Pixum Adrenalin: Dreifachsieg und Meisterschaftsführung

[Teaminfo] Zum zweiten Mal in der Teamhistorie ist dem Pixum-Team Adrenalin Motorsport ein ganz besonderer Triple-Erfolg gelungen. Die amtierende VLN-Meistermannschaft von Teamchef Matthias Unger konnte beim vierten Saisonlauf der VLN die beiden Produktionswagenklassen V4 und V5 sowie den BMW M240i Racing Cup (Cup5) für sich entscheiden. Dank der starken Ausbeute im bisherigen Saisonverlauf übernimmt das Team zudem die Führung in der VLN-Gesamtwertung.

„Ich bin unheimlich stolz auf meine gesamte Mannschaft. Um die drei äußerst stark besetzten Klassen Cup5, V4 und V5 in einem VLN-Rennen gewinnen zu können, muss wirklich alles perfekt funktionieren. Ich kann mich nur bei allen Fahrern und Mechanikern bedanken, die zu diesem ganz besonderen Hattrick beigetragen haben – einfach nur grandios“, so Unger, der unter der Woche seinen 49. Geburtstag feierte und sich damit über ein ganz besonderes nachträgliches Geschenk seiner Mannschaft freuen durfte.

Cup5: Neuer Look – gleiche Erfolgswelle
In der Cup5-Klasse sahen David Griessner und Yannick Fübrich zum dritten Mal in dieser Saison als Sieger die Zielflagge. Das österreichisch-deutsche Fahrerduo kämpfte sich mit dem CFN-Folientechnik-BMW M240i Racing mit der Startnummer #650 von der dritten Startposition aus im dreieinhalbstündigen Rennen ganz nach vorne. „Wir freuen uns riesig über den erneuten Erfolg und dass uns auch das neue, goldfarbene Fahrzeugdesign Glück gebracht hat – schließlich ist im Motorsport auch immer ein wenig Aberglaube dabei“, waren sich die beiden Piloten im Ziel einig. Dank der bisher starken und fehlerfreien Auftritte übernehmen Griessner und Fübrich zum Start ins zweite Saisondrittel nun die Führung in der VLN-Gesamtmeisterschaft.

Einen überzeugenden Auftritt boten auch Ben Bünnagel, Francesco Merlini und Davide Dehren, die mit dem SSB-Wägetechnik-BMW M240i Racing #652 auf einen starken vierten Platz fuhren. Ihre Teamkollegen Francesco Bugane, Edoardo Bugane und Robert van Husen sicherten sich mit dem Mainhattan-Wheels-Schwesterfahrzeug #651 den siebten Rang. Komplettiert wurde das starke Teamergebnis in der Cup5-Klasse mit dem zehnten Platz von Thomas Henriksson, Stefan Kruse und Andreas Winkler (Pixum-BMW M240i Racing #655) sowie dem 13. Rang von Lutz Marc Rühl, Andrew Engelmann, Tim Heinemann und Juan Carlos Carmona Chavez (Motec-Wheels-BMW M240i Racing #654).

V4: Erster Saisonsieg für die VLN-Meister Rink/Brink/Leisen
Die VLN-Meister Christopher Rink, Danny Brink und Philipp Leisen konnten sich beim vierten VLN-Lauf an der Spitze der Klasse V4 zurückmelden. Nach einem spannenden und vor allem engen Rennverlauf setzten sie sich am Ende mit ihrem Pixum-BMW 325i E90 #1 gegen die Konkurrenz durch. „Bei den ersten VLN-Läufen waren wir von unserer Performance her schon stark unterwegs, allerdings hat uns immer ein wenig das Glück gefehlt. Heute hat dann endlich alles zusammengepasst, was uns riesig freut. Nun hoffen wir, dass es auch der Wendepunkt für uns ist“, so das Fahrertrio.

Für das Schwesterfahrzeug von Christoph Magg, Philipp Stahlschmidt und Philipp Kowalski lief es hingegen nicht wie erhofft. Nach dem Klassensieg beim 24h-Rennen im Juni musste man den Motec-BMW #702 dieses Mal nach einem Unfall im Bereich Fuchsröhre vorzeitig abstellen. Das ist schade da man bis dahin auf einem starken dritten Platz in der Klasse lag.

V5: Zils/Fischer/Sandberg behalten ihre „weiße Weste“ und feiern Wertungsgruppensieg
Ähnlich wie Fübrich/Griessner im BMW M240i Racing Cup konnten auch Daniel Zils, Norbert Fischer und Oskar Sandberg ihre Siegesserie weiter fortsetzen. So sicherte sich die Besatzung des Pixum-Porsche Cayman #444 nach einer überzeugenden Vorstellung nicht nur den dritten Saisonsieg in der V5 sondern auch den Wertungsgruppensieg bei den Produktionswagen. Ihre Teamkollegen Ulrich Korn, Charles Oakes und Daniel Reuter wurden mit dem Nexen-Tires-Porsche #445 am Ende Vierte.

V6 und SP10: Beide Fahrzeuge auf Ölspur im Training gestrandet
So gut es für das Pixum Team Adrenalin Motorsport in den Klassen Cup5, V4 und V5 auch lief, umso schwieriger sah es in den Klassen V6 und SP10 aus. Sowohl der BMW M4 GT4 #161 von Marcel Lenerz und Thorsten Wolter als auch der Veedol-Porsche Cayman S #400 von Christian Büllesbach, Andreas Schettler und Carlos Arimon waren zu Beginn des Zeittrainings in einen größeren Unfall im Bereich Kesselchen verwickelt.

„Beide Fahrzeuge sind leider auf einer Ölspur ausgerutscht. Neben uns hat es dort auch noch einige andere Teams erwischt. Schade, dass dadurch ein Renneinsatz nicht mehr möglich war. Viel wichtiger ist jedoch, dass den Fahrern in dieser Situation nichts passiert ist“, so Teamchef Matthias Unger.