GetSpeed feiert zweiten Saisonsieg

[Teaminfo] Das Team GetSpeed Performance sicherte sich am Samstag seinen zweiten Saisonsieg in der Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing. Die Pseudonymfahrer „Max“ und „Jens“ gewannen beim 60. ADAC ACAS H&R-Cup im Rahmen des dritten Laufs der VLN. Das Duo verbuchte den Triumph nach einem Ausfall bei VLN 2 und machte damit verlorenen Boden in der Gesamtwertung wieder gut. In allen VLN-Klassen zusammen waren diesmal 148 Autos am Start. „Max“ und „Jens“ erreichten im besten Cayman GT4 Clubsport mit der Startnummer 940 den 21. Gesamtrang. Den zweiten Platz in der Trophy-Wertung holten zum dritten Mal in Folge Daniel Bohr, Fabio Grosse und Hendrik von Danwitz für Teichmann Racing. Auf Platz drei fuhren Kai Riemer, Ivan Jacoma und Claudius Krach (Schmickler Performance).

„Max“ und „Jens“ übernahmen erst spät im Rennen die Führung, als die Startnummer 969 rund anderthalb Stunden vor Schluss in Führung liegend unplanmäßig die Box ansteuerte: Die Sieger des zweiten Saisonlaufs, Moritz Kranz und Michael Rebhan, waren zusammen mit Peter Terting für Mühlner Motorsport von der Pole gestartet, verloren jedoch Zeit bei der Reparatur eines technischen Defektes. Für „Max“ und „Jens“ galt es in der Folge, die gewonnene Spitzenposition nach Hause zu fahren. Bohr, Grosse und von Danwitz hatten ebenfalls Chancen auf den Sieg, verloren jedoch in einer Gelbphase an Boden und kamen so mit 51,602 Sekunden Rückstand als Zweite ins Ziel. Auch Riemer, Jacoma und Krach profitieren vom Unglück ihrer Gegner: Das Auto der Mühlner-Junioren Sascha Köhler, Timo Mölig und Felix Günther fiel in der letzten Runde aus dem Rennen. Trotz einer Zeitstrafe schaffte es das Schmickler-Gespann so aufs Podest.

Bohr, Grosse und von Danwitz bauten ihre Tabellenführung bei VLN 3 aus. Rang zwei in der Gesamtwertung hielten Kranz und Rebhan. Wie bei VLN 2 strich die Startnummer 969 auch diesmal die beiden Extra-Meisterschaftspunkte für die Pole-Position und die schnellste Rennrunde ein. Die führenden Paarungen trennen nach dem Rennen sieben Punkte. Weitere vier Zähler zurück belegen nun „Max“ und „Jens“ Platz drei in der Meisterschaft. Das erste Rennen nach der VLN-Sommerpause war geprägt von spannenden Positionswechseln. Bei bewölktem Himmel und Temperaturen von circa 15 Grad Celsius traten in der Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing sieben Teams mit insgesamt zehn Fahrzeugen an, darunter eine Gaststarter-Paarung mit Christian Bjørn-Hansen, Runar Vatne und Uwe Flaig (Teichmann Racing). Nächster Lauf ist die 49. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy am 7. Juli.

Adam Osieka (Teamchef GetSpeed Performance), Platz 1: „Der zweite Sieg im dritten Rennen – das ist toll! Gerade für ‚Max‘ uns ‚Jens‘ freue ich mich unheimlich. Die beiden hatten zum Motorsport keinen Bezug, bevor sie in die Cayman Trophy gekommen sind. Und jetzt, im vierten Jahr, sind sie wettbewerbsfähig. Auch das Auto hat super funktioniert. Zusammen mit der Leistung der Fahrer ist dann dieses tolle Ergebnis zustande gekommen.“

„Max“ (GetSpeed Performance), Platz 1: „Moritz Kranz im Mühlner-Porsche fuhr mir am Start erst davon, sodass ich mich anfangs mit den Teichmann-Autos bekämpft habe. Lange Zeit war alles sehr eng zusammen. In meinem zweiten Stint habe ich dann aber etwas Vorsprung herausfahren können, den ‚Jens‘ glücklicherweise bis zum Schluss halten konnte. Der zweite Sieg im dritten Rennen freut uns natürlich riesig.“

Hendrik von Danwitz (Teichmann Racing), Platz 2: „Wir lagen im Rennen mehrfach auf Platz zwei, als wir zu den Stopps reingekommen sind. Von hier aus waren wir ja auch gestartet. Es wäre aber theoretisch der Sieg drin gewesen, wenn wir am Galgenkopf nicht in eine unglückliche Gelbphase geraten wären, die nicht rechtzeitig aufgehoben wurde. Dennoch sind wir zufrieden mit dem Ergebnis, besonders hinsichtlich der Meisterschaft.“

Kai Riemer (Schmickler Performance), Platz 3: „Das war für uns ein heilsames Rennen, nachdem wir in den ersten beiden Läufen unglücklicherweise zwei Unfälle hatten. Von daher war es unser primäres Ziel, anzukommen. Leider Gottes hatten wir eine 45-sekündige Zeitstrafe – vielleicht hat sich die Rennleitung hier etwas vertan. Dafür haben wir am Ende vom Pech eines Konkurrenten profitiert. Platz drei ist ein schönes, zählbares Ergebnis für uns.“