Alles startklar für das 24h-Rennen

Wenn um 15:30 Uhr die Ampel auf Grün springt, gehen rund 160 Fahrzeuge auf die 24-stündige Jagd nach dem Sieg. Pilotiert werden die Fahrzeuge von rund 580 Piloten aus 32 Ländern. Insgesamt sind Rennautos von 22 verschiedenen Herstellern am Start.

Mehr als 200.000 Motorsport-Enthusiasten sind dieses Jahr in die Eifel gereist, um live beim ADAC TOTAL 24h-Rennen dabei zu sein. Um ein solches Mega-Event zu organisieren, ist ein gigantisches Team im Einsatz. Auf und neben der Strecke wird ein riesiger Aufwand betrieben, damit das Event zum Erfolg wird.

Bereits am Montagmorgen öffneten die ersten Campingplätze für den Motorsport-Kurzurlaub am Ring. Am Nürburgring selbst bereitete man sich mit der nötigen Routine auf das anspruchsvollste Rennen der Welt und den damit verbundenen Ausnahmezustand vor. Damit für die Besucher von Ankunft bis Abreise rund um die 25 Kilometer lange Rennstrecke alles reibungslos verläuft, sind alleine 600 Helfer im Einsatz – vom Kassierer bis hin zu den Ordnern auf den Tribünen oder an den über 60.000 Parkplätzen für PKW.

Im Vorfeld des 24h-Rennens sind über 10.000 Arbeitsstunden von rund 60 Personen zu leisten bis alles organisiert und aufgebaut ist. So wurden beispielsweise 18 Kilometer Bauzäune zur Markierung von Sperrzonen, sowie sechs Kilometer Zäune zur Absicherung von Naturschutzflächen verbaut. Für die notwendige Beleuchtung der insgesamt 1,5 Millionen Quadratmeter großen Camping- und Parkfläche sorgen beim 24h-Rennen 90 mobile Flutlichtmasten.

Rund 700 mobile Toiletten und 150 Duschen werden zudem rund um die Nordschleife aufgestellt. Für die Wasserversorgung der Besucher stehen 106 Wasserfässer mit jeweils zwei Kubikmetern und 15 Tanks mit je 10 Kubikmetern Inhalt zur Verfügung.

Neben der Versorgung mit Frischwasser spielt aber auch die Entsorgung eine große Rolle. Hier sind erfahrene Dienstleister eingesetzt, die den Nürburgring bereits als Event-Location kennen. So wird zwar während des 24h-Spektakels der angefallene Müll eingesammelt und fachgerecht entsorgt, jedoch ist auch die Unterstützung der Fans rund um die Strecke nötig, um die Natur rund um die „Grüne Hölle“ weiter zu erhalten.