VLN-Finale: Hochspannung vor dem letzten Akt

Am vorletzten Samstag im Oktober (20.10.2018) fällt in der VLN der letzte Vorhang der Saison 2018. Noch einmal kämpfen die Fahrerinnen und Fahrer um Punkte, Pokale – und um Schinken. Es ist mittlerweile liebgewonnene Tradition, dass die erfolgreichsten Piloten beim „Schinkenrennen“ des MSC Münster neben Ruhm und Trophäen auch einen original Westfälischen Schinken mit nach Hause nehmen. 166 Teams haben für den neunten VLN-Lauf ihre Nennungen abgegeben, um den Fans rund um die Nürburgring Nordschleife einen Saisonabschluss mit Vollgasfeeling zu bereiten.

19 Fahrzeuge gehen beim 43. DMV Münsterlandpokal in der GT3-Klasse an den Start. Unter ihnen sind jede Menge Sieganwärter, denn mit Frikadelli Racing (Porsche, 2 Siege), Black Falcon (Mercedes-AMG, 2 Siege), Manthey-Racing (Porsche, 1 Sieg), Rowe Racing (BMW, 1 Sieg) und Falken Motorsports (Porsche, 1 Sieg) konnten alle genannten Teams in dieser Saison bereits Gesamtsiege erzielen. AutoArena Motorsport (Mercedes-AMG) ist beim Finale nicht vertreten. Dafür wechselt Patrick Assenheimer, der beim achten Lauf seinen ersten VLN-Sieg feierte, in das Mercedes-AMG Team HTP-Motorsport. Seine Teamkollegen werden Ex-DTM-Pilot Maximilian Götz und Raffaele Marciello, Formel-3-Europameister von 2013, sein.

Eine Marke, die in der Auflistung der bisherigen Sieger in diesem Jahr fehlt, ist Audi. Mit einem R8 LMS treten Phoenix-Racing, Montaplast by Land Motorsport und Car Collection Motorsport an, um diese Lücke zu schließen. Das Land-Team aus dem Westerwald setzt beim Münsterlandpokal zudem ein GT3-Fahrzeugen der nächsten Generation ein. Marcel Fässler und Frédéric Vervisch pilotieren den 2019er Audi R8 LMS in der Klasse SP-X. Der neue GT3-Sportler aus Ingolstadt debütierte beim achten Lauf unter Regie von Car Collection Motorsport. Ein weiterer Bolide für die kommende Saison, der neue Porsche 911 GT3 R, ist nach einem Einsatz unter Falken Motorsports nun noch einmal mit dem Einsatzteam Manthey-Racing am Start. Im Cockpit wechseln sich Michael Christensen und Mathieu Jaminet ab. Ebenfalls in der SP-X-Klasse genannt ist der Renault Sport R.S.01 von dem französischen Team R-ace GP mit den Fahrern François Perrodo, Emmanuel Collard und Matthieu Vaxivière.

Die Entscheidungen fallen beim Finale
In der VLN-Junior-Trophäe hat der Este Tristan Viidas in Diensten von Securtal Sorg Rennsport gute Aussichten auf den Titel. Allerdings muss er punkten, denn in Schlagdistanz befindet sich Moritz Oberheim, der in dieser Saison im Mercedes-AMG GT4 von Black Falcon Identica  fährt. Spannend wird auch die Entscheidung um die VLN-Speed-Trophäe. In Führung liegt der Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 31 von Frikadelli Racing vor den beiden Fahrzeugen von Falken Motorsports, dem Porsche 911 GT3 R (#4) und dem BMW M6 GT3 (#3). Auch die beiden viertplatzierten Fahrzeuge haben rechnerisch noch Chancen: der Ferrari 488 GT3 (#22) des Wochenspiegel-Teams Monschau sowie der Mercedes-AMG GT3 (#6) von Black Falcon.

Nach einem technischen Protest beim achten Lauf und der noch ausstehenden Berufungsverhandlung des DMSB, in die ein Titelkandidat involviert ist, sind die Gesamtwertung und die VLN-Produktionswagen-Trophäe aktuell noch vorläufig. Die Berufungsverhandlung findet voraussichtlich am 18. Oktober statt.

Interessante Randgeschichten verdienen Beachtung
Neben den Titelentscheidungen gibt es auch beim Münsterlandpokal eine Reihe interessanter Randgeschichten. So startet Volker Strycek diesmal nicht nur zusammen mit Olaf Beckmann und Peter Hass im Opel Manta, sondern auch zusammen mit seinen beiden Kindern Lena und Robin mit einem Opel Astra OPC Cup. Damit verdoppelt der langjährige Opel-Sportchef die Chancen, seinen einhundertsten Klassensieg in der seit 1990 geführten VLN-Statistik einzufahren. Einen Blick sind auch beim neunten Lauf die „Fahrschüler“ wert. Alex Brundle, Sohn des ehemaligen Formel-1-Piloten Martin Brundle und Michele Beretta absolvieren im Porsche Cayman von Prosport-Performance genauso ihren zweiten Pflichteinsatz im „Kleinwagen“ auf dem Weg zur großen DPN-Stufe wie DTM-Pilot Joel Eriksson und Nick Yelloly im BMW M235i Racing Cup von Securtal Sorg Rennsport.

24h-Rennen nimmt Abschied von Hans Schnock

Das ADAC Zurich 24h-Rennen nimmt Abschied von seinem langjährigen Rennleiter Hans Schnock. Der Motorsportfunktionär und Automobilexperte aus dem rheinischen Merzenich machte sich nach seiner Zeit als aktiver Motorsportler vor allem als Funktionär einen Namen. So harmonierte seine Beruf als Spezialist für die Restaurierung von Oldtimern bestens mit dem intensiven Engagement bei der Youngtimer Trophy, deren Mitbegründer er war. Auch beim 24h-Rennen war er über 25 Jahre lang eine feste Größe und hier zuletzt als Rennleiter aktiv.

Ab 1982 gehörte Hans Schnock als stellvertretender Rennleiter zum Führungszirkel des 24h-Rennens. In dieser Zeit arbeitete er nicht zuletzt mit „Mr. 24h-Rennen“ Peter Geishecker kontinuierlich an der Weiterentwicklung des Events und übernahm von diesem ab 1996 die Funktion des Rennleiters. Im gleichen Jahr wurde er auch Mitglied im Organisationskomitee. In beiden Ämtern war er bis 2008 aktiv, bevor er diese Aufgaben in jüngere Hände weitergab und das Amt an den heutigen Rennleiter Walter Hornung weiterreichte. „Hans Schnock war ein Rennleiter alter Schule“, schildert Hornung, der mit Schnock schon ab 2001 als einer der stellvertretenden Rennleiter intensiv zusammengearbeitet hatte. „Ihm waren die Aktiven auf der Rennstrecke wichtig, ganz gleich in welcher Fahrzeugklasse sie antraten.“

In seiner Zeit als 24h-Rennleiter übernahm Schnock die Mamutaufgabe, die größten jemals angetretenen Starterfelder auf die Reise zu schicken: Von knapp über 100 Fahrzeugen Ende der 70er Jahre entwickelte sich das Rennen in dieser Zeit kontinuierlich weiter, knackte 1987 erstmals die Marke von 180 Teilnehmern, 1999 warten erstmals über 200 Fahrzeuge am Start. Unvergessen bleiben die riesigen Starterfelder der Jahre 2000 und 2006 (jeweils 222 Starter) sowie 2007 (224 Starter). Aber auch sportlich erlebte Schnock in seinen Jahren als Rennleiter manchen Meilenstein. So winkte er 1996 Sabine Reck (Schmitz) als erste weibliche Siegerin ab, als diese gemeinsam mit Johannes Scheid und Hans Widman im Scheid-BMW M3 gewann. 1998 begrüßte er Marc Duez / Andreas Bovensiepen / Christian Menzel / Hans-Jochaim Stuck im BMW 320d als erste Sieger eines 24h-Rennens weltweit, die auf einem Dieselfahrzeug antraten.

Zu den zahlreichen motorsportlichen Aktivitäten Schnocks gehört insbesondere die Gründung der Youngtimer Trophy, die er 1992 gemeinsam mit Egon Meurer aus der Taufe hob. Seit dem ersten Rennen 1993 begleitete er die Serie und setzte sich für ihren Fortbestand und weiteren Ausbau ein. Über 20 Jahre zeichnete er für „seine“ Youngtimer-Trophy verantwortlich, bevor er sich 2015 aus gesundheitlichen Gründen zurückzog.

Noch bis 31.12.: Doppelte Action mit Rabatt genießen

Für 24h-Fans gibt es ab sofort im Vorverkauf einen besonderen Ticketrabatt: Wer bis zum 31. Dezember 2018 sein Ticket für das 24h-Rennen (20. – 23. Juni 2019) erwirbt, kann sich gleichzeitig bis zu 10 Euro Rabatt für die Tickets des 24h-Qualirennens (18. – 19. Mai 2019) sichern. Unabhängig davon, welches Ticket für den Höhepunkt der Nordschleifensaison im Juni erworben wird gilt: Wer gleichzeitig das Wochenendticket für das Qualirennen bestellt, zahlt nur 15 Euro (statt 25 Euro), die Tagestickets für das Qualirennen (Samstag oder Sonntag) gibt es ermäßigt für jeweils 10 Euro (statt 15 Euro).

Dieses „Early-Bird-Special“ ist befristet bis 31.12.2018. Informationen und Bestellmöglichkeiten gibt es unter nuerburgring.de/24h. Alles Wichtige zu den regulären Ticketpreisen, Konditionen, Rabatten und Bestellmöglichkeiten gibt es direkt auf der 24h-Homepage auf der Ticket-Seite.

VLN: Doppelsieg für Mercedes-AMG beim „Halbfinale“

Die VLN bewegt sich mit großen Schritten auf das Saisonende zu und brannte beim vorletzten Lauf des Jahres noch einmal ein Motorsportfeuerwerk auf der Nordschleife ab. Das Team AutoArena Motorsport feierte beim 50. ADAC Barbarossapreis den ersten VLN-Triumph. Patrick Assenheimer und Dominik Baumann überquerten im Mercedes-AMG GT3 nach 28 Runden mit einem knappen Vorsprung von 3,651 Sekunden als Sieger die Ziellinie. Für beide Fahrer war es ebenfalls der erste VLN-Erfolg. Das Team SPS automotive performance verpasste bei seinem VLN-Debüt die Sensation nur knapp. Über weite Strecken hatten Edoardo Mortara und Renger van der Zande im Mercedes-AMG GT3 das Rennen angeführt. Am Ende kostete sie ein kleiner Fehler den Sieg. Platz drei beim achten Saisonrennen – dem „Halbfinale“ vor dem Showdown beim letzten Saisonlauf (20. Oktober) – ging an Jonathan Hirschi, Jordan Tresson und Hunter Abbott im BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport.

Seit acht Jahren ist Patrick Assenheimer in der VLN am Start. 2011 debütierte der 26-jährige mit einer Mercedes-Benz C-Klasse in der Klasse V4. Bis 2016 fuhr er gegen die BMW-Armada in der Produktionswagenklasse und feierte drei Klassensiege. In seinem 56. Rennen folgte nun sein erster Gesamtsieg. „Unglaublich“, strahlte er nach dem Rennen. „Endlich auf dem Podium ganz oben zu stehen, war ein geniales Gefühl – Hammer.“ Die Schlussphase zwischen den beiden Mercedes-AMG GT3 war extrem spannend. Die Debütanten von SPS führten über weite Strecken das Rennen an, leisteten sich dann aber einen kleinen aber folgenschweren Fehler. Beim letzten Boxenstopp unterschritt das Team die Mindeststandzeit um 0,9 Sekunden. Das wurde mit einer 36-sekündigen Zeitstrafe geahndet. „Wir wären auch mit Platz zwei zufrieden gewesen“, bewies Assenheimer Sportsgeist. „Aber wir nehmen den Sieg natürlich gerne mit.“ Mortara war trotz der Niederlage nicht unzufrieden: „SPS hat einen fantastischen Job gemacht und wirklich starke Performance gezeigt. Für mich war es ein spannendes und tolles Wochenende. Wir haben in den letzten Runden extrem gepusht, weil wir unbedingt den Sieg wollten. Leider hat es am Ende nicht gereicht.“

Hinter dem Spitzentrio stellten zwei zukünftige GT3-Fahrzeuge ihre Leistungsfähigkeit eindrucksvoll unter Beweis. Maxime Martin und Darren Turner kamen bei der Premiere des Aston Martin Vantage GT3 auf Rang vier ins Ziel. Nur einen Platz dahinter beendeten Christopher Haase und Jamie Green das Rennen im neuen Audi R8 LMS. In dieser Reihenfolge fanden sich beide Fahrzeuge auch nach dem Zeittraining im Ergebnis wieder – auf den Plätzen eins und zwei. Beide Fahrzeuge verfügen noch nicht über eine finale Homologation für die GT3-Klasse, starteten deshalb in der Klasse SPX. Das Reglement sieht für diese Testeinsätze vor, dass die Fahrzeuge vom Ende der ersten Startgruppe das Rennen aufnehmen und zudem bei jedem Boxenstopp eine 20 Sekunden längere Mindeststandzeit eingehalten werden muss. Der Rückstand des Aston Martin auf die Spitze betrug 3:59,416 Minuten, dem Audi-Duo fehlten am Ende 4:31,365 Minuten. Von Startplatz eins ging Augusto Farfus ins Rennen, der im BMW M6 GT3 von Schnitzer Motorsport die drittschnellste Zeit gefahren war. Für den Brasilianer endete das Rennen nach 23 Runden vorzeitig.

Das schnellste SP9-Premium-Fahrzeug pilotierten Klaus Abbelen, Lance David Arnold und Felipe Fernández Laser auf Rang sechs. Das Trio im Frikadelli-Porsche überquerte 1,090 Sekunden hinter dem fünftplatzierten Audi die Ziellinie. Die Top-10-Positionen komplettierten zwei Audi R8 LMS von Phoenix-Racing und Car Collection Motorsport sowie die beiden schnellsten Porsche 911 GT3 Cup von GetSpeed Performance und Kappeler Motorsport.

Technische Proteste haben Auswirkungen auf die Meisterschaft

Nach dem Rennen gab es zwei Technische Proteste, die Auswirkungen auf die Meisterschaft haben werden, weil Disqualifikationen nicht als Streichergebnis herangezogen werden können. Das Pixum Team Adrenalin Motorsport legte gegen das V4-Siegerfahrzeug von Manheller Racing einen Protest ein. Bei der Untersuchung wurde am beanstandeten BMW 325i eine unzulässige Bearbeitung der Motorraumabschirmung / Motorunterschutzes festgestellt. Dies führte zur Disqualifikation durch die Sportkommissare. Manheller Racing hat diese Entscheidung akzeptiert.

Manheller Racing legte seinerseits Protest gegen den BMW 325i von Adrenalin ein. „Bei der Prüfung des Protests wurde festgestellt, dass dieser unzulässiger Weise von einem der beiden Fahrer unterschrieben war. Sportrechtlich ist jedoch nur der Bewerber zur Abgabe eines solchen Protests berechtigt. Aus diesem Grund musste der Protest als unzulässig zurückgewiesen werden“, sagte Andreas Witkowski, Vorsitzender der Sportkommissare. Trotzdem wurde der Adrenalin-BMW disqualifiziert, weil die Technischen Kommissare bei der bereits begonnenen Protestuntersuchung einen Verstoß gegen die technischen Bestimmungen des Produktionswagen-Reglements festgestellt haben. Dagegen hat Adrenalin Berufung angekündigt. Das Ergebnis der Klasse V4 bleibt bis zur endgültigen Entscheidung des DMSB-Berufungsgerichts offen.

Im vorläufigen Tabellenstand übernehmen Norbert Fischer, Christian Konnerth und Daniel Zils, die für das Pixum Team Adrenalin Motorsport einen Porsche Cayman in der Klasse V5 pilotieren, die Führung.

FIA WTCR Wuhan: Audi-Teams fangen Hyundai-Phalanx ab

Nur eine Woche nach dem siebten Saisonlauf ging es für die FIA WTCR in die Zehn-Millionen-Metropole Wuhan. Und dieses achte Rennwochenende des Tourenwagen-Weltcups auf dem nur 2,984 km langen Straßenkurs hatte es in sich: Die siegverwöhnten Spitzenreiter auf Hyundai erlebten ein schwieriges Wochenende, bei dem sie bei allen drei Läufen nicht auf das Podium fahren konnten. Stattdessen setzten sich insbesondere die Audi-Piloten bestens in Szene. Jean-Karl Vernay (FRA) holte im R3S LMS die Bestzeit im ersten Qualifying und ging so in Heat 1 von der Pole aus ins Rennen und setzte sie auch gleich in einen Sieg um. Im kombinierten zweiten Qualifying-Ergebnis waren es dann gleich vier Ingolstädter Modelle, die das Zeitentableau anführten. Gordon Shedden (GBR) holte die Bestzeit vor drei Audi-Kollegen. Die Siege im zweiten und dritten Lauf gingen an Mehdi Bennani (MAR, VW Golf GTI TCR) und Pole-Sitter Shedden.

Rennen 1: Audi-Pilot Vernay siegt

Mit der Pole-Position hatte der Franzose Jean-Karl Vernay die beste Ausgangsposition, um eine kleine Durststrecke zu beenden: Im ersten China-Lauf war er punktelos geblieben, und auch beim vorhergehenden Lauf in der Slovakei konnte er nur im ersten Rennen punkten. Nun aber gab er Vollgas und fuhr mit einer starken Leistung zum Sieg in einem Lauf, bei dem fünf Marken in die Top sieben gelangten. Hinter Vernay belegte Pepe Oriola den zweiten Podestrang, der im Cupra TCR ebenfalls aus Reihe eins gestartet war. Auch Vernays Teamkollege Gordon Shedden (GBR) konnte im Audi überzeugen, überholte All-Inkl.com-Pilot Yann Ehrlacher (FRA, Honda) und stand damit zum ersten Mal in seiner Karriere auf dem WTCR-Podium. „Ich habe mich darauf konzentriert, einen guten Start hinzulegen“, sagt Vernay nach dem Start-Ziel-Sieg. „Ich blieb konzentriert. Das ist eine technisch anspruchsvolle und schwierige Strecke, auf der man leicht Fehler machen kann.“ Hinter den Spitzenreitern gab es viel Action auf dem Stadtkurs, so kam etwa der als Vierter gestartete Denis Dupont mit seinem Audi RS 3 LMS in der ersten Kurve von der Strecke ab. Als er auf die Rennlinie zurückfuhr, berührte er seinen Teamkollegen Nathanaël Berthon, der unter Aufwendung all seines Könnens einen schweren Unfall vermied. Den besten Start erwischte der für das deutsche All-Inkl.com-Team startende Ehrlacher, der von Platz sieben kam und die erste Runde als Dritter beendete. Ein schwieriges Rennen erlebte dagegen Spitzenreiter Gabriele Tarquini (ITA, Hyundai), der nur Platz 18 belegte.

Rennen 2: Bennani (VW), Compte (Peugeot) und Berthon (Audi) auf dem Podium

In dem für die Top 10 traditionell in umgekehrter Reihenfolge des Qualifyingergebnisses gestarteten zweiten WTCR-Rennen stand Mehdi Bennani im VW Golf auf der Pole, der diese gute Ausgangsposition in einen Rennsieg umsetzen konnte. Der Marokkaner musste dabei in der letzten Runde einen Angriff von Aurelien Comte abwehren und stand schließlich als zwölfter Rennsieger in der laufenden Saison ganz oben auf dem Podium. Comte hatte sich im Peugeot als hartnäckigster Verfolger Bennanis bis kurz vor dem Ziel ganz nahe an den VW-Piloten herangearbeitet und wagte schließlich in der Schikane einen Angriff, mit dem er Bennani von der Spitze verdrängte. Auf der Innenbahn kam er in der anschließenden Haarnadelkurve aber von der Ideallinie ab, wodurch Bennani wieder vorbeiging und den Sieg einfuhr. Comte verteidigte Rang zwei gegen Nathanaël Berthon von Comtoyou Racing, der mit seinem Audi RS 3 LMS zum ersten Mal in der Saison 2018 auf das Podium fuhr. „Es war an diesem Wochenende von Anfang an schwierig“, sagte der überglückliche Bennani. „Nach meinem Podium in Ningbo war das Auto schwer, und ich musste 110 Prozent geben, denn ich wusste, dass meine Reifen ab Runde zwölf oder 13 abbauen würden. Und das ist passiert.“ Bennani schildert den Angriff Comtes aus seiner Perspektive: „Ich wusste, das er um die 60 Kilogramm leichter ist“, sagt er. „Er hat in den letzten drei Runden massiv aufgeholt, und als er mich überholt hat, wusste ich, dass er auf dieser Linie die Haarnadelkurve kaum packen wird. Ich bin sehr glücklich.“ Weiter hinten im Feld spielte sich in Runde vier ein Drama ab. Oriolas Teamkollege John Filippi unternahm einen gewagten Angriff auf die beiden YMR Hyundai i30 N TCR. Dabei fuhr er Thed Björk aufs linke Hinterrad. Daraufhin musste der Schwede sein beschädigtes Auto an der Box abstellen.

Rennen 3: Shedden nach spannenden Rennen auf Platz eins

Einen spannenden Kampf um den Sieg bekamen die Zuschauer im dritten Lauf von Wuhan zu sehen. Gordon Shedden musste sich bis zur Ziellinie gegen seinen Audi-Markenkollegen Frédéric Vervisch wehren, behielt aber die Oberhand und feierte seinen ersten Sieg Tourenwagen-Weltcup. Der Schotte nutzte seine Pole, um von der ersten Kurve an die Führung zu übernehmen. Auch zwei Safety-Car-Phasen und ein turbulentes Renngeschehen änderten daran nichts. „Ein verrücktes Rennen“, schüttelte Shedden nach dem Überqueren der Ziellinie den Kopf. „Dennis (Dupont) griff zwei Mal an – in Kurve eins und dann nochmal an der Schikane, wo er mich berührte.“ Nach dem zweiten Rennen hatte der Audi des späteren Rennsieger noch übel ausgesehen: Das Team musste umfangreiche Reparaturen an der Lenkung vornehmen. „Sie haben aber einen fantasischen Job gemacht und die Zahnstange in der Pause zwischen den beiden Läufen gewechselt – unglaublich“, lobte Shedden, der sich als dreizehnter Rennsieger in der aktuellen WTCR-Saison in die Statistik eintrug. Auch diesmal gab es hinter den Spitzenreitern eine Menge Kleinholz, was zu zwei Safety-Car-Phasen führte. Jean-Karl Vernay, Gewinner von Rennen 1, verursachte einige Folgeschäden, als er mit Aurélien Comte kollidierte, dessen Peugeot in der Streckenbegrenzung einschlug. Der nachfolgende Rob Huff konnte nicht mehr ausweichen und fuhr ihm ins Heck, und auch für All-Inkl.com-Pilot Timo Scheider war das Rennen vorzeitig beendet, als er in die Massenkollision verwickelt wurde. Die zweite Safety-Car-Phase wurde ausgelöst, als Dupont nach dem Restart an der Heckstoßstange des Führenden anklopfte. Ein folgender Überholversuch endete aber in der Streckenbegrenzung, und beinahe hätte es dabei Shedden erwischt, der aber entkommen konnte. Dupont verlor seinen PLatz an Vervish, und bis die verschobenen Reifenstapel wieder an Ort und Stelle waren, neutralisierte das Safety-Car das Geschehen. Auch nach dem zweiten Restart blieb das Geschehen an der Spitze spannend, und Shedden musste die Führung bis ins Ziel verteidigen. Gerade einmal 0,558 Sekunden trennten die Führenden nach den 23 Rennrunden.

Starkes WTCR-Debüt für Timo Scheider

Beim siebten Lauf der FIA WTCR feierte der gebürtige Lahnsteiner Timo Scheider sein Debüt im Weltcup, in dem er damit der erste Deutsche Teilnehmer ist. Im Honda Civic TCR des Teams All-Inkl.com Münnich Motorsport konnte er zwar nicht gerade um die Siege mitfahren, dennoch hinterließ der Ex-DTM-Champion einen starken Eindruck. In Heat 1 und 3 schrammte er jeweils mit Platz 11 nur knapp an den Punkterängen vorbei – und das beim ersten Rennwochenende in einem frontgetriebenen TCR. Der sonst an deutlich PS-stärkere heckgetriebene Rennwagen gewohnte Deutsche meisterte die Umstellung dennoch gut und zeigte sich anschließend zufrieden.

Für Scheider war es praktisch „die erste Erfahrung im Fronttriebler“, wie er selbst berichtet. Zuvor hatte er Anfang der 2000er ein kurzes Alfa-Romeo-Intermezzo auf der Nordschleife absolviert. „Aber das ist natürlich überhaupt nicht zu vergleichen mit den TCR-Autos von heute und noch dazu zum Geschehen im Sprintrennen“, fasst der zweimalige DTM-Champion zusammen. Seine Eindrücke aus dem Cockpit? „Es ist eine große Herausforderung“, lacht der Wahlösterreicher, „aber es macht auch viel Spaß. Es wird aber nicht unbedingt meine favorisierte Fahrdynamik: Im Auto ist sehr viel Bewegung, und es hat vergleichsweise wenig Leistung. Aber das macht es auch um so anspruchsvoller, denn es sind viele Kleinigkeiten zu beachten.“ Ohne vorherigen Test zog er sich jedoch überaus achtbar aus der Affäre: Zwei elfte Plätze und ein unfallbedingtes Rennen zum Abschreiben im zweiten Heat waren die Wochenendbilanz.

„Ich bin sehr zufrieden“, bestätigte er denn auch nach dem dritten WTCR-Rennen in China. „In Rennen zwei hatte ich Kontakt mit mehreren Fahrzeugen und bei einer Kollision habe ich mir einen Reifenschaden eingehandelt, sodass ich die Box wegen eines Wechsels anlaufen musste. Anschließend haben wir noch ein paar Daten gesammelt, die uns in Rennen drei geholfen haben. Dort habe ich nach dem Start eine ganze Reihe Plätze gutmachen können und mich bis auf Platz zehn vorgearbeitet. Doch nach der Rennunterbrechung war die Balance nicht mehr dieselbe wie zuvor. Ich bin jetzt sehr neugierig, wie es in Wuhan weitergeht.“

Den zweiten chinesischen Lauf – nur eine Woche nach der nun absolvierten Weltcup-Runde in Ningbo – sieht das Team und sein neuer Pilot vor allem als eines: einen weiteren Test. „Bis Suzuka hoffe ich meinen Fahrstil soweit angepasst zu haben, und dann ist das große Ziel Macao“, verrät Scheider. „Auf dieses Rennen freue ich mich ganz besonders und hoffe, bis dahin zügig im TCR unterwegs zu sein.“

Hilfreich für Scheider: Das Team ist für ihn alles andere als unbekannt, schließlich startet er mit der deutschen Mannschaft bereits in der FIA-Rallycross-Weltmeisterschaft. „Auch meine beiden Teamkollegen haben mich super aufgenommen“, freut sich der gebürtige Mittelrheiner. „Yann und Esteban unterstützen mich, wo immer ich Hilfe brauche. Wir tauschen Daten und Eindrücke aus. Im Team kenne ich Zweidrittel der Mannschaft aus meinen Rallycross-Einsätzen. Auch das macht es einfacher, weil man sich nicht an alle Abläufe gewöhnen muss. Die Ingenieure sind natürlich andere als in der WRX, aber mein Auto wird vom Chef selbst, René Münnich, betreut.“

Stimmen aus der 24h Sieger Pressekonferenz

#912 Manthey Racing Porsche 911 GT3 R / Richard Lietz
„Ich glaube es war ein perfektes Wochenende für uns und für Porsche. Wir haben im Qualifying neue Rundenrekorde gesehen. Das war auch für uns etwas ganz Besonderes den das Niveau der Rennstrecke und dieser Serie sind extrem hoch. Nicht nur deutschlandweit, sondern auch international gesehen ist das eines der größten Rennen. Am Anfang sind wir durch einen Reifenschaden auf Platz 90 zurückgefallen, haben uns dann aber wieder nach vorne gekämpft. Dann haben wir allerdings eine Zeitstrafe bekommen, wofür wir uns entschuldigen – aber wenn man pusht kann so etwas passieren. Das Team hat das Auto perfekt vorbereitet und letztlich ist der Sieg das i-Tüpfelchen für dieses Wochenende und etwas ganz Besonderes für uns.“

#912 Manthey Racing Porsche 911 GT3 R / Patrick Pilet
„Das ist Motorsport! Einfach unglaublich und so ein Ergebnis ist etwas ganz Besonderes, gerade auf dieser Rennstrecke hier. Wir sind sehr glücklich über das Ergebnis, denn nach der roten Flagge haben wir erneut bei null begonnen! Ich habe das Rennen zu dem Moment der roten Flagge nicht gesehen, aber ich denke, es war die richtige Entscheidung. Es ist zwar schade für die Jungs von AMG, aber manchmal verliert man, manchmal gewinnt man. Und das hier war einfach verrückt!“

#912 Manthey Racing Porsche 911 GT3 R / Fred Makowiecki
„Unser Ingenieur hat entschieden, dass ich den letzten Stint fahren soll, da ich vor der roten Flagge gefahren bin und die Streckenbedingungen am besten in Erinnerung hatte. Nach dem Plattfuß in der ersten Runden hatten wir nichts mehr zu verlieren und es gab nur noch eine Strategie und die hieß: Jede Runde fahren was geht. Am Ende hat sich das auch ausgezahlt, auch wenn bei diesen Bedingungen etwas Glück sicherlich dabei war, weil gerade bei Nässe und Nebel so viel passieren kann.“

#912 Manthey Racing Porsche 911 GT3 R / Nick Tandy
„Die Strategie war nach der ersten Runde klar, alles geben und so viel wie möglich rauszuholen. Klar, gab es Situationen während des Rennens, wo wir das Auto reparieren mussten und Schwierigkeiten hatten. Es war ein interessantes Rennen, das 24h- Rennen ist besonders hart zu gewinnen. Umso stolzer sind wir hier zu sitzen.“

#4 Mercedes-AMG Team Black Falcon Mercedes-AMG GT3 / Maro Engel
„Es war wieder ein grandioses Wochenende, das 24h- Rennen am Nürburgring ist einfach immer der Hammer! Auch ein riesiges Kompliment an die Zuschauer, die selbst bei dem schlechten Wetter das wir hatten geblieben sind. Klar, es war eng für uns, aber die Kollegen waren einfach schneller als wir erwartet hätten. Natürlich ist es schade, daß durch die rote Flagge unser Vorsprung dahin war, bei 24h hätte es vielleicht anders ausgesehen.“

#4 Mercedes-AMG Team Black Falcon Mercedes-AMG GT3 / Adam Chrstodoulou
„Als wir unseren letzten Boxenstopp gemacht haben waren wir uns nicht sicher ob es noch ein oder zwei Runden sind und sind auf Nummer sicher gegangen und haben etwas mehr getankt. Das hat zum einen eine Lücke aufgerissen und um ehrlich zu sein haben die Reifen auch etwas nachgelassen. Ich habe zwar alles versucht aber leider hat es nicht ganz gereicht. Wir alle haben das ganze Rennen über gepusht ich zum Schluss sogar etwas zu viel, deshalb auch mein kleiner Ausritt ins Gras kurz vor Schluss. Aber auf jeden Fall Glückwünsch an die Sieger es war ein tolles Rennen, aber ich freue mich schon auf nächstes Jahr da werden wir ihnen dann ordentlich einheizen.“

#4 Mercedes-AMG Team Black Falcon Mercedes-AMG GT3 / Manuel Metzger
„Bei so einem Rennen weiß man nie, wie die Wetterverhältnisse werden. Es kann bei einem 24h-Rennen so viel passieren. Diesmal kam der Regen früher als erwartet, sodass wir haben wahrscheinlich eine Runde zu spät gestoppt haben. Ansonsten waren wir auf alles vorbereitet und haben auch alle Probleme gut gelöst. Bis zur roten Flagge hatten wir keinen Fehler gemacht und keinen Kratzer am Auto und waren ein perfektes Rennen gefahren. Danach haben wir das Maximum gegeben. Letztlich knapp Zweiter zu werden beim stärksten und schwierigsten Autorennen der Welt kann sich durchaus sehen lassen.“

#4 Mercedes-AMG Team Black Falcon Mercedes-AMG GT3 / Dirk Müller
„Ich habe ein lachendes und ein weinendes Auge. Wir haben zwar den ersten Platz verloren, aber dafür den zweiten Platz gewonnen. Und bei dieser Schlacht da draußen, wie wir sie heute erlebt haben, ins Ziel zu kommen ist wirklich extrem toll.“
Andererseits hatten wir fast vier Minuten Vorsprung zum Zeitpunkt der roten Flagge.
Ohne die rote Flagge hätten wir das Rennen gewinnen können, aber so war es nicht.
Wir sind trotzdem glücklich. Jetzt geht Dank an meine Fahrerkollegen und das gesamte Team. Man muss wirklich alle loben, die zum Team gehören. Und natürlich auch die Fans, die uns immer die Treue halten.“

#5 Mercedes-AMG Team Black Falcon Mercedes AMG GT3 / Yelmer Buurman
„Die rote Flagge hat unsere Chancen auf Podium natürlich stark verbessert und daher kam sie uns ganz passend, auch wenn das für unsere Teamkollegen vom Fahrzeug #4 nicht ganz der Fall war. Nachdem dann das Rennen wieder gestartet war habe ich gleich in der ersten Kurve einen Schlag aufs Heck bekommen und mich gedreht. Dann habe ich alles aus dem Auto heraus eholt und die Lücke zugefahren und die beiden Autos vor mir noch überholen können. Dass ich eine Sekunde vor Ablauf der Zeit über die Ziellinie gefahren bin ist wirklich blöd gelaufen und ich musste noch eine Runde fahren. Bei sowas kannst du eigentlich nur verlieren aber ich habe es dann langsam angehen lassen und den dritten Platz nach Hause gefahren.“

#5 Mercedes-AMG Team Black Falcon Mercedes AMG GT3 / Thomas Jäger
„Alle Hersteller bereiten sich gut auf dieses Rennen vor. Trotzdem wissen alle, auch die Kundenteams, wie schwierig und wie wenig planbar dieses Renne ist. Am Ende zwei Podestplätze belegen zu können ist ein tolles Ergebnis. Gratulation an Porsche zum Sieg. Wir sind als Fünfter in die letzte Stunde gegangen und letztlich hat es doch für´s Podium gereicht – einfach super. Wir sind überglücklich und werden nächstes Jahr ebenso gut vorbereitet zurückkommen.“

#5 Mercedes-AMG Team Black Falcon Mercedes AMG GT3 / Jan Seyffarth
„Mein Ziel ist definitiv nächstes Mal in der Mitte zu sitzen und den ersten Platz zu machen (lacht). Also ich bin auf jeden Fall wieder dabei im nächsten Jahr! Bis vor der roten Flagge war mein Ziel, auf jeden Fall bis aufs Podium zu fahren, aber jetzt wirklich hier zu sitzen fühlt sich einfach super an! Dieses Rennen ist das Highlight des Jahres und darauf arbeiten wir ein ganzes Jahr drauf hin und deshalb konzentrieren wir uns auch bald schon wieder auf das nächste Jahr.“

#5 Mercedes-AMG Team Black Falcon Mercedes AMG GT3 / Luca Stolz
„Ich war die letzte Stunde außerhalb unseres Autos, aber ich denke ich kann für alle sprechen, unser Puls mindestens genauso so hoch war (wie der des Siegerfahrers). Wir haben in der Box mitgefiebert und die Strategie mitentschieden und -geplant. Wir waren zwar sehr nervös, aber wir können (unserem Fahrer) vertrauen. Wir haben es geschafft.“

News und Stimmen nach 24 Stunden

In einem spektakulären Schlusssprint gewinnt Manthey Racing mit dem #912 Porsche 911 GT3 R die 46. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennens vor den beiden Black Falcon Mercedes-AMG GT3 mit den #4 und #5. Aston Martin Racing holt bei der Abschiedsvorstellung des V8 Vantage GT3 Rang 4, Audi bringt das beste Auto auf Rang 6 mit dem #1 R8 LMS.

14:10 Uhr Die erste Runde nach dem Restart ist beendet. Es führt die Nr. 4 (Black Falcon-Mercedes) vor dem Manthey-Porsche Nr. 912. Platz drei hat die Nr. 6 (Black Falcon-Mercedes) inne vor dem Aston Martin Nr. 7 und der Nr. 5 Black Falcon-Mercedes.

14:20 Uhr Ende Start/Ziel greift Makowiecki Nr. 912 an und kann sich nach Berührung am führenden Nr. 4 Adam Christodoulou vorbeiquetschen. Nr. 4 kann nach einem Dreher weiterfahren.

14:28 Uhr Christodoulou schlägt hinter Schwalbenschwanz leicht an, als sein Mercedes-AMG ins Rutschen gerät. Fährt aber weiter.

15:01 Uhr Fred Mackowiecki fährt 9.55,854 Minuten in der 132. Runde! Neun Sekunden schneller als Christodoulou.

#25 – Audi R8 LMS (Mücke,Jöns,Fässler,Kaffer)
14:27 Uhr Marcel Fässler steht nach Dreher Ausgangs Kesselchen.
14:34 Uhr Kommt nach dem Einschlag mit stark beschädigtem Hinterreifen an die Box.

#75 – Mercedes AMG GT4 (Stingu,Solombrino,Herbst,Schwerfeld)
14:47 Uhr Jochen Herbst: „Für uns war es sehr entspannt, da wir nur auf „Platz halten“ gefahren sind. Stellenweise ist aber noch ganz schön viel Nebel. Die Strecke ist wahnsinnig glatt und die Sicht ist stark eingeschränkt.“

#90 – Subaru WRX STI (Van Dam,Schrick,Yamauchi,Iguchi)
14:29 Uhr Technischer Defekt in der Boxeneinfahrt.

#148 – Porsche Cayman (Finck,Moetefindt,Sedlmaier,Munhowen)
14:14 Uhr steht nach Einschlag im Bereich Hohe Acht!

#153 – BMW E90 325i (Stahlschmidt,Schambony,Legermann,Heinrich)
14:30 Uhr Unfall im Bereich Pflanzgarten.

#256 – BWM M235i Racing (Viidas,Eichenberg,Mettler,Kratz)
14:27 Uhr In der BMW-Cup-Klasse scheint eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Der Sorg-BMW hat rund drei Minuten Vorsprung auf den Bonk-BMW (Nr. 244)

#912 – Porsche 911 GT3 R (Lietz,Pilet,Makowiecki,Tandy)
15:24 Uhr Knapp 21 Liter haben die Spitzenreiter beim finalen Boxenstopp nachgetankt.

News und Stimmen nach 21 Stunden – Starker Nebel: Rennen mit der roten Flagge unterbrochen

Safety first: Wegen starken Nebels entschied sich die Rennleitung das 46. ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring um 11:59 Uhr mit der roten Flagge zu unterbrechen. Das Rennen konnte nicht fortgeführt werden, weil die Sicht zum und die Kommunikation per Flaggensignale mit dem nächsten Streckenposten nicht mehr möglich war. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten sich an der Spitze der Manthey-Porsche mit der #912, der Mercedes-AMG mit der #4 sowie der drittplatzierte Aston Martin V8 Vantage mit der #7 einen packenden Kampf um die Führung geliefert. Dabei musste der Porsche #912 gegen 11:30 Uhr die Spitzenposition an den Mercedes-AMG von Black Falcon abtreten, als er eine Zeitstrafe von 3:32 Minuten absitzen musste. Der Grund: Das Team war in der Code-60-Phase zu schnell unterwegs.

11:59 Uhr Rennunterbrechung

#1 – Audi R8 LMS (Mies,van der Linde,van der Linde,Rast)
11:47 Uhr Christopher Mies dreht sich beim Anbremsen Adenauer Forst ein und schlägt leicht in der Leitplanke rechts ein. Er kann die Fahrt direkt fortsetzen. Geschätzter Zeitverlust ca. 15 Sekunden.

#3 – Audi R8 LMS GT3 (Haase,Stippler,Vervisch,Müller)
11:39 Uhr Frederic Vervisch: „Ich versuchen zu überleben. Es ist sehr rutschig. Man versucht schnell zu fahren, aber auch gleichzeitig auf der Strecke zu bleiben. Ich hatte ein paar Schrecksekunden. Es kann aber noch viel passieren.“

#4 – Mercedes-AMG GT3 (Engel,Christodoulou,Metzger,Müller)
10:59 Uhr Dirk Müller: „Es ist der Wahnsinn. Es ist eine tolle Teamleistung. Wir wussten genau, wann der Regen kommt. Ich habe extrem viel Benzin gespart und wir konnten so neun Runden fahren. Ich bin vom Nassen ins Trockene und wieder ins Nasse gefahren. Total verrückt! Wir hatten zum richtigen Zeitpunkt den richtigen Reifen drauf.“

#5 – Mercedes-AMG GT3 (Buurman,Jäger,Seyffarth,Stolz)
11:28 Uhr Yelmer Buurman nach seinem Stint: „Die Bedingungen waren in jeder Runde anders. Ich hatte erst auf Intermediates gesetzt, das war in der ersten Runde schwer, danach lief es besser. Ab der vierten Runde hat es dann stark geregnet, sodass ich auf Regenreifen wechseln musste. Trotzdem hatte ich Aquaplaning und musste kämpfen. Ich glaube aber die Pace war gut, und das hat Spaß gemacht.“

#16 – Mercedes-AMG GT3 (Heyer,Asch,Sandström,Vautier)
11:11 Uhr Tristan Vautier: „Ich bin zum ersten Mal hier. Meine Mission ist ganz klar, das Auto in einem Stück zurück in die Box zu bringen und viel zu lernen. Wir sind jetzt in den Top 10 mit großen Abständen nach vorne und hinten. Wir wollen jetzt einfach durchkommen.“

#24 – Audi R8 LMS (Winkelhock,Rockenfeller,Haase,Müller)
10:35 Uhr Dreher in der Ravenol-Kurve

#35 – Renault RS01 (Schmidtmann,Hammel,Wittmer)
11:50 Uhr Durch den Ausfall des SCG übernimmt der Renault RS 01 die Führung in der Klasse SP-X.

#55 – Porsche 911 GT3 Cup (Putman,Espenlaub,Foster,Maassen)
11:11 Uhr Die ProSport-Mannschaft hält sich konstant auf dem ersten Platz in der Klasse SP7.

#102 – BMW M6 GT3 (Farfus,Palttala,Krognes,Schiller)
10:39 Uhr Augusto Farfus: „Ich bin übel gerutscht während meines Stints, weil ich die falschen Reifen aufgezogen hatte. Das Team bat mich auf der Strecke zu bleiben, und so gab ich mein bestes.“

#153 – BMW E90 325i (Stahlschmidt,Schambony,Legermann,Heinrich)
11:23 Uhr John Lee Schambony: „Es ist mein erstes 24h-Rennen, und ich bin begeistert. Die Taktik ist, nichts kaputt zu machen, das hakelnde Getriebe schonen, ankommen und danach feiern! Wenn man die Linie gut trifft, nehmen einem die schnellen Fahrzeuge gar nicht so viel ab wie man meint.“

#178 – Seat Cupra TCR (Buri,Laaksonen,Kangas,Gene)
11:07 Uhr Der LMS-Seat liegt immer noch auf Platz eins in der TCR-Klasse. Der Werks.-Hyundai mit der Nummer 831 hat sich auf den zweiten Rang vorgearbeitet.

#202 – KTM X-BOW GT4 (Stuck,Stuck,Strycek,Friedhoff)|
11:05 Uhr „Es regnet nicht, es schüttet! Es ist unheimlich schwierig, bei diesen Bedingungen zu fahren – teilweise ist es auch ein wenig neblig im Moment. Da verdient die Strecke mal ihren Namen ‘Grüne Hölle‘: Durch die gesunkenen Temperaturen werden die Regenreifen auch nicht richtig warm, dementsprechend fordernd ist das Fahren. Die Platzierung ist derzeit gar nicht entscheidend, vor allem geht es erst einmal darum, heil ins Ziel zu kommen.“

#310 – Porsche Cayman GT4 CS (Assmann,Egbert,Jacoma,Riemer)
10:41 Uhr rutscht am Ende der Start-Ziel-Gerade geradeaus und strandet im Kies.

#912 – Porsche 911 GT3 R (Lietz,Pilet,Makowiecki,Tandy)
11:30 Uhr Kommt an die Box und sitzt zunächst die Zeitstrafe für das Code-60-Vergehen ab.

News und Stimmen nach 19 Stunden

Black Falcon übernimmt mit dem #4 Mercedes-AMG GT3 die Führung, während Manthey eine Zeitstrafe wegen eines Code 60 Vergehens für die #912 kassiert. Drama auch beim Audi Sport Team Land, als Kelvin van der Linde die #1 auf Rang 3 liegend verliert und eine Reparaturpause nötig macht. Auf Position 8 kann man das Rennen wieder aufnehmen. Weiterhin fehlerfrei unterwegs der #7 Aston Martin V8 Vantage GT3, der ebenfalls noch in der Führungsrunde liegt. Neben der Führung durch die #4 hat Black Falcon inzwischen auch die beiden GT3 Mercedes-AMG mit den Nummern 5 und 6 in die Spitzengruppe gebracht. Speerspitze bei Audi ist jetzt der #3 Audi Sport Team Phoenix R8 LMS auf Position 6.

#1 – Audi R8 LMS (Mies,van der Linde,van der Linde,Rast)
08:33 Uhr Boxenstopp der Vorjahressieger, Kelvin van der Linde bleibt im Auto, nachdem er auf der Strecke Platz drei erobert hatte.
09:43 Uhr Kelvin van der Linde dreht sich Anfahrt Hohe Acht in die Leitplanke. Durch die nasse Wiese kommt er aktuell nicht vom Grünstreifen zurück auf die Strecke. Fährt nach einigen Minuten weiter. Teamchef Wolfgang Land zum Crash von Kelvin van der Linde: „Wir wissen nicht, ob die Räder noch grade stehen. Das passiert, wenn man Risiko gehen muss. Wir waren mit Slicks unterwegs.“ Rene Rast steht für einen Fahrerwechsel bereit, aber die linke Fahrzeugseite ist heftig beschädigt. Van der Linde kämpft sich zurück Richtung Box. Das linke Hinterrad des Land-Audis steht schief im Radkasten.
10:06 Uhr René Rast nimmt nach der Reparaturpause das Rennen für den Titelverteidiger wieder auf.

#30 – Porsche 911 GT3R (Arnold,Müller,Henzler,Campbell)
08:56 Uhr Teamchef Klaus Abbelen: „Wir hatten uns mehr erhofft. Aber ich bin mit dem momentanen Ablauf bei der Nr. 30 sehr zufrieden. Wir hatten ein paar Reifenprobleme, da wir nicht immer die richtige Mischung draufhatten.“

#48 – Mercedes-AMG GT3 (Hohenadel,Dontje,Götz,van der Zande)
09:54 Uhr Maximilian Götz: „Ich glaube, ich war ziemlich gut unterwegs, ich liebe diese Bedingungen. Ich war mit Slicks draußen, es war mega, die richtige Entscheidung für uns. In den letzten zweieinhalb, drei Stunden haben wir einen richtig guten Job gemacht.“ Götz übergibt das Volant an Indy Dontje.

#65 – Porsche Cayman GT 4 Clubsport (Wawer,Wawer,Thomson,Grassl)
08:46 Uhr In der Klasse SP6 hat sich der Proom Racing-Porsche einige Minuten absetzen können.

#33 – BMW M6 GT3 (Dumbreck,Dusseldorp,Imperatori,Klingmann)
09:12 Uhr hat die Mindestboxenstoppzeit nicht eingehalten und muss eine Zeitstrafe von 89 Sekunden absitzen.

#126 – Renault Clio RS Cup Avia Racing (Epp,Holthaus,Overbeck,Overbeck)
08:49 Uhr n der Klasse SP3 hat Avia Racing immer noch über zwei Runden Vorsprung.

#138 – Porsche 991 Carrera (Köhler,König,Schneider,Böhm)
08:46 Uhr In der Klasse V6 enteilt der Black Falcon-911 allmählich der Konkurrenz.

#175 – Audi RS3 LMS (Breuer,Oestreich,Oestvold,Nett)
10:27 Uhr Der zweitplatzierte TCR, aktuell von Jürgen Nett gesteuert, steht in der Eiskurve.

#178 – Seat Cupra TCR (Buri,Laaksonen,Kangas,Gene)
08:44 Uhr Die finnischen Regenspezialisten führen im LMS-Seat weiter die Klasse TCR an. Zur Erinnerung: Buri/Laaksonen hatten im strömenden Regen bei VLN 10/2014 sensationell eine Pole Position vor allen GT3s markiert. Ihnen liegt dieses Wetter.

#310 – Porsche Cayman GT4 CS (Assmann,Egbert,Jacoma,Riemer)
09:38 Uhr Schmickler Performance führt jetzt die Porsche Cayman Cup-Klasse vor den beiden Mühlner-Cayman an.

#831 – Hyundai i30N TCR (Larini,Lauck,Gülden,Terting)
09:30 Uhr Boxenstopp mit Bremsbelagwechsel und Wechsel auf geschnittene Slicks. Peter Terting übergibt an Andreas Gülden. Terting: „Der Stint war gut, auch bei den schwierigen Bedingungen. Wir hatten vorher ein paar Probleme in der Nacht. Die Bedingungen kamen uns entgegen, wir konnten unseren Vorsprung vergrößern. Wir nehmen jetzt geschnittene Slicks, denn man muss zum Überholen oft runter von der Linie.“

#912 – Porsche 911 GT3 R (Lietz,Pilet,Makowiecki,Tandy)
08:46 Uhr Steht erneut unter Beobachtung wegen möglichen Code-60-Vergehens.
10:15 Uhr Nr. 912 war um 4:17 h bei Posten 70 (Hatzenbach) in einer Code-60-Zone deutlich zu schnell (82,6 km/h). Die Strafe von 3:32 Minuten wird beim nächsten Boxenstopp vollzogen. Weil das Fahrzeug um die Spitze fährt, wurde der Verstoß besonders intensiv geprüft, war aber eindeutig anhand von GPS, Fahrzeugdaten und Videoaufnahmen.

News und Stimmen nach 17 Stunden

In der elften Rennstunde erwischt es den lange führenden #911 Manthey Porsche. Aus nach Unfall und die Karten an der Spitze werden neu gemischt. In den folgenden Stunden wechselt die Besetzung von Platz 1 munter zwischen dem zweiten Manthey Porsche mit der #912 und dem #4 Black Falcon Mercedes AMG GT3. Langsam aber stetig nach vorne gearbeitet hat sich der #1 Audi Sport Team Land Audi R8 LMS, der in den Morgenstunden auf Rang 4 fährt. Ebenfalls im Beriech Podiumsplatzierung unterwegs der #7 Aston Marton V8 Vantage GT3.

#1 – Audi R8 LMS (Mies,van der Linde,van der Linde,Rast )
02:55 Uhr Rene Rast kommt erneut in die Box. Damit hat er jetzt innerhalb von fünf Runden insgesamt drei Mal die Boxengasse angelaufen.
07:17 Uhr Christopher Mies: „Die Bandbreite reichte von katastrophal nass bis immer noch nass. Ich muss zugeben, ich lag etwas falsch mit meiner Aussage, dass ein Hersteller zu gut eingestuft ist. Das liegt dann doch eher an der guten Fahrwerksabstimmung, denn im Regen greift keine BoP.“

#2 – Porsche 911 GT3 R (Jans,Böckmann,Slooten,Luhr)
07:14 Uhr Steve Jans übernimmt von Marek Böckmann. Böckmann berichtet von seinem Stint: „Ich hatte einiges zu tun, um das Auto auf der Strecke zu halten. Man darf sich keine Fehler erlauben. Wir hatten ein paar Probleme mit den Reifen. Alles in allem, war es für diese Umstände ganz gut.“

#4 – Mercedes-AMG GT3 (Engel,Christodoulou,Metzger,Müller)
03:07 Uhr Manuel Metzger überholt im Wehrseifen Richard Lietz im Porsche #912 und übernimmt die Führung. Das war der 15. Führungswechsel nach 76 Runden.
07:25 Uhr Der Black Falcon-Mercedes beendet rund acht Stunden vor dem Ende die 100. Runde.
08:06 Uhr Adam Christodoulou: „Es läuft ziemlich gut, obwohl es da draußen verdammt schwierig ist. Die Strecke ändert sich mit jeder einzelner Runde, es ist schwer, sich daran anzupassen. Es ist verrückt da draußen. Aber wir sehen gut aus, es hängt immer an den Boxenstopps, wer gerade führt.“

#7 – Aston Martin Vantage GT3 (Martin,Sorenson, Thiim,Turner )
02:46 Uhr Nicki Thiim fuhr in der letzten Runde 11.11 Minuten, inklusive Boxenstopp auf Regenreifen. Die beiden Spitzenreiter #912 und #4 brauchten jeweils 11.09 Minuten auf Slicks und ohne Boxenstopp.
05:35 Uhr Maxime Martin wird seinem Ruf als Regenspezialist einmal mehr gerecht: Mit 10:01.072 Min. knöpft der Belgier den beiden Spitzenreitern über 20 Sekunden ab.

#11 – Mercedes-AMG GT3 (Assenheimer,Schmid,Bleekemolen,Marciello)
01:07 Uhr das Fahrzeug, das im Bereich Kesselchen liegen geblieben war, konnte seine Fahrt fortsetzen.

#13 – Chrysler Doge Viper CC (Dittmann,Albrecht,Schall,Lachmayer)
00:35 Uhr Unfall im Bereich Ex-Mühle

#22 – Ferrari 488 GT3 (Weiss,Kainz,Krumbach,Menzel)
02:29 Uhr Der Wochenspiegel Ferrari ist das erste Auto aus der Spitzengruppe, das auf Regenreifen gewechselt hat.
05:37 Uhr Wegen Unterschreitung der Mindeststandzeit beim Boxenstopp erhält das Team eine Zeitstrafe von 80 Sekunden.
07:28 Uhr Christian Menzel „Es beginnt wieder stärker zu regnen. Eigentlich fahre ich gerne im Regen und wollte auch einen Doppelstint fahren. Aber zwei Mal so am Limit zu fahren, ist nicht möglich.“

#31 – Porsche 911 GT3R (Siedler,Seefried,Laser,Jaminet)
02:12 Uhr M. Jaminet meldet, dass der 911 GT3 R keinen Vortrieb mehr hat. Das Fahrzeug steht aktuell im Aremberg

#50 – Porsche 997 GT3 Cup (Reggiani,Jacoma,Bravetti,Tenchini)
01:03 Uhr Es wird an der Hinterachse gearbeitet.

#57 – Porsche 911 GT3 Cup 991 (Hill,Shoffner,Klasen,Huisman)
07:51 Uhr Bekommt wegen der Missachtung von Flaggensignalen eine Stop-and-Go Strafe von 1:32 Min. beim nächsten Stopp.

#60 – BMW M4 GT4 (Adorf ,Visser,Menzel,Coronell)
06:02 Uhr Das Team kämpft mit ABS-Problemen am BMW M4.

#74 – BMW M4 GT4 (Hetzer,Owens,Pohler,Weber)
07:06 Uhr Thomas Hetzer als Zweiter der Klasse SP10 rutscht im Bereich Hatzenbach ins Kiesbett. Thomas Hetzer: „Es ist draußen wie Schmierseife. Ich bin mit dem Auto zum ersten Mal im Nassen gefahren. Eine Wohlfühl-Oase war das gerade nicht. Da ich leider zu viel Zeit verloren habe, haben wir frustriert, dass ich nicht so schnell bin, wie es gerne sein würde. Ich war nur im Tunnel, weil ich irgendwie das Auto auf der Straße haben wollte. Was anderes bekommt man da nicht mit.“

#91 – Ford Focus (Prill,Willert,Ludmann,Schlichenmeier)
00:48 Uhr schwarze Flagge: Wegen groben Fehlverhaltens in einer Code 60-Zone wird das Fahrzeug disqualifiziert.

#96 – Porsche 991 GT 3 Cup MR (Chrzanowski,Jodexnis,Scharmach,Schelp)
07:10 Uhr Der Porsche wird wegen der Missachtung von Flaggensignalen mit der schwarzen Flagge disqualifiziert. Er war in einer Code-60-Zone deutlich zu schnell unterwegs.

#98 – BMW M6 GT3 (Catsburg,Westbrook,Edwards,Blomqvist)
03:01 Uhr stand kurz vor Breidscheid, ist aber wieder zurück auf der Strecke.
04.30 Uhr der Rowe-BMW steht im Bereich der Mercedes-Arena.

#202 – KTM X-BOW GT4 (Stuck,Stuck,Strycek,Friedhoff)
07:09 Uhr Johannes Stuck übergibt an Max Friedhoff und berichtet: „Es war ganz kurz mal schön als die Sonne aufgegangen ist, aber ansonsten war es sehr heftig. Wir haben starke Probleme mit der Sicht. So schlimm war es noch nie.“

#242 – BMW M235i Racing (Rink,Brink,Leisen,Fübrich)
08:17 Uhr Der Spitzenreiter in der BMW-Cup-Klasse ist auf Höhe der Boxengassen-Einfahrt mit technischem Defekt stehen geblieben.

#310 – Porsche Cayman GT4 CS (Assmann,Egbert,Jacoma,Riemer)
01:30 Uhr Schöner Kampf um Platz zwei in der Cayman-Klasse. Der Schmickler-Porsche liegt derzeit nur vier Sekunden vor dem Mühlner-Porsche (Nr. 303)

#705 – SCG003c (Mutsch,Mailleux,Simonsen,Westphal 
07:21 Uhr Unfall im Bereich Metzgesfeld. Jeff Westphal: „Die Streckenverhältnisse haben sich von Kurve zu Kurve verändert und dann ist mir ein Fehler passiert. Ich habe das Heck des Fahrzeuges verloren und bin mit der linken Seite eingeschlagen.“ Im Fahrzeug sitzt nun Thomas Mutsch.

#911 – Porsche 911 GT3 R (Estre,Dumas,Vanthoor,Bamber)
01:36 Uhr Der Gesamtführende steht nach dem Leitplankeneinschlag im Schwalbenschwanz. Romain Dumas verlor den 911er auf einem verschmutzten Fahrbahnteil beim Überrunden – Fremdeinwirkung gab es dabei nicht.

#912 – Porsche 911 GT3 R (Lietz,Pilet,Makowiecki,Tandy)
06:56 Uhr Kollission mit dem Renault Megane (#165) im Bereich Hatzenbach. Nach einem Dreher kann Nick Tandy die Fahrt fortsetzen. Der Zeitverlust dürfte sich um rund 30 Sek. handeln.

News und Stimmen nach neun Stunden

Neun Stunden und 60 Runden alt ist das ADAC Zurich 24h-Rennen 2018. Die ersten 14 Fahrzeuge liegen innerhalb einer Runde, noch immer angeführt vom #911 Manthey Racing Porsche 911 GT3 R. Im Nacken der #4 Black Falcon Mercedes-AMG GT3 sowie der #47 MANN Filter Mercedes-AMG GT3. Zurück in den Top 10 ist der #98 ROWE Racing BMW M6 GT3, während der schnellste Audi vom Audi Sport Team Phoenix auf Platz 5 liegt.

#7 – Aston Martin Vantage GT3 (Martin,Sorenson ,Thiim,Turner)
22:46 Uhr Nicky Thiim: „Der Puls geht nicht mehr so hoch, da man sich an das Fahren hier gewöhnt hat. Der Verkehr ist viel ruhiger jetzt. Hier im Dunkeln zu fahren, ist einfach geil. Du hast nur das Licht der Autos und das ist total cool. Wenn du alleine fährst, ist es wie in einem Horrorfilm.“

#10 – Lamborghini Huracan GT3 (Di Martino,Brueck,Henkola,Konrad)
00:10 Uhr steht in der Box und es wird im Bereich des Motors gearbeitet. Teamchef Franz Konrad: „Wir wissen noch nicht genau, was los ist, aber es sieht nach einem Motorschaden aus.“

#11 – Mercedes-AMG GT3 (Assenheimer,Schmid,Bleekemolen,Marciello)
23:22 Uhr Teamchef Günter Aberer: „Raffaele Marciello war angeschlagen und die Aufhängung gebrochen. Deswegen mussten wir sie wechseln. Damit haben wir leider zwei Runden verloren.“
23:56 Uhr Clemens Schmid: „Anscheinend ist unser Auto im Bereich Kesselchen ohne Vortrieb ausgerollt. Wir wissen noch nicht, ob es auch einen Einschlag gegeben hat.“

#22 – Ferrari 488 GT3 (Weiss,Kainz,Krumbach,Menzel
22:51 Uhr Kurze Schrecksekunde beim Nachtanken, als sich Benzingase an heißen Fahrzeugteilen entzünden. Das entstehende Feuer ist aber im Nu gelöscht, der Ferrari nimmt seinen Stint planmäßig auf.

#25 – Audi R8 LMS (Mücke,Jöns,Fässler,Kaffer)
22:32 Uhr kommt erneut rein und wird in die Box geschoben. Die Mechaniker
versorgen die Front mit Tape und der Laptop wurde angeschlossen.
22:53 Uhr Teamchef Peter Mücke: „Wir hatten ein Elektronikproblem, dass wir aber lösen konnten. Das Fahrzeug hatte Aussetzer und wir konnten so nicht weiterfahren.“

#50 – Porsche 997 GT3 Cup (Reggiani,Jacoma,Bravetti,Tenchini)
22:38 Uhr Zeitstrafe (3:32 Min.) wegen Geschwindigkeitsverstoßes während einer Gelbphase.

#58 – Porsche GT3 CUP (Cameron,Bonk,Onslow Cole)
23:32 Uhr Der Bonk-Porsche führt die Klasse SP7 mit 25 Sekunden Vorsprung vor dem J2Racing-Porsche (Nr. 57).

#65 – Porsche Cayman GT 4 Clubsport (Wawer,Wawer,Thomson,Grassl)
22:51 Uhr Führung in der Klasse SP6 für den Mathol-Porsche.
23:51 Uhr Ausgangs der Ravenol-Kurve ging es nach Untersteuern etwas durchs Kiesbett. Diese Aktion dürfte aber nicht viel Zeit gekostet haben, die Führung in der Klasse SP6 wurde gehalten.

#94 – VW Golf 7 TCR (Kluge,Ferraro,Kuhs,Gabler)
23:02 Uhr Das Team vom MSC Sinzig führt mit dem VW Golf die Klasse SP3T an. Im Vorjahr wurde dieses Fahrzeug noch von Mathilda Racing eingesetzt.

#109 – Ford Mustang GT (Caba,Lange,Sprungmann,Brenndörfer)
23:32 Uhr Wegen Fehlverhaltens bei einer Gelbphase bekommt das Team eine Zeitstrafe von 1:32 Minuten.

#144 – Porsche Cayman (Büllesbach,Schettler,Smyrlis,Arimon)
22:38 Uhr Wegen Missachtens des Tempolimits bei Flaggensignalen erhält das Team eine Zeitstrafe von 1:32 Minuten. Der Adrenalin-Porsche führt mit knapp vier Minuten vor dem FK-Porsche (Nr. 148) in der Klasse V5.

#149 – Porsche Cayman (Krumbach,Timbal,Bollerslev,Weiss)
22:37 Uhr Wegen Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit in der Boxengasse erhält das Team eine Zeitstrafe von 30 Sekunden.

#155 – BMW 325i (Kratz,Totz,Totz,Frisse)
22:49 Uhr In der Klasse V4 erfreut sich Sorg Rennsport einer Dreifachführung: Nr. 155 vor Nr. 160 und Nr. 161.

#201 – KTM X-Bow GT4 (Schiff,Kraihamer,Strycek,Frey)
23:52 Uhr Die vier Damen am Steuer des Aimpoint Racing-KTM liegen auf Rang zwei in der Klasse und dem 50. Gesamtrang.

#242 – BMW M235i Racing (Rink,Brink,Leisen,Fübrich)
23:09 Uhr Der Adrenalin-M235i führt mit nur sieben Sekunden Vorsprung auf den Bonk-BMW (Nr. 244) die Cup-Klasse an.

#830 – Hyundai i30N TCR (Kim,Oestreich,Kang,Naumann)
23:31 Uhr An dem Hyundai wird in der Box am Kühler gearbeitet. Guido Naumann sitzt noch im Auto.

#831 – Hyundai i30N TCR (Larini,Lauck,Gülden,Terting)
23:33 Uhr Peter Terting: „Wir müssen zum Überholen die Ideallinie verlassen. Dabei bin ich über etwas drübergefahren und habe mir einen Reifenschaden eingehandelt. Leider ist das am Ende der Start- und Zielgeraden passiert, was uns natürlich viel Zeit gekostet hat.“

#911 – Porsche 911 GT3 R (Estre,Dumas,Vanthoor,Bamber)
23:45 Uhr Der Manthey-Porsche führt jetzt seit 20 Runden. Und der Abstand zu den Verfolgern vergrößert sich kontinuierlich, in fast jeder Runde um ein paar Sekunden. Einzig die Teamkollegen mit der Nummer 912 können das Tempo mitgehen.

Groß gegen Klein – Winkelhock vs. Epp

Das riesige Starterfeld und die deutlichen Geschwindigkeitsunterschiede zwischen den einzelnen Fahrzeugklassen sind Markenzeichen des ADAC Zurich 24h-Rennens. Im dichten Verkehr kommt es dabei auch immer wieder zu brenzligen Situationen, und wenn dann die Piloten der schnelleren und langsameren Fahrzeuge übereinander sprechen, hört man oft gegenseitige Vorwürfe. Dass es auch anders gehen kann, zeigen der dreimalige 24h-Gesamtsieger Markus Winkelhock und der erfahrene Amateurrennfahrer Stephan Epp, die sich vor der 46. Auflage des „Eifel-Marathons“ zum Nordschleifen-Meinungsaustausch trafen.

Winkelhocks Erkenntnis: Für die Kleinen ist es viel schwerer
„Man kann nicht sagen, ich habe generell ein Problem mit den großen oder den kleinen Autos. Es hängt immer davon ab, wer darinsitzt“, sagt der Wuppertaler Stephan Epp, der in seinem 220 PS starken Renault Clio RS (#126) zum siebten Mal beim 24h-Rennen am Start ist. 2017 gewann er in seiner Klasse SP3. Markus Winkelhock, der nach seinem dritten Gesamtsieg 2017 auch in diesem Jahr bei seinem insgesamt neunten Start wieder in einem GT3-Audi (#24) unterwegs ist, pflichtet ihm bei. „Du lernst über den Verlauf des Rennens schon genau, bei welchem Auto man vorsichtig sein muss. Manche setzen zwar den Blinker, ziehen dann aber trotzdem rein. Manchmal hat man den Blinker am frühen Morgen vielleicht nur vergessen, weil die Konzentration nachgelassen hat. Das sind dann Situationen, die ein Rennen entscheiden können – für beide“, sagt Winkelhock. „Aber genau das ist auch die Herausforderung auf der Nordschleife: so gut und problemlos wie möglich durchzukommen.“

Für die Profis in den schnellsten Autos sei es dabei eigentlich einfacher, durch den Verkehr zu kommen, meint der Schwabe. „Du musst nicht in den Rückspiegel gucken und bist nur auf dich selbst, dein Auto und deine Linie konzentriert. Ich schaue immer nur, auf wen ist als nächstes auflaufe“, so Winkelhock. „Aber ein Fahrer wie Stephan fährt mit seinem Auto genauso am Limit wie ich mit meinem und muss jede Kurve genauso konzentriert und sauber anfahren und dabei auch noch ständig nach hinten schauen. Für ihn ist es daher viel schwerer. Mir hat einmal mein früherer DTM-Kollege Alexandre Premat erzählt, dass es sein brutalstes Rennen war, als er hier einmal in einem Peugeot-Diesel gefahren ist.“

Epps Tipp: Eindeutig fahren
Für Stephan Epp, der schon als 18-Jähriger erstmals auf der Nordschleife fuhr, ist das Normalität. „Daran gewöhnt man sich. Schwieriger ist das aber für Fahrer, die gerade erst ihren Nordschleifen-Permit machen. Die müssen diese Schule in kleinen Autos durchlaufen, sind aber froh, wenn sie dann in den größeren Autos sitzen“, sagt Epp, für den es eine wesentliche Maßgabe gibt: „Du musst sehr eindeutig fahren. Wenn man ohne Blinker fährt und auf einer satten Linie ist, dann funktioniert das. Wenn man aber herumhampelt oder einen Gang zu niedrig fährt, entstehen Situationen, die nicht entstehen sollen.“

Winkelhock glaubt, dass viele Kollegen gar nicht richtig einschätzen können, wie viel schneller ein GT3-Fahrzeug ist. Daher kämen oft Vorwürfe, dass die Profis zu aggressiv fahren würden. „Ich kann aber beide Seiten verstehen. Bei uns ist aber auch ein gewisser Druck da, weil man halt Werksfahrer ist“, sagt Winkelhock: „Man muss immer abwägen, wieviel Risiko man gehen kann und muss. Fahre ich eine Runde ohne Risiko, in der ich immer vom Gas gehe und nie reinsteche, verliere ich fünf Sekunden pro Runde, das sind einem Acht-Runden-Stint 40 Sekunden. Damit hast du im Rennen keine Chance mehr.“

Doch auch in den kleinen Klassen geht es um Sekunden. „Wenn ich am Limit fahre, kann ich an vielen Stellen niemanden durchlassen“, sagt Epp. Winkelhock hat besonders Respekt vor der Passage zum Schwedenkreuz. „Da fahren viele genau in der Mitte der Strecke und man selbst kann sich nicht sicher sein, da mit Überschuss sicher vorbeizufahren“, erklärt er. Auch Epp kennt diese Stelle nur zu genau. „Da standen mir auch schon deutlich schnellere Fahrzeuge, im Nassen sogar schon GT3, im Weg, die sich nicht für rechts oder links entscheiden können. Wenn ich da vom Gas gehe, fehlen mir am Ende der Geraden 15 km/h.“

News und Stimmen nach sieben Stunden

Rückschlag für ROWE Racing in der siebten Rennstunde. Eine Zeitstrafe wirft den #98 BMW M6 GT3 aus der Spitzengruppe. Währenddessen kann Manthey Racing seine Führung mit der #911 weiter ausbauen und die #912 in die Top 3 vorstoßen. Aston Martin Racing liegt mit der #7 zwischen den beiden 911ern, Falken Motorsports ist Vierter. Mit Rang 5 in die Top 10 vorgestoßen ist der Glickenhaus SCG003c. Ein Unfall wirft den #8 Audi R8 LMS aus dem Rennen und sorgt für eine längere Code 60 Phase.

#1 – Audi R8 LMS (Mies,van der Linde,van der Linde,Rast)
21:27 Uhr Sheldon van der Linde: „Ich hatte einen sehr guten Stint. Es ist schade für Dries Vanthoor, so früh aus dem Rennen gerissen zu werden. Die Audis sehen inzwischen im Rennen ganz gut aus, ich bin doch etwas überrascht, wie schnell wir sind. Wir sind sehr zufrieden, mit der Performance des Autos.“

#8 – AUDI R8 LMS (Rast,Frijns,Vanthoor,van der Linde)
21:13 Uhr Unfall nach Kollision von Dries Vanthoor im Bereich Hohenrain-Schikane. Beim Ausweichen des langsam rollenden Mercedes AMG GT3 von Patrick Assenheimer (Reifenschaden) touchiert der Audi die Nr. 307 (Wolfgang Weber), gerät auf den Grünstreifen und dreht sich Eingangs der Schikane. Während der Fahrer signalisiert, dass es ihm gut geht, wirkt der R8 LMS nicht mehr so, als würde er in diesem 24h-Rennen noch einen Meter fahren können.

#10 – Lamborghini Huracan GT3 (Di Martino,Brueck,Henkola,Konrad)
21:43 Uhr Teamchef Franz Konrad: „Im Moment können wir zufrieden sein. Wir hatten zwar zwei kleinere Problemchen, aber jetzt läuft das Auto wieder. Die Fahrer sagen, dass es draußen recht zivilisiert zugeht und sie Schlimmeres erwartet hatten.“

#11 – Mercedes-AMG GT3 (Assenheimer,Schmid,Bleekemolen,Marciello)
21:07 Uhr Patrick Assenheimer ist in langsamer Fahrt im Bereich Schwalbenschwanz unterwegs. Der Mercedes-AMG hat einen Reifenschaden vorne links.

#16 – Mercedes-AMG GT3 (Heyer,Asch,Sandström,Vautier)
20:36 Uhr Wegen Fehlverhaltens bei einer Gelbphase erhält das Team eine Zeitstrafe von 3:32 Minuten.

#22 – Ferrari 488 GT3 (Weiss,Kainz,Krumbach,Menzel)
21:33 Uhr Oliver Kainz verpasst beim Boxenstopp sein Team und fährt ein paar Garagen zu weit. Resultat: rund 30 Sekunden Zeitverlust. „Ich habe den Lollipop einfach nicht gesehen, und dann war es schon zu spät. Aber ich denke, wir haben nicht zu viel verloren. Es tut mir leid. Mein Stint war soweit okay. Es gibt viele Gelbphase, Code 60, Dreck auf der Fahrbahn. Das wundert mich ein wenig, weil im Vergleich zu früheren 24h-Rennen relativ wenig Autos auf der Strecke sind. Manchmal hat man freie Phasen, aber dann fällt auf einmal alles über einen her. Aber da muss man jetzt durch.“

#24 – Audi R8 LMS (Winkelhock,Rockenfeller,Haase,Müller)
21:30 Uhr Markus Winkelhock: „Das Auto war ganz gut zu fahren, ich habe einen schönen Rhythmus gefunden. Das Rennen ist noch lang. Ein Audi-Kollege ist leider an einer schnellen Stelle eingeschlagen, ich hoffe, dass es ihm gut geht.“
21:58 Uhr Teamchef Peter Mücke: „Wir haben bei einem Überholmanöver ein anderes Auto touchiert. Dabei brach die Spurstange hinten links. Jetzt ist alles repariert und der R8 kann weiterfahren.“

#25 – Audi R8 LMS (Mücke,Jöns,Fässler,Kaffer)|Pierre Kaffer
22:26 Uhr „Ich waren gut unterwegs, aber in meiner vorletzten Runde traten leider Aussetzer auf. Wir wissen noch nicht, woher das kommt. Marcel ist rausgefahren und hat leider wieder Aussetzer.

#30 – Porsche 911 GT3R (Arnold,Müller,Henzler,Campbell)
21:33 Uhr Matt Campbell: „Das Auto fühlt sich gut an. Es ist aber manchmal etwas schwierig, andere Autos zu überholen. Bis jetzt hatten wir noch keinen Kontakt, das Auto ist sauber. Das ist natürlich das, was wir wollen.“

#48 – Mercedes-AMG GT3 (Hohenadel,Dontje,Götz,van der Zande)
22:28 Uhr Christian Hohenadel übergibt an Indy Dontje und berichtet: „Wir versuchen, das Beste draus zu machen. Durch den Einschlag zu Beginn haben wir gleich zwei Probleme: Wir hatten einen Stabi-Bruch, den wir jetzt noch versuchen zu reparieren und die Lampen sind ein bisschen nach unten gedrückt. Das wird für den Indy im Dunkeln nicht so einfach. Aber wir geben nicht auf.“

#50 – Porsche 997 GT3 Cup (Reggiani,Jacoma,Bravetti,Tenchini)
22:06 Uhr Technischer Defekt im Metzgesfeld.

#57 – Porsche 911 GT3 Cup 991 (Hill,Shoffner,Klasen,Huisman)
20:42 Uhr „In der Runde zuvor waren an der Stelle, an der Jörg Müller abgeflogen ist, wohl einige Karbon-Teile auf der Strecke, die ich aufgesammelt habe. Als ich eine Runde später nochmal an der Stelle vorbeigefahren bin, lenke ich ein, aber links vorne war der Reifen plötzlich kaputt. Arno Klasen hat das Auto nach dem Reifenwechsel übernommen. Wir waren Erster in unserer Klasse, jetzt haben wir ein bisschen verloren. Aber das Rennen ist noch lang.“

#58 – Porsche GT3 CUP (Cameron,Bonk,Onslow Cole)
21:06 Uhr Nach dem Reifenschaden bei J2Racing (Nr. 57) führt jetzt der Bonk-Porsche in der Klasse SP7. Zweiter ist der ProSport-Porsche (Nr. 55) vor dem Pechvogel.

#66 – Mercedes-AMG GT4 (Gomez,Karg,Leib,Schramm)
21:34 Uhr Wegen Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h in der Boxengasse erhält das Team eine Zeitstrafe von 32 Sekunden.

#69 – Lamborghini Huracan Super Trofeo EVO (Wächtler,Scholze ,Trebing ,Möller)
21:09 Uhr Der Lamborghini ist wieder auf der Strecke. Die Aufhängung wurde nach einem Einschlag repariert, nun ist das Auto wieder fit.

#75 – Mercedes AMG GT4 (Stingu,Solombrino,Herbst,Schwerfeld)
22:06 Uhr Christian Stingu übergibt an Domenico Solombrino und berichtet von seinem Stint: „Die Strecke ist in einigen Bereich noch schmutzig. Im Brünnchen sieht man den Rauch und riecht die Grills – richtig cool. Wir lassen es bis zum Morgen noch ruhiger angehen und sehen dann weiter.“

#92 – Opel Astra (Schmit,Eichhorn,Rehs,Weidner)
20:56 Uhr Der Motor wird gewechselt.

#94 – VW Golf 7 TCR (Kluge,Ferraro,Kuhs,Gabler)
22:15 wurde kurz in die Box geschoben, um Bremsen und Spur zu checken, da es Vibrationen am Lenkrad gab. Das Fahrzeug ist aber schon wieder unterwegs.

#98 – BMW M6 GT3 (Catsburg,Westbrook,Edwards,Blomqvist)
20:42 Uhr Wegen Fehlverhaltens bei einer Gelbphase bekommt das Team eine Zeitstrafe von 3:32 Minuten. Der Rowe-BMW ist derzeit Gesamt-Vierter.
22:17 Uhr Der Rowe-BMW, aktuell mit John Edwards am Steuer, sitzt vor seinem eigentlichen Boxenstopp noch eine Zeitstrafe von 3:32 Min. am Anfang der Boxengasse ab.

#99 – BMW M6 GT3 (Sims,Krohn,De Phillippi,Tomczyk)
21:46 Uhr Das Fahrzeug nimmt nach langer Reparaturpause nach dem Kühlerschaden das Rennen mit Jesse Krohn am Steuer wieder auf. Das Team möchte eine Testrunde absolvieren um dann zu entscheiden, ob man wieder in den Wettbewerb geht. Teamchef HP Naundorf: „Wir versuchen, die 99 wieder in Gang zu bekommen. Wir haben ein paar Reparaturen durchgeführt, von denen wir denken, dass es daran gelegen hat. Jetzt schauen wir mal, ob es wirklich funktioniert und entscheiden dann.“

#102 – BMW M6 GT3 (Farfus,Palttala,Krognes,Schiller)
21:22 Uhr Boxenstopp mit Nachtanken, Reifen- und Fahrerwechsel: Augusto Farfus übernimmt von Fabian Schiller, der von seinem Stint erzählt: „Es war sehr schwierig, extrem viele gelbe Flaggen, überall Code-60-Phasen, Leitplanken, die repariert werden müssen. Ich hatte viele unglückliche Situationen mit Überrundeten. Ich denke, wir können aber im Großen und Ganzen zufrieden sein. Wir versuchen jetzt einfach, in unseren Rhythmus zu kommen. An der Strecke gehen langsam die Feuer an, das ist echtes Nordschleifen-Feeling.“

#119 – Opel Calibra TJ-R (Jung,Tavares,Kunert,Schmidt)
21:39 Uhr Wegen Missachtens von Flaggensignalen während einer Gelbphase erhält das Team eine Zeitstrafe von 1:32 Minuten.

#126 – Renault Clio RS Cup Avia Racing (Epp,Holthaus,Overbeck,Overbeck)
20:55 Uhr Gerrit Holthaus: „Bislang läuft es sehr gut, und wir konnten in der Klasse SP3 die Führung übernehmen. Wir müssen nur sehr aufpassen, weil die GT3-Piloten in diesem Jahr deutlich aggressiver unterwegs sind als in der Vergangenheit.“

#173 – Opel Astra TCR (Wolter,Rhyn,Brüggenkamp,Luostarinen)
21:17 Uhr Der Lubner Astra TCR geht nach längerer Reparaturpause (Unfall im Bereich Hatzenbach) jetzt wieder auf die Strecke.

#175 – Audi RS3 LMS (Breuer,Oestreich,Oestvold,Nett)|
21:08 Uhr Der ProSport-Audi hat die Führung in der TCR-Klasse übernommen. Aktuell sitzt Markus Oestreich, der Gesamtsieger von 1986, am Steuer.

#202 – KTM X-BOW GT4 (Stuck,Stuck,Strycek,Friedhoff)
22:06 Uhr Boxenstopp mit Nachtanken, Reifen- und Fahrerwechsel: Ferdinand Stuck übernimmt von Volker Strycek. „Es ist unglaublich, wie viel Spaß dieses Auto macht“, sagt Strycek. „Mein Turn war sehr schwierig, weil viele Code-60-Phasen dabei waren. Aber das hat momentan jeder, es ist keine Beschwerde, nur eine Feststellung. Aber es bringt einen ein bisschen aus dem Rhythmus und man kommt nicht richtig in einen Fluss hinein. Mit einem neuen, ungewohnten Auto macht das die Sache doppelt schwierig. Wir haben einen unglaublichen Teamspirit. Für mich ist es klasse, mit den Stuck-Jungs und Max Friedhoff zu fahren. Draussen ist Party-Stimmung, viele Feuerwerke. Leider waren die Code-60-Zonen an Stellen, wo keine Zuschauer sind.“

#256 – BWM M235i Racing (Viidas,Eichenberg,Mettler,Kratz)
20:48 Uhr Das muntere Wechselspielchen in der BMW-Cup-Klasse geht weiter. Jetzt führt der Sorg-M235i vor Adrenalin (Nr. 242), Bonk (Nr. 244) und Adrenalin (Nr. 240).

#302 – Porsche Cayman GT4 CS (Rebhan,Mölig,Müller,Kranz)
22:12 Uhr In der Cayman-Cup-Klasse gibt es keine Doppelführung mehr für Mühlner Motorsport. Der Schmickler-Porsche (Nr. 310) hat sich vor das zweite Fahrzeug des Teams (Nr. 303) geschoben.

#308 – Porsche Cayman GT4 CS (Herbst,Stengel,Günther,Nittel)
21:35 Uhr Unfall an der Hohen Acht.

#705 – SCG003c (Mutsch,Mailleux,Simonsen,Westphal)
21:59 Uhr Teamchef James Glickenhaus: „Wir sind sehr zufrieden, es läuft sehr ruhig für uns. Wir sind zuversichtlich, dass unser Auto bei den kühleren Temperaturen in der Nacht besser wird. So könnten wir uns langsam nach vorne arbeiten. Wir haben ein paar heftige Unfälle gesehen, die ich nicht verstehe. Das hier ist ein Langstrecken-Rennen. Man gewinnt das nicht, wenn man pro Runde zwei Sekunden schneller fährt, aber dabei ständig riskiert, sein Auto zu verlieren.“

#911 – Porsche 911 GT3 R (Estre,Dumas,Vanthoor,Bamber)
20:41 Uhr Überholt am Ende einer Code-60-Zone im Kesselchen den Black Falcon-Mercedes Nr. 4 und übernimmt in der 34. Runde die Führung.

News und Stimmen nach fünf Stunden

Der Kampf um die Spitze nimmt an Intensität wieder zu zwischen dem #911 Manthey Racing und dem #4 Black Falcon Mercedes-AMG GT3. Je nach Boxenstopp Situation rückt der #47 MANN Filter Mercedes-AMG GT3 in Richtung Top 2 vor. Nach dem ungeplanten Stopp in der zweiten Runde hat der #912 Manthey Racing Porsche 911 GT3 R den Anschluss an die Führungsgruppe gefunden. Die Scuderia Glickenhaus stellt weiterhin das beste nicht-GT3 Auto und  liegt auf Gesamtrang 13.

#4 – Mercedes-AMG GT3 (Engel,Christodoulou,Metzger,Müller)
20:04 Uhr Neuer Rundenrekord und gleichzeitig bisher schnellste Rennrunde durch Adam Christodoulou mit einer Zeit von 8:17.631 Min.

#24 – Audi R8 LMS (Winkelhock,Rockenfeller,Haase,Müller)
19:02 Uhr Nico Müller: „Es läuft ziemlich bescheiden für uns. Wir können die Pace an der Spitze nicht mitgehen und verlieren konstant Zeit. Das ist nicht das, was wir uns erhofft hatten. Wir wussten, dass es nicht einfach wird. Ich hoffe, dass es besser wird, wenn es weiter abkühlt.“

#25 – Audi R8 LMS (Mücke,Jöns,Fässler,Kaffer)
18:52 Uhr Stefan Mücke: „Mein Stint war nicht ganz so einfach. Wir haben versucht, auf eine andere Reifenmischung zu wechseln, die hat wohl nicht richtig funktioniert. Das war nicht ganz so einfach. Die Balance war ein bisschen schwierig. Aber wir haben jetzt wieder etwas gelernt.“
20.13 Uhr Christer Jöns: „Der dritte Stint für das Team war mein erster Stint. Man muss sich immer erst wieder ein bisschen eingewöhnen. Da draußen fahren alle am Limit. Man muss wirklich aufpassen. Unser Grip könnte besser sein, da müssen wir bei den Reifenmischungen nochmal schauen. Aber da haben andere auch Probleme.“

#30 – Porsche 911 GT3R (Arnold,Müller,Henzler,Campbell)
19:19 Uhr Alex Müller berichtet: „Mein Stint war ok. Es gab viel Verkehr, viele Code-60-Zonen, aber das haben alle. Da muss ich nicht herumheulen. Von den Rundenzeiten her liegen wir zwischen Platz vier und acht. Wir kommen nach vorne, gucken nur auf uns und ziehen unseren Plan durch“

#31 – Porsche 911 GT3R (Siedler,Seefried,Laser,Jaminet)
18:51 Uhr Norbert Siedler muss das Auto im Bereich Schwalbenschwanz abstellen, weil sich sein Kühler nach einem Ausweichmannöver im Bereich Schwedenkreuz mit Gras zugesetzt hatte. Im Laufe der Runde sind die Temperaturen angestiegen und der Motor überhitzt.

#33 – BMW M6 GT3 (Dumbreck,Dusseldorp,Imperatori,Klingmann)
19:16 Uhr Der M6 GT3 wurde in die Box geschoben und aufgebockt. Jens Klingmann: „Wir hatten seit dem zweiten Stint Motorprobleme, jetzt müssen zwei Sensoren gewechselt werden. Das dauert leider eine halbe Stunde. Eigentlich müsste man gar nicht mehr rausfahren, aber wir geben nicht auf.“

#35 – Renault RS01 (Schmidtmann,Hammel,Wittmer)
18:34 Uhr Steht im Schwalbenschwanz

#44 – Porsche 911 GT3 R (Bachler,Müller,Ragginger,Werner)
19:05 Uhr Klaus Bachler übergibt an Sven Müller. Bachler: „Grundsätzlich war unser Stint sehr gut, aber es gab viele Code-60-Phasen. Einmal ist ein Auto vor uns nur 40km/h gefahren. Das hat viel Zeit gekostet.“
19:52 Uhr kann beim Überrunden eines zur Überrundung anstehenden Fahrzeugs nicht ausweichen und fährt dem KTM XBow Nr. 201 ins Heck

#46 – Porsche 991 GT3 Cup MR (Ackermann,Lukovnikov,Csaba,Wiskirchen)
19:09 Uhr Mit Reifenschaden hinten rechts unterwegs.

#48 – Mercedes-AMG GT3 (Hohenadel,Dontje,Götz,van der Zande)
20:02 Uhr Maxi Götz übergibt an Christian Hohenadel und berichtet: „Ich habe einige Autos überholt und hart gekämpft. Ich konnte mit der Spitze mithalten, leider mit drei Runden Rückstand. Das ist wirklich Schade.“

#57 – Porsche 911 GT3 Cup 991 (Hill,Shoffner,Klasen,Huisman)
20:19 Uhr Spannung in der Klasse SP7: Der J2Racing-Porsche führt mit nur drei Minuten Vorsprung auf den Bonk-Porsche (Nr. 58).
20:52 Uhr Der Führende in der Klasse SP7 rollt im Bereich Pflanzgarten mit langsamer Fahrt: Reifenschaden vorne links.

#66 – Mercedes-AMG GT4 (Gomez,Karg,Leib,Schramm)
18:41 Uhr Unfall eingangs Hatzenbach.
19:38 Uhr Das Black Falcon-Team führt jetzt die Klasse SP10 an.

#69 – Lamborghini Huracan Super Trofeo EVO (Wächtler,Scholze ,Trebing ,Möller)
19:10 Uhr Steht mit technischem Defekt am Pflanzgarten.

#96 – Porsche 991 GT 3 Cup MR (Chrzanowski,Jodexnis,Scharmach,Schelp)
20:01 Uhr Peter Scharmach setzt mit einer Zeit von 9:07.313 Min. eine neue persönliche Bestzeit.

#98 – BMW M6 GT3 (Catsburg,Westbrook,Edwards,Blomqvist)
18:38 Uhr Nicky Catsburg: „Das war mein erster Stint und ich bin vorher auch nur zwei Runden gefahren. Deswegen habe ich etwas gebraucht, bis ich mich akklimatisiert hatte. Ich hatte einen Zweikampf mit dem Nr. 912-Porsche. Er hat mich überholt. Die Porsche scheinen ziemlich aggressiv unterwegs zu sein.“

#99 – BMW M6 GT3 (Sims,Krohn,De Phillippi,Tomczyk)
19:18 Uhr Connor de Phillipi: „Ich war in einer Schlange, das Auto vor mir hat bei einer Code-60-Phase sehr früh gebremst. Es kam zu einem Kontakt mit einem Audi R8. Dabei ist dessen Kühler beschädigt worden und er hat das Kühlwasser verloren. Es tut mir sehr leid für das Team. Vielleicht kann man das noch reparieren, aber die Chance auf einen Sieg ist dahin.“

#100 – BMW Z4 GT3 (Posavac,Adams,Müller,Lambertz)
20:08 Uhr Unfall von Jörg Müller nach einer Berührung mit einem Konkurrenten im Bereich Kesselchen. In der schnellen Linkskurve bricht das Heck aus, der Z4 schlägt auf der linken Seite ein und bleibt auf der rechten Fahbahnseite liegen. Müller kann aussteigen. Code 60.

#102 – BMW M6 GT3 (Farfus,Palttala,Krognes,Schiller)
18:44 Uhr Krognes: „Ich hatte in der ersten Kurve einen Kontakt als ich gerade aus der Box rauskam. Die Motorhaube löste sich und ich musste erneut das Team ansteuern. Das ist sehr enttäuschend und hat unseren Rhythmus zerstört. Aber wir können weiterfahren und werden so hart wie möglich kämpfen. Wir müssen diesen Zwischenfall jetzt vergessen.“

#116 – Toyota GT86 (Castelein,Dujardyn,Muytjens,Brody)
19:26 Uhr Kollision mit dem Manthey-Porsche (Nr. 12) eingangs Start-und-Ziel. Der Toyota lander in der Leitplanke, der Porsche kommt beschädigt an die Boxen.

#124 – Opel Calibra TJ-R (Jenichen,Weinstock,Bulgrin,Boidron)
19:26 Uhr TJ Racing war zum zweiten Mal in einer Code 60-Zone zu schnell.

#126 – Renault Clio RS Cup Avia Racing (Epp,Holthaus,Overbeck,Overbeck)
19:11 Uhr Führt in der Klasse SP3 vor dem Miltek-Toyota GT86 (Nr. 114).

#144 – Porsche Cayman (Büllesbach,Schettler,Smyrlis,Arimon)
19:39 Neuer Spitzenreiter in der Klasse V5.

#171 – Audi RS3 LMS
18:38 Uhr Torsten Wolter mit Einschlag im Bereich Hatzenbach. Erst in Fahrtrichtung links, dann rechts. Zusätzlich verliert der Opel Astra TCR sein linkes Hinterrad, welches anschließend über die Strecke rollt.

#173 – Opel Astra TCR (Wolter,Rhyn,Brüggenkamp,Luostarinen)
18:41 Uhr Torsten Wolter mit Einschlag im Bereich Hatzenbach. Erst in Fahrtrichtung links, dann rechts. Zusätzlich verliert der Opel Astra TCR sein linkes Hinterrad, welches anschließend über die Strecke rollt.

#174 – Opel Astra TCR (Thiele,Wulf,Kariste,Vögeli)
18:53 Uhr Unfall im Hocheichen.

#244 – BMW M235i Racing (Schrey,Nauman,Fischer,Ehret)
20:24 Uhr Jetzt führt die Bonk-Mannschaft die Klasse der BMW-Cup-M235i an. Adrenalin (Nr. 242) und Sorg (Nr. 256) heißen hier die Verfolger.

#202 – KTM X-BOW GT4 (Stuck,Stuck,Strycek,Friedhoff)
19:52 Uhr Die Isert-Mannschaft führt die KTM-Cup-Klasse an und liegt auf dem 31. Gesamtrang.

#320 – Porsche 911 GT3 Cup (von Löwis of Menar,Smudo,Schellhaas,Duffner)
19:40 Uhr Der mit AT-Porsche 911 Cup von W and S Racing liegt auf dem hervorragenden 29.Gesamtrang. Aktuell am Steuer: Rapper Smudo.

#830 – Hyundai i30N TCR (Kim,Oestreich,Kang,Naumann)
19:43 Uhr In der TCR-Klasse führt der Werks-Huyndai vor dem ProSport-Audi (Nr. 175), dem LMS-Seat (Nr. 178) und dem FEV-Seat (Nr. 176).Die Vier sind nur durch rund eineinhalb Minuten getrennt.

#911 – Porsche 911 GT3 R (Estre,Dumas,Vanthoor,Bamber)
19:52 Uhr Ohne Code-60-Zonen fährt der Gesamtspitzenreiter in der 29. Runde 8.24,022 Minuten

#912 – Porsche 911 GT3 R (Lietz,Pilet,Makowiecki,Tandy)
20:05 Uhr Jetzt fährt Nick Tandy mit einer Zeit von 8:17.340 Min. die schnellste Rennrunde. Innerhalb von 30 Sekunden ist es die zweite Verbesserung: Ein Indikator für die perfekten Bedingungen auf der Strecke.