Mercedes-AMG schickt 17 Piloten ins 24h-Rennen

Mercedes-AMG hat seinen Fahrerkader für das Customer-Racing-Programm 2019 verkündet – und schürt damit bei den Fans des ADAC Total 24h-Rennens die Vorfreude. Denn 17 der 18 Piloten, die beim offiziellen Kick-off Ende März im Stammsitz Affalterbach dabei waren, werden auch beim Nordschleifenklassiker starten! Unter ihnen sind Nordschleifen-Experten, internationale Motorsportstars aber auch junge Talente.

Einer der prominentesten Fahrer mit Stern auf der Motorhaube dürfte der amtierende DTM-Champion Gary Paffet (GBR) sein. Dass aber auch beim 24h-Rennen große Karrieren beginnen können, zeigt Neuzugang Luca Stolz: Er gehört mit seinen 23 Jahren zu den Youngstern im Aufgebot. Seinen sportlichen Durchbruch schaffte er vergangenes Jahr beim ADAC Total 24h-Rennen, als er mit Black Falcon auf den dritten Gesamtplatz fuhr. Darüber hinaus holte er sich 2018 die Fahrer- und Teamwertung (GTD-Klasse) im Endurance-Cup der IMSA-WeatherTech-SportsCar-Championship sowie den Fahrer- und Teamtitel im Blancpain-GT-Series-Endurance-Cup. In dieser Saison greift Stolz unter anderem in der Intercontinental GT Challenge (IGTC) an.

Das umfangreichste Programm kommt auf den amtierenden Blancpain-GT-Champion Raffaele Marciello, der nicht nur bei den 24h am Nürburgring startet, sondern auch in IGTC, Blancpain-GT-Series-Endurance-Cup und Blancpain-GT-World-Challenge Europe. Neben einem Kreis von Marken-exklusiven Fahrern hat Mercedes-AMG eigens für das ADAC Total 24h-Rennen eine Reihe von Profis unter Vertrag genommen, die nur hier starten. Zu ihnen gehören einige ausgewiesene Nordschleifenspezialisten, die ihr wertvolles Know-how einbringen: Lance David Arnold (GER), Dominik Baumann (AUT), Dirk Müller (GER), Renger van der Zande (NED) und – als Neuzugang – Gabriele Piana (ITA), der unter anderem 2018 an der Seite von Buurman das 24-Stunden-Rennen in Dubai gewinnen konnte, gehören dazu.

Stefan Wendl, Leiter Mercedes-AMG Customer Racing, hat sich mit dem exzellenten Kader einiges vorgenommen. „Unser Ziel ist es, das vergangene Jahr – unsere bislang erfolgreichste Saison – noch zu übertreffen. Und ich bin überzeugt, dass uns das mit diesen Piloten und den hochmotivierten Teams auch gelingen kann“, sagt er. Eine klare Ansage, die für das 24h-Rennen die Latte hoch legt. Denn schon 2018 rangierten gleich vier Mercedes-AMG in den Top 10 – darunter die beiden GT3 des Black-Falcon-Teams, die die Plätze zwei und drei belegten.

Mercedes-AMG Fahrer beim ADAC Total 24h-Rennen 2019*

Lance David Arnold (GER)
Dominik Baumann (AUT)
Maximilian Buhk (GER)
Yelmer Buurman (NED)
Adam Christodoulou (GBR)
Maro Engel (GER)
Maximilian Götz (GER)
Christian Hohenadel (GER)
Thomas Jäger (GER)
Raffaele Marciello (ITA)
Edoardo Mortara (ITA)
Dirk Müller (GER)
Gary Paffett (GBR)
Gabriele Piana (ITA)
Jan Seyffarth (GER)
Luca Stolz (GER)
Tristan Vautier (FRA)
Renger van der Zande (NED)

(Stand: 12. April 2019)

24h-Internetforum: Von Fans für Fans

Frisch renoviert, neu aufgesetzt und bereit für die Fans: Das Internetforum des ADAC Total 24h-Rennens wurde in den vergangenen Monaten überarbeitet und ist ab sofort wieder erreichbar. Es soll künftig eine wichtige Funktion für die Veranstaltung übernehmen und als Austauschplattform vor allem für Besucher des größten Rennens der Welt dienen. Auch Aktive sind eingeladen, sich anzumelden und zum Beispiel freie Fahrerplätze beim 24h-Rennen zu vermitteln. Das Forum wurde in seinen Funktionen überarbeitet und auf den neuesten technischen Stand gebracht. Dazu gehört natürlich auch, dass alle Anforderungen in Sachen Sicherheit und Datenschutz erfüllt werden und die Darstellung auch für mobile Endgeräte optimiert wurde. Damit kann es auch für die Besucher vor Ort zu einem nützlichen Helfer werden – denn genau darauf zielt das Angebot ab: Es soll als Treffpunkt und Austauschplattform von Fans für Fans dienen, wo sich „alte Hasen“ und neue Besucher, traditionelle 24h-Fangruppen und Neulinge austauschen. Ab sofort ist das neue 24h-Forum erreichbar unter forum.24h-rennen.de.

Das 24h-Forum hat eine lange Tradition. Schon weit bevor die sozialen Netzwerke ihren Siegeszug antraten, trafen sich Fans zum Austausch auf dem zur 24h-Homepage gehörenden Portal. Während Facebook & Co. zwischenzeitlich viele Funktionen übernommen hatten, die ehemals im Forum angesiedelt waren, wurde der Ruf nach einem 24h-eigenen Informationskanal inzwischen wieder lauter. So wurde die Seite neu aufgebaut und technisch auf den aktuellsten Stand gebracht. Wer sich hier anmeldet, kann sicher sein, dass seine Daten geschützt und nicht zweckentfremdet werden. Im Gegenteil – hier sollen sich Fans frei austauschen können. Für die Einhaltung der Netiquette sorgen Moderatoren, die bereits im ehemaligen Forum tätig waren. „Wir freuen uns, dass wir auf diese Weise Kontinuität sicherstellen können“, sagt 24h-Rennleiter Walter Hornung, der verspricht: „Wir wollen von unserer Seite möglichst wenig in den Austausch der Fans eingreifen – solange dieser höflich bleibt und im Rahmen des rechtlichen und thematischen Rahmens, gibt es von Seiten der Organisatoren keine Einwände. Im Gegenteil: Gerade kritische Themen geben ja auch uns als Veranstalter wichtige Hinweise zur Weiterentwicklung unserer Lieblingsveranstaltung.”

Die Organisatoren des ADAC Total 24h-Rennens versprechen sich vom Fan-Forum eine Hilfestellung für alte und neue 24h-Fans. „Es gibt Themen, die alteingesessene Fans fast besser beantworten können als wir auf Veranstalterseite“, erklärt Walter Hornung. Das betrifft etwa Tipps zu Camping und Anreise, zu Fan-Highlights und vielen anderen Details. „Wir haben uns vorgenommen, das Forum auch zu nutzen, um in einen besseren Austausch mit unseren Besuchern zu treten“, fügt der Rennleiter hinzu. „Im Idealfall ergeben sich auf diese Weise Ansätze, um unseren Service zu verbessern. Der Dialog mit unseren Fans und Besuchern ist uns sehr wichtig. Denn sie sind ein ganz entscheidender Baustein dafür, dass das ADAC Total 24h-Rennen auch weiterhin eines der großen Highlights im internationalen Motorsportkalender bleibt.“

 

WTCR-Pilot Mehdi Bennani startet für Mathol in der VLN

[Teaminfo] Mathol Racing hat beim zweiten Lauf der VLN einen prominenten Piloten am Start. Das Team aus Diez bringt für Mehdi Bennani beim 44. DMV 4-Stunden-Rennen einen BMW M240i Racing Cup mit in die Eifel. Der Marokkaner reist direkt vom WTCR-Saisonauftakt in seiner Heimat an, wo er auf dem engen Straßenkurs von Marrakesch der gefeierte „local hero“ war. Viel Glück bracht ihm die Rolle allerdings nicht: Ausfälle in zwei von drei Läufen lassen ihn im FIA Tourenwagen-Weltcup vorerst auf Platz 21 rangieren. Nun ist der 36jährige, der sonst einen Volkswagen Golf GTI TCR für das Team Sébastien Loeb Racing pilotiert, ehrgeizig, in der legendären „Grünen Hölle“ besser abzuschneiden, bevor es für ihn weitergeht zur zweiten WTCR-Runde in Ungarn (26. – 28. April).

Bennani will den VLN-Lauf als Training für die drei Weltcup-Rennen nutzen, die im Rahmen des ADAC Total 24h-Rennens auf dem Nürburgring ausgetragen werden. Der Nordafrikaner, dessen Startes unter anderem auch vom marokkanischen Königshaus unterstützt werden, gehört bereits seit 2009 zum Fahrerfeld der FIA WTCR und ihrer Vorgängerserie WTCC. Das etablierte Nordschleifenteam ist nun gespannt auf den außergewöhnlichen Gast. Teamchef Matthias Holle: „Es freut mich und macht mich gleichzeitig stolz einen solch bekannten Piloten im Team begrüßen zu dürfen. Wir werden für Bennani die Voraussetzungen schaffen, dass er ein erfolgreiches Wochenende am Nürburgring erleben kann.“

Spannender und ausgeglichener Saisonauftakt in Marrakesch

Drei Rennen, drei verschiedene Rennsieger: Die FIA WTCR startete mit einem echten Feuerwerk in die neue Saison. Auf dem engen Moulay-El-Hassan-Straßenkurs von Marrakesch ging es bei der ersten Runde des FIA Tourenwagen-Weltcups auch um eine erste Standortbestimmung. Kann eine Marke das Geschehen bestimmen oder sind die Chancen im Feld der zwei Dutzend Tourenwagen ausgeglichen? Nach dem spannenden und abwechslungsreichen Auftakt steht fest: Die WTCR-Saison 2019 glänzt mit Hochspannung, und die deutschen Fans dürfen sich freuen. Denn den Auftaktsieg im ersten von drei Rennen des Wochenendes holte mit dem Argentinier Esteban Guerrieri (Honda Civic TCR) ein Pilot, der für das deutsche Team All-Inkl.com Münnich Motorsport an den Start geht. Mit dem amtierenden Champion Gabriele Tarquini (ITA) im Hyundai i30N TCR bestieg in Lauf zwei dann ein alter Bekannter die oberste Stufe des Podiums, nachdem Markenkollege Nicky Catsburg (NED) in Führung liegend ausgefallen war. Lauf drei hätte zur Show des Belgiers Frederic Vervisch werden können. Doch der Audi-Pilot konnte seine Pole Position nicht umsetzen und verlor den Start gegen Yvan Muller (FRA) und Thed Björk (SWE), die in diesem Jahr beide im Lynk & Co unterwegs sind und auch dem chinesischen Fabrikat den ersten WTCR-Sieg 2019 bescherten. Auch diesmal hatte der Führende aber kein Glück: Muller schied ebenfalls aus, und Björk konnte sich schließlich als dritter Pilot in die Siegerliste 2019 eintragen.

Rennen 1: Guerrieri holt Premiensieg für deutsches Team All-Inkl.com

Esteban Guerrieri (ARG) machte schon im ersten Qualifying klar, dass er an diesem Premierentag der FIA-WTCR-Saison 2019 nichts anbrennen lassen würde: mit 1:24,773 Min. auf dem nur 2,97 km langen Straßenkurs im Marrakesch markierte er im Honda Civic Type R die Pole-Position, lag damit allerdings nur knappe 0,239 Sekunden vor dem Franzosen Yvan Muller (Lynk & Co 03 TCR). Der allerdings musste nach dem Qualifying den Motor wechseln und startete deshalb aus der Boxengasse, was ihm im Rennen alle Chancen nahm. Guerrieri bestimmte dafür das Geschehen: „Mein Start war nicht so großartig, aber ich habe es geschafft, die Führung zu übernehmen“, beschrieb der 34-Jährige anschließend, „danach musste ich alles geben, um die anderen hinter mir zu halten, aber ich habe es geschafft.“ Im Ziel trennten die ersten sieben Fahrer fünf Sekunden. Thed Björk (SWE) übernahm die Rolle der Speerspitze für die chinesische Marke Lynk & Co und sicherte sich im Ziel den zweiten Platz. Als Dritter machte Guerrieris Landsmann und Teamkollege Nestor „Bebu“ Girolami den perfekten Saisonstart für All-Inkl.com komplett. Der Rennsieger freute sich anschließend: „Ein großartiges Gefühl, die Saison gleich mit einer Pole-Position und einem Rennsieg zu beginnen! Dass mit ‚Bebu’ ein Teamkollege und guter Freund als Drittplatzierter mit auf dem Podium steht, macht es noch besser. Das Team All-Inkl.com-Münnich Motorsport hat einen Wahnsinsjob in der Vorbereitung gemacht, dennoch wussten wir nicht, was uns hier erwarten würde.“ Der amtierende WTCR-Champion Gabriele Tarquini verfehlte als Viertplatzierter zwar das Podium. Aber der Italiener zeigte, dass auch sein Hyundai i30N TCR in Marrakesch konkurrenzfähig ist – und das sollte er bereits am Sonntag noch einmal unterstreichen.

Rennen 2: Volle Punkte für den Champion

Auch das Qualifying am Sonntagmorgen zeigte, dass es in der FIA WTCR 2019 äußerst eng zugeht und die Ingenieure aller Teams und Hersteller über den Winter ihre Hausaufgaben gemacht haben: Fünf Fabrikate wechselten sich bunt gemischt in den ersten fünf Startreihen ab. Der Schnellste war dabei Frederic Vervisch im Audi RS3 LMS. Der Belgier rangierte nach den drei Qualifyingsessions mit 1:24,721 Min. ganz vorne auf dem Zeitentableau vor dem erneut als Zweitschnellsten gestoppten Yvan Muller. Die erste Startreihe im zweiten Rennen, das traditionell im „Reverse-Grid“-Modus gestartet wird, hatte aber erst einmal ein Hyundai-Duo: Nicky Catsburg (NED) und Gabriele Tarquini (ITA) hatten sich mit ihren Plätzen neun und zehn im Qualifying diese gute Ausgangsposition gesichert und setzten dies auch äußerst gekonnt um: Catsburg übernahm von Beginn an die Führung, die er eskortiert vom amtierenden FIA-WTCR-Champion Gabriele Tarquini auf P2 bis zur Rennmitte hielt. Dann aber erwischte ihn der Defektteufel. Ein Bremsversagen am Hyundai führte zu einem Einschlag in die Reifenstapel. So übernahm Routinier Tarquini in der fälligen Safety-Car-Phase die Spitze des Feldes, ließ auch beim Restart nichts anbrennen und rettete Sieg über die verbleibenden Runden bis ins Ziel. Schon 2018 hatte er in Marrakesch ganz oben auf dem Treppchen gestanden, doch der 57-jährige Ex-Formel-1-Pilot machte klar: „Das ist etwas ganz anderes als im vergangen Jahr! Da waren wir hier mit den Hyundai praktisch nicht einzuholen und standen mit drei i30-Piloten auf dem Podium. In diesem Jahr geht es weit enger zu. Nicky hatte einen Superstart, und ich konnte ihn nicht überholen. Als er dann abflog, war ich ja gleich hinter ihm – es sah heftig aus. Das tut mir wirklich leid für ihn, er hätte den Sieg verdient gehabt.“ Hinter Tarquini liefen die Franzosen Jean-Karl Vernay im Audi RS3 LMS sowie Yann Ehrlacher im Lynk & Co im Ziel ein. Esteban Guerrieri (Honda) und Mikel Azcona (ESP) im Cupra TCR komplettierten das Quintett von fünf verschiedenen Marken auf den ersten fünf Plätzen.

Rennen 3: Björk holt den Überraschungssieg

Audi gegen Lynk & Co lautete das Startduell in Rennen 3, und es ging zugunsten des Newcomers aus. Yvan Muller und Thed Björk konnten mit ihren „Chinakrachern“ Polesitter Frederic Vervisch im Audi überrumpeln und die Doppelführung übernehmen, während sich der Belgier auf Position drei einsortieren musste. Da im Startgetümmel der Wiedereinsteiger Tiago Monteiro (Honda) auf der Strecke ausfiel, gab es auch in diesem Rennen eine Safety-Car-Phase. Die Lynk & Co-Piloten verwalteten die Führung auch nach dem Restart bis zur Rennmitte, als Muller zunächst Vibrationen an die Box meldete. Bereits eine Runde später musste der Franzose mit einem Getriebeschaden endgültig die Segel streichen, und Vervisch erbte so den zweiten Platz. Für den Schweden war der Saisonauftakt damit perfekt, konnte er sich doch mit dem Rennsieg auch die Tabellenführung sichern. „Yvan und ich hatten einen fantastischen Start und sind quasi von der Linie weggeflogen“, schilderte der euphorische Björk nach dem Zieleinlauf. „Als Yvan dann Probleme bekam, habe ich nur noch versucht, das Auto auf der Strecke zu halten und den Sieg ins Ziel zu bringen. Es ist irgendwie irreal: Das erste Mal mit einem neuen Auto antreten und gleich einen Sieg holen – Wahnsinn. Der Lynk & Co fühlte sich hier auf dem Straßenkurs sehr gut an, und ich denke er wird auch auf den nun anstehenden Strecken eine gute Figur machen.“

WTCR 2019: Jede Menge Nordschleifenerfahrung am Start

Nicht nur auf der Nordschleife hat die Saison begonnen, auch die FIA WTCR steht in den Startlöchern: Der Tourenwagen-Weltcup, der beim ADAC Total 24h-Rennen das fünfte von zehn Rennwochenenden absolvieren wird, startet vom 5. bis 7. April in Marrakesch zu seiner ersten Runde. 26 Fahrer aus 14 Nationen stehen in diesem Jahr am Start, unter ihnen ist mit Benjamin Leuchter (Duisburg) im VW Golf GTI TCR auch ein Deutscher. Und natürlich gehört zu den 13 Teams auch erneut die All-Inkl-Mannschaft um René Münnich, die die Honda Civic Type R der beiden Argentinier Néstor Girolami und Esteban Guerrieri einsetzt.

Aber auch viele andere Namen im Feld sind den deutschen Fans – und insbesondere denen auf der Nordschleife bestens bekannt, denn so mancher der FIA-WTCR-Piloten verfügt über Erfahrungen aus VLN und 24h-Rennen: Augusto Farfus (BRA) und Nick Catsburg (NED) etwa starten im Hyundai i30 N TCR. Rob Huff (GBR) im VW Golf. Tom Coronel (NED) geht im Cupra TCR an den Start, während Andy Priaulx (GBR) auf einen chinesischen Lynk & Co 03 TCR setzt: Eine Menge bekannter Gesichter also, und eine Menge Nordschleifenerfahrung, die im Juni auf dem Nürburgring aufeinandertreffen. Bevor es aber soweit ist, geht es für die Piloten auf Tour durch Europa. Denn nach dem Auftakt in Marokko folgen die Läufe in Ungarn (26. – 28. April), der Slowakei (10. – 12. Mai) und in den Niederlanden (17. – 19. Mai).

Der Italiener Gabriele Tarquini (Honda) wird es also nicht leicht haben, den WTCR-Titel des Vorjahres zu verteidigen. Ihn jagen Piloten auf insgesamt sieben Fahrzeugmarken, die insgesamt 43 Meistertitel in namhaften Rennserien auf sich vereinen. Darunter sind natürlich eine ganze Reihe Titel der europäischen Tourenwagen-Meisterschaft, der Tourenwagen-WM und – in Person von Tarquini selbst – auch der im vergangenen Jahr neu eingerichteten WTCR. Aber mit Farfus ist etwa auch der amtierende Titelträger des FIA GT-Weltcups am Start. Und mit dem Schweden Johan Kristoffersson ist außerdem der FIA-Rallycross-Weltmeister der Jahre 2017 und 2018 mit von der Partie. Kein Wunder, dass diese Qualität den WTCR-Chef François Ribeiro begeistert: „Die Vielfalt der Autos, das Level der Teams, die Anzahl der Meistertitel, die Mischung unterschiedlicher Fahrergeneration – all das macht die WTCR zu einem Aushängeschild der internationalen TCR-Wettbewerbe.“ Der Chef von WTCR-Promoter Eurosport Events ist überzeugt: „Die WTCR-Starterliste ist vielleicht das Beste, was der internationale Tourenwagen-Sport seit Jahrzehnten gesehen hat und gegenüber 2018 sicherlich eine Steigerung. Ich würde mich nicht wundern, wenn wir im Qualifying 20 Fahrzeuge innerhalb einer Sekunde sehen werden und erwarte spannende Fights quer durch das Starterfeld in allen 30 Läufen.“ Kein Wunder, dass die FIA WTCR ihrer Starterliste in diesem Jahr einen eigenen Namen gegeben hat und sie als „Supergrid“ bezeichnet, der unter dem Hashtag #WTCR2019Supergrid in den Social-Media-Kanälen auftaucht.

Übrigens: Die 26 festen Piloten in der FIA WTCR werden bei den einzelnen Läufen noch durch Wildcard-Piloten ergänzt. Bis zu sechs Fahrzeuge werden – abhängig von der Streckenkapazität – zum Feld hinzukommen.

WTCR – FIA World Touring Car Cup presented by OSCARO 2019 Starterliste:

1 – BRC Hyundai N Squadra Corse: Gabriele Tarquini (ITA), Hyundai i30 N TCR
5 – BRC Hyundai N Squadra Corse: Norbert Michelisz (HUN), Hyundai i30 N TCR
8 – BRC Hyundai N LUKOIL Racing Team: Augusto Farfus (BRA), Hyundai i30 N TCR
9 – KCMG: Attila Tassi (HUN), Honda Civic Type R TCR
10 – Comtoyou Team Audi Sport: Niels Langeveld (NED), Audi RS 3 LMS
11 – Cyan Racing Lynk & Co: Thed Björk (SWE), Lynk & Co 03 TCR
12 – SLR VW Motorsport: Rob Huff (GBR), Volkswagen Golf GTI TCR
14 – SLR Volkswagen: Johan Kristoffersson (SWE), Volkswagen Golf GTI TCR
18 – KCMG: Tiago Monteiro (POR), Honda Civic Type R TCR
21 – Comtoyou DHL Team CUPRA Racing: Aurélien Panis (FRA), CUPRA TCR
22 – Comtoyou Team Audi Sport: Frédéric Vervisch (BEL), Audi RS 3 LMS
25 – SLR VW Motorsport: Mehdi Bennani (MAR), Volkswagen Golf GTI TCR
29 – ALL-INKL.COM Münnich Motorsport: Néstor Girolami (ARG), Honda Civic Type R TCR
31 – Team Mulsanne: Kevin Ceccon (ITA), Alfa Romeo Giulietta TCR
33 – SLR Volkswagen: Benjamin Leuchter (GER), Volkswagen Golf GTI TCR
37 – PWR Racing: Daniel Haglöf (SWE), CUPRA TCR
50 – Comtoyou DHL Team CUPRA Racing: Tom Coronel (NED), CUPRA TCR
52 – Leopard Racing Team Audi Sport: Gordon Shedden (GBR), Audi RS 3 LMS
55 – Team Mulsanne: Ma Qinghua (CHN), Alfa Romeo Giulietta TCR
68 – Cyan Performance Lynk & Co: Yann Ehrlacher (FRA), Lynk & Co 03 TCR
69 – Leopard Racing Team Audi Sport: Jean-Karl Vernay (FRA), Audi RS 3 LMS
86 – ALL-INKL.COM Münnich Motorsport: Esteban Guerrieri (ARG), Honda Civic Type R TCR
88 – BRC Hyundai N LUKOIL Racing Team: Nicky Catsburg (NED), Hyundai i30 N TCR
96 – PWR Racingv: Mikel Azcona (ESP), CUPRA TCR
100 – Cyan Racing Lynk & Co: Yvan Muller (FRA), Lynk & Co 03 TCR
111 Cyan Performance Lynk & Co: Andy Priaulx (GBR), Lynk & Co 03 TCR

Spannender Nordschleifen-Auftakt macht Lust auf das 24h-Rennen

Der Countdown für das größte Rennen der Welt hat begonnen: Mit dem ersten Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft auf der legendären Nordschleife läuft für die Teams auch die heiße Phase der Vorbereitungen auf das ADAC Total 24h-Rennen vom 20. bis 23. Juni. In der stark besetzten Spitzengruppe war es dabei das BMW-Team Rowe Racing, das die Nase vorne hatte. Aber auch die Porsche-Mannschaften gaben mit drei 911 GT3 R in den Top 5 eine starke Figur ab. Auffallend war die große Markenvielfalt in der Spitzengruppe: Audi R8 LMS, Mercedes-AMG GT3, Lamborghini Huracan GT3 schafften es in die Top 10. Dorthin wollen aber auch Teams mit Chrysler Viper, Nissan GT-R, Ferrari 488 oder auch der bildschöne SCG003C in Sportwagen-Optik, den die Scuderia Cameron Glickenhaus ins Rennen schickt. Stark besetzte Klassen und packende Kämpfe gab es auch im restlichen Starterfeld, sodass sich die Fans freuen können: Die Nordschleifensaison mit dem Höhepunkt beim 24h-Rennen verspricht jede Menge Spannung.

Drei VLN-Läufe stehen in diesem Jahr für die 24h-Vorbereitung zur Verfügung – und natürlich der finale Prolog beim ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen (18. – 19. Mai). Bei der ersten Standortbestimmung im Rahmen der VLN meldeten vor allem BMW und Porsche ihre Ambitionen an: Pole, Rennsieg und Platz drei gingen an die BMW M6 GT3 von Rowe Racing, die sich in einem knappen Duell gegen die 24h-Vorjahressieger von Manthey Racing durchsetzten. Im Cockpit saßen neben dem zweifachen DTM-Champion Marco Wittmann (Fürth) mit Nick Catsburg (NED) und John Edwards (USA) zwei ausgewiesene Nordschleifenprofis. „Das war in der Schlussphase ein super enges Duell“, beschreibt Wittmann. „John hing die ganze Zeit am Heck des Porsche dran.“ Schließlich brachte die schnellere Reaktion am Ende einer Code-60-Phase den Sieg: Edwards beschleunigte den Porsche aus und sicherte sich so kurz vor der Zielflagge die Führung. „Mein erstes Rennen in diesem Jahr und gleich mein erster Sieg, so kann es gerne weitergehen“, grinste Wittmann. Sein Widersacher Patrick Pilet (FRA) konnte mit der Niederlage leben: „So ist eben manchmal das Leben“, sagte er und Landsmann Fred Makowiecki, mit dem der sich das Cockpit des Porsche mit der Startnummer #912 teilte, ergänzt mit Blick auf die 24h: „Das erste Rennen mit dem neuen Auto auf Platz zwei zu beenden, ist ein tolles Ergebnis. Wir haben eine Menge über das Fahrzeug gelernt und arbeiten natürlich weiter an der Abstimmung.“

„Exoten“ und Platzhirsche: Spitzengruppe mit faszinierenden Fahrzeugen
Auch die Porsche-Markenkollegen machten eine gute Figur beim VLN-Auftakt: Falken Motorports und Frikadelli Racing landeten mit ihren brandneuen 911 GT3 R ebenfalls unter den Top fünf. Doch auch die Lokalmatadore im Audi R8 LMS von Phoenix Racing und die Mercedes-AMG-Speerspitze in Form des Mann-Filter-Teams HTP Motorsport lagen in Schlagdistanz und wurden mit unter einer halben Minute Rückstand abgewinkt. Aufhorchen ließ außerdem ein Team, dass das Markenquintett in den Top-10 des Rennergebnisses komplettierte: Der Lamborghini Huracán GT3 Evo von Konrad Motorsport eroberte im Qualifying den Platz neben den Pole-Sittern in Startreihe 1 und landete am Ende schließlich auf P9: Auch für die Mannschaft aus Verl stand vor allem die Vorbereitung auf das 24h-Rennen im Mittelpunkt, wie Lamborghini-Werkspilot Marco Mapelli (SUI) klarstellte. „Wir konnten im Vorfeld nicht sehr viele gemeinsame Testkilometer absolvieren, aber ich bin mit der Zeit immer besser auf der Strecke zurechtgekommen. Aus dem Lauf können wir viele Informationen für die 24h ziehen.“ Teamkollege Michele Di Marino (Eitorf) analysierte: „Vor allem die erste Rennhälfte ist sehr positiv für uns verlaufen, und am Ende hatten wir auf die Spitze keinen allzu großen Rückstand. Wir entwickeln das Auto noch weiter und gerade deshalb können wir im Großen und Ganzen zufrieden mit dem Resultat sein.“ Bis sich die Konkurrenten im Juni in das größte Rennen stürzen, sind tausend Dinge zu erledigen: Die Fahrzeuge akribisch auf die Nordschleife vorzubereiten, ist diesmal besonders knifflig, denn die legendäre Piste erhielt über den Winter an vielen Stellen einen neuen Belag, der nun eine andere Abstimmung fordert. Zudem haben viele Topmodelle kleine oder größere Evolutionen erlebt, einige sind sogar brandneu. So war der Ausgang des ersten VLN-Laufs nur eine erste Standortbestimmung, die zudem unter besonderen Bedingungen erfolgte: Nebel am Vormittag erzwang ein verkürztes Qualifying- und Rennprogramm, sodass diesmal eher Sprintqualitäten gefordert waren.

Prolog beim 24h-Qualirennen
Ob es um die überarbeitete Strecke, die Eigenheiten der Fahrzeuggeneration 2019 oder auch um das pure Sammeln von Erfahrung bei jenen Piloten geht, die auf der Nordschleife (noch) nicht zu Hause sind: Jeder Kilometer in der Vorbereitung zählt. Kein Wunder, dass viele Teams neben den anstehenden VLN-Läufen besonders die finale Testmöglichkeit für das 24h-Rennen auf dem Plan haben: das 24h-Qualifikationsrennen vom 18. bis 19. Mai 2019. Denn viele Details des Wochenendes sind wie gemacht für einen 24h-Prolog. So gibt es für die Teams und Piloten jede Menge Fahrzeit bei den Qualifyingsitzungen an beiden Tagen – inklusive eines Abendtrainings am Samstagabend, das in die Dämmerung hineinführt. Am Sonntag simuliert dann das Einzelzeitfahren um die Pole-Position das Top-Qualifying beim 24h-Rennen, bevor es dann ins sechsstündige Qualirennen geht. Auch die Besucher können also viele Eindrücke von den 24h-Teams mitnehmen, die zudem im offenen Fahrerlager (Eintritt im Ticketpreis enthalten) aus der Nähe zu erleben sind. Ebenfalls im Fahrerlager ist eine eigene Fläche für das Falken-Drift-Team reserviert, das in rasanten Taxi-Drives beweist, wie Fahrzeugbeherrschung auf engstem Raum ausschaut. Eintrittskarten (Tagesticket Samstag / Sonntag je 15 Euro, Wochenendticket 25 Euro) gibt es ausschließlich über die Internetseite des Nürburgrings unter www.nuerburgring.de oder über die Info- und Ticket-Hotline des Nürburgrings: 0800 2083200 (Freecall aus dem deutschen Festnetz).

DEKRA wird Partner des ADAC TOTAL 24h-Rennens

Das ADAC TOTAL 24h-Rennen hat mit der Expertenorganisation DEKRA den Kreis seiner Hauptsponsoren komplettiert. Die weltweit aktive Organisation ist bekannt als Sicherheitspartner im Verkehr, bei der Arbeit und zu Hause. Als global aktive Marke mit hoher Affinität zum Automobil und zum Motorsport ist DEKRA eine perfekte Ergänzung im Kreis der Partner des größten Rennens der Welt.

Der neue Partner des ADAC TOTAL 24h-Rennens wird von den Organisatoren mit offenen Armen empfangen. „Wir freuen uns sehr, dass der Kreis der Hauptsponsoren für das diesjährige 24h-Rennen nun komplett ist und hoffe, dass daraus eine langfristige Partnerschaft wächst“, sagt Rennleiter Walter Hornung. „DEKRA steht vor allem für Sicherheit in allen wesentlichen Lebensbereichen. Die Voraussetzungen dafür sind unter anderem Neutralität, Professionalität und hohe Standards, aber auch Teamgeist und Verantwortungsbewusstsein. Das sind gemeinsame Werte, die wir als Veranstalter der 24h mit DEKRA teilen, um das große Ziel zu erreichen. Denn auch im Motorsport steht die Sicherheit aller Beteiligten an erster Stelle.“

Auch DEKRA ist überzeugt von der Partnerschaft. „Unser Ziel ist, ein globaler Partner für eine sichere Welt zu sein“, erklärt Guido Kutschera, Vorsitzender der Geschäftsführung der DEKRA Automobil GmbH. „Die umfangreiche Präsenz bei einem weltweit beachteten Rennsportereignis ist deshalb ein wertvoller Baustein unserer Kommunikation. Zudem passt das 24h-Rennen gut zu uns: Hier geht es darum, Hightech unter härtesten Bedingungen mit größtmöglicher Sicherheit für alle Beteiligten einzusetzen. Solche fordernden Situationen sind genau das, was unsere mehr als 46.000 Mitarbeiter in rund 60 Ländern täglich bei ihrer Arbeit erleben.“

Für die Vermarktung des ADAC TOTAL 24h-Rennens ist die Partnerschaft mit DEKRA ein wichtiger Baustein. „Wir haben mit DEKRA nicht nur den letzten verfügbaren Platz im Kreis der Hauptsponsoren belegt“, sagt Matthias Wurm, Geschäftsführer des 24h-Promotors SPORTTOTAL LIVE GmbH. „Nun steht auch fest, dass wir auf Sponsoren mit sehr hoher Affinität zum Motorsport stolz sein können. Ob TOTAL als Titelsponsor, H&R und REMUS sowie DEKRA als neue Hauptsponsoren: Alle diese Marken sind international bekannt und verfügen über einen glaubhaften und intensiven Bezug zur Rennstrecke. Zudem werden Partnerschaften mit Gran Turismo und Falken Tyres fortgesetzt, deren Rennsport-Gene ohnehin außer Frage stehen.“

Countdown läuft: 100 Tage bis zum 24h-Rennen!

Noch 100 Tage bis zum Rennen des Jahres auf der Nordschleife: Vom 20. bis 23. Juni steht die legendäre Nordschleife wieder ganz im Zeichen des größten Rennspektakels Deutschlands. Über 200.000 Fans werden rund um die längste und spektakulärste Rennstrecke der Welt erwartet, wenn die gut 160 Fahrzeuge 24 Stunden lang um eine der begehrtesten Trophäen des internationalen Langstreckensports kämpfen. Mit im Programm sind auch in diesem Jahr wieder die Boliden des FIA Tourenwagen-Weltcups, die drei Sprintrennen am Wochenende austragen. Viele weitere Highlights im Rahmenprogramm auf und neben der Strecke machen das ADAC TOTAL 24h-Rennen zum Höhepunkt für Fans, Fahrer, Teams und Offizielle. Schon jetzt gibt es die Tickets für die 24h auf dem Nürburgring im Vorverkauf. Wer sich seine Karte sichern möchte, der findet sie im Online-Shop von eventimsports.de und über die Homepage des Nürburgrings. Telefonisch können Karten über die Hotline 01806 991185 (0,20 €/Anruf aus dem Festnetz, max. 0,60 €/Anruf aus den Mobilfunknetzen) bestellt werden.

Spannende Fahrzeuge am Start
Das ADAC TOTAL 24h-Rennen startet unter guten Vorzeichen in die Motorsportsaison 2019. Zahlreiche Teams haben ihren Start bereits verkündet oder sogar bereits ihre Nennung abgegeben. Die Spitzengruppe jagt in diesem Jahr den Porsche 911 GT3 R von Manthey-Racing, der 2018 nach einem spektakulären Showdown die 46. Auflage des 24h-Rennens für sich entschied. Das Team aus der Nachbarschaft des Nürburgrings ist nun mit sechs Gesamtsiegen alleiniger Rekordhalter. Den nächsten Eintrag in der Hall of Fame will sich nun eine ganze Reihe von Teams sichern. So haben in der siegverdächtigen GT3-Klasse bereits BMW- und Porsche-Teams ihren Start angekündigt, auch Nissan-Teams werden hier dabei sein. Bei einer Reihe weiterer Marken dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis das Line-up für 2019 bekannt gegeben wird, sodass auch Audi- und Mercedes-AMG-Boliden wieder zur Spitzengruppe gehören dürften. Seine Rückkehr hat außerdem die Scuderia Cameron Glickenhaus angekündigt. Das Privatteam aus den USA düpierte die versammelte Konkurrenz 2017, als es die Pole-Position holte. Auch in diesem Jahr will es mit dem spektakulären SCG 003C in der Spitzengruppe mitmischen. Etliche Privatteams haben außerdem bereits ihr Saisonprogramm verkündet. Bonk Motorsport, Muehlner Motorsport, Ring Racing und andere werden erneut für Action in den vermeintlich „kleinen“ Klassen sorgen. Die erste Pole des Jahres dagegen ging an das Team um Skateboard-Legende Titus Dittmann: Die Mannschaft gab für ihre giftgrüne Dodge Viper bereits im vergangenen Dezember als erste die Nennung für das 24h-Rennen 2019 ab.

Reglement mit leichten Änderungen im Quali-Modus
Über den Winter haben die Organisatoren des ADAC Total 24h-Rennens Feintuning am Reglement betrieben und dabei vor allem den Qualifying-Modus geändert. Ermöglicht von einer Revolution in der Zeitmessung am Ring werden nun „virtuelle Rundenzeiten“ zur Bestimmung der Leistungsfähigkeit einzelner Fahrzeuge herangezogen: Für die Spitzengruppe der GT3- und SP-X-Fahrzeuge werden anhand der gemessenen Zwischenzeiten in den Sektoren der Nordschleife theoretische Rennrunden bestimmt und verglichen. In das Einzelzeitfahren ziehen danach jeweils 80 Prozent der Profi-Teams und 80 Prozent der Breitensport-Teams aus der Spitzengruppe ein. Das neue Verfahren hat den Vorteil, dass auch die besten Breitensportler eine Chance haben, sich im Einzelzeitfahren um die Pole-Position beim 24h-Rennen zu beweisen. Darüber hinaus soll das Verfahren verhindern, dass Teams ihre wahre Leistungsfähigkeit durch künstliches „Langsamfahren“ verbergen, um Einfluss auf die Gestaltung der Balance of Performance zu nehmen. Ermittelt werden die Rundenzeiten bei den Nordschleifenrennen vor dem 24h-Rennen. Das sind die Läufe zur VLN Langstreckenmeisterschaft sowie das finale Vorbereitungsrennen, das wie in den Vorjahren beim ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen stattfindet. Dieser Prolog bietet am 18. und 19. Mai vom abendlichen Qualifying über das Einzelzeitfahren um die Pole bis zum sechsstündigen Hauptrennen viele Elemente, die den Teams eine perfekte Vorbereitung auf die 24h im Juni ermöglichen.

Programm komplett: Eine Vollgas-Show am Ring!
Mit dem neuen Titelsponsor TOTAL haben sich auch weitere Hauptsponsoren geändert – und alle neuen Partner haben ausnahmslos eine hohe Motorsportaffinität. Pünktlich zu Beginn des 100-Tage-Countdowns für das Rennen ist die Reihe der Sponsoren dabei, vollständig zu werden. Ein wichtiger Baustein des Rennens ist damit gesichert. Auch dank der Hilfe der Partner können die Organisatoren bei konstanten Eintrittspreisen ein Programm bieten, das seinesgleichen sucht. Neben dem FIA Tourenwagen-Weltcup (FIA WTCR), der bei der Veranstaltung erneut drei Rennen auf der Nordschleife austrägt, lockt ein attraktives Rennprogramm. Am Freitag bildet das dreistündige Rennen der ADAC 24h-Classic auf der Gesamtstrecke eines der Highlights neben dem Top-Qualifying der 24h und dem ersten Lauf der FIA WTCR. Auf der Grand-Prix-Strecke wird darüber hinaus der Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup zu sehen sein. Den traditionellen Auftakt ins Wochenende bildet außerdem die Leistungsprüfung der RCN am Donnerstagmorgen auf der Nordschleife. Neben der Strecke gibt es ebenfalls viel zu entdecken. So bildet das beeindruckende Ravenol-Riesenrad erneut den Blickfang im Fahrerlager – hier können die Besucher während des gesamten Wochenendes eine beeindruckende Panoramafahrt absolvieren. Auch die Fan-Meile auf dem ring°boulevard und die Fan-Arena im historischen Fahrerlager sind als beliebte Anlaufstelle für die Besucher wieder in Planung. Ganz heiß wird die Rennparty außerdem am Freitagabend. Dann lockt im Fahrerlager die geöffnete Boxengasse zum Pitwalk und parallel steigt in der Müllenbachschleife die Falken Drift Show.

24h-Qualirennen: Zeitplan ist online

Der Zeitplan für das ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen ist online. Ab sofort können Fans also den Besuch beim großen Prolog zum ADAC Total 24h-Rennen planen. Geboten wird ein zweitägiges Programm mit einigen höchst attraktiven Details. So gibt es am Samstagabend von 18:45 bis 21:15 Uhr das erste Qualifying – eine perfekte Gelegenheit, schon einmal ein wenig abendliches „24h-Flair“ zu tanken und an die Nordschleife zu kommen. Vorher stehen eine GLP und ein RCN-Lauf sowie das Freie Training zum 24h-Qualirennen auf dem Programm: Ab 8:15 Uhr drehen sich bereits auf der Strecke die Räder. Der Sonntag steht dann ganz im Zeichen des 24h-Qualirennens: Nach dem zweiten Qualifying am Morgen gibt es ab 10:15 Uhr ein Top-30-Qualifying um die vordersten Positionen in der ersten Startgruppe. Um 12:00 Uhr wird der Start zum sechsstündigen Rennen freigegeben.

Den Zeitplan gibt es online oder als PDF zum Download hier:
> Zeitplan 24h-Qualirennen

H&R wird Partner des 24h-Rennens

Mit dem Fahrwerkskomponenten-Hersteller H&R hat das ADAC Total 24h-Rennen einen weiteren Premiumpartner neu gewonnen. Das Unternehmen aus Lennestadt belegt im Rahmen einer zunächst dreijährigen Kooperation künftig die Nummernschildflächen am Heck und an der Front der Rennwagen und löst damit den bisherigen Partner Bilstein ab. Für H&R ist die neue Partnerschaft mit dem 24h-Rennen eine entscheidende Ausweitung des Engagements im Langstreckensport, denn das Unternehmen ist den Fans an der Nordschleife bereits aus der VLN-Langstreckenmeisterschaft bekannt. Auch dort ist der schwarz-weiße Schriftzug auf den Nummernschildflächen präsent.

Die Partnerschaft mit H&R bietet für das ADAC Total 24h-Rennen weitere Planungssicherheit. „Ich freue mich, dass wir mit H&R ein langjährig im Motorsport präsentes und bekanntes Unternehmen gewinnen konnten“, sagt Rennleiter Walter Hornung. „Der Name H&R steht für Qualität ‚Made in Germany‘ und ist auch im Motorsport bis in die Spitzenklassen als Teilelieferant bekannt und beliebt – natürlich auch zahlreichen Teams des 24h-Rennens. Dieser Einsatz unter härtesten Bedingungen und diese Spitzenleistungen auch beim längsten Rennen auf der anspruchsvollsten Rennstrecke werden mit der Partnerschaft auch nach außen gezeigt. Es ist schön, dass das 24h-Rennen Partner hat, die so unmittelbar auch im eigentlichen Rennen zu erleben sind.“

Auch H&R sieht die neue Kooperation sehr positiv: „Unsere Marke steht für Erfolg im Motorsport“, so Heinz Remmen, Geschäftsführer von H&R, der im Jahr 2001 bereits selbst Meister in der VLN Meisterschaft war. „Qualität und Langlebigkeit unserer Komponenten sind insbesondere bei Langstreckenrennen auf der Nordschleife oftmals entscheidend über Sieg und Niederlage. Wir haben bereits mehrere Gesamtsiege in der grünen Hölle einfahren können und freuen uns, nun auch als offizieller Hauptsponsor des 24h-Rennens unsere Marke der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.“

WTCR: Auch 2019 mit starker deutscher Beteiligung

Der FIA Tourenwagen-Weltcup (WTCR) ist auch 2019 ein Highlight des 24h-Rennens. Drei Läufe wird die höchste Tourenwagenklasse der Welt auf der Nordschleife austragen. Das Starterfeld für die neue Saison formiert sich derzeit – und schon jetzt ist sicher, dass es starke deutsche Akzente geben wird. Schon lange in der Szene fest etabliert ist das Team All-inkl Münnich Motorsport, das aus dem sächsischen Friedersdorf zu den zehn WTCR-Events anreist. Die beiden Argentinier Nestor Girolami und Esteban Guerrieri werden für den deutschen Rennstall ins Volant der Honda Civic TCR greifen. Im VW Golf GTI TCR wird es außerdem das WTCR-Debüt für einen deutschen Piloten geben: Der Duisburger Benjamin Leuchter (31 Jahre) wird im Team von Sébastian Loeb Racing antreten. Gerade für die Läufe auf der Nordschleife könnte der Duisburger zu den Geheimfavoriten zählen – schließlich holte er hier bereits beim 24h-Rennen 2017 den TCR-Klassensieg und hält auf der legendären Strecke seit 2016 den Rundenrekord für frontgetriebene Produktionswagen.

Mit der sukzessiven Veröffentlichung des Fahrerkaders für 2019 schürt die FIA WTCR die Vorfreude auf die Saison, die vom 5. bis 7. April in Marokko beginnt. Um die Nachfolge des amtierenden Champions Gabriele Tarquini (ITA) bewerben sich starke Piloten, davon alleine sieben FIA-Weltmeister inklusive Augusto Farfus (BRA), Johan Kristoffersson (SWE) und des amtierenden Champions Tarquini.

Aus deutscher Sicht besonders interessant ist der Einstieg von Benjamin Leuchter, der ein ausgemachter Spezialist für die frontgetriebenen Renn-Tourenwagen ist: 2018 startete er in der ADAC TCR Germany. Im Jahr zuvor gewann er gemeinsam mit Andreas Gülden (Reifferscheid), Dennis Wüssthoff (Heiligenhaus) und Constantin Kletzter (Österreich) die TCR-Klasse beim 24h-Rennen auf einem von matilda racing eingesetzten Golf GTI TCR. Bereits 2016 stellte er mit 7:47,21 Min. den aktuellen Nordschleifen-Rundenrekord für Fronttriebler auf. Nun wird er als Teamkollege von Mehdi Bennani (MAR), Rob Huff (GBR) und Johan Kristoffersson (SWE) zum Weltcup-Piloten und schwärmt: „Damit wird ein Kindheitstraum Wirklichkeit. Ich bin hocherfreut, dass ich diesen Platz in der WTCR erhalte und werde alles daransetzen, die deutschen Farben würdig zu vertreten. Ich bin bislang zwar nur mit zwei der zehn Strecken im Kalender vertraut, aber ich bin auch ein schneller Lerner und werde alles dafür tun, um erfolgreich zu sein.“

In Sachen Streckenkenntnis sind die Piloten des deutschen All-inkl-Teams sicherlich im Vorteil. Münnich Motorsport setzt mit dem 34-jährigen Esteban Guerrieri und seinem 29-jährigen Landsmann Nestor „Bebu“ Girolami auf ein argentinisches Fahrerduo. Mit Guerrieri hat das sächsische Team ein ganz heißes Eisen im Feuer, schließlich schloss er die Saison 2018 als Gesamtdritter und bester Honda-Pilot ab. Dabei holte er zwei Siege. Für Girolami steht das Jahr 2019 im Zeichen der Rückkehr: Bereits zwischen 2015 und 2017 fuhr er in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) auf Honda und Volvo. Im vergangenen Jahr hielt er sich in südamerikanischen Meisterschaften fit, um nun wieder auf die große Bühne in der WTCC-Nachfolgeserie FIA WTCR zurückzukehren.

NITRO auch 2019 Fernsehpartner des 24h-Rennens

NITRO und das ADAC Total 24h-Rennen setzen ihre erfolgreiche Partnerschaft auch in diesem Jahr fort. Kurz vor Weihnachten einigte sich die Kölner Mediengruppe mit den TV-Spezialisten des größten Rennens der Welt, die Livebilder vom Nürburgring auch 2019 zu übertragen. NITRO wird erneut das gigantische Motorsportevent auf der längsten Rennstrecke der Welt rund um die Uhr in Szene setzen, das in den vergangenen Jahren durch spannenden Sport, knappe Entscheidungen und spektakuläre Rennszenen begeisterte.

Mit der Zusammenarbeit von ADAC Total 24h-Rennen und der NITRO wird eine erfolgreiche Zusammenarbeit fortgeführt, die die Fans an den Bildschirmen ganz nah am Geschehen teilhaben ließ: Mit weltrekordträchtigen nonstop-Live-Übertragungen von über 26 Stunden bei NITRO war das 24h-Rennen auf dem Nürburgring zuletzt ein echtes TV-Ereignis. Das rund 90-köpfige Team des Kölner Senders bewies dabei seine hervorragende Motorsportkompetenz. „Die Liveübertragungen des 24h-Rennens haben in den vergangenen Jahren neue Dimensionen erreicht“, weiß Rennleiter Walter Hornung. „Ich freue mich, dass uns NITRO auch im Jahr 2019 intensiv begleiten wird und dazu beiträgt, dass Motorsportfans auch zu Hause keine Sekunde Action verpassen müssen.“

Motorsport-Highlight des Jahres
Die Mediengruppe RTL wird vom ADAC Total 24h-Rennen schwerpunktmäßig auf NITRO berichten. NITRO-Senderchef Oliver Schablitzki: „In den vergangenen Jahren ist es uns gelungen, das 24h-Rennen zu einer erfolgreichen TV-Marke aufzubauen. Die Faszination Nürburgring war nicht mehr nur vor Ort zu spüren, sondern gewann Jahr für Jahr immer mehr Zuschauer im Fernsehen. Nun freuen wir uns, in der bewährten Partnerschaft zwischen ADAC, Sporttotal und NITRO den nächsten Schritt zu gehen und weiter dafür zu sorgen, dass Motorsportfans mit einem Nonstop-Live-Spektakel der Extraklasse auf ihre Kosten kommen.“ Dazu trug sicherlich auch bei, dass NITRO das 24h-Rennen intensiv auch im Vorfeld thematisierte und für die Übertragung ein Team zusammenstellte, das Fachwissen und journalistische Kompetenz vereinte. So setzte der Sender etwa Ex-MotoGP-Profi und Formel-1-Kommentator Alex Hofmann und 24h-Legende Dirk Adorf ans Mikro, die gemeinsam mit den Sportreportern und -kommentatoren der Sendergruppe einen 25-stündigen Sendemarathon absolvierte.

TV-Produktion der Superlative
Für die störungsfreie Live-Übertragung, weltweite Contentvermarktung und die Gesamtvermarktung des Events wird auch bei der 47. Auflage der 24h auf der Nordschleife die Kölner Sporttotal Live GmbH verantwortlich zeichnen. Die Experten des Technologie- und Medienunternehmens realisierten 2018 erneut eine gigantische Live-Produktion, von der nicht nur NITRO profitierte: 38 Sender in 152 Ländern strahlten Bilder von der Nordschleife aus – ein weiteres Indiz für das riesige auch weltweite Interesse am Mammutevent auf der längsten und schönsten Rennstrecke der Welt.

REMUS wird neuer 24h-Partner

Das ADAC Total 24h-Rennen begrüßt ab sofort einen weiteren Partner mit hoher Affinität zum Motorsport: Der Sportauspuffhersteller REMUS, der für viele Motorsportler auf zwei und vier Rädern ein wichtiger Ausstatter ist, stößt neu zum Kreis der Sponsoren des größten Rennens der Welt hinzu. Das markante Logo des Unternehmens wird neben Banden und Onboardplates auch auf den Heckscheiben der rund 160 teilnehmenden Rennwagen prangen, die vom 20. bis 23. Juni 2019 beim prestigeträchtigsten Rennen des Saison auf der legendären Nordschleife antreten.

Der Zugang des renommierten Sportausstatters stößt bei den Organisatoren des Riesenevents auf große Zustimmung: „Ich freue mich sehr, einen Partner bei unserem Rennen zu begrüßen, dessen Produkte und Image perfekt zu den 24h auf dem Nürburgring passen“, freut sich Rennleiter Walter Hornung. „Ich bin mir sicher, dass wir REMUS einen Rahmen bieten, der durch seine sportliche Qualität und wegen der ganz besonderen Atmosphäre sehr gut passt. Als weltweit agierender Hersteller für Sportauspuffanlagen passt REMUS perfekt in das Line-Up unserer Partner.“

Für REMUS ist das Engagement auf der spektakulärsten, längsten und legendärsten Rennstrecke der Welt eine perfekte Abrundung der Sponsoringaktivitäten. „Auf der Nürburgring-Nordschleife sind Eigenschaften gefordert, die perfekt zu unserer Marke passen: Zuverlässigkeit, Robustheit, Top-Performance“, sagt Stephan Zöchling, Chief Executive Officer, REMUS-SEBRING Group. „Zahlreiche Teams im Automobilsport – auch beim 24h-Rennen – vertrauen deshalb auf unsere Produkte. Und in diesem Umfeld fühlen wir uns sehr gut aufgehoben. Auf der Nordschleife werden wir nicht nur unsere Marke präsentieren, sondern auch zeigen, was wir können – und die Zuschauer ganz nebenbei mit prächtigem Sounderlebnis verwöhnen. Wir freuen uns auf das 24h-Rennen!“

Grünes Biest: Erste 24h-Nennung 2019 für das Comeback-Projekt

Das war ein ganz schöner Schlag in doppelter Hinsicht: Das 24h-Rennen war in vollem Gang, als sich Skaterpapst und Rennfahrer Titus Dittmann mitten in der Nacht beim Team meldete: Gerade war er hinter dem Streckenabschnitt Pflanzgarten nach einer unverschuldeten Berührung mit einem Konkurrenten abgeflogen. Dem heftigen Einschlag folgte der Schlag für das Team. Denn die giftgrüne Viper war so böse ramponiert, dass nicht nur die Weiterfahrt unmöglich war, auch für die Zukunft der traditionsreichen Privatfahrer-Truppe sah es übel aus.

Seitdem arbeitet die ehrenamtliche Mannschaft am Comeback – und mittlerweile sieht es richtig gut aus. Ein Grundstein ist die Wiederherstellung der Viper, die nach geradezu irrwitziger Detailarbeit wieder auf dem besten Wege ist. Der zweite folgte gerade: Kaum war das Nennungsportal des ADAC Total 24h-Rennens im Internet eröffnet, flatterte die Anmeldung des Teams bereits ein. „Ich wusste, dass die Nennung bald möglich ist und habe immer wieder mal im Netz geschaut“, verrät Fahrer und Teamchef Bernd Albrecht. „Und sobald es möglich war, habe ich genannt. Diese erste Pole des 24h-Rennens wollte ich schon gerne haben.“

Fest steht bereits die Fahrerbesetzung, die mit Bernd Albrecht (Hirrlingen), Titus Dittmann (Münster), Reinhard Schall (Dettingen an der Erms) und Michael Lachmayer (Hürth) unverändert sein soll. Und so geht das Team nun daran, den nächsten Schritt zu machen: Die Nennung auch in den Renneinsatz münden zu lassen. „Noch fehlt uns etwas Budget“, verrät der Teamchef, „denn wir fahren nicht nur um einen Podestplatz, sondern eben auch für die gute Sache. Und somit wird eben alles durch Sponsoren und viel Ehrenamt gewuppt.“ Denn das Viper-Team unterstützt das von Titus Dittmann initiierte „skate aid“-Projekt und fährt das 24h-Rennen unter dem Motto „Wir rollen für skate-aid“.

Wie die spannende Story weitergeht? Das Team freut sich über jeden gedrückten Daumen. Den aktuellen Stand der Dinge gibt es immer auf Facebook auf der Teamseite von „Das Grüne Biest – Wir rollen für skate aid

Nürburgring und ADAC: Gemeinsame Zukunft mit elf Events bis 2023

Elf auf einen Streich. Was ähnlich klingt wie ein Zitat aus einem bekannten Märchen, ist in der Tat eine gute Nachricht für Motorsport-Fans: Denn der ADAC und der Nürburgring haben ihren Vertrag bis 2023 verlängert und somit gleich für elf Veranstaltungen die Weichen für die Zukunft gestellt. Die Besucher können sich somit auch weiterhin auf die Events freuen, die der Allgemeine Deutsche Automobil-Club in der Grünen Hölle ausrichtet. Hierzu gehören unter anderem das ADAC Total 24h-Rennen und der ADAC Truck-Grand-Prix.

„Der ADAC ist für uns ein wichtiger und verlässlicher Partner, insbesondere als Ausrichter der vielen Veranstaltungen an unserer Rennstrecke“, erklärt Nürburgring-Geschäftsführer Mirco Markfort, beim gemeinsamen Termin mit Mirco Hansen, Leiter Sport und Ortsclubbetreuung des ADAC Nordrhein e.V. und Franz-Rudolf Ubach, Vorstand Sport des ADAC Mittelrhein e.V.. „Die Vertragsverlängerung bis 2023 gibt allen Beteiligten eine längerfristige Planungssicherheit und die Möglichkeit der strategischen Weiterentwicklung.“

ADAC Total 24h-Rennen und Nürburgring gehören untrennbar zusammen
Die ADAC-Regionalvereine und deren aktive Ortsclubs sind als Veranstalter und sportlicher Ausrichter für insgesamt elf Events zuständig. Hierzu gehört natürlich das weltweit bekannte ADAC Total 24h-Rennen. „Für uns und für die Fans gehören Veranstaltung und Rennstrecke untrennbar zusammen. Beide profitieren voneinander. Das 24h-Rennen zog in diesem Jahr 210.000 Besucher an den Nürburgring. Umgekehrt ist der Nürburgring mit seiner Einzigartigkeit das Schlüsselmerkmal des Rennens. Eine echte Win-Win-Situation“, sagt Mirco Hansen. Das berühmte Rennen ist mit seinem gigantischen Starterfeld und der unvergleichbaren Atmosphäre rund um die Nordschleife jedes Jahr das unangefochtene Highlight für die Motorsport-Fans. Für die möchte der Veranstalter das Event auch in Zukunft weiterentwickeln, wie Walter
Hornung, Rennleiter des Langstreckenklassikers und Vorstand Sport des ADAC Nordrhein erklärt: „Das 24h-Rennen und das Rahmenprogramm mit allen Aktivitäten und Angeboten machen das Gesamterlebnis für den Besucher aus. Wir arbeiten jedes Jahr daran, atemberaubenden Motorsport zu bieten und darüber hinaus den Erlebnisfaktor noch weiter auszubauen.“

Echte Magneten: ADAC GT Masters und ADAC Truck-Grand-Prix
Die Weiterentwicklung der Veranstaltungen steht auch beim ADAC Westfalen e.V. im Fokus – mit Erfolg. Die ADAC GT Masters konnte bereits in diesem Jahr einen Zuschauerzuwachs von über 30 Prozent verbuchen. „Wir erleben insbesondere bei dieser Rennserie einen enorm spannenden und ausgeglichenen Wettkampf. Diese Spannung kam bei den Zuschauern besonders gut an“, berichtet Jürgen Hieke, Vorstandsmitglied für Sport beim ADAC Westfalen e.V.. „Wir freuen uns, dass wir die positive Entwicklung des Events mit der erstmaligen Teilnahme der GT4 Germany im Rahmenprogramm auch 2019 fortführen können.“

Trotz völlig unterschiedlicher Fahrzeuge verhält es sich beim beliebten ADAC Truck-Grand-Prix ganz ähnlich. Jedes Jahr begeistert er die Fans mit XXL-Motorsport, einem vielseitigen und offenen Fahrerlager sowie dem dazugehörigen Musikfestival. Vielfalt und Familienfreundlichkeit sind hier echte Kernmerkmale. „Der Truck-Grand-Prix steht für actionreichen Motorsport bei dem im Kampf um die Positionen der Lackaustausch einfach dazugehört. Das sorgt natürlich für eindrucksvolle Szenen. Er ist aber gleichzeitig auch ein stimmungsvolles Festival für alle Trucker, Familien und Country-Fans“, beschreibt Franz-Rudolf Ubach vom ADAC Mittelrhein die einzigartige Atmosphäre. Der ADAC-Regionalclub verantwortet nicht nur das Truck Spektakel, sondern auch die SimRacing Expo. 2014 feierte das Event rund um den virtuellen Motorsport Premiere im ring°boulevard und entwickelt sich seitdem kontinuierlich weiter. Diese Entwicklung ist für den geistigen Vater der Veranstaltung und Geschäftsführer der ADAC Travel & Event Mittelrhein GmbH, Marc Hennerici, ein Erfolg von vielen Beteiligten: „Dass dieses Event mittlerweile so erfolgreich ist, ist auch unseren Partnern zu verdanken, die diese Entwicklung mitgetragen haben. Hierzu gehört auch der Nürburgring, der die SimRacing Expo von Anfang an unterstützt hat und mit dem ring°boulevard und der ring°arena die perfekte Infrastruktur für Besucher, Aussteller und virtuelle Motorsport-Wettbewerbe bietet.“

Vom Amateur- bis Profisport ist beim ADAC alles dabei
Während bei der ADAC SimRacing Expo die Fahrer an Simulatoren sitzen, fahren am gleichen Wochenende nebenan auf der echten Rennstrecke die Boliden der Blancpain GT Series. Auf die Helden der Rennsport-Geschichte können sich Zuschauer hingegen bei der ADAC Westfalen Trophy, der Nürburgring Classic, beim RGB Saisonfinale sowie beim Kölner Kurs freuen. Bei letzterer Veranstaltung werden hingegen die Motorräder der Rennsport-Geschichte zum Leben erweckt. Beim Thema
Motorsport-Förderung und Amateursport ist weiterhin die RCN Rundstrecken-Challenge Nürburgring mit der Gleichmäßigkeitsprüfung (GLP) fester Bestandteil des Rennstrecken-Kalenders 2019. Mit zusammengerechnet elf Events ist der ADAC fester Partner der Rennstrecke und zeitgleich Garant für ein attraktives und abwechslungsreiches Programm.