Die Dimensionen der ADAC RAVENOL 24h Nürburgring sind gigantisch: Das größte Rennen auf der längsten Rennstrecke der Erde zu organisieren bedeutet einen gewaltigen Kraftakt, den ein gigantisches Team bewältigt. 352.000 Zuschauer am Gesamtwochenende, 161 Fahrzeuge mit 584 Piloten greifen alleine bei den 24h in das Geschehen ein: Bei diesem Rennen heißt es eben überall: „Darf es etwas mehr sein?“ Rennleitung, Organisation, Sportwarte, Sicherheitspersonal und die Teilnehmer selbst – alle tragen zum Gelingen bei. Die Verantwortlichen des ADAC Nordrhein als sportlichem Organisator und der Nürburgring 1927 GmbH als Streckenbetreiber bieten rund 2.500 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter auf, die zum Gelingen beitragen. Auch auf der Strecke schlagen sich die besonderen Dimensionen des Geschehens in gigantischen Zahlen nieder: 113.861 Überholvorgänge wurden 2026 innerhalb des Rennens registriert. Alle Teilnehmer zusammen fuhren über 17.000 Runden auf der Nordschleife – das ergibt eine Gesamtdistanz von elf Erdumrundungen, annähernd 440.000 km!
Rennleitung
30 Personen
gehören zum Team der Rennleitung. Zum engen Kreis zählen neben Rennleiter und Organisationsleiter auch der Leiter der Streckensicherung sowie die medizinischen Einsatzleiter und die Veranstaltungssekretärinnen und Assistenten der Rennleitung.
96 Personen
sind außerdem in der erweiterten Organisation tätig, etwa Sportkommissare und Technische Kommissare, der Technikausschuss, Helfer in Papierabnahme und Fahrerinfo, Welcome Center / Check-In, Zeitnahme, Siegerehrung, Parc Fermé, Camping-Organisation, Rahmenprogramm, Runner …
Sportwarte
1.200 Marshals
sind – aufgeteilt auf insgesamt 17 Abschnitte – rund um die Nordschleife postiert. Die Koordination erfolgt durch 32 Abschnittsleiter und ihre Stellvertreter.
90 Marshals
kommen in der Boxengasse zum Einsatz. Seit 2014 tragen sie Schutzbekleidung: Feuerfeste Overalls sowie Helm und reflektierende Armbinden und Warnwesten.
30 Offizielle
sind im Fahrerlager unterwegs, um dort das Geschehen zu regeln und beispielsweise auf die Einhaltung von Sicherheitsbestimmungen zu achten.
30 Personen
bewegen die Shuttle-Fahrzeuge, die Teams, Sportwarte, Journalisten und VIPs von einem Ort zum anderen transportieren.
50 Sportwarte
werden für Vorstart und Startaufstellung benötigt, weitere 20 Marshals sind am Sonntag im Parc Fermé im Einsatz.
1.800 Gäste
aus ganz Deutschland begrüßt der ADAC in diesem Jahr zum Ortsclubtreff beim 24h-Rennen.
Sicherheit
54 Mitglieder
sind in der DMSB-Staffel im Schichtdienst im Einsatz, um auf der Strecke schnellstmöglich Hilfe leisten zu können. Sie sind in elf S-Wagen vor Ort.
30 Personen
umfasst das Intervention-Team, das Unfallstellen absichert und damit Berge- und Rettungsmaßnahmen ermöglicht. In diesem Jahr sind dazu vier Cupra Formentor rund um die Strecke postiert. Außerdem sind fünf Cupra Formentor als Medical Cars im Einsatz, um die Notärzte im Ernstfall noch schneller zum Unfallort zu bringen.
30 Personen
sind auf den zusätzlichen Sicherheits- und Rettungsfahrzeugen der E-Unit eingesetzt, ausgerüstet mit Ölbindemittel und zusätzlichen Feuerlöschern.
2 Extrication-Fahrzeuge
verfügen über eine Spezialausrüstung, mit der die Bergung von Teilnehmern mit Verdacht auf Wirbelsäulenverletzungen besonders schonend erfolgen kann.
Bergung
30 Spezialisten
sind für die Bergung havarierter Teilnehmer zuständig und dazu rund um die Strecke postiert, ausgerüstet mit Abschleppwagen und Bergetraktoren. Zwei Fahrzeuge sind mit Kompressor, Ramme und speziell ausgebildetem Personal vor Ort, um im Falle größerer Leitplankenschäden den Schaden sofort beheben zu können.
Bei Notfällen
100 Ärzte und Rettungssanitäter
umfasst das Sanitätswesen der ADAC RAVENOL 24h Nürburgring, das im Schichtdienst arbeitet. Acht Rettungswagen und zwei Medical Cars stehen an der Strecke bereit, zusätzlich ist im voll ausgestatteten Medical-Center im Fahrerlager ein Team aus Notarzt, Chirurgen, Anästhesisten und Sanitätern stationiert. Im Außenbereich sind fünf weitere Rettungswagen, zwei Ärzte mit Einsatzfahrzeugen und mehr als 30 Sanitäter im Einsatz. Mehrere Krankenhäuser sind in Alarmbereitschaft, ein Rettungshubschrauber ist am Medical-Center einsatzbereit.
90 Personen
der Feuerwehr sind vor Ort am Nürburgring: Acht Feuerwehrfahrzeuge sind an der Strecke im Einsatz (eines davon eigens an der Tankstelle der Alternativtreibstoffe), drei Tanklöschfahrzeuge im Außenbereich.
100 Patienten
können maximal im Fall einer Großschadenslage ergänzend in einem vom Deutschen Roten Kreuz bereitgehaltenen und speziell ausgestatteten lebEL-Anhänger (lebensbedrohliche Einsatzlage) versorgt werden.
Nürburgring
150 hauptamtliche Mitarbeiter
sind im Einsatz, um die Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG bei den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring zu unterstützen. Sie sorgen von der Strecken-verwaltung bis zur Schlüsselausgabe dafür, dass die gigantische Sportstätte mit ihren vielen Bereichen betriebsbereit ist.
750 Helfer des Streckenbetreibers
(450 Aushilfen + 300 Security) werden für den Betrieb von Kassenhäusern, für die Parkplätze und Torkontrollen während der Veranstaltung benötigt.
690 mobile Toiletten
sind rund um die Nordschleife aufgestellt.
70.000 Stellplätze
für PKW gibt es rund um die 25,378 km lange Kombination aus Grand-Prix Strecke und Nordschleife
1,5 Mio Quadratmeter Camping-Fläche
stehen den Fans zur Verfügung.
9 km Curbs,
die alle neu gestrichen werden müssen – neu lackiert werden muss auch die komplette Randmarkierung der Strecke (beidseitig).
20 km Bauzäune
werden zur Markierung von Sperrzonen benötigt.
10.000 Arbeitsstunden
sind von rund 60 Personen im Vorfeld zu leisten, bis alles organisiert und aufgebaut ist.
7.000 m Bauzaun
werden zur Absicherung von Naturschutzflächen verbaut.
170 Duschplätze
stehen für die Besucher zur Verfügung.
160 wassergespülte Toilettenplätze
werden vorgehalten.
120 Wasserfässer
mit 2 cbm und 15 Tanks mit 10 cbm Inhalt stehen für die Wasserversorgung der Besucher zur Verfügung.
80 mobile Flutlichtmasten sorgen für Beleuchtung.
Teilnehmer
161 Fahrzeuge
sind dieses Jahr auf der Teilnehmerliste des 24h-Rennens zu finden – das sind 11 Fahrzeuge mehr als die ursprünglich von den Regularien vorgesehen maximal 150 Teilnehmer. Um allen Teams den Start zu ermöglichen, wurde diese Zahl ausnahmsweise mit einem eigenen Bulletin angehoben.
160 Fahrzeuge
treten im Rennen der Deutschen Historischen Langstrecken-Meisterschaft Rennen an.
152 Fahrzeuge
der Rundstrecken Challenge (RCN) bilden mit ihrer Leistungsprüfung über 190 Minuten den Auftakt der Veranstaltung.
52 Fahrzeuge
starten in den Rennen der Tourenwagen Legenden. Die beiden Rennen werden nur auf der Grand-Prix-Strecke ausgetragen
Verzehr
80.000 Würstchen
und 7-8 Tonnen Fritten werden an den vier Veranstaltungstagen rund um die Strecke verzehrt.







