NITRO mit Marathonsendung: Über 25 Stunden nonstop live

Auch in Sachen Medienresonanz erreicht das 24h-Rennen der Welt Spitzenwerte. Dafür sorgt in diesem Jahr nicht zuletzt auch Free-TV-Partner NITRO. Der Sender unter dem Dach der Kölner Mediengruppe RTL wird am Rennwochenende umfangreich berichten und überträgt das 24h-Rennen in kompletter Länge live.

NITRO mit Marathonsendung: Über 25 Stunden nonstop live
Free-TV-Partner NITRO bietet ein beeindruckendes Team auf, das vom 24h-Rennen berichtet. Kein Wunder, hat sich der Sender doch erneut eine Mammutaufgabe gestellt: Zwischen Freitag und Sonntag sendet NITRO mehr als 28 Stunden über die 24h am Nürburgring, alleine die gigantische, durchgehende Liveübertragung von Samstag, 14:40 Uhr bis Sonntag, 16:00 Uhr bedeutet einen Sendemarathon von über 25 Stunden. Moderator der Sendung ist Ex-MotoGP-Pilot und 24h-Fahrer Alex Hofmann (37), dem mit dem 23-fachen 24h-Teilnehmer Dirk Adorf ein Top-Experte zur Seite steht. Am Mikrofon sitzen Peter Reichert (RTL Sportreporter, n-tv-Kommentator) und Roland Hofmann (RTL-Report, Rallye- und Tourenwagen-Kommentator) als Kommentatoren. Auch im restlichen Team ist viel Motorsport- und Kameraerfahrung vertreten: Lina van de Mars (Moderatorin, Mechatronikerin, Rennfahrerin), Eve Scheer (Moderatorin, Schauspielerin, Rennfahrerin), die RTL-Sportreporter Felix Görner, Anna Nentwig und Alex Schropp, Nico Holter (n-tv-Sportmoderator) und die Sportreporter Jakob Passlick und Felix Kohler. „Im mittlerweile vierten Jahr der Partnerschaft hat unser Team natürlich – im positiven Sinne gesehen – eine gewisse Routine entwickelt“, erklärt RTL-Sprecher Matthias Bolhöfer. „Aber das 24h-Rennen ist natürlich ein dickes Brett. Auch in diesem Jahr haben wir uns etwas Besonderes ausgedacht und einen Kollegen als Mechaniker ausbilden lassen. Er wird das ganze Wochenende in einem der kleinen Teams mitarbeiten und darüber aus erster Hand berichten.“ Und auch TV-Experte und Rennfahrer Dirk Adorf wird für besondere TV-Momente sorgen: „Ich moderiere wieder aus dem fahrenden Rennauto heraus“, sagt er. „Das ist eine echte Herausforderung, denn in meinem Pixum-BMW M4 GT4 muss man die ganze Zeit hellwach sein und den Verkehr auf der Strecke im Auge haben.“

Sendezeiten NITRO

Fr., 21.06.18:30 – 20:15 UhrZusammenfassung: Qualifyings 1 und 2 sowie

Top-Qualifying live (19:00 – 19:40 Uhr)
Sa., 22.06.13:45 UhrDokumentation „Die 24 Stunden vom Nürburgring

Das größte Autorennen der Welt“
Sa., 22.06.14:40 UhrBeginn der Live-Übertragung, Rennstart: 15:30 h
So., 23.06.16:00 UhrEnde der Live-Übertragung

Aufwändige Live-Produktion
Die TV-Produktion für das 24h-Rennen nimmt beeindruckende Ausmaße an – nur logisch beim längsten Rennen auf der längsten Rennstrecke der Welt: 200 Mitglieder hat das Produktionsteam, das das Geschehen mit 40 Live-Kameras aufnimmt. Alleine 29 Kamerapositionen rund um die Strecke, zehn Onboards und eine Helikopter-Kamera fangen die Action auf der Nordschleife ein. Über dem Nürburgring sind während des Rennens zwei Flugzeuge als Relaisstationen abwechselnd im Einsatz, die in acht Kilometer Höhe Kreisen, um die Onboardbilder von jedem Winkel der Strecke aus zu empfangen. In zwei Ü-Wagen werden alle Bilder schließlich zu den Endsignalen zusammengefügt, die von hier aus in alle Welt ausgestrahlt werden. Vermarktungspartner Sporttotal vermittelte die Bilder bereits im vergangenen Jahr nicht nur an den deutschen Live-Partner NITRO. Insgesamt übertrugen 31 TV-Sender aus aller Welt live aus der Eifel. Insgesamt 273 Sender übernahmen Bilder vom 24h-Rennen, das damit zum internationalen TV-Ereignis wurde.

Tipps für Fans (2)

Im zweiten Teil der Tipps für Fans stellen wir vor, was am Freitag und Samstag beim 24h-Rennen für Fans geboten wird. Denn neben dem großartigen Motorsport auf der schönsten Rennstrecke der Welt gibt es jede Menge zu entdecken im Grand-Prix- und im historischen Fahrerlager, im ring°boulevard oder in der Müllenbachschleife. Am Samstag haben Zuschauer am Ring geradezu die Qual der Wahl, denn vor dem Start zum 24h-Klassiker wird einiges geboten!

>> Alle Infos zum Programm, Fan-Zeitpläne und Überblick über die Aktivitäten gibt es auf der Seite Tipps für Fans (klicken Sie, um zur Seite zu gelangen) <<

Freitag: Volles Programm auf und neben der Strecke
Auch am Freitag wird es vor allem ab Nachmittag spannend. So können Besucher in aller Ruhe das dreistündige Rennen der historischen Fahrzeuge der ADAC 24h-Classic genießen, bevor sich im zweiten Qualifying des 24h-Rennens (ab 14:55 Uhr) die endgültige Vergabe der Startplätze im Top-Qualifying entscheidet. Die Startreihenfolge für das Einzelzeitfahren um die Pole Position wird ab 18:00 Uhr im Parc-Fermé-Bereich (an der Technischen Abnahme im Grand-Prix-Fahrerlager) öffentlich ausgelost. Die Piloten, die später um die Bestzeit fahren, ziehen dabei selbst ihren Platz im Top-Qualifying aus dem Lostopf. Parallel geht es actionreich in den Abend: Um 17:30 Uhr findet das erste Rennen der WTCR statt, um 19:00 Uhr wird die Pole Position für das 24h-Rennen im Top-Qualifying bestimmt. Abends sorgt die Falken Drift Show in der Müllenbachschleife (ab 19:50 Uhr) für Entertainment. Anschließend geht die Party nebenan beim DSK weiter: Im Festzelt sorgt die Band „Skybagg“ für Stimmung. Der Eintritt ist traditionell kostenlos. Ebenso attraktiv ist am Freitagabend der Besuch des Grand-Prix-Fahrerlagers. Denn ab 19:55 Uhr öffnet sich die Boxengasse für den Pit-Walk.

Samstag: Keine Langeweile vor dem Start zum 24h-Rennen
Bevor es am Samstag um 15:30 Uhr in das 24h-Rennen geht, bekommen die Besucher am Nürburgring jede Menge geboten. Natürlich sind da die Rennen des Audi Sport Seyffahrt R8 LMS Cups und die beiden Läufe der FIA WTCR, die nach dem Warm-up des 24h-Rennens stattfinden. Die anschließenden zweieinhalb Stunden gehören dann der Show. Im Start/Ziel-Bereich gibt es ab 13:30 Uhr die Startaufstellung, während der viel geschieht: Rapper und Rennfahrer Smudo legt höchstpersönlich die Musik auf (14:15 bis 14:45 Uhr), um einzustimmen auf die Übergabe des Glickenhaus-Pokals für den schnellsten Piloten des Top-Qualifyings (14:45 Uhr). Vor der Startaufstellung sorgt gleichzeitig Chris Rid mit seiner Stuntriding-Show für Unterhaltung. Parallel dazu gibt es auf der Nordschleife eine ganze Reihe von Fahrzeug-Korsos – darunter einen Sonderkorso mit sechs Toyota Supra. Um 15:00 Uhr startet dann der spektakuläre Volkswagen ID.R Pikes Peak zu einer Ehrenrunde rund um die Nordschleife, mit dem Romain Dumas Anfang Juni den Nordschleifenrekord für emissionsfreie Fahrzeuge pulverisierte. Außerdem geht dann ein Prototyp des Mini JCW GP sowie der erste vom DMSB zugelassene Rennwagen ohne Lenksäule auf die Reise: Der von Schaeffler Paravan Technologie und Phoenix Racing gebaute Audi R8 LMS GT3 verfügt über ein Steer-by-Wire-System, das ohne mechanische Verbindung zwischen Lenkrad und Achse auskommt.

Guide: Was ist wo beim 24h-Rennen?

Fan-Arena im Historischen Fahrerlager
Von Donnerstag bis Sonntag wechseln sich hier die Show-Acts ab. Geboten werden die Drifttaxis von Falken, Stuntriding-Shows mit Chris Rid und Demos im Sport-Holzfällen. Danny Mahr zeigt dabei, was hinter Stihl Timbersports steckt.

Fahrerlager
Highlights sind hier der Audi Sport Campus (Helipad), wo jede Menge geboten wird – Freitag und Samstag inklusive Sundowner-Sessions mit DJ. Gleich nebenan steht das Ravenol-Riesenrad (geöffnet Donnerstag bis Sonntag jeweils ab 12:00 Uhr). Auch die Mercedes-AMG Fan Base ist den Besuch werden, sie öffnet Freitag (ab 9:00 Uhr), Samstag und Sonntag (jeweils ab 8:00 Uhr). Hinter „Bembel with Care“ steckt der neue Sektpartner des ADAC TOTAL 24h-Rennens, der im Fahrerlager und am Schwalbenschwanz vertreten ist.

Ring°boulevard
Auf der Fan-Meile auf dem Ring-Boulevard präsentieren während der Veranstaltungstage Automobilhersteller, Partner und andere Unternehmen mit ihren Angeboten. Überall gibt es etwas zu sehen, oft etwas zu gewinnen, noch häufiger etwas zu erleben – und natürlich gibt es hier auch ein reichhaltiges Catering. Highlights: Sim Racing bei Gran Turismo, Gewinnspiele bei TOTAL, Fahrsimulator und viele weitere Fan-Angebote bei Hyundai, Animation bei BMW (Freitagnachmittag mit Live-DJ!), 1:1-Modelle Bugatti Chiron und Porsche 911 RSR bei LEGO. Auf der Freifläche vor dem info°center: DEKRA mit Überschlagsimulator und Infostand. Aussteller in alphabetischer Reihenfolge: 24h-Fankollektion, ADAC, BMW, ATS, ck modelcars, DEKRA (Freifläche vor dem info°center), Eibach, Fahrsicherheitszentrum Nürburgring, Falken, Gran Turismo, Hyundai, LEGO, Nissan, Porsche, Recaro, SWR, Toyota / Lexus, Volkswagen.

Müllenbachschleife
DSK-Zelt mit Bewirtung, Infoservice und Animation, geöffnet von Mittwoch bis Sonntag. Highlight: Party am Freitagabend im Anschluss an die Falken Drift Show. Während des Wochenendes dann immer wieder Talk- und Inforunden. Ausgangspunkt für die Bus-Shuttles rund um die Nordschleife (Abfahrt jeweils halbstündlich).

Tipps für Fans

Typisch 24h-Rennen: Beim Höhepunkt der Nordschleifensaison gibt es nicht nur auf der Strecke viel zu sehen – auch abseits der Piste erwartet die Besucher ein riesiges Angebot. Am Mittwoch locken das Charity-Fußballturnier in der ring°arena sowie der Adenauer Racing Day. Am Donnerstag findet die offizielle 24h-Autogrammstunde statt und am Freitagabend geht es mit dem ersten WTCR-Rennen, dem Top-Qualifying , dem Pitwalk sowie der Falken Drift Show in der Müllenbachschleife Schlag auf Schlag. Der Bummel durch das Fahrerlager ist ohnehin Pflichtprogramm, denn hier sind nicht nur die Rennteams zu sehen. Der Audi Campus und die Mercedes-AMG Fanbase sind ebenso Zuschauermagneten wie das große Ravenol-Riesenrad. Im historischen Fahrerlager gibt es in der Fan-Arena die Shows der Falken-Drifter, Motorrad-Stunts und die Vorführungen im Sport-Holzfällen mit Stihl Timbersports. Hier der erste Teil unserer Tipps für Fans!

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Prolog: Neues Charity-Fußballturnier am Mittwoch
Für die treuesten Fans des ADAC TOTAL 24h-Rennens gehört die frühe Anreise zum Ring dazu. Bereits am Sonntag vor dem Rennen machen sich die ersten traditionell auf die Reise. Wer durch das Ahrtal anreist, sollte diesmal im Blick haben, dass die Tour de Ahrtal für Verkehrsbehinderungen sorgt (Infos unter www.Tour-de-Ahrtal.de). Ab Montagmorgen (17. Juni, 8:00 Uhr) werden dann die Bedarfscampingplätze rund um die Strecke geöffnet. Traditionell wird am Mittwoch der Startschuss für das Wochenende. Und der fällt diesmal gleich doppelt. Ab 9:30 Uhr rollt der Fußball in der ring°arena beim One World Charity Cup. Das Hallenfußballturnier für Mannschaften aus Fans und Fahrern läuft den ganzen Tag, der Eintritt ist frei. Die Zuschauer sind eingeladen für die Lukas-Podolski-Stiftung zu spenden, für die der Reinerlös bestimmt ist. Übrigens ist der Zeitplan so terminiert, dass die entscheidenden Spiele erst am späten Nachmittag im Anschluss an den parallel stattfindenden Adenauer Racing Day stattfinden. Die Mannschaft der Rennfahrer ist dabei für das Halbfinale gesetzt. Das Turnier, das bis 20:45 Uhr angesetzt ist, verspricht einen stimmungsvollen Auftakt. Der wird um so schöner, als am Nachmittag der traditionelle Racing Day im nahen Adenau stattfindet. Auf dem Marktplatz läuft das Programm ab 16:00 Uhr, zunächst mit einer Autogrammstunde der WTCR-Piloten. Anschließend wird der Korso der 24h-Rennwagen erwartet, die über die Nordschleife bis Adenau fahren. Bis 18:30 Uhr geht es dann weiter mit der Team-Präsentation, Autogrammstunde und Spaß mit Stihl-Timbersports-Demonstrationen. Für die Fans an der Nordschleife gibt es übrigens einen besonderen Service: Von 14:30 bis 19:00 Uhr sind halbstündlich Pendelbusse auf den bekannten DSK-Shuttlerouten im Einsatz und bieten den Zuschauern damit eine bequeme Möglichkeit, nach Adenau zu kommen.

Donnerstag: Offizielle Autogrammstunde und Racing, Racing, Racing!
Mit der Leistungsprüfung der RCN beginnt am Donnerstagvormittag das motorsportliche Programm am Nürburgring. Richtig spannend wird es vor allem am Nachmittag, denn dann geht es in FIA WTCR, ADAC 24h-Classic und ADAC TOTAL 24h-Rennen in die Qualifyings. Die typische Festivalstimmung rund um die Nordschleife kommt besonders beim ersten 24h-Qualifying am Abend auf, das bis 23:30 Uhr führt. Am Nachmittag ist die offizielle Autogrammstunde für das 24h-Rennen außerdem eine gute Gelegenheit für den Besuch im ring°boulevard. Von 17:00 – 18:30 Uhr gibt es auf der ADAC-Bühne viele Stars hautnah zu erleben.

Ab Donnerstag geöffnet: Fan-Meile und Fan-Arena
Und auch sonst ist diese Fan-Meile den Besuch wert. Ein Publikumsmagnet wird etwa der Lego-Stand sein. Hier gibt es ein 1:1-Modell des Bugatti Chiron zu bestaunen, das aus mehr als einer Millionen Lego-Technic-Elementen zusammengebaut wurde. Auch ein Porsche 911 RSR aus Lego-Steinen ist ausgestellt, in dem etwa 350.000 Steine verbaut wurden. Gran Turismo zeigt die Faszination des Simracing und trägt am Ring während des gesamten Wochenendes Wettbewerbe in drei Rennserien aus. Große Standflächen von BMW, Hyundai, Porsche, Toyota / Lexus, Volkswagen und vielen anderen laden zum Entdecken ein. Titelsponsor TOTAL bietet Gewinnspiele, und, und, und: Hingehen und entdecken heißt die Devise! Auch die Fan-Arena im historischen Fahrerlager ist am Donnerstag ab 11:00 Uhr geöffnet. Hier gibt es bis Sonntagnachmittag abwechselnd die Drift Taxis von Falken sowie tolle Show-Elemente. So etwa Danny Mahr, der den Fans das Sportholzfällen im Rahmen von Stihl Timbersport vorstellt. Spätestens, wenn die Kettensäge dafür sorgt, dass die „Chips“ mit 24h-Logo fallen, ist die Begeisterung groß. Denn diese Baumscheiben sind inzwischen ein begehrtes Souvenir geworden. Immer wieder ist außerdem Chris Rid zu sehen, der mit spektakulären Motorrad-Stunts für Adrenalinschübe sorgt. Das Programm in der Fan-Arena wird in diesem Jahr übrigens während der Startaufstellung und dem Rennstart zum 24h-Rennen unterbrochen.

Appetit bekommen? Das weitere Wochenend-Programm stellen wir in einer zweiten News vor!

Top-Qualifying: Die ersten Teilnehmer stehen fest

Nach dem Nennungsschluss begann für die Reglementsexperten des ADAC Nordrhein ein bislang unbekannter Prozess: Erstmals wurden in diesem Jahr aus einer Flut von Daten jene Teams herausgefiltert, die sich bereits vor dem ADAC TOTAL 24h-Rennen für das Top-Qualifying qualifiziert haben. Nach einer Regeländerung im Winter gelten für dieses Stechen um die vorderen Startpositionen nämlich neue Regeln. Aus allen Ergebnissen des 24h-Qualirennens sowie der 2019 bislang ausgetragenen VLN-Läufe wurden theoretische Rundenzeiten bestimmt, die einen fairen und für die Teams transparenten Vergleich zwischen den Teilnehmern ermöglichen. 17 von Ihnen qualifizierten sich auf diese Weise für das Top-Qualifying, weitere 19 Teams haben im ersten und zweiten Qualifying des 24h-Rennens die Chance, sich ihren Startplatz zu sichern.

Zu den qualifizierten Teams gehören die Vorjahressieger von Manthey (Porsche) und mit Walkenhorst Motorsport auch die Sieger des 24h-Qualirennens (BMW). Insgesamt je fünf Porsche und BMW, drei Audi und zwei Mercedes-AMG werden mit Sicherheit um die Pole kämpfen. Hinzu kommt der SCG003C der Scuderia Glickenhaus sowie ein Nissan GT-R von Kondo Racing. „Wir werten wirklich sehr viele Daten aus“, verrät Rennleiter Walter Hornung, der bereits einen Erfolg für das neue System herausstellen kann: „Die Teams und Hersteller müssen durch das neue System von Beginn an ihr wahres Leistungspotenzial zeigen.“ Warum das so ist, berichtet Black-Falcon-Pilot Maro Engel, dessen Mercedes-AMG GT3 zum Kreis der qualifizierten Fahrzeuge gehört. „Das Top Qualifying ist wahnsinnig wichtig. Man kann nicht darauf spekulieren, dass man bei einem Langstreckenrennen ja von hinten losfahren kann und die Plätze schon gutmachen wird. Da verliert man ganz schnell schon im ersten Stint dreißig Sekunden oder gar eine Minute – und das ist kaum wieder reinzuholen. Das Ziel muss also sein, ins Top-Qualifying zu kommen und sich dort möglichst weit vorne zu platzieren. Das haben die vergangenen Jahre immer wieder gezeigt: Wenn man von da vorne startet, dann hat man gute Karten.“ Wer diese Chance sicher haben wird und wer sich noch qualifizieren kann, das sagt die folgende Tabelle:

Teilnehmerliste Top-Qualifying
(Stand nach 24h-Qualirennen)
#NoBewerberFahrzeugKlasse
Kategorie
198Rowe RacingBMW
M6 GT3
SP9
PRO
2101Walkenhorst
Motorsport
BMW
M6 GT3
SP9
PRO
342BMW Team
Schnitzer
BMW
M6 GT3
SP9
PRO
41Manthey-RacingPorsche
911 GT3 R
SP9
PRO
5911Manthey-RacingPorsche
911 GT3 R
SP9
PRO
62Mercedes-AMG Team
Black Falcon
Mercedes-AMG
GT3
SP9
PRO
74Audi Sport Team
Phoenix
Audi
R8 LMS
SP9
PRO
899Rowe RacingBMW
M6 GT3
SP9
PRO
9100Walkenhorst
Motorsport
BMW
M6 GT3
SP9 Pro-Am
PRO-AM
1045Kondo RacingNissan GT-R
Nissmo GT3
SP9
PRO
1131Frikadelli Racing TeamPorsche
911 GT3 R
SP9
PRO
12705Scuderia Cameron
Glickenhaus LLC
SCG003CSP-X
PRO
1312Manthey-RacingPorsche
911 GT3 R
SP9 Pro-Am
PRO-AM
145Phoenix RacingAudi
R8 LMS
SP9
PRO
1529Audi Sport Team
Land
Audi
R8 LMS
SP9
PRO
163Mercedes-AMG Team
Black Falcon
Mercedes-AMG
GT3
SP9
PRO
1744Falken MotorsportsPorsche
911 GT3 R
SP9
PRO
Liste der weiteren Teams mit der Möglichkeit zur Teilnahme am Top-Qualifying
(Stand nach Nennungsschluss)
#NoBewerberFahrzeugKlasse
Kategorie
6Mercedes-AMG Team
Black Falcon
Mercedes-AMG
GT3
SP9 Pro-Am
PRO-AM
7Konrad Motorsport
GmbH
Lamborghini
Huracan GT3 Evo
SP9
PRO
8IronForce
by Ring Police
Porsche
911 GT3 R
SP9
PRO
11Wochenspiegel
Team Monschau
Ferrari
488 GT3
SP9 Pro-Am
PRO-AM
14Audi Sport Team
Car Collection
Audi
R8 LMS
SP9
PRO
15Car Collectoin
Motorsport
Audi
R8 LMS
SP9 Pro-Am
PRO-AM
16GeSpeed PerformanceMercedes-AMG
GT3
SP9
PRO
17GeSpeed PerformanceMercedes-AMG
GT3
SP9 Pro-Am
PRO-AM
18GeSpeed PerformanceMercedes-AMG
GT3
SP9
PRO
19Bandoh Racing
with Novel Racing
Lexus
RC F GT3
SP9 Pro-Am
PRO-AM
22Wochenspiegel
Team Monschau
Ferrari
488 GT3
SP9 Pro-Am
PRO-AM
30Frikadelli Racing TeamPorsche
911 GT3 R
SP9
PRO
33Falken MotorsportsBMW
M6 GT3
SP9
PRO
38KCMGNissan GT-R
Nissmo GT3
SP9 Pro-Am
PRO-AM
39KCMGNissan GT-R
Nissmo GT3
SP9 Pro-Am
PRO-AM
48Mercedes-AMG Team
Mann Filter
Mercedes-AMG
GT3
SP9
PRO
50Team Speedline
Racing
BMW
Z4 GT3
SP9 Pro-Am
PRO-AM
55Octane 126Ferrari
488 GT3
SP9
PRO
56Toyota Gazoo RacingLexus LCSP9 Pro-Am
PRO-AM

Der spannende Kampf um die Glickenhaus-Trophy
Auch in diesem Jahr wird der Pole-Sitter beim 24h-Rennen mit der Glickenhaus-Trophy belohnt. Dieser heiß begehrte Wanderpokal für den schnellsten Nordschleifen-Piloten sowie die Aussicht auf den besten Startplatz beflügelt viele Piloten. Und noch etwas könnte im ersten und zweiten Qualifying des 24h-Rennens den Piloten eine Zusatz-Motivation verleihen. „Jeder Fahrer freut sich, wenn er das Top-Qualifying fahren kann“, verrät Sven Müller, der in diesem Jahr für Frikadelli Racing antritt. Der Porsche-Werkspilot war im vergangenen Jahr im Falken-Porsche der Zweitschnellste im Top-Qualifying und erinnert sich an die Erfolgsfaktoren: „Zum einen muss das Team einem ein richtig gutes Auto hinstellen, was Falken Motorsports vergangenes Jahr gelungen ist. Und dann muss man alles geben. Die Runde war wohl die härteste Runde meines Lebens auf der Nordschleife. Ich habe gefühlt nur zwei Mal geatmet, weil man in jeder Kurve über dem Limit fahren muss, um auch wirklich eine gute Rundenzeit zusammenzubekommen. Aber man ist natürlich auch stolz und hat riesigen Spaß – denn in diesem Moment hat man die Nordschleife einmal ganz für sich ohne Verkehr und kann die maximal acht Minuten puschen.“

Neuer Qualifyingmodus: „Wir wollen, dass sie kämpfen“

Die engen Duelle, die es an der Spitze des 24h-Rennens in den vergangenen Jahren gab und die die Fans förmlich von den Sitzen gerissen haben, sind nicht von Gott gegeben, sondern das Ergebnis einer aufwändigen Bewertung und Einstufung der Top-Fahrzeuge in der sogenannten „Balance of Performance”. Um dieses hohe Level der Chancengleicheit zu erhalten, haben die Verantwortlichen des ADAC Nordrhein das Einstufungsverfahren der GT3-Fahrzeuge über den Winter weiter verfeinert. Vor allem das Einzelzeitfahren zur Ermittlung der besten Startplätze und die Qualifikation dafür rückten in den Blick der Regelmacher.

Die erste grundsätzliche Änderung ist die Anzahl der teilnehmenden Fahrzeuge. Diese ist nicht mehr auf 30 beschränkt. Deswegen heißt das Einzelzeitfahren nun Top-Qualifying und nicht mehr Top-30-Qualifying. Teilnahmeberechtigt sind nun neben den „Pro“- auch die „Pro-Am“-Teams – das heißt ein Teil der Startplätze ist für Privatfahrer reserviert. Das macht den Kampf noch interessanter! Die Unterteilung erfolgt anhand der FIA-Einstufungen.

Top-Qualifying für „Pro“ und „Pro-Am“
In den vergangenen Jahren schafften es meistens alle „Pro“-Teams ohne größere Probleme, sich für das Top-30-Qualifying zu qualifizieren. Um bei ihnen den Kampfgeist zu wecken, wurden mehrere Änderungen beschlossen: So können maximal 80 Prozent der genannten „Pro“-Teams den Sprung ins Top-Qualifying schaffen. Zudem werden die qualifizierten Teams erst nach dem ADAC 24h-Qualirennen bekanntgegeben. Somit kann sich keines der Teams hundertprozentig sicher sein, sich qualifiziert zu haben. „Wir wollen, dass sie bis zuletzt kämpfen“, erklärt Rennleiter Walter Hornung. „Damit steigt der Druck, die wahre Leistungsfähigkeit vor dem eigentlichen 24h-Wochenende offenlegen zu müssen.”

Bislang wurden die schnellsten Rundenzeiten aus dem Qualifying und die Top-Positionen aus den VLN- und dem 24h-Qualirennen herangezogen, um die Teilnehmer für das Top-30-Qualifying zu finden. Das war zwar ein von außen nachvollziehbarer Vorgang, der aber bei genauerer Betrachtung auch Nachteile hatte. So konnten Teams das Pech haben, auf ihren schnellen Runden durch den Verkehr oder Flaggensignale, eingebremst zu werden. Oder Piloten waren mit Absicht in einzelnen Sektoren langsam unterwegs, um das wahre Potenzial ihrer Fahrzeuge nicht zu zeigen. Zum einen, um die Konkurrenz im Unklaren zu lassen und um eine härtere BoP-Einstufung zu verhindern.

Genauere Analyse der Rundenzeiten
Nun wird das ganze Verfahren etwas komplizierter, aber auch fairer und genauer. Für die Beobachter des Livetimings ist die Strecke in neun Sektoren unterteilt. Um die Rundenzeiten aber genauer analysieren zu können, haben die Verantwortlichen den GP-Kurs und die Nordschleife in 42 Sektoren aufgeteilt. Diese werden analysiert und die besten Sektorzeiten aus fünf zusammenhängenden Runden genommen. Zusätzlich werden die Informationen aus den Dataloggern der Fahrzeuge, GPS-Daten und Streckenmeldungen zur Ermittlung der schnellsten Teams herangezogen.

„Aus der Sicht der Regel- und BoP-Macher kann ich das neue System verstehen. Würde ich auch so machen“, so Rowe-Racing-Teamchef Hans-Peter Naundorf. „Für den Fan wird es leider intransparenter. Aber es gibt eben keine einfache Lösung. Grundsätzlich ist es wichtiger, dass wir alle ein ausgewogenes Rennen sehen. Es ist besser eine gute und sportliche Show zu haben und dafür auf einen einfachen Modus zu verzichten.“

Am Montag nach dem 24h-Qualirennen wird damit begonnen, die enormen Datenmengen auszuwerten und die ersten Teilnehmer des Top-Qualifyings zu nennen. Weitere Teams können sich noch in den Zeittrainings des ADAC Total 24h-Rennen qualifizieren.

Schnelle Familiengeschichten beim 24h-Qualirennen

„Stuck hoch drei“ hieß es 2011, als Hans-Joachim „Strietzel“ Stuck und seine beiden Söhne Johannes und Ferdinand das damalige 24h-Rennen gemeinsam auf einem Auto bestritten. In diesem Jahr lautet die Schlagzeile „Engstler hoch zwei“! Mit Franz Engstler und seinem Sohn Luca startete beim 24h-Qualirennen erneut eine international bekannte Rennfahrerfamilie gemeinsam beim Langstreckenklassiker durch die „Grüne Hölle“.

„Den Anstoß zu diesem ersten gemeinsamen Vater/Sohn Einsatz hat genaugenommen meine Frau gegeben“, sagt Franz Engstler, der am 24h-Rennen schon 18 Mal teilgenommen hat. „Aber natürlich war es auch für mich schon immer ein Traum gewesen, gemeinsam mit meinem Sohn an den Start zu gehen. Zum Glück startet Luca dieses Jahr nicht in der TCR-Germany, sondern in der TCR-Europe, so gab es keine Terminüberschneidung und er konnte hier beim 24h-Qualirennen starten. Da wir beide noch nicht die nötige Anzahl von 18 gezeiteten Runden für die vorgeschriebene Permit-A vorweisen können, haben wir an diesem Wochenende sicherheitshalber auf zwei Autos genannt, falls es mit einem Fahrzeug technische Probleme oder einen Unfall geben sollte“.

Gemeinsames Ziel: Permit-A
„Luca hat bislang so gut wie keine Nordschleifen-Erfahrung“, erzählt der Papa. Beim ersten VLN Rennen sei er neun Runden gefahren und müsse an diesem Wochenende die fehlenden neun zum Erlangen der Permit-A drehen. „Das gilt auch für mich“, betont Franz Engstler. Zum Einsatz kommt ein von Engstler selbst, mit Unterstützung von Hyundai, aufgebauter seriennaher Hyundai i30 N Fastback mit ca. 300 PS (#160). „Das Fahrzeug reicht aber völlig aus, um Erfahrung auf der Nordschleife zu sammeln, denn es ist weit weniger aggressiv als ein TCR-Auto“, erklärt Franz Engstler. „Luca brennt auf den Einsatz hier, denn nach seinen beiden zehnten Plätzen beim WTCR-Gaststart auf dem Slovakiaring ist er bis in die Fingerspitzen motiviert“, erzählt Franz Engster, der äußerst stolz auf die Entwicklung seines Sohnes ist. Allerdings hat sich Franz Engstler in der Slowakei am rechten Daumen verletzt hat und kann den Ritt durch die „Grüne Hölle“ deshalb nicht voll genießen.

Weitere Vater/Sohn-Gespanne im Einsatz
Mit Georg und Leonard Weiss (#11 Ferrari 488 GT3) startete ein weiteres „Vater/Sohn“-Gespann beim ADAC Qualifikationsrennen und natürlich auch in fünf Wochen beim ADAC Total 24h-Rennen. „Da mein 60.Geburtstag genau auf den Starttag des 24h-Rennens (22.Juni) fällt, war es mein Wunsch, hier zusammen mit meinem Sohn Leonard erstmals gemeinsam auf einem Auto dieses besondere Rennen zu bestreiten“, betont Georg Weiss.

Als drittes weit über die Eifel hinaus bekanntes „Vater/Sohn-Duo“ nutzten Christian Menzel und sein Sohn Nico das ADAC Qualifikationsrennen als Generalprobe für das 24h-Rennen. Allerdings starten beide nicht gemeinsam im Nissan GT-R Nismo GT3, aber immerhin in einem Team: Vater Christian auf der #39 und Sohn Nico auf der #38. „Wir fahren hier zwei vom Team KCMG privat eingesetzte Nissan der neuesten Baustufe – also zwei Fahrzeuge, die in dieser Konfiguration noch nicht beim 24h-Rennen gelaufen sind“, erklärt Christian Menzel. „Möglicherweise starten wir dort sogar gemeinsam auf einem Auto – das entscheidet das Team. Für mich ist es schon der 25.Start beim Eifelklassiker, für meinen Sohn dagegen erst der Zweite“.

Lumirank: Neue Funktionen bei Positionsanzeige

In der Frontscheibe der Teilnehmerfahrzeuge zeigt sowohl beim 24h-Qualirennen als auch beim 24h-Rennen eine großflächige LED-Anzeige wichtige Infos für die Zuschauer an der Strecke. Im Vergleich zum vergangenen Jahr wurde das System für 2019 noch einmal verfeinert. Da die Zeitnahmedaten ab diesem Jahr auch den Fahrer festhalten, der am Steuer sitzt, wird nun jeweils auch ein Namenskürzel angezeigt.

Bei den meisten Fahrzeugen wird der Name des jeweils aktiven Piloten im langsamen Wechsel mit der aktuellen Platzierung angezeigt. Beim Gesamtführenden blinkt das Display zusätzlich. Fahrzeuge, für die noch keine gezeitete Runde erfasst wurde, zeigen den Namen im Wechsel mit Platzhaltern („_ _“). Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn ein Fahrzeug nicht die vollständige Strecke fährt, sondern die Kurzanbindung wählt. In der Box oder im Stand-By-Betrieb wird im Display die Startnummer und das Kürzel „24H“ angezeigt. Für den Manthey-Porsche mit der Start-Nr. 911 und dem Fahrer Richard Lietz würde das Display demnach anzeigen:

911 und 24H im Wechsel: im Stand-by-Betrieb
_  _ und LIE im Wechsel: Fahrzeug auf Strecke, es wurde noch keine gezeitete Runde gefahren.
023 und LIE im Wechsel: Das Fahrzeug liegt auf Pos. 23
001 und LIE blinkend im Wechsel: Das Fahrzeug führt.

Mit dem neuen Detail wird das Geschehen auf der Nordschleife für die Besucher vor Ort noch transparenter: „Die LED-Displays sind eine tolle Sache für die Fans rund um die Strecke“, ist sich auch 24h-Rennleiter Walter Hornung sicher. „In den Eifelwäldern ist die Information der Zuschauer durch Videowände viel schwieriger als auf anderen Rennstrecken. Da sind die Positionsanzeigen Gold wert, um den Überblick zu behalten – zumal wir ja im 24h-Rennen über 150 Fahrzeuge gleichzeitig auf der Strecke haben.”

Das folgende Video zeigt das System im Einsatz und erklärt die neuen Funktionen:

24h-Qualifikationsrennen mit Topbesetzung

Vom 18. bis 19. Mai dreht sich beim 24h-Qualirennen auf der Nürburgring-Nordschleife alles um die Vorbereitung auf das ADAC TOTAL 24h-Rennen. Über 100 Teams haben sich angemeldet, um diese letzte Gelegenheit zu nutzen, die Fahrzeuge auf den Saisonhöhepunkt abzustimmen – davon alleine 30 Fahrzeuge in den siegfähigen Klassen. Vertreten sind die Top-Teams und -Piloten auf Audi, BMW, Mercedes-AMG und Porsche ebenso wie die „Exoten“ der GT3-Szene mit ihren Ferraris und Lamborghinis, den Nissan- und Lexus-Modellen. Die Mannschaft, die es zu schlagen gilt, wird mit der Startnummer 1 ins Rennen gehen: Manthey Racing setzt für die Vorjahressieger des 24h-Rennens, Richard Lietz (AUT), Nick Tandy (GBR), Frederic Makowiecki und Patrick Pilet (beide FRA), einen Porsche 911 GT3 R ein. Das Quartett zeigte sich auch in diesem Jahr bereits in Bestform und präsentierte sich mit einem Sieg in der VLN Langstreckenmeisterschaft auch in der Nordschleifensaison 2019 bestens aussortiert. Eintrittskarten für den Prolog des ADAC TOTAL 24h-Rennens kosten zwischen 15 Euro (Tagesticket) und 25 Euro (Wochenende) und sind über den Ticketshop des Nürburgrings (www.nuerburgring.de) erhältlich.

Um den Sieg beim längsten Rennen auf der längsten und schönsten Rennstrecke der Welt fighten auch in diesem Jahr Werksteams und werksunterstützte Mannschaften. Nach einer starken Leistung sind es vorerst die Vorjahressieger, denen die Favoritenrolle zufällt. Zuletzt fuhren beim dritten VLN-Lauf gleich drei Porsche 911 des Manthey-Teams aufs Podium. Auch wenn der drittplatzierte 911er wegen einer nachträglichen Zeitstrafe den Podestplatz verlor, meldete das Traditionsteam doch seine Ansprüche an. „Es war ein guter Renntag“, fasste Richard Lietz voller Understatement zusammen, der mit seinen Kollegen im vergangenen Jahr das 24h-Rennen gewann. „Wir konnten viele Dinge ausprobieren und haben viel gelernt. Wir sind sehr happy mit dem Ergebnis: P1, P2 und P4 für Manthey-Racing, das passiert nicht oft. Es war eine gute Vorbereitung für das 24h-Rennen und es ist nichts kaputtgegangen. Daher lief alles perfekt.“ Das Schwesterauto sicherte sich die Pole, doch einige zu viel getankte Liter brachten dem 911 GT3 R mit der Startnummer #911 einige Strafsekunden ein und kosteten den Podestplatz. Kévin Estre sah nach dem Rennen folgerichtig Licht und Schatten: „Das Auto war sehr gut und wir konnten uns im Training die Pole Position sichern“, freute sich der gebürtige Franzose und stellte fest: „Um zu gewinnen, müssen wir weniger Fehler machen. Wir konnten jedoch viel Testen und Erfahrungen sammeln. Nun arbeiten wir weiter für das große Rennen im Juni.“

Starke Konkurrenten beim 24h-Qualifikationsrennen
Kampflos werden die Vorjahressieger aber bestimmt nicht gewinnen – beim 24h-Qualifikationsrennen nicht und erst recht nicht beim Saisonhöhepunkt einen Monat später. Dafür sorgen die starken Konkurrenten, wie etwa die Teams auf Mercedes-AMG. Unter ihnen tat sich vor allem Black Falcon in der Vorbereitung hervor. Die Vorjahressieger des 24h-Qualirennens setzten diesmal gleich mehrere Top-Autos ein. Die Mannschaft um Adam Christodoulou (GBR), Maro Engel (MCO), Manuel Metzger und Dirk Müller (beide CHE) „erbte “ beim dritten VLN-Lauf den dritten Platz auf dem Podium: Für Top-Ergebnisse ist das Team aus Meuspath am Nürburgring also ein für alle Male gut. Aber auch aus dem BMW-Lager treten beim 24h-Qualirennen konkurrenzfähige Fahrzeuge an: Die beiden M6 GT3 von Rowe Racing etwa. Das Team holte beim ersten VLN-Rennen der Saison die Pole, den Rennsieg sowie Platz drei. Im zweiten VLN-Lauf, der kurz nach dem Start wegen eines Wintereinbruchs an der Nordschleife ohne Wertung abgebrochen wurde, führte vor der roten Flagge mit Schnitzer ebenfalls ein BMW-Team. Beim 24h-Qualifikationsrennen tritt die süddeutsche Mannschaft mit Augusto Farfus (MCO), Martin Tomczyk (Kolbermoor) und Timo Scheider (AUT) an. Eine Topbesetzung mit der die Mannschaft ihre Ansprüche anmeldet. Schließlich lagen die fünffachen 24h-Sieger in der ewigen Statistik bis vergangenes Jahr noch gleichauf mit Manthey Racing. Doch nun liegt das Porsche-Team mit sechs Gesamtsiegen vorne, und die BMW-Equipe ist heiß darauf, den Vorsprung zu egalisieren.

24h-Qualifikationsrennen: Die 24h-Feeling „en miniature“
Dass beim 24h-Qualirennen praktisch die geschlossene Phalanx der Topteams des 24h-Rennens antritt hat gute Gründe. Denn das Rennwochenende bietet ihnen die perfekten Voraussetzungen für die Vorbereitung. Am Samstag (18. Mai) gibt es dreistündige Test- und Einstellfahrten auf der Grand-Prix-Strecke, bevor es am Mittag ins Freie Training auf der Nordschleife geht (ab 12:15 Uhr). Abends gibt es dann ab 18:45 Uhr ein zweieinhalbstündiges Qualifying, das in die Abendstunden hineinführt und damit die gleichen Bedingungen bietet, die auch beim 24h-Rennen zu bewältigen sind. Neben den Teilnehmern des Qualifikationsrennens gehen am Samstag übrigens auch die RCN zu einer Leistungsprüfung auf die Strecke (Start: 14:30 Uhr), auf der Nordschleife wird außerdem am Vormittag eine GLP stattfinden. Der Sonntag steht dann ganz im Zeichen des Qualifyingrennens: Ab 8:30 Uhr findet das zweite Qualifying statt, im Anschluss geht es beim Top-30-Qualifying im Einzelzeitfahren der schnellsten Teams um die Pole Position. Das sechsstündige Rennen wird um 12:00 Uhr freigegeben. Für Unterhaltung sorgt neben der Rennaction auch das Falken Drift Team: Im Fahrerlager des Nürburgrings sind die Spezialisten für spektakuläre Fahrphysik während des ganzen Wochenendes aktiv und zeigen ihre sensationelle Fahrzeugbeherrschung.

>> Zeitplan ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen 2019 downloaden (als PDF)

>> Finale Starterliste 24h-Qualirennen 2019 downloaden (als PDF)

>> Online-Version Starterliste 24h-Qualirennen 2019

One World Charity Cup: Fußballturnier am Mittwoch vor dem 24h-Rennen

Das ADAC Total 24h-Rennen erhält in diesem Jahr ein weiteres Highlight im Rahmenprogramm: Am Mittwoch vor dem 24h-Wochenende (19. Juni 2019) treffen sich in der ring°arena Rennfahrer und Fans zu einem Fußballturnier. Fan-Gruppen sind ab sofort herzlich eingeladen, ihre Nennung für den „One World Charity Cup“ abzugeben: Bis zu zehn Mannschaften treffen beim Hallenfußball in der Vorrunde aufeinander, die besten ziehen ins Halbfinale ein. Schonen dürfen sich dagegen bis dahin die Rennfahrer, die sich ja am 24h-Wochenende noch der Herausforderung „Grüne Hölle“ stellen müssen. Sie sind für das Halbfinale gesetzt, das zeitlich im Anschluss an den traditionellen Adenauer Racing Day vorgesehen ist. Die Anmeldefrist läuft bis 27. Mai 2019, der Kostenbeitrag für jedes Team beträgt pauschal 80,– Euro. Für Zuschauer ist der Eintritt in der ring°arena frei. Im Rahmen der Veranstaltung werden Spenden für die Lukas-Podolski-Stiftung gesammelt, die Sport- und Bildungsprojekte für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche fördert.

Informationen für interessierte Teams gibt es ab sofort auf der 24h-Homepage in der Kategorie „Tipps für Fans“. Die ausführlichen Turnierbedingungen stehen unter dem nebenstehenden Link ab sofort zum Download als PDF-Dokument bereit.

 

Farfus, Luhr, Martin und viele mehr: Internationales Rennfahrerteam im Halbfinale
Schon jetzt dürfen sich Besucher und Teilnehmer freuen, wenn am Mittwoch vor dem ADAC Total 24h-Rennen das Halbfinale des One World Charity Cups angestoßen wird: Auf dem 30 x 15 Meter großen Court in der ring°arena tritt dann nämlich das international besetzte Team der Rennfahrer an. Augusto Farfus (BRA) zeigt, ob er neben den Lenkradkünsten auch den brasilianischen Ballzauber beherrscht, Mikkel Jensen (DEN) trägt Wikinger-Fußball bei, und Maxime Martin (BEL) will beweisen, dass er als Abgesandter aus dem Land mit der ältesten Fußball-Liga der Welt auch am Ball etwas drauf hat. Selbst die deutsch-niederländische Fußballrivalität schweigt einmal, denn Indy Dontje (NED) spannt dann zusammen mit einer ganzen Reihe prominenter deutscher Piloten: Fabian Vettel, Jan-Erik Slooten, Lucas Luhr, Maro Engel, Elia Erhart und Axel Kaczmarek haben ebenfalls ihre Teilnahme zugesagt.

Regularien ab sofort online
Ab 9:30 Uhr wird der Ball in der ring°arena rollen: Gespielt wird in der Vorrunde in zwei Gruppen à fünf Teams. Die einzelnen Matches dauern je zehn Minuten und werden nach den offiziellen Hallenfußball-Regeln des DFB auf Kunstrasen ausgetragen. Interessierte Mannschaften können Ihre Nennung ab sofort abgeben (die Anmeldung erfolgt per E-Mail über anmeldung@oneworld-charity.de), die Teams werden in der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen berücksichtigt, bis zu drei Mannschaften können über eine Warteliste nachrücken. Mit dem Nenngeld (80,– Euro) tragen die Mannschaften zur Deckung der unmittelbaren Turnierkosten bei, erhalten aber auch umfangreiche Leistungen. So ist natürlich ein Spielerbereich inklusive Umkleiden und Duschen vorhanden. Die Teams erhalten außerdem ein Verpflegungspaket sowie drei von den Fahrern signierte Bälle von „DeinBall.de“ als Erinnerungsstück. Die vollständigen Regularien gibt es ab sofort in der Rubrik „Tipps für Fans“ zum downloaden.

24h-Zeitplan veröffentlicht

Auf diese Info warten viele Fans des ADAC Total 24h-Rennens schon dringend: Der Zeitplan für das Rennwochenende ist verabschiedet und nun veröffentlicht worden. Und er birgt einige besonders schöne Details. So ist im Rahmenprogramm der Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup neu hinzugekommen, der den R8 LMS Asia-Cup ablöst. Die bulligen Sportwagen aus Ingolstadt werden ihre beiden Rennen am Freitag und Samstag jeweils auf dem Grand-Prix-Kurs absolvieren.

Der Donnerstag steht nun ganz im Zeichen der Trainings und Qualifyings. Nachdem die RCN das Sportprogramm am Morgen mit einer dreistündigen Leistungsprüfung eröffnet hat, trainieren alle Serien und Rennen. Der Höhepunkt: Ab 15:30 Uhr geht es in FIA WTCR und 24h-Classic um die Startplätze, um 20:30 Uhr steht das dreistündige Nacht-Qualifying zum 24h-Rennen auf dem Programm.

Besonders der Freitag ist noch einmal attraktiver geworden. Ein erster Höhepunkt ist das dreistündige Rennen der ADAC 24h-Classic (Start 10:05 Uhr). Um 14:55 Uhr geht es zum zweiten Qualifying des 24h-Rennens, das vom ersten FIA WTCR-Lauf gefolgt wird. Um 19:00 Uhr folgt dann das Top-Qualifying des 24h-Rennens. Und wenn die Renn-Motoren dann ruhen, geht es natürlich auch in diesem Jahr weiter: Die Falken-Drift-Show in der Müllenbachschleife und der parallele Pit-Walk in der Boxengasse stellen die Besucher wieder vor die „Qual der Wahl“.

Vor dem Start zum 24h-Rennen (15:30 Uhr) gibt es am Ring wie immer jede Menge Action. Der Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup geht bereits um 8:25 Uhr zum zweiten Rennen auf die Piste. Zwischen 11:00 und 13:00 Uhr steht der Nürburgring dann ganz im Zeichen des Tourenwagen-Weltcups: Zwei Heats über je drei Runden auf der Gesamtstrecke absolviert die FIA WTCR. Und natürlich gibt es auch sonst viel zu erleben an diesem Tag – Fahrzeugkorsos, Fan-Aktionen und einiges mehr sind bereits in Planung.

Den Zeitplan gibt es online oder als PDF zum Download hier:
> Zeitplan ADAC Total 24h-Rennen

Ausschreibung ab sofort verfügbar

Der Countdown für das ADAC Total 24h-Rennen 2019 (20. – 23. Juni) hat begonnen: Traditionell setzt die Veröffentlichung der Ausschreibung den Startschuss für die Vorbereitungen, denn in ihr sind alle Regeln nachzuvollziehen, unter denen das Mega-Rennen im kommenden Jahr stattfinden wird. Verfügbar ist die Ausschreibung und alle weiteren wichtigen Dokumente auf der Teilnehmer-Informationsseite des 24h-Rennens unter https://24h-information.de. Dort werden übrigens in Kürze auch die Online-Nennungsformulare freigeschaltet, damit sich Teams auch für die Teilnehme registrieren können.

Damit steht nun außerdem der weitere Terminplan für das 24h-Rennen fest: Bis zum 2. Mai 2019 können sich die Teilnehmer zum reduzierten Nenngeld anmelden. Diesem traditionellen Termin folgt das ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen am 11. und 12. Mai 2019, nach dem die Teams noch einige finale Tage Bedenkzeit haben: Am 21. Mai endet die Nennungsfrist endgültig, danach steht fest, wer am 24h-Rennen 2019 teilnimmt.

Fundamentale Änderungen gibt es in den Regularien 2019 übrigens nicht, jedoch wurden erneut viele Details präzisiert oder optimiert. Ein echtes Novum ist der geänderte Modus für die Qualifikation zum Einzelzeitfahren. Ab dem kommenden Jahr werden dabei einerseits durchschnittliche Rundenzeiten aus den besten Sektorenzeiten errechnet, andererseits wird die Anzahl der Teilnehmer anhand des Nennungsergebnisses festgelegt: In das Top-Qualifying werden jeweils 80 Prozent der Pro-Teams und der Pro-Am-Teams einziehen.

Ab 14.11. erhältlich: Das Buch zum 24h-Rennen 2018

Ab dem 14. November 2018 gibt es den besten Rückblick auf das 24h-Rennen 2018, den man sich wünschen kann. Denn dann erscheint das offizielle Jahrbuch, das so umfassend wie keine andere Quelle das Geschehen auf und rund um die Nordschleife zusammenfasst. Im Mittelpunkt steht natürlich das größte Autorennen der Welt, das in diesem Jahr erneut mit einem dramatischen Finale zu Ende ging: Nach einer zweistündigen Nebelunterbrechung wurde das Rennen in einem spektakulären 75-Minuten-Showdown entschieden, bei dem sich der Manthey-Porsche durchsetzte. 26 Sekunden Vorsprung hatte das Team schließlich und holte damit den zwölften Gesamtsieg der Sportwagenmarke und den sechsten Erfolg für Manthey. Die beiden besten Black-Falcon-Mercedes-AMG GT3 folgten auf den Rängen zwei und drei. Mit Platz vier feierte Aston Martin sein bestes Nürburgring-Ergebnis überhaupt. Die Vorjahressieger von Audi wurden dieses Mal nur Sechster.

Das Jahrbuch blickt natürlich umfassend auf das Geschehen und schildert das spannende Rennen mit 29 Führungswechseln und unzähligen weiteren interessanten Duellen. Dabei waren auch diesmal natürlich die Akteure innerhalb der 24 verschiedenen Klassen das Salz in der Suppe. Auch hier wurde geschraubt und gerichtet, gewechselt und improvisiert, gefeiert und geweint. Und es gab jede Menge Positionswechsel, vor allem in den teilnehmerstarken Klassen des BMW M235i Racing Cup und des Porsche Cayman Cup.

Auch wenn das Rennen zweimal rund um die Uhr im Mittelpunkt stand: Das ADAC Zurich-24h-Wochenende brachte die Hocheifel-Region eine Woche lang zum Beben. Auch rund um die Strecke gab es jede Menge zu entdecken. Das neue Ravenol-Riesenrad im Fahrerlager etwa, oder die zahllosen kreativen Ideen der Fans – und nicht zuletzt natürlich das bunte und abwechslungsreiche Rahmenprogramm vom Adenauer Racing Day am Mittwoch bis zur Falken Drift Show am Freitagabend. Nicht zu vergessen die Rahmenrennen von RCN, ADAC 24h-Classic, Audi Sport R8 LMS Cup sowie die Läufe des FIA-Tourenwagen-Weltcups WTCR: Das Jahrbuch lässt auch hier kein Detail aus.

Abgerundet wird das Buch mit einem umfassenden Statistikteil mit vielen Rundentabellen. Über 1.000 Fotos, Hintergrundinfos und exklusiven Interviews machen es zu absoluten Muss für jeden Motorsportfan. Das Jahrbuch ist ab dem 14. November im Buchhandel oder direkt beim Gruppe C Motorsport Verlag erhältlich.

Das Buch zum ADAC Zurich 24h-Rennen im Überblick

  • 272 Seiten
  • gebunden, Hardcover, Format 235 x 315 mm
  • rund 1000 Farbfotos
  • deutscher und englischer Text
  • ausführliche Statistik zum 24 Stunden Rennen
  • Preis: 40,00 €
  • ab 14. November im Handel erhältlich
  • ISBN: 978-3-928540 95-7

Vorverkauf 2019 ist eröffnet

wDarauf warten viele Fans schon lange: Der Vorverkauf für das ADAC Zurich 24h-Rennen vom 20. bis 23. Juni 2019 ist eröffnet. Ab sofort kann sich jeder sein Ticket für das Rennen des Jahres auf der Nürburgring-Nordschleife sichern. Die Preise sind gegenüber dem Jahr 2018 übrigens unverändert – alles Details und Konditionen gibt es auf den folgenden Seiten der 24h-Vorverkaufspartner:

[Eventimsport]

[Nürburgring-Ticketshop]

Auch für das ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen vom 18. bis 19. Mai 2019 ist der Ticketkauf ab sofort möglich. Der Prolog bietet an zwei Tagen jede Menge Action mit den wichtigsten 24h-Teams inklusive des sechsstündigen Rennens am Sonntag – Nordschleifenfeeling pur.

[24h-Qualirennen im Nürburgring-Ticketshop]

Reifen in der GT4-Klasse ab 2019 freigestellt

Bereits frühzeitig vor dem Ende der aktuellen Nordschleifensaison hat der ADAC Nordrhein als Veranstalter des ADAC Zurich 24h-Rennens (20. – 23. Juni 2019) und des ADAC Qualifikationsrennens 24h-Rennen (18. – 19. Mai 2019) eine wichtige Entscheidung für die populäre GT4-Kategorie getroffen: Die bislang vorgeschriebene Verwendung von Einheitsreifen des Exklusivpartners Hankook entfällt ab der Saison 2019. Fahrzeuge in der Klasse SP10 (GT4) sind damit künftig in der Wahl ihrer Reifen frei. Hintergrund der Entscheidung ist der auslaufende Exklusivreifenvertrag, der für das kommende Jahr neu hätte ausgeschrieben werden müssen. Im Zuge der internen Diskussionen entschlossen sich die Organisatoren des Saisonhöhepunkts auf der Nordschleife, dem vielfach vorgetragenen Wunsch der Rennteams zu folgen und die Wahl des Reifenfabrikats künftig freizustellen – natürlich im Rahmen der durch die Ausschreibung und die Balance of Performance getroffenen Reglementierungen.

Der nun getroffenen Entscheidung gingen intensive Gespräche voraus. „Wir freuen uns, den Teams einen Wunsch erfüllen zu können und die Reifen künftig wieder freizustellen“, betont 24h-Rennleiter Walter Hornung. „In der GT4 sehen wir eine Fahrzeugkategorie, die ihr Potenzial als Einsatzgebiet ambitionierter Privatteams noch lange nicht ausgereizt hat.“ Bei der Einführung der Exklusivreifenpflicht hatte die Situation sich noch anders dargestellt: „In der GT4-Kategorie drohte uns vor einigen Jahren ein technisches Wettrüsten, das wir frühzeitig unterbinden wollten“, sagt der Rennleiter. Nach der Analyse der Entwicklung kamen die Organisatoren nun zu dem Schluss, dass dies gelungen ist. Hornung: „Inzwischen hat sich die GT4-Kategorie weiterentwickelt. Wir freuen uns, die Klasse jetzt durch die Freistellung der Reifen noch einmal zusätzlich zu beleben.“

24h-Qualirennen 2019 am dritten Mai-Wochenende

Der Terminplan rund um das ADAC Zurich 24h-Rennen im kommenden Jahr ist komplett. Der veranstaltende ADAC Nordrhein konnte sich mit den Betreibern des Nürburgrings frühzeitig auf einen Termin für das ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen verständigen. Das sechsstündige Rennen findet am 18. und 19. Mai 2019 statt – gut einen Monat vor dem ADAC Zurich 24h-Rennen, dessen Datum (20. bis 23. Juni) bereits im vergangenen Jahr bekanntgegeben wurde. Nach derzeitigem Stand der Planungen wird das 24h-Qualirennen damit erneut der direkte 24h-Prolog. Die Langstrecken¬meisterschaft Nürburgring (VLN) erhält damit ein gutes Zeitfenster, um im Frühjahr drei Läufe auszutragen, bevor es anschließend beim Qualirennen in die finale Vorbereitung auf das Nordschleifen-Highlight geht.

Teams und Organisatoren bietet der nun gefundene Ablauf eine gute Arbeitsgrundlage. Denn die Fahrzeuge müssen nach dem sechsstündigen 24h-Qualirennen nicht noch einmal umgebaut oder umgestaltet werden, die häufig speziell für das 24h-Rennen zusammengestellten Fahrermannschaften nicht wieder in veränderter Konstellation auf der Nordschleife starten. „Nach dem sehr frühen Termin in diesem Jahr haben wir ab 2019 einen weniger gedrängten Vorlauf für das 24h-Rennen“, beschreibt Rennleiter Walter Hornung. „Das haben wir jetzt auch in eine Vorbereitungsphase umsetzen können, die genügend Zeit bietet.“ Ebenfalls bereits fixiert sind die 24h-Termine der kommenden Jahre. Sie wurden 2017 gemeinsam mit dem Nürburgring definiert. Mit einer Ausnahme werden die 24h jeweils am Fronleichnamswochenende im Juni stattfinden – nur 2020 werden die Tage um Christi Himmelfahrt Ende Mai genutzt. „Damit zeichnet sich auch für die kommenden Jahre ab, dass Teams, Fahrer, Fans und auch wir als Organisatoren ein ausreichend lange Vorbereitungsphase nutzen können. Wir wollen das nutzen, um das Rennen weiter noch attraktiver für alle Beteiligten zu machen“, so Hornung.

Termine ADAC Zurich 24h-Rennen 2019 – 2023 *
18. – 19. Mai 2019: 24h-Qualifikationsrennen
20. – 23. Juni 2019: 24h-Rennen (Fronleichnam)
21. – 24. Mai 2020: 24h-Rennen (Christi Himmelfahrt)
03. – 06. Juni 2021: 24h-Rennen (Fronleichnam)
16. – 19. Juni 2022: 24h-Rennen (Fronleichnam)
08. – 11. Juni 2023: 24h-Rennen (Fronleichnam)

*): Vorbehaltlich Vertragsabschluss