Manheller: Modifikationen wirken

[Teaminfo] Es hat nicht sollen sein: Das Team Manheller Racing hat den zweiten Lauf zur VLN am vergangenen Samstag nur für einige Tests nutzen können. Er musste nach etwa zwanzig Minuten wegen einsetzendem Schneefall abgebrochen werden. Das Fahrerduo Marcel Manheller und Carsten Knechtges führte zu diesem Zeitpunkt die Klasse VT2 bereits mit über einer Minute Vorsprung an.

Teamchef Stefan Manheller dazu: „Die Entscheidung der Kommissare, das Rennen abzubrechen, ist vollkommen nachvollziehbar. Wir konnten aber schon in dieser kurzen Phase und im Training sehen, wie gut unserer Modifikationen funktionieren. Beim nächsten Rennen wird dann richtig angegriffen.“

Im morgendlichen Training, das bereits bei Temperaturen um den Gefrierpunkt stattfand, stellten Knechtges und Manheller den BMW auf die Pole-Position der Klasse und setzten sich damit unter anderem gegen die werksunterstützte Konkurrenz durch. Das Schwesterfahrzeug, der WWS-BMW mit Kurt Strube, Martin Owen und Jens Noeske qualifizierte sich auf Klassenplatz sieben. In der Gruppe V4 platzierte sich das Fahrertrio Markus Fischer, Marco Zabel und David Quinlan auf Rang sieben von 25 Teilnehmern. Im Rennen war es dann insbesondere Carsten Knechtges, der sich trotz einsetzendem Schneefall kontinuierlich absetzen konnte.

„Das Fahren im Schnee kenne ich aus vielen Winter-Tests, ich hatte tatsächlich viel Spaß heute“, sagte Knechtges nach dem Rennen.

Da der zweite VLN-Lauf nur wenige Minuten dauerte, gibt es kein offizielles Ergebnis und es werden auch keine Punkte für die Meisterschaft vergeben. Das nächste Rennen der VLN Langstreckenmeisterschaft, der 61. ADAC ACAS H&R-Cup, findet bereits am 27. April, also in rund zwei Wochen statt.

Black Falcon: Schnee stoppt gute Ausgangslage

[Teaminfo] Das zweite Rennen der VLN musste nach 15 Minuten Renndistanz aufgrund von einsetzendem Schneefall unterbrochen werden. Eine aufziehende Schneefront zwang die Veranstalter anschließend zur endgültigen Absage des 44. DMV-4-Stunden-Rennens.

Bis dahin verlief die Veranstaltung für Black Falcon sehr gut: Im stark besetzten Gesamtklassement positionierten Dominik Baumann, Adam Christodoulou und Thomas Jäger den Mercedes-AMG GT3 auf Rang neun. Der Identica Mercedes-AMG GT4 von Tobias Müller, Tim Scheerbarth und Tristan Viidas startete nach einer starken Vorstellung im Qualifying von der Pole-Position der Klasse SP10. In der Klasse SP8T erzielten Mustafa Mehmet Kaya, Ace Robey und Doppelstarter Tristan Viidas ebenfalls die schnellste Trainingszeit und starteten von der Pole-Position.

Direkt dahinter positionierten sich Christoph Hoffmann, Mustafa Mehmet Kaya, der ebenfalls einen Doppelstart absolvierte, und Norbert Schneider im Knuffi Mercedes-AMG GT4 auf Klassenrang zwei. In der Klasse SP7 stellten Jeroen Bleekemolen, Peter Ludwig und „Takis“ den Black Falcon Team Textar Porsche 911 GT3 Cup MR II beim ersten Einsatz in dieser Saison ebenfalls auf Startplatz zwei. Bei den Produktionswagen in der Klasse V6 lagen Alexander Akimenkov, Ronny Lethmate und Vasilii Selivanov lange Zeit auf Kurs für die Pole-Position, wurden jedoch kurz vor Schluss noch auf Startplatz zwei verdrängt. Ihre Teamkollegen im Schwesterauto, Martin Meenen, Carsten Palluth, Carlos Rivas und Tobias Wahl erzielten die viertschnellste Zeit.

VLN: April, April, der macht was er will

[Teaminfo] Das 44. DMV 4-Stunden-Rennen wird als eines der kürzesten VLN-Rennen in die Geschichte des Nordschleifen-Championats eingehen. In Runde zwei unterbrach die Rennleitung den zweiten Saisonlauf aufgrund von einsetzendem Schneefall. Von Fuchsröhre bis Bergwerk blieb der Schnee auf den Seitenstreifen liegen. Für den Nachmittag kündigte die Wettervorhersage weiteren Niederschlag und Schnee an. In Abstimmung mit den Sportkommissaren und dem Veranstalter entschied sich die Rennleitung um 13:45 Uhr schließlich, das Rennen nicht erneut zu starten.

„Die Einführungsrunde war absolut okay, in der ersten Runde war die Strecke schon etwas nass – da war aber noch alles in Ordnung. In Runde zwei war das Schneetreiben dann echt heftig“, sagte Christopher Brück, der im Mercedes-AMG GT3 von GetSpeed Performance den Start gefahren war. „Das Rennen zu unterbrechen war zu dem Zeitpunkt die vollkommen richtige Entscheidung.“

Aufgrund der geringen zurückgelegten Distanz bleibt der zweite Lauf ohne Wertung. Seit 1977 wurden 423 VLN-Rennen absolviert, nur 14 Mal gab es bislang kein Ergebnis. Für halbe Punkte hätten bei dem 4-Stunden-Rennen mehr als 80 Minuten absolviert werden müssen, für volle Punkte mehr als 160 Minuten.

Das Zeittraining fand noch bei teils sonnigen Bedingungen und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt statt. Die schnellste Runde fuhr Christopher Mies, der sich den Audi R8 LMS des Audi Sport Team Land mit dem zweifachen DTM-Champion René Rast teilte. Mit einer Zeit von 8:00,076 Minuten verwies er Peter Dumbreck und Jens Klingmann im BMW M6 GT3 von Falken Motorsports um 1,385 Sekunden auf Rang zwei. „Ich habe hart gepusht, aber mehr war einfach nicht drin“, grinste Mies. „Die Reifentemperatur war in Ordnung und der Grip trotz der niedrigen Temperaturen überraschend gut. Insgesamt war unser Audi von Beginn an sehr schnell.“ Dritte wurden Frederic Vervisch, Frank Stippler und Pierre Kaffer im Audi R8 LMS des Audi Sport Team Car Collection, Platz vier ging an Martin Tomczyk, Sheldon van der Linde und Timo Scheider im BMW M6 GT3 des BMW Team Schnitzer. Das Zeittraining war – wie schon beim Saisonauftakt – eine Demonstration der hohen Leistungsdichte im VLN-Feld. Die Top-10-Fahrzeuge blieben innerhalb eines Abstands von gerade einmal 5,387 Sekunden, die schnellsten 20 Piloten trennten in ihrer schnellsten Runde nur 22,197 Sekunden.

Der dritte Lauf der VLN findet am 27. April statt. Der 61. ADAC ACAS H&R-Cup führt – dann hoffentlich bei freundlicheren Witterungsbedingungen – über die gewohnte Distanz von vier Stunden.

Falken: Timo Bernhard testet Porsche

[Teaminfo] Timo Bernhard, zweifacher Le Mans Sieger und fünffacher Gesamtsieger des ADAC Total 24h-Rennens auf dem Nürburgring, testet kommenden Freitag den neuen Falken Porsche 911 GT3 R. Der zusätzliche Test dient als weitere Vorbereitung für das 24h-Rennen (20. – 23. Juni 2019).

Bernhard, der im vergangenen Jahr in seinem Porsche 919 Hybrid Evo mit 5:19,546 Minuten einen neuen Nordschleifenrekord aufstellte, springt für die regulären Falken Porsche Fahrer ein. Die sind durch parallele Rennveranstaltungen, wie dem Porsche Carrera Cup Asia, der Blancpain GT Series oder der European Le Mans Series, verhindert.

„Wir hatten ursprünglich geplant, beim zweiten VLN-Rennen nur unseren BMW einzusetzen“, erklärt Stefanie Olbertz, Motorsportkoordinatorin bei Falken. „Mit überarbeitetem Fahrwerk, unterschiedlichen Reifengrößen und neuem Aeropaket unterscheidet sich der 2019er Porsche jedoch erheblich vom Vorgängermodell, sodass ein weiterer Test mit einem erfahrenen Piloten eine wertvolle Ergänzung unseres Testprogramms darstellt. Wir danken Porsche, dass uns Timo dafür zur Verfügung steht.“

Im Rennen fahren wie gewohnt Peter Dumbreck und Jens Klingmann den BMW M6 GT3. Das 44. DMV 4-Stunden-Rennen startet am Samstag um 12 Uhr.

Black Falcon: Mit sieben Fahrzeugen am Start

[Teaminfo] Beim zweiten Lauf der VLN auf dem Nürburgring startet Black Falcon mit sieben Fahrzeugen. Das Team aus Meuspath am Nürburgring tritt wie schon beim Saisonauftakt mit einem Mercedes-AMG GT3, drei AMG GT4 sowie zwei seriennahen Porsche 991 Carrera an. Außerdem erstmals in dieser Saison am Start: Der pfeilschnelle Porsche 991 GT3 Cup MRII.

In der Klasse SPX teilen sich Adam Christodoulou, Thomas Jäger und Dominik Baumann das Cockpit des Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 52.

Beim ersten Einsatz in dieser Saison teilen sich Jeroen Bleekemolen, Peter Ludwig und „Takis“ den Porsche 991 GT3 Cup MRII. Der knapp 500 PS starke „Breitbau“-Porsche startet auch in diesem Jahr im bekannten Black Falcon Team Textar-Design und trägt die Startnummer 57.

In der Klasse SP10 für GT4-Fahrzeuge startet einer der drei Black Falcon AMG GT4. Das Auto mit der Startnummer 162 tritt unter dem Bewerb des Black Falcon Team Identica an und wird von Tobias Müller, Tim Scheerbarth und Tristan Viidas pilotiert. Das Trio absolviert die gesamte Saison und startete beim Auftaktrennen mit dem SP10-Klassensieg optimal ins Jahr.

In der Klasse SP8T stehen zwei weitere Black Falcon Mercedes-AMG GT4 am Start: Im Cockpit des gelb-schwarzen „KNUFFI“-AMG GT4 mit der Startnummer 152 wechseln sich Christoph Hoffmann, Mustafa Mehmet Kaya und Norbert Schneider ab. Das anthrazitfarbene Schwesterfahrzeug mit der Startnummer 155 teilen sich Doppelstarter Kaya und Ace Robey, die beim ersten Lauf vor drei Wochen ihren ersten SP8T-Klassensieg feierten. Unterstützt werden sie beim zweiten VLN-Lauf von Tristan Viidas.

Unter der Bewerbung des Black Falcon Team Textar starten zwei Porsche 991 Carrera in der Klasse V6 für seriennahe Fahrzeuge mit bis zu 3500 ccm Hubraum. Den 911er mit der Startnummer 394 pilotieren wie bereits bei Lauf 1 Carsten Palluth und Carlos Rivas. Unterstützt werden sie von Martin Meenen und Tobias Wahl, die beide ihr erstes VLN-Rennen in diesem Jahr absolvieren. Das Schwesterfahrzeug mit der Startnummer 395 teilen sich die V6-Klassensieger des ersten Laufs: Alexander Akimenkov, Ronny Lethmate und Vasilii Selivanov starten erneut mit großen Ambitionen auf den Klassen- und Wertungsgruppensieg.

Bonk: Kleines Aufgebot in der Eifel

[Teaminfo] Bonk Motorsport startet beim zweiten Lauf der VLN, dem 44. DMV 4-Stunden-Rennen, in die Langstreckensaison in der Eifel. „Wir werden in diesem Jahr bei der VLN wohl nur mit einem kleinen Aufgebot präsent sein. Zum Auftakt bringen wir nur einen Audi RS3 LMS TCR an den Start“, so Teamchef Michael Bonk.

Der Audi, der in der Klasse SP3T gemeldet ist, wird von Hermann Bock und voraussichtlich Rainer Partl gefahren. Bonk: „Das Hauptaugenmerk liegt bei der Vorbereitung des Autos für das 24h-Rennen. Allerdings ist der Audi auch jederzeit für einen Klassensieg gut.“

Der unter Bonk-Bewerbung fahrende Nett-Peugeot startet wieder in der Klasse SP2T. Die Piloten Jürgen Nett, Achim Nett und der Brite Bradley Philpot streben im Peugeot 308 Racing Cup TCR erneut den Klassensieg an. Achim Nett; „Nach dem guten Start beim ersten VLN-Lauf wollen wir erneut erfolgreich sein.“

VLN2: Die Welt zu Gast auf der Nordschleife

[Teaminfo] Weltenbummler auf Stippvisite am Nürburgring: Beim 44. DMV 4-Stunden-Rennen machen erneut Fahrer und Teams aus der ganzen Welt Station in der Eifel. 444 Fahrer aus 28 Nationen haben auf 193 Autos gemeldet.

Ganz Europa mit Ländern wie Schweiz, Großbritannien, Spanien, Italien, Irland, Finnland, Portugal, Estland, Belgien, Norwegen, Dänemark, Bulgarien, Österreich, Niederlande, Schweden oder Frankreich. Auch aus Russland zieht es die Vollgas-Liebhaber an die Nürburg. Südamerika ist durch Argentinien vertreten. Die USA sind ebenso in der Nennliste zu finden wie Thailand, Australien oder Japan. Und sogar Piloten von der Küste des Persischen Golfs aus den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Neben den Globetrottern gibt es auch Umsteiger im großen Fahrerfeld. Christopher Brück ist zurück bei GetSpeed Performance. Der 34-jährige teilt sich die Lenkradarbeit im Mercedes-AMG GT3 mit Fabian Vettel, Jan Seyffarth und Philip Ellis. Vor zwei Jahren hatte Brück mit der Mannschaft von Adam Osieka die Klasse SP7 in einem Porsche 911 GT3 Cup mit Frank Kräling und Marc Gindorf gewonnen. Nachdem er bei VLN1 noch in einem Nissan GT-R Nismo GT3 Platz genommen hatte, ist Tom Coronel nun für Konrad Motorsport mit Michele Di Martino in einem Lamborghini GT3 dabei. Nach zwei Jahren im Frikadelli-Porsche klettert Lance David Arnold dieses Mal hinter das Lenkrad eines Mercedes AMG GT3 des Mann-Filter Team HTP Motorsport mit Maximilian Götz und Christian Hohenadel.

Bei VLN2 startet der Luca Engstler erstmalig zusammen mit Vater Franz in einem Hyundai i30 N Fastback in der Klasse der Produktionswagen VT2 als Vorbereitung auf das ADAC 24h-Rennen. „Hoffentlich werde ich etwas weniger nervös sein, als wenn ich ihm bei der TCR zuschaue“, sagt der ehemalige DTM-Pilot Franz Engstler. „Ich freue mich sehr, dass ich es erleben darf, zusammen mit meinem Sohn Rennen zu fahren – eine Riesen-Geschichte. Für den Fastback ist es der erste Test, sozusagen die Jungfernfahrt. Das wird eine große Herausforderung.“

Für Farbtupfer sorgen zwei Exoten. Das mcchip-dkr-Team sattelt nach zwei Jahren vom Renault R.S. 01 auf einen Lamborghini Huracán GT3 Evo um. „Dieter Schmidtmann“ und Heiko Hammel starten überraschend schon ab VLN2 in der SP9-Klasse Pro-Am. Aber nicht nur der italienische Stier der Mannschaft aus Mechernich wird in der Eifel für Aufsehen sorgen. Ginetta schickt einen werksunterstützten G55 GT4 beim zweiten VLN-Lauf in der Klasse SP10 an den Start. Für das britische Unternehmen aus Leeds werden der Russe Alexey Veremenko, Kärsten Krämer und Heiko Tönges hinter dem Lenkrad sitzen. Eingesetzt wird das Auto von KKrämer Racing. Die Markenbezeichnung Ginetta nimmt im Übrigen Bezug auf die italienische Schauspielerin Gina Lollobrigida. Ginetta-Chef Lawrence Tomlinson: „Die neue Partnerschaft mit KKrämer Racing ist eine fantastische Gelegenheit für uns, auch dem deutschen Motorsportmarkt zu zeigen, was wir können. Die Nürburgring-Nordschleife ist eine der größten Herausforderungen im weltweiten Motorsport.“

Die namhaftesten Piloten finden sich wie so oft in der mit 19 Fahrzeugen gut besetzten Königsklasse. Neben Teams wie Falken Motorsports, Phoenix Racing, Iron Force Racing, Audi Sport Team Car Collection oder Walkenhorst Motorsport sind auch Montaplast Audi Sport Team Land mit den Piloten Renè Rast und Christopher Mies sowie das BMW Team Schnitzer mit Martin Tomczyk, Sheldon van der Linde und Timo Scheider beim zweiten Lauf der weltweit größten Breitensportserie der Welt vor Ort. Die am stärksten besetzten Klassen sind die V4 mit 25 und die Cup5 mit 22 teilnehmenden Autos.

Adrenalin Motorsport: VLN-Meister 2018

Die Motorsportsaison 2018 ist für das Pixum Team Adrenalin Motorsport mit einem grandiosen Ergebnis zu Ende gegangen. So sicherte sich die Heusenstammer Mannschaft nach einem traumhaften Jahr sowohl den Meistertitel als auch die Vizemeisterschaft in der VLN. Zudem durfte sich das Team rund um Matthias Unger über den Gewinn der Fahrer-und Teamwertung des BMW M235i Racing Cups freuen.

„Wir haben in den Vorjahren schon einige Erfolge zusammen feiern können, aber die diesjährige Ausbeute übertrifft einfach alles. Es ist sicherlich die erfolgreichste Saison in unserer Teamgeschichte und das Ergebnis richtig harter Arbeit. Ich möchte mich recht herzlich bei allen Teammitgliedern, Fahrern, Partnern und Sponsoren bedanken, die das alles ermöglicht haben und uns auf diesem Weg begleitet haben“, strahlt Teamchef Matthias Unger, seinerseits VLN-Champion 2008. „Als Meister der VLN auf dem Podium die Startnummer 1 überreicht zu bekommen, ist ein großer Traum für jeden Motorsportler. Ich durfte die Erfahrung selbst vor zehn Jahren machen und habe es seitdem immer wieder versucht, mit meinem eigenen Team zu erreichen. Nun haben wir es endlich geschafft. Ich gönne es den Jungs von ganzem Herzen und bin erleichtert, dass unserer Berufung nach dem letzten Lauf stattgegeben wurde. Damit herrscht auch hier Klarheit und unterstreicht, dass wir verdient gewonnen haben.“

VLN-Meister 2018: Rink/Brink/Leisen am Ziel ihrer Träume angekommen
Sechs Klassensiege und einige weitere starke Resultate in der Produktionswagenklasse V4 sorgten dafür, dass sich Christopher Rink, Danny Brink und Philipp Leisen am Ende mit dem Pixum BMW 325i E90 über den Meistertitel freuen durften. „Ich habe zehn Jahre auf diesen Tag hingearbeitet und bin einfach nur überglücklich, dass der Traum nun in Erfüllung gegangen ist. Vielen Dank an die gesamte Mannschaft“, so Rink. Sein Teamgefährte Brink ergänzte: „Die Saison war unheimlich hart für uns und unsere Konkurrenz megastark. Wir haben alles gegeben und sind echt stolz, dass es am Ende gereicht hat.“ „Ein toller Tag für uns Fahrer aber auch das gesamte Team. Alle haben fantastische Arbeit geleistet und zu diesem Erfolg beigetragen“, fügte Leisen hinzu.

Das Fahrertrio verabschiedete sich auch standesgemäß meisterlich in die Winterpause. So sicherten sich Rink, Brink und Leisen im letzten Kräftemessen der Saison noch einmal den Klassensieg in der V4. Neben der VLN Meisterschaft durften sich die drei Piloten auch über den Gewinn der Produktionswagenwertung sowie der Klassensieger-Trophäe in der V4 freuen.

Zils/Konnerth/Fischer zum zweiten Mal in Folge VLN-Vizemeister
Ihre Teamkollegen Norbert Fischer, Daniel Zils und Christian Konnerth machten mit der Vizemeisterschaft den Doppelsieg für das Pixum Team Adrenalin Motorsport in der VLN Gesamtwertung perfekt. Das Fahrertrio sammelte über das Jahr hinweg mit dem Pixum Porsche Cayman sieben Siege in der Produktionswagenklasse V5. „Nach einer so harten und langen Saison am Ende die ersten beiden Plätze in der VLN Meisterschaft belegen zu können ist ein wirklich grandioses Teamergebnis. Wir haben das Maximum herausgeholt, was für uns möglich war. Da die Klasse V4 im Schnitt mehr Teilnehmer hatte als unsere, haben sie sich diesen Erfolg mehr als verdient. Glückwunsch an unsere Teamgefährten zum Titelgewinn aber auch an unsere gesamte Mannschaft zu diesem einzigartigen Resultat“, war sich das Fahrertrio einig. Fischer, Zils und Konnerth belegten am Ende im Produktionswagen-Cup ebenfalls den zweiten Platz und sicherten sich den Meistertitel in der Klasse V5. Hieran konnte auch das Streichergebnis beim Saisonfinale nichts mehr ändern.

„Wir haben uns dazu entschlossen, den Porsche Cayman nach der Einführungsrunde in der Box abzustellen. Hintergrund unserer Entscheidung war, dass wir unbedingt verhindern wollten, dass Daniel Zils aufgrund seiner Verletzung am Ende weniger Punkte in der Endabrechnung hat, als seine beiden Fahrerkollegen Christian Konnerth und Norbert Fischer“, so Unger. Zils musste nach einer Handverletzung unter der Woche operiert werden und konnte dadurch beim Saisonfinale nicht aktiv ins Lenkrad greifen.

Fübrich/Griessner holen Meistertitel im BMW M235i Racing Cup
Nicht nur bei den Produktionswagen, auch im BMW M235i Racing Cup hatte das PIXUM Team Adrenalin Motorsport gleich mehrere Meistertitel zu feiern. So konnten Yannick Fübrich und David Griessner mit ihrem Klassensieg beim letzten VLN Saisonlauf die Fahrerwertung endgültig für sich entscheiden. Das Fahrerduo reiste zwar schon als Tabellenführer an, musste bis zum Schluss jedoch alles geben. „Da für den letzten Wertungslauf eines Jahres im BMW M235i Racing Cup doppelte Punkte vergeben werden, hatten David und Yannick zum Finale noch einmal ordentlich Druck. Sie haben dem aber perfekt standgehalten und konnten mit ihrem sechsten Saisonsieg alles klar machen. Glückwunsch an die Beiden zum Meistertitel“, so Unger, der sich auch über den Gewinn der Teammeisterschaft im BMW M235i Racing Cup freuen konnte. Zuletzt sicherte sich das PIXUM Team Adrenalin Motorsport die Team-und Fahrermeisterschaft im Jahre 2014. Für David Griessner sprang zudem auch noch der Gesamtsieg in der Junioren-Wertung des BMW M235i Racing Cup heraus.

Gute Einzelergebnisse beim Saisonfinale
Neben den bereits erwähnten Klassensiegen von Rink, Brink und Leisen in der V4 sowie von Griessner und Fübrich im BMW M235i Racing Cup konnte das PIXUM Team Adrenalin Motorsport beim Saisonfinale weitere starke Einzelergebnisse erzielen. So durften sich Christian Büllesbach, Andreas Schettler, Ioannis Smyrlis und Carlos Arimon mit dem Veedol Porsche Cayman S über den Wertungsgruppensieg bei den VLN Produktionswagen freuen. Das Fahrerquartett feierte somit nach dem Pech bei den letzten Rennen einen versöhnlichen Saisonabschluss. Auch Gabriele Piana, Norbert Fischer und Christian Konnerth konnten mit ihrem Auftritt auf dem BMW M4 GT4 sehr zufrieden sein. Am Ende belegten sie einen starken zweiten Platz in der SP10-Klasse.

Im BMW M235i Racing Cup sahen Lutz Marc Rühl, Thomas Henriksson, Jeff Young und Philipp Leisen auf dem elften Platz die Zielflagge. Einen Platz dahinter fanden sich Pavel Lefterov, Thorsten Wolter und Ben Bünnagel wieder. Pech hatten dieses Mal Cristian Müller, Stefan Kruse und Francesco Merlini, die mit ihrem BMW M235i Racing genauso wie Scott Smith, Sven Markert und Tim Heinemann unfallbedingt vorzeitig ausschieden.

In der Produktionswagenklasse V5 fuhren Markus Zünd, Ulrich Korn und Erki Koldits mit dem Nexen Tire Porsche Cayman auf Rang sechs. Zudem wurden Charles Oakes, Florian Bodin und Alf Marius Loe Sandberg auf Platz 17 in der Klasse V4 gewertet. Für Christoph Magg, Philipp Stahlschmidt und Oskar Sandberg war nach einem kleineren technischen Problem vorzeitig Schluss. Dennoch kann das Fahrertrio insgesamt auf einige vielversprechende Rennen zurückblicken.

Mercedes: Platz zwei und drei beim Finale

[Teaminfo] Die Eifel zeigte sich pünktlich zum Start des Finallaufs der VLN von ihrer besten Seite. Nachdem aufgrund von Frühnebel das Qualifying und somit auch der Rennstart um eine Stunde verschoben werden mussten, konnten die insgesamt 155 Teilnehmer – darunter zwei Mercedes-AMG GT3 – das vierstündige Rennen bei optimalen äußeren Bedingungen in Angriff nehmen.

Das Mercedes-AMG Team HTP Motorsport #47 hatte sich mit Platz drei im Qualifying eine sehr gute Ausgangsposition für das Rennen gesichert. Startfahrer Maximilian Götz behauptete den dritten Platz am Start und setzte sich in der Spitzengruppe fest. Nach zehn absolvierten Runden inklusive eines taktischen frühen Boxenstopps konnte der Mercedes-AMG GT3 #47 die Führung übernehmen – dicht gefolgt von Luca Stolz im Mercedes-AMG GT3 #6 von Black Falcon, der von Platz sechs aus ins Rennen gegangen war.

Patrick Assenheimer übernahm das Steuer von Maximilian Götz und lieferte sich mit Hubert Haupt im Black Falcon Mercedes-AMG GT3 #6 ein spannendes, aber faires Duell an der Spitze. Durch mehrere Code 60-Phasen in der zweiten Rennhälfte büßten der Mercedes-AMG GT3 #47 und der Mercedes-AMG GT3 #6 jedoch etwas Zeit ein und fielen auf den zweiten beziehungsweise dritten Platz zurück. Schlussfahrer Raffaele Marciello machte in der Startnummer 47 des Mercedes-AMG Team HTP Motorsport mit Top-Rundenzeiten Druck auf die Spitze, konnte die Lücke zum Führenden jedoch nicht mehr ganz schließen. Nach 28 Rennrunden überquerte er die Ziellinie an Position zwei und sicherte dem Mercedes-AMG Team HTP Motorsport den ersten VLN-Podiumserfolg der Saison. Yelmer Buurman beendete das Rennen für Black Falcon #6 auf dem dritten Platz. Für das Mercedes-AMG Customer Racing Team war es nach dem Sieg beim Saisonhighlight, dem VLN-6-Stunden-Rennen, sowie dem Sieg beim fünften VLN-Lauf der bereits dritte Podiumserfolg in der Gesamtwertung. Hinzu kommt ein zweiter Platz für das Mercedes-AMG Team Black Falcon beim zweiten Saisonlauf.

Mit dem Doppelpodium feierte Mercedes-AMG Motorsport einen erfolgreichen Saisonabschluss in der VLN. Bei den neun VLN-Läufen konnten die Mercedes-AMG GT3 insgesamt vier Gesamtsiege sowie weitere drei Podiumsplatzierungen einfahren – eine starke Bilanz.

Die VLN verabschiedet sich nach dem neunten und letzten Lauf in die Winterpause. Ein Wiedersehen in der Eifel gibt es am 23. März 2019, wenn der Startschuss zum ersten Rennen der neuen Saison, der 65. ADAC Westfalenfahrt fällt.

Raffaele Marciello, Mercedes-AMG Team HTP Motorsport #47: „Ich habe mich im Mercedes-AMG GT3 heute wieder sehr wohlgefühlt. Ich bin immer noch ein Rookie auf der Nordschleife und muss noch viel dazulernen, vor allem was die schwierigen Streckenabschnitte betrifft. Der Podiumsplatz ist ein gutes Ergebnis.“

Patrick Assenheimer, Mercedes-AMG Team HTP Motorsport #47: „Es hat sehr viel Spaß gemacht, gegen Hubert Haupt zu fahren. Ein markeninterner Kampf ist natürlich immer etwas Schönes. Es gab mehrere Code 60-Phasen und viele Überrundungen, bei denen mal der eine, mal der andere Vorteile hatte, aber es war immer ein fairer Kampf.“

Yelmer Buurman, Black Falcon #6: „Wir haben in den Code 60-Phasen etwas Zeit verloren. Danach war es schwierig, nach vorne zu fahren, der Abstand war zu groß. Am Ende sind wir kein großes Risiko mehr eingegangen, wir wollten das Fahrzeug sicher nach Hause bringen. Und genau das ist uns auch gelungen.“

Hubert Haupt, Black Falcon #6: „Mit dem heutigen Ergebnis können wir sehr zufrieden sein. Die VLN Saison war insgesamt super, wir haben das VLN Highlight, das 6-Stunden-Rennen, sowie den siebten Saisonlauf gewonnen. In der kommenden Saison werden wir mit dem Mercedes-AMG GT3 wieder angreifen.“

Black Falcon holt zweiten Gesamtsieg

Black Falcon hat beim siebten Rennen der VLN den zweiten Gesamtsieg der Saison erzielt. Während sich die GT3-Mannschaft über den Gesamtsieg freuen durfte, sicherte sich der Mercedes-AMG GT4 mit der Nummer 163 den dritten SP10-Klassensieg in dieser VLN-Saison.

Am frühen Samstagmorgen qualifizierten Maro Engel, Hubert Haupt und Manuel Metzger den Mercedes-AMG GT3 mit der Nummer 6 für Startplatz drei. Startfahrer Engel absolvierte vier Rennrunden, ehe ihn das Team aus taktischen Gründen an die Box beorderte. Nach weiteren acht Runden, in denen er im Fernduell in Führung ging, übernahm Metzger das Steuer von Engel und absolvierte einen hervorragenden Stint, in dem er die Führung ausbauen konnte. Für den Schlussspurt wurde er von Haupt abgelöst, der den Sieg mit einer fehlerfreien Performance nach Hause fuhr.

In der Klasse GT4 fuhren Stefan Karg, Fidel Leib und Moritz Oberheim ihren dritten Saisonsieg ein. Bereits im Qualifying war der Mercedes-AMG GT4 des Black FalconTeam Identica kaum zu schlagen und absolvierte die zweitschnellste Runde der Klasse SP10, die nur eine halbe Zehntelsekunde langsamer war als die des Polesetters. Im Rennen übernahm der AMG GT4 mit der Nummer 163 bereits in der ersten Hälfte die Führung. Fahrer und Team leisteten sich über die vierstündige Distanz keinen Fehler und sicherten sich mit dieser hervorragenden Leistung den dritten VLN-Saisonsieg. Das Schwesterauto, der Mercedes-AMG GT4 von Christoph Hoffmann, Axel König und Norbert Schneider, ging von Position fünf der Klasse ins Rennen. Im Rennverlauf machte die Mannschaft der Nummer 164 einen Platz in der Klasse gut und wurde Vierter.

In der Klasse SP7 startete der Porsche 911 GT3 Cup MR II Nummer 57 mit den Fahrern Jürgen Bleul, Mike Stursberg und „Takis“. Das Trio absolvierte ein fehlerfreies Rennen und überquerte die Ziellinie nach vier Stunden auf Platz vier der Klasse. Der Porsche 991 Carrera von Alexander Akimenkov, Ronny Lethmate und Vasilii Selivanov startete nach einem starken Qualifying von der Poleposition der Klasse V6. Nach einer ebenfalls starken Anfangsphase musste das Trio den Wagen vorzeitig abstellen, nachdem ein überfahrenes Trümmerteil einen technischen Defekt auslöste.

Mercedes: Gesamt- und Klassensieg

[Teaminfo] Das Mercedes-AMG Customer Racing Team Black Falcon feiert den zweiten Gesamtsieg der VLN-Saison 2018. Maro Engel, Hubert Haupt und Manuel Metzger pilotierten den Mercedes-AMG GT3 auf der Nürburgring-Nordschleife nach 28 Runden als Erste über die Ziellinie. Beim siebten Lauf der VLN sichert sich zudem das Black Falcon Team Identica mit dem Mercedes-AMG GT4 den dritten VLN-Klassensieg. Das Trio Stefan Karg, Fidel Leib und Moritz Oberheim beendet das 4-Stunden-Rennen auf Platz eins der SP10-Klasse.

Der Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 6 ging am Samstagmittag von Startplatz drei auf die 24,358 Kilometer lange Kombination aus Nürburgring Nordschleife und Kurzanbindung des Grand-Prix-Kurses. Startfahrer Maro Engel konnte zuvor im morgendlichen Qualifying die gute Ausgangsposition mit einer Zeit von 7:55.713 Minuten herausfahren. In der Spitzengruppe des 149 Teilnehmer starken Feldes zeigten sich kurz nach dem Start viele enge Duelle und Positionsverschiebungen. Das Black Falcon Team setzte früh als einziges Fahrzeug in der SP9-Klasse auf eine andere Strategie und führte den ersten Boxenstopp bereits nach vier Runden durch, um eine aufkommende Code 60-Phase auszunutzen und sich aus den zeitraubenden Duellen an der Spitze herauszuhalten. Maro Engel blieb im Mercedes-AMG GT3 zu einem Doppelstint hinter dem Lenkrad und übernahm anschließend in Runde neun das erste Mal die Gesamtführung.

In der Folge wechselte die Führung aufgrund der unterschiedlichen Boxenstopps immer wieder, aber auch nach dem Fahrerwechsel auf Manuel Metzger in Runde zwölf holte sich der Mercedes-AMG GT3 #6 die Führung zurück. Metzger erzielte in seinem Stint und bei trockenen Verhältnissen in der Eifel die schnellste Rennrunde des Black Falcon-Trios mit 8:02.087 Minuten. Nach 20 Rennrunden und dem letzten planmäßigen Boxenstopp übernahm Hubert Haupt das Fahrzeug und setzte an die fehlerfreie Leistung seiner Teamkollegen an. Zum Ende des Rennens zeichnete sich immer mehr ab, dass sich die Strategie von Black Falcon auszahlen sollte. Nach 28 Runden überquerte Haupt mit knapp 15 Sekunden Vorsprung die Ziellinie als Erster. Es ist bereits der zweite VLN-Gesamtsieg von Black Falcon mit Hubert Haupt und Manuel Metzger am Steuer, nachdem sie auch das Highlight mit dem 6-Stunden-Rennen Mitte August gewinnen konnten.

Dritter Klassensieg für den Mercedes-AMG GT4 in der SP10-Klasse
Das Black Falcon Team Identica war mit ihrem dritten Sieg und dem bereits fünften Podium in der SP10-Klasse der aktuellen VLN-Saison erneut erfolgreich. Das eingespielte Trio Stefan Karg, Fidel Leib und Moritz Oberheim zeigte dabei eine starke Performance mit dem Mercedes-AMG GT4 #163. Vom zweiten Klassenstartplatz aus fuhren sie ein fehlerfreies Rennen und kamen nach 26 Runden als SP10-Sieger (Gesamtplatz 23) ins Ziel. Der zweite Mercedes-AMG GT4 mit der Startnummer 164 vom Black Falcon Team TMD Friction beendete das 4-Stunden-Rennen auf dem 46. Gesamt- sowie vierten Klassenrang.

Maro Engel, Black Falcon #6: „Was ein Krimi am Ende. Wir haben die Strategie auf 28 Runden ausgelegt und es hat zum Glück auch genau gepasst. Mega Job von Manuel und Hubert, der das Rennen sehr abgezockt nach Hause gebracht hat. Auch Black Falcon hat einen fantastischen Job gemacht, der Mercedes-AMG GT3 war perfekt eingestellt. Es hat riesig Spaß gemacht das Auto auf dieser einzigartigen Rennstrecke zu fahren.“

Manuel Metzger, Black Falcon #6: „Ich freu mich riesig für das Team und meine Teamkollegen. Ich habe zum Schluss noch richtig mitgezittert als ich bei den Ingenieuren war und es nochmal knapp wurde, ob es bei 28 Runden bleibt oder doch noch eine Runde zusätzlich gefahren werden muss. Zum Glück hat uns in den letzten beiden Runden noch eine Code 60-Phase in die Karten gespielt.“

Hubert Haupt, Black Falcon #6: „Sensationell, es hat perfekt gepasst. Es war sehr knapp mit dem Sprit, aber es ist am Ende alles nach Plan aufgegangen. Riesen Kompliment an Black Falcon zu einer tollen Leistung und auch an Maro und Manuel zu einem super Rennen. Ich freu mich riesig.“

Mathol: Schwieriger Renntag

[Teaminfo] Der sechste Lauf der VLN geriet für Mathol Racing zur echten Herausforderung. Zwar sahen die vier gestarteten Autos von insgesamt sechs Fahrzeugen die Zielflagge und kamen in die Wertung, allerdings lief nicht alles problemfrei. Teamchef Matthias Holle: „Wir hatten heute beim Rennen wenig Glück und am Ende kam dann auch noch Pech hinzu. Team und Fahrer haben das Beste gegeben, allerdings gab es keinen Klassensieg.“

Der Mercedes AMG GT4 (#170) von Christian Stingu, Domenico Solombrino und Reinhold Renger fuhr in der Klasse der GT4-Fahrzeuge auf Rang fünf. Im Training war das Trio auf Startplatz sechs gefahren. Nach problemloser Fahrt war das Team mit der Platzierung zufrieden. Matthias Holle: „Das war wieder eine solide Leistung. Das Team steigert sich von Rennen zu Rennen und macht keine Fehler.“

Der AVIA-Aston Martin Vantage V8 (#188) von Wolfgang Weber, Thomas Krebs und Erik Johansson wurde vor dem Start zurückgezogen. Bereits im Training zeigte sich ein Motorproblem, das vor Ort nicht zu beheben war. Um keinen größeren Schaden zu riskieren, verzichtete Mathol Racing auf das Rennen. Matthias Holle: „Wir haben in dieser Saison mit dem AVIA-Aston eine echte Pechsträhne. Beim nächsten Mal muss endlich wieder ein Klassensieg auf dem Programm stehen, das sind wir unserem Sponsor schuldig!“

In der Cayman-Trophy fuhr der Porsche Cayman GT4 (#966) von Marc Keilwerth/Marcos Adolfo Vazquez/„Montana“ auf den fünften Rang. Matthias Holle: „Das Trio hat eine starke Leistung gezeigt. Lange hat das Team in der Spitzengruppe mitgemischt. Leider mussten wir den vierten Platz abgeben, weil es für den Cayman noch eine Zeitstrafe für ein Vergehen in einer Code-120-Zone gab.“

Jörg Kittelmann und Thomas Heinrich fuhren im Seat Cup Racer (#311) in der Klasse SP3T erneut auf einen Podiumsrang. Das Duo freute sich im Ziel über Rang drei. Kittelmann: „Es hat wieder Spaß gemacht. Das Auto war perfekt vorbereitet und wir sind ohne Probleme über die Distanz gekommen.“

Der Toyota GT86 Alexander Fielenbach/Roberto Falcone belegte in der Klasse V3 Platz zwei. Teamchef Holle: „Eine ordentliche Leistung der beiden. Platz zwei war der gerechte Lohn.“

Der BMW M235i Racing Cup (#680) von Rüdiger Schicht/Alexander Walker konnte nicht starten, da der Wagen im Zeittraining unverschuldet auf einer Ölspur ausgerutscht war. Eine Reparatur bis zum Rennbeginn war nicht möglich.

Teamchef Matthias Holle: „Wir freuen uns, dass alle im Rennen gestarteten Autos unbeschädigt ins Ziel kamen. Auch wenn ein Topergebnis gefehlt hat.“

Bonk: Projekt Titelverteidigung beendet

[Teaminfo] „Nach dem dritten Ausfall unseres Top-BMW von Michael Schrey und Marc Ehret ist das Thema Titelverteidigung für uns von Tisch. So etwas gehört zum Sport dazu, man kann nicht immer gewinnen. Es tut mir für das Duo leid, denn die beiden haben wie das übrige Team wieder eine tolle Vorstellung geboten“, stellte Michael Bonk, Teamchef von Bonk motorsport, nach dem Ende des sechsten VLN-Laufs sachlich klar.

Im BMW M235i Racing Cup ging es an der Spitze wie fast immer äußerst eng zu. Schrey/Ehret sicherten sich den besten Startplatz und übernahmen auch im Rennen gleich die Topposition. In der Folge konnte sich das Duo ein wenig von der Konkurrenz absetzen. Es sah alles nach dem dritten Klassensieg in dieser Saison aus, bevor das Pech zuschlug. Schrey: „Dreiviertel des Rennens lief alles optimal. Dann mussten wir durch einen Reifenschaden den letzten Boxenstopp vorziehen und haben unseren Vorsprung eingebüßt. Als dann noch ein Radlager kaputt ging, war vorzeitig Schluss. Das war’s mit der Meisterschaft, jetzt versuchen wir noch einige Klassensiege zu holen.“

Der zweite BMW von Hofor Racing powered by Bonk motorsport von Florian Naumann/Michael Fischer landete am Ende auf Platz sieben. Anfangs mischte das Duo in der Spitzengruppe mit, fiel aber später zurück. Bonk: „Es gab einen Reifenschaden. Der BMW musste fast eine halbe Runde auf der Felge an die Box zurückfahren. Das hat viel Zeit gekostet, sonst wäre heute mehr möglich gewesen.“ Im dritten BMW M235i fuhr Thomas Leyherr als Solist. Im Ziel wurde er als Vierter und Sieger in der Gentlemen-Wertung abgewinkt. Leyherr: „Ziel war Platz fünf. Position vier fühlt sich für mich wie ein Sieg an.“

Der Audi RS3 LMS TCR von Hermann Bock, der von Michael Bonk unterstützt wurde, gewann zum zweiten Mal in Folge die Klasse SP3T. Bonk: „Ein problemloses Rennen. Bis auf einen kleinen Ausrutscher sind wir ohne Fehler durchgekommen. Schön, dass es zu einem weiteren Erfolg gereicht hat.“

Der unter Bonk-Bewerbung fahrende Nett-Peugeot holte den zweiten Klassensieg in Folge. Der Peugeot 308 Racing Cup TCR von Jürgen Nett, Achim Nett und dem Briten Bradley Philpot lief wieder wie ein Uhrwerk und dominierte erneut in der Klasse SP2T. Jürgen Nett; „Nach dem schwierigen Saisonbeginn funktioniert unser Paket mittlerweile richtig gut. So macht Motorsport Spaß.“

Mathol Racing: Gute Teamleistung

[Teaminfo] Zum Saisonhöhepunkt der VLN, dem Rowe 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen, war Mathol mit sechs Fahrzeugen in die Eifel gereist. Vier Autos kamen in die Wertung. Teamchef Matthias Holle meinte dazu: „Das Team und die Piloten haben wieder hervorragend gearbeitet, Leider gab es neben einigen Topplatzierungen diesmal keinen Klassensieg.“

Der AVIA-Aston Martin Vantage V8 (#188) von Wolfgang Weber, Thomas Krebs und Erik Johansson sah bedingt durch ein Elektronikproblem die Zielflagge nicht. Im Training fuhr das Trio in der Klasse SP10 der GT4-Fahrzeuge nur auf Platz zehn. Probleme mit dem ABS verhinderten eine bessere Trainingszeit. Im Rennen setzten sich die Schwierigkeiten mit dem ABS fort. Obwohl die Ingenieure von Bosch und die Mathol Racing-Techniker alles gegeben haben, konnte der Fehler nicht behoben werden. So zog das Team den Aston Martin nach vier Stunden aus Sicherheitsgründen zurück.

Deutlich positiver schnitt der Mercedes AMG GT4 (#170) von Christian Stingu, Domenico Solombrino und Reinhold Renger ab. Nach Platz acht im Training hielt sich der Mercedes konstant im Bereich der Spitzengruppe auf und belegte schließlich nach fehlerfreier Fahrt Platz vier in der Klasse. Matthias Holle: „Reinhold Renger hat Thomas Herbst ersetzt, der sich bei einem Fahrradunfall den Arm verletzt hatte. Die Leistung war wirklich stark, die Rundenzeiten konnten sich sehen lassen. Speziell Christian Stingu hat sich enorm gesteigert.“

In der Cayman-Trophy fuhr der Porsche Cayman GT4 (#966) von Marc Keilwerth/Marcos Adolfo Vazquez/„Montana“/Marc Basseng auf einen glänzenden dritten Rang. Profi Basseng half diesmal aus und war am Ende durchaus begeistert: „Das hat Spaß gemacht. Der Cayman GT4 lief gut und wir konnten uns ohne Schwierigkeiten im Vorderfeld halten.“ Matthias Holle: „Ein gutes Ergebnis für das Team nach einem problemfreien Rennen in einer hart umkämpften Klasse.“

Der BMW (#360) im BMW M235i Racing Cup war diesmal fest in italienischer Hand. Luca Sadun, Edoardo Bugane, Francesco Bugane und Francesco Merlini fuhren nach einem starken, umkämpften Rennen auf einem ausgezeichneten fünften Platz unter 18 Cup-BMW über die Ziellinie. Matthias Holle: „Die vier Italiener hatten nach dem unglücklichen 24h-Rennen noch eine Rechnung mit dem Nürburgring offen. Mit dem tollen Resultat ist ihnen dies eindrucksvoll gelungen.“

Das Duo Jörg Kittelmann und Thomas Heinrich fuhren im Seat Cup Racer (#311) wie gewohnt fehlerfrei in der Klasse SP3T. Diesmal reichte es allerdings nicht zum Klassensieg für die beiden Mathol-Piloten. Teamchef Matthias Holle: „Der Seat ist unverschuldet in eine Kollision verwickelt worden. Der zusätzliche Sicherheitsstopp hat Zeit gekostet, ist aber für die Sicherheit aller Fahrer auf der Strecke unabdingbar.“

Der Zimmermann-Porsche Cayman S (#435) von Karl Pflanz/Matthias Mettlich/Roberto Falcon ging nicht an den Start. Pflanz verlor auf seiner Trainingsrunde die Kontrolle über den Cayman. Das Fahrzeug wurde beim Einschlag in die Leitplanke mit anschließendem Überschlag stark beschädigt. Dank der sehr guten Sicherheitsausstattung des Fahrzeuges konnte Pflanz das Fahrzeug alleine verlassen und wurde nach einem Check im Krankenhaus wieder an die Strecke entlassen. Matthias Holle: „Das war ärgerlich, passiert aber schon Mal. Ein Start war natürlich nicht möglich.“

Teamchef Matthias Holle: „Wir haben ein paar schöne Ergebnisse eingefahren. Das macht mich optimistisch für die Zukunft.“

Adrenalin Motorsport: Vierfacherfolg

[Teaminfo] Beim Saisonhighlight der VLN konnte das Pixum Team Adrenalin Motorsport ein grandioses Teamergebnis erzielen. So gewann die Mannschaft aus Heusenstamm beim 6h-Rennen die drei Produktionswagenklassen V4, V5, V6 und sicherte sich den Tagessieg im BMW M235i Racing Cup. VLN-Debütant Fabian Vettel spulte zudem mit dem Pixum Team Adrenalin Motorsport seine ersten Nordschleifenkilometer ab.

„Das 6 Stunden Rennen ist durch die deutlich längere Distanz gegenüber den acht anderen VLN Rennen der mit Abstand härteste Lauf eines Jahres. Ich bin daher unheimlich glücklich und stolz, dass wir hier ein solch fantastisches Ergebnis einfahren konnten. Diese vier Klassen sind so enorm stark besetzt, dass für einen Erfolg wirklich alles zusammen passen muss. Wir haben es heute geschafft, diese erstmalig alle in einem VLN Rennen zu gewinnen. Eine bemerkenswerte Leistung meiner Mannschaft“, freute sich Teamchef Matthias Unger.

In der Produktionswagenklasse V5 hatten einmal mehr Daniel Zils, Christian Konnerth und Norbert Fischer die Nase vorne. Die amtierenden Vizemeister setzten damit ihre Serie weiter fort und feierten mit dem Pixum Porsche Cayman im fünften Rennen den fünften Sieg. In der VLN Gesamtwertung liegen sie damit weiterhin in Führung und bauten ihren Vorsprung auf die Verfolger noch einmal leicht aus. „Es sieht momentan für uns natürlich sehr gut aus in Sachen Meisterschaft. Dennoch ist vorne alles sehr dicht beisammen, sodass es bis zum Schluss spannend bleiben wird“, schildert Zils.

In Sachen Teilnehmern war auch an diesem Wochenende wieder die Produktionswagenklasse V4 federführend. Christopher Rink, Danny Brink und Philipp Leisen setzten sich am Ende mit ihrem Pixum BMW 325i E90 nach einem spannenden Rennen gegen insgesamt 24 andere Konkurrenten durch. „Nach dem Unfall beim letzten VLN Rennen wirkt dieser Sieg beim 6h Rennen natürlich wie eine Art Balsam für uns. Wir freuen uns sehr, wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt zu sein“, so Rink. Im Ziel hatte das Fahrertrio knapp 26 Sekunden Vorsprung auf die Mannschaft von Manheller Racing, mit denen man sich schon bei den vorherigen Rennen einen engen Zweikampf um die Klassensiege geliefert hat. Das Schwesterfahrzeug, der MOTEC Wheels BMW 325i E90, von Christoph Magg, Philipp Stahlschmidt, John Lee Schambony und Oskar Sandberg wurde auf dem 17. Platz gewertet. Langezeit hatte das Fahrerquartett in den Top-5 gelegen bis ein Pfennigartikel den Dienst quittierte und eine längere Reparaturpause nach sich zog.

In der Klasse V6 konnten Christian Büllesbach, Andreas Schettler, Carlos Arimon und Ioannis Smyrlis mit dem Veedol Porsche Cayman S einen souveränen Start-Ziel Erfolg einfahren. „Ich bin super glücklich mit dem Ausgang des Rennens. Nachdem wir beim letzten Lauf noch kurz vor Schluss ausgefallen sind, bedeutet uns das heutige Ergebnis sehr viel“, freute sich Smyrlis. Neben dem Erfolg in der Klasse V6 durfte sich das Fahrerquartett erstmalig in dieser Saison auch über den Wertungsgruppensieg bei den VLN Produktionswagen freuen.

Auch David Griessner und Yannick Fübrich konnten sich mit einem bemerkenswerten Erfolg aus der Sommerpause zurückmelden. Das Fahrerduo sicherte sich mit dem Pixum BMW M235i Racing nach einer glänzenden Vorstellung den dritten Saisonsieg und machte damit das faszinierende Teamergebnis perfekt. „Wir sind natürlich sehr glücklich über diesen Erfolg nach einem wirklich harten sechsstündigen Rennen. Vielen Dank an die gesamte Mannschaft und das perfekt vorbereitete Fahrzeug“, so Fübrich.

Auch die übrigen BMW M235i Racing aus dem Hause des Pixum Team Adrenalin Motorsport konnten in der stark besetzten Klasse gute Ergebnisse erzielen. Während Christian Müller, Stefan Kruse, Andreas Winkler und Robert van Husen mit dem MOTEC Wheels Fahrzeug auf dem vierten Platz die Zielflagge sahen, schafften auch Lance Boicelli, Daniel Morad und Jan Sluis mit dem siebten Rang den Sprung in die Top-10. Damit durften sich Stefan Kruse, Andreas Winkler und Robert van Husen zugleich auch über den Sieg in der Gentleman Wertung des BMW M235i Racing Cup freuen. Das Schwesterfahrzeug von Lutz Marc Rühl, Thomas Henriksson, Ulrich Korn und Charles Oakes belegte am Ende den elften Platz in der stark besetzten Klasse.

Fabian Vettel lieferte unterdessen ein vielversprechendes Nordschleifendebüt ab und konnte vor allem mit starken Rundenzeiten auf sich aufmerksam machen. Der 19-Jährige, der normalerweise in der Lamborghini Super Trofeo unterwegs ist, teilte sich das Steuer eines BMW M235i Racing mit Andre Duve und Georg Bellof, Bruder von Nordschleifen-Legende Stefan Bellof. Zwar wurde Vettels Teamgefährte Duve nach 15 Umläufen unverschuldet in einen Unfall verwickelt, dennoch konnte der Heppenheimer an diesem Wochenende wertvolle Kilometer in der „Grünen Hölle“ zurücklegen.

„Es war für mich eine der unglaublichsten Erfahrungen, die ich in meinem bisherigen Leben gemacht habe. Das erste Mal überhaupt auf der legendären Nordschleife unterwegs zu sein war ein ganz spezieller Moment für mich. Vor allem der Start war unglaublich, als wir im Pulk bei über 200 km/h Stoßstange an Stoßstange unterwegs waren. Ich habe an diesem Wochenende unheimlich viel gelernt und bin wirklich fasziniert von dieser Rennstrecke, aber auch von der VLN allgemein. Für mich ist das purer Motorsport gespickt mit einer einzigartigen Fannähe“, so Vettel, der sich aber auch positiv überrascht vom Pixum Team Adrenalin Motorsport zeigte.

„Im ersten Moment habe ich schon gefragt, wie so etwas überhaupt funktionieren kann. 12 Fahrzeuge gleichzeitig bei einem Rennen einzusetzen ist eine echte Mammutaufgabe und bedeutet unglaublich viel Arbeit. Aber ich bin echt beeindruckt, wie diszipliniert und koordiniert das Ganze abgelaufen ist. Und der große Erfolg vom Wochenende beweist, dass die Performance darunter nicht gelitten hat. Im Gegenteil: das ganze Team hat einen großartigen Job gemacht und eine enorme Qualität bewiesen. Zudem hat es mich gefreut, dass auch alle neuen Fahrer im freien Training ein individuelles Coaching erhalten. Das ist in meinen Augen auch keine Selbstverständlichkeit.“