FIA WTCR verabschiedet sich mit Rennspektakel in der Slowakei in die Sommerpause

Drei Rennen und drei Sieger – darunter zwei Neulinge auf dem obersten Platz auf dem Podest – machten den FIA Tourenwagen Weltcup (WTCR) in der Slowakei zu einer abwechslungsreichen Angelegenheit. Bei der sechsten von zehn FIA-WTCR-Runden konnte der Spanier Pepe Oriola seinen ersten Sieg und damit auch den Premierenerfolg für einen Cupra TCR einfahren. Altmeister Gabriele Tarquini (ITA) zeigte sich mit seinem Hyundai i30 N TCR in Bestform, holte die Pole für Rennen 1 und den Sieg im zweiten Rennen. Und im überaus turbulenten dritten Rennen feierte mit Hyundai-Pilot Norbert Michelisz ein weiterer Pilot seinen ersten WTCR-Erfolg. In der Slowakei endete auch die europäische Saison des Weltcups, die ihren Höhepunkt beim 24h-Rennen im Mai auf der Nordschleife hatte. Bis Ende September geht die Serie in Sommerpause und wird dann im chinesischen Ningbo den Saisonendspurt einläuten.

Rennen 1: Erster Triumph für Cupra

Schon der erste Lauf der WTCR in der Slowakei am Samstagmorgen hatte es in sich. Polesitter Gabriele Tarquini erwischte ausnahmsweise einen schlechten Start und fiel zurück. So übernahm zunächst Aurélien Comte (Peugeot 308 TCR) die Führung. Lange konnte sich der Franzose daran aber nicht freuen, denn der von Platz drei gestartete Cupra-Pilot Pepe Oriole ging vorbei und verteidigte die Führung bis ins Ziel. Von einem „fantastischen Auto“, schwärmte der Spanier anschließend. „Ich freue mich sehr, dass ich für Cupra den ersten Sieg im WTCR einfahren konnte.“ Kurz nach Oriola war auch Jean-Karl Vernay mit seinem Audi RS3 LMS an Comte vorbeigegangen, und als Tarquini schließlich zurückschlug und auf Platz drei vorfuhr, war das Podium komplett. Auch eine Safety-Car-Phase konnte daran nichts ändern, die notwendig wurde, um ein gestrandetes Fahrzeug von der Strecke zu holen.

Rennen 2: Senior Tarquini siegt

Im zweiten Rennen am Samstagnachmittag rückte dann Tarquini die Verhältnisse aus seiner Sicht wieder ins rechte Licht und übernahm mit einem Sieg die Tabellenführung, mit der er schließlich auch aus der Slowakei abreisen sollte. Nach einem spannenden Duell mit Polesitter Norbert Nagy (HUN) setzte sich Tarquini durch und behielt die Führung bis ins Ziel. Dennoch war der ungarische Cupra-Pilot anschließend hoch zufrieden, fuhr er doch das beste WTCR-Ergebnis seiner bisherigen Karriere heraus. „Das war nicht einfach“, sagt Tarquini, der mit 56 Jahren der Senior im Feld ist. „In der Startaufstellung hatten wir ein Wasserleck, aber die Mechaniker haben ein Wunder vollbracht. Ich dachte, ich müsste aufgeben, aber sie haben gesagt: ‚Wir haben ein altes System wie dich eingebaut, das wird funktionieren!’“ Auf dem dritten Platz landete der viermalige Tourenwagen-Weltmeister Yvan Muller (FRA, Hyundai), der Nagy zwar stark unter Druck setzte, aber nicht vorbei gehen konnte.

Rennen 3: Turbulente Szenen

Wie schon im ersten Rennen auf dem Slovakiaring gab es auch im dritten Lauf des Rennwochenendes eine Premiere auf der obersten Stufe des Siegerehrungspodestes: Norbert Michelisz (HUN, Hyundai) gewann das turbulente Rennen nach einer souveränen Fahrt an der Spitze. Er ist der insgesamt elfte Fahrer, der in diesem Jahr einen der FIA WTCR-Läufe gewinnen konnte. Hinter ihm landete Aurélien Comte im Peugeot als ungefährdeter Zweiter, doch dahinter ging es mächtig zur Sache. Michelisz und Comte lagen nach dem Start von Beginn an vorne, während im Hinterfeld Gabriele Tarquini eine Massenkollision auslöste, in die zahlreiche Fahrer verwickelt wurden. Gleich vier der 26 TCR beendeten so nicht einmal die erste Runde. Gegen Ende der fälligen Safety-Car-Phase erwischte es dann Yvan Muller. Dank Tarquinis Ausfall hätte er zu diesem Zeitpunkt die Meisterschaftsführung sicher gehabt, doch noch vor dem Passieren der Ziellinie beim Restart verlor sein YMR-Hyundai das linke Vorderrad und landete im Kiesbett. Dritter wurde schließlich Frédéric Vervisch im Audi.

WTCR: Spektakuläre Tourenwagen-Action in Portugal

Auf dem spektakulären Stadtkurs im portugiesischen Vila Real erlebte der FIA-Tourenwagen-Weltcup (WTCR) ein aufregendes Rennwochenende. Schon der erste Lauf am Samstag bescherte den Teams viel Arbeit, als es nach einem Massencrash viele Blechschäden zu reparieren gab. Profitieren konnte davon Yvan Muller (Hyundai), der sich nach dem Restart durchsetzte und vor Esteban Guerrieri (Honda) und Pepe Oriola (Cupra) gewann. Im zweiten Lauf des Wochenendes setzte sich am Sonntag Mato Homola im Peugeot durch. Der Slovake konnte bei seinem ersten WTCR-Sieg Yvan Muller und Pepe Oriola in Schach halten. Er machte danach auch im anschließenden dritten Rennen auf sich aufmerksam: Mit einem starken Start machte er einige Plätze gut und beendete den Lauf als Fünfter. Der Sieg ging allerdings an das Trio aus Huyundai-Piloten, das bereits im Zeittraining die Top-Drei-Positionen eingenommen hatte. Thed Björk, der amtierende Meister im WTCR-Vorgänger WTCC fuhr einen souveränen Start-Ziel-Sieg vor den Markenkollegen Gabriele Tarquini und Norbert Michelisz ein. Das 4,78 km lange Kurvengeschlängel durch die portugiesische Kleinstadt war die vorletzte europäische Station – Mitte Juli geht es für den Weltcup an den Slovakia-Ring, bevor die vier letzten Saisonwochenenden in Asien anstehen.

Rennen 1: Überraschungssieger nach Massencrash
Schon in der ersten Rennrunde in Portugal knallte es heftig: VW-Pilot Rob Huff hatte die Pole Position erobert und lieferte sich gleich nach dem Start ein Duell mit Teamkollege Mehdi Bennani, der neben ihm in der ersten Startreihe gestanden hatte. Beide berührten sich dabei und lösten einen aufsehenerregenden Unfall aus. Der harte Einschlag in die Leitplanken sorgte für eine Kettenreaktion bei den nachfolgenden Autos. Mehrere Topfahrer wurden deshalb vom Rennen eliminiert. Da auch Leitplanken beschädigt wurden, standen nach dem fälligen Rennabbruch zunächst einmal umfangreiche Reparaturen an, die für eine zweistündige Verzögerung sorgten. Alle Piloten überstanden den Unfall unverletzt, doch eine Reihe von ihnen – darunter Huff und Bennani sowie Norbert Michelisz (Hyundai), Yann Ehrlacher (Honda), Thed Björk (Hyundai) und einige mehr – konnten nicht mehr starten. So war es nach dem Restart Yvan Muller, der profitieren konnte. Er hatte den ersten Rennstart verschlafen und war zurückgefallen. Nun erbte er im Hyundai die Führung und führte das Feld bis ins Ziel an. Hinter ihm lag Esteban Guerrieri (Honda), der für das deutsche All-inkl.com Münnich Motorsport-Team startet. Damit übernahm Muller auch die Führung im WTCR-Klassement. „Es war ein langes Rennen“, sagt er mit Blick auf die lange Unterbrechung. „Okay, es ist ein Sieg und ich nehme die Punkte, aber es ist nicht wirklich ein Sieg. Rob war heute der schnellste Fahrer.“ In der letzten Runde gab es ein weiteres Drama, als der drittplatzierte Gabriele Tarquini (Hyundai) plötzlich langsamer wurde. Dadurch kam Pepe Oriola im Cupra vorbei und kletterte als Dritter auf das Podium. Tarquini wurde wegen eines Reifenschadens nur Vierter.

Rennen 2: Slovake Homola holt seinen ersten WTCR-Sieg
Neue Protagonisten prägten das Geschehen im zweiten Rennen des Wochenendes: Pünktlich vor der nächsten FIA WTCR-Runde auf dem Slovakia-Ring ging der Sieg an Mato Homola (Peugeot), der damit die Hoffnungen seiner slowakischen Landsleute auf einen starken Lokalmatador nährte. Der an Position drei gestartete Homola fuhr ein intelligentes Rennen und konnte bereits in der ersten Runde den Zweitplatzierten Yvan Muller (Hyundai) überholen. Anschließend musste er nur abwarten, denn Gordon Shedden (Audi) kassierte eine Fünf-Sekunden-Strafe und absolvierte eine frühe Joker-Runde, sodass Homola kampflos die Führung übernahm und schließlich vor Muller im Ziel einlief. Für sein DG Sport-Team war es der zweite Rennsieg nach dem Triumph von Aurélien Comte in Zandvoort. „Als Sheeden seine Joker-Runde absolviert, habe ich alles gegeben“, berichtete Homola anschließend. „Yvan Muller hinter mir machte viel Druck. Dann – nach meiner Joker-Runde – habe ich wirklich alle Kräfte mobilisiert, aber letztlich habe ich das während des ganzen Rennens getan. Insofern änderte sich nichts. Es war großartig, ich bin wirklich stolz.“ Ein starkes Rennen fuhr der Drittplatzierte Pepe Oriola. Er war von Platz sieben gestartet und konnte sich im Cupra TCR vier Plätze nach vorne arbeiten. Für den Spanier war es nach dem Erfolg vom Samstag, als er ebenfalls als Dritter abgewinkt wurde, bereits das vierte Mal in dieser Saison, dass er den Sprung aufs Treppchen schaffte.

Rennen 3: Hyundai-Trio triumphiert
Im abschließenden dritten Rennen des Wochenendes schlug die Stunde der Hyundai-Piloten. Der Schwede Thed Björk hatte im Qualifying seine erste WTCR-Pole, als er sich gegen Norbert Michelisz und Gabriele Tarquini durchsetzte. Der letzte Weltmeister der FIA WTCC setzte die gute Ausgangslage perfekt in einen Start-Ziel-Sieg um. Dabei ließ er sich auch nicht durch die drei Safety-Car-Phasen beirren, die im engen Leitplankenkanal des portugiesischen Stadtkurses notwendig wurden. „Das Rennen war phantastisch“, sagte der hoch erfreute Schwede hinterher. „Ich liebe diesen Straßenkurs in Vila Real. In Rennen 2 habe ich nichts riskiert, im dritten Rennen bin ich dann einfach nur noch geflogen.“ Tatsächlich: schon nach der ersten Runde hatte er knapp drei Sekunden Vorsprung und konnte diesen anschließend nochmal ausbauen. Bereits nach der dritten Runde absolvierte er deshalb die etwas langsamere Joker-Runden-Variante und blieb anschließend dennoch in Führung. Die Safety-Car-Phasen wurden nach Unfällen auf dem selektiven Stadtkurs fällig. Hinter dem führenden Hyundai-Trio konnte Pepe Oriola einen starken vierten Platz einfahren, während Überraschungsmann Mato Homola das Rennen auf der exzellenten fünften Position beendete.

24h-Qualirennen 2019 am dritten Mai-Wochenende

Der Terminplan rund um das ADAC Zurich 24h-Rennen im kommenden Jahr ist komplett. Der veranstaltende ADAC Nordrhein konnte sich mit den Betreibern des Nürburgrings frühzeitig auf einen Termin für das ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen verständigen. Das sechsstündige Rennen findet am 18. und 19. Mai 2019 statt – gut einen Monat vor dem ADAC Zurich 24h-Rennen, dessen Datum (20. bis 23. Juni) bereits im vergangenen Jahr bekanntgegeben wurde. Nach derzeitigem Stand der Planungen wird das 24h-Qualirennen damit erneut der direkte 24h-Prolog. Die Langstrecken¬meisterschaft Nürburgring (VLN) erhält damit ein gutes Zeitfenster, um im Frühjahr drei Läufe auszutragen, bevor es anschließend beim Qualirennen in die finale Vorbereitung auf das Nordschleifen-Highlight geht.

Teams und Organisatoren bietet der nun gefundene Ablauf eine gute Arbeitsgrundlage. Denn die Fahrzeuge müssen nach dem sechsstündigen 24h-Qualirennen nicht noch einmal umgebaut oder umgestaltet werden, die häufig speziell für das 24h-Rennen zusammengestellten Fahrermannschaften nicht wieder in veränderter Konstellation auf der Nordschleife starten. „Nach dem sehr frühen Termin in diesem Jahr haben wir ab 2019 einen weniger gedrängten Vorlauf für das 24h-Rennen“, beschreibt Rennleiter Walter Hornung. „Das haben wir jetzt auch in eine Vorbereitungsphase umsetzen können, die genügend Zeit bietet.“ Ebenfalls bereits fixiert sind die 24h-Termine der kommenden Jahre. Sie wurden 2017 gemeinsam mit dem Nürburgring definiert. Mit einer Ausnahme werden die 24h jeweils am Fronleichnamswochenende im Juni stattfinden – nur 2020 werden die Tage um Christi Himmelfahrt Ende Mai genutzt. „Damit zeichnet sich auch für die kommenden Jahre ab, dass Teams, Fahrer, Fans und auch wir als Organisatoren ein ausreichend lange Vorbereitungsphase nutzen können. Wir wollen das nutzen, um das Rennen weiter noch attraktiver für alle Beteiligten zu machen“, so Hornung.

Termine ADAC Zurich 24h-Rennen 2019 – 2023 *
18. – 19. Mai 2019: 24h-Qualifikationsrennen
20. – 23. Juni 2019: 24h-Rennen (Fronleichnam)
21. – 24. Mai 2020: 24h-Rennen (Christi Himmelfahrt)
03. – 06. Juni 2021: 24h-Rennen (Fronleichnam)
16. – 19. Juni 2022: 24h-Rennen (Fronleichnam)
08. – 11. Juni 2023: 24h-Rennen (Fronleichnam)

*): Vorbehaltlich Vertragsabschluss

Stimmen aus der 24h Sieger Pressekonferenz

#912 Manthey Racing Porsche 911 GT3 R / Richard Lietz
„Ich glaube es war ein perfektes Wochenende für uns und für Porsche. Wir haben im Qualifying neue Rundenrekorde gesehen. Das war auch für uns etwas ganz Besonderes den das Niveau der Rennstrecke und dieser Serie sind extrem hoch. Nicht nur deutschlandweit, sondern auch international gesehen ist das eines der größten Rennen. Am Anfang sind wir durch einen Reifenschaden auf Platz 90 zurückgefallen, haben uns dann aber wieder nach vorne gekämpft. Dann haben wir allerdings eine Zeitstrafe bekommen, wofür wir uns entschuldigen – aber wenn man pusht kann so etwas passieren. Das Team hat das Auto perfekt vorbereitet und letztlich ist der Sieg das i-Tüpfelchen für dieses Wochenende und etwas ganz Besonderes für uns.“

#912 Manthey Racing Porsche 911 GT3 R / Patrick Pilet
„Das ist Motorsport! Einfach unglaublich und so ein Ergebnis ist etwas ganz Besonderes, gerade auf dieser Rennstrecke hier. Wir sind sehr glücklich über das Ergebnis, denn nach der roten Flagge haben wir erneut bei null begonnen! Ich habe das Rennen zu dem Moment der roten Flagge nicht gesehen, aber ich denke, es war die richtige Entscheidung. Es ist zwar schade für die Jungs von AMG, aber manchmal verliert man, manchmal gewinnt man. Und das hier war einfach verrückt!“

#912 Manthey Racing Porsche 911 GT3 R / Fred Makowiecki
„Unser Ingenieur hat entschieden, dass ich den letzten Stint fahren soll, da ich vor der roten Flagge gefahren bin und die Streckenbedingungen am besten in Erinnerung hatte. Nach dem Plattfuß in der ersten Runden hatten wir nichts mehr zu verlieren und es gab nur noch eine Strategie und die hieß: Jede Runde fahren was geht. Am Ende hat sich das auch ausgezahlt, auch wenn bei diesen Bedingungen etwas Glück sicherlich dabei war, weil gerade bei Nässe und Nebel so viel passieren kann.“

#912 Manthey Racing Porsche 911 GT3 R / Nick Tandy
„Die Strategie war nach der ersten Runde klar, alles geben und so viel wie möglich rauszuholen. Klar, gab es Situationen während des Rennens, wo wir das Auto reparieren mussten und Schwierigkeiten hatten. Es war ein interessantes Rennen, das 24h- Rennen ist besonders hart zu gewinnen. Umso stolzer sind wir hier zu sitzen.“

#4 Mercedes-AMG Team Black Falcon Mercedes-AMG GT3 / Maro Engel
„Es war wieder ein grandioses Wochenende, das 24h- Rennen am Nürburgring ist einfach immer der Hammer! Auch ein riesiges Kompliment an die Zuschauer, die selbst bei dem schlechten Wetter das wir hatten geblieben sind. Klar, es war eng für uns, aber die Kollegen waren einfach schneller als wir erwartet hätten. Natürlich ist es schade, daß durch die rote Flagge unser Vorsprung dahin war, bei 24h hätte es vielleicht anders ausgesehen.“

#4 Mercedes-AMG Team Black Falcon Mercedes-AMG GT3 / Adam Chrstodoulou
„Als wir unseren letzten Boxenstopp gemacht haben waren wir uns nicht sicher ob es noch ein oder zwei Runden sind und sind auf Nummer sicher gegangen und haben etwas mehr getankt. Das hat zum einen eine Lücke aufgerissen und um ehrlich zu sein haben die Reifen auch etwas nachgelassen. Ich habe zwar alles versucht aber leider hat es nicht ganz gereicht. Wir alle haben das ganze Rennen über gepusht ich zum Schluss sogar etwas zu viel, deshalb auch mein kleiner Ausritt ins Gras kurz vor Schluss. Aber auf jeden Fall Glückwünsch an die Sieger es war ein tolles Rennen, aber ich freue mich schon auf nächstes Jahr da werden wir ihnen dann ordentlich einheizen.“

#4 Mercedes-AMG Team Black Falcon Mercedes-AMG GT3 / Manuel Metzger
„Bei so einem Rennen weiß man nie, wie die Wetterverhältnisse werden. Es kann bei einem 24h-Rennen so viel passieren. Diesmal kam der Regen früher als erwartet, sodass wir haben wahrscheinlich eine Runde zu spät gestoppt haben. Ansonsten waren wir auf alles vorbereitet und haben auch alle Probleme gut gelöst. Bis zur roten Flagge hatten wir keinen Fehler gemacht und keinen Kratzer am Auto und waren ein perfektes Rennen gefahren. Danach haben wir das Maximum gegeben. Letztlich knapp Zweiter zu werden beim stärksten und schwierigsten Autorennen der Welt kann sich durchaus sehen lassen.“

#4 Mercedes-AMG Team Black Falcon Mercedes-AMG GT3 / Dirk Müller
„Ich habe ein lachendes und ein weinendes Auge. Wir haben zwar den ersten Platz verloren, aber dafür den zweiten Platz gewonnen. Und bei dieser Schlacht da draußen, wie wir sie heute erlebt haben, ins Ziel zu kommen ist wirklich extrem toll.“
Andererseits hatten wir fast vier Minuten Vorsprung zum Zeitpunkt der roten Flagge.
Ohne die rote Flagge hätten wir das Rennen gewinnen können, aber so war es nicht.
Wir sind trotzdem glücklich. Jetzt geht Dank an meine Fahrerkollegen und das gesamte Team. Man muss wirklich alle loben, die zum Team gehören. Und natürlich auch die Fans, die uns immer die Treue halten.“

#5 Mercedes-AMG Team Black Falcon Mercedes AMG GT3 / Yelmer Buurman
„Die rote Flagge hat unsere Chancen auf Podium natürlich stark verbessert und daher kam sie uns ganz passend, auch wenn das für unsere Teamkollegen vom Fahrzeug #4 nicht ganz der Fall war. Nachdem dann das Rennen wieder gestartet war habe ich gleich in der ersten Kurve einen Schlag aufs Heck bekommen und mich gedreht. Dann habe ich alles aus dem Auto heraus eholt und die Lücke zugefahren und die beiden Autos vor mir noch überholen können. Dass ich eine Sekunde vor Ablauf der Zeit über die Ziellinie gefahren bin ist wirklich blöd gelaufen und ich musste noch eine Runde fahren. Bei sowas kannst du eigentlich nur verlieren aber ich habe es dann langsam angehen lassen und den dritten Platz nach Hause gefahren.“

#5 Mercedes-AMG Team Black Falcon Mercedes AMG GT3 / Thomas Jäger
„Alle Hersteller bereiten sich gut auf dieses Rennen vor. Trotzdem wissen alle, auch die Kundenteams, wie schwierig und wie wenig planbar dieses Renne ist. Am Ende zwei Podestplätze belegen zu können ist ein tolles Ergebnis. Gratulation an Porsche zum Sieg. Wir sind als Fünfter in die letzte Stunde gegangen und letztlich hat es doch für´s Podium gereicht – einfach super. Wir sind überglücklich und werden nächstes Jahr ebenso gut vorbereitet zurückkommen.“

#5 Mercedes-AMG Team Black Falcon Mercedes AMG GT3 / Jan Seyffarth
„Mein Ziel ist definitiv nächstes Mal in der Mitte zu sitzen und den ersten Platz zu machen (lacht). Also ich bin auf jeden Fall wieder dabei im nächsten Jahr! Bis vor der roten Flagge war mein Ziel, auf jeden Fall bis aufs Podium zu fahren, aber jetzt wirklich hier zu sitzen fühlt sich einfach super an! Dieses Rennen ist das Highlight des Jahres und darauf arbeiten wir ein ganzes Jahr drauf hin und deshalb konzentrieren wir uns auch bald schon wieder auf das nächste Jahr.“

#5 Mercedes-AMG Team Black Falcon Mercedes AMG GT3 / Luca Stolz
„Ich war die letzte Stunde außerhalb unseres Autos, aber ich denke ich kann für alle sprechen, unser Puls mindestens genauso so hoch war (wie der des Siegerfahrers). Wir haben in der Box mitgefiebert und die Strategie mitentschieden und -geplant. Wir waren zwar sehr nervös, aber wir können (unserem Fahrer) vertrauen. Wir haben es geschafft.“

Manthey-Porsche feiert Rekordsieg Nummer sechs

Das 46. ADAC Zurich 24h-Rennen ist mit einem 90-minütigen Schlussakkord zu Ende gegangen: Nach einer rund zweistündigen Nebelunterbrechung am Sonntagmittag feierte der Manthey-Porsche #912 in einem spektakulären Sprint-Duell mit dem Black-Falcon-Mercedes #4 den Rekordsieg beim größten Autorennen der Welt. Allein diese beiden Fahrzeuge waren nach dem Restart um 13:59 Uhr noch in einer Runde und lieferten sich vor 210.000 Zuschauern einen verbissenen Kampf, den letztlich der Franzose Fred Makowiecki für Manthey entschied. Für das Team aus Meuspath direkt an der Nordschleife ist es der erste 24h-Erfolg seit 2011 und der sechste insgesamt, womit die Truppe um Teamgründer Olaf Manthey jetzt alleiniger Rekordgewinner ist. Für Porsche war es der zwölfte Triumph. Die 47. Ausgabe des ADAC Zurich 24h-Rennens findet vom 20. bis 23. Juni 2019 statt.

„Was für ein Rennen, sehr emotional und großartig für Porsche und den gesamten Motorsport. Dieser Sieg ist für das ganze Team. Dies ist eines der härtesten Rennen, denn es kann so viel passieren und es gibt so viele siegfähige Autos. Man hat vielleicht zwei oder drei Chancen im ganzen Leben, einen Sieg wie diesen zu holen. Es ist großartig“, sagte der Brite Nick Tandy, Le Mans-Sieger von 2015, der gemeinsam mit Richard Lietz (Österreich), Patrick Pilet (Frankreich) und Makowiecki triumphierte – für alle vier war es der Premierenerfolg beim 24h-Rennen. „Für Porsche konnte es zum 70. Geburtstag nicht besser laufen. Wir widmen diesen Sieg Dr. Porsche zum runden Geburtstag. Wir haben den Rundenrekord gebrochen, so kann es weitergehen für uns“, sagte Porsche-Sportchef Dr. Frank-Steffen Walliser.

Entscheidendes Manöver in der Mercedes-Arena
Das entscheidende Überholmanöver gelang „Mako“ 1:11 Stunden vor Schluss in der Einfahrt zur Mercedes-Arena, mit einer Berührung zwischen den beiden Autos. Christodoulou ließ sich aber nicht abschütteln, selbst eine Leitplanken-Berührung hielt den Briten nicht auf. Am Ende entschieden aber 26,413 Sekunden zu Gunsten von Makowiecki – der zweitknappste Einlauf in der Geschichte des Rennens nach den 5,697 Sekunden beim Black-Falcon-Erfolg 2016.

„Ich habe alles probiert, aber ich konnte nichts machen. Wir kommen im nächsten Jahr wieder“, sagte Christodoulou, der mit Maro Engel (München), Manuel Metzger (Bad Säckingen) und Dirk Müller (Burbach) jeweils einen zweiten Erfolg beim 24h-Rennen verpasste. Den dritten Platz sicherte sich in einer ähnlich spannenden Dreier-Kampfgruppe der Niederländer Yelmer Buurman im Black-Falcon-Mercedes #5 vor dem Aston Martin #007 und dem Black-Falcon-Mercedes #6. Die Vorjahressieger des Audi Sport Team Land mit der #1 wurden Sechste, als vierter Hersteller auf den ersten sechs Plätzen.

Schon vor der Rennunterbrechung – der ersten seit dem Black-Falcon-Sieg 2016 und der erst siebten überhaupt seit der Premiere des 24h-Rennens 1970 – hatte das berühmte Eifelwetter all seine berüchtigten Facetten von strahlendem Sonnenschein bis zu unwetterartigen Regenfällen gezeigt.

„Das war eines der spannendsten und für alle Beteiligten nervenaufreibendsten 24h-Rennen, die es je gegeben hat“, sagte Rennleiter Walter Hornung: „Da war alles drin, was Motorsport so faszinierend macht: sensationelle Fahrer, tolle Rennfahrzeuge, ein Wettergott, der immer wieder ins Geschehen eingegriffen hat und eine Rennstrecke, die den Piloten in jeder Minute alles abverlangt.“

Mega-schneller Beginn
Begonnen hatte das Rennen am Samstagnachmittag bei strahlendem Sonnenschein und einer spektakulären Show von Kevin Estre im Manthey-Porsche #911. Der Franzose flog von der Pole Position dem Feld quasi davon, verbesserte gleich zweimal den bisherigen Rundenrekord von Augusto Farfus aus dem Jahr 2015 und legte früh den Grundstein für eine komfortable Führung seines Teams, die die Manthey-Truppe bis in die Nacht kontrollierte – bis der Franzose Romain Dumas im Regen von einer Ölspur aus dem Rennen gerissen wurde. Wie auch die Audi-Piloten Dries Vanthoor (#8) und Kelvin van der Linde (#1) bei heftigen Unfällen blieb Dumas unverletzt.

In die Bresche sprang zunächst das Manthey-Schwesterauto mit der #912, das sich aufgrund unterschiedlicher Boxenstopp-Rhythmen an der Spitze immer wieder mit dem Black-Falcon-Mercedes abwechselte. Allerdings leistete sich Patrick Pilet noch in der Nacht einen Fauxpas, als er in einer Code-60-Zone zu früh wieder beschleunigte. Nach einer sorgfältigen Prüfung von GPS- und Fahrzeugdaten sowie Videoaufnahmen, für die sich die Rennleitung aufgrund der Konstellation im Klassement bewusst sehr viel Zeit gelassen hatte, wurde eine Zeitstrafe von 3:32 Minuten ausgesprochen, die das Porsche-Team scheinbar vorentscheidend zurückwarf – bis die Unterbrechung wegen zu starken Nebels dreieinhalb Stunden vor Ablauf der 24 Stunden den Abstand zwischen den beiden führenden Autos wieder zur Makulatur werden ließ.

News und Stimmen nach 24 Stunden

In einem spektakulären Schlusssprint gewinnt Manthey Racing mit dem #912 Porsche 911 GT3 R die 46. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennens vor den beiden Black Falcon Mercedes-AMG GT3 mit den #4 und #5. Aston Martin Racing holt bei der Abschiedsvorstellung des V8 Vantage GT3 Rang 4, Audi bringt das beste Auto auf Rang 6 mit dem #1 R8 LMS.

14:10 Uhr Die erste Runde nach dem Restart ist beendet. Es führt die Nr. 4 (Black Falcon-Mercedes) vor dem Manthey-Porsche Nr. 912. Platz drei hat die Nr. 6 (Black Falcon-Mercedes) inne vor dem Aston Martin Nr. 7 und der Nr. 5 Black Falcon-Mercedes.

14:20 Uhr Ende Start/Ziel greift Makowiecki Nr. 912 an und kann sich nach Berührung am führenden Nr. 4 Adam Christodoulou vorbeiquetschen. Nr. 4 kann nach einem Dreher weiterfahren.

14:28 Uhr Christodoulou schlägt hinter Schwalbenschwanz leicht an, als sein Mercedes-AMG ins Rutschen gerät. Fährt aber weiter.

15:01 Uhr Fred Mackowiecki fährt 9.55,854 Minuten in der 132. Runde! Neun Sekunden schneller als Christodoulou.

#25 – Audi R8 LMS (Mücke,Jöns,Fässler,Kaffer)
14:27 Uhr Marcel Fässler steht nach Dreher Ausgangs Kesselchen.
14:34 Uhr Kommt nach dem Einschlag mit stark beschädigtem Hinterreifen an die Box.

#75 – Mercedes AMG GT4 (Stingu,Solombrino,Herbst,Schwerfeld)
14:47 Uhr Jochen Herbst: „Für uns war es sehr entspannt, da wir nur auf „Platz halten“ gefahren sind. Stellenweise ist aber noch ganz schön viel Nebel. Die Strecke ist wahnsinnig glatt und die Sicht ist stark eingeschränkt.“

#90 – Subaru WRX STI (Van Dam,Schrick,Yamauchi,Iguchi)
14:29 Uhr Technischer Defekt in der Boxeneinfahrt.

#148 – Porsche Cayman (Finck,Moetefindt,Sedlmaier,Munhowen)
14:14 Uhr steht nach Einschlag im Bereich Hohe Acht!

#153 – BMW E90 325i (Stahlschmidt,Schambony,Legermann,Heinrich)
14:30 Uhr Unfall im Bereich Pflanzgarten.

#256 – BWM M235i Racing (Viidas,Eichenberg,Mettler,Kratz)
14:27 Uhr In der BMW-Cup-Klasse scheint eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Der Sorg-BMW hat rund drei Minuten Vorsprung auf den Bonk-BMW (Nr. 244)

#912 – Porsche 911 GT3 R (Lietz,Pilet,Makowiecki,Tandy)
15:24 Uhr Knapp 21 Liter haben die Spitzenreiter beim finalen Boxenstopp nachgetankt.

News und Stimmen nach 21 Stunden – Starker Nebel: Rennen mit der roten Flagge unterbrochen

Safety first: Wegen starken Nebels entschied sich die Rennleitung das 46. ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring um 11:59 Uhr mit der roten Flagge zu unterbrechen. Das Rennen konnte nicht fortgeführt werden, weil die Sicht zum und die Kommunikation per Flaggensignale mit dem nächsten Streckenposten nicht mehr möglich war. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten sich an der Spitze der Manthey-Porsche mit der #912, der Mercedes-AMG mit der #4 sowie der drittplatzierte Aston Martin V8 Vantage mit der #7 einen packenden Kampf um die Führung geliefert. Dabei musste der Porsche #912 gegen 11:30 Uhr die Spitzenposition an den Mercedes-AMG von Black Falcon abtreten, als er eine Zeitstrafe von 3:32 Minuten absitzen musste. Der Grund: Das Team war in der Code-60-Phase zu schnell unterwegs.

11:59 Uhr Rennunterbrechung

#1 – Audi R8 LMS (Mies,van der Linde,van der Linde,Rast)
11:47 Uhr Christopher Mies dreht sich beim Anbremsen Adenauer Forst ein und schlägt leicht in der Leitplanke rechts ein. Er kann die Fahrt direkt fortsetzen. Geschätzter Zeitverlust ca. 15 Sekunden.

#3 – Audi R8 LMS GT3 (Haase,Stippler,Vervisch,Müller)
11:39 Uhr Frederic Vervisch: „Ich versuchen zu überleben. Es ist sehr rutschig. Man versucht schnell zu fahren, aber auch gleichzeitig auf der Strecke zu bleiben. Ich hatte ein paar Schrecksekunden. Es kann aber noch viel passieren.“

#4 – Mercedes-AMG GT3 (Engel,Christodoulou,Metzger,Müller)
10:59 Uhr Dirk Müller: „Es ist der Wahnsinn. Es ist eine tolle Teamleistung. Wir wussten genau, wann der Regen kommt. Ich habe extrem viel Benzin gespart und wir konnten so neun Runden fahren. Ich bin vom Nassen ins Trockene und wieder ins Nasse gefahren. Total verrückt! Wir hatten zum richtigen Zeitpunkt den richtigen Reifen drauf.“

#5 – Mercedes-AMG GT3 (Buurman,Jäger,Seyffarth,Stolz)
11:28 Uhr Yelmer Buurman nach seinem Stint: „Die Bedingungen waren in jeder Runde anders. Ich hatte erst auf Intermediates gesetzt, das war in der ersten Runde schwer, danach lief es besser. Ab der vierten Runde hat es dann stark geregnet, sodass ich auf Regenreifen wechseln musste. Trotzdem hatte ich Aquaplaning und musste kämpfen. Ich glaube aber die Pace war gut, und das hat Spaß gemacht.“

#16 – Mercedes-AMG GT3 (Heyer,Asch,Sandström,Vautier)
11:11 Uhr Tristan Vautier: „Ich bin zum ersten Mal hier. Meine Mission ist ganz klar, das Auto in einem Stück zurück in die Box zu bringen und viel zu lernen. Wir sind jetzt in den Top 10 mit großen Abständen nach vorne und hinten. Wir wollen jetzt einfach durchkommen.“

#24 – Audi R8 LMS (Winkelhock,Rockenfeller,Haase,Müller)
10:35 Uhr Dreher in der Ravenol-Kurve

#35 – Renault RS01 (Schmidtmann,Hammel,Wittmer)
11:50 Uhr Durch den Ausfall des SCG übernimmt der Renault RS 01 die Führung in der Klasse SP-X.

#55 – Porsche 911 GT3 Cup (Putman,Espenlaub,Foster,Maassen)
11:11 Uhr Die ProSport-Mannschaft hält sich konstant auf dem ersten Platz in der Klasse SP7.

#102 – BMW M6 GT3 (Farfus,Palttala,Krognes,Schiller)
10:39 Uhr Augusto Farfus: „Ich bin übel gerutscht während meines Stints, weil ich die falschen Reifen aufgezogen hatte. Das Team bat mich auf der Strecke zu bleiben, und so gab ich mein bestes.“

#153 – BMW E90 325i (Stahlschmidt,Schambony,Legermann,Heinrich)
11:23 Uhr John Lee Schambony: „Es ist mein erstes 24h-Rennen, und ich bin begeistert. Die Taktik ist, nichts kaputt zu machen, das hakelnde Getriebe schonen, ankommen und danach feiern! Wenn man die Linie gut trifft, nehmen einem die schnellen Fahrzeuge gar nicht so viel ab wie man meint.“

#178 – Seat Cupra TCR (Buri,Laaksonen,Kangas,Gene)
11:07 Uhr Der LMS-Seat liegt immer noch auf Platz eins in der TCR-Klasse. Der Werks.-Hyundai mit der Nummer 831 hat sich auf den zweiten Rang vorgearbeitet.

#202 – KTM X-BOW GT4 (Stuck,Stuck,Strycek,Friedhoff)|
11:05 Uhr „Es regnet nicht, es schüttet! Es ist unheimlich schwierig, bei diesen Bedingungen zu fahren – teilweise ist es auch ein wenig neblig im Moment. Da verdient die Strecke mal ihren Namen ‘Grüne Hölle‘: Durch die gesunkenen Temperaturen werden die Regenreifen auch nicht richtig warm, dementsprechend fordernd ist das Fahren. Die Platzierung ist derzeit gar nicht entscheidend, vor allem geht es erst einmal darum, heil ins Ziel zu kommen.“

#310 – Porsche Cayman GT4 CS (Assmann,Egbert,Jacoma,Riemer)
10:41 Uhr rutscht am Ende der Start-Ziel-Gerade geradeaus und strandet im Kies.

#912 – Porsche 911 GT3 R (Lietz,Pilet,Makowiecki,Tandy)
11:30 Uhr Kommt an die Box und sitzt zunächst die Zeitstrafe für das Code-60-Vergehen ab.

News und Stimmen nach 19 Stunden

Black Falcon übernimmt mit dem #4 Mercedes-AMG GT3 die Führung, während Manthey eine Zeitstrafe wegen eines Code 60 Vergehens für die #912 kassiert. Drama auch beim Audi Sport Team Land, als Kelvin van der Linde die #1 auf Rang 3 liegend verliert und eine Reparaturpause nötig macht. Auf Position 8 kann man das Rennen wieder aufnehmen. Weiterhin fehlerfrei unterwegs der #7 Aston Martin V8 Vantage GT3, der ebenfalls noch in der Führungsrunde liegt. Neben der Führung durch die #4 hat Black Falcon inzwischen auch die beiden GT3 Mercedes-AMG mit den Nummern 5 und 6 in die Spitzengruppe gebracht. Speerspitze bei Audi ist jetzt der #3 Audi Sport Team Phoenix R8 LMS auf Position 6.

#1 – Audi R8 LMS (Mies,van der Linde,van der Linde,Rast)
08:33 Uhr Boxenstopp der Vorjahressieger, Kelvin van der Linde bleibt im Auto, nachdem er auf der Strecke Platz drei erobert hatte.
09:43 Uhr Kelvin van der Linde dreht sich Anfahrt Hohe Acht in die Leitplanke. Durch die nasse Wiese kommt er aktuell nicht vom Grünstreifen zurück auf die Strecke. Fährt nach einigen Minuten weiter. Teamchef Wolfgang Land zum Crash von Kelvin van der Linde: „Wir wissen nicht, ob die Räder noch grade stehen. Das passiert, wenn man Risiko gehen muss. Wir waren mit Slicks unterwegs.“ Rene Rast steht für einen Fahrerwechsel bereit, aber die linke Fahrzeugseite ist heftig beschädigt. Van der Linde kämpft sich zurück Richtung Box. Das linke Hinterrad des Land-Audis steht schief im Radkasten.
10:06 Uhr René Rast nimmt nach der Reparaturpause das Rennen für den Titelverteidiger wieder auf.

#30 – Porsche 911 GT3R (Arnold,Müller,Henzler,Campbell)
08:56 Uhr Teamchef Klaus Abbelen: „Wir hatten uns mehr erhofft. Aber ich bin mit dem momentanen Ablauf bei der Nr. 30 sehr zufrieden. Wir hatten ein paar Reifenprobleme, da wir nicht immer die richtige Mischung draufhatten.“

#48 – Mercedes-AMG GT3 (Hohenadel,Dontje,Götz,van der Zande)
09:54 Uhr Maximilian Götz: „Ich glaube, ich war ziemlich gut unterwegs, ich liebe diese Bedingungen. Ich war mit Slicks draußen, es war mega, die richtige Entscheidung für uns. In den letzten zweieinhalb, drei Stunden haben wir einen richtig guten Job gemacht.“ Götz übergibt das Volant an Indy Dontje.

#65 – Porsche Cayman GT 4 Clubsport (Wawer,Wawer,Thomson,Grassl)
08:46 Uhr In der Klasse SP6 hat sich der Proom Racing-Porsche einige Minuten absetzen können.

#33 – BMW M6 GT3 (Dumbreck,Dusseldorp,Imperatori,Klingmann)
09:12 Uhr hat die Mindestboxenstoppzeit nicht eingehalten und muss eine Zeitstrafe von 89 Sekunden absitzen.

#126 – Renault Clio RS Cup Avia Racing (Epp,Holthaus,Overbeck,Overbeck)
08:49 Uhr n der Klasse SP3 hat Avia Racing immer noch über zwei Runden Vorsprung.

#138 – Porsche 991 Carrera (Köhler,König,Schneider,Böhm)
08:46 Uhr In der Klasse V6 enteilt der Black Falcon-911 allmählich der Konkurrenz.

#175 – Audi RS3 LMS (Breuer,Oestreich,Oestvold,Nett)
10:27 Uhr Der zweitplatzierte TCR, aktuell von Jürgen Nett gesteuert, steht in der Eiskurve.

#178 – Seat Cupra TCR (Buri,Laaksonen,Kangas,Gene)
08:44 Uhr Die finnischen Regenspezialisten führen im LMS-Seat weiter die Klasse TCR an. Zur Erinnerung: Buri/Laaksonen hatten im strömenden Regen bei VLN 10/2014 sensationell eine Pole Position vor allen GT3s markiert. Ihnen liegt dieses Wetter.

#310 – Porsche Cayman GT4 CS (Assmann,Egbert,Jacoma,Riemer)
09:38 Uhr Schmickler Performance führt jetzt die Porsche Cayman Cup-Klasse vor den beiden Mühlner-Cayman an.

#831 – Hyundai i30N TCR (Larini,Lauck,Gülden,Terting)
09:30 Uhr Boxenstopp mit Bremsbelagwechsel und Wechsel auf geschnittene Slicks. Peter Terting übergibt an Andreas Gülden. Terting: „Der Stint war gut, auch bei den schwierigen Bedingungen. Wir hatten vorher ein paar Probleme in der Nacht. Die Bedingungen kamen uns entgegen, wir konnten unseren Vorsprung vergrößern. Wir nehmen jetzt geschnittene Slicks, denn man muss zum Überholen oft runter von der Linie.“

#912 – Porsche 911 GT3 R (Lietz,Pilet,Makowiecki,Tandy)
08:46 Uhr Steht erneut unter Beobachtung wegen möglichen Code-60-Vergehens.
10:15 Uhr Nr. 912 war um 4:17 h bei Posten 70 (Hatzenbach) in einer Code-60-Zone deutlich zu schnell (82,6 km/h). Die Strafe von 3:32 Minuten wird beim nächsten Boxenstopp vollzogen. Weil das Fahrzeug um die Spitze fährt, wurde der Verstoß besonders intensiv geprüft, war aber eindeutig anhand von GPS, Fahrzeugdaten und Videoaufnahmen.

News und Stimmen nach 17 Stunden

In der elften Rennstunde erwischt es den lange führenden #911 Manthey Porsche. Aus nach Unfall und die Karten an der Spitze werden neu gemischt. In den folgenden Stunden wechselt die Besetzung von Platz 1 munter zwischen dem zweiten Manthey Porsche mit der #912 und dem #4 Black Falcon Mercedes AMG GT3. Langsam aber stetig nach vorne gearbeitet hat sich der #1 Audi Sport Team Land Audi R8 LMS, der in den Morgenstunden auf Rang 4 fährt. Ebenfalls im Beriech Podiumsplatzierung unterwegs der #7 Aston Marton V8 Vantage GT3.

#1 – Audi R8 LMS (Mies,van der Linde,van der Linde,Rast )
02:55 Uhr Rene Rast kommt erneut in die Box. Damit hat er jetzt innerhalb von fünf Runden insgesamt drei Mal die Boxengasse angelaufen.
07:17 Uhr Christopher Mies: „Die Bandbreite reichte von katastrophal nass bis immer noch nass. Ich muss zugeben, ich lag etwas falsch mit meiner Aussage, dass ein Hersteller zu gut eingestuft ist. Das liegt dann doch eher an der guten Fahrwerksabstimmung, denn im Regen greift keine BoP.“

#2 – Porsche 911 GT3 R (Jans,Böckmann,Slooten,Luhr)
07:14 Uhr Steve Jans übernimmt von Marek Böckmann. Böckmann berichtet von seinem Stint: „Ich hatte einiges zu tun, um das Auto auf der Strecke zu halten. Man darf sich keine Fehler erlauben. Wir hatten ein paar Probleme mit den Reifen. Alles in allem, war es für diese Umstände ganz gut.“

#4 – Mercedes-AMG GT3 (Engel,Christodoulou,Metzger,Müller)
03:07 Uhr Manuel Metzger überholt im Wehrseifen Richard Lietz im Porsche #912 und übernimmt die Führung. Das war der 15. Führungswechsel nach 76 Runden.
07:25 Uhr Der Black Falcon-Mercedes beendet rund acht Stunden vor dem Ende die 100. Runde.
08:06 Uhr Adam Christodoulou: „Es läuft ziemlich gut, obwohl es da draußen verdammt schwierig ist. Die Strecke ändert sich mit jeder einzelner Runde, es ist schwer, sich daran anzupassen. Es ist verrückt da draußen. Aber wir sehen gut aus, es hängt immer an den Boxenstopps, wer gerade führt.“

#7 – Aston Martin Vantage GT3 (Martin,Sorenson, Thiim,Turner )
02:46 Uhr Nicki Thiim fuhr in der letzten Runde 11.11 Minuten, inklusive Boxenstopp auf Regenreifen. Die beiden Spitzenreiter #912 und #4 brauchten jeweils 11.09 Minuten auf Slicks und ohne Boxenstopp.
05:35 Uhr Maxime Martin wird seinem Ruf als Regenspezialist einmal mehr gerecht: Mit 10:01.072 Min. knöpft der Belgier den beiden Spitzenreitern über 20 Sekunden ab.

#11 – Mercedes-AMG GT3 (Assenheimer,Schmid,Bleekemolen,Marciello)
01:07 Uhr das Fahrzeug, das im Bereich Kesselchen liegen geblieben war, konnte seine Fahrt fortsetzen.

#13 – Chrysler Doge Viper CC (Dittmann,Albrecht,Schall,Lachmayer)
00:35 Uhr Unfall im Bereich Ex-Mühle

#22 – Ferrari 488 GT3 (Weiss,Kainz,Krumbach,Menzel)
02:29 Uhr Der Wochenspiegel Ferrari ist das erste Auto aus der Spitzengruppe, das auf Regenreifen gewechselt hat.
05:37 Uhr Wegen Unterschreitung der Mindeststandzeit beim Boxenstopp erhält das Team eine Zeitstrafe von 80 Sekunden.
07:28 Uhr Christian Menzel „Es beginnt wieder stärker zu regnen. Eigentlich fahre ich gerne im Regen und wollte auch einen Doppelstint fahren. Aber zwei Mal so am Limit zu fahren, ist nicht möglich.“

#31 – Porsche 911 GT3R (Siedler,Seefried,Laser,Jaminet)
02:12 Uhr M. Jaminet meldet, dass der 911 GT3 R keinen Vortrieb mehr hat. Das Fahrzeug steht aktuell im Aremberg

#50 – Porsche 997 GT3 Cup (Reggiani,Jacoma,Bravetti,Tenchini)
01:03 Uhr Es wird an der Hinterachse gearbeitet.

#57 – Porsche 911 GT3 Cup 991 (Hill,Shoffner,Klasen,Huisman)
07:51 Uhr Bekommt wegen der Missachtung von Flaggensignalen eine Stop-and-Go Strafe von 1:32 Min. beim nächsten Stopp.

#60 – BMW M4 GT4 (Adorf ,Visser,Menzel,Coronell)
06:02 Uhr Das Team kämpft mit ABS-Problemen am BMW M4.

#74 – BMW M4 GT4 (Hetzer,Owens,Pohler,Weber)
07:06 Uhr Thomas Hetzer als Zweiter der Klasse SP10 rutscht im Bereich Hatzenbach ins Kiesbett. Thomas Hetzer: „Es ist draußen wie Schmierseife. Ich bin mit dem Auto zum ersten Mal im Nassen gefahren. Eine Wohlfühl-Oase war das gerade nicht. Da ich leider zu viel Zeit verloren habe, haben wir frustriert, dass ich nicht so schnell bin, wie es gerne sein würde. Ich war nur im Tunnel, weil ich irgendwie das Auto auf der Straße haben wollte. Was anderes bekommt man da nicht mit.“

#91 – Ford Focus (Prill,Willert,Ludmann,Schlichenmeier)
00:48 Uhr schwarze Flagge: Wegen groben Fehlverhaltens in einer Code 60-Zone wird das Fahrzeug disqualifiziert.

#96 – Porsche 991 GT 3 Cup MR (Chrzanowski,Jodexnis,Scharmach,Schelp)
07:10 Uhr Der Porsche wird wegen der Missachtung von Flaggensignalen mit der schwarzen Flagge disqualifiziert. Er war in einer Code-60-Zone deutlich zu schnell unterwegs.

#98 – BMW M6 GT3 (Catsburg,Westbrook,Edwards,Blomqvist)
03:01 Uhr stand kurz vor Breidscheid, ist aber wieder zurück auf der Strecke.
04.30 Uhr der Rowe-BMW steht im Bereich der Mercedes-Arena.

#202 – KTM X-BOW GT4 (Stuck,Stuck,Strycek,Friedhoff)
07:09 Uhr Johannes Stuck übergibt an Max Friedhoff und berichtet: „Es war ganz kurz mal schön als die Sonne aufgegangen ist, aber ansonsten war es sehr heftig. Wir haben starke Probleme mit der Sicht. So schlimm war es noch nie.“

#242 – BMW M235i Racing (Rink,Brink,Leisen,Fübrich)
08:17 Uhr Der Spitzenreiter in der BMW-Cup-Klasse ist auf Höhe der Boxengassen-Einfahrt mit technischem Defekt stehen geblieben.

#310 – Porsche Cayman GT4 CS (Assmann,Egbert,Jacoma,Riemer)
01:30 Uhr Schöner Kampf um Platz zwei in der Cayman-Klasse. Der Schmickler-Porsche liegt derzeit nur vier Sekunden vor dem Mühlner-Porsche (Nr. 303)

#705 – SCG003c (Mutsch,Mailleux,Simonsen,Westphal 
07:21 Uhr Unfall im Bereich Metzgesfeld. Jeff Westphal: „Die Streckenverhältnisse haben sich von Kurve zu Kurve verändert und dann ist mir ein Fehler passiert. Ich habe das Heck des Fahrzeuges verloren und bin mit der linken Seite eingeschlagen.“ Im Fahrzeug sitzt nun Thomas Mutsch.

#911 – Porsche 911 GT3 R (Estre,Dumas,Vanthoor,Bamber)
01:36 Uhr Der Gesamtführende steht nach dem Leitplankeneinschlag im Schwalbenschwanz. Romain Dumas verlor den 911er auf einem verschmutzten Fahrbahnteil beim Überrunden – Fremdeinwirkung gab es dabei nicht.

#912 – Porsche 911 GT3 R (Lietz,Pilet,Makowiecki,Tandy)
06:56 Uhr Kollission mit dem Renault Megane (#165) im Bereich Hatzenbach. Nach einem Dreher kann Nick Tandy die Fahrt fortsetzen. Der Zeitverlust dürfte sich um rund 30 Sek. handeln.

News und Stimmen nach neun Stunden

Neun Stunden und 60 Runden alt ist das ADAC Zurich 24h-Rennen 2018. Die ersten 14 Fahrzeuge liegen innerhalb einer Runde, noch immer angeführt vom #911 Manthey Racing Porsche 911 GT3 R. Im Nacken der #4 Black Falcon Mercedes-AMG GT3 sowie der #47 MANN Filter Mercedes-AMG GT3. Zurück in den Top 10 ist der #98 ROWE Racing BMW M6 GT3, während der schnellste Audi vom Audi Sport Team Phoenix auf Platz 5 liegt.

#7 – Aston Martin Vantage GT3 (Martin,Sorenson ,Thiim,Turner)
22:46 Uhr Nicky Thiim: „Der Puls geht nicht mehr so hoch, da man sich an das Fahren hier gewöhnt hat. Der Verkehr ist viel ruhiger jetzt. Hier im Dunkeln zu fahren, ist einfach geil. Du hast nur das Licht der Autos und das ist total cool. Wenn du alleine fährst, ist es wie in einem Horrorfilm.“

#10 – Lamborghini Huracan GT3 (Di Martino,Brueck,Henkola,Konrad)
00:10 Uhr steht in der Box und es wird im Bereich des Motors gearbeitet. Teamchef Franz Konrad: „Wir wissen noch nicht genau, was los ist, aber es sieht nach einem Motorschaden aus.“

#11 – Mercedes-AMG GT3 (Assenheimer,Schmid,Bleekemolen,Marciello)
23:22 Uhr Teamchef Günter Aberer: „Raffaele Marciello war angeschlagen und die Aufhängung gebrochen. Deswegen mussten wir sie wechseln. Damit haben wir leider zwei Runden verloren.“
23:56 Uhr Clemens Schmid: „Anscheinend ist unser Auto im Bereich Kesselchen ohne Vortrieb ausgerollt. Wir wissen noch nicht, ob es auch einen Einschlag gegeben hat.“

#22 – Ferrari 488 GT3 (Weiss,Kainz,Krumbach,Menzel
22:51 Uhr Kurze Schrecksekunde beim Nachtanken, als sich Benzingase an heißen Fahrzeugteilen entzünden. Das entstehende Feuer ist aber im Nu gelöscht, der Ferrari nimmt seinen Stint planmäßig auf.

#25 – Audi R8 LMS (Mücke,Jöns,Fässler,Kaffer)
22:32 Uhr kommt erneut rein und wird in die Box geschoben. Die Mechaniker
versorgen die Front mit Tape und der Laptop wurde angeschlossen.
22:53 Uhr Teamchef Peter Mücke: „Wir hatten ein Elektronikproblem, dass wir aber lösen konnten. Das Fahrzeug hatte Aussetzer und wir konnten so nicht weiterfahren.“

#50 – Porsche 997 GT3 Cup (Reggiani,Jacoma,Bravetti,Tenchini)
22:38 Uhr Zeitstrafe (3:32 Min.) wegen Geschwindigkeitsverstoßes während einer Gelbphase.

#58 – Porsche GT3 CUP (Cameron,Bonk,Onslow Cole)
23:32 Uhr Der Bonk-Porsche führt die Klasse SP7 mit 25 Sekunden Vorsprung vor dem J2Racing-Porsche (Nr. 57).

#65 – Porsche Cayman GT 4 Clubsport (Wawer,Wawer,Thomson,Grassl)
22:51 Uhr Führung in der Klasse SP6 für den Mathol-Porsche.
23:51 Uhr Ausgangs der Ravenol-Kurve ging es nach Untersteuern etwas durchs Kiesbett. Diese Aktion dürfte aber nicht viel Zeit gekostet haben, die Führung in der Klasse SP6 wurde gehalten.

#94 – VW Golf 7 TCR (Kluge,Ferraro,Kuhs,Gabler)
23:02 Uhr Das Team vom MSC Sinzig führt mit dem VW Golf die Klasse SP3T an. Im Vorjahr wurde dieses Fahrzeug noch von Mathilda Racing eingesetzt.

#109 – Ford Mustang GT (Caba,Lange,Sprungmann,Brenndörfer)
23:32 Uhr Wegen Fehlverhaltens bei einer Gelbphase bekommt das Team eine Zeitstrafe von 1:32 Minuten.

#144 – Porsche Cayman (Büllesbach,Schettler,Smyrlis,Arimon)
22:38 Uhr Wegen Missachtens des Tempolimits bei Flaggensignalen erhält das Team eine Zeitstrafe von 1:32 Minuten. Der Adrenalin-Porsche führt mit knapp vier Minuten vor dem FK-Porsche (Nr. 148) in der Klasse V5.

#149 – Porsche Cayman (Krumbach,Timbal,Bollerslev,Weiss)
22:37 Uhr Wegen Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit in der Boxengasse erhält das Team eine Zeitstrafe von 30 Sekunden.

#155 – BMW 325i (Kratz,Totz,Totz,Frisse)
22:49 Uhr In der Klasse V4 erfreut sich Sorg Rennsport einer Dreifachführung: Nr. 155 vor Nr. 160 und Nr. 161.

#201 – KTM X-Bow GT4 (Schiff,Kraihamer,Strycek,Frey)
23:52 Uhr Die vier Damen am Steuer des Aimpoint Racing-KTM liegen auf Rang zwei in der Klasse und dem 50. Gesamtrang.

#242 – BMW M235i Racing (Rink,Brink,Leisen,Fübrich)
23:09 Uhr Der Adrenalin-M235i führt mit nur sieben Sekunden Vorsprung auf den Bonk-BMW (Nr. 244) die Cup-Klasse an.

#830 – Hyundai i30N TCR (Kim,Oestreich,Kang,Naumann)
23:31 Uhr An dem Hyundai wird in der Box am Kühler gearbeitet. Guido Naumann sitzt noch im Auto.

#831 – Hyundai i30N TCR (Larini,Lauck,Gülden,Terting)
23:33 Uhr Peter Terting: „Wir müssen zum Überholen die Ideallinie verlassen. Dabei bin ich über etwas drübergefahren und habe mir einen Reifenschaden eingehandelt. Leider ist das am Ende der Start- und Zielgeraden passiert, was uns natürlich viel Zeit gekostet hat.“

#911 – Porsche 911 GT3 R (Estre,Dumas,Vanthoor,Bamber)
23:45 Uhr Der Manthey-Porsche führt jetzt seit 20 Runden. Und der Abstand zu den Verfolgern vergrößert sich kontinuierlich, in fast jeder Runde um ein paar Sekunden. Einzig die Teamkollegen mit der Nummer 912 können das Tempo mitgehen.

Groß gegen Klein – Winkelhock vs. Epp

Das riesige Starterfeld und die deutlichen Geschwindigkeitsunterschiede zwischen den einzelnen Fahrzeugklassen sind Markenzeichen des ADAC Zurich 24h-Rennens. Im dichten Verkehr kommt es dabei auch immer wieder zu brenzligen Situationen, und wenn dann die Piloten der schnelleren und langsameren Fahrzeuge übereinander sprechen, hört man oft gegenseitige Vorwürfe. Dass es auch anders gehen kann, zeigen der dreimalige 24h-Gesamtsieger Markus Winkelhock und der erfahrene Amateurrennfahrer Stephan Epp, die sich vor der 46. Auflage des „Eifel-Marathons“ zum Nordschleifen-Meinungsaustausch trafen.

Winkelhocks Erkenntnis: Für die Kleinen ist es viel schwerer
„Man kann nicht sagen, ich habe generell ein Problem mit den großen oder den kleinen Autos. Es hängt immer davon ab, wer darinsitzt“, sagt der Wuppertaler Stephan Epp, der in seinem 220 PS starken Renault Clio RS (#126) zum siebten Mal beim 24h-Rennen am Start ist. 2017 gewann er in seiner Klasse SP3. Markus Winkelhock, der nach seinem dritten Gesamtsieg 2017 auch in diesem Jahr bei seinem insgesamt neunten Start wieder in einem GT3-Audi (#24) unterwegs ist, pflichtet ihm bei. „Du lernst über den Verlauf des Rennens schon genau, bei welchem Auto man vorsichtig sein muss. Manche setzen zwar den Blinker, ziehen dann aber trotzdem rein. Manchmal hat man den Blinker am frühen Morgen vielleicht nur vergessen, weil die Konzentration nachgelassen hat. Das sind dann Situationen, die ein Rennen entscheiden können – für beide“, sagt Winkelhock. „Aber genau das ist auch die Herausforderung auf der Nordschleife: so gut und problemlos wie möglich durchzukommen.“

Für die Profis in den schnellsten Autos sei es dabei eigentlich einfacher, durch den Verkehr zu kommen, meint der Schwabe. „Du musst nicht in den Rückspiegel gucken und bist nur auf dich selbst, dein Auto und deine Linie konzentriert. Ich schaue immer nur, auf wen ist als nächstes auflaufe“, so Winkelhock. „Aber ein Fahrer wie Stephan fährt mit seinem Auto genauso am Limit wie ich mit meinem und muss jede Kurve genauso konzentriert und sauber anfahren und dabei auch noch ständig nach hinten schauen. Für ihn ist es daher viel schwerer. Mir hat einmal mein früherer DTM-Kollege Alexandre Premat erzählt, dass es sein brutalstes Rennen war, als er hier einmal in einem Peugeot-Diesel gefahren ist.“

Epps Tipp: Eindeutig fahren
Für Stephan Epp, der schon als 18-Jähriger erstmals auf der Nordschleife fuhr, ist das Normalität. „Daran gewöhnt man sich. Schwieriger ist das aber für Fahrer, die gerade erst ihren Nordschleifen-Permit machen. Die müssen diese Schule in kleinen Autos durchlaufen, sind aber froh, wenn sie dann in den größeren Autos sitzen“, sagt Epp, für den es eine wesentliche Maßgabe gibt: „Du musst sehr eindeutig fahren. Wenn man ohne Blinker fährt und auf einer satten Linie ist, dann funktioniert das. Wenn man aber herumhampelt oder einen Gang zu niedrig fährt, entstehen Situationen, die nicht entstehen sollen.“

Winkelhock glaubt, dass viele Kollegen gar nicht richtig einschätzen können, wie viel schneller ein GT3-Fahrzeug ist. Daher kämen oft Vorwürfe, dass die Profis zu aggressiv fahren würden. „Ich kann aber beide Seiten verstehen. Bei uns ist aber auch ein gewisser Druck da, weil man halt Werksfahrer ist“, sagt Winkelhock: „Man muss immer abwägen, wieviel Risiko man gehen kann und muss. Fahre ich eine Runde ohne Risiko, in der ich immer vom Gas gehe und nie reinsteche, verliere ich fünf Sekunden pro Runde, das sind einem Acht-Runden-Stint 40 Sekunden. Damit hast du im Rennen keine Chance mehr.“

Doch auch in den kleinen Klassen geht es um Sekunden. „Wenn ich am Limit fahre, kann ich an vielen Stellen niemanden durchlassen“, sagt Epp. Winkelhock hat besonders Respekt vor der Passage zum Schwedenkreuz. „Da fahren viele genau in der Mitte der Strecke und man selbst kann sich nicht sicher sein, da mit Überschuss sicher vorbeizufahren“, erklärt er. Auch Epp kennt diese Stelle nur zu genau. „Da standen mir auch schon deutlich schnellere Fahrzeuge, im Nassen sogar schon GT3, im Weg, die sich nicht für rechts oder links entscheiden können. Wenn ich da vom Gas gehe, fehlen mir am Ende der Geraden 15 km/h.“

News und Stimmen nach sieben Stunden

Rückschlag für ROWE Racing in der siebten Rennstunde. Eine Zeitstrafe wirft den #98 BMW M6 GT3 aus der Spitzengruppe. Währenddessen kann Manthey Racing seine Führung mit der #911 weiter ausbauen und die #912 in die Top 3 vorstoßen. Aston Martin Racing liegt mit der #7 zwischen den beiden 911ern, Falken Motorsports ist Vierter. Mit Rang 5 in die Top 10 vorgestoßen ist der Glickenhaus SCG003c. Ein Unfall wirft den #8 Audi R8 LMS aus dem Rennen und sorgt für eine längere Code 60 Phase.

#1 – Audi R8 LMS (Mies,van der Linde,van der Linde,Rast)
21:27 Uhr Sheldon van der Linde: „Ich hatte einen sehr guten Stint. Es ist schade für Dries Vanthoor, so früh aus dem Rennen gerissen zu werden. Die Audis sehen inzwischen im Rennen ganz gut aus, ich bin doch etwas überrascht, wie schnell wir sind. Wir sind sehr zufrieden, mit der Performance des Autos.“

#8 – AUDI R8 LMS (Rast,Frijns,Vanthoor,van der Linde)
21:13 Uhr Unfall nach Kollision von Dries Vanthoor im Bereich Hohenrain-Schikane. Beim Ausweichen des langsam rollenden Mercedes AMG GT3 von Patrick Assenheimer (Reifenschaden) touchiert der Audi die Nr. 307 (Wolfgang Weber), gerät auf den Grünstreifen und dreht sich Eingangs der Schikane. Während der Fahrer signalisiert, dass es ihm gut geht, wirkt der R8 LMS nicht mehr so, als würde er in diesem 24h-Rennen noch einen Meter fahren können.

#10 – Lamborghini Huracan GT3 (Di Martino,Brueck,Henkola,Konrad)
21:43 Uhr Teamchef Franz Konrad: „Im Moment können wir zufrieden sein. Wir hatten zwar zwei kleinere Problemchen, aber jetzt läuft das Auto wieder. Die Fahrer sagen, dass es draußen recht zivilisiert zugeht und sie Schlimmeres erwartet hatten.“

#11 – Mercedes-AMG GT3 (Assenheimer,Schmid,Bleekemolen,Marciello)
21:07 Uhr Patrick Assenheimer ist in langsamer Fahrt im Bereich Schwalbenschwanz unterwegs. Der Mercedes-AMG hat einen Reifenschaden vorne links.

#16 – Mercedes-AMG GT3 (Heyer,Asch,Sandström,Vautier)
20:36 Uhr Wegen Fehlverhaltens bei einer Gelbphase erhält das Team eine Zeitstrafe von 3:32 Minuten.

#22 – Ferrari 488 GT3 (Weiss,Kainz,Krumbach,Menzel)
21:33 Uhr Oliver Kainz verpasst beim Boxenstopp sein Team und fährt ein paar Garagen zu weit. Resultat: rund 30 Sekunden Zeitverlust. „Ich habe den Lollipop einfach nicht gesehen, und dann war es schon zu spät. Aber ich denke, wir haben nicht zu viel verloren. Es tut mir leid. Mein Stint war soweit okay. Es gibt viele Gelbphase, Code 60, Dreck auf der Fahrbahn. Das wundert mich ein wenig, weil im Vergleich zu früheren 24h-Rennen relativ wenig Autos auf der Strecke sind. Manchmal hat man freie Phasen, aber dann fällt auf einmal alles über einen her. Aber da muss man jetzt durch.“

#24 – Audi R8 LMS (Winkelhock,Rockenfeller,Haase,Müller)
21:30 Uhr Markus Winkelhock: „Das Auto war ganz gut zu fahren, ich habe einen schönen Rhythmus gefunden. Das Rennen ist noch lang. Ein Audi-Kollege ist leider an einer schnellen Stelle eingeschlagen, ich hoffe, dass es ihm gut geht.“
21:58 Uhr Teamchef Peter Mücke: „Wir haben bei einem Überholmanöver ein anderes Auto touchiert. Dabei brach die Spurstange hinten links. Jetzt ist alles repariert und der R8 kann weiterfahren.“

#25 – Audi R8 LMS (Mücke,Jöns,Fässler,Kaffer)|Pierre Kaffer
22:26 Uhr „Ich waren gut unterwegs, aber in meiner vorletzten Runde traten leider Aussetzer auf. Wir wissen noch nicht, woher das kommt. Marcel ist rausgefahren und hat leider wieder Aussetzer.

#30 – Porsche 911 GT3R (Arnold,Müller,Henzler,Campbell)
21:33 Uhr Matt Campbell: „Das Auto fühlt sich gut an. Es ist aber manchmal etwas schwierig, andere Autos zu überholen. Bis jetzt hatten wir noch keinen Kontakt, das Auto ist sauber. Das ist natürlich das, was wir wollen.“

#48 – Mercedes-AMG GT3 (Hohenadel,Dontje,Götz,van der Zande)
22:28 Uhr Christian Hohenadel übergibt an Indy Dontje und berichtet: „Wir versuchen, das Beste draus zu machen. Durch den Einschlag zu Beginn haben wir gleich zwei Probleme: Wir hatten einen Stabi-Bruch, den wir jetzt noch versuchen zu reparieren und die Lampen sind ein bisschen nach unten gedrückt. Das wird für den Indy im Dunkeln nicht so einfach. Aber wir geben nicht auf.“

#50 – Porsche 997 GT3 Cup (Reggiani,Jacoma,Bravetti,Tenchini)
22:06 Uhr Technischer Defekt im Metzgesfeld.

#57 – Porsche 911 GT3 Cup 991 (Hill,Shoffner,Klasen,Huisman)
20:42 Uhr „In der Runde zuvor waren an der Stelle, an der Jörg Müller abgeflogen ist, wohl einige Karbon-Teile auf der Strecke, die ich aufgesammelt habe. Als ich eine Runde später nochmal an der Stelle vorbeigefahren bin, lenke ich ein, aber links vorne war der Reifen plötzlich kaputt. Arno Klasen hat das Auto nach dem Reifenwechsel übernommen. Wir waren Erster in unserer Klasse, jetzt haben wir ein bisschen verloren. Aber das Rennen ist noch lang.“

#58 – Porsche GT3 CUP (Cameron,Bonk,Onslow Cole)
21:06 Uhr Nach dem Reifenschaden bei J2Racing (Nr. 57) führt jetzt der Bonk-Porsche in der Klasse SP7. Zweiter ist der ProSport-Porsche (Nr. 55) vor dem Pechvogel.

#66 – Mercedes-AMG GT4 (Gomez,Karg,Leib,Schramm)
21:34 Uhr Wegen Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h in der Boxengasse erhält das Team eine Zeitstrafe von 32 Sekunden.

#69 – Lamborghini Huracan Super Trofeo EVO (Wächtler,Scholze ,Trebing ,Möller)
21:09 Uhr Der Lamborghini ist wieder auf der Strecke. Die Aufhängung wurde nach einem Einschlag repariert, nun ist das Auto wieder fit.

#75 – Mercedes AMG GT4 (Stingu,Solombrino,Herbst,Schwerfeld)
22:06 Uhr Christian Stingu übergibt an Domenico Solombrino und berichtet von seinem Stint: „Die Strecke ist in einigen Bereich noch schmutzig. Im Brünnchen sieht man den Rauch und riecht die Grills – richtig cool. Wir lassen es bis zum Morgen noch ruhiger angehen und sehen dann weiter.“

#92 – Opel Astra (Schmit,Eichhorn,Rehs,Weidner)
20:56 Uhr Der Motor wird gewechselt.

#94 – VW Golf 7 TCR (Kluge,Ferraro,Kuhs,Gabler)
22:15 wurde kurz in die Box geschoben, um Bremsen und Spur zu checken, da es Vibrationen am Lenkrad gab. Das Fahrzeug ist aber schon wieder unterwegs.

#98 – BMW M6 GT3 (Catsburg,Westbrook,Edwards,Blomqvist)
20:42 Uhr Wegen Fehlverhaltens bei einer Gelbphase bekommt das Team eine Zeitstrafe von 3:32 Minuten. Der Rowe-BMW ist derzeit Gesamt-Vierter.
22:17 Uhr Der Rowe-BMW, aktuell mit John Edwards am Steuer, sitzt vor seinem eigentlichen Boxenstopp noch eine Zeitstrafe von 3:32 Min. am Anfang der Boxengasse ab.

#99 – BMW M6 GT3 (Sims,Krohn,De Phillippi,Tomczyk)
21:46 Uhr Das Fahrzeug nimmt nach langer Reparaturpause nach dem Kühlerschaden das Rennen mit Jesse Krohn am Steuer wieder auf. Das Team möchte eine Testrunde absolvieren um dann zu entscheiden, ob man wieder in den Wettbewerb geht. Teamchef HP Naundorf: „Wir versuchen, die 99 wieder in Gang zu bekommen. Wir haben ein paar Reparaturen durchgeführt, von denen wir denken, dass es daran gelegen hat. Jetzt schauen wir mal, ob es wirklich funktioniert und entscheiden dann.“

#102 – BMW M6 GT3 (Farfus,Palttala,Krognes,Schiller)
21:22 Uhr Boxenstopp mit Nachtanken, Reifen- und Fahrerwechsel: Augusto Farfus übernimmt von Fabian Schiller, der von seinem Stint erzählt: „Es war sehr schwierig, extrem viele gelbe Flaggen, überall Code-60-Phasen, Leitplanken, die repariert werden müssen. Ich hatte viele unglückliche Situationen mit Überrundeten. Ich denke, wir können aber im Großen und Ganzen zufrieden sein. Wir versuchen jetzt einfach, in unseren Rhythmus zu kommen. An der Strecke gehen langsam die Feuer an, das ist echtes Nordschleifen-Feeling.“

#119 – Opel Calibra TJ-R (Jung,Tavares,Kunert,Schmidt)
21:39 Uhr Wegen Missachtens von Flaggensignalen während einer Gelbphase erhält das Team eine Zeitstrafe von 1:32 Minuten.

#126 – Renault Clio RS Cup Avia Racing (Epp,Holthaus,Overbeck,Overbeck)
20:55 Uhr Gerrit Holthaus: „Bislang läuft es sehr gut, und wir konnten in der Klasse SP3 die Führung übernehmen. Wir müssen nur sehr aufpassen, weil die GT3-Piloten in diesem Jahr deutlich aggressiver unterwegs sind als in der Vergangenheit.“

#173 – Opel Astra TCR (Wolter,Rhyn,Brüggenkamp,Luostarinen)
21:17 Uhr Der Lubner Astra TCR geht nach längerer Reparaturpause (Unfall im Bereich Hatzenbach) jetzt wieder auf die Strecke.

#175 – Audi RS3 LMS (Breuer,Oestreich,Oestvold,Nett)|
21:08 Uhr Der ProSport-Audi hat die Führung in der TCR-Klasse übernommen. Aktuell sitzt Markus Oestreich, der Gesamtsieger von 1986, am Steuer.

#202 – KTM X-BOW GT4 (Stuck,Stuck,Strycek,Friedhoff)
22:06 Uhr Boxenstopp mit Nachtanken, Reifen- und Fahrerwechsel: Ferdinand Stuck übernimmt von Volker Strycek. „Es ist unglaublich, wie viel Spaß dieses Auto macht“, sagt Strycek. „Mein Turn war sehr schwierig, weil viele Code-60-Phasen dabei waren. Aber das hat momentan jeder, es ist keine Beschwerde, nur eine Feststellung. Aber es bringt einen ein bisschen aus dem Rhythmus und man kommt nicht richtig in einen Fluss hinein. Mit einem neuen, ungewohnten Auto macht das die Sache doppelt schwierig. Wir haben einen unglaublichen Teamspirit. Für mich ist es klasse, mit den Stuck-Jungs und Max Friedhoff zu fahren. Draussen ist Party-Stimmung, viele Feuerwerke. Leider waren die Code-60-Zonen an Stellen, wo keine Zuschauer sind.“

#256 – BWM M235i Racing (Viidas,Eichenberg,Mettler,Kratz)
20:48 Uhr Das muntere Wechselspielchen in der BMW-Cup-Klasse geht weiter. Jetzt führt der Sorg-M235i vor Adrenalin (Nr. 242), Bonk (Nr. 244) und Adrenalin (Nr. 240).

#302 – Porsche Cayman GT4 CS (Rebhan,Mölig,Müller,Kranz)
22:12 Uhr In der Cayman-Cup-Klasse gibt es keine Doppelführung mehr für Mühlner Motorsport. Der Schmickler-Porsche (Nr. 310) hat sich vor das zweite Fahrzeug des Teams (Nr. 303) geschoben.

#308 – Porsche Cayman GT4 CS (Herbst,Stengel,Günther,Nittel)
21:35 Uhr Unfall an der Hohen Acht.

#705 – SCG003c (Mutsch,Mailleux,Simonsen,Westphal)
21:59 Uhr Teamchef James Glickenhaus: „Wir sind sehr zufrieden, es läuft sehr ruhig für uns. Wir sind zuversichtlich, dass unser Auto bei den kühleren Temperaturen in der Nacht besser wird. So könnten wir uns langsam nach vorne arbeiten. Wir haben ein paar heftige Unfälle gesehen, die ich nicht verstehe. Das hier ist ein Langstrecken-Rennen. Man gewinnt das nicht, wenn man pro Runde zwei Sekunden schneller fährt, aber dabei ständig riskiert, sein Auto zu verlieren.“

#911 – Porsche 911 GT3 R (Estre,Dumas,Vanthoor,Bamber)
20:41 Uhr Überholt am Ende einer Code-60-Zone im Kesselchen den Black Falcon-Mercedes Nr. 4 und übernimmt in der 34. Runde die Führung.

News und Stimmen nach fünf Stunden

Der Kampf um die Spitze nimmt an Intensität wieder zu zwischen dem #911 Manthey Racing und dem #4 Black Falcon Mercedes-AMG GT3. Je nach Boxenstopp Situation rückt der #47 MANN Filter Mercedes-AMG GT3 in Richtung Top 2 vor. Nach dem ungeplanten Stopp in der zweiten Runde hat der #912 Manthey Racing Porsche 911 GT3 R den Anschluss an die Führungsgruppe gefunden. Die Scuderia Glickenhaus stellt weiterhin das beste nicht-GT3 Auto und  liegt auf Gesamtrang 13.

#4 – Mercedes-AMG GT3 (Engel,Christodoulou,Metzger,Müller)
20:04 Uhr Neuer Rundenrekord und gleichzeitig bisher schnellste Rennrunde durch Adam Christodoulou mit einer Zeit von 8:17.631 Min.

#24 – Audi R8 LMS (Winkelhock,Rockenfeller,Haase,Müller)
19:02 Uhr Nico Müller: „Es läuft ziemlich bescheiden für uns. Wir können die Pace an der Spitze nicht mitgehen und verlieren konstant Zeit. Das ist nicht das, was wir uns erhofft hatten. Wir wussten, dass es nicht einfach wird. Ich hoffe, dass es besser wird, wenn es weiter abkühlt.“

#25 – Audi R8 LMS (Mücke,Jöns,Fässler,Kaffer)
18:52 Uhr Stefan Mücke: „Mein Stint war nicht ganz so einfach. Wir haben versucht, auf eine andere Reifenmischung zu wechseln, die hat wohl nicht richtig funktioniert. Das war nicht ganz so einfach. Die Balance war ein bisschen schwierig. Aber wir haben jetzt wieder etwas gelernt.“
20.13 Uhr Christer Jöns: „Der dritte Stint für das Team war mein erster Stint. Man muss sich immer erst wieder ein bisschen eingewöhnen. Da draußen fahren alle am Limit. Man muss wirklich aufpassen. Unser Grip könnte besser sein, da müssen wir bei den Reifenmischungen nochmal schauen. Aber da haben andere auch Probleme.“

#30 – Porsche 911 GT3R (Arnold,Müller,Henzler,Campbell)
19:19 Uhr Alex Müller berichtet: „Mein Stint war ok. Es gab viel Verkehr, viele Code-60-Zonen, aber das haben alle. Da muss ich nicht herumheulen. Von den Rundenzeiten her liegen wir zwischen Platz vier und acht. Wir kommen nach vorne, gucken nur auf uns und ziehen unseren Plan durch“

#31 – Porsche 911 GT3R (Siedler,Seefried,Laser,Jaminet)
18:51 Uhr Norbert Siedler muss das Auto im Bereich Schwalbenschwanz abstellen, weil sich sein Kühler nach einem Ausweichmannöver im Bereich Schwedenkreuz mit Gras zugesetzt hatte. Im Laufe der Runde sind die Temperaturen angestiegen und der Motor überhitzt.

#33 – BMW M6 GT3 (Dumbreck,Dusseldorp,Imperatori,Klingmann)
19:16 Uhr Der M6 GT3 wurde in die Box geschoben und aufgebockt. Jens Klingmann: „Wir hatten seit dem zweiten Stint Motorprobleme, jetzt müssen zwei Sensoren gewechselt werden. Das dauert leider eine halbe Stunde. Eigentlich müsste man gar nicht mehr rausfahren, aber wir geben nicht auf.“

#35 – Renault RS01 (Schmidtmann,Hammel,Wittmer)
18:34 Uhr Steht im Schwalbenschwanz

#44 – Porsche 911 GT3 R (Bachler,Müller,Ragginger,Werner)
19:05 Uhr Klaus Bachler übergibt an Sven Müller. Bachler: „Grundsätzlich war unser Stint sehr gut, aber es gab viele Code-60-Phasen. Einmal ist ein Auto vor uns nur 40km/h gefahren. Das hat viel Zeit gekostet.“
19:52 Uhr kann beim Überrunden eines zur Überrundung anstehenden Fahrzeugs nicht ausweichen und fährt dem KTM XBow Nr. 201 ins Heck

#46 – Porsche 991 GT3 Cup MR (Ackermann,Lukovnikov,Csaba,Wiskirchen)
19:09 Uhr Mit Reifenschaden hinten rechts unterwegs.

#48 – Mercedes-AMG GT3 (Hohenadel,Dontje,Götz,van der Zande)
20:02 Uhr Maxi Götz übergibt an Christian Hohenadel und berichtet: „Ich habe einige Autos überholt und hart gekämpft. Ich konnte mit der Spitze mithalten, leider mit drei Runden Rückstand. Das ist wirklich Schade.“

#57 – Porsche 911 GT3 Cup 991 (Hill,Shoffner,Klasen,Huisman)
20:19 Uhr Spannung in der Klasse SP7: Der J2Racing-Porsche führt mit nur drei Minuten Vorsprung auf den Bonk-Porsche (Nr. 58).
20:52 Uhr Der Führende in der Klasse SP7 rollt im Bereich Pflanzgarten mit langsamer Fahrt: Reifenschaden vorne links.

#66 – Mercedes-AMG GT4 (Gomez,Karg,Leib,Schramm)
18:41 Uhr Unfall eingangs Hatzenbach.
19:38 Uhr Das Black Falcon-Team führt jetzt die Klasse SP10 an.

#69 – Lamborghini Huracan Super Trofeo EVO (Wächtler,Scholze ,Trebing ,Möller)
19:10 Uhr Steht mit technischem Defekt am Pflanzgarten.

#96 – Porsche 991 GT 3 Cup MR (Chrzanowski,Jodexnis,Scharmach,Schelp)
20:01 Uhr Peter Scharmach setzt mit einer Zeit von 9:07.313 Min. eine neue persönliche Bestzeit.

#98 – BMW M6 GT3 (Catsburg,Westbrook,Edwards,Blomqvist)
18:38 Uhr Nicky Catsburg: „Das war mein erster Stint und ich bin vorher auch nur zwei Runden gefahren. Deswegen habe ich etwas gebraucht, bis ich mich akklimatisiert hatte. Ich hatte einen Zweikampf mit dem Nr. 912-Porsche. Er hat mich überholt. Die Porsche scheinen ziemlich aggressiv unterwegs zu sein.“

#99 – BMW M6 GT3 (Sims,Krohn,De Phillippi,Tomczyk)
19:18 Uhr Connor de Phillipi: „Ich war in einer Schlange, das Auto vor mir hat bei einer Code-60-Phase sehr früh gebremst. Es kam zu einem Kontakt mit einem Audi R8. Dabei ist dessen Kühler beschädigt worden und er hat das Kühlwasser verloren. Es tut mir sehr leid für das Team. Vielleicht kann man das noch reparieren, aber die Chance auf einen Sieg ist dahin.“

#100 – BMW Z4 GT3 (Posavac,Adams,Müller,Lambertz)
20:08 Uhr Unfall von Jörg Müller nach einer Berührung mit einem Konkurrenten im Bereich Kesselchen. In der schnellen Linkskurve bricht das Heck aus, der Z4 schlägt auf der linken Seite ein und bleibt auf der rechten Fahbahnseite liegen. Müller kann aussteigen. Code 60.

#102 – BMW M6 GT3 (Farfus,Palttala,Krognes,Schiller)
18:44 Uhr Krognes: „Ich hatte in der ersten Kurve einen Kontakt als ich gerade aus der Box rauskam. Die Motorhaube löste sich und ich musste erneut das Team ansteuern. Das ist sehr enttäuschend und hat unseren Rhythmus zerstört. Aber wir können weiterfahren und werden so hart wie möglich kämpfen. Wir müssen diesen Zwischenfall jetzt vergessen.“

#116 – Toyota GT86 (Castelein,Dujardyn,Muytjens,Brody)
19:26 Uhr Kollision mit dem Manthey-Porsche (Nr. 12) eingangs Start-und-Ziel. Der Toyota lander in der Leitplanke, der Porsche kommt beschädigt an die Boxen.

#124 – Opel Calibra TJ-R (Jenichen,Weinstock,Bulgrin,Boidron)
19:26 Uhr TJ Racing war zum zweiten Mal in einer Code 60-Zone zu schnell.

#126 – Renault Clio RS Cup Avia Racing (Epp,Holthaus,Overbeck,Overbeck)
19:11 Uhr Führt in der Klasse SP3 vor dem Miltek-Toyota GT86 (Nr. 114).

#144 – Porsche Cayman (Büllesbach,Schettler,Smyrlis,Arimon)
19:39 Neuer Spitzenreiter in der Klasse V5.

#171 – Audi RS3 LMS
18:38 Uhr Torsten Wolter mit Einschlag im Bereich Hatzenbach. Erst in Fahrtrichtung links, dann rechts. Zusätzlich verliert der Opel Astra TCR sein linkes Hinterrad, welches anschließend über die Strecke rollt.

#173 – Opel Astra TCR (Wolter,Rhyn,Brüggenkamp,Luostarinen)
18:41 Uhr Torsten Wolter mit Einschlag im Bereich Hatzenbach. Erst in Fahrtrichtung links, dann rechts. Zusätzlich verliert der Opel Astra TCR sein linkes Hinterrad, welches anschließend über die Strecke rollt.

#174 – Opel Astra TCR (Thiele,Wulf,Kariste,Vögeli)
18:53 Uhr Unfall im Hocheichen.

#244 – BMW M235i Racing (Schrey,Nauman,Fischer,Ehret)
20:24 Uhr Jetzt führt die Bonk-Mannschaft die Klasse der BMW-Cup-M235i an. Adrenalin (Nr. 242) und Sorg (Nr. 256) heißen hier die Verfolger.

#202 – KTM X-BOW GT4 (Stuck,Stuck,Strycek,Friedhoff)
19:52 Uhr Die Isert-Mannschaft führt die KTM-Cup-Klasse an und liegt auf dem 31. Gesamtrang.

#320 – Porsche 911 GT3 Cup (von Löwis of Menar,Smudo,Schellhaas,Duffner)
19:40 Uhr Der mit AT-Porsche 911 Cup von W and S Racing liegt auf dem hervorragenden 29.Gesamtrang. Aktuell am Steuer: Rapper Smudo.

#830 – Hyundai i30N TCR (Kim,Oestreich,Kang,Naumann)
19:43 Uhr In der TCR-Klasse führt der Werks-Huyndai vor dem ProSport-Audi (Nr. 175), dem LMS-Seat (Nr. 178) und dem FEV-Seat (Nr. 176).Die Vier sind nur durch rund eineinhalb Minuten getrennt.

#911 – Porsche 911 GT3 R (Estre,Dumas,Vanthoor,Bamber)
19:52 Uhr Ohne Code-60-Zonen fährt der Gesamtspitzenreiter in der 29. Runde 8.24,022 Minuten

#912 – Porsche 911 GT3 R (Lietz,Pilet,Makowiecki,Tandy)
20:05 Uhr Jetzt fährt Nick Tandy mit einer Zeit von 8:17.340 Min. die schnellste Rennrunde. Innerhalb von 30 Sekunden ist es die zweite Verbesserung: Ein Indikator für die perfekten Bedingungen auf der Strecke.

News und Stimmen nach drei Stunden

Der #98 Rowe Racing BMW M6 GT3 profitiert von seinem frühen Stopp und kämpft nun mit dem #911 Manthrey Racing Porsche 991 GT3 R um die Gesamtführung. Durch den #4 Black Falcon Mercedes-AMG GT3 auf Rag 3 und den #8 Audi Sport Team WRT Audi R8 LMS auf Position 4 sind vier Marken auf den ersten vier Plätzen vertreten. Bestes nicht-GT3 Team ist der Scuderia Glickenhaus SCG003c auf Gesamtrang 12.

#4 – Mercedes-AMG GT3 (Engel,Christodoulou,Metzger,Müller)
17:40 Uhr Maro Engel: „Die Porsche haben richtig Speed gefunden im Vergleich zum Qualirennen, speziell auf der Geraden. Da hast du kaum eine Chance mitzufahren. Ich konnte auf der Geraden gerade so den Kontakt halten zum Falken-Porsche, mehr war nicht drin. Im zweiten Stint hatte ich viele Zweikämpfe, war viel im Verkehr – es ging heiß her. Deshalb haben wir den Boxenstopp nun etwas vorgezogen, um freie Fahrt zu haben.“

#5 – Mercedes-AMG GT3 (Buurman,Jäger,Seyffarth,Stolz)
18:09 Uhr Der Black Falcon-Mercedes-AMG wird eine Strafe bekommen wegen Unterschreitung der Mindeststandzeit beim Boxenstopp.

#7 – Aston Martin Vantage GT3 (Martin,Sorenson ,Thiim,Turner)
17:48 Uhr Nicki Thiim: „Ich habe immer noch 200 Puls. Ich habe total vergessen, wie intensiv und spektakulär es ist, hier zu fahren. Alle geben richtig Gas.“

#12 – Porsche 911 GT3 R (Klohs,Kern,Olsen,Frommenwiler)
17:04 Uhr Nico Bastian übergibt an Gabriele Piana und erzählt: „Es gut sehr gut. Wir sind eine andere Taktik gefahren und haben früh gestoppt. Ich konnte einen ruhigen Stint fahren. Die Kleinen müssen sich noch an die Überrundungen und wir uns ans Überholen gewöhnen. Da muss noch Routine reinkommen.“

#17 – Porsche GT3 R (Christensen,Cairoli,Bergmeister,Lotterer)
16:42 Uhr Jörg Bergmeister: „Es war ein relativ durchwachsener Stint. Wir hatten ein bisschen Handlingsprobleme. Ich hoffe, dass wird im zweiten Turn nun besser, und wir die Pace nun anziehen können.“

#31 – Porsche 911 GT3R (Siedler,Seefried,Laser,Jaminet)|Marco Seefried
16:37 Uhr „Das war hart. Konnte das Feld hinter mit kontrollieren, aber den Kontakt zur Spitze nicht halten. Am Start hatte ich kurz leichten Kontakt mit einem anderen Fahrzeug, das war keine Absicht.“

#35 – Renault RS01 (Schmidtmann,Hammel,Wittmer)
17:24 Uhr Kuno Wittmer: „Es ist etwas schwierig für uns, da der Asphalt so heiß ist. Mal sehen, was wir machen können? Aber wir konnten uns nach vorne arbeiten vom Platz 25 auf 20.“

#48 – Mercedes-AMG GT3 (Hohenadel,Dontje,Götz,van der Zande)
16:59 Uhr Renger van der Zande schlägt beim herausbeschleunigen der Mercedes-Arena in den Reifenstapel ein. Er kann die Fahrt fortsetzen. Kann über die GP-Strecke in die Boxengasse und wird in die Box geschoben.

#52 – BMW M4 (Funke,Heldmann,Scheibner,Müller)
16:52 Uhr technischer Defekt im Bereich Pflanzgarten.

#90 – Subaru WRX STI (Van Dam,Schrick,Yamauchi,Iguchi)
16:42 Uhr Tim Schrick übernimmt den Führenden in der SP3T von Carlo van Dam, der die Bestzeit aus dem Zeittraining in eine solide Klassenführung verwandeln konnte.
17:46 Uhr Nach langer Reparaturphase kann Tim Schrick das Rennen wieder aufnehmen. Es gab erneut Probleme mit der Servolenkung, die bereits gestern für Ärger gesorgt hatte.

#99 – BMW M6 GT3 (Sims,Krohn,De Phillippi,Tomczyk)
18:01 Uhr Heftiger Quersteher eingangs Adenauer-Forst. De Philippi konnte noch soeben abfangen und einen Abflug vermeiden.
18.03 Uhr Rollt in Breidscheid auf den Rettungsweg. Ein Auffahrunfall hat wahrscheinlich einen Kühlerschaden verursacht. Das Team wird versuchen, das Fahrzeug in die Box zurückzubringen.

#155 – BMW 325i (Kratz,Totz,Totz,Frisse)
17:10 Uhr Doppelführung für Sorg Rennsport in der Klasse V4: Nr. 155 vor Nr. 160.

#120 – Opel Manta (Beckmann,Hass,Strycek,Schulten)
17:12 Uhr Gesamtrang 87 und Führung in der Klasse SP3 für den Kissling Motorsport-Opel Manta bei seinem 18. Start. Rekordteilnehmer Volker Strycek (41. Start) dreht seit Rennbeginn am Lenkrad. 11 Runden schafft das Kultfahrzeug mit einer Tankfüllung.
17:30 Uhr „Der Stopp ist planmäßig, aber wir haben gerade sinkenden Öldruck erkannt. Jetzt müssen wir schauen, warum das so ist. Ich habe kein Gefühl dafür, das Auto läuft gut. Aber wenn der Öldruck nach unten geht, ist das kein gutes Zeichen. Was die Fans an der Strecke sind einzigartig, was die da abziehen ist absolut toll.“

#123 – Toyota Corolla Altis (Smittachartch, Charoensukhawatana, Kulapalanont, Hortongkum)
16:38 Uhr fährt mit starker Rauchentwicklung.

#147 – BMW E36 M3 (Glenn,Halse,Marcos,Lyons)
17:34 Uhr Einschlag im Bereich Pflanzgarten, nach Kollision mit der Nr. 31 (Siedler), der ebenfalls einschlägt: Code-60-Phase

#203 – KTM X-BOW GT4 (Hoffmeister,Wolf,Jung,Schröder)
17:14 Uhr Arne Hoffmeister: „Die Einführungsrunde war hat richtig Spaß gemacht, so viele Leute einfach Wahnsinn. Der Porsche hinter mir zog nach dem Start direkt weg, aber danach hatte ich schnell freie Fahrt auf der Nordschleife – klasse. Das Auto hat keine Probleme.“ Florian Wolf ist eingestiegen.
17:26 Uhr wird in die Box geschoben, da das Getriebe Öl verliert.

#238 – BMW M235i Racing (Mohr,Stewart,Groneck,Groneck)
16:47 Uhr Technischer Defekt im Bereich Senke Tiergarten.

#305 – Porsche Cayman GT4 CS (Beyer,Akata,Hewer,Simon)
17:31 Uhr Christoph Heweber mit Unfall im Bereich Hohe Acht – Code-60-Phase. Ursache war eine Kollision mit dem Lamborghini Huracan Super Trofeo EVO (Nr. 63)

#705 – SCG003c (Mutsch,Mailleux,Simonsen,Westphal)
16.46 Uhr Thomas Mutsch: „Unser Auto läuft gut, wir haben ein wenig Untersteuern, aber das ist nicht dramatisch. Ich bin auch gut nach vorne gekommen. Das war ein bisschen Glück dabei. Als ich gerade ankam, wurde die Code-60-Phase aufgehoben und ich habe gleich fünf Autos überholen können“ Franck Mailleux übernimmt das Volant.

#718 – Porsche Cayman (Zensen,Peitzmeier,Bretschneider,Fürsch)
16:46 Uhr Jürgen Bretschneider verunfallt mit dem Porsche im Bereich der Auffahrt Nordschleife.

#911 – Porsche 911 GT3 R (Estre,Dumas,Vanthoor,Bamber)
16:32 Uhr Die Führende Kevin Estre kommt an die Box. Für ihn klettert Earl Bamber hinters Steuer
17:49 Uhr Earl Bamber: „Ich hatte zwar viel Verkehr in meinem Stint, aber letztlich war es nicht so schlimm. Jeder fährt hier sein eigenes Rennen, da muss man sich selbst auch ein bisschen Zeit lassen und Rücksicht nehmen. Das Auto läuft gut. Manthey hat einen guten Job gemacht.“

Große Estre-Show in der ersten Renn-Stunde

Das 46. ADAC Zurich 24h-Rennen begann bei strahlendem Sonnenschein mit einer großen Kevin-Estre-Show: Der Franzose im Manthey-Porsche #911 führte das Feld der insgesamt 146 Fahrzeuge nicht nur von der Pole Position ins Rennen, sondern brannte direkt ein Feuerwerk ab. Mit 8:18,473 Minuten verbesserte er gleich in der ersten Runde nicht nur den bisherigen Rundenrekord von Augusto Farfus aus dem Jahr 2015, sondern setzte sich direkt um 4,7 Sekunden von seinem Markenkollegen Dirk Werner im Falken-Porsche #44 ab. Nach zwei Runden waren es schon zehn Sekunden, in der dritten Runde unterbot Estre in 8:17,960 Minuten die Rekordzeit nochmals.

Kurze Schrecksekunde in der zweiten Kurve
Dabei hatte Estre direkt in der zweiten Kurve eine kurze Schrecksekunde zu überstehen, als sich die drei führenden Porsche in der Mercedes-Arena kurz berührten und Marco Seefried im Frikadelli-Porsche #31 dadurch Rang drei an Maro Engel im Black-Falcon-Mercedes #4 verlor. Maxime Martin im Aston Martin #007 und Martin Tomczyk im Rowe-BMW #99 waren in der Anfangsphase die einzigen Fahrzeuge in den Top-10, die nicht aus Stuttgart von Porsche oder Mercedes-AMG stammten.

Während Estre nach sieben Runden und rund einer Stunde Rennzeit mit knapp zehn Sekunden erstmals an die Box fuhr, lag das Manthey-Schwesterauto #912 schon mehr als drei Minuten zurück. Startfahrer Patrick Pilet hatte nach der ersten Runde wegen eines Reifenschadens von der GP-Strecke zurück in die Box fahren müssen und fiel dadurch weit zurück. Den ersten großen Crash erlebte Kevin Warum im Porsche #80, den Hubert Haupt im Black-Falcon-Mercedes #6 beim Überrunden berührte und heftig in die Leitplanke schickte. Die anschließenden Reparaturarbeiten sorgten für die erste Code-60-Phase des noch jungen Rennens. Verfolgen lässt sich die Action live bei RTL NITRO oder im Livestream auf www.24h-rennen.de.