Prosport: Vier A-Permits und Pokale zum Saisonfinale

[Teaminfo]  Die Freude im Team Prosport Performance war beim Finale der VLN groß: Weitere vier Fahrer haben das A-Permit erfolgreich absolviert und sind damit im Besitz der uneingeschränkten Vollgas-Lizenz für die anspruchsvolle Nordschleife. Alex Brundle, Sohn des ehemaligen Formel-1-Piloten Martin Brundle und 2017 Dritter bei den 24h von Le Mans, sowie Michele Beretta, Lamborghini-Pilot aus dem ADAC GT Masters, haben die erforderlichen Runden ebenso erfolgreich absolviert wie die beiden Chinesen Andy Yan und Sunny Wong. Diese vier Piloten reihen sich damit in eine lange Liste von teils namhaften Piloten aus unterschiedlichen Ländern ein, die unterstützt von Prosport Performance das seit 2015 erforderliche Permit-Prozedere bestanden haben. Dazu zählen beispielsweise André Lotterer, Earl Bamber, Jamie Green, Eduardo Mortara sowie Sheldon und Kelvin van de Linde.

Stolz waren beim neunten und letzten VLN-Rennen vor allem der Brite Alex Brundle und der Italiener Michele Beretta, die mit dem 280 PS starken Porsche Cayman von PROsport Performance den beachtlichen dritten Platz in der Klasse V5 und damit ihren ersten Pokal in der „Grünen Hölle“ eroberten. „Das war eine wirklich gute Leistung, auf die ich stolz bin. Wir hatten einen guten Speed und uns damit den dritten Platz redlich verdient“, so Alex Brundle. „Ich will wiederkommen und 2019 VLN-Rennen und die 24h Nürburgring fahren.“ Das will auch Michele Beretta: „Die Nordschleife begeistert mich, diese Strecke ist absolut einzigartig.“

Auch wenn nicht die Platzierung, sondern das Absolvieren der Pflichtrunden im Vordergrund stand, schlug sich auch das chinesische Duo Andy Yan und Sunny Wong beachtlich. „Wir haben uns stetig gesteigert und am Ende Rang fünf erreicht. Die beiden Rennen im Porsche Cayman waren eine sehr wertvolle Erfahrung. Jetzt ist das 24h-Rennen unser Ziel“, sagte Andy Yan und ergänzte: „Danke an Prosport für ein perfektes und zuverlässiges Auto sowie eine erstklassige Unterstützung.“

Gemischte Gefühle hatten dagegen Alexander Mies und Markus Oestreich, die mit dem Porsche Cayman Pro4 nicht ins Ziel kamen. Alexander Mies, VLN-Champion von 2016, fuhr im Qualifying die souveräne Klassenbestzeit heraus und auch im ersten Rennabschnitt der Konkurrenz davon. Nach zwölf Runden führten der 26-jährige Mies und der ehemalige DTM-Pilot Markus Oestreich bereits mit einer Runde Vorsprung, als die linke Antriebswelle kollabierte. „Das Auto war absolut top. Wir haben gezeigt, was damit möglich ist, eine 8:37-er Runde ist eine neue Bestmarke für unseren Cayman Pro4. Sehr schade, dass wir dafür nicht belohnt wurden.“

Teamchef Christoph Esser: „Am Ende der langen Saison auf der Nordschleife möchte ich vor allem meinem gesamten Team danken, das mit großem Einsatz für schnelle und zuverlässige Autos gesorgt hat und zudem fehlerfreie Boxenstopps absolviert hat. Das war echt klasse!“