News vom Ring

Weltmeister feiert Premiere auf der Nordschleife

Carlos Checa mit der Ducati Panigale V4 auf der Nordschleife

Wie die meisten wissen ist seit einigen Jahren die italienische Motorradmarke Ducati ein Teil von Audi und das ADAC Zurich 24h-Rennen 2018 nutzen die Ingolstädter, um vor dem Start den PS-Fans die neuste Rakete ihrer italienischen Schwestermarke vorzustellen. Die Ducati Panigale V4 ist mit ihren 214 PS eines der stärksten jemals gebauten Motorräder aus Bologna. Bewegt wird das Geschoss auf zwei Räder vom Spanier Carlos Checa, der 2011 die Superbike Weltmeisterschaft für Ducati gewann. „Um ehrlich zu sein bin ich erst einmal auf dem Beifahrersitz eines Autos um die Nordschleife gefahren. Und das ist über 20 Jahre her als wir mit der Motorradweltmeisterschaft hier waren,“ erzählt der Spanier. „Ich freue mich riesig und bin Audi sehr dankbar für diese Gelegenheit. Um ehrlich zu sein, habe ich großen Respekt vor der Strecke und war besorgt, dass es evtl. sogar regnet. Aber ich habe gehört das das Wetter gut werden soll und so werde ich die Runde und die ganze Atmosphäre von dieser großartigen Veranstaltung genießen.“

Über 70 und noch immer nicht genug

Jim Briody startet zum 18. Mal beim ADAC Zurich 24-Rennen

Für das Secural Sorg Rennsport Team geht beim ADAC Zurich 24h-Rennen 2018 ein ganz besonderer Pilot im Porsche Cayman S mit der Startnummer #134 an den Start. Der Amerikaner Jim Briody ist mit seinen über 70 Jahren nicht nur einer der ältesten Teilnehmer bei der Hatz durch die grüne Hölle, er ist mit bereites 91 absolvierten 24h-Rennen sicher auch einer der erfahrensten Teilnehmer überhaupt. 2001 kam er das erste Mal in die Eifel und seitdem haben ihn die Herausforderungen der längsten Rennstrecke der Welt nicht mehr losgelassen, sodass er 2018 zum 18. Mal in der Eifel an den Start geht. Wer aber denkt das Jim Briody mit seinem Alter ruhiger geworden ist, liegt falsch. „Ich habe bisher 49 Podiumsplätze und 24 Siege in meiner jeweiligen Klasse eingefahren und natürlich will ich hier auch in meiner Klasse gewinnen, sonst bräuchte ich gar nicht starten,“ erzählt der rüstige Pilot aus Prescott. Auf die Frage wie lange er noch 24h-Rennen fahren will antwortet seine Frau mit einem Augenzwinkern: „Wir haben gesagt wir machen die 100 voll und dann schauen wir mal. Aber andererseits haben wir auch schon vor vier Jahren gesagt das wir für die Rennen langsam zu alt sind und trotzdem sind wir dieses Jahr wieder hier.“