Erfolgen gehörte Torsten Kratz zu den siegreichen Piloten. Der 48-Jährige peilt am Steuer des BGStechnic-BMW 325i in der Klasse V4, den Produktionswagen bis 2500 ccm, den Hattrick an. Zusammen mit seinen Teamkollegen Joseph Moore, Oliver Frisse und Björn Simon teilt sich Kratz die Lenkradarbeit im rund 225 PS starken Viertürer.

Das Quartett gilt als Favorit in der mit zehn Fahrzeugen besetzten Klasse, zumal Kratz/Frisse mit dem BGS-BMW derzeit auch die Tabelle in der VLN anführen. Ebenfalls in der V4 geht der HS Gebäudetechnik-BMW 325i mit Ersin Yücesan, Emir Asari, Lucas Schmidt und Mark Benz an den Start.

Mit 13 Startern ist der BMW M240i Racing Cup einmal mehr gut besetzt. Ein ernsthaftes Wort mit um den Klassensieg möchten Heiko Eichenberg, Sindre Setsaas, Inge Hansesaetre und William Tregurtha im AVIA-BMW mitsprechen. Eichenberg gehörte im Vorjahr zum erfolgreichen Quartett, für die anderen drei ist es eine 24h-Premiere. Den Gerri-BMW M240i lenken die US-Amerikaner Cameron Evans, Lance Boicelli und Scott Smith sowie der Brite Charlie Postins, während sich die vier Spanier Joaquin Capsi Segura, Alvaro Fontes, Antonio Castillo und Guillermo Aso den Nürburg-Gate M240i teilen.

Der Neuseeländer Wayne Moore feiert in diesem Jahr Jubiläum: 25. Start beim größten Autorennen der Welt. Der 68-Jährige aus Tauranga liegt in der ewigen Bestenliste somit auf Rang 14 und ist der fleißigste ausländische Starter in der Eifel. Bei den Turbo-Specials bis 4000 ccm (Klasse SP8T) steuert Moore zusammen mit Michael Eden und Niels Borum den Scangrip BMW 335i.

Neun Fahrzeuge von fünf Herstellern: Die Klasse SP10 für GT4-Fahrzeuge ist so stark wie noch nie besetzt. Richtung Podium schielen Stefan Beyer, Emin Akata, Olaf Meyer und Fidel Leib mit dem Sinziger Mineralwasser-BMW M4 GT4.

Bei den Produktionswagen bis 3500 ccm steht für Alberto Carobbio, Janghang Choi und Ugo Vincenzi mit dem Eibach-Porsche Cayman S vor allem das Ankommen im Vordergrund. Ein ähnliches Ziel haben Peter Haener, Christoph Hewer, Rudi Speich und Roland Waschkau mit dem neuaufgebauten Audi RS3 in der Klasse SP3T für Turbo-Specials bis 2000 ccm.

Mercedes: Racing Spirit auf und neben der Strecke

[Teaminfo] Das Saisonhighlight für Mercedes-AMG Customer Racing rückt näher: Vom 20. bis 23. Juni findet auf dem Nürburgring die 47. Auflage des legendären ADAC Total 24h-Rennens statt. Zum 160 Fahrzeuge zählenden Starterfeld gehören sieben Mercedes-AMG GT3. Damit stellt Mercedes-AMG mit das größte Aufgebot in der Klasse SP9. Zwei Fahrzeuge des Mercedes-AMG Team Black Falcon konnten sich bereits Plätze im Top-Qualifying sichern: die #2 mit Adam Christodoulou, Maro Engel, Manuel Metzger und Dirk Müller sowie die #3 mit Maximilian Buhk, Hubert Haupt, Thomas Jäger und Luca Stolz.

Am Rennwochenende kämpfen im Zeittraining die weiteren Fahrzeuge (1x Mercedes-AMG Team Black Falcon, 1x Mercedes-AMG Team Mann-Filter, 3x GetSpeed Performance) um die begehrten Plätze für das Top-Qualifying, um sich eine gute Ausgangsposition für das Rennen zwei Mal rund um die Uhr zu sichern.

Hinter den Teams liegt eine turbulente Vorbereitung, in der es neben Podiums- und Top-Ten-Erfolgen auch Rückschläge gab. Wetterkapriolen und Kollisionen ließen weniger Nordschleifen-Kilometer zu als geplant. Pech hatte insbesondere Dominik Baumann: Der Österreicher muss verletzungsbedingt zwar auf einen Start beim 24h-Rennen verzichten, wird aber dennoch vor Ort sein und sein Team und AMG an der Rennstrecke unterstützen.

Zum weiteren Aufgebot von Mercedes-AMG gehören auch zwei GT4: Mit der #70 möchte das Black Falcon Team Identica seinen letztjährigen 24h-Sieg in der Klasse SP10 wiederholen. In der Kategorie SP8T tritt mit der #46 das Black Falcon Team Knuffi an – auch in dieser Klasse konnte 2018 ein Mercedes-AMG GT4 das Rennen gewinnen.

Die Fahrer des 24h-Rennens absolvieren ihren ersten offiziellen Auftritt beim traditionellem „Racing Day“ am Mittwoch (19. Juni) in Adenau. Auch im Bereich des Fahrerlagers dürfen sich die Fans während des Rennens auf ein attraktives Rahmenprogramm von Mercedes-AMG freuen. Zentrale Anlaufstelle ist die Fan Base am nördlichen Eingang des Fahrerlagers. Die rund 1.500 Quadratmeter große Erlebniswelt ist für alle Zuschauer mit gültigem Eventticket frei zugänglich.

Von Freitag bis Sonntag ist hier jede Menge geboten – von Pitstop-Challenge über Foto-Aktion bis hin zur offiziellen Autogrammstunde der Mercedes-AMG Fahrer, die am Freitag (21. Juni) um 13:00 Uhr stattfindet. Auf der Bühne gibt es regelmäßig Live-Interviews und das Rennen kann über eine große Leinwand im Biergarten verfolgt werden. Darüber hinaus sind in der Fan Base faszinierende Performance-Fahrzeuge von Mercedes-AMG ausgestellt – darunter auch seltene Sondermodelle sowie interessante Neuvorstellungen. Weitere Fahrzeuge sind im Mercedes-AMG Showroom (ring°boulevard) ausgestellt.

Stefan Wendl, Leiter Mercedes-AMG Customer Racing: „Mit sieben Mercedes-AMG GT3 sind wir wieder so stark vertreten wie 2018, als wir ein Doppelpodium herausfahren konnten. Ich bin überzeugt, dass wir auch in diesem Jahr wieder mit um den Sieg kämpfen werden. Das größte und vermutlich auch härteste Rennen der Welt ist eine perfekte Bühne für Mercedes-AMG, um die Performance unserer Fahrzeuge zu demonstrieren und zugleich den einzigartigen Spirit unserer Marke mit den vielen zu erwartenden Fans zu teilen. Wir freuen uns sehr auf das 24h-Rennen und wünschen unseren Fahrern und Teams viel Glück.“

Seán Paul Breslin, Teamchef Mercedes-AMG Team Black Falcon: „Auf dem Nürburgring sind Vorhersagen immer schwer – hier kann einfach alles passieren. Das haben wir in der Vorbereitung gesehen. Unsere Fahrer konnten weniger Kilometer auf der Nordschleife zurücklegen als in den Jahren zuvor. Aber sie alle kennen die Strecke so gut – von daher ist das kein Problem. Wir haben uns vorgenommen, einen sauberen Job abzuliefern und uns aus allen Schwierigkeiten herauszuhalten. Denn unser Ziel ist klar: Wir wollen das Rennen gewinnen – für uns und für Mercedes-AMG.“

Norbert Brückner, Teamchef Mercedes-AMG Team Mann-Filter: „Erfolg im Motorsport ist nicht planbar und beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring schon gar nicht. Du kannst Dich zwar mit größter Akribie vorbereiten und versuchen, alle kalkulierbaren Aspekte zu berücksichtigen. Es gibt aber auch Unwägbarkeiten, gegen die man nicht gefeit ist und die eine komplette Rennplanung über den Haufen werfen können. Angesichts unserer starken Fahrer und der Qualitäten des Mercedes-AMG GT3 fühlen wir uns gut präpariert und gehen optimistisch in den Langstreckenklassiker in der Eifel. Alles Weitere werden die 24 Stunden zeigen.“

Adam Osieka, Teamchef GetSpeed Performance: „Nachdem wir in dieser Saison zu Mercedes-AMG gewechselt sind, gab es für uns natürlich einiges zu tun. Wir haben viel und hart gearbeitet und auch schon so manches erreicht. Die Zusammenarbeit läuft sehr gut, worüber ich wirklich happy bin. In das 24h-Rennen schicken wir drei Fahrzeuge mit ausgewogenen Fahrerbesetzungen. Wenn wir gut durchkommen, ist eine Platzierung unter den Top-7 ein realistisches Ziel. Das wäre ein super Resultat für uns als neues Team mit dem Mercedes-AMG GT3.“

Hyundai: Seriennähe stellt sich der „Grünen Hölle“

[Teaminfo] Wenn in der kommenden Woche Franz Engstler, Luca Engstler, Guido Naumann und Byung-Hui Kang im Hyundai i30 Fastback N bei der 47. Auflage des ADAC Total 24h-Rennens am Nürburgring (22./23. Juni) antreten, können sie auf eine ideale Basis vertrauen. Denn der beim Eintagesklassiker auf der härtesten Rennstrecke der Welt eingesetzte Tourenwagen verfügt über die High-Performance-Gene des Serienmodells.

Der Aufbau des Tourenwagens begann Anfang März mit der Anlieferung einer Rohkarosserie. Als Teilespender diente eine Straßenversion des Hyundai i30 Fastback N. „Das Serienfahrzeug bietet dank seines Konzepts eine ideale Basis für die Rennversion. Da diese in der Klasse V2T für seriennahe Fahrzeuge mit einem Hubraum von 1.600 bis 2.000 ccm und Turbolader antritt, haben wir sehr viele Teile übernehmen können“, sagt Ronny Rosenkranz, der Projektleiter Technik für das 24h-Rennen beim Hyundai Team Engstler. „Die komplette Karosserie ist zum Beispiel unverändert. Auch der Motor und der Antriebsstrang sind serienmäßig, das Fahrwerk wurde leicht modifiziert und an die besonderen Anforderungen der Nürburgring-Nordschleife angepasst.“

Einer der ersten Schritte beim Aufbau des Tourenwagens war der Einbau eines Überrollkäfigs aus hochfestem Stahlrohr bei Wiechers Sport. Zudem wurde das Fahrzeug mit einem 80-Liter-FIA-FT3-Sicherheitstank, einer Feuerlöschanlage und einem speziellen Rennsitz ausgerüstet. Um Gewicht zu sparen und die Brandgefahr zu verringern, verzichtet die Rennversion auf die Seriensitze, Tür- und Deckenverkleidungen. Bei der Konzeption des Fahrzeugs wurde auch auf die einfache Bedienbarkeit großer Wert gelegt. Rosenkranz: „Diese sollte möglichst intuitiv erfolgen können, damit die Piloten während des Rennens nicht zu sehr abgelenkt werden und sich auf das Fahren konzentrieren können. Wir haben dabei auf unsere langjährige Erfahrung zurückgegriffen und uns intensiv mit den Fahrern ausgetauscht. Dabei konnten wir von der riesigen Nordschleifen-Routine von Franz Engstler profitieren. Das war beim Aufbau des Autos viel wert. Ein wichtiger Punkt war zum Beispiel die Beleuchtung für den Nachteinsatz. Hier war das Feedback sehr wichtig, um die zusätzlichen Scheinwerfer perfekt einzustellen.“

Der seriennahe 2.0-Liter-Benzindirekteinspritzer mit Turboaufladung leistet – wie vom Reglement vorgeschrieben – weiterhin 202 kW (275 PS), erhielt aber eine Abgasanlage von Bastuck. Das 6-Gang-Getriebe entspricht der Serie, allerdings durfte die Rennversion mit einer speziellen, für den Motorsport entwickelten Differenzialsperre von Drexler ausgerüstet werden.

Für eine optimale Verzögerung auf der 25 Kilometer langen materialfressenden Strecke sorgt eine Rennsportbremsanlage mit eigens entwickelten Bremsbelägen von Pagid Racing. Während die Straßenversion über 19-Zoll-Reifen verfügt, hat die Variante für das 24h-Rennen 18-Zoll-Pneus von Dunlop. „Wir haben uns zusammen mit Partner Dunlop für etwas kleinere Reifen entschieden, damit wir auf der Rennstrecke einen höheren Topspeed erreichen“, erklärt Rosenkranz. Das Fahrwerk wurde nur leicht modifiziert und verfügt über Federn von Eibach, Stoßdämpfer von Öhlins sowie Sportstabilisatoren.

Seine ersten Kilometer absolvierte der Hyundai i30 Fastback N nur rund einen Monat nach dem Beginn des Aufbaus beim zweiten Saisonlauf der VLN Nürburgring Anfang April. Da das Rennen wegen Schneefalls jedoch nach einer Runde abgebrochen wurde, konnte das Team nicht die erhofften Runden zurücklegen. „Natürlich wollten wir mit dem nagelneuen Auto mehr Kilometer fahren und Erfahrungen sammeln“, sagt Rosenkranz, „aber beim sechsstündigen Qualifikationsrennen Mitte Mai lief es von ein paar zu erwartenden Kinderkrankheiten abgesehen schon gut und wir haben nach langer Führung den zweiten Platz in der Klasse geholt.“

Die Serienversion des Hyundai i30 Fastback N, die als Basis für den Tourenwagen diente, wurde umfangreich in ganz Europa erprobt. Besonders intensiv waren die Testfahrten auf den 73 Kurven der legendären Nordschleife. Hier verfügt Hyundai über ein eigenes Testzentrum, das den Aufbau und die Renneinsätze des Hyundai i30 Fastback N mit einem Ingenieur unterstützt. Neben seiner technischen Heimat im Entwicklungszentrum von Hyundai im koreanischen Namyang ist die Nürburgring-Nordschleife das zweite Zuhause aller N-Hochleistungsfahrzeuge der Marke.

BMW: Mit sechs M6 GT3 am Start

[Teaminfo] Am 22./23. Juni 2019 steht für die BMW Teams eines der großen Highlights der Langstrecken-Saison auf dem Programm: das ADAC Total 24h-Rennen auf dem Nürburgring. Auf der Jagd nach dem 20. Gesamtsieg von BMW in der „Grünen Hölle“ gehen vier Teams mit insgesamt sechs BMW M6 GT3 ins Rennen. In den Cockpits kommen zahlreiche BMW Werksfahrer zum Einsatz.

Rowe Racing und Walkenhorst Motorsport schicken zwei BMW M6 GT3 an den Start, das BMW Team Schnitzer und Falken Motorsports treten jeweils mit einem Fahrzeug an. Das Aufgebot an BMW Werksfahrern umfasst Piloten aus den Werksprogrammen in der DTM, der FIA World Endurance Championship (WEC) und der IMSA WeatherTech SportsCar Championship (IMSA-Serie). Die BMW Einsatzteams nutzten die Rennen der VLN sowie das 6-Stunden-Qualifikationsrennen am 19. Mai 2019 zur intensiven Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt auf der Nordschleife. Beim VLN-Saisonauftakt sowie beim Qualifikationsrennen stand jeweils ein BMW M6 GT3 ganz oben im Schlussklassement.

„Der 20. Gesamtsieg beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring ist auch in dieser Langstrecken-Saison wieder eines unserer großen Ziele“, sagt BMW Group Motorsport Direktor Jens Marquardt. „Wir waren in den vergangenen Jahren schon oft nah dran, doch das letzte Quäntchen Glück hat immer gefehlt. Man kann also sagen: Wir haben mit der ‚Grünen Hölle’ noch eine Rechnung offen. Der BMW M6 GT3 hat bereits mehrfach beweisen, dass er 24h-Rennen gewinnen kann. Das gilt genauso für unsere Teams. Wir nehmen den Sieg ins Visier, auch wenn man den Verlauf eines 24-Stunden-Rennens, insbesondere auf der Nordschleife, nie voraussagen kann. Doch man kann sich bestmöglich darauf vorbereiten – und das haben wir getan. Wir haben alle Fahrer so oft wie möglich in den Vorbereitungsrennen eingesetzt. Auch unsere IMSA-Fahrer aus den USA sind dafür an die Nordschleife gekommen. Darüber hinaus gibt es jedoch auch noch Faktoren, die wir nicht beeinflussen können. Wir, unsere BMW Teams und Fahrer freuen uns darauf, die Herausforderung ‚Grüne Hölle’ wieder anzunehmen.“

Übersicht über BMW Teams und Fahrer für die 24h-Rennen:

ROWE Racing, #98 BMW M6 GT3:
Philipp Eng / Connor De Phillippi / Tom Blomqvist / Mikkel Jensen

ROWE Racing, #99 BMW M6 GT3:
Nick Catsburg / John Edwards / Jesse Krohn / Marco Wittmann

BMW Team Schnitzer, #42 BMW M6 GT3:
Augusto Farfus / Timo Scheider / Martin Tomczyk / Sheldon van der Linde

Walkenhorst Motorsport, #100 BMW M6 GT3:
Henry Walkenhorst / Andreas Ziegler / Jörn Schmidt-Staade / Jordan Tresson

Walkenhorst Motorsport, #101 BMW M6 GT3:
Nick Yelloly / Christian Krognes / David Pittard / Lucas Ordonez

Falken Motorsports, #33 BMW M6 GT3:
Jens Klingmann / Stef Dusseldorp / Peter Dumbreck / Alexandre Imperatori

Hyundai: Bereit für die Herausforderung 24h-Rennen

[Teaminfo] Saisonhöhepunkt für das Langstrecken-Engagement von Hyundai Motorsport: Nach dem Doppelsieg in der TCR-Klasse zuletzt beim Qualifikationsrennen bringt die Kundensportabteilung von Hyundai Motorsport auch bei der 47. Auflage des ADAC Total 24h-Rennens am Nürburgring (22./23.Juni) einen i30 N TCR und einen Veloster N TCR an den Start.

Hyundai Motorsport tritt beim diesjährigen 24h-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife mit einem der stärksten Fahreraufgebote an, die es bisher in der TCR-Klasse gegeben hat. Insgesamt sieben Fahrer, die allesamt in diesem Jahr schon für Hyundai Motorsport auf dem Nürburgring im Einsatz waren, werden sich am Steuer des i30 N TCR und des Veloster N TCR abwechseln: Andreas Gülden, Manuel Lauck, Moritz Oestreich, Peter Terting und Marc Basseng sowie Nico Verdonck und Hari Proczyk. Die finale Einteilung der Piloten wird kurz vor dem 24h-Rennen Nürburgring bekannt gegeben.

Die beiden TCR-Tourenwagen treten wie schon beim Qualifikationsrennen mit dem für Kunden erhältlichen Langstreckenpaket an. Es umfasst ABS, eine Schnelltankvorrichtung und Zusatzscheinwerfer für das Fahren im Dunkeln. Nachdem der i30 N TCR und der Veloster N TCR zudem beim ersten und zweiten Lauf der diesjährigen VLN-Langstrecken-Meisterschaft Nürburgring in der wettbewerbsstarken TCR-Klasse eingesetzt worden waren, ist Hyundai Motorsport technisch bestens auf den Klassiker durch die legendäre, 25,378 Kilometer lange „Grüne Hölle“ vorbereitet.

Im Vorfeld des 24h-Rennens trägt am Nürburgring auch der FIA-Tourenwagen-Weltcup WTCR seinen Deutschland-Lauf aus (21./22. Juni). Dieses Event bedeutet für die von Hyundai Motorsport in Alzenau aufgebauten Fahrzeuge ebenfalls eine Art Heimkehr. Denn intensive Testfahrten auf dem Nürburgring waren wesentlicher Bestandteil der Entwicklung der N-Modelle von Hyundai, auf der alle aktuellen Hyundai-Tourenwagen basieren. Seit dem Debüt des durch Kundenteams eingesetzten Hyundai i30 N TCR im Jahr 2018 haben TCR-Kundenteams von Hyundai mehr als 50 Rennen, darunter Meistertitel in den USA und Korea gewonnen – und obendrein den Fahrer- und Teamtitel der Premierensaison der FIA WTCR.

Hyundai Motorsport Teamdirektor Andrea Adamo: „Das 24h-Rennen Nürburgring bleibt eine der größten Herausforderungen im Motorsport. Dafür sind wir nach der Vorbereitung mit unserem Hyundai i30 N TCR und Hyundai Veloster N TCR bei den Läufen der VLN Langstrecken-Meisterschaft sowie beim 24h-Qualifikationsrennen auf der Nürburgring-Nordschleife gut gerüstet. Beide Fahrzeugkonzepte haben ihren Speed und ihre Zuverlässigkeit in diesem Jahr bereits bewiesen. Wir haben zudem ein exzellentes Fahreraufgebot, das Erfahrung auf beiden Autos und auf der Nordschleife mitbringt, und das es mit allen aufnehmen kann. Denn in dieser Klasse ist ein wirklich enger Wettbewerb zu erwarten. Ich hoffe, dass wir an einem der Heimatorte unserer High-Performance-Marke N ein großartiges Ergebnis erzielen können.“

Bonk: Erfolgreicher Test

[Teaminfo] Der Einsatz von Bonk Motorsport beim 24h-Qualifikationsrennen auf dem Nürburgring war von Erfolg gekrönt. Beide Fahrzeuge kamen ins Ziel, es gab einen Klassensieg und das geplante Testprogramm wurde fast vollständig abgearbeitet. Teamchef Michael Bonk freute sich: „Das Wetter war besser als erwartet. Wir konnten viel fahren und haben wertvolle Erkenntnisse gesammelt. Dass es zu einem Klassensieg gereicht hat, freut uns natürlich mächtig.“

Der unter der Bewerbung Team Hofor Racing by Bonk Motorsport fahrende BMW M4 GT4 ging mit dem Quartett Claudia Hürtgen, Michael Fischer, Michael Schrey und Thomas Jäger an den Start. Das Rennen verlief nahezu optimal. Der Bonk-BMW holte die Pole-Position in der GT4-Klasse, gewann das Rennen und fuhr auch noch die schnellste Rennrunde. Schrey dazu: „Wir waren mit dem BMW zum ersten Mal auf dem Nürburgring. Nachdem wir ein Basis-Setup erarbeitet hatten, hat das Auto schon sehr gut funktioniert. Allerdings sind wir noch längst nicht am Optimum.“ Bonk mint: „Wir können zufrieden sein. In der Vorbereitung für das 24h-Rennen sind wir schon sehr weit. Wir müssen noch einige Dinge ändern und dann sollten wir für den Langstreckenklassiker in der Eifel bereit sein. Der Klassensieg beim Quali-Rennen war auf jeden Fall ein tolles Erfolgserlebnis.“

Auch mit dem Audi RS3 LMS TCR, der in der Klasse SP3T fuhr, lief das Rennwochenende gut. Hermann Bock und Max Partl konnten wichtige Daten sammeln. Bonk sagt: „Wir sind zufrieden. Leider ist uns im Rennen eine Bremsscheibe gerissen. Die Ursache müssen wir noch herausfinden. Platz zwei in der Klasse war am Ende ein gutes Ergebnis. Für das 24h-Rennen konnten wir mit Jürgen und Achim Nett ein schnelles und erfahrenes Fahrer-Duo verpflichten, sodass wir auch mit dem Audi eine schlagkräftige Mannschaft an den Start bringen werden.“

Black Falcon: Tolles Teamergebnis

[Teaminfo] Beim Qualifikationsrennen, dem letzten Vorbereitungsrennen vor dem ADAC Total 24h-Rennen auf dem Nürburgring in vier Wochen, hat Black Falcon ein hervorragendes Teamergebnis erzielt: Bei wechselhaften Wetter- und Streckenbedingungen erzielte die GT3-Abteilung mit Position fünf (#6) und zehn (#3) zwei Top 10-Resultate und stellte damit die beiden schnellsten Mercedes-AMG GT3. In der Klasse SP8T triumphierte Black Falcon mit dem Mercedes-AMG GT4 mit der Startnummer 47, während die beiden Porsche 991 Carrera einen Doppelsieg in der Klasse V6 feierten. Abgerundet wurde das Ergebnis von Platz drei in der Klasse SP10 sowie Position vier in der SP8T.

Im Mercedes-AMG GT3 #6 absolvierten Patrick Assenheimer , Nico Bastia, Yelmer Buurman und Gabriele Piana einen gelungenen Test für das 24h-Rennen im Juni. Buurman sorgte am Sonntagmorgen für ein erstes Highlight und sicherte dem Team im Top-30-Qualifying die Pole-Position für das sechsstündige Rennen. Nach 41 Umläufen beendete das Quartett den Testeinsatz auf Gesamtposition fünf und war damit bester AMG GT3. Das Schwesterfahrzeug mit der Startnummer 3 teilten sich Maximilian Buhk , Hubert Haupt, Thomas Jäger und Luca Stolz. Sie komplettierten die Top 10 des Gesamtklassements als zweitbester AMG GT3 beim Qualifikationsrennen. Der AMG GT3 mit der Startnummer 2 von Maro Engel, Manuel Metzger, und Dirk Müller konnte nach einem Unfall im Freien Training nicht am Rennen teilnehmen.

Yannick Mettler, Maik Rosenberg, Stephan Rösler und Mike Stursberg gewannen mit ihrem Mercedes-AMG GT4 die Klasse SP8T. Von der Pole-Position gestartet ließ das erfahrene Fahrer-Quartett keine Zweifel am Tagesziel aufkommen und sicherte sich mit der Pole-Position, der schnellsten Rennrunde und dem Klassensieg den Hattrick in der SP8T. Darüber hinaus war die Startnummer 47 das bestplatzierte Fahrzeug außerhalb der Top-Klassen SP-X und SP9. Ihre Teamkollegen Ulrich, Nicolas und Dominik Clemm überquerten den Zielstrich nach 37 Rennrunden auf Platz vier der Klasse – ein gelungenes Debüt für das Vater-Sohn-Gespann am Steuer des AMG GT4 im Team Black Falcon!

In der Klasse V6 der seriennahen Produktionswagen absolvierten die beiden Porsche 991 Carrera ein hervorragendes Rennen und holten dank einer tollen Leistung von Fahrer und Team einen Doppelsieg für das Black Falcon Team Textar. Nach einem Defekt im freien Training musste in der Nacht von Samstag auf Sonntag der Motor der Startnummer 132 von Martin Meenen, Carsten Palluth, Tobias Wahl und Black Falcon -Debütant Robert Woodside getauscht werden. Dank der Nachtschicht der Black Falcon -Mechaniker stand das Auto pünktlich zum zweiten Qualifying am Sonntagmorgen wieder in der Black Falcon -Box und funktionierte das gesamte Rennen einwandfrei. Das Fahrer-Quartett sicherte sich mit konstant schnellen Rundenzeiten Platz zwei hinter ihren Teamkollegen Alexander Akimenkov, Vasilii Selivanov und Miguel Toril, die mit einer hervorragenden Performance bis auf Gesamtposition 50 vorfuhren und damit das schnellste Fahrzeug aller Produktionswagen stellten.

In der Klasse SP10 für Fahrzeuge nach SRO-GT4-Reglement absolvierten Christoph Hoffmann, Mustafa Mehmet Kaya, Tobias Müller und Tristan Viidas ebenfalls eine gelungene Vorbereitung auf das 24h-Rennen. Am Steuer des Mercedes-AMG GT4 des Black Falcon Team Identica komplettierten sie 37 Runden und überquerten die Ziellinie auf Position drei in der Klasse. Damit sicherten sie Black Falcon den vierten Podestplatz des Tages.

Nach dieser äußerst gelungenen Vorbereitung fiebern Team und Fahrer nun dem Saisonhighlight, dem 24h-Rennen Nürburgring vom 20. bis 23. Juni 2019 entgegen.

Frikadelli: Starke Generalprobe

[Teaminfo] Das Frikadelli Racing Team kann mit dem letzten Härtest vor dem ADAC Total 24h-Rennen sehr zufrieden sein. Beim 6h-Qualifikationsrennen fuhren Matt Campbell, Romain Dumas, Mathieu Jaminet und Sven Müller auf einen starken vierten Platz im Gesamtklassement. Damit stellt die Mannschaft aus Barweiler den bestplatzierten Porsche im Teilnehmerfeld. Auch das Schwesterfahrzeug von Klaus Abbelen und Alex Müller spulte problemlos die Distanz ab und erreichte auf dem 16. Platz das Ziel.

„Insgesamt bin ich mit unserem Auftritt sehr zufrieden. Aufgrund der vielen Fahrzeit, die uns im Rahmen dieser Veranstaltung zur Verfügung gestanden hat, konnten wir unsere Entwicklungsarbeit für das 24h-Rennen sehr gut vorantreiben. Auch wenn noch nicht alles perfekt funktioniert hat, befinden wir uns nach den heutigen Eindrücken auf einem guten Weg“, so Teamchef Klaus Abbelen.

Ähnlich wie bei den drei VLN-Rennen zuvor warteten erneut schwierige Witterungsbedingungen auf die Teilnehmer. So wurden vor allem die Trainingssitzungen einmal mehr von starken Regenschauern geprägt. Nur ein kurzes Zeitfenster zu Beginn des ersten Qualifyings erlaubte eine schnelle Zeitenjagd auf trockener Fahrbahn. Die beiden Porsche 911 GT3 R von Frikadelli Racing konnten sich dennoch souverän für das Einzelzeitfahren der Top-30 Fahrzeuge qualifizieren. Diese ganz besondere Herausforderung, die zur finalen Ermittlung der Startaufstellung diente, nahmen Mathieu Jaminet und Alex Müller in Angriff. Während Müller die Startnummer 30 hier auf die 13. Startposition bringen konnte, war für Jaminet nach einem Dreher auf seiner gezeiteten Runde der 18. Rang das Maximum.

Im Rennen galt es somit für die Fahrerbesatzung des neuen Porsche 911 GT3 R zu einer Aufholjagd anzusetzen. Dies sollte Matt Campbell, Romain Dumas, Mathieu Jaminet und Sven Müller, die das erste Mal in dieser Konstellation gemeinsam auf der Nürburgring Nordschleife unterwegs waren, perfekt gelingen. Am Ende überquerte das Fahrerquartett auf einem starken vierten Rang als bestplatzierter Porsche die Ziellinie. Ihre Teamkollegen Klaus Abbelen und Alex Müller konnten den letzten Test unter Rennbedingungen ebenfalls erfolgreich gestalten. Am Ende belegten sie zusammen den 16. Platz und sammelten viele Daten für das große Saisonhighlight an Fronleichnam (20.-23. Juni 2019).

Mathieu Jaminet (Fahrer Frikadelli-Porsche 911 GT3 R #31):„Ich bin sehr zufrieden mit unserem heutigen vierten Platz. Sicherlich hätte das Top-30 Qualifying besser laufen müssen, aber ich habe leider einen kleinen Fehler in meiner Runde gehabt, der auf der rutschigen Fahrbahn letztlich zu einem Dreher geführt hat. Auch wenn wir also noch Reserven haben, glaube ich, dass wir an diesem Wochenende insgesamt einen guten Schritt nach vorne gemacht haben.“

Sven Müller (Fahrer Frikadelli-Porsche 911 GT3 R #31): „Wir haben das Fahrzeug seit Saisonbeginn sehr gut entwickeln können, was das heutige Ergebnis sicherlich auch ein Stück weit beweist. Aktuell fehlt uns leider noch ein wenig der Speed im Vergleich zu BMW, aber wir werden weiter an unserer Performance arbeiten. Insgesamt macht mir die Arbeit mit dem Frikadelli Racing Team wirklich extrem viel Spaß.“

Romain Dumas (Fahrer Frikadelli-Porsche 911 GT3 R #31): „Ich habe heute wieder jede einzelne Runde auf der Nürburgring Nordschleife genossen. Der neue Porsche 911 GT3 R lässt sich hier sehr gut bewegen, trotzdem haben wir im Hinblick auf das 24h-Rennen noch ein paar Feinarbeiten vor uns. Bei Frikadelli Racing fühle ich mich unheimlich wohl. Klaus ist als Teamchef sehr akribisch und setzt sich wirklich für alles ein, was wir brauchen. Neben seiner direkten Art gefällt mir das ausgesprochen gut. Ich freue mich schon sehr, das diesjährige 24h-Rennen mit dem Team von Frikadelli Racing zu bestreiten.“

Alex Müller (Fahrer Frikadelli-Porsche 911 GT3 R #30): „Das Top-30 Qualifying war wirklich schwierig, weil es praktisch auf der gesamten Nordschleife extrem rutschig war. Trotzdem war meine Runde ganz in Ordnung und der Zeitenabstand zu den anderen Porsche-Fahrzeugen überschaubar. Es hat wieder Spaß gemacht, diese eine freie Runde zu erleben.

Im Rennen haben wir dann wirklich Glück gehabt mit dem Wetter und konnten sehr viel Fahrzeit und Kilometer sammeln. Wir haben unser gewünschtes Programm sehr gut durchbekommen und freuen uns nun auf das 24h-Rennen.“

Audi gibt Fahreraufgebot bekannt

[Teaminfo] Audi Sport customer racing startet mit seinen Kunden zum elften Mal bei ADAC Total 24h-Rennen auf dem Nürburgring. Beim größten deutschen Autorennen gehen vom 20. bis zum 23. Juni drei Teams mit fünf aktuellen Audi R8 LMS an den Start, hinzu kommt ein Audi R8 LMS der ersten Generation eines Privatteams.

„Wir konzentrieren unsere Unterstützung in diesem Jahr auf die Teams Car Collection Motorsport, Land Motorsport und Phoenix Racing. Jedes dieser Teams hat mit Audi bereits mindestens ein 24h-Rennen gewonnen“, sagt Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing. „Zwei Piloten von Audi aus der DTM und neun Audi Sport-Fahrer aus dem Kundensport starten auf dem Nürburgring in insgesamt fünf Audi R8 LMS.“

Der dreimalige Nürburgring-Sieger Markus Winkelhock und der zweimalige Gewinner Christopher Haase teilen sich im Audi Sport Team Car Collection ein Cockpit mit dem dreimaligen Le-Mans-Sieger Marcel Fässler. DTM-Champion René Rast, der ebenso wie Kelvin van der Linde einmal das 24h-Rennen in der Eifel für sich entschieden hat, fährt für das Audi Sport Team Land zusammen mit Christopher Mies, dem Gewinner von 2015 und 2017. Rast und Haase sind auf dem jeweils anderen Auto zusätzlich als weitere Piloten nominiert.

Der frühere Sieger Frank Stippler ist mit dem Audi Sport Team Phoenix dabei. Die Audi Sport-Fahrer Dries Vanthoor und Pierre Kaffer komplettieren dieses Aufgebot gemeinsam mit ihrem Teamkollegen Frédéric Vervisch, der im Januar die 24 Stunden von Dubai gewonnen hat. Darüber hinaus ist Stippler auch mit Audi-Werksfahrer Jamie Green aus der DTM in einem privat eingesetzten R8 LMS von Phoenix Racing gemeldet. Die Privatpiloten Vincent Kolb und Kim-Luis Schramm sind ebenfalls auf diesem Auto genannt.

Rahel Frey schließlich unterstützt das private Team RaceIng fahrerisch und startet an der Seite von Bernhard Henzel, Frank Schmickler und Pavel Lefterov. Ferner setzt Car Collection Motorsport ein Privatfahrerteam ein. Audi Sport erwartet darüber hinaus in anderen Klassen weitere Kundenteams mit Produkten der Marke.

Audi Sport Team Car Collection
Christopher Haase/Marcel Fässler/René Rast/Markus Winkelhock

Audi Sport Team Land 
Christopher Haase/Kelvin van der Linde/Christopher Mies/René Rast

Audi Sport Team Phoenix 
Pierre Kaffer/Frank Stippler/Dries Vanthoor/Frédéric Vervisch

Car Collection Motorsport 
Stefan Aust/Christian Bollrath/Jean-Louis Hertenstein/Klaus Koch

Phoenix Racing 
Jamie Green/Vincent Kolb/Kim-Luis Schramm/Frank Stippler

Team RaceIng 
Rahel Frey/Bernhard Henzel/Pavel Lefterov/Frank Schmickler

Sorg Rennsport: Klassensieg und Podium

[Teaminfo] Mit guten Ergebnissen für das Team AVIA Sorg Rennsport endete die Generalprobe für das ADAC Total 24h-Rennen Ende Juni, das ADAC 6hQualifikationsrennen auf dem Nürburgring. Vor allem der BGS technic-BMW 325i überzeugte auf ganzer Linie und setzte souverän seine Siegesserie in der Klasse V4 fort. „Im Mittelpunkt stand das Testen der Fahrzeuge und für die Fahrer, die 24h-Streckenvariante aufzufrischen. Wenn dann auch noch die Ergebnisse stimmen, war es ein guter Tag“, sagte Benjamin Sorg.

Bei den Produktionswagen bis 2500 ccm wurden Ersin Yücesan, Emir Asari, Torsten Kratz und Heiko Eichenberg ihrer Favoritenrolle gerecht. Pole-Position und Start-Ziel-Sieg am Steuer des BGS technic-BMW 325i. Dieses Fahrzeug feierte bereits bei den 24h 2017 und 2018 sowie beim Quali-Rennen 2018 Klassensiege. Nach zwei Erfolgen in der bisherigen VLN-Saison führt der seriennahe BMW derzeit dort sogar die Gesamtwertung an.

„Ersin Yücesan legte als Startfahrer den Grundstein zum Erfolg und übernahm gleich die Führung. Von Stunde zu Stunde wurde der Abstand immer größer, im Ziel nach 34 Runden hatten wir dann eine Runde Vorsprung. Das war eine hervorragende Leistung“, sagte Daniel Sorg.

Lange Zeit sah es nach einem V4-Doppelsieg aus, doch am HS Gebäudetechnik-BMW 325i der belgischen Teamkollegen Pieter Denys und Gregory Eyckmans musste eine Antriebswelle getauscht werden wegen eines Schnittes in der Manschette. Das Duo zeigte eine großartige Aufholjagd und übernahm in der letzten Runde sogar noch den vierten Platz von acht Startern und hatte um 1,7 Sekunden die Nase vorn.

Ebenfalls acht Teams kämpften um den Klassensieg im BMW M240i RacingMarkenpokal. Für beide Sorg-Teams hatte Priorität, Erfahrungen für das 24h-Rennen zu sammeln. Hierbei wären die vier Spanier Joaquin Capsi Segura, Alvaro Fontes, Antonio Castilo und Guillermo Aso als Vierte sogar beinahe aufs Podium gefahren. Zwischenzeitlich waren sie sogar Zweite.

Am Gerri-BMW der US-Amerikaner Cameron Evans, Charlie Postins und Scott Smith gab es erst eine defekte Radaufhängung nach Fremdkörperkontakt und dann noch einen Leitplankentreffer. Mehr als Platz sieben war nicht mehr möglich. Bei den Produktionswagen bis 3500 ccm (Klasse V6) lenkten Alberto Carobbio, Ugo Vicenzi, Murat Ates und Björn Simon den Eibach-Porsche Cayman S auf den dritten Platz.

Das ADAC Total 24h-Rennen findet vom 20. bis 23. Juni auf dem Nürburgring statt. Das Team AVIA Sorg Rennsport wird beim größten Autorennen der Welt mit neun Fahrzeugen antreten.

Falken: Starke Performance bleibt unbelohnt

[Teaminfo] Ein Wechselbad der Gefühle erlebte Falken beim ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen vergangenen Sonntag auf dem Nürburgring. Nach einer überlegenen Performance in der Anfangsphase des Sechsstundenrennens musste der BMW M6 GT3 die Generalprobe für das ADAC Total 24h-Rennen vorzeitig beenden. Der Porsche 911 GT3 R kam nach einer Aufholjagd auf dem 15. Platz ins Ziel.

Einmal mehr forderte die „Grüne Hölle“ durch wechselnde Wetterverhältnisse den Teilnehmer alles ab und verwandelte bereits das Top-30-Qualifying zu einem Lotteriespiel. Das Resultat: 16. Startplatz für Alexandre Imperatori, Peter Dumbreck und Stef Dusseldorp im #33 BMW M6 GT3, Platz 17 für Martin Ragginger, Dirk Werner und Joerg Bergmeister im #44 Porsche 911 GT3 R.

Pünktlich zum Rennstart trocknete die Strecke wieder ab, was die richtige Reifenwahl noch mehr zur Glückssache machte. Falken entschied sich für eine Doppelstrategie und schickte die Fahrzeuge unterschiedlich bereift auf die Reise.

Die Show der Anfangsphase lieferte Stef Dusseldorp. Der Niederländer ließ seinen BMW mit Falken Intermediates bestücken und dankte dies mit einer überragenden Performance. Bereits in der zweiten Runde übernahm er die Führung und fuhr mit 8:31.629 Minuten die bis dahin beste Rundenzeit. Zeitweise war Dusseldorp pro Runde bis zu fünf Sekunden schneller als die Konkurrenz und konnte den Vorsprung auf über 50 Sekunden ausbauen. Auch Peter Dumbreck, der von Dusseldorp übernahm, konnte die Pace gehen. Nach einem technischen Defekt touchierte er im Streckenabschnitt Wehrseifen jedoch die Leitplanke und musste den #33 BMW vorzeitig abstellen.

Ganz anders verlief das Rennen des #44 Porsche. Hier setzte das Team zunächst auf Regenreifen, wechselte aber direkt nach der Einführungsrunde auf profillose Slicks. Diese Entscheidung erwies sich als goldrichtig, der Porsche pflügte mit schnellen Rundenzeiten durch das Feld. Das erfahrene Fahrertrio absolvierte die zusätzliche Herausforderung mit Bravour und belegte am Ende den 15. Gesamtrang.

Der nächste Renneinsatz für Falken ist das Highlight der Saison. Das ADAC Total 24h-Rennen Nürburgring findet vom 20. bis 23. Juni 2019 statt.