Pixum Adrenalin: Gelungener Start in die zweite Saisonhälfte

[Teaminfo] Das Pixum-Team Adrenalin Motorsport ist mit einem guten Ergebnis in die zweite Saisonhälfte gestartet. Trotz schwierigster Witterungsbedingungen beim sechsten VLN-Lauf gewann die amtierende VLN-Meistermannschaft mit dem Pixum-Porsche Cayman (Klasse V5) die Wertungsgruppe der Produktionswagen. Zudem sicherte sich die Truppe aus Heusenstamm in den Klassen V4, Cup5 sowie SP10 jeweils einen Podiumsplatz und verteidigte damit erfolgreich die Doppelführung in der VLN Gesamtwertung.

„Unter dem Strich können wir mit den Ergebnissen vom Wochenende durchaus zufrieden sein, wenngleich Petrus heute seinen Teil dazu beigetragen hat, dass uns die Klassensiege in der V4 und Cup5 leider verwehrt geblieben sind“, resümierte Teamchef Matthias Unger. „Natürlich ist das sehr ärgerlich, aber man kann angesichts der äußerst schwierig einzuschätzenden Wetterentwicklung und der mäßigen Sichtverhältnisse durch die aufkommende Gischt niemandem einen Vorwurf machen“.

So stand der sechste Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft ganz im Zeichen des wechselhaften Eifelwetters. Immer wieder einsetzende Regenfälle sorgten dabei nicht nur im morgendlichen Qualifying für eine deutlich erschwerte Zeitenjagd, sondern führten auch im Rennen zu einem wahren Reifenroulette. Aus dem Pixum-Team Adrenalin Motorsport kamen mit diesen Bedingungen Daniel Zils, Norbert Fischer und Oskar Sandberg am besten zurecht. Das Fahrertrio mit dem #444 Pixum-Porsche Cayman konnte bereits zum fünften Mal in dieser Saison den Klassenerfolg sichern. Zudem durfte man sich auch bei den VLN-Produktionswagen über den Wertungsgruppensieg freuen und ließ damit die leistungsmäßig stärkeren Fahrzeuge aus den anderen V-Klassen hinter sich.

„Es ist toll, dass es auch nach der Sommerpause so erfolgreich für uns weitergeht. Leider sind jedoch im Vergleich zum Saisonstart die Starterzahlen in unserer V5-Klasse etwas rückläufig, weshalb es für uns schwer sein wird, am Ende ganz vorne in der Gesamtwertung zu landen. Trotzdem werden wir versuchen, unsere Hausaufgaben bestmöglich zu machen und dann schauen wir, wozu es am Ende reichen wird“, so die drei Piloten, die ungeachtet der noch einzurechnenden Streichergebnisse weiterhin auf dem zweiten Rang in der VLN Gesamtmeisterschaft liegen.

Vor ihnen an der Spitze des Tableaus befinden sich auch nach dem sechsten VLN Lauf ihre Teamkollegen David Griessner und Yannick Fübrich (#650 CFN-Folientechnik), die dieses Mal den zweiten Platz im BMW M240i Racing Cup (Cup5-Klasse) belegten. Wie bei allen bisherigen Saisonläufen zeigte das eingespielte Fahrerduo erneut eine starke Performance. Während Fübrich sich von Beginn an einen faszinierenden Zweikampf mit den Konkurrenten um die Klassenspitze lieferte, konnte sich Griessner in der Endphase des Rennens deutlich von den Verfolgern absetzen und als Erster den Zielstrich überqueren. Durch eine Zeitstrafe wegen eines Überholvorganges unter gelber Flagge fiel man im Nachgang allerdings noch auf den zweiten Platz zurück. „Ich habe leider aufgrund der Gischt im Starkregen die Flagge nicht gesehen. Schade um den Sieg, aber wir waren auf der Strecke die Schnellsten und das stimmt mich positiv für die nächsten Rennen“, so Griessner anschließend.

Die übrigen BMW M240i Racing-Fahrzeuge trotzten ebenfalls erfolgreich den Wetterkapriolen. So fuhren Thomas Henriksson, Stefan Kruse, Vincent Schwartz und Tim Heinemann (#655 Pixum) nach einem fehlerfreien Rennen auf den siebten Platz. Rudolfo Funaro, Joachim Schulz und Laura Luft (#654 Motec Wheels) belegten im Schwesterfahrzeug den elften Rang vor ihren Teamkollegen Ben Bünnagel, Francesco Merlini und Davide Dehren (#652 SSB Wägetechnik), die auf der 12. Position gewertet wurden.

Einen überzeugenden Auftritt legten auch Thorsten Wolter und Marcel Lenerz mit dem Mainhattan-Wheels BMW M4 GT4 (#161) hin. So sah das Fahrerduo nach einem beherzten Rennen auf dem dritten Platz die Zielflagge und durfte sich damit über einen Podiumsplatz in der SP10 freuen.

Gleiches gilt auch für das amtierende Meistertrio Philipp Leisen, Danny Brink und Christopher Rink, das in der Produktionswagenklasse V4 mit dem Pixum-BMW 325i E90 (#1) auf den zweiten Platz fahren konnte. Vom fünften Rang aus gestartet kämpften sie sich im Verlauf des Rennens bis an die Klassenspitze nach vorne. In der Endphase fehlte den drei Piloten dann allerdings das letzte Quäntchen Glück in einer Code-60-Phase, weshalb man den Sieg kurz vor Schluss noch verlieren sollte. Der Motec-Wheels-BMW 325i E90 von Christoph Magg, Philipp Stahlschmidt und Philipp Kowalski mit der Startnummer #702 fuhr am Ende Platz zwölf ein.

Insgesamt brachte das Pixum-Team Adrenalin Motorsport damit acht der neun gestarteten Fahrzeuge erfolgreich ins Ziel. Einzig der #445 Nexen-Tire-Porsche Cayman musste nach einem elektrischen Problem vorzeitig an der Box abgestellt werden. Ulrich Korn, Charles Oakes und Matthias Beckwermert haben jedoch bereits in der Vergangenheit starke Auftritte in der Grünen Hölle gezeigt und werden daher sicherlich schnell wieder mit dem Porsche Cayman in die Erfolgsspur zurückfinden.