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Mercedes-AMG: Sechstes Podium im vierten NLS-Lauf

[Herstellerinfo] Für die Mercedes-AMG-Kundenteams war das erste Augustwochenende vollgepackt: Parallel fanden ein Lauf zum ADAC GT Masters und die Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS) statt. In der Eifel holten die „Sternfahrer“ die vierte Podiumsplatzierung des Jahres. Schon im Zeittraining deutete sich ein erfolgreiches Ergebnis an, denn der Samstag begann mit der Pole-Position für Mercedes-AMG. Im verregneten Zeittraining hatten alle Teilnehmer mit schwierigen Streckenbedingungen zu kämpfen. Als die Strecke gegen Ende der Session etwas abtrocknete, konnte Fabian Schiller (GER) im Mercedes-AMG GT3 #23 seine Zeit noch einmal verbessern und brachte das Team GetSpeed Rooster Rojo somit auf den ersten Startplatz.

Zu Rennbeginn wagte sich das Gros der Spitzengruppe trotz einiger noch nasser Stellen mit Slicks auf die Nordschleife – auch Schiller, der einen starken Start vorlegte. Der 23-Jährige verteidigte seine Führung und setzte sich rasch vom 133 Teilnehmer starken Feld ab. In den folgenden Stints büßten Janine Hill (GBR) und John Shoffner (USA) – Schillers Teamkollegen in dem SP9-AM Fahrzeug – jedoch Positionen gegenüber den erfahrenen Konkurrenten aus den SP9-PRO-Teams ein. Schiller, der für den Schluss-Stint noch einmal ins Fahrzeug stieg, brachte schließlich den zehnten Gesamtrang ins Ziel und eroberte damit zugleich den Sieg in der Klasse SP9-AM.

Vom fünften Platz aus nahm Patrick Assenheimer (GER) vom Mercedes-AMG Team HRT AutoArenA das vierstündige Rennen in Angriff. Nach einem Doppelstint hatte der 28-jährige Nordschleifen-Experte die Startnummer #6 nach vorne gefahren und konnte zwischenzeitlich sogar Führungsrunden sammeln. Auch Dominik Baumann (AUT) und Dirk Müller (GER) absolvierten danach fehlerfreie Runden und hielten den GT3 konstant in der Spitzengruppe des Boxenstopp-bereinigten Klassements. In der Schlussphase des Rennens setzte sich Müller auf dem dritten Rang fest und machte nach 27 Runden den Podiumsplatz für das in dieser Saison neu gegründete HRT-Team perfekt. Der Erfolg ist zugleich das sechste Top-3 Ergebnis für Mercedes-AMG im vierten NLS-Lauf.

In der SP8T-Klasse der Nürburgring Langstrecken-Serie war Mercedes-AMG ebenfalls erfolgreich: Das Black-Falcon-Team Textar holte den 15. Gesamtplatz und damit zugleich seinen vierten Klassensieg im vierten Rennen. Am Steuer des Mercedes-AMG GT4 mit der #155 wechselten sich Mustafa Mehmet Kaya (TUR), Gabriele Piana (ITA) und Mike Stursberg (GER) ab. Der dritte Klassenplatz in der SP8T ging an den #148-Mercedes-AMG GT4 vom Customer Racing Team Hangar Zero by J.v.O. Autosport mit Phil Hill (GER), André Krumbach (GER) und Kaj Schubert (DEN).

Stimmen nach dem Rennen

Patrick Assenheimer, Mercedes-AMG Team HRT AutoArenA (#6): „Das war ein super intensives Rennen. Die ersten Runden mit Slicks auf der noch nicht ganz trockenen Strecke waren wirklich spannend. Aber wir sind da unfallfrei durchgekommen, was natürlich megageil war. Als wir dann im Verkehr etwas aufgehalten wurden, haben wir unsere Strategie auf einen frühen Stopp geändert. Das ist ganz gut aufgegangen.“

Domink Baumann, Mercedes-AMG Team HRT AutoArenA (#6): „Ich bin den Mittel-Stint gefahren und es war wirklich sehr heiß auf der Strecke. Das Auto lief super und ich hatte ein paar schöne Duelle draußen auf der Strecke – das hat Spaß gemacht. Das Podium ist ein super Erfolg. Wir haben auch noch einmal unter allen Wetterbedingungen viele Kilometer und Daten gesammelt, was sicher gut ist für die nächsten Rennen hier auf der Nordschleife.“

Dirk Müller, Mercedes-AMG Team HRT AutoArenA (#6): „Die Eifel hat mal wieder alles gezeigt – von Hochwasser bis Hochsommer. Heute früh war es relativ rutschig, aber unser Mercedes-AMG GT3 macht auch im Regen Laune. Im Rennen haben wir um Platz zwei gekämpft, hatten dann aber etwas Pech mit einer Gelbphase und Verkehr. Dominik und Patrick haben wieder mal einen super Job gemacht, HRT sowieso.“

Fabian Schiller, GetSpeed Rooster Rojo (#23): „Das Qualifying war extrem schwierig, weil viel Wasser auf der Strecke stand. Es gab viel Aquaplaning, aber unser Auto hat sehr gut funktioniert. Wir haben viel gelernt – es war das erste Mal in diesem Jahr, dass wir im Regen unterwegs waren. Die Pole-Poition war natürlich optimal für uns. Mit Slicks zu starten, war die richtige Entscheidung. Wir konnten vorne bleiben und ich konnte das Auto in Führung liegend übergeben. John und Janine haben auch gute Leistungen abgeliefert, sodass wir mit P10 und dem Klassensieg belohnt wurden.“