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Spannender Nordschleifen-Auftakt macht Lust auf das 24h-Rennen

Der Countdown für das größte Rennen der Welt hat begonnen: Mit dem ersten Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft auf der legendären Nordschleife läuft für die Teams auch die heiße Phase der Vorbereitungen auf das ADAC Total 24h-Rennen vom 20. bis 23. Juni. In der stark besetzten Spitzengruppe war es dabei das BMW-Team Rowe Racing, das die Nase vorne hatte. Aber auch die Porsche-Mannschaften gaben mit drei 911 GT3 R in den Top 5 eine starke Figur ab. Auffallend war die große Markenvielfalt in der Spitzengruppe: Audi R8 LMS, Mercedes-AMG GT3, Lamborghini Huracan GT3 schafften es in die Top 10. Dorthin wollen aber auch Teams mit Chrysler Viper, Nissan GT-R, Ferrari 488 oder auch der bildschöne SCG003C in Sportwagen-Optik, den die Scuderia Cameron Glickenhaus ins Rennen schickt. Stark besetzte Klassen und packende Kämpfe gab es auch im restlichen Starterfeld, sodass sich die Fans freuen können: Die Nordschleifensaison mit dem Höhepunkt beim 24h-Rennen verspricht jede Menge Spannung.
Drei VLN-Läufe stehen in diesem Jahr für die 24h-Vorbereitung zur Verfügung – und natürlich der finale Prolog beim ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen (18. – 19. Mai). Bei der ersten Standortbestimmung im Rahmen der VLN meldeten vor allem BMW und Porsche ihre Ambitionen an: Pole, Rennsieg und Platz drei gingen an die BMW M6 GT3 von Rowe Racing, die sich in einem knappen Duell gegen die 24h-Vorjahressieger von Manthey Racing durchsetzten. Im Cockpit saßen neben dem zweifachen DTM-Champion Marco Wittmann (Fürth) mit Nick Catsburg (NED) und John Edwards (USA) zwei ausgewiesene Nordschleifenprofis. „Das war in der Schlussphase ein super enges Duell“, beschreibt Wittmann. „John hing die ganze Zeit am Heck des Porsche dran.“ Schließlich brachte die schnellere Reaktion am Ende einer Code-60-Phase den Sieg: Edwards beschleunigte den Porsche aus und sicherte sich so kurz vor der Zielflagge die Führung. „Mein erstes Rennen in diesem Jahr und gleich mein erster Sieg, so kann es gerne weitergehen“, grinste Wittmann. Sein Widersacher Patrick Pilet (FRA) konnte mit der Niederlage leben: „So ist eben manchmal das Leben“, sagte er und Landsmann Fred Makowiecki, mit dem der sich das Cockpit des Porsche mit der Startnummer #912 teilte, ergänzt mit Blick auf die 24h: „Das erste Rennen mit dem neuen Auto auf Platz zwei zu beenden, ist ein tolles Ergebnis. Wir haben eine Menge über das Fahrzeug gelernt und arbeiten natürlich weiter an der Abstimmung.“
„Exoten“ und Platzhirsche: Spitzengruppe mit faszinierenden Fahrzeugen
Auch die Porsche-Markenkollegen machten eine gute Figur beim VLN-Auftakt: Falken Motorports und Frikadelli Racing landeten mit ihren brandneuen 911 GT3 R ebenfalls unter den Top fünf. Doch auch die Lokalmatadore im Audi R8 LMS von Phoenix Racing und die Mercedes-AMG-Speerspitze in Form des Mann-Filter-Teams HTP Motorsport lagen in Schlagdistanz und wurden mit unter einer halben Minute Rückstand abgewinkt. Aufhorchen ließ außerdem ein Team, dass das Markenquintett in den Top-10 des Rennergebnisses komplettierte: Der Lamborghini Huracán GT3 Evo von Konrad Motorsport eroberte im Qualifying den Platz neben den Pole-Sittern in Startreihe 1 und landete am Ende schließlich auf P9: Auch für die Mannschaft aus Verl stand vor allem die Vorbereitung auf das 24h-Rennen im Mittelpunkt, wie Lamborghini-Werkspilot Marco Mapelli (SUI) klarstellte. „Wir konnten im Vorfeld nicht sehr viele gemeinsame Testkilometer absolvieren, aber ich bin mit der Zeit immer besser auf der Strecke zurechtgekommen. Aus dem Lauf können wir viele Informationen für die 24h ziehen.“ Teamkollege Michele Di Marino (Eitorf) analysierte: „Vor allem die erste Rennhälfte ist sehr positiv für uns verlaufen, und am Ende hatten wir auf die Spitze keinen allzu großen Rückstand. Wir entwickeln das Auto noch weiter und gerade deshalb können wir im Großen und Ganzen zufrieden mit dem Resultat sein.“ Bis sich die Konkurrenten im Juni in das größte Rennen stürzen, sind tausend Dinge zu erledigen: Die Fahrzeuge akribisch auf die Nordschleife vorzubereiten, ist diesmal besonders knifflig, denn die legendäre Piste erhielt über den Winter an vielen Stellen einen neuen Belag, der nun eine andere Abstimmung fordert. Zudem haben viele Topmodelle kleine oder größere Evolutionen erlebt, einige sind sogar brandneu. So war der Ausgang des ersten VLN-Laufs nur eine erste Standortbestimmung, die zudem unter besonderen Bedingungen erfolgte: Nebel am Vormittag erzwang ein verkürztes Qualifying- und Rennprogramm, sodass diesmal eher Sprintqualitäten gefordert waren.
Prolog beim 24h-Qualirennen
Ob es um die überarbeitete Strecke, die Eigenheiten der Fahrzeuggeneration 2019 oder auch um das pure Sammeln von Erfahrung bei jenen Piloten geht, die auf der Nordschleife (noch) nicht zu Hause sind: Jeder Kilometer in der Vorbereitung zählt. Kein Wunder, dass viele Teams neben den anstehenden VLN-Läufen besonders die finale Testmöglichkeit für das 24h-Rennen auf dem Plan haben: das 24h-Qualifikationsrennen vom 18. bis 19. Mai 2019. Denn viele Details des Wochenendes sind wie gemacht für einen 24h-Prolog. So gibt es für die Teams und Piloten jede Menge Fahrzeit bei den Qualifyingsitzungen an beiden Tagen – inklusive eines Abendtrainings am Samstagabend, das in die Dämmerung hineinführt. Am Sonntag simuliert dann das Einzelzeitfahren um die Pole-Position das Top-Qualifying beim 24h-Rennen, bevor es dann ins sechsstündige Qualirennen geht. Auch die Besucher können also viele Eindrücke von den 24h-Teams mitnehmen, die zudem im offenen Fahrerlager (Eintritt im Ticketpreis enthalten) aus der Nähe zu erleben sind. Ebenfalls im Fahrerlager ist eine eigene Fläche für das Falken-Drift-Team reserviert, das in rasanten Taxi-Drives beweist, wie Fahrzeugbeherrschung auf engstem Raum ausschaut. Eintrittskarten (Tagesticket Samstag / Sonntag je 15 Euro, Wochenendticket 25 Euro) gibt es ausschließlich über die Internetseite des Nürburgrings unter www.nuerburgring.de oder über die Info- und Ticket-Hotline des Nürburgrings: 0800 2083200 (Freecall aus dem deutschen Festnetz).