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Bonk: Drama auf der Zielgeraden

„Bis ein paar Sekunden vor Schluss sah alles nach einem perfekten Saisonauftakt aus. Aber dann ist Michael Schrey mit dem BMW M235i Racing Cup 100 Meter vor der Ziellinie einfach stehen geblieben“, fasste ein sichtlich erschütterter Michael Bonk, Teamchef von Bonk motorsport, das Geschehen nach dem Ende des ersten Rennens der VLN zusammen. Statt eines triumphalen Siegs blieb für den amtierenden VLN-Meister nur eine Nullrunde.
Dabei hatte das Projekt Titelverteidigung für Bonk motorsport bei der 64. ADAC Westfalenfahrt fast ideal begonnen. Bei guten äußeren Bedingungen stellte Schrey den BMW von Hofor Racing powered by Bonk motorsport mit einer Rundenzeit von 9.07,707 Minuten auf die Pole-Position der BMW-Klasse, die mit 20 Fahrzeugen wieder bestens gefüllt war. Von Beginn an verteidigte Schrey die Führung. Er konnte sich aber nie absetzen und zeitweise führten der Bonk-BMW und seine Verfolger einen harten Zweikampf im Sekundenabstand. Kurz vor Schluss schien dann die Entscheidung gekommen zu sein. Der amtierende VLN-Meister Schrey ging mit gut sieben Sekunden Vorsprung in die letzte Runde. Doch dann endete der Traum vom Sieg kurz vor der Zielflagge. Bonk: „Was für ein Drama. Sicherlich war es knapp mit dem Sprit, aber normalerweise sollte genug Benzin an Bord gewesen sein. Auf jeden Fall war die Enttäuschung im Team groß.“
Der zweite Bonk-BMW von Florian Naumann/Michael Fischer kam auf einem starken fünften Platz ins Ziel. Eine noch bessere Platzierung verhinderte ein Missgeschick kurz nach dem Start. Der BMW hatte nach einem tollen Training Startplatz drei in der Klasse belegt, kam aber bereits vor dem Abbiegen auf die Nordschleife zurück an die Box. Bonk: „Ein defektes Reifenventil sorgte für einen Reifenschaden. Die Aktion hat leider viel Zeit gekostet, die nicht mehr aufzuholen war.“
Der Audi RS3 LMS TCR mit Hermann Bock und Michael Bonk zeigte eine solide Vorstellung und landete am Ende auf Rang fünf in der TCR-Klasse. Bonk: „Mit dem sequenziellen Getriebe waren wir schneller als in der Vorsaison. Wir sind konstant schnelle Runden gefahren, aber auf die Spitze fehlt uns noch ein wenig.“