Die Startfahrer

Um 15:30 Uhr geht es in die 46. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennen. Wir haben zusammengetragen, wer in den 15 vorderen Startreihen am Steuer sitzt!

Pos. 1: #911 Porsche 911 GT3 R
Kevin Estre

Pos. 2: #44 Porsche 911 GT3 R
Dirk Werner

Pos. 3: #31 Porsche 991 GT3
Marco Seefried

Pos. 4: #4 Mercedes-AMG GT3
Maro Engel

Pos. 5: #7 Aston Martin V8 Vantage GT3
Maxime Martin

Pos. 6: #912Porsche 911 GT3 R
Patrick Pilet

Pos. 7: #47 Mercedes-AMG GT3
Daniel Juncadella

Pos. 8: #48 Mercedes-AMG GT3
Renger van der Zande

Pos. 9: #5 Mercedes-AMG GT3
Yelmer Buurman

Pos. 10: #99 BMW M6 GT3
Martin Tomczyk

Pos. 11: #22 Ferrari 488 GT3
Oliver Kainz

Pos. 12: #6 Mercedes-AMG GT3
Hubert Haupt

Pos. 13: #17 Porsche 911 GT3 R
Jörg Bergmeister

Pos. 14: #98 BMW M6 GT3
John Edwards

Pos. 15: #1 Audi R8 LMS
Christopher Mies

Pos. 16: #11 Mercedes-AMG GT3
Patrick Assenheimer

Pos. 17: #30 Porsche 911 GT3 R
Matt Campbell

Pos. 18: #102 BMW M6 GT3
Augusto Farfus

Pos. 19: #25 Audi R8 LMS
Marcel Fässler

Pos. 20: #12 Porsche 911 GT3 R
Lars Kern

Pos. 21: #33 Porsche 911 GT3 R
Stef Dusseldorp

Pos. 22: #3 Audi R8 LMS
Frank Stippler

Pos. 23: #8 Audi R8 LMS
Robin Frijns

Pos. 24: #16 Mercedes-AMG GT3
Edward Sandström

Pos. 25: #35 Renault RS01
Kuno Wittmer

Pos. 26: #24 Audi R8 LMS
Mike Rockenfeller

Pos. 27: #705 Glickenhaus SCG003c
Thomas Mutsch

Pos. 28: #15 Audi R8 LMS
Pierre Kaffer

Pos. 29: #100 BMW M6 GT3
Peter Posavac

Pos. 30: –
– (bleibt frei)

Balance of Performance für Rennen angepasst

Der Technikausschuss um Norbert Kreyer hat die Balance of Performance (BoP) für das 46. ADAC Zurich 24h-Rennen noch einmal leicht angepasst. Nach den deutlichen Zeitverbesserungen von Porsche, Mercedes-AMG und Aston Martin im Top-30-Qualifying am Freitagabend wurden die Einstufungen für die GT3-Fahrzeuge von BMW und Audi für das Rennen geändert. Den BMW M6 GT3 wurde ein leicht erhöhter Ladedruck für den Turbo-Motor zugestanden, die Audi R8 LMS dürfen mit 10 kg weniger Gewicht in den „Eifel-Marathon“ gehen.

Bereits vor Beginn des Wochenendes war mit den beteiligten Herstellern vereinbart worden, dass sich der Ausschuss nach dem Top-30-Qualifying noch einmal zusammensetzt. „Wir hoffen, dass wir im Rennen nicht überrascht werden, sind aber zuversichtlich“, sagt Kreyer: „Unsere Entscheidungen treffen wir immer gemeinsam.“ Der Technikausschuss besteht aus drei Personen, die finale Entscheidung wird letztlich von einem fünfköpfigen Gremium getroffen, in das auch die Rennleitung einbezogen ist. In der Beurteilung der Konkurrenzfähigkeit der unterschiedlichen Fahrzeuge werden Parameter wie Motorleistung, Aerodynamik, Effizienz, Reifen, Gewicht und Top-Speed gegeneinander abgewogen und daraus die BoP für das 24h-Rennen erstellt.

„Wir entscheiden ausschließlich nach Fakten, basierend auf Runden- und Sektorenzeiten des Wochenendes, aber auch des 24h-Qualifikationsrennens, der VLN-Läufe und vom 24h-Rennen des vorigen Jahres“, erklärt Kreyer. „Dabei hat sich zwar gezeigt, dass sich auch BMW und Audi im Top-30-Qualifying verbessert haben und ihre absoluten Top-Zeiten gefahren sind, aber hinter Porsche und Mercedes-AMG ein bisschen zurückhingen.“ Das Ziel der BoP ist ein möglichst ausgeglichener Wettbewerb der beteiligten Hersteller.

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News und Stimmen Top 30 Qualifying

Die Porsche Piloten dominieren das Top 30 Qualifying für die Startaufstellung zum morgigen ADAC Zurich 24h-Rennen. Sven Müller legte in seiner ersten Runde im Falken Motorsports 991 GT3-R zunächst vor und wurde erst von Laurens Vanthoor in dessen zweiten Runde im Manthey 911er geschlagen. Norbert Siedler klassiere den Frikadelli Porsche auf Rang 3.

4 – Engel / Christodoulou / Metzger / Müller (Mercedes-AMG GT3)
19:47 Uhr Maro Engel: „Meine Runde war sehr gut. Ich habe alles rausgeholt und in der ersten Runde den Peak der Reifen voll genutzt. Gute Startposition für uns, aber es wird ein langes Rennen und darauf freuen wir uns.“

7 – Martin / Sorenson / Thiim / Turner (Aston Martin Vantage GT3)
19:36 Uhr Nicki Thiim: „Ich bin sehr zufrieden. Wir sind in den Top 5 und damit vorne dabei. Es macht so einen riesigen Spaß da draußen alleine zu fahren. Das ist für einen Rennfahrer etwas ganz Besonderes – ein echter Traum.“

10 – Di Martino / Brueck / Henkola / Konrad (Lamborghini Huracan GT3)
19:40 Uhr Christopher Brück: „Meine Runde war gut. Mir sind keine Fehler unterlaufen. Für mein Empfinden war alles perfekt. Mit den Piloten vorne kann ich nicht mithalten. Aber das liegt unter anderem am Auto.“

24 – Winkelhock / Rockenfeller / Haase / Müller (Audi R8 LMS)
19.41 Uhr Mike Rockenfeller: „Meine Runde war schon ziemlich gut. Aber mehr war nicht drin.“

33 – Dumbreck / Dusseldorp / Imperatori / Klingmann (BMW M6 GT3)
19.48 Uhr Jens Klingmann: „Ich bin mit meiner Runde zufrieden. Mir war schon klar, dass wir im Qualifying nicht so stark sein werden. Aber über die Longruns sind wir sehr konstant und darauf kommt es morgen an.“

Stimmen 24h Pole Pressekonferenz

Laurens Vanthoor / #911 Manthey Racing Porsche 911 GT3 R:

„Erst einmal: Die Nordschleife ist die geilste Rennstrecke der Welt sowas wie hier gibt es nirgendwo sonst. Hier dieses Top 30 Qualifying, du fährst einfach wie ein Irrer und jetzt stehen wir auch noch auf Pole was unglaublich ist. Die Runde hier war einfach das geilste was ich je gemacht habe!!!
In der ersten Runde habe ich noch einen Fehler gemacht aber in der zweiten konnte ich einfach alles zusammenbringen und fehlerfrei zu fahren. Wir konnten im Vorfeld mit Porsche so arbeiten wie wir es wollten, wir konnten unser Programm abspulen und das zahlt sich jetzt aus. Wir haben schon bei VLN 1 und 2 gezeigt was wir können und wenn Sie meinen Puls während der Runde sehen würden wüssten, dass es wirklich am oberen Limit war.“

Sven Müller / #44 Falken Motorsports Porsche 911 GT3 R:

„Das war die krasseste Runde der Welt, die ich je gefahren bin“, sagt Porsche-Werksfahrer Sven Müller nach seiner Runde im Top-Qualifying zum 24h-Rennen auf dem Nürburgring. Der 26-Jährige umrundete die 25,378 km langen Strecke über die legendäre Nordschleife und den Grand-Prix-Kurs. Zuvor hatte Müller am Nachmittag bei der Auslosung der Startplätze für das Qualifying die Nummer Eins gezogen, somit dufte er als Erster in die 30-minütige Session starten.

„Das war einfach mega schnell, ich habe das volle Maximum gegeben. Mehr ging nicht“, sagte er stolz und zufrieden. „In der Einführungsrunde habe ich zuerst die Reifen warmgefahren, bevor es dann in die schnelle Runde ging“, kommentiert Müller nach dem Qualifying. „Hier habe ich gepushed wie noch nie und ich habe auch gefühlt nur zwei Mal geatmet. In der zweiten Runde hatte ich dann keine Luft mehr. Ich war wirklich froh, dass es dann vorbei war.“

„Unser Auto ist gut, da können wir sehr stolz drauf sein“, ergänzte Müller optimistisch mit Blick auf das kommende 24h-Rennen.

Mit Blick auf das Wetter sagt Müller: „Regen gehört irgendwie zum 24h-Rennen dazu, das gehört dazu, um es speziell zu machen.“ Alle drei Porsche unter den ersten drei Plätzen haben unterschiedliche Reifen. „Die Hersteller arbeiten alle gut und konzentriert“, sagt Müller. „Jeder geht hier ans Limit und es ist schwer, auf der Nordschleife im Regen das Limit zu finden.“

Norbert Siedler / #31Frikadelli Porsche 911 GT3R

„Es war nicht geplant, dass wir bereits nach einer Runde reingefahren sind. Wir wollten eigentlich schon zwei Runden fahren, aber der Wagen hat übersteuert und wir haben gemerkt das einfach nicht mehr drin war.
Die Fans sind wirklich toll, wir waren Mittwochabend mal draußen und haben geschaut, was die Leute da draußen so machen, das ist wirklich besonders und schön, dass wir so viele Fans haben.
Unsere Konkurrenten sind alle stark, die ersten 15, 16 Autos sind so dicht beieinander- das ist schon extrem. Im Training wird sich immer etwas zurückgehalten, aber ab Morgen geht es richtig los.“

Laurens Vanthoor holt Pole Position für Manthey

Großer Porsche-Tag beim ADAC Zurich 24h-Rennen: Der Belgier Laurens Vanthoor hat mit der fantastischen Zeit von 8:09,105 Minuten im Manthey-Porsche #911 die Pole Position geholt und seinen Markenkollegen Sven Müller im Falken-Porsche #44 um 0,417 Sekunden auf Platz zwei verwiesen. Norbert Siedler machte im Frikadelli-Porsche #31 den Dreifach-Erfolg für die Zuffenhausener perfekt. Bester Nicht-Porsche war Maro Engel im Black-Falcon-Mercedes auf Rang vier. Die 46. Auflage des Traditionsrennens beginnt am Samstag um 15:30 Uhr, 45 Minuten vor dem Start erhält Vanthoor noch die Glickenhaus Trophy für den schnellsten Fahrer auf der legendären Nordschleife.

Vanthoor setzt sich im „Ego-Vergleich“ durch
„Es war eine Superrunde. Nach Problemen gestern haben die Mechaniker praktisch die Nacht durchgearbeitet – und heute war es dann super. Es ist einfach unglaublich, diese Strecke für sich alleine zu haben und frei fahren zu können. Einfach irre, aber wunderbar“, schwärmte Vanthoor nach seinem Husaren-Ritt über die verkehrsfreien 25,378 Kilometer auf GP-Strecke und Nordschleife: „In der ersten fliegenden Runde habe ich einen kleinen Fehler gemacht, in der zweiten Runde hat dann alles perfekt gepasst. Ich bin froh, dass es vorbei ist. Die Pole ist eine gute Ausgangsposition für die ersten Rennstunden – aber auch nicht mehr. Heute ging es auch ein wenig um den Ego-Vergleich – zwischen den Herstellern, den Teams, den Reifenherstellern und natürlich auch den Fahrern. Das Rennen morgen wird lang, da kann 24 Stunden lang jederzeit etwas schiefgehen. Heute war es Spaß. Morgen wird es ernst.“

Der knapp geschlagene Sven Müller war auch zufrieden: „Ich war mega schnell. Die Runde war ziemlich krass. Ich hab alles gegeben, mehr ging nicht. Es hat super viel Spaß gemacht. Ich bin stolz auf den zweiten Platz.“ Für Porsche ist es die erste Pole Position seit 2008 – damals folgte auch ein Sieg.

In Nicki Thiim (Dänemark) im Aston Martin #7 auf Rang fünf und Jesse Krohn im Rowe-BMW #98 fuhren noch zwei weitere Hersteller neben Porsche und Mercedes-AMG in die Top-10. „Es macht so einen riesigen Spaß da draußen alleine zu fahren. Das ist für einen Rennfahrer etwas ganz Besonderes – ein echter Traum“, sagte Nicki Thiim. Der Wochenspiegel-Ferrari #22 folgte auf Platz elf, bester Audi waren die Vorjahressieger vom Audi Sport Team Land mit der #1 auf Rang 15.

Die Jagd nach den insgesamt noch 15 freien Plätzen für das Top-30-Qualifying war am Nachmittag im zweiten Qualifying durch zahlreiche Unfälle und dadurch ausgelöste Code-60-Phasen beeinträchtigt worden. So blieben den Teams, die sich noch keine blaue Lampe – Kennzeichen der Top-Fahrzeuge – gesichert hatten, nur wenige freie Runden. Eine davon erwischte kurz vor dem Ende Laurens Vanthoor, der im Manthey-Porsche #911 in 8:14,504 Minuten die bis dahin mit Abstand beste Zeit des Wochenende gefahren war. Eine Marke, die später pulverisiert wurde.

Porsche-Dreifachsieg im 24h-Classic-Rennen
Schon am Nachmittag war das 24h-Classic-Rennen ausgetragen worden. Der Sieg ging an das Porsche-Duo Max Struwe und Sascha Schwalme aus dem Starterfeld der Youngtimer Trophy, die ihr 25. Jubiläum im Rahmenprogramm des 24h-Rennens feierte. Die Classic-Piloten Daniel Schrey und Michael Kühe machten bei dem dreistündigen Rennen auf den Plätzen zwei und drei den Porsche-Dreifachsieg perfekt.

Im Tourenwagen-Weltcup WTCR holte sich der Schwede Thed Björk in seinem Hyundai auch die zweite Pole Position des Wochenendes und hofft am Samstag in Rennen 2 auf den ersten Sieg, nachdem er sich am Donnerstag knapp seinem Teamkollegen Yvan Muller aus Frankreich hatte geschlagen geben müssen. Zweiter im Qualifying 2 war der Belgier Frederic Vervisch vor dem Ungarn Norbert Michelisz.

Startreihenfolge der Teams im Top-30-Qualifying

Die Teams ziehen ihren Startplatz im Top-30-Qualifying traditionell selbst. Folgende Startpositionen wurde den Piloten bei der Ziehung im ring°boulevard zugelost. In dieser Reihenfolge nehmen die 30 Schnellsten der Saison den Fight um die Pole-Position (Freitag ab 19:00 Uhr) und damit auch um die Glickenhaus-Trophy für den schnellsten Nordschleifenpiloten des Jahres auf.

Start-
pos.
#TeamFahrzeug
Vehicle
Fahrer
Driver
Kl.
Cl.
Qualifiziert bei
Qualified in
1#44Falken MotorsportsPorsche 911 GT3 RSven MüllerSP9Quali-Training
2#30FrikadelliPorsche 911 GT3RMatt CempbellSP924h
3#47Mann FilterMercedes-AMG GT3Daniel JuncadellaSP9VLN1
4#98Rowe RacingBMW M6 GT3John EdwardsSP9Quali-Training
5#17KÜS Team75 BernhardPorsche GT3 RMichael ChristensenSP924h
6#1Land AudiAudi R8 LMS GT3Christopher MiesSP924h
7#24Audi Sport BWTAudi R8 LMSMike RockenfellerSP924h
8#7Aston Martin RacingAston Martin VantageNicky ThiimSP9Quali-Training
9#12Manthey RacingPorsche 911 GT3 RDennis OlsenSP924h
10#911Manthey RacingPorsche 911 GT3 RLaurens VanthoorSP9VLN1
11#15Car CollectionAudi R8 LMS GT3Pierre KafferSP924h
12#31FrikadelliPorsche 911 GT3RNorbert SiedlerSP9Quali-Training
13#705Scuderia GlickenhausSCG 003cAndreas SimonsenSP9Quali-Training
14#10Konrad MotorsportLamborghini HuracanChristopher BrückSP924h
15#912Manthey RacingPorsche 911 GT3 RFred MakowieckiSP9VLN2
16#16LandgrafMercedes-AMG GT3Tristan VauthierSP924h
17#5Black FalconMercedes-AMG GT3Yelmer BuurmanSP9Quali-Training
18#99Rowe RacingBMW M6 GT3Jesse KrohnSP9Quali-Training
19#22WochenspiegelFerrari 488 GT3Jochen KrumbachSP9VLN1
20#25BWT MückeAudi R8 LMSMarcel FässlerSP924h
21#6Black FalconMercedes-AMG GT3Gabriele PianaSP924h
22#35GTronix mcchip-dkrRenault RS01Heiko HammelSP924h
23#4Black FalconMercedes-AMG GT3Maro EngelSP9VLN2
24#3Audi Sport PhoenixAudi R8 LMS GT3Frank StipplerSP924h
25#33Falken MotorsportsBMW M6 GT3Jens KlingmannSP924h
26#8Audi Sport WRTAudi R8 LMSRobin FrijnsSP9Quali-Training
27#48Mann FilterMercedes-AMG GT3Maximilian GötzSP9VLN2
28#102WalkenhorstBMW M6 GT3Augusto FarfusSP9VLN1
29#100WalkenhorstBMW Z4 GT3Peter PosavacSP924h
30#11AutoArena MotorsportMercedes-AMG GT3Raffaele MarcielloSP924h

News und Stimmen Qualifying 2

Lange hatte der #98 Rowe Racing BMW M6 GT3 das Zeitentableau im zweiten Qualifying des ADAC Zurich 24h-Rennen angeführt. Diverse Code 60 Phasen hatten schnellere Runden lange verhindert. Doch kurz vor Schluss konnte Laurens Vanthoor den #911 Manthey Racing Porsche 991 GT3 R an die Spitze setzen. Rowe Racing blieb Rang 2 vor dem Landgraf Mercedes-AMG GT3. Den schnellsten Audi R8 LMS stellte das Audi Sport Team Land auf Position 4.

12 – Klohs / Kern / Olsen / Frommenwiler (Porsche 911 GT3 R)
16:32 Uhr Dennis Olsen: „Wir haben es wohl ins Top-30-Quali geschafft, aber wir wollen noch eine weitere Runde fahren – nur um 100 Prozent sicher zu sein. Ich hatte einen guten Stint, aber leider eine Code-60-Phase. Aber wir sollten uns um ein paar Positionen verbessern können.“

14 – Aust / Bollrath / Saurenmann / Schmidt (Audi R8 LMS GT3)
16:44 Uhr Erhält eine Verwarnung wegen der Missachtung von Geschwindigkeitsbeschränkungen.

16 – Heyer / Asch / Sandström / Vautier (Mercedes-AMG GT3)
16:54 Uhr Dritte Gesamtzeit durch Tristan Vautier: 8.18,686 Minuten – das bedeutet den Einzug in das Top-30-Qualifying in allerletzter Minute für den Mercedes-AMG

17 – Christensen / Cairoli / Bergmeister / Lotterer (Porsche GT3 R)
15:59 Uhr Der Porsche des KÜS-Bernhard-Teams ist derzeit fleißigster Kilometersammler der Spitzengruppe: In den beiden Qualifyings absolvierte der 911 GT3 R bislang 21 Runden und liegt als bestplatzierter Zuffenhauser im Moment auf Position 4.
16:30 Uhr Cairoli: „Die Balance des Autos ist gut und wir sind vorne mit dabei. Es macht unheimlich viel Spaß, hier zu fahren. Wir hoffen auf einen vorderen Startplatz, aber das Rennen wird lang und auf dem Nürburgring kann viel passieren.“

24 – Winkelhock / Rockenfeller / Haase / Müller (Audi R8 LMS)
16:03 Uhr Teamchef Peter Mücke: „Wir haben jetzt die erste freie Runde nachdem die ganze Zeit Code-60-Phasen geherrscht haben. Wir müssen aber ohnehin noch ein paar Setup-Arbeiten vornehmen.“

25 – Mücke / Jöns / Fässler / Kaffer (Audi R8 LMS)
16:06 Uhr Pierre Kaffer: „Die Strecke an sich ist gut, aber leider herrschte bisher eine Code-60-Phase. Ich denke, dass die Bedingungen heute besser sind als gestern. Es müsste schon nochmal schneller gehen. Ich freue mich schon sehr auf das Top-30-Quali.“

30 – Arnold / Müller / Henzler / Campbell (Porsche 911 GT3R)
15:51 Uhr Wolf Henzler: „Zwei Runden bei Tag, aber Code 60 auf der Hohen Acht – das wird wohl auch noch etwas dauern dort. Ich war auf einem gebrauchten Satz Dunlop-Reifen unterwegs. Das Auto war ok, obwohl ich eine Berührung hatte – zwei andere Fahrer hatten die Aufhebung der Code 60 wohl nicht gesehen.“

31 – Siedler / Seefried / Laser / Jaminet (Porsche 911 GT3R)
15:56 Uhr Norbert Siedler: „Bei mir ist alles gut, ich konnte nur wegen der Code-60-Area nicht schnell fahren. Wir haben am Set-up noch etwas probiert.“

44 – Bachler / Müller / Ragginger / Werner (Porsche 911 GT3 R)
15:30 Uhr Sven Müller: „Ich werde nachher das Top-30-Qualifying bestreiten und will jetzt noch ein paar Runden fahren, um das Auto dafür perfekt abzustimmen. Die Stimmung am Ring ist mega-cool, die Fans stehen an den Zäunen und jubeln einem zu. Die laute Musik hört man sogar im Auto. Das wird ein tolles Wochenende.“

49 – Borum / Eden / Moore / Gronning (BMW 335i)
15:29 Uhr Technischer Defekt auf der Quiddelbacher Höhe

64 – Bleul / Takis / Zimmermann / Oberheim (Porsche 991 GT3 Cup MR II)
15:52 Uhr Das Team Black Falcon meldet auf seiner Facebook-Seite, dass der Porsche nach dem Unfall gestern Abend im Bereich Schwedenkreuz nicht am Rennen teilnehmen kann.

73 – Frommer / Reicher / Hess / Kleeschulte (BMW M4 GT4)
16:39 Uhr Steht mit technischem Defekt in der Hohenrain-Schikane

80 – Vleugels / Warum / Welschar / Sapino (Porsche 997 GT3 Cup)
15:03 Uhr verlässt mit Rauchentwicklung die Boxen und bleibt nach langsamer Fahrt über den GP-Kurs mit Reifenschaden liegen.

89 – Speich / Waschkau / Goroyan / Kvitka (Audi TT)
16:24 Uhr Nach einem Einschlag in die Reifenstapel und Überschlag steht der Audi im Bereich Flugplatz. In diesem Abschnitt ist nun Code 60.
16:49 Uhr Nachtrag zum verunfallten Audi TT im Bereich Flugplatz: Das Team hatte das Auto erst am vergangenen Mittwoch fertiggestellt, nachdem es beim zweiten VLN Lauf einen Unfall gegeben hatte.

90 – Van Dam / Schrick / Yamauchi / Iguchi (Subaru WRX STI)
16:18 Uhr Die Servolenkung am Subaru Impreza WRX STI hat vorübergehend den Geist aufgegeben. Tim Schrick: „Das ist blöd, aber mit es es lieber jetzt als morgen. Aktuell liegen wir noch immer auf Platz 1 in der Klasse“

98 – Catsburg / Westbrook / Edwards / Blomqvist (BMW M6 GT3)
15:39 Uhr Jens Marquardt: „Bisher bin ich sehr zufrieden. Es läuft alles rund für uns. Natürlich herrscht hier immer viel Verkehr und es gibt auch einige Code-60-Phasen. Aber ich hoffe, dass es für uns so weiterläuft.“

120 – Beckmann / Hass / Strycek / Schulten (Opel Manta)
15:32 Uhr Volker Strycek markiert im Opel Manta in 9.51,513 Minuten neue Bestzeit in der Klasse SP3.
16:49 Uhr Dreher im Pflanzgarten (ohne Einschlag). Fährt weiter.

134 – Vicenzi / Carobbio / Briody / Müller (Porsche Cayman S)
14:56 Uhr Aufgrund eines Motorwechsel wird der Porsche Cayman S nicht am zweiten Qualifying teilnehmen.
16:30 Uhr Der Porsche wird nach wie vor repariert und kann deshalb nicht am Qualifying teilnehmen.

156 – Fischer / Strube / Seki / Manheller (BMW E90)
16:35 Uhr Der Manheller-BMW hat sich an allen drei Sorg-325i vorbeigeschoben und sich in 10.15,700 aktuell die Klassen-Pole gesichert.

238 – Mohr / Stewart / Groneck / Groneck (BMW M235i Racing)
15:53 Uhr Ohne eine gezeitete Runde in beiden Qualifyings ist bislang der Walkenhorst-BMW in der Cup5-Klasse. Gestern streikte die Kraftstoffpumpe, heute das Getriebe. Das Team repariert eifrig.

239 – Steuer / Purtscher / Goral / Mallwitz (BMW M235i Racing)
16:12 Uhr in langsamer Fahrt im Bereich Klostertal unterwegs.

244 – Schrey / Nauman / Fischer / Ehret (BMW M235i Racing)
15:32 Uhr Neue Klassenbestzeit im BMW Cup durch Bonk-Pilot Michael Schrey in 9.35,574 Minuten.

247 – Ott / Kaemena / Wehrmann / Mitchell (BMW M235i Racing)
16:11 Uhr Technischer Defekt im Bereich Schwalbenschwanz – daher aktuell Code 60 Phase.

248 – Buganè / Buganè / Sadun / Merlini (BMW M235i Racing)
15:08 Uhr Unfall im Bereich im Wippermann / Eschbach – zur Säuberung der verschmutzten Strecke wird an dieser Stelle ein Code60-Sektor deklariert.

320 – von Löwis of Menar / Smudo / Schellhaas / Duffner (Porsche 911 GT3 Cup)
16:03 Uhr In der Gruppe der Fahrzeuge mit „alternativen Treibstoffen“ hat Daniel Schellhaas im W&S-Porsche in 8.56,713 Minuten die Bestzeit markiert.

911 – Estre / Dumas / Vanthoor / Bamber (Porsche 911 GT3 R)
15:53 Uhr Romain Dumas: „Unser Auto funktioniert gut. Leider hatte ich keine freie Runde wegen des Code-60-Abschnitts. Ich bin optimistisch, dass Laurens im Top 30 eine sehr gute Runde fahren kann.“

Dreifacher Porsche-Sieg bei den Classics

Beim 24h-Classic-Rennen sicherte sich das Porsche-Duo Max Struwe und Sascha Schwalme den Sieg unter den Youngtimern auf dem Nürburgring. Auf den Plätzen Zwei und Drei folgten, ebenfalls im Porsche, die Classic-Piloten Daniel Schrey und Michael Kühe. Die Youngtimer Trophy feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges-Jubiläum im Rahmenprogramm des 24h-Rennens.

Faires Rennen um die goldene Ananas
„Es war ein überragendes Rennen“, freut sich Max Struwe kurz nach der Einfahrt ins Classic-Fahrerlager am Nürburgring. Er konnte sich, zusammen mit seinem Teamkollegen Sascha Schwalme im dreistündigen Rennen auf Nordschleife und Grand-Prix-Kurs in ihrem Porsche 911 RSR durchsetzen. Schwalme startete das Rennen auf dem vierten Platz und konnte nach anderthalb Stunden auf Platz Drei liegend das Steuer an Struwe übergeben. „Wir hatten einfach ein perfektes Auto und alle sind wirklich fair gefahren, aber letztendlich geht hier um die goldene Ananas. Der Spaß steht hier im Vordergrund“, sagt Struwe weiter, der auch bereits das erste Saisonrennen der Youngtimer Trophy in Hockenheim für sich entscheiden konnte.

Schnellste Rennrunde
Daniel Schrey, der sich im Qualifying die Pole-Position sichern konnte, kam nach Reifenproblemen als Zweiter ins Ziel: „Die anderen hatten etwas mehr Glück und bei der Aufholjagt nach meinem Boxenstopp bin ich nur schwer durchgekommen, aber das tut der Stimmung keinen Abbruch.“ Der Porsche-Pilot Schrey ist bereits seit vielen Jahren im Porsche 935 K 1 unterwegs und konnte sich nebenbei mit einer Rundenzeit von 9:29.874 Minuten die schnellste Rennrunde sichern.

Viel Fairness auf der Strecke
Über den dritten Platz auf dem Podium freut sich Michael Küke, der das Rennen auf dem fünften Startplatz begann: „Ein super Rennen mit vielen spannenden und auch fairen Positionskämpfen.“ Für Küke ist es bereits die zehnte Teilnahme am Nürburgring mit seinem Porsche 911 Carrera RSR: „Für mich ist es immer das Saisonhighlight hier auf dem Ring. Es herrscht eine super Stimmung und man spürt im Auto, das man vor Publikum fährt. Einfach ein tolles Gefühl.“

Überschlag sorgt für Code 60
Für einen großen Schreckmoment sorgte Patrick Frede, der sich mit seinem Opel Kadett E GSI beim Anbremsen im Bereich Hatzenbach überschlagen hat. Frede konnte das Auto jedoch aus eigener Kraft verlassen und wurde medizinisch untersucht.

TV-Star übersteht Feuertaufe
Im knapp 200 Fahrzeuge großen Starterfeld konnte sich TV-Promi Detlef Steves zusammen mit seinen Teamkollegen Christian Menzel und Christoph Kragenings im Porsche 924 den 62. Gesamtplatz unter den Youngtimern sichern. Steves wurde in den Vorbereitungen zu seiner Rennpremiere von der Kamera begleitet. Die ersten Folgen der Serie „Detlef wird Rennfahrer“ laufen bereits auf dem Männersender RTL Nitro.

>> Zu den Ergebnissen

Smudo trifft auf Weltmeister und Le-Mans-Sieger

Das Starterfeld des ADAC Zurich 24h-Rennens liest sich traditionell wie ein Who ist Who des Motorsports: aktuelle DTM-Profis messen sich mit Stars aus der Vergangenheit, Le-Mans-Sieger, Weltmeister und ehemalige Formel-1-Piloten verleihen dem „Eifel-Marathon“ internationales Flair. Und mitten unter all den Renn-Profis finden sich auch noch schnelle Prominente wie Frontmann Smudo der deutschen Hip-Hop-Stars „Die Fantastischen Vier“, TV-Autotester Tim Schrick oder Carlos Tavares, der als Vorstandsvorsitzender des PSA-Konzerns jetzt auch Opel-Chef ist. Wir geben einen Überblick über prominente Teilnehmer des ADAC Zurich 24h-Rennens:

Earl Bamber (#911)
Der Porsche-Werksfahrer aus Neuseeland war 2015 Le-Mans-Sieger mit Niko Hülkenberg und Nick Tandy und feierte 2017 neben seinem zweiten Le-Mans-Sieg auch seinen ersten WM-Titel in der WEC.

Romain Dumas (#911)
Absoluter Tausendsassa bei Porsche, der von Le Mans über die Dakar bis zum Pikes Peak alles fährt – und meistens aus gewinnt. Der Franzose ist zweimalige Le-Mans-Sieger, WEC-Champion und gewann schon viermal das 24h-Rennen.

Robin Frijns (#8)
Der Niederländer hat sich nach ersten Formel-1-Testfahrten über starke Auftritte im GT-Sport für die Saison 2018 einen Stammplatz bei Audi in der DTM erkämpft.

Connor De Phillippi (#99)
Der Vorjahressieger aus den USA hat die Marke gewechselt und versucht in diesem Jahr als BMW Werksfahrer, den Erfolg im Land-Audi mit einem Rowe-BMW zu wiederholen.

Titus Dittmann (#13)
Der 69-Jährige gilt als „Vater“ der deutschen Skateboard-Szene, ist Gründer des Mode- und Skatelabels „Titus“ und der Hilfsorganisation „Skate-aid“, die internationale, humanitäre Kinder und Jugendprojekte fördert.

Maro Engel (#4)
Der ehemalige DTM-Pilot ist jetzt hauptsächlich in der Formel E unterwegs. 2015 gewann er das 24h-Rennen, 2014 und 2015 in Macau den FIA GT World Cup. Seit Kindertagen ist Engel, der in Monte Carlos aufwuchs, der beste Kumpel von Nico Rosberg.

Augusto Farfus (#102)
Der BMW-DTM-Pilot ist Stammgast in der Eifel. 2010 gewann „Gustl“ als erster Brasilianer das 24h-Rennen und ist immer einer der Schnellsten auf der Nordschleife.

Marcel Fässler (#25)
Der Schweizer wartet seit Jahren auf seinen ersten Sieg in der Eifel. Nach seinen DTM-Jahren mit Mercedes und Opel gewann er mit Audi dreimal in Le Mans und war 2012 auch WEC-Champion.

Rahel Frey (#201)
In der DTM brachte die sympathische Schweizerin einst Ralf Schumacher zur Verzweiflung, seit 2013 ist sie erfolgreich im ADAC GT Masters unterwegs, hat ihren GT3-Audi diesmal aber gegen einen KTM X-Bow eingetauscht.

Maximilian Götz (#48)
Über Titel im ADAC GT Masters und der Blancpain GT Series schaffte „Maxi“ Götz 2015 den Sprung zum Mercedes in die DTM, kehrte nach zwei Jahren aber wieder in den GT-Sport zurück.

Daniel Juncadella (#47)
Nach einem Jahr Pause gehört der schnelle Spanier 2018 wieder zum DTM-Aufgebot von Mercedes-AMG. Die Großmutter des Formel-3-Europameisters von 2012 war eine Tante des ehemaligen IOC-Chefs Juan Antonio Samaranch.

Nicola Larini (#831)
Der inzwischen 54 Jahre alte Italiener startete 49-mal in der Formel 1, deutsche Fans kennen ihn aber aus seiner erfolgreichen DTM-Zeit mit Alfa Romeo, in der er 1993 den Titel holte

Andre Lotterer (#17)
Er ist einer der vielseitigsten und erfolgreichsten deutschen Rennfahrer, ehemaliger Formel-1-Testfahrer mit einem GP-Start, aber vor allem dreimaliger Le-Mans-Sieger und WEC-Champion 2012.

Lucas Luhr (#2)
Seine Erfolgsliste ist lang mit Siegen in der ALMS, bei den 24h-Rennen in Daytona, Spa und zweimal auf dem Nürburgring. Außerdem war er 2011 FIA GT-Weltmeister.

Edoardo Mortara (#47)
Der in Genf geborene Italiener ist aktueller DTM-Pilot bei Mercedes-AMG, aber auch in GT-Fahrzeugen pfeilschnell. Schon mehrfach triumphierte er beim Macau GP. Mortara ist Mitbesitzer eines Sushi-Restaurants in Genf.

Jörg Müller (#100)
Müller gewann als einziger Fahrer in Macau im Formel-3-Auto und im Tourenwagen, war 1996 Formel-3000-Europameister und mehrere Jahre Formel-1-Testfahrer. Am Nürburgring stand er schon zweimal ganz oben.

Nico Müller (#3 und #24)
Der Schweizer fahrt seit 2014 für Audi in der DTM, das 24h-Rennen gewann er 2015. Müller war 2015 auch der erste Nordschleifen-Sieger mit dem Audi R8 GT3.

Rene Rast (#1 und #8)
Lange dauerte es, bis der dreimalige Porsche-Supercup-Champion, GT-Masters-Gesamtsieger und 24h-Sieger den Weg in die DTM fand. In seiner ersten kompletten Saison holte er im vorigen Jahr dann aber gleich den DTM-Titel.

Mike Rockenfeller (#24)
Seit 2007 ist „Rocky“ für Audi in der DTM unterwegs, 2013 wurde er dort Champion. 2006 war er bereits einmal Sieger beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring, 2010 triumphierte er auch bei den 24 Stunden von Le Mans.

Bernd Schneider (#190)
Mit fünf Titeln ist Schneider Rekordchampion der DTM, nachdem er in der Formel 1 „nur“ auf neun Starts gekommen war. Erfolgreicher war er als GT-Weltmeister 1997 sowie mit Siegen bei den 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, Spa und Dubai.

Tim Schrick (#90)
Der schnelle Journalist ist vor allem durch seine Auftritte als Testfahrer in TV-Automobilmagazinen bekannt und ein Stammgast beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring.

Patrick Simon (#190)
Der langjährige Porsche- und Tourenwagen-Pilot ist inzwischen erfolgreicher TV-Kommentator beim ADAC GT Masters und der Formel 4. Bei seiner Rückkehr auf die Nordschleife kommentiert Simon sogar live aus dem Auto.

Smudo (#320)
Der erfolgreiche Musiker und Frontmann der „Fantastischen Vier“ ist ein begeisterter Hobby-Rennfahrer mit Faible für nachhaltigen und umweltfreundlichen Motorsport mit Bio-Benzin, recyceltem Öl und Karosserieteilen aus Biofasern am aktuellen GT4-Porsche.

Volker Strycek (#120 und #202)
Der erste DTM-Champion von 1984 und langjährige Opel-Sportchef ist mit 40 Starts der Rekordhalter beim 24h-Rennen, das er 2003 auch einmal gewann. Auch beim 41. Auftritt ist der 60-Jährige natürlich wieder doppelt unterwegs, neben dem Kult-Manta diesmal in einem KTM X-Bow.

Nick Tandy (#912)
Drei Jahre nach dem Gewinn des Porsche Carrera Cups 2011 wurde der Brite auch Porsche-Werksfahrer und wurde 2015 prompt mit Niko Hülkenberg und Earl Bamber Le-Mans-Sieger.

Carlos Tavares (#119)
Als Vorstandsvorsitzender der PSA-Gruppe ist der Portugiese einer der einflussreichsten Automobil-Manager der Welt, aber auch ein schneller Rennfahrer. Für den Start beim 24h-Rennen suchte er sich einen klassischen Calibra der neuen PSA-Tochter Opel aus.

Martin Tomczyk (#99)
179 Starts in der DTM, sieben Siege und der Titel 2011, das ist die Erfolgsbilanz von Martin Tomczyk, Sohn des ADAC Sportpräsidenten Hermann Tomczyk. Inzwischen ist der Rosenheimer für BMW im GT-Sport unterwegs.

Markus Winkelhock (#24)
Der Sohn des 1985 tödlich verunglückten Manfred und Neffe von Joachim „Jockel“ Winkelhock war 49-mal in der DTM und einmal – hier am Nürburgring – in der Formel 1 am Start. Seine größten Erfolge feierte er aber im GT-Sport, unter anderem mit dem GT1-WM-Titel 2012 und drei Siegen beim 24h-Rennen.

News und Stimmen aus dem Qualifying 1

In der dreistündigen Sitzung in die Nacht hinein hat sich der #1 Land Motorsport Audi R8 LMS mit einer Rundenzeit von 8.18,914 Minuten die Bestzeit im 150 Wagen starken Feld der ADAC Zurich 24h am Nürburgring gesetzt. AutoArena Motorsport lag mit nur knapp drei Zehntelsekunden Rückstand mit dem Mercedes AMG GT3 auf Rang 2. In der letzten halben Stunde schob sich der #24 Audi Sport Team BWT Audi R8 LMS noch am #17 KÜS Team 75 Bernhard Porsche 991 GT3 R vorbei auf die dritte Position.

1 – Mies / van der Linde / van der Linde / Rast (Audi R8 LMS)
21:05 Uhr Titelverteidiger Christopher Mies bleibt als erster Fahrer unter 8:19 Minuten: neue Bestzeit 8:18,914 Minuten
22:13 Uhr Kelvin van der Linde: „Wir haben einige Basiseinstellungen ausprobiert. Im ersten freien Training waren wir mit dem Auto nicht ganz zufrieden. Momentan sitzt mein Bruder am Steuer, damit er sich ans Fahren in der Dunkelheit gewöhnen kann. Für mich ist es das erste Mal, dass ich auf zwei Autos starte – eine interessante Erfahrung. Aber so habe ich zwei Chancen zu gewinnen.“

2 – Jans / Böckmann / Slooten / Luhr (Porsche 911 GT3 R)
21:15 Uhr Kommt im Bereich Großer Sprunghügel rechts von der Strecke ab, schlägt aber nicht ein.

3 – Haase / Stippler / Vervisch / Müller (Audi R8 LMS GT3)
22:07 Uhr Frank Stippler: „Wir haben verschiedene Reifenmischungen ausprobiert. Durch die Code-60-Phasen wurde das etwas erschwert. Trotzdem konnten wir unsere Eindrücke aus der VLN2 bestätigen. Ich hoffe, dass das uns dabei hilft, das Fahrzeug auf den richtigen Satz Reifen abzustimmen.“

11 – Assenheimer / Schmid / Bleekemolen / Marciello (Mercedes-AMG GT3)
23:38 Uhr Jeroen Bleekemolen: „Die Session hat mit einer fünfminütigen Verspätung begonnen und deswegen dachten wir, dass sie auch fünf Minuten länger dauern würde. Aber sie hat genau um 23:30 Uhr geendet. Eigentlich wollten wir auf der GP-Strecke noch Bremsbeläge anfahren.“

17 – Christensen / Cairoli / Bergmeister / Lotterer (Porsche GT3 R)
23:31 Uhr Jörg Bergmeister nachdem er das Steuer an Michael Christensen übergeben hat: „Mein Stint war recht unspektakulär. Es ging einfach darum, sich an die Verhältnisse zu gewöhnen. Alles lief problemlos.

24 – Winkelhock / Rockenfeller / Haase / Müller (Audi R8 LMS)
21:13 Uhr Nico Müller: „Es hat Spaß gemacht. Leider hatte ich wegen einer Code 60 Phase keine saubere Runde. Wir haben sicherlich noch mehr Potenzial. Wenn es dunkel wird, ist es noch cooler, da es einem noch schneller vorkommt.“
22:19 Uhr Markus Winkelhock: „Ich bin meine beiden Pflichtrunden gefahren und wollte ein Gefühl fürs Auto bekommen. Wir müssen noch Gas geben, um uns für das Top-30-Qualifying zu qualifizieren.“

31 – Siedler / Seefried / Laser / Jaminet (Porsche 911 GT3R)
23:39 Uhr Kurioser Zwischenfall für den Porsche: Norbert Siedler hat den Weg eines Hasen gekreuzt, der aus dem Duell nicht als Sieger hervorgegangen ist. Die Frontschürze des 911 GT3R übrigens auch nicht.

41 – Dontje / Möller Madsen / He / Hofer (Audi R8 LMS GT4)
22:19 Uhr Phoenix Racing hat die Nase in der SP8 vorn: 9.05,874 Minuten

44 – Bachler / Müller / Ragginger / Werner (Porsche 911 GT3 R)
21:43 Uhr Dirk Werner: „Ist ungewohnt, hier im Dunkeln zu fahren. Vergangenes Jahr sind wir nicht so weit gekommen. Die Strecke war in einem guten Zustand. Leider hatte ich eine Code-60-Phase und so wurde die Rundenzeit nicht so gut.“

48 – Hohenadel / Dontje / Götz / van der Zande (Mercedes-AMG GT3)
22:03 Uhr Christian Hohenadel: „Wenn man im Dunkeln unterwegs ist, muss man seinen Fahrstil anpassen. So hat man unter anderem andere Einlenkpunkte, da die Sicht eine andere ist. Es war toll, bei Dunkelheit zu fahren. Wir müssen nur noch minimale Dinge am Fahrzeug anpassen.“

55 – Putman / Espenlaub / Foster / Maassen (Porsche 911 GT3 Cup)
22:27 Uhr Technischer Defekt im Bereich der Hohenrain-Schikane.

57 – Hill / Shoffner / Klasen / Huisman (Porsche 911 GT3 Cup 991)
22:15 Uhr Schnellster in der SP7: 8:44,103 Minuten

59 – Berg / Hertenstein / Kodidek / Max (Porsche 991 GT3 Cup 911)
23:03 Uhr Dreher im Bereich Veedol-Schikane.

62 – Viebahn / Ortmann / Koll / Mies (Porsche Cayman PRO4)
22:53 Uhr Technischer Defekt im Bereich Adenauer Forst.

64 – Bleul / Takis / Zimmermann / Oberheim (Porsche 991 GT3 Cup MR II)
23:26 Uhr Unfall im Bereich Aremberg.

74 – Hetzer / Owens / Pohler / Weber (BMW M4 GT4)
20:54 Uhr Bremswechsel vorne.

90 – Van Dam / Schrick / Yamauchi / Iguchi (Subaru WRX STI)
20:55 Uhr Carlo van Dam setzt eine Duftmarke mit dem einzigen Allradler im Feld: 9:26,223 Minuten.
20:55 Uhr Der Werks-Subaru hat die Klassse SP3T im Griff: 9.26,223 Minuten

92 – Schmit / Eichhorn / Rehs / Weidner (Opel Astra)
22:03 Uhr Spiegeleiflagge – Fahrzeug ist zu laut

101 – Walkenhorst / Tresson / Oeverhaus / Ziegler (BMW M6 GT3)
21:30 Uhr Schwerer Leitplankeneinschlag ausgangs Fuchsröhre. Fahrzeug fing auch kurzfristig Feuer. Fahrer Tresson ist raus. Code 60.
21:46 Uhr Jordan Tresson ist auf dem Weg ins Medical Center zum Check, laut Aussage des Teams war der Auslöser für den Unfall offenbar eine Kollision in der Fuchsröhren-Senke
22:21 Uhr Entwarnung bei Jordan Tresson: er wurde aus dem Medical Center entlassen!

120 – Beckmann / Hass / Strycek / Schulten (Opel Manta)
22:50 Uhr Das Kultauto liegt bei seiner 18. Teilnahme auf Platz drei in Klasse SP3 mit einer Rundenzeit von 10.23,525 Minuten.

122 – Supaphongs / Jian-Hong / Ruengsomboon (Toyota Corolla Altis)
22:01 Uhr mit technischem Defekt in der Box

123 – Smittachartch / Charoensukhawatana / Kulapalanont / Hortongkum (Toyota Corolla Altis)
22:52 Uhr hat die Leitplanke touchiert, konnte aber weiterfahren.

126 – Epp / Holthaus / Overbeck / Overbeck (Renault Clio RS Cup Avia Racing)
23:24 Uhr Gerrit Holthaus: „Wir sind sehr zufrieden, alle Piloten haben ihre Pflichtrunden absolviert. Im zweiten Qualifying werden wir vermutlich das Auto schonen.“

134 – Vicenzi / Carobbio / Briody / Müller (Porsche Cayman S)
21:03 Uhr das Fahrzeug ist derzeit für einen Motorwechsel in der Werkstatt und wird morgen wieder antreten.

136 – Schicht / Schäfer / Eichner / Imholz (Porsche Cayman S)
22:27 Uhr Schnellster Serienwagen im Feld ist der Spitzenreiter der Klasse V6: 10.10,327 Minuten

137 – Held / Falcon / Waldhausen / Waldhausen (Porsche Cayman S)
23:10 Uhr Technischer Defekt im Bereich Schwalbenschwanz

160 – Meyer / Moore / Hagnauer (BMW 325i)
20:54 Uhr Dreifachführung für Sorg Rennsport in der Klasse V4: Platz eins mit einer Rundenzeit von 10.29,852 Minuten vor den Schwester-Autos #155 und #161.

173 – Wolter / Rhyn / Brüggenkamp / Luostarinen (Opel Astra TCR)
22:33 Uhr Technischer Defekt im Bereich Pflanzgarten.

190 – Schneider / Simon / Gebhardt / Bovingdon (Mercedes-AMG GT4)
22:19 Uhr Die fahrende Sprecherkabine rund um Patrick Simon führt die Klasse SP8T an: 9.02,781 Minuten

201 – Schiff / Kraihamer / Strycek / Frey (KTM X-Bow GT4)
22:04 Uhr Fahrzeug steht mit abgestorbenem Motor in der Mercedes-Arena und löst eine Code-60-Phase aus

202 – Stuck / Stuck / Strycek / Friedhoff (KTM X-BOW GT4)
22:20 Uhr 24h-Rennen-Rekordstarter Volker Strycek liegt auf Platz eins in der Klasse Cup-X: 9.14,479 Minuten

253 – Clay / Evans / Postins / Cooke (BWM M235i Racing)
20:56 Uhr Unfall nach Kollision mit einem Dörr-Lamborghini im Schwalbenschwanz

256 – Viidas / Eichenberg / Mettler / Kratz (BWM M235i Racing)
22:22 Uhr In der hartumkämpften BMW-Cup-Klasse sichert sich aktuell der Gerri-M235i die Pole Postion. Dank einer Rundenzeit von 9.40,198 Minuten.

302 – Rebhan / Mölig / Müller / Kranz (Porsche Cayman GT4 CS)
22:30 Uhr Mühlner Motorsport führt die Cayman-Cup-Klasse mit einer Zeit von 9.16,513 Minuten an.

306 – Krämer / Tönges / Veremenko / Wißkirchen (Porsche Cayman GT4 CS)
21:00 Uhr Technischer Defekt ausgangs Mercedes-Arena

705 – Mutsch / Mailleux / Simonsen / Westphal (SCG003c)
21:47 Uhr kommt in sehr langsamer Fahrt an die Box.
21:52 Uhr Fahrzeug ist nach ausführlichem Check wieder auf der Strecke, war wohl im Bereich Fuchröhre über Trümmerteile gefahren

831 – Larini / Lauck / Gülden / Terting (Hyundai i30N TCR)
22:19 Uhr Bestzeit in der Klasse TCR: 8.58,463 Minuten

911 – Estre / Dumas / Vanthoor / Bamber (Porsche 911 GT3 R)
22:28 Uhr wird von den Mechanikern ins Fahrerlager geschoben.
22:37 Uhr Fred Makowiecki: „Wir haben bei den ersten VLN-Rennen versucht, das Fahrzeug zu verstehen und zu verbessern. Ich denke, wir haben eine gute Einstellung gefunden. Durch die feuchten Bedingungen im Freien Training konnten wir nicht so viel fahren. Im Trockenen macht es mehr Spaß, und wir müssen jetzt die Zeit nutzen, das Auto weiterzuentwickeln.“
23:23 Uhr fährt kurz vor Schluss des ersten Qualifyings nochmal auf die Strecke.

Vorjahressieger sind auf dem richtigen Kurs

Mit der vorläufigen Bestzeit für die Vorjahressieger im Land-Audi #1 ist der erste Tag des ADAC Zurich 24h-Rennens am Donnerstagabend zu Ende gegangen. Die Crew im Audi R8 LMS, in der Christopher Mies (Heiligenhaus) und Kelvin van der Linde (Südafrika) aus dem siegreichen Quartett von 2017 durch dessen jüngeren Bruder Sheldon sowie DTM-Champion René Rast (Frankfurt) unterstützt werden, unterbot im 1. Qualifying in 8:18,914 Minuten als einzige die Marke von 8:19 Minuten. Damit haben sie vor dem 2. Qualifying (Freitag, 14:55 bis 16:45 Uhr) beste Aussichten, sich den noch fehlenden Platz im Top-30-Qualifying und eine der begehrten blauen Lampen als Kennzeichen der Top-Teams zu sichern. Das Einzelzeitfahren der 30 Schnellsten um die Pole Position von 19:00 bis 19:40 Uhr bildet den Höhepunkt am Freitag.

Land-Audi profitierte von freier Strecke
„Ich bin ganz zufrieden. Wir sind früh rausgefahren und hatten dadurch das Glück eine freie Strecke vorzufinden“, sagte Kelvin van der Linde, der im vorigen Jahr als Schlussfahrer den Sieg gesichert hatte. Zurücklehnen werde man sich im Team aber sicher nicht, meinte der Südafrikaner: „Denn wenn es morgen früh nicht regnet, werden die Rundenzeiten sicherlich noch schneller werden.“ Teamkollege Mies, der am Abend die Bestzeit gefahren war, hatte sich schon am Nachmittag in der offiziellen Pressekonferenz – entgegen der eher schlechten Wetterprognosen – lieber trockene Bedingungen gewünscht. „Die Nordschleife im Nassen ist tricky: Das Wetter macht das Ganze spannend, auch für die Reifenhersteller.“

Die Plätze zwei und drei am Abend gingen an den AutoArena-Mercedes #11 und einen weiteren R8, die #24 vom Audi Sport Team BWT. Insgesamt sind noch 14 Plätze im Top-30-Qualifying offen, was am Freitag noch einige Action verspricht. Schnellstes der 16 schon qualifizierten Fahrzeuge war der Manthey-Porsche #912 auf Rang zehn.

Erste Bestzeit des Wochenendes für den Renault RS01 #25
Das Freie Training am Donnerstagmorgen war noch weitgehend von Regen bestimmt. Erst gegen Ende des Trainings trocknete die Strecke leicht ab, die erste Bestzeit des 24h-Wochenendes hatte sich der Renault RS01 #25 (GTronix 360 mcchip-dkr) gesichert. Am Morgen hatte einmal mehr die Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) das Motorsportwochenende am Nürburgring eröffnet, der Sieg ging an 24h-Rekordstarter Volker Strycek, der sich mit Ralf Kraus einen Opel Astra TCR teilte. Den Sieg im ersten von drei Rennen des Tourenwagen-Weltcups WTCR erkämpfte sich der Franzose Yvan Muller.

Auf die Besucher des ADAC Zurich 24h-Rennens wartet am Samstag ein besonderes Highlight: Smudo, der schnelle Frontmann der Deutsch-Rapper „Die Fantastischen Vier“, wird allen Fans vor seinem Start im Porsche 911 GT3 Cup des Four Motors „Team Care for Climate“ einen 30-minütigen DJ-Auftritt auf dem neuen Siegerehrungs-Podest am Ende der Boxengasse bieten. Von 14:15 bis 14:45 Uhr gibt Smudo den Takt vor, direkt im Anschluss wird die Glickenhaus Trophy für den schnellsten Fahrer auf der legendären Nordschleife übergeben. Für seinen Gig verzichtet Smudo sogar darauf, in seinem Team den Job des Startfahrers zu übernehmen. „Das klappt zeitlich leider nicht. Ich wäre sonst gerne den Start gefahren, denn ich mag das Getümmel.“

Organisation in Zahlen

Um das ADAC Zurich 24h-Rennen zu organisieren, ist ein gigantisches Team im Einsatz. Auf und neben der Strecke wird ein riesiger Aufwand betrieben, um das Event zum Erfolg zu führen. Organisation, Sportwarte, Sicherheitspersonal und die Teilnehmer selbst – alle tragen zum Gelingen bei. Birgit Arnold von der Organisationsleitung und Manfred Strack, der operative Projektleiter der größten Motorsportveranstaltung der Welt, liefern eindrucksvolle Zahlen.

Rennleitung

35 Personen gehören zum Team der Rennleitung. Zum engen Kreis zählen neben Rennleiter und Organisationsleiter auch der Leiter der Streckensicherung sowie der medizinische Einsatzleiter und die Sekretärinnen und Assistenten der Rennleitung.
120 Personen sind außerdem in der erweiterten Organisation tätig, etwa Sportkommissare und Technische Kommissare, der Technikausschuss, Helfer in Papierabnahme und Fahrerinfo, Welcome Center / Check-In, Zeitnahme, Siegerehrung, Parc Fermé, Camping-Organisation, Rahmenprogramm, Runner …

Sportwarte

900 Marshals sind – aufgeteilt auf insgesamt 17 Abschnitte – rund um die Nordschleife postiert. Die Koordination erfolgt durch 32 Abschnittsleiter und ihre Stellvertreter.
75 Marshals kommen in der Boxengasse zum Einsatz. Seit 2014 tragen sie Schutzbekleidung: Feuerfeste Overalls sowie Helm und reflektierende Armbinden und Warnwesten.
35 Offizielle sind im Fahrerlager unterwegs, um dort das Geschehen zu regeln und beispielsweise auf die Einhaltung von Sicherheitsbestimmungen zu achten.
30 Personen bewegen die Shuttle-Fahrzeuge, die Teams, Sportwarte, Journalisten und VIPs von einem Ort zum anderen transportieren.
35 Sportwarte werden für Vorstart und Startaufstellung benötigt, weitere 20 Marshals sind am Sonntag im Parc Fermé im Einsatz.
1.800 Gäste aus ganz Deutschland begrüßt der ADAC in diesem Jahr zum Ortsclubtreff beim 24h-Rennen.

Sicherheit

50 Mitglieder sind in der DMSB-Staffel im Schichtdienst im Einsatz, um auf der Strecke schnellstmöglich Hilfe leisten zu können. Sie sind in elf S-Wagen vor Ort.
30 Personen umfasst das Intervention-Team, das Unfallstellen absichert und damit Berge- und Rettungsmaßnahmen ermöglicht. In diesem Jahr sind dazu vier Audi RS 4 Avant rund um die Strecke postiert. Außerdem sind fünf Audi A6 als Medical Cars im Einsatz, um die Notärzte im Ernstfall noch schneller zum Unfallort zu bringen.
30 Personen sind auf den zusätzlichen Sicherheits- und Rettungsfahrzeugen der E-Unit eingesetzt, ausgerüstet mit Ölbindemittel und zusätzlichen Feuerlöschern.
2 speziell ausgerüstete Extrication-Fahrzeuge vereinfachen die Bergung von Teilnehmern mit Verdacht auf Wirbelsäulenverletzungen.

Bergung

20 Spezialisten sind für die Bergung havarierter Teilnehmer zuständig und dazu rund um die Strecke postiert, ausgerüstet mit Abschleppwagen und Bergetraktoren. Zwei Fahrzeuge sind mit Kompressor, Ramme und speziell ausgebildetem Personal vor Ort, um im Falle größerer Leitplankenschäden den Schaden sofort beheben zu können.

Bei Notfällen

100 Ärzte und Rettungssanitäter umfasst das Sanitätswesen des ADAC Zurich 24h Rennens, das im Schichtdienst arbeitet. Acht Rettungswagen stehen an der Strecke bereit, zusätzlich ist im voll ausgestatteten Medical-Center im Fahrerlager ein Team aus Notarzt, Chirurgen, Anästhesisten und Sanitätern stationiert. Im Außenbereich sind fünf weitere Rettungswagen, zwei Ärzte mit Einsatzfahrzeugen und mehr als 30 Sanitäter im Einsatz. Mehrere Krankenhäuser sind in Alarmbereitschaft, ein Rettungshubschrauber ist am Medical-Center einsatzbereit.
90 Personen der Feuerwehr sind vor Ort am Nürburgring: Acht Fahrzeuge sind an der Strecke im Einsatz (eines davon eigens an der Tankstelle der Alternativtreibstoffe), zwei Tanklöschfahrzeuge im Außenbereich.
100 Patienten können maximal im Fall einer Großschadenslage ergänzend in einem vom Deutschen Roten Kreuz bereitgehaltenen und speziell ausgestatteten Materialanhänger versorgt werden.

Nürburgring

150 hauptamtliche Mitarbeiter sind im Einsatz, um die capricorn NÜRBURGRING GmbH beim ADAC Zurich 24h-Rennen zu unterstützen. Sie sorgen von der Streckenverwaltung bis zur Schlüsselausgabe dafür, dass die gigantische Sportstätte mit ihren vielen Bereichen betriebsbereit ist.
600 Helfer des Streckenbetreibers werden für den Betrieb von Kassenhäusern, für die Parkplätze und Torkontrollen während der Veranstaltung benötigt.
680 mobile Toiletten sind rund um die Nordschleife aufgestellt.
60.000 Stellplätze für PKW gibt es rund um die 25,378 km lange Kombination aus Grand-Prix Strecke und Nordschleife
1,5 Mio Quadratmeter Camping-Fläche stehen den Fans zur Verfügung.
9 km Curbs, die alle neu gestrichen werden müssen – neu lackiert werden muss auch die komplette Randmarkierung der Strecke (beidseitig).
18 km Bauzäune werden zur Markierung von Sperrzonen benötigt.
10.000 Arbeitsstunden sind von rund 60 Personen im Vorfeld zu leisten, bis alles organisiert und aufgebaut ist.
6.000 m Bauzaun werden zur Absicherung von Naturschutzflächen verbaut.
146 Duschplätze stehen für die Besucher zur Verfügung.
144 wassergespülte Toilettenplätze werden vorgehalten.
106 Wasserfässer mit 2 cbm und 15 Tanks mit 10 cbm Inhalt stehen für die Wasserversorgung der Besucher zur Verfügung.
62 mobile Flutlichtmasten sorgen für Beleuchtung.

Teilnehmer

150 Fahrzeuge sind dieses Jahr auf der Teilnehmerliste des 24h-Rennens zu finden – das entspricht der Anzahl der Fahrzeuge, die nach der Abnahme für das Training zugelassen sind. Pilotiert werden die Fahrzeuge von rund 600 Piloten.
212 Fahrzeuge treten im ADAC 24h-Classic Rennen an. Beim dreistündigen Rennen gehen rund 450 Piloten in Fahrzeugen aus fünf Jahrzehnten an den Start.
172 Fahrzeuge der Rundstrecken Challenge (RCN) bilden mit ihrer Leistungsprüfung über 190 Minuten den Auftakt der Veranstaltung. Hier gehen ebenfalls rund 400 Piloten an den Start.
27 Teilnehmer umfasst das Starterfeld des FIA World Touring Car Cup (WTCR), der im Rahmenprogramm des 24h-Rennens drei Meisterschaftsläufe über je drei Runden auf der Nordschleife austrägt.16 Fahrzeuge starten im Rennen des Audi Sport R8 LMS Cups, der am Nürburgring im Gegensatz zu allen anderen Meisterschaftsläufen bei seinen zwei Rennen nur auf der GP-Strecke unterwegs ist.

Verzehr

80.000 Würstchen und 7-8 Tonnen Fritten werden an den vier Veranstaltungstagen rund um die Strecke verzehrt.

Bei den Zahlen handelt es sich um Circa-Angaben. Durch kurzfristige Ausfälle oder zusätzlichen Bedarf kann die Zahl der eingesetzten Personen schwanken. Aus Gründen der Übersicht wurden einzelne Funktionsbereiche ausgelassen, so dass sich in der Addition eine Abweichung ergibt: Insgesamt sind rund 2.000 Personen in der Organisation des 24h-Rennens tätig.

Neuer Treffpunkt im Fahrerlager für alle Audi-Fans: Der Audi Sport Campus am Fuße des Riesenrades

Audi Sport hat in diesem Jahr für alle Fans der Marke mit den vier Ringen eine neue, quadratisch angelegte Erlebniswelt im Fahrerlager geschaffen. Chris Reinke, der Leiter von Audi Sport customer racing stellt die neue Attraktion vor: „Mit dem Audi Sport Campus haben wir versucht all unsere Aktivitäten, die wir dieses Jahr hier am Nürburgring ausgebaut haben zusammen zu ziehen um damit letztendlich eine Audi Sport-Erlebniswelt zu gestalten. So haben wir hier das Fahrerlager unserer Cup-Fahrzeuge aus dem Audi Sport R8 LMS Cup aufgestellt und die WTCR Audi RS 3 LMS ebenfalls mit integriert. Ebenso werden wir hier nachts den Fans die Möglichkeit geben auf einer Großbildleinwand das Renngeschehen auf der Strecke zu verfolgen. Unsere Gäste werden hier empfangen, denn unsere Audi Sport Race Hospitality ist auch hier aufgebaut. Weiterhin gehört eine große Ausstellungsfläche für Modelle von Audi Sport dazu. Insofern ist das für uns eine Erlebniswelt, wo wir uns als Audi so darstellen, wie wir sind – als Team, das zusammen da draußen Rennen fährt, aber auch das Ganze genießt“.

„Das neue Ravenol-Riesenrad gehört offiziell nicht zum Campus, da es aber direkt an unser Areal angrenzt, gehört es für uns im Herzen dazu. Bei uns ist jeder herzlich willkommen – nicht nur Audi-Fans! Hier braucht keiner zusätzliche Eintrittskarten oder sonst irgendeine Legitimation. Wir werden hier mit einem eigenen DJ moderieren und mit vielen weiteren Attraktionen die Fans unterhalten“.

Geplant sind Autogrammstunden, die Vorstellung der Audi-Piloten durch den DJ, Fahrten im Audi-Rennsimulator und diverse Verlosungen, so zum Beispiel 1000 Freifahrten für das Ravenol-Riesenrad.

Von Anfang an Gas und Attacke

Die Vorbereitungen für die 46. Auflage des 24h-Klassikers sind fast abgeschlossen. Teams, Autos und zuletzt auch die Fahrer sind bereit, sich am Samstag um 15:30 Uhr für 24 Stunden der Grünen Hölle hinzugeben. Doch bevor die Startampel auf Grün schaltet, steht zuerst das Qualifying auf dem Zeitplan. Vier prominente Piloten berichten im Vorfeld über ihre Vorbereitungen und was das Rennen auf dem Nürburgring zum besonderen Highlight macht.

Das Wetter als unberechenbare Komponente
„Die Nordschleife im Nassen ist tricky“, erzählt Christopher Mies aus der Mannschaft von Audi Sport Team Land, der als Vorjahressieger mit der Startnummer 1 an den Start geht. „Das Wetter macht das Ganze spannend, auch für die Reifenhersteller“, sagt Mies weiter, der persönlich lieber auf trockener Strecke bei 25 Grad unterwegs ist. Da das Wetter für das 24h-Rennen eher nass wird, kommt es auf die richtige Reifenwahl zum richtigen Zeitpunkt an, betont Maro Engel aus der Mannschaft von Mercedes-AMG Team Black Falcon. „Das Eifelwetter macht die 24 Stunden aufregend und einzigartig. Ein wirklicher Härtetest für Mensch und Maschine“, sagt Engel, der mit seinem Mercedes-AMG GT3 an den Start geht.

Der kleinste Fehler wirft einen zurück
„Wir versuchen, das Auto perfekt vorzubereiten“, erzählt Martin Tomczyk vom Team Rowe Racing, der in einem BMW M6 GT3 an den Start der 25,378 km langen Kombination aus Nordschleife und Grand-Prix-Kurs geht. „Es ist eine große Freude hierherzukommen und wir hoffen, zeigen zu können, was so geht“, berichtet der BMW-Pilot weiter. „Wir erwarten tolle Rennaction und eine gute Ausgewogenheit unter den Teams.“ Rowe Racing setzt seit mehreren Jahren auf den BMW und hat dem M6 über den Winter ein neues Aerodynamikpaket spendiert. „Wir können wirklich zufrieden sein und hoffen, das Auto perfekt vorzubereiten“, sagt Tomczyk abschließend.

Ziel ist es, im Qualifying weit vorne zu stehen
Falken Motorsports ist eins von insgesamt fünf Porsche GT3-Teams, die mit einem Porsche 911 GT3R an den Start gehen. Dirk Werner ist Pilot im Falken-Porsche mit der Startnummer 33 und zeigt sich zuversichtlich: „Bisher hatten wir gute Ergebnisse. Auch die Vorbereitungen dieses Jahr liefen ausgezeichnet und wir haben eine sehr gute Performance.“ Jetzt zählt es, beim Qualifying möglichst weit nach vorne zu fahren, sagt Werner. „Es wird schwer, wenn man bereits beim Quali hinter Platz 15 steht.“

Am heutigen Donnerstag beginnt um 20:30 Uhr das Nacht-Qualifying für das 24h-Rennen. Am morgigen Freitag steht um 14:55 Uhr das zweite Qualifying auf dem Plan, gefolgt vom Top-30-Qualifying um 19:00 Uhr.

Siegerehrung für Fans

2018 wurde am Ende der der Boxengasse des ADAC Zurich 24h-Rennens ein großes Podest errichtet, welches gleich mehrere Zwecke erfüllen soll. Nachdem in den letzten Jahren die Siegerehrung der 24-Stunden-Hatz durch die grüne Hölle immer in der Mitte der Boxengasse stattfand, mit den jeweiligen Fahrzeugen „schwebend“ davor, haben sich die Organisatoren entschieden die Siegerehrung für 2018 noch freundlicher für die Fans zu gestalten.

Am Ende der Boxengasse wurde ein großes Podest errichtet, auf dem die Sieger des ADAC Zurich 24h-Rennens am Sonntagnachmittag gekürt werden. Zudem wird nach Ende des Rennens die Start / Ziel-Gerade für die Fans geöffnet und jeder Besucher kann so dicht an die Sieger und ihre Fahrzeuge heran, wie es sonst nur Pressevertretern und Teammitgliedern vorbehalten ist.

Aber das Podest wurde nicht nur für Champagnerduschen und die glücklichen Sieger aufgebaut. Am Samstagnachmittag wird es Smudo von den „fantastischen Vier“ für 30 Minuten als DJ-Pult während der Startaufstellung dienen. Weiter werden auch die übertragenden TV Stationen das Podium für ihre Anmoderationen nutzen, da das Podium mit seinem Blick auf die gefüllten Ränge, die Startaufstellung und die Boxengassen einfach ein spektakuläres Panorama bieten wird.