Mathol: Freude über das Traumfinale

[Teaminfo] Mathol Racing erlebte beim neunten und letzten VLN-Lauf einen äußerst erfolgreichen Renntag. Am Ende konnte das Team aus Diez, das mit fünf Fahrzeugen angetreten war, drei Titel, einen Wertungsgruppensieg und zwei Klassenerfolge mit nach Hause nehmen. Teamchef Mattias Holle: „Damit können wir sehr zufrieden sein. Wir haben alle unsere Autos ins Ziel gebracht und die Ziele, die wir uns gesteckt hatten, erreicht. Zwei Klassensiege und der Gruppenerfolg sowie drei Titel waren eine starke Leistung.“

Goldenes Herbstwetter bescherte den rund 170 Startern beim VLN-Saisonfinale nahezu ideale Bedingungen in der Eifel. Lediglich zu Trainingsbeginn war die Strecke zu weiten Teilen noch feucht.

Den Zimmermann-Porsche Cayman S in der Klasse V6 fuhren diesmal Wolfgang Weber und Alex Fielenbach. Im Zeittraining stellte das Duo den Zimmermann-Cayman auf die dritte Startposition in der Klasse. Im Rennen mussten Weber/Fielenbach sehr lange konstant am Limit fahren, um im zweiten Drittel dann durch einen perfekten Boxenstopp endlich die Führung zu übernehmen und bis ins Ziel auszubauen. Dazu erzielte das Zimmermann-Duo die schnellste Rennrunde und holte den Wertungsgruppensieg bei den seriennahen Fahrzeugen. Teamchef Holle: „Das war der zweite Erfolg in Serie. Ein großartiger Triumph für unseren bewährten Zimmermann-Cayman.“

Der neue Zimmermann-Porsche Cayman aus der Klasse VT3 absolvierte einen weiteren Funktionstest im Rennen. Hinter dem Lenkrad wechselten sich diesmal der schnelle Franzose Dorian Boccolacci und der erfahrene US-amerikanische GT4-Pilot Cameron Evans ab. Nachdem das Duo den Cayman im Training auf die Pole-Position der Klasse gestellte hatte, überzeugte das Auto auch im Rennen und holte den ersten Klassensieg in der VLN. Darüber hinaus konnte das Duo auch die schnellste Rennrunde der Klasse fahren. Teamchef Holle: „Obwohl der Einsatz noch Testcharakter hatte, freuen wir uns über den Sieg. Ein fehlerfreies Rennen mit absolut Top-Rundenzeiten.“

In der Cayman GT4 Trophy by Manthey Racing ging es für Mathol Racing um den Sieg im Markenpokal. Die Mannschaft Marc Keilwerth, Marcos Adolfo Vazquez und Timo Mölig musste an diesem Tag auf Platz fünf ins Ziel kommen, um den Triumph perfekt zu machen. Nach Trainingsrang drei fuhr das Trio an diesem Tag ganz auf Sicherheit und überquerte nach vier Stunden auf Rang vier die Ziellinie und sicherte dem Team Mathol Racing zwei Titel. Keilwerth/Vazques lagen in der Fahrerwertung der Cayman-Trophy by Manthey-Racing vorn und zugleich gab es auch die Meisterschaft in der Teamwertung. Teamchef Holle: „Ein tolles Ergebnis. Damit hätten wir vor der Saison auf keinen Fall gerechnet. Die beiden Piloten haben während des gesamten Jahres keinen Fehler gemacht und immer gepunktet. Der Titel ist für die beiden der gerechte Lohn.“

Der zweite Mathol-Cayman von „Montana“/Rüdiger Schicht kam in der Wertung der 981-Cayman-Modelle nach einer starken Vorstellung auf Rang zwei ins Ziel. Das Duo schaffte dadurch Platz drei in der Teamwertung der Cayman-981-Modelle. Teamchef Holle: „Das Team hat während dieser Saison enorme Fortschritte gemacht. Die beiden Fahrer können mit dem Erfolg zufrieden sein.“

Jörg Kittelmann startete mit Wolfgang Weber im Seat Cup Racer in der Klasse SP3T. Nach Platz drei feierte Kittelmann den Titel in der Klasse. „Ich habe jetzt drei Mal hintereinander die Meisterschaft in der Klasse SP3T gewonnen. Für mich ein großer Erfolg.“ Teamchef Holle: „Ich bin begeistert. Jörg Kittelmann ist ein Meister der Zuverlässigkeit. Durch seine Konstanz hat er sich seine zahlreichen Erfolge verdient.“

Fazit von Teamchef Holle zum Saisonabschluss: „Wir sind im Verlauf der Saison immer stärker geworden. Das Finale hat für uns perfekt funktioniert. Ich freue mich für die Fahrer und Mechaniker über unsere Erfolge. Darüber hinaus ein Mega-Lob an unsere Techniker: Wir hatten in der Saison 2019 trotz unzähliger Renneinsätze keinen einzigen technischen Ausfall zu verzeichnen.“

Cayman GT Trophy: Champions gekürt

[Teaminfo] Moritz Kranz und Nico Menzel (#979 Mühlner Motorsport) sicherten sich beim finalen VLN-Lauf den Sieg in der Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing. Den zweiten Platz belegten Ivan Jacoma, Claudius Karch und Kai Riemer (#917) von Schmickler Performance. Dritter wurde der zweite Mühlner-Cayman mit der Startnummer #969, pilotiert von Thorsten Jung und Gabriele Piana. Marc Keilwerth, Marcos Adolfo Vazquez und Timo Mölig (#966 Mathol Racing) reichte ein vierter Platz, um die Meisterschaft in der 982-Teamwertung für sich zu entscheiden. Wegen eines ausstehenden Berufungsverfahrens ist das Ergebnis vorerst noch nicht final.

Im pünktlich gestarteten Zeittraining am Samstagmorgen legte die Mühlner-Mannschaft beim letzten Saisonlauf der VLN bereits den Grundstein für ihren Erfolg. Mit der #969 fuhr der belgische Rennstall auf die Pole Position und erhielt somit den Extra-Meisterschaftspunkt. Das Schwesterauto (#979) startete von Platz zwei in das neunte Rennen der VLN-Saison 2019.

Das vierstündige Rennen war geprägt von zahlreichen Positionswechseln. Bereits in der Startphase setze sich die #979 an die Spitze der Cup3-Klasse und kam nach 27 Rennrunden als Erster über die Ziellinie. Zudem konnte das Fahrerduo Kranz und Menzel mit 8:45,742 Minuten die schnellste Rennrunde für sich verbuchen. Sieger der 981-Wertung wurden Karsten Krämer, Jean-Francois Brunot und Sascha Kloft im Mittelmotor-Sportwagen von KKrämer Racing (#978).

Marc Keilwerth und Marcos Adolfo Vazquez sind die Champions der Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing 2019. Mathol Racing reichte ein vierter Platz für den Titel in der 982-Teamwertung und der Fahrerwertung. Aufgrund des Berufungsverfahrens steht der finale Punktestand der oben genannten Klassifikationen noch aus. Die Teamwertung des Fahrzeugtyps 981 konnte Frikadelli Racing (#962) mit der Fahrerpaarung „Jules“ und Hendrik von Danwitz bereits beim achten Lauf vorzeitig für sich entscheiden.

Stimmen nach dem Rennen

Mattias Holle (Teamchef Mathol Racing), Sieger 982-Wertung: „Konstantes Punktesammeln über die gesamte Saison hat sich gelohnt. Wir freuen uns über den Sieg in der 982-Wertung. Das ist eine tolle Teamleistung, und ich bin stolz auf unsere Fahrer, die mit einer Pro-Am Paarung das Maximum aus dieser Saison herausgeholt haben.“

Marc Keilwerth (#966 Mathol Racing), Sieger 982-Wertung und Fahrerwertung: „Es war eine lange Saison. Nach jetzigem Stand haben wir das glücklichere Ende erwischt. Wir sind jedes Rennen angekommen, hatten keinerlei technische Probleme über das Jahr und schließlich war unsere Konstanz der Schlüssel zum Erfolg. Wir freuen uns sehr über den Titel in der 982-Teamwertung und der Fahrerwertung.“

Bernhard Mühlner (Teamchef Mühlner Motorsport), Platz 1 VLN 9: „Die Fahrer haben über die gesamte Saison einen super Job gemacht. Moritz und Nico haben fahrerisch wieder ihre Klasse bewiesen. Wir sind in die 27ste Rennrunde gekommen – dies war eine Premiere für einen Cup3-Cayman. Großes Kompliment an unsere Fahrer und die gesamte Mannschaft – das war eine klasse Saison.“

Kai Riemer (#917 Schmickler Performance), Platz 2 VLN 9: „Es war keine einfache Saison für uns. Wenn wir ins Ziel gekommen sind, war es immer ein Podiumsplatz. Mit Claudius und Ivan habe ich zwei super starke Teamkollegen und wir konnten unser Niveau immer in tolle Platzierungen verwandeln. Rang zwei im letzten Lauf der Saison war noch einmal ein schöner Abschluss. Wir sind sehr zufrieden mit unserer Leistung.“

Ergebnis VLN 9: Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing

1. – #979 Kranz/Menzel (Mühlner Motorsport)*
2. – #917 Jacoma/Karch/Riemer (Schmickler Performance)
3. – #969 Jung/Piana (Mühlner Motorsport)
4. – #966 Keilwerth/Vazquez/Mölig (Mathol Racing)
5. – #960 Bohr/„Max“/„Jens“ (Teichmann Racing)
6. – #978 Krämer/Brunot/Kloft (KKrämer Racing)**
7. – #955 Schicht/„Montana“ (Mathol Racing)
8. – #950 Assmann/Assmann (Schmickler Performance
* Sieger Wertung 982
** Sieger Wertung 981

DNF:
#962 „Jules“/von Danwitz (Frikadelli Racing)

Pole-Position – 08:41,070 Minuten
#969 Jung/Piana (Mühlner Motorsport)

Schnellste Rennrunde – 8:45,742 Minuten
#979 Kranz/Menzel (Mühlner Motorsport)

Schubert Motorsport: Zum Saisonabschluss auf dem Podium

[Teaminfo] Schubert Motorsport schloss die Saison 2019 in der VLN mit einem weiteren Podestplatz ab. Beim 44. DMV Münsterlandpokal kam der BMW M2 Competition mit der Startnummer #159 auf Rang zwei in der Klasse SP8T und auf Position 17 im Gesamtergebnis ins Ziel. Im Laufe des vierstündigen Rennens auf der Nürburgring-Nordschleife wechselten sich Christopher Dreyspring, Christer Jöns und Ricardo van der Ende am Steuer des von Schubert Motorsport entwickelten Boliden ab.

Das starke Ergebnis im neunten Rennen der VLN war der verdiente Lohn für die harte Arbeit über das ganze Jahr hinweg. Das Team verbesserte das Setup sowie die Fahrbarkeit des M2 Competition und reduzierte zudem das Gewicht. In der Winterpause wird die Mannschaft aus Oschersleben weiter am Auto arbeiten.

Das sagten Fahrer und Teamchef nach dem VLN-Finale

Christer Jöns: „Mein Stint war sehr gut. Wir haben strategisch die richtigen Entscheidungen getroffen und dadurch Boden gutgemacht. Seit Saisonbeginn haben wir Details am Auto verbessert. Wir haben das Gewicht reduziert, die Luftführung im Cockpit optimiert und die Aerodynamik an der Vorderachse verbessert. Wir haben seit dem ersten Test also viel erreicht.“

Christopher Dreyspring: „Wir sind alle zufrieden mit dem Rennen. Platz zwei in der Klasse und Rang 17 im Gesamtresultat sind starke Ergebnisse. Wir haben über das Jahr hinweg das Setup deutlich verbessert. Das Team hat einen super Job gemacht.“

Ricardo van der Ende: „Das Team hat den M2 unermüdlich weiterentwickelt. Im ersten Stint des Qualifyings bei noch etwas feuchten Bedingungen waren wir deutlich schneller als die Konkurrenz in unserer Klasse. Der Start und die erste Runde liefen ebenfalls sehr gut, ich habe mehrere Fahrzeuge überholt. Auch meine beiden Teamkollegen waren sehr konstant und wir haben das Auto ohne Schäden ins Ziel gebracht. Natürlich hätten wir gerne gewonnen, aber manchmal sind die anderen eben einen Tick schneller.“

André Schubert (Team-Management): „Es war ein sehr erfolgreiches Wochenende für uns. Wir haben in den vergangenen Wochen sehr gute Schritte mit unserem Auto gemacht. Wir haben das Gewicht reduziert und am Fahrwerk sowie beim Setup Verbesserungen erzielt. Das Auto ist jetzt konstant schnell und fahrbarer, was unsere drei Piloten bestätigt haben. Mit Platz zwei ist uns ein sauberer Abschluss der VLN-Saison gelungen.“

Pixum Adrenalin: Packendes Herzschlagfinale mit Meistertitel belohnt

[Teaminfo] Das Pixum Team Adrenalin Motorsport ist am Ziel der Träume angekommen und hat den Meisterschaftstitel in der VLN erfolgreich verteidigt. Nach einem spannenden teaminternen Zweikampf konnten sich Yannick Fübrich und David Griessner zu den neuen Champions von Europas erfolgreichster Breitensportserie krönen. Der zweite Platz im Endklassement ging an in ihre Teamkollegen Christopher Rink, Danny Brink und Philipp Leisen, die mit der Vizemeisterschaft den erneuten Doppelschlag perfekt machten. Auch nicht zu verachten ist der Porsche Cayman mit der Startnummer 444 mit Norbert Fischer, Daniel Zils und Oskar Sandberg die mit dem vierten Gesamtrang das Topergebnis von Adrenalin Motorsport abrunden.

„Ich bin unheimlich stolz auf mein Team und unsere Fahrer. Zum zweiten Mal in Folge die ersten beiden Plätze in der VLN belegen zu können ist einfach traumhaft. Aber auch der Gewinn des BMW M240i Racing Cups in der Fahrer-, Team- und Gentlemen-Wertung, der VLN-Produktionswagentitel, die VLN-Junior-Meisterschaft sowie die weiteren Klassensieger-Trophäen in der Cup5, V4 und V5 zeigen, was für eine grandiose Saison hinter uns liegt. Vielen Dank an alle, die zu diesen Erfolgen beigetragen haben“, freut sich Teamchef Matthias Unger, für den sich der VLN-Meisterschaftstitel komplett anders anfühlt als noch im Vorjahr. „Man kann die beiden Jahre überhaupt nicht miteinander vergleichen. Jede Saison hat aus meiner Sicht ihren eigenen Charakter mit anderen Gegnern oder Wettersituationen. Daher ist es toll, dass wir auch 2019 mannschaftlich diesen Herausforderungen standgehalten haben.“

Klasse Cup5: Griessner/Fübrich gewinnen BMW M240i Racing Cup und sind VLN-Meister 2019

Nachdem David Griessner und Yannick Fübrich (CFN-Folientechnik-BMW M240i Racing, Startnummer #650) bereits im Vorjahr knapp davor waren, den Meistertitel in der VLN zu gewinnen, konnten sie sich mit ihrem siebten Saisonsieg nun endlich ihren großen Traum erfüllen. Beim letzten Lauf hielten sie noch einmal dem enormen Druck der Konkurrenz stand und sicherten sich damit auch den Fahrertitel im BMW M240i Racing Cup sowie die Klassensieger-Trophäe in der Cup5.

„So kurz nach der Zieldurchfahrt kann man noch gar nicht richtig realisieren, was wir heute vollbracht haben. Ich bin einfach nur überwältigt und finde kaum die passenden Worte. Das Rennen war mental einfach unglaublich hart. Uns wurde heute absolut nichts geschenkt und wir mussten bis zum Schluss maximal pushen“, schilderte Fübrich anschließend. „Mein letzter Stint hat sich wirklich wie eine halbe Ewigkeit angefühlt. Dementsprechend groß war die Erleichterung als wir endlich den Zielstrich überquert haben. Damit geht eine traumhafte Saison für uns mit dem größtmöglichen Erfolg zu Ende“, freut sich Griessner, der auch neuer VLN-Juniormeister ist.

Grund zur Freude hatten aber auch Ben Bünnagel und Francesco Merlini, die mit dem SSB-Wägetechnik-BMW M240i Racing #652 auf das Podium fahren konnten. Am Ende stand ein starker dritter Platz für das Fahrerduo zu Buche. Thomas Henriksson, Stefan Kruse, Philipp Leisen, Christopher Rink (Pixum #655) belegten zudem in der Tageswertung den sechsten Rang und Daniel Attallah, Lutz Marc Rühl, Paul Whiting (#651) fuhren auf Platz elf. Dank des erneuten Erfolges beim Saisonfinale der VLN sicherte sich Stefan Kruse den Meistertitel in der Gentleman-Wertung des BMW M240i Racing Cups und krönte damit auf eine ganz spezielle Art und Weise sein tolles Jahr auf der Nürburgring Nordschleife.

Klasse V4: Rink/Brink/Leisen verteidigen VLN-Produktionswagentitel und sind Vizemeister

Bis zum Schluss haben Christopher Rink, Danny Brink und Philipp Leisen (Pixum-BMW 325i E90 #1) um die Titelverteidigung gekämpft. Beim Saisonfinale holten sie mit dem Klassensieg in der V4 erneut das Maximum heraus. Am Ende fehlten ihnen gerade einmal 0,12 Punkte auf ihre Teamkollegen Griessner/Fübrich. „Natürlich ist es sehr ärgerlich, dass wir den Titel so knapp verpasst haben. Trotzdem haben wir nach leichten Anlaufschwierigkeiten eine überaus erfolgreiche Saison hinter uns gebracht. Die VLN-Vizemeisterschaft, der Gewinn der Klassensieger-Trophäe in der V4 sowie der Produktionswagentitel bringen dies noch einmal deutlich zum Ausdruck. Glückwunsch an David und Yannick, die dem Druck bis zum Schluss standgehalten haben und verdient Meister geworden sind“, so das Fahrertrio.

Ihre Teamkollegen Christoph Magg, Philipp Stahlschmidt und Philipp Kowalski (Motec-Wheels-BMW 325i E90 #703) wurden nach einem Zwischenfall in der Endphase des Rennens auf dem 19. Platz gewertet. Auch wenn sie sich zum Saisonabschluss ein besseres Ergebnis gewünscht hätten, bleiben die Erinnerungen an die tollen Erfolge aus 2019, vor allem an ihren Sieg beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring

Klasse V5: Zils/Sandberg/Fischer sichern sich Klassensieger-Trophäe und Platz vier in der VLN

Daniel Zils, Oskar Sandberg und Norbert Fischer (Pixum-Porsche Cayman #444) sicherten sich zum Abschluss der 2019er-Saison noch einmal den Sieg in der V5. Damit kommt das Fahrertrio genauso wie Griessner/Fübrich auf eine stattliche Anzahl von sieben Klassensiegen. „Wir haben das Maximum herausgeholt, was mit den Starterzahlen in der V5 möglich war. Mit der Klassensieger-Trophäe in der sowie dem vierten Platz in der Gesamtwertung können wir daher sehr zufrieden sein.“ Einen versöhnlichen Saisonabschluss legten auch Ulrich Korn und Charles Oakes hin, die mit dem Nexen-Tire-Porsche Cayman #445 auf den vierten Platz fuhren.

Klasse SP10: Wolter/Lenerz verpassen Podium nur knapp

Eine starke Leistung zeigten einmal mehr auch Thorsten Wolter und Marcel Lenerz mit dem #161 Mainhatten-Wheels BMW M4 GT4. Nach einer fehlerfreien Vorstellung überquerten sie auf einem guten vierten Platz die Ziellinie. Gerade einmal 18 Sekunden fehlten dem Fahrergespann zum Podium.

Max Kruse Racing: Versöhnliches Saisonende

[Teaminfo] Mit einen zweiten Klassen-Rang konnte das Team Max Kruse Racing beim VLN-Saisonfinale ein gutes Ergebnis erreichen. Damit schloss die Mannschaft eine turbulente Saison erfolgreich ab.

Zum letzten Saisonlauf trat Max Kruse Racing ohne Benny Leuchter an, der zeitgleich am japanischen Lauf des Tourenwagen Weltcups WTCR teilnahm. Mit den Piloten Andy Gülden und Jasmin Preisig war das Team aber auch ohne Leuchter bestens aufgestellt. Das erklärte Ziel war, die wechselvolle Saison voller Höhen und Tiefen mit einem guten Ergebnis abzuschließen.

Die erste Meisterleistung gelang dem Team allerdings bereits vor dem Rennen. In den knapp zwei Wochen nach dem achten VLN-Lauf bot die Mannschaft alle Kräfte auf, den bei einem Unfall stark beschädigten VW Golf GTI TCR mit der #819 wieder rennfertig zu machen. Mit Erfolg, denn das „Schneewittchen“ getaufte Auto erstrahlte bei VLN 9 in neuem Glanz. Andy Gülden und Jasmin Preisig setzten diese Vorlage im morgendlichen Qualifying souverän um und fuhren auf den ersten Startplatz in der Klasse TCR. Das war bereits die siebte Pole Position in neun Rennen für die Mannschaft des Profi-Fußballers Max Kruse.

Beim Rennstart konnte Gülden seine Pole Position sofort in die Führung umsetzen. Im Laufe seines Stints verlor er diese aber an den auf der langen Geraden deutlich schnelleren Audi. Der daraufhin strategisch eine Runde eher eingelegte Boxenstopp, bei dem Jasmin Preisig das Steuer übernahm, gelang perfekt, konnte aber nicht verhindern, dass die #819 zur Rennhälfte einen deutlichen Rückstand auf den Führenden hatte. Gülden, der für die letzten Runden wieder ins Cockpit kletterte, gelang es in der Folge, den Rückstand auf den Audi RS3 LMS mit extrem schnellen Rundenzeiten komplett aufzuholen. Trotz Windschattens auf der Döttinger Höhe hatte Gülden aufgrund des Topspeed-Vorteils des Gegners aber keine Chance mehr, einen finalen Angriff zu starten und kreuzte mit nur 0,9 Sekunden Rückstand als Zweiter die Ziellinie.

Teammitbegründer Benny Leuchter konnte indes bei seinem Start im Tourenwagen Weltcup WTCR auf dem Traditionskurs von Suzuka seine Klasse unter Beweis stellen. Nach einem unverschuldeten Ausfall im ersten Rennen fuhr der Duisburger in seinem VW Golf GTI TCR von Sebastién Loeb Racing bei den beiden darauf folgenden Läufen mit starken kämpferischen Leistungen jeweils in die Punkteränge.

Benny Leuchter, Teammitbegründer: „Ich habe natürlich aus Japan die Daumen gedrückt und mit gefiebert. Schade, dass es nicht zum Sieg gereicht hat, aber das Team hat wieder eine Top-Leistung gezeigt. Das Auto nach dem schweren Unfall bei VLN 8 in so kurzer Zeit wieder in Topform zu bringen, war schon eine super Leistung von den Jungs. Ein großes Dankeschön an das ganze Team dafür! Trotz der ganzen Probleme in diesem Jahr haben wir gezeigt, dass der Team-Spirit stimmt. Wenn wir durchkamen, waren wir immer vorn dabei. Nächstes Jahr greifen wir wieder an!“

Andy Gülden, Fahrer: „Es war ein geiler letzter Lauf. Nachdem wir zur Rennmitte ein wenig Rückstand hatten, bin ich in den letzten zwei Runden in Sichtweite des Führenden gekommen. In der letzten Runde konnte ich mich sogar kurz daneben setzen, aber auf der Döttinger Höhe hatte ich dann leider keine Chance gegen den Audi. Mit dem zweiten Rang können wir aber trotzdem zufrieden sein, vor allem, wenn man auf das ganze Pech in dieser Saison zurückblickt. Ganz stark vom Team, dass sie die verbogene #819 nach dem letzten Rennen wieder derart in Form gebracht haben. Das Auto lief super! Auch mein „Hase“ Jasmin hat einen tollen Job gemacht und es hat mega Spaß gemacht, sich mit ihr das Cockpit zu teilen!“

Jasmin Preisig, Fahrerin: „Knallblauer Himmel und eine top-motivierte Mannschaft – da sollte doch eigentlich nichts schief gehen. Andy holte morgens die Pole Position und zusammen konnten wir ein starkes Rennen fahren. Leider hat es am Ende nicht ganz für den Sieg gereicht, total knapp mit nur 0,9 Sekunden Rückstand auf Platz eins. Wichtig war jedoch, die Ziellinie zu überqueren und das haben wir geschafft. Schneewittchen is back!“

Black Falcon: Freude über Gesamtsieg und mehrere Klassensiege

[Teaminfo] Die europäische Motorsportsaison endete für Black Falcon mit einem krönenden Abschluss am Nürburgring: Die Mannschaft aus Meuspath holte beim Saisonfinale der VLN den vierten Gesamtsieg des Jahres. Bei strahlendem Sonnenschein fuhren Patrick Assenheimer (GER) und Maro Engel (GER) mit dem Black-Falcon-Team-AutoArena-Mercedes-AMG GT3 #6 in der letzten Runde von Platz drei auf Rang eins vor und sicherten dem Team damit die VLN Speed-Trophäe sowie den SP9-Pro-Meistertitel für Assenheimer. Das Schwesterfahrzeug, der AM-Solutions-Mercedes-AMG-GT3 #16 von Adam Christodoulou (GBR), Hubert Haupt (GER) und Dirk Müller (GER), kam auf Gesamtposition fünf ins Ziel.

In der Klasse SP10 gewannen Tobias Müller (GER), Tim Scheerbarth (GER) und Tristan Viidas (EST) mit dem Mercedes-AMG GT4 #162 nach einem intensiven Vierkampf um den Tagessieg ebenfalls zum vierten Mal in dieser Saison. Dank dieses Erfolges sicherten sie sich und dem Black-Falcon-Team Identica den Meistertitel in der GT4-Klasse.

In der Klasse SP8T holten sich Nico Bastian (GER), Mustafa Mehmet Kaya (TUR) und Mike Stursberg (GER) mit dem Black-Falcon-Team-Knuffi-AMG-GT4 #152 den Klassensieg. Ihre Teamkollegen Marek Böckmann (GER), Axel König (GER) und Tobias Wahl (GER) fuhren mit dem Knuffi-AMG-GT4 #155 auf Platz vier in der Klasse.

Auch in der stärksten Produktionswagenkategorie gab es Grund zur Freude: Alexander Akimenkov (RUS), Ronny Lethmate (GER) und Vasilii Selivanov (RUS) beendeten den neunten VLN-Lauf mit dem Black-Falcon-Team-Textar-Porsche 991 Carrera #395 auf Position zwei in der V6. Ihre Teamkollegen Uwe Lebens (GER) und Michael Lindmayer (GER) kamen im 911er mit der #394 auf Platz sieben über den Zielstrich.

Sorg: Drittbestes Team in der VLN-Jahreswertung

[Teaminfo] Torsten Kratz (AUT), Moran Gott (GBR) und Oliver Frisse (Rüthen) sorgten für den bislang größten Erfolg für das Team AVIA Sorg Rennsport in der VLN: Mit dem BGStechnic-BMW 325i wurde das Trio das drittbeste Fahrzeug der Jahreswertung. Somit landete die Wuppertaler Mannschaft erstmals in den Top Drei der populären Breitensportserie. In der GT4-Klasse freuten sich Heiko Eichenberg (Fritzlar) und Erik Johansson (SWE) über den Vizetitel.

Kratz, Gott und Frisse hatten vor dem Finalrennen sogar noch theoretische Meisterschaftschancen, ein Sieg in der Klasse V4 vorausgesetzt bei gleichzeitiger „Fremdhilfe“. Doch in der sonnendurchfluteten Eifel büßte Startfahrer Oliver Frisse eineinhalb Minuten auf die Spitze ein und übergab als nur Sechster an Torsten Kratz.

Dieser verbesserte sich auf Rang drei, den im letzten Drittel Moran Gott verteidigte. Da aber die „fremde Hilfe“ in einer anderen Klasse ausblieb, hätte selbst ein Klassensieg nicht zum Titel gereicht. In der mit 28 Fahrzeugen sehr stark besetzten Klasse landeten Jack Mitchell (GBR) und Aec Udell (USA) auf den guten siebten Platz.

Im BMW M240i Racing-Markenpokal zeigten Moritz Oberheim (Schermbeck) sowie die beiden Norweger Sindre Setsaas und Inge Hansesaetre ihre beste Saisonleistung. Zweieinhalb Stunden lang lieferten sie sich mit dem AVIA-BMW einen großartigen Kampf mit zwei Wettbewerbern um die Spitze. Startfahrer Setsaas und dann Hansesaetre lagen immer wieder in Führung.

Kaum hatte Oberheim übernommen, fiel die Entscheidung zu Ungunsten der Sorg-Mannschaft. Im Bereich der Kurzanbindung kam es zu einer Kollision mit einem Toyota GT86. Hierbei wurden hinten links Felge und Reifen beschädigt, über vier Minuten gingen verloren. Somit blieb nur Platz fünf von 16 Startern. In der Jahreswertung ist das Trio drittbestes Team der Klasse und neunbestes Fahrzeug der gesamten Serie. Die neuen Teamkollegen Marcel Marchewicz (Schwetzingen), Chandler Hull (USA-Dallas) und Doppelstarter Aec Udell wurden im Schnitzel-Alm-BMW Achter.

In der GT4-Klasse blieben Heiko Eichenberg und Erik Johannson ihrer Serie treu: Entweder Erster oder Zweiter! Dieses Mal hielt sich die Freude über den zweiten Platz allerdings etwas in Grenzen, denn mit einem Sieg hätte sich das Duo aus eigener Kraft den VLN-GT4-Titel sichern können. Die Wettbewerber waren aber dieses Mal zu schnell und hatten final 75 Sekunden Vorsprung. Unterm Strich sind der GT4-Vizetitel und elftbestes Team der Serie ein gutes Ergebnis.

Mit einem feinen Ergebnis in der Klasse V6 ging die Saison für den Eibach-Porsche Cayman S zu Ende: In der mit sieben Fahrzeugen gut besetzten Klasse, fuhren Philipp Hagnauer (SUI), Philip Schauerte (Eslohe) und Björn Simon (Weilerswist) und Emir Asari (ITA) als Dritte aufs Podium.

In der Klasse SP3T war das Rennen für Murat Ates (Troisdorf) und die beiden Italiener Ugo Vicenzi und Alberto Carobbio kurz nach Halbzeit der Vier-Stunden-Distanz zu Ende. Als Folgeschaden einer Kollision musste der Audi RS3 LMS abgestellt werden.

„Leider hat es nicht zum Titelgewinn gereicht. Wir haben alles gegeben, aber der Wettbewerber war einen Tick besser und wir gratulieren zur Meisterschaft“, sagten die Brüder Benjamin und Daniel Sorg. „Nichtsdestotrotz sind wir sehr stolz auf unsere Truppe. Alle Fahrer haben über die gesamte Saison gesehen einen hervorragenden Job gemacht. Die Boxenmannschaft hat jeden noch so großen Schaden behoben und erst dafür gesorgt, dass wir so lange um den Titel fahren konnten. Vielen Dank auch an unsere Küchenfeen und alle weiteren Helfer hinter den Kulissen. Und vielen Dank an alle Sponsoren für die tolle Unterstützung. Ohne euch würden wir nicht hier stehen. Wir freuen uns jetzt schon auf die neue Saison und hoffen auf ein glücklicheres Ende.“

rent2Drive-FAMILIA-racing: Zweifacher Klassenchampion

[Teaminfo] Auch wenn der Wunsch von Teamchef David Ackermann nicht in Erfüllung ging, so konnte man doch von einem sehr erfolgreichen Wochenende für rent2Drive-FAMILIA-racing sprechen. „Wie schön wäre es doch, wenn wir mal alle Fahrzeuge ins Ziel bekämen“, so die Worte des Teamchefs nach dem achten Lauf zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN). Leider ging dieser Wunsch nicht in Erfüllung. Auch das Saisonfinale zeigte dem Team wieder seine Schattenseiten, aber auch grandiose Meldungen.

Der sonst so zuverlässige BMW 325i mit Richard und Philipp Gresek, sowie Moritz Gusenbauer wurde Opfer eines Auffahrunfalls in einer Gelbzone. Leider ein typischer Unfall, den man immer wieder rund um die Nürburgring Nordschleife sieht. Der BMW war so stark beschädigt, dass man das Rennen in der stark besetzten Klasse V4 nicht weiter fortsetzen konnte.

Dem Schicksal trotzten die beiden Italiener Stefano Croci und Aleardo Bertelli mit ihrem Renault Megane RS. Immer wieder wurden die beiden im Laufe des Jahres vom Pech verfolgt. So war „Ankommen“ die Devise dieses Rennes. Doch im morgendlichen Training schlug das Schicksal wieder zu: Einschlag im Bereich Schwedenkreuz. Doch die Crew gab nicht auf. Mit allen verfügbaren Mitteln wurde der Bolide wieder einsatzfähig gemacht und der vierte Platz in der Klasse VT2 war hier der verdiente Lohn.

Das Highlight des Tages setzte der Porsche 991 Cup in der Klasse SP7. Die Fahrer Andreas Riedl, Richard Gresek und der Bommel waren angetreten, um weitere Erfahrung zu sammeln. Dass am Ende des turbulenten Rennens ein Klassensieg in der starken Klasse SP7 raussprang, war eine Überraschung aber nicht unverdient. Mit ordentlichen Rundenzeiten hat sich die Mannschaft in den letzten Rennen sehr gut entwickelt.

Der erste Jahressieger stand bereits vor dem Rennen für die Klasse H4 fest. Da der einzig verbliebene Mitbewerber nicht zum Rennen antrat, konnten Karl Pflanz und der „Bommel“ den Titel auf dem Porsche 997 Cup in der Klasse H4 sicher nach Hause fahren. Im letzten Rennen der Saison wurden die beiden von Ersin Yücesan unterstützt. Die drei absolvierten ein ordentliches Rennen und fuhren auf einem zweiten Klassenplatz ins Ziel.

Genauso ging es Dmitriy Lukovnikov und Teamchef David Ackermann mit dem Porsche 991 GT3 Cup MR in der Klasse SP8. Gegen den übermächtigen Ferrari hatte man im Rennen keine realistische Chance. Aber die beiden hatten im gesamten Jahr fleißig Punkte gesammelt und stehen am Jahresende ganz oben auf dem Klassensiegertreppchen.

Zweifacher Jahresklassensieger und zahlreiche Einzelerfolge – ein tolles Rennsportjahr neigt sich dem Ende zu. Rent2Drive-FAMILIA-racing bedankt sich bei der gesamten Crew, den Fahrern, Fans, Partner und Sponsoren für das entgegengebrachte Vertrauen und die Unterstützung. Besonderen Dank sagt das Team Dieter Bläser, Thomas Müskens und Patrick Kirfel für die hervorragende Fahrzeugvorbereitung.

Bonk ohne Glück beim Finale

[Teaminfo] „Es hätte so ein schöner Saisonabschluss werden können, wenn es die beiden letzten Runden nicht gegeben hätte“, stellte Teamchef Michael Bonk nach dem VLN-Saisonfinale ernüchtert fest. „In der vorletzten Runde schied unser Audi deutlich in Führung liegend nach einem Unfall aus. Im letzten Umlauf erwischte es noch einen unserer BMW GT4 beim Kampf um den Klassensieg. Ein tragisches Ende eines an sich schönen Renntages.“

Beim VLN-Saisonfinale herrschten bei warmem Herbstwetter nahezu ideale Bedingungen. Lediglich zu Trainingsbeginn war die Fahrbahn durchgehend feucht. Unter der Flagge von Team Hofor Racing by Bonk Motosport fuhren erneut die zwei BMW M4 GT4 mit den vier Piloten Michael Schrey, Marc Ehret, Thomas Jäger und Michael Fischer. Drei Piloten waren auf beiden Autos gemeldet, lediglich Ehret konzentrierte sich auf einen BMW.

Im Training belegten die beiden Bonk-BMW die Plätze eins und drei in der Klasse SP10. Im Rennen mischten die zwei BMW über die gesamte Distanz in der Spitzengruppe mit. In der letzten Runde kämpfte die Startnummer #193 mit Schrey / Fischer / Jäger noch mit einem Konkurrenten um den Sieg. Doch wenige Kurven vor dem Ziel ging ein Manöver schief und der BMW schied nach einem Unfall aus. Der GT4-BMW mit der #192 von Ehret / Jäger / Fischer / Schrey wurde auf Position drei gewertet. Teamchef Bonk: „Das Finale lief sicherlich nicht wunschgemäß. So kurz vor Schluss ein Auto in aussichtsreicher Position zu verlieren, war schon ärgerlich. Vorher hat alles funktioniert. Wir haben während des Rennens einen Vergleichstest gefahren und wertvolle Erkenntnisse gesammelt.“

Hermann Bock fuhr den Audi RS3 LMS diesmal als Solist. In der Startaufstellung lag er auf Platz zwei in der Klasse SP3T. Im Rennen übernahm er schnell die Führung, die er im Verlauf des Rennens immer weiter ausbaute. Bis in der vorletzten Runde die Siegeshoffnungen ausgangs des Karussells jäh endeten. Teamchef Bonk: „Hermann hat einen tollen Job gemacht, der diesmal leider nicht belohnt wurde.“

Der unter Bonk-Bewerbung laufende Nett-Peugeot schaffte die perfekte VLN-Saison. Jürgen Nett, Achim Nett und der Brite Bradley Philpot steuerten den Peugeot 308 Racing Cup TCR zum achten Sieg in der Klasse SP2T. Damit blieb das Trio in diesem Jahr ungeschlagen. Jürgen Nett: „Ein toller Saisonabschluss. Der Peugeot lief perfekt, die Rundenzeiten waren wieder extrem gut. Dazu der achte Klassensieg. Wir sind sehr zufrieden.“

mathilda racing: Saisonende mit Titelgewinn

[Teaminfo] Auch, wenn mathilda racing das letzte VLN-Rennen des Jahres vorzeitig aufgeben musste, gab es für den Kölner Rennstall einiges zu feiern: Mit fünf Siegen in acht Läufen dominierte mathilda racing mit dem Cupra TCR in dieser Saison die TCR-Klasse der Langstreckenmeisterschaft und sicherte sich bereits ein Rennen vor Schluss die VLN-Klassensiegertrophäe – und zwar zum dritten Mal in Folge. Schon 2017 und 2018 stellte der Rennstall das beste TCR-Auto des Jahres.

Beim Finale hatte mathilda racing das Glück allerdings nicht auf seiner Seite. Nach einem tollen Rennen, bei dem die Fahrer auf der Strecke und das Team beim Boxenstopp wieder einmal mit einer starken Leistung überzeugten, wurde der Cupra TCR nur zwei Runden vor dem Ende vorsichtshalber abgestellt. „Ein Anstieg der Getriebeöltemperatur, ausgelöst durch einen offensichtlichen Getriebeölverlust, machte einen zusätzlichen Boxenstopp notwendig“, erklärte mathilda-Teamchef Michael Paatz. „Da das Spitzentrio sehr dicht beieinander lag und unsere Siegchancen dahin war, haben wir den Cupra TCR lieber abgestellt, um Folgeschäden zu vermeiden.“

Damit entging Matthias Wasel und Frederic Yerly, die beim Finale gemeinsam mit Mathias Schlaeppi am Steuer des Cupra TCR saßen, ein weiterer Sieg in der TCR Klasse. Denn wenige Minuten vor dem Ende lag das Trio auf dem zweiten Platz und in Schlagdistanz zum führenden Audi von Moller Bil Motorsport. „Es wäre ein sehr spannender Kampf um den TCR-Klassensieg geworden“, so Paatz. „Glückwunsch an die Konkurrenz von Moller Bil Motorsport und Max Kruse Racing – es war eine tolle Saison! Hoffentlich findet die TCR-Klasse im nächsten Jahr weiteren Zulauf.“

Nun steht für mathilda racing die verdiente Winterpause vor der Tür, um im kommenden Jahr wieder den Angriff auf den vierten TCR-Titel zu starten. „Wie bereits vor zwei Wochen verkündet, bleiben wir der TCR-Klasse in der VLN treu“, sagt Michael Paatz. „Wir bedanken uns bei allen Partnern, die uns in dieser erfolgreichen Saison begleitet haben und freuen uns schon jetzt auf die Saison 2020!“

Versöhnlicher Saisonabschluss für Sharky-Racing

[Teaminfo] Versöhnlicher Saisonabschluss für Sharky-Racing: Beim Finale der VLN kehrte der Rennstall aus Kaifenheim zum letzten Mal in diesem Jahr auf die legendäre Nürburgring-Nordschleife zurück. Im Volkswagen Golf GTI TCR, der in der SP3T an den Start ging, wechselten sich Jens Wulf, Stefan Lohn und Andre Benninghofen ab. Den Renault Clio Cup aus der H2-Klasse steuerten Achim Ewenz, Stefan Endres und Tommy Fortchantre.

Im morgendlichen Qualifying, das auf abtrocknender Strecke stattfand, erzielten die Fahrer beider Fahrzeuge, die unter der Bewerbung des MSC Sinzig e.V. an den Start gingen, eine gute Ausgangsposition für das anschließende Rennen. Beim Saisonfinale der VLN, das als „Schinkenrennen“ bekannt ist, da es für die Rennsieger neben dem Pokal auch einen original westfälischen Schinken zu gewinnen gibt, überzeugten sowohl Team als auch Fahrer mit soliden Rundenzeiten und einer fehlerfreien Leistung.

Am Ende durften sich alle Piloten über solide Ergebnisse freuen: Jens Wulf, Stefan Lohn und Andre Benninghofen landeten mit dem VW Golf GTI TCR auf dem vierten Rang in der SP3T und verpassten den Sprung auf das Podium nur denkbar knapp. Achim Ewenz, Stefan Endres und Tommy Fortchantre, die zum ersten Mal mit dem Renault Clio Cup in der VLN am Start warten, erreichten den fünften Platz in der Klasse H2.

„Hinter uns liegt eine erfolgreiche, spannende und lehrreiche Saison auf der Nordschleife“, zieht Sharky-Teamchef Frank Hess eine erfolgreiche Bilanz. „Zu den Höhepunkten gehört natürlich auch in diesem Jahr wieder der Start beim legendären ADAC TOTAL 24h-Rennen, bei dem wir mit unserem Golf GTI TCR das bestplatzierte Fahrzeug aus dem Hause Volkswagen stellen konnten. Darüber hinaus konnten wir in der Rundstrecken-Challenge Nürburgring auch noch die Teamwertung in der Meisterschaft gewonnen. Vielen Dank an unsere Fahrer, alle Teammitglieder und Helfer sowie die starken Partner hinter unseren Projekten.“

Allerdings steht Sharky-Racing schon wieder in den Startlöchern, denn nach dem Rennen ist bekanntlich auch vor dem Rennen. „Im Januar 2020 planen wir eine Teilnahme am 6-Stunden-Rennen in Dubai, das im Rahmen des dortigen 24h-Rennens stattfinden“, verrät Hess. Dort möchte Sharky-Racing mit den beiden VW Golf GTI TCR teilnehmen und sucht kurzfristig noch Fahrer. „Interessierte Piloten können sich jederzeit bei uns melden. Wir freuen uns auf die neue Saison!“

Perfekter Saisonabschluss für Manheller Racing

[Teaminfo] Manheller Racing im MSC Adenau e.V. hat beim neunten Lauf der VLN einen weiteren Klassensieg in der Wertungsgruppe VT2 gefeiert. Auf dem EBS-Pitzen-BMW 328i gelang Marcel Manheller und Carsten Knechtges ein solider Start-Ziel-Sieg. Das Schwesterauto, der WWS-BMW mit Harald Barth, Martin Owen und Kurt Strube, kam auf Rang drei der Klasse ins Ziel. Zudem startete das Team in der Klasse V4. Hier nahmen Marco Zabel und Simon Reicher dank eines zehnten Rangs ebenfalls einen Pokal mit nach Hause. Teamchef Manheller: „Auf dieses Ergebnis haben wir hart hingearbeitet. Ich bin sehr stolz auf die Leistung der Mannschaft, die dieses Jahr mit zwei komplett neuen Autos eine so grandiose Leistung gezeigt hat. Besser hätte unsere Saison kaum laufen können.“

Der Renntag begann für das Team mit dem morgendlichen Qualifying auf zunächst feuchter Strecke. Als der Belag dann abtrocknete, zeigte Manheller, welches Potenzial in den neuen Serien-BMWs steckt und wie gut die Vorbereitung auf den letzten Lauf war: Mit den Plätzen eins und zwei belegten die BMWs zunächst die erste Startreihe. Die Freude währte indes nur kurz: Nachdem der zweitplatzierte BMW einen Hauch zu schnell eine Unfallstelle passierte, versetzen die Kommissare das Fahrzeug ans Ende der Startaufstellung.

Für die Fahrer ein Ansporn: Nach nur drei Runden lag der WWS-BMW wieder auf dem dritten Rang der mit neun Startern besetzten Klasse. Diese Position hielten die Fahrer auch bis zum Schluss. Das Spitzenfahrzeug verteidigte die erste Position von Start weg und konnte sich einen komfortablen Vorsprung erarbeiten. Mit dem dritten Platz beim „Schinkenrennen“, dem Finale der VLN, ging insbesondere für die Besatzung des WWS-BMW ein Traum in Erfüllung: „Meine erste Saison beim Team Manheller war einfach perfekt: Wir haben gemeinsam gesiegt und gekämpft, ich schätze das familiäre Umfeld sehr. So soll es nächstes Jahr weiter gehen“, sagte Schlussfahrer Martin Owen im Ziel.

Insgesamt erzielte das Team Manheller in der Saison 2019 fünf Klassensiege bei neun Rennen. Zwei Mal verhinderte der Defektteufel einen sicher geglaubten Sieg, dafür erzielte das Team viele weitere Podestplätze und gewann seine Klasse beim ADAC TOTAL 24h-Rennen. „Kleinere technische Defekte gehören zur ersten Saison eines neuen Fahrzeugkonzeptes sicher dazu. Für das kommende Jahr sind wir bestens sortiert und werden uns jetzt genau überlegen, wie wir die VLN-Saison 2020 in Angriff nehmen“, so Teamchef Manheller.

Frikadelli Racing: Gemischte Gefühle beim VLN-Finale

[Teaminfo] Nachdem das Frikadelli Racing Team bereits beim vorausgegangenen VLN-Lauf den Meistertitel in der Porsche Cayman GT4 Wertung (Typ 981) perfekt machen konnte, wollten sich Hendrik von Danwitz und „Jules“ beim Finale noch einmal mit einem guten Ergebnis in die Winterpause verabschieden. Ein Unfall zwei Runden vor Schluss verhinderte jedoch einen versöhnlichen Saisonabschluss des Fahrerduos. Deutlich besser lief es für Sabine Schmitz, die sich über den sechsten Platz in der äußerst stark besetzten Produktionswagenklasse V4 freuen durfte.

„Natürlich hätten wir Hendrik und „Jules“ zum Saisonabschluss noch einmal ein gutes Ergebnis gewünscht. Schade, aber ich denke dass unter dem Strich dennoch die Freude über den Meistertitel überwiegt. Wir haben damit unser gestecktes Saisonziel mit dem Porsche Cayman GT4 erreicht. Ein großes Dankeschön meinerseits nochmal an die beiden Piloten und meine gesamte Mannschaft für die hervorragende Leistung“, bilanziert Teamchef Klaus Abbelen.

Dabei sah es lange so aus als könnten von Danwitz und „Jules“ auch noch „das Sahnehäubchen“ auf die Saison setzen: Im Qualifying platzierte das Fahrerduo den Porsche Cayman GT4 nicht nur auf der Pole Position in der 981-er Wertung, sondern gleichzeitig auch auf einem starken vierten Rang in der Cup3-Klasse. Startfahrer von Danwitz zeigte im ersten Stint eine glänzende Vorstellung und brachte das Fahrzeug bis in die Top-drei der Klasse nach vorne. Sein Teamgefährte „Jules“ konnte im anschließenden Doppelstint ebenfalls mit starken Rundenzeiten überzeugen, ehe er für die Endphase das Cockpit wieder an von Danwitz übergab. Ein Unfall im Streckenabschnitt Pflanzgarten I brachte die beiden Piloten zwei Runden vor Schluss allerdings um den Lohn der Arbeit.

Diesen konnte sich Sabine Schmitz gemeinsam mit ihrem Bruder Beat Schmitz und Andre Sommerberg in der prallgefüllten Produktionswagenklasse V4 sichern. Schlussendlich stand für das Fahrertrio von Speedbeat Motorsport ein starker sechster Platz zu Buche. Insgesamt waren in der Klasse 28 Fahrzeuge am Start.

Stimmen nach dem Wochenende:

Hendrik von Danwitz (Fahrer #962 Porsche Cayman GT4): „Wir hätten uns natürlich einen besseren Saisonabschluss gewünscht. Ich war auf der Innenseite unterwegs und das andere Fahrzeug hat mich nicht gesehen. Ein typischer Rennunfall, bei dem wir uns leider den Kühler beschädigt haben und aufgeben mussten. Trotzdem denke ich, dass wir auf eine fantastische Saison zurückblicken können. Vielen Dank noch einmal an das gesamte Frikadelli Racing Team für die tolle Arbeit. Ich habe mich vom ersten Moment an wohl gefühlt und diesen Schritt absolut nicht bereut.“

„Jules“ (Fahrer #962 Porsche Cayman GT4): „Es ging sehr gut los für uns, leider hatten wir dann in der Endphase diesen unglücklichen Zwischenfall. Dadurch, dass wir den Meistertitel allerdings schon sicher hatten, lässt sich dieser Ausfall zum Glück noch verschmerzen. Rückblickend betrachtet habe ich ein tolles erstes Jahr in der VLN erlebt, wie ich es mir besser hätte kaum vorstellen können. Gemeinsam mit Frikadelli Racing hat es mir einfach unheimlich viel Spaß gemacht.“

Sabine Schmitz (Fahrerin #477 BMW 325i E90): „Teilweise hatten wir heute mit ziemlichem Untersteuern zu kämpfen. Trotzdem können wir mit unserer Leistung sehr zufrieden sein. Wir waren nahezu die ganze Zeit im Bereich der Top-fünf unterwegs und freuen uns sehr die Saison mit einem guten sechsten Platz beenden zu können. Nun geht „unsere Gisela“ in den wohlverdienten Winterschlaf.“

GetSpeed: Finale mit Höhen und Tiefen

[Teaminfo] Allen Widrigkeiten zum Trotz hat GetSpeed Performance beim letzten VLN-Lauf der Saison erneut eine Top-Ten-Platzierung sowie einen Podiumsplatz in der SP9 Pro-Am erreicht. Janine Hill, John Shoffner und Fabian Schiller sprangen beim DMV Münsterlandpokal als Gesamt-Achte und Zweite in der Klasse mit dem Rooster Rojo J2R Mercedes-AMG GT3 (Startnr. #23) für die Teamkollegen in die Bresche. Von einer Pechsträhne verfolgt war nämlich die Speerspitze des Teams aus dem Gewerbepark am Nürburgring. Das Rennen von Philip Ellis und Dominik Baumann endete im Vodafone Mercedes-AMG GT3 #2 aufgrund einer unverschuldeten Kollision schon im zweiten Umlauf.

„Das Abschlussrennen der Nordschleifen-Saison hatte ich mir etwas schöner vorgestellt und hätte die Nummer 2 gerne im Ziel gesehen. So ist der Rennsport, das bist du machtlos. Wir haben aber erneut gezeigt, dass die Pace da ist. Fabian Schiller hat das Rennen elf Runden lang souverän angeführt und kontrolliert. Er ist in seinem Doppel-Stint exzellent gefahren und hat John und Janine damit eine gute Ausgangsposition verschafft. Darüber sind wir sehr glücklich. Wir nehmen viel an Erfahrung und vor allem ein sehr gutes Gefühl mit in das nächste Jahr. Vier Podiumsgesamtplätze in der VLN, davon drei in Folge, das sind tolle Erfolge. Ich bin sehr zuversichtlich, dass 2020 unser Jahr wird“, sagte Teamchef Adam Osieka.

Bereits am Freitag hatte die #2 bei den Test- und Einstellfahrten mit Dominik Baumann am Steuer im Bereich des Motors Feuer gefangen. In der Kürze der Zeit war das Fahrzeug nicht mehr neu aufzubauen. Die Mechaniker von GetSpeed leisteten aber großartiges Teamwork. Der in dieser Saison bei Sprintrennen in der GT Open eingesetzte Mercedes-AMG GT3 wurde bis in die frühen Morgenstunden für den Renneinsatz auf der Nordschleife um- und teils neu aufgebaut. „Die GT Open Saison ist vorbei und wir hatten das Fahrzeug schon teilweise zerlegt“, erklärt Osieka. „Eine starke Leistung, da der Wagen nicht in einem rennbereiten Zustand war und zudem noch einige Anpassungen für das 4-Stunden-Rennen vorzunehmen waren.“ Um 2:30 Uhr war das Auto dennoch endgültig startklar.

Auch im Qualifying hatte GetSpeed die Pechmarie mit an Bord. Fabian Schiller und Dominik Baumann erwischten aufgrund von Code-60-Zonen keine einzige richtig freie Runde. Von Platz sechs (#23) und Rang zwölf (#2) ging es nach dem Start aber fulminant los. Denn nach der ersten Runde lagen der Rooster Rojo J2R Mercedes-AMG GT3 sowie das Schwester-Fahrzeug bereits auf den Positionen zwei und drei.

Insbesondere Philip Ellis hatte dabei mit einem bravourösen Überholmanöver, teilweise sogar über die Wiese, einige Positionen gegenüber der SP9-Konkurrenz gut gemacht. Nur eine Runde später war es vorbei mit der Herrlichkeit. In einer Code-60-Zone fuhr ein Konkurrent dem GetSpeed-Boliden auf Höhe Metzgesfeld vehement hinten rechts rein und sorgte für einen irreparablen Schaden und das vorzeitige Aus.

Ellis wird in Code-60-Zone von hinten abgeschossen
„Ich weiß nicht, ob der andere Fahrer den Code 60 nicht gesehen hat. Vielleicht hat er auch seinen Bremspunkt falsch eingeschätzt. Er ist mir aber auf jeden Fall volles Rohr hinten drauf gefahren. Danach hat sich das Auto nicht mehr richtig angefühlt. Die Getriebe- und die Motortemperatur sind schlagartig angestiegen. In einer Code 60 abgeschossen zu werden, ist sehr ärgerlich. Das gehört aber leider auch zum Motorsport mit dazu“, sagte Philip Ellis. „Das war wirklich schade, ich hatte einen sehr guten Start. Einen Riesendank an das Team, die gestern noch das komplette Auto umgebaut haben, nachdem der andere Wagen ein bisschen abgefackelt war. Dass es jetzt so früh und auf diese Weise endete, ist natürlich doppelt bitter. Das Team hätte etwas anderes verdient gehabt.“

In der #23 war Schiller unterdessen weiter schnell unterwegs. Der 22-Jährige übernahm die Führung in Runde vier und ging als Leader in Runde sieben an die Box zum ersten Pitstop. Auf Position eins übergab der Troisdorfer nach 15 Runden an John Shoffner. Auf den Zweitplatzierten im Gesamtklassement hatte der Sieger von VLN7 zu diesem Zeitpunkt rund 32 Sekunden Puffer herausgefahren. „Ich hatte einen guten Rhythmus. Es hat mir viel Spaß gemacht an der Spitze zu fahren. Wenn du auf der Nordschleife einmal im Flow bist, dann ist das Ganze gar nicht mehr so anstrengend. Du bist das Überrunden gewohnt. In meinem ersten Stint war es etwas chaotisch auf der Strecke aufgrund der vielen Code-60-Phasen. Im zweiten Stint konnte ich richtig Gas geben. Letztlich war alles top, auch wenn bei unserem Auto die Ergebnisse nicht ganz so im Vordergrund stehen wie bei der #2. Dennoch fahren John und Janine hier auf freier Strecke die Runde in 8:15 Minuten, das soll erst mal einer in dem Alter nachmachen“, war Schiller voll des Lobes über seine Teamkollegen.

Shoffner / Hill zeigten in der zweiten Hälfte des Rennens, dass sie in ihrer ersten Saison auf einem GT3-Fahrzeug viel gelernt haben. Das anglo-amerikanische Duo fuhr im dichten Gedränge konstant Zeiten um 8:30 Minuten und schaffte problemlos die Top-Ten-Platzierung sowie Platz zwei in der Pro-Am-Wertung. Dementsprechend froh war die schnellste Frau der VLN: „Das war ein schöner Saisonabschluss bei tollem Wetter. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis und der Performance von allen drei Fahrern auf der #23. Du musst in der SP9 vorausschauend fahren, aber gleichzeitig auch auf dem Gaspedal bleiben. Wir haben unser Ziel erreicht und sind da vorne in guter Gesellschaft. Das war eine erfolgreiche Saison“, sagte Janine Hill und John Shoffner ergänzte: „Großartiges Wetter und ein großartiger Tag. Alle namhaften Hersteller haben heute um den Sieg gekämpft, wir waren vorne mit dabei. Ein Top-Ten-Platz und nur rund drei Minuten Rückstand auf den Gesamtsieger, das kann sich sehen lassen. Du musst lernen aggressiv zu sein, aber auch die Überholmanöver ordentlich zu planen, sonst verlierst du fünf, sechs Sekunden. In unserem ersten Jahr in der SP9 haben wir uns kontinuierlich verbessern können, wir haben die Lücke zur Konkurrenz Schritt für Schritt verkleinert“, sagte John Shoffner.

Mercedes-AMG: Erfolgreiches Jahr, sechster Gesamtsieg in Folge

[Herstellerinfo] Mercedes-AMG Motorsport freut sich über den erfolgreichen Abschluss der diesjährigen VLN-Saison: Beim neunten und letzten Lauf setzen sich Maro Engel und Patrick Assenheimer (beide GER) für das Black-Falcon-Team AutoArena Motorsport (Startnummer #6) in einem wahren Herzschlagfinale gegen die gesamte Konkurrenz durch und fuhren den sechsten AMG-Sieg in Folge ein. Diese Erfolgsbilanz spiegelt sich am Ende einer spannenden und hochklassigen Saison auch in der Meisterschaft wider: Sowohl in den Klassen SP9 Pro und SP8T als auch in der SP10-Wertung holt sich die Performance- und Sportwagenmarke aus Affalterbach den Titel. Zudem gewann das Black-Falcon-Team AutoArena Motorsport die begehrte Rowe-Speed-Trophäe by VLN. Das gelungene Rennwochenende beim 44. DMV Münsterlandpokal wird vom starken Abschneiden des neuen Mercedes-AMG GT3 abgerundet.

Mit einer beeindruckenden Erfolgsbilanz von fünf Gesamtsiegen in Folge ging es für Mercedes-AMG Motorsport zum neunten und letzten Mal in dieser VLN-Saison auf die Nordschleife. Für eine optimale Ausgangslage vor dem großen VLN-Finale sorgte am Samstagvormittag das Qualifying: Adam Christodoulou (GBR), Hubert Haupt (GER) und Dirk Müller (GER) sicherten sich im Mercedes-AMG GT3 #16 vom Mercedes-AMG Team Black Falcon beim einstündigen Zeittraining die Pole Position, während Maro Engel (GER) und Patrick Assenheimer (GER) vom Black-Falcon-Team AutoArena Motorsport (#6) von Platz fünf aus in den letzten VLN-Lauf der Saison gingen.

Gleich zu Beginn des Rennens mussten die #16 und die #6 jedoch herbe Rückschläge hinnehmen: Sowohl Christodoulou als auch Assenheimer waren gezwungen, vorzeitig in die Boxengasse abzubiegen, da Laub die Kühlöffnungen teilweise verschloss – in der Folge drohte der Motor zu überhitzen. Beide Fahrer büßten somit ihre exzellenten Positionen ein. Im weiteren Rennverlauf kämpften sich die beiden Startfahrer jedoch wieder eindrucksvoll zurück und machten Runde für Runde Platzierungen gut. Während Christodoulou – der zwischenzeitlich auf Position 31 zurückgefallen war – das Fahrzeug an 13. Position an Haupt übergab, pilotierte Assenheimer sogar in die Top-Ten, ehe Engel die #6 anschließend übernahm. Letzterer knüpfte nahtlos an die starke Aufholjagd seines Teamkollegen an und überquerte die Ziellinie in einem wahren Herzschlagfinale als Erster.

Durch das starke Finish und den sechsten Gesamtsieg in Folge sicherte sich das Black-Falcon-Team AutoArena Motorsport (#6) die begehrte Rowe-Speed-Trophäe by VLN, die die leistungsstärksten Fahrzeuge im Feld belohnt. Obendrein krönte sich Assenheimer zum Champion der Klasse SP9 Pro, während Christodoulou, Haupt und Schlussfahrer Müller eine starke Aufholjagd auf dem Nürburgring ihrerseits als Gesamt-Sechste abschlossen.

Ein erfolgreiches Rennen lieferte auch der Mercedes-AMG GT3 #23 von GetSpeed Rooster Rojo J2 Racing. Startpilot Fabian Schiller erwischte – von Position sechs aus gestartet – einen exzellenten Start und setzte sich bald an die Spitze des Felds, wo er seine Spitzenposition lange Zeit bravurös verteidigte. Nach den Stints von John Shoffner (USA) und Janine Hill (GBR) beendete die #23 das Rennen als Gesamt-Achter, was gleichbedeutend mit Platz zwei in der Klasse SP9 Pro-Am war. Die beeindruckende Leistung des neuen Mercedes-AMG GT3, der von Maximilian Buhk, Maximilian Götz und Christian Hohenadel (alle GER) pilotiert wurde und erneut sehr gute Rundenzeiten verbuchte, rundete das spektakuläre GT3-Jahr für Mercedes-AMG Motorsport in der diesjährigen VLN ab.

Auch in den GT4-Klassen gab es Titel zu feiern: So holte das Black-Falcon-Team Knuffi (#152) mit Mustafa Mehmet Kaya (TUR), Nico Bastian (GER) und Mike Stursberg (GER) den Sieg in der Klasse SP8T, wodurch Kaya sich mit großem Vorsprung zum Champion der Klasse krönte. Darüber hinaus fuhren Tobias Müller (GER), Tim Scheerbarth (GER) und Tristan Viidas (EST) im Mercedes-AMG GT4 #162 auf Rang eins der Klasse SP10 – das Trio des Black-Falcon-Teams Identica wurde dadurch Gesamt-Champion der Klasse.

VLN-Saison geprägt von Titeln, Siegen und Klassenerfolgen

Das erfolgreiche Abschneiden beim 44. DMV Münsterlandpokal stellt für die Performance- und Sportwagenmarke aus Affalterbach den krönenden Abschluss einer spektakulären VLN-Saison dar. Insgesamt sicherten sich die Mercedes-AMG GT3 Teams sechs Gesamtsiege und acht weitere Podestplatzierungen und übertrafen damit die starke Bilanz aus der Vorsaison – damals standen am Ende des Jahres vier Triumphe und drei Podien zu Buche. Besonders beeindruckend war die Erfolgsserie der GT3 zwischen Mitte Juli und Oktober (VLN 4 – VLN 9), als den Teams sechs Siege am Stück gelangen, wobei das Highlight der AMG-Dreifachsieg beim achten Lauf der VLN war. Auch die GT4 verzeichneten ein sehr erfolgreiches Jahr auf der Nordschleife mit zehn Siegen in den SP10- und SP8T Klassen.

Stimmen nach dem VLN-Finale

Patrick Assenheimer, Black-Falcon-Team AutoArena Motorsport #6: „Am Anfang Pech, am Ende Glück – so könnte man das Rennen zusammenfassen. Mit vier Gesamtsiegen die Saison zu beenden, ist einfach genial. Ich konnte außerdem die Meisterschaft in der SP9 Pro gewinnen und auch das Team hat mit der Rowe-Speed-Trophäe einen Titel einfahren können. Den Sieg widme ich dem Team, das – wie immer – tolle Arbeit geleistet hat. Danke natürlich auch an Maro, der in seinem Stint einen mega Job gemacht hat. So kann es nächstes Jahr weitergehen.“

Maro Engel, Black-Falcon-Team AutoArena Motorsport #6: „Den Sieg haben wir und unser Team verdient. Die Jungs haben mega hart gearbeitet. Wir sind ein bisschen unglücklich ins Rennen gestartet, haben unsere Strategie dann aber angepasst und mit den neuen Reifen hat es dann sehr gut funktioniert. Ein großes Dankeschön an das Team von Black Falcon und auch an Patrick, der hier ja einen unglaublichen Lauf hat.“

Adam Christodoulou, Mercedes-AMG Team Black Falcon #16: „Das Qualifying lief bestens und mit der Pole Position hatten wir eine Top-Ausgangslage, um das Rennen erfolgreich zu bestreiten. Leider musste ich dann gleich am Anfang des Rennen wieder in die Box, damit das Team die Probleme beheben konnte. Das hat uns natürlich viel Zeit gekostet, aber wir haben nie aufgegeben und nach unsere Aufholjagd am Ende noch einen guten sechsten Platz herausgefahren. Wir haben wirklich Moral gezeigt.“

Maximilian Buhk, Mercedes-AMG Team Mann-Filter #56: „Nach dem Rennen in Portimao war der heutige Einsatz mein zweiter Test mit dem neuen Mercedes-AMG GT3. Das Fahrzeug fährt sich hervorragend, alles lief reibungslos und es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht, mit einem solchen Performance-Auto die Nürburgring-Nordschleife zu fahren. Ich freue mich schon sehr auf nächstes Jahr mit dem neuen GT3.“