News vom Ring

Weltmeister feiert Premiere auf der Nordschleife

Carlos Checa mit der Ducati Panigale V4 auf der Nordschleife

Wie die meisten wissen ist seit einigen Jahren die italienische Motorradmarke Ducati ein Teil von Audi und das ADAC Zurich 24h-Rennen 2018 nutzen die Ingolstädter, um vor dem Start den PS-Fans die neuste Rakete ihrer italienischen Schwestermarke vorzustellen. Die Ducati Panigale V4 ist mit ihren 214 PS eines der stärksten jemals gebauten Motorräder aus Bologna. Bewegt wird das Geschoss auf zwei Räder vom Spanier Carlos Checa, der 2011 die Superbike Weltmeisterschaft für Ducati gewann. „Um ehrlich zu sein bin ich erst einmal auf dem Beifahrersitz eines Autos um die Nordschleife gefahren. Und das ist über 20 Jahre her als wir mit der Motorradweltmeisterschaft hier waren,“ erzählt der Spanier. „Ich freue mich riesig und bin Audi sehr dankbar für diese Gelegenheit. Um ehrlich zu sein, habe ich großen Respekt vor der Strecke und war besorgt, dass es evtl. sogar regnet. Aber ich habe gehört das das Wetter gut werden soll und so werde ich die Runde und die ganze Atmosphäre von dieser großartigen Veranstaltung genießen.“

Über 70 und noch immer nicht genug

Jim Briody startet zum 18. Mal beim ADAC Zurich 24-Rennen

Für das Secural Sorg Rennsport Team geht beim ADAC Zurich 24h-Rennen 2018 ein ganz besonderer Pilot im Porsche Cayman S mit der Startnummer #134 an den Start. Der Amerikaner Jim Briody ist mit seinen über 70 Jahren nicht nur einer der ältesten Teilnehmer bei der Hatz durch die grüne Hölle, er ist mit bereites 91 absolvierten 24h-Rennen sicher auch einer der erfahrensten Teilnehmer überhaupt. 2001 kam er das erste Mal in die Eifel und seitdem haben ihn die Herausforderungen der längsten Rennstrecke der Welt nicht mehr losgelassen, sodass er 2018 zum 18. Mal in der Eifel an den Start geht. Wer aber denkt das Jim Briody mit seinem Alter ruhiger geworden ist, liegt falsch. „Ich habe bisher 49 Podiumsplätze und 24 Siege in meiner jeweiligen Klasse eingefahren und natürlich will ich hier auch in meiner Klasse gewinnen, sonst bräuchte ich gar nicht starten,“ erzählt der rüstige Pilot aus Prescott. Auf die Frage wie lange er noch 24h-Rennen fahren will antwortet seine Frau mit einem Augenzwinkern: „Wir haben gesagt wir machen die 100 voll und dann schauen wir mal. Aber andererseits haben wir auch schon vor vier Jahren gesagt das wir für die Rennen langsam zu alt sind und trotzdem sind wir dieses Jahr wieder hier.“

News und Stimmen nach einer Stunde

Kevin Estre verteidigt die Führung in der ersten Rennstunde im #911 Manthey Racing Porsche souverän mit einer Reihe von extrem schnellen Runden. Falken Motorsports liegt weiter auf Rang 2 vor dem #4 Black Falcon Mercedes-AMG GT3. Frühe Boxenstopps im Vorderfeld und erste Code 60 Phasen sortieren das Feld dahinter neu.

#24 – Audi R8 LMS (Winkelhock,Rockenfeller,Haase,Müller)|Mike Rockenfeller
16:28 Uhr „Es ist frustrierend so weit hinten zu liegen. Wir können nur weiterfahren und schauen, was das Rennen so bringt. Im Moment sind wir zu langsam.“

#25 – Audi R8 LMS (Mücke,Jöns,Fässler,Kaffer)
16:29 Uhr Fährt in der Code-60-Zone ausgangs Veedol-Schikane ins Heck des BMW 325i Nr. 130.

#30 – Porsche 911 GT3R (Arnold,Müller,Henzler,Campbell)|Matt Campbell:
16:26 Uhr „Das Auto fühlt sich gut an. Ich bin zufrieden mit meinem ersten Stint.“

#33 – BMW M6 GT3 (Dumbreck,Dusseldorp,Imperatori,Klingmann)|Dusseldorp:
16:29 Uhr „Mein Turn war sehr, sehr schön. Ich hatte tolle Positionskämpfe mit Audi und den Porsche. Alle GT3 liegen eng zusammen, und der Umgang auf der Strecke ist sehr fair. Jetzt ist Peter Dumbreck im Auto unterwegs.“

#40 – Aston Martin Vantage V8 (Chadwick,Cate,Adam,Lynn)
15.31 Uhr steht in der Hohenrain-Schikane
15:42 Uhr es gab Probleme mit der Benzinpumpe
15:50 Uhr Es will nicht so recht laufen: Technischer Defekt an der Hohenrain-Schikane.

#41 – Audi R8 LMS GT4 (Dontje,Möller Madsen,He,Hofer)
16:01 Uhr Ausritt ins Kiesbett ausgangs der Michael-Schumacher-S.

#47 – Mercedes-AMG GT3 (Baumann,Mortara,van der Zande,Juncadella)
16:18 Uhr Teamchef Günter Aberer: „Wir haben einen Routinestopp absolviert, Räder gewechselt und nachgetankt. Dadurch hoffen wir, aus dem dichten Verkehr etwas heraus zu kommen und freiere Fahrt zu haben.“

#65 – Porsche Cayman GT 4 Clubsport (Wawer,Wawer,Thomson,Grassl)
16:08 Uhr Dreher mit leichtem Einschlag im Bereich Hohenrain-Schikane. Fahrer ist Achim Wawer.

#69 – Lamborghini Huracan Super Trofeo (Wächtler,Scholze ,Trebing ,Möller)
16:18 Uhr Antriebswelle defekt. An der Box.

#75 – Mercedes AMG GT4 (Stingu,Solombrino,Herbst,Schwerfeld)
15:45 Uhr Boxenstopp für den Mercedes AMG GT4.
15:54 Uhr wird in die Box geschoben. Es gab Probleme beim Gangwechsel.

#80 – Porsche 997 GT3 Cup (Vleugels,Warum,Welschar,Sapino)
16:06 Uhr Hubert Haupt trifft Kevin Warum im Bereich des Galgenkopfs. Warum dreht sich und touchiert rückwärts die Leitplanke.

#116 – Toyota GT86 (Castelein,Dujardyn,Muytjens,Brody)
15.40 Uhr Einschlag im Bereich Hatzenbach, kann weiterfahren.
15:1 Uhr Konnte nach seinem Leitplankeneinschlag in der Hateznbach weiterfahren, steht jetzt aber im Hocheichen.

#130 – BMW 325 CI Coupe (Simoncini,Barin,Barin,Barbaro)
15:43 Uhr Mit Reifenschaden vorne links unterwegs.
15:54 Uhr Kommt mit defekter Felge vorne links an die Box.

#911 – Porsche 911 GT3 R (Estre,Dumas,Vanthoor,Bamber)
15:48 Uhr Trotz erster Überrundungen brauchte Estre für den zweiten Umlauf nur 8.19,230 Minuten.
15:51Uhr Estres Startrunde in 8.18,473 Minuten bedeutet einen neuen Rundenrekord. Der alte stamme aus 2015: Augusto Farfus fuhr 8.18,690 im BMW Z4 GT3.
16:10 Uhr Kevin Estre fährt furios. Er hat mit 8:17.960 Min. den Rundenrekord noch einmal verbessert.

#912 – Porsche 911 GT3 R (Lietz,Pilet,Makowiecki,Tandy)|Pilet
15:41 Uhr läuft nach der ersten Runde und einer Kurzrunde über den Grand-Prix-Kurs an die Box.
15:43 Uhr Grund für den Boxenbesuch war die Meldung von Druckverlust im Reifen vorne links.
15:47 Uhr Der Porsche hatte einen Plattfuß aufgrund eines Fremdkörpers im Reifen.

Konrad Motorsport Lamborghini Huracan zurückversetzt

Der Lamborghini #10 von Konrad Motorsport wird das Rennen vom Ende des Starterfeldes aus in Angriff nehmen.

Grund: Am Hurancan GT3 war ein Airrestrictor verbaut, der nicht den Vorgaben der aktuellen BoP entsprach. Das Fahrzeug darf am Rennen aber teilnehmen. „Wir haben jetzt auf den Stand der alten BoP zurück gebaut“, kommentierte Teamchef Franz Konrad.

Feierliche Verleihung: Vollgas voran!

Am Vorabend des 24h-Rennens auf dem Nürburgring wurde Hans-Joachim Stuck mit dem Nürburgring Award für sein Lebenswerk geehrt. Damit würdigt die Jury aus Ex-Mercedes-Formel-1-Chef Norbert Haug, DTM-Star Timo Glock und Formel-1-Reporter Kai Ebel den Mann, der eine ganz besondere Verbindung zum Nürburgring hat. Hier begann Striezel seine aktive Karriere im Jahr 1970 und beendete sie offiziell im Jahr 2011.

Von Anfang an dabei
Der Motorsport wurde Hans-Joachim Stuck bereits durch seinen Vater Hans Stuck in die Wiege gelegt. Mit gerade einmal 19 Jahren gewann Striezel die erste Auflage des 24h-Rennens auf dem Nürburgring im Jahr 1970. Anfang der Siebziger startete er für BMW in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft und machte auch in der Formel-2-Europameisterschaft auf sich aufmerksam. Er wurde Deutscher Rennsport-Meister auf einem Ford Capri RS und fuhr 1974 sein erstes Rennen in der Formel 1.
Anfang der achtziger Jahre wechselte Hans-Joachim Stuck in den Sportwagensport und holte mit Porsche im 956 und 962 zwei Gesamtsiege in Le Mans und die Weltmeistertitel 1985 und 1986. Ende der Achtziger schrieb er in den USA mit dem Audi 200 quattro TransAm-Geschichte. 1990 folgte dann der Titel in der hart umkämpften Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft DTM.

Bei allen seinen weltweiten Erfolgen sticht jedoch eine Rennstrecke immer wieder ganz besonders hervor: Der Nürburgring. Keine andere Rennstrecke ist ihm als Fahrer lieber, keiner anderen Rennstrecke ist er so verbunden.

Laudatorin Eve Scheer würdigt den ehrenamtlichen DMSB-Präsidenten Hans-Joachim Stuck mit ganz persönlichen Worten: „Sein Charme und seine zuvorkommende Art sind in der manchmal kühl gewordenen Rennsportszene einfach wohltuend.“

Der Nürburgring steht für den Rennsport
„Der Nürburgring ist ein großer Abschnitt in meinem Leben“, sagt Hans-Joachim Stuck bei Überreichung des Preises. „Ich habe dem Nürburgring viel zu verdanken. Hier bin ich bereits mit neun Jahren meine erste Runde gefahren – damals noch mit meinem Vater auf dem Beifahrersitz. Hier habe ich meine Karriere angefangen, zu großen Teilen meine Jugend verbracht und letztlich auch den aktiven Motorsport beendet“, erzählt Striezel.

„Ich habe schon viele Auszeichnungen bekommen, aber der Nürburgring Award ist schon was ganz Besonderes“, sagt der 67-jährige Stuck. „Ich bin wirklich stolz und fühle mich geehrt. Doch, wenn man einen Preis für das Lebenswerk erhält, merkt man, dass man alt wird. Aber eins steht fest: Nur weil ich jetzt für mein Lebenswerk ausgezeichnet worden bin, werde ich das Gas geben noch lange nicht sein lassen”, betont Hans-Joachim Stuck.

Neben Hans-Joachim Stuck wurden bei der Preisverleihung im Ringwerk auch der Drohnenhersteller DJI als „Ambassador of the Year“ und der Sportwagenhersteller Porsche als „Brand of the Year“ ausgezeichnet.

Jede Menge „Spektakel“ auf und neben der Strecke

Beim größten Autorennen der Welt gibt es für alle Fans nicht nur auf, sondern auch neben der Strecke jede Menge zu sehen. Das vielfältige Angebot reicht von der Falken Drift Show sowie der danach stattfindenden Red Bull FMX-Show am Freitagabend in der Müllenbachschleife bis hin zum Stihl Timbersports Show-Wettkampf, ebenfalls am Freitagabend, im historischen Fahrerlager. Dort zeigt auch das Drift-Team von Falken in einer eigens dafür eingerichteten Fan Arena, die von einer großen Zuschauertribüne flankiert wird, mehrmals täglich sein Können.

„Bei der Falken Drift Show am Freitagabend in der Müllenbachschleife zeigen wir mit rund 20 Fahrzeugen fast eine Stunde lang eine spektakuläre Driftshow in der Dunlop-Kehre. Wir begeistern die Fans auf der Tribüne mit spektakulären Drifteinlagen in allen möglichen Variationen: Einzeldrifts, Drifts mit mehreren Fahrzeugen hintereinander, oder auch Paralleldrifts. Alles ist aber reine Show – kein Wettkampf“, sagt der Holländer Rohan van Riel, der in einem Falken-BMW M5 die Fans begeistert. „Mit vier Fahrzeugen zeigen wir die gleiche Show auch von Donnerstag bis Sonntag mehrmals am Tag in der Fan Arena im historischen Fahrerlager“, ergänzt van Riel.

Direkt im Anschluss an die Falken Drift Show findet ebenfalls in der Müllenbachschleife die Red Bull FMX-Show statt: „Drei FMX-Fahrer, darunter Luc Ackermann, der amtierende Europameister im Freestyle-Motocross, zeigen mit ihren Moto-Cross Maschinen eine 15 minütige Freestyle-Show mit spektakulären Flugeinlagen über zwei große mobile Rampen. Diese Show wird am Samstag ein zweites Mal gezeigt, und zwar direkt vor dem Start des 24h-Rennens auf der Start- und Zielgeraden vor der Mercedes-Tribüne“, sagt Chris Baur, der Red Bull Motorsport-Manager für Deutschland.

Im historischen Fahrerlager sorgen außerdem die Sportholzfäller der Stihl Timbersports Series für reichlich Kleinholz. „Am Freitagabend veranstalten wir hier in der Fan-Arena einen Show-Wettkampf, wo die sechs schnellsten Sportholzfäller Deutschlands in sechs verschiedenen Disziplinen gegeneinander antreten. Außerdem zeigen wir hier die schnellste Motorsäge der Welt im Einsatz, die von einem 290 Kubikzentimeter Motor aus dem Kart-Sport angetrieben wird“, sagt Thorsten Schledorn, der Moderator der Stihl Timbersports Series.

Smudo rockt als DJ die Startaufstellung

Auf die Besucher des ADAC Zurich 24h-Rennens wartet in diesem Jahr ein besonderes Highlight: Smudo, der schnelle Frontmann der Deutsch-Rapper „Die Fantastischen Vier“, wird allen Fans vor seinem Start im Porsche 911 GT3 Cup des Four Motors „Team Care for Climate“ einen 30-minütigen DJ-Auftritt auf dem neuen Siegerehrungs-Podest am Ende der Boxengasse bieten. Von 14.15 bis 14.45 Uhr gibt Smudo den Takt vor, direkt im Anschluss wird die Glickenhaus Trophy für den Fahrer der Pole Position übergeben.

„Unser Team erfährt hier viel Unterstützung, da ist es für mich eine Ehrensache, auch etwas zurückzugeben. Ich werde einiges Fetziges dabei haben“, sagt Smudo, und gibt einen kleinen Vorab-Einblick in seine Playlist. „In erster Linie deutschen Hip-Hop: Fettes Brot, Die Orsons und auf jeden Fall mein Lieblingslied von Großstadtgeflüster. Und es werden auch ein, zwei Hits von uns dabei sein.“

Für seinen Gig verzichtet Smudo sogar darauf, in seinem Team den Job des Startfahrers zu übernehmen. „Das klappt zeitlich leider nicht. Ich wäre sonst gerne den Start gefahren, denn ich mag das Getümmel.“

Esport trifft auf Nordschleifen-Action

Gran Turismo World Tour 2018
Gran Turismo gehört zu den bekanntesten Spielen für die Playstation und ist auch fester Bestandteil der Esport-Szene. 30 der besten Rennfahrer Europas bereiten sich beim „Euro Cup“ auf die kommende FIA Gran Turismo World Tour 2018 vor und liefern sich darüber hinaus über die gesamte Zeit hitzige Asphaltduelle im Nations Cup (Finale: Samstag, 22:00 – 24:00 Uhr) und der Manufacturer Series (Finale: Freitag, 15:00 – 18:30 Uhr).

In den Pausen zwischen den Rennen gibt es für interessierte Zuschauer vor Ort im ring°boulevard am Stand von Playstation zudem die Möglichkeit, im Rahmen des Events an einem großen Publikums-Rennen teilzunehmen und attraktive Preise zu gewinnen. Wer zwischen dem 10. und 12. Mai den Stand von Gran Turismo besucht, kann sich ans Lenkrad setzen und um einen Platz im Halbfinale und später im Finale kämpfen. Diese werden am Samstag vor dem Nations Cup Finale ausgetragen.

Esports WTCR – Oscaro Launch Event
2013 starteten Eurosport Events, RaceRoom und Sector 3 Studios eine Partnerschaft, die 2017 zur ersten Esports WTCC-Saison führte. In diesem Jahr wurde die WTCC von der WTCR abgelöst und auch die Esports-Variante angepasst. In der ring°arena des Nürburgrings ist nun mit dem Launch-Event der Startschuss für Esports WTCR OSCARO gefallen.

 

Am Donnerstag (bis 22:00 Uhr) und Freitag (10:00 – 16:00 Uhr) können sich interessierte Spieler anmelden und um den Einzug ins Finale fahren. Der Samstag steht dann ganz im Zeichen der Finalrennen. In vier Divisionen werden die besten 22 Piloten gegeneinander antreten. Vormittags können die Qualifizierten in Ruhe und ohne Zuschauer trainieren. Ab 17:00 Uhr wird die ring°arena dann für das Publikum bei freiem Eintritt geöffnet. Die Finals werden um 22:00 und 23:00 Uhr ausgetragen. Die besten Piloten teilen sich Preise im Gesamtwert von 25.000 €. Ein besonderes Highlight gibt es am Freitag: Zwischen 12:00 und 13:00 Uhr treten die Piloten der FIA WTCR gegeneinander an.

DKMS: Kostenlose Typisierung am Nürburgring

Klaus – Dieter Ueberschar aus Lohmar (ehemaliger Rennfahrer, Beauftragter für Gleichmäßigkeitsprüfung der RCN und heute stellvertretender Vorsitzender des Motorsportclubs (MSC) Wahlscheid) ist an Leukämie erkrankt. Um einen Stammzellenspender für ihn zu finden und auf Blutkrebs aufmerksam zu machen, startet die DKMS am Nürburgring eine Aktion zur Typisierung.

Am Samstag (12.05.) kann man zwischen 9.00 und 18.00 Uhr, hinter dem Start-/Ziel Haus am Nürburgring mittels eines Wattestäbchens, eine Speichelprobe abgeben und sich in die DKMS – Datei aufnehmen lassen, und das völlig kostenlos. Für Rennleiter Walter Hornung ist es selbstverständlich diese Aktion zu unterstützen und appelliert:

„Motorsport ist mehr als nur Rennen fahren. Motorsport ist auch Kameradschaft. Daher appelliere ich an alle Teilnehmer und Fans: Lasst Euch im Fahrerlager registrieren – Es tut nicht weh, kann aber lebensrettend sein!“.

Auch Geldspenden sind gern gesehen, denn jede Typisierung kostet die DKMS 35 Euro, soll aber für die Spender kostenlos bleiben. Die DKMS erhofft sich so viele wie möglich, der rund 200.000 Zuschauer des 24h- Rennens, auf das Thema Stammzellenspende und die Krankheit Leukämie aufmerksam zu machen.

Wichtiger Tipp: Das 24h-Rennen und der Nürburgring empfehlen Katwarn

Zu Beginn der 24h-Woche zeigt sich das Eifelwetter von seiner schönsten Seite mit Sonnenschein, wolkenlosem Himmel und besten Bedingungen. Aber jeder 24h-Fan weiß: Das kann sich auch ändern. Zwar schrecken Wetter-Kapriolen die Besucher traditionell nicht ab. Aber es ist immer hilfreich zu wissen, was sonst noch auf einen zukommen kann.

Mit der kostenlosen Katwarn-App können Fans rund um die Strecke aktuelle, ortsgenaue (Unwetter- ) Warnungen direkt auf’s Handy erhalten. Autorisierte Behörden und Sicherheitsorganisationen melden fast in Echtzeit Informationen über Unwetter, Brände oder andere Gefahrensituationen. So können alle Smartphone-Nutzer entspannter und vor allem sicherer das Motorsportspektakel in der Grünen Hölle mitverfolgen. Die App ist kostenlos in den App-Stores erhältlich. Weitere Infos gibt es unter www.katwarn.de/24h.

24h-Rennen informiert live und umfassend

Die legendäre Nordschleife – das ist nicht nur für Rennfahrer eine der härtesten Prüfungen, der sie sich stellen können. Auch für alle, die vom Event berichten, ist die 25,378 km lange Berg-und-Talbahn eine Riesen-Herausforderung. Denn die 73 Kurven inmitten der schönsten Eifelwälder sind voller Funklöcher und umgeben von schlecht zugänglichem Terrain. Und dennoch wird für das ADAC Zurich 24h-Rennen eine Berichterstattung realisiert, bei der keine Sekunde des Rennens, kein entscheidendes Manöver und kein wichtiger Positionswechsel nicht live miterlebt werden kann. Möglich machen das starke Partner: NITRO, der Männersender der Mediengruppe RTL Deutschland, setzt das Rennen mit einem Riesenteam als rund 25-stündigen Sendemarathon in Szene und ist auch schon beim Qualifying Live dabei. Dazu gesellt sich ein umfassender Video-Livestream, den Vodafone ermöglicht. Eigens für die Übertragung aus dem schwierigen Gelände wurde eine Reihe von Funkmasten installiert, die zum 24h-Rennen noch einmal aufgestockt werden. So wird es möglich, den Fans rund um die Welt 20 parallele Kameraperspektiven anzubieten. Ergänzt wird dieses starke Liveangebot durch umfassendes Timing, Rennticker, Radio Nürburgring, Social-Media- und Internetaktivitäten bis hin zum Jahrbuch, das das Geschehen des Wochenendes ab Herbst auf rund 270 Seiten zusammenfasst. 

NITRO: Über 25 Stunden ohne Unterbrechung live vom Ring

Das 24h-Rennen ist rekordverdächtig, und das gilt auch in Sachen Berichterstattung. Zwei Mal in Folge brach NITRO in der Vergangenheit den Weltrekord für die längste Live-TV-Übertragung aller Zeiten. Und auch 2018 ist das Engagement atemberaubend umfangreich: Von Samstag (12. Mai ab 14:45 Uhr) bis Sonntag (13. Mai gegen 16:15 Uhr) wird das Rennen mehr als 25 Stunden lang live im frei empfangbaren Fernsehen übertragen. Ergänzt wird dieser Marathon durch Liveübertragungen der Trainingssitzungen an den Vortagen, eine Dokumentation und durch Berichterstattung über das ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen. Schon seit Ende März macht der Sender seinen Zuschauern außerdem mit einer eigens produzierten sechsteiligen Renn-Dokuserie Geschmack: In „Detlef wird Rennfahrer“ machte VOX-Dokusoap-Star Detlef Steves mit Hilfe von Renn-Profi Christian Menzel seine Fahrerlizenz. Der Höhepunkt ist seine Teilnahme an der ADAC 24h-Classic am 24h-Wochenende im Team NITRO. Eine eineinhalbstündige Zusammenfassung des 24h-Classic-Rennens gehört deshalb ebenfalls zum Sendeplan des Kölner Männersenders und auch Schaltungen in das Programm von RTL sind geplant – sie ergänzen die Formel-1-Rahmenberichterstattung zum Großen Preis von Spanien.

Das Team im Live-TV besteht auch 2018 aus Fachleuten. Moderator ist der ehemalige MotoGP-Profi und 24h-Teilnehmer Alex Hofmann. Der 37-Jährige moderierte bereits die Formel 1 und hat mit Dirk Adorf einen echten Nordschleifenexperten an seiner Seite. Die Kommentare sprechen Peter Reichert (RTL-Sportreporter und n-tv-Kommentator Freies Training F1), Roland Hofmann (RTL-Reporter, Rallye- und Tourenwagen-Kommentator) und Dirk Adorf. Als Reporter im Team sind unter anderem Matthias Malmedy, Eve Scheer (Schauspielerin, Moderatorin, Rennfahrerin), Felix Görner (RTL-Sportreporter), Anna Nentwig (Sportjournalistin), Nico Holter (n-tv-Sportmoderator), Jakob Passlick und Felix Kohler mit dabei.

Sendetermine NITRO
Donnerstag, 26.04.23:15 – 00:00 hZusammenfassung 24h-Qualirennen
Donnerstag, 10.05.23:15 – 00:00 hErstes Qualifying 24h-Rennen live
Freitag, 11.05.17:00 – 18:30 hZusammenfassung: ADAC 24h Classic bzw.:
„Detlef wird Rennfahrer: Detlefs erstes Rennen“
18:30 – 20:15 hTop-30-Qualifying 24h-Rennen live
Samstag, 12.05.08:35 – 13:50 hWiederholung 6 Folgen „Detlef wird Rennfahrer“
13:50 – 14:45 hDokumentation: „Die 24 Stunden vom
Nürburgring – Das größte Autorennen der Welt“
ab 14:45 hBeginn der Live-Übertragung
Sonntag, 13.05. 2018bis 16:15 hEnde der Live-Übertragung

 

Vodafone streamt das 24h-Rennen noch umfangreicher

Ebenfalls mit einem Großaufgebot im Einsatz ist Vodafone. Der Mobilfunkanbieter zeigt beim 24h-Rennen auch in diesem Jahr was er kann und sorgt über sein 4,5G LTE-Netz für einen Video-Livestream der Extraklasse. Insgesamt 20 Streams werden parallel im Netz angeboten. Neben dem deutschen und englischen Stream sind 15 Live-Onboard-Signale permanent auf Sendung. Ergänzt wird dies durch eine Onboard-Konferenz und einen Split-Screen aller Onboards. Zusätzlich ist ein Kanal für die Liveübertragung der Nürburgring-Award-Night am Freitag reserviert. Auch hier ist der Einsatz an Mensch und Material beachtenswert. So wurden an bestehenden Standorten rund um die Strecke fünf LTE1800-Masten neu installiert, im Bereich von Start und Ziel zusätzlich eine LTE2600-Zelle. Zwei neue mobile Masten, die im GSM und LTE1800+2600-Standard funken, werden zusätzlich eigens für die 24h aufgebaut. So wird die Bandbreite sicherstellt, die für Daten- und Videosignale aus den Fahrzeugen benötigt wird. Denn schließlich werden neben dem Stream auch entscheidende Performancedaten aus den fahrenden Fahrzeugen per Mobilfunk übermittelt, die etwa zur Überwachung von Tempolimits herangezogen werden.

 

Zu sehen ist der Livestream über die Liveseite des 24h-Rennens (www.24h-rennen.de), wo die Videosignale durch ein umfassendes Timing und den Rennticker ergänzt werden. Die Youtube-Kanäle des 24h-Rennens und von Vodafone übertragen ebenso, wie die Seite www.featured.de/gigaspeed. Moderatoren im Vodafone Livestream sind Oliver Sittler, Patrick Simon, Matthias Malmedie und Jan Stecker. Als Kommentatoren sitzen Oliver Martini, Jörg Hennig, Sven Wauer, Edgar Mielke, Wolfgang Drabiniok, Lukas Gajewski und Lars Gutsche am Mikro in der Sprecherkabine.

Zeitplan Vodafone Livestream 2018
Do., 10.05.09:30 – 10:50 hAudi Sport R8 Cup, Freies Training
13:20 – 15:00 h24h-Rennen, Freies Training
17:00 – 18:50 h24h-Classic, Qualifying
20:30 – 23:30 h24h-Rennen, Qualifying 1
Fr., 11.05.08:00 – 16:45 hAudi Sport R8 LMS Cup, Quali 1+ 2, 24h-Classic
Rennen, Audi Sport R8 LMS Cup Rennen, 24h-Rennen, Qualifying 2
19:00 – 19:40 h24h-Rennen, Top-30-Qualifying und
Falken Drift Show aus der Müllenbachschleife
ab 20:30 hNürburgring-Award-Night
Sa., 12.05.08:00 – 10:10 hAudi Sport R8 LMS Cup, Rennen
24h-Rennen, Warm-up
ab ca. 14:45 h24h-Rennen – durchgehend bis
So., 13.05.ca. 16:15 h24h-Rennen Zieleinlauf und anschließende
Siegerehrung

Auch die Fans vor Ort bleiben stets informiert

Ein besonderes Augenmerk haben die Verantwortlichen des 24h-Rennens auf die Fans rund um die Strecke. Denn sie werden nicht nur über TV und Livestream auf dem Laufenden gehalten, sondern können das Fan-TV des 24h-Rennens über DVB-T empfangen. Ein eigener Sender, der in der älteren DVB-T1-Norm sendet (und damit auch von Geräten älterer Baujahre empfangen werden kann), ist rund um die Strecke an vielen Positionen zu empfangen. Dort werden nicht nur die 24h, sondern alle Rennen gezeigt. Noch zuverlässiger ist Radio Nürburgring – der lokale Sender von RPR.1 überträgt auf UKW 87,7 Mhz die Streckensprecher. Die RPR.1-Moderatoren Dirk Köster und Mike Fuhrmann sorgen mit weiteren Infos, Musik und Weltnachrichten dafür, dass die Zuhörer auf dem Laufenden bleiben.

Versiertes Team ist für die aufwändige Produktion zuständig

Die Realisierung der umfangreichen Liveproduktion besorgt Dienstleister SPORTTOTAL. In seinen Ü-Wagen laufen die Videosignale von 29 Kameras auf, die rund um die Strecke verteilt sind. 100 km Kabel werden allein für sie rund um GP-Kurs und Nordschleife bereits zwei Wochen vor dem 24h-Rennen in den Eifelwäldern unterwegs. Drahtlose Kameras werden in der Boxengasse eingesetzt, einige davon exklusiv von Vodafone. Für Luftbilder sorgen drei Drohnen von 24h-Partner DJI – übrigens aus Sicherheitsgründen die einzigen Drohnen, die während der Veranstaltung in der Luft sind. Sind sie auch extrem wendig und flexibel einsetzbar – auch auf die Dienste eines klassischen Helikopters verzichten die TV-Experten nicht. Er verfügt über eine kreiselstabilisierte Kamera, mit deren Hilfe etwa die Highspeed-Verfolgungsjagden auf der Döttinger Höhe eingefangen werden. Ein weiteres Highlight: Eine Seilkamera, wie sie auch in Formel 1 und beim Skispringen genutzt wird, ist über die Start-Ziel-Gerade gespannt. Sie liefert spektakuläre Bilder und bringt die Zuschauer noch näher ans Geschehen – und das bei Tag und Nacht. Denn auch während der Nachtstunden sorgt eine Streckenbeleuchtung im Bereich des Grand-Prix-Kurses dafür, dass die Kameras Bilder für ein unvergessliches 24h-Erlebnis liefern können.

 

Tipps für Fans

Das ist ja wieder mal typisch für das 24h-Rennen: Beim „Rockfestival unter den Motorsport-Events“ haben die Fans auch in diesem Jahr die Qual der Wahl. An allen Veranstaltungstagen ist auch abseits der Strecke jede Menge los, was Fans gefällt: Autogrammstunden und Drift-Shows, Motorrad-Artisten, Merchandising, Gaming, Infos – das sind nur Mosaiksteine in einem gigantischen Angebot. Da ist es schwer, die Übersicht zu behalten. Dazu kommt: Es gibt nicht nur rund um die Nordschleife viele „Hot Spots“, an denen man als Besucher gewesen sein sollte – denn überall locken neue Attraktionen, Aktionen und Akteure. Die folgende Übersicht hilft bei der Orientierung. Auf der Service-Seite der 24h-Homepage gibt es übrigens die jeweils aktuellste Version. (Hinweis: Fan-Infos als PDF-Download finden sich weiter unten!)

Mittwoch: Prolog beim Adenauer Racing Day
Auf dem Marktplatz von Adenau gibt es für die früh angereisten Fans die schon traditionelle Ouvertüre für das 24h-Rennen. Ab 16:00 Uhr steht der Marktplatz im Ortskern der Rennstadt ganz im Zeichen des 24h-Rennens. Von der Strecke zieht ein Korso der Rennfahrzeuge bis dorthin, wo sich an der Bühne die Teams und Fahrer präsentieren. Auch die Piloten der FIA-WTCR sind natürlich vor Ort und geben reichlich Autogramme. Für Gaudi sorgen auch die Demos des Stihl Timbersports-Teams, das damit auf die Aktivitäten in der Fan-Arena am Wochenende aufmerksam macht.

Ab Donnerstag Action in der Fan-Arena
Das historische Fahrerlager gehört am Wochenende wieder den Fans beim 24h-Rennens. Dort wird ab Donnerstag fast durchgehend Programm geboten. Am Eröffnungstag gibt es hier die Sportholzfäller von Stihl Timbersports und die spektakulären Vorführungen der Falken Drifter. Am Nachmittag (ab 17:00 Uhr) lädt der veranstaltende ADAC Nordrhein alle Fans an die ADAC Bühne auf dem ring°boulevard ein. Dort gibt es die offizielle 24h-Autogrammstunde, bei der sich die Spitzenteams die Klinke in die Hand geben.

 

 

Freitag: Fun bis in den späten Abend
Bereits ab Vormittag lädt die Fan-Arena im historischen Fahrerlager zum Besuch ein, und vielleicht ist dies die beste Gelegenheit für einen gemütlichen Bummel durch die Fan-Areale rund um Start und Ziel. Denn ab Nachmittags geht es Schlag auf Schlag mit den attraktiven Angeboten. Um 17:30 Uhr treffen sich etwa die für das Top-30-Qualifying gesetzten Piloten auf der ADAC-Bühne im ring°boulevard, um die Startreihenfolge für das Einzelzeitfahren (ab 19:00 Uhr) festzulegen. Gleichzeitig ist das entscheidende Qualifying der FIA WTCR in Gang, und im Anschluss steigt der Stihl Timbersports Show-Wettkampf in der Fan-Arena. Auch nach dem Top-30-Quali ist der Abend noch lange nicht zu Ende. Im Grand-Prix-Fahrerlager öffnen sich die Tore zur Boxengasse für den Pitwalk (ab 19:55 Uhr). In der Müllenbachschleife beginnt fast zur gleichen Zeit (19:50 Uhr) die Falken-Drift-Show, an die eine Red Bull FMX-Show anschließt. Wenn die Motoren schweigen, gibt es Live-Musik: Im DSK-Zelt nebenan steigt dann die traditionelle Party.

Samstag: Vor dem Start gibt es jede Menge zu erleben
Ab Samstagmorgen heißt es nicht nur motorsportlich: Vollgas bis zum Ziel! Auch für die Besucher gibt es praktisch ohne Unterbrechungen Programm. Natürlich sind die Hauptattraktionen auf der Piste das 24h-Rennen (Warm-up um 9:10 Uhr / Start Rennen um 15:30 Uhr) sowie die beiden Rennen der FIA-WTCR (ab 11:00 Uhr). Insbesondere während sich an Start/Ziel die 24h-Teams formieren (ab 13:30 Uhr) ist aber auch zusätzlich jede Menge zu erleben. Fahrzeugkorsos und der Driftrun der Red-Bull-Driftbrothers über die Nordschleife stehen dann an. An Start/Ziel legt während der Startaufstellung Rennfahrer und Rapper Smudo höchstpersönlich als DJ auf. Vor der Mercedes-Tribüne zeigen die Red-Bull-FMX-Artisten erneut ihr Können: Da weiß man kaum, wo man hinschauen oder -hören soll. Nur gut, dass es ab 15:30 Uhr dann nur noch eines gibt: Racing pur beim 24h-Rennen!

Sonntag: Start-Ziel-Gerade öffnet sich zur Siegerehrung
Der Sonntag beim 24h-Rennen ist in diesem Jahr nochmal attraktiver geworden. Natürlich gibt es bis zum Zieleinlauf noch viel zu erleben – etwa in der Fan-Arena (Historisches Fahrerlager, ab 10:00 Uhr) oder auf der Fan-Meile im ring°boulevard. Im Grand-Prix-Fahrerlager erwartet die frühen Vögel ein besonderes Präsent: Audi Sport lädt alle Besucher des Ravenol-Riesenrades zwischen 9:30 und 10:30 Uhr zur Freifahrt ein. Wer bis zum Zieleinlauf bleibt, erlebt nicht nur den spannenden Showdown – denn in den vergangenen Jahren wurden die 24h ja jeweils erst in den letzten Rennstunden entschieden. Auch die Siegerehrung gibt es dieses Jahr ganz aus der Nähe. Denn wenn alle Fahrzeuge im Parc fermé stehen, öffnen sich die Tore der Start-Ziel-Geraden. So können Besucher ganz nahe ran an das neue Siegerehrungspodest am Ende der Boxengasse.

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Das ist neu beim 24h-Rennen 2018

Typisch 24h-Rennen: Jedes Jahr lassen sich die Organisatoren Neuerungen einfallen, die das Event noch attraktive, noch spannender oder noch cooler für Zuschauer machen. Auch 2018 gibt es jede Menge Neuigkeiten. Einige sind dabei im Prinzip simpel, bringen aber trotzdem einen großen Fortschritt. Hier einige dieser Fortschritte, die es beim Mega-Event in diesem Jahr gibt

Wer ist wie fix? Top-Speed-Messung auf der Nordschleife
Die Installation von Zwischenzeit-Messpunkten war vor einigen Jahren ein großer Fortschritt für das Geschehen auf der Nordschleife. Schließlich ist seitdem für Teams und Fans transparenter, welches Fahrzeug in welchem Abschnitt Zeit gewinnt oder liegen lässt. Diese Messung ist nun noch einmal präzisiert worden: Einige Meter vor den Messunkten sind neue Speedschleifen installiert worden. Damit gibt es an diesen Punkten nun auch Topspeed-Messungen. Für das 24h-Rennen außerdem geplant: Eine weitere Messung am Ende der Döttinger Höhe. Was simpel klingt, bedeutet auf der 25-km-Nordschleife technisch einen Kraftakt – und dient auch einem sehr wichtigen Zweck: Die Daten werden bei der Festlegung der Balance of Performance benötigt, bei der die Datenanalyse auf immer mehr Einzelwerte bezogen werden kann.

Wer dreht denn da am Rad? Fahrer-ID
Auch diese Innovation klingt simpel, ist aber ein Riesenakt in einem Feld mit rund 600 Piloten: Ab 2018 ist ein zusätzlicher Transponder im Fahrzeug vorgeschrieben, der die Fahrer-ID des gerade aktiven Piloten überträgt. Das Team drückt dazu beim Fahrerwechsel einen kleinen Knopf im Cockpit, der das Signal entsprechend auf den korrekten Fahrer ändert. Diese Fahrer-ID wird danach bei jeder Zieldurchfahrt von der Zeitnahme erfasst. Das macht nicht nur das Zeitentableau viel transparenter. Es wird in Zukunft auch helfen, Mindestpausenzeiten und Einsatznachweise zu erfassen.

Im Dienste der Fairness: Technische Kommissare nutzen Messplatte
Rennphysik, 1. Semester: Der Abstand zwischen dem Fahrzeugunterboden und der Strecke, kann unter Umständen für den Verlust oder Gewinn von Sekunden im Rennen entscheidend sein, sorgt ein möglichst kleiner Abstand der Bodenplatte zum Untergrund doch durch den entstehenden Unterdruck dafür, dass ein Fahrzeug bessere Bodenhaftung hat. Auch beim 24h-Rennen gibt es strikte Vorgaben zur Bodenfreiheit, sie muss mindestens 70 mm betragen. Ab diesem Jahr wird zur Kontrolle eine besonders ebene Messplatte aus Stahl genutzt, die in einer Box zu Beginn der Boxengasse installiert wurde. Dort werden die teilnehmenden GT3 abgestellt und anschließend eine genormte Rolle unter dem Boden bewegt, um den Abstand zu messen. In Zweifelsfällen muss der Reifendruck auf exakt 1,8 bar eingestellt werden. Ebenfalls gemessen wird übrigens der Rake, also die Schrägstellung des Unterbodens, der einen bestimmten Winkel nicht überschreiten darf. Geprüft wird bei der technischen Abnahme und stichprobenartig auch während des laufenden Rennens.

Startaufstellung: Hommage an den Langstreckenklassiker
Die Generalprobe fand bereits statt: Das 24h-Rennen bekommt eine neue Startaufstellung. Bereits beim 24h-Qualirennen standen die ersten 30 Fahrzeuge nicht versetzt nebeneinander, sondern einzeln aufgereiht schräg zur Fahrtrichtung entlang der Start-Ziel-Gerade. Ein besondere Bild und Anlass für einen Gänsehautmoment – insbesondere, wenn im kurzen Moment der Ruhe während der Nationalhymne der ganze Nürburgring noch einmal den Atem anhält, bevor es 24 Stunden lang um Sekt oder Selters geht. Die Startaufstellung wurde dem großen Langstreckenklassiker von Le Mans entlehnt und ist eine kleine Verbeugung des deutschen 24h-Rennens an die französische Sportwagen-Legende. Auch anderswo ist diese Form übrigens schon lange bekannt. „Ich kenne diese Art von Start schon aus Amerika und freue mich umso mehr, dass er am Nürburgring jetzt auch so toll zelebriert wird“, findet etwa BMW-Pilot Martin Tomczyk.

Riesig, das Panorama: Riesenrad als Blickfang im Fahrerlager
Auch für die Fans gibt es einige schöne Neuerungen beim 24h-Rennen, die die Tage am Ring noch ereignisreicher und spannender machen. Diesmal lockt das Grand-Prix-Fahrerlager mit neuen Attraktionen. Am auffäligsten: das Ravenol-Riesenrad, das als echter Blickfang von weither sichtbar sein wird – und den Blick auf ein großartiges Eifel- und Nordschleifenpanorama ermöglicht. 4 Euro kostet eine Fahrt – und die lohnt sich ganz gewiss! Gleich nebenan findet sich übrigens eine weitere Neuerung: Der Audi Sport Campus mit vielen weiteren Angeboten für Fans der Marke mit den vier Ringen.

Klasse, die Klasse: KTM X-Bow beim 24h-Rennen
Auch eine neue Fahrzeugklasse ist beim 24h-Rennen zugelassen, die das Geschehen im Mittelfeld kräftig anheizt: Es sind die von einem Zweiliter-TFSI-Motor von Audi angetriebenen KTM X-Bow, für die in der VLN sogar ein eigener Cup stattfindet. Zwei der Neulinge beim 24h-Rennen werden mit prominenter Besetzung antreten: Audi-Stammpilotin und Ex-DTM-Fahrerin Rahel Frey spannt mit Lena Strycek (Tochter von Opel-Sportchef Volker) sowie den beiden erfahrenen Pilotinnen Laura Kraihamer und Naomi Schiff zusammen. In einem weiteren dieser „Miniatur-Sportwagen“ drehen mit Volker Strycek sowie den beiden Brüdern Ferdinand und Johannes Stuck nicht minder bekannte Piloten am Lenkrad, die Nordschleifen-Routinier Max Friedhoff zum Quartett ergänzt. Lena Strycek beschreibt das neue Auto: „Es ist großartig, sehr schnell und macht unheimlich viel Spaß. Die Team-Konstellation ist natürlich auch besonders und wir freuen uns alle vier auf die Herausforderung, die vor uns liegt!“

Qualifizierte Teams Top-30-Qualifying

Die ersten sportlichen Entscheidungen die 24h fallen bereits lange vor dem großen Rennwochenende: Die begehrten Startplätze im Top-30-Qualifying werden ab dem ersten Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring vergeben. Inklusive VLN 2 und dem 24h-Qualifikationsrennen gibt es damit bei drei Rennen vor den 24h die Gelegenheit, einen der begehrten Plätze zu erhalten. Das Reglement des 24h-Rennens sichert den jeweils ersten vier Teams der VLN-Zeittrainings sowie den zehn Trainingsschnellsten und den fünf Besten im 24h-Qualifikationsrennen den Direkteinzug. Doch traditionell werden nicht alle theoretisch möglichen Startplätze belegt: In diesem Jahr sind es 15 Fahrzeuge, die bereits vor Beginn des 24h-Rennens als Teilnehmer des Einzelzeitfahrens um die 24h-Pole feststehen.

Stand der qualifizierten Teams vor dem 24h-Rennen:

Qualifiziert beim Zeittraining VLN 1
1#911Manthey RacingLaurens VanthoorPorsche 911 GT3 RSP9
2#22WochenspiegelJochen KrumbachFerrari 488 GT3SP9
3#102WalkenhorstChristian KrognesBMW M6 GT3SP9
4#47Mercedes AMG HTPDominik BaumannMercedes-AMG GT3SP9
Qualifiziert beim Zeittraining VLN 2
5#912Manthey RacingPatrick PiletPorsche 911 GT3 RSP9
6#4Mercedes AMG HTPDirk MüllerMercedes-AMG GT3SP9
7#48Mercedes AMG HTPMaximilian GötzMercedes-AMG GT3SP9
8Nicht vergeben
Qualifiziert beim Zeittraining 24h-Qualirennen
9#31Frikadelli RacingNorbert SiedlerPorsche 911 GT3 RSP9
10#7Aston Martin RacingNicky ThiimAston Martin GT3SP9
11#5Mercedes AMG Black FalconYelmer BuurmanMercedes-AMG GT3SP9
12#99Rowe RacingMartin TomczykBMW M6 GT3SP9
13#705Scuderia GlickenhausAndreas SimonsenSCG 003CSP-X
14#44Falken MotorsportsSven MüllerPorsche 911 GT3 RSP9
15#8Audi Sport WRTRobin FrijnsAudi R8 LMSSP9
16#98Rowe RacingNicky CatsburgBMW M6 GT3SP9
17Nicht vergeben
18Nicht vergeben
Qualifiziert beim Rennen 24h-Qualirennen *
19Nicht vergeben
20Nicht vergeben
21Nicht vergeben
22Nicht vergeben
23Nicht vergeben

Top-30-Qualifing: So sind die Regeln.
Das Einzelzeitfahren um die Pole-Position gehört beim 24h-Rennen zu den Höhepunkten des Wochenendes. Am Freitagabend (11. Mai) schickt Rennleiter Walter Hornung ab 19:00 Uhr die 30 schnellsten Nordschleifenteams der Saison auf zwei fliegende Runden, nach deren Ergebnis nicht nur die Startaufstellung festgelegt wird – auch die begehrte Glickenhaus-Trophy, der Wanderpokal für den schnellsten Nordschleifenpiloten des Jahres wird an den Trainingsbesten beim 24h-Rennen vergeben. Vor dem 24h-Wochenende werden bis zu 23 Startplätze für dieses Einzelzeitfahren nach folgendem Schema vergeben:

  • je 4 Startplätze für die schnellsten 4 Teams in den Zeittrainings der VLN-Läufe Nr. 1 und 2
  • 10 Startplätze für die schnellsten Teams im Top-30-Qualifying des 24h-Qualirennens
  • 5 Startplätze an die fünf erstplatzierten Teams des 24h-Qualirennens.
  • Die Teams müssen sich jeweils vor den Veranstaltungen für die Teilnahme am Vergabeverfahren eingeschrieben haben. Es wird nicht aufgerückt – die Fünftplatzierten in den VLN-Qualifyings gehen also z. B. jeweils leer aus.
  • Alle bis zum ADAC Zurich 24h-Rennen noch nicht besetzten Startplätze im Top-30-Qualifying werden anhand des kombinierten Ergebnisses aus erstem und zweitem Qualifying beim 24h-Rennen besetzt.

BMW: Mit fünf M6 GT3 zum Saisonhighlight

[Teaminfo] BMW ist beim ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring in diesem Jahr erneut mit einem starken Aufgebot vertreten. Am Steuer der beiden BMW M6 GT3, die Rowe Racing mit Werksunterstützung durch BMW Motorsport einsetzt, wechseln sich größtenteils BMW Fahrer aus den GT-Werksprogrammen in der FIA World Endurance Championship und der IMSA WeatherTech SportsCar Championship ab. Insgesamt werden fünf BMW M6 GT3 in der „Grünen Hölle“ an den Start gehen. Neben Rowe Racing schickt auch Falken Motorsports ein Fahrzeug ins Rennen, Walkenhorst Motorsport setzt zwei BMW M6 GT3 ein. Am Steuer des Fahrzeugs im Design von Premium Technology Partner Shell kommt unter anderem Augusto Farfus zum Einsatz.
 
„Auch in diesem Jahr setzen wir im BMW M6 GT3 auf der Nordschleife wieder viele unserer besten GT-Fahrer ein“, sagt BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. „Dazu zählen nahezu alle Stammpiloten aus der WEC und der IMSA-Serie, wie Augusto Farfus, Alex Sims, Martin Tomczyk oder Nick Catsburg sowie erfahrene Nordschleifen-Könner wie Richard Westbrook, Jens Klingmann und Markus Palttala. Wir sind davon überzeugt, dass sie im sehr engen Kampf um den Sieg und die Podestplätze eine entscheidende Rolle spielen können. Vier unserer Fahrer standen 2017 auf dem Podium, auch alle anderen verfügen über großes Talent und reichlich Erfahrung auf der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt: Das sind die besten Voraussetzungen für ein starkes BMW Ergebnis.“
 
Sieben BMW Fahrer, die zum Einsatz kommen werden, sind in der Saison 2018 als Stammfahrer im neuen BMW M8 GTE unterwegs. Connor de Phillippi, John Edwards, Jesse Krohn und Alexander Sims treten für das BMW Team RLL in der IMSA-Serie an, Nick Catsburg, Augusto Farfus und Martin Tomczyk sitzen beim Comeback von BMW in der WEC am Steuer des BMW M8 GTE.
 
Mit einem Sieger und drei zweitplatzierten Fahrern aus dem Vorjahr tritt Rowe Racing an, um 2018 den 20. BMW Gesamtsieg beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring in Angriff zu nehmen. De Phillippi gewann 2017 in der Eifel und stieß zu Beginn der laufenden Saison zur BMW Familie. Bei seinem ersten 24h-Einsatz im BMW M6 GT3 hat er drei Piloten an seiner Seite, die im vergangenen Jahr mit Rowe Racing den zweiten Gesamtrang belegen konnten: Catsburg, Sims und Richard Westbrook. Die weiteren drei BMW Werksfahrer, die für Rowe Racing das 24h-Rennen am Nürburgring bestreiten werden, stehen ebenfalls für geballte GT-Power: Edwards, Krohn und Tomczyk komplettieren das siebenköpfige Fahreraufgebot.
 
Das Cockpit des BMW M6 GT3 von Falken Motorsports teilen sich der langjährige BMW GT-Fahrer Jens Klingmann, Stef Dusseldorp, Alexandre Imperatori und Peter Dumbreck. Im Shell BMW M6 GT3 wechselt sich Farfus mit Markus Palttala, Christian Krognes und Fabian Schiller ab. Walkenhorst Motorsport setzt noch ein zweites Fahrzeug mit den Fahrern Henry Walkenhorst, Jordan Tresson, Ralf Oeverhaus und Andreas Ziegler ein. Damit werden insgesamt fünf BMW M6 GT3 bei der diesjährigen Ausgabe des 24-Stunden-Klassikers dabei sein.
 
Das letzte Vorbereitungsrennen auf den Saisonhöhepunkt findet am kommenden Wochenende statt. Beim sechsstündigen 24h-Qualifikationsrennen steht unter anderem die Vergabe einiger der begehrten Startplätze für das Top-30-Qualifying im Vordergrund.

Q24h: Livestream, Fan-TV (DVB-T) und Radio Nürburgring

Beim ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen verpassen die Fans keine Sekunde der Rennaction. Bereits bei den Trainingssitzungen am Samstag laufen Ticker und Livetiming auf der Homepage (www.24h-rennen.de). Natürlich sind auch die Streckenkommentare über Radio Nürburgring (UKW 87,7 MHz) rund um die Nordschleife zu hören. Wer über einen DVB-T-Empfänger verfügt, kann am Sonntag über Kanal 27 vor Ort das Geschehen verfolgen (Ausstrahlung über DVB-T1, keine Umstellung auf DVB-T2).

Den Stream gibt es – ebenfalls nur am Sonntag – außerdem im Internet über die Liveseite der 24h-Homepage (www.24h-rennen.de). Dieser wird außerdem auf der Youtubeseite des 24h-Rennens, auf der Facebookseite des Nürburgrings sowie unter www.motorsport-total.com und www.motorsport.com gezeigt.