HTP: Riesenpech für die gelbe Mamba

[Teaminfo] Einmal mehr ist das Mercedes-AMG Team Mann-Filter beim ADAC TOTAL 24h-Rennen für eine glänzende Teamleistung nicht belohnt worden. Auf dem zweiten Rang liegend und mit intakten Chancen auf einen Podestplatz schied der vom Team HTP Motorsport vorbereitete und eingesetzte Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 48 am Sonntagvormittag gegen 10 Uhr nach einem Unfall aus.

Dabei hatte das 47. ADAC TOTAL 24h-Rennen Nürburgring vor einer Rekordkulisse von 230.000 Zuschauern für die Truppe aus Altendiez glänzend begonnen. Im Top-Qualifying am Freitagabend stellte Maximilian Götz die Mann-Filter Mamba auf den zweiten Startplatz. Und nach einer turbulenten Startphase, in der Lance David Arnold zunächst einige Positionen eingebüßt hatte, in der Folge aber deutlich besser in Tritt kam, arbeitete sich das Quartett aus Götz, Arnold, Christian Hohenadel und Raffaele Marciello sukzessive wieder an die Spitze heran.

Kurz vor Einbruch der Dunkelheit lag der gelb-grüne Mercedes-AMG GT3 bereits wieder auf dem dritten Rang, worauf sich ein die ganze Nacht währender Kampf mit den beiden Porsche 911 GT3-R von Manthey Racing und Frikadelli Racing sowie zeitweise auch dem schnellen SCG 003C der Scuderia Glickenhaus entwickelte. Am Vormittag hatte Marciello sich auf Rang zwei festgesetzt, man lag nur 1:30 Minuten hinter dem Leader, als ein kleines Missgeschick schwerwiegende Folgen haben sollte: Beim Überrunden kollidierte der in der Schweiz geborene und wohnhafte Italiener in der Dunlop-Kehre mit einem Porsche Cayman, wobei am Mercedes die Spurstange verbogen wurde. „Ich war mir sicher, er hat mich gesehen – und auf einmal zog er nach innen. Ich hatte keine Chance, den Kontakt zu vermeiden“, schilderte Marciello.

Nach einer Blitzreparatur brachte Maximilian Götz die Mamba wieder auf die Strecke zurück, nur um wenig später im Streckenabschnitt Hohe Acht in der Leitplanke einzuschlagen. „Das Auto hatte bei der Berührung doch ordentlich etwas abbekommen. Das Lenkrad stand ziemlich schief“, berichtete der Franke. „Und als ich in die Rechtskurve einlenkte, spürte ich links vorne einen Knacks, und das Lenkrad ging ins Leere. Da war mir sofort klar: Jetzt wird’s gleich knallen. Der Einschlag war nicht von schlechten Eltern, immerhin geht diese Kurve im vierten Gang voll.“

Der Mercedes-AMG GT3 wurde beim Anprall so stark beschädigt, dass an eine Reparatur vor Ort nicht zu denken war.

Max Götz war untröstlich: „Es sind ja nicht nur die vergangenen 19 Stunden oder auch drei Tage hier vor Ort, sondern es steckt die Vorbereitung eines halben Jahres in diesem Einsatz. Nach dem Pech des Vorjahres waren wir mit dem festen Ziel hergekommen, dieses Rennen zu gewinnen. Und auch gegen die starke Konkurrenz wäre dieses Ziel mit viel Glück und Geschick zu erreichen gewesen. Wir haben mehr als drei Viertel des Rennens um einen Podestplatz mitgekämpft, die gesamte Mannschaft hat großartig gearbeitet. In der Nacht sind wir richtig gut nach vorne gekommen. Und dann ist es natürlich extrem bitter, wenn einem alle Chancen so durch die Finger rinnen. Das ist eben die Grüne Hölle, und einmal mehr hat sie uns erwischt. Ich denke, wir brauchen uns nichts vorzuwerfen. Jammerschade ist es natürlich dennoch.“

HTP-Teamchef Norbert Brückner sprach seiner gesamten Mannschaft ein großes Lob aus: „Jeder Einzelne hat sich mit all seiner Energie, Kompetenz und Leidenschaft in diesen Einsatz reingehängt. Wenn man in die Gesichter meiner Jungs sieht, erkennt man: Da ist nur noch Leere. Wir wussten, dass es einer perfekten Mannschaftsleistung bedürfen würde, um gegen diese starke Konkurrenz ein Wörtchen um den Sieg mitreden zu können. Vor allem die Porsche waren unglaublich schnell unterwegs. Dennoch ist es uns mit vollem Einsatz gelungen, mehr als 18 Stunden lang dranzubleiben und auf unsere Chance zu lauern. Wie sich später gezeigt hat, wäre sie auch gekommen. Darauf können wir stolz sein. Aber wieder gehen wir nach einer Top-Leistung mit leeren Händen nach Hause, und das ist bitter.“

Falken: Versöhnlicher Abschluss

[Teaminfo] Das ADAC TOTAL 24h-Rennen 2019 stellte Falken vor große Herausforderungen. Trümmerteile auf der Strecke sorgten schon am frühen Samstagabend für einen Defekt am rechten Hinterreifen und raubte dem #44 Porsche 911 GT3 R sämtliche Chancen auf einen Podestplatz. Der #33 BMW M6 GT3 fuhr ein solides Rennen und belegte als bester BMW den sechsten Platz.

Die 47. Auflage des ADAC TOTAL 24h-Rennens auf dem Nürburgring war zugleich einer der Spektakulärsten. Für Falken war es die 20. Teilnahme, was mit mehr als 400 Reifenhändlern und fast 50 Journalisten vor rund 230.000 begeisterten Fans gebührend gefeiert wurde.

Im Qualifying konzentrierte sich Falken auf ein ausgewogenes Renn-Setup und verzichtete auf riskante Rekordrunden. Klaus Bachler, Jörg Bermeister, Martin Ragginger und Dirk Werner qualifizierten sich im #44 Porsche 911 GT3 R mit einer Rundenzeit von 8:16.710Minuten für den 18. Startplatz. Peter Dumbreck, Stef Dusseldorp, Alexandre Imperatori und Jens Klingmann benötigten für die Umrundung der 25,378 Kilometer langen Kombination aus Grand-Prix-Kurs und Nordschleife 8:23.130 Minuten und starteten im #33 BMWM6 GT3 vom 31. Rang aus.

Das Rennen begann für beide Falken Rennwagen ohne Zwischenfälle. In der fünften Rennstunde sorgte jedoch ein Defekt am Hinterrad des Porsche, vermutlich verursacht durch Trümmerteile auf der Strecke, für eine längere Reparaturpause und ließ den 911er vom zehnten auf den 60. Rang zurückfallen. Im weiteren Rennverlauf begeisterte das Porsche-Quartett mit einer sauberen Aufholjagd und kämpfte sich in die Top-15 vor. Ein Dreher kurz vor Schluss führte zu einem weiteren außerplanmäßigen Boxenbesuch und schließlich zum 21. Endrang.

Der BMW M6 GT3 mit der Startnummer 33 fuhr unspektakulär, aber stetig durch das Feld und hatte früh die Rolle der BMW Speerspitze inne. Auch hier demonstrierten die erfahrenen Falken-Piloten ihre immense Erfahrung und brachten den rund 500 PS starken Boliden sicher durch die Nacht. Diese war durch zahlreiche Zwischenfälle und Geldphasen gekennzeichnet und forderte den Fahrern und dem Team alles ab. Einmal mehr erwiesen sich die Falken Reifen dabei als Schlüssel zum Erfolg und ermöglichten schnelle und konstante Rundenzeiten.

Nach Ablauf der 24h-Distanz und 3.934 gefahrenen Rennkilometern sah der türkisblaue M6 GT3auf Platz sechs als bester BMW die verdiente Zielflagge. Für das Rennteam von Falken geht es nun in die Sommerpause. Das nächste Rennen ist der 5.Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft, das 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen am 3.August 2019, auf dem Nürburgring.

„Tribute“-Veranstaltung zu Ehren von Charly Lamm

[Teaminfo] Am Donnerstag vor dem ADAC TOTAL 24h-Rennen auf dem Nürburgring ehrte BMW Motorsport den zu Beginn des Jahres verstorbenen Schnitzer-Teamchef Charly Lamm. Im Rahmen einer „Tribute“-Veranstaltung erinnerten BMW Group Motorsport Direktor Jens Marquardt und viele Weggefährten aus mehr als 50 Jahren Motorsport an den Menschen Charly Lamm sowie an seine unzähligen großen Rennerfolge in aller Welt. Allein das 24h -Rennen auf dem Nürburgring hatte Schnitzer Motorsport unter der Leitung von Charly Lamm fünf Mal gewonnen.

Marquardt führte durch das „Tribute“-Event in der BMW M Motorsport Hospitality am Nürburgring, zu dem zahlreiche prominente Gäste – darunter viele aktuelle und ehemalige BMW Werksfahrer sowie Konkurrenten aus unterschiedlichen Rennserien – erschienen waren. „Die Nachricht von Charly Lamms Tod Anfang des Jahres war ein großer Schock. Natürlich in erster Linie für seine Familie und Freunde – aber auch für die gesamte Motorsport-Welt“, sagte Marquardt. „Charly war über Jahrzehnte einer der Größten weltweit. Die unglaublich große internationale Anteilnahme nach seinem Tod hat das eindrucksvoll bewiesen. Heute sind wir hier, um uns an den großartigen Teamchef Charly Lamm mit all seinen unzähligen Erfolgen zu erinnern und gleichzeitig an einen ebenso großartigen Menschen.“

Im Laufe der Veranstaltung sprachen die ehemaligen BMW Motorsport Direktoren Mario Theissen und Gerhard Berger (1. Vorsitzender ITR e.V.), Jochen Neerpasch (erster Geschäftsführer der BMW Motorsport GmbH), Olaf Manthey (Teamchef, in seiner Rennfahrer-Karriere auch auf BMW unterwegs) sowie die aktuellen BMW Werksfahrer Augusto Farfus und Bruno Spengler über ihre gemeinsamen Erlebnisse mit Charly Lamm.

Weitere Stimmen von der „Tribute“-Veranstaltung.
Mario Theissen: „Charly war der beste Mann, der mir im gesamten Motorsport begegnet ist. Und er war der am meisten respektierte. Das ist einzigartig. Das Besondere war, dass er sich in jedes Detail maximal hineingedacht hat. Am Ende konnte er dann mit Schwierigkeiten besser umgehen als die Konkurrenz. Das hat er so gut gemacht wie niemand sonst.“

Jochen Neerpasch: „Competition war Charlys Lebensinhalt. Man konnte ihn jederzeit anrufen, er hat die Präzision geliebt. Er war ein ganz Großer des Motorsports – und viele Jahrzehnte das Herz und Hirn von Schnitzer.“

Gerhard Berger: „Ich hatte meine schönste Zeit als Rennfahrer bei Charly und Schnitzer. Im Motorsport habe ich nie wieder jemanden getroffen, der bei all dem Erfolg auch noch so ein feiner Mensch geblieben ist wie Charly. Seine Ausstrahlung war einmalig. Er war ein sehr guter Freund. Ich werde ihn nie vergessen.“

Augusto Farfus: „Ich werde niemals Charlys Fähigkeit vergessen, seine Leidenschaft zu geben, ohne etwas dafür zurückzuverlangen. Sein Spaß am Motorsport und die Intensität, mit der er ihn betrieben hat, waren einzigartig. Charly hat niemals Energie zurückgehalten, sondern war immer bereit zu helfen und zuzuhören. Ich habe so viel von ihm gelernt – und vermisse ihn unheimlich.“

Bruno Spengler: „Charly hat nie die Stunden gezählt – und von morgens bis abends alles gegeben. Er hat alle um ihn herum motiviert. Charly hat mir Flügel gegeben und uns 2012 zum DTM-Titel geführt.“

Olaf Manthey: „Wir waren Freunde und Konkurrenten zugleich. Charly und Schnitzer waren anderen Teams gegenüber immer respektvoll und sportlich. Als ich dann meine Firma gegründet habe, war mein Ziel, genauso erfolgreich zu sein wie die Schnitzer-Mannschaft. Er hat mich immer angespornt. An ihn reicht einfach niemand heran. Man wird sich im Motorsport noch lange an Charly erinnern.“

Frikadelli: Freude auf Saisonhighlight

[Teaminfo] In wenigen Tagen steht für Frikadelli Racing mit dem legendären ADAC Total 24h-Rennen auf dem Nürburgring das große Saisonhighlight auf dem Programm. Der Kult-Rennstall aus Barweiler von Klaus Abbelen und Sabine Schmitz schickt nach einer gelungenen Vorbereitungsphase beide Porsche 911 GT3 R ins Rennen und geht mit einem äußerst starken Fahrerkader an den Start.

„Unsere gesamte Mannschaft freut sich ungemein auf das 24h-Rennen und blickt dem Wochenende mit großen Erwartungen entgegen. Wir haben alles getan, um die beiden Fahrzeuge optimal für diesen Einsatz vorzubereiten. Nun hoffen wir darauf, dass sich diese intensive Arbeit am Ende auch auszahlen wird und wir ein Top-Ergebnis erreichen können“, erklärt Teamchef Klaus Abbelen.

Den neuen rot-weißen 911er mit der Startnummer 31 werden sich beim Langstreckenklassiker die beiden Porsche Werksfahrer Romain Dumas und Sven Müller gemeinsam mit den Porsche Young Professionals Matt Campbell und Mathieu Jaminet teilen. In dieser Konstellation trat man bereits bei der Generalprobe, dem 6h-Qualifikationsrennen, an und schloss diese auf einem starken vierten Gesamtrang ab. Im Schwesterfahrzeug mit der Nummer 30 erhalten die Stammpiloten Klaus Abbelen und Alex Müller Unterstützung von Robert Renauer und Thomas Preining, die neu ins Frikadelli Racing Team hinzustoßen werden.

„Mit Romain Dumas haben wir einen Piloten in unserem Aufgebot, der das 24h-Rennen bereits viermal gewinnen konnte. Er und Alex Müller bringen unheimlich viel Erfahrung im GT-Sport mit, was gerade der Nürburgring Nordschleife von enorm großer Bedeutung ist. Zudem haben wir mit Robert Renauer und Mathieu Jaminet die beiden amtierenden Titelträger des ADAC GT Masters an Bord, die sich auf die beiden Autos verteilen werden. Sie gelten genauso als ausgewiesene Langstrecken- bzw. 911er-Spezialisten wie Sven Müller und Matt Campbell. Abgerundet wird unser Kader vom aktuellen Meister des Porsche Carrera Cup Deutschland, Thomas Preining“, so Abbelen, der zuletzt beim 24h-Rennen 2008 mit dem Frikadelli Racing Team auf dem Podium stand.

„Natürlich erinnert man sich gerne an diesen Moment zurück und hofft, dass man einen solchen Erfolg noch einmal wiederholen kann. Wir sind meiner Meinung nach hierfür bestens aufgestellt, allerdings gehört gerade bei einem 24h-Rennen auch das nötige Glück dazu.“

Für Frikadelli Racing beginnt das „Rennwochenende des Jahres“ bereits am kommenden Mittwoch mit dem Adenauer Racing Day, bei dem die Motorsportfans die Piloten aus nächster Nähe erleben und sich ihre Autogrammwünsche erfüllen können. Auf der Strecke wird es dann mit den beiden Qualifying-Sitzungen am Donnerstag und Freitag das erste Mal richtig ernst. Hier gilt es für den Frikadelli-GT3 R von Abbelen, Müller, Renauer und Preining noch das Ticket für das Einzelzeitfahren zu lösen. Die Startnummer 31 von Dumas, Müller, Campbell und Jaminet ist bereits für die Teilnahme vorqualifiziert.

Black Falcon: Großeinsatz beim Saisonhighlight

[Teaminfo] Black Falcon geht beim ADAC Total 24h-Rennen auf dem Nürburgring mit einem wahren Großaufgebot von acht Rennfahrzeugen an den Start: Die Mannschaft aus Meuspath schickt in der stärksten Klasse SP9 erstmals drei werksunterstützte Mercedes-AMG GT3 ins Rennen. Außerdem setzt das Team bei der 47. Ausgabe des Langstreckenklassikers einen Mercedes-AMG GT4 in der Klasse SP10 für GT4-Fahrzeuge und einen weiteren AMG GT4 in der leistungsstärkeren Klasse SP8T ein. In der Klasse SP7 schickt Black Falcon einen Porsche 991 GT3 Cup MR II zum Kampf um den Klassensieg ins Rennen. Dazu kommen gleich zwei Porsche 991 Carrera in der Klasse V6 der Produktionswagen zum Einsatz, die für Black Falcon den fünften V6-Klassensieg in Serie erkämpfen sollen.

Der Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 2 geht mit dem bewährten Fahrerquartett Adam Christodoulou, Maro Engel, Manuel Metzger und Dirk Müller in die diesjährige Ausgabe des 24h-Rennens. Im Schwesterauto mit der Startnummer 3 wechseln sich Maximilian Buhk, Hubert Haupt, Thomas Jäger und Luca Stolz ab. Das Cockpit des dritten AMG GT3 teilen sich Patrick Assenheimer, Nico Bastian, Yelmer Buurman und Gabriele Piana.

In der Klasse SP10 für Fahrzeuge nach SRO-GT4-Reglement schickt Black Falcon den Mercedes-AMG GT4 mit der Startnummer 70 ins Rennen. Pilotiert wird der „Identica-AMG“ von Marek Böckmann, den VLN-Stammfahrern Tobias Müller und Tristan Viidas sowie Yannick Mettler. Nach den SP10-Klassensiegen in den Jahren 2017 und 2018 soll in diesem Jahr der Hattrick eingefahren werden. Ein zweiter AMG GT4 startet in der Klasse SP8T, in der mit mehr Motorleistung als in der Klasse SP10 gefahren wird. Der „Knuffi-AMG“ ist mit Stefan Karg, Mustafa Mehmet Kaya, Reinhold Renger und Mike Stursberg stark besetzt und sollte ebenfalls um den Klassensieg kämpfen können.

Für das Black Falcon Team Textar gehen gleich drei Porsche ins Rennen. Der Porsche 991 GT3 Cup MR II mit der Startnummer 64 startet in der Klasse SP7. Den „Textar-Breitbau“ teilen sich Peter Ludwig, Maik Rosenberg, „Takis“ und Dennis Trebing. Bei den Produktionswagen setzt Black Falcon in diesem Jahr gleich zwei Porsche 991 Carrera in der Klasse V6 ein. Nach dem Doppelsieg beim Qualifikationsrennen Mitte Mai soll nun der fünfte V6-Klassensieg beim 24h-Rennen in Serie folgen, denn seit 2015 konnte man diese Klasse in jedem Jahr gewinnen. Im 911er mit der Startnummer 132 treten Christoph Hoffmann, Carsten Palluth, Tobias Wahl und Robert Woodside an. Das Schwesterauto mit der Startnummer 133 wird von Alexander Akimenkov, Ronny Lethmate, Carlos Rivas und Vasilii Selivanov pilotiert.

OVR Racing Cologne mit Mustang am Start

[Teaminfo] Pünktlich zum Filmjubiläums des Kinoklassikers ‚BULLITT‘ und der offiziellen Ford Mustang ‚BULLITT‘ Edition setzt OVR Racing wieder einen Ford Mustang GT beim ADAC Total 24h Rennen ein.

Der OVR Ford Mustang trägt den Namen ‚Bullitt‘ und steht mit der Nummer #109 in der Starterliste. Die 109 ist die Zahlenkombination des Kennzeichens des legendären Film-Mustangs, in dem Lieutenant Frank Bullitt (Steve McQueen) in der zehnminütigen und bis heute längsten Verfolgungsjagd der Filmgeschichte zu sehen ist. Optisch erkennbar ist der OVR Ford Mustang GT an seinem extrem auffälligen Design, das von JP Performance entwickelt und umgesetzt wurde. Die Verwandlung des Autos hat Jean Pierre ‚JP‘ Kraemer per Video dokumentiert, mehr als 650.000 User hat das Video bis heute erreicht.

OVR Racing startet in der Klasse ‚24h-Specials/ AT (Alternative Antriebe)‘ und hat den Mustang GT gemeinsam mit seinem Performance-Partner SCHROPP-Tuning speziell für den Renneinsatz mit dem Bio-Kraftstoff E20 vorbereitet. E20 ist die Bezeichnung für Benzin, das 20 Vol.-% des erneuerbaren und klimaschonenden Kraftstoffs Bioethanol enthält.

„Wir haben unseren Mustang GT speziell für E20 ausgelegt. Das Auto ist gegenüber dem Vorjahr aerodynamisch weiterentwickelt und einige Kilo leichter geworden. Wir freuen uns auf ein großartiges Rennen“, sagen die Fahrer Ralph Caba, Oliver Sprungmann und Patrick Rehs, die den Kölner Renner 24 Stunden lang über 25,378 km lange Gesamtstrecke aus Grand Prix Kurs und der legendären Nordschleife bewegen werden. Ziel für das 24h-Rennen ist der Sieg in der Klasse Alternative Antriebe (AT).

BMW Teams bereit für das GT-Highlight

[Teaminfo] Nur wenige Tage nach den 24 Stunden von Le Mans steht am kommenden Wochenende bereits der nächste Klassiker auf dem Programm: das ADAC Total 24h-Rennen vom Nürburgring. In der Top-Klasse SP9 sind sechs BMW M6 GT3 vertreten, zahlreiche BMW Werksfahrer sind auf der Nordschleife im Einsatz. Das Ziel lautet, um den 20. BMW Gesamtsieg in der „Grünen Hölle“ zu kämpfen. Insgesamt sind 45 BMW Rennwagen für das 24h-Rennen gemeldet – von den aktuellen Kundensport-Fahrzeugen BMW M4 GT4 und BMW M240i Racing bis hin zu vielen weiteren BMW Modellen, die von privaten Teams aus aller Welt eingesetzt werden. Im Rahmen des Events würdigt die BMW M Motorsport Familie am Donnerstag außerdem den zu Jahresbeginn verstorbenen Charly Lamm.

Die sechs BMW M6 GT3 bei der 47. Auflage des Eifel-Marathons werden eingesetzt vom BMW Team Schnitzer, ROWE Racing, Walkenhorst Motorsport und Falken Motorsports. In den Cockpits sitzen viele BMW Werksfahrer. Nick Catsburg, Philipp Eng, Augusto Farfus, Jesse Krohn und Martin Tomczyk werden nach ihrem Start in Le Mans am vergangenen Wochenende mit dem BMW M8 GTE direkt in den BMW M6 GT3 umsteigen.

Neben den BMW M6 GT3 sind unter anderem fünf BMW M4 GT4 und 13 BMW M240i Racing am Start. Im BMW M4 GT4 mit der Startnummer 77 im speziellen BMW M Motorsport Design und mit BMW Sports Trophy Schriftzug treten die BMW Sports Trophy Gewinner von 2018 – Christopher Rink, Danny Brink und Philipp Leisen gemeinsam mit Nordschleifen-Routinier Dirk Adorf an.

Am Donnerstag erinnert BMW Motorsport im Rahmen einer „Tribute“-Veranstaltung in der BMW M Motorsport Hospitality im Fahrerlager ab 17.00 Uhr an Charly Lamm. Viele ehemalige Weggefährten werden ihre Erinnerungen und besondere Momente, die sie mit dem langjährigen Schnitzer-Teamchef erlebt haben, teilen.

Stimmen vor dem 24h-Rennen auf dem Nürburgring:

Jens Marquardt (BMW Group Motorsport Direktor): „Wir freuen uns sehr darauf, wieder so viele BMW Fahrzeuge beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring im Einsatz zu sehen. Im GT3-Bereich bieten wir mit dem BMW M6 GT3, erfahrenen Teams und vielen unserer besten GT-Fahrer ein starkes Paket, mit dem wir für den Kampf um den 20. Gesamtsieg für BMW gut gerüstet sind. Aber auch unsere BMW M4 GT4 und BMW M240i Racing sowie die vielen weiteren BMW im Feld werden unsere vielen Fans in der ‚Grünen Hölle’ begeistern. Die Verbindung zwischen diesem 24-Stunden-Rennen und BMW ist einfach besonders eng. Deshalb ist der Nürburgring auch der perfekte Ort dafür, um noch einmal Charly Lamm zu würdigen. Er hat dieses Rennen geliebt und mit seinem Team fünf Siege dort gefeiert. Die BMW M Motorsport Familie wird am Wochenende für Charly fahren und ihn im Herzen tragen.“

Augusto Farfus (#42 BMW M6 GT3, BMW Team Schnitzer): „Das 24h-Rennen auf dem Nürburgring ist eines der besten Events im gesamten Jahr – und auch mein persönliches Lieblingsrennen. Wir warten dort schon seit einigen Jahren auf den nächsten Gesamtsieg. In diesem Jahr sind wir so gut aufgestellt wie selten zuvor. Entsprechend hoch sind auch unsere Erwartungen und unsere Motivation. Nach Le Mans direkt auf dem Nürburgring anzutreten, ist anspruchsvoll. Ich freue mich auf diese Challenge und habe mich bestmöglich vorbereitet.“

Martin Tomczyk (#42 BMW M6 GT3, BMW Team Schnitzer): „Die 24 Stunden auf dem Nürburgring sind ein absoluter Klassiker im GT-Kalender und sowohl für BMW als auch für mich ein enorm wichtiges Rennen. Ich bin schon so oft dort angetreten, einige Male war es sehr knapp – zum Sieg gereicht hat es bislang aber nicht. Entsprechend hoffe ich natürlich, in diesem Jahr mit dem BMW Team Schnitzer ganz vorne mit dabei zu sein. Die Vorbereitungsrennen haben gezeigt, dass wir eine starke Pace haben.“

Connor De Phillippi (#98 BMW M6 GT3, ROWE Racing): „Die 24 Stunden auf dem Nürburgring haben seit meinem Gesamtsieg 2017 einen besonderen Platz in meinem Herzen. Wir haben bei ROWE Racing zwei sehr stark besetzte Fahrzeuge am Start. Ich kann es kaum erwarten, dass es losgeht.“

Philipp Eng (#98 BMW M6 GT3, ROWE Racing): „Ich freue mich unheimlich auf das Rennen. Die Nordschleife ist ohne jeden Zweifel die beste Rennstrecke der Welt. Ich glaube, wir haben dort in diesem Jahr ein sehr gutes Paket. Leider konnte ich zur Vorbereitung nur ein VLN-Rennen fahren, aber ich bin sehr froh, dass ich so gute und talentierte Teamkollegen habe, die unser Fahrzeug perfekt auf das Rennen vorbereitet haben. Ich bin unglaublich froh und stolz über die Chance, zwei 24h-Rennen hintereinander zu bestreiten. Es ist bestimmt eine körperliche und mentale Herausforderung, aber als Rennfahrer wünscht man sich genau so ein Szenario.“

Nick Catsburg (#99 BMW M6 GT3, Rowe Racing): „Für mich ist das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring eine der besten Veranstaltungen der Saison. Die Nordschleife ist meine Lieblingsstrecke. Der BMW M6 GT3 ist dort immer sehr stark. Also gehen wir mit dem Wissen in das Rennwochenende, dass wir konkurrenzfähig sind.“

Jesse Krohn (#99 BMW M6 GT3, ROWE Racing): „Wie immer, wenn man in einem BMW auf dieser Strecke an den Start geht, sind die Erwartungen sehr hoch. Unser Auto ist fantastisch auf die Strecke abgestimmt. Außerdem weiß ich auch, dass ich großartige Fahrerkollegen um mich herum habe. Das Team hat einen super Job gemacht und die Vorbereitungen liefen gut.“

Nick Yelloly (#101 BMW M6 GT3, Walkenhorst Motorsport): „Ich kann es kaum erwarten, mein erstes 24-Stunden-Rennen zu bestreiten. Ich kann mir keinen besseren Ort dafür vorstellen als den Nürburgring. Die Marke BMW dabei zu repräsentieren, macht mich sehr stolz. Meine Fahrerkollegen und das Walkenhorst-Team haben viel Erfahrung auf der Nordschleife, und wir haben sicher das Potenzial, ein gutes Ergebnis zu erzielen. Unser Sieg beim Qualifikationsrennen war natürlich ein fantastischer Erfolg in der Vorbereitung. Hoffentlich können wir daran anknüpfen.“

Jens Klingmann (#33 BMW M6 GT3, FALKEN Motorsports): „Dieses Rennen ist der Höhepunkt in meinem Rennkalender 2019. Natürlich lautet unser Ziel, die Krone in der ‚Grünen Hölle’ erstmals seit 2010 wieder zu BMW zurückzuholen. Ich starte zum zweiten Mal für FALKEN Motorsports. Ich erwarte ein sehr intensives Rennen, in dem man jede Runde am Limit absolvieren muss. Dafür sind wir aus meiner Sicht gut aufgestellt.“

Adrenalin Motorsport: Alle Neune

[Teaminfo] Der Countdown läuft: am kommenden Wochenende steht für das Pixum Team Adrenalin Motorsport mit dem ADAC Total 24h-Rennen auf dem Nürburgring das ganz große Saisonhighlight auf dem Programm. Nachdem die Mannschaft aus Heusenstamm bereits bei den letzten beiden Ausgaben des Langstreckenklassikers mit jeweils neun Fahrzeugen angetreten war, stellt man sich 2019 erneut dieser ganz besonderen Herausforderung.

„Unser Ziel ist es wie im Vorjahr alle neun Fahrzeuge nach 24 Stunden erfolgreich ins Ziel zu bringen. Dabei möchten wir nach Möglichkeit auch in allen fünf Klassen, in denen wir antreten, auf das Podium fahren. Dass wir hierzu in der Lage sind, haben wir in der Vergangenheit schon einige Male bewiesen und hoffen hieran anknüpfen zu können. Wir sind in jedem Falle bestens vorbereitet und freuen uns sehr auf diese einzigartige Veranstaltung“, erklärt Teamchef Matthias Unger.

Im BMW M240i Racing Cup (Klasse Cup 5) hat die Truppe aus Heusenstamm gleich mehrere Autos im Einsatz. Große Ambitionen haben hier vor allem Daniel Zils, Norbert Fischer, Oskar Sandberg und Yannick Fübrich mit dem #240 Motec-Wheels BMW M240i. Nachdem das Fahrerquartett mit dem Sieg beim 6h-Qualifikationsrennen eine perfekte Generalprobe abgeliefert hat, möchten sie nun auch beim großen Saisonhighlight am Ende ganz oben auf dem Podium stehen. Ihren Teamkollegen Marcel Lenerz, Thorsten Wolter, Francesco Merlini und Stefan Kruse ist mit dem #241 SSB Wägetechnik BMW M240i jedoch ebenfalls einiges zuzutrauen. Abgerundet wird die Fahrzeugflotte in der hart umkämpften Klasse schließlich von Alessandro Cremascoli, Werner Rosenov, Jacek Pydys und Stephan Kuhs, die auf dem PIXUM Wagen mit der Startnummer 242 unterwegs sein werden.

In der Klasse SP10 hat die Mannschaft rund um Teamchef Matthias Unger ebenfalls ein heißes Eisen im Feuer. Hier werden sich die drei amtierenden VLN-Meister Philipp Leisen, Danny Brink und Christopher Rink das Steuer des #77 BMW M4 GT4 mit BMW-Werksfahrer Dirk Adorf teilen. Motorsportfans dürfen sich dabei auch auf exklusive Eindrücke direkt aus dem Cockpit freuen, denn der Fernsehsender RTL Nitro wird zwischendurch live ins Fahrzeug schalten.

In der Klasse V4 setzt das PIXUM Team Adrenalin Motorsport im #150 Motec Wheels BMW 325i E90 auf Christoph Magg, Philipp Stahlschmidt, Philipp Kowalski und John Lee Schambony. Nach starken Auftritten im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft dürfte das Fahrergespann auch beim 24h-Rennen gute Karten haben vorne mitzumischen. Das Schwesterfahrzeug mit der #151 wird unterdessen von Ben Lyons und Armin Dobernig pilotiert werden. Wer die beiden Piloten unterstützen wird, ist derzeit noch offen. „Auf dem BMW 325i E90 stehen aktuell zwei Fahrerplätze zur Verfügung. Interessierte Fahrer, die zu fairen Konditionen beim 24h-Rennen dabei sein möchten, können gerne mit uns in Kontakt treten“, so Unger.

In der Klasse V5 greift die Heusenstammer Mannschaft mit zwei Fahrzeugen die Podiumsplätze an. Während sich am Steuer des #141 Nexen Porsche Cayman Ulrich Korn, Charles Oakes, Einar Thorsen und Matthias Beckwermert abwechseln werden, greifen auf dem #140 PIXUM Porsche Cayman Urs Zünd, Markus Zünd, Christian Teichert und James P. Briody ins Lenkrad.

Abgerundet wird das Fahreraufgebot schließlich von Christian Büllesbach, Andreas Schettler, Ioannis Smyrlis und Carlos Arimon, die mit dem #131 Veedol Porsche Cayman S (Klasse V6) nach einer bisher eher schwierigen Saison zurück in die Erfolgsspur finden möchten.

Rowe Racing: Im engeren Favoritenkreis

[Teaminfo] Rowe Racing ist startklar für den Ritt durch die „Grüne Hölle“: Die 47. Auflage des ADAC Total 24h-Rennens auf dem Nürburgring ist der absolute Saisonhöhepunkt auf der legendären Nordschleife, und die Mannschaft aus St. Ingbert nimmt am Samstag und Sonntag den neunten Anlauf, das größte Rennen der Welt nach bislang zwei dritten und einem zweiten Platz zum ersten Mal zu gewinnen. Nach den Plätzen eins und drei beim VLN-Auftakt, Rang vier im zweiten VLN-Lauf sowie zwei weiteren Podestplätzen als Zweiter und Dritter bei der Generalprobe im 24h-Qualifikationsrennen gehören die beiden BMW M6 GT3 von Rowe Racing wieder zum engsten Favoritenkreis. 160 Fahrzeuge, rund 600 Fahrer und 200.000 Zuschauer machen den „Eifel-Marathon“ auf der 25,378 Kilometer langen Kombination aus Nordschleife und Grand-Prix-Strecke zu einem einzigartigen Event.

Aus dem Werksfahrer-Kader von Partner und Rekordgewinner BMW Motorsport, der auf seinen 20. Gesamtsieg hofft, starten für Rowe Racing acht starke und erfahrene Piloten, die unter anderem Siege und Titel bei großen 24StundenRennen und in der DTM aufzuweisen haben. So sitzen im BMW M6 GT3 mit der #98 der Österreicher Philipp Eng und Connor De Phillippi aus den USA. Connor De Phillippi weiß aus dem Jahr 2017, wie man das 24h-Rennen auf dem Nürburgring gewinnt. Philipp Eng, der in dieser Saison seinen ersten DTM-Sieg gefeiert hat, war 2016 mit Rowe Racing sowie noch einmal 2018 bei den 24 Stunden von Spa erfolgreich. Unterstützt werden diese beiden vom ehemaligen DTMPiloten Tom Blomqvist aus Großbritannien und dem schnellen Dänen Mikkel Jensen.

Auch im Schwesterauto mit der #99 sitzen hochkarätige Piloten am Steuer. Marco Wittmann war 2014 und 2016 DTMChampion, der Niederländer Nick Catsburg gewann 2015 die 24 Stunden von Spa und verpasste 2017 mit Rowe Racing in einer dramatischen Schlussphase bei sintflutartigem Regen den Sieg am Nürburgring als Zweiter nur um 29 Sekunden. Die beiden teilen sich die Aufgaben mit John Edwards aus den USA, mit dem sie in diesem Jahr bereits den ersten VLNLauf gewonnen hatten, und dem „fliegenden Finnen“ Jesse Krohn, der mit Edwards beim 24h-Qualifikationsrennen Zweiter war.

Aufgrund der bislang überzeugenden Auftritte in diesem Jahr sind beide BMW M6 GT3 von Rowe Racing bereits vorzeitig für das Top-Qualifying qualifiziert. Weil damit die begehrte blaue Signallampe, die im dichten Feld den schnellsten GT3-Fahrzeugen vor allem in der Nacht das Überrunden erleichtert, schon sicher ist, kann das Team die vorherigen Trainings- und Qualifikationssitzungen dafür nutzen, die Abstimmung zu perfektionieren und die Fahrer sich an die Strecke gewöhnen zu lassen.

Hans-Peter Naundorf, Teamchef Rowe Racing: „Endlich geht es los. Das 24h-Rennen auf dem Nürburgring ist das absolute Saison-Highlight und wir freuen uns wahnsinnig auf das Wochenende. Man spürt bereits, wie die Anspannung steigt. Denn unsere Erwartungshaltung ist hoch: Wir wollen endlich unseren ersten Sieg beim 24h-Rennen holen, nachdem uns 2017 nur ein paar Sekunden gefehlt haben und wir im vorigen Jahr von einem Pfennig-Artikel ausgebremst wurden. Unsere Vorbereitung war sehr gut, das zeigen insgesamt vier Podestplätze in dieser Saison. Und die gesamte Performance von BMW untermauert unsere Ambitionen. Wir haben unglaublich starke und erfahrene Piloten, die zu den besten gehören, die auf der Nordschleife unterwegs sind, und wir kennen unser Auto in seinem vierten Einsatzjahr jetzt in- und auswendig. Wenn wir unsere Arbeit erledigen, sollten wir auf jeden Fall in der Lage sein, um den Sieg zu kämpfen. Diesen dann auf dieser einzigartigen Strecke und in dem riesigen Teilnehmerfeld auch zu holen, das ist eine der schwierigsten Aufgaben überhaupt im Motorsport. Dafür braucht man ein absolut fehlerfreies Rennen und am Ende schließlich auch das nötige Quäntchen Glück.“

Philipp Eng, #98 Rowe Racing BMW M6 GT3: „Ich freue mich unheimlich auf das Rennen. Die Nordschleife ist ohne jeden Zweifel die beste Rennstrecke der Welt. Ich glaube, wir haben dort in diesem Jahr ein sehr gutes Paket. Leider konnte ich zur Vorbereitung nur ein VLN-Rennen fahren, aber ich bin sehr froh, dass ich so gute und talentierte Teamkollegen habe, die unser Fahrzeug perfekt auf das Rennen vorbereitet haben. Wir gehen bestens vorbereitet in das für mich größte 24StundenRennen der Welt.“

Connor De Phillippi, #98 Rowe Racing BMW M6 GT3: „Das 24h-Rennen auf dem Nürburgring hat einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen und es ist definitiv mein liebstes 24-Stunden-Rennen in unserem Kalender. Es ist aufregend, mit BMW und Rowe Racing zurückzukommen, denn wir haben zwei sehr starke Fahrerbesetzungen in der #98 und der#99. Wir werden auf jeden Fall so hart wie möglich arbeiten und um den Sieg kämpfen, bis am Sonntag die Zielflagge fällt.“

Nick Catsburg, #99 Rowe Racing BMW M6 GT3: „Für mich ist das 24h-Rennen auf dem Nürburgring eine der besten Veranstaltungen der Saison. Die Nordschleife ist meine Lieblingsstrecke, und der Event ist richtig cool mit dem ganzen Umfeld und den vielen Fans dort. Der BMW M6 GT3 ist dort immer sehr stark. Also gehen wir mit dem Wissen in das Rennwochenende, dass wir sehr wahrscheinlich um den Sieg oder das Podium kämpfen werden. Deshalb kann ich es kaum erwarten, dass das Wochenende beginnt. Es ist wirklich die Veranstaltung und die Strecke, die mir am besten gefallen.“

Marco Wittmann, #99 Rowe Racing BMW M6 GT3: „Das 24h-Rennen auf dem Nürburgring ist immer ein Spektakel und ein Highlight mit den ganzen Fans. Die Atmosphäre ist einfach einzigartig, darauf freue ich mich riesig. Wir hatten eine sehr gute Vorbereitung, in den beiden VLN-Läufen, bei denen ich am Start war, sind wir einmal als Erster und einmal als Vierter ins Ziel gekommen. Ich glaube, dass wir gut aufgestellt sind, und unser Ziel ist klar: Der Sieg soll her.“

Bonk: Starkes Aufgebot in der Eifel

[Teaminfo] Bonk Motorsport startet beim ADAC Total 24h-Rennen auf dem Nürburgring mit drei Autos. „Wir haben in diesem Jahr eine kompakte, schlagkräftige Mannschaft zusammengestellt. Wenn alles passt, haben wir durchaus Chancen auf einen Klassensieg“, so Teamchef Michael Bonk.

Top-Fahrzeug ist der unter der Flagge von „Hofor Racing by Bonk Motorsport“ genannte BMW M4 GT4 in der Klasse SP10. Gesteuert wird das GT4-Auto von den Bonk-Stammpiloten Michael Schrey, Michael Fischer, Thomas Jäger und der schnellen Claudia Hürtgen. Teamchef Michael Bonk: „Wir waren in diesem Jahr mit dem BMW sowohl bei Sprint-, aber auch bei Langstreckenrennen bereits erfolgreich. Wir wollen beim Kampf um den Klassensieg im 24h-Rennen ein gewichtiges Wörtchen mitreden.“

Ebenfalls unter der Nennung „Hofor Racing by Bonk Motorsport“ schickt das Team aus Münster einen BMW M240i Racing Cup in der Klasse Cup 5 ins Rennen. Die Japaner Ryusho Konishi und Ryu Seya teilen sich das Cockpit mit Thomas Leyherr sowie Axel Burghardt. Bonk: „Das erste Ziel für dieses Quartett ist die Zielankunft.“

Als drittes Fahrzeug setzt Bonk Motorsport noch einen Audi RS3 in der Klasse SP3T ein. Gefahren wird der Audi von Hermann Bock, Max Partl, Jürgen Nett und Achim Nett. Noch einmal Bonk: „Wir haben ein ausgeglichenes Fahrerquartett gefunden, das über eine große Nordschleifen-Erfahrung verfügt. Wenn die Technik mitspielt, haben wir sicherlich Chancen auf den Klassensieg.“

GetSpeed ist heiß auf das 24h-Rennen

[Teaminfo] Die Vorfreude auf das größte Autorennen der Welt steigt. Auch beim Team GetSpeed Performance. Die Mannschaft um Teamchef Adam Osieka bringt bei der 47. Auflage des ADAC TOTAL 24h-Rennens gleich drei Mercedes-AMG GT3 mit insgesamt zwölf namhaften Fahrern auf der legendären Nordschleife an den Start. Die Crew aus dem Gewerbepark rund um den Nürburgring hat sich akribisch auf das Saisonhighlight vorbereitet. Alle Piloten sind voll des Lobes über das Gesamtpaket und das Setup des Autos.

„Ich freue mich sehr auf das Saisonhighlight. Sogar die Wetteraussichten sind dieses Mal endlich positiv“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Wir sind in diesem Jahr besser aufgestellt als jemals zuvor. Drei GT3-Autos sind aber natürlich auch für uns eine Riesenherausforderung beim Langstreckenklassiker in der Grünen Hölle. Ich habe ein super Team um mich herum. Ich bin sehr stolz darauf, was wir in den letzten sechs Jahren geleistet und wie wir uns entwickelt haben. Über die Partnerschaft mit Mercedes-AMG sind wir sehr happy. Mit den GT3-Rennfahrzeugen auf der Nordschleife sind wir noch recht neu. Deswegen will ich im Vorfeld nicht zu euphorisch sein. Ich hoffe, dass wir mit allen drei Teams am Ende durchkommen und das es uns gelingt, mit dem einen oder anderen Auto in den Top sieben zu landen.“

Gerade aufgrund der schlechten Witterung verlief das erste Saisondrittel in der VLN für GetSpeed unbefriedigend. Der erste Lauf musste verkürzt werden, der zweite Lauf fiel komplett aus und bei Lauf drei war das Rennen für den Vodafone Mercedes-AMG GT3, der im Übrigen wieder mit einer Onboard-Kamera ausgestattet wird, aufgrund eines Drehers frühzeitig beendet. Trotz der teilweise fehlenden Rundenpraxis geben sich die ein Dutzend Fahrer zuversichtlich, denn gerade abseits der Strecke waren die Mechaniker mit Feuereifer bei der Sache, um beste Voraussetzungen für die Hatz durch Brünnchen, Pflanzgarten und Schwalbenschwanz zu schaffen.

Der Fahrerkader von GetSpeed Performance ist international: Auf dem Vodafone Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 16 nehmen Renger van der Zande, Tristan Vautier, Jan Seyffarth und Kenneth Heyer die Challenge am Ring in Angriff. Am Steuer der Startnummer 17, dem Rooster Rojo J2R Mercedes-AMG GT3, sitzen abwechselnd Janine Hill, John Shoffner, Fabian Schiller und Markus Palttala. Die Startnummer 18, den Knaus Mercedes-AMG GT3 in blau-weiß, pilotieren Fabian Vettel und Luca Ludwig, Philip Ellis sowie Jules Szymkowiak.

Der Niederländer ergänzt kurzfristig das Line-Up von GetSpeed Performance auf der #18. Der 23-Jährige aus Heerlen war unter anderem schon Teamkollege von Max Verstappen in der europäischen Formel-3-Meisterschaft und startete im Blancpain GT Series Sprint Cup zusammen mit Bernd Schneider. Aktuell fährt Szymkowiak in der ADAC GT4 Germany.

Schubert Motorsport: Challenge accepted

[Teaminfo] Das Motorsport-Fest des Jahres steht in den Startlöchern. Vom 20. bis 23. Juni blickt in diesem Jahr die ganze Rennsport-Welt auf die Nürburgring-Nordschleife, wo das legendäre ADAC Total 24h-Rennen ausgetragen wird. Mittendrin statt nur dabei ist Schubert Motorsport – mit einer ganz besonderen Geschichte und einer klaren Zielsetzung im Gepäck.

2019 markiert das 20-Jährige Bestehen von Schubert Motorsport aus Oschersleben in Sachsen-Anhalt. Passend zu diesem Jubiläum haben Teamchef Thorsten Schubert und seine Mannschaft beschlossen, zu den Wurzeln zurückzukehren und sich einer besonderen Herausforderung zu stellen: Sie haben den M2 Competition in kompletter Eigenregie aufgebaut und für die Nordschleife vorbereitet.

Nach drei Einsätzen in der VLN ist das Eigengewächs aus dem Hause Schubert nun bereit für seine Feuertaufe: das legendäre 24h-Rennen in der Eifel. Mehr als 210.000 Zuschauer pilgerten im vergangenen Jahr in die Eifel, um sich dieses PS-Spektakel aus nächster Nähe anzusehen.

Das Ziel ist klar: Schubert Motorsport hat den Sieg in der SP 8T-Klasse fest im Visier. Möglich machen sollen das die drei Piloten Christopher Dreyspring, Christopher Brück und Ricardo van der Ende. Der 20-Jährige Nürnberger Dreyspring hat die VLN-Läufe mit dem M2 Competition bestritten und bei VLN 3 neben der Pole Position auch den umjubelten Klassensieg für das Team erzielt. Der Kölner Brück ist mit seinen 34 Jahren ein absoluter Nordschleifen-Spezialist. Bei seinen bisher 13 Teilnahmen am 24h-Klassiker fuhr er mehrfach in die Top-10 und war darüber hinaus bei unzähligen VLN-Rennen am Start. Der Niederländer van der Ende komplettiert das Trio. Er fährt aktuell in der GT4 European Series und belegt dort Rang fünf der Gesamtwertung.

Für Schubert Motorsport markiert das diesjährige 24h-Rennen die neunte Teilnahme. Die Mannschaft erzielte bereits zahlreiche Top-10-Ergebnisse im Gesamtklassement. Die Gesamtwertung ist mit dem M2 Competition bei der diesjährigen Teilnahme aber nur Nebensache. Der größte Sieg für Schubert Motorsport wäre, wenn ihr komplett eigenständig aufgebautes Auto zum 20-Jährigen Jubiläum nach 24 Stunden als Klassensieger die Ziellinie überquert und damit endgültig untermauert, was für eine grandiose Entwicklungsarbeit hinter dem M2 Competition steckt.

André Schubert (Team-Management): „Wir freuen uns riesig auf das ganz große Jahreshighlight, auf das wir so intensiv hingearbeitet haben. Für das 24h-Rennen haben wir einiges am Fahrzeug geändert, die Gewichtsreduktion wurde optimiert und sämtliche Verschleißteile ersetzt. Damit geht beim 24h-Rennen ein komplett neu aufgebautes Auto an den Start. Außerdem haben wir mit Shell einen neuen Hauptsponsor gewonnen, entsprechend wird der M2 Competition auch in den typischen Shell-Farben gebrandet. Was unsere Fahrerpaarung angeht, sind wir stark aufgestellt. Christopher Brück und Christopher Dreyspring haben sich bereits auf der Nordschleife beweisen können und mit Ricardo van der Ende haben wir einen sehr guten GT4-Fahrer an Bord, der den Speed der anderen beiden locker mitgehen kann. Wir sind also top vorbereitet und können es kaum erwarten, dass es endlich losgeht.“

PROsport: Teamchef feiert Jubiläum

[Teaminfo] Wenn PROsport Performance vom 20. bis 23. Juni mit zwei Aston Martin Vantage GT4 beim ADAC Total 24h-Rennen auf dem Nürburgring startet, feiert Teamchef Christoph Esser ein kleines Jubiläum. Denn 1979, also vor genau 40 Jahren, war der heute 62-Jährige aus Bad Münstereifel erstmals als Fahrer am Start. Mit einem Opel Commodore fuhr Christoph Esser damals zusammen mit Bruder Winfried und mit Christoph Bähr auf den vierten Platz in der Klasse und auf den 16. Gesamtrang.

Schon im Jahr darauf eroberte Esser, dieses Mal zusammen mit Wolfgang Offermann und Wolf-Dieter Mantzel auf einem Opel Kadett C unterwegs, den zweiten Gesamtrang. Einige Jahre später führten Chris Esser, Kurt Thiim und Peter John im Opel Manta das Rennen bis kurz vor der Zielflagge an, als mit dem Motor auch der Traum vom 24h-Gesamtsieg jäh platzte. Ein, zwei Rennen hat Christoph Esser auslassen müssen, seit 2006 ist er als Teamchef von PROsport Performance beim Langstrecken-Klassiker in der „Grünen Hölle“ dabei und erzielte seitdem mehr als eine Handvoll Klassensiege, zuletzt im Vorjahr mit einem Porsche 911 GT3 Cup in der Klasse SP7.

Teamchef Christoph Esser:
„Die Nordschleife war und ist meine Lieblingsrennstrecke. Und in all den Jahren hat es mir immer sehr viel Spaß gemacht, auf dem ‚Ring‘ zu fahren, speziell beim 24h-Rennen. Meine persönlichen Erfahrungen und natürlich die Erfahrungen meines Teams sind eine wertvolle Basis für unsere Erfolge. Darauf bauen wir auch in diesem Jahr, wenn wir erstmals mit Aston Martin an den Start gehen. Für den Vantage GT4 ist es das erste 24h-Rennen. Fahrerisch sind wir stark besetzt, die Konkurrenz in der Klasse SP10 mit Audi, BMW und Mercedes ist allerdings nicht zu unterschätzen.“

Die Startnummer #68 trägt der orange-schwarze Aston Martin Vantage GT4, der von Christoph Breuer, Kay van Berlo, Alexander Mies und Mike David Ortmann pilotiert wird. Im weiß-schwarzen Schwesterauto mit der #76 wechseln sich Jörg Viebahn, Nicolaj Moller-Madsen und Joonas Lappalainen am Lenkrad ab.

Audi will fünften Sieg

[Teaminfo] Die gesamte Rennveranstaltung rund um das ADAC Total 24h-Rennen auf dem Nürburgring ist für Audi Sport customer racing auch in diesem Jahr ein Wochenende der Superlative: Vom 20. bis 23. Juni starten sieben Teams mit insgesamt zehn Kundensport-Rennwagen von Audi, die die ganze Bandbreite der aktuellen Modellpalette abbilden. Auch in zwei weiteren Rennserien vertrauen weit mehr als ein Dutzend Rennfahrer auf Audi. Bei der riesigen Publikumsveranstaltung in der Eifel bietet die Marke den Fans auf dem Audi Sport Campus in diesem Jahr ein noch attraktiveres Programm.

Auf und abseits der Strecke darf sich das Publikum auf ein großartiges Wochenende freuen: Von der Fahrervorstellung über Expertengespräche bis zu Boxen- und Fahrerlagerführungen, Autogrammstunden, dem Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup sowie einer E-Race-Challenge konzentriert sich ein buntes Angebot auf dem Audi Sport Campus. Eine Videowand, Foodtrucks, eine Chill-out Area und abendliche Sundower-Sessions mit einem DJ laden zum Verweilen ein. „Vor uns liegt die größte Veranstaltung des ganzen Jahres für unsere Marke“, sagt Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing. „Das wollen wir gemeinsam mit unseren Fans feiern wie noch nie. Sportlich rechnen wir mit extrem spannenden Rennen, in denen insgesamt mehr als zwei Dutzend unserer Rennwagen in Sprints und Langstrecke zu sehen sein werden. Beim 24h-Rennen ist der fünfte Sieg unser Ziel.“

Seit 2009 stellt sich der Audi R8 LMS dem harten Wettbewerb, vier Mal schon hat der GT3-Sportwagen den Gesamterfolg eingefahren. 2012 und 2014 lag das Audi Sport Team Phoenix ganz vorn, 2015 das Audi Sport Team WRT und 2017 das Audi Sport Team Land. Audi Sport unterstützt in diesem Jahr die Teams Phoenix und Land sowie erstmals das Team Car Collection, das im Januar die 24 Stunden von Dubai gewonnen hat. Dabei gelang der Evolutionsstufe des Audi R8 LMS vor einem halben Jahr ein glänzendes Langstreckendebüt. Zwei private Audi R8 LMS von Phoenix Racing und Car Collection ergänzen das GT3-Starterfeld am Nürburgring, ein Audi R8 LMS der ersten Generation des Teams Giti Tire Motorsport by RaceIng fährt in der Klasse SP 8. Zwei Audi R8 LMS GT4 und zwei Audi RS 3 LMS, die um Klassenerfolge kämpfen, komplettieren das Aufgebot der Kundenteams.

Acht Fahrer und eine Fahrerin von Audi Sport starten in den GT-Cockpits, hinzu kommt Audi-Werksfahrer René Rast aus der DTM und der dreimalige Le-Mans-Sieger Marcel Fässler. Rast, Christopher Haase, Kelvin van der Linde, Christopher Mies, Frank Stippler und Markus Winkelhock vereinen zehn Gesamtsiege beim 24-Stunden-Rennen in der Eifel auf sich. Jeroen Bleekemolen, der den erkrankten Jamie Green im Team Phoenix Racing ersetzt, hat das Rennen ebenfalls einmal gewonnen.

Die Zuschauer dürfen sich neben dem Langstreckenrennen auch auf fünf Sprint-Wettbewerbe freuen. Der WTCR – FIA-Tourenwagen-Weltcup feiert beim fünften von zehn Rennwochenenden seine Saisonhalbzeit in der Eifel. Neben dem Comtoyou Team Audi Sport mit Niels Langeveld und Frédéric Vervisch und dem Leopard Racing Team Audi Sport mit Jean-Karl Vernay und Gordon Shedden vertraut auch ein Gaststarter auf Audi: Privatier Antti Buri aus Finnland steuert ebenfalls einen Audi RS 3 LMS. Die WTCR fährt drei Rennen auf der Nordschleife. Der Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup komplettiert die Familie der Vier Ringe. Seine Piloten treten auf identischen Audi R8 LMS GT4 bei zwei Läufen auf dem Grand-Prix-Kurs gegeneinander an.

Toyota Gazoo Racing im Doppelpack

[Teaminfo] Mit einem schnellen Doppel reist Toyota Gazoo Racing zum diesjährigen ADAC Total 24h-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife (20. bis 23. Juni 2019): Während der Toyota GR Supra seine Feuertaufe beim Langstreckenklassiker feiert, stellt sich der Lexus LC erneut dem Härtetest in der grünen Hölle.

Die Nordschleife des Nürburgrings gilt als wohl anspruchsvollste Rennstrecke des Welt: 300 Meter Höhenunterschied und mehr als 170 Kurven verlangen Fahrer und Fahrzeugen alles ab – insbesondere wenn man rund um die Uhr unterwegs ist. Hinzu kommt das typische, oftmals wechselhafte Eifelwetter, das auf der rund 25 Kilometer langen Runde auch mal variiert. Doch davon lässt sich Toyota Gazoo Racing nicht abschrecken: Bereits seit 2007 tritt das Team beim Langstreckenklassiker an, der wie kein zweiter Wettbewerb die Unternehmensphilosophie verkörpert, „immer bessere Autos zu bauen“. Das Team bilden die eigenen Mitarbeiter, die in einem so anspruchsvollen Umfeld konkurrieren und wachsen und ihre gewonnene Erfahrung in die weitere Fahrzeugentwicklung einbringen. Mit den am Rennen teilnehmenden Boliden werden zudem Teile und fortschrittliche Technologien für zukünftige Straßenfahrzeuge getestet.

Bei seinem Debüt 2018 erreichte der Lexus LC das Minimalziel: Das schnelle Coupé sah die schwarzweiß-karierte Zielflagge und beendete das Rennen. Nach zahlreichen Tests soll in diesem Jahr der nächste Schritt folgen: Pilotiert von Takeshi Tsuchiya, Naoya Gamo, Takamitsu Matsui und Yuichi Nakayama, tritt der Lexus LC mit der Startnummer 56 in der SP-PRO Klasse an.

„Wir haben zahlreiche Tests durchgeführt, 3.000 Kilometer in Japan und weitere 3.000 Kilometer nach der Ankunft am Nürburgring“, erklärt Lexus LC Chefmechaniker Toshiyuki Sekiya. „Der Nürburgring stellte uns bei jeder Fahrt vor Probleme und die Fahrer, Ingenieure und Mechaniker kamen immer wieder zusammen, um Verbesserungen vorzunehmen. Ich habe das Gefühl, dass sowohl das Auto als auch die Menschen an dieser Aufgabe deutlich gewachsen sind.“

Als zweiter Rennwagen von Toyota GAZOO Racing debütiert der Toyota GR Supra #90: Nachdem der Supersportwagen bereits im Rahmen der VLN erste Erfahrungen in der grünen Hölle sammeln konnte, starten Masahiro Sasaki, Uwe Kleen, Herwig Daenens und Hisashi Yabuki beim Langstreckenklassiker in der SP8T Klasse. Hierfür wurde das Fahrzeug nochmals gezielt verbessert.

„Es ist schon nicht einfach, ein Rennen am Nürburgring zu beenden, wenn es nur vier oder sechs Stunden dauert. Ich möchte gar nicht daran denken, was in einem 24h-Rennen alles passieren kann“, so GR Supra Chefmechaniker Hideyuki Tanaka. „Wir werden als geschlossenes Team zusammenarbeiten, um das Rennen erfolgreich zu beenden. Ich hoffe, dass alle uns mit Begeisterung anfeuern werden.“