VLN3_Bonk_Rennen

Bonk: 1. Saisonsieg für Michael Schrey

„Der Sieg von Michael Schrey im BMW M235i Racing Cup hat gut getan. Nach den Misserfolgen in den beiden ersten Rennen hatten wir schon das Gefühl, dass wir es nicht mehr können. Umso besser ist das erste Erfolgserlebnis“, freute sich Michael Bonk, Teamchef von Bonk motorsport, nach dem dritten Rennen der VLN, dem 59. ADAC ACAS H&R-Cup. Vier von fünf gestarteten Bonk-Fahrzeugen sahen die Zielflagge.

Schrey wollte als amtierender VLN-Titelträger mit seinem BMW M235i Racing Cup unbedingt den ersten Rennerfolg. Im Training bei guten äußeren Bedingungen – angenehme Temperaturen und trockene Strecke – stellte er den BMW mit einer Rundenzeit von 9.07,051 Minuten auf die Pole-Position. Im Rennen kämpfte er von Beginn an in der Spitzengruppe, lag viele Runden in Führung und hatte am Ende knapp eine halbe Minute Vorsprung auf die Verfolger. Schrey meint: „Ein phantastisches Rennen. Jetzt sind alle Zweifel beseitigt. Ich habe das Gewinnen nicht verlernt.“ Die Debüttanten in der VLN, Matthias Schrey und Florian Naumann, brachten ihren BMW M235i nach einer fehlerfreien Fahrt auf Rang sieben ins Ziel. „Das Duo hat eine starke Vorstellung geboten. Der Einstand ist voll gelungen. Und Michael Schrey hat heute wieder seine Klasse gezeigt und die starke Konkurrenz in Schach gehalten“, so Bonk.

Das Abschneiden der beiden Audi RS3 LMS TCR war diesmal nur bedingt zufriedenstellend. Der schnellere Audi von Herrmann Bock und Jürgen Bretschneider kam nach einem Unfall im Rennen nicht ins Ziel. Volker Piepmeyer/Michael Bonk fuhren mit dem zweiten Bonk-Audi problemlos durch und belegten am Ende Rang sieben bei den TCR. Bonk: „Es ist immer ärgerlich, wenn man ein Auto durch einen Unfall verliert. Mit dem zweiten Auto konnten wir wieder wertvolle Erfahrungen sammeln. Der Audi wird von Rennen zu Rennen besser.“

Der unter Bonk-Bewerbung startende Peugeot 308 Racing Cup von Jürgen Nett/Achim Nett und dem Briten Philpot Bradley kam auf Platz fünf in der TCR-Klasse ins Ziel. Achim Nett: „Heute war nicht mehr möglich. Das Auto ist noch nicht so weit, wie es sein sollte. Wir haben noch eine Menge Arbeit vor uns.“