Bonk: Zwei Autos in zwei Rennen

[Teaminfo] Bonk Motorsport tritt bei der ersten NLS-Doppelveranstaltung in der Geschichte des Langstreckensports auf der Nürburgring-Nordschleife mit zwei Autos an. Beim 60. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen (11. Juli) und dem 52. ADAC Barbarossapreis (12. Juli) starten der BMW M4 GT4 mit Michael Schrey, dem Italiener Gabriele Piana und dem Österreicher Michael Fischer sowie der Audi RS3 mit Hermann Bock und Michael Bonk. Teamchef Michael Bonk: „Das Team will an die gute Leistung vom Saisonstart anknüpfen. Diesmal streben wir mit den zwei Fahrzeugen zwei Klassensiege an.“

Der BMW startet erneut unter der Bewerbung „Team Hofor Racing by Bonk Motosport“ und tritt in der Klasse der GT4-Autos an (SP10). Der Bonk-Audi startet in der Klasse SP3T. Die Fahrzeuge sollen bei beiden 4-Stunden-Rennen fahren. Teamchef Bonk: „Wir werden uns gewissenhaft auf diese etwas andere Doppelveranstaltung vorbreiten. Da wir aber bei zahlreichen Langstreckenveranstaltungen auf der ganzen Welt schon erfolgreich waren, sehe ich diese Herausforderung als lösbar an. Ich hoffe, dass der BMW wieder so schnell ist wie bei der Saisonpremiere. Auch beim Audi bin ich optimistisch, dass wir ein gutes Saison-Debüt erleben werden.“

NLS-Premiere: Erste Doppelveranstaltung

Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt Ende Juni geht es in der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) Schlag auf Schlag weiter. Am 11. und 12. Juli 2020 steht die erste Doppelveranstaltung in der Geschichte des Nordschleifen-Championats an. Samstag findet das 60. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen statt, tags drauf folgt der 52. ADAC Barbarossapreis. Beide Rennen führen über die Distanz von vier Stunden – eine intensive Vorbereitung für das ADAC TOTAL 24h-Rennen im September! Die vorläufigen Teilnehmerlisten versprechen jede Menge Motorsportaction: 155 Fahrzeuge haben sich den Samstag und 141 für den Sonntag angekündigt. Leider sind aufgrund der Corona-Pandemie nach wie vor keine Zuschauer an der Strecke zugelassen. Damit Fans die Rennen trotzdem verfolgen und mitfiebern können, wird an beiden Renntagen zusammen rund 16 Stunden im Livestream vom Nürburgring berichtet. An beiden Tagen entscheidet das Zeittraining von 08:30 bis 10:00 Uhr über die Startplätze. Rennstart ist am Samstag und Sonntag um 12 Uhr. Der Livestream auf VLN.de beginnt jeweils um 08:15 Uhr.

Zwei Langstreckenrennen an zwei Tagen – das ist kein Pappenstiel. Während sich Fans und Fahrer über einen hundertprozentigen Aufschlag Fahrspaß freuen, ist die Doppelbelastung für die Teams eine große Herausforderung. Quasi über Nacht muss der Rennbolide für den nächsten Tag fit gemacht werden. Und in dieser Rechnung ist ein möglicher Unfall oder technischer Defekt im ersten Rennen noch nicht berücksichtigt. Sollte dieser Fall eintreten, schlägt die Stunde der Techniker und Mechaniker – hier werden Helden geboren.

Packendes Racing garantiert: 29 GT3-Renner am Start

Nicht weniger als 29 GT3-Teams haben für das zweite Saisonrennen gemeldet. Neu dabei sind diesmal die Teams „RaceIng – powered by HFG“ (Audi R8 LMS), „KCMG – KC Motorgroup Limited“ (zwei Porsche 911 GT3 R), „Audi Sport Team Land Motorsport“ (Audi R8 LMS), BMW Team Schnitzer (BMW M6 GT3) und Konrad Motorsport (Lamborghini Huracan GT3 Evo). Sie alle jagen die erfolgreichen Teams des Auftaktrennens: Walkenhorst Motorsport sowie die Mercedes-AMG-Teams HRT und GetSpeed.

Ex-Meister, Publikumslieblinge und starke Klassen

Für die Meister der Saison 2014 steht der persönliche Saisonauftakt auf dem Programm. Rolf Derscheid und Michael Flehmer bringen zum ersten Mal in diesem Jahr ihren BMW 325i an den Start. In der Klasse V4 (VLN-Produktionswagen bis 2.500 ccm Hubraum) trifft das Duo auf 15 erfolgshungrige Konkurrenten. Ebenfalls zum ersten Mal mit von der Partie ist Familie Strycek. Der langjährige Opel Motorsportchef Volker Strycek fährt gemeinsam mit seinen Kindern Lena und Robin einen Opel Astra OPC. Natürlich wäre Volker Strcek nicht er selbst, wenn er nicht auch parallel das Rennen zusammen mit Olaf Beckmann und Peter Hass im Opel Manta bestreiten würde. Bei den Fans steht das Kult-Coupé aus Rüsselsheim hoch im Kurs.

Die Klasse mit den meisten Nennungen für Rennen 2 ist die VT2 (VLN-Produktionswagen bis 2.000 ccm Hubraum mit Turbo). Hier geht es erneut sehr bunt zu – es kämpfen Front- gegen Hecktriebler. Am Start sind Fahrzeuge der Marken BMW, Hyundai, Mercedes-Benz, Renault und VW. Neben vielen Privatiers sind unter anderem auch drei Teams mit von der Partie, die in den vergangenen Jahren in Sachen Meisterschaft ein Wörtchen mitgeredet haben: Pixum CFN Team Adrenalin Motorsport, Team AVIA Sorg Rennsport und Manheller Racing.

Volles Haus – Hygienekonzept angepasst

Die Teilnehmerzahlen der Nürburgring Langstrecken-Serie unter Corona-Bedingungen liegen deutlich über den Erwartungen. Lange hat die VLN dafür gekämpft, überhaupt Rennen austragen zu können. Die Teams danken es den Verantwortlichen mit großem Zuspruch. Das bei Rennen eins angewandte Hygiene-Konzept mit der Boxengasse im Fahrerlager war ein voller Erfolg, mit rund 140 Fahrzeugen war die zur Verfügung stehende Fläche allerdings auch nahe dem Limit. Um keine Nennungen ablehnen zu müssen, wurde das Konzept für die Rennen zwei und drei nun weiterentwickelt. Die GT3-Teams kehren in die Boxengasse zurück und richten sich hier unter unverändert strengen Hygienevorschriften ein. Dabei kommt es nicht zu einer Durchmischung unterschiedlicher Teams, denn jedes erhält mindestens eine eigene Box. Die weiteren Teams verbleiben in der erweiterten Boxengasse im Fahrerlager, wo ebenfalls für räumliche Distanz zwischen den Teams gesorgt ist.

GetSpeed mit drei Mercedes-AMG GT3 im Einsatz

[Teaminfo] In der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) ist am kommenden Wochenende (11. und 12. Juli 2020) Ausdauer gefragt: Zum ersten Mal in der Geschichte der Serie werden zwei Rennen an einem Wochenende ausgetragen. Statt der gewohnten Ein-Tages-Veranstaltung stehen gleich zwei Langstreckenrennen über die Distanz von vier Stunden im Kalender. GetSpeed Performance schickt sowohl am Samstag als auch am Sonntag drei Mercedes-AMG GT3 ins Rennen. „Die Vorfreude auf die erste Doppelveranstaltung in der Geschichte der Nürburgring Langstrecken-Serie ist groß. Als Mercedes-AMG-Team GetSpeed haben wir mit der Startnummer #2 nach Platz drei im Auftaktrennen natürlich den Sieg im Visier. Zwei Gelegenheiten haben wir – die wollen wir nutzen“, sagt Teamchef Adam Osieka.

Für einen Teil der Fahrer bedeutet der „Doubleheader“ gleichzeitig doppelter Fahrspaß: In der #2 gehen an beiden Tagen Maximilian Götz und Raffaele Marciello an den Start. Am Samstag komplettiert Maximilian Buhk das Fahrertrio, am Sonntag Fabian Schiller. Auch Janine Hill und Adam Osieka in der #23 treten in beiden Rennen an. In dem Fahrzeug mit der #8 wechseln sich samstags Matthieu Vaxiviere und Christer Jöns ab, am folgenden Tag jagen François Perrodo und Emmanuel Collard durch die Grüne Hölle. Ein Upgrade für die #8 gab es in Sachen Optik: Die Grundfarbe wird ab dem zweiten Rennen Rot sein.

Auf die Doppelbelastung ist die GetSpeed-Crew bestens vorbereitet. „Unsere Jungs sind fit, keine Frage“, weiß Osieka. „Das Schlimmste was passieren kann ist ein Unfall am Samstag, der ein Fahrzeug so stark beschädigt, dass es bis zum nächsten Tag nicht wieder repariert werden kann.“ Nach dem sehr guten Einstand beim Saisonauftakt mit drei Podiumsplatzierungen ist der Teamchef auch für die Rennen zwei und drei zuversichtlich: „Wir sind vor zwei Wochen sehr gut in die Saison gestartet. In allen drei GT3-Klassen – Pro, Pro-Am und Am – waren wir auf dem Podium. Das zeigt, dass wir sehr gut vorbereitet in die Saison gestartet sind. Jetzt gilt es, das Potenzial weiter auszuschöpfen.“

Neben dem Erfolg bei den Rennen der NLS steht auch die Vorbereitung auf das große Nordschleifen-Saisonhighlight, das 24h-Rennen im September, auf dem Programm. „Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, die Piloten in den Fahrzeugen #2 und #8 teilweise zu rotieren“, erklärt Osieka. „So haben gerade die ‚Neulinge‘ die Möglichkeit, mit jeweils zwei Stints im Rennen wichtige Erfahrungen zu sammeln.“

Stimmen vor dem Rennwochenende

Maximilian Götz (Mercedes-AMG Team GetSpeed, #2): „Ein Doubleheader ist immer etwas Besonderes, vor allem, weil es ja der Corona-Krise geschuldet ist, dass wir jetzt zwei Rennen an einem Wochenende fahren. Ich glaube der wichtigste Punkt ist, dass man die Zeit zwischen den Rennen möglichst effektiv nutzt, um Daten zu analysieren und am Sonntag etwas Neues zu testen. So viele Möglichkeiten gibt es ja vor dem 24h-Rennen nicht mehr. Ich freue mich vor allem darauf, mal etwas länger im Auto zu sitzen. Das Evo-Modell des Mercedes-AMG GT3 kenne ich sehr gut, habe es ja auch zum Teil mit entwickelt. Anfang des Jahres bin ich schon damit in Bathurst gefahren, wo wir Dritte geworden sind. Das war der erste große Erfolg für dieses Auto. Im Vergleich zu den Testeinsätzen auf dem Nürburgring im vergangenen Jahr hat sich noch einiges getan. Daher ist es für mich auf der Nordschleife wie ein neues Auto. Die GetSpeed-Jungs haben beim letzten Rennen schon bewiesen, was geht. Ich erwarte auch, aufs Podium zu fahren.“

Emmanuel Collard (GetSpeed Performance, #8): „Wir wollen da weitermachen, wo wir vor zwei Wochen aufgehört haben und die Rennen in der Klasse SP9 Pro-Am auf einem Podiumsplatz beenden. Der Mercedes-AMG GT3 ist wie gemacht für die Nordschleife und von GetSpeed bestens vorbereitet. Ich werde nur am Sonntag fahren und teile mir das Auto dann mit François Perrodo. Das Rennen am Samstag fahren Matthieu und Christer, die beide exzellente Fahrer sind. Sollte dennoch etwas schief gehen, ein Unfall zum Beispiel, habe ich keine Sorge nicht zu fahren: Die GetSpeed-Mannschaft kann auch über Nacht ein neues Auto bauen – das haben sie schon gezeigt.“

Janine Hill (GetSpeed Performance, #23): „Das Wochenende wird mit zwei Rennen fast wie ein kleines 24-Stunden-Rennen. Unser Ziel ist es, das Auto am Samstag sicher ins Ziel zu bringen und Kräfte für Sonntag zu sparen. Ob John starten kann steht noch nicht fest, sodass es für Adam und mich ein echter Doppeleinsatz wird. Unser Ziel ist ganz klar der Sieg in der SP9 Am-Klasse und eine gute Platzierung im Gesamtklassement.“

Rowe Racing startete beim Doppelrennen

[Teaminfo] Nach dem ersten NLS-Rennen unter „Corona-Bedingungen“ und ohne Zuschauer ist Rowe Racing am kommenden Wochenende erneut bei einer Premiere dabei: Zum ersten Mal überhaupt in der langen VLN-Geschichte trägt die traditionsreiche Rennserie am 11. und 12. Juli auf der Nordschleife zwei Rennen an einem Wochenende aus. Grund dafür ist der wegen der zahlreichen Rennausfälle zu Saisonbeginn durch die Covid‑19‑Pandemie umgestellte Rennkalender. So findet zunächst am gewohnten Samstag das 60. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen statt, am Sonntag folgt als dritter Saisonlauf der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) der 52. ADAC Barbarossapreis.

Beide Rennen werden erneut ohne Zuschauer und unter den Vorgaben eines umfangreichen Hygienekonzeptes ausgetragen. Allerdings darf die Mannschaft aus St. Ingbert wie alle anderen Teams der Top-Kategorien SP9, SPX und SPPRO seinen Platz in der Outdoor-Boxengasse im Fahrerlager wieder gegen eine gewohnte Boxengarage im regulären Boxengebäude tauschen, das beim Saisonauftakt noch für die Teams gesperrt war. Die Regularien wurden innerhalb des Hygienekonzeptes von den Veranstaltern zu Beginn dieser Woche entsprechend angepasst. Der lange Weg bei Boxenstopps durch die lange provisorische Boxengasse im Fahrerlager mit dem markanten Wendekreisel bleibt aber bestehen.

Rowe Racing setzt beim Doppel-Pack am Wochenende auf den bewährten BMW M6 GT3 mit der Startnummer #98 und drei BMW-Werksfahrer. Am Samstag feiert der Brite Alexander Sims sein Comeback in der Mannschaft aus St. Ingbert, für die er zuletzt 2018 unter anderem beim ADAC 24h-Rennen auf dem Nürburgring und beim zweiten Platz bei den 24 Stunden von Spa im Cockpit saß. Sein momentanes Haupteinsatzgebiet ist die FIA Formel E. Sims teilt sich den #98-BMW M6 GT3 mit seinem Landsmann Nick Yelloly, der nach Einsätzen in der Blancpain GT Series 2018 erstmals für Rowe Racing auf dem Nürburgring startet. Yelloly ist auch im zweiten Rennen am Sonntag dabei, dann gemeinsam mit BMW-DTM-Pilot Lucas Auer. Für den Österreicher wird es der erste Renneinsatz für Rowe Racing und zugleich die Rennpremiere in einem GT3-Fahrzeug in der „Grünen Hölle“, nachdem er bereits bei der Test- und Einstellfahrt vor dem NLS-Auftakt erste Erfahrungen mit dem BMW M6 GT3 auf der Nordschleife gesammelt hatte.

Beide Rennen des Wochenendes finden zur gewohnten Zeit um 12.00 Uhr statt und gehen traditionell über vier Stunden. Am Samstag und am Sonntag wird jeweils von 8.30 Uhr bis 10.00 Uhr im Zeittraining die Startaufstellung ermittelt.

Hans-Peter Naundorf, Teamchef Rowe Racing: „Zwei Rennen an einem Wochenende auf der Nordschleife sind für uns alle eine Premiere und eine große Herausforderung. Da wir wegen der Corona-Bedingungen nicht mit der gewohnten Teamstärke vor Ort sein dürfen, haben wir nur wenig Möglichkeiten, zwischen den beiden Rennen größere Abstimmungsänderungen oder Reparaturen an unserem Fahrzeug vornehmen zu können. Das ist schon ein großer Unterschied zu normalen Rennwochenenden. Allerdings dürfen wir im Gegensatz zum ersten Saisonlauf jetzt wieder in einer regulären Boxengarage arbeiten, was für das Team eine deutliche Arbeitserleichterung ist. An der Sicherheit für alle Teammitglieder ändert sich dadurch nichts, da wir ohnehin vor der Veranstaltung freiwillig bei allen eingesetzten Personen PCR-Tests durchführen und weiterhin eine umfangreiche Maskenpflicht gilt. Von Seiten der Veranstalter ist es eine tolle Leistung, dass sie das beim ersten Rennen erfolgreiche Hygienekonzept jetzt für die Teams der Top-Kategorien schon wieder so weit anpassen konnten. Auf Fahrerseite freuen wir uns darauf, dass Lucas Auer und Nick Yelloly für uns ihre ersten Renneinsätze auf der Nordschleife absolvieren werden und Alexander Sims nach längerer Pause wieder zum Team stößt. Er wird sicher ein, zwei Runden brauchen, bis er sich von seinem Formel-E-Auto auf den BMW M6 GT3 umgestellt hat, aber sich dann freuen, auf der Strecke mal wieder richtig Gas geben zu dürfen und sich nicht auf Energie-Management konzentrieren zu müssen.“

Frikadelli: bereit für den „Double Header“

[Teaminfo] Erstmalig in der Geschichte der Nürburgring Langstrecken-Serie (ehemals VLN) stehen am zweiten Juli-Wochenende zwei Langstreckenrennen über eine Distanz von jeweils vier Stunden auf dem Programm. Das Frikadelli Racing Team wird die Doppelveranstaltung mit dem vollen Fahrzeugaufgebot angehen. Neben den Piloten, die bereits beim Saisonauftakt ins Lenkrad gegriffen haben, wird Felipe Fernández Laser neu in die Mannschaft rücken und den Fahrerkader verstärken.

„Nachdem wir mit dem Sieg in der Pro-Am Klasse und dem Podiumsplatz in der Cup3-Klasse gut in die neue Saison gestartet sind, möchten wir uns beim „Double Header“ noch einmal steigern“, so Teamchef Klaus Abbelen. „Zwei Langstreckenrennen über jeweils vier Stunden an einem Wochenende bestreiten zu können ist ein willkommener Härtetest und wird uns sicherlich auch im Hinblick auf die Abstimmung unserer Fahrzeuge enorm weiterbringen.“

Lance David Arnold, Alex Müller und Klaus Abbelen werden sich das Steuer des Neunelfers mit der Startnummer #30 teilen. Nachdem das Fahrertrio beim Saisonauftakt erstmals gemeinsam mit der Version 991.2 des Porsche 911 GT3 R auf der Nürburgring-Nordschleife unterwegs war, wird der Fokus darauf liegen, weitere wichtige Erfahrungswerte zu sammeln und den Sieg in der Pro-Am Kategorie der GT3-Fahrzeuge zu wiederholen.

Auf dem Schwesterfahrzeug mit der #31 wechseln sich die beiden Porsche Werksfahrer Kévin Estre und Michael Christensen gemeinsam mit Felipe Fernández Laser ab. Nach den technischen Problemen zum Saisonstart visieren sie die erste Top-Platzierung in der Saison 2020 an.

In bewährter Konstellation wird der #962-Porsche Cayman GT4 an den Start gehen. Hendrik von Danwitz und „Jules“ möchten dabei an ihre gelungene Premiere mit dem neuen Fahrzeugmodell anknüpfen und erneut in der Cup3-Klasse auf das Podium fahren.

Mühlner: Nicht nur zwei Klassensiege sorgten für Zufriedenheit

[Teaminfo] Mit einem Doppelsieg hat für das in den Ardennen ansässige Mühlner Motorsport Team um Renate-Carola und Bernhard Mühlner die Saison zur Nürburgring Langstrecken Serie (NLS) begonnen. Sowohl in der SP7 als auch im Wettbewerb der Cayman GT4-Trophy gingen die Porsche aus Belgien als erste über die Ziellinie.

Porsche 911 GT3 Cup (991.2) in der SP7-Klasse

Peter Terting konnte für den H&R-Porsche GT3 mit der Startnummer #62 im Zeittraining den zweiten Startplatz sichern und so ideale Voraussetzungen für die auch mit stärkeren Fahrzeugen besetzte Klasse schaffen. „Es war eine gute Entscheidung in diesem Jahr in der hart umkämpften SP7 anzutreten,“ gab Stammfahrer Moritz Kranz nach dem Rennen zu Protokoll, und weiter: „Es hat richtig Spaß gemacht, gegen die großen GT3-Autos aus der SP9 Klasse anzustinken.“ Schon im zweiten Stint konnte Marcel Hoppe auf Platz eins in der Klasse vorfahren. Durch eine geschickte Strategie hat das Team für Peter Terting im dritten und vierten Stint die idealen Voraussetzungen geschaffen, um diese Position zu halten und letztlich den Sieg einzufahren.

Porsche Cayman GT4 (718) in der Trophy / Cup3 Klasse

In der hart umkämpften Cayman GT4 Trophy (Cup3-Klasse) stellte Doppelstarter Kranz den Mabanol-Porsche Cayman #979 souverän auf die Pole Position. Thorsten Jung und Peter Terting, der wie Kranz, auf beiden Mühlner-Porsche fuhr, komplettierten das starke Team, welches nach vielen spannenden Zweikämpfen auf der Strecke als Erster der Cup3-Klasse die schwarz-weiß-karierte Flagge sah.

Teamchef Bernhard Mühlner war nach dem ersten Rennen mit der Umsetzung der Corona-Regeln sehr zufrieden: „Die Organisatoren haben alles getan um professionellen Motorsport zu ermöglichen. Wir Teams haben optimale Bedingungen vorgefunden und man konnte trotz der aktuellen Bedingungen endlich wieder ein Rennen auf der Nordschleife fahren. Wir sind froh, dass die Fans so viel Verständnis aufbringen und die Rennaction von zu Hause aus per Livestream verfolgen. Wir hoffen natürlich, dass sie bald wieder zur Rennstrecke kommen können.“

Schon zum nächsten Rennwochenende am 11. und 12. Juli ist ein Highlight der 2020er NLS Saison geplant: Dann werden sowohl Samstag als auch Sonntag die Motoren für die Läufe 2 und 3 auf der Nordschleife dröhnen.

Erfolgreicher Auftakt für rent2Drive-Familia-racing

[Teaminfo] Auch wenn die sportlichen Ereignisse zunächst nicht im Vordergrund standen: das Auftakt-Wochenende der NLS war für rent2Drive-racing erfolgreich. Doch der erste Lauf zur Nürburgring Langstrecken Serie (NLS) stand zunächst einmal ganz im Zeichen der Corona-Pandemie. In den letzten Wochen vor der Veranstaltung hatten die Verantwortlichen sprichwörtlich alle Hebel in Bewegung gesetzt um diesen ersten Lauf zu ermöglichen. So starteten sämtliche Teams unter Berücksichtigung eines umfangreichen Hygienekonzeptes bei vollständigem Zuschauerausschluss.

„Zunächst muss ich dem Veranstalter ein großes Lob aussprechen“ ,so der Teamchef David Ackermann nach dem Rennen. „Der Rennbetrieb ging komplett ohne Probleme über die Bühne. Das Open-Air-Fahrerlager war ausreichend dimensioniert und das Miteinander der Teams vorbildlich.“ Bedingt durch restriktive Corona-Bestimmungen konnten einige internationale Fahrer des Teams noch nicht an der Veranstaltung teilnehmen. Daher startete der in Döttingen beheimatete Rennstall nur mir vier Fahrzeugen.

Speerspitze war die SP7-Truppe rund um Richard Gresek, der auf einem modifizierten Cup-Porsche gemeinsam mit Karl Pflanz und dem Nachwuchstalent Kay van Berlo startete. Bis zur dritten Rennstunde lief es für das Trio hervorragend. Es lag zeitweise auf einem dritten Platz in der Klasse. Leider spielte die Technik nicht mit, und der Porsche rollte im Bereich Quiddelbacher Höhe aus.

Besser lief es für den Oldie des Teams. Spontan hatte sich das Team entschieden, den Porsche 997 Cup wieder aufzustellen, mit dem es in der Vergangenheit erfolgreich in der Klasse SP6 unterwegs war. Jörg Wiskirchen, Stefan Müller und David Ackermann hießen die Piloten, die jedoch überrascht feststellten, dass sie alleine in der Klasse waren. So ging es primär darum anzukommen. Das erledigte das Trio routiniert und ließ einen weiteren Klassensieg notieren.

In der Klasse V4 war rent2drive mit zwei BMW 325i vertreten. Die Startnummer #747 wurde pilotiert von Doppelstarter Richard Gresek, sowie dem Vater/Sohn-Gespann Moritz und Werner Gusenbauer. Moritz glänzte mit der zweitschnellsten Trainingszeit und so ging der BMW beherzt das Rennen an. Am Ende war der vierte Platz in der stark besetzten Klasse der verdiente Lohn.

Erstmalig waren Jos Menten und Maurizio Ceresoli auf dem zweiten BMW unterwegs. Beide mussten als neue Fahrer ein Ergebnis innerhalb der ersten 30% der Starter in der Klasse nachweisen, um Ihre Nordschleifenlizenz auf die Stufe A aufwerten zu können. Damit sind sie dann zukünftig berechtigt, auch Fahrzeuge schnellerer Klassen zu fahren. Beiden gelang das auf Anhieb. Sie beendeten das Rennen sogar auf dem vierten Platz in der Klasse, wurde jedoch aufgrund einer Zeitstrafe auf den sechsten Platz zurückversetzt.

Pixum Adrenalin: Vier gewinnt

[Teaminfo] Das lange Warten auf die Motorsportsaison 2020 hat endlich ein Ende gefunden. Mit insgesamt vier Klassensiegen machte das Pixum CFN Team Adrenalin Motorsport beim NLS-Auftaktrennen auf Anhieb dort weiter, wo es im vergangenen Jahr aufgehört hatte. „Der Saisonstart war für alle Teams unglaublich wichtig, teilweise sogar überlebensnotwendig. Daher geht mein Dank noch einmal an die VLN & ILN für dieses umfassende Hygienekonzept, das die Durchführung der Veranstaltung ermöglicht hat. In meinen Augen ist die Planung zu 100 Prozent aufgegangen, auch weil die Motorsportfans so grandios mitgezogen und das Rennen von zu Hause aus im Livestream verfolgt haben“, schildert Teamchef Matthias Unger, der sich gleichzeitig auch über eine famose Ausbeute seiner Mannschaft freuen konnte. „Mit vier Klassensiegen in die neue Saison zu starten ist wirklich grandios. Die zahlreichen Auflagen haben zu deutlichen Veränderungen in den Abläufen geführt und eine ganz andere Art von Koordination erfordert. Meine Mannschaft hat das Ganze jedoch in Perfektion umgesetzt. Vielen Dank an die ganze Crew.“

Team dominierte die Klassen V4/V5/V6

Drei der vier Klassensiege konnte das Pixum CFN Team Adrenalin Motorsport allein in den Produktionswagenklassen einfahren. Vor allem Christopher Rink, Danny Brink und Philipp Leisen sammelten mit ihrem Gewinn in der stark besetzten Klasse V4 ordentlich viele Punkte zum Saisonstart ein. Das Fahrertrio, das 2018 zusammen den VLN Meistertitel gewinnen konnte, setzte sich souverän mit dem Pixum-BMW 325i E90 mit der Startnummer #701 gegen die Konkurrenz durch.

Auch die zweimaligen VLN-Vizemeister Daniel Zils und Norbert Fischer ließen gemeinsam mit ihrem Teamgefährten Oskar Sandberg in der Klasse V5 nichts anbrennen. Das eingespielte Fahrertrio fuhr mit dem Pixum-Porsche Cayman #444 zum Sieg und stockte die Erfolgsbilanz damit weiter auf.

Ein fehlerfreies Rennen lieferten auch Christian Büllesbach, Andreas Schettler, Carlos Arimon und Ulrich Korn mit dem #396 Nexen Tires Porsche Cayman S ab. Folgerichtig sicherten sie sich den Auftaktsieg in der Klasse V6 und rundeten damit das überragende Teamergebnis bei den VLN-Produktionswagen ab.

Klasse Cup5: Erfolgswelle geht auch mit neuer Fahrerkombination weiter

Nachdem Yannick Fübrich und David Griessner im Vorjahr mit dem CFN-BMW M240i Racing als Fahrerduo den VLN-Meistertitel gewinnen konnten, haben sie sich in diesem Jahr aufgrund ihres Parallelprojektes im BMW M4 GT4 Verstärkung ins Boot geholt. Francesco Merlini und Sindre Setsass komplettieren 2020 das Fahreraufgebot auf dem BMW #650. Beide Piloten konnten schon beim ersten gemeinsamen Rennen mit einer starken Leistung überzeugen. „Sindre hat sich als Neuzugang sehr gut in unser Team eingefügt. Die Harmonie und das Zusammenspiel untereinander war klasse und wurde direkt mit dem Sieg in der Cup5 belohnt“, freut sich Matthias Unger.

Doch auch die übrigen Autos des Teams konnten starke Platzierungen verbuchen. So fuhr das Gentleman-Fahrzeug von Stefan Kruse, Charles Oakes, Einar Thorsen zusammen mit Philipp Leisen (Veedol #653) auf Rang vier vor der Pixum-Besetzung Roland Froese, Marcel Fugel und Philipp Kowalski (#651), die Platz fünf belegten. Komplettiert wurde das Ergebnis in der Cup5-Klasse mit dem siebten Rang von Lutz Marc Rühl, Davide Bertello und Charlie Martin (SSB Wägetechnik #652).

Klasse SP10: Einstandsrennen für VLN-Meister endet auf dem Podium

Das Debüt der beiden VLN-Meister Yannick Fübrich und David Griessner in der Klasse SP10 verlief ebenfalls äußerst vielversprechend. Gemeinsam mit Florian Naumann sahen sie mit dem CFN-BMW M4 GT4 #1 auf dem zweiten Rang die Zielflagge. Ein guter Einstand, der nun bei den weiteren Rennen bestätigt werden muss.

Klasse VT2: Pole Position, schnellste Runde und starker Rennbeginn

Mit Spannung erwartete das Team auch den ersten Auftritt der beiden neuen Mainhattan-Wheels-BMW 330i G20 in der Klasse VT2. Christopher Rink und Philipp Stahlschmidt (#480) drückten der teilnehmerstärksten Klasse des Wochenendes über weite Teile Strecken ihren Stempel auf. Auf die Pole Position im Zeittraining folgte ein starker Rennbeginn sowie die schnellste Runde. Ein zwischenzeitlich auftretendes Getriebeproblem verhinderte jedoch den Auftaktsieg und das Fahrerduo fiel noch bis auf Rang vier zurück. Dennoch konnte man unter Beweis stellen, dass der BMW 330i G20 das Potential mitbringt, um gegen die anderen Hersteller zu bestehen. Das Schwesterfahrzeug von Robert van Husen, Francesco Bugane und Edoardo Bugane (#481), lief im Ziel auf Rang acht ein.

racing one: Erfolgreicher SP9-Einstand

[Teaminfo] Endlich war es soweit! Im Rahmen der NLS durfte das erste Rennen des Jahres auf der legendären Nürburgring-Nordschleife durchgeführt werden. Trotz der Auflagen und Einschränkungen für die Teilnehmer, Organisatoren und Zuschauer war es ein gelungener Saison-Auftakt und ein fulminanter Einstand für den Hella-Pagid-Ferrari 488 GT3.

Mit 142 Fahrzeugen war das ersten Rennen der Saison gezeichnet durch ein großartiges und vielfältiges Starterfeld. Den Fans zu Hause an den Bildschirmen wurde ein gewohnt spannendes Rennen geliefert, in dem das Fahrertrio von racing one Kohlhaas / Rogivue / Köhler mit der neuen GT3-Diva erstmals in der top besetzten SP9 Klasse (20 Starter) den Kampf um den Titel aufnahm.

„Projekt Le Mans“

Als SP9-Neuling war die Motivation, auch in dieser Klasse an die bisherigen Erfolge in der SP8 anzuknüpfen. Nach Bekanntgabe der neuen Regularien bezüglich Boxengasse, Mindeststandzeiten und Tank-Procedere feilte das Team an der Zwei-Stopp-Strategie. In den vergangenen Wochen stellten daher die italienischen Ingenieure unter dem Code-Namen „Projekt Le Mans“ verschiedene Hochrechnungen an und nahmen Testversuche vor, um die optimale Kombination aus Kraftstoffeffizienz, Mindeststandzeit und optimaler Rundenzeit für den Hella-Pagid-Ferrari zu errechnen.

Am Ende ging die Rechnung auf. Mit Platz 14 des Gesamt-Klassement war es ein fantastisches Debut-Ergebnis für das gesamt Team. Mit Stephan Köhler am Steuer konnte der blaue racing-one-Ferrari sogar einige Führungskilometer an der Spitze des Feldes absolvieren.

Kaum zu glauben auch, dass der 488 zudem den ersten Klassensieg der Saison einfahren konnte. Christian Kohlhaas war überwältigt, als er in die Box zum Parc Fermé gefahren kam: „Ein unfassbares Ergebnis für uns als Frischlinge zwischen den ganzen namhaften Piloten. Wir haben von den Ingenieuren Martin und Carlo ein klare Aufgabenstellung erhalten, aber dass alles so perfekt ineinander gegriffen hat, macht mich mega stolz.“

What’s next ?

Nachdem das Hygienekonzept des NLS für das erste Rennwochenende strikt eingehalten wurde und alle Teilnehmer, Fahrer und vor allem Fans sich an die Auflagen gehalten haben, steht der nächsten Veranstaltung in knapp 10 Tagen nichts mehr im Weg. Abermals wartet jedoch eine Herausforderung auf die Teams: der Double-Header der Serie für 2020. So wird nicht wie gewohnt nur ein Rennen am Samstag stattfinden, sondern gleich ein zweites am Sonntag danach.

Mathol: zwei Klassensiege beim NLS-Auftakt

[Teaminfo] „Ein gelungener Saisoneinstand bei der Nürburgring Langstrecken-Serie“, freute sich Matthias Holle, Teamchef von Mathol Racing, nach dem ersten NLS-Lauf, der 51. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy. „Wir haben alle drei Autos ins Ziel gebracht und zwei Klassensiege geholt. Nach der langen Pause aufgrund der Covid-19-Pandemie hat das Team sofort wieder eine optimale Leistung gezeigt. Darüber hinaus gilt auch den Serien-Organisatoren ein großes Lob, die trotz der hohen Hygiene-Auflagen eine tolle Veranstaltung hingebracht haben.“

Entgegen der Wettervorhersagen gab es in der Eifel kaum Regen, zeitweise schaute sogar die Sonne vorbei. Auf jeden Fall blieb die Strecke während des Vier-Stunden-Rennens trocken. Mathol Racing ging mit drei Fahrzeugen an den Start, die alle die Zielflagge sahen.

In der Klasse VT3 fuhren Wolfgang Weber/Alex Fielenbach den Zimmermann-Porsche 718 Cayman S. Das Duo sicherte sich mit der Rundenzeit von 9.18,726 Minuten überlegen die Trainingsbestzeit in der Klasse. Im Rennen übernahm der Zimmermann-Cayman sofort die Führung und konnte sich es sich sogar leisten, im Verlauf des Rennens noch einige Tests im Rennbetrieb zu absolvieren. Am Ende überquerte der Porsche überlegen als Klassensieger die Ziellinie. Teamchef Matthias Holle: „Wir konnten mit dem Cayman, der in diesem Jahr nicht nur mit Zimmermann-Bremsscheiben, sondern auch mit neu entwickelten Belägen unseres Sponsors an den Start geht, wichtige Erkenntnisse sammeln. Schön, wenn es zur Belohnung auch noch einen Klassensieg gibt.“

In der Cayman GT4 Trophy by Manthey Racing trat Mathol Racing mit einem Fahrzeug an. „Montana“/Rüdiger Schicht erhielten Unterstützung vom schnellen Luxemburger Daniel Bohr. Nach Rang fünf im Training kämpfte das Trio im Rennen mit um die Topplätze in der Markenpokalwertung. Am Ende reichte es zu Platz vier im Gesamtklassement der Cayman-Wertung. Teamchef Holle: „Ein guter Auftakt. Die Rundenzeiten haben gestimmt. Wir werden bei den nächsten Läufen weiter angreifen.“

Jörg Kittelmann im Seat Cupra Superracer, der diesmal mit Doppelstarter Wolfgang Weber als Partner antrat, holte bei der Saisonpremiere den Klassensieg in der SP3T. Nach Trainingsrang drei fuhr das Duo konstant schnelle Rundenzeiten und schaffte in der letzten Runde noch den Klassensieg. Kittelmann: „Ich bin nur glücklich. Das habe ich nicht erwartet.“ Teamchef Holle: „Ein toller Auftritt und ein Sieg, mit dem nicht zu rechnen war.“

Fazit von Teamchef Holle: „Ein großartiger Einstand unseres Teams. Jetzt werden wir die bevorstehenden Aufgaben mit noch größerer Intensität vorbereiten.“

Starker Saisonauftakt für GetSpeed

[Teaminfo] Mit einem starken Ergebnis ist GetSpeed Performance in die Motorsport-Saison gestartet: Im ersten NLS-Rennen holte das Team mit allen Fahrzeugen einen Podestplatz. Maximilian Buhk, Raffaele Marciello und Fabian Schiller fuhren im Mercedes-AMG GT3 #2 auf Platz drei der Gesamtwertung, während sich François Perrodo, Emmanuel Collard und Matthieu Vaxiviere im zweiten GT3 #8 Platz zwei in der SP9 Pro-Am sicherten. In der Klasse SP9 Am erreichten Janine Hill, John Shoffner und Adam Osieka – am Wochenende Teamchef und Fahrer – als Dritte ebenfalls einen Podiumsplatz. „Mit dem Ergebnis können wir absolut zufrieden sein. Das war ein super Start in die Saison. Wir sind in drei Klassen angetreten und haben jeweils einen Podestplatz erreicht“, sagt Adam Osieka.

Bereits im Zeittraining am Samstagmorgen überzeugte die GetSpeed-Crew mit einer starken Mannschaftsleistung. Ein sensationeller Einstieg in die Saison mit GetSpeed gelang Perrodo, Collard und Vaxiviere. Die Franzosen qualifizierten den weiß-schwarzen Mercedes-AMG GT3 #8 für Startplatz drei und waren mit über fünf Sekunden Vorsprung das mit Abstand schnellste Auto in der Klasse SP9 Pro-Am. Das Performance-Auto mit Buhk, Marciello und Schiller sicherte sich Rang vier und machte damit die zweite Startreihe zu einer GetSpeed-Reihe. Der Rooster-Rojo-Mercedes-AMG GT3 mit Hill, Shoffner und Osieka beendete das Zeittraining auf Rang 19 in der Gesamtwertung und Startplatz drei in der Klasse.

Im Rennen konzentrierte sich GetSpeed darauf, mit Blick auf das 24h-Rennen im September, Erfahrungen mit dem neuen Evo-Modell des Mercedes-AMG GT3 zu sammeln. Die neuen Rahmenbedingungen, mit der Corona-bedingten Boxengasse im Fahrerlager, waren für alle Teams Neuland. GetSpeed wählte vor allem auf der Speerspitze mit der Startnummer 2 eine konservative Strategie, die am Ende dennoch zum Erfolg führte. Das Pro-Am-Fahrzeug (#8) von Perrodo, Collard und Vaxiviere war in seiner Klasse ebenso konkurrenzfähig und schnell wie das Am-Fahrzeug (#23). John Shoffner entschied sich nach einigen Testrunden am Freitag, trotz seiner Schulterverletzung im Rennen einige Runden zu absolvieren. So war der NLS-Auftakt gleich in mehrfacher Hinsicht eine wichtige Standortbestimmung.

Stimmen nach dem Rennen

Adam Osieka (Teamchef): „Wir sind wirklich froh wieder zurück auf der Rennstrecke zu sein und es wurde höchste Zeit, dass wieder Rennen stattfinden können. Der Einsatz von drei Mercedes-AMG GT3 ist eine große Herausforderung für das gesamte Team – vor allem unter den Umständen. Drei Podiumsplatzierungen im ersten Rennen sind ein super Ergebnis für die gesamte Mannschaft – daran wollen wir in zwei Wochen anknüpfen.“

Fabian Schiller (#2): „Es hat natürlich sehr viel Spaß gemacht, wieder auf der Nordschleife zu fahren – in der letzten Zeit war es ja doch ruhig hier an der Strecke. Unser Auto war stark und von der GetSpeed-Mannschaft exzellent vorbereitet. Ich freue mich schon, wenn es in zwei Wochen weitergeht mit den nächsten zwei NLS-Läufen und wir uns möglichst gut auf das 24h-Rennen vorbereiten können – das ist das große Ziel.“

Matthieu Vaxiviere (#8): „Es war großartig wieder zurück auf der Rennstrecke zu sein. Der Tag hat bereits mit einem sehr guten Ergebnis im Qualifying begonnen. Im Rennen hatten wir einen super Start, aufgrund eines kleinen Problems haben wir dann aber einige Positionen verloren. Unser Ziel, das Rennen auf einem Podestplatz in der Klasse zu beenden, haben wir erreicht – nicht zuletzt auch dank der guten Strategie, die das Team ausgearbeitet hat. Platz zwei im ersten Rennen ist ein sehr gutes Ergebnis. Im nächsten Rennen ist der Klassensieg das Ziel.“

Janine Hill (#23): „Ein tolles Gefühl, endlich war gut wieder im Auto zu sitzen. Die Situation im Fahrerlager war irgendwie verrückt. Alles hat gut funktioniert und die Getspeed-Crew war wie immer professionell vorbereitet. Meine Rundenzeiten waren gut – das Fitness- und Simulatortraining in der Rennpause hat sich ausgezahlt. Wir sind auf Platz zwei ins Ziel gekommen, haben aber eine Zeitstrafe bekommen, weil ich in der Boxengasse etwas zu schnell war, was uns auf P3 zurückgeworfen hat.“

Frikadelli Racing: Pro-Am-Sieg zum Start in die neue Saison

[Teaminfo] Zum Saisonstart der Nürburgring Langstrecken-Serie konnte sich das Frikadelli Racing Team den Sieg in der „Pro-Am Kategorie“ der GT3-Klasse sichern. Lance David Arnold, Alex Müller und Teamchef Klaus Abbelen steuerten den Porsche 911 GT3 R #30 zum Auftakterfolg. Auch Hendrik von Danwitz und „Jules“ durften sich über einen guten Saisoneinstand freuen. Gleich beim Debüt des neuen Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport (Typ 982) #962 gelang ihnen der Sprung auf das Klassenpodium.

„Mit dem ersten Rennwochenende nach der langen Motorsportpause können wir insgesamt zufrieden sein, wenngleich der frühe Ausfall unseres #31-Porsche 911 GT3 R natürlich äußerst unglücklich war“, bilanziert Teamchef Klaus Abbelen. Die beiden Porsche Werksfahrer Kévin Estre und Michael Christensen hatten den Neunelfer im Qualifying zunächst auf die zwölfte Startposition gestellt. Im Rennen fehlte dem französisch-dänischem Fahrerduo jedoch das nötige Glück. Startfahrer Estre musste den Neunelfer wegen eines technischen Defektes bereits nach der Einführungsrunde an der Box abstellen.

Lance David Arnold, Alex Müller und Teamchef Klaus Abbelen konnten mit dem Schwesterfahrzeug hingegen problemlos die vierstündige Distanz in der „Grünen Hölle“ bewältigen. Beim ersten gemeinsamen Renneinsatz mit dem Porsche 911 GT3 R (Typ 991.2) auf der Nürburgring Nordschleife strebte das Fahrertrio vor allem nach einem Spitzenresultat in der Pro-Am-Wertung der GT3-Fahrzeuge. Nachdem man hier nach dem Zeittraining noch auf der zweiten Position gelegen hatte, erkämpfte man sich im Rennen die Spitze und gewann mit der „schnellsten Frikadelle der Welt“.

Hendrik von Danwitz und „Jules“, die 2020 erneut gemeinsam für das Frikadelli Racing an den Start gehen, absolvierten mit ihrem neuen Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport (Typ 982) eine erfolgreiche „Feuertaufe“. Nach einer fehlerfreien Vorstellung sprang für das Fahrerduo der dritte Platz in der stark besetzten Cup3-Klasse heraus.

Stimmen zum Rennen:

Klaus Abbelen (Teamchef/Fahrer #30 Porsche 911 GT3 R): „Ich bin mit der Leistung unseres gesamten Teams sehr zufrieden. Alle Abläufe haben trotz der langen Corona-Pause und den zahlreichen Veränderungen im Boxenbereich perfekt funktioniert. Nun gilt es für uns bei den nächsten Rennen nachzulegen.“

Alex Müller (Fahrer #30 Porsche 911 GT3 R): „Das Frikadelli Racing Team hat uns ein sehr gut vorbereitetes Auto zur Verfügung gestellt. Speziell in meinem Startstint zu Beginn des Rennens habe ich gemerkt, dass wir auf Augenhöhe mit unseren Porsche-Markenkollegen unterwegs sind. Das gibt uns sehr viel Selbstvertrauen und Optimismus für die weiteren Rennen mit dem für uns noch neuen Fahrzeug.“

Lance David Arnold (Fahrer #30 Porsche 911 GT3 R): „Mit dem Pro-Am-Sieg ist uns ein sehr guter Einstand gelungen. Es war unheimlich wichtig für uns, mit dem Porsche 991.2 Kilometer auf der Nürburgring Nordschleife zu sammeln, denn Klaus, Alex und ich waren auf der dort noch nicht mit dem neuen Fahrzeugtyp unterwegs. Wir nehmen daher aus diesem Wochenende sehr viel mit und befinden uns auf einem guten Weg.“

Kévin Estre (Fahrer #31 Porsche 911 GT3 R): „Nach der langen Motorsportpause war es für uns wichtig, wieder in den Rhythmus hineinzufinden und am Setup unseres Porsche 911 GT3 R zu arbeiten. Leider musste ich das Auto im Rennen frühzeitig nach einem elektrischen Problem abstellen.“

Hendrik von Danwitz (Fahrer #962 Porsche Cayman GT4): „Der dritte Platz war für uns ein guter Start in das neue Motorsportjahr, wenngleich wir im Setupbereich noch ein wenig Arbeit vor uns haben.“

Bonk Motorsport: Gelungener Auftakt mit GT4-Pole und -Sieg

[Teaminfo] Bonk Motorsport präsentierte sich beim Saisonauftakt der Nürburgring Langstrecken-Serie, der 51. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy, mit einer starken Leistung. Der BMW M4 GT4, gefahren von Michael Schrey, dem Italiener Gabriele Piana und dem Österreicher Michael Fischer, fuhr auf die Pole-Position der GT4-Klasse, holte souverän den Sieg und legte auch noch die schnellste Rennrunde zurück. Darüber hinaus kam das Trio auf den 21. Gesamtrang im knapp 140 Teilnehmer großen Starterfeld.

Teamchef Michael Bonk zeigte sich nach dem Rennen begeistert: „Da war überragend. Wir waren auf Anhieb schnell. Im Rennen konnten wir konstant schnelle Rundenzeiten vorlegen und ohne Probleme einen Start-Ziel-Sieg herausfahren. Nach der längeren Corona-Pause hat es sofort wieder Spaß gemacht. Dazu hatten wir Glück mit dem Wetter, und die Organisatoren haben eine tolle Veranstaltung auf die Beine gestellt.“

Der BMW unter der Bewerbung von Hofor Racing fuhr im Zeittraining kurz vor Schluss mit 8.39,485 Minuten Bestzeit in der Klasse der GT4-Fahrzeuge (Rang 27 Gesamtwertung). Im Rennen, das komplett unter trockenen Bedingungen abgewickelt wurde, setzte sich Startfahrer Schrey sofort in Führung und baute diese in der Folge kontinuierlich aus. Piana als zweiter Pilot musste die Position nur verwalten, verbesserte sich dabei aber in der Gesamtwertung weiter nach vorn. Anschließend brachten Fischer und noch einmal Piana den BMW entspannt ins Ziel. Teamchef Bonk: „Ich bin total zufrieden. Ein gelungener Saisonauftakt auf dem Nürburgring.“

Auch die Fahrer waren im Anschluss hoch zufrieden. Michael Schrey: „Für das erste Rennen nach der Pause war es eine starke Leistung“, und Kollege Michael Fischer ergänzte: „Wir waren fehlerlos und konnten den Sieg entspannt nachhause fahren.“ Gabriele Piana zog das Resümee: „Es hat heute alles gut gepasst. Das Team hat einen tollen Job gemacht.“

HRT: Großartiger Einstand

[Teaminfo] Das war ein Debüt nach Maß: Das von Hubert Haupt neu gegründete Team HRT wird beim ersten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) Zweiter und holt zudem die Pole Position. Maro Engel setzte dabei im morgendlichen Zeittraining mit 7:59.191 Minuten die schnellste Zeit des 137 Teilnehmer starken Feldes und ließ anschließend in seinem Schlussstint auch noch die schnellste Rennrunde folgen. Patrick Assenheimer fuhr mit dem Mercedes-AMG GT3 #6 den Start und konnte sofort einen Vorsprung für das HRT Team herausfahren, das innerhalb kürzester Zeit den Einsatz auf dem Nürburgring vorbereitet hatte.

Schon das Zeitfahren am Vormittag auf der 24,358 km langen Kombination aus Grand-Prix-Kurs und Nordschleife deutete auf ein sehr spannendes Rennen hin, da die ersten fünf GT3-Fahrzeuge innerhalb von nur zwei Sekunden lagen. Nachdem Patrick Assenheimer von der Pole Position einen perfekten Start erwischte, konnte er sich innerhalb weniger Runden auf über acht Sekunden absetzen. In der Folge war das Rennen von zahlreichen Führungswechseln geprägt. Zeitweise spielte sich ein spannender Vierkampf um die Spitze ab, auch so kurz bevor Assenheimer den Mercedes-AMG GT3 #6 nach seinem Doppelstint an Maro Engel übergab.

Auch Engel musste in jeder Runde ans Limit gehen, um im Kampf um den Gesamtsieg nicht zurückzufallen. Nach seinem letzten Boxenstopp, der aufgrund der Hygiene- und Schutzmaßnahmen der NLS in einer geänderten Streckenführung im Fahrerlager des Nürburgrings abgehalten werden musste, hatte der gebürtige Münchner drei Sekunden Rückstand auf den führenden BMW. Er machte Zehntel um Zehntel gut und konnte wenige Runden vor Rennende wieder die Spitze des Feldes erobern.

Anschließend drückte Engel nochmal ordentlich aufs Gas und legte in den letzten Runden auch noch die schnellste Rundenzeit auf den Asphalt der Nürburgring-Nordschleife. Nach 27 Umläufen überquerte er die Ziellinie auf Rang eins. Allerdings blieb der Mannschaft aus Meuspath der Siegerpokal verwehrt, da ihnen nachträglich eine 37-Sekunden-Zeitstrafe aufgrund einer zu kurzen Mindeststandzeit in der Box auferlegt wurde. Nichtsdestotrotz steht ein sehr erfolgreicher Einstand für das HRT Team zu Buche: Gesamtrang zwei, Pole Position und schnellste Rennrunde im ersten Einsatz.

Stimmen nach dem Rennen

Hubert Haupt, Teambesitzer HRT: „Ein großes Kompliment an das gesamte Team! Es gab viele kleine Baustellen, die wir innerhalb kürzester Zeit für unser Renndebüt finalisieren mussten. Gleich mit der Pole Position in das erste Rennen zu starten, war schon ein großer Erfolg. Patrick und Maro haben dann im Rennen eine wirklich tolle Leistung folgen lassen und unseren Einstand mit der schnellsten Rennrunde und Gesamtplatz zwei erfolgreich heimgefahren. Glückwunsch an alle! So kann es weitergehen.“

Patrick Assenheimer: „Ich hätte nie geglaubt, dass ich einmal nach so einem unglaublich genialen Nürburgring-Rennen auf der Nordschleife nicht ganz mit dem zweiten Platz zufrieden bin. Heute haben wir als gesamtes Team wirklich ein Mega-Rennen abgeliefert, mit großartigem Racing und am Ende kostet uns eine kleiner Systemfehler beim Boxenstopp den Sieg. Das ist natürlich schade, aber wir haben insgesamt eine starke Performance beim Renndebüt von HRT gezeigt.“

Maro Engel: „Wenn man als Erster die Ziellinie überquert, dann möchte man natürlich auch am Ende in der Wertung ganz oben stehen. Wir hatten heute aber ein kleines Timing-Problem und sind zwei Sekunden zu früh vom Boxenstopp losgefahren. Daher ist die Strafe auch gerechtfertigt und wir müssen es akzeptieren. Aber unterm Strich hatten wir heute ein tolles Auto, super balanciert. Wir hatten auch einen sehr erfolgreichen Tag mit der Pole Position, der schnellsten Rennrunde und letztendlich Platz zwei. Ein tolles Debüt für das Team.“

Car Collection: Vielversprechender Saisonstart

[Teaminfo] Das Team EFP Car Collection by TECE hat den ersten Renneinsatz nach dem COVID-19-Ausbruch erfolgreich absolviert. Ohne Probleme konnten Elia Erhart, Pierre Kaffer, Simon Reicher und Jan-Erik Slooten mit dem Audi R8 LMS die vierstündige Distanz abspulen und wertvolle Kilometer in der „Grünen Hölle“ zurücklegen. Zum Saisonstart der Nürburgring Langstrecken-Serie sicherte sich das Fahrerquartett den vierten Platz in der Pro-Am-Wertung der SP9-Klasse sowie Gesamtrang 17.

Für das Team war es nach dem Debüt beim achten VLN-Lauf Mitte Oktober 2019 der insgesamt zweite Auftritt auf der Nordschleife. Ein Einsatz, an den man sich aufgrund der aktuellen Situation teamseitig wohl noch lange zurückerinnern wird, denn die Sicherstellung der Austragung des ersten Motorsportevents in Deutschland seit dem Covid-19-Ausbruch erforderte vom Veranstalter ein umfassendes und strenges Hygienekonzept. Bestandteile waren unter anderem eine große „Outdoor-Boxengasse“ im Fahrerlager sowie ein Zuschauerverbot entlang der Rennstrecke. Doch trotz der vielen Veränderungen bleib eines gleich: das unberechenbare Eifelwetter.

So mussten sich die Teams im Qualifying auf Mischbedingungen einstellen, was EFP Car Collection sehr gut gelang. Mit einer Rundenzeit von 8:13.319 min. platzierten Elia Erhart, Pierre Kaffer, Simon Reicher und Jan-Erik Slooten den Audi R8 LMS auf der 17. Startposition im Gesamtklassement, was gleichzeitig auch Rang vier in der Pro-Am-Kategorie bedeutete. Dieses Resultat konnte die Mannschaft aus Röttenbach nach Ablauf der vierstündigen Renndistanz erfolgreich bestätigen. Viel wichtiger waren allerdings die gesammelten Testkilometer zur Vorbereitung auf das 24h-Rennen.

Fahrerstimmen:

Elia Erhart: „Wir sind sehr gut über die Distanz gekommen und haben ein fehlerfreies Rennen absolviert, was für uns ganz wichtig war. Obwohl wir in dieser Konstellation noch nie gemeinsam auf der Nordschleife unterwegs waren, hat die Basis bereits gestimmt. Bedanken möchte ich mich noch einmal ausdrücklich bei allen Verantwortlichen, die die Austragung dieses Rennens ermöglicht haben.“

Pierre Kaffer: „Das ganze Wochenende war meiner Meinung nach sehr gut. Auch das Hygienekonzept wurde von allen Seiten sehr gut angenommen und umgesetzt. Die Jungs haben alle einen fehlerfreien Job auf unserem Auto gemacht. Sicherlich brauchen sie noch ein paar Nordschleifenrunden mehr, da für sie noch alles Neuland ist. Aber wir sind auf einem sehr guten Weg.“

Simon Reicher: „Erstmalig mit einem GT3-Fahrzeug auf der Nürburgring Nordschleife unterwegs zu sein war für mich ein Erlebnis der absoluten Extraklasse. Ich habe das Ganze unheimlich genossen, ein unbeschreibliches Gefühl. Auch mit unserem Abschneiden bin ich sehr zufrieden. Natürlich ist noch Luft nach oben, aber das wird automatisch kommen, je öfter wir am Steuer sitzen.“

Jan-Erik Slooten: „Ich bin vom Team sehr gut aufgenommen worden. Die Mannschaft und meine Fahrerkollegen kenne ich ja schon länger, dementsprechend viel Spaß hat mir die Zusammenarbeit an diesem Wochenende gemacht. Ich habe mich sehr wohl gefühlt im Auto, wenngleich man sich natürlich erst einmal an den Umstieg vom Porsche auf den Audi gewöhnen musste. Insgesamt war es eine tolle Veranstaltung, die trotz der ganzen Sicherheitsauflagen perfekt umgesetzt worden ist.“