[Teaminfo] Im illustren internationalen Starterfeld der ADAC RAVENOL 24h Nürburgring tritt auch in diesem Jahr das Team White Angel for Fly and Help an – nicht nur, um im Kampf gegen die Uhr und die Konkurrenten in der Cup2-Klasse zu bestehen. Auch das Engagement für die Reiner Meutsch Stiftung „Fly&Help“ hat sich die vollständig ehrenamtliche Mannschaft rund um Teamchef Bernd Albrecht erneut auf die Fahnen geschrieben. So soll auch in diesem Jahr Geld für den Bau von Schulen in Entwicklungsländern zusammenkommen. Dazu werden im Porsche 992.1 GT3-Cup mit der Startnummer #13 vier Routiniers zusammenarbeiten: Kurt Ecke (63/Rot am See), Andreas Sczepansky (59/Waiblingen), Mike Jäger (55/Morlautern) und Bernd Albrecht (55/Hirrlingen).
Über das ganze Jahr sammelt Teamchef Bernd Albrecht mit seinem Netzwerk Spenden und gewinnt Unterstützer für den jährlichen Start seines Teams White Angel for Fly and Help bei den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring. Seit 2022 konnten durch die Starts mit der traditionellen Startnummer #13 bereits 15 Schulen gebaut werden. Bis zum Jahresende werden vier weitere Schulen dazukommen. Der Einsatz den 24h wird von einer über 50-köpfigen ehrenamtlichen Crew betreut. Vom erfahrenen Renningenieur, den Reifenprofis, routinierten Schraubern, über die Betreuung der Tombola, dem Catering bis hin zum Media-Team haben alle nur das eine Ziel: Durch den Einsatz möglichst viel Spendengelder zu sammeln.
NLS-Geschäftsführer greift selbst ins Steuer
Das Pilotenquartett verfügt über jahrzehntelange Erfahrung auf der Nordschleife. Mike Jäger ist seit Ende 2022 Geschäftsführer der VLN VV GmbH &Co. KG und leitet somit die Nürburgring Langstrecken-Serie. Seit 2007 greift er selbst ins Lenkrad und pilotierte überwiegend GT3-Boliden von Ferrari. Er kann auf 27 Klassensiege in der VLN stolz sein.
Andreas Sczepansky teilte sich 2022 in der Dodge Viper CC GT3 #13 und 2023 im Porsche 991.2 Cup #13 das Cockpit mit Kurt Ecke und Bernd Albrecht bei den 24h Nürburgring. Der Geschäftsführer der QA Systems GmbH in Waiblingen kann mit 59 Jahren auf viel Erfahrung zugreifen und feierte zahllosen Podien, überwiegend in verschiedenen Porsche-Serien einschließlich dem Porsche Carrera Cup Deutschland. Wie bereits 2023 stellt er 2026 den Cup-Porsche zur Verfügung.
Kurt Ecke gründete bereits 1990 sein erstes eigenes Team. Bis heute tritt Ecke Motorsport weltweit mit Porsche an. 1993 stieg Kurt als Pilot aktiv ins Renngeschehen ein und erkämpfte Klassensiege. Ecke Motorsport bereitet das diesjährige Einsatzfahrzeug für den Marathon in der Eifel vor und betreut es.
Teamchef Bernd Albrecht nimmt seit fast 30 Jahren am legendären Rennen teil, immer für den guten Zweck. Der schwäbische Rennfahrer jubelte bei dieser Gelegenheit auch bereits über Podiumsplätze. Er kümmert sich 24/7 darum, dass dank Unterstützern der Start möglich ist und das Spenden für Fly&Help zusammenkommen. Die Stiftung von Reiner Meutsch feierte im vergangenen Jahr die Eröffnung der 1000. Schule.
Stimmen aus dem Cockpit
Bernd Albrecht, Teamchef: „Das bevorstehende Rennen verspricht eines der größten überhaupt zu werden. Eine gigantische Atmosphäre von hunderttausenden von Fans als Kulisse wird erwartet, das wird fantastisch! Dann in der Startaufstellung mit dabei zu sein, darauf arbeite ich – und viele andere im Team – das ganze Jahr hin. Hauptziel ist es immer Kindern durch Bildung eine selbstbestimmte Zukunft zu sichern. Rennziel ist die Ankunft. Ich habe drei sehr starke und routinierte Fahrer an meiner Seite und eine einmalige Mannschaft hinter mir, wir werden es schaffen!“
Andreas Sczepansky: „Das Team rund um Bernd Albrecht mit seinem ehrenamtlichen Einsatz für Fly & Help ist einzigartig und familiär. Wir starten 2026 im Porsche 992 GT3-Cup gegen eine starke Konkurrenz. Oberste Priorität ist, neben dem Spenden sammeln, das Auto über die Distanz zu bekommen. Die Platzierung ist erstmal zweitrangig.“
Kurt Ecke: „Die Leidenschaft hinter dem gesamten Team hat mich seit unserem ersten gemeinsamen Einsatz fasziniert und es ist für mich eine Ehre ihn bei seiner Mission für FLY&HELP zu unterstützen. Wir wollen in diesem Jahr über die Distanz möglichst kratzerfrei kommen und keine Klassenrekorde erzielen. Wo wir schlussendlich landen? Ich lasse mich überraschen.“
Mike Jäger: „Da Bernd ausschließlich beim 24h Rennen antritt komme ich auch nicht in Interessenskonflikte und kann mich damit voll auf die Arbeit im Cockpit konzentrieren und die einzigartige Atmosphäre genießen. Ich freue mich unglaublich darauf, mich mit dem Cup-Neunelfer, einem herausfordernden Rennwagen, in einem Feld voller internationaler Größen zu fahren und dies vor einer unbeschreiblichen Fan Kulisse.“
