Stimmen von der Sieger-Pressekonferenz

Das sagen die Fahrer der drei bestplatzierten Teams nach dem 45. ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring.
Connor De Phillippi (Audi Sport Team Land): „Die Reifen haben dieses Jahr eine sehr große Rolle gespielt. Wir haben über das Wochenende die verschiedenen Reifen getestet und konnten uns dann definitiv für die beste Lösung entscheiden.“
Christopher Mies (Audi Sport Team Land): „Wenn man so lange geführt hat, ist es schon sehr enttäuschend mit anzusehen, wenn das Auto plötzlich keine Leistung mehr hat. Zum Glück haben unsere Jungs nicht aufgegeben und das Problem schnell gefunden. Beim letzten Boxenstopp hatten wir dann gleich nochmal Glück, denn wir hatten zunächst ein kleines Problem beim Tanken. Wir hatten schon die neuen Slicks montiert und haben uns dann doch noch im letzten Moment dafür entschieden, auf Regenreifen zu wechseln. Das war letztlich der entscheidende Punkt, warum wir doch noch den Sieg holen konnten.“
Markus Winkelhock (Audi Sport Team Land): „Ich bin absolut happy. Wir waren 22 Stunden lang in Führung, also fast die ganze Renndistanz. Dann hatten wir ein technisches Problem, das uns auf Platz drei zurückgeworfen hat. Wenn du hier beim 24h-Rennen startest, willst du ganz einfach gewinnen. Der zweite und dritte Platz ist zwar schön, doch dieses Rennen ist etwas ganz Besonderes, das du nur einmal im Jahr gewinnen kannst. Als es dann zu regnen begann saßen wir anderen Fahrer schon im LKW und konnten selber kaum glauben, was da draußen abgeht. Ehrlich gesagt bin ich jetzt noch etwas sprachlos.“
Kelvin van der Linde (Audi Sport Team Land): „Nach dem Problem mit dem Sensor habe ich ehrlich gesagt an gar nichts mehr gedacht, sondern nur gepushed. Wir wollten den BMW vor uns noch abfangen. Während des letzten Stopps hatten wir ein kleines Problem beim Tanken und uns spontan entschieden, auf Regenreifen zu wechseln, was sich im nachhinein als goldrichtig herausgestellt hat.“
Markus Paltalla (Rowe Racing): „Seit Freitag war das Land Motorsportteam einfach eine Klasse für sich und bei den warmen Bedingungen sehr stark. In der Nacht waren wir aber auch sehr gut. Wir haben das Maximum aus unserer Leistung herausgeholt und sind glücklich damit.“
Nick Catsburg (Rowe Racing): „Es war ein richtig tolles Wochenende für mich. In der WTCC die Siege und jetzt auch noch bei den 24h-Rennen auf dem Podium. Obwohl ich gestehen muss, dass wir nach Samstag nicht unbedingt damit gerechnet hatten, so weit nach vorne zu kommen.“
Alexander Sims (Rowe Racing): „Spa und Nürburgring, das sind die größten GT3-Rennen der Welt. Auf beiden Treppchen zu stehen ist fantastisch. Wir haben nicht damit gerechnet, hier am Nürburgring auf dem Podium zu stehen, aber fest daran geglaubt. Dieses Resultat ist exzellent.“
Richard Westbrook (Rowe-Racing): „Wir hatten einen sehr guten und strikten Plan für dieses Rennen, nur hat es am Ende leider zum Teil an der Umsetzung gehapert. Wir haben versucht, so weit wie möglich zu pushen. Aber die Hitze des Tages hatte mehr Auswirkungen auf die Reifen als wir geahnt hatten. Ich denke, wir sind ein tolles Rennen gefahren. Diese Jungs hier neben mir, sind mein Team, und jeder hat sein Bestes gegeben.“
Nico Müller (Audi Sport Team WRT): „Die Teamleistung war klasse. Alle haben perfekte Arbeit abgeliefert. Bis auf die letzte Entscheidung, leider. Das Rennen lief bis dahin hervorragend. Das Ergebnis ist sehr schmerzhaft.“
Marcel Fässler (Audi Sport Team WRT):
Robin Frijns (Audi Sport Team WRT): „Es tut weh, zu wissen, dass man so nah am Sieg vorbeigefahren ist. Wir wären selbstverständlich gern als erstes Team ins Ziel gefahren. Wir hätten den Sieg ebenso verdient gehabt, denn wir haben stark gekämpft. Leider haben wir durch den Regen die falsche Entscheidung getroffen, und das hat uns dann am Ende zurückgeworfen.“
René Rast (Audi Sport Team WRT): „Das ganze Rennen lagen wir hinter dem Land-Audi. Aufgrund von Gelbphasen hatten wir eine Minute Rückstand, dieser Zeit sind wir hinterhergefahren. Rund 90 Minuten vor Schluss haben wir aufgrund eines Problems bei Land die Führung übernehmen können. Beim letzten Stopp war die Strecke noch überwiegend trocken. Hier haben wir eine Fehlentscheidung getroffen. Wir hätten auf Intermediates wechseln sollen. Ich sehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf unsere Platzierung.“