News und Stimmen nach 19 Stunden

Black Falcon übernimmt mit dem #4 Mercedes-AMG GT3 die Führung, während Manthey eine Zeitstrafe wegen eines Code 60 Vergehens für die #912 kassiert. Drama auch beim Audi Sport Team Land, als Kelvin van der Linde die #1 auf Rang 3 liegend verliert und eine Reparaturpause nötig macht. Auf Position 8 kann man das Rennen wieder aufnehmen. Weiterhin fehlerfrei unterwegs der #7 Aston Martin V8 Vantage GT3, der ebenfalls noch in der Führungsrunde liegt. Neben der Führung durch die #4 hat Black Falcon inzwischen auch die beiden GT3 Mercedes-AMG mit den Nummern 5 und 6 in die Spitzengruppe gebracht. Speerspitze bei Audi ist jetzt der #3 Audi Sport Team Phoenix R8 LMS auf Position 6.

#1 – Audi R8 LMS (Mies,van der Linde,van der Linde,Rast)
08:33 Uhr Boxenstopp der Vorjahressieger, Kelvin van der Linde bleibt im Auto, nachdem er auf der Strecke Platz drei erobert hatte.
09:43 Uhr Kelvin van der Linde dreht sich Anfahrt Hohe Acht in die Leitplanke. Durch die nasse Wiese kommt er aktuell nicht vom Grünstreifen zurück auf die Strecke. Fährt nach einigen Minuten weiter. Teamchef Wolfgang Land zum Crash von Kelvin van der Linde: „Wir wissen nicht, ob die Räder noch grade stehen. Das passiert, wenn man Risiko gehen muss. Wir waren mit Slicks unterwegs.“ Rene Rast steht für einen Fahrerwechsel bereit, aber die linke Fahrzeugseite ist heftig beschädigt. Van der Linde kämpft sich zurück Richtung Box. Das linke Hinterrad des Land-Audis steht schief im Radkasten.
10:06 Uhr René Rast nimmt nach der Reparaturpause das Rennen für den Titelverteidiger wieder auf.

#30 – Porsche 911 GT3R (Arnold,Müller,Henzler,Campbell)
08:56 Uhr Teamchef Klaus Abbelen: „Wir hatten uns mehr erhofft. Aber ich bin mit dem momentanen Ablauf bei der Nr. 30 sehr zufrieden. Wir hatten ein paar Reifenprobleme, da wir nicht immer die richtige Mischung draufhatten.“

#48 – Mercedes-AMG GT3 (Hohenadel,Dontje,Götz,van der Zande)
09:54 Uhr Maximilian Götz: „Ich glaube, ich war ziemlich gut unterwegs, ich liebe diese Bedingungen. Ich war mit Slicks draußen, es war mega, die richtige Entscheidung für uns. In den letzten zweieinhalb, drei Stunden haben wir einen richtig guten Job gemacht.“ Götz übergibt das Volant an Indy Dontje.

#65 – Porsche Cayman GT 4 Clubsport (Wawer,Wawer,Thomson,Grassl)
08:46 Uhr In der Klasse SP6 hat sich der Proom Racing-Porsche einige Minuten absetzen können.

#33 – BMW M6 GT3 (Dumbreck,Dusseldorp,Imperatori,Klingmann)
09:12 Uhr hat die Mindestboxenstoppzeit nicht eingehalten und muss eine Zeitstrafe von 89 Sekunden absitzen.

#126 – Renault Clio RS Cup Avia Racing (Epp,Holthaus,Overbeck,Overbeck)
08:49 Uhr n der Klasse SP3 hat Avia Racing immer noch über zwei Runden Vorsprung.

#138 – Porsche 991 Carrera (Köhler,König,Schneider,Böhm)
08:46 Uhr In der Klasse V6 enteilt der Black Falcon-911 allmählich der Konkurrenz.

#175 – Audi RS3 LMS (Breuer,Oestreich,Oestvold,Nett)
10:27 Uhr Der zweitplatzierte TCR, aktuell von Jürgen Nett gesteuert, steht in der Eiskurve.

#178 – Seat Cupra TCR (Buri,Laaksonen,Kangas,Gene)
08:44 Uhr Die finnischen Regenspezialisten führen im LMS-Seat weiter die Klasse TCR an. Zur Erinnerung: Buri/Laaksonen hatten im strömenden Regen bei VLN 10/2014 sensationell eine Pole Position vor allen GT3s markiert. Ihnen liegt dieses Wetter.

#310 – Porsche Cayman GT4 CS (Assmann,Egbert,Jacoma,Riemer)
09:38 Uhr Schmickler Performance führt jetzt die Porsche Cayman Cup-Klasse vor den beiden Mühlner-Cayman an.

#831 – Hyundai i30N TCR (Larini,Lauck,Gülden,Terting)
09:30 Uhr Boxenstopp mit Bremsbelagwechsel und Wechsel auf geschnittene Slicks. Peter Terting übergibt an Andreas Gülden. Terting: „Der Stint war gut, auch bei den schwierigen Bedingungen. Wir hatten vorher ein paar Probleme in der Nacht. Die Bedingungen kamen uns entgegen, wir konnten unseren Vorsprung vergrößern. Wir nehmen jetzt geschnittene Slicks, denn man muss zum Überholen oft runter von der Linie.“

#912 – Porsche 911 GT3 R (Lietz,Pilet,Makowiecki,Tandy)
08:46 Uhr Steht erneut unter Beobachtung wegen möglichen Code-60-Vergehens.
10:15 Uhr Nr. 912 war um 4:17 h bei Posten 70 (Hatzenbach) in einer Code-60-Zone deutlich zu schnell (82,6 km/h). Die Strafe von 3:32 Minuten wird beim nächsten Boxenstopp vollzogen. Weil das Fahrzeug um die Spitze fährt, wurde der Verstoß besonders intensiv geprüft, war aber eindeutig anhand von GPS, Fahrzeugdaten und Videoaufnahmen.

News und Stimmen nach 17 Stunden

In der elften Rennstunde erwischt es den lange führenden #911 Manthey Porsche. Aus nach Unfall und die Karten an der Spitze werden neu gemischt. In den folgenden Stunden wechselt die Besetzung von Platz 1 munter zwischen dem zweiten Manthey Porsche mit der #912 und dem #4 Black Falcon Mercedes AMG GT3. Langsam aber stetig nach vorne gearbeitet hat sich der #1 Audi Sport Team Land Audi R8 LMS, der in den Morgenstunden auf Rang 4 fährt. Ebenfalls im Beriech Podiumsplatzierung unterwegs der #7 Aston Marton V8 Vantage GT3.

#1 – Audi R8 LMS (Mies,van der Linde,van der Linde,Rast )
02:55 Uhr Rene Rast kommt erneut in die Box. Damit hat er jetzt innerhalb von fünf Runden insgesamt drei Mal die Boxengasse angelaufen.
07:17 Uhr Christopher Mies: „Die Bandbreite reichte von katastrophal nass bis immer noch nass. Ich muss zugeben, ich lag etwas falsch mit meiner Aussage, dass ein Hersteller zu gut eingestuft ist. Das liegt dann doch eher an der guten Fahrwerksabstimmung, denn im Regen greift keine BoP.“

#2 – Porsche 911 GT3 R (Jans,Böckmann,Slooten,Luhr)
07:14 Uhr Steve Jans übernimmt von Marek Böckmann. Böckmann berichtet von seinem Stint: „Ich hatte einiges zu tun, um das Auto auf der Strecke zu halten. Man darf sich keine Fehler erlauben. Wir hatten ein paar Probleme mit den Reifen. Alles in allem, war es für diese Umstände ganz gut.“

#4 – Mercedes-AMG GT3 (Engel,Christodoulou,Metzger,Müller)
03:07 Uhr Manuel Metzger überholt im Wehrseifen Richard Lietz im Porsche #912 und übernimmt die Führung. Das war der 15. Führungswechsel nach 76 Runden.
07:25 Uhr Der Black Falcon-Mercedes beendet rund acht Stunden vor dem Ende die 100. Runde.
08:06 Uhr Adam Christodoulou: „Es läuft ziemlich gut, obwohl es da draußen verdammt schwierig ist. Die Strecke ändert sich mit jeder einzelner Runde, es ist schwer, sich daran anzupassen. Es ist verrückt da draußen. Aber wir sehen gut aus, es hängt immer an den Boxenstopps, wer gerade führt.“

#7 – Aston Martin Vantage GT3 (Martin,Sorenson, Thiim,Turner )
02:46 Uhr Nicki Thiim fuhr in der letzten Runde 11.11 Minuten, inklusive Boxenstopp auf Regenreifen. Die beiden Spitzenreiter #912 und #4 brauchten jeweils 11.09 Minuten auf Slicks und ohne Boxenstopp.
05:35 Uhr Maxime Martin wird seinem Ruf als Regenspezialist einmal mehr gerecht: Mit 10:01.072 Min. knöpft der Belgier den beiden Spitzenreitern über 20 Sekunden ab.

#11 – Mercedes-AMG GT3 (Assenheimer,Schmid,Bleekemolen,Marciello)
01:07 Uhr das Fahrzeug, das im Bereich Kesselchen liegen geblieben war, konnte seine Fahrt fortsetzen.

#13 – Chrysler Doge Viper CC (Dittmann,Albrecht,Schall,Lachmayer)
00:35 Uhr Unfall im Bereich Ex-Mühle

#22 – Ferrari 488 GT3 (Weiss,Kainz,Krumbach,Menzel)
02:29 Uhr Der Wochenspiegel Ferrari ist das erste Auto aus der Spitzengruppe, das auf Regenreifen gewechselt hat.
05:37 Uhr Wegen Unterschreitung der Mindeststandzeit beim Boxenstopp erhält das Team eine Zeitstrafe von 80 Sekunden.
07:28 Uhr Christian Menzel „Es beginnt wieder stärker zu regnen. Eigentlich fahre ich gerne im Regen und wollte auch einen Doppelstint fahren. Aber zwei Mal so am Limit zu fahren, ist nicht möglich.“

#31 – Porsche 911 GT3R (Siedler,Seefried,Laser,Jaminet)
02:12 Uhr M. Jaminet meldet, dass der 911 GT3 R keinen Vortrieb mehr hat. Das Fahrzeug steht aktuell im Aremberg

#50 – Porsche 997 GT3 Cup (Reggiani,Jacoma,Bravetti,Tenchini)
01:03 Uhr Es wird an der Hinterachse gearbeitet.

#57 – Porsche 911 GT3 Cup 991 (Hill,Shoffner,Klasen,Huisman)
07:51 Uhr Bekommt wegen der Missachtung von Flaggensignalen eine Stop-and-Go Strafe von 1:32 Min. beim nächsten Stopp.

#60 – BMW M4 GT4 (Adorf ,Visser,Menzel,Coronell)
06:02 Uhr Das Team kämpft mit ABS-Problemen am BMW M4.

#74 – BMW M4 GT4 (Hetzer,Owens,Pohler,Weber)
07:06 Uhr Thomas Hetzer als Zweiter der Klasse SP10 rutscht im Bereich Hatzenbach ins Kiesbett. Thomas Hetzer: „Es ist draußen wie Schmierseife. Ich bin mit dem Auto zum ersten Mal im Nassen gefahren. Eine Wohlfühl-Oase war das gerade nicht. Da ich leider zu viel Zeit verloren habe, haben wir frustriert, dass ich nicht so schnell bin, wie es gerne sein würde. Ich war nur im Tunnel, weil ich irgendwie das Auto auf der Straße haben wollte. Was anderes bekommt man da nicht mit.“

#91 – Ford Focus (Prill,Willert,Ludmann,Schlichenmeier)
00:48 Uhr schwarze Flagge: Wegen groben Fehlverhaltens in einer Code 60-Zone wird das Fahrzeug disqualifiziert.

#96 – Porsche 991 GT 3 Cup MR (Chrzanowski,Jodexnis,Scharmach,Schelp)
07:10 Uhr Der Porsche wird wegen der Missachtung von Flaggensignalen mit der schwarzen Flagge disqualifiziert. Er war in einer Code-60-Zone deutlich zu schnell unterwegs.

#98 – BMW M6 GT3 (Catsburg,Westbrook,Edwards,Blomqvist)
03:01 Uhr stand kurz vor Breidscheid, ist aber wieder zurück auf der Strecke.
04.30 Uhr der Rowe-BMW steht im Bereich der Mercedes-Arena.

#202 – KTM X-BOW GT4 (Stuck,Stuck,Strycek,Friedhoff)
07:09 Uhr Johannes Stuck übergibt an Max Friedhoff und berichtet: „Es war ganz kurz mal schön als die Sonne aufgegangen ist, aber ansonsten war es sehr heftig. Wir haben starke Probleme mit der Sicht. So schlimm war es noch nie.“

#242 – BMW M235i Racing (Rink,Brink,Leisen,Fübrich)
08:17 Uhr Der Spitzenreiter in der BMW-Cup-Klasse ist auf Höhe der Boxengassen-Einfahrt mit technischem Defekt stehen geblieben.

#310 – Porsche Cayman GT4 CS (Assmann,Egbert,Jacoma,Riemer)
01:30 Uhr Schöner Kampf um Platz zwei in der Cayman-Klasse. Der Schmickler-Porsche liegt derzeit nur vier Sekunden vor dem Mühlner-Porsche (Nr. 303)

#705 – SCG003c (Mutsch,Mailleux,Simonsen,Westphal 
07:21 Uhr Unfall im Bereich Metzgesfeld. Jeff Westphal: „Die Streckenverhältnisse haben sich von Kurve zu Kurve verändert und dann ist mir ein Fehler passiert. Ich habe das Heck des Fahrzeuges verloren und bin mit der linken Seite eingeschlagen.“ Im Fahrzeug sitzt nun Thomas Mutsch.

#911 – Porsche 911 GT3 R (Estre,Dumas,Vanthoor,Bamber)
01:36 Uhr Der Gesamtführende steht nach dem Leitplankeneinschlag im Schwalbenschwanz. Romain Dumas verlor den 911er auf einem verschmutzten Fahrbahnteil beim Überrunden – Fremdeinwirkung gab es dabei nicht.

#912 – Porsche 911 GT3 R (Lietz,Pilet,Makowiecki,Tandy)
06:56 Uhr Kollission mit dem Renault Megane (#165) im Bereich Hatzenbach. Nach einem Dreher kann Nick Tandy die Fahrt fortsetzen. Der Zeitverlust dürfte sich um rund 30 Sek. handeln.

News und Stimmen nach neun Stunden

Neun Stunden und 60 Runden alt ist das ADAC Zurich 24h-Rennen 2018. Die ersten 14 Fahrzeuge liegen innerhalb einer Runde, noch immer angeführt vom #911 Manthey Racing Porsche 911 GT3 R. Im Nacken der #4 Black Falcon Mercedes-AMG GT3 sowie der #47 MANN Filter Mercedes-AMG GT3. Zurück in den Top 10 ist der #98 ROWE Racing BMW M6 GT3, während der schnellste Audi vom Audi Sport Team Phoenix auf Platz 5 liegt.

#7 – Aston Martin Vantage GT3 (Martin,Sorenson ,Thiim,Turner)
22:46 Uhr Nicky Thiim: „Der Puls geht nicht mehr so hoch, da man sich an das Fahren hier gewöhnt hat. Der Verkehr ist viel ruhiger jetzt. Hier im Dunkeln zu fahren, ist einfach geil. Du hast nur das Licht der Autos und das ist total cool. Wenn du alleine fährst, ist es wie in einem Horrorfilm.“

#10 – Lamborghini Huracan GT3 (Di Martino,Brueck,Henkola,Konrad)
00:10 Uhr steht in der Box und es wird im Bereich des Motors gearbeitet. Teamchef Franz Konrad: „Wir wissen noch nicht genau, was los ist, aber es sieht nach einem Motorschaden aus.“

#11 – Mercedes-AMG GT3 (Assenheimer,Schmid,Bleekemolen,Marciello)
23:22 Uhr Teamchef Günter Aberer: „Raffaele Marciello war angeschlagen und die Aufhängung gebrochen. Deswegen mussten wir sie wechseln. Damit haben wir leider zwei Runden verloren.“
23:56 Uhr Clemens Schmid: „Anscheinend ist unser Auto im Bereich Kesselchen ohne Vortrieb ausgerollt. Wir wissen noch nicht, ob es auch einen Einschlag gegeben hat.“

#22 – Ferrari 488 GT3 (Weiss,Kainz,Krumbach,Menzel
22:51 Uhr Kurze Schrecksekunde beim Nachtanken, als sich Benzingase an heißen Fahrzeugteilen entzünden. Das entstehende Feuer ist aber im Nu gelöscht, der Ferrari nimmt seinen Stint planmäßig auf.

#25 – Audi R8 LMS (Mücke,Jöns,Fässler,Kaffer)
22:32 Uhr kommt erneut rein und wird in die Box geschoben. Die Mechaniker
versorgen die Front mit Tape und der Laptop wurde angeschlossen.
22:53 Uhr Teamchef Peter Mücke: „Wir hatten ein Elektronikproblem, dass wir aber lösen konnten. Das Fahrzeug hatte Aussetzer und wir konnten so nicht weiterfahren.“

#50 – Porsche 997 GT3 Cup (Reggiani,Jacoma,Bravetti,Tenchini)
22:38 Uhr Zeitstrafe (3:32 Min.) wegen Geschwindigkeitsverstoßes während einer Gelbphase.

#58 – Porsche GT3 CUP (Cameron,Bonk,Onslow Cole)
23:32 Uhr Der Bonk-Porsche führt die Klasse SP7 mit 25 Sekunden Vorsprung vor dem J2Racing-Porsche (Nr. 57).

#65 – Porsche Cayman GT 4 Clubsport (Wawer,Wawer,Thomson,Grassl)
22:51 Uhr Führung in der Klasse SP6 für den Mathol-Porsche.
23:51 Uhr Ausgangs der Ravenol-Kurve ging es nach Untersteuern etwas durchs Kiesbett. Diese Aktion dürfte aber nicht viel Zeit gekostet haben, die Führung in der Klasse SP6 wurde gehalten.

#94 – VW Golf 7 TCR (Kluge,Ferraro,Kuhs,Gabler)
23:02 Uhr Das Team vom MSC Sinzig führt mit dem VW Golf die Klasse SP3T an. Im Vorjahr wurde dieses Fahrzeug noch von Mathilda Racing eingesetzt.

#109 – Ford Mustang GT (Caba,Lange,Sprungmann,Brenndörfer)
23:32 Uhr Wegen Fehlverhaltens bei einer Gelbphase bekommt das Team eine Zeitstrafe von 1:32 Minuten.

#144 – Porsche Cayman (Büllesbach,Schettler,Smyrlis,Arimon)
22:38 Uhr Wegen Missachtens des Tempolimits bei Flaggensignalen erhält das Team eine Zeitstrafe von 1:32 Minuten. Der Adrenalin-Porsche führt mit knapp vier Minuten vor dem FK-Porsche (Nr. 148) in der Klasse V5.

#149 – Porsche Cayman (Krumbach,Timbal,Bollerslev,Weiss)
22:37 Uhr Wegen Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit in der Boxengasse erhält das Team eine Zeitstrafe von 30 Sekunden.

#155 – BMW 325i (Kratz,Totz,Totz,Frisse)
22:49 Uhr In der Klasse V4 erfreut sich Sorg Rennsport einer Dreifachführung: Nr. 155 vor Nr. 160 und Nr. 161.

#201 – KTM X-Bow GT4 (Schiff,Kraihamer,Strycek,Frey)
23:52 Uhr Die vier Damen am Steuer des Aimpoint Racing-KTM liegen auf Rang zwei in der Klasse und dem 50. Gesamtrang.

#242 – BMW M235i Racing (Rink,Brink,Leisen,Fübrich)
23:09 Uhr Der Adrenalin-M235i führt mit nur sieben Sekunden Vorsprung auf den Bonk-BMW (Nr. 244) die Cup-Klasse an.

#830 – Hyundai i30N TCR (Kim,Oestreich,Kang,Naumann)
23:31 Uhr An dem Hyundai wird in der Box am Kühler gearbeitet. Guido Naumann sitzt noch im Auto.

#831 – Hyundai i30N TCR (Larini,Lauck,Gülden,Terting)
23:33 Uhr Peter Terting: „Wir müssen zum Überholen die Ideallinie verlassen. Dabei bin ich über etwas drübergefahren und habe mir einen Reifenschaden eingehandelt. Leider ist das am Ende der Start- und Zielgeraden passiert, was uns natürlich viel Zeit gekostet hat.“

#911 – Porsche 911 GT3 R (Estre,Dumas,Vanthoor,Bamber)
23:45 Uhr Der Manthey-Porsche führt jetzt seit 20 Runden. Und der Abstand zu den Verfolgern vergrößert sich kontinuierlich, in fast jeder Runde um ein paar Sekunden. Einzig die Teamkollegen mit der Nummer 912 können das Tempo mitgehen.

News vom Ring

Weltmeister feiert Premiere auf der Nordschleife

Carlos Checa mit der Ducati Panigale V4 auf der Nordschleife

Wie die meisten wissen ist seit einigen Jahren die italienische Motorradmarke Ducati ein Teil von Audi und das ADAC Zurich 24h-Rennen 2018 nutzen die Ingolstädter, um vor dem Start den PS-Fans die neuste Rakete ihrer italienischen Schwestermarke vorzustellen. Die Ducati Panigale V4 ist mit ihren 214 PS eines der stärksten jemals gebauten Motorräder aus Bologna. Bewegt wird das Geschoss auf zwei Räder vom Spanier Carlos Checa, der 2011 die Superbike Weltmeisterschaft für Ducati gewann. „Um ehrlich zu sein bin ich erst einmal auf dem Beifahrersitz eines Autos um die Nordschleife gefahren. Und das ist über 20 Jahre her als wir mit der Motorradweltmeisterschaft hier waren,“ erzählt der Spanier. „Ich freue mich riesig und bin Audi sehr dankbar für diese Gelegenheit. Um ehrlich zu sein, habe ich großen Respekt vor der Strecke und war besorgt, dass es evtl. sogar regnet. Aber ich habe gehört das das Wetter gut werden soll und so werde ich die Runde und die ganze Atmosphäre von dieser großartigen Veranstaltung genießen.“

Über 70 und noch immer nicht genug

Jim Briody startet zum 18. Mal beim ADAC Zurich 24-Rennen

Für das Secural Sorg Rennsport Team geht beim ADAC Zurich 24h-Rennen 2018 ein ganz besonderer Pilot im Porsche Cayman S mit der Startnummer #134 an den Start. Der Amerikaner Jim Briody ist mit seinen über 70 Jahren nicht nur einer der ältesten Teilnehmer bei der Hatz durch die grüne Hölle, er ist mit bereites 91 absolvierten 24h-Rennen sicher auch einer der erfahrensten Teilnehmer überhaupt. 2001 kam er das erste Mal in die Eifel und seitdem haben ihn die Herausforderungen der längsten Rennstrecke der Welt nicht mehr losgelassen, sodass er 2018 zum 18. Mal in der Eifel an den Start geht. Wer aber denkt das Jim Briody mit seinem Alter ruhiger geworden ist, liegt falsch. „Ich habe bisher 49 Podiumsplätze und 24 Siege in meiner jeweiligen Klasse eingefahren und natürlich will ich hier auch in meiner Klasse gewinnen, sonst bräuchte ich gar nicht starten,“ erzählt der rüstige Pilot aus Prescott. Auf die Frage wie lange er noch 24h-Rennen fahren will antwortet seine Frau mit einem Augenzwinkern: „Wir haben gesagt wir machen die 100 voll und dann schauen wir mal. Aber andererseits haben wir auch schon vor vier Jahren gesagt das wir für die Rennen langsam zu alt sind und trotzdem sind wir dieses Jahr wieder hier.“

Groß gegen Klein – Winkelhock vs. Epp

Das riesige Starterfeld und die deutlichen Geschwindigkeitsunterschiede zwischen den einzelnen Fahrzeugklassen sind Markenzeichen des ADAC Zurich 24h-Rennens. Im dichten Verkehr kommt es dabei auch immer wieder zu brenzligen Situationen, und wenn dann die Piloten der schnelleren und langsameren Fahrzeuge übereinander sprechen, hört man oft gegenseitige Vorwürfe. Dass es auch anders gehen kann, zeigen der dreimalige 24h-Gesamtsieger Markus Winkelhock und der erfahrene Amateurrennfahrer Stephan Epp, die sich vor der 46. Auflage des „Eifel-Marathons“ zum Nordschleifen-Meinungsaustausch trafen.

Winkelhocks Erkenntnis: Für die Kleinen ist es viel schwerer
„Man kann nicht sagen, ich habe generell ein Problem mit den großen oder den kleinen Autos. Es hängt immer davon ab, wer darinsitzt“, sagt der Wuppertaler Stephan Epp, der in seinem 220 PS starken Renault Clio RS (#126) zum siebten Mal beim 24h-Rennen am Start ist. 2017 gewann er in seiner Klasse SP3. Markus Winkelhock, der nach seinem dritten Gesamtsieg 2017 auch in diesem Jahr bei seinem insgesamt neunten Start wieder in einem GT3-Audi (#24) unterwegs ist, pflichtet ihm bei. „Du lernst über den Verlauf des Rennens schon genau, bei welchem Auto man vorsichtig sein muss. Manche setzen zwar den Blinker, ziehen dann aber trotzdem rein. Manchmal hat man den Blinker am frühen Morgen vielleicht nur vergessen, weil die Konzentration nachgelassen hat. Das sind dann Situationen, die ein Rennen entscheiden können – für beide“, sagt Winkelhock. „Aber genau das ist auch die Herausforderung auf der Nordschleife: so gut und problemlos wie möglich durchzukommen.“

Für die Profis in den schnellsten Autos sei es dabei eigentlich einfacher, durch den Verkehr zu kommen, meint der Schwabe. „Du musst nicht in den Rückspiegel gucken und bist nur auf dich selbst, dein Auto und deine Linie konzentriert. Ich schaue immer nur, auf wen ist als nächstes auflaufe“, so Winkelhock. „Aber ein Fahrer wie Stephan fährt mit seinem Auto genauso am Limit wie ich mit meinem und muss jede Kurve genauso konzentriert und sauber anfahren und dabei auch noch ständig nach hinten schauen. Für ihn ist es daher viel schwerer. Mir hat einmal mein früherer DTM-Kollege Alexandre Premat erzählt, dass es sein brutalstes Rennen war, als er hier einmal in einem Peugeot-Diesel gefahren ist.“

Epps Tipp: Eindeutig fahren
Für Stephan Epp, der schon als 18-Jähriger erstmals auf der Nordschleife fuhr, ist das Normalität. „Daran gewöhnt man sich. Schwieriger ist das aber für Fahrer, die gerade erst ihren Nordschleifen-Permit machen. Die müssen diese Schule in kleinen Autos durchlaufen, sind aber froh, wenn sie dann in den größeren Autos sitzen“, sagt Epp, für den es eine wesentliche Maßgabe gibt: „Du musst sehr eindeutig fahren. Wenn man ohne Blinker fährt und auf einer satten Linie ist, dann funktioniert das. Wenn man aber herumhampelt oder einen Gang zu niedrig fährt, entstehen Situationen, die nicht entstehen sollen.“

Winkelhock glaubt, dass viele Kollegen gar nicht richtig einschätzen können, wie viel schneller ein GT3-Fahrzeug ist. Daher kämen oft Vorwürfe, dass die Profis zu aggressiv fahren würden. „Ich kann aber beide Seiten verstehen. Bei uns ist aber auch ein gewisser Druck da, weil man halt Werksfahrer ist“, sagt Winkelhock: „Man muss immer abwägen, wieviel Risiko man gehen kann und muss. Fahre ich eine Runde ohne Risiko, in der ich immer vom Gas gehe und nie reinsteche, verliere ich fünf Sekunden pro Runde, das sind einem Acht-Runden-Stint 40 Sekunden. Damit hast du im Rennen keine Chance mehr.“

Doch auch in den kleinen Klassen geht es um Sekunden. „Wenn ich am Limit fahre, kann ich an vielen Stellen niemanden durchlassen“, sagt Epp. Winkelhock hat besonders Respekt vor der Passage zum Schwedenkreuz. „Da fahren viele genau in der Mitte der Strecke und man selbst kann sich nicht sicher sein, da mit Überschuss sicher vorbeizufahren“, erklärt er. Auch Epp kennt diese Stelle nur zu genau. „Da standen mir auch schon deutlich schnellere Fahrzeuge, im Nassen sogar schon GT3, im Weg, die sich nicht für rechts oder links entscheiden können. Wenn ich da vom Gas gehe, fehlen mir am Ende der Geraden 15 km/h.“

News und Stimmen nach sieben Stunden

Rückschlag für ROWE Racing in der siebten Rennstunde. Eine Zeitstrafe wirft den #98 BMW M6 GT3 aus der Spitzengruppe. Währenddessen kann Manthey Racing seine Führung mit der #911 weiter ausbauen und die #912 in die Top 3 vorstoßen. Aston Martin Racing liegt mit der #7 zwischen den beiden 911ern, Falken Motorsports ist Vierter. Mit Rang 5 in die Top 10 vorgestoßen ist der Glickenhaus SCG003c. Ein Unfall wirft den #8 Audi R8 LMS aus dem Rennen und sorgt für eine längere Code 60 Phase.

#1 – Audi R8 LMS (Mies,van der Linde,van der Linde,Rast)
21:27 Uhr Sheldon van der Linde: „Ich hatte einen sehr guten Stint. Es ist schade für Dries Vanthoor, so früh aus dem Rennen gerissen zu werden. Die Audis sehen inzwischen im Rennen ganz gut aus, ich bin doch etwas überrascht, wie schnell wir sind. Wir sind sehr zufrieden, mit der Performance des Autos.“

#8 – AUDI R8 LMS (Rast,Frijns,Vanthoor,van der Linde)
21:13 Uhr Unfall nach Kollision von Dries Vanthoor im Bereich Hohenrain-Schikane. Beim Ausweichen des langsam rollenden Mercedes AMG GT3 von Patrick Assenheimer (Reifenschaden) touchiert der Audi die Nr. 307 (Wolfgang Weber), gerät auf den Grünstreifen und dreht sich Eingangs der Schikane. Während der Fahrer signalisiert, dass es ihm gut geht, wirkt der R8 LMS nicht mehr so, als würde er in diesem 24h-Rennen noch einen Meter fahren können.

#10 – Lamborghini Huracan GT3 (Di Martino,Brueck,Henkola,Konrad)
21:43 Uhr Teamchef Franz Konrad: „Im Moment können wir zufrieden sein. Wir hatten zwar zwei kleinere Problemchen, aber jetzt läuft das Auto wieder. Die Fahrer sagen, dass es draußen recht zivilisiert zugeht und sie Schlimmeres erwartet hatten.“

#11 – Mercedes-AMG GT3 (Assenheimer,Schmid,Bleekemolen,Marciello)
21:07 Uhr Patrick Assenheimer ist in langsamer Fahrt im Bereich Schwalbenschwanz unterwegs. Der Mercedes-AMG hat einen Reifenschaden vorne links.

#16 – Mercedes-AMG GT3 (Heyer,Asch,Sandström,Vautier)
20:36 Uhr Wegen Fehlverhaltens bei einer Gelbphase erhält das Team eine Zeitstrafe von 3:32 Minuten.

#22 – Ferrari 488 GT3 (Weiss,Kainz,Krumbach,Menzel)
21:33 Uhr Oliver Kainz verpasst beim Boxenstopp sein Team und fährt ein paar Garagen zu weit. Resultat: rund 30 Sekunden Zeitverlust. „Ich habe den Lollipop einfach nicht gesehen, und dann war es schon zu spät. Aber ich denke, wir haben nicht zu viel verloren. Es tut mir leid. Mein Stint war soweit okay. Es gibt viele Gelbphase, Code 60, Dreck auf der Fahrbahn. Das wundert mich ein wenig, weil im Vergleich zu früheren 24h-Rennen relativ wenig Autos auf der Strecke sind. Manchmal hat man freie Phasen, aber dann fällt auf einmal alles über einen her. Aber da muss man jetzt durch.“

#24 – Audi R8 LMS (Winkelhock,Rockenfeller,Haase,Müller)
21:30 Uhr Markus Winkelhock: „Das Auto war ganz gut zu fahren, ich habe einen schönen Rhythmus gefunden. Das Rennen ist noch lang. Ein Audi-Kollege ist leider an einer schnellen Stelle eingeschlagen, ich hoffe, dass es ihm gut geht.“
21:58 Uhr Teamchef Peter Mücke: „Wir haben bei einem Überholmanöver ein anderes Auto touchiert. Dabei brach die Spurstange hinten links. Jetzt ist alles repariert und der R8 kann weiterfahren.“

#25 – Audi R8 LMS (Mücke,Jöns,Fässler,Kaffer)|Pierre Kaffer
22:26 Uhr „Ich waren gut unterwegs, aber in meiner vorletzten Runde traten leider Aussetzer auf. Wir wissen noch nicht, woher das kommt. Marcel ist rausgefahren und hat leider wieder Aussetzer.

#30 – Porsche 911 GT3R (Arnold,Müller,Henzler,Campbell)
21:33 Uhr Matt Campbell: „Das Auto fühlt sich gut an. Es ist aber manchmal etwas schwierig, andere Autos zu überholen. Bis jetzt hatten wir noch keinen Kontakt, das Auto ist sauber. Das ist natürlich das, was wir wollen.“

#48 – Mercedes-AMG GT3 (Hohenadel,Dontje,Götz,van der Zande)
22:28 Uhr Christian Hohenadel übergibt an Indy Dontje und berichtet: „Wir versuchen, das Beste draus zu machen. Durch den Einschlag zu Beginn haben wir gleich zwei Probleme: Wir hatten einen Stabi-Bruch, den wir jetzt noch versuchen zu reparieren und die Lampen sind ein bisschen nach unten gedrückt. Das wird für den Indy im Dunkeln nicht so einfach. Aber wir geben nicht auf.“

#50 – Porsche 997 GT3 Cup (Reggiani,Jacoma,Bravetti,Tenchini)
22:06 Uhr Technischer Defekt im Metzgesfeld.

#57 – Porsche 911 GT3 Cup 991 (Hill,Shoffner,Klasen,Huisman)
20:42 Uhr „In der Runde zuvor waren an der Stelle, an der Jörg Müller abgeflogen ist, wohl einige Karbon-Teile auf der Strecke, die ich aufgesammelt habe. Als ich eine Runde später nochmal an der Stelle vorbeigefahren bin, lenke ich ein, aber links vorne war der Reifen plötzlich kaputt. Arno Klasen hat das Auto nach dem Reifenwechsel übernommen. Wir waren Erster in unserer Klasse, jetzt haben wir ein bisschen verloren. Aber das Rennen ist noch lang.“

#58 – Porsche GT3 CUP (Cameron,Bonk,Onslow Cole)
21:06 Uhr Nach dem Reifenschaden bei J2Racing (Nr. 57) führt jetzt der Bonk-Porsche in der Klasse SP7. Zweiter ist der ProSport-Porsche (Nr. 55) vor dem Pechvogel.

#66 – Mercedes-AMG GT4 (Gomez,Karg,Leib,Schramm)
21:34 Uhr Wegen Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h in der Boxengasse erhält das Team eine Zeitstrafe von 32 Sekunden.

#69 – Lamborghini Huracan Super Trofeo EVO (Wächtler,Scholze ,Trebing ,Möller)
21:09 Uhr Der Lamborghini ist wieder auf der Strecke. Die Aufhängung wurde nach einem Einschlag repariert, nun ist das Auto wieder fit.

#75 – Mercedes AMG GT4 (Stingu,Solombrino,Herbst,Schwerfeld)
22:06 Uhr Christian Stingu übergibt an Domenico Solombrino und berichtet von seinem Stint: „Die Strecke ist in einigen Bereich noch schmutzig. Im Brünnchen sieht man den Rauch und riecht die Grills – richtig cool. Wir lassen es bis zum Morgen noch ruhiger angehen und sehen dann weiter.“

#92 – Opel Astra (Schmit,Eichhorn,Rehs,Weidner)
20:56 Uhr Der Motor wird gewechselt.

#94 – VW Golf 7 TCR (Kluge,Ferraro,Kuhs,Gabler)
22:15 wurde kurz in die Box geschoben, um Bremsen und Spur zu checken, da es Vibrationen am Lenkrad gab. Das Fahrzeug ist aber schon wieder unterwegs.

#98 – BMW M6 GT3 (Catsburg,Westbrook,Edwards,Blomqvist)
20:42 Uhr Wegen Fehlverhaltens bei einer Gelbphase bekommt das Team eine Zeitstrafe von 3:32 Minuten. Der Rowe-BMW ist derzeit Gesamt-Vierter.
22:17 Uhr Der Rowe-BMW, aktuell mit John Edwards am Steuer, sitzt vor seinem eigentlichen Boxenstopp noch eine Zeitstrafe von 3:32 Min. am Anfang der Boxengasse ab.

#99 – BMW M6 GT3 (Sims,Krohn,De Phillippi,Tomczyk)
21:46 Uhr Das Fahrzeug nimmt nach langer Reparaturpause nach dem Kühlerschaden das Rennen mit Jesse Krohn am Steuer wieder auf. Das Team möchte eine Testrunde absolvieren um dann zu entscheiden, ob man wieder in den Wettbewerb geht. Teamchef HP Naundorf: „Wir versuchen, die 99 wieder in Gang zu bekommen. Wir haben ein paar Reparaturen durchgeführt, von denen wir denken, dass es daran gelegen hat. Jetzt schauen wir mal, ob es wirklich funktioniert und entscheiden dann.“

#102 – BMW M6 GT3 (Farfus,Palttala,Krognes,Schiller)
21:22 Uhr Boxenstopp mit Nachtanken, Reifen- und Fahrerwechsel: Augusto Farfus übernimmt von Fabian Schiller, der von seinem Stint erzählt: „Es war sehr schwierig, extrem viele gelbe Flaggen, überall Code-60-Phasen, Leitplanken, die repariert werden müssen. Ich hatte viele unglückliche Situationen mit Überrundeten. Ich denke, wir können aber im Großen und Ganzen zufrieden sein. Wir versuchen jetzt einfach, in unseren Rhythmus zu kommen. An der Strecke gehen langsam die Feuer an, das ist echtes Nordschleifen-Feeling.“

#119 – Opel Calibra TJ-R (Jung,Tavares,Kunert,Schmidt)
21:39 Uhr Wegen Missachtens von Flaggensignalen während einer Gelbphase erhält das Team eine Zeitstrafe von 1:32 Minuten.

#126 – Renault Clio RS Cup Avia Racing (Epp,Holthaus,Overbeck,Overbeck)
20:55 Uhr Gerrit Holthaus: „Bislang läuft es sehr gut, und wir konnten in der Klasse SP3 die Führung übernehmen. Wir müssen nur sehr aufpassen, weil die GT3-Piloten in diesem Jahr deutlich aggressiver unterwegs sind als in der Vergangenheit.“

#173 – Opel Astra TCR (Wolter,Rhyn,Brüggenkamp,Luostarinen)
21:17 Uhr Der Lubner Astra TCR geht nach längerer Reparaturpause (Unfall im Bereich Hatzenbach) jetzt wieder auf die Strecke.

#175 – Audi RS3 LMS (Breuer,Oestreich,Oestvold,Nett)|
21:08 Uhr Der ProSport-Audi hat die Führung in der TCR-Klasse übernommen. Aktuell sitzt Markus Oestreich, der Gesamtsieger von 1986, am Steuer.

#202 – KTM X-BOW GT4 (Stuck,Stuck,Strycek,Friedhoff)
22:06 Uhr Boxenstopp mit Nachtanken, Reifen- und Fahrerwechsel: Ferdinand Stuck übernimmt von Volker Strycek. „Es ist unglaublich, wie viel Spaß dieses Auto macht“, sagt Strycek. „Mein Turn war sehr schwierig, weil viele Code-60-Phasen dabei waren. Aber das hat momentan jeder, es ist keine Beschwerde, nur eine Feststellung. Aber es bringt einen ein bisschen aus dem Rhythmus und man kommt nicht richtig in einen Fluss hinein. Mit einem neuen, ungewohnten Auto macht das die Sache doppelt schwierig. Wir haben einen unglaublichen Teamspirit. Für mich ist es klasse, mit den Stuck-Jungs und Max Friedhoff zu fahren. Draussen ist Party-Stimmung, viele Feuerwerke. Leider waren die Code-60-Zonen an Stellen, wo keine Zuschauer sind.“

#256 – BWM M235i Racing (Viidas,Eichenberg,Mettler,Kratz)
20:48 Uhr Das muntere Wechselspielchen in der BMW-Cup-Klasse geht weiter. Jetzt führt der Sorg-M235i vor Adrenalin (Nr. 242), Bonk (Nr. 244) und Adrenalin (Nr. 240).

#302 – Porsche Cayman GT4 CS (Rebhan,Mölig,Müller,Kranz)
22:12 Uhr In der Cayman-Cup-Klasse gibt es keine Doppelführung mehr für Mühlner Motorsport. Der Schmickler-Porsche (Nr. 310) hat sich vor das zweite Fahrzeug des Teams (Nr. 303) geschoben.

#308 – Porsche Cayman GT4 CS (Herbst,Stengel,Günther,Nittel)
21:35 Uhr Unfall an der Hohen Acht.

#705 – SCG003c (Mutsch,Mailleux,Simonsen,Westphal)
21:59 Uhr Teamchef James Glickenhaus: „Wir sind sehr zufrieden, es läuft sehr ruhig für uns. Wir sind zuversichtlich, dass unser Auto bei den kühleren Temperaturen in der Nacht besser wird. So könnten wir uns langsam nach vorne arbeiten. Wir haben ein paar heftige Unfälle gesehen, die ich nicht verstehe. Das hier ist ein Langstrecken-Rennen. Man gewinnt das nicht, wenn man pro Runde zwei Sekunden schneller fährt, aber dabei ständig riskiert, sein Auto zu verlieren.“

#911 – Porsche 911 GT3 R (Estre,Dumas,Vanthoor,Bamber)
20:41 Uhr Überholt am Ende einer Code-60-Zone im Kesselchen den Black Falcon-Mercedes Nr. 4 und übernimmt in der 34. Runde die Führung.

News und Stimmen nach fünf Stunden

Der Kampf um die Spitze nimmt an Intensität wieder zu zwischen dem #911 Manthey Racing und dem #4 Black Falcon Mercedes-AMG GT3. Je nach Boxenstopp Situation rückt der #47 MANN Filter Mercedes-AMG GT3 in Richtung Top 2 vor. Nach dem ungeplanten Stopp in der zweiten Runde hat der #912 Manthey Racing Porsche 911 GT3 R den Anschluss an die Führungsgruppe gefunden. Die Scuderia Glickenhaus stellt weiterhin das beste nicht-GT3 Auto und  liegt auf Gesamtrang 13.

#4 – Mercedes-AMG GT3 (Engel,Christodoulou,Metzger,Müller)
20:04 Uhr Neuer Rundenrekord und gleichzeitig bisher schnellste Rennrunde durch Adam Christodoulou mit einer Zeit von 8:17.631 Min.

#24 – Audi R8 LMS (Winkelhock,Rockenfeller,Haase,Müller)
19:02 Uhr Nico Müller: „Es läuft ziemlich bescheiden für uns. Wir können die Pace an der Spitze nicht mitgehen und verlieren konstant Zeit. Das ist nicht das, was wir uns erhofft hatten. Wir wussten, dass es nicht einfach wird. Ich hoffe, dass es besser wird, wenn es weiter abkühlt.“

#25 – Audi R8 LMS (Mücke,Jöns,Fässler,Kaffer)
18:52 Uhr Stefan Mücke: „Mein Stint war nicht ganz so einfach. Wir haben versucht, auf eine andere Reifenmischung zu wechseln, die hat wohl nicht richtig funktioniert. Das war nicht ganz so einfach. Die Balance war ein bisschen schwierig. Aber wir haben jetzt wieder etwas gelernt.“
20.13 Uhr Christer Jöns: „Der dritte Stint für das Team war mein erster Stint. Man muss sich immer erst wieder ein bisschen eingewöhnen. Da draußen fahren alle am Limit. Man muss wirklich aufpassen. Unser Grip könnte besser sein, da müssen wir bei den Reifenmischungen nochmal schauen. Aber da haben andere auch Probleme.“

#30 – Porsche 911 GT3R (Arnold,Müller,Henzler,Campbell)
19:19 Uhr Alex Müller berichtet: „Mein Stint war ok. Es gab viel Verkehr, viele Code-60-Zonen, aber das haben alle. Da muss ich nicht herumheulen. Von den Rundenzeiten her liegen wir zwischen Platz vier und acht. Wir kommen nach vorne, gucken nur auf uns und ziehen unseren Plan durch“

#31 – Porsche 911 GT3R (Siedler,Seefried,Laser,Jaminet)
18:51 Uhr Norbert Siedler muss das Auto im Bereich Schwalbenschwanz abstellen, weil sich sein Kühler nach einem Ausweichmannöver im Bereich Schwedenkreuz mit Gras zugesetzt hatte. Im Laufe der Runde sind die Temperaturen angestiegen und der Motor überhitzt.

#33 – BMW M6 GT3 (Dumbreck,Dusseldorp,Imperatori,Klingmann)
19:16 Uhr Der M6 GT3 wurde in die Box geschoben und aufgebockt. Jens Klingmann: „Wir hatten seit dem zweiten Stint Motorprobleme, jetzt müssen zwei Sensoren gewechselt werden. Das dauert leider eine halbe Stunde. Eigentlich müsste man gar nicht mehr rausfahren, aber wir geben nicht auf.“

#35 – Renault RS01 (Schmidtmann,Hammel,Wittmer)
18:34 Uhr Steht im Schwalbenschwanz

#44 – Porsche 911 GT3 R (Bachler,Müller,Ragginger,Werner)
19:05 Uhr Klaus Bachler übergibt an Sven Müller. Bachler: „Grundsätzlich war unser Stint sehr gut, aber es gab viele Code-60-Phasen. Einmal ist ein Auto vor uns nur 40km/h gefahren. Das hat viel Zeit gekostet.“
19:52 Uhr kann beim Überrunden eines zur Überrundung anstehenden Fahrzeugs nicht ausweichen und fährt dem KTM XBow Nr. 201 ins Heck

#46 – Porsche 991 GT3 Cup MR (Ackermann,Lukovnikov,Csaba,Wiskirchen)
19:09 Uhr Mit Reifenschaden hinten rechts unterwegs.

#48 – Mercedes-AMG GT3 (Hohenadel,Dontje,Götz,van der Zande)
20:02 Uhr Maxi Götz übergibt an Christian Hohenadel und berichtet: „Ich habe einige Autos überholt und hart gekämpft. Ich konnte mit der Spitze mithalten, leider mit drei Runden Rückstand. Das ist wirklich Schade.“

#57 – Porsche 911 GT3 Cup 991 (Hill,Shoffner,Klasen,Huisman)
20:19 Uhr Spannung in der Klasse SP7: Der J2Racing-Porsche führt mit nur drei Minuten Vorsprung auf den Bonk-Porsche (Nr. 58).
20:52 Uhr Der Führende in der Klasse SP7 rollt im Bereich Pflanzgarten mit langsamer Fahrt: Reifenschaden vorne links.

#66 – Mercedes-AMG GT4 (Gomez,Karg,Leib,Schramm)
18:41 Uhr Unfall eingangs Hatzenbach.
19:38 Uhr Das Black Falcon-Team führt jetzt die Klasse SP10 an.

#69 – Lamborghini Huracan Super Trofeo EVO (Wächtler,Scholze ,Trebing ,Möller)
19:10 Uhr Steht mit technischem Defekt am Pflanzgarten.

#96 – Porsche 991 GT 3 Cup MR (Chrzanowski,Jodexnis,Scharmach,Schelp)
20:01 Uhr Peter Scharmach setzt mit einer Zeit von 9:07.313 Min. eine neue persönliche Bestzeit.

#98 – BMW M6 GT3 (Catsburg,Westbrook,Edwards,Blomqvist)
18:38 Uhr Nicky Catsburg: „Das war mein erster Stint und ich bin vorher auch nur zwei Runden gefahren. Deswegen habe ich etwas gebraucht, bis ich mich akklimatisiert hatte. Ich hatte einen Zweikampf mit dem Nr. 912-Porsche. Er hat mich überholt. Die Porsche scheinen ziemlich aggressiv unterwegs zu sein.“

#99 – BMW M6 GT3 (Sims,Krohn,De Phillippi,Tomczyk)
19:18 Uhr Connor de Phillipi: „Ich war in einer Schlange, das Auto vor mir hat bei einer Code-60-Phase sehr früh gebremst. Es kam zu einem Kontakt mit einem Audi R8. Dabei ist dessen Kühler beschädigt worden und er hat das Kühlwasser verloren. Es tut mir sehr leid für das Team. Vielleicht kann man das noch reparieren, aber die Chance auf einen Sieg ist dahin.“

#100 – BMW Z4 GT3 (Posavac,Adams,Müller,Lambertz)
20:08 Uhr Unfall von Jörg Müller nach einer Berührung mit einem Konkurrenten im Bereich Kesselchen. In der schnellen Linkskurve bricht das Heck aus, der Z4 schlägt auf der linken Seite ein und bleibt auf der rechten Fahbahnseite liegen. Müller kann aussteigen. Code 60.

#102 – BMW M6 GT3 (Farfus,Palttala,Krognes,Schiller)
18:44 Uhr Krognes: „Ich hatte in der ersten Kurve einen Kontakt als ich gerade aus der Box rauskam. Die Motorhaube löste sich und ich musste erneut das Team ansteuern. Das ist sehr enttäuschend und hat unseren Rhythmus zerstört. Aber wir können weiterfahren und werden so hart wie möglich kämpfen. Wir müssen diesen Zwischenfall jetzt vergessen.“

#116 – Toyota GT86 (Castelein,Dujardyn,Muytjens,Brody)
19:26 Uhr Kollision mit dem Manthey-Porsche (Nr. 12) eingangs Start-und-Ziel. Der Toyota lander in der Leitplanke, der Porsche kommt beschädigt an die Boxen.

#124 – Opel Calibra TJ-R (Jenichen,Weinstock,Bulgrin,Boidron)
19:26 Uhr TJ Racing war zum zweiten Mal in einer Code 60-Zone zu schnell.

#126 – Renault Clio RS Cup Avia Racing (Epp,Holthaus,Overbeck,Overbeck)
19:11 Uhr Führt in der Klasse SP3 vor dem Miltek-Toyota GT86 (Nr. 114).

#144 – Porsche Cayman (Büllesbach,Schettler,Smyrlis,Arimon)
19:39 Neuer Spitzenreiter in der Klasse V5.

#171 – Audi RS3 LMS
18:38 Uhr Torsten Wolter mit Einschlag im Bereich Hatzenbach. Erst in Fahrtrichtung links, dann rechts. Zusätzlich verliert der Opel Astra TCR sein linkes Hinterrad, welches anschließend über die Strecke rollt.

#173 – Opel Astra TCR (Wolter,Rhyn,Brüggenkamp,Luostarinen)
18:41 Uhr Torsten Wolter mit Einschlag im Bereich Hatzenbach. Erst in Fahrtrichtung links, dann rechts. Zusätzlich verliert der Opel Astra TCR sein linkes Hinterrad, welches anschließend über die Strecke rollt.

#174 – Opel Astra TCR (Thiele,Wulf,Kariste,Vögeli)
18:53 Uhr Unfall im Hocheichen.

#244 – BMW M235i Racing (Schrey,Nauman,Fischer,Ehret)
20:24 Uhr Jetzt führt die Bonk-Mannschaft die Klasse der BMW-Cup-M235i an. Adrenalin (Nr. 242) und Sorg (Nr. 256) heißen hier die Verfolger.

#202 – KTM X-BOW GT4 (Stuck,Stuck,Strycek,Friedhoff)
19:52 Uhr Die Isert-Mannschaft führt die KTM-Cup-Klasse an und liegt auf dem 31. Gesamtrang.

#320 – Porsche 911 GT3 Cup (von Löwis of Menar,Smudo,Schellhaas,Duffner)
19:40 Uhr Der mit AT-Porsche 911 Cup von W and S Racing liegt auf dem hervorragenden 29.Gesamtrang. Aktuell am Steuer: Rapper Smudo.

#830 – Hyundai i30N TCR (Kim,Oestreich,Kang,Naumann)
19:43 Uhr In der TCR-Klasse führt der Werks-Huyndai vor dem ProSport-Audi (Nr. 175), dem LMS-Seat (Nr. 178) und dem FEV-Seat (Nr. 176).Die Vier sind nur durch rund eineinhalb Minuten getrennt.

#911 – Porsche 911 GT3 R (Estre,Dumas,Vanthoor,Bamber)
19:52 Uhr Ohne Code-60-Zonen fährt der Gesamtspitzenreiter in der 29. Runde 8.24,022 Minuten

#912 – Porsche 911 GT3 R (Lietz,Pilet,Makowiecki,Tandy)
20:05 Uhr Jetzt fährt Nick Tandy mit einer Zeit von 8:17.340 Min. die schnellste Rennrunde. Innerhalb von 30 Sekunden ist es die zweite Verbesserung: Ein Indikator für die perfekten Bedingungen auf der Strecke.

News und Stimmen nach drei Stunden

Der #98 Rowe Racing BMW M6 GT3 profitiert von seinem frühen Stopp und kämpft nun mit dem #911 Manthrey Racing Porsche 991 GT3 R um die Gesamtführung. Durch den #4 Black Falcon Mercedes-AMG GT3 auf Rag 3 und den #8 Audi Sport Team WRT Audi R8 LMS auf Position 4 sind vier Marken auf den ersten vier Plätzen vertreten. Bestes nicht-GT3 Team ist der Scuderia Glickenhaus SCG003c auf Gesamtrang 12.

#4 – Mercedes-AMG GT3 (Engel,Christodoulou,Metzger,Müller)
17:40 Uhr Maro Engel: „Die Porsche haben richtig Speed gefunden im Vergleich zum Qualirennen, speziell auf der Geraden. Da hast du kaum eine Chance mitzufahren. Ich konnte auf der Geraden gerade so den Kontakt halten zum Falken-Porsche, mehr war nicht drin. Im zweiten Stint hatte ich viele Zweikämpfe, war viel im Verkehr – es ging heiß her. Deshalb haben wir den Boxenstopp nun etwas vorgezogen, um freie Fahrt zu haben.“

#5 – Mercedes-AMG GT3 (Buurman,Jäger,Seyffarth,Stolz)
18:09 Uhr Der Black Falcon-Mercedes-AMG wird eine Strafe bekommen wegen Unterschreitung der Mindeststandzeit beim Boxenstopp.

#7 – Aston Martin Vantage GT3 (Martin,Sorenson ,Thiim,Turner)
17:48 Uhr Nicki Thiim: „Ich habe immer noch 200 Puls. Ich habe total vergessen, wie intensiv und spektakulär es ist, hier zu fahren. Alle geben richtig Gas.“

#12 – Porsche 911 GT3 R (Klohs,Kern,Olsen,Frommenwiler)
17:04 Uhr Nico Bastian übergibt an Gabriele Piana und erzählt: „Es gut sehr gut. Wir sind eine andere Taktik gefahren und haben früh gestoppt. Ich konnte einen ruhigen Stint fahren. Die Kleinen müssen sich noch an die Überrundungen und wir uns ans Überholen gewöhnen. Da muss noch Routine reinkommen.“

#17 – Porsche GT3 R (Christensen,Cairoli,Bergmeister,Lotterer)
16:42 Uhr Jörg Bergmeister: „Es war ein relativ durchwachsener Stint. Wir hatten ein bisschen Handlingsprobleme. Ich hoffe, dass wird im zweiten Turn nun besser, und wir die Pace nun anziehen können.“

#31 – Porsche 911 GT3R (Siedler,Seefried,Laser,Jaminet)|Marco Seefried
16:37 Uhr „Das war hart. Konnte das Feld hinter mit kontrollieren, aber den Kontakt zur Spitze nicht halten. Am Start hatte ich kurz leichten Kontakt mit einem anderen Fahrzeug, das war keine Absicht.“

#35 – Renault RS01 (Schmidtmann,Hammel,Wittmer)
17:24 Uhr Kuno Wittmer: „Es ist etwas schwierig für uns, da der Asphalt so heiß ist. Mal sehen, was wir machen können? Aber wir konnten uns nach vorne arbeiten vom Platz 25 auf 20.“

#48 – Mercedes-AMG GT3 (Hohenadel,Dontje,Götz,van der Zande)
16:59 Uhr Renger van der Zande schlägt beim herausbeschleunigen der Mercedes-Arena in den Reifenstapel ein. Er kann die Fahrt fortsetzen. Kann über die GP-Strecke in die Boxengasse und wird in die Box geschoben.

#52 – BMW M4 (Funke,Heldmann,Scheibner,Müller)
16:52 Uhr technischer Defekt im Bereich Pflanzgarten.

#90 – Subaru WRX STI (Van Dam,Schrick,Yamauchi,Iguchi)
16:42 Uhr Tim Schrick übernimmt den Führenden in der SP3T von Carlo van Dam, der die Bestzeit aus dem Zeittraining in eine solide Klassenführung verwandeln konnte.
17:46 Uhr Nach langer Reparaturphase kann Tim Schrick das Rennen wieder aufnehmen. Es gab erneut Probleme mit der Servolenkung, die bereits gestern für Ärger gesorgt hatte.

#99 – BMW M6 GT3 (Sims,Krohn,De Phillippi,Tomczyk)
18:01 Uhr Heftiger Quersteher eingangs Adenauer-Forst. De Philippi konnte noch soeben abfangen und einen Abflug vermeiden.
18.03 Uhr Rollt in Breidscheid auf den Rettungsweg. Ein Auffahrunfall hat wahrscheinlich einen Kühlerschaden verursacht. Das Team wird versuchen, das Fahrzeug in die Box zurückzubringen.

#155 – BMW 325i (Kratz,Totz,Totz,Frisse)
17:10 Uhr Doppelführung für Sorg Rennsport in der Klasse V4: Nr. 155 vor Nr. 160.

#120 – Opel Manta (Beckmann,Hass,Strycek,Schulten)
17:12 Uhr Gesamtrang 87 und Führung in der Klasse SP3 für den Kissling Motorsport-Opel Manta bei seinem 18. Start. Rekordteilnehmer Volker Strycek (41. Start) dreht seit Rennbeginn am Lenkrad. 11 Runden schafft das Kultfahrzeug mit einer Tankfüllung.
17:30 Uhr „Der Stopp ist planmäßig, aber wir haben gerade sinkenden Öldruck erkannt. Jetzt müssen wir schauen, warum das so ist. Ich habe kein Gefühl dafür, das Auto läuft gut. Aber wenn der Öldruck nach unten geht, ist das kein gutes Zeichen. Was die Fans an der Strecke sind einzigartig, was die da abziehen ist absolut toll.“

#123 – Toyota Corolla Altis (Smittachartch, Charoensukhawatana, Kulapalanont, Hortongkum)
16:38 Uhr fährt mit starker Rauchentwicklung.

#147 – BMW E36 M3 (Glenn,Halse,Marcos,Lyons)
17:34 Uhr Einschlag im Bereich Pflanzgarten, nach Kollision mit der Nr. 31 (Siedler), der ebenfalls einschlägt: Code-60-Phase

#203 – KTM X-BOW GT4 (Hoffmeister,Wolf,Jung,Schröder)
17:14 Uhr Arne Hoffmeister: „Die Einführungsrunde war hat richtig Spaß gemacht, so viele Leute einfach Wahnsinn. Der Porsche hinter mir zog nach dem Start direkt weg, aber danach hatte ich schnell freie Fahrt auf der Nordschleife – klasse. Das Auto hat keine Probleme.“ Florian Wolf ist eingestiegen.
17:26 Uhr wird in die Box geschoben, da das Getriebe Öl verliert.

#238 – BMW M235i Racing (Mohr,Stewart,Groneck,Groneck)
16:47 Uhr Technischer Defekt im Bereich Senke Tiergarten.

#305 – Porsche Cayman GT4 CS (Beyer,Akata,Hewer,Simon)
17:31 Uhr Christoph Heweber mit Unfall im Bereich Hohe Acht – Code-60-Phase. Ursache war eine Kollision mit dem Lamborghini Huracan Super Trofeo EVO (Nr. 63)

#705 – SCG003c (Mutsch,Mailleux,Simonsen,Westphal)
16.46 Uhr Thomas Mutsch: „Unser Auto läuft gut, wir haben ein wenig Untersteuern, aber das ist nicht dramatisch. Ich bin auch gut nach vorne gekommen. Das war ein bisschen Glück dabei. Als ich gerade ankam, wurde die Code-60-Phase aufgehoben und ich habe gleich fünf Autos überholen können“ Franck Mailleux übernimmt das Volant.

#718 – Porsche Cayman (Zensen,Peitzmeier,Bretschneider,Fürsch)
16:46 Uhr Jürgen Bretschneider verunfallt mit dem Porsche im Bereich der Auffahrt Nordschleife.

#911 – Porsche 911 GT3 R (Estre,Dumas,Vanthoor,Bamber)
16:32 Uhr Die Führende Kevin Estre kommt an die Box. Für ihn klettert Earl Bamber hinters Steuer
17:49 Uhr Earl Bamber: „Ich hatte zwar viel Verkehr in meinem Stint, aber letztlich war es nicht so schlimm. Jeder fährt hier sein eigenes Rennen, da muss man sich selbst auch ein bisschen Zeit lassen und Rücksicht nehmen. Das Auto läuft gut. Manthey hat einen guten Job gemacht.“

News und Stimmen nach einer Stunde

Kevin Estre verteidigt die Führung in der ersten Rennstunde im #911 Manthey Racing Porsche souverän mit einer Reihe von extrem schnellen Runden. Falken Motorsports liegt weiter auf Rang 2 vor dem #4 Black Falcon Mercedes-AMG GT3. Frühe Boxenstopps im Vorderfeld und erste Code 60 Phasen sortieren das Feld dahinter neu.

#24 – Audi R8 LMS (Winkelhock,Rockenfeller,Haase,Müller)|Mike Rockenfeller
16:28 Uhr „Es ist frustrierend so weit hinten zu liegen. Wir können nur weiterfahren und schauen, was das Rennen so bringt. Im Moment sind wir zu langsam.“

#25 – Audi R8 LMS (Mücke,Jöns,Fässler,Kaffer)
16:29 Uhr Fährt in der Code-60-Zone ausgangs Veedol-Schikane ins Heck des BMW 325i Nr. 130.

#30 – Porsche 911 GT3R (Arnold,Müller,Henzler,Campbell)|Matt Campbell:
16:26 Uhr „Das Auto fühlt sich gut an. Ich bin zufrieden mit meinem ersten Stint.“

#33 – BMW M6 GT3 (Dumbreck,Dusseldorp,Imperatori,Klingmann)|Dusseldorp:
16:29 Uhr „Mein Turn war sehr, sehr schön. Ich hatte tolle Positionskämpfe mit Audi und den Porsche. Alle GT3 liegen eng zusammen, und der Umgang auf der Strecke ist sehr fair. Jetzt ist Peter Dumbreck im Auto unterwegs.“

#40 – Aston Martin Vantage V8 (Chadwick,Cate,Adam,Lynn)
15.31 Uhr steht in der Hohenrain-Schikane
15:42 Uhr es gab Probleme mit der Benzinpumpe
15:50 Uhr Es will nicht so recht laufen: Technischer Defekt an der Hohenrain-Schikane.

#41 – Audi R8 LMS GT4 (Dontje,Möller Madsen,He,Hofer)
16:01 Uhr Ausritt ins Kiesbett ausgangs der Michael-Schumacher-S.

#47 – Mercedes-AMG GT3 (Baumann,Mortara,van der Zande,Juncadella)
16:18 Uhr Teamchef Günter Aberer: „Wir haben einen Routinestopp absolviert, Räder gewechselt und nachgetankt. Dadurch hoffen wir, aus dem dichten Verkehr etwas heraus zu kommen und freiere Fahrt zu haben.“

#65 – Porsche Cayman GT 4 Clubsport (Wawer,Wawer,Thomson,Grassl)
16:08 Uhr Dreher mit leichtem Einschlag im Bereich Hohenrain-Schikane. Fahrer ist Achim Wawer.

#69 – Lamborghini Huracan Super Trofeo (Wächtler,Scholze ,Trebing ,Möller)
16:18 Uhr Antriebswelle defekt. An der Box.

#75 – Mercedes AMG GT4 (Stingu,Solombrino,Herbst,Schwerfeld)
15:45 Uhr Boxenstopp für den Mercedes AMG GT4.
15:54 Uhr wird in die Box geschoben. Es gab Probleme beim Gangwechsel.

#80 – Porsche 997 GT3 Cup (Vleugels,Warum,Welschar,Sapino)
16:06 Uhr Hubert Haupt trifft Kevin Warum im Bereich des Galgenkopfs. Warum dreht sich und touchiert rückwärts die Leitplanke.

#116 – Toyota GT86 (Castelein,Dujardyn,Muytjens,Brody)
15.40 Uhr Einschlag im Bereich Hatzenbach, kann weiterfahren.
15:1 Uhr Konnte nach seinem Leitplankeneinschlag in der Hateznbach weiterfahren, steht jetzt aber im Hocheichen.

#130 – BMW 325 CI Coupe (Simoncini,Barin,Barin,Barbaro)
15:43 Uhr Mit Reifenschaden vorne links unterwegs.
15:54 Uhr Kommt mit defekter Felge vorne links an die Box.

#911 – Porsche 911 GT3 R (Estre,Dumas,Vanthoor,Bamber)
15:48 Uhr Trotz erster Überrundungen brauchte Estre für den zweiten Umlauf nur 8.19,230 Minuten.
15:51Uhr Estres Startrunde in 8.18,473 Minuten bedeutet einen neuen Rundenrekord. Der alte stamme aus 2015: Augusto Farfus fuhr 8.18,690 im BMW Z4 GT3.
16:10 Uhr Kevin Estre fährt furios. Er hat mit 8:17.960 Min. den Rundenrekord noch einmal verbessert.

#912 – Porsche 911 GT3 R (Lietz,Pilet,Makowiecki,Tandy)|Pilet
15:41 Uhr läuft nach der ersten Runde und einer Kurzrunde über den Grand-Prix-Kurs an die Box.
15:43 Uhr Grund für den Boxenbesuch war die Meldung von Druckverlust im Reifen vorne links.
15:47 Uhr Der Porsche hatte einen Plattfuß aufgrund eines Fremdkörpers im Reifen.

Große Estre-Show in der ersten Renn-Stunde

Das 46. ADAC Zurich 24h-Rennen begann bei strahlendem Sonnenschein mit einer großen Kevin-Estre-Show: Der Franzose im Manthey-Porsche #911 führte das Feld der insgesamt 146 Fahrzeuge nicht nur von der Pole Position ins Rennen, sondern brannte direkt ein Feuerwerk ab. Mit 8:18,473 Minuten verbesserte er gleich in der ersten Runde nicht nur den bisherigen Rundenrekord von Augusto Farfus aus dem Jahr 2015, sondern setzte sich direkt um 4,7 Sekunden von seinem Markenkollegen Dirk Werner im Falken-Porsche #44 ab. Nach zwei Runden waren es schon zehn Sekunden, in der dritten Runde unterbot Estre in 8:17,960 Minuten die Rekordzeit nochmals.

Kurze Schrecksekunde in der zweiten Kurve
Dabei hatte Estre direkt in der zweiten Kurve eine kurze Schrecksekunde zu überstehen, als sich die drei führenden Porsche in der Mercedes-Arena kurz berührten und Marco Seefried im Frikadelli-Porsche #31 dadurch Rang drei an Maro Engel im Black-Falcon-Mercedes #4 verlor. Maxime Martin im Aston Martin #007 und Martin Tomczyk im Rowe-BMW #99 waren in der Anfangsphase die einzigen Fahrzeuge in den Top-10, die nicht aus Stuttgart von Porsche oder Mercedes-AMG stammten.

Während Estre nach sieben Runden und rund einer Stunde Rennzeit mit knapp zehn Sekunden erstmals an die Box fuhr, lag das Manthey-Schwesterauto #912 schon mehr als drei Minuten zurück. Startfahrer Patrick Pilet hatte nach der ersten Runde wegen eines Reifenschadens von der GP-Strecke zurück in die Box fahren müssen und fiel dadurch weit zurück. Den ersten großen Crash erlebte Kevin Warum im Porsche #80, den Hubert Haupt im Black-Falcon-Mercedes #6 beim Überrunden berührte und heftig in die Leitplanke schickte. Die anschließenden Reparaturarbeiten sorgten für die erste Code-60-Phase des noch jungen Rennens. Verfolgen lässt sich die Action live bei RTL NITRO oder im Livestream auf www.24h-rennen.de.

Yvan Muller übernimmt WTCR Tabellenführung

Triumphe und Tragödien: Die drei Rennen der WTCR auf der Nordschleife hatten es wieder in sich. Nach jedem Lauf kletterte ein anderer Pilot ganz oben aufs Siegerehrungspodest: Yvan Muller (Hyundai) sicherte sich den Sieg beim ersten Lauf am Donnerstag. Am Samstag überquerten Esteban Guerrieri (Honda) und Thed Bjork (Hyundai) bei den Rennen zwei und drei die Ziellinie als Erste. Der amtierende DTM-Champion Rene Rast (Audi) erlebte einen mittelmäßigen Gaststart.

Gabriele Tarquini (Hyundai) war als Tabellenführer zur dritten Saisonveranstaltung gereist und erlebte ein Wochenende zum Vergessen. Der Italiener musste, im wahrsten Sinne des Wortes, dabei zusehen wie Muller die Führung in der Gesamtwertung übernahm. Im ersten Rennen fiel er bereits in der ersten Runde aus. Er musste an der Nordschleife auf das Ende des Rennens warten. Ähnlich verlief das zweite Rennen für ihn. Nach einer Kollision landete er in der Leitplanke und hatte sich wieder in die Rolle des Zuschauers zu fügen. Da sein Auto zu stark beschädigt war, konnte Tarquini nicht am dritten Rennen teilnehmen. In der Gesamtwertung führt nun Yvan Muller mit 137 Punkten vor Tarquini mit 118 Zählern.

Muller sammelte mit einem Sieg im ersten Rennen, Rang vier und drei in den folgenden Läufen ordentlich Punkte. „Nach einem Jahr Pause hätte ich mit so einem Ergebnis nicht gerechnet“, muss der Franzose zugeben. „Aber ich bin richtig happy.“ Der Hyundai-Pilot war immer Teil der Spitzengruppe und damit auch immer mitten drin in den sensationellen Windschattenfahrten auf der Döttinger Höhe. Teilweise jagten bis zum sieben Fahrzeuge dicht hintereinander über die lange Gerade.

Thed Bjork ist mit 112 Punkten am Italiener dran. Der Schwede konnte mit seinem Sieg und einem zweiten Rang ordentlich Punkte sammeln. Nur im zweiten Rennen musste er frühzeitig aufgeben, als der Unfall mit Tarquini direkt vor ihm passierte. „Beim Ausweichen habe ich die Streckenbegrenzung leicht touchiert“, erzählt Bjork. „Ich bin dann in die Box gefahren, wo das Team den Schaden reparieren konnte“ Ohne diesen Ausfall hätte der Hyundai-Pilot auch noch an Tarquini vorbeiziehen können.

Nach dem zweiten Rennen schallte die deutsche Nationalhymne über den Nürburgring. Esteban Guerrieri hatte seinem deutschen Team ALL-INKL.COM Münnich Motorsport den Sieg gesichert.

Ein strahlendes Lächeln hatte Frederic Vervisch (Audi) im Gesicht. Der Belgier war bei den ersten beiden Veranstaltungen punktelos geblieben. Auf der Nordschleife legte der Audi-Pilot dann richtig los und sicherte sich zwei Mal einen Platz auf dem Podium. „Ich kannte die Nordschleife schon und das war zu Beginn sicherlich ein Vorteil“, so Vervisch. „Zudem hatten wir im Vorfeld einige Änderungen am Fahrzeug vorgenommen. Im dritten Rennen habe ich versucht, Thed an der Spitze anzugreifen, aber wir haben uns kurz berührt. Im Anschluss wollte ich kein Risiko mehr eingehen.“ Dem Belgier war zudem gelungen, die schnellste Rennrunde (8:59.076 Min.) zu absolvieren.

Pech hatte Rene Rast, der im Audi einen Gaststart absolvierte. Im ersten Rennen zeigte er eine sehr gute Leistung und machte insgesamt neun Positionen gut. Er war nach dem Qualifying auf Startrang 15 versetzt worden, da er unter Gelb zu schnell war. Nach drei Runden über die Nordschleife überquerte er als Sechster die Ziellinie. Für das zweite Rennen war er mit Startrang zwei in einer richtigen guten Ausgangsposition. Allerdings war nach drei Kurven bereits Schluss. „Mein Start war nicht so gut und nach wenigen Kurven bekam ich einen harten Schlag auf die Lenkung. Ich bin dann abgeflogen und in die Leitplanke gerutscht.“ Da das Auto zu stark beschädigt war, konnte Rast nicht am dritten Lauf teilnehmen.

In der Teamwertung führt MRacing – YMR (Hyundai) mit 261 Punkten, gefolgt vom BRC Racing Team (Hyundai) mit 227 Zählern und ALL-INKL.COM Münnich Motorsport (Honda) mit 169 Punkten.

Zurück in die Zukunft

Kurz vor dem Start der 24-Stunden wartet ein ganz besonderes Highlight auf die Fans an der Nordschleife. Motorsport-Legende und Hans-Joachim Stuck fährt mit dem Porsche 956 C aus den 1980-Jahren eine Runde über Nordschleife. Begleitet wird er dabei von Timo Bernhard im Porsche 919 Hybrid Evo, der das Fahrzeug erstmals vor Publikum präsentiert. Sowohl Porsche als auch Timo Bernhard, Hans-Joachim Stuck und beide Rennwagen verbinden große Geschichten mit dem Nürburgring und der Nordschleife.

Der Nürburgring als zweite Heimat
„Für mich ist das wie ein vorgezogenes Weihnachtsfest“, sagt Hans-Joachim Stuck stolz. „Der Nürburgring ist meine zweite Heimat und hier eine Runde mit dem Porsche 956 C zu fahren, wenn auch nur langsam, ist eine ganz besondere Ehre. Ich werde jeden einzelnen Meter genießen“, erzählt Striezel im Vorfeld der Ehrenrunde. Der Porsche 956 C ist jener Prototyp, der von 1982 bis 1984 alle Titel in der Sportwagen-WM holte und den Streckenrekord auf der Nordschleife hält.
„Als ich im Jahr 1985 zu Porsche kam, begriff ich, warum diese Autos unschlagbar waren. Es gab keine Getriebe-Probleme, die Bremsen waren super, und mit dieser unheimlichen Downforce konnte man extrem viel Tempo mit in die Kurven nehmen. Das Auto klebte förmlich am Asphalt. Für mich ist es Weltklasse, mit dem 956 noch einmal um die Nordschleife fahren zu dürfen. Das ist emotional kaum zu toppen“, setzt Stuck fort.

Eine ganz große Ehre
„Das ist wirklich etwas ganz Besonderes“, freut sich Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard, der den Porsche 919 Hybrid Evo pilotiert. „Eine großartige Gelegenheit, auch für die Fans, diese schönen und erfolgreichen Autos einmal live erleben zu können“, erzählt Bernhard weiter. Die Evo-Version des Porsche 919 Hybrid befindet sich in diesem Jahr auf der „919 Tribute Tour“, bei der mit 1.41,770 Minuten ein neuer Streckenrekord auf dem Grand-Prix-Kurs in Spa-Francorchamps aufstellt wurde.

Der Porsche 919 Hybrid Evo ist seiner Zeit voraus
Wie der 956 war auch der Porsche 919 Hybrid der innovativste Rennwagen seiner Zeit. Der von 2014 bis einschließlich 2017 erfolgreich in der Sportwagenweltmeisterschaft WEC eingesetzte LMP1 wird angetrieben von einem kompakten Zweiliter-V4-Turbobenziner in Kombination mit zwei verschiedenen Energierückgewinnungssystemen. Zum einen wird Bremsenergie von der Vorderachse in elektrische Energie umgewandelt, zum anderen treibt der Abgasstrom eine 130.000 Umdrehungen pro Minute flinke Turbine an und generiert so weitere elektrische Energie. Diese wird in einer flüssigkeitsgekühlten Lithium-Ionen-Batterie zwischengespeichert. Während der Verbrenner die Hinterachse antreibt, speist der Batteriestrom einen E-Motor an der Vorderachse. So verfügt der 919 beim Beschleunigen über Allradantrieb – und sammelt im Abgastrakt bereits wieder Energie ein.

Basis für die Vorbereitung des Rekordwagens 919 Evo war der siegreiche 2017er Rennwagen. Die komplette Hardware des Antriebsstrangs blieb unangetastet. Hinzu kamen Entwicklungen, die bereits für die WEC 2018 stattgefunden hatten, aber nach dem Ausstieg aus der Langstrecken-Weltmeisterschaft Ende 2017 brachlagen sowie spezifische aerodynamische Modifikationen.

Auf der Nordschleife werden die beiden Rennwagen von einem Safety-Car geführt und lassen den Start- und Zielbereich aus, weil sich dort das Feld für die 24 Stunden formiert.

Die Startfahrer

Um 15:30 Uhr geht es in die 46. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennen. Wir haben zusammengetragen, wer in den 15 vorderen Startreihen am Steuer sitzt!

Pos. 1: #911 Porsche 911 GT3 R
Kevin Estre

Pos. 2: #44 Porsche 911 GT3 R
Dirk Werner

Pos. 3: #31 Porsche 991 GT3
Marco Seefried

Pos. 4: #4 Mercedes-AMG GT3
Maro Engel

Pos. 5: #7 Aston Martin V8 Vantage GT3
Maxime Martin

Pos. 6: #912Porsche 911 GT3 R
Patrick Pilet

Pos. 7: #47 Mercedes-AMG GT3
Daniel Juncadella

Pos. 8: #48 Mercedes-AMG GT3
Renger van der Zande

Pos. 9: #5 Mercedes-AMG GT3
Yelmer Buurman

Pos. 10: #99 BMW M6 GT3
Martin Tomczyk

Pos. 11: #22 Ferrari 488 GT3
Oliver Kainz

Pos. 12: #6 Mercedes-AMG GT3
Hubert Haupt

Pos. 13: #17 Porsche 911 GT3 R
Jörg Bergmeister

Pos. 14: #98 BMW M6 GT3
John Edwards

Pos. 15: #1 Audi R8 LMS
Christopher Mies

Pos. 16: #11 Mercedes-AMG GT3
Patrick Assenheimer

Pos. 17: #30 Porsche 911 GT3 R
Matt Campbell

Pos. 18: #102 BMW M6 GT3
Augusto Farfus

Pos. 19: #25 Audi R8 LMS
Marcel Fässler

Pos. 20: #12 Porsche 911 GT3 R
Lars Kern

Pos. 21: #33 Porsche 911 GT3 R
Stef Dusseldorp

Pos. 22: #3 Audi R8 LMS
Frank Stippler

Pos. 23: #8 Audi R8 LMS
Robin Frijns

Pos. 24: #16 Mercedes-AMG GT3
Edward Sandström

Pos. 25: #35 Renault RS01
Kuno Wittmer

Pos. 26: #24 Audi R8 LMS
Mike Rockenfeller

Pos. 27: #705 Glickenhaus SCG003c
Thomas Mutsch

Pos. 28: #15 Audi R8 LMS
Pierre Kaffer

Pos. 29: #100 BMW M6 GT3
Peter Posavac

Pos. 30: –
– (bleibt frei)

Balance of Performance für Rennen angepasst

Der Technikausschuss um Norbert Kreyer hat die Balance of Performance (BoP) für das 46. ADAC Zurich 24h-Rennen noch einmal leicht angepasst. Nach den deutlichen Zeitverbesserungen von Porsche, Mercedes-AMG und Aston Martin im Top-30-Qualifying am Freitagabend wurden die Einstufungen für die GT3-Fahrzeuge von BMW und Audi für das Rennen geändert. Den BMW M6 GT3 wurde ein leicht erhöhter Ladedruck für den Turbo-Motor zugestanden, die Audi R8 LMS dürfen mit 10 kg weniger Gewicht in den „Eifel-Marathon“ gehen.

Bereits vor Beginn des Wochenendes war mit den beteiligten Herstellern vereinbart worden, dass sich der Ausschuss nach dem Top-30-Qualifying noch einmal zusammensetzt. „Wir hoffen, dass wir im Rennen nicht überrascht werden, sind aber zuversichtlich“, sagt Kreyer: „Unsere Entscheidungen treffen wir immer gemeinsam.“ Der Technikausschuss besteht aus drei Personen, die finale Entscheidung wird letztlich von einem fünfköpfigen Gremium getroffen, in das auch die Rennleitung einbezogen ist. In der Beurteilung der Konkurrenzfähigkeit der unterschiedlichen Fahrzeuge werden Parameter wie Motorleistung, Aerodynamik, Effizienz, Reifen, Gewicht und Top-Speed gegeneinander abgewogen und daraus die BoP für das 24h-Rennen erstellt.

„Wir entscheiden ausschließlich nach Fakten, basierend auf Runden- und Sektorenzeiten des Wochenendes, aber auch des 24h-Qualifikationsrennens, der VLN-Läufe und vom 24h-Rennen des vorigen Jahres“, erklärt Kreyer. „Dabei hat sich zwar gezeigt, dass sich auch BMW und Audi im Top-30-Qualifying verbessert haben und ihre absoluten Top-Zeiten gefahren sind, aber hinter Porsche und Mercedes-AMG ein bisschen zurückhingen.“ Das Ziel der BoP ist ein möglichst ausgeglichener Wettbewerb der beteiligten Hersteller.

>> Weitere Informationen gibt es hier

Konrad Motorsport Lamborghini Huracan zurückversetzt

Der Lamborghini #10 von Konrad Motorsport wird das Rennen vom Ende des Starterfeldes aus in Angriff nehmen.

Grund: Am Hurancan GT3 war ein Airrestrictor verbaut, der nicht den Vorgaben der aktuellen BoP entsprach. Das Fahrzeug darf am Rennen aber teilnehmen. „Wir haben jetzt auf den Stand der alten BoP zurück gebaut“, kommentierte Teamchef Franz Konrad.