Die ersten Eckdaten für Teilnehmer der neuen 24h Nürburgring Serie stehen fest: Mit günstigen Einschreibegebühren und einer auf die finanziellen Möglichkeiten der unterschiedlichen Teams abgestimmten Nenngeldstruktur macht der ADAC Nordrhein als Veranstalter dabei deutlich, dass Profiteams, ambitionierte Amateure und Breitensportler gleichermaßen willkommen sind. Mit dem Polo Cup hat sogar eine echte Einsteigerserie bereits Zusagen für die Saison 2027 gemacht. „Natürlich stehen die Top-Teams mit ihren GT3 oft im Fokus von Medienberichten und TV-Übertragungen, das ist kein Geheimnis“, erklärt Walter Hornung, Sportleiter des ADAC Nordrhein. „Aber der Langstreckensport lebt speziell auf der Nordschleife von den Duellen in den Klassen. Daher gehören für uns GT4, Cup-Fahrzeuge oder auch seriennahe Tourenwagen seit Jahrzehnten dazu – und das wird selbstverständlich auch in der neuen 24h Nürburgring Serie so bleiben.”
Nenngeldstaffelung unterstützt Breitensport-Teams
Die Einschreibung für Teams und Fahrer wird ab 1. September 2026 möglich sein. Im Premierenjahr sind die Kosten dafür gestaffelt: Bis 31. Oktober 2026 zahlen Fahrer 200,– Euro, Teams pro Fahrzeug 800,– Euro. Bis zum 31. Januar 2027 liegen die Einschreibegebühren bei 400,– bzw. 1.250,– Euro und ab Anfang Februar bei 600,– bzw. 1.500,– Euro. Einschreibeschluss für Teams ist der 19. März 2027. Gaststarter sind grundsätzlich erlaubt, zahlen aber wie in anderen Serien höhere Nenngelder. Für die einzelnen Veranstaltungen gibt es jeweils drei Nenngeldgruppen. So liegt das Nenngeld etwa beim 24h Prolog, beim ADAC Eifelrennen und beim ADAC 1000km-Rennen für die Top-Klassen (SP9, SP-X, SP11 und SP-PRO) bei 5.800,– Euro, für die größeren SP-Klassen (SP10, SP8T, SP8, SP7 und SP6) und die leistungsstärkeren Cup-Klassen (Cup2 und Cup3) bei 2.700,– Euro sowie bei 1.800,– Euro für alle weiteren Klassen – also etwa die BMW-Cups, den neuen Polo-Cup sowie seriennahe Fahrzeuge.
Das 6h-Rennen im Rahmen des ADAC 1000km-Rennens hat dabei die gleichen finanziellen Konditionen wie die 4h-Rennen. Alle Details zu den unterschiedlichen Nenngeldgruppen auch für die Doppel-Veranstaltung im Rahmen der 24h Qualifiers und für die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring finden sich ab sofort unter www.24h-information.de.
Ideale Einstiegsklasse: der Polo Cup
Mit der Integration der Polo Cup Klasse erhält die 24h Nürburgring Serie ab 2027 eine attraktive Einsteigerklasse mit eigener Cup-Wertung. Der von Thorsten Willems initiierte Cup steht für bezahlbaren und chancengleichen Tourenwagensport und richtet sich insbesondere an Nachwuchsfahrer sowie ambitionierte Breitensportler, die den Einstieg in den Langstreckensport auf der Nürburgring-Nordschleife suchen. Zum Einsatz kommt der rund 300 PS starke VW Polo GTI Cup, der das fahrerische Können in den Mittelpunkt stellt. Durch die Einbindung in die 24h Nürburgring Serie profitieren die Teilnehmer von professionellen Veranstaltungsstrukturen und können sich unter identischen Rahmenbedingungen wie die etablierten Teams auf der 24h-Streckenvariante aus Grand-Prix-Kurs und Nordschleife messen.
| Geplanter Veranstaltungskalender 2027 | ||
|---|---|---|
| Die ADAC 24h Nürburgring Serie umfasst in ihrer Premierensaison 2027 fünf Veranstaltungen mit insgesamt sechs Rennen: | ||
| 24h Nürburgring Prolog | 02.–03. April 2027* | (4h-Rennen, Sa.) |
| 24h Nürburgring Qualifiers | 30. April – 2. Mai 2027 | (2 x 4h-Rennen, Sa.+So.) |
| ADAC RAVENOL 24h Nürburgring | 27.–30. Mai 2027 | (24h-Rennen, Sa./So.) |
| ADAC Eifelrennen | 30. Juli – 1. August 2027* | (4h-Rennen, Sa.) |
| ADAC 1000 km Rennen | 10.–12. September 2027* | (6h-Rennen, Sa.) |
*Datum vorläufig

