Stimmen Pressekonferenz

Sieger / #4 Audi Sport Team Phoenix Audi R8 LMS

Frederic Vervisch:

„Nächstes Mal wünsche ich mir eine bessere BOP. Aber, wir haben es geschafft anzukommen. Das Qualifying war wirklich hart und keine Vorbereitung für das Rennen. Das eigentliche Rennen war ein 24h Sprint. Meine drei Kollegen haben einen super Job gemacht und wir haben auch Glück gehabt. Wir hatten keine Fahrerfehler, keinen Reifenschaden und dazu kam Glück. Das wünschen wir uns auch für das nächste Mal.“

Pierre Kaffer:

„Wir standen mit dem Rücken zur Wand und haben den Druck immer aufrechterhalten. Es war ein tolles Rennen für mich, denn wir hatten den gleichen Speed wie das Schwesterauto. Deshalb haben die Positionen oft gewechselt. Es war ein heißes Rennen für unser ganzes Team und ich bin überhappy hier gewonnen zu haben, denn es ist mein erster Sieg hier beim 24h-Rennen in der Eifel. Großen Dank an mein Team Phoenix-Racing und ebenso an Audi, denn ich hatte ein perfektes Auto ohne jegliche mechanischen Probleme“.

Dries Vanthoor:

Das Duell mit dem Audi von Land Motorsport hat sehr viel Spaß gemacht. Es war zwar oft sehr har,t aber immer absolut fair. Rundenlang musste man immer am Vordermann über die ganze Nordschleife dranbleiben um dann auf der Döttinger Höhe versuchen vorbei zu kommen.

Frank Stippler:

Für mich ist es fast kaum zu glauben, da ich 2012 das letzte Mal gewonnen habe. Es gab viele Situationen, die auch hätten ins Auge gehen können. Es war teilweise sehr ernüchternd, wir haben diese Saison viel Schrott auf der Strecke gesehen. Wir haben auch ein, zwei Situationen gehabt, die hätten anders ausgehen können. Wenn du da nicht das Glück auf deiner Seite hast, führt das schnell zum Aus. Der Sieg ist fast kaum zu glauben, wir haben nicht damit gerechnet. Wirklich unglaublich und unbeschreiblich.

2. Gesamtrang / #911 Manthey Racing Porsche 911 GT3 R

Laurens Vantoor:

„Ich habe einen Flaggenposten nicht gesehen während ich mit einem langsameren Fahrer gekämpft habe. Eigentlich ganz einfach, da habe ich die Flagge übersehen. Das war keine Absicht. Seitdem ich hier auf dem Nürburgring fahre, habe ich noch keine Strafen bekommen und ich habe es einfach nicht gesehen. Das soll keine Ausrede sein, das ist einfach doof gelaufen. Das Auto ist einwandfrei gelaufen, wir haben keine Fehler gemacht und haben kein anderes Auto berührt. Die Kollegen haben einen perfekten Job gemacht, nur ich habe einfach die Flagge nicht gesehen.“

Kevin Estre:

Ich war mit großem Vorsprung in Führung. Doch Fehler können schnell passieren, egal ob bei Tag oder Nacht, auf der Strecke oder an der Box. Das Team Manthey und auch Porsche waren wie immer sehr stark. Dass wir die schnellste Runde gefahren haben ist zwar schön, dennoch sind wir natürlich enttäuscht nicht gewonnen zu haben. Ich habe im Schlussstint gepuscht und war teilweise mit zwei Rädern in der Wiese – dennoch hat es nicht gereicht. Trotz allem ist dies dennoch mein persönlich bestes Ergebnis hier am Nürburgring.

Earl Bamber:

Das Auto war einfach toll zu fahren, das ganze Team und meine Fahrerkollegen, insbesondere Kevin, haben einen super Job gemacht. Für mich war es nicht sonderlich schwer ich musste einfach nur die Lücke offenhalten, die die Jungs herausgefahren hatten. Ich glaube wir haben das ganze Wochenende gezeigt welchen Speed wir haben und wo wir hätten landen können. Die Strafe war mit 5:32 min ist schon sehr lange. Ich glaube kein anderes Fahrzeug musste so lange stehen bleiben wie wir. Ich möchte auf jeden Fall Porsche und Manthey danken, dass sie uns so ein perfektes Auto hingestellt haben. Wir wollen auf jeden Fall im nächsten Jahr zurückkommen und erneut angreifen.

Michael Christensen:

Wir hatten keine Probleme das Top-Qualifying zu erreichen, wir haben uns nur von Anfang an gut auf das Rennen vorbereitet. Wir waren schon früh qualifiziert, deshalb viel uns das Qualifying auch recht leicht. Das neue System ist aber durchaus sinnvoll um mehr Fairness zu erreichen.

3. Gesamtrang / #3 Mercedes-AMG Team Black Falcon Mercedes-AMG GT3

Luca Stolz:

„Definitiv schadet es nicht meiner Karriere, wenn ich beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring auf dem Podium zu stehe. Es ist ein tolles Rennen und die Fans jubeln einem die gesamte Zeit zu. Das ist wirklich eine spezielle Atmosphäre. Das Team Black Falcon hat einen super Job gemacht. Obwohl zwei Fahrzeuge ausgeschieden sind, haben sie uns dennoch den finalen Push gegeben. Wir sind alle zusammen super happy!“

Thomas Jäger:

„Wir freuen uns sehr über ein tolles Rennen. Wenn man hier gewinnen will, darf man einfach keine Fehler machen, sonst funktioniert es nicht. Deshalb sind wir nicht enttäuscht über Platz drei. Die BOP kann nicht so schlecht gewesen sein, denn es stehen drei verschiedene Marken auf dem Podium. Nach den Plätzen zwei und drei im letzten Jahr ist das heute ein schöner Erfolg für die ganze Mannschaft, denn es ist nicht planbar hier zu gewinnen.

Maximilian Buhk:

Wir werden heute den dritten Platz auf jeden Fall ausgiebig feiern. Ich weiß zwar noch nicht genau wie und wo, aber uns wird definitiv was einfallen. Da Hubert vor kurzem 50 geworden gibt es ja zusätzlich noch etwas zu feiern und wir haben gleich noch jemanden, der noch einen ausgeben muss.

Hubert Haupt:

Die ersten zwei bis drei Stunden konnten wir vom Speed nicht ganz mithalten. Das 24h-Rennen ist nicht umsonst das Härteste der Welt – man muss irgendwie durchkommen. Unsere Strategie war das ohne Fehler zu tun. Einige Autos waren sehr schnell und aggressiv unterwegs. Unsere Strategie war nicht das letzte Risiko, sondern das wir uns auch mal zurücknehmen. Dadurch hatten wir keine Reifenplatzer und sind fehlerfrei gefahren. Dank unserer Erfahrung konnten wir das auch an unsere Youngster im Team weitergeben können, die das genauso umsetzten konnten. Wir hatten das Ziel fehlerfrei durchzufahren und das haben wir auch genauso umgesetzt.

Fünfter Gesamtsieg für das Phoenix-Team und Audi

Das Phoenix-Team aus Meuspath hat nach einer über 24 Stunden komplett fehlerfreien Vorstellung in der „Grünen Hölle“ zum fünften Mal das ADAC TOTAL 24h-Rennen auf dem Nürburgring gewonnen. Im Audi R8 LMS triumphierten die Lokalmatadoren vor 230.000 Fans mit dem deutsch-belgischen Fahrer-Quartett Pierre Kaffer, Frank Stippler, Frédéric Vervisch und Dries Vanthoor, der als Schlussfahrer den Porsche 911 GT3 R #911 der Meuspather Nachbarn von Manthey-Racing mit dem Franzosen Kevin Estre am Steuer souverän in Schach hielt. Nach 157 Runden und insgesamt 3.984,386 Kilometern feierte Phoenix seinen fünften Triumph beim „Eifel-Marathon“, auch für Audi war es der fünfte Sieg. Außer für Stippler, der schon 2012 gewonnen hatte, war es für die weiteren Phoenix-Piloten der erste Erfolg.

„Es war immer für mich ein Traum, hier oben am Nürburgring das 24h-Rennen mal zu gewinnen. Für mich ist das das Heimrennen und es hat einen ganz großen Stellenwert neben meinen Siegen in Sebring und Le Mans. Ich bin stolz auf die ganze Phoenix-Audi-Mannschaft, und für mich schließt sich ein Kreis, denn Ernst Moser war früher mein Lehrmeister“, sagte Pierre Kaffer.

Zeitstrafe kostet Manthey-Porsche #911 möglichen Sieg
Estre und seine Teamkollegen Earl Bamber (Neuseeland), Michael Christensen (Dänemark) sowie Laurens Vanthoor (Belgien) hatten den möglichen Sieg durch eine Zeitstrafe von 5:32 Minuten für eine Geschwindigkeitsüberschreitung bei doppelten gelben Flaggen verpasst. Die Vanthoor-Brüder sind das erste Geschwister-Paar seit 1985, dass für zwei verschiedene Teams gemeinsam auf dem Podium stand. Damals hatten das Axel und Jochen Felder geschafft.

Den letzten Podiumsplatz holten sich Maximilian Buhk, Hubert Haupt, Thomas Jäger und Luca Stolz im Black-Falcon-Mercedes-AMG #3 als Dritte. Bester BMW war das Falken-Auto mit der #44 auf Platz Sieben, während die Ausfälle der übrigen fünf M6 GT3 von Rowe, Schnitzer und Walkenhorst bei den Rekordsiegern aus München für viel Frust sorgten. In die Top-10 schafften es außer Audi, Porsche und Mercedes-AMG noch der Glickenhaus-SCG #705 und der Kondo-Nissan #45 auf den Plätzen neun und zehn.

Zweikampf in der Anfangsphase und heiße Audi-Duelle
Die Anfangsphase hatten der von der Pole Position gestartete Black-Falcon-Mercedes-AMG #2 mit Maro Engel am Steuer und Kevin Estre im Manthey-Porsche #911 dominiert. Diese Reihenfolge hatte bis kurz vor Mitternacht Bestand, bis Adam Christodoulou die #2 nach einer Kollision beim Überrunden mit beschädigtem Lenkgetriebe abstellen musste. In der Nacht warf die Reparatur nach einer Berührung mit einem langsamen Fahrzeug den zwischenzeitlich bis in die Top-3 vorgerückten Glickenhaus-SCG #705 um mehrere Runden zurück.

Für die beste Unterhaltung sorgten in der Nacht und nach Sonnenaufgang der Phoenix-Audi #4 und der Land-Audi #29, die sich über mehrere Runden und Stunden zahlreiche spektakuläre Windschattenduelle und Überholmanöver lieferten, in die sich später noch der Black-Falcon-Mercedes-AMG #6 einmischte, in dem der Italiener Gabriele Piana DTM-Pilot Rene Rast im Land-Audi einmal bei Höchsttempo kompromisslos auf die Wiese drückte. Rast konnte sein Auto unter größter Anstrengung abfangen und einen Unfall vermeiden.

„Reise nach Jerusalem“ auf dem Weg zum Podium
Kurz darauf nahm die „Reise nach Jerusalem“ der möglichen Sieg- oder Podiums-Kandidaten richtig Fahrt auf. Zunächst krachte Maximilian Götz mit dem Mann-Filter-Mercedes-AMG #48 nach einem Vorschaden unvermittelt im Bereich Hohe Acht gegen die Leitplanke, dann schied der zwischenzeitlich zweitplatzierte Frikadelli-Porsche #31 aus. Drei Stunden vor Rennende verhängte die Rennleitung eine Zeitstrafe von 5:32 Minuten gegen den scheinbar sicher führenden Manthey-Porsche #911, weil er an einer Unfallstelle bei doppelten gelben Flaggen mit 172 statt der erlaubten 120 km/h vorbeigefahren war. Nach Absitzen der Strafe war die #911 nur deshalb lediglich auf Rang zwei hinter den neu führenden Phoenix-Audi #4 zurückgefallen, weil der Land-Audi #29 nach einem Reifenschaden, der fast die komplette rechte hintere Seite zerstörte, auf der Strecke ausrollte und auch der Black-Falcon-Mercedes-AMG #6 nach einem Unfall ausschied, bevor es eine mögliche Strafe für die Piana-Aktion gegeben hatte. Der Manthey-Porsche #911 startete danach die Schlussattacke auf den führenden Phoenix-Audi #4.

Erster deutscher Sieg im Tourenwagen-Weltcup
Im Vorfeld des 24h-Spektakels hatte Benjamin Leuchter für den ersten deutschen Sieg im Tourenwagen-Weltcup (FIA WTCR) gesorgt, als er im dritten Lauf seine erste Pole Position in den ersten Triumph seiner Karriere verwandelte. „Dieser Sieg bedeutet mir sehr viel. Ich habe vor dem Wochenende die Erwartungen immer gebremst und freue mich um so mehr, dass es geklappt hat“, sagte der Youngster aus Duisburg. Zudem ging die inoffizielle Halbzeitmeisterschaft bei den Teams an das sächsische Team All-inkl.com Münnich Motorsport, für das Tabellenführer Esteban Guerrieri mit einer Pole und zwei Podiumsplatzierungen in drei Rennen die Spitzenposition bei den Fahrern behauptete.

News und Stimmen nach 23h

Alles neu eine Stunde vor Schluss. Der #4 Audi Sport Team Phoenix Audi R8 LMS übernimmt die Führung, nachdem der #911 Manthey Porsche seine Strafe abgesessen hat. Aber auch das weitere Verfolgerfeld musste Federn lassen. Der #29 Audi Sport Team Land Audi R8 LMS bleibt mit Reifenschaden hinten rechts im Schwalbenschwanz liegen, der #6 Mercedes-AMG GT3 fällt mit Unfall aus, die Markenkollegen mit der #16 beenden das Rennen vorzeitig mit technischem Defekt. Neu auf Rang 3 ist der #3 Mercedes-AMG Team Black Falcon Mercedes-AMG GT3, gefolgt vom Audi Sport Team Car Collection R8 LMS mit der #14. BMW ist zurück in den Top 10, der #33 Falken Motorsport M6 GT3 ist Siebter.

#4 – Audi R8 LMS (Kaffer,Stippler,Vervisch,Vanthoor)

13:11 Uhr Ernst Moser: „Das Drama hört nicht auf in diesem Rennen. Wir sind noch optimal im Rennen.“

13:21 Uhr: Audi in Führung! Es ist erst der sechste Führungswechsel in diesem 24h-Rennen – und einer, der das bisherige Geschehen auf den Kopf stellt.

13:35 Uhr: „Es gibt nur noch einen Boxenstopp bei uns – ob nach 7 oder 8 Runden, das entscheiden wir später. Wir müssen jetzt schauen, dass wir den Abstand zum Porsche halten. Derzeit liegen wir zwischen 1:00 und 1:10 Min. vorne. Mehr Strategie gibt es nicht. Jetzt fährt Frédéric (Vervisch), der später an Dries Vanthoor übergibt.“

#6 – Mercedes- AMG GT3 (Assenheimer,Bastian,Buurman,Piana)

12:57 Uhr: Unfall im Bereich Eschbach, Fahrer ist Nico Bastian

#16 – Mercedes- AMG GT3 (van der Zande,Vautier,Seyffarth,Heyer)

13:14 Uhr: Der bereinigt fünfte Mercedes steht im Bergwerk mit technischem Defekt.

#14 – Audi R8 LMS (Winkelhock,Haase,Fässler,Rast)

13:18 Uhr: Marcel Fässler: „Mein Stint war durchwachsen. Ich bin an einer Stelle in den Verkehr hinein geraten wo es schwierig war, keine Zeit zu verlieren. Zu viel riskieren wollte

ich aber auch nicht. Mir war wichtig im Rhythmus zu bleiben – und wenn ich mir anschaue was da vorne alles passiert ist, dann war das wahrscheinlich auch richtig so.“

14:19 Uhr: Bekommt 1:27 Min. Zeitstrafe wegen Missachtung der Mindeststandzeit.

#29 – Audi R8 LMS (Mies,Rast,van der Linde,Haase)

13:05 Uhr: In langsamer Fahrt im Karussell unterwegs.

13:09 Uhr: Der Land Audi steht mit zerrissener Karosse im Schwalbenschwanz

#44 – Porsche 911 GT3 R (Bachler,Bergmeister,Ragginger,Werner)

14:11 Uhr: Klaus Bachler dreht sich zweimal im Galgenkopf und schlägt zweimal leicht an. Kann die Fahrt aber fortsetzen.

14:13 Uhr: wird in die Box geschoben und das Team checkt den Porsche. Jörg Bergmeister: „Durch den Dreher ist der Splitter abgerissen, das ist eine etwas längere Reparatur. Klaus Bachler bleibt im Auto. Für uns war es kein optimales Wochenende.“

#74 – BMW M4 GT4 (Wolf,Amweg,Hoffmeister,Adams)

12:56 Uhr: Rudi Adams fährt mit offener Motorhaube im Bereich der Boxengasseneinfahrt gegen die Leitplanke. Dadurch schließt sich zwar die Haube und der Pilot sieht jetzt wieder etwas, aber die Haube verkeilt sich in der Leitplanke und die DMSB-Staffel muss helfen.

#911 – Porsche 911 GT3 R (Bamber,Christensen,Estre,Vanthoor)

Die 5:32-Min.-Zeitstrafe für den Spitzenreiter wurde wegen einer deutlichen Überschreitung der vorgeschriebenen Geschwindigkeit verhängt. In einer 120-Kilometer-Zone wurde der Porsche mit 172 km/h gemessen.

13:11 Uhr: sitzt die Strafe ab bevor es weitergeht zum Boxenstopp

13:19 Uhr: Hat seine Zeitstrafe abgesessen und absolviert anschließend einen planmäßigen Boxenstopp. Christensen steigt aus und übergibt an Vanthoor.

News und Stimmen nach 21h

Bis zum Ende der 21. Rennstunde führt immer noch der #911 Manthey Racing Porsche 911 GT3 R. Doch eine Zeitstrafe von 5.32 Minuten wird in den letzten drei Stunden noch einmal richtig Bewegung in das Klassement bringen. Pech auch für den bislang stark fahrenden #31 Frikadelli Porsche. Erst verlor das Team Rang 2 durch einen Reifenschaden, dann musste man den 911er mit technischen Problemen ganz abstellen. Neu auf Position 2 nun der #6 Mercedes-AMG Team Black Falcon GT3 vor den Audi R8 LMS der Audi Sport Teams Land Motorsport, Phoenix Racing und Car Collection.

Der schnellste Serienwagen ist der #133 Porsche 911 Carrera aus der V6 auf Gesamtrang 53.

#4 – Audi R8 LMS (Kaffer,Stippler,Vervisch,Vanthoor)

10:35 Uhr: Dries Vanthoor nutzte den Windschatten auf der Döttinger Höhe, um an Rast in Land Audi Nr. 29 vorbeizuziehen. Die beiden Markenkollegen geben alles im Kampf um Rang drei.

#6 – Mercedes- AMG GT3 (Assenheimer,Bastian,Buurman,Piana)

11:39 Uhr: Gabriele Piana drückt Rene Rast im Land-Audi Nr. 29 auf der Döttinger Höhe bei einer Abwehraktion auf die Wiese. Rast trifft dabei den AMG, welcher einen Reifenschaden davonträgt. Rast fängt sein Auto ab und kann weiterfahren.

#7 – Lamborghini Huracan GT3 Evo (Mapelli,Jefferies,Di Martino,Lyons)

10:32 Uhr: Teamchef Franz Konrad: „Das Auto fährt nach dem Unfall gute Zeiten. Wir werden nochmal attackieren und rausholen, was wir können. Der Unfall hatte uns allerdings drei Runden gekostet.“

11:41 Uhr: Reifenschaden hinten rechts im Bereich Pflanzgarten 2

12:09 Uhr: Nach dem Einschlag und Reifenschaden hat man die Reparaturarbeiten eingestellt, weil man nicht sicher sein konnte, ob das Auto noch sicher ist.

#12 – Porsche 911 GT3 R (Klohs,Kern,Olsen,Cairoli)

11:41 Uhr: Matteo Cairoli „Es war nicht einfach, ich hatte große Probleme mit den Bremsen. Wir haben jetzt die Bremsen vorne und hinten gewechselt. Auch das Reifenmanagement war nicht einfach. Wir sind in den Top-10 und Zweiter in unserer Klasse. Da hoffen wir noch auf Platz eins.“

#19 – Lexus RC F GT3 (Farnbacher,Yoshimoto,Seefried,Tischner)

11:25 Uhr: Dominik Farnbacher: „Wir hatten Probleme mit dem Benzintank. Das Nachfüllen war nicht mehr möglich, da es Probleme mit dem Überdruckventil gab. Mitten in der Nacht mussten wir den ganzen Tank zerlegen.“

#29 – Audi R8 LMS (Mies,Rast,van der Linde,Haase)

12:14 Uhr Rene Rast: „Es war hartes Racing, ich habe zwei Stints Rad-an-Rad-Duelle gehabt mit Dries Vanthoor und einem Mercedes. Mit dem Mercedes ist es nicht ganz glücklich gelaufen. Er hat mich auf der Döttinger Höhe einmal übers Gras geschickt, das war ziemlich gefährlich. Insgesamt können wir zufrieden sein, wir kämpfen ums Podium. Das hätte vor dem Rennen keiner gedacht.“

#31 – Porsche 911 GT3 R (Dumas,Campbell,Müller,Jaminet)

11:16 Uhr: Sven Müller: „Es werden weniger Autos auf der Strecke, es ist ein bisschen einfacher zu fahren als in der Nacht. Da gab es viele Ölspuren. Jetzt wird es wieder ein Sprintrennen. Für mich ist es gut gelaufen. Ich konnte den Mercedes auf der Döttinger Höhe überholen. Da war eine Gelbphase, er musste ein bisschen langsamer machen und ich konnte Schwung holen. Wir wollen weiter nach vorne, einen Platz können wir noch schaffen. Und wir geben alles, dass wir das noch hinbekommen.“

12:04 Uhr: Reifenschaden hinten rechts. Ist in langsamer Fahrt unterwegs. Das ist auch die Erklärung warum der Porsche im Karrussel außen unterwegs war.

Matt Campbell: „Leider hatte ich genau auf der Hälfte der Strecke einen Reifenschaden und habe durch den weiten Weg zur Box eine Menge Zeit verloren. Das ist sehr ärgerlich, aber nicht zu ändern. Auf solche Dinge haben wir leider keinen Einfluss.“

#48 – Mercedes- AMG GT3 (Hohenadel,Arnold,Marciello,Götz)

Maximilian Götz: „Meinem Unfall war schon ein paar Runden vorher ein Kontakt von Raffaele Marciello vorausgegangen. Es war also ein Folgeschaden, und dann ging es links in die Leitplanke. Das war schon ein sehr heftiger Einschlag. Zum Glück ist mir nichts passiert. Es tut mir nur leid für das Team, die hatten so hart gearbeitet.“

#305 – Porsche Cayman GT4 CS (Krämer,Kloft,Nagelsdiek,Veremenko)

11:15 Uhr: Sascha Kloft: „Es war antrengend. Am Anfang hatte ich freie Fahrt, am Ende gab es dann zwei Code 60 nach einem schweren Unfall. Es ist aber gut zu fahren, und wir hoffen, dass wir die letzten vier Stunden auch noch überstehen.“

News und Stimmen nach 19h

Konstanz und Drama halten sich die Waage in den Rennstunden 18 bzw. 19. Manthey Racing hält die Führung mit der #911. Der Kampf um Platz 2 bleibt bis kurz vor Ende der 19. Stunde spannend zwischen dem #31 Frikadelli Racing Porsche und dem #48 Mercedes-AMG Team Mann Filter Fahrzeug. Zunächst bringt eine Zeitstrafe für Frikadelli eine Änderung, dann fällt Maximilian Götz an der Hohen Acht aus und der Mercedes-AMG GT3 aus dem Kampf ums Podium. Hinter den beiden Porsche fliegen nun die beiden Audi R8 LMS der Audi Sport Teams Land (#29) und Audi Sport Team Phoenix (#4). Das Mercedes-AMG Team Black Falcon stellt auf Rang 5 den besten Mercedes-AMG GT3.

Auf der 36. Gesamtposition fährt mit der #310 das schnellste Cup Auto aus der Klasse Cup 3 der Porsche 718 Cayman GT4 CS.

#4 – Audi R8 LMS (Kaffer,Stippler,Vervisch,Vanthoor)

10:08 Uhr: Driess Vanthoor musste einen Überholversuch gegen Rene Rast im Land-Audi Nr. 29 am Ende der Zielgerade abbrechen, weil ihm ein langsames Fahrzeug in die Quere kam. Um diesem auszuweichen, musste der Belgier einen langen Weg durch die Auslaufzone nehmen und verlor zunächst den Anschluss an Rast.

#6 – Mercedes- AMG GT3 (Assenheimer,Bastian,Buurman,Piana)

09:49 Uhr: Nico Bastian hat an Gabriele Piana übergeben und berichtet: „Wir sind momentan Sechster und konnten die Lücke zu den beiden Audi schließen. Jetzt müssen wir den Speed halten, müssen aber konstanter werden. Dann können wir die beiden Audi einholen. Für den Rest braucht es dann etwas Glück.“

09:59 Uhr: Yelmer Buurmann muss das Rennen krankheitsbedingt vorzeitig beenden. Somit fährt der Black Falcon AMG nur noch mit Bastian, Assenheimer und Piana.

#7 – Lamborghini Huracan GT3 Evo (Mapelli,Jefferies,Di Martino,Lyons)

08:38 Uhr: Einschlag in Bereich Klostertal, kann aber weiterfahren.

#14 – Audi R8 LMS (Winkelhock,Haase,Fässler,Rast)

10.15 Uhr: Wegen Missachtung von Flaggensignalen, wird eine Strafzeit von 0.32 Minuten ausgesprochen.

#16 – Mercedes- AMG GT3 (van der Zande,Vautier,Seyffarth,Heyer)

Kenneth Heyer: „Wir haben unser Ziel erreicht, ohne einen nennenswertem Kratzer durch die Nacht zu kommen. Ein Reifenschaden, der erst relativ spät auf der Nordschleife passiert ist, hat uns glücklicherweise nicht viel Zeit gekostet. In der Nacht war es relativ schwierig zu fahren: Die Sicht war stellenweise sehr schlecht und es gab viele Unfälle und Code 60-Phasen – die haben uns etwas Zeit gekostet. Wir sind dauerhaft in den Top 10 und haben nach hinten etwas Luft. Das Rennen dauert noch sieben Stunden, da kann eine Menge passieren. Wir wollen weiterhin fehlerfrei bleiben. Was dann möglich ist, werden wir sehen.“

#18 – Mercedes- AMG GT3 (Vettel,Ellis,Ludwig,Szymkowiak)

Jules Szymkowiak: „Bislang läuft es gut. Wir halten uns aus allem raus und fokussieren uns darauf, anzukommen. Wir sind für das letzte Renndrittel gut aufgestellt. Ich bin in der Nacht eine Doppelstint gefahren – eine große Herausforderung. Da war ganz schön viel los mit vielen Code-60-Phasen. Da konnte man nicht übertrieben pushen, sondern musste alles clever managen. Trotzdem habe ich natürlich Gas gegeben, wo es möglich war. Am Vormittag fahre ich erneut einen Doppelstint. Einer unserer Hauptkonkurrenten scheint Probleme zu haben, zu den anderen sind wir antizyklisch unterwegs. Es wird eine spannende Schlussphase.“

#31 – Porsche 911 GT3 R (Dumas,Campbell,Müller,Jaminet)

08:40 Uhr: sitzt seine Zeitstrafe von 33 Sekunden ab wegen zu kurzer Standzeit an der Box bei einem vorherigen Stopp. Jaminet steigt aus, Müller ein. Durch die Zeitstrafe fällt der Porsche auf den dritten Rang hinter den Mann-Filter Mercedes Nr. 48 zurück.

#48 – Mercedes- AMG GT3 (Hohenadel,Arnold,Marciello,Götz)

09:12 Uhr: Zusammenstoß mit der Nr. 141 in der Dunlopkehre. Augenscheinlich können beide die Fahrt fortsetzen.

Günter Aberer, Teamchef: „Wir hatten einen heftigen Kontakt mit einem Porsche. Der Porsche hatte uns zu spät gesehen und war reingezogen. Die Spur hat sich etwas verstellt, aber die haben die Jungs wieder etwas hingedreht. Wir hoffen, dass das Auto hält. Egal auf welcher Position man liegt, man muss bis zum Ende beten.“

10:09 Uhr: Maxi Götz dreht sich auf der Hohen Acht und schlägt leicht rückwärts an.

10:15 Uhr Maxi Götz muss von der DMSB Staffel abgeschleppt werden.

#66 – Porsche 911 GT3 Cup 991 MK1 (Sczepansky,Schlichenmeier,Wasel,Kurt)

08:40 Uhr Matthias Wasel: „Beim Anfahren der Aremberg-Kurve ist von hinten ein schnelles Auto gekommen, ich glaube, es war ein Mercedes. Ich habe rechts Platz gelassen, aber im Kurvenausgang ist ihm auch der Platz ausgegangen. Ich bin dann sicherheitshalber links rüber gezogen, in die Grünanlage und dann in die Leitplanke.“

#110 – KTM X-Bow GT4 (Bohr,Brüggenkamp,Schröder ,Tasche)

09:20 Uhr: Andreas Tasche: „Es läuft ganz gut für uns. Einige unserer Konkurrenten sind schon ausgefallen. Wir wollen jetzt einfach durchkommen. Wir fahren deswegen nicht mehr letzte Rille.“

#116 – Renault Clio (Epp,Holthaus,Bohrer,Bruchmann)

09:59 Uhr: Endgültige Aufgabe mit Motorschaden

#171 – Hyundai Veloster N TCR (Basseng,Verdonck,Oestreich,Lauck)

09:14 Uhr: Steht auf Döttinger Höhe

#173 – Cupra TCR (Gentgen,Pischinger,Thiele,Gies)

10:09 Uhr: Mehrfacher Überschlag im Bereich Ausgang Fuchsröhre. der Pilot war selbstständig ausgestiegen. Das Auto wird nun geborgen.

#420 – Porsche Cayman GT4 CS (Kiefer,Patzelt,Dupont,Kurata)

09:31 Uhr: Der Care for Climate-Porsche Cayman kracht nach einer Berührung mit dem Car Collection-Audi Nr. 15 im Bereich Eschbach in die Leitplanken.

News und Stimmen nach 17h

Die 17-Stunden Marke schließt mit einer Porsche Doppelführung ab. Manthey Racing bekleidet mit der #911 weiter die erste Position vor der #31 von Frikadelli Racing. Eng bleiben die Abstände innerhalb der Top 10, wo die Ränge 2 bis 9 innerhalb einer Runde liegen. Erster Verfolger der beiden 911er ist die #48 aus dem Mercedes-AMG Team Mann Filter. Um Position 4 kämpfen die Audi R8 LMS der Audi Sport Teams Land (#29) und Audi Sport Team Phoenix (#4). Schnellster Teilnehmer außerhalb der GT3 bleibt trotz der Probleme in der Nacht der Glickenhaus auf Platz 17. In der TCR Kategorie führt der Hyundai Veloster N TCR mit der #171.

#6 – Mercedes- AMG GT3 (Assenheimer,Bastian,Buurman,Piana)

08:04 Uhr: Nico Bastian pflügt im Schwedenkreuz durch die Wiese, um einen Auffahrunfall mit dem TJ-Opel Astra Nr. 164 zu verhindern.

#7 – Lamborghini Huracan GT3 Evo (Mapelli,Jefferies,Di Martino,Lyons)

Teamchef Franz Konrad: „Die Nacht war okay, keine besonderen Vorkommnisse. Wir hatten ein paar Probleme mit unseren Fahrern, ein Pilot kam in der Nacht nicht so gut zurecht. Wir wollen jetzt nochmal ein bisschen pushen. Mal schauen, ob unser Baby das mitmacht.“

#11 – Ferrari 488 GT3 (Keilwitz,Kainz,Krumbach,Mattschull)

07:17 Uhr: Alexander Mattschull: „Die Fahrt in den Morgen war wirklich mein erster Stint, in dem ich mich mit dem Auto und der Strecke ein bisschen anfreunden und mal kontunuierlich acht Runden durchfahren konnte. Ich glaube, ich bin konstant immer etwas bisschen schneller geworden. Zum Teil war die Sicht durch die tiefstehende Sonne einschlecht. Das ist man blind gefahren.“

#16 – Mercedes- AMG GT3 (van der Zande,Vautier,Seyffarth,Heyer)

07:35 Uhr: Jan Seyffarth: „Ich bin einen Doppel-Stint gefahren. Aus der Nacht raus ins Helle, das ist natürlich immer geil. Das Tempo war gut, aber wir hatten ein-, zweimal Pech mit Code 60 und dadurch ein bisschen Zeit verloren. Kenneth Heyer wird wahrscheinlich jetzt auch einen Doppel-Stint fahren. Wir sind zufrieden, wie es läuft.“

#22 – Ferrari 488 GT3 (Weiss,Weiss,Dontje,Still)

07:31 Uhr: Hendrik Still: „Ich bin einen Doppel-Stint gefahren. Die Performance des Autos war richtig stark. Ich sehe grade: schnellste Rennrunde. Der Hammer.“

#31 – Porsche 911 GT3 R (Dumas,Campbell,Müller,Jaminet)

07:39 Uhr: Sven Müller: „In der Nacht ging es für uns hoch und runter. Ich bin da nicht so viel gefahren und werde zum Ende des Rennens wieder mehr fahren. Matt Campbell hat mir gesagt, dass es richtiges Chaos gab. Es war zwei-, dreimal sehr knapp, da hätten wir fast das Auto verloren. Es war Öl, aber auch viele Teile auf der Straße. Aber wir haben alles gut überstanden, das Auto ist noch in einem Stück. Wir liegen gerade auf Platz zwei, aber es ist ein echt enger Fight mit dem Mercedes.“

07:44 Uhr: Wegen Unterschreitung der Mindeststandzeit beim Boxenstopp wird eine Strafzeit von 0.33 Minuten ausgesprochen.

#50 – BMW Z4 GT3 (Posavac,Scheibner,Heldmann,Müller)

07:53 Uhr: Einschlag Beginn Döttinger Höhe.

#81 – BMW M3 CSL (Kroll,Eggimann,Titze,Engljähringer)

06:37 Uhr: Der verbliebene Hofor-BMW macht es seinem Teamkollegen aus der ersten Rennrunde nach und verunfallt am Reifenstapel Hatzenbach.

#88 – Subaru WRX STI (van Dam,Schrick,Yamauchi,Iguchi)

07:18 Uhr: Der in der SP3T führende Subaru verunfallt auf der Breidscheider Brücke, kann die Fahrt allerdings fortsetzen.

#122 – Opel Manta (Beckmann,Hass,Strycek,Schulten)

07:19 Uhr: Unfall im Bereich Ex-Mühle

#132 – Porsche Carrera (Hoffmann,Palluth,Wahl,Woodside)

08:27 Uhr: Carsten Palluth: „Der Stopp war unplanmäßig, weil wir einen Über-Kreuz-Funkverkehr hatten. Ich hatte verstanden, ich soll zum Fahrerwechsel an die Box kommen. Das war aber nicht für mich gedacht, sondern für einen anderen Fahrer von einem anderen Team. Deshalb bin ich zu früh reingekommen und unser nächster Fahrer war nicht fertig.“

#146 – Porsche Cayman (Finck,Grosse,Moetefindt,Munhowen)

07:57 Uhr: Yann Munhowen: „Es macht Spaß. Die Sonne blendet ein bisschen. Wir haben aber einen guten Vorsprung und sind auf Platz eins in der Klasse.“

#911 – Porsche 911 GT3 R (Bamber,Christensen,Estre,Vanthoor)

Um 6:57 Uhr fährt Kevin Estre die 100. Rennrunde. Durch die häufigen Code-60-Phasen zu Beginn des Rennens liegt der Rundenrekord von 159 Umläufen in 24 Stunden noch ein weiter Ferne. Es läuft eher auf 157 Runden zu.

07:31 Uhr: Kevin Estre: „Ich bin aufgewacht und wir lagen mit zwei Minuten in Führung. Das hat gutgetan. Das Auto ist super gut, nur das Bremspedal ist etwas „lang“. Wir haben jetzt die Bremssättel gewechselt, mal sehen, ob es besser wird. Hoffentlich machen wir so fehlerfrei weiter.“

News und Stimmen nach 15h

Die Nacht war deutlich ruhiger als die ersten Stunden des 24h-Rennens, als etliche kleinere und größere Unfälle für Aufregung gesorgt hatten. An der Spitze zog der Porsche mit der #911 gleichmäßig seine Runden und liegt nach wie vor in Führung. Dahinter ist ein heißer Kampf entbrannt: Zwischen Platz zwei und sieben lag zeitweise gerade einmal eine gute Minute. Verschiedene Porsche, Mercedes und Audi liegen dichtauf. Erste Verfolger des Spitzenreiters sind der Mann-Filter-Mercedes #48 und der Frikadelli-Porsche #31. Der Glickenhaus hat durch einen Auffahrunfall Boden verloren und der Manta ist zurück auf der Strecke!

#1 – Porsche 911 GT3 R (Lietz,Makowiecki,Pilet,Tandy)

01:17 Uhr: Dreher im Bereich Schwalbenschwanz. Der Fahrer ist ausgestiegen. Richard Lietz: „Das war ein Nordschleifenunfall wie er schon oft passiert ist. Ich hoffe, dem anderen beteiligten Fahrer geht es gut. Ich bin okay, aber das Auto ist leider kaputt. So ist Rennsport. Wenn Du nicht attackierst, bis Du zu langsam. Pusht Du hart, kann etwas passieren.“

#3 – Mercedes- AMG GT3 (Buhk,Haupt,Jäger,Stolz)

02:20 Uhr: Luca Stolz: „Das war mein erster Doppelstint. Es gab viel Hektik, viele Unfälle – da fällt es schwer in den Rhytmus zu kommen. Das Auto läuft prima, ich konnte Boden gut machen.“

#14 – Audi R8 LMS (Winkelhock,Haase,Fässler,Rast)

03:29 Uhr: Christopher Haase: „Es ist einiges los auf der Strecke. Um diese Uhrzeit verlässt manche Fahrer die Konzentration – insofern ist das eine schwierige Phase. Nach einem schwierigen Start konnten wir uns mittlerweile auf Platz 5 bis 8 verbessern. Jetzt wollen wir die Nacht überstehen und dann schauen wo wir am Vormittag stehen.“

#29 – Audi R8 LMS (Mies,Rast,van der Linde,Haase)

05:09 Uhr: Christian Land: „Wir lassen Kelvin van der Linde im Auto. Der hat gerade einen Lauf und fährt absolute Top-Zeiten. Auch René Rast war vorher schon gut unterwegs, so dass wir kontinuierlich auf die Spitze aufholen.“

#31 – Porsche 911 GT3 R (Dumas,Campbell,Müller,Jaminet)

03:02 Uhr: Mathieu Jaminet: „Ich konnte mich gleich zu Beginn meines Doppel-Stints auf Position zwei verbessern. In meinen zweiten Stint hatte sich die Balance des Autos verändert, und ich bin vorsichtiger gefahren. Es gab immer wieder Unfälle und Code-60-Zonen. Ich habe kritische Situationen so gut es ging vermieden.“

#39 – Nissan GT-R Nissmo GT3 (Menzel,Liberati,Jöns,Vaxiviere)

01:56 Uhr: Einschlag in der Hohenrain-Schikane, Menzel ist ausgestiegen.

#48 – Mercedes- AMG GT3 (Hohenadel,Arnold,Marciello,Götz)

04:07 Uhr: Die Zweitplatzierten erhalten wegen Missachtung von Flaggensignalen eine Zeitstrafe von 32 Sekunden.

#50 – BMW Z4 GT3 (Posavac,Scheibner,Heldmann,Müller)

02:38 Uhr: Es ist vollbracht! Der Motor am Z4 GT3 ist getauscht. Das Team wird gleich wieder auf die Strecke zurückkehren.

#89 – VW Golf VII GTI (Preisig,Schreiner,Assmann,)

05:44 Uhr: Nach dem Motorwechsel nimmt der VW Golf der Damenmannschaft das Rennen wieder auf.

#100 – BMW M6 GT3 (Walkenhorst,Ziegler,Schmidt-Staade,Tresson)

01:32 Uhr: Dreher mit Leitplankeneinschlag in der Fuchsröhre.

#122 – Opel Manta (Beckmann,Hass,Strycek,Schulten)

04:56 Uhr: Der Opel Manta ist zurück! Nach stundenlanger Reparatur ist der Fanliebling wieder auf der Strecke. Nach einem kurzen Funktionstest ist der Manta kurz wieder an der Box gewesen. Nach einem erneuten Rundum-Check sitzt nun Peter Hass am Steuer.

#142 – BMW E36 M3 (Quante,Kleeschulte,Kaiser)

01:58 Uhr: Beim lange Zeit Führenden der Klasse V5 muss die Hinterachse gewechselt werden.

#155 – BMW 325i (Kratz,Frisse,Moore,Björn)

03:44 Uhr: Der Sorg-BMW (in den vergangenen 2 Jahren Sieger in der V4), verlor nach dem Rennstart viel Zeit durch einen schleichenden Plattfuss. Die Mannschaft kämpfte sich aber zurück. Teamleader Torsten Kratz übernahm im aktuellen Doppelstint die Führung. Aus Platz drei mit zwei Minuten Rückstand wurde innerhalb von 18 Runden Rang eins mit knapp fünf Minuten Vorsprung.

#160 – Hyundai i30 N Fastback (Engstler,Engstler,Naumann,Byung Hyi Kang)

01:01 Uhr: Franz Engstler: „Wir haben ein Elektronikproblem. Deswegen hat unser ABS nicht richtig funktioniert. Als ich vorhin aus der Boxengasse gefahren bin, hat auf einmal die Hinterachse blockiert. Wir finden aber das genaue Problem nicht. Wir vermuten, dass beim Unfall im Qualifying ein Kabel im Kabelbaum beschädigt wurde.“

#705 – SCG 003C (Mutsch,Fernandez-Laser,Mailleux,Simonsen)

01:31 Uhr: Thomas Mutsch kommt zum außerplanmäßigen Boxenstopp, der SCG003C hat Kampfspuren vorne links und benötigt eine neue Front.

01:47 Uhr: Nach Reparatur der Fahrzeugfront nimmt Thomas Mutsch das Rennen wieder auf. Zeitverlust knapp zwei Runden. Felipe Laser: „Thomas hatte leider eine Kollission. Das ist exterm schade. Wir haben natürlich viel Zeit verloren – das ist nicht aufzuholen. Aber aufgeben ist nicht, wir pushen weiter.“

#911 – Porsche 911 GT3 R (Bamber,Christensen,Estre,Vanthoor)

Michael Christensen: “Wir sind schnell, aber auf der Strecke muss man in jeder Sekunde aufpassen, um Kollisionen zu vermeiden. Zweimal war es bei mir sehr knapp, aber bisher ist alles gut gegangen.“

06:02 Uhr: Nicki Raeder: „Mit Platz 1 sind wir natürlich zufrieden. Aber zwei Minuten Vorsprung sind manchmal auf einen Schlag weg, weil man in einer Code-60-Zone wegen schlechter Sicht einen kleinen Fehler macht. Wir werden im Moment vielleicht nicht mehr mit Gewalt in jede Lücke stechen, aber richtig langsam fahren können die Jungs sowieso nicht so gut.“

06:15 Uhr: Neue Bremsscheiben lagen bereits neben dem Auto, aber beim führenden Manthey-Porsche wurde doch nur getankt und die Reifen gewechselt. Kevin Estre übernimmt das Steuer von Earl Bamber.

06:05 Uhr+++Jetzt ist die Nacht auch offiziell vorbei: Anstelle der reflektierenden Anzeigetafeln zeigen die Sportwarte rund um die Strecke nun wieder Flaggen.

News und Stimmen nach 9h

Der #911 Manthey Racing Porsche hält die Führung in die Nacht hinein und baut sie auf rund 2.50 Minuten aus. Dahinter tobt weiter der Kampf um die Plätze, durchsetzt mit Dramen. So musste der lange führende und später auf Rang 2 liegende #2 Mercedes-AMG GT3 nach einer Berührung mit einem Überrundeten aufgeben. Die Verfolgerrolle übernahm die Scuderia Cameron Glickenhaus, die wiederum den #48 Mercedes-AMG GT3 im Nacken hat. Frikadelli Racing geht mit dem #31 Porsche 911 GT3 auf Rang 4 in die Nacht, gefolgt vom schnellsten Audi R8 LMS vom Audi Sport Team Car Collection mit der #14. Der letzte verbleibende BMW M6 GT3 von Walkenhorst fährt nach neun Stunden auf Platz 24.

#2 – Mercedes- AMG GT3 (Christodoulou,Engel,Metzger,Müller)

Dirk Müller: „Bei mir war alles dabei: Ich bin vom Tag in die Nacht gefahren. Der Porsche hatte Glück, dass er nur eine Code-60-Phase hatte – ich fuhr durch zwei. Deswegen konnte er den Gap plötzlich zufahren. Wir sind die beiden schnellsten Fahrzeuge im Feld – hat Spaß gemacht.“

23:05 Uhr: +++Kollision von Black Falcon-Mercedes Nr. 2 mit dem Gazoo-Toyota Nr. 90 im Yokohama-S. Nach kurzer Runde in die Boxengasse. Der Mercedes wird in die Box geschoben und das Team untersucht den Mercedes jetzt im Bereich des Vorderwagens. Adam Christodoulou steigt aus. Maro Engel über den Unfall von Adam Christodoulou: „Leider hat das Lenkgetriebe Schaden genommen, das braucht eine längere Reparaturpause. Kein Vorwurf an Adam, da gab es ein Missverständnis. Es tu weh, aber es ist so. Wir können aber stolz sein auf die Performance an diesem Wochenende.“

00:05 Uhr: Der zwischenzeitlich Führende Mercedes AMG GT3 von Black Falcon wurde offiziell vom Rennen zurückgezogen.

#8 – Porsche 911 GT3 R (Slooten,Luhr,de Leener,Jans)

22:55 Uhr: Wegen Missachtung der Fahrvorschriften in der Boxengasse und Verursachung einer Kollision, wird eine Strafzeit von 5.32 Minuten ausgesprochen.

#16 – Mercedes- AMG GT3 (van der Zande,Vautier,Seyffarth,Heyer)

Teamchef Adam Osieka: „Wir sind sehr zufrieden, denn wir hatten bis jetzt keinerlei Probleme. Die Autos laufen wie ein Uhrwerk. Auf der Strecke ist allerdings harte Competition angesagt. Die Nacht wollen wir ohne Blessuren überstehen – das ist ganz, ganz wichtig. Kurz vor dem Start hatten wir an der Startnummer 16 ein Problem mit der Hebeanlage und sind nun gezwungen zu improvisieren. Unsere Jungs müssen bei den Boxenstopps an der Nr. 16 das ganze 24h-Rennen mit Wagenhebern nachhelfen, weil der linke Stempel defekt ist.“

#18 – Mercedes- AMG GT3 (Vettel,Ellis,Ludwig,Szymkowiak)

Fabian Vettel: „Im Rennen in die Nacht hineinzufahren, war ein krasses Erlebnis. Ich habe gemerkt, wie die Fans draußen begonnen haben, ihre Grills anzuschmeissen. Dann breitet sich der Geruch von Bratwurst aus. Da bekommt man schon ein leichtes Hungergefühl, das ist toll. Andererseits fährt man dann in Rauchschwaden von riesigen Lagerfeuern und deine Augen beginnen leicht zu brennen. Leicht war das nicht. Aber eine Supererfahrung. Jetzt müssen wir schauen, dass wir gut durch die Nacht kommen. Wir stehen aktuell ganz gut da. Aber es ist ja noch nicht einmal die Hälfte geschafft. Da kann noch viel passieren. Bei dem schweren Unfall auf der Döttinger Höhe war ich unmittelbar dahinter. Ich habe auf einmal ein Auto durch die Luft fliegen sehen. Und plötzlich war die ganze Strecke voller Trümmerteile. Da sieht man, wie schnell es gehen kann – und das auf der Geraden, wo man meint, dass nichts passiert.

#44 – Porsche 911 GT3 R (Bachler,Bergmeister,Ragginger,Werner)

Martin Ragginger übergibt an Klaus Bachler und berichtet: „War eigentlich alles okay. Das Auto funktioniert wieder sehr gut. Wir haben zu Beginn viel mitgemacht. Jetzt läuft alles nach Plan. Schade für alle, dass wir nicht so gut ins Rennen gestartet sind. Jetzt versuchen wir das Beste daraus zu machen.“

#111 – KTM X-Bow GT4 (Kraihamer,Kofler,“Maximilian“,Rönnefarth)

23:13 Uhr: Schwarze Flagge wegen Verstoß gegen die Lärmvorschriften.

23:42 Uhr: steht mit technischem Defekt im Bereich Döttinger Höhe.

#705 – SCG 003C (Mutsch,Fernandez-Laser,Mailleux,Simonsen)

Felipe Laser: „Es war sehr schön, in die Nacht zu fahren. Am Brünnchen war lange Code-60-Zone, da konnte man die Stimmung am Rand der Strecke richtig genießen. Unsere Pace war gut. Jetzt hoffen wir, dass wir das die Nacht durch aufrechterhalten können.“

#718 – Porsche 718 (Zensen,Peitzmeier,Küke,Salewsky)

Michael Küke: „Ich musste mich etwas an die Dunkelheit gewöhnen, aber dann lief mein Stint super. Auf der Strecke hat es sich zum Glück etwas beruhigt.“

#911 – Porsche 911 GT3 R (Bamber,Christensen,Estre,Vanthoor)

Kevin Estre: „Der Mercedes hat im Verkehr etwas Pech gehabt. So konnte ich schnell aufholen. Die erste Möglichkeit, die sich mir geboten hat, habe ich genutzt. Ich denke, er ist mit Absicht etwas nach links gezogen, aber ich habe die Chance durchgezogen. Er ist dann wieder rüber und ich hatte wieder mehr Platz.“

+++Klasse BMW M240i Racing Cup: Mit 13 Startern ist der BMW M240i-Markenpokal die zweitstärkste Klasse und auch nach acht Stunden hart umkämpft. Seit dem Start führt die favorisierte Adrenalin-Mannschaft Nr. 240, aber FK Performance Nr. 235 folgt mit rund einer Minute Rückstand. Mit einer weiteren Minute Rückstand liegt der Avia Sorg-BMW auf Platz drei.

WTCR-Fahrer fasziniert vom Mythos Nordschleife

Jeder Fahrer, der je auf der Nordschleife fuhr, hat wohl seine Lieblingsstelle. Das geht den FIA-WTCR-Piloten nicht anders. Einige von ihnen kannten die Nordschleife natürlich schon lange vorher. Der Deutsche Benjamin Leuchter (VW) etwa, oder auch sein Markenkollege Rob Huff, der ein wenig zum Pechvogel des Wochenendes wurde – sie sind ebenso aus der VLN bekannt, wie Augusto Farfus, Frédéric Vervisch oder Nicky Catsburg. Andere Piloten betraten an diesem Wochenende Neuland. Wir befragten Alte Hasen und Nordschleifen-Newcomer im Tourenwagen-Weltcup nach ihrer jeweiligen Lieblingsstelle auf der längsten Rennstrecke der Welt, und die Antworten fielen natürlich höchst unterschiedlich aus.

Thed Björk (Cyan Racing Lynk & Co): „Wenn Du zum Schwalbenschwanz kommst, hast Du die Strecke fast geschafft und Du sagst zu Dir selbst ‘keep pushing, keep pushing’. Dann ist da mein Lieblingsabschnitt, wenn es in die Kompression am Tiergarten geht und Du so spät wie möglich von 260 km/h runterbremst – und dann bist Du durch mit der Runde, die hoffentlich eine Gute ist.“

Antti Buri (AS Motorsport): „Für mich ist es die Fuchsröhre. Die Leitplanke ist ganz nah, es ist eine enge Stelle, aber dann geht es Vollgas bergauf. Eine ganz heftige Ecke – eine von den Kurven an denen Du erst Spaß hast, wenn Du sie hinter Dir hast.“

Yann Ehrlacher (Cyan Performance Lynk & Co): „Ich nehme den Abschnitt zwischen Karussell und Döttinger Höhe, weil dieser Teil sich wie eine Kurve anfühlt, weil Du an keiner Stelle einfach geradeaus fährst. Da bist Du im Fluss, es geht links, rechts, schnelle Ecken, etwas langsamer Kurven, am Posten 174 bist Du sogar mit allen Rädern in der Luft. Das ist die verrückteste Stelle der Strecke, weil Du im Fluss bist und das Auto einfach rollen lässt. Es ist aber auch die beste Stelle und die, die ich am meisten genieße.“

Esteban Guerrieri (All-Inkl.com Münnich Motorsport): „Ich würde sagen: Fuchsröhre. Dort gibt es eine Kompression, eine echt heftige Kompression bei 250 km/h – und wenn du dann an der nächste Kuppe bist, musst Du urplötzlich einen Gang runterschalten, über den Kerb links räubern. Dann geht es weiter durch eine Reihe Kurven in der Du vom sechsten in den zweiten Gang runterschaltest. Das war die Ecke, die mich am meisten beeindruckt hat als ich zum ersten Mal herkam – und nach wie vor die Stelle, bei der ich das meiste Adrenalin ausschütte.“

Rob Huff (SLR VW Motorsport): „Die beste Stelle ist am Schwedenkreuz – vor allem, weil ich da im Vergleich zu den Teamkollegen offenbar wirklich schnell bin. Aber für mich ist diese Kurve tatsächlich die größte Herausforderung. Ich weiß gar nicht mal warum: Es ist einfach eine wirklich schnelle Kurve, die man mutig und schlau fahren muss. Du fährst 15 Sekunden lang darauf zu und weißt: Gleich kommt sie.“

Yvan Muller (Cyan Racing Lynk & Co): „Meine Lieblingsstelle ist die Dunlopkurve auf dem Grand-Prix-Kurs – das ist die langsamste Ecke, und alle anderen sind zu schnell. Die Kurve mag ich. Alle anderen nicht. Ich kann nur bestätigen was Jacky Ickx einmal gesagt hat: ’Wenn Du diese Strecke genießt, bedeutet das, dass Du nicht schnell genug bist’ Deshalb: Die Dunlopkrehre. Alle anderen nicht. Ich habe geradezu Angst vor der Strecke, nur nicht vor dieser Kurve. Deshalb ist dies die Kurve die ich mag.“

News und Stimmen nach 7h

Die sechste Rennstunde wurde durch den Wechsel an der Spitze eingeläutet. Kevin Estre im #911 Manthey Racing Porsche 911 GT3 R ging am bis dato führenden #2 Mercedes-AMG GT3 auf der Döttinger Höhe vorbei. Bis zum Ende der siebten Rennstunde nach 46 Runden hatte das Manthey Team einen Vorsprung von einer knappen halben Minute herausgefahren. Spektakulär gestaltete sich der Kampf um die dritte Position. Ein Trio aus #48 Mercedes-AMG Team Mann Filter Mercedes AMG GT3, #31 Frikadelli Racing Porsche 911 GT3 R und #705 Scuderia Glickenhaus SCG 003C sorgte für spannenden Szenen. Felipe Fernandez Laser ging in der siebten Rennstunde als Sieger aus dem Positionskampf hervor und setzte sich auf Platz 3 fest.

#16 – Mercedes- AMG GT3 (van der Zande,Vautier,Seyffarth,Heyer)

Tristan Vautier: „Ich hatte bisher in diesem Jahr wenig Fahrzeit auf der Nordschleife, weshalb ich mich jetzt richtig auf meinen ersten Stint gefreut habe. Wir halten uns momentan in den Top Ten, was auch unser Ziel für die erste Hälfte des Rennens ist. Ich hatte einen schönen Zweikampf mit dem Land Audi, das hat richtig Spaß gemacht.“

#30 – Porsche 911 GT3 R (Abbelen,Müller,Renauer,Preining)

21:17 Uhr: Wird in die Box geschoben. Der Porsche verliert Öl. Alex Müller: „Das Auto war bei diesen etwas kühleren Bedingungen mit den Medium-Reifen gut zu fahren. Die Rundenzeiten wurden immer besser, plötzlich gab es Vibrationen in der Lenkung. In der Ausfahrt Karussell war dann die Servounterstützung komplett weg. Wir versuchen jetzt, den Schaden zu reparieren.“

#31 – Porsche 911 GT3 R (Dumas,Campbell,Müller,Jaminet)

Sven Müller: „Es hat sehr viel Spaß gemacht. Wir haben zur Spitze gut aufgeholt. Es ist eng vorne, die Kämpfe auf der Strecke sind echt hart. Es war auch nicht so einfach, etwas zu sehen, weil die Sonne recht tief stand. Wir müssen schauen, dass wir keine Fehler machen und die Nacht gut überleben. Das Auto ist perfekt zu fahren. Für mich ist das 24h-Rennen das schwerste Rennen für Mensch und Maschine. Das Material leidet sehr, man fliegt durchs Karussell und springt über Kuppen. Das wichtige ist, die Fehlerquote gering zu halten, um eine gute Performance zu erzielen.“

21:48 Uhr: Sven Müller muss in der Anfahrt Schwedenkreuz im Zweikampf einem Sicherungsfahrzeug ausweichen und schlägt in die Leitplanke ein.

#38 – Nissan GT-R Nissmo GT3 (Wlazik,Menzel,De Oliveira,Burdon)

21:20 Uhr: Philipp Wlazik: „Draußen war es turbulent, von der Atmosphäre aber supergeil. Es ist toll, in den Sonnenuntergang zu fahren. Klar hat man Stellen, wo die Sonne dann blendet und es schwer ist, Flaggen rechtzeitig zu erkennen. Nach dem schweren Unfall mit einem M6 im Brünnchen hatte ich in meinen ganzen acht Runden da Code 60. Da kommt man auch immer wieder aus dem Rhythmus raus. Wir müssen in der Nacht clean bleiben, und dann schauen wir morgen früh, wo wir stehen.“

#44 – Porsche 911 GT3 R (Bachler,Bergmeister,Ragginger,Werner)

Dirk Werner: „Leider mussten wir ja nach einem Reifenschaden eine längere Reparaturpause einlegen. Fahrzeugteile auf der Fahrbahn hatten das verursacht. Nun sind wir auf Position 51. Aber die Jungs haben das Auto wieder flott gemacht. Auf der Strecke gab es ein paar heftige Crash – das ist mir eigentlich ein Rätsel, weil die Streckenverhältnisse gut sind.“

#48 – Mercedes- AMG GT3 (Hohenadel,Arnold,Marciello,Götz)

Maximilian Götz: „Mein Stint war ein bisschen frustrierend, denn es gab nur Code 60. Ich hatte keine freie Runde und echt ein paar Chaoten um mich rum, die links blinken und rechts fahren. Ich habe da wirklich Zeit liegen lassen, aber das geht allen so. Da muss man sich durchkämpfen und fehlerfrei und konzentriert bleiben.“

#52 – BMW Schirmer-M2 GT (Heuchemer,Heuchemer,Gass,Hahn)

Christian Heuchemer: „Momentan lässt es sich richtig gut fahren. Leider gab es die drei schweren Unfälle, aber die Streckenbedingungen sind gut. Die Stimmung ist bombastisch. Durch das gute Wetter ist an der Strecke ohne Ende was los. Alles cool, es macht richtig Bock.“

#85 – VW Golf 5 R-Line GTI (Visir,Romanelli,Chahwan,Braga)

20:31 Uhr: Technischer Defekt in der Anfahrt zum Pflanzgarten

#89 – VW Golf VII GTI (Preisig,Schreiner,Assmann)

21:18 Uhr: Der Motor ist mittlerweile ausgebaut, der neue Motor wird mit dem Getriebe verbunden.

#112 – KTM X-Bow GT4 (Bjørn-Hansen,Dupré,Griesemann,Vatne)

20:55 Uhr: Wegen Missachtung von Flaggensignalen, wird eine Strafzeit von 0.32 Minuten ausgesprochen.

#135 – Porsche Cayman S (Weber,Falcon,Shwerfeld)

21:51 Uhr Kollision mit der Nr. 38 auf der Döttinger Höhe. Beide Fahrer sind ausgestiegen.

#153 – BMW E90 325i (Kraske,Jurek ,Hancke,Schöffner)

20:49 Uhr: Thomas Schöffner fährt nach dem Getriebewechsel wieder auf die Strecke.

News und Stimmen nach 5h

Auch nach 5 Stunden führt weiter der #2 Mercedes-AMG GT3 vom Mercedes-AMG Team Black Falcon vor dem #911 Manthey Racing Porsche 911 GT3 R. Wieder zurück in den Top Positionen ist die #48 vom Mercedes-AMG Team Mann Filter. Der beste Audi (#14 Audi Sport Team Car Collection) liegt nach rund 33 absolvierten Runden auf der fünften Position. Federn lassen mussten dagegen die BMW Teams, gleich vier M6 GT3 sind durch Unfälle oder Defekte ausgeschieden. Mitten in den GT3 Fahrzeugen hält sich der Glickenhaus auf Platz 7. Schwerer Schlag für die Fans an der Strecke, kurz vor Ablauf der 5-Stunden Marke verunfallt der Opel Manta.

#14 – Audi R8 LMS (Winkelhock,Haase,Fässler,Rast)

Markus Winkelhock: „Im Moment sieht es ganz gut aus. Wir sind so ungefähr auf Platz acht, das ist weit besser als wir gedacht haben. Aber noch ist das Rennen sehr lang. Wir sehen zu, dass wir fehlerfrei durchfahren – und dann sehen wir mal.“

#16 – Mercedes- AMG GT3 (van der Zande,Vautier,Seyffarth,Heyer)

Jan Seyffarth: „Der erste Stint war schwierig, weil die Temperaturen noch sehr hoch waren. Wir wollten nicht den härtesten Reifen fahren. Damit haben wir noch nicht viele Erfahrungen sammeln können. Daher haben wir uns für Medium entschieden. Die wurden jedoch etwas zu heiß, so dass ich Untersteuern hatte. Mit sinkender Sonne und fallenden Temperaturen war das Auto dann viel besser. Da konnte ich mehr angasen. Renger ist jetzt im Auto und pusht. Wenn es dunkel wird und die Temperaturen sinken, kommt unsere Zeit.“

#20 – Lexus RCF (Koyama,Azuma,Matsui,Sasaki)

20:11 Uhr Unfall im Bereich Tiergarten

#29 – Audi R8 LMS (Mies,Rast,van der Linde,Haase)

Christian Land: „Wir sind fehlerfrei durch die ersten Stunden gekommen und in der Rangliste mittlerweile schon auf Position acht. Da die Konkurrenten aber mit unterschiedlichsten Strategien unterwegs sind, ist es aktuell noch schwer abzuschätzen, wo wir wirklich stehen.“

#35 – Aston Martin Vantage GT8 (Müller,Richards,Thilenius,Kroner)

19:12 Uhr Unfall im Bereich Hatzenbach

#13 – Dodge Viper CC (Albrecht,Dittmann,Reinhard,Lachmayer)

19:47 Uhr erhält eine Zeitstrafe von 1:32 Minuten wegen Code 60 Missachtung

#40 – BMW M2 Competition (Dreyspring,van der Ende,Brück)

19:39 Uhr Die Neuentwicklung von Schubert Motorsport steht im Fahrerlager und es wird nicht mehr am Fahrzeug gearbeitet.

#44 – Porsche 911 GT3 R (Bachler,Bergmeister,Ragginger,Werner)

20:20 Uhr Nach einem Reifenschaden auf der Nordschleife hat die Lauffläche das Kabel vom ABS-Sensor abgerissen. Das hat eine längere Reparaturpause zur Folge.

#50 – BMW Z4 GT3 (Posavac,Scheibner,Heldmann,Müller)

Man vermutet einen Motorschaden am BMW Z4 GT3. Das Team wird alles versuchen, noch einmal bei der Abschiedsvorstellung des Publikumslieblings zurück auf die Strecke zu kommen.

#68 – Aston Martin Vantage GT4 (Jörg,Moller-Madsen,Lappalainen)

Ist mit Problemen in der Benzinversorgung in der Anfahrt Karussel liegen geblieben.

#77 – BMW M4 GT4 (Leisen,Brink,Rink,Adorf)

18:49 Uhr Wegen Unterschreitung der Mindeststandzeit beim Boxenstopp wird eine Strafzeit von 0.32 Minuten ausgesprochen.

#98 – BMW M6 GT3 (Eng,De Phillippi,Blomqvist,Jensen)

19:01 Uhr Der Rowe-BMW steht mit technischem Defekt bei der Anfahrt Hohe Acht und muss abgeschleppt werden.

19:32 Uhr: Vorzeitiger Feierabend für Rowe Racing: Nachdem die Nr. 98 auf der Strecke ausgerollt ist, packt das Team zusammen und schiebt auch die Nr. 99 ins Zelt, die nach dem großen Zeitverlust durch einen Aufhängungsschaden noch als Unterstützung für das Schwesterauto bereitgehalten worden war.

Teamchef Hans-Peter Naundorf: „Das ist das schlimmste und schlechteste 24h-Rennen, das wir je hatten. Nach dreieinhalb Stunden schon mit beiden Autos raus zu sein, ist absolut enttäuschend. Bei der Nr. 98 hat Mikkel Jensen gesagt, dass er einen Kontakt hatte. Daraus ist dann ein Kühlerschaden entstanden.“

#99 – BMW M6 GT3 (Catsburg,Wittmann,Krohn,Edwards)

Der Rowe-BMW ist nach längerer Reparatur wegen eines Aufhängungsschadens mit John Edwards am Steuer zurück auf die Strecke gegangen, dann aber schon nach einem Umlauf über die GP-Strecke an die Box zurückgekommen. John Edwards: „Wir hatten den Schaden repariert, aber es könnte noch einen Folgeschaden gegeben haben. Unser Job ist jetzt aber ohnehin, vielleicht noch dem anderen Auto zu helfen, etwa ein paar andere Abstimmungen oder Reifenkombinationen auszuprobieren.“

#101 – BMW M6 GT3 (Krognes,Pittard,Ordonez,Yelloly)

18:44 Uhr Walkenhorst muss den BMW aus dem Rennen nehmen.

#115 – Toyota GT86 (Fielenbach,Brusius,Peucker,Unteroberdörster)

Finn Unteroberdörster: „Alex ist den Start gefahren und vom achten auf den dritten Platz nach vorne gekommen. Adrian hat dann im zweiten Stint den Rückstand auf den Zweiten nochmal verkürzt, jetzt fährt Lars und versucht weiter aufzuholen. Ich werde gleich in die Nacht reinfahren. Wir arbeiten nach wie vor daran, die Performance weiter zu verbessern.“

#122 – Opel Manta (Beckmann,Hass,Strycek,Schulten)

20:28 Uhr Kollision mit Nr. 46 und Nr. 52 ausgangs der Mercedes Arena. Olaf Beckmann muss den Publikumsliebling mit Frontschaden und abgerissenem Rad vorne links abstellen.

#153 – BMW E90 325i (Kraske,Jurek ,Hancke,Schöffner)

20:02 Der bisherige Führende der V4 steht aktuell mit einem Getriebeschaden in der Box. Man versucht den BMW 325i E90 aber nochmal fit zu machen.

#161 – Renault Megane RS (Jahn,Greven,Sidorenko,Müller)

19:24 Ist an der Grand-Prix-Strecke ausgerollt

#244 – BMW M240i Racing (Otto,Weidinger,van Danwitz,Wüstenhagen)

18:56 Uhr Aktuell sitzt Jörg Weidinger im berühmten Eifelblitz von Johannes Scheid, der Bergrennprofi war letztes Wochenende noch beim Glasbachrennen am Start gewesen.

#705 – SCG 003C (Mutsch,Fernandez-Laser,Mailleux,Simonsen)

18:44 Mailleux mit neuer absoluter Bestzeit von 8:19.670 Min.

#911 – Porsche 911 GT3 R (Bamber,Christensen,Estre,Vanthoor)

Laurens Vanthoor: „Mein Stint war nicht sehr einfach. Es ist bei dem Verkehr kompliziert, die richtige Linie zu finden. Man muss einfach ruhig bleiben und darf nicht zu viel Risiko eingehen. Ich hatte Pech bei Code 60 und habe dabei viel Zeit gegenüber dem Mercedes verloren. Aber das Rennen dauert noch lange.“

20:08 Uhr: Der Schnitzer BMW (Nr. 42) und der Hyundai TCR (Nr. 170) sind beide im Brünnchen verunfallt.

News und Stimmen nach 3h

Die #2 vom Mercedes-AMG Team Black Falcon verteidigt auch in den Rennstunden 2 und 3 die Führung vor dem Porsche 911 GT3 R mit der #911. Dahinter wechseln sich je nach Boxenstoppfenster der #14 Audi Sport Team Car Colection R8 und der #98 ROWE Racing BMW M6 GT3 als stärkster Verfolger des Duos ab. Der zweite Manthey Porsche mit der #1 ist durch einen Reifenschaden aus der Spitzengruppe herausgefallen. Bestes Team außerhalb der GT3 Klasse ist der Glickenhaus SCG003C auf Gesamtrang 4.

#1 – Porsche 911 GT3 R (Lietz,Makowiecki,Pilet,Tandy)

Patrick Pilet: „Es war ein guter Start und ich konnte mich von Startplatz fünf auf Rang drei vorarbeiten. Ich habe ein bisschen Zeit auf das Führungs-Duo verloren, aber man muss beim 24h-Rennen am Nürburgring das Risiko richtig einschätzen und darf im Verkehr nicht zu aggressiv sein. Das Auto läuft einwandfrei und es sind noch viele Kilometer zu fahren.“

17:14 Uhr Reifenschaden hinten rechts beim Titelverteidiger im Bereich Kesselchen. Bedingt durch den Reifenschaden, ist der Porsche auf den 35. Gesamtrang zurückgefallen.

#2 – Mercedes- AMG GT3 (Christodoulou,Engel,Metzger,Müller)

Maro Engel: „Die Startphase lief super, ich habe die Führung behaupten können. Balance und Performance des Autos sind gut. Es war sehr viel Verkehr, und ich hatte einen Aha-Moment mit einem langsameren Auto. Die Stimmung ist mega draußen – die Fans sind grandios. Danke für den Riesensupport.“

#3 – Mercedes- AMG GT3 (Buhk,Haupt,Jäger,Stolz)

Luca Stolz: „Die Einführungsrunde war der Wahnsinn mit den Fans, Gänsehaut pur. Mein Start war gut, ich hatte keine Berührung. Am Ende meiner letzten Runde konnte ich dann den GetSpeed Mercedes-AMG GT3 und den Phoenix Audi noch überholen. Unser Fahrzeug funktioniert perfekt, jetzt sitzt Hubert Haupt im Cockpit.“

#5 – Audi R8 LMS (Bleekemolen,Kolb,Schramm,Stippler)

16:39 Uhr: Yelmer Buurman: „Es hat sehr viel Spaß gemacht. Beim Start habe ich einen Platz verloren, aber den konnte ich wieder gut machen. Ich kam dann noch weiter nach vorne. Es war ein guter Beginn für uns.“

#8 – Porsche 911 GT3 R (Slooten,Luhr,de Leener,Jans)

17:59 Uhr: Jan-Erik Slooten: „Der erste Stint war gut. Viel Chaos draußen, aber alles okay. Ich hatte zwei kleinere Berührungen mit anderen Fahrzeugen, da es echt eng auf der Streck ist. Aber alles ist gut gegangen.“

#13 – Dodge Viper CC (Albrecht,Dittmann,Reinhard,Lachmayer)

17:03 Uhr Unfall im Bereich Metzgesfeld, kann die Fahrt fortsetzen.

#22 – Ferrari 488 GT3 (Weiss,Weiss,Dontje,Still)

Leonard Weiss: „Für meinen ersten Start ganz gut. Ein paar konnten mich überholen. Aber ich bin zufrieden und wir haben ja noch ein paar Stunden vor uns.“

#38 – Nissan GT-R Nissmo GT3 (Wlazik,Menzel,De Oliveira,Burdon)

17:35 JP Oliviera: „Ich habe einen tollen Start erwischt und im ersten Stint bestimmt zehn Plätze gut gemacht. Wir fahren ein vernünftiges Tempo und teilen uns das Rennen ein. Mit dem Auto bin ich zufrieden. Ich hatte einen schönen Kampf mit Fässler und Mies. Es ist mein erstes 24h-Rennen hier, und ich bin erstaunt, wie viele Kontakte ich hatte.“

#42 – BMW M6 GT3 (Farfus,Tomczyk,van der Linde,Scheider)

Augusto Farfus: „Leider bin ich kurz nach dem Start getroffen und umgedreht worden. Das ist natürlich sehr frustrierend. Zum Glück wurde das Auto nicht beschädigt und läuft gut. Das Rennen ist noch lang. Wir hängen uns auf jeden Fall voll rein, um wieder Boden gutzumachen.“

#44 – Porsche 911 GT3 R (Bachler,Bergmeister,Ragginger,Werner)

17:44 Verpasste die Boxeneinfahrt und musste vor dem Boxenstopp noch eine Kurzrunde über den Grand-Prix-Kurs einlegen.

#51 – BMW M4 GT4 (Funke,Weishar,Schädler,Göschel)

16:55 Uhr Michael Funke: „Der Start war ganz gut, die Veränderungen, die wir vor dem Rennen gemacht haben, haben sich positiv ausgewirkt. Die ersten zwei Runden waren ein bisschen hektischer wegen des Verkehrs, dann hat es sich gelegt und ich konnte meinen Rhythmus fahren.“

#55 – Ferrari 488 GT3 (Grossmann,Trummer,Hirschi,Prinz)

17:31 Uhr Der Schweizer Ferrari fährt brennend über den GP-Kurs.

#89 – VW Golf VII GTI (Preisig,Schreiner,Assmann)

16:33 Uhr: Jasmin Preisig: „Ich bekam nach den ersten Runden eine Warnung wegen der Öltemperatur. Dann ging gar nichts mehr. Zusätzlich gab es noch eine Warnung wegen der Wassertemperatur. Keine Ahnung was passiert ist.“

#99 – BMW M6 GT3 (Catsburg,Wittmann,Krohn,Edwards)

Der BMW M6 GT3 kam unplanmäßig in die Box zurück und wurde mit einem Schaden an der Front zur Reparatur in die Garage geschoben. Fahrer Jesse Krohn erklärte, dass es eine Kollision mit einem anderen Fahrzeug gegeben hatte: „Bei der Boxenausfahrt hatte ich einen Porsche vor mir, der sehr langsam fuhr. Ich habe mich neben ihn gesetzt und wollte ihn überholen. Ich bin in Kurve eins so weit innen gefahren wie möglich, trotzdem zog er rein und hat mich getroffen. Ich weiß nicht, ob er mich nicht gesehen hat.“

#120 – Toyota C-HR (Supaphongs,Ruengsomboon,Kawamura,Jian Hong)

16:50 Uhr: Erhält wegen Missachtung von Flaggensignalen eine Zeitstrafe von 32 Sekunden.

#132 – Porsche Carrera (Hoffmann,Palluth,Wahl,Woodside)

17:44 Uhr 30 Sekunden Zeitstrafe wegen Missachtung der Höchstgeschwindigkeit in der Boxengasse.

#172 – Honda Civic (Fugel,Oestreich,Totz,Monteiro)

17:10 Uhr Markus Oestreich: „Es lief soweit ganz gut. Wir hatten ein bisschen viel Untersteuern. Wir hatten nicht so viele Möglichkeiten zu testen. Die ersten Runden waren hart, da hatten wir auch nicht die richtige Performance. Aber nachher war es eigentlich ganz konstant. Die GT3-Fahrzeuge sind beim Überrunden kein Problem, man sieht sie sehr früh. Und wenn man ihnen vorher ein Zeichen gibt, hilft das ungemein für das Vorbeifahren.“

#911 – Porsche 911 GT3 R (Bamber,Christensen,Estre,Vanthoor)

16:36 Uhr: Kevin Estre: „Das Auto lief sehr gut, aber es war schwierig durch den Verkehr zu kommen. Der erste Stint ist immer nicht so einfach, da die Fahrer der langsameren Fahrzeuge noch nicht im Rhythmus sind. Ein paar Mal war es eng. Ich freue mich, dass wir dort vorne sind. Die Einführungsrunde war richtig geil – wie immer.“

News und Stimmen nach 1h

Der Technikausschuss hat für das 47. ADAC TOTAL 24h-Rennen noch einmal Änderungen an der Balance of Performance (BoP) vorgenommen. Die BMW M6 GT3 dürfen für das Rennen 10 Kilogramm Ballastgewicht ausladen. Die Mercedes-AMG GT3, die unter anderem auf die Startplätze eins und zwei belegen, bekommen dagegen 10 Kilogramm zusätzlich. Die Porsche 911 GT3 R müssen 20 Kilogramm zusätzlich einladen.

#31 – Porsche 911 GT3 R (Dumas,Campbell,Müller,Jaminet)

Sven Müller: „Zusätzliches Gewicht ist natürlich nie optimal, aber wir Fahrer probieren, das auszublenden. Wir werden trotzdem alles geben und gucken, dass wir ein sauberes Rennen fahren. Das Gewicht spürt man natürlich in der Beschleunigung, aber wir hoffen, dass es trotzdem reicht, um vorne mitzufahren.“

#42 – BMW M6 GT3 (Farfus,Tomczyk,van der Linde,Scheider)

15:31 Uhr: Dreher ausgangs der Mercedes-Arena

#54 – BMW 335i (Borum,Eden,Moore)

15:25 Uhr: steht mit technischem Defekt im Bereich Klostertalkuve

16:16 Uhr: der BMW 335i fährt wieder

#82 – BMW M3 GTR (Kroll,Kroll,Prinz,Frankenhout)

15:49 Uhr: Einschlag im Bereich Hatzenbach

#100 – BMW M6 GT3 (Walkenhorst,Ziegler,Schmidt-Staade,Tresson)

Teamchef und Fahrer Henry Walkenhorst: „Wir sind ganz guter Dinge, dass die BoP-Anpassung in die richtige Richtung gegangen ist. Aber wir sind natürlich noch nicht auf dem Niveau, wie wir es gerne gehabt hätten. Dadurch, dass die anderen gestern im Qualifying sehr, sehr zügig unterwegs waren und uns, obwohl wir alles gegeben haben, sechs, sieben Sekunden auf die Spitze fehlen, ist das nicht gerade lustig. Ich glaube, dass wir uns über die Anpassung eine oder eineinhalb Sekunden wiedergeholt haben und auch bei den anderen Kollegen wieder eine Sekunde runter geht, weil sie Gewicht dazu bekommen haben, bleibt immer noch ein gewisser Abstand. Das ist nicht ideal für uns, aber damit müssen wir leben.“

#705 – SCG 003C (Mutsch,Fernandez-Laser,Mailleux,Simonsen)

Renningenieur Dario Pergolini: „Wir sind mit der Balance of Performance zufrieden. Es liegt jetzt an unserem Team, das alles umzusetzen.“

Engel behauptet von Pole Position die Führung

Der frühere DTM-Pilot Maro Engel hat seine am Freitagabend eroberte Pole Position beim Start des 47. ADAC TOTAL 24h-Rennen perfekt genutzt. Der Pilot des Black-Falcon-Mercedes-AMG #2 setzte sich direkt beim Beschleunigungs-Duell zur ersten Kurve von seinem Markenkollegen Lance-David Arnold im Mann-Filter-Mercedes-AMG #48 ab und ging bereits mit einem kleinen Polster als erstes Auto auf die Nordschleife. Nach der ersten Runde hatte Engel 3,5 Sekunden Vorsprung vor Kevin Estre im Manthey-Porsche #911, der auf der Döttinger Höhe Arnold von Rang zwei verdrängt hatte und danach vor vollbesetzten Tribünen und bei strahlendem Sonnenschein Jagd auf Engel machte.

In den folgenden Runden lieferten sich Engel und Estre die ersten heißen Duelle um die Führung. Der Porsche-Pilot lief auf den Mercedes auf, kam aber trotz mehrerer Versuche in der ersten Rennstunde nicht vorbei, weil Engel sich auch im dichten Verkehr beim Überrunden nicht aus der Ruhe bringen ließ. Nach sieben Runden und exakt einer Rennstunde bogen die beiden Führenden parallel in die Boxengasse zum ersten Reifenwechsel ab.

Die Vorjahressieger im Manthey-Porsche #1 hatten sich in der zweiten Runde an Arnold vorbeigeschoben und lagen auf Rang drei, bis Startfahrer Patrick Pilet schon nach fünf Runden zum ersten Boxenstopp abbog. Teamkollege Fred Makowiecki übernahm den Porsche 911 GT3 R – und nach dem Stopp der beiden Spitzenreiter zunächst auch die Führung.

Alles startklar für das 24h-Rennen

Wenn um 15:30 Uhr die Ampel auf Grün springt, gehen rund 160 Fahrzeuge auf die 24-stündige Jagd nach dem Sieg. Pilotiert werden die Fahrzeuge von rund 580 Piloten aus 32 Ländern. Insgesamt sind Rennautos von 22 verschiedenen Herstellern am Start.

Mehr als 200.000 Motorsport-Enthusiasten sind dieses Jahr in die Eifel gereist, um live beim ADAC TOTAL 24h-Rennen dabei zu sein. Um ein solches Mega-Event zu organisieren, ist ein gigantisches Team im Einsatz. Auf und neben der Strecke wird ein riesiger Aufwand betrieben, damit das Event zum Erfolg wird.

Bereits am Montagmorgen öffneten die ersten Campingplätze für den Motorsport-Kurzurlaub am Ring. Am Nürburgring selbst bereitete man sich mit der nötigen Routine auf das anspruchsvollste Rennen der Welt und den damit verbundenen Ausnahmezustand vor. Damit für die Besucher von Ankunft bis Abreise rund um die 25 Kilometer lange Rennstrecke alles reibungslos verläuft, sind alleine 600 Helfer im Einsatz – vom Kassierer bis hin zu den Ordnern auf den Tribünen oder an den über 60.000 Parkplätzen für PKW.

Im Vorfeld des 24h-Rennens sind über 10.000 Arbeitsstunden von rund 60 Personen zu leisten bis alles organisiert und aufgebaut ist. So wurden beispielsweise 18 Kilometer Bauzäune zur Markierung von Sperrzonen, sowie sechs Kilometer Zäune zur Absicherung von Naturschutzflächen verbaut. Für die notwendige Beleuchtung der insgesamt 1,5 Millionen Quadratmeter großen Camping- und Parkfläche sorgen beim 24h-Rennen 90 mobile Flutlichtmasten.

Rund 700 mobile Toiletten und 150 Duschen werden zudem rund um die Nordschleife aufgestellt. Für die Wasserversorgung der Besucher stehen 106 Wasserfässer mit jeweils zwei Kubikmetern und 15 Tanks mit je 10 Kubikmetern Inhalt zur Verfügung.

Neben der Versorgung mit Frischwasser spielt aber auch die Entsorgung eine große Rolle. Hier sind erfahrene Dienstleister eingesetzt, die den Nürburgring bereits als Event-Location kennen. So wird zwar während des 24h-Spektakels der angefallene Müll eingesammelt und fachgerecht entsorgt, jedoch ist auch die Unterstützung der Fans rund um die Strecke nötig, um die Natur rund um die „Grüne Hölle“ weiter zu erhalten.