Rang zwei für Manthey-Racing beim ersten VLN-Lauf

[Teaminfo] Manthey-Racing hat das erste VLN-Saisonrennen auf Platz zwei beendet. Nach 20 Runden überquerte Schlussfahrer Patrick Pilet (Frankreich) im Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 912 den Zielstrich. Der Franzose besetzte bei der 65. Auflage der ADAC Westfalenfahrt ein Fahrzeug mit Landsmann Frédéric Makowiecki. Das Schwesterauto, pilotiert von Earl Bamber (Neuseeland) und Laurens Vanthoor (Belgien), kam nach einer Berührung mit einem anderen Fahrzeug in der ersten Runde nicht ins Ziel.

Das Zeittraining am Samstag begann für die 169 Fahrzeuge um 12:30 Uhr: Wegen Nebels über der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Nordschleife und Sprintstrecke des Grand-Prix-Kurses startete die 60 Minuten dauernde Session mit einer Verspätung von vier Stunden. Die neuen Porsche 911 GT3 R qualifizierten sich auf den Plätzen zehn (912) und 13 (911).

Durch die morgendliche Verzögerung startete das auf zwei Stunden und 45 Minuten verkürzte Rennen um 15:20 Uhr. Bei trockenen und bewölkten Bedingungen saßen im ersten Stint Earl Bamber (911) und Frédéric Makowiecki (912) am Steuer. Während die Startnummer 912 frühzeitig auf Podiumskurs fuhr, überquerte die Startnummer 911 nicht die Ziellinie. Eine Kollision zwang den Neuseeländer nach der ersten Runde an die Box. Beschädigungen an Front und Heck hinderten den neuen Porsche 911 GT3 R an der Weiterfahrt.

In einer spannenden Schlussphase des ersten VLN-Laufs sammelte Patrick Pilet erste Führungskilometer für die Startnummer 912, verlor in der letzten Runde jedoch die Spitzenposition und beendete das Rennen mit einem zweiten Platz für Manthey-Racing.

Bernhard Demmer (Einsatzleitung Porsche 911 GT3 R #911, #912): „Es war die erste richtige Feuertaufe auf der Nordschleife für die neuen Autos nach dem Generationswechsel. Sowohl das Qualifying als auch das Rennen liefen vielversprechend. Dass die 911 gleich zu Beginn kollidierte, war sehr schade. Mit der 912 hingegen waren wir bis zuletzt auf Podiumskurs und lagen zeitweise sogar in Führung. Dadurch, dass wir mit dem Auto auf Anhieb siegfähig waren, sind wir sehr zufrieden mit dem Wochenende.“

Earl Bamber (Porsche 911 GT3 R #911): „Bei dem Versuch, einem sich drehenden Auto auszuweichen, wurde ich von einem anderen Fahrzeug touchiert und wir mussten das Rennen vorzeitig beenden. Generell sind die neuen Autos gut abgestimmt und wir haben viel gelernt an diesem Wochenende. Nun müssen wir weiterarbeiten und uns für die nächsten Läufe und das 24h-Rennen im Juni vorbereiten.“

Frédéric Makowiecki (Porsche 911 GT3 R #912): „Das erste Rennen mit dem neuen Auto auf Platz zwei zu beenden, ist ein tolles Ergebnis. Wir haben eine Menge über das Fahrzeug gelernt und arbeiten natürlich weiter an der Abstimmung. Alle haben einen super Job gemacht an diesem Wochenende, ich bin sehr stolz auf die Arbeit des Teams.“

Mercedes-AMG: Top Ten-Ergebnis und Klassensiege beim VLN-Auftakt

[Teaminfo] Mit Platz sieben in der Gesamtwertung und zwei Klassensiegen für den Mercedes-AMG GT4 ist Mercedes-AMG Motorsport erfolgreich in die Saison auf dem Nürburgring gestartet. Beimersten VLN-Lauf, der wetterbedingt verkürzten 65. ADAC Westfalenfahrt, fuhr das Mann-Filter-Team HTP Motorsport mit dem Mercedes-AMG GT3 #48 auf den siebten Rang. Die Startnummer 162 des Black Falcon Teams Identica wiederholte den Klassensieg für den Mercedes-AMG GT4 aus dem Vorjahr. Das Black Falcon Team Textar #155 feierte zudem den Sieg in der Klasse SP8T.

Beim ersten Lauf des Jahres zur VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring gingen fünf Mercedes-AMG GT3 und drei Mercedes-AMG GT4 an den Start. Bevor das Zeittraining beginnen konnte, mussten sich die insgesamt 169 Teilnehmer und zahlreichen Zuschauer allerdings in Geduld üben. Die für ihre Wetterkapriolen berüchtigte Eifel hüllte die Grüne Hölle in dichten Nebel ein, erst nach einer Verzögerung von vier Stunden schaltete die Boxenampel zum Qualifying auf Grün. Deshalb verkürzte die Rennleitung die Renndistanz von vier Stunden auf zwei Stunden und 45 Minuten.

Mit dem Mercedes-AMG GT3 #48 zeigte sich das Mann-Filter-Team HTP Motorsport von der langen Wartezeit unbeeindruckt und beendete das Zeittraining auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring-Nordschleife und Kurzanbindung des Grand-Prix-Kurses mit der drittbesten Zeit (8:02.295 Minuten).

Zum Rennstart um 15:20 Uhr klarte der Himmel auf, mit einer weitestgehend trockenen Strecke fanden Teams und Fahrer gute Bedingungen vor. Startfahrer Maximilian Götz (GER) hielt die Startnummer #48 in seinem Stint in den Top Ten, Raffaele Marciello (ITA) und Christian Hohenadel (GER) komplettierten das Trio, das sich lange Zeit in Schlagdistanz zum Podium befand. Schließlich überquerte das Team nach insgesamt 20 Runden die Ziellinie auf dem siebten Gesamtplatz. Maximilian Götz, Mann-Filter-Team HTP Motorsport #48:„Trotz der Verspätung haben wir die Ruhe bewahrt und haben mit Platz drei im Qualifying ein gutes Resultat erzielt. Der Rennstart war nicht optimal, da haben wir ein wenig das Momentum verloren. Aktuell ist es schwierig die Pace zu halten, Windschatten-Duelle sind gerade nicht wirklich möglich. Generell ist es wichtig für uns, dass wir Daten sammeln, um uns weiter zu entwickeln. In erster Linie geht es um die Vorbereitung auf das 24h-Rennen.“

Bei seinem ersten Auftritt mit dem Mercedes-AMG GT3 erlebte das neue Customer Racing Team GetSpeed Performance zu Beginn des Rennens eine Schrecksekunde: Nach einem Dreher kollidierte Startfahrer Fabian Schiller (GER) im Mercedes-AMG GT3 #23 GetSpeed Rooster Rojo mit dem Markenkollegen vom Black Falcon Team AutoArena Motorsport #6 und Yelmer Buurman (NED) am Steuer. Beide Fahrzeuge konnten das Rennen nicht fortsetzen, die Fahrer blieben unverletzt. Der zweite GetSpeed-Rooster-RojoMercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 24 und dem Fahrertrio Fabian Vettel (GER), Indy Dontje (NED) und Philip Ellis (GER) beendete das Rennen auf Platz 14. Dabei feierte Fabian Vettel, Bruder von Formel-1-Fahrer Sebastian Vettel, eine gelungene Premiere im Mercedes-AMG GT3 auf der Nürburgring-Nordschleife. Im Anschluss zog der junge Pilot ein postives Fazit: „Das erste Rennen für mich im Mercedes-AMG GT3 hier auf der Nordschleife war der Hammer! Das Auto war das ganze Wochenende perfekt in der Balance, wir mussten nur minimal am Setup schrauben. Ich wollte nach meinem Stint gar nicht raus aus dem Fahrzeug. Die nächsten Wochen werde ich noch oft hinter dem Steuer des Mercedes-AMG GT3 sitzen, auch mit der Vorbereitung auf die ADAC GT Masters. Darauf freue ich mich sehr.“ Schon in wenigen Wochen Fabian Vettel auch in der ADAC GT Masters hinter dem Steuer eines Mercedes-AMG GT3 Platz nehmen.

Mercedes-AMG GT4 wiederholt Auftaktsieg aus dem Vorjahr

Wie schon im Vorjahr gelingt dem Mercedes-AMG GT4 der Sieg beim Auftaktrennen der VLN in der Klasse SP10. Nach dem weltweit ersten Klassensieg für den Mercedes-AMG GT4 im letzten Jahr, zeigte das Black Falcon Team Identica mit der Startnummer #162 eine überzeugende Vorstellung auf der Nordschleife. Tim Scheerbarth, Tobias Müller (beide GER) und Tristan Viidas (EST) gelang der bereits fünfte Klassensieg des Mercedes-AMG GT4 in der Grünen Hölle. Die Startnummer 155 des Black Falcon Teams Textar mit dem Doppelstarter Gabriele Piana (ITA), Mustafa Mehmet Kaya (TUR) und Ace Robey (USA) fuhren in der Klasse SP8T ebenfalls auf Rang eins. Gabriele Piana resümierte: „Schade, dass das Rennen mit der Startnummer 6 so schnell vorbei war. Das war wirklich Pech. Mit dem Mercedes-AMG GT4 lief es glücklicherweise besser in der SP8T-Klasse. Ohne große Balance of Performance-Reglementierung in dieser Klasse macht es nochmal mehr Spaß, man erfährt das ganze Potential des Fahrzeugs. Auch meine Teamkollegen kamen super mit dem Fahrzeug zu recht. Der Klassensieg ist dann natürlich ein schöner Abschluss des Wochenendes.“

Rowe gewinnt den VLN-Saisonauftakt nach packender Schlussphase

Die Nordschleifen-Saison hat begonnen: Mit dem spannenden Auftakt zur VLN 2019 begann für viele Teams auch die Vorbereitung auf das ADAC Total 24h-Rennen. Und wenn dieser erste Lauf in Europas größter Breitensportserie ein Gradmesser für das war, was noch kommen wird, dann dürfen sich die Fans auf eine megaspannende Saison freuen. Denn in der VLN gab es Spannung bis zur letzten Sekunde. Das Rennen wurde erst auf den letzten Metern entschieden. Am Ende waren es Nick Catsburg, Marco Wittmann und John Edwards, die sich den Siegerpokal bei der 65. ADAC Westfalenfahrt sicherten. Der Vorsprung ihres Rowe-BMW M6 GT3 auf Fred Makowiecki und Patrick Pilet im Porsche 911 GT3 R von Manthey-Racing auf Platz zwei betrug am Ende gerade einmal 5,486 Sekunden. Mit Platz drei komplettierten Connor De Phillippi, Tom Blomqvist und Mikkel Jensen im Rowe-Schwesterfahrzeug den perfekten Saisonstart für das Mercedes-AMG-Team aus St. Ingbert.

Lange hatten die Fans warten müssen, ehe rund um die legendäre Nordschleife endlich wieder die Motoren erklangen. Der Saisonauftakt begann aufgrund starken Nebels mit Verspätung. Das auf 60 Minuten verkürzte Zeittraining wurde erst um 12:30 Uhr freigegeben. Die Pole-Position sicherte sich ebenfalls Rowe Racing. Connor De Phillippi im BMW M6 GT3 fuhr mit 8:01,192 Minuten die Bestzeit. Die Top-10-Fahrzeuge lagen innerhalb von nur 2,550 Sekunden. Das Rennen startete um 15:28 Uhr über die ebenfalls verkürzte Distanz von 2:45 Stunden.

Siebenmal wechselte im Rennen die Führung. Neben den drei erstplatzierten Fahrzeugen sammelte auch der Lamborghini GT3 von Konrad Motorsport Führungskilometer. In der letzten Runde kam es dann zum Showdown. Pilet war in Führung liegend in die letzte Runde gegangen und hatte am Ende doch das Nachsehen. Edwards reagierte am Ende einer Code-60-Phase schneller und schnappte sich die Führung. Die Rennleitung überprüfte unmittelbar nach dem Zieleinlauf die Onboard-Kamera des Porsche und bestätigte schließlich das Ergebnis. „Der Porsche-Fahrer hat vielleicht etwas geschlafen“, grinste Wittmann. Pilet nahm die Niederlage gelassen: „So ist eben manchmal das Leben.“

Neben dem direkten Schlagabtausch in der letzten Runde entschied – wohlgemerkt unter den beiden Rowe-Teams – die Strategie über Sieg und Niederlage. „Wir sind im ersten Stint eine Runde länger draußen geblieben, im zweiten ebenfalls. So hatten wir einen sehr kurzen letzten Stopp“, erklärte Wittmann. „Wir hätten gewinnen müssen“, sagte Blomqvist. „Wir hatten die Pole, einen perfekten Start, einen super ersten Stint und am Ende leider die minimal schwächere Strategie. Für das Team ist der Erfolg natürlich fantastisch.“

Auf Platz vier verpassten Klaus Bachler und Jörg Bergmeister im Porsche 911 GT3 R von Falken Motorsports das Podest nur um 0,281 Sekunden. Platz fünf ging mit Frikadelli-Racing ebenfalls an ein Porsche-Team. Den schnellsten Audi R8 LMS pilotierten Vincent Kolb und Frank Stippler auf Rang sechs, Mann-Filter Team HTP Motorsport belegte mit den Fahrern Maximilian Götz, Christian Hohenadel und Raffaele Marciello als bestes Mercedes-AMG-Team Platz sieben. Das bestplatzierte Pro-Am-Team in der GT3-Klasse war Walkenhorst Motorsport mit den Fahrern Rudi Adams, Immanuel Vinke und Jody Fannin. „Ein guter Start in die neue Saison“, zog Adams Resümee.

Einen sehr guten Einstand gelang Fabian Vettel im Mercedes-AMG GT3 von Rooster Rojo J2Racing. Der Bruder des viermaligen Formel-1-Weltmeisters absolvierte zusammen mit dem Schweizer Philip Ellis und dem Niederländer Indy Dontje 20 Runden. Auf Rang 14 fehlten dem Trio am Ende 4:48,915 Minuten auf die Spitze. Ebenfalls im Ziel war Ex-Formel-1-Star Martin Brundle. Auf dem Weg zu seiner großen Nordschleifen-Lizenz – der Brite plant noch in diesem Jahr ein gemeinsames VLN-Rennen mit seinem Sohn Alex – teilte Brundle sich den Aston Martin Vantage V8 mit Marco Müller und Alexander West. Zusammen fuhr das Trio 17 Runden.

Erste Tabellenführer der Saison 2019 sind die Laufsieger Catsburg, Wittmann und Edwards. Die GT3-Pro-Klasse war mit 20 Fahrzeugen am stärksten besetzt. „Mein erstes Rennen in diesem Jahr und gleich mein erster Sieg, so kann es gerne weitergehen“, grinste Wittmann. Das Trio führt nach dem ersten Rennen auch die am Ende des Jahres mit 25.000 Euro dotierte „Rowe-Speed-Trophäe by VLN“ an. Auf Platz zwei liegen Torsten Kratz, Oliver Frisse und Moran Gott, die im BMW 325i des Team AVIA Sorg Rennsport die Klasse V4 gewannen.

Rowe: Perfekter Saisonstart in mega-spannendem Rennen

[Teaminfo] Rowe Racing hat einen perfekten Start in die Nordschleifen-Saison 2019 gefeiert: Mit einem Überholmanöver in der 20. und letzten Runde der 65. ADAC Westfalenfahrt sicherte BMW-Werksfahrer John Edwards (USA) der Mannschaft aus St. Ingbert den Sieg im mega-spannenden ersten Lauf der VLN. Gemeinsam mit Edwards verspritzten Marco Wittmann (GER) und Nick Catsburg (NED) den Sieger-Champagner. Ihre Teamkollegen Connor De Phillippi (USA), Tom Blomqvist (GBR) und Rowe-Racing-Debütant Mikkel Jensen (DEN) fuhren als Dritte ebenfalls aufs Podium und machten damit einen traumhaften Tag für das Team perfekt.

Nach einer Verzögerung um mehrere Stunden durch hartnäckigen Eifel-Nebel hatte der erste Renntag des Jahres mit der Pole-Position für den BMW M6 GT3 mit der #98 durch Tom Blomqvist bereits perfekt begonnen, John Edwards hatte für die #99 Startplatz vier herausgefahren. Im Rennen übernahm Connor De Phillippi nach einem problemlosen Start mit der #98 sofort die Führung. Nach dem ersten Fahrerwechsel zu Tom Blomqvist in der sechsten Runde wechselte Platz eins zum zweimaligen DTM-Champion Marco Wittmann im Schwesterauto, bevor sich nach dessen erstem Stopp wieder Tom Blomqvist an die Spitze setzte. Dieses Spiel wiederholte sich nach den zweiten Fahrerwechseln von Tom Blomqvist auf Mikkel Jensen in der #98 und Nick Catsburg auf John Edwards in der #99.

Während Mikkel Jensen bei seinem ersten Einsatz für Rowe Racing und seinem ersten Rennen in einem GT3-Fahrzeug auf der Nordschleife in der Schlussphase sicher den dritten Rang nach Hause fuhr, wurde John Edwards in Runde 17 zunächst von Porsche-Pilot Patrick Pilet überholt, blieb aber an dem Franzosen dran. 23 Sekunden vor Ablauf der auf 2:45 Stunden verkürzten Renndauer gingen die beiden Piloten mit einem Abstand von 0,4 Sekunden noch ein letztes Mal auf die 25,738 Kilometer lange Kombination aus GP-Strecke und der legendären Nordschleife. Dort erkannte John Edwards dann schneller, dass eine geschwindigkeitsbegrenzte Code-60-Phase früher aufgehoben wurde als noch in der Runde zuvor und setzte das entscheidende Überholmanöver. Am Ende kam er mit 5,48 Sekunden Vorsprung ins Ziel und bescherte dem Team den insgesamt neunten Sieg in der VLN.

Teamchef Hans-Peter Naundorf: „Das ist ein Super-Auftakt für diese Saison. Pole Position, Sieg und das zweite Auto als Dritter auch auf dem Podium, viel besser hätte man es sich nicht wünschen können. Von mir aus kann das auch gerne so weitergehen. Wir waren mit beiden Fahrzeugen absolut konkurrenzfähig, da zahlt sich die super Arbeit des Teams der letzten Jahre aus. Die Fahrer haben am ganzen Wochenende einen hoch professionellen und fehlerfreien Job gemacht, das gilt ganz besonders für Mikkel Jensen. Für ihn war es das erste Rennen in einem GT3-Fahrzeug auf der Nordschleife, und er hat unter schwierigen Bedingungen alles richtig gemacht.“

John Edwards, #99: „Wir waren in den beiden Runden zuvor schon zweimal durch diese Code-60-Phase am Karussell gefahren, als ich in der letzten Runde gesehen habe, dass dieser Bereich früher aufgehoben wurde und der Porsche noch seine Reifen aufwärmte. An der Grünen Flagge habe ich dann Gas gegeben, und das hat uns den Sieg gebracht.“

Marco Wittmann, #99: „Das war in der Schlussphase ein super enges Duell, John hing die ganze Zeit am Heck des Porsche dran. Am Ende hatten wir dann ein bisschen Glück mit der Code-60-Phase.“

Schubert will mit dem M2 Competition die Nordschleife erobern

[Teminfo]Schubert Motorsport meldet sich mit einem Paukenschlag aus dem Winter zurück. Die Mannschaft startet beim VLN-Auftakt am 23. März. Bei der „65. ADAC Westfalenfahrt“ erwartet die Zuschauer eine ganz besondere Premiere: Der M2 Competition von Schubert Motorsport greift mit Christopher Dreyspring und Christer Jöns in der SP8T-Klasse an.

Das Team aus Oschersleben hat sich entschlossen, für diese Saison zu den Wurzeln zurückzukehren. Der M2 Competition wurde von der Rohkarosse mit verschiedensten Bauteilen des M4 GT4 aufgebaut. Seine Jungfernfahrt absolvierte der Rennwagen bei den VLN Test- und Einstellfahrten Mitte März und wurde in weiteren Tests in der Motorsport Arena Oschersleben nun auf Herz und Nieren geprüft. Nach zahlreichen Runden ohne größere Probleme oder Komplikationen zog die Mannschaft ein durchweg positives Fazit.

Mit dem Einsatz beim ersten VLN-Langstreckenrennen fällt der Startschuss für die Saison 2019. Auch bei VLN 2 und 3 wird die Mannschaft am Start sein, um sich perfekt auf das große Jahreshighlight vorzubereiten: Das ADAC TOTAL 24h-Rennen auf dem Nürburgring vom 20. bis 23. Juni.

Es wird eine besondere Saison für Schubert Motorsport. In diesem Jahr feiert die Mannschaft ihr 20-jähriges Jubiläum. Unzählige Klassensiege und der Gesamtsieg in der VLN 2005 sowie vier Top-Ten-Platzierungen und eine Pole Position beim prestigeträchtigen 24h-Rennen auf dem Nürburgring sind nur ein kleiner Auszug der 20-jährigen Erfolgsgeschichte, die vom Gewinn der Teammeisterschaft im ADAC GT Masters 2015 und vielen Einzelerfolgen weiter untermauert wird. Mit dem M2 Competition soll nun ab 2019 ein weiteres Kapitel dieser Errungenschaften geschrieben werden.

Teamchef Torsten Schubert: „Nach den Testfahrten auf der Nordschleife und in Oschersleben sind wir sehr optimistisch. Wir hatten kaum Komplikationen und alles lief extrem rund, wenn man bedenkt, dass das Auto recht spät fertiggeworden ist. Unser 20-jähriges Jubiläum war ein schöner Anlass, sich wieder auf unsere Kernkompetenz zu besinnen. Wir wollten ein Einstiegsmodell für die Nordschleife kreieren, was uns mit dem M2 Competition geglückt ist. Bei den ersten VLN Rennen geht es für uns vor allem darum, uns perfekt für das 24-Stunden-Rennen vorzubereiten und für verschiedene Bedingungen das optimale Setup zu entwickeln. Mit Christer und Christopher haben wir für den Auftakt eine starke Besetzung gefunden, die uns sicherlich mit ihrem Feedback unterstützen und voranbringen werden.“

Max Kruse Racing: voll motiviert beim Saisonstart

[Teaminfo] Die Zeit des Wartens und der Vorbereitungen hat endlich ein Ende. Am kommenden Wochenende startet die Saison 2019 der VLN, und Max Kruse Racing ist dabei. Das Team um den Bremer Erstliga-Fußballspieler Max Kruse wird einen Volkswagen Golf GTI TCR einsetzen. Mit den Piloten Benjamin Leuchter und Andreas Gülden setzt das Team voll auf den Klassensieg.

Über den Winter hat Max Kruse Racing den Wechsel von der Sprintserie ADAC TCR Germany in den Langstreckensport und die VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring vollzogen. Das Einsatzgerät – ein Volkswagen Golf GTI TCR – blieb gleich, aber durch die geänderten Rahmenbedingungen musste das Team personell umstrukturiert und auf die neuen Prozesse abgestimmt werden. Zudem kam neues, an den Langstreckensport angepasstes Equipment an Bord. Somit ist die Mannschaft nun für die neuen Aufgaben bestens aufgestellt.

Das Fahrerduo brennt schon auf den ersten Start in dieser Saison. Sowohl Benjamin Leuchter als auch Andreas Gülden gehören zu den absoluten Nordschleifen-Cracks und können bereits auf große Erfolge auf dieser anspruchsvollen Strecke zurück blicken. Gemeinsam wollen sie in diesem Jahr den TCR-Titel in der VLN holen. Voraussetzung hierfür wird im engen VLN-Feld eine konstante Leistung von Anfang an sein. Daher werden Team und Fahrer bereits beim ersten Lauf alles geben, um ein Top-Resultat einzufahren.

Max Kruse, Team-Inhaber: „Ich freue mich auf den Start am Wochenende! Das erste Rennen in einer neuen Klasse ist immer etwas Besonderes und wir müssen uns auch in der VLN als neues Team beweisen! Ich bin sehr froh, dass wir mit Benny und Andy zwei top Fahrer für Max Kruse Racing gewinnen konnten und bin überzeugt, dass wir in diesem Jahr auch in der VLN eine tragende Rolle spielen können. Natürlich werde ich Samstag live dabei sein und vor Ort die Daumen drücken.“

Benjamin Leuchter, Pilot und Team-Mitbegründer: „Ich freue mich wahnsinnig, dass die Rennsaison nun endlich beginnt. Ich habe über den Winter ein sehr intensives Testprogramm im TCR-Golf absolviert. Das hat zwar Spaß gemacht, aber ich freue mich, nun auch wieder auf meiner Lieblingsstrecke Rennen fahren zu können. Außerdem bin ich sehr froh, zusammen mit Andy Gülden wieder auf unserem „Güldenen Leuchter“ unterwegs sein zu können. Da haben auch viele Fans drauf gewartet. Die Rückkehr in die VLN bedeutet mir viel, weil meine motorsportlichen Wurzeln genau hier liegen. Das Team hat in der Pause eines sehr guten Job gemacht. Wir sind top aufgestellt und ich bin überzeugt, wir werden das Ding rocken! Ich kann es kaum erwarten und hoffe, dass uns viele Leute die Daumen drücken.“

Andreas Gülden, Pilot: „Ich bin total heiß auf den Saisonstart und freue mich mega, dass es endlich wieder losgeht! Die Vorfreude ist riesengroß, endlich wieder zusammen mit meinem Kumpel Benny ins Lenkrad zu greifen. Der Spielplan ist einfach: Wir werden auf vollen Angriff spielen und keinen Konter zulassen. Das Wetter soll gut werden, also hoffe ich auf viele Fans draußen an der Strecke oder bei uns an der Box Nr. 19.“

Bonk: Die Top-4 gehen an den Start

[Teaminfo] Zum VLN-Saisonauftakt 2019 reist Mathol Racing mit vier Fahrzeugen an. Teamchef Mattias Holle: „Wie in jedem Jahr freuen wir uns auf das erste Rennen, die Winterpause war lang. Wir werden wieder mit einem großen Engagement in der VLN starten und haben uns für die kommende Saison dazu entschlossen, uns auf den Einsatz von sechs Fahrzeugen zu konzentrieren. Bei der ersten Veranstaltung treten wir zunächst einmal mit vier Fahrzeugen an.“

In der Klasse V6 geht der Zimmermann-Porsche Cayman S mit dem Trio Wolfgang Weber/Alex Fielenbach/Roberto Falcon an den Start. Teamchef Matthias Holle: „Für das Zimmermann-Auto sind die Ziele klar formuliert. Wir wollen Klassen- und Wertungsgruppensiege.“

In der Porsche Cayman GT4 Trophy tritt Mathol Racing zunächst beim ersten Rennen mit zwei Cayman an. Marc Keilwerth/Marcos Adolfo Vazquez fahren mit dem neuen Modell, Rüdiger Schicht/„Montana“ pilotieren das Vorjahresmodell des Porsche Cayman GT4. 2019 werden in der Trophy drei Titel vergeben: Teamwertung für Fahrzeuge der bisherigen Generation (Typ 981) und Fahrzeuge der neuen Generation (Typ 982) sowie eine Gesamtfahrerwertung. Teamchef Matthias Holle: „Die Cup-3-Klasse wird wieder gut besetzt sein. Da werden Top-platzierungen nicht einfach sein. Ich gehe aber davon aus, dass beide Teams gute Vorstellungen zeigen werden.“

Jörg Kittelmann startet wieder gemeinsam Thomas Heinrich im Seat Cup Racer in der Klasse SP3T. Teamchef: „Die beiden wollen ihren Klassentitel aus dem Vorjahr verteidigen. Mit ihrer Konstanz und Zuverlässigkeit hat das Duo gute Chancen. Beim zweiten VLN-Lauf werden wir dann zwei weitere Autos, einen Mercedes und einen Porsche, mit in die Eifel bringen. Bei der Saisonpremiere wollen wir zunächst einmal alle Autos ins Ziel bringen und erfolgreich sein.“

Prosport: ein ganzes Klassenzimmer voller rasanter „Fahrschüler“

Beim VLN-Saisonauftakt auf der Nürburgring-Nordschleife schickt Prosport Performance gleich acht Permit-Schüler in vier Porsche Cayman an den Start. Sie stürzen sich beim ersten von neun Rennen zur VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring in das Abenteuer Nordschleife und haben alle das gleiche Ziel: Die acht Piloten sind Kandidaten für das sogenannte A-Permit, die Vollgas-Lizenz für die anspruchsvolle Nordschleife.

Die Startnummer #415 teilen sich der Brite JM Littmann und der Niederländer Kay van Berlo, die #454 der Australier Joshua Burdon, der Italiener Eduardo Liberati und der Brasilianer Joao Paulo Lima de Oliveira, die #437 der Schweizer Hugo de Sadeleer und der Kroate Martin Kodric sowie die #472 der Belgier Guido Dumarey und der Franzose Jérémie Lesoudier.

Bei den VLN-Test-und-Einstellfahrten eine Woche zuvor hatte das Team sogar fünf Porsche Cayman eingesetzt. Als Coach war auch der belgische Routinier Nico Verdonck im Einsatz. „Trotz der teils widrigen Witterungsbedingungen haben all unsere Fahrer diszipliniert ihr Programm abgespult“, stellte Einsatzleiter Peter Gödderz erleichtert fest. Beim VLN-Warmup und bei VLN #1 schickt das Team insgesamt neun Permit-Schüler aus neun Nationen in die „Grüne Hölle“.

Falken: alles fit für die Jubiläumssaison

[Teaminfo] Nach Abschluss der Saisonvorbereitungen im Rahmen der VLN Test- und Einstellfahrten am vergangenen Samstag ist bei Falken Motorsport alles klar für die Saison 2019. Mit dem ersten Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft am kommenden Samstag (23. März 2019) beginnt für das grün-blaue Team die 20. Saison auf der Nordschleife.

Nach zwei Siegen und weiteren fünf Podiumsplatzierung in 2018 standen in den vergangenen Wochen intensive Saisonvorbereitungen auf der Agenda. Rund 4.500 Testkilometer absolvierte Falken dafür im portugiesischen Portimão und auf der „Hausstrecke“, der Nürburgring-Nordschleife. Dabei testete Falken den BMW M6 GT3 und den Porsche 911 GT3 R. Besonders beim brandneuen Sportgerät aus Zuffenhausen ging es darum, wichtige Daten zu erhalten und Reifen, Fahrwerk sowie die komplexe Aerodynamik perfekt aufeinander abzustimmen.

Speziell die Vorderachse wurde bei der 2019er-Generation des 911 GT3 R von Porsche neu ausgelegt. Dort sorgen nun Reifen in der Dimension 300/680R18 für noch mehr Grip, an der Hinterachse kommen 310/710R18 zum Einsatz. Der BMW ist rundum mit der Größe 330/710R18 bestückt.

Auch das Fahrer-Lineup steht: Den Porsche fahren die Österreicher Martin Ragginger und Klaus Bachler, die von den Porsche-Werkspiloten Dirk Werner (D) und Jörg Bergmeister (D) unterstützt werden. Am Steuer des BMW wechseln sich die Falken-Fahrer Peter Dumbreck (GB), Alexandre Imperatori (CH) und die beiden BMW-Werksfahrer Stef Dusseldorp (NL) und Jens Klingmann (D) ab.

Die Porsche-Fahrer sind nach den Testfahrten begeistert: „Das 2019er Modell ist im Vergleich viel ausbalancierter und einfacher zu fahren, Fahrhilfen wie Traktionskontrolle und ABS unterstützen uns noch präziser“, freut sich Klaus Bachler über den neuen Boliden. Auch Martin Ragginger blickt optimistisch in die neue Saison: „Das Auto ist beeindruckend und die Reifen harmonieren perfekt damit. Gute Voraussetzungen, um nach den tollen Resultaten in der letzten Saison auch dieses Jahr um Siege zu kämpfen und beim 24h-Rennen einen Podiumsplatz zu erreichen.“

Nicht nur die Falken-Porsche-Fahrer haben allen Grund, selbstbewusst in die Saison zu starten. Auch BMW-Werksfahrer Stef Dusseldorp ist zuversichtlich: „Von BMW gab es über den Winter kein Update, daher konnten wir viel Detailarbeit leistet. Mit diesem Paket sind wir sehr gut vorbereitet, ich freue mich auf den Saisonstart.“

Pixum Adrenalin startet zur Mission Titelverteidigung

[Teaminfo] Nach dem Gewinn der VLN und des BMW M235i Racing Cups in der vergangenen Saison steht das Pixum-Team Adrenalin Motorsport vor der Mission Titelverteidigung. Insgesamt wird die Mannschaft aus Heusenstamm mit bis zu zwölf Fahrzeugen bei den Rennen zur VLN antreten und dabei in allen fünf Klassen Podiumsplatzierungen anvisieren. „2018 war rückblickend betrachtet das erfolgreichste Jahr in unserer Teamgeschichte. Vor allem der Gewinn des VLN-Meistertitels, auf den wir zehn Jahre lang hingearbeitet haben, hat dem Ganzen noch einmal die Krone aufgesetzt. Es wird sicherlich schwer werden, diese großartigen Erfolge zu wiederholen. Aber wir stellen uns dieser großen Herausforderung und werden unser Bestes geben, um die Startnummer 1 zu verteidigen. Neben unseren erfahrenen Piloten, die teilweise schon seit einigen Jahren zum Team gehören, setzen wir in diesem Jahr auch verstärket auf Nachwuchsförderung“, erklärt Teamchef Matthias Unger.

Klasse V4: VLN-Meistertrio Rink, Brink, Leisen wieder gemeinsam am Start
Getreu dem Motto „Never change a winning Team“ bleibt bei der Mission Titelverteidigung das Meistertrio in der Saison 2019 erhalten. So werden sich Christopher Rink, Danny Brink und Philipp Leisen weiterhin das Steuer des Pixum-BMW 325i E90 mit der Startnummer #1 teilen. Wie gewohnt treten die drei Piloten in der traditionell sehr stark besetzten Produktionswagenklasse V4 an. Hier werden sie unter anderem auf ihre Teamkollegen Christoph Magg, Philipp Stahlschmidt und Philipp Kowalski treffen, die den Motec-Wheels BMW 325i E90 (#702) steuern werden.

Klasse V5: Sandberg stößt neu zu den VLN-Vizemeistern Zils und Fischer hinzu
In der Produktionswagenklasse V5 schickt das Team ebenfalls einen starken Fahrerkader ins Rennen. So werden Daniel Zils und Norbert Fischer erneut den Pixum-Porsche Cayman (#444) steuern. Nach den beiden VLN-Vizemeisterschaften von 2017 und 2018 möchten sie auch in diesem Jahr wieder an die Erfolge anknüpfen. Unterstützt werden sie dabei 2019 von Oskar Sandberg, der im Vorjahr teamintern noch in der Klasse V4 angetreten war. Auf dem Schwesterfahrzeug, dem Nexen-Tire-Porsche Cayman (#445), werden sich Ulrich Korn und Charles Oakes über das Jahr hinweg abwechseln. Beim Saisonauftakt wird das Fahrerduo von Robert Woodside unterstützt.

Klasse V6: Eingespieltes Team im Veedol-Porsche Cayman S
In der Klasse V6 setzt Pixum Adrenalin Motorsport auf Konstanz. So werden sich hier wie im Vorjahr Christian Büllesbach, Andreas Schettler, Ioannis Smyrlis und Carlos Arimón Solivellas auf dem Porsche mit der Nummer #400 die Lenkradarbeit teilen. Das Fahrerquartett konnte in der Vergangenheit bereits zusammen den einen oder anderen Klassensieg erzielen und möchte hieran 2019 anknüpfen.

Klasse SP10: Neue Fahrerpaarung im #161 Mainhatten-Wheels BMW M4 GT4
Auch in der zukunftsweisenden GT4-Klasse der VLN ist Pixum Adrenalin wieder vertreten. Hier werden Uwe Ebertz und Thorsten Wolter um die Podiumsplätze kämpfen. Ab dem zweiten VLN-Lauf erhalten sie hierbei Unterstützung von Marcel Lenerz.

BMW Racing Cup: Griessner/Fübrich kämpfen um Titelverteidigung
Im BMW M240i Racing Cup werden David Griessner und Yannick Fübrich gemeinsam im Pixum-Fahrzeug (#650) am Start sein. Das Fahrerduo konnte sich im vergangenen Jahr nach einer starken Saison den Titelgewinn im BMW M235i Racing Cup sichern. In der Winterpause fand seitens BMW Motorsport ein Fahrzeugupgrade statt, sodass die Meisterschaft in diesem Jahr entsprechend umbenannt worden ist. Auf den weiteren Fahrzeugen innerhalb des hart umkämpften BMW Cups kommen Heinz Jürgen Kroner, Ran Liu und Marcel Lenerz (#651), Ben Bünnagel, Francesco Merlini und Pavel Lefterov (#652) sowie Stefan Kruse, Thomas Henriksson und Simon Klemund (#655) zum Einsatz.

„In diesem Jahr setzen wir verstärkt auch auf junge Motorsporttalente, die wir fördern möchten. Neben David Griessner, der im Vorjahr die Junioren-Wertung des BMW M235i Racing Cups gewinnen konnte, zählen auch Simon Klemund, Ben Bünnagel, Marcel Lenerz und Pavel Lefterov zu diesem auserwählten Kreis. Simon ist erst vor wenigen Wochen 18 Jahre alt geworden und dürfte damit der wohl jüngste Fahrer in der VLN Saison 2019 sein. Durch die gesunde Mischung mit den teils sehr erfahrenen und erfolgreichen Piloten unseres Teams denke ich, dass alle Seiten gegenseitig voneinander profitieren können“, so Unger.

Los geht es bereits am kommenden Samstag mit dem ersten Saisonlauf der VLN, bei dem das Team mit zehn Autos vertreten sein wird. Im weiteren Verlaufe der Saison wird man das Kontingent noch um zwei weitere Fahrzeuge erhöhen.

Hyundai Motorsport startet bei VLN-Auftakt in die Nordschleifensaison

[Teaminfo] Vorhang auf: Das erste Vier-Stunden-Rennen zur VLN-Langstreckenmeisterschaft ist gleichzeitig der Startschuss in die neue Rundstreckensaison für Hyundai Motorsport in Deutschland. Zwei TCR-Rennwagen gehen auf die Strecke: ein i30 N TCR und ein Veloster N TCR. Das erfahrene Team Target Competition setzt bei der 65. ADAC Westfalenfahrt beide Rennwagen ein. Ziel ist eine gründliche Vorbereitung auf das ADAC Total 24h-Rennen im Juni.

Am 23. März beweist sich der i30 N TCR auf jener Strecke, die Hyundai zur Perfektionierung seiner N-Hochleistungsmodelle nutzt. In der Debütsaison 2018 waren Kundenteams von Hyundai Motorsport mit dem Rennwagen global erfolgreich und gewannen als Krönung die Fahrer- und die Teamwertung im FIA-Tourenwagen-Weltcup (WTCR).

Die Zuschauer auf dem Nürburgring erleben zudem ein Debüt: Erstmals tritt der neue Veloster N TCR in Europa an, nachdem er im Januar seine Weltpremiere mit dem amerikanischen Kundenteam Bryan Herta Autosport auf dem Daytona International Speedway gegeben hat. Der Veloster N TCR stammt wie der i30 N TCR von Hyundai Motorsport Customer Racing in Alzenau bei Frankfurt. Beide Fahrzeuge teilen sich mehr als 80 Prozent ihrer Komponenten, darunter den Zweiliter-Turbomotor und das Sechsganggetriebe mit Schaltwippen.

Auch wenn der Veloster in Europa nicht vermarktet wird, bieten sich die Nordschleife und das prestigeträchtige 24h-Rennen als perfekte internationale Bühne an, um den Rennwagen erstmals einem globalen Publikum vorzustellen.

Vier Piloten kombinieren dabei ihre Erfahrungen aus dem TCR-Rennsport und der Nürburgring-Nordschleife. Den i30 N TCR teilt sich der aktuelle Meister der ADAC TCR Germany, der Österreicher Hari Proczyk, mit dem ehemaligen deutschen DTM-Piloten Peter Terting. Proczyk steuert am Samstag erstmals einen Hyundai, während Terting einen reichhaltigen Erfahrungsschatz mitbringt. Er hat mit dem i30 N TCR vor einem Jahr bei den 24 Stunden Nürburgring Platz zwei in der TCR-Klasse belegt und bestritt außerdem die TCR Europe und die TCR Korea.

Die beiden Deutschen Manuel Lauck und Marc Basseng gehen im Veloster N TCR ins Rennen. Auch Lauck hat im Vorjahr mit Hyundai Motorsport bereits an den 24h auf dem Nürburgring teilgenommen. Der frühere Gesamtsieger des 24h-Rennens Basseng pilotierte im Vorjahr einen i30 N TCR beim letzten Saisonlauf der VLN und bringt somit ebenfalls viel Nordschleifen-Erfahrung ins Team ein.

Zur Vorbereitung auf das 24h-Rennen 2019 (20.–23. Juni) in der „Grünen Hölle“ plant Hyundai Motorsport neben dem VLN-Saisonauftakt auch den Einsatz beim zweiten Saisonlauf (13. April) und beim sechsstündigen 24h-Qualirennen (18.–19. Mai). Weitere Piloten für die nächsten Läufe verkündet Hyundai Motorsport zu einem späteren Zeitpunkt.

Andrea Adamo, Teamdirektor von Hyundai Motorsport: „Das ADAC Total 24h-Rennen auf dem Nürburgring ist ein legendäres Rennen. Für Hyundai Motorsport ist das ein absolutes Highlight: Alle Rennwagen von Hyundai Motorsport Customer Racing entstehen in Deutschland, und die N-Versionen unserer Serienmodelle sind auf dem Nürburgring entwickelt worden. Es ist deshalb immer ein tolles Gefühl, auf dieser Strecke zu fahren. Der VLN-Auftakt ist auch ein Meilenstein in unserer Geschichte, denn der Veloster N TCR fährt zum ersten Mal auf einer europäischen Strecke. Damit zeigt Hyundai Motorsport Customer Racing beim Auftakt seine TCR-Modellpalette. Natürlich wünschen wir unseren Teams ein gutes Rennergebnis, aber im Vordergrund steht die Vorbereitung von Mannschaften, Fahrern und Technik für die längeren Rennen in diesem Jahr.“

VLN-Auftakt: Vielfalt und Klasse auf der Nordschleife

Am vorletzten März-Wochenende startet die VLN in ihre neue Saison, und mit dem ersten Lauf in Europas größter Breitensportserie bei der 65. Auflage der ADAC Westfalenfahrt (23. März) beginnt auch die heiße Phase vor dem ADAC Total 24h-Rennen. Die Nennliste verspricht auch beim Beginn der Saison 2019 atemberaubende Action und ein prominentes Fahrerfeld. Egal ob in den großen oder kleineren Klassen, es wird laut und bunt. Und für viele Teams und Fahrer ist das Ziel klar: Der Saisonhöhepunkt auf der Nordschleife bei den 24h im Juni.

Mehr als 170 Fahrzeuge von 24 Automobilherstellern werden bei Lauf eins am Start erwartet – über 400 Fahrer aus 31 Nationen. Sehr gut besetzt ist die Spitzengruppe. Die Namen der Fahrer und Teams lesen sich wie das „Who is Who“ der Motorsport-Szene. Black Falcon, Land-Motorsport, Falken-Motorsport, Frikadelli-Racing, GetSpeed-Performance, KCMG, Kondo Racing, Manthey-Racing, Octane 126, Phoenix-Racing, Team IronForce by Ring Police, Rowe-Racing, HTP-Motorsport, Frikadelli Racing, Scuderia Cameron Glickenhaus, Toyota Gazoo Racing oder Walkenhorst-Motorsport sind in der Startaufstellung zu finden.

Bunt wie Konfetti gemischt ist das Starterfeld der Piloten. Und es sind nicht nur Fahrer wie die DTM-Champions Rene Rast oder Marco Wittmann, der zweifache Le-Mans-Sieger Earl Bamber oder der ADAC TOTAL 24h-Sieger von 2017, Kelvin van der Linde, die das Herz eines jeden PS-Enthusiasten in den höheren Drehzahlbereich bringen. Die Vielfalt wird den interessierten Beobachter in der Eifel faszinieren. Stellvertretend seien Fabian Vettel, Smudo, Martin Brundle und Carlos Tavarez vorgestellt.

Während Bruder Sebastian mit vier Weltmeister-Titeln in Folge in der Formel 1 bereits Renngeschichte geschrieben hat, steckt die Rennkarriere des elf Jahre jüngeren Fabian Vettel noch in den Kinderschuhen. Nach Starts im Audi TT Cup und in der Lamborghini Super Trofeo steigt der 20-Jährige bei GetSpeed Performance in einen Mercedes AMG GT3 mit Indy Dontje und Philip Ellis ein. „Dieses Jahr heißt es voller Angriff. Das wird für mich eine Riesenumstellung. Das ist eine andere Welt da draußen mit dem GT3. Es ist alles viel schneller, du hast Abtrieb, du hast Leistung in dem Koffer. Als Deutscher kommst du an der Geschichte und dem Mythos Nürburgring nicht vorbei. Ich kam nicht mehr aus dem Grinsen raus. Es macht sehr viel Spaß, das ist ein Traum, der wahr wird“, sagte er nach den Test- und Einstellfahrten.

Während Vettel noch ein Nordschleifen-Greenhorn ist, ist Rapper Smudo ein Sachkenner in der Eifel. „Unfassbar – das ist schon mein 16. Jahr“, sagt das Mitglied der Fantastischen Vier. „Ich bin schon richtig heiß auf die anstehende VLN-Saison. 2018 haben wir mit dem GT3 schon mal in die Top 15 ‚reingeschnuppert‘ und entsprechend motiviert sind wir für die kommenden Rennen“, so Smudo, der mit Tom von Löwis of Menar und Axel Duffner in der Klasse der Alternativen Treibstoffe (AT) einen Porsche 911 GT3 Cup an den Start bringt. Das Team Care for Climate hat hier auch einen Porsche Cayman GT4 CS mit den Piloten Thomas Kiefer, Jaxon Evans und Denis Dupont genannt. „Ich freue mich, dass wir alten Hasen 2019 erstmals in der Klasse AT auf dem GT4 auch Nachwuchsfahrer für das Permit A ausbilden dürfen. Gerade für die Jungen – die Zukunft des Motorsports – wird das Thema Nachhaltigkeit immer wichtiger und bei uns können sie das jetzt quasi von der Pike auf hautnah erleben und erlernen.“

Mit einem kleinen Rennteam namens TJ Racing nimmt Carlos Tavares teil. Der Vorstandsvorsitzende von PSA Peugeot Citroën sitzt in einem Opel Astra GTC von Teamchef Tobias Jung in der Klasse VT2. Ein gebürtiger Portugiese, als Chef eines großen französischen Automobilherstellers in einem deutschen Kleinwagen ist eine interessante Mischung. „Ja, das ist in der Tat sehr europäisch“, sagt Tavares, der sich auf die Nordschleife freut. „Weil es die schwierigste Strecke der Welt ist und ich Herausforderungen mag.“ Tavares hat das sprichwörtliche Benzin im Blut. Sogar bei der Rallye Monte Carlo war er bereits am Start. „Autos und Motorsport sind meine großen Leidenschaften. Ich fahre seit über 35 Jahren Rallyes, Tourenwagenrennen, Einsitzer und historische Prototypen.“

Einen Aston Martin Vantage V8 von AMR Performance Centre pilotiert Martin Brundle in der SP8 an det Seite von Alexander West und Marco Müller. 158 Mal ging der Engländer in der Formel 1 an den Start. Mittlerweile berichtet er für den britischen Sender Sky Sports von der Königsklasse des Automobilsports. „Ich bin noch nie mit einem Rennwagen auf der Nordschleife gefahren. Als mein Sohn Alex letztes Jahr in der VLN gestartet ist und mir davon berichtet hat, war ich neidisch. Bei VLN1 und 3 werde ich meine Permit machen. Voraussichtlich bei VLN 7 werde ich dann mit meinem Sohn zusammen in einem Auto fahren.“ Am 28. September ist Brundle dann schon 60 Jahre alt. „Das wäre ein tolles nachträgliches Geburtstagsgeschenk für mich. Ich fühle mich, als würde ich wieder zur Schule gehen. Die Strecke ist einzigartig. Ich habe schon am Simulator geübt. Du musst das Ganze hier sehr ernst nehmen. Am Ring bin ich ein Rookie, und nicht das ehemalige Formel-1-As“, sagt er bescheiden.

Aber auch die V4, die V5, die Cup3, die Cup5 und die H2 haben eine hohe Beteiligung. Die Klasse der Fahrzeuge bis 2.000 ccm bietet das breiteste Spektrum an Autos. Vom Renault Clio über Honda Civic, Opel Astra, Calibra und Manta, VW Corrado, Jetta und Golf bis hin zum 3er BMW ist alles vertreten. Auch die TCR gehört zu den aufstrebenden Klassen.

Rowe Racing mit „alten Bekannten“ und neuem Design

[Teaminfo] Mit einem neuen Design, einem neuen Piloten und fünf „alten Bekannten“ startet Rowe Racing in die neue Saison auf der Nordschleife. Bei der 65. ADAC Westfalenfahrt, dem ersten Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft setzt die Mannschaft aus St. Ingbert auf seine beiden BMW M6 GT3. Die Fans von Rowe Racing können sich dabei auf eine neue Lackierung der beiden Fahrzeuge und ein neues Gesicht bei den Piloten freuen.

Zum ersten Mal wird am Samstag Mikkel Jensen ein Rennen für Rowe Racing bestreiten. Der 24 Jahre alte Däne teilt sich das Cockpit der #98 mit seinen beiden BMW-Werksfahrerkollegen Tom Blomqvist aus Großbritannien und Connor De Phillippi aus den USA. Jensen kennt den BMW M6 GT3 bereits bestens aus verschiedenen Renneinsätzen bei Langstreckenrennen und im ADAC GT Masters. Im Schwesterauto mit der #99 sind der Niederländer Nick Catsburg, John Edwards aus den USA und der zweimalige DTM-Champion Marco Wittmann aus Deutschland gemeinsam im Einsatz.

Blomqvist, De Pillippi, Edwards und Catsburg waren im vorigen Jahr für Rowe Racing im ADAC 24h‑Rennen angetreten. Die 47. Auflage des ADAC Total 24h-Rennens vom 10. bis 23. Juni ist auch in diesem Jahr wieder das große Saisonhighlight, bei dem die Mannschaft aus St. Ingbert einen neuen Anlauf auf ihren ersten Gesamtsieg in der „Grünen Hölle“ nehmen wird. Neben den ersten VLN-Läufen des Jahres gehört noch das 24h-Qualifikationsrennen am 19. Mai zum Vorbereitungsprogramm.

Die ersten Runden für Rowe Racing auf der teilweise neu asphaltierten Nordschleife stehen beim VLN-Qualifying am Samstagmorgen auf dem Plan. Das Rennen über vier Stunden beginnt zur traditionellen VLN-Startzeit um 12.00 Uhr.

Hans-Peter Naundorf, Teamchef Rowe Racing: „Wir freuen uns sehr auf unseren Start in die Nordschleifen-Saison und sind nicht nur gespannt auf die Reaktion der Fans auf das neue Design unserer beiden BMW M6 GT3, sondern auch auf das erste Rennen von Mikkel Jensen für Rowe Racing. Unsere Fahrerbesetzung ist vielversprechend, und wir wollen alle zusammen schnell wieder in unseren Rhythmus kommen und unser Vorbereitungsprogramm auf das ADAC 24h-Rennen starten. Die Strecke wurde in der Winterpause ja in einigen Bereichen neu asphaltiert und ist dadurch sicher schneller geworden. Es könnte passieren, dass die Bemühungen, die GT3-Fahrzeuge mit einer Leistungsreduzierung um fünf Prozent ein wenig einzubremsen, dadurch ganz ausgeglichen werden. Wir versuchen, das Beste aus dem angepassten Reglement zu machen, und gehen davon aus, dass unser BMW M6 GT3 kaum an Leistungsfähigkeit einbüßen wird und sich die Rundenzeiten nicht dramatisch ändern werden. Ich wünsche den Verantwortlichen für die BoP ein glückliches Händchen, denn ihre Aufgabe ist nicht einfach. Man kann nur allergrößten Respekt davor haben, dass sie sich immer wieder dieser schwierigen Herausforderung stellen, das 24h-Rennen so fair und ausgeglichen wie möglich zu gestalten.“

Frikadelli Racing: Gut vorbereitet auf VLN-Saisonauftakt

[Teaminfo] An diesem Samstag beginnt die neue Saison der VLN-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. Damit findet die rund fünfmonatige Winterpause aus Sicht der vielen Motorsportfans und Rennteams endlich ein Ende. Zum Saisonauftakt von Europas erfolgreichster Breitensportserie wird auch die Mannschaft von Frikadelli Racing mit beiden Porsche 911 GT3 R und einem starken Fahrerkader vertreten sein. „Am vergangenen Wochenende haben wir bei den Test- und Einstellfahrten mit beiden Fahrzeugen erfolgreich die ersten Rennkilometer im neuen Jahr zurückgelegt. Trotz des eher mäßigen Wetters konnten wir hier sehr viele Erkenntnisse gewinnen. Beim ersten VLN Lauf möchten wir nun hierauf aufbauen“, schildert Teamchef Klaus Abbelen.

Das Cockpit des neuen Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 31 werden sich beim ersten VLN-Lauf die beiden Porsche-Young-Professional-Fahrer Mathieu Jaminet (FRA) und Matt Campbell (AUS) teilen. Beide Piloten haben bereits Einsätze im Frikadelli Racing Team zu verzeichnen und bringen den Rückenwind ihrer aktuellen Erfolge mit an den Nürburgring. Während Jaminet amtierender Champion des ADAC GT Masters ist, konnte Campbell jüngst die 12h Bathurst gewinnen.

„Unser Fokus wird natürlich in erster Linie auf der Vorbereitung für das 24h-Rennen liegen. Gerade mit unserem neuen Fahrzeug zählt hier wirklich jeder Kilometer. So hoffe ich daher sehr, dass wir ohne Probleme über die vierstündige Distanz kommen werden und möglichst viele Daten sammeln können. Sollte hierbei zusätzlich ein gutes Ergebnis herausspringen, nehmen wir das aber natürlich auch gerne mit“, so Abbelen weiter.

Auf dem Schwesterfahrzeug, dem bewährten und erfolgreichen Modell mit der Startnummer 30, werden sich Sabine Schmitz, Klaus Abbelen und Alex Müller (alle GER) abwechseln.

Rent2Drive-Familia-Racing mit großem Aufgebot

[Teaminfo] Nach den erfolgreich abgeschlossenen Test- und Einstellfahrten der VLN reist das in Döttingen beheimatete rent2Drive-Familia-Racing-Team zum ersten VLN-Lauf der Saison 2019 mit großer Besetzung an. Gleich fünf Fahrzeuge bringt das Team an den Start.

In der Klasse V4 wird das aus dem Vorjahr bekannte Vater-Sohn-Gespann Richard und Philipp Gresek mit Unterstützung von Carsten Schmitt wieder auf dem Plus-Line-BMW 325i um gute Platzierungen kämpfen. Da Schmitt aus beruflichen Gründen beim ersten VLN-Lauf nicht starten kann, wird Moritz Gusenbauer einspringen, der das Trio auch beim 24h-Rennen unterstützen wird. Ende der Saison 2018 machte Moritz mit sehr schnellen Runden auf einem TCR-Golf auf sich aufmerksam. Sporadisch und erstmalig beim zweiten Lauf der VLN wird der zweite Plus-Line-BMW 325i mit Sergey Gorbunov und Andrei Sidorenko starten. Die beiden werden abwechselnd von den rent2Drive-Stammfahrern Philip Ade oder Michael Küchenmeister unterstützt.

Auf dem nagelneuen Renault Megane RS des Teams werden Altmeister Axel Jahn und ab dem zweiten VLN-Lauf die rent2Drive-Junioren Julian Koch und Raphael Jokisch starten. Vorher sitzen allerdings noch andere am Volant: Beim ersten Rennen der Saison werden Peter Muggianu und Luca Engstler ins Lenkrad greifen. Engstler gewann erst kürzlich die TCR Malaysia, gehört aber auch in den heimischen Gebieten zu den erfolgreichsten TCR-Piloten. Im zweiten Megane, der im Team liebevoll „Italia-Renault“ genannt wird, teilen sich Aleardo Bertelli, Stefano Croci und Graziano Grazzini das Cockpit. Hier wird es sehr spannend, wie sich das teaminterne Duell entwickelt.

In der Klasse SP6 startet mit dem Porsche 997 Cup ein echter Rent2Drive-Dauerbrenner. In diesem Jahr werden Karl Pflanz und „Der Bommel“ die Saison gemeinsam bestreiten. Der dritte Platz wird von den rent2Drive-Urgesteinen wie Jörg Wiskirchen, Carsten Welschar oder Teamchef David Ackermann besetzt. Keine Veränderung gegenüber 2018 gibt es beim SP8-Fahrzeug des Teams. Dmitriy Lukovnikov, Csaba Walter, David Ackermann und Jörg Wiskirchen teilen sie hier das Cockpit auf dem Porsche GT3 Cup MR.