Maro Engel holt die Pole-Position

Maro Engel hat für das AMG-Team Black Falcon die prestigeträchtige Pole-Position für das 44. ADAC Zurich 24h-Rennen geholt. Engel, der nach Glück bei der Auslosung der Startreihenfolge als Erster auf die Strecke gehen durfte, war am Freitagabend im Top-30-Qualifying auf dem Nürburgring in 8:14,515 Minuten in seinem Mercedes-AMG GT3 mit der #9 der schnellste Mann auf der 25,378 Kilometer langen einzigartigen Kombination aus GP-Strecke und Nordschleife. Damit wird er am Samstag um 15:30 Uhr mit seinen Teamkollegen Hubert Haupt, Yelmer Buurman und Dirk Müller als Erster in den traditionsreichen Eifel-Marathon gehen. Auch wenn das bei einer Renndauer von 24 Stunden traditionell keinen wirklich entscheidenden Vorteil bringt, ist es doch zumindest ein kleiner psychologischer Erfolg im Kampf der hochkarätigen Langstrecken-Teams.

Neben der Black-Falcon-Mannschaft in der ersten Startreihe stehen am Samstag Augusto Farfus, Jesse Krohn, Jörg Müller und Marco Wittmann. Der Brasilianer Farfus war im BMW M6 GT3 mit der #18 von Schubert Motorsport in 8:16,146 Minuten 1,6 Sekunden langsamer war als Engel. Die Plätze drei und vier gingen bei schwierigen Bedingungen mit anfangs feuchter Strecke komplett an die beiden identisch besetzten Haribo-Mercedes. Uwe Alzen holte für die #88 in 8:18,380 Minuten Platz drei, Teamkollege Maximllian Götz war in der #8 in 8:18,530 Minuten nur 15 Hunderstelsekunden langsamer.

Engel nennt Reifen-Vorbereitung als Schlüssel
„Riesen-Dank an das Team Black Falcon. Das Auto war perfekt. Ich denke, heute war der Schlüssel, dass wir die Reifen perfekt vorbereitet haben. Die Bedingungen waren echt schwierig, wie man an den zahlreichen Ausrutschern sehen konnte. Auch ich hatte auf meiner Outlap eine Schrecksekunde mit einem heftigen Quersteher. Wir haben jetzt beim Start freie Sicht, das ist das Wichtigste“, sagte Engel nach seiner himmlischen Pole-Runde. Das Rennen beginnt am Samstag um 15.30 Uhr, Fans können das Geschehen live im Free-TV bei RTL NITRO oder im Livestream auf www.24h-rennen.de verfolgen.

Pech für die Titelverteidiger mit der #1
Pierre Kaffer, der für die Titelverteidiger vom Audi Sport Team WRT in der #1 saß, musste wegen eines Reifenschadens noch einmal zurück in die Box und kam dann in seiner einzigen gezeiteten Runde nur auf Platz 22. Schon vor der eigentlichen Zeitenjagd platzten die Hoffnungen von Kevin Estre im Manthey-Porsche #911 und Christian Mamerow im Twin-Busch-Audi #16, weil sie ihre Autos schon in der Einführungsrunde gegen die Leitplanke setzten. Später crashten auch noch Luca Ludwig im Zakspeed-Mercedes #75 und Nicky Catsburg im Rowe-BMW mit der #22, dessen Zeit aus der ersten Runde zumindest aber noch für Startplatz sieben reichte.

Unwetterwarnung für den Nürburgring

Achtung Unwetterwarnung! Um 15:05 Uhr wurde ein Gewitter der Warnstufe Orange im Bereich Eifel Rückseite registriert, das sich auf den Nürburgring zubewegt. Der Schwerpunkt des Gewitters kommt aus West und bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von etwa 25 km/h in Richtung Ost. Das Gebiet des Nürburgrings wird vom Schwerpunkt des Gewitters voraussichtlich ab 15:32 erreicht. Lokal ist mit Starkregen zu rechnen. Punktuell ist auch kleinkörniger Hagel nicht auszuschließen. Es sind einzelne stürmische Böen möglich. Die gemessene Blitzaktivität ist zurzeit gering – aber das kann sich ändern. Alle Besucher und Aktiven werden um erhöhte Vorsicht und entsprechende Schutzmaßnahmen gebeten.

Brand auf dem Zeltplatz am Adenauer Forst

Bei einem schweren Unfall auf einem Zeltplatz am Rande des 24h-Rennens wurden am Donnerstagabend (26. Mai) mehrere Zuschauer verletzt. Auf dem Bedarfscampingplatz am Adenauer Forst war ein Campingzelt in Brand geraten. Die sofort alarmierte Feuerwehr konnte das Feuer schnell löschen, dennoch mussten insgesamt sechs Personen in Krankenhäuser gebracht werden, drei Besucher konnten ambulant in der vor Ort eingerichteten Sanitätsstelle behandelt werden.

Zwei Männer wurden mit dem Hubschrauber in Kliniken nach Köln und Koblenz geflogen. Der nach Köln transportierte Zuschauer wurde bereits wieder aus dem Krankenhaus entlassen. Der andere Patient wird in Koblenz stationär behandelt. Von den vier in Adenau behandelten Patienten durften zwei das Krankenhaus bereits wieder verlassen. Die beiden anderen sind leicht verletzt. Es bestand für keinen der Verletzten Lebensgefahr. Die Familien der Betroffenen wurden informiert.

Das Zelt brannte vollständig aus, ein Kleinlaster wurde geringfügig beschädigt. Als Unfallursache wurde von der Polizei der unsachgemäße Umgang mit Treibstoff und einem Stromerzeuger ermittelt. Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten waren Löschfahrzeuge der Feuerwehr Adenau und vom Nürburgring im Einsatz, insgesamt fünf Rettungswagen, zwei Notärzte und zwei Rettungshubschrauber sorgten für die umgehende Versorgung der Betroffenen.

Vorläufige Pole für die Vorjahressieger

Die Sieger des vergangenen Jahres, Laurens Vanthoor, Christopher Mies und Nico Müller – ergänzt durch Routinier Pierre Kaffer, haben sich im ersten Qualifying die vorläufige Pole-Position für das 44. ADAC Zurich 24h-Rennen gesichert. Im Audi R8 LMS des Audi Sport Team WRT fuhr das Quartett auf anfangs noch trockener Piste früh die Bestzeit. Die Uhr stoppte nach 8:21,951 Minuten. Der Vorsprung auf die zweitplatzierten Markenkollegen von Twin Busch Motorsport betrug 1,215 Sekunden. Auf den weiteren Positionen ging es sehr eng zu. Die Positionen zwei bis neun trennten weniger als eine Sekunde.

Das erste Zeittraining zum Eifelmarathon begann trocken, in der zweiten Stunde stellte sich zum Teil heftiger Regen ein. Die Teams nutzten so die Gelegenheit, sich auf wechselnde Bedingungen beim bevorstehenden 24h-Rennen einzustellen. Schließlich sind auch für das Rennen selber – die Startampel schaltet am Samstagnachmittag um 15:30 Uhr auf Grün – wechselnde Bedingungen vorhergesagt. Zeitverbesserungen waren in der zweiten Hälfte des Qualifyings nicht mehr drin.

1 – Vanthoor / Mies / Müller / Kaffer (Audi R8 LMS)
21:31 Uhr Setzt eineneue Bestzeit: 8.21,951 Min. Trotz leichtem Regen!
21:50 Uhr Langsam im Bereich Döttinger Höhe unterwegs.

2 – Leonard / Frijns / Sandström / Vervisch (Audi R8 LMS)
20:59 Uhr Pflügt im Adenauer Forst durch die Wiese.
21:52 Uhr Rutscht im Adenauer-Forst durch die Wiese.

3 – Abbelen / Schmitz / Huisman / Siedler (Porsche 991 GT3 R)
20:34 Uhr Neue Bestzeit 8.29,163 Minuten.
20:53 Uhr Patrick Huisman: „Die erste Runde war noch teilweise feucht und sehr rutschig. Ich konnte aber die Temperatur in den Reifen halten und damit auch den richtigen Luftdruck. In der zweiten Runde konnte ich Vollgas geben, hatte aber sehr viel Verkehr.“
21:04 Uhr Sabine Schmitz kommentiert schmunzelnd ihre Qualifying-Zeiten: „Ich bin jetzt extra langsam gefahren, um mir den Fahrstil für meinen WTCC-Einsatz nicht zu verhunzen.“
21:25 Uhr Steht in der Box. Die Bremsen werden gewechselt.
21:36 Uhr Patrick Huisman: „In der ersten Runde war es teilweise feucht und sehr rutschig. Aber ich konnte die Temperatur der Reifen halten und damit auch den richtigen Luftdruck. Die zweite Runde ging dann flat-out, aber es gab sehr viel Überholverkehr.“
21:58 Uhr Technischer Defekt im Yokohama-S.
22:01 Uhr Der Regen sei zu stark, sagt Klaus Abbelen. Sein Frikadelli-Porsche 911 GT3 R wurde in die Box geschoben. Sollte sich das Wetter wieder beruhigen, könnte es heute noch einmal auf die Strecke gehen für die letzte Pflichtrunde.
22:32 Uhr Der Porsche steht aufgebockt in der Box. Klaus Abbelen: „Es ist zu nass draußen. Wir hatten eben einen kleinen Defekt und ich bin deswegen in die Box gefahren. Sollte der Regen etwas nachlassen, fahren wir auch wieder raus.“

5 – Stippler / Fjordbach / Mortara / Meyr-Melnhof (Audi R8 LMS)
23:20 Uhr Nicki Meyr-Melnhof: „Wir haben am Anfang etwas ausprobiert. Dann kam der Regen und wir konnten unsere Rundenzeit nicht mehr verbessern. Aber das Auto funktioniert und wir konnten auch ein gutes Regen-Setup herausfahren.“

6 – Haase / Rast / Winkelhock / Stippler (Audi R8 LMS)
21:28 Uhr Neuer Gesamtdritter mit einer Zeit von 8.23,318 Minuten. Der Bestzeit des Twin-Busch-Audi ist mit 8.23,166 nur wenig schneller.
21:39 Uhr Teamchef Ernst Moser: „Wir geben derzeit keine 100%, da wir bei den Witterungsverhältnissen kein Risiko eingehen wollen. Wir arbeiten am Setup, stellen in der Dunkelheit das Licht ein und unsere Fahrer sollen ihre Pflichtrunden absolvieren.“
23:09 Uhr Rene Rast: „Es ist schwierig im Nassen. Die Bedingungen ändern sich von Runde zu Runde, mal hat man mehr, mal weniger Aquaplaning. Aber der Audi liegt gut und wir gehen kein Risiko ein. Der vierte Platz, den wir im Trockenen herausgefahren haben, ist eine gute Position.“

8 – Alzen / Arnold / Götz / Seyffarth (Mercedes AMG AMG GT3)
22:27 Uhr Maximilian Götz: „Wir fahren derzeit jeder mindestens eine Runde im Regen und in der Dunkelheit, um uns an diese Bedingungen zu gewöhnen.“

11 – Ohlsson / Bollrath / Oeverhaus / Hackländer (Audi R8 LMS)
21:37 Uhr Streichung der besten Trainingsbestzeit wegen Überschreitung des Geschwindigkeitslimits in der Boxengasse.

12 – Klohs / Dieter Schmidtmann / Richter / Renauer (Porsche 911 GT3 R)
20:52 Uhr Schmidtmann übernimmt das Auto von Renauer. „Die ersten beiden Runden waren sehr nass, die dritte Runde war dann gut. Auf der Döttinger Höhe ist die Strecke trocken. Hoffentlich reicht es für einen Platz im Top-30-Quali.“

13 – Dittmann / Albrecht / Schall / Lachmayer (Chrysler (Dodge) Viper)
20:51 Uhr Starker Rauchentwicklung aus den Auspuffrohren.

14 – Al Faisal / Gerwin / Dontje / Huff (Mercedes AMG AMG GT3)
20:13 Uhr Hatte einen Unfall im Bereich der GP-Strecke, konnte aber weiterfahren.

18 – Farfus / Krohn / Müller / Wittmann (BMW M6 GT3)
20:30 Uhr BMW DTM-Pilot Augusto Farfus nimmt das Qualifying auf.
20:57 Uhr Marco Wittmann hat den BMW von Augusto Farfus übernommen.
21:18 Uhr Fahrerwechsel: Wittmann übergibt das Steuer an Müller.
21:22 Uhr Wittmann hat im Q1 zwei Runden absolviert: „Damit habe ich mein Pflichtprogramm schonmal erfüllt. In der ersten Runde war viel Verkehr auf der Strecke, in der zweiten Runde lief es dann besser.“
21:57 Uhr Jesse Krohn bereitet sich darauf vor, in den BMW M6 GT3 zu steigen.
22:09 Uhr Jörg Müller: „Die Bedingungen sind so schwierig, wie man es von der Nordschleife kennt. Stellenweise ist es sehr nass, und teilweise gibt es leichten Nebel direkt über dem Asphalt, weil es recht warm ist und der Regen verdampft.“

21 – Weiss / Kainz / Krumbach / Stursberg (Porsche 911 GT3 R)
20:54 Uhr Bekommt die Spiegelei-Flagge gezeigt und muss damit die Box ansteuern.
21:01 Uhr Olaf Manthey: „Die Positionsdioden sind wohl zu tief angebracht. Es wird überprüft.“ Der Porsche hatte vor rund zehn Minuten die Spielgelei-Flagge gezeigt bekommen.

22 – Graf / Westbrook / Catsburg / Palttala (BMW M6 GT3)
20:36 Uhr Klaus Graf: „Es ist noch ziemlich rutschig und speziell bis zum Bereich Flugplatz muss man aufpassen. Durch die einsetzende Dämmerung sind die nassen Stellen nur schwer zu erkennen.“

23 – Sims / Eng / Martin / Werner (BMW M6 GT3)
22:27 Uhr Alexander Sims: „Die Bedingungen verändern sich von Streckenabschnitt zu Streckenabschnitt ab. Momentan ist es da draußen recht schwierig.“
23:01 Uhr Mit 10.11,064 Min derzeit das schnellste Fahrzeug auf der Strecke.
23:26 Uhr Fahrerwechsel: Dirk Werner übernimmt von Philipp Eng.
23:27 Uhr Philipp Eng: „Es ist sehr nass da draußen, aber hat wirklich Spaß gemacht.“

24 – Gassner / Strauß / Coronel / Still (Nissan GT-R Nismo GT3)
20:20 Uhr Steht im Bereich Schwalbenschwanz.

25 – Zoechling / Konrad / Farnbacher / Stolz (Lamborghini Huracan GT3)
20:21 Uhr Das Fahrzeug steht noch im Zelt. Franz Konrad macht sich bereit, das Qualifying aufzunehmen.

33 – Ziegler / Saurenmann / Schmidt (Audi R8 LMS)
22:57 Uhr Fahrerwechsel: Saurenmann rein, Ziegler raus. Andreas Ziegler: „Man kann kaum etwas sehen. Allerdings sind derzeit auch nur wenige Autos draußen.“

37 – Jöns / Kane / Holzer / Brück (Bentley Continental GT3)
21:05 Uhr Fahrerwechsel: Christer Jöns übernimmt das Steuer von Steven Kane.

42 – Cate / Dr. Kamelger / Turner / Guelden (Aston Martin Vantage GT8)
23:13 Uhr Pole in der Klasse SP8 für den Aston Martin.

44 – Dumbreck / Henzler / Ragginger / Imperatori (Porsche 991 GT3R)
21:45 Uhr Peter Dumbreck: „Wir versuchen noch herauszufinden, wie wir schneller werden können. Bei diesen Lichtverhältnissen sind die langsamen Piloten noch langsamer unterwegs. Das hat meine schnellen Runden immer wieder zunichte gemacht.“

48 – Schulze / Schulze / Tresson / Shulzhitskiy (NISSAN GT-R)
23:16 Uhr Schulze Motorsport markiert mit über einer Minute Vorsprung die Bestzeit in der Klasse SP8T.

50 – Wölflick / Bressan / Gagstatter / Neuser (Ford Mustang)
21:25 Uhr Technischer Defekt im Bereich Bellof-S.

56 – Shoffner / Hill / Klaasen / Huisman (Porsche 991 GT3 Cup)
20:57 Uhr Wird vom Team hinten rechts repariert.

59 – Steve Smith / Renger / Reimer / Proczyk (Porsche 911 GT3 Cup MR)
23:15 Uhr Der Manthey-Porsche liegt knapp vor den beiden GetSpeed-Porsche mit den Nummern 64 und 62.

67 – Bugs Bunny / Kvitka / Scholze / Schiller (Porsche 991 GT-3 MR)
21:14 Uhr Bekommt die Spiegelei-Flagge gezeigt und muss somit die Box ansteuern.
21:23 Uhr Der Weiland-Porsche bekam vor rund zehn Minuten die Spiegelei-Flagge wegen Problemen mit der Beleuchtung gezeigt .

79 – Moller Madsen / Rebhan / Viebahn / Hess (Porsche Cayman Pro4)
23:14 Uhr Bei den GT4 hat derzeit der Porsche vor den beiden Aston Martin und dem Sorg-M3 die Nase vorn.

82 – Leib / Carlsson / Bolz / van der Linde (Porsche Cayman Pro4)
20:37 Uhr In langsamer Fahrt mit qualmendem Motor unterwegs.
23:03 Uhr Schnellstes Fahrzeug der SP6: 9.11,596 Minuten.

88 – Alzen / Arnold / Götz / Seyffarth (Mercedes AMG AMG GT3)
20:34 Uhr Verdrängt den Frikadelli-Porsche von Platz 1: 8.28,259 Min.
20:47 Uhr Maximilian Götz: „Der Mercedes fährt sich gut. Zu Beginn musste man aufpassen, da die GP-Strecke noch nass war. Ich habe aber nichts riskiert. Wir wollen uns noch für für das Top-30-Qualifying qualifizieren. Auch mit dem Stup sind wir so gut wie fertig und nehmen nur noch den Feinschliff vor.“

9 – Haupt / Buurman / Engel / Müller (Mercedes AMG AMG GT3)
20:51 Uhr Mit 8.23,553 Minuten jetzt neuer Schnellster.

100 – Edwards / Klingmann / Luhr / Tomczyk (BMW M6 GT3)
21:23 Uhr Martin Tomczyk: „Ich bin meine zwei Pflichtrunden gefahren, dabei haben wir das Auto durchgecheckt. Mal sehen, was morgen in Q2 noch geht.“
21:58 Uhr Lucas Luhr übernimmt das Steuer.
22:05 Uhr John Edwards: „Meine ersten Runden an diesem Wochenende – im Dunklen und im Regen: Das war ziemlich spannend!“

101 – Henkola / Yamauchi / Sandritter / Richardson (BMW M6 GT3)
20:51 Uhr Verbremser ins Kiesbett in der der Dunlop-Kehre – fährt weiter ohne fremde Hilfe.
20:57 Uhr In langsamer Fahrt im Bereich Adenauer-Forst unterwegs.
21:11 Uhr Erleidet auf der Grand-Prix-Strecke einen technischen Defekt.

102 – Köppen / Penttinen / Bohrer / Beulen (Hyundai i30 2,0T)
23:24 Uhr Einschlag im Bereich Aremberg.

104 – Goroyan / Andree / Leisen (Audi TT RS2)
22:00 Uhr Der schnellste Fronttriebler liegt mit einer 9.11,846 Minuten auf dem 51. Gesamtrang.

110 – Lohn / Benninghofen / Kraske / Jaussi (Volkswagen Golf 5 R-Line GTI)
21:46 Uhr Dreht sich auf der nassen Grand-Prix-Strecke, kann aber weiterfahren.
21:47 Uhr Dreher in der Ravenol-Kurve.

112 – von Löwis of Menar / Schellhaas / Duffner (Porsche Cayman GT4)
22:41 Uhr Trainingsbestzeit bei den alternativen Treibstoffen in 9.56,998 Min. und damit der einzige in der Klasse unter zehn Minuten.

122 – Beckmann / Strycek / Hass / Schulten (Opel Manta)
22:03 Uhr In der mit zehn Fahrzeugen stark besetzten Klasse SP3 markiert das Kultauto derzeit in 10.13,603 Minuten die Bestzeit.

126 – Brody / Drezder / Muytjens / Barbaro (Toyota GT86)
23:10 Uhr Schnellster in der V3 vor dem Subaru (#168).
133 – Schrick / Schumann / Naumann / Hammel (Hyundai i30 1,6T)
23:04 Uhr Klassenpole mit einer Rundenzeit von10.05,368 Minuten.

151 – Büllesbach / Schettler / Briody / Arimon (Porsche Cayman)
23:12 Uhr In der Klasse V5 führt der Adrenalin-Cayman vor dem Rotek-Z4 (#155) und dem Hofor-M3 E36 (#154).

152 – Winkler / Klotz / Kroth / Zünd (BMW Z4 E86)
22:26 Uhr Das einzige Fahrzeuge, welches das erste Qualifying nicht aufgenommen hat.

157 – Seki / Quinlan / Müller / Noeske (BMW E90)
20:55 Uhr Unfall am Schwalbenschwanz.

158 – Dr. Dr. Tveten / Sandberg / Fübrich (Porsche 911/991)
21:59 Uhr Bester Serienwagen in 9.31,152 Minuten, Gesamtrang 67.
23:00 Uhr Steht in der Box. Das Team versucht einen abgebrochenen Motorhalter zu reparieren.

161 – Assenheimer / Marbach / Gusenbauer (Mercedes-Benz C 230)
23:11 Uhr Eine Mercedes C-Klasse liegt vor fünf Porsche in der Klasse V4.

177 – Strycek / Strycek / Strycek (Opel Astra J OPC)
22:29 Uhr Lena raus Robin rein.Lena Strycek: „Es herrschen sehr herausfordernde Bedingungen. Ab dem Bereich Kesselchen ziehen Nebelschwaden über die Strecke.“

201 – Niederberger / Wohlfarth / Guelden / Gene (Seat Leon TCR)
23:10 Uhr Seat vor VW (#204) und Seat (#202): So sieht derzeit das Debüt der TCR-Klasse aus.
251 – Brüggenkamp / Schröder / Wanger / Tribelhorn (Opel Astra OPC Cup)
23:08 Uhr Platz eins im Opel Astra Cup: Mit 9.57,342 Minuten als einziger unter zehn Minuten.

254 – Rabensteiner / Stein / Hanser / Hewer (Opel Astra OPC Cup)
21:49 Uhr Streichung der Trainingsbestzeit wegen Überschreitung des Boxengasse-Geschwindigkeitslimits.

304 – Burghardt / Bonk / Moetefindt / Möntmann (BMW M235i Racing)
21:02 Uhr Dreher in der Ravenol-Kurve.

305 – Schrey / Mies / Akata / Vanthoor (BMW M235i Racing)
23:08 Uhr 13 Fahrzeuge in der BMW-Cup-Klasse. Klassenpole aktuell für Bonk Motorsport vor Scheid (#310) und den Vorjahressiegern von Sorg Rennsport (#308)

355 – Bohr / Schmickler / Humbert (Porsche Cayman 981 GT4 CS)
23:03 Uhr Bester Cup-Cayman mit einer Rundenzeit von 9.20,994 Minuten.

316 – Finck / Mohr / Munhowen / Schaflitzl (BMW M235i Racing)
21:42 Uhr Hat das Speedlimit in der Boxengasse nicht beachtet. Da dies zum zweiten Mal passiert ist, werden alle Rundenzeiten gestrichen.

701 – Lauck / Mailleux / Bleekemolen / Laser (SCG SCG003C)
21:29 Uhr Bekommt die Spiegelei-Flagge gezeigt und muss die Box anfahren.
21:40 Uhr Die Rennleitung zeigte die Spiegelei-Flagge, da das GPS-Auge des Fahrzeugs nicht funktioniert.
21:42 Uhr James Glickenhaus: „Wir haben die Spiegelei-Flagge bekommen, weil unser GPS-Signal ausgefallen ist. Für das Rennen wünschen wir uns viel Regen, weil wir dann Dank unseres hohen Abtriebes mehr Chancen haben.“
911 – Tandy / Estre / Bamber / Pilet (Porsche 911 GT3 R)
20:17 Uhr Patrick Pilet, der Champion der IMSA Championship 2015, wird als erster Fahrer in das Qualifying starten.
20:23 Uhr Patrick Pilet: „Unter diesen gemischten Bedingungen ins Auto zu steigen, macht mir großen Spaß. Ich liebe es, wenn es ein wenig rutschiger wird. Aber eine Bestzeit fährt man jetzt ohnehin nicht.“
20:52 Uhr Patrick Pilet meldet leichten Regen über Funk. „Aber Slicks sind noch in Ordnung.“
20:54 Uhr Fahrerwechsel nach Messung der Fahrhöhe: Patrick Pilet steigt aus, Le Mans Sieger Earl Bamber steigt ein.
20:57 Uhr Pilet: „Ich bin kein Risiko eingegangen und habe versucht, ein Gefühl für die Strecke zu bekommen. Die Bedingungen sind sehr schwierig.“
21:04 Uhr Earl Bamber über Funk: „Die Strecke ist jetzt weitgehend trocken.“
21:14 Uhr Earl Bamber tauscht das Cockpit mit Nick Tandy.
21:27 Uhr Earl Bamber: „Ich bin recht spät von Testfahrten aus den USA gekommen und habe meine Runden genutzt, um mich wieder auf die Strecke einzustellen. Ich bin eben zum ersten Mal den unteren Bereich der GP-Strecke im 911 GT3 R gefahren. Dort musste ich erst einmal meine Linie finden. Ich hoffe, ich kann später noch einmal ins Auto einsteigen.“
21:48 Uhr Nick Tandy: „Die Bedingungen auf der Strecke wechseln ständig. Es ist schwer zu erkennen wo und wie nass es ist. Es wäre leichter auf komplett nasser Strecke zu fahren. Aber da diese Bedingungen auch im Rennen eintreten können, war es gut, sich bereits jetzt daran gewöhnen zu können.“

912 – Lietz / Bergmeister / Christensen / Makowiecki (Porsche 911 GT3 R)
20:18 Uhr Jörg Bergmeister macht sich bereit für den ersten Stint im Qualifying. Der Langenfelder ist der Porsche Werksfahrer, der am nächsten zum Nürburgring wohnt.
20:29 Uhr Jörg Bergmeister hat die Box verlassen. Er wird zunächst die Bremsen anfahren.
20:51 Uhr Boxenstopp mit Bremsenwechsel. Jörg Bergmeister bleibt im Cockpit.
21:13 Uhr Der Bremsenwechsel ist abgeschlossen. Jörg Bergmeister steigt wieder ein und wird erneut auf die Strecke gehen.
21:22 Uhr Jörg Bergmeister meldet über Funk Öl auf der Strecke im Bereich Adenauer Forst.
21:37 Uhr Fahrerwechsel: Jörg Bergmeister steigt ein, Richard Lietz geht ins Cockpit.
21:46 Uhr Fahrerwechsel: Jörg Bergmeister steigt ein, Richard Lietz geht ins Cockpit.
21:46 Uhr Jörg Bergmeister: „Ich bin meine zwei Pflichtrunden gefahren und habe ansonsten Bremsen angefahren. Wir sind bereits für das Top-30-Quali qualifiziert. Also kein Grund ein Risiko einzugehen.“

Die Titelverteidiger sind wieder die Gejagten

Der Titelverteidiger ist gleich wieder die Messlatte: Im 1. Qualifying des 44. ADAC Zurich 24h-Rennens auf dem Nürburgring setzte am Donnerstagabend das Quartett des Audi Sport Team WRT mit den Vorjahressiegern Laurens Vanthoor (BEL), Chistopher Mies (Heiligenhaus) und Nico Müller (SUI), die in diesem Jahr von Pierre Kaffer (Brurgbrohl) unterstützt werden, im Audi R8 LMS mit der #1 in 8:21,951 Minuten die Bestzeit. Allerdings beeinträchtigte heftiger Regen ab der zweiten Stunde des Qualifyings die Zeitenjagd der Konkurrenz.

„Es ist auf jeden Fall schöner, da vorne zu stehen, als auf Platz 35. Aber in diesem Jahr ist die Leistungsdichte sehr hoch, und durch den Regen ist das Ergebnis auch ein bisschen verfälscht. Laurens Vanthoor war der letzte, der vor dem Regen noch über die Ziellinie gefahren ist. Unsere Konkurrenten können sicher noch nachlegen“, sagte Pierre Kaffer, nachdem Vanthoor die Bestzeit gesetzt hatte: „Es ist auf der Nordschleife egal, ob es viel oder wenig regnet, man muss immer vorsichtig sein. Es ist natürlich für uns und die Fans draußen schöner, wenn es trocken ist.“

Audi und Mercedes-AMG als erste Verfolger
Auf den Plätzen zwei und drei in der Zeitenliste landeten der Audi R8 LMS mit der #16 von Twin Busch Motorsport mit Marc und Dennis Busch (Bensheim), Christian Mamerow (Waltrop) und Rene Rast (Stolzenau) mit einer Zeit von 8:23,166 Minuten sowie der #75 Mercedes-AMG GT3 des Mann-Filter-Teams Zakspeed mit
Kenneth Heyer (Viersen), Sebastian Asch (Ammerbruch), Luca Ludwig (Bornheim) und Daniel Keilwitz (Villingen-Schwennigen), die für die 25,378 Kilometer lange Runde über den GP-Kurs und die legendäre Nordschleife 8:23,300 Minuten benötigten.

Nach dem Beginn des Dauerregens war die Jagd nach Spitzenpositionen beendet. Allerdings konnten alle Teams bereits Erfahrungen mit diesen schwierigen Bedingungen sammeln. Am Freitagmorgen geht es mit dem 2. Qualifying weiter. Von 9:30 Uhr bis 11:30 Uhr werden dann die noch offenen 13 Plätze im Top-30-Qualifying vergeben, für das sich bislang insgesamt 17 Autos in den bisherigen VLN-Läufen sowie dem 24h-Qualifikationsrennen qualifiziert haben. Im Top-30-Qualifying werden dann am Freitagabend zwischen 19:50 Uhr und 20:30 Uhr im Einzelzeitfahren die Startpositionen für das Rennen am Samstag (15:30 Uhr) ausgefahren.

Das weitere Geschehen in der „Grünen Hölle“ können auch Motorsport-Fans live und hautnah verfolgen, die nicht zum Nürburgring kommen können. RTL NITRO zeigt das Top-30-Qualifying am Freitag ebenso live wie das Rennen in einer 26-stündigen Dauerübertragung. Außerdem gibt es alles Wichtige zum 44. ADAC Zurich 24h-Rennen inklusive Livetiming, Liveticker und Video-Streams auf 13 verschiedenen Perspektiven unter www.24h-rennen.de.

Black Falcon beim ersten Schlagabtausch vorne

Beim Freien Training begaben sich die Protagonisten des 44. ADAC Zurich 24h-Rennens am Donnerstagnachmittag zum ersten Mal auf die Rennstrecke. Bei strahlendem Sonnenschein rund um die 25,378 Kilometer lange Nürburgring Nordschleife absolvierte das AMG-Team Black Falcon mit den Piloten Hubert Haupt, Yelmer Buurman, Maro Engel und Dirk Müller im Mercedes-AMG GT3 die schnellste Runde in 8:20,018 Minuten. Der Vorsprung auf die zweitplatzierten Markenkollegen des Haribo Racing Team-AMG betrug 2,118 Sekunden. Auf Platz drei wurde der Audi R8 LMS von Montaplast by Land Motorsport abgewinkt. Der schnellste Werks-Porsche von Manthey Racing (#912) beendete den ersten Schlagabtausch auf Rang sieben, der bestplatzierte BMW M6 GT3 war am Ende die Startnummer 22 von ROWE Racing auf Position 12.

Um 20 Uhr beginnt das erste Qualifying, das bis 23:30 Uhr in die Nacht führt. Über die finalen Startplätze für den Eifelmarathon entscheidet das Top-30-Qualifying am Freitag, 27. Mai um 19:50 Uhr.

6 – Haase / Rast / Winkelhock / Stippler (Audi R8 LMS)
16:49 Uhr Christopher Haase: „Im Freien Training versuchen wir, uns noch auszusortieren und am Setup zu arbeiten. Allerdings hat sich in den Jahren ergeben, dass man schon pusht.“

9 – Haupt / Buurman / Engel / Müller (Mercedes AMG AMG GT3)
17:31 Uhr Dirk Müller: „Maro Engel sitzt die letzten Minuten noch am Steuer. Nachher müssen wir uns noch die blaue Lampe für das Top 30 Quali erarbeiten. Ansonsten steht die Vorbereitung auf das Rennen im Vordergrund.“
17:34 Uhr Zum Vergleich: Die schnellste Rundenzeit von Heute ist mit 8:20.018 Min. immer noch rund 10 Sekunden langsamer, wie die Pole Zeit von Kevin Estre aus dem Jahr 2014, der damals einen Rekord auf dieser Streckenvariante aufstellte (8:10.921 Min.).

11 – Ohlsson / Bollrath / Oeverhaus / Hackländer (Audi R8 LMS)
16:52 Uhr Langsame Fahrt im Bereich Schwalbenschwanz.
17:01 Uhr Grund für die langsame Fahrt ist ein Reifenschaden vorne rechts.

23 – Sims / Eng / Martin / Werner (BMW M6 GT3)
17:18 Uhr Philipp Eng: „Wir sind am Anfang nur auf der GP-Strecke gefahren, weil wir noch Checks am Auto vornehmen mussten. Das war alles so geplant. Ich komme gerade von den ersten beiden Runden auf der Nordschleife zurück. Es ist Wahnsinn, wie viele Leute da schon stehen. Auf der GP-Strecke hatte ich viel Verkehr, auf der Nordschleife war es okay.“

24 – Gassner / Strauß / Coronel / Still (Nissan GT-R Nismo GT3)
17:35 Uhr Technischer Defekt kurz vor dem Bereich Klostertal.

25 – Zoechling / Konrad / Farnbacher / Stolz (Lamborghini Huracan GT3)
16:52 Uhr Dreher im Bereich der Ravenol-Kurve.

36 – Kataoka / Tsuchiya / Oshima / Iguchi (LEXUS RC F)
17:40 Uhr Ist in langsamer Fahrt im Bereich Schwalbenschwanz unterwegs und zog eine Qualmwolke hinter sich her.

67 – Bugs Bunny / Kvitka / Scholze / Schiller (Porsche 991 GT-3 MR)
17:22 Uhr Wird im Bereich der GP-Strecke mit technischem Defekt von der Strecke geschoben.
17:25 Uhr Fährt wieder weiter.

77 – Hertenstein / Preacher / Lungstrass (Aston Martin Vantage V8)
16:46 Uhr Steht mit technischem Defekt ausgangs der Ford-Kurve.

79 – Moller Madsen / Rebhan / Viebahn / Hess (Porsche Cayman Pro4)
17:12 Uhr Bekommt an Start- und Ziel die sogenannte Spiegelei-Flagge gezeigt und muss somit die Box ansteuern.

96 – Löhnert / Wasel / Schmitz / Jäger (Audi TT RS)
16:46 Uhr Langsame Fahrt im Bereich Schwedenkreuz.
16:52 Uhr Hat einen technischen Defekt im Bereich Breidscheid erlitten.

104 – Goroyan / Andree / Leisen (Audi TT RS2)
17:20 Uhr Wird hinter der Box repariert.

106 – van Dam / Lasse / Schrick / Yamauchi (SUBARU WRX STI)
16:07 Uhr Am Steuer des Subarus beginnt Tim Schrick das Training.

127 – Epp / Uelwer / Kühn / Holthaus (Renault Clio RS Cup Avia Racing)
16:30 Uhr Die Clio-Besatzung wird gleich das Training in Angriff nehmen und ein erste Funktionstests durchführen. In erster Linie möchte man den Verbrauch ermitteln und Reifen anfahren.

137 – Jacoma / Karch / Moelig / Hennerici (Porsche Cayman S)
16:44 Uhr Der Cayman liegt aktuell auf dem 53. Gesamt-Platz und ist somit der beste Serienwagen.

145 – Visir / Cersosimo / Chawan / Vazquez (Porsche 911)
17:36 Uhr Ist mit Reifenschaden hinten rechts im Bereich Schwalbenschwanz unterwegs.

201 – Niederberger / Wohlfarth / Guelden / Gene (Seat Leon TCR)
16:46 Uhr Der Seat ist mit einer Zeit von 9:19.365 Min. der aktuell schnellste Fronttriebler auf der 44. Gesamtposition.

202 – Paatz / Niedzwiedz / Friedhoff / Friedhoff (Seat Leon TCR)
16:45 Uhr Der Seat hat einen technischen Defekt im Bereich der GP-Strecke.
305 – Schrey / Mies / Akata / Vanthoor (BMW M235i Racing)
16:50 Uhr Das Gewinner-Team der ersten drei Saisonläufe in der BMW-Cup Klasse im Rahmen der VLN führt auch aktuell.

911 – Tandy / Estre / Bamber / Pilet (Porsche 911 GT3 R)
16:03 Uhr Das Team übt den Wechsel der Bremsen. Kevin Estre bleibt im Fahrzeug sitzen.
16:19 Uhr Der Porsche steht in der Box und das Team arbeitet am Setup.

912 – Lietz / Bergmeister / Christensen / Makowiecki (Porsche 911 GT3 R)
16:34 Uhr Fahrerwechsel: Michael Christensen raus, Richard Lietz rein.
16:37 Uhr Michael Christensen: „Unser 911 GT3 R fühlt sich gut an. Alles funktioniert so, wie es sein soll.“
16:55 Uhr Fahrerwechsel: Richard Lietz steigt aus, Jörg Bergmeister steigt ein.

Stimmen von der Eröffnungs-Pressekonferenz

Im Rahmen der Eröffnungs-Pressekonferenz zum 44. ADAC Zurich 24h-Rennen präsentierten sich Vorjahressieger Nico Müller (Audi), Marco Wittmann (BMW), Thomas Jäger (Mercedes-AMG) und Martin Ragginger (Porsche) den Medienvertretern und gaben einen Ausblick auf den bevorstehenden Langstreckenklassiker.

Nico Müller (Audi): „Ich habe schon eine Runde mit dem Fahrrad über die Nordschleife gedreht und dabei auch schon viele Schweizer Flaggen gesehen und Stimmen gehört. Das Rennen ist auch in meiner Heimat sehr bekannt, und der Grund dafür ist klar: Das Rennen hat eine einzigartige Atmosphäre und ist eine riesige Party für die Fans. Und wir Fahrer hoffen, für die nötige Unterhaltung zu sorgen. Die wird in diesem Jahr sicher auf sehr hohem Niveau stattfinden, es gibt sicher sehr viel Action und Spannung für die Fans. Was die Zuverlässigkeit angeht, ist es sicher kein Nachteil, dass wir mit dem Auto schon ein, zwei 24h-Rennen gefahren sind. Wir sind sehr zuversichtlich, kennen das Auto schon sehr gut und wissen, dass es schnell ist. Es wird extrem eng werden, ein sehr ausgeglichener Kampf. Darauf freuen wir uns. Wir Fahrer dürfen bei Audi unsere Präferenzen anmelden, bei der Auswahl der Fahrer für das 24h-Rennen kommt es dann auf viele Faktoren an. Die DTM hat natürlich Priorität, was dann zusätzlich reinpasst, kommt in Frage. Es ist natürlich ein Vorteil, wenn man schon ein bisschen Erfahrung auf der Nordschleife hat. Diese Jungs werden ein bisschen bevorzugt. Ich fühle mich sehr geehrt, dass ich im letzten Jahr dabei sein durfte, und dass es in diesem Jahr wieder geklappt hat, ist umso schöner.“

Marco Wittmann (BMW): „Es ist etwas Tolles, auf die Nordschleife zu kommen, das ist immer etwas Besonderes, ein echter Klassiker. Das Fahrerfeld liegt eng zusammen, das wird herausfordernd. Die Wetterbedingungen werden am Wochenende mit Sicherheit auch extrem schwierig sein, es wird spannend. Wir müssen uns als DTM-Fahrer auch vorbereiten. Es ist nicht einfach damit getan, ins Auto zu steigen und Gas zu geben. Wichtig ist es auch, das Auto voran zu bringen. Wir haben eine gute Performance und haben das auch zuletzt beim dritten VLN-Rennen bewiesen. Ich bin sehr zuversichtlich, aber mit einem kleinen Fragezeichen beim 24h-Rennen. Mit einem neuen Auto hast du eine gewisse Unsicherheit, aber wir sind schnell. Hier fahren wir auf Sieg.“
Thomas Jäger (Mercedes-AMG): „Wie ich gestern schon bei der Anreise gesehen habe, sind bereits jetzt sehr viele Fans rund um die Nordschleife versammelt. Ich erwarte ein spannendes Rennen, denn alle Marken sind stark vertreten. Die Top-Fahrzeuge sind technisch sehr ausgeglichen und alle Fahrerpaarungen sind mit sehr guten Piloten besetzt. Ich denke die Fahrer sind ein extrem wichtiger Faktor bei diesem Rennen. Dazu gehört natürlich auch ein gutes Team. Man muss als Team gut abwägen, welche Fahrer man verpflichten kann, denn es gehört nicht nur Schnelligkeit, sondern auch Routine dazu. Wir haben eine ganz gute Mischung aus schnellen DTM-Piloten und erfahrenen Langstreckenspezialisten. Um die einzelnen Kunden-Teams zu entlasten haben wir uns bei Mercedes-AMG dazu entschieden, den Teams zur Unterstützung eigene Leute an die Seite zu stellen.“

Martin Ragginger: „Wir sind ja das einzige Team, das mit Falken Reifen fährt, Von daher, waren die Reifen und deren Entwicklung ein großes Thema in der Vorbereitung. Aber ich denke wir sind auf einem guten Weg und haben uns über die VLN-Läufe und das Qualifikationsrennen stetig gesteigert. Die Ergebnisse vom letzten und vorletzten Jahr motivieren das ganze Team noch zusätzlich. Auch der Wechsel vom Porsche 997 auf den 991 war ein großer Schritt. Das Fahrzeug ist in jeder Hinsicht besser, sei es auf der Bremse, bei der Beschleunigung oder beim Grip-Level. Wir können mit der ganzen Entwicklung zufrieden sein, da wir ja auch den ständig uns mit den Werks-Porsche vergleichen konnten. Hier auch ein riesiges Dankeschön an Porsche die uns wirklich sehr unterstützen. Die BOP ist mir persönlich egal, ich setzte mich rein und gebe Gas, das ist das, was ich tun kann. Das Auto ist ein riesiger Fortschritt, aber die anderen sind auch stark von daher wäre ein Platz in den Top 5 wäre ein Spitzen-Ergebnis für uns.“

Die Jagd kann beginnen

Das lange Warten hat ein Ende: endlich dröhnen wieder die Motoren des ADAC Zurich 24h-Rennen rund um den Nürburgring und die Nordschleife. Nach der gestrigen Einstimmung beim Adenauer Racing Day, startet heute die Action auf der Strecke. 160 Fahrzeuge stehen für die Jagd zwei Mal um die Uhr bereit. Zum ersten Mal gehen sie heute um 15:45 Uhr auf die Strecke bevor heute Abend um 20 Uhr das erste Qualifying bestritten wird. Alles Wichtige zum ADAC Zurich 24h-Rennen inklusive Livetiming, Liveticker und Video-Stream gibt es während des ganzen Wochenendes unter www.24h-rennen.de.

Über 3000 Fans bejubelten gestern Nachmittag die Fahrer des ADAC Zurich 24h-Rennen und der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft WTCC beim Adenauer Racing Day. Adenau hatte sich für diese traditionelle Eröffnung ins 24h-Rennen Wochenende extra feingemacht und seine Bordsteine in rot-weiß lackiert. „Das ist eine prima Werbung für Adenau und ein klares Bekenntnis zum Nürburgring“, sagt Andrea Thelen, die Vorsitzende des Gewerbevereins. Auch die Fahrer genossen die Zeit mit den Fans, gaben fleißig Autogramme und beantworteten zahlreiche Fragen.

Neue Fahrzeuge im Kampf um den Sieg
Doch ab heute wird es ernst: Um 15:45 starten die Piloten ins erste Freie Training. Wenn später die Dunkelheit über die Eifel hereinbricht, steht von 20:00 – 23:30 Uhr das erste Qualifying auf dem Programm. Den Sieg werden wohl wieder die GT3-Fahrzeuge unter sich ausmachen. Audi will natürlich mit dem R8 LMS den Erfolg vom vergangenen Jahr wiederholen. „Ich will wieder einen Podestplatz“, so Vorjahressieger Nico Müller. „Am liebsten in der Mitte.“ Der Ingolstädter Hersteller brachte 2015 Jahr die Weiterentwicklung ihres GT3-Boliden an die Nordschleife. In diesem Jahr ziehen einige Hersteller nach.

Der Österreicher Martin Ragginger startet im neuen Porsche 991 GT3 R: „Das Team ist hochmotiviert und das neue Auto ist ein riesiger Fortschritt. Mir persönlich ist die BoP egal – ich setze mich rein und gebe Gas.“ Das jüngste Fahrzeug ist der BMW M6 GT3. Der DTM-Campion von 2014, Marco Wittmann, will trotzdem voll angreifen. „Wir wollen natürlich gewinnen, aber auch das Auto weiter voranbringen.“ Mercedes-Pilot Thomas Jäger hingegen hält sich noch etwas zurück: „Ein Podestplatz wäre schön.“ Auch für den Mercedes AMG GT3 ist es das erste 24h-Rennen auf der Nordschleife.

Fan-Magnet Nordschleife
Die Fans fiebern bereits dem Rennstart am Samstag um 15:30 Uhr entgegen und sind schon zu tausenden angereist, um von der ersten Minute an vor Ort zu sein. „Als ich gestern zur Strecke gekommen bin, waren schon alles voller Leute“, berichtet Jäger. „Wirklich beeindruckend.“ Auch Audi-Pilot Müller ist begeistert: „Hier herrscht eine einzigartige Atmosphäre und es ist eine riesige Party für die Fans. Wir Fahrer hoffen, für die nötige Unterhaltung sorgen zu können.“